'ttrolaus UNIS von OCT jtai|i:iui •' , ? ; loni^ni tnn i^ibVLityiiitv y/u!i. -- non dem Kaiser saften- die Großfürstin Olga, Prinz Adal- den Deutschen und Rußen besteht fein Jbgrunb bet: Swwml •b«t Ü7t. K GroMrstin Mari!/ links vrn bem Kaiser seindl-h-st. In di-s°m J°»rc, dem 150. mt dem Fr-ck-nÄchlu^ Nikolaus die Großfürstin Tatiana, Generaloberst v. Messen und die Großfürstin Anastasia. Gegenüber den Majestäten aßen der Hofmeister Baron v. Fr6däricks, rechts von ihm Reichskanzler Dr. v. Bcthmann Hollweg und Ministerpräsident Kokowzow, links der Botschafter Graf von Pourtalös und der Minister des Aeußern Sasonow. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Dem Direktor der Veterinarabteilung am Kaiserlichen Gesundheitsamt in Berlin, Geheimen RegierungsrntProfesior Tr. med. Robert Ottertag, ist.vom König von Württemberg das Ehrenkrcuz der Württembergischen Krone verliehen worden,, womit der persönliche Zldel verbunden ist« ü U11 vlü l v v ovv. y u ' zy-» m < i Botschafter. Auch die vier Töchter des Kaiser» von Rußland nahmen an dem Frühstück teil Um 8 Uhr fand an Bord des „Standard" Parade- >tafcl statt, wobei Kaiser Wilhelm rechts und Kaffer Nikolaus links von der Kaiserin Alexandra saßen. Rechts "Entsendung eines römischen^Legionstribunen BalernZ^Kufus auN Beyrut zuni Gegenstand. Der Tribun wurde int 116 v Chr. nach Cypern geschickt, um hier bei der Unterdruö^ig eines Aufruhrs von Juden tätig zu sein, von dem nnr schon, durch Funde in der Cyrenaika und m Aegypten unterrichtet/ warem Der italienW-türlische Krieg. Nach zuverlässigen Nachrichten bereiten die Italiener weitere Landungen längs der Küste von Tripolis vor, um neue Plätze zu besetzen. Es handelt stch dabei aber nur um die Provinz Tripolis, nicht um Lenghasi. ♦ Saloniki, 4. Juli. General Zikki Pascha teilte der Garnison und der Kriegsschule von Monastit die amtliche Beifügung des Kriegsministers mit, die den Angehörigen der Ar Mi , bei strenger Strafe verbietet, sich mit Politik zn bc fassen Das Offifferkorps von MoNasttr erklärte, es um.-, rocrrc sich der Verfügung. Nach in türkischen Kreisen umlaufenden Gerüchten sind etwa 20 Offiziere der Garnison MvnaU i > aus dem Armeenerbamd ans'« et rechen. Presieflimmtn. Berlin, ‘4 Juli. Die „Nordd. Nttg. Ztg." veröffentlicht den Artikel der offiziösen „Rossija" anläßlich der Kaiserzusammen- kunst in Baltisch Port und sagt: Wir schließen uns den Aus- führimgen der „Rossija" gern an. Auch wir sind- überzeug, duft die Zusammenkunft des Kaisers und des Zaren m Balwch-Pott und die politische Aussprache zwischen den befreundeten Herrschern und den Mniftern für die Erhaltung von Frieden und guten Einvernehmen unter den europöisdien Mächten günstig wirken wird. Petersburg, 4. Juli. Die „Newoj eWrem ja' schreibt in dem Leitartikel ihres .Abendblattes: Kaiser Wilhelm ist kein seltener Qkift Rußlands. Jeder Besuch des deutschen Kaisers, der eine natürliche Shmpatyie der russischen Gesell,chaft hervor- ruft, welche nicht umhin kann, den kaiserlichen Freund des rnM- schen Kaisers herzlich zu willkommnen, bildet em bedeutendes politisches Ereignis, lieber Deutschlands Politik kann verschißene tNeinung herrschen, aber es ist zweifellos, daß Kaiser Wühelm für die Erhaltung des internationalen Friedens ungemein viel getan hat. Dazu trugen die persönlichen Beziehungen und Be- gegnungen mit dem Kaiser von Rußland bei .. Den Traditionen und dem Charakter seiner Neigungen nach ist Kaiser Wilhelm ein echter Soldat und Ritter. In einigen Fallen lag es ihm ob, sich selbst zu bekämpfen. TaS geschah in ,einen Jugenchahren imd die Geschichte wird die Siege verzeichnen, die der.Harscher Deutschlands in dieser Beziehung davongetragen hctt Weitblickende Staatsvernunft gewann standhaft die Uckerhand über seinen feurigen Geist. Rußland bewillkommnet den teuren Gast, der den Frieden mit sich bringt. . ' . Die deutsche „Petersburger Zeitung" ersteht m der Zusammenkunft einen Beweis, daß in den beiden großen Karfer- reidxn .an maßgebender Stelle die Absicht vorliegt, feierlich der gaiizcn Welt darzutun, daß Deutschland und Rußland weiterhin imaitrocgt als Friedensmacht dastehen wollen. Für das wahre Rußlcnid, das nur arbeiten und sich niedlich entwickeln will, uno daher jede eitle Abenteuersucht, jedes Spielen mit leeren wnenden Worten verabscheut, ist der deutsche Kaiser, dessen.Besuch eine Sistierung des Friedens bedeutet, nicht.nnr ein hochwillkommene, sonder em he ß I : r.9 ungcn besser sein. , Moskau,! Juli. Die konservative Zeitung „Moskows- Wjedomestri" ist der Ansicht, daß die Entrevue nicht den deutsch-russischen Beziehungen gelte, die freundsstiatlicher Natur seien, sondern Fragen der allgemeinen Politik gewidmet sei. Ser italienissti-türkisstv Krieg könne den Gegenstand der Bewrestmngen bilden Eine Neugruptsternng der Mächte sei jedoch sowohl un- wabrsstieinlich, als auch für Rußland gefährlich. „Ntroressii (sortschrittlichl meint, bei der Liquidation des italienisch turkisstren Krieges wolle Oesterreich-Ungarn jetzt die Frage der Komben- saitonen au''s Tapet bringen. Es frage, sich ob Deutschland nnc 1908 dem Bundesgenossen helfen werde die Kastamen aus dem Feuer zn holen. Die