Erstes Blatt 162. Jahrgang euer jährt. lofal15 ^ed. t van o ialbcmafrctic ni Ue Blauer sind j.f> Darüber einig, _b.it ernstlich zu m'chüttcrn istes Fabrikat Bahattmarki Aussictt genommen, den Derr Dr. Robitzfck über dritten dcn cvdlins ; M. Reu- labt und 4 Bayerischer Bauern Das Zentrum ge die Liberalen ge durch Viertelbund, 30 Sozialdemokraten bunt) und 7 Bund der Landwirte. w i n n t 2 winnen usw.) eine ?, die mir Gentners ienseitenpnloer lehren. Auch der Zeitdi^nil in nehmen wird. — Die 13 und verlieren 2, die Sozialdemo einer Dost.Niederlage des eine Bresche gebrochen sei p o ft" die Lage auf. Si inerischen Zentrums, in besten ^urm ■ ich küh er sasbi „i hält die Zcntrumsherrschaft »war für Ans Hessen. Par omfntfltiflirl. bs. Darmstadt, 5. Febr. Ter Zweiten K amm er ist ein Antrag des Abg. Korell - Königstädteu und Genossen zugegangcn betreffend die Gehalte der Volksschul- l e h i c r , der lautet: „Wir beantragen, die Großherzog [id/C Regierung zu ersuchen: 1. Bei der bevorstehenden Revision der Besoldungsordnung die Bollsschullehrcr milden mittleren Staatsbeamten im Oiehalt gleich- kalismus und meint, das Zentrum werde unter allen Umständen in wesentlich rcrn.i.iterter Stärk in die neue Kammer znrück- : Dank! Kaufe .diese Marke.de” den Paketen bedielen Geschenke sind tische, reizende und ... Gegenstände. la brikantauch^ iebten Schub* ^igru‘ ‘ mal wirkte er z. B. gleichzeitig mit Tawison in Hamlet mit. Dawison spielte fandet und Barnay sollte den König geben. Während der Probe .zeigte sich Tawison mit dem Darsteller des „ersten Schauspielers" hörnst unzufrieden und drohte, er würde am Abend nicht spielen, wenn die Rolle nicht anders beseht würde. Tas ganze Personal nxir schon besetzt, und so war man in Verlegenheit. Tawisons Auge fiel auf Barnan. Er rief: ,^Juitge bist du da?", erk.ärle bann: „Tu spielst heute abend die Rolle!" "Sarnau erklärte sich damit cinrerftanfcen. Die Probe jjing weiter, und in der Fechtszene des letzten Altes war Dawiwn nieder unzu- trieben, dieses Mal mit dem Laertes. „Ich spiele heute nicht", erklärte er, zog seinen Mantel an, stülpte den Hut auf den Kops und wollte davongeben. In der Kulisse stand unglücllichenv^ . eridjürtert, aber nicht gebrochen. Tie trcikinfercativc „P ost" glaubt, es w'rde den Liberalen trotz aller angestrengten Arbeit und trotz des-Bündnisses mit der t mög ich werden, die Mehrheit des Zentrums w(Äcudit»iaaL rath; hlt ,< Land": E.Hei Anzeigenteil: Vom Hantabund. Aus Darmstadt wird uns geschrieben: In einer stark besuchten Sitzung des Gesamt-Ausschusses de-: H a n s a - B u n d e s der Bezirlsgruppc T a r m st a d t tonnte, mit Genugtuung festgestellt werden, das; eine gröszere An zahl von Herren aus den verschiedensten Erwerbsständen sich neuerdings bereit ertlärt haben, dem Gcsamtausschuß beim. dem geschäftsführcndcn Ausschuß der Hezirtsgrupvc bcizutrcten. Es wurde nochmals ein Ueberblick über bk Wirksamkeit des Hansa-Bundes gelegentlich der letzte Rcichstagswahl zugunsten der Kandidaturen Becker-Ben.- wieder den Laertes! , . „ . seltsame Erlebnisse weist Barnay von ,einem Austreten als Teil zu erzählen. Zweimal bat da der Apfel in der berühmten Avfelschuf-szene einen dicken Strich durch die Rechnung g.-macht. Ta-> erste Mal war die Vorstellung bis zu den Worten Getzlers gediehen: „Wer sagt euch, das ick scherze? Hier ist der Avfel." Ges.ler aber batte sich geirrt: brr Apfel irar nicht da. Er dehnte seine nächsten Worte unglaublich in Die Länge, der Apfel aber kam und kam nicht, und schließlich schaffte der Reouisiteur Rat, indem er eine zufällig vorhandene Zitrone anstelle des Aprel auf Die Bühne brachte. Anfänglich machten ti.* Zuschauer gute Miew •nm boicn Spiel, als aber Teil? '.Nabe mit dem durchschossenen „Apfel" ankam und die Worte erklangen: „Tas war ein Schur! Tacon wird man nock reden in den spätesten Z.t:en", brock cm etwas humoristisch gefärbter Dri-all aus. Der ander: Zwuchcn- fall mit dem Apfel, den Barnay erlebt bat, war meliert noch unangenehmer. Es war in Neuyorl. Alles klappte sehr gut als ab"r Teils Knabe mit dem pfeildurchbohrten Aptel ankam, wieher- ten die Zuschauer geradezu vor Lachen. Gestler hatte nämlich einen knallroten Aptel vom Saume gepflückt, der durchgeickoffene Dagegen war grasgrün! beim im Wahlkreise Worms-Heppenbeint Wimr en und T' £faiut im Wahlkreise Darmstadt Gr.-Eferau gegeben. Zu Reichslagsabgcordneten sind gewählt ivordeii .bi Herren, welche Mitglieder des Hansa Bundes sind ur? 2 r i-. b d.s Hansa Bundes, die auf dem Boden feiner fHidr.iir.ien stehen. Tie satzungsgemäs; erforderliche ordentliche Mitglie dcrversaminlung soll für Ende des Monats Februar oder Anfang März cinberufcn iverden. Gelegeittlich dieser Bei sammlung wird ein Bericht über das ^ubmissionswesen tnt Deutschen Reiche sowie über die Errichtung von Sub niisffonsausschüfsen stattfinden. zustellen. 