Nr. 287 Lager Karlsruhe Bei Großvieh bleibt bei gebrücHem Geschäft ihagen chiveinen und Kleinvieh bei "öpfereien 47-50 85-91 höchsten 50-55 89-96 ephon 460 87—88 ständig gramni lische ik Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe». Dez. Wetter 1912 10 10 10 66—76 60—70 94 99 90 Weizen 100 Mg. 21.15-Oo.OO Ulf. Roggen 100 Rc\. 18.25-00.00 Mk. Weißbrot 2 Atg. 58 Utq. Schivarzbrot 2${g.4813fg< 36-41 30-35 32—87 73-80 4 4. 5. 2 2 2 83-88 85—94 42—45 44—49 ■5 & 84—86 80-82 'jüiorfiDerlaut Ueberfiaiib, bei ausverkanst. Mk. 95—100 93—98 gewicht ...... X Kirchhain, 3. Tez. mittlerem Geschält Preike für 100 Pld. Lebenb- Schlacht- new icht 66—68 59-64 53—57 49-52 48-51 43-47 Höchste Temperatur am 9liebrtflfte „ „ Liieberschlag: 0,0 mm. 8 z eo 40-41 34-35 mdohne ihmen;; 111—115 98-108 88—96 84—86 67*/3-68‘/3 67-67»/, Tlf. 52—55 51-54 1,6' C. 1,79 0. Deutsche Kolonien. Schon ein Kampf in Neu-Kamerun? Ten „Berliner Neuesten Nachrichten" ist eine drahtlose Privat- depesche zugegangen, wonach eine Abteilung der neuen Kameruner Grenzexpedition auf bisher französischem Gebiet bereits ein Gefecht mit Eingeborenen zu bestehen hatte. Sie wurde beim Requirieren aus dem Busch angegriffen. Die Deutschen hatten keine Verluste. Tie Eingeborenen sollen 50 Tote gehabt haben. Eine amtliche Meldung liegt bisher nicht vor. Tie Marktpreise für Vieh rrud Frucht «ud die C-ießener- Fleisch- mtb Broipreise am 3. Dezember 1912. Donnerstag, 5. Dezember 1912 Rotationsdruck und Vertag der Brübl'schen UniversualS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. nehmen. Aber er hat doch auch angesichts des durchblicken lassen, daß er persönlich cs immer Bibel und mit dem Geist der Religion, als mit Dogmen halte. Genau wie im Falle Iatho! Vorstand der Brandenburgischen Generalsynode '21 eitere ouSgemästete Kühe und wenig gut ent- nuckelte jüngere Kühe......... Mäßig genährte Kühe und Färsen K ä l. b ec. feinste Mastkälber ........ Mustere Dian- und beste Saugkälber . . . . Geringere Plast- und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber......... S rh a l «. Weidemastschafe Mastlämmer und Masthammel Geringere Mauhanimet und Schafe .... Schweine Dollfleischige Schweins von 80—100 kt> Lebendgewicht .............. Dollfleischige Schweine unter 80 KZ-Lebendgewicht Vollfleijchige Schweine von 100—120 kg Lebendland später den Zugang zum Grieben mit der katholischen Kirche nachdem man in Darmstadt sich die Scherben betrachtet batte, du ber Kulturkampf verursacht, nachdem man allerdings zu spät cmgeschen, das» der Kamps weit mehr dem Staat al-? der Kirch schwere Wunden geschlagen hatte — zu einem vollständigen kirchen politischen Frieden konnte man sich bislang noch nicht verstehen, dazu bedarf es des gründlichen Aufräum.ns mit dem letzten Res oder Kulturkämpserei, der Ordensgesetzgebung, die heute noch roit cm Pfahl im Fleische des latholischen Volkes steckt. Und nun das I es u ite n g e s e p! Hier heißt es Farbe belcnnen. Das katbo usche Volk ist jetzt der jaljrzehntelangen Mißhandlung müoe Keine Rücksicht könne mehr walten, wo solch wichtige und tief rinsckmeidende Interessen der Katholiken auf dem Spiele stehen! Das katholische Volk erwartet von seinen Abgeordneten im hessischen Landtag, daß sie ein ernstes Wort mit den leitenden Staatsmännern am großen Woog sprechen und die unveräußerlichen Rechte der katholischen Kirche und der katholischen Orden mit aller Ent schiedenheit erkämpfen. , Das katholische Volk weiß sich eins mit seinen Führern, wenn dieselben diese wichtige, grundsätzliche Frage zum Mittel- und Angelpunkt der initerpolitischen Frage stempeln und demgemäß ihr politisches Verhalten einrichten. Wir wissen, daß dies fein leichter Kampf ist. Wir haben in diesem Kampf gegen einen Berg von Vorurteilen und schiefen Ansichten zu kämpfen, die man protestantischerseits mit der Muttermilch in sich ausgenommen I)at — wir wissen, daß wir auch bei maßgebenden Persönlichkeiten antikatholische n Instinkten begegnen, die manchmal gegenüber katholischen kirchlichen Veranstaltungen, wie z. B. F r o n l e i ch n a m S v r o z e s s i o n e n, ungeschminkt zutage getreten sind und die bei nt a n ch e n Entscheidungen, auch in Fallen, wo konfessionelle Gründe nicht ma ß g e b e n d sein sollten, eine Rolle spielen — wir schrecken aber vor dem Kampf nicht zurück. Wir vertrauen auf unser gutes Recht und auf das zielbewußte energische Vorgehen unserer erwählten Vertreter im Landtag, hinter denen das katholische Volk in unverbrüchlicher Treue steht. Sei es auf dem Wege einer besonderen Interpellation oder aber bei den Beratungen des Etats zu Beginn des neuen Jahres, wird die Zentrumsfraktion in der Zweiten Kammer Rechenschaft von d e r h e s s i s ch e n Regierung über ihre Stellung in ber Jesuitenfrage verlangen. Tas