Die heutige Nummer umsahl 14 Seiten. len geha bie Künstler, rodete an dem Waäislum ter geringen Werte unserer > Nation arbeiten und ihre ganze Lebensaufgabe im gemcinnü&igqt Schassen suchen, eben nicht diejenigen sind, die mir Glücksgütern | allzu reichlich gesegnet sind. Tas Erholungsheim des Kaisersnstcs wird so ein Sarnrncl- punkt anregender uni) belebender Geister werden, unter deren Zusammenwirken sich hier bald eine Atmosphäre seiner, üuserleiener Art bilden wird, aus der jeder, der hineintrilt, eine Fülle von Anregungen und freundlichen Beziehungen mit l-eimtragen wird, die ihn dann dazu befähigt, mit neuer, ger,tiger Frnche und Froh- liäjkeit wieder daheim ans Werk zu gehen. Erwähnt soll noch werden, daß das ganze Kaiserstift für den Fall eines Feldzuges sofort in ein großes, zentrales Kriegslazarett verwandelt werden kann, in dem die oolltommenuen Hilisrnittcl moderner Chirurgie und Hcilkimst bereit stehen werden, um auch sehr großen Massen von Verwundeten schnellste »Ute und sorgfältigste Pflege angedeihen lassen zu können. Tiefer Plan hat in allen deutschen Gauen bereits begeisterte Zustimmung gefunden und es sind Ausschüsse zur Verwirklichung in den verschiedenste,! Städten und Bunoesilaaten zur Forderung der Sache bereits zusammengetreicn, teils in bet dlwung be- armen. ' Tem Ehrenausschuß gehören u. a. auch die heisischen Minister Exzellenz von »ombergk zu Bach und Exzellenz u,r. xr. ing Braun an. Auch Ernst von Possart hat sich begeiuerl der Bewegung für das Teutschc Haiicri'rift angeschloxen und logar icuic Bereitschaft erklärt, zu dessen Gunsten ein Gammel zu veranstalten, Tie Stadt Gelnhausen Hal als die erste dem Lln:c einen nattluten Baugrund in landschaftlich gebietender Lage geschenkt, non wo aus ter projektierte mächtige Bau hoffentlich bald hinaus- ragen wird in die deutschen Lande. ES ist cm wundervoller Punkt, der da gewählt ist: Bon ter Derghalte, an die die alte, romantische Llaufemladt malerisch sich anlehnt, schaut man hinüber ins Bayerland, in die Berge des Spessart hinein, hinüber zum Stenwald, zu den Höhen des Taunus, bis hinein ui die Lande des Rheins und wie geschahen m das lachende Fleckchen historischer Erde zur Aufnahme eines ragenden, nationalen Erinnerungszeichens an 2d Fahre gesegneter ^riedens- arbeit! e — Tie neuen königlichen Hoftheater in Stuttgart, deren feierliche Weihe am 14. und 15._ September statt- üntet, behandelt eine soeben im Verlag des Stuttgarter Neuen Tageblattes erschienene Festschrift, die mit erlqencm 0c chmack politische Wochenschau. Gießen, 7. Sept. Pfarrer Traub, der aus seinem Amt Ausgestoßene, sfi ein Mann herber, scharfer Gedanken. Wir erinnern uns mancher seiner klaren Aussätze in seiner „Evangelisckfcn Irteifycit", und manckfe gehaltvolle Definition und logische Mankenverknndnng hat uns zur Bewunderung hingczogen. (rr ist kein unklarer Schwärmer, der seine vorgesetzte Behörde mit unreifem Widerspruch und verschwommenen Auch dieser Erguß charakterisiert die „Kreuzzeitung". Sie meint, die großen Schlachten des Geisteslebens würden mit den Ueberschriften geschlagen! Sie könnte ihrem Pbari- säer-Artikel über das Urteil gegen Traub die leuchtendste Ueberschrift geben, welche sie tvollte, und dock, würde der gebildete Mann, der immer Duldsamkeit und Achtung vor der Persönlichkeit im Busen trägt, von ihr abrücken. Das Schauspiel des Asckn'ndäuschenS, aus dem die kümmerlichen Flammen herausgeblasen werden, schafft keine Sympathie Es war gemeldet worden, daß die Entscheidung des ibcr- kirchenrateS bereits Anfang Juli. gefallen, aber erst acht Wochen später dem Verurteilten zugestellt worden sei, am Tage der Beisetzung seines verstorbenen Vaters. Das sollte die Kreuzzeitung im Zusammenhang mit ihren Untersuchungen über Liberalismus und Konservatismus einmal überdenken. Und Jid, fragen, wie eS im Volke wirken müsse, wenn ein in seiner Gemeinde beliebter Geistlicher mit seiner Familie Knall und Fall auf die strafte gestoßen und dazu nod) aufgefordert wird, einen Teil des ausgezahlten Gel-altes zurückzuerstatten. Beim Besuche des Kaisers in der Schweiz frit eS keine besonderen Zwischenfälle gegeben. Auch die gestern in Bern gewechselten Trinksprüche haben leine Ueberraschung hervorgerufen. Bundespräsident Dr. Forrer hat festgeftellt, daß von den schiveizerischen Beziehungen zu den Nachbarstaaten die zu DeMfchland die umfangreichsten sind. Es war eine vollkommen neutrale Rede, die ihre politische Zuspitzung darin hatte, daß der Präsident betonte, die Schweiz werde ihre Unabhängigkeit und Mutralität gegenüber jedem, der sie nicht respektiere, zu wahren wissen. Me Antwort des Kaisers war um einen Ton herzlick-er. Ec gab den umfangreichen Beziehungen noch _ nähere Charakterisierung und betonte namentlich, ein großer Teil der Schweiz halte am deutschen Geistes- und Gemütsleben fest. Er nannte die Namen der Dichter und Känstler, die eine gemeinsame deutsch-schweizerische Geistes kulturge- schassen hätten. Im ganzen hat der Kaiser den rechten Ton bei seiner Erwiderung getroffen und bei aller Herzlichkeit jede Ueberschwänglichkeit vermieden. So wird er als Repräsentant unseres großen Reiches bei den Schweizern am befreit gewirkt haben. Von der Unterredung mit dem französischen Manövergast, General Pau, die der BundeSpräsi» deut Forrer durch sein .Aufstehen von der Frühstückstafel m Wil ermöglichte, versprechen wir uns freilich keine besonderen Folgen. Das war das alte Spiel mit der franzosisck-en Eigenliebe, und der kaiserliche Gruß an tegt Präsidenten Falliöres wird wohl unerwidert bleiben. eigenes Stück von CKschichtsaufsassung in Traubs Folgerung, daß man sich eben nur vor der äußeren erfolgreichen Tatjache beuge, und