2. Der Kammer zur Prüfung der Frage, wie die Verstaatlichung der persönlichen Kosten der Volksschule in finanzieller Beziehung wirkt, Material darüber vorzulcqen, welche Beträge zu diesen Kosten seitens der Gemeinden oder aus sonstigen Quellen (Fonds, Stiftungen eleistet Iverden. Sodann ist der Zweiten Kammer egicrungs Vorlage unterbreitet worden, betreffend den S eminarnenbau zu Bens b eim. Rach diesem Antrag wird sich aus der im Voranschlag des Jahres 190f) bewilligten Summe von 78598.67 Ml. durch Angebote und Vereinfachungen eine Ersparnis in Höhe von mindestens 12 000 Mk. erzielen lassen. Dieser Betrag soll zur Ein richtung von Wol/nräumen in dem Dachgeschosse des neuen Scminargebäudos dienen, da es sich gezeigt hat, dast sich nicht für alle Seminaristen geeignete Privatwohnungen finden. Diese Räume sollen für etwa 50 Mk. pro Jahr an die Scküler vermietet werden. wie die „Tägliche Rundschau" sich ausdrückt, bi : Demo non des jiavinettö Podewils einen Triumph d.s Zentrums und eine Niederlage der Regierung noch vor Der Entsch i ung Icöeuic. Ten „Berliner Lolalanz i ;er" wi-d au. Müi.ck.n le^egtcphi rt, das MiniUerprüsident v. Podewils mit b:r Ren. i:düng des 9alinctts betraut worden sei. Am späten Nachnn tag liest der Prinzregent neuerdings den Thronfolger Prinzen Ludwig zu fick nilcn, der bann gemeinsam mit dem Grafen Podeni s bei ihm erschien. ES heißt, Der Prinzregent sei sehr erregt über die politische Spannung. Die Minilter v. Plan •mb v. Frauendörffer werden zweifellos dem Zentrum geopfert werben. Bor mirgen, Dienstag, fall r.i dessen über die Lösung der Kri i3 nichts öffentlich belamit gemacht werden. Ter Prinzregent will alsbald nach Erlcdizung der Krffis nach Berchtesgaden gehen und Prinz Ludwig, der Thronfolger, soll den neuen Landtag zum ersten Male an seines Vaters Stelle eröffnen. Barnan, und nun erklärte Dawison: „Ter spielt heute den Laertes!" Tas geschah dann auch. Barnan spielte tatsächlich i :i ersten Akte den jungen Laertes, im zweiten den ersten Schauspieler, im önig im Schauspiel und im vierten und nullten Nr. 31 Ter siebener «njetget rddinni täglich, allster ZoniuagS. - Beilagen: nifimn! roikfrentlM) 6itbentr$amili«nb!ät1tr avrtinal n'ixhml.KreU; dlaNfürüenXrelrSletzen liinietagunbrieiin.'i, ;meanal moitntL Land wirUchastüche äcitfragcn fcfruimed) - Anfcklüfie: für die eHebatiion 112, 2‘frlaa n. Erpeditiou 51 Slbieflc Wir Tcreichen: Anzeiger «ziehe». Annahme van än$tigee für die iageenuimuer bi4 oomiiltagS 9 Uhr. crufnxbrung erlebten, und gerade in diesen Tagen in die geweihten Raume des Wiener Lwsburgtheaters eingezogcn sind, begnügen nck nickt mehr mit dem Leben in der alten Welt, in der ihre Urbilder io reich und berühmt geworden sind. Der bekannte amcnMnifdrc Impresario Sintbert, der kürzlich in Berlin weilte und in Amerika unter feiner Leitung einen Trust ton weit uoer 50 Theater oer einigt, bat oos Werk für Amerika und Englano erworben und wird die „fünf frankfurter" sowohl in London, wie auch in Reuyorl zur Aufführung bringen. — Die kunstgeschichtlichen Streichholzschachteln Also endlich, endlich sind sie da, so schreibt ter Gttilois, endlich haben wir iie, diese koketten neuen Sircichholzschachteln, eie mit Bildnissen der berühmten Meister der .^.instgefckickte gr schmückt sind, Rubens und van Dock, Fragonard revaltsiert nur ter Zündhol.i'chachtel an Grazie mit Watteau, Teniers erzählt uns von ländlichen Festen und Bauembällen: eine ganze Welt ron Farben strahlt uns entgegen, ehe wir dem so reizvoll ge sckrmückten Behälter das Wackszündhölzchen entnehmen. Tie Sammlung ist sehr reichhaltig, aber ach, trotz aller unterer Rach forftfmigen, eines ha hm wir nirgends finden können: die Gio conta, die Mona Lisa mit dem Rätfellächeln. Sdwn vergessen? Sb- alten Schachteln nehmen ,'ich neben unseren neu u ein weiua „rokokohast aus, aber bald wird ihr Vorrat erschöpft sein, und unsere Tcvakverkuifsstellen werden $u Nationalmuseen. kf. Tödliche Küsse Tr. I. P. Limonds, der Leiter des bakteriologischen Staatsiavoratoriums in Indiana hat, nn - die „Revue" erfährt, fünf -Fälle tödlich verlaufener tuberku - loser Hirnhautentzündung bei Heinen Kinder n lest gestellt, bei denen unzweifelhaft die Erkrankung auf Küsse von Eltern oder Verwandten zurückgeht. Es waren Kinder im Alter van U Monaten bis zu 3 Jabren, die aus diese Weise von ihren eigenen Eltern unabsicktlick mit dem Todesleime infiziert worden waren. Bei einem anteren Falle, den Tr. Limonds ebentalls ve, • n licht, war ein achtjähriges Mädchen durch Küsse von 1 einer tu »er* tu!Öfen Grostmutter angeftellt worden und itarb in kurz r Hut. Tr. Limonds tritt in seiner Veröffentlichung ganz energisch für b.e „Antikustlbewegung" rin. — Kurze Nachrichten aus Kunst u n b Wissenschaft. In Hannover ist am 2. d. Mts. ter Direktor des Pro- rinzialmuseums Dr. vhil. Adolf Brüning im 44. Lebensjahre gestorben. General-Anzeiger für Gberhesjen Rotationsdruck und Verlag der vruhl'fchen Unio.-Vuch- und 5teindruckerei R. Lange. Redaktion, Erpedilion und Druckerei: Zchulstratze 7 Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle vahnhosstrahe 16a. Dcntfchcs Reich. Die dem braunschweigischen Landtag zuge gangene Wahlrechtsvorlage der Negierung sieht bic Erhöhung der Zahl der Abgeordneten von 48 auf j4 vor, von denen 36 in zwölf Wahlbezirken durch direkte, allgemeine und geheime Wahl nach dem Dreiklassenwahksystem und 18 durch die Wahlen der Berufsstände bestimmt werden und zwar: von den Großgrundbesitzern in drei Klassen sechs Abgeordnete, von den Gewerbetreibenden vier, der cvangeli- scheu Geistlichkeit zwei und dcn wissenschaftlichen Berufs ständen sechs Abgeordnete. In der Begründung des Entwurfs hält die Regierung bic Einführung bes Reichstags wahlrechtes für ben Landtag nicht für angängig, da dem Landtag andere Ausgaben obliegen als dem Reichstag und die Leistungen *ber Bürger im Reiche und in dcn einzelnen Bundesstaaten ebenfalls wesentlich verschiedener Natur seien Tie „Morgenpost" meldet: Tie Besprechungen des Reichskanzlers v. B e t h m a n n H o l l w e g mit den führenden Persönlichkeiten der Reichstagsparteieu begannen bereits am Sonnabend und behandelten die Frage Der Teckung der Wehrvorlagekosten Die Höhe des Bedarfs und die Art und Weise der Teckungcn stehcii aber noch lcineswegs fest, so daß die Einbringung der Vorlage noch etwa 14 Tage auf sich warten lassen wird Der „Berliner Lokalanzeiger" meldet aus Berlin: Von den riändidalen für die Stelle des Groß-Ber 11 ner Verbanbsdirektors haben die meisten Chancen Biir- normtiflcr Tr. Reickc-Berlin, Kämmerei