katholische.Volk will volle Klarheit haben. Zunächst wird man fragen müssen, was es mit den versteckten Angriffen auf „maßgebende Persönlichkeiten" auf sich hat. Die Verdächtigung, daß bei manchen Entscheidungen in unstatthafter Weise konfessionelle Gründe maßgebend seien, darf doch nicht nur so beweislos ausgesprochen, sondern sie muß auch begründet werden. Nach dem obigen Zeitungsartikel scheint das Zentrum Gelüste nach einer Auffrischung des Kulturkampfes auch in unserem löessenlande zu haben. Die hessische Regierung wird diese Rcchenschaftsforderuna zurückweisen müssen, und sie wird es leicht dabei haben, denn der Bundesratsbeschluß brauchte sich nicht nach religiösen ober konfessionellen Gesichtspunkten zu richten, sondern er mußte sich an die Rechtslage halten. DaS Zentrum muß mit seinen Wünschen an den Reichstag gewiesen werden. Sitzung des Finanzansschuffes. bs. Darmstadt, 4. Dez. Tie heutige Tagesordnung umfaßte nicht weniger als 25 Punkte, von denen natürlich nur ein Teil erledigt werden konnce. In Sachen der Regierungsvorlage NebenbahnRüdesheim — Sarnsheim betreffend, wurde der Vortrag des Berichterstatters genehmigt. Zu der Regiernngs^ Vorlage Forst Nutzungen aus Staatswald ungen sollen noch weitere Beratungen mit der Regierung erfolgen, ebenso über die Regierungsvorlage, Verleihung der Zivilstaatsdiener-Rechte an die R e a l l e h r e r. Tie beiden Regierungsvorlagen, Verkauf von Gelände in Rüsselsheim und Verkauf des Warttnrms in Nierstein wurden nad^ben Anträgen der Regierung genehmigt. Bezüglich des Antrages Adelung, der den .Punkt 8 der Tagesordnung bildet, ging der Finanzausschuß von der Ansicht aus, daß zurzeit eine Entscheidimg über den Vorschlag des Ministeriums, die Beamten der Kammer aus dem Staatsverbande los zulösen und lediglich als Beamte der Kammer zu behandeln, nicht zu treffen sei. Dem Bescheide der Regierung, daß sie bereit sei, dem Initiativanträge beider Kammern entgegenzukommen, wird noch entgegengesehen. JntBezug auf den Antrag Diehl und Wolf- Stadecken, Bahn U n d e n h e i ni — A r m s he i m betreffend, will der Ausschuß auf dem früheren Beschlüsse der Zweiten Kammer, den Bahnbau zu befürworten, stehen bleiben, lieber den Antrag Scherr , Gehalte des Lehrer p er s on a ls an den Volksschulen in Bingen, soll iwch mit der Regierung Rücksprache genommen werden. Ein Antrag U l r i ch, Kinder unbemittelter Eltern betreffend, wurde abgelehnt, da diesem Antrag eine Begründung nicht beigefügt worden ist, und die Regierung ein Eingehen auf diesen Antrag ohne diese Begründung nicht für tunlich erachtet, lieber einen Antrag >R aab, der die S ch r e i o g e h i l f e n betrifft, oll über die gegenwärtige und künftige Rege- 1 u n g der Verhältnisse demnächst eine eingehende Beratung mit b e r r9i e g i e r u n g ft a 11 f i n b e n. Ter Vor- tellung der Bürgermeisterei Rüsselsheim wegen der Amtsgerichte, steht der Ausschuß zwar wohlwollend gegenüber, kann ihr aber wegen der Finanzlage deS Landes und wegen der beabsichtigten Vereiniachung der Staatsverwaltung zurzeit keine Folge geben. Die Vorstellung der Gcrichtsdiener-Witwe ,v> auptum Bewilligung einer Gnadenpension wurde für erledigt erklärt, nachdem die Regierung die Gewährung einer Gnadenpension zugesagt hat. Tie Vor tellung der Aktuare Tistel, Jullmann, Kaiser u. a. soll mit der neuen Besolbungsordnung ihre Erledigung finden, deren Erscheinen „in aller Kürze" in Aussicht gestellt wurde. Tie nächste Sitzung desAusschusses wurde noch nicht bestimmt. Gießener Strafkammer. )( Gießen, 3. Tez. Urkundenfälschung. Der frühere Rechner der Spar- und Tarlehenskasse in Langsdorf, A. R. IV., ist der Urkundenfälschung angeklagt. Er hat im Jahre 1907 auf vier Schuldscheinen über etwa 30000 Mk. den Namen des Direktors der Kasse gefälscht und die Scheine in den Verkehr gebracht. Er ist ber Tat in vollem Umfange geständig und entschuldigt sie mit ArbeitsuberHäufung. Unter Berücksichtigung dieses Grundes erkannte die Strafkammer auf eine Gefängnisstrafe von 6 Monaten, Aus Heiden. Ein Vorstoß des Zentrums gegen die hessische Regierung. Nachdem Bayern mit seinen Jesuitenwünschen an bas Forum des Reichstags gewiesen worben ist, scheinen die Führer des hessischen Zentrums wegen derselben Angelegenheit der hessischen Regierung das Leben schwer machen zu wollen. Wir lesen im „Mainzer Journal", dem Hauptzentrumsblatt, folgenden geharnischten Artikel: Nachdem der Bundesrat, der sich aus den Vertretern aller deutschen Bundesregierungen zusammensetzt, diese unselige Ent- ftficibung getroffen, und damit dem katholischen Volke einen Faust- schlag ins Gesicht versetzt hat, drängt sich uns Katholiken in Hessen die Frage auf: in welchem Lager stand die hessische Regierung bei jener verhängnisvollen Entscheidung? Es wird glaubhaft