öffentliche Meinung Rußlands wolle eine Antwort auf diese Frage während der Entrevue erhalten. Die Entrevue habe daher eine sehr ernste <3cbaihing. Da« stxmvinistisch Blatt „Globe" meint zur Kasterbegeg- nung- Bermutlick) würden die Staatsnränncr beider Länder ilber ihr Vorgehen im Falle eines allgemeinen Zusammenbruchs der türkischen Regierung beraten. Ein weiterer in Betrastst Tom»; mertber Punkt sei sistier das neue russische ,vlottenprogrnnnn. ^n, einem Jahre iverde die deutsche Wmiralität jedenfalls die Mr^erni - sierung des Ostseegeschvaders verlangen. In Rußland furchte man ferner, daß Kaiser Wilhelm wieder eine etwas rauhe Behandlung der Duma anraten werde. — Neue Urkunden aus Delos. Bei den neuesten französischen Ausgrabungen auf Delos sind eine Reche von Jn- idrrinen entdeckt worden, die sowohl in geschichtlicher wie ui archäologischer Hinsicht reiche Aufschlüsse gewahren, -so benndet sich unter diesen Dokumenten der Text eines vertrage», der im brittm Sa6r6unbert °. Chr. zwisch-n D-lph. und P-tt Rot, und man sieht nur Orange, Gelb, .Gräm Grun-Mau, Blaß- Mau und Violett, während bei gam. kleinen Tropfen von /io.mm Rot und Orange fehlen und der Rcgmbogen mit «NM■ Gelb beginnt. Die übrigen tfarben haben zunächst ^i^ list)e Nckenfäckung: Weißgelch Weißgrün, Weifchlau: das Violett ist jedoch reiner, und den Abschlag - bildet em blasses Violetts Sind die Tropfen noch Keiner, etnra 1 Zwanzigstel E Durch- messer, so muß man eigentlich )dwn ,w>m Nebel fprechen. xax Regenbogen unter solchen atmosphänsthen Bedingung^ gaxtfr fahle Facken. Er beginnt mit einem sehr blaffen Gelb, dann kommt ein Weiß mit einem Stich ms Gelbliche, hierauf sehr lebhaftes Weiß und zum Schlüsse ein ins. Violette spielendes Weiß. Die Anstrengungen Rußlands, seine baltische Potte wieder auszubauen und ihr neben Libau und Kronstadt noch einen weiteren befestigten Kriegshafen zu sichern, h°ben natürlich den Blick von neuem auf Baltisch-Port gelenkt. Aber die Aussichten zur Verwirklichung dieses Planes smd vorläufig nicht so^erlist gunstig, denn bekanntlich sind die zum ?stisbau eines Kriegshafens m Baltisch-Port und Reval erforderlichen Millionen von der Duma gestristfen worden. Reval mar als ^wnPtkriegGafen Baltisch-Port hingegen als Vorhafen, wozu es sich seiner ganzen Lage nach vorzüglich eignet Möglich, twß dre ruststche K^e- rung ihre .Absicht doch noch durch,etzt In diesem Fall nnrrbe das kleine Städtchen einer großen Zukunft entgegengehen. Bich die Kaiserzusammenkunft rückt es mit emem Male in denMittel punkt des allgemeinen Interesses, obwohl feine Reize und leist ganzer Habitus nur sehr mäßiger Natur smd. Nur der Blick auf die Bucht und die Inseln vermag zu erheben, wie denn das Meer, dort, am Finnischen Meerbusen, seine e'genen Lochonheiten bat. Uebrigeus muß hervorgehoben.werden, daß die nnm|d)en Schären noch ziemlich weit von Baltifch-Port entrernt ,md. Zu ihnen locrixm nur jene nördlich an der Kstfte von Ännland ge- lcaenen Inseln und Jnselck^n, viele Hundert an der Zahl, und die fast ebenso zahlreichen Alands-Inseln gercchn-t, die den Eingang zum Bottnischen Meerbmen markieren .Manche die,er Snidn bilden .m Sommer die ,ZuUllchl ^lreicher erhblungs- bedürftiger Petersburger, zumal ein erträglicher Badeittand, Kurhäuser und Datschen nicht fehlen. Natürlich vermögen dm nester gegen das an der ,üblichsten Landzunge des fmnlandilchen svestlandes liegende Hangö nicht auszukommen, denn hier )tnb brat Luxus und den venvöhntesten Ansprüchen schon recht weit- geheiide Zugeständnisse gemacht. Aus Reffen. Zur Annahme der Besoldungsvorlage. Aus parlamenbarrschewKr'eäsest wirb tuins yeschrirben. ■ Nachdem in der heutigen Schung die Abgeordneten, Brauer und Genossen für d-eniAntrag des Bauernbunds,, die lAbgevrdneten'G r üm e w-a Genossen für den An trag des Finanzausschusses und sür-den des' Bauernbunds - namentli'che Abstimmung beantragt hatten, fam- zuerst über den -bündlerischen' Antrag.die .Abstimmung statt , -Dieselbe ergab 26-Stimmen für,-25 gegen^ben Antrag , Da entstand-ein« eüvlls^ komisches JntermeM?: der Abgwrd- nete Schönberger eilte, von Nationalliberalen und schrittlern gedrängt, zum Präsidenten Und gab dre,Erklärung -ab, er habe nicht mit Ja, sondern Mit Nein abstrmni< n . sollen und habe sich „verredet". Der Präsident, der das, Craebnis noch nicht endgültig festgestellt hatte, erkstrrte num mehr, daß der Antrag des Bauernbundes ab- gelehnt sei. Darob große Bewegung unter den Bund, fern, die Protest einlegen wollen. Sodann gelangte her Kompromiftantrag zur Abstimmung, der angenommen wurde. — Es dürfte keinem Zweifel urtterlregen, daß die, Richtigstellung des Abgeordneten Schönberger rechtlich zu» lässig und das Bethalten des Präsidenten forrett war Die Entscheidung über die BesoldungSttorlage liegt m- mehr bei der Regierung und bei der 1. Kamme r. letztere wird sicher eine ganze Reihe Von -Aenderungen be-- sckstießen. Ihr Ausschuß, der sich gestern nut der «orlage. besänftigte, will dem Bernehmerrnach beantraget, 90 Proz. der Forderungen zu bewilligen. Für die Volksschullech, r sollen statt der von der 2. Kammer bewilligten 15 Proz. nur 13 Proz. Erhöhung beanttagt werden. - scheu