Berlin, Tr. Stei Niger-Berlin und Sberbürgermcister Voigt Barmen. Erst ut zweiter Linie Oberbürgermeister Lindc-^riel und Bürgermri ' itcr Cuno-Hagen. An den laiserlichen Statthalter von E l s a ß - L o t b ringen, Exzellenz Gras v. Wedel, der am Februar in seltener Frische seinen 7 0. Geburtstag begeht, ist folgendes Telegramm des Kaisers eingctroiicu: Empfangen Sie, mein lieber Graf, zur heutigen Vollendung ihres 70 Lebensjahrs meine wärmsten G-ück- unn ^egenswünfcke. Gott der Herr schenke Ihnen auch ferner Gesunohcil, und Kraft, oamit Sie nock lange Ihres verantwortungsvollen Amtes vt Lewährter Jwrm malten lönneu. Ich bitte Sie, als Zeichen 1 meiner herzlichen Tanttarleit und meines besonderen Woh.w.'llens Die Ihnen bireft zugeheiide Büste von Mir anzunelwien. Ferner sind in besonders herzlichen Worten gehaltene Glückwunschschreiben bezw. -Telegramme cingegangcu: vvu Kaiser Franz Joses von Oesterreich, vom Prtuzrcgcnt. n Lutt- pold von Bayern, vom Reichskanzler v. Belbmann Hollweg, vom Ministerpräsidenten Grafen v. Aehrcnthal und zahlreichen anderen hohen und höchsten Würdenträgerin krnftes unü heiteres aus Ludwig Varnays Leben. (Zu feinem 70. Geburtstage, 7. Februar.) Nur durch einen Zufall hat Barnav erfahren, daß er am 7. Februar geboren ist. Bis zuin 41. Lebensiahre hat er jelbu brn 11. Februar als feinen Geburtstag angenommen unb gewr . "ift bei feiner zweiten Verheiratung er,ah er aus amtlichen ^dirut- luden, das er m Wahrheit vier Tage alter iet, als er btshu geglaubt hatte. Ludwig Barnavs Künstlerlaufbahn ist reich^ an ernsten uüo heiteren Emsoden. Maurcrlehr.i.ig, Buchliatter, ^chuler des Po r tchnitiims - in allen diesen Lagen hat Der lunge Barnay fick inred-tTineen müssen, ehe er zur Buhne gehen fonntc unD auj icm Soidfal beim Theater war zuerst recht romantisch ~en fwentiidun Anstos- zum Betreten der Bretter gab bei ihm cm sehr EngeiLcL' Erlebnis mit der Mutter. Sie gab 'hm „gewöhn, hestsgemäs, unb seltsamerweise diesmal "rrtttch utwerbient eine ihrer stets bereiten schallenden X?hruigcn. >ci iiingc ariur «at dies sehr heftig, erhielt als Gnuibcrung eine zweue Wiai und -flöh aus tem Haufe, um Schauspieler zu werden' Seine Anfänge waren nickt gerade rielverwrcchcich^ ^.r »vndtt fub an Emil Tcvrient unb würbe abgerotenn: .^cnii 'nan nnd' -vredicn will, so lasse man fick Durch m.nc Zager vorh^ me D u das war die hoheitsvollc Antwort Dcvrtents, als Barnay nnp.r^ mutet ihn in feinem Hotelzimmer überfiel. ^elbft ter Cchmtercri Direktor in Trautcnau, bei tein Barnay auttrat, stellte ihm keine günstige Prognose, bemt er fragte ihn oäterjih, was er früher wesen sei unb meinte aut die Antwort: „Architekt .„Können btnn nicht Da.zu zurückkehren?" ^as erste günstige ^rtcil über seine Begabung zum Sämuspieler sprach Holtti aus, allerbi.igs i. einer ckivas merlWürDigen Form: „Na, sie verdammter B-ong,I. Sie kommen mir gerade red't. Sie habe ich >2 vorgestern a^.- Tuiwis gesehen! Hat ter Kerl das Organ tu ter Kehle, alle Vittel für Die Rolle uitD spielt wie ein Sckwein Ta setzen e\c sich mal hin, ihnen will ick Die Leviten lesen, dast ernten Die rtuocyen knacken sollen." Trotz aller Wibenvärttgkeiten gelang es Barnay schließlich dockt, sich durchzusetzen: er kam zu Laube, wurde von ihm gur.i.i.j mfgenommen unb — fiel später hei seinem Gastipiei an Der Lürg glänzend Durch. „Ein Bejräbnis erster Jüte", nennt er selbst Kiesen Durchfall in berlinisckwr MunDart. Seine späteren >rr- stckge in fast allen Ländern sind besser bekannt, als seine nimmer» ! chen Mißerfolge und brauck-cn deswegen wohl nicht erwähnt iii werben. Mit manchen Schauspielern ist Ludwig Barnay zusammen- Sgckommen und zuweffen unter ben seltsamsten Um stäuben. EUt- Die £anötagsmaf|kn in Sayern. Die Landtagswahleu in Bayern haben kein Ergebnis gehabt, über ba - sich bic Linke freuen könnte. Wohl hat sie dem Zentrum eine Anzahl Manbate abgenommen, unb auch den Händlern und Konservativen wurden Verluste bei- gebracht, aber die Siege reichen bei weitem nicht, um im Landtag künftig eine Mehrheit zu bilden. Die Verstim' ntuttfl rin Lager der Linken muß umso größer sein, als bas Gefamtministerium am Montag mittag, bevor das Ergebnis bekannt war, seinen Rücktritt angezeigt bat. Zwar wird Herr Pobewil-.- mit der Neubildung des Kabinetts betraut, aber die dem Zentrum mißliebigen Minister v. Pfaff und v. Fraucnborsser werden wohl ausscheiben müssen. Der bayerische Landtag hatte mit Iim Maudaien zuletzt folgende Zusammensetzung: Zentrum 98, Bündler 7, Konservative 10, Liberale 24, Sozialdemokraten 21 und Bauernbund 3. Danach vergleiche man das folgende Gesamtergebnis: München, 5. Febr. Bis 1 Uhr nachts war das Gesamtergebnis der Wahlen bekannt: Es wurden gewählt: 87 Zentrum, 35 Liberale und Deutscher Bauern- — Radiotelegrn phie. Im Physikalischen Institut der Universität M a r b u r g i:t Verbindung mit der Sternwarte werden augonblicklick von den Herren Tr Tale, Tr. Robitzsch und Tok^ torand Vos nnfsenschattlicke Ver.uche mi RaDt'telegrapbie Draht- lofe aiigenellt. Die, eben erst begonnen, doch i'ckon bemcrleiiswerte Ergebnisse gezrilizc haben. Es ist bisher gelungen, Zeichen aus Rorterick Nauen, Paris, Swinemünde unb Pola auBunehmen. Ta Norddeick und Paris funkentelegraohffcke Zetlsignale geben, öie eine exakte Zeitbestummutg ermöglichten, ist ein regelmäßiger !ta ten gewinnen 9, der Bettlerische Bauernbund gewinnt 3 unb verliert 2, ber Bunb b e r La nbwirtc unb bie Konservativen gewinnen 2 unb verlieren 12. WiebergewäHlt sinb u. o.: Tr. Pichler (Ztr.), Fink (Ztr.), v. Malscu (Ztr.