versichert, daß auch der Vertreter Messens int Bundesrat im Auftrage seiner Regierung für die schärfere Tonart gestimmt habe — ohne Rücksichtnahme auf die große katholische Minderheit Hessens, die dann doch auch ein Recht hat, in einem paritätischen Lande von ihrer Regierung in einer so ernsten, ihr konfessionelles Empfinden berührenden Frage nicht brüniert zu werden. Daß das von jeh.r intolerante Sachsen wtb die durchweg protestantischen thüringische Kleinstaaten dabei ’hem Katholikenhaß wieder gefröhnt haben, ist ja erklärlich. Wie scher hat Hessen im BunbeSrar gestimmt ? — das ist die »Frage, die die hessischen Katholiken nach Darmstadt richten und auf welche die hessische Regierung die Antwort nicht schuldig bleiben kann Md darf. Tas katholische Volk hat sich in Hessen im Kulturkampf flimmer als in anderen Bundesstaaten malträtieren lassen müssen "r- nirgenblüo hat der Kulturkampf in der liberalen Aera ärgere *-'gien gefeiert, wie im Lande Philipps des Großmütigen. Man Markte. F.C. Wiesbaden. Viehh «ft-»Mark ibe richt oom 4. Dez. Auftrieb: Rinder 76 (Ochsen 4 , Bullen 0, Kühe 136), Kälber 223, Schafe 4-1, Schweine 320. (Graf Amim-Boitzenvurg, Frhr. v. Manteuffel, Wirkl. Geh. Obcr- Aegierungsrat Wrochem, .Hofprediger Wendlandt usw.) eine Audienz im Schlosse erbeten in der Hoffnung, Aeußerungen des Kaisers zu Ungunsten Jathos zu erlangen und öffentlich zu verwerten. Aber was sagte der Kaiser? Er gab ihnen einen Trost, der fast wie eine leise Ironie klang. Tie Herren sollten die Sache doch nicht so tragisch nehmen. Tas beste Mittel gegen solche Konflikte zwischen Kirche und einzelnen geistigen Widersachern sei, sich immer tiefer in die heilige Scbrist zu versenken und die Person Jesu Christi, des Heilandes, mit gläubiger Liebe zu umfassen. Also auch 'hier eine aus weid) ende Antwort und der Hinweis darauf, daß er, der Kaiser als evangelischer Christ seine eigene ganz persönliche Religion habe „ohne Umweg über die kirchlichen Formen". Die Mitteilungen über die Eigenart der Religiosität des Kaisers haben selbstverständlich großes Interesse. Einen wesentlichen direkten Einfluß auf die Gestaltungen in der evangelischen Kirche hat die Meinung des Kaisers natürlich nicht und darf sie nicht haben. Redaktion, Erpedition und Trucferei: Schulstraße 7. Erpedition imb Vertag: 51. Redaktion:112. Tel.-Adr.:Anzeiger<-ieven. SE SSW ESE 4.1, 4,2 3,3 87—88 86-87 Ausgesetzt wurde die Verhandlung gegen die Witwe L. P. in Nidda, die vom Schöffengericht Nidda mit 10 Mk. bestraft worden war, weil sie Milch verkauft hatte, die 68 Proz. Wasser enthielt. Ta nicht nachzuweisen war, daß die Angeklagte die Tat begangen hatte, wurden weitere Ermittelungen angeorbnet. Wegen Beleibigung des ^Bürgermeisters in Fauerbach v. d. H war der Landwirt H. S. angeklagt. Es gelang, einen Vergleich herbeizuführen, in dem der Angeklagte die Vorwürfe zurücknahm und erklärte, daß Ihm eine Beleidigung des Bürgermeisters ferngelegen habe, worauf dieser seinen Strafantrag zurückzog. B e r u f u n g s v e r w e r f u n g. Der Dachdecker A. I. in Friedberg hatte gegen ein Urteil des Schöffengerichts Friedberg, burri) bas er wegen Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Ruhestörung mit mehreren Monaten Gefängnis belegt worden war, Berufting verfolgt, war aber trotz ordnungsgemäßer Ladung zur Verhandlung nicht erschienen. Seine Berufung wurde daher verworfen. Tie „tieficncr Samilicnblätter“ werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Tic „Landwirtschaftlichen 5eit= fragen" erscheinen monatlich zweimal. waren ehua 130 Kühe, Rinder und Kälber ziigetriebeii. Bei guten Preisen wurde soziisagen schon vor Beginn des Marktes auSvertauft. Tein Schweinemarkl waren eiwa 450 Ferkel und L'äufer zuaefahren. Für 4 — 6 Wochen alte Ferkel ivurben 32—38 Mk das Paar, für 8—12 Wochen alte größere Ware 40—.'0 9)1 f. und für Läufer je nach Größe und Qualität 70—110 Mk. bezahlt Ter Handel ließ zu wünschen übrig. Limburg a. d. Lahn, 4. Tez. Fruchtmarkt. Durchschnittspreis vro Malter. SHofcr Weizen Masfaniscder) 17,00 Mk., weißer Weizen (angebaute Frenidsorten) 16,5» Korn 12,90 Mk., Gerste: ,'iittergersle 11,00 Alk., Braugerste 13,25 Mk., Hafer Alk. 9.50—0,00 Atk., Erbsen 0,00 Mk„ Kartoffeln 3,40 bis 4,00 Mk. 59,9 i — 05 5*4,5 - 11 55,6 — 3,9 FW •M m Schauzenstr. 0 ch f en. Vokl^eifck-iae. ouSgemästete, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4-7 Jahren .... Tie noch nicht gezogen haben lungejocht) . . Cinige, s'eischige, nicht anSgeinäftete uns ältere ausgemästete.......... . Bull en. Vollfleischige, ausgew» höchsten Schlachtw. . . Lollfleijchige, jüngere Fär > c n. K ü i) •_ ske. ierkowsk* kirchliche Nachrichten. Israelitische Heligionsgemeinbc. Gottrro ii.it ft in ver >^uo-Anlage). Samstag, den 7. Tezember 1912: Vorabend: 4.30 Uhr, Morgens: 9.00 Uhr. Predigt. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbatausgang: 5.15 Uhr. Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. Sabbatfeier am 7. Tezember 1912: Freitag abend 4.00 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Predigt. Samstag nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 5.20 Uhr. Woci enootlesdienn Moroens 7.00, nheuM 4.00 Des Religion. Im sächsischen Landtag hatte der Abg. Nitzschke Aeußerungen Kaiser Wilh lms üb>r Religion und Konfession erwähnt, die in diesem Herbst bei den Schweizer Manövern bekannt geworden waren: der Kaiser habe geäußert, er schöpfe feine religiöse Erbauung direkt a u s d e r Bibel o h'n eben Um we g ü ber die kirchlichen T o g m e n. Dr. Beck, der sächsische Kultusminister, bezweifelte die Richtigkeit der Nitzschleschcn Zitate und meinte, es sei ein Tementi ergangen. Nitzschke wandte sich an den Züricher Prof. Arnold Meyer um Auskunft. Dieser bestätigt nun die Erklärungen Nitzschkes in einem Briese und damit auch jenen Ausspruch des Kaisers. Jene freiheitliche Aeußc- rung des Kaisers, so schreibt Meyer, bestehe zu Recht. Der Kaiser habe in der Tat gewünscht, daß die Pfarrer dem Volke nicht sowohl Dogmen predigen, sondern es daran gewöhnen möchten, sich bei allem zu fragen, was Christus dazu sage. Anderseits freilich habe der Kaiser betont, daß die Kirche nicht die feste Form entbehren könne. Ties müsse der Objektivität wegen hinzugefügt werden, um so mehr, da damit auch die letzte Entscheidung im Falle T-aub stimme. Zn diesen verschicdentlichen Erklärungen Nitzschkes, Tr. Becks und Prof. Meyers erhalten wir von einer Persönlichkeit, die über viele Tinge und Vorgänge in der Umgebung des Kaisers sich stets als besonders gut unterrichtet gezeigt hat, nachstehende Mitteilungen: Die Schweizer Religionsgespräche des Kaisers sind in sehr voneinander abweichender Form veröffentlicht und roritcrqetrageu worden. So hatte z. B. ein Sonderberichterstatter des „Temps" behauptet, der Kaiser habe im Gespräch mit dem Bundespräsidenten Forrer auf einer Eisenbahnsalwt vom Manöverselbe aus- geruren: „Sehen Sie, Herr Präsident, id) liebe sehr wenig die Pfaffen, die Pastoren und alle die Predigtenmacher. Sie fügen an die Worte des Evangeliums viel zu viel au5 ihrem Eigenen hinzu. Mir genügt die Bibel, die id) lese und immer ivieder lese. Man findet darin Lösungen für alle Schwierigkeiten, alle Probleme, selbst solche der hohen Politik." In dieser Form ^hat sich der Kaiser niemals ausgedrückt und in dieser Form ist jene Aeußernng durch berufene Personen damals sofort dementiert worden. Insofern hat sich also aud) der sächsische Kultusminister in seiner Erinnerung nicht getäuscht. Richtig aber ist folgendes, und dies mag zur Ergänzung und Bestätigung des Menerschen Briefes bienen: A rn Portal des Berner Münsters erzählte der Kaiser in liebenswürdigem Gespräch ben Pfarrern, er sei mit seinem Hause Angehöriger der reformatorischen Kirche, er sei burd) seinen Lehrer, Prof, s.rinzpeter, einen strengen Kalvinisten, nach ber Lehre der reformierten Kirche erzogen. In dieser Erziehung sei das Haupt- lttwicht auf die Bildung der Persönlichkeit auf Grund der Bibel fident worden Erst in der letzten Zeit seines religiösen Unterrichts sei er dann mit den Dogmen vertraut gemacht worden. Dieser reformierten Erziehung, deren Ergebnisse er heute noch aus voller Ueberzeugung für seine Person festhalte, verdanke er leine weitherzig e Auffassung in religiösen Dingen. Tann streifte der Kaiser and) den großen Streit, der in den Fällen Iatho und Traub die preußische Kirche beschäftigte und meinte, man dürfe die Geistlichen nicht allzu sehr auf den B u ch st oben verpflichten. Die Hauptsache sei daS Festhalten an der Bibel als Gottes Wort und an der Person Jesu. Wenn jetzt der Züricher Professor in seinem Auskunftsbrief hinzufügt, mit der Notwendigkeit fester Formen in der Kirche habe ber Kaiser ben Fall Traub gemeint, so müssen mir widersprechen. Ter Kaiser hat die Maßregelung Traubs tatsächlid) nicht gebilligt. Er konnte als snmmuS epiScopuS der preu- hifchen Landeskirche nicht gegen die Maßnahmen deS Oberkirchen- 3. bis 4. Dezember = + 3. „ 4. = — ...... 69'/,-70'/, Dem heutigen Rindvieh markt “bieder h“r« Der v« S8!er^- u. Akten ;r ca. 3/i Std. Vollslcischige auSgemästete Färsen Schlachtwertes . fToIlfieiidjige ouSgemästete Kuhs höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren ... Wenig gut entwickelte Färsen Mo Alt Zweites Blatt (62. Jahrgang erscheint täglich mit Ausnahme des SonntaoS. W Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhessen c 9 5-ES ratS Stellung krall es Traub lieber mit der den kirchlid)en Ta hatte der 5i = E Schlachtviehpreise in F r a n k f u r t a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schrveine 50 Kg. Schlachtgewicht 85—102 Alk. 1, Kg. Cchlachtgw. 