doch fei es nicht einmal gewiß, ob nicht ie Kleinen im selben Maß die Geschichte machten wie die Großeit. Der ethische Gehalt der Predigt ist also auch hier wieder, die Persönlichkeit des einzelnen Zuhörers zu erheben, sie mit Selbstvertrauen und Achtung vor dem Räch- zu beseelen. In einer anderen, sehr interessanten und prallvollen Predigt berührt es Traub, wie fremb uns heute die Wcbanfen seien über die Vermittelung des Heils durch den Blutpreis Christi. Und er erinnert, wie in der Zeit, als die Sklaven losgekauft werden konnten in der Ideenwelt von solchem Mensäfenprets auch das Bild von dem Blutpreis Christi wie eine Lffenbarung wirken mußte. Unb Traubs kritischer Gedankengang ist hier durchaus nicht agitatorisch, denn er greift die orthodoxe Lehre nicht an, sondern bemüht sich nur, darzulegen, wie Jesus in Wahrheit die Menschen erlöste: „in voller Güte, wie er unmittelbar des Menschen Kraft stählt und den Menschen an seinem eigenen Können vom Deutschen ttaiserstist zu Gelnhausen. Zum 25jährigen Regierungs-Jubiläum des Kaisers sind Gelenke und Tarbietungen in ter verschiedensten Form geplant 1 l0t£cr Kaiser hat jedoch den Wunsch geäußert, von persönlichen beschenken abzuschen und die hierfür in Ausftckst genommenen «iXitel wohltätigen, gemeinnützigen ober patriotischen Zwecken *5 ^urd) diesen ausdrücklichen Wunsch des Kaisers tritt nun bie ftee des geplanten Deutschen Kaiserstists zu Gelnhausen in den lortergrunb des Interesses. _ . Von dem großzügigen Plan, der bieicr ehrtung zu Grünte legt, haben wir bereits früher eine kurze Nachricht gebracht. Tie Stiftung ist als eine große, nationale Kundgebung gc- iicht, als ein Ehrciidenkmal für Kaiser und Reich. Aber eS ist nicht ein tot cd Denkmal von «Stein, das hier gc- Kaffen werden soll, sondern ein großes, nationales Wohlfahrts- iftitut, gewissermaßen eine Zentralstelle zum schütze, zur oor- irmg und zur Pflege aller edlen, humanen, gemeinnützigen ad patriotischen Interessen des gesamten teutickien Vaterlandes,- igleich ein Heim edler deutscher Kumt. Es in eine Art National- • iligtum, an das hier gedackü ist, ein Tempel, denen Sailen jr:an einen Sammelpunkt bilden sollen für alle teqemgen, welch. ' ntn Smn und ihre Arbeit in den Dienst ter ideellen und matt iIndien Hebung und Erhöhung unseres Volkstums und seiner Kultur gestellt haben. . , . Tas ist der allgemeine, führende große Gedanke, der dem Deutschen Kaiserstift zu Grunde liegt. Zur praktischen Verwirklichung und Verkörperung dictts Gc- kcmkens ist ein monumentaler Bau im romaniitten <5tue geclant, testen wuchtiger Mittelbau durch einen großen iyeuiaal eingc- iiommen wird, während die Flügelbauten zur er holungsheirncs für die gelingen Arbeiter der Nation temmmt fnd>, in dem also Künstler und -mrtt.meller, Lehrer und Ge- .:l>rte, Ingenieure, Architeften und Kaufleute, Richter, Gei'tllche, Ct "liiere und Beamte aller Art und was es sonn tiock) an geotlbeten oinnben gibt, gegen mäßiges Entgelt an den beilframgai t-uellcn .'.u alten Barbarosfastadt Gelntzauien wohnen und eine Erholungskur genießen können. , __ , . . Auch für diese Greife einmal mit yurjorge zu treuen und äiten roirtidaftlicbe Erleichterungen für eine Erholungskur von teuerer, geistiger Arbeit zu verichaffcn, ist tatiaduid) eine lehr siakenswerte Aufgabe, denn cs in ja nicht unbekannt, bau in ter lsegel die geistigen Arbeiter, die .Beamten, die Gelehrten und Tie Begründung des Urteils gegen Traub. In den Enischeidungsgründen, die den Evangelischen Lberkirchenrat zur Verhängung der Strafe der Dienstentlassung ohne Pension gegen Traub veranlaßt haben, l)eißt es zum Schluß, daß das Breslauer Konsistorium eine Reche von Umständen zugunsten des Angeschuldigten berücksichtigt habe. So habe das Konsistorium den Angaben des Angeschuldigten geglaubt, daß es ihm bei seiner publizistischen Tätigkeit überall nur um die Sack-e, um die Herbeiführung besserer Zustände in der Landeskirche zu tun gewesen sei, daß es niemals in seiner .Absicht gelegen habe, die Landeskirche, chre Einrichtungen oder Behörden oder einzelne Personen herabzuwürdigen oder zu verletzen. Es heißt dann weiter: Indern ferner bie wieberholte »erteibigung bet Kirche gegenüber Sozialdemokraten und Monisten und bie Inhibierung des Neudrucks der Broschüre „Staatschriitentum ober Volksküche" bw und größt« Sorgfalt Dorbcreitet ist. Sie wurde unter Förderung des Generalintendanten Baron zu Putlitz von Paul Witt ko und Direktor Karl Esser herausgegeben und von Prof. I. B. Eissarz ausgestattet. Aus dem reidjen, von schmucken Zierleisten umrahmten Inhalt heben wir hervor: eine programmatische ^Handlung des Barons Putlitz „Zur neuen Arbeit", einen Aulsatz tes Hofrats Professor Dr. (9entmann über die innigen Beziehungen dcS württembergischen Königspaares zu seinem Hoftheater, eine eingehende Schilderung ter beiden neuen Däuser von Paul Wittko, eine kurzgesaßte Geschichte der Entwicklung des Stuttgarter Hof- lhcaters von Geh. Archwrat Dr. Rudolf Straub, ein kleiner Aussatz des bekannten Stuttgarter Literaturhiltorikers Proiestor xr. Crto Siarnad über „Schiller auf der Stuttgarter Hofbuhne", tec mannigfadxn Stuttgarter Theatererinnerungen, die in längeren Plaudereien Richard Voß, Paul Lindau und August Iunkermann wachrufen. Ernst von Postätt steuert einen Aufsatz über bie Zweiteilung bes Theaters bei. Der Hofbibliothekar Professor von Ztockmayer gibt nut seinen „Ersak)rungen aus ter vottheater- lanjlci" recht lehrreiche Aufschlüsse über bie unzähligen Einläufe und die umiangrcid)e Arbeit in ter dramaturgischen Abteilung cxnes großen Theaters. Emmy Remolt, die öeroine tes Stuttgarter Dofscham'piels, ipncht aus ter Tiefe ihres kümtlerischen Empfindens von dem „Werden und Entstehen einer Bühnengestalt". Unter den Mitarbeitern befinden fich fönst nod) Generalmuftk- dxrektor Professor Dr. Max Schillings und andere Mitglieder des Stuttgarter Doftheaters. Ganz besondere Aufmerksamkeit ver- bicncn die Antworten auf eine Rundftage über die Beziehungen bet hervorragendsten Persönlichkeiten des Theaterlebens zu ter Stuttgarter Dofbühne. Hier finden wir Aeußerungen von Julius Bab, Hermann Bahr, Walter Braunfels, Suzanne ^esprös, Konrad Dreher, Frederie van Leden, Cttornar Enkmg, Paul Ern|t, Herbert Eulenberg, Alexander Girardi, Ferdinand Gregori, Pvette Euilberi, Karl yagemann, Gtai Hülsen-Häfeler, ^Deinrich LUten- fem, Karl Perron, Rv'ä Poppe, Mar Reinhakbt, Paul schlemher, "!