^ und Letno (Ztr.). Mcht wicdergcwählt wur- ten Schacbler (Ztr.) unb Weilnhocck lBunb b. Landw ). Von bekannten Parlamentariern sind gewählt: v. Orterer, Ham- merschmidl, Gcrslcnbcrgcr, Held, Casselmann, Müllcr-Hos, Thoma, Eisenberger, ^-Sörle und von Bollmar. Wiedergewählt wurden in M ü it dien I Schön (Lib.), München II Pickelmann Toz. , München III Löweneck Lib.), Mün wen IV Tr Quidte Temokrai Lib, München V Tr. Günther (5ib), München VI Schmitt Soz. . München VII Royhauprer (tzoz.), München VIII Müller Sov , Müncknn IX Auer Soz , Lünchen X Timm Soz.), 'ARündKn XI Sckynid (Soz.), MLn ii)en XII v. Volimai Soz.). n.r ' "(In Augsburg I wiiid-e gewählt: Di Tirr (Lib. :, anitelle von Dr. Thoma tLib.). In Augsburg II Rollwagen <-oz.), bisher Mayer (Ztr. Wiedergewählt wurde ferner m Augs- burg III Wörle lZtr.V Nürnberg I Säckler S>oz.), Nurn bh:g II .Haeberlein ^Lib.1, Nürnberg III Tr. Süßheim (soz.), •Nürnberg IV Dorn i'Soz. , Nürnberg V Simon (Soi). In Nürnberg ist gewählt Schepvenhorst iSol), bisher Rollwagen soz.), n W ü r ; b u r g 1 Endres (Soz.) bisher Dufchel (Ztr.), in Würzburg II ist Köhl lLib.) wiedergewählt. ebemo jn Würzburg III Reuy Ztr., und neu gewählt ^tang (^tr ) anstelle von Lckwarz . qculr ) Ludwigshafen I ist wlcterjqewälHt Huber (so;.), m Luo.i'chshafen II Kerner (Soz.V in Kaiserslautern maim (5m.) u. .stlemcni .Soz.). In B a m b c r g I ist Heß (Ltd. bisher Dr. Schädler (Ztr.), in Bamberg II find matter Ztr.) und von Malseti (Ztr.' wiedergewählt. Preffkstimmeu. Berlin, 6. Febr. (Drahtbericht.) Das Ergebnis der bäte- tuchen LandtagSwalsten, das frei.ikh bei Redaktionsschlutz ber menten Morgenhlätter mir zum Teil vorlag, wird von den liberalen <)raar.cii als Niederlage der schworz-blaucn Parteien in Bayern charakterisiert. Tis „B e r l i n e r T a a e b l a 11" formatiert einen vefcntticken Mckgang Des bister in Vatern herrickenden Klen- Gbefrtbafteur:%l Goetz, ycraiumoultd) für den Dolitticheu Teil 'Mugiiit 0)ocb . für ,,'tcuiUe- ton', .Veiiiiyckies' unb Dienstag, 6. §ebruar (912 Ve ,nq5veet 5: monatlich lli„ vierte!- SiniirStnusckung dem (Seticte ntlid) verso r! । lbd)t Vc 9hihcftanb v. rieht. (»oltin oerftanben es vortrefflich, ihre zahlreichen Beiucher u> feffetnber Weise zu unterhalten. Tie Experimente waren höchii >lten. Tie Experimente waren höchii I burch verdlüffenbe Sicherheit. Seh> I ■Ä bi# SHnrtiihrHnn^n htp firh nut • OSRAM LAMPEN auf der Grasen von Schl'6 genannt von Görg auf die Lebrerilelle a, der Wememöeid)ule zu Nieder-StoU präsentierte Mehrer Rad Fischer zu Hemmen. — Entlassen würbe der Lehrer an der Gcmembeichule zu Wetterselb Ludwig Hämmerle auf sein Nochiuchen. — In den Ruhe ii and versetzt wurde der Senter an der Volksschule zu Offenbach, Wilh. Lotz auf L Fries •tntNrorbm |:f|erlur 8c.1e erbaut Ttrbcn, or ihn komm m prächtig! ui dem Tai r. Reich n (7. Qabrb nwifit routi te Stelle i»t Rrchite der bei ZU- bci Beitbewährte Glühlampe 70e'« Stromersparnis Grand Prix Brüssel 1910 Durch die Dektrlrltatrwerke und InetallaUon*- geechalte in belieben. Aoerietellschafu Berlin 0.17 •• Ueberlandzentrale WölferSheim. In Sitzung des Proviiizial-AusschuffeS vom 3. b. Mts., m Geheuüerat Rittler und Baurat Schöberl von Darrniiadt nach Mainzlar. Da Londorf der Mittelpunkt der genannten legend ist, so wäre zu wünschen, daß das Korn- und Lager- i>aus hier bald zur Ausführung Idntc. Direktor X1Vjund gelungen und imponieren durch verblüffende Sicherheit. Seh, I iegte auseinander, daß jeder kleine Landwirt Nutzen da- interessant waren besonders die Vorführungen, die sich aus'von hat. Benötigt luuröe der von dem Leiter in die Tenne gestürzt. Landkreis Gießen. b. Wies eck, 5. Febr. Am Sonntag nachmittag sand goiiti Md iUlN ‘Vereins 'rr. S' ' a# Lnljeit * tvora ,'bie & " Ali L0 9 >n ve-r dü znc 89,03 M x Pol ifterroa :laffenrei filier un l'fbr reg •n erhielt ’ lten n Ion dein Herr »erat un: r Sifin Wl der § »■liing 'Schicht n ttq über ™ unb I i M 61 sprach kfierbu ,biei «id die ■ Dt gegen waren, ist dec Zuschlag für bie Ausführung Hochspannungsleitungen des Ueberlaubiverks Wolfers- beim erteilt worben. Tie Vergebung der Ortsnetze und formen! Cw ipurbtn vui lohnte en. . schli ben 2Bä Kcdiete sch itt. i^ft jt die Den m mit c in Lchwa „tobe a. : ifinger es «bem Don jen untei gen, der enb alle ti ist, be zren Wal i versichert eine gemeinsame Sitzung der Gemeindevertretungen von W i e s e ck und A l t e n b u s e ck auf der Ludwigsburg statt zwecks Beratung der Anto-Omnibusverbindung Gießen—Wieseck—Alten-Buseck. Es hatten sich zwei Per- treter der Firma Büßing in Breslau cingefunden, die, nachdem die näheren Verhältnisse möglichst tlar gelegt waren, sich bereit erklärten, die Strecke auf einige Wocheii probe- weife befahren zu wollen. Die Bedingungen, die gestellt wurden, müssen als recht günstig bezeichnet werden, wes- l>alb man sich rasch einigte, unb sie einstimmig annahm. Hierauf gaben die Herren Vertreter der Firma bc.annt, r aß die Linie wahrscheinlich schon am nächsten Sonntag, 11 d M, eröffnet werden könne. Es liegt nun im Interesse her Bevölkerung, das Unternehmen nach Möolichkeit zu unterstützen, die Gemeinden werden dann soviel in ihren Kräften steht, das dringend nötige Verkehrsmi.tel zu erhalten suchen. Es kann noch bemerkt werden, daß der Fahrpreis so ma,,ig werden soll, daß es auch den Unbemittelten rnög.ich ist, die Fahrgelegenheit zu benützen. achte, Gedanken △ Klein-Linden, 5. Febr. Tn große Saal der „Deut- scheu Eiche" war gestern abend bis auf ben letzten Platz besetzt. Der Gesangverein „Harmonie" beging sein W i n t e rscst bei Tanz, Konzert, Chvrgesang, und Theater. Der Präsident Hch. Wahl eröffnete die Feier mit kurzen Worten und dann sang dec Verein einen Erbfsnungsd-or. Dieser sowohl, als auch di. n.i:eren Chore, zeigten eine schöne gesaug.iche Leistung des DirigeMen und der Sänger Sehr viel Anklang und lebhaften