81-108 Uf. '/, r__86—89 „ '/, Kg. 92-100 Pfg. 7, , 92—96 , 7, , 90-110 , Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen 006,6) Jg-Bureaugeh., sich, il fl. Arbeit., s. p. sof. o.fp. nccinn. Stclln. a. Bur. Schr. Ann. u. E. E stadtvostl. (tzieflcn. W ■ K ÜHöroiflitr. 3$ m. Zubehör, Gart-, Veranda, Bleichplav zu vermiet. 6506 Näheres Vubtoinitr. 28 I. Seltersweg 20 große, schöne 4 ev. 3-Zimm.- Wohnung m. allem Zub., eieklr. Vicbt u. Gas, preiswert sofort oder 1. Jan %u vcrm. a*/n) Franz Oolterbofi. '^1 Sch. ger. 4-Z.-W. sowie 2 Z. W- m. Garlenant. und Bleichvi.,Rteaelvfad26, al ob. bezieyb., a.o. N. Hofmanmt.14 Zu verm. i. ruh. u. schön gel. Landhause Wohn. v. 4 Z. u. Zub. tl Wohn. v. 2 Z. u, Zub. Alle Bequem!., Garten. Grüttner, Braunfels a L. 17854 Eins. möbl.Zim.bill.z. verm. MW,i Näh. Bahnl,osstr.30l. , (iinj. möfil Zimmer mit besond. Eingang, Nähe der Bahn und frankfurter Strane, in aut. Hause billig zu veriw Zu erfragen in der GeschästSst. d. Gies;. Anz. | Läden u. dcjl. | Neuenweg 17, geräumiger Vaden mit Lagerräume u. Wohnung, auch getr., v. soi. ob. später zu verm. Näh. z. ersr. Marttstr. 25, Lad. Keiurbt eine 5—6 Zimmer Wohnung nebstZubehürauf 15. Februar ob. 1. März 1913. Etwas Garten erwünscht. Gell, schriftl. Angebote u. 7896 an den Gies;. Anzeiger erbet. Junger Kaufmann sucht per 1. Januar 1913 ein möbl. Miner, °° LA Sckriftl. Angebote unt. 7999 au den Gieflener Auzeig. erb. Gesucht wird von grober Firma der sanitären Branche eine jüngere Straft, technisch gebildet, mit Svrachlenntuissen f. Leitung der Reklamcnbteiluug und Katalogausarbeitung. Gut honorierte Lebensstellung. Offeriert sub Ehisfre Z.<*. 4657 an die Annoneen-Er- vediiiou Rudolf Moise, Frankfurt a. M. ss3/I2 ^-uhrmanrr Verh. nücht. Fuhrmann zur Leitung eines Fuhrwerks von 3 Pferden bei hoh. Lohn und freier Wohnung gesucht. Schriftl. Ailgebote unter 7895 au den Gieß. Anz. erbeten. O88S7J Tücht. Tmustmachcr f. dauerndges. Lchloflgasfc 12 Für Ostern 1913 ordentl. Junge als 7664 5iellner Lehrling ges. Caf6 Hettler, Metzen. Suche für 1. Januar 1913 ein in Slüchc u. -vauS erfahr. MsidcheBB Frau M. Kramer, 7849) LudwigSvlatz 10. Tüchtiges, zuverlässiges Dienstmädchen für 1. Jan. 1913 gesucht. Frau Jakob Maternus, 7912i .Klinikstrabe 22._______ LchriMcil Kontor u. Laden per sofort gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 09889 a. d. Gies;. Anzeig, erb. Keine 100 M. «oh« monatl. beansprucht ftrebi. jung. Mann, sich. Arbeit, tu. ll. Handschr. u. la.Zeugn., der d. Herbst vom Milit. entL w., und sich nunmehr int Kauf- mann-Fach tücht. ausb. will. Schriftl. Angebote unt. 09925 an den Gieß. Anz. erbeten. neu und gebraucht, verkauft sreis billigft Oscn- und Hcrdictterei Philipp Hof, (o9jjs Löbershof 8, Neubau. Mehr als 300000 Päckchen werden täglich von den echten Dr. Oetker’8 Fabrikaten verkauft. hv*/, Das ist der beste Beweis für deren hervorragende Qualität. Es wird zuweilen versucht, minderwertige Nachahmungen in möglichst ähnlichen Packungen anzubieten. Man weise solche Nachahmungen zurück u. fordere beim Einkauf stets die „echten66 Dr. Oetker 8 Backpulver Dl*. Oetker 8 Puddingpulver Dr. Oetker 8 Vanillin-Zucker Ueberall zu haben! 1 Päckchen 10 Pfg., 3 Stück 25 Pfg. Londorf, 4. Dezember trauernden Hinterbliebenen: Familie Boeger. 1912. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 31/* Uhr, vom Sterbehause aus statt. 7902 im 62. Lebensjahre. Die Heute entschlief nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden, mein treuer Gatte, unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Onkel Gastwirt Willi. Boeger Danksagung. Für die herzliche Teilnahme an dem schweren Verluste unserer inniastgcliebten Tochter sagen wir hierdurch allen, besonders für die zahlreichen Blumeuspeuden, unseren innigsten Dank. Insbesondere gebührt Dank Herrn Pfarrer Barth für seineTrostworte, sowie den beidenSchwestern für die liebevolle Pflege. Familie Frank. Groben Buseck, den 5. Dezember 1912. [09929 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Langsdorf für 1913 liegt vom 7. d. Mks. bis 13. d. Mts. einschließlich, auf unserem Geschäftszimmer zur Einsicht offen. Es sind Umlagen zur Erhebung vorgesehen, zu denen die Ausmärker beizutragen haben. Langsdorf, am 4. Dezember 1912. Großh. Bürgermeisterei Langsdorf. Schiel. 