>liltelm v Sctelz, Ernestine schurnann-Veink, E-tat seebach, Dr Ricbard Strauß, Ludwig Thoma, Frank Wedekind u. a. Durch diese Vielseitigkeit ter Beitrage erhebt sich bie Festschrift roeit über das augenblicüiche Tagesinteresse und fie gewinnt, nicht zuletzt auch durch tec ganz hervorragende Ausstattung und durch Truckleistung, einen dauernden Wert. Fcuyleuten und Theater- liebHabern wird durch sie nicht nur eine gute Einführung in den gesamten Apparat einer großen deutschen Bühne gewahrt, sondern sie werden aus ihr auch fruchtbare Anregungen und tieferes Verstehen schöpfen, Ns und inneren Willen faßt." Das alles aber ging den Lberkirchenrat in Berlin nichts , an. Was Traub glaubte und lehrte, berührte ihn nicht bei seinem Sckserbengcrichl. Daß er im Eifer für seine Uebcrzeugungssache bart und ausfällig geworden war, indem er Freiheit für sich und Gleichgcsimtte schassen wollte, das wurde geprüft und schuldig befunden. Wir haben heute das Dokument der Begründung des Urteils in seinem entscheidenden Teil vor uns liegen. Man wirft ihm Mangel an Einsicht in die Verwerflichkeit seiner Kampfesmittcl und Unwahrhaftigkcit seiner Polemik vor und hat nicht das Vertrauen zu ihm, „daß er hinfort seine grundsätzliche Stellung zur verfaßten Landeskirche ändern bezw. in einwandfreier Weife seinen Standpunkt zur Geltung bringen werde". Damit wird eigentlich zugegeben, daß sich über seinen Standpunkt reden ließe. Wer nicht im orthodoxen Panzer der „verfaßten Landeskirche" steckt, der vermißt in dem Urteil gegen Traub die christliche Milde und Wcitherzigleit, aber auch politische Weitsichtigkeit. Mus; man denn solchen Seelen, die ihr organisches Gefüge haben und sich nicht wie träge Klumpen kneten lassen, immer den Lcbcnsatem einschränken? Vom widerspenstigen Geiste, der die Welt vergiftet, sollte man die mittelalterlichen Kirchen- autoritäten reden lassen. Tie „Ki:euzzeitung" hat aber geschrieben, daß man für diese Bestrafung Traubs „Gott danken" nrusse. Und am nächsten Tage grübelte das Blatt in einem Leitartikel nach, wie es komme, daß bei der großen Mehrheit der Gebildeten, bei Aerzlen, Recktsanwalten, Technikern, Gelehrten, Beamten usw., der Liberalismus vor dem Konservatismus die Sympathien voraus habe: Diese crftaunlidie unb beschämende Beobachtung erklärt lim durch den Widerwillen, den die Mehrzahl der wissenschastlich Gebildeten dem Detail i n n c r p o l i 11 s cy e r Frag e n entgegen, bringt. Dieser Widerwille ist gepaatt mit einer geromen Gering- schatzung wirtschaftlicher Tinge. Wenn man als U e b e r sch r i f t liest „Bauhandwerkcrsorberungen" oder „Gefahren des Kohlen- exports", so geht man für gewöhnlich über bie folgenteit Aus- füteungen mit Gleichgültigkeit hinweg — sehr zum idjaten der red)t-'itcl)cnben Parteien. Denn gerate bereu Blatter heben es, jedem Artikel bie Ueberschrift zu geben, die ihm objeftio gebüfort. Tic sozialen unb bürgcrlid)en Demokraten dagegen wählen bic Aufschrift subjektiv, suchen in erster Lime bie Aufmerksamkeit des Lesers zu erregen. Sic überichreiben einen Aufsatz etwa: „Tic brutale Aushungerung tes Mittelstandes" unb schildern in ihrer Weise bie Getrcibczöllc. Selbst wisscnschaftlickM Bilbung schützt nicht vor ber Anziehungskraft so „knalliger" ReName. Halbentrüstet, halb amüsiert liest man werter unb . |d)on — ist man befangen," Itt. 2U Erstes Blatt 162. Jahrgang Samstag, 7. September 19(2 WGietzenerÄnzeiger trUrtÄni V* . zm.uk WM General-Anzeiger für ibberhefien ä I -mllÄ notationsöru» unö vrrlag der vrühl'schen Univ..vuch. >nd Sfcinöruderti R. tauge. Hcöaftton, Srpedttion und vruderel: SdjulftraBe 1. a„nb.; E k>-„: h,r »en Hl BoÄ« 9 Ub“ Büöingen. Zernsprecher Nr. 269 6cfd)äfts|tcne BabnhofftraSc 16«.______________________________ 8i..i(.flen.e,u 6. Beck. hj). Er will aus dem Vater im Himmel keinen Häusvater siir die eigene Familie zureckft geschnitzt haben, darum prebigt er über die Sperlinge, die man um zwei Pfennige hu ft und die Gott doch ebensowenig vergesse wie jeden kinzelnew Menschen. Alles habe Sinn und Ausgabe in b ei er großen Welt. Ein ander Mal geht Traub beit kaulusivorten im Römerbrief tiefer nach: „Grüßet die kriscilla und den Aquila." Er lobt bas Ehepaar als bie i.rbieiistvollen Schrittmacher des Paulus, bie aber bic shristenheit „ruhig vergessen" habe. Und bann steckt ein khrasen hätte ärgern können Tas Spruchkollegium ist ihm bnm aud) vorsichtig fern geblieben. Wenn wir aber einen ^tieferen Einblick nehmen motten in bas religiöse Denken unb Empfinben biescs liberalen Geistlichen, so müssen wir seine Predigten hören oder lesen. Eine Heine Sammlung davon ist bei Eugen Salzer in Heilbronn im Druck er- schienen. Als das Ideal einer religiösen Predigt mit uns lftnreißende Gefühlswärme, der schwungvolle -usdrnck des Selbsterlebten, voll innerlicher Uebcr- zeu»7ungskraft. Pfarrer Traub ist vielleicht nicht ein ßwßer Prediger von Gottes Gnaden. Er bezeichnet sich häufig selbst als Goltsuckfer, und gibt nicht mit vollen