Mattosen. . , , Nachdem die „Hohenzollcrn" verankert war, mhr der kKaiser von Rußland auf einer Dampfpinaffe zur Begrüßung dos Kaisers. In dem Gefolge des Kagers von Rußland befanden sub der Hofminister Und der Flaggen- kapitän und die zum Ehrciidienst des deutschen Kaisers Kommandierten: Generaladjutant Baron v. Matfendor,f, ttonlreadmiral ä la suite Ottas v. Heyden, Flugeladfutant vom Dienst Assenjew sowie der dem Prinzen Adalbert zu- neteilte Flügeladjntant Wolkow. Die „Hoyenzollern chftt iHie russische >.ttserstandarte, die deutschen Schiffe salutierten, die russischen antworteten. . Kaiser Wilhelm, in russischer Marmeuttiform, cmp- fing Kaiser Nikolaus, der deutsche Marineuniform •trug, tim Fallreep. Die Monarchen begrüßten sich herzlich lmit Kuß Und Handschlag und schritten die Front der Elfren- mache ab. Der Kaiser non Rußland begrüßte d^i. Prinzen Adalbert und den RcickManzler. Der deutsche Kaiser und der Kaiser von Rußland verweilten im GesprM an Deck bis 11 uhr. Auf der „Hvl>enzollern" waren Gras Pvurtales mit -dem deutschen Milrtärattach« erschienen. Naäidem Kaiser Nikolaus die „Hohenzollern" verlassen batte, begab sich Kaiser Wilhelm mit bem Prinzen '.Idalbert, dem Reichskanzler und dem Gefolge auf den '„Staiidart" zum Besuch der russischen Kaiserin, der er, ebeüso wie den Prinzessinnen einen Blumenstrauß spott, 4. Juli. Bcl dem Frühstück zu 50 Gedecken an Bord des „Standard" saft Mi ^er Mitte der Tafel die Kaiserin von Rußland, rechts der deutsche Kcnstr, links Prinz Adalbert, gegenüber der Kaiserin^sag der Kaiser von Rußland, rechts der Roichskanzle^ link» der dcuitsche. Die heutige Nummer umfaht 12 Seiten. Vie ttaiserzusammenknnft in valtisch-port. Die zu erwarten stand, weckt die henttge Begegnung deS Kaisers mit dem Zaren ein überaus lebhaftes Echo, in 'dem sich die polittsche Bedeutung dieser Zusammenllinft 'spiegelt. Tie Auftiahme des Ereignisses ist natürlich ui »der Presse der einzelnen Länder recht verschieden. Im all- gemeinen wird die friedliche Bedeutung betont, selbst die ' Nowojc Wrernja" vergißt ihre üblichen deutschfeindlichen ^'Ausfälle. Auch in Frantteich stat man sich verstänüigerweise -mit dein Gang der Dinge abgefunden und legt sich eine ge- .wisse Zurücklialtung auf. , lieber die Zusammenkunft in Baltisch-Port liegen folgende Nachri cht-en vor: Baltisch-Port, 4. Juli. Seit dem frühen Morgen hißten die russischen Schiffe am Großmast die deutsche Flagge. Die Jachten „Standart" und „Poljarnaja <-wses- da" liegen nebeneinander, dazwischen ist der Platz für die Holunzollem". Etwa um i/210 Uhr zeigten bei sonnigem Wetter und sttller See Rauchwolken das Herannalien der deutscheii Scknfse, von einer russischen Torpedobootsdivision qeleitet Auf dem Meer fuhren dem Kaiser der deutsche Botschafter Graf Pourtales mit den Militär- und Manne- attachSs auf der Jacht des Marincministers „Newa" entgegen. Als sich die deutschen Schiffe näherten, gab die 3ad)t Standart" das Signal zu dem Salut von 33 Schüssen. „Polfarnaja Swjesda" „Andrei Pettveswantz" und , Imperator Pawel Pjettvp" bonnci-tcn über die Bucht. „Moltke antwortete. Bei der Borbeifahrt der „Hohenzollern ertönte ein weitschallendes Hurra der deutschen und rufst- Nr. 156 Erstes Blatt 162. Jahrgang Freitag. iJifiW Der «lehriitr Anzeiger W d monatlick^öPst wertel- erscheint täglich, auner ÄXjW ▼ A Fg A x A yA Jk A jährlich i>lf. ?.2O; bureb woÄ’ A14 A^l 11 AA^ A Ap sss» In] PKrllr h zl ll so heißt die Bucht, sind bie >>n:eln Klem- und Grvß- Rogoe vorgelagett, die sich früher im Besitze der Klöster Mna- münde und Padis befanden. Unter Peter dem Großen war Baltisch-Pott bestimmt, der umfangreichste mtb beste Seehafen der russischen Flotte zu werden. Von hier aus sollte die Flotte nicht nur den Mnuischen, wndern auch den Rigaischen Meerbusen beherrschen. Nach mehnahrigem ^Untersuchen der Küste und des Fahrwassers, an dem Peter der Große zeitweise persönlich teilnahm, wurde im Jahre 1715 unter dem Oberst Luberace mit dem Ban begonnen. Straftinge und Soldattn wurden in Menge zu den Arbeiten herangezogen und am Sttande angesiedelt. Trotzdem schritt das kowgal geplante Werk nur langsam vorwätts. Ja, das ^ntereffe des Doses 'wandte sich sogar von ihm ab, als Peter int Jahre 1725 gestorben war Später zwang der Mangel an Geld zur Einstellung der Arbeiten, obwohl Kaiserin Elisabeth geneigt war, i>a? Unternehmen ihres großen Vaters weiterzufuhren. Immerhin wurde >'1760 durch den General Solling der noch letzt. bemitzte. Hasen jfür Handelsschiffe angelegt, Katharina II. nahm den Plan Peter^ Des Großen wieder aus: fie uberttug die,rwrtietzung des Banev dem Grasen Münnich, der sich erboten hatte, den Kttiig^hafeU mit füuszigtausend Atann" innerhalb 20 Jahre sertigzustellen. Aber^auch jetzt machte sich^kein schnelleres Temw bemerkbar ^Rach einer Besichtigung befahl die Kaiserin, unzufrlcken mit dem ' Gesehenen, die Arbeiten einzuslellen, obwohl angeblich schon. mehr als mn Kilometer Steindamm lerttg war und die Aw^nbeit über lieben Millionen Rubel betragen^batten Lange Zeit war Baltisch-Port ziemlich stark besesttgt. So wurden noch im ^abre 1808 zu beiden Seiten des Hasens Batterien angelegt um den