7905 Bekanntmachung. Betreffend: Prännierung von Dienstboten. Es wird beabsiästigt, auch diesmal wieder eine Prämiierung von Dienstboten des Sparkafse- bezirts emtreten zu lassen. Prämien können von 5 zu ö Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft Kost und Logis haben und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeugnisse auswciscn können. Bon Vollendung der 5 Dicnstjahre kann nur dann ini letzten Dienstjahre abgesehen werden, wenn der Dicnstanstritt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haushalts oder durch Gründung eines eigenen Hausstandes erfolgt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erhebet: zu können, aufgefordcrt, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines Zeugnisses der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuchs (die Angabe der Nummer des Buchs genügt ebenfalls) bei unserer Kasse oder der Bürgermeisterei des Wohnorts bis zum 31. Dezember I. I. zu melden. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Bezirks werden ersucht, vorstehende Bekanntmachung auf geeignete Weise zur Kenntnis der Ortscinwohner zu bringen. Gießen, den 3. Dezember 1912. Bezirkssparkasse Gießen. Doering. ds. tataßtaafc Irl SSSS | 7 Zimmer In uns.NeubauKevlerstr. 5 istv. sof. noch eme7-Zimmer- Wobn.in d.l. Etage, d.Neuz. entfur. cinoer. u. mit Etagen- heizuna versehen, zu verin. Abermann A Kling. 7-Zrwmer-Wohnutti; zu vermieten. 17387 Näh. Bergstraße 9 I. West Anlage 31 7-Zimmer-Wohnung mit Zubehör im Erdgeschoß «sehr neeiflnet für Bureaus oder Engrosgeschäft ev. m. größ. heizbaren Lagerräumen» auch geteilt per 1. Mai zu vermieten. (7540 Jean Dem & C’le. 5 Zimmer "j » ar. ötnunct mii Badezimmer u. Zubehör zu vernl. 09917 Molt feit raße 20. Liedigstrafle 95 ne räum. 5 Zimmer Wohn., I. Stock, mit Gartenanteil zu vermieten. 17503 Näh. W-lliclmltr. 51v. 5-Zimmer-Wohnnne; mit Bad, Balkon, Mädchen- kanirner und allem Zubehör sofort zu vermieten. 14992 Näheres Noonstraße 22 v. i'firofllösflflrtcn sofort oder später zu ver- iniefcn. i^193) Neustadt 7K. | 4 Zimmer | 4^iimnrnuol|nnnu ^rm. 71871______Liudenvlatz 5. | 3 Zimmer"""\ FriedrichNtraNNO 17 III 3-Zimmcrw. m. Zubeh. per Januar, auch früh, zu verm. "Näh. Franks. Str. 29. (7771 3 Zimmerwohn. (Mans.» an ruhige Leute zu vermieten. 7219 Stephanstraßc 11 v. Schüstcnstr. 44 schöne 3 Z.- Wolin. sof. zu verm. 7008 Eine 3-Zimmcrw. m. all. Zubeh. sof. zu verm. (09866 Wilh. Röhrig, Mühlstr. 29. I 2 Zimmer | 09!>2ij Schöne 2 -'»lmmerw. an ruh. L. z. v. Schlona. 10. Grone belle 2 Zimmer- Wvhnuna. I Stock, zu verm. 7340, Lichcr Strane 9. Eine 2-Zimmerwohnung mit Slücbc, Ederstrafle 20 H., per 1. Dezember zu vermiet. Näh. Fobannesstr. | Verschiedene | Grone 2r>oonunn Altcc- straßc 11 vart., auch für Bureaus sehr neeinuet, zu vermieten. 'Näher. Bureau Horst, Riegelpsad. ■11201 Schillerstras;e 26. 11| (i. d. Gies;. Anz. ßriMta-tamler sucht aus seiner Durchreise in Deutschland für ca.!00,000Mk. seltene Briefmarken il ganze Sammlungen anzuraufen. Vermittler erhalten hohe Provision. Ausführliche nur briefliche Offerte nebst Preis unter »Philatelist", Hotel Germania,ttarlsrubc.(-v»'/„ Rahmen Vernickelte Sc B»/„ K. 97/12 Amtsstube. 109932 Geifllcr, Gerichtsvollzieher finch zu ( Eieenware Neu Donnerstag, 16. Januar 1913, nachmittags 3 Uhr, wird in unserem Amtszimmer die dem Heinrich Schön, Liebigfrrafle 05 zugeschriebene nachstehend ver- zetchneteParzelle versteigert: 8/19 = 481 qm Bauvlatr hinter dem Steeg zwisch. der Chaussee und dem Wkittelweg. Gienen, den 4. Dczbr. 1912. Groflh. OrtSgericht Gießen. _______Groö._______ Freitag, den 6. Dez. d.J^ nachmittags 2 Uhr, ver steigere ich an Ort und Stelle 1 Psrtie Paluicii, Blatt- pflan.ien, SljcnwilAt», LordterbliMc u. c. w. Zusammenkunft in meiner Donnerstag, 19. De-br. 1912, nachmittags 3 Uhr, werden in unserem Amts zimmer die den Erben Ülugust Nöding in lVichev zugcschriebenen, nachstehend verzeichneten Parzellen versteigert und zwar freiwillig zum Zweck der Auscinander- seuung: Flur 5/121 = 121 qm Grab- garten am unterst. Riegel- psad zwischen den Wegen Flur 5/121,2 = 239 qm Grab garten daselbst, Flur 5/121,5 — 514 qm Hof- raite daselbst (zu Am Riegelvfad Nr. 20», Flur 5/122 -- 324 qm Hof- raite daselbst (Am Riegelvfad Nr. 20). Die Verfteigcrungsbeding- ttngen können vormittags von 9—12 Ubr auf Gr. OrtSgericht Gieflen eingesehen werden. [Bti/n Gieflcn, den 16. Viovbr. 1912. Großh. Ortsgericht Gießen. GroS. K. 85/12 B*n Donnerstag, 19. Dezen^ her 1912, nachmitt. 3 Uhr werden in unserem Amte zimmer die dem Wilh. Müller 7 ter und Ehefrau geb. Er, in Gießen zugeschricbener nachstehend verzeichneter Parzellen versteigert: 28/241 = 37 qm Grabgarter, Laggärten in den mittels-. Schiesgarten 28,242 - IW qm Hofreite daselbst iSchützenstr. 6) 28,243 — 50 qm GraSgarter daselbst. Gießen, den 1. Nov. 1912. Großh. OrtSgericht Greßer. G r o S. K. 89,12 B'l» Donnerstag, 19. Dezember 1912, nachmitt. 3 Uhr, werden in untevem Amtszimmer die demWilh.Müller 7ter in Gieflen und Ehefrau Elisabethe geb. Erb in Gieflen zugeschriebenen nachstehend verzeichneten Parzellen ver steigert: 28/241 — 38 qm Grabgarlen, Laggärten in bett mittelst. Schiesaärten 28/242 — 182 qm Hofreite daselbst (Schützenstr. 