Beifall ernteten tie Theaterstücke: „Das Rosel vom Schwarzwald", „Das $erftncu,c:i hinter dem Herd" und „Der Stadtherr als Wildschütz". Daruuii Ipielte die Kapelle Harnisch -um Tanze auf. — Der Verein bcgcht oom 29. Juni bis 1. Juli auf der Pfingstweide sein 25j ä br. Stiftungsfest. Eine größere Anzahl von Vereinen aus der ■ - L> 7, Umgebung hat bereits zugesagt. ^Großen-Buseck, 5. Febr. Im Beisein der Ber- treter des Kreisamts Gießen wurde eine Sitzung des Gemeinder ats abgehalten und über die Errichtung eines neuen Schulhauses beraten. Schließlich wurde der Neubau bewilligt. s. Lollar, 5. Febr. Am Samstag feierte der „M ännergefangbercin Germania" im „Schwanen" seine Winterfestlichkeit. In Anbetracht ber großen Mitglieberzahl beS Vereins und ber baburch bebungenen Raumverhällniffe war beschlossen worben, Gaste nicht ein- zuführen. Die Veranstaltung ist sehr gut gelungen, es wechselten Musikstücke mit Liederbarbietungen unb komischen Vorträgen. Ein barausfolgenber Ball hielt die Teilnehmer dis zur späten Stunde zusammen. Sonntags machte ber Verein als Nachfeier einen Ausflug. — Die Personalien ber vor ungefähr acht Tagen an ber Lahn gelänbeten Leiche sinb jetzt festgestellt. Es ist ber 62 Jahre alte Schneider Heinrich Scholl aus M a u l b a ck an ber Ohm. Ter Verunglückte hatte sich wahrscheinlich auf seinem nächtlichen Heimwege verirrt unb ist in die Ohm gekommen. L Langsdorf, 5. Febr. Am letzten Sonntag stand unsere Gemeinde im Zeichen der Mission. Seit den letzten Jahren ist der Missionssinn unserer Gemcinde steigend gewachsen. Ein Missionsfrauenverein von 40 bis uO Frauen und Mädchen, eine reichhaltige, fleißig benui-ic Missionsbibliothek, eine Halbbatzenkollette werben für die Mission, insbesondere aber bie sonntäglichen Liebesgaben, darunter manches Goldstück. Missionsprediger Gsell- Frankfurt predigte am Morgen unb zcigie am Abenb Lichtbilder von feiner Arbeit im Dienste der Baseler Mission an der Goldtüste; Bilder von leuchtender Pracht und Farbe. Ti: Baseler Mission mit ihren bedeutsamen Ausgaben in unsren deutschen Kolonien wird an dem reichen Äüileitcncrkag des Sonntags (150 Ml.) den starken Eindruck haben, bar, unsere Landgemeinben der starke Rückhalt ihrer Arbeit sind. = Londorf, 5. Febr. Am Sonntag nachmit.-'g sand in dem großen Saale der Stadt Gießen eine Versaiumluiitz Der hiesigen Landwirte unb der aus der Umgegend .no- Iweck der Versammlung war die Errichtung . iues Kvrn- and Lagerhauses in Londorf auf genossenschastcicher Basis ,ür die Orte der Rabenau, einschließlich von Lumd- bis Au» Statt und Land. v>> i e e ii, 6. ,\ebnmr 1912. Ter Arbeitsnachweis im Ärcis Gießen. Man schreibt uns: Dem Publikum scheinen die Bor^ teile der öffentlichen Arbeits- und Tienstnachweise nnmei noch nicht genügend bekannt zu {ein. Es sei deshalb wie derholt daraus hingewi.scn, daß sich im Kreise OUeßen drei derartiger Nachweise befinden: In Gießen (städtischer Arbeitsnachweis) Asterweg J, Telephon 95, in Grünberg, Neustadt 78, Telephon 45, in jungen, Neugasse 9, Telephon 43. Die VermiltlungstailgteU erstreckt sich auf alle Arten von Arbeitern unb Arbeiterinnen, sowie Dienstboten, besonders auch landwirtsch. Arbeitskräfte (lanbro. Arbeiter, , Knechte, Mägde, Schweizer, Taglöhner usw.), auch Kellner unb Wirtfchastspersonal. Nur außerdeutsche Saisonarbeiter j finb vom Nackfweis ausgeschlossen. Tie Vermittlung ih für Arbeitgeber unb Arbeitnehmer kostenlos. In erste, Linie wirb bie Besetzung freier Stellen mit im Kreise 'seßhaften Arbeitskräften erstrebt. Die Arbeit- unb ^ienst- nachweise sollcn den Arbeitgebern bie Stelleubesetzung, ben Arbeitnehmern bie Stellenaussinbung gleichermaßen erleid^ tern unb so ben Interessen ber Gesamtheit bienen, xie Arbeitsnachweis stellen sind auf Grunb ihrer Zugegongle.. zum Mittelbeutscksen Arbeitsnackstveisverbanb, Der in vielen Crtcn von Hessen, Hessen-Nas sau unb ben angrenzenden Gebietsteilen öffentliche Arbeitsnachweise uinerhalt, tun- lichst in ben Staub gesetzt, burch telephonische Anfrage bei diesem bad jeweils gewünschte Arbeitspersonal zu beschaffen ober geeignete offene Stellen nachzuweisen, ohne baß auch hieraus bis auf weiteres befonbere Kosten für bie Inanspruchnahme erwachsen. Die Verwaltung bes Arbeitsnachweises hat auf bie Gestaltung des Inhabers ber Arbeits- unb Dienstverträge in keiner Weise emzuwirken, auch in biefer Hinsicht keine Verbinblichkeit zu übernehmen. Ebensowenig tann sie aber auch eine Verantwortung für bie nachgewiesenen Stellen, Arbeits- unb Tienstkräfte übernehmen Aucgiebigstcn Gebrauch von ben gemeinnützigen Ein- riditungcn zu machen, liegt im Interesse von Arbeitgebern und Arbeitern. ** Tageskalendcr <ür Dienstag, 6. Febr. Stadt» t h e a l e r: „ . o i i o i Klau s". Au'aug H Uhr. herein für r a u e n ft i m m r e d) t; Vortrag von Poliieiassmenii'i Arendt- Stuttgart: Kuwerskla ven in Europa. AveudS ö‘/, Uhr un Hotel Schutz. * :,f Lpf i iiurd) < idimg * i annahme und GedantenbeeiufluNung bewegicn, geradezu trop- pierend die Gedächtniskünste. Oft hätte man an übernatürliche Fädigkeiten glauben mögen, wenn nicht Hr. Cnmderland •elbü erkiäit hätte, daß olle die scheinbar unbegreiflichen ünnber eben nur auf der 'Macht der Suggestion beruhen. iroaS ähnliches wird in deraitiger Vollendung schwerlich »eder gejeuit werden. Ein dankbares Publikum verlies; be- ledigt die Veranüaltung.E ** T e r A l l g e m e i u e S t a a t s - E i s c n l'. - V e r e i n .er feierte am Samstag in Steins Garten unter zahlr i er 3cteiligung fein Winterfest unb ben Geburtstag des uiiferö mit Konzert, Thea:er unb humoristisckeu Vorträgen. 