englischen Kriegsschiffen, deren Angrlfs besurchtet wurde, cm Paroli 511 bieten. Baltisch Port wurde dama^ auch mit.emem Bombardement bedacht, das. ickoch wenig schaden anrichl-ete, Ausland. Kabinett ratifiziert werden. Der kanadische Premierminister Bor bin mit dem gesamten kanadischen Kabinett ist hier nnge- troffen, um mit der Reichsregierung über die Reichvverteidignng zu k^tm^€rab. gemeldet: Gestern fand in der Whe von Serab ein Zusammenstoß der Schahgewonnen nnt ruf- sischer Regierungskavallerie statt, wobei diese 6 Tote und vier Verwundete hatten. unberechtigt seine Stelle und nahm ein dem Dienstherrn gehöriges Pferdekummet und eine Peitsche mit. Vor Ankauf der jahrS benutzt. *• Straßen auf bruche werden gleich nach dem Turn- bci dem den Dieben der Inhalt des OpferstockcS in die Hände fiel. Außerdem zerbrachen die Einbrecher mehrere Fenster und eine Türe. ” Was ein Früchtchen werden will, zehnjähriger Junge wurde mittellos hier auf gegriffen. Er war seinen Eltern in Krefeld entlaufen und wurde ihnen Hefsen-Nafsau. n Marburg, 4. Juli. Zu Ehren Professor CohenS, der heute seinen 7 0. Geburtstag begeht, fand heute nachmittag in der Aula der Universität eine stimmungsvolle Feier statt, zu zur Intendantur des 20. Armeekorps versetzt. Proviantamts- Unterinspektor Nebgen in Darmstadt als Proviantamts» inspektor angestellt. Die Lazarettinspektoren Klein von Mainz nach Straßburg i. E. und Bätz von Berlin nach Mainz versetzt. •• Städtische Freibäder an der Lahn. Im Ium badeten im Männer bad 5493 Personen gegen 12 820 im Juni 1911. — Das Frauenbad wurde im ^gelaufenen Monat von 2424 gegen 1068 im gleichen Monat des Vor- „G e n o v e v a". unbekannt sein. Was wollt Jbr also Worte hören? Kommt und sehet das Spiel, die Bilder, die Euch Erlebnis werden wollen. — Nach der Darstellung der Aus Statt und Land. Wie 1'5en, 5. Juli 1912. Ordensangelegenheit. Dem ordentlichen Professor der Kirchengeschichte an der Universität Gießen, Geh. Kirchenrat Dr. Krüger, wurde gestattet, das bisher von ihm getragene Ritterkreuz 1. Klasse deS LudewigS-OrdenS gegen ein Ehrenkreuz dieses Ordens umzutauschen. — AuS dem Militär-Wochenblatt. Twele, Hilfsprediger in Darmstadt, als Militär-HilfSgeistlicher unter Zuteilung zur Großh. Hess. (25.) Div. angestellt. Har bi sch, Intendantur-Sekretär deS 18. Armeekorps, der Titel Ober» Militär-Intendantur-Sekretär verliehen; Ballen» Sjki, Jn- tendantur-Diätar des 18. Armeekorps, zum Mil.-Jntend.» Sekretär, Räth, geprüfter Jntendanttlr-SekretariatSanwärter, als Mil.-Jntend.-Sekretär beim 18. Armeekorps angestellt. Herrmann, Intendantur-Kanzlist beim 18. Armeekorps, Der „Siö'le" will mitteilen können, daß bie rn Bern tagende deutsch - französische Kongo - Karnerun- Kornmission die Grenzlinien zwnchen rranzofffch- und deutsch-Kongo festgesetzt habe unb über die Arbeitsmethode der fran- zösiscl>>deutschen Grenzbeüimmungskonrmiffwn einig geworden ter. Sie beschloß, daß die Gebietsübergabe zeremvmenlos erfolge. Deutschen würden einfach Truppen oder Kolomalbemnte in tne neuerworbenen Gebiete schicken. Die Umgeualtung der französischen Konzessionsgesellschaften in deutsche weiche die Lchung^von heiklen juristischen Fragen notwendig machen, doch glaube man, d-ch es möglich sein fuerbe, rin die bmbcrsett.gen 3rctcteifen schonendes Uebergangsregime zu finden. Unter diesen Ihuitanixn fei es möglich, daß man das Verständigungsyrotokoll bereits im Lause der natbften Woche werde unterzeichnen können. Das Polizeigericht von Lens verurteilte den Erzbischof Chesnelong wegen Schaustellungen aufrührerischerJ^e.lcpc^ -u 5 Franks Geldbuße, weil er anläßlich des Jeanne d Arcfestes sechs päpstliche Fahnen hißte. Das großbritannische Reichsverteidigungskomitee hielt heute eine bedeutsame Sitzung «b. Das Komitee iU zusammengesetzt aus einer Anzahl Minister einschließlich Haldane und einer Anzahl hoher Marineoffiziere und Armeeofsizrere zusammen. Die Sitzung bauerte fast ben ganzen Tag. Die Verhandlungen wareii geheim, aber es wird angenommen, daß die Flottenpolitik insbesondere im Mittelländischen Meer Gegenitand - - Die Beschlüsse des Komitees muffen vom Der kanadische Premierminister wieder zugeführt. •• Warnung. Ein Dienstknecht verließ gestern hier Kreis Schotten. A Ulrichstein, 3. Juli. Ein schönes Beispiel opf er- willigen Gemeinsinnes gab die hiesige Einwohnerschaft anläßlich des VerliisteS, den ein hiesiger Schweine- Händler durch den Ausbruch der Klauenseuche unter seinem bezogenen Transport von Ferkeln erlitt. Diese I-tzi 844 Mark bet der hiesigen Sammel. -1-. Butzbach, 4. Juli. Die gestrige Gemeinde- ltelle em. (tun,-* nmn ratsfitzung war von ben Mitgliedern schwach besucht, da! Ut< h r * \ A m einige Herren sich auf Reisen befinden. Es wurden deshalb über Frankfurt und Umgebung em schw -Straßen nur die aus der Tagesordnung stehenden Gegenstände be. meder. wobe, der Blitz m die elektru^ Leitung der Skaben- fproeben. Zunächst tarn ein Schreiben der ZeUenstrafanstalt bahn emschlng und eine Verkehrsstörung veranlaßte, bte wegen der B a u s l licht linie an dec Espaerstraße zursi'bdch nach wenigen '.Milien behoben war. Verlesung, in dem bie Bebingungen bes MinlsieriuinS