61) 28/243 = 50 qm Graögarten daselbst. Gießen, den 1. Novbr. 1912 Groflh. Ortsgericht Gießen Gros. Straße 58 aus statt. Ten Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Mitteilung, daß unser liebes Söhnchen und Brüderchen Ernst gestern abend 8*/3 Uhr nach kurzem, schwerem ranken lager im fast vollendeten dritten Lebensjahre verschieden ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Kreiling. Wieseck, den 5. Dezember 1912. Die Beerdigung findet Freitag, den 6. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, vom Sterbehause Gießener- Vers! Vtrkc gr Wür Met Q Parfüme] Arohe 3 1—2 Zimmer nebst Küche il Zubeh. alsbald zu verm. 09935» Neuen Baue 11. Zimmer m. Kammer an einz. Person zu verm. 09931»____Maigaste 15, | Mo bl. Zimmer] l0tn=2lnl. 50, ade iNüh.str. 35 schön möbl. Zimmer mit u. ohne Pens. zu verm.^° Verihietiingeii Mietgesiiche Kaufgesuche Verschiedenes Stellengesuehe Kirchstr. 2 Telephon 466 Rahmen - Fabrikation mit elektr. Betrieb 18.— 12.- 3.50 5chneesternwolle für Jacketts, Sweaters etc. 6 6.50 Julius Schulze 1.80 Kreuzplatz Telephon 774 a Marken des Pabattsparvereins Montag, den 8. Dezember spart Zeit, Kosten und Verdruss. (W,, Gelegenheitskaufhaus Bahnhotstr. 14 Mühlstr. 2 Parfümerien u. Toilettemittel Grohe Auswahl in Seifen, Extracts re. für Körver- und Schönheitspflege 7741 Adler-Drogerie, SelterMweg 39, Otto Schaaf. Ueber fünfzigtausend Arbeiter finden in ihr Beschäftigun, Carl Beniner in Göppingen (wortt.) frisch. 7900 täglich Günstige Gelegenheit lir Weihnachts-Geschenke 20 — 22.- 5.50 7.50 Verkaufsstellen: (Telephon 636) Schanzenstrasse 4 Plockstrasse 2 Bismarckstrasse II 6.— 6.— So so also Sie 6 6 4. 10. Grelnz. R.. Gertraud Sonrrweber. Roman . . Hebbel, Friedrich. Ein Lefbcnsbuch . . . . Krocber, H. T., Die Goethe zeit, in Silhouetten Meyer, Rich. M., Die den! sehe Literatur des Strickwolle per Pfund von Mk. 2.70 an Grosses Lager in BILDERN gerahmt und ungerahmt Vergolderei Ganz besonders empfehle sehr dauer- :: hafte schwarze umd lederbraune :: Kinderstrümpfe in allen Grössen zu< billigsten Preisen bester r/tf/tf/5Th M oskb P r. Fah r (Rheinland) Versilberte Bestecke Verkaufsstellen an allen grösseren Plätzen Würl'tembergische Metallwarenfabrik Geislingen-St Verein Deutscher Nähmaschinen-Fabrikanten Verein Deutscher Nähmaschinen-Händlere.V. ss Buchdruckerei Seibert, Wieseck —Telephon 679 ■™r a empfiehlt sich in Lieferung von Neujahrskarten, Verlobungsanzeigen. Ferner alle Geschäfts- u. Vereinsdrucksachen etc. in feinster und billigster Ausführung. Siegreich dringt die deutsche Nähmaschinenindustrie auf dem Weltmarkt vor! Carl Ludwig Leib Kunst- Handlung .Vm Hooten» Crao- zeichn* eich nWtt Allein dorch Reinheit. uUom» end wunderbaren Wohlcesschmack au*. •oqdern t* leiclu verdaulich aihr heh und ohne ecbftdlieben Einfl uu tat 4ie Merreo. Stets in reschfw* een BOcheen, aicmsie lo*e iu heben. — Mwr eine Quaihit, die fbeete! 3 — 5 — 0- 1.50 6.50 Groeee Ansprüche stellt da* heutige Erwerbeleben an unsere Konstitution. Was nei*vös macht und die Körper krlfte ungünstig beeinflußt, »oi’tte deshalb vermieden werden. Man wlhle als erstes Frühstücken Stelle von Kaffee oder Tee m”) <> waren es, die mir Dr. Gentner’s Veildienseifenpulver ßoldptrlt empfohlen hat. Herzlichen Dank! Kaufe nur noch diese Marke, denn die den Paketen beiliegenden Geschenke sind nur praktische, reizende und brauchbare Gegenstände. Alleinig. Fabrikant auch der so beliebten Schuhcreme Eulenborg, Herbort. Nene. Bilder.....5.— Förster-Nietzsche, E., Där junge Nietzsche. Ein Lebensbild ........1.80 la. Eier zum Backen 10 Stück 78 Pfg. Frische Siedeier 10 Stück 95 Pfg. Vollfrische Trinkeier 10 Stück 105 Pfg. Vorzügl. Butter zum Backen Fste. Süssrahm-Tafelbutter Strümpfe und Socken in prima Qualitäten Moderne Plastik. Mit 150 Abbild, deutscher, franz., belgischer Bildw erke. u. Medaillen. Kart. 1.80, geb Raabe. Wflh., Gedichte hertuusg. v. W. Brandes Rosegger, P., He im gärtnere Tagebuch . . . Schrecken barli, P., Um die Wartburg. Roman Schulze, Friedrich, 1813—1t 15 die deutschen Befreiungskriege m zeitgfÄaöss. Schilderung Sick. J. M, Ina. Roman . Simmel. G., Goethe. (Absolut Neues in der Goethe-Literatur) Stratz. lind., Du Schwert an meiner Linken Roman Techrdi, H. v.. Schriften zur neueren Kunst Cbbelohde-Mappe: Der Rhein. 