2er anschließenbe Ball enbet: am Morgen be: Sonn.ag. ,« ber Festrede gedachte der Lberbahnho,s-Bor>:eher, Rech 'e-n Nachs.'chen. —Erl bist i't eine evangelische Lehrerstelle : ;n Hung en. "Postversonalnachrichten. B erl i e h e n aus An- : laß des Scheidens aus dem Dienste: das Hessische Allgemeine Ehren-eichen mi: der Inschrift „Für lang:ähr.ge trare! Dienste' dem Briefträger Adam Schneider in Mainz; das Preutzi.!. Allgemcinc Ehrenzeichen dem Lber-Posischafiner z a u J al c r n Äl:e.). Versetzt: Ober-Telegraphen-^ss- Eide nm ü l l er i; Gcoß-Oferau nach Büdingen: die Pouassistenten^ B a u e r dc; Stockheim nach Oberhausen und Schmidt von Oberhausen nac. Angestellt: T 1 gr v en e Lm Wregmani in Bad^Nauheim. Bestanden d.e Postasiriienlenprufung: du .Postgehilscn Adam in Mücke, Rud M üH er in '-prendlingen Kr. Lfienbach), Oswald in G.eßen, Ripperrn Reinheim Sviegcl in Homberg und Ludw. Wenner in föotoclau; du Tclegraphenasfisien:envrüfung: Telegrapheiigchck e Bopp n Os^nbach und Telegraphenanwär.er H o tz in G-etzen. '21 n g c nommen: Landwir. Reul in Nieder-Floruadt such Posl agenten. Freiwilligausgeschieden: Pouagent-s ch m i e g e l in Nieder-Florsladt. Gestorben: Ober Pottassii.eii Krämer in Mainz, Postassisteni Bonn in Lindenfels uni Telegraphengehilsin Como in Worms. •• V o ui Stadl theat er wird nn§ geschrieben^ 'luffübruiig von Shakespeares »Julius Cäsar' am ien» -aa, 13. ds. MtS., ist hier die erste deS gewaltigen Werkes Die Proben unter Leitung von Direktor Steuigoetter laffei ereitS erkennen, das; eine abgerundete nnö eindrucksvolle Vor- lellung zu erwart, n steht. Auch die berühmten Volkssienen dürften zu guter Wirkung konimen, da daS Buiinenpersong! >nrd) die liebenswürdige Mitwirkung von Studierenden bei Universität z T in kleineren Svrechrollen eine banfcn6merlc Verstärkung ähren hat. — Da Herr Kaiser wegen u.ier starten Sehnenzerrung am Fuße in der nlichsten Z.it ni.hl austreten kann, muß morgen statt „Haubenlerche" im Mittwochabonnement das betannte Lustspiel „D e r H err Se - n a t o r" gegeben werden. Tas licbenswürdige ^uftfpiel hat in Nauheim als letzte Vorstellung zu Ehren der damaligen Bäderkonferenz in derselben Besetzung ganz außerordentlichen Beifall gesunden. ** Gießener Karneval. Die zweite Sitzung, die der Bund der Karneval-Vereine Deutschlands geltem abend in der närrisch geschmück.en Narrhalla (Steins Garten) abhielt, war so außerorden.lich gut besucht, daß schon eine frilbe Stunde vor Beginn alle verfügbaren Tische besetzt waren und bie Nachzügler nur mit großer Mühe hier und da noch ein schmales Plätzchen erwischen Eonn.en. Obschon die Tische sehr eng gesellt waren unb obgleich immer neue Tische eingeschoben wurden — ein großer Teil der Narchallesen mußte in den Nebenräumen Platz nehmen. Demgemäß war denn auch bie Stimmung bald recht lustig, obwohl es, entgegen dem Willen der Bundesleitung und 3uni Unbehagen vieler nur Wein gab. Erst auf die mehrfachen, teils witzig, teils spitzig, geäußerten Wünsche des Bundespräsi- bcnteii Heidecker wurde in dem zweiten Teile des Abends auch Bier ausgeschcnkk. Sehr zahlreich waren diesmal die Damcn erschienen, die gvohl herausgefunoen haben, daß ihnen bie vierfarbige Kappe ausgezeichnet zu Gesicht steht unb daß sie nirgends so geehrt werden, als in der Narrenwelt. Kurz nach 129 Uhr zog das närrisckfc Ministerium, un.er ben Klängen des Narrhalla- marsckfes in die „gut Stubb" unb nahm mit ben beiden Vorsitzenden des aeschaf.siührenden Ausschusses der Großen Gießener Karneval-Gesellschaft 1911 an dem Präsidiumstisch Platz. Nach ber Begrüßung durch den Vorsitzenden und seinem Protokoll in poetischer Form stieg Lied Nr. 1, das Herrn Noll zum Verfasser hatte. Nach zwei Couplets, bie Herr Vogel mit großem Beifall sang, verbreitete sich Herr Kurt Kaufmann als „Schnakenvertilgcr" über Gießener Verhältnisse und erregte damit außerordentliche Heiterkeit unb lebhaften Erfolg. Als Köchin errang Herr Pfaffenbolz aus Köln mit seinen witzigen Aussührungen Tusch mir Tusch. Lied Nr. 2 hatte eine Dame, Frl. Gerling aus Kassel, verfaßt. Herr Essers aus Wiesbaden errang mit seinen Liedern großen Beifall. Darnach verlas Herr Heidecker bie eingegangenen Briefe der Behörden unb sprach ber Presse seinen Tank für ihre Mitwirkung aus. Lieb Nr. 3 war von Herrn Knapp in Mannheim verfaßt. — Nach der Pause trug Frl. Lona Schm idt einige humoristische Gedichte vor, bie mächtig zündeten. Darnach verbreitete sich Herr Neurath als Tienstmann über Gießener Ereignisse unb errang damit viel Beifall. Die von Herrn Grosser öorgetragenen Lieder schlugen mächtig ein unb ber beliebte Künstler mußte sich zu einer Zugabe verstehen. Das Sieb Nr. 4, das außerordentlichen Beifall fand, hatte Herrn Neurath ,uim Verfasser. Sehr großen Beifall fand Herr Schlotter aus Würzburg als Pfälzer Dauer. — Der luftige Vergleich, den Herr Wei big zwischen Liebe unb Ehe zog, fand viele Lacher. Der kleine Trinkaus fand mit seinen Tialek.Vorträgen ebenfalls großen Beifall. Außerorbent- lichen Erfolg hatte Herrn Schweblers Vortrag über Gießener Verhältnisse, die er an Hand eines riesigen Tablaus unter Mitwirkung der anwesenden Narrlfallesen erörterte. Tie zu Gunsten des Kamcvalzuges am Fastnachtsonntag im Saal veranstaltete Sammlung ergab nahezu 400 Mk. — An die Sitzung schloß sich ein Ball an, der bis in bie frühen Morgenstunden bauerbe. Etwa 200 neue Mitglieber traten im Lause des Abends ber Großen Gießener Karneval-Gesellschaft 1911 bei. ** Dcr Turnverein von 1 846 hielt am Samstag abenb in seiner Turnhalle seinen Maskenball ab, ber außervrbcntlich gut besucht war unb in schönster Weise verlief. Dem Charakter als Gcsinbeball war von zahlreichen Besuchern Rechnung getragen worben, so baß wegen ber Fülle ber in Frage fommenben Masken bie Auswahl für bie Prämiierung sehr schwierig war, schließlich