Händen die fertigen Glaubensartikel heraus. Da- niü glühen seine kargen Worte desto mehr von sittlichem CTnfte, von innerlicher und ganz persönlicher Wahrheitsliebe. Er ist ein Sucher und Forscher auf dem religiösen Miete, wo er alles äußerliche 9tachbeten und die breite Heerstraße des Abgedroschenen, die keine frischen, grünen Halme mehr treiben kann, haßt. Er fordert auch von seinen vlLubigen Selbständigkeit, unb wenn er in seiner Reinoldi- gemeinde von allen seinen Prebigthörern immer vollstänbig Deüftanbeii wird, so ist das bierfeste Dortmund gewiß ein Herl der Intelligenz. Allein Pfarrer - Traub will nicht mit Worten ein Evangelium machen- Er sagt in seinem Jorrvort zu seinen gesammelten Predigten: „Alle Predigt bat nur Wert, wenn sie uns zum glückseeligen Ahnen ewiger ÄeiSheit erzieht." Und mait braucht den Spruch des Breslauer Kollegiums nicht heranzuholen, man braucht nur den Ton seiner Predigten zu hören, um zu wissen, daß ein lauterer, im besten (Sinne frommer Charakter spricht. Er geht freilich keinen Schwierigkeiten aus dem Wege und Itine Erbauung ist kein Schwelgen in Himmelslust unb «nine. Nach dem Bekanntwerden der Einleitung des liiziplinarverfahrens gegen ihn predigte er über die Worte b v unbekannten Psatnnsten: „Meine Seele wartet au beti Herrn von einer DLorgenwache zur andern." Er spricht k) auch hier roieber aus, baß bie Sehnsucht nach betn iH-tlicheii bas Höchste sei. „Alles, waS wir Menschen von i!M festsetzen, wie wir Menschen ihn eingrenzen, bas ist rjt nur ein Ausfluß ber Selbstl-errlichkeit bes Menschen, der bie Sehnsucht seiner Seele verloren hatte. Er wartet licht mehr wie ber Türmer ans bie Morgenröte." So juchte Traub bie Persönlichkeit seiner Zuhörer zu stärken mb mancl-e seiner geistvollen Gedankengänge wieberholen Die Abreise. Ter österreichische Minister des Aeußern Gras Berchi«! KLa®j£?.tofl ,abcnb «ach Buchlau abgereist, wo er beka.^t oen merchsranzler v. Bethmann Hollweg cnuuängen wirb. Der Kaifcr in Bern. . _ Sigrid), 6. Sept. Nach einem cinstündigen Besuch bss Landesmuseums in Zürich hat der Kaiser um 11..,/ Uhr bic Fahrt nach Bern angetretcn. Vom Landes- museum ging der Kaiser unter den jubelnden Rufen einer zahlreichen Volksmenge -uFußnachdem Bahnhöfe Der Kaiser dankte dem Stadtpräsidenteu wiederholt für btc herzliche Aufnahme burd) die Züricher Bevölkerung und überwies 5000 Franken für die Züricher Armen. Vor der Abfahrt drückte der Kaiser dem Major Wille seine große Anerkennung für das Bataillon Nr. 6 aus. , Dern, 0, Sept. Um 2.30 Uhr fuhr der kaiserliche Zug, begrüßt von 22 Kanonenschüsse, in den Bahnhof Bern ein wo der Bundespräsident Forrer, die übrigen Bundes rüte, sowie die Präsidenten des Nationalrates, des Stände- rateS, der Kanzler der Eidgenossenschaft und der Gesandte v Bulow den Kaiser empfingen. Der Kaiser trug die Uniform der Gardeschützeu Die Gemahlin des Gesandten überreichte ihm em Ros en bu kett. Der Kaiser schritt die Ehrenkompanie ab und fuhr mit dem Bundespräsidenten und dem Gefolge nach dem B u n d c s p a l a i s, wo ein offizieller Empfang durch den Bundesrat stattfand. Aus der Fahrt war der Kaiser sowie der Bundes- prapdent Gegenstand begeisterter Kun Hebungen. Ter Kaiser war durch den l>crzlichen Empfang sichtlich erfreut. Nach kurzer Unterhaltung im Audienzsaal, wo die ^ndesrat geschenkte monumentale t an duhr aufgestellt ist, besichtigte der Kaiser den Na ty£n h^rrInr n n ( unb bewunderte VOM Balkon .X“8fid)t, die leider bei wolkigem Himmel biT1© t'oTt tr®6 ^lgte eine Fahrt burd) Die Ctnbt, iw brr Kaiser von einer unacbeuren Volk begrüßt wurde. Unter Glockengeläut fmrd die Auffahrt am Münster statt Am Portal Ausland. ®^oeutschcr Konsul in Mexiko verschölle-! , /'S® "Ver!- Tageblatt" meldet aus New Bort: Ter d R?rMA?m,n JL» ®!.cbcr in Ciutad Iuarez lMexikoi, bet i »^r ntersuchung wegen deS Todes v5Y. ee nad? Aontezama reifte, ist dort nicht v> SZ-Um J C-n x. z-fr deutsche Botschafter in Mexiko hat ü* Dcrgcbltcf) nach einer Spur des Verschollenen gesucht. In einer Eingabe der sozialdemokratifr^ £-rjV^10^ br_ed Gn den ReichSkanzr l tvirb btc Ernbenifung des Reichstages und die nntxri- üdK evgreihinfl von Maßregeln begehrt, um die herrscht' Fleischteuerung zu mildern. Die schweb HrÄci3JTb bai S!rid> «tWnSZX • unb mgeaewet bcr KerftfMenbrit ihn » jchrchtlichcn Entwicklung nicht nur durch Austausch ihrer Vrodi-^ I nrnbcrn auch d urch i h r geistiges Leben und Schafh, K»£bC ™ lür den herzlichen Empfang, den Sie mir bereiteten, für die freut« Iirf.'c Gesinnung und das Vertrauen, das Sie mir seit ^nhrw : entgegcnbringen. Ich trinke aus Ihr Wohl, Herr flräHh V i auf das Wohl des schweizerischen Bundesrates, mchdas Aoh?^ schonen Schweizer Landes und des trefflichen Schweizer Volkes ... Tie Antwort des Kaisers aus bic Ansprache des Bundespräsidenten lautete: , ®e« Bundespräsident! Ich danke Ihnen bestens fflr hi<- an Ä^erid^/'bJb^ schweizerischen Bundesrat rcn<ÄS'ur’J leit langem viel Gutes hörte Ich getragen wird von der Liebe des ganzen Sü,weizer"Bolke»^ sji’Sj dem Eindruck dieser Manöverlage und nach dem tcrUic i'C mirrr der mir in der Ostschweiz und auch in Bern tutcil unitbr in 4 mir ein Bedürfnis, hier in der Bundesstab: meinen a'imJn-n-w xanr der schweizerischen Regirung auszufpreäev Wir e« .vreude für mich war, in der schönen Stadl Zürich mich animbnhri 10 gereicht es mir zu lebhafter Befriedigung, wenigsten» «m « stunden in der chnoürbigcn Stadt Bern zu weilen, die jm "k! geucht der Bergriefen Iunafrau, Mönch und Eiger ihr ftri ! Vmibt erhebt. Auf das tiefste bedauere ich, d a ß i ch es in i r a d ärztlichen R a l versagen muß, den F i r n e n bc$ »r? ncr Oberlandes und den lieblichen Gestaden di