12 Dederzcich- nungen in Folio Varnhagcn. Ruhel. Ein Frauenleben; in Briefen ■Villinffcr, Herrn.. Der Herr Stadtraf... Roman Voll, K„ AltniederJ. und alldeutsche. Meister Där malerische Giessen. Adolf Friedrich, Hierzog zu Mecklenburg, vom Kongo zum NH. 2 Bde Amundsen, H., Zurm Südpol. Mit 250 Abb. 2 Bde. Deutscher Barock. Grosse Baumeister des 18. Jnhrh. Mit 100 Abb. Kart. 1.80. geb. Bartsch. K. Il„Schwammerl. (Schubert-Roman) Bloom, W., Das eiserne Jahr. (1870.) Roman Bloom. W., Volk wider Volk. Roman . . . . Bock, A., Die OberWAlder. Roman..... Braun, Uly, Die Liebesbriefe der Marquise , Neuen Wilhelm Bu* ch-Album. Enthält nUr solche Werke d. beliebten Humoristen, die in d. Busch-Album -Humoristischer Haus- schntz“ nicht enthalten sind. Chamberlain, Roniäon Mowart, Goethe . Crlspl, Francesco. Memoiren. Erinnerungen u. Dokumente heniusg. y. T. Palamenghl- Crispi. Deutsch vcjn W. Wichmann . . . Ernst, O., Aus meinem Sommergarten. Humor. Plaudereien............. Deutsche Hausfrauen, deutsche Handwerker, deutsche Schulen u. Behörden berücksichtigt beim Einkauf einer Nähmaschine stets das solide deutsche Fabrikat Über l'A Mill. Nähmaschinen werden jährlich von ihr erzeugt. Deutsche Nähmaschinen werden nach allen Ländern der Welt geliefert, sie sind dem ausländischen Fabrikat an Leistungsfähigkeit und gediegener Ausführung bei weitem überlegen und sind somit unerreicht in Qualität und Ausführung Strickwolle und Rockwoile in allen Farben und Qualitäten zu billigsten Preisen. 10 vielfarbige Kunstblätter von C. Armbrust. In Mappe . . . Mk. 6.— HF“ Hervorragende Weihnaclrtsgabe. "VH Gute, N Preise «WM Bücher als Pracht werke. Klassiker. Reisewerke, Jugendschriften und sonstige als Weihnachtsgeschenke geeignete Werke für jedes Alter BcNlchtlgunff meiner Anstellung — ohne „Kaufzwang" — gern gestattet. Alle von auswärtigen Firmen angebotenen Bücher werden zu gleichen Preisen, zuweilen Nogar billiger, von mir geliefert. Der Bezug am Orte er- WWUMiKiüMIl Gebr. Grieb neunzehnten Jahrhundfl rts. Volksausgabe 5.50 Xcurath, Karl. Das Domgiit. Roman . . . 5.— Das Urteil ist stets das gleiche. Rodel-Schlitten:::: eis. Kinderschlitten und Schlittschuhe finden Sie in grösster Auswahl 7885 zu den billigsten Preisen bei J= B. Häusep Eisenwaren, Haus- und Küchengeräte Neustadt 56 Telephon 660 Vernickelte Schlittschuhe schon von Mk. 2.50 an HMiiii (Ernst Legler) Süd-Anlage 5 GIESSEN Telephon 82 Empfehlenswerte neue Geschenk-Literatur. Gebunden Daneo-Wäsche I Mk. Mada- •7w ederwaren wurz und Kartoffel gegen Barzahlung. 09914 Zitronat Orangeat Backhonig Nnßkerne Gießen: siä'/, a’7. Jul. Bach Grosse Preis-Ermässigung >( ■ lose’s Parfümerien Wir übernehmen tür jedes Stück Garantie für guten Stoff und richtige Länge u. Weite Zigarren -Etuis, Brief-Taschen, Tresors Schreibmappen, Visites,Taschentoilettes, Reisenecessaires, Schmuck- u.Arbeitskasten, Garnituren zur Pflege der Hände. Stets Neuheiten i.Damen- Handtaschen, Perltaschen und Theaterbeutel, ffeine Bijouterien in Silber, Emaille und Halb-Edelsteinen, Toilette-Artikel in grosser Auswahl J. F. Schwarz- durchweg klassige Fabrikate. — auch nach dem Feste, Da meu-NachtJacken, mit Languette- Garnierung, solider Stoff, völlig weit Umtausch jederzeit, gestattet. Eleg. Nachtjacke mit breiter Stickerei und Fältchen - Verzierung Stfckerel-Entertaill., guter Stoff und Sitz Eies. Damen-Hemden mit Madeira-Passe od. Hohlsaum m. Stickerei la. Stoffe Herren-Hüte werden gereinigt, gebügelt und neu garniert. Damen-Hemden. Achtel- oder Vorderschluss D.it Trimming- j Spitze I Damen - Beinkleider. I in. Stickerei od. solider I Languette, la. Stoff I Damen-Nachtjacken. mit Steh- u. Umlege- / kragen mit Hohlsaum-1 Languette I Anstands - Rücke . ge I mustert Pikee, gebogt 1 oder mit Volant l'ntcrtaillen. Festons, I Stickereibesatz 1 feinste schwere Aunchlagerer 10 Stuck 85 Pfg., 50 Stück Mk. 4—, frische Siedeier 10 Stück 95 Pfg., 100 Stück Mk. 9.—. Frische Palermo-Zitronen per Dutzend 70, 80, 100 Pfg. aus feinem polam, mit Stickereien Damen - Beinkleider. | mit Languette aus \ solidem Hemdentuch \ oder gutem Pikee / Auf diese hier angezeigten Preise keine Rabatt - Marken! Damen-Hüte werden umgeformt und gebügelt Damen-Hemden, Vorderschluss m. Languette, Völlige Länge und Weite, solider Stoff Versteigerung. Nächsten Montag, am 9. Dezember, von mittags 1 Uhr an versteigere ich öffentlich (in meiner Wohnung) 4 Kühe (gelernt), 2 Schweine, 1 Grasmäher, eine große Partie Heu, Stroh, Dick- Damen-Hemden. Achsel- und Vorderschluss m.Bogenfeston gestickter Passe Damen - Beinkleider, elegante Stickerei od. Languette, best. Stoff Damen - Nacht Jacken mit Languette und Fältchenverzierung Aiiwtands-Röcke, gemustert Pikee mit Languette, la. Stoff L'nfertaillen, la. Stoff, reich mit Stickerei Eleg. Damen - Bein ki ider. la. Stoff. Pikee oderChiffon,mit Hohlsaum oderFeston I durchweg 2.00 I Mk. Hutreparatur-Werkstatt Rudolf Richter, Marktstraße 24—26 f0728 liefert jedes Quantum beste harte Stückkohlen in einzelnen Waggons und in Abschlüssen. Billigste Kohle der Gegenwart. Zwischen 5—6000 Wärmeeinheiten. Zirka 4O°/o billiger als Steinkohlen. Für Wiederverkäufer extra billig. Lignit fidinnikohleivBergwerk Ludwig Haas, Dillenburg ____ Besitzer- In