mit- --------- CdnfrmtrticfititL geteilt würben. Ter Gegenstand ivurbe biS zur nächsten ’ Sitzung vertagt. Wegen Herstellung bes Straßenbaues der . Ackerball- und Ob stausstellunaen des Land- Wei dl g stra ß - muß oon ben anwesenben Grund, wirtnch te vLÄ« besitzern Gelände erworben werden. Tie Baiikommlssion beabsichttgt im kommenden Herbst die bereits in 1911 vorgesehenen hat mit den Grundbesitzern den Preis für den Ge- Kreis-, und Bezirksackerbau- unb Obstcmsstellungen unter ber länbeerwerb vereinbart unb ber Gemeinderat erteilte hierzu Voraussetzung abzichallen daß nicht durch AuÄnmch der Maul- seme Zustimmung, lieber baS Bauprojekt bes Ü-M-'N-U^ Tie Rribenwlae und tÄmine sind sokgend-i 1. Eine nützigen Bau Vereins foll in nächster Sitzung Beschluß Kreisackerbau- unb LbstauSstellung zu Gießen in Verbindung gefaßt werben, ba eS nicht bem früheren Gemeinderats- mit ber lanbwirtsckfaftlickien Kreisfchau am 13., 14. mti) 15- Sep- befchluffe entspricht, benn nach biesem Beschluffe soll billig tcmber. ?Eellungsbmchtigt finb sämtliche Orte bes Leises V ' . . . ... 7. v ' L , - n. Gießen. 2. Eine Bezirksackerbau- unb ObstauSstellung zu Bad- geoaut werden, damit sich nicht der Mietpreis zu hoch ftcÜL fl n e{m vom 21. bis 22. September für die Bezirke Fried- Einige ArbestSocrgebungen und Lieferungen für 1912 wurden und Melbach. Ausstellungsberechtigt sind särnlliche Drte^ genehmigt. Beigeordneter Heil wurde beauftragt, die Arbeiten die nach dem Arbeitsplan zu den Bezirken Friedberg und Melbach bei Herstellung neuer Strahenanlagen zu überwachen. gehören. 3. Eine Bezirksarttrbau- und Obftausstelstmg zu Lind- i. n t (mir « r, o beim Dom 28. bis 29. September für die Bezirke Lindheim, h. O ber-M ör len, 4. Juli. 2" der oergangenen Tübingen unb Wenings Olusstelllmgsberechttgt finb sämtliche 9wcht wurde m der hiesigen Kirche em Einbruch verübt,>Orte, ine nach dem Arbeitspläne zu den B^irken Lindherm; höchst anerkennenswert sei. Synodale Dr. Diehl beleuchtet die Vorlage vom Standpunkt des Historikers, wobei er anführt, daß Hessen auch in dieser Hinsicht vorbildlich wirke. An der weiteren Aussprache beteiligen sich die Synodalen Walter-WormS, Iaudt, D. Schlosser, Dr. Lucius, Heiner unb andere Dann wird in die Einzelberatung eingetreten und 8 1—6 nach ben Beschlüssen des 1. Ausschusses mit wenigen Aenderuugen ohne wcsenttiche Besprechung angenommen. Nächste Sitzung Freitag. Gegenstände sei gewarnt. Unser- Frcilichtbilhne am Lubwigsbrnnnen, die mü ber vielen Gietznern noch gut nn Gedächtnis geblrebenen Au - ^^-iMtl^hnt^di ba6 sie sich burch int fuhrung der „Hermannsschlacht eingeweiht wurde, soll 9 in ihrem Erwcrbsl-ben bceintrachtist nächsten Samstag in acht Tagen (am 13. Juli) hneber tzckLießlich wurde her Beitritt mit einent Jahresbeitrag einmal zu einer Aufführung herangezogen werden. $>er üon M beschlossen. da aber kommen will, der muß die Gedanken an die ,^)cr» Bingen, 4. Juli. Nach einer neuen Verordnung mannsschlacht" ganz abstreifen, der muß hinauskommen nunmehrigen Lage bezeichn un gen für die Ge- mit ber naiven Arffchmrungs freudig kett ctne8 KrndA oder, ^^g Bingen folgende: Eisolsberg, Schloßberg. Ä3 Ä^nbeS bi^ Sd)n,ä5er*en RochuSm-g, Rochu«b-rg. Mmnz-rw-g, Ohlig. will, ein Erlebnis. Nicht hohe, weisheitsvolle Worte ftnd berg unb Rosengarten. f es, bie man ba braußen zu hören bekommt, das Märchen, J”. das dort aus dem Walde heraus in den Kreis erwartungs- 0 Wehlar, 4 Juli. Ae heute hier voller Menschen hinanstritt, mag in lebendigen, einfachen wurde eingeleitet mit m d« Sospttalk^e, und anschaullchen Rhythmen die Herzen aufnahmefreudrger D^rr«^q^n^fandm irn^^,SMtzengarten" )tatt Pfarrer Koch- Menschcnkinder beglücken. Kemern, wer auch da kommen frvrad) ü6„ Jugrndrilege unb Pfarrer R o o s - Niedermag, wird das Märchen von der ungerecht verstoßenen über Gründung einer kirchlichen Baukasse. Anstelle des am ' ' r‘; Ml-von Nainz ■fr »W ■bitter £ ■‘joelbernuf^ M» Zellen V Micher P^se D^n im Tmne Mngen soll ein Men, der akc> W uMtten Per- Mlangt hat. _ >uen Zchul. UMenderBe- Mrbtttsnachveis Mmnt und der Mm die Stabt». 1911 fou vergrößert ordern soll ein ’ Zahlung des .3000 M5, der -n wurde, steht irfcn Öenntter- nseres $a- "ck waren die 'ic Anlieger der ettonen wurden, mschen Kanälen in , der Löwe^, Bismorckstrahe), !uisenstraße lvon 'erden sollen, er- bewilligt werden. Zentrale fftt >bung des Gas- hervor. Gegen tg sich in einer ie sich durch die m beeinträchtigt irr Jahresbeitrag en Serotbmmp für bie ®e< „ Schlvßberg. izemrg, Ohlig- 8 fciitgcn und Wenings gehören. 4 Eine Kreisackerbau- und 5 istcruSstellung zu Alsfeld vom 6. bis 7. Oktober. Anssi llrn können ,'änrlliche Orte des Kreises Alsfeld. 5. Eine Kreis- ackertxru- und ObstauSstclluna zu Scholten vom 19. bis 20. Ok- tcber. Ausstellen können smmliclie Orte des Kreises Schotten. Me die Beschickung der Ausstellungen sind folgerrdc allgemeine tciHmmungm maßgebend. Die Anmeldungen haben 14 Tage vn dem betr. Ausuellungstennin beim LandwirkschaftSkammer Ausschuß in Gießen zu erfolgen. Die Ausstellungsgegenstände mässen, falls die Älufstellnng durch die AuSftellungsleitung er- felgen soll, am Mittwoch, falls dies durch den Aussteller salbst y ichieht, am Doirnerstag vor der Ausstellung cingelicfert sein. Die für die Ausstellung erforderlichen Materialien werden zum Selbstkostcnvreise im AuSstellungslokal verabfolgt und wieder furückgenommrn, falls sie unmittelbar nach Schluß der AuS- ll-klung unversehrt zurückgeacben werden. Etiketten stehen un- e.ügeltlich zur Verfügung. Die in Klasse I (beste Gesamtleistung) ausgestellten Gegenstände können nicht gleichzeitig in Sin-elklassen vm Preise konkurrieren. Korporationen, wie örtliche Ackerbau- und Obstdauvcreine, Äg-etzsttaßenVerwaltungen, Dandelsobftgärt - rerden usw. konkurrieren in Ernzel- und Sammelklassen unter sich. Es können den einzelnen Ausstellern beliebig viel Preise c^-rkannt, dagegen in (ünzelklassen nur die drei höchsten in ' 'db ausbezechlt werden.' Diese Beitimmung findet keine 9üt- rxndung auf Sammlungs- und Ehrenpreise. Anmeldebogeit sind durck) die Vertrauensmänner der Landwirtschaftskammer oder direkt vom LandwirtschaftSkammer-Ausschuß erhältlich. Diejenigen Land' mirtc, die gesonnen sind, die Ackerbauausstellungen zu beschicken müssen sich je nach Beschickung der einzelnen Klassen für die nöligen Aehrenbüschel mit Wurzel sorgen. Diese sind bis zur .'fblicferung an die AuSstcllungsleitung so aufzuhängen, daß die lehren nach unten und die Wurzeln nach oben zu hangen kommen. Da außer zahlreichen Ehrenpreisen auch größere Geldbeträge für die einzelnen Ausstellungen zur Verfügung stehen, so lieat eine Zahlreiche Beteiligung der Landwirte an diesen Veranstaltungen des Landwirtschaftskammer-Ausschusses in ihrem eigenen Interesse. Prozeß Schapiro-Hirfch. bs. Darmstadt, 4. Juli. Im Schapiro-Prozeß wurden die Plädoyers fortgesetzt. Nachdem RechtSanwalt Dr. Löwensberg sein gestern begonnenes Plädoyer heute vormittag zu Ende führte, nahm Rechtsanwalt Tr. Pagenstecher das Wort zu längeren Ausführungen. Er ck)arak- irisiert im besonderen, daß der Angeklagte sich von niederen Motiven habe leiten lassen und plädierte für eine bcsoirders sttenge Bestrafung. Nach ihm ergriff der Verteidiger des Angeklagten, Justizrat Dr. Bernstein, das Wort. Für ihn handele c4 sich bei diesem Prozeß keineswegs um die Personen, sondern nur um die Sache. ES widerspräche dem Empftnden des deutschen Volkes, eine Frau in einer solcl-en Stellung zu wissen. Er habe wohl gehört, daß Festungsstädte einen Gouverneur hätten, die Stadt Mainz aber hätte eine Gouvernante. Justiz rat Bernstein unterbricht etwas vor 7 Uhr sein Plädoyer, um eS morgen Freitag vormittag wieder aufzunchmen. (ßcricbUfdaL Dortmund, 4. Juli. Die Strafkammer verurteilte nach zehnstündiyer Verhandlung den Polizeikommissar Heide von L>ördc wegen Mißhandlung im Amt zu einen Monat Gefängnis und sprach ihn von der Anklage der Freiheitsberaubung frei, da er sich anscheinend der Rechtswidrigkeit seiner Handlungsweise nicht bewußt war. Die Verurteilung erfolgte, weil der Angeklagte einen Arbeiter, der angeblich eine Tat nicht cinaestehen wollte, geohrfeigt hatte. Der Staatsanwalt hatte acht Monate Gefängnis beantragt. Handel. S» Gewerkschaft Grube Friedrich bei Hungen, Sih in Frankfurt a. M. Die Gewerkschaft schreibt eine Zubuße von 100 Mk. auf den Kux pro 8. Juli d. I. aus. Die Grube wandelt ihren Betrieb aut Tagbau um, bei dem man eher mit einer Rentabilität rechnen Tann. * Heben ectclcgramme zu halber Gebühr sind vom 7. Juli ab im Verkehr mit Brasilien und Argentinien zugelassen. Cuftfcbivfdbrt. Mannheim, 4. Juli. Das Luftschiff ,S ch ü t t e - L a n 3* stieg heute nachmittag nach 2 Uhr zu einer größeren Fernfahrt auf. Nach den vorliegenden Depeschen hat das Luftschiff Alzey mit einer Geschwindigkeit von 60 Kilometern überflogen. Um 4.1ö Uhr ist die telegraphische Meldung eingetroffeii, daß das Luftschiff bereits Bingen überflogen habe. Den»«, 4. Juli. Ter Flieger B 0 l l a, der gestern vormittag einen Aufstieg unternommen hatte, siel infolge Versagens des Motors inS Meer. Dem Transportdampfer ,'Dlarco Polo* gelang eS, den Hauptmann zu retten. Auch der Apparat wurde geborgen. Kleine Tageschronik. Am Donnerstag vormittag ertränkte in Steglitz die Portierfrau Friedrich ihre fünf Kinder im Sliter von fünf Moncuen bis zu sieben Jahren in einer Badewanne und versuchte sich selbst in der Badewanne zu ertränke». Sie wurde bewußtlos aufgefunden und ins Krankenhaus geschafft. Ter Grund der Tat ist Furcht vor ihrem dem Trunk ergebenen Manne. In Gelen au vergütete sich der Schuldirektor Große, der in eine Meineidssache verwickelt war, als er verhaftet werden sollte. Hinter dem flüchtigen Flieger Wiencziers, der wegen Meineides in einem Prozeß gegen die Flug- tecknnsche Gesellschaft verfolgt wird, wurde ern DteckDrtes erlassen. < In Elb er seid wurde der Artist Nicole Popo-, witsch von dem Zirkus Henry aus Eiscrsuckft von seinerf Frau erstochen. In den Tagen vom 5. bis 8. Juli d. I. fürder in Düsseldorf der erste Deutsche Marine-Kongreß statt. »E—— Spklplan des Uurhaus-Theaters bad Nauheim. Piontag, den 8. Juli: .Tie Tollarprinzessin/ Asittwoch, den 10. Juli: Ludwig Thoma-Abend: .Erster klasse.- Ein Vanern- schwank in 1 Akt von Ludwig Thoma. »LollchenS Geburtstag'. Lustspiel in 1 Akt oon Ludwig Thoma. Freitaa, den 12. Juli,'- .Eine Nacht in Venedig/ Sonntag, den 14. Juli: »Jmßweißen Rößl." Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. fEBetteraußficbten in Hessen für Samstag, den 6. Juli 1912: Meist heiter,^trocken, warm. Müller'sche Badeanstalt. Dasserwärme der Lahn am b. Juli: 16• R. ------------- — . ------ . .. .. M» Letzte Nachrichten. Die Besoldnngsrrform im hesfischen Landtag. bs. Darmstadt, 5. Juli. Finanznnnistcr Dr. Braun verlas eine längere Erllärung 511m SchlUdentilgungsgesetz, wonach die Regierung mit der vom Ausschuß vorgeschlagcmen Aeirdermrg, besonders mit der Veränderung der Tilgungstnrotcn, nicht ciim verstanden fei. Abg. Dr. Osan n legt als Berickstcrstatter des! Finanzausschusses nochmals dessen Stellungnahme dar und meint, daß auch die Regierung sich den Borschlägen des Finanzausschusses1 anschließen könne. 1 Das Gesetz über die Schuldetttilgung wurde in der front Fin an,zaus schuß vvrgeschlageneit Fassung angetronunen. Die Sitzung dauert fort. 1 \ e I w. Darmstadt, 5. Juli. Das AutonEl des Fabrikanten! Dc. Fiedler von Psiingstadt stieß heute nacht 1 Uhr auf der;,Landstraße Darmstadt—Eberstadt in der Rahe der Haltestelle Ludwigshöhe mit einem Fuhrwerk zusammen. Das Automobil stürzte um* und Herr und Frau Dr. Fiedler imrrdcn schwer verletzt. Der Mann ist auf dem Transport zum Krankenhaus gefloßen. Verantwortlich für den politischen Teil i. B.: R. Lange. Am 3. d. Mts. verschied in Giessen nach kurzem, schwerem Leiden unser von uns allen verehrter Betriebsleiter D‘/r Stockhausen, den 5. Juli 1912. Die Beamten und Arbeiter der Grube Hoffnung. Beamten und Arbeiter zu erwerben wusste. Wir werden ihm stets ein liebevolles Andenken bewahren. Herr Joseph Zeiler. Er war uns jederzeit ein guter Freund, ein gütiger, wohlwollender Berater und gerechter Vorgesetzter, der sich das Zutrauen seiner Die ROtteicM Schwelmer Gummi waren-Industrie G. m. b. H., Schwelm I.W. ein Ponten 0560« [GUMMIABSÄTZE] & auf sich u. seine Umgebung sollte Jeden veranlassen, Continental Gummi-Absätze zu tragen. Angenehm weicher. elastischer Gang. Er- ■chütterungen vermindert. Jeder trage deshalb Continental Gummi-Absätze Enorm haltbar Während meines ^nöentur^usieräaufs ein Posten tarnen- und 'Herren* Stiefel moderne formen Mk. 6.50 -10.10 ein Posten Starter zfchulstiefel Mk. 4.50 Sandalen, Turn- u. Hausschuhe enorm billig Tranj Tleumeier Weck-, Hex- Bade-Duplex- Ullrich ia verschied. Ausführungen sow. die beliebten RexglÄser etc. empfiehlt 3729 Edgar Bormann GIESSEN Haos- u. Küchergerätegeschäii Tel. 165. Neustadt 11. „Ich war am Leibe mit einer Flechte bebaftet,welche wirb durch das ewige Jucken Tag und "Nacht veimgte. In 14 Tagen bat Zncker's Patent-Jledi- y.inal-Seife das Uebel beseitigt. Tiefe Seife ist nicht 1.50 M.. sondern 100 M. wert. Serg.M." ä St. 50'13!. I15°/nig) und 1^0 M. (35° ug. slnrküe Form>. Dazu Zuckooh- Creme (ä 75 Pf. und 2 M-> in der Univcrsitäts - Avo- tbefe, Hirsch-Avotdekc, bei Aug. Noll, Carl Seibel, W. Rilbinger, C. Schaaf, Emil ftaru, Ernst Noll und W. Schrader, Drogerien. icaMM artw* IMöprk.lakgu H. Tlmeana. Hannover 106 . Hw« Oeertwj« 1*2. •Haew Wmirtbtl XAd tKVTxAecr«» Freibank Leute und morgen Ochfcnstcisch tiO Pfg. !B»/T Ia Nordhäuser z. Ansetzen v. Lit.Mk. 1.05 zirka 40% Mk. 1.3<» Abgabe auch i.kl.Quantit. Feinst. Salatöl für Salate und Manon nassen sehr zu empfehlen, ver Liter Mt. l.—. Ia. tzinmuch-Essig Salizvl, Salizvlpcrgameut Ia. bosn.Pflaumen -cr Bid. in P!„. ütinslcs PslaWkWiis 1 Psd. 30 Pfg. beiöPtd.20, ,0Psd.28Pf. la. Tchweizcrkäse frisch eingetroffen 05546] empfehlen ttr. Noll Bahnbofstr. 6. Wer Bedarf bat In tt-irhh.:’ yui icbnadtndta $e- linger Stahlwartn bestelle lelori In tigtiem Interesse unseren fiinptke- talcg über lausende Artikel aller Art, den wir gratis und franko versenden. Gebr. Bell, Grä!ralhl37 b. Soling ---■ Tabr-k-Utrsandbau. - Koltursichel mit Beil ^D.JlG.KN;280848 ■ ganze Länge 45 cm a. Ertr.-Qual. Stahl. Unüberttoffen zur Freistellung v. .Kulturen Entfernung v. Forswnkräutern, zu Läuter ngen. Ausputzen v.Jaadstiegen.Stck.Mk.3.70. Ernst Steinhaus, LLerdobl t W. \£U Lausendjahrfeier der 8tadt Leun | am 7. und 8. Juli 1912 Sonntag, den 7. Juli JNacbmittags 3 Gbr anschliessend 4678 Hm Abend grosses feuerwerk. Eintritt an beiden Cagen ä Person 30 pf g. Auszug aus der Leuner Chronik mit fest- und JMusihprogramm sind auf dem festplatz erhältlich. Der fest-Husscbuss Zur Aufklärung! Tausendjahr- Feier der Stadt Leun 4677 zahlreich an dem |v»/7 6inmach=Zucker Der Prestausschust Section ttttlti G G G W M/ G d d d G H d d w G d M/ TtlterSwtg 12 TtlWn 285 d K Sonntag und JVIontag in den Vormittagsstunden Aufziehen der Leuner Stadtwache. Von 6 Uhr ab: Canz und Darbietungen wie: Gesangsvorträge, fackelreigen, Ölaffentanz und Pyramiden. W.frW Kirschen Pfund 35 Pfg., verkauft am Triebvlatz N. Mai^. >05344 Ausflügler ^vergessen nie, sich genügend^ Pergnmeitt- PWirr mit Salizyl durchtränkt keinen Schimmel bildend Bügen 20 Pfg. Bon einem hiesigen privaten Unternehmer wurde bei der Dorseier des Jubiläums - Gauturnfestes am letzten Sonntag eine hauptsächlich mit Anzeigen ausgefüllte sogenannte Hochachtungsvoll Frau C. Funke Witwe. Speisen und Getränke in nur bester Qualität. Scbokolademitzunehmen Eigen- und Einzigartiger Feingeschmack! Preis pro '/»'Pfd.-Tafel in Pfg. 16, 20, 25, 30, 40, 50, 60, SO. [c4/: von 9 Uhr an frischen Zwiebelkuchen Brot: v. Feinbäckerei Sommer, Biömarcknranc 26. f*570 ausführliche Fest-Programm nur in der von dem Pretzausschutz herausgegebenen Festschrift enthalten ist und alle sonstigen Programm-Veröffentlichungen Ntiics snutrfrnut Pid. 15 Psg. 31cnt ÜZokhcringe Stück 12 Pfg. griftfießicr 10St.75w LiißrahmbuttttPsd.UoPfg. Verein ehemal. 116 er Gießen «Kaiser Wilhelm-Regiment) Wir bitten unsere Mitglieder, sich recht 3. Huf dem f egtplatz. Begrüssung und Ansprache. Konzert ausgeführt von der Kapelle des Inf .-Reg. ]Mr. 88 aus JVIainz unter persönlicher Leitung des Derrn Obermusikmeisterjung, Kinderfestzug, daran Kinderspiele und Reigen. Später Canz. Zu den Festtagen am 7. und 8. Juli halte ich meine Wirtszelto auf dem Festplatz, sowie mein Hotel- Restaurant am Bahnhof Braunfels bestens empfohlen. vollständig wertlos Md. Festzuge Abeim Jubiläums Turnfest zu beteiligen. Wir versammeln uns um 12'/, Uhr bet Kamerad Sauer. Anzug beliebig. Der Vorstand. Prima neue Kartoifeln empfiehlt zu billigstem Preis X. J. Dreifuß Steinstr. 69 i4675) Tel. 753 . Hugser den fahrplanmässigen Zügen verkehrt ein Gxtrazug j aui piaii . Giessen ab ,r", Dutenhofen ab ir", CQetzlar ab i09, Hlbsbauaen ab i", Burgsolms ab i'°, Braunfels an i". Sonntagsfahrkarten haben Gültigkeit. TcrAuSsiug aus den Feld- berg wird um eine Woche verschoben. [v®/. Pianos, Fligel Harmoniums bei weitgehender Garantie und günstigster Kauf- u. Mietbedingung. Stimmung, Reparatur Transport Ständiges Lager von 250 bis 300 Instrumenten. Bei Miete Eigentumserwerb laut besonderer Bedingung. Stets gebrauchte Instrumente zu jedem Preis. Vermietungen 2 bis 12 Mark monatlich. Vertretung von Schiedmayer L Söhne, Steinweg, Ibach, Krauss, Römhild, Dörner, Hörügel, Spaethe, Ackermann usw. 4667 AugustFörster Giessen und Lieh Bahnhofstr. 65. Tel. 367. Alice-SchulvereinAbtll. Gießen, Steinstraße 10 Einmach - Kurs Beginn am Mittwoch, den 10. Juli 1912. Dauer 5 Vor- ober Nachmittage. Schulgeld 12 Mk. Anmeldungen baldigst erbeten. [v5/, A. Deutsch, Vorsteherin. Giessener Freiwillige Feuerwehr. Die Kameraden werden ersucht zu dem am Sonntag stattsindenden Fcstzug des GantnrnscsteS sich vollzählig zu beteiligen. Antreten am Turmbaus. Abmarsch von da pünktlich l/,l Ubr. Betrag für Zugteilnehmcrkarten wird am Turmbaus verabfolgt. Uniform: Neuer Rock, Helm, schmale Gurte. Die ans Montag, den 8. d. MtS., angesevte Uebung sällt deS Turnfestes wegen aus Donnerstag, , den 11. Juli, Hebung des II. und Montag, den 15. Juli, Uebung deS I. Löickznges. Beide Uebungen antreten , 8'/« Uhr. IB4LJ DaS Kommando. Männer-Tumverein Giessen. Wir ersuchen dieMitgliederunserer sämtlichen Abteilungen sich recht zahlreich an dem Festzngre au beteiligen. Wir versammeln unS am L-onntaa, den 7. Juli mittags 12', Uhr tm Kausinännischen Verein S baue. v»/7 Der Vorstand Fest Zeitung herausgegeben, die vom Feste selbst fast nur das kurze vorläufige Programm enthält, das in den Zeitungen und auf den Plakaten schon vorher erschienen war. Um irrige Annahmen zu vermeiden, machen wir darauf aufmerksam, datz das offizielle Viktoria-Kristallzucker per Pfd. 29 Pfg. Zucker, gemahlen la. 10 Pfd. 280 Pfg. Hutzucker, i. ganzen Hut per Pfd. 29 Pfg. Weinessig per Liter 30 Pfg. Essig per Liter 12 und 18 Pfg. Salizyl (Oetker) 3 Pakete 25 Pfg. Zimrnt, Nelken und Gewürz Fruchtbranntwein per Liter ohne Glas 100 Pfg. Nordhäuser a$/7 per Liter ohne Glas 110 u. 130 Pfg. JVIontag, den 8. Juli Vormittags ii—i Ohr frühkonzert auf dem festplatz. TnmminWtnmMK Wir ersuchen unsere Mitglieder sich am Sonntag mittag vollzählig zur Beteiligung am Festzug* einznsinden. Husammenk. i2>/, Uhr pünktlich in der Turnhalle. AIS Kleidung ist, falls nicht derVereinS- anzug getragen wird, dunkler An- yifl mit schwarzem weichen Filzhut Vorschrift. vs/7 Der Vorstand. Mangel. Mdter-Vcrtin Unser Verein beteiligt sich nächsten Sonntag am Turner-Festzug. Zusammenkunft beim Kaufmännischen Vereinshause 121/T Uhr pünktlich. v6/7 Zahlreiche Beteiligung erwünscht der Vorstand. offizielle Festschrift für das Jnbilänms - Ganturnfe st 1912 ist von Freitag abend ab in den Kartcnvcrkaufs- stcllcn, in der Zigarrenhandlung Todt, Plockstr., und in hiesigen Bttchhandlungen ztt haben. c5/7 Die mit zahlreichen Illustrationen versehene Festschrift enthält auf 120 Seiten Text neben turngeschicht- lichen Abhandlungen alle die Festbesucher intet- 1 essierenden Angaben, besonders auch das ausfnhrlicheMstproqrnmni. Preis 50 Pfq. Artillerie-Verein Die Mitglieder werden gebeten, sich nm am Sonntag recht zahlreich zu beteiligen. Zusammcnknns bei Kamerad Rösinger 12'/, Uhr. V6/,l Der Vorstand. i. f egtgottegdiengt 9V- Gbr. 2. Qm 272 Gbr f egtzug. 4 bigtorigebe Gruppen aud der Zeit König Konrad I. 91 z biß zur Verleihung der Stadtrechte durch die Grafen von Bolms-Braunfels 1664. 6 Gruppen, welche fleirnatßitte und Leuner Gewerbe wie: Zünfte, Glockenguss, Spinnstube, Öleberei, Bergbau und Landwirtschaft darstellen. 2 Gruppen aus der neueren Zeit. im m Lö