Vierwaldstättersees den geplanten Besuch a b 1 > I statten. x\d) hatte mich besonders darauf gefreut, diese Pcrlc >'1 schweizer Landschaft wiederzusehen, die ich vor nahezu »won^ Jahren in urahlender Frubjahrssonne erblickte. , Herr Präsident? Meine Herren Bundesräte! Rach -v Willen der Vonekmng hat sich inmitten der vier benachbe^I (Großmächte die id •. eumfthe Eidgenossenschaft als wodlaeordnn- I allen friedlichen Bestrebungen zugewandter, auf feine UnablxhirJ fnt stolzer neutraler Bundesstaat entwickelt. Mit ciniiqarh« ^"k.urscl'.onlteit ausgestaltel, auf militärischen, wissenslixMi,^ künstlerischen, industriellen, technisckieil und wirtschoitliche,! cC Bieten fleißig vorwärts strebend, hat der inmitten Euroogv c aclcgene schweizerische Staat allgemeine Achlu--I u n d Anerkennung sich erworben, ein großer Tni L I °^^ont schon Geistes und Gemüts I , ... ......,luu,uulll Vll Hltnc, .... । f?stder Austausch ideeller wie materieller flutr I Hurra auf ben Seufer ausgebracht hatten, führten Lg?c'ch der Zar ebenf, | Die schwedischen Journalisten besuchten r: Freitag vormittag die Sammlungen, Museen und 5elxr Würdigkeiten Dresdens und folgten mittags einer ladung der Tageszeitunaen zum Festessen im Palasthä. wo ihnen der Bescher der „Dresdener Nachridttew', C- beim er Hof rat Rerchardt nach einer kurzen Ansprache n Angebinde überreichen liest. In Automobilen fufreii schweben und die Mitglieder des Ortsausschusses M r^?eJ r^ZL' f^^dom Bürgermeister namens der 2ttt beflrüftt wurden. Nach Besichtigung der Albrechtsburg h| Domes uiid der königlichen Porzellanmanufaktur crnl JMdjctif in Meißener Porzellan. Darauf rpvij Die -^lckf^hrt nach Dresden angetreten. 2lbends fo.xt die Schweden einer Einladung des Oberbürgermeisters dcutler und des Bürgermeisters Ct| Kreßschmar zum Diner in den Festsaal des Rath^iW n, ,XCT 7^u^fr^c Monistenbund ist in MagdM ’ zu seiner bis zum 10. ds. Mts. dauernden 6. Xüt|B zujammengetreten, lieber 300 Monisten nehmen bc:i| ommeu^o ^Mxct^c ^ann aud Gesundheitsrücksichten $1 I lt2ir^e' hat das Konsistorium angenommen, daß dem lchuldhatten Verhalten des AngeNagten nicht unedle Motive zugrunde gelegen hätten. Endlich ist als -besonders bedeutungsvoll PSa/t' bem Anäeschuldigten in seiner amtlichen Wirksam 1 k ^"krInnung und Lob zuteil geworden sei und es ihm an Liebe und Acküung in der Gemeinde nicht sehle. Alle diese Momenta haben indessen die Vorinstanz immerhin nur dazu geführt, daß gegen den Angeschuldigten in der nach dem Gesetze mildesten Form der Strawersetzung die Entsernung aus dem Kirchenamte ausge fprochen, bc 'Verhängung einer bloßen Ordnungsstrafe aber an- acuchts der Schwere der Verfehlungen als ungenügende Sühne ange,ehen worden ist. .^^Berusungsrechtsertigung wird hiergegen geltend gemacht die Begründung der Entscheidung enthalte insofern einen Atverfpruch, als der Angeschuldigte, wenn er aus nicht unedlen Motiven gehandelt habe, sich der Achtung und deS Vertrauens nicht unwürdig gezeigt, nicht einen sittlichen Mangel bekundet haben könne: das Anerkenntnis nicht unedler Motive hätte solgerichtig zur Freisprechung führen müssen. Kann dies als zntrefsend nicht anerkannt werden, weil das Handeln aus nicht unedlen Motiven für «7^?I^onbeamten nicht einen Freibrief dafür bilden darf, die .-inajicht auf die ihm aus dem Amte erwachsenden Pflichten nur,er "E. ru lasten so erscheint doch ein weiteres Eingehen hierauf nicht erforderlich, weil d:-. Borinitanz in diesem Punkte nicht beigetreten werden kann. Wenn sie davon ausgeht, daß die iterariiche und pitblizistische Tätigkeit deS Angeschuldigten lediglich unter dem Gesichtspunkte außeramtlichen Verhaltens zu beurteden fei, und das; es ihm babei überall nur um die Sache, um Die Neuerung der kirchlichen Zustände in feinem Sinne zu tun gemefen fei, fo wird diese Beurteilung dem Umstande nicht ge recht, daß der Angeschuldigte durch seine Angriffe gegen die Landeskirche, ihre Behörden und Einrichtungen gerade bic bc I sondern Pflichten, welche sein Beruf als landeskirchlicher WeiftJ hräer ihm arsterlcgt, schwer verletzt hat. Tas Amt eines Geist lichen der Landeskirche bringt den Inhaber in ein Verhältnis nicht nur zu feiner Gemeinde, sondern ebenso zu dem Gesamt orgamsmus der verfaßten Landeskirche. Daraus ergibt sich für ibn ein doppelter Pfllchtenkreis. Schaltet er einen dieser Pflichten- frafe in sttnem Verhalten aus, so macht er sich unwürdig der! des Amehcns und Vertrauens, die fein Amt erfordert. Dies hat der Angeschuldigte getan. au4> di- bem 8rnOcfd,ufbigtcn günfügen Feststellungen der Vonnstanz über seine Tätigkeit und Stellung un Pfarramte und in feiner G.mieindc surüdtretcu Es mag daher dahingestellt bleiben, ob diese Feststellung auf obiektiv linanfechtbarer Grundlage benibt. Abgesehen von wann für den Angeschuldigten eintrrtenben Eingaben ber kirchlichen Vertretung der Ncinoldi-Gemeinde zu Dortmund und einer großen 'Aurahl von Gcmcindegliedern beruht diese Feststellung wesentlich auf der von bem Konsistorium veranlaßten, im Lause ber Vor unterlutfmng erfolgten Vernehmung ber Amtsbrüber deS Angc- fchiildigten. Deingegenübcr fehlt es aber auch nicht an ab wei ch e « ben.11 rteflcn über feine amtliche Tätigkeit, wie dies auch in den ihm von dem Konsiswrinm zu Münster erteilten Mahnungen, Mißbilligungen und Vei-weifcn zum Ausdruck tommt Von den drei Strafen, welche das kirchliche Disziplinargesctz als Entfernung aus dein .üirchenamt anerfennt: Strafversetzung, Amtsenthebung, Dlenftentlaffiing, steht bic von der Borinstanz ausgesprochene Strafe ber Versetzung mit den eigenen Ausst'ih rungen der Entscheidungen nicht im Einklang, weil sie den Ange schuldigten gerade dem Gebiete feiner Tätigkeit entziehen würde, für d'.e, Vorentscheidung ihm noch Anerkennung zollt. Der & ioürbc auch gegen die Amtsenthebung sprechen. -M^rsebung mid Amtsenthebung setzen Überdies, wie der Evan- gölische Ober-.Kirchenrat wiederholt in Difziplmarcntscheidungen voraus, daß eine Ver-wendung des Ange schiildigteii in einem andern geistlichen Amte der Landeskirche! noch angängig und mit den Interessen der Landeskirche vereinbar ijt. Diese Voranssctziing ist im vorliegenden Falle nicht als gegeben zu erachten. Sowohl nach den wiederholten Prokla ^atw'ien des unentmegten Kampfes gegen die Lanbeskirdfc wie auch im Hinblick auf den während ber Untersuchung zutage getretenen Mangel an (Sinfirfjt in der Verlverflichkeit seiner Kampfes mittel und bei der mehrfach hervorgetretenen U n w a h r h a f t i g - reit seiner Polemik muß Dem Angeschuldigten das Ver trauen verjagt werden, daß er hinfort seine grundsätzliche Stellung zur verfaßten Landeskirche ändern bezw. in einwandfreier Weise seinen Standpunkt zur Geltung bringen werde. Wer systematisch und in der Art, wie er, ber verfaßten Landeskirche die Existenz-' bcrcchtignng überhaupt abspricht, sie in ihren Behörden und Ein gen bekämpft und verächtlich macht, entzieht sich selbst die Möglichkeit einer fernem Wirksamkeit als Geistlicher und wiener dieser Kirche, und es kann der Landeskirche nicht zuge- mutet werden, einen solchen Mann im geistlichen Stande zu belassen und ihm damit die Möglichkeit deS Wiedereintritts in lanvcskirchliches Pfarramt zu gewähren. Auch unter diesem Gesichtspunkt erscheint daher die Strafe der D i e n st e n t l a s- s u n g begründet. Die Entscheidung über die Erstattung der baren Auslagen des Verfahrens rechtfertigt sich ans $ 38 des Kirchenaesetzes vom 16. Juli 1886. Urkundlich usw. Evangelischer Obcr-Klichenrat. gez. VoigtS. An ber Sitzuny des Ober-Kirchenrats vom 5. Juli, in m- r eheimen Konsistorialräte Propst Professor I). Dr. Kawerau und Dr. Duske. erfolgte die Begrüßung durch die Kirchenbehörden. Näh- rend die Orgel spielte, begab sich der Kaiser ins Innere, wo ihm die Herren des Komitees für das Reformation s den km al in Genf vorgestellt wurden. In der Kapelle smd drei große Reproduktionen des projektierten Resormationsdenkmals in Genf aufgestellt, wofür der Kaiser bekanntlich 10000 Mark gespendet bat. An dem projektierten Denkmal befindet sich die ©tatue des Gro ßen Kurfürsten mit, dem Bilde des Empfangs der Hugenotten durch diesen und mit der Inschrift des Auszuges ml?0™ Potsdamer Briefe. Auf dem Tische nebenan und Photographien Wilhelms v. Lranien, des Ad- mirals v. Eoligny und andere Vorfahren des Kaisers aufgestellt. Ter Kaiser unterhielt fid) längere Zeit mit ben Herren aus Genf und teilte ihnen mit, er werde die Höften für die Statue des Großen Kurfürsten aus seinen Mitteln befreiten. Nach einem Aufenthalt von einer halben etunbe verließen der Kaiser und der Bundesrat das Jtunfter unter Orgelklängen Vorn Münster ging die Fahrt ■,um Barengraben, wo ber Kaiser sich an das Ge lanber des Zwingers begab und den Bären Büschel und Ruben zuwarf. Er setzte bann die Fahrt über die Korn hausbrucke burd; die Stadt nach dem Berner Hof fort. I & rutschen Gesandtschaft versammelten I 1 m-?n ob die Familienmitglieder des Gesandten v. Bulow, die Herren ber Gesandtschaft mit ihren Damen, deutsche Konsul v. Jenner, der bayerische Gesandte v. Bohm und die Spitzen ber deutschen Kolonie. Unter Zansarenklarigen fi.hr der Kaiser um 4.30 Uhr vor der Gejandtichaft vor. Er wurde von bem Gesandten und helfen Gemahlin empfangen. Der Kaiser ließ sich bie Ver I treter ber beutschen Kolonie vorstellen und unterhielt fid) I sU 5 frru”i>nd))te mit jedem. Hierauf niarsdperten diel deutschen Kriegervereine mit Musik und Fahnen nn Garten der Gesandtsd)aft auf. Ter Kaiser begrüßte siel ü1 'ueivm^"®ulen Morgen, Kameraden!" und Ichritt die Front ab. Viele oer alten Krieger, besonders I die mit Kriegsauszeichnungen, erfreuten sich einer beson 1 eren Anu^rache des Kaisers. Nadidern die Krieger ein I «wu*»« ,v»t ' m" ' ' - * ' - ,wischen bei Schweiz und Teutichland i|t in ber Tat ebenft» k SÄ'.'JKfi* "'•pS!l?ÄS,,;53-,Sä Als der Kaiser bic deutsche Gejandtschast verließ, setzte auch unseres Volkes geworben. Es ist daher begreiflich L ein l e 1 ch t e r R e g e n ein, weswegen ein Wagen mit v e r 1 ””h KnÄ ' roirti>?I' tr mtnittm i- hinein? jj '£in «totr.; s- und >vie tnataie > n dn tat t>, e mit - Kl, u 91oiionc?> ■Seele grix-y -Jeroen, r udMrhkt t daher betn- • 'r Eigenen 'Medentn/ > lstausih ihm. den und >• herzlicher, [vollen. 2,?\ Schweiz flirr'- shnm flllfi 'reiteten, für tv 1 Sic mir fkii Vohl, tzcri ates, aiff*bii * mSchweha Starkenburg und Rheinheffen. X. Offenbach a. 9)1, 6. Sept. Vor dem Amt», gcricht fand in dem Konkurse der Firma Mitteldeutsche Schuhfabrik Heinrich Roth (Inhaber: Heinr. Roth) in Offenbach ein Termin statt, wobei nntgeteilt 'vurde, daß sich di« Passiven auf 107 450 Mk. belaufen, die Aktiven dagegen rund 13 400 Mk. betragen. (!) M ainz, 6. Sept. Ter neue Präsident der Eisenbahndirektion Mainz hat (ein Amt gestern angetreten. Hessen-Nassau. -h Frankfurt a. M., 6. Sept. In dem Cecwaffer- I aquarium, das vom Zoologischen Garten für die gegenwärtig hier stattfindende AguarienauSstellung hergerichtet ift, brach heute früh ein Brand auS, der in wenigen Minuten btc Einrichtung deS Raumes vernichtete. Die Kinder zweier Schulklaffen, die sich gerade zur Besichtigung dort aufhielten, konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, ebenso d.e wertvollen Fische. Der angerichtete Brandschaden beträgt zwei- bis dreitausend Mark. . «,t: 'M kommenden z2inrcr seim.» , , _ 0 'l'lk, 'Weißkraut da« Stuck 10 ti8 20 Zwiebeln pee Qt» b 00—10,00 Mü. Milch das Liter 22 Aiiffe 100 Ztück '50—00 PsL,per Ztr. 0-00 Mü, Gurken 100^.tud 1.00 bt« 0 00 Mk, Bohnen das Md. 10-12 Pfg. Birnen das Mund 10 bis "o Mg- Zwetfchen das Mund 6-8^ Aepfel der Zentner 6 bis 15 Mk. Marktzeit von 7 bis 1 Uhr. le. Frankfurt a. 6. Sept. Heu- und «trohrnarkt. wieder Heu noch Stroh war heute angelahren. ch. Nieder-Jugethttm. 6. cept. C b fl m a t U. ScjaMt ! wurden für den Zentner inrnd-e 40—60 Mk., gegen 70 Mk. -ri Be- .""u der Woche. .Iwctfchen 5 Mk., gegen 6^0—0 Mk., Kochbwnen g-7 TtL gegen 5-8 Mk, Kochäplll 4-6 Mk., laielapfd 8—10 Lnt neaen 10-16 Mk., Nüffe 30-4® Mk., gegen 60 Mk. und To- waten 8-8 Mk-, gegen 8—9 -.Td. e, I "'""•euerfreier Zucker zur Bienenfütte. ■,.ng. fimLrtfdiaftarammcr hatte bei dem «r°8- « SSSW t«-«. -h. Sellnrod, 6. kep* ch dem Vorschläge deU ausgesucht. Kreis Ftttdbrrg. xVad-Raubeim. 6 Sept. TeS Veranlassung genommen werden,! zur Herstellung eine* gleichmästigen Verfahren* bie Steuer- stellen mit ben nämlichen Weisungen zu verselieii, nne fie iür ben Bezug von solchem Zucker in Rheinprenßen erlassen worben sind . I •• (giftige Pilze Der sniollenblatterschwamm,> tiefer giftigste unserer einhcimischcti Pilze, ift wohl in-1 folge ber nnlbereu Witterung in Walb unb Flur in großen I Mengen ernporgefchossen, unb es ist b.ibcr für nicht ganz l sichere Pilzsammler äußerste Vorsicht geboten, ^ oberflächlicher Betrachtung kann er leicht mit dem echten Champignon verwechselt werben, hauptsächlich im tungen Zu-1 staub, unb man sollte baber bie Pilze bei einigem Zweifel bis auf ben Grnnb ausheben, wobei sofort btc öjara, tcristischc Miiolle mit ben Hüllesetzen aufiallen muß. Man darf hab er bas Sammeln nicht Personen überlassen: die Folgen sind so schwer, wie die täglichen Berichte in ben Zeitungen beweisen. Laut einer auf jeben einzelnen Vcrgiftitnassall au*führlich emgebenben Statistik sind überdies böchstens zelin Prozent aus bnil Genuß von wirklichen Giftpilzen zurückzuftilircn, die übrigen 90 Prozent fallen Nachlässigkeit unb Gleichgültigkeit bei ber Zubereitung zur Last. Wenn man nicht über bic unerläßliche praktische Erfahrung verfügt, sollte man cs sich ftrena zur Regel machen, unbedingt nur als einwanbssrei bekannte, tadellose, sich feft anftUflenbe Exemplare bem- zunehmen, alles anbcrc lasse man stehcii unb werfe es nicht um, ba für ben itenncr sich noch manch sclnnackhaster Pilz darunter bciinbct. Die gesammelten Pilze sollten, wenn irgenb möglich, noch ben gleichen Abend geputzt werben, wobei alles Verdächtige nnbarmberzig aitsgcschlebcn werben muß, unb in ganz kleine Stücke zerschnitten einige Minuten auf bem tzöas im eigeiien Saft geschmort werben. Ist man auf irgenb eine Weife verhinbert, wie oben zu verfahren, so müssen bie Pilze aus ber Verpackung heraus^ genommen, einzeln aufgelegt unb an hinein tulsien Lrt ausbewahrt merben; im warmen Zimmer, im Rucksack oder in einem siorbe zusammengedrückt, entwickelt sich leicht Hitze, der Zersetzungsprozeß stellt sich nn uiü> bannt bie bet °is°nb.hn. arbeitet. Ein Gießener Eifenbahnarbeitcr bestreitet m einer Zuschrift an unS btc Nichtigkeit unserer Nottz in Nr. -"9 ,Zm Jntercffe ber Wahrheit und des häuslichen Friedens möchte ich bitten, den Artikel wegen der Lol n- zulage der Bah narb eiter zu underruscn, denn bei reiner der Rcchncrstellen ist so etwas bekannt." stattfinden. "Der Geflügelzuchtvcrein für den KreiS ,,tzlar vecansialtet am 16., 17. unb 18. November 1912 i ter Stadt Wetzlar eine Geflügel- und Kaninchen-AuS- Illing, die auch mit außerhalb deS Kreises Wetzlar geltem Geflügel und Kaninchen beschickt werden kann. Es ucht wohl nicht im einzelnen darauf hinge,viefen zu rben, baß eine gute unb zweckmäßige Geflügelzucht eines . Ersten Mittel ift, um die Landwirtfchaft auch nach bicfer Innung hin zu heben unb daß gerade eine Geflügel-AuS» Ihung zur Förderung bicfer Bestrebungen besonders geeignet ba hier jedem Gelegenheit geboten ist, sich von den Er- rjcti einer zweckentsprechenden Geflügelzucht zu überzeugen. - Tie Vorarbeiten sind soweit gediehen, daß mit der Ver- hng der Programme unb Anmeldebogen begonnen werden diese sind durch den Vorsitzenden deS Vereins, Itchanilcr Hartung z»i Wetzlar, zu beziehen. "Für die zlikünftigenVaterlandSoerteldiger lrn-st der Zeitpunkt immer näher heran, wo sie emruefen miHcn. Die Termine sind wie folgt festgesetzt: Am 1. Ok ober kai.Tekavallerie, am 2. Oktober Marine, am 3. Oktober 5mm, am 4. Oktober Linienkavallerie, am 15. Oktober die Li, mnfeldartillerie, Fußartillerie, Pioniere und bie Elfen- Weier, am 16. Oktober Jnsanterieregunentec ber Lime und '» vichifser, und am 17. Oktober Jnfantene, Fußarlillerle, ydbariillcrie und Pioniere der Garde. Das ftäbtifd)c Freibab an ber ~apn für Smioi ift für bkfc Saifon ivcnen dcS ungünfttgen »etter» ... r^.r -rt... —Das Freibad für Männer ist eben- gehilfcn, sehr stark war. , *• Bon ber Klärbeckenanlage Die an ber anlagc vor zwei Jahren gepflanzten cbstbÄrme> ea. 100, n sich ivciui sie auch in bicsem Jahre norh nicht acn — sehr gut entwickelt. Man hat in bicfcm Jahre - aud) praliifche DüngunaSversuche mit Klärbecken- [ennm nach Angabe deS Privatbozenten Dr. Klee- irger vom laubwirischastlichcu Institut vorgenommen et u bicfcm Zweck Gemüsebau, besonberS nnt Martrn, strfebCTi, and, Wiesciwungung vorgaiomm^^^tabt C bie gewonnenen Produlte auf ber Lanbnmttf^ftttchen »izswau ansstellen, um den Lanbwirten bn Borzüglichkut if fötbeSSammc8 für ben Feld mrd Gemüfebau meinen Dieser Sdslamrn wirb von ber ^l.r°JtIn9c abgegeben uub er läßt sich im Mntcr bei Frv,ttvvtter t über weite Strecken beförbern. , ** Warnung vor ben Aiilündigungen ber ^orbbeutfchen i.cht-Presserei unb Wurzen-Fabrik Boß L flöfttg m iXrg 11 Die Firma brachte Ende Juli tu zahlreichen .. .scheu Tageszeitungen Anzeigen zur ^ffentlichung, m fi'ii Erfrischungsgetränke, ^a'elschnapfe niid ~dorc .sohlen nnirben3 Um bic Bezieher von der Gute ihrer 4rci? ,u Überzeugen, bot sich bic Firma at^ sechs Ongmal- ribcflafcbcn zu uberfenben, wenn bic Barauslagen im seiraq von Mk. 1.25 an sie übermittelt wurden. Auch im Eschener Anzeiger fanden zwei dieser Anzeigen Aufnahme ‘jiunä nun ans dem Leserkreis mitgetc.lt wird, nmunt bie trtrmia Boß & Zöftig bic eingehenden Geldbeträge entgegen, M aber nichts mehr von sich hören. Die Leser seien des- :ilh davor gewarnt, im voraus Gelbbetrage an bic Firma Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienü, Gießen. Detteraussichten in Hessen tüt Sonntag ben 8. Sept. 1912: Wechselnd bewölkt, ohne wesentliche Niederschlage, kühl, norbrotft- llche iL-inbe. Letzte Nachrichten. /- Köln 7. Sept- Privattelegramm.) Aus ber eben nach Berlin abaei'andten Sord»lcgeinte sür den erzbischöflich« Stuhl in Äölnfind folgenbc Herren oorgechlagen: Beibbnchos D)r, Müller, Köln, Bischof Tr. Hartmann, Münster, Generalvikav Kreuzwald' Köln, SeminarpräfcL 1_ausberg. .öln. Mehrere bereits, früher genannte Kandidaten haben gebeten, von ihrer Kandidatur', 1 Absiand zu nehmen. Xats Stabt unb Land. Dießen, 7. September 1912. TageSkaleuder für Sonntag, ben R. September Rlnematograpb: DaS Unglück ber Titanic und das n ,l Programul. ^ .»ioarapb-Lichtfpiele: TSglicb Vorßelluna. Luseum bes oberhessiscklen GeschichiSvereins. »*-et Sonntaa vormillaaS 11 — 1 Uhr uneniaeltlid). Huf cum für Bülkerkunbe. Ökoihel an Sonntagen e- ttaflö non 11—1 Uhr. •• Im Großherzogtum Hessen waren im Jahre 1 21 Bergwerke im Betriebe, ivonon brei in brr Provinz k'nburg, 18 in ber Provinz Cfccrhrfkn. Insgesamt wurden 1714 973 Mark Erze zutage gefördert, wozu durchschnittlich ich 2185 Arbeiter nötig waren. " Fleischbeschau cr-KursnS. Zu dem unter Leitung Direktors unseres Echlachtbofeö, Dr. Modde, stehenden tfuB für Gemeinde-Fleischbeschauer, der biS zum 28. b. 9)119. ki olten wirb, haben sich sieben Teilnehmer auS den Kreisen Anngen, Friedberg und Scholten eingefunden. P •* Die Kinderklinik und das Lupusheim, -4 beide nach Plänen des Architetten Hans Meyer^vießen ”.ditct nmrbcn, sind von den daran beschäftigten Bau- liüerfem kräftig geförbert worben. Die Jtinbcrflinif nit ihrer sehr vielseitigen Einrichtung im Innern bis wenige Kleinigkeiten fertig gestellt unb wird noch in Mtvl Monat durch eine riniadt* Feierlichkeit ihrer Be- Cj.n-tg übergeben. — Das Lupusheim ist burd) baS Sxinb (l ?aiK> arbeiten ber Unternehmer trotz ber für bas Bauen rt ungünstigen Witterung in tunb vier Monaten Arbeit int Rohbau unter Dach gebracht worben. Den *t hindurch wird die innere Einrichtung fcrtiggcftdlt ben. _ *• ReichSbank-Gebäude Der Bau ber neuen thSbank an ber Lonystraße scheint nun halb in Angriff iDatmen zu merben. Bei ber Ausschreibung ber Erb- । Maurerarbeiten für baS Olcväube würben folgenbe An- Sie gemacht. Ed^ifer unb Lindeiistmlh 46 366 Mk., w-er-Hagen 47 918 Mk., Abermann unb Kling 48 284 Mk, unb Tiefbau-Gesellschaft 49067 Mark, Ludwig hnim 49 373 Mk., August Scheppelmann 49 990 Mk. — ®eroerbeoerein. Tic für Blontag vorgesehene jtytigung ber BudernSschen Eisenwerke kann vorläufig noch der wir O7I«7 M Sßg)© oder it Ess Professor Dr. Walther 5974 07« t st nicht Sprechstunden: 10-11 Uhr Montane« u. Tonnerota Heute jeder Film ein Schlager! Mur 4 Tage Der Sieg des Gelee itnfiincfl eine 290 35O._ D16/, i-ü'ltl II tr inf, ’ It i°lar| “M. v Die grötzte Sensation der Gegenwart Anfang icn oDer Von der Reise zurück Dr. chir. dent. Hoddes. Ter größte Triumph kinema- tographischer Vollkommenheit ti eine übci [i4 von de Aber es ist noch lc "r Zeit 71 Verla, ton bj 1 I Bolel-Reslauraol Gaudes, &Är* ■£>auff, Zimmer mit Pension. Mnrc» tisch. Reichhaltige Abendkarte. 40 komplette Speisezimmer ä Mk. 35O._ 486._ 6OO._ 680- 740 780- 869. 955-988 -1089. 1228 1279- 1450- 1750- Frauenarzt von der Reise zurück in den Räumen der neuen llindcrttinil. Sprechstunden: 11—1 Ubr. Spannendes Drama in 2 Akten aus dem Leben eines armen Mädchens, das sich aus Schwesterliebe aufopfern will. 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Mi i7ir habm Iw 'Boucrnji ß^mlagS m trn. geschwi |Brm, um cim r Tiefe Totfo Wen Leise fr- auch hier b friitblüf auf 3 Akte Spieldauer ca. i Stunde Ca. 1009 m \no^nDlcser ^.unstlilm führt uns die einzige Fahrt der „Titanic“ von ihrem demgE?sbe?g vor Augen^™ tragischen Untergang nach dem Zusammenstoss mit auf Sp??LC undJangen Aufenthalt einer grossen Schauspielertruppe die Anfertirrnnbrr am. k'^rsem O00 Personen mitgewirkt), wie auch durch sind IJnstinfmon Anlage der Luxuskabinen etc. nach Originalen, I . Unsummen von Geld verschlungen worden. Des weiteren wurde ein Teil der m /k-n^nLrUMC^eme/^Fcstungskommandantur mit Beschlag belegt, und nur der Snionn2pMFh^f nl^h'r®1} d.ie. Angestehten der Verhaftung unter dem Verdacht und He??tpnnn-L^inp?'CpAL-l-WlckeIn >de3 Negativfilms in Gegenwart der Behörden toigelebenworanv wurdcn die. ^Ratxye von dem Polizeipräsidium S?* blc1} ein® Verzögerung m der Herausgabe des Films erklärt Äusser diesem Kunstwerk gelangt noch ein tadelloses Programm zur Vorführung, u. a. Beethoven, aus dem Leben des grossen Meisters. kosten0 die^lätze^05^11 I. Platz 75, II. Platz 55, III. Platz 35 Pfg. gegen Krähen, Mäuse, Hamster re. bietet Corbin ■ Nicderlaac bei August Soll, KreuzTrogern Erliegt im Interesse eines jeden Brautpaares, I meine Ausstellung Moderner Mnnngs-I teltap | zu besichtigen. Die Auswahl ist überraschend und wird | von keiner Firma in Süd-u. 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