aber boch zur allgemeinen Zusriebenhcit ausfiel. ** Die Beratungsstelle für Säuglings- Ernährung hält, worauf wieberholt hingewiesen sei, jeben Freitag nachmittag von 4—5 Uhr im Säuglingsheim eine Beratungs stunde ab. •• I i. l e r e 11 an t e Enthüllungen über ©elfter» Photographien, ©eiiier-5d)iiften, Geiiter-Materialisationen und ähnliche .Geheimnisse* der salschen spirlliiill'chen Medien verspricht der Ex pe r un c n t a 1 » B o r t ra g, den der Anti- 'pn io ft F. Cumberland am Donnerstag in Steins Garten halten wird. Ter Vortragende, einer der beiten Renner der bei derartigen »Wundern* zur Anwendung gelangenden Kniff, und Tricks, wird durch ihre Erllärung die BeiveiSkrast solchei .Phänomen' ad absurdum sichren. Die neueilen spiritntsichei Hälfet werden ihre natürliche Löiiing finden. Neben diesen .Enthüllungen' wird auch eine 'Anzahl von in pchchologisch.i Hinsicht mtcieüanten Temonsirationen und Experimenten vor- geführt werden. Dem durch seine Gattin als vorzüglicher Medi'im unterftützten ttünuler geht ein sehr guter Ruf voraus. Ganz ml n"er U sttränlc1 „n Lau ^-Linie, I, erregt IP Ureis Alsfeld. die um im eit erflärt, aut 20 Prozent Incflid) Derfolotc Zigeuner Ebender sich befinde. 82-90 82—00 41-00 63-64 61-62 Rotti-Suppen-Würfel Honssedy & Schwarz, ROTTI-Gesellschaft m. b. H, münchen. 35-88 29-33 63—64 62—63 49—50 43-49 74—79 60-70 103-106 90-97 81-89 70—80 74-78 72—82 65—72 58—64 Mk. 50—53 50 -52 46-49 63—64 54-58 49-53 42—48 47-53 40—43 89-48 45—49 40-44 Mk. 90—93 90—92 82 -83 75—80 I nachmittag sanj devertrelur,' aus der Ludir>°! nnibusverbindii Alsfeld, 5. Febr. Heute vormittag starb unser ~ ' Arnold im 84. Leben s- 'n sich zwei esunden, die,. lar gelegt wai KreiS Lauterbach. Lauterbach, 4. Febr Gestern abend fand Märkte. P c Wicöbnden. B teb b of-M ar r 1b e rt ch t vom 5. Febr •Mu’trieb: Pinder 48 (Cdifen 30, stütze 18, Bullen 0), Kälber 34, <'d3CJlai(tuetLuit: nroüvieh mittleres, Schweine inößstes, stlein- »ich rulj.ge« aueuetfault. NOS». gewicht Umiiicher Wetterbericht. Oellentitcber «etterbtenN. ® t e 61 n. WetterauS'ictiten in dessen für I'-illwoch, den 7. Februar 1912. Meist trüb, leichte ReaeiOälle, mild. Sonntag, 11. b.B im Interesse bt ialichleit zu uni:: A in ihren Krä |j zu erhalten {udir. Fahrpreis so mänj len mög.ich ist, dr Zaurerwa.tunq (4 ddu,öö anstalten 162 056,50 Mk. ( 716 520 Mk. (668 980 Mk. dieser Tnrlcgungen ixit sich denn gut bedeutender Darlebnsgläubiger brr... ihrer Forderungen zu verliebten. Daimt ist das Gelingen der von ollen Seiten erstrebten Sanierung iebr ronoriaKnithd) geworden, umsomehr, als auch das Mr ciSamt cifril tut die Sanierung cmüfrt. Gegen die Konkurseröffnung war rar anner Zeil Beschwerde eingelegt worden. Tie 5ntfd;.i')ung barü er_ ul necti nicht erfolgt, und man b-Jirt, daN eS gelingen wird, die Sanierung noch vor der Entscheidung durchzuführen. eße Saal der len Plak btiey.J' inlersest bei Sm! Jräiiöent vch. ®dl ann sang der dmo f) ti: w.ueren Chviu Dirigenten unö bc Beifall ernteten Ix 0", „Das BersMc Wildschüb". 2»r.;3l - Der Bnein bejii Mibe sein 25 ja bk ®n Beninm an- * (m Beisein der S» ine Sitzung hj her die Erricht Schließlich muß (Erbauung eures Gemeindehauses und der Erneuerung der Bei- fungcr stirchr, deren Fertigstellung zu erleben, ihm eine wahr- Herzensfreude und stolze Genugtuung war R.B Tarmstadl, 5. Febr Tie i» Anschluß an h: zweite höhere Töchterschule lrleonorenschule) geplante E: tidmmg einer H a u s d a l t u n g s f cd n l e itnrh arn^ 1 April in? Leben treten. Bisher sind 30 Schülerinnen zur -teiliiabme an dem hauswirtschastlichen Unterricht angemclbet roorben. *>n Sachen des Aiever-M odauer Spar, und Lredrtver- ei n 6 sind ,ur»eil alle sträfte in Tätigkeit, den über den Verein bercingeL-tod) nen Konkurs wieder r ü rf g ä n g t g zu m a m e n. Lchon bis Ende poriger Woche barten ,tch enva o.>O ^irlehn? gläubiger zu einem Nach'ab von 20 Pr?z.nt ihrer creit erflärt. Auch gestern haben in Biandau nnb Cber*Jiob3u Gläubigerversammlun gen stattgefunden, in , Denen tu* Mitglieder der Sai i rungSkom Mission ur.b Recht Sa nwa^t -Dr. c^ d a r d-stieinheirn ti? Verhältnisse au^La. bmeblcn. Auf Grund ! vieler Darlegungen bat sich denn guten Vernehmen «am eine meine Sie hasten mehr! und werden krank. D-ges- gelch- Aooih. (Lafoary'S Peß-Cee-Bustßn’:onlions helfen stcher b. all. Erkal lungcn. Glänzende Gutacht, ron ftönigl. Sängern rc. •^eut.ä 20 u. -10'Cia. «auvi Niederlagen: Univerfitäts Avotdcke, PclikgmAvotb., C- Sdjaar, Seibel, A.Noll, Babuboistr., ttaifcrdrog. E.9loll,ttai.cr'AUee,Gebr. Plichcl, Victoriadrogcrie W. Schrader. [D*/i ®eee:eeee vrieskasten der Redaktion. (Uuonymc Anfragen bleiben unbcrüdstchtigt.) G in Klein-Linden. Wenden Sie sich an Das Aus wattige Amt in Berlin, das Ihnen den richtigen Weg angeben wird. stein sogar 30.3 Gvad minus. Kleine Tageschronik. <>n Stettin bat sich der 12 übrige Sohn d.'s SckifWapitäus S)oi\ wegen '3 c r i c &u n g « f d>iv icr i g feit c u durch einen Brustfchust schwer verletzt. . . Der Sctzuhwarenfabiilant Ttlatcur von ^tancourt, bei sich von feinem Geschäfte zurückzieht, nt d) t e , nne au^ Paris nemclbet wird, seine ,y a b r i r . sämtliche -Maschinen cinridiiunqen und Warenbestände > c in e n J r b c 11 e r n zum Geschenk. Mun schuht ten Wert der Gabe aus etwa 1 >,z M illionen F ru Yjx________________________ Wer sich schwach fühlt und Kräftigung bedarf, der trinke Blofon! Ich trinke le.i einiger Seit 3br Bioson als 'Morgengetrank mit Kakao veimischt. Ter Gelchinacl ist tadellos und das Getränk be tommt mir auch febr gut. Ich fühle mich febr wohl darauf und werde Biofon baiicr auch mciicrncbmen. Als Morgengetrank foQte eS statt Kaffee Überall cingciübvt weiden, denn cs iidrtt auch die Jeroen oor Beginn der täglichen Arbeit, r c 6 ö e n A. 14. nni 191L & aretfeb mann. ^ouiennaitenftr. 21 II. Unterschrift beglaubigt: 1)^ Alfred Galle, König!. Sachs. Notar. Biofon das bcnc und billigste Nähr-und KraiiigungSuiittel 'einer Art, Tofe ica. l/, «iloi M k^-in Aoo>beten, Tragericn. Verlangen Lic vom Btownwerk Frankturt iMain) Giatisorobe und Broschüre. b ' UIUUU3- ... 2i- $erfona» ;; & lierer J 6 L,- Ä ßlich "°L «in clpuntt w ’ltl w' verrntscbtc». * DieKälte. Die starke Kälte verursachte im ganzen Reich schwere Schäden. Insbesondere ist der S ch i f f a h r t s verkehr in der Ostsee durch die Eisbildung sehr behindert. Zwar hat das Eis bei Swinemünde etwa eine Meile abgesetzt und ein reitet Streifen offenes Wasser ist zwischen Zinnowitz und Misdroy ntftanben Das unter dem Einslust des Mh und Südostwindes Jwn der Küste sich lösende Eis drängte sich jedoch zu einem festen Gürtel zusammen und blockiert förmlich die ganze Strecke Von Ankona bis über Swinemünde hinaus. Das Eis ilt so dicht, Dafi die Dampfer .^ntrnftria" und „London" aus Kopenhagen nickst nach Swinemünde gelangen konnten und unverrichteter ^ad'f umkehren mutzten. Dem Eisbrecher „Pommern" ist es gelungen. Starkenburg und Rheinhessen. tormflabt, 5. Febr. Mit Pfarrer Ludwig W a U, bei ti längerem Leiden gestern ui Wiesbaden einem ^chla;i tfall erlag, ist wieder ci? sehr verdienter wangeliicher Geist- Essens aus dem Leven geschieden. Geboren zu Lich am Januar 1853, trat Walz am 28. November ld7o als Pfarr- ter zu Güttersbach in den Dienst der hei suchen Landes- be, wurde bann am 17. Mai 1876 Vikar ui Langsdor, d Lehrer an der erweiterten Volksschule m Lich, am 9 Januar -81 Pfarrer in Grüningen, am 17. Rovernbn 1890 Pfarrei 7 Lang-Göns, von wo er am 23. Juni 1899 als biarrci ich Reifungen kam. fcicr bat er 13 Jahre lang, mit SlufoMerunc 'tret galten Kraft im Segen gearbeitet und sich die Liebe und kichachlung aller Gemeindeglieder in reichstem Matze erworben, h die Kunde von hem Hinfchciden ihres treuen Leelwrge^ nut tiiridKiger Trauer vernehmen werden. Durch körperliches -kiden tt>ti vielfach gehemmt, widmete sich Walz in den leiten Jahren noch lit eiserner Energie der Erreichung zweier grotzer Ziele: der kescllschllst für Brö= nnö i'ölkrtnnöt Fünfter Vortrag Donnerstag, 8. Februar 1912, 8'« Uhr, in der neuen 'Aula der Univerntat: Herr Piof. Tr. L. Neumann (Freiburg) ,,^r ellglislh-üMtisch; äW (mit Lichtbildern). Eintrittspreis für Nichtmilglieder OTf. 1.—, für Studierende Mf. 0.50. Serien nnb m der Ricker ichen Unio.üudjbanblung und in der Frees scheu Howuchhand- I lung au haben. t Mitglieds nud Eintrittskarten falb am Eingänge mr Aula vorzuzcigen. J’tlen. z. an 10 Enden Qefrta? unö dienen t J ?us (einen QanöcL **Die Gewerkschaf t Giestener Braunsteinbera- werke Denn. Fernst, Giesen, ersidteJur das 4 Uunrial 1911 nach dem Bericht einen.Brutw-llcvcrschutz von davon sind zu Icitreiten U Zinsen der Aillt-iben mit 30 4-d 86 Mk., die Amortisation der Anleihen l?lt^l055 Mr, zusammen 71481 Mark 86 P,g., verbleibt somit emNetto-Uicherlchutz von 30993,80 Mark Der UeberfMfe für das 3 Ln-ittal betrug 73 225,44 Jir., io dast int 2. Quartal 1911 lb4 219,24 Mk gegen 134 046^72®» im 1 Quartal 1911 verdient wurden Wf m den vorhergchentim DuarMcn ist aud, für ba» 4 Cuarlal tine.»u6beute »on 50 OT. pro Kux zur Verteilung gelangt, so ba& in 1911 -00000 M wie in den vorhergehenden Jahren als Ausbeute auSgeschuttet nnheim, 5. Febr. Der Mannheimer Sstneralanzeiger melM: Ter Aufsickstsrat der Zellstofsabrik Mannheim Waldhos bild) nft in seiner ImUtjen Sitzung, l^r aut dm 27 Felruar einzuberusenden aui:crorbcnthd).*n X? auWDenammlung t.ie Erb l; ing des Aktienkapitals um 7 Millionen Mark nomminrl aut 32 Millionen Mark vorzuschlogen.. xv Aktien sollen, wie bei der letzten Erhöhung von einem Konsortium übernommen und den alten Aktionären zu 200 Prozent angeboten roerben. Der Erlös der Kapitalserhöhung soll zur Erweiterung und Erwerbung neuer, sowie zur Abstostnng der Bauschnld Berioendung finden. Die Tiridende für 1911 wird mit 15 Prozent vorgeschlagen werden n Marburg, 5. Febr. Der städtische Haushaltsplan für 1912 schließt mit 1 487 500 Mk. (gegen 1391 100 Mk. im Zorjahrei ab. Unter den Ausgaben stehm die für die Bi.dungs- instalten mit 476 622,10 Mk. «461280,96 Mk.) an der Spitze. Die a Igcmeine Vermögensvenvaltung ertordett 3o5 102,06 Mk 353 483,58 Mk ), die Äaiwerwaltuna 106 151,25 Mk. (77 j2 1,77 Mark) und die Steuett^nvaltung 152 6o0 Mk. (136 100 /.UtL). Dem stehen an Eituiahmen gegenüber aus Bildungsanstalten >12196,60 Mk. (205 723.86 Mk. , ans der allgemeinen Ver» mögensvettvaltung 178173,10 Mk. (168550,41 Mk), aus der Sauvenvfl.tung 74 550,38 Mk. (58 420,66 Mk.), aui Gemeinde ----- 157 329 Mk.) und aus stcuerertragen ). Bon den Nebenvoranschlagen feien erwähnt der der städtischen Gasanstalt, der mit 367 770 Mk. 559 000 Mk.^ alidMCLt. Das städtische Wasserwerk schließt da- ,cflen mit 131930 W (131000 Mk.) ab. Ferner das Elektn- zilätswerk mit 138600 Mk. (110600 Mk.), die Straßenbahn mit 14 000 Mk, die städtische Oberrealschule n tt 137 800 Mark 11.3 500 Mk ), die höhere Mädchmschule mit 75 400 Mk. (77 825 Mark), die Vorschule mit 10 250 Mk. (9855 Mk.) und die Volks schulen mit 204 309,10 Mk. (193 929,30 Mk.). Der Bedürfnis- -.uschutz Su den städtischen Schuleni undLchranstalteti betrag >64 425 50 Mk, davon entfallen auf die VolkSfchulen 149 960,50 Matt Ter Doransch'.ag gibt ein Bild gesunder Entwickelung des Gemeinwesens, das geht schon daraus fcrDor, dost trotz erhöhter Ausgaben bei dem im vorigen Jahre auf 16o Prozent erlwhten I Husch ägen zu Der Einkommen- und 187 Prozent Zuschlägen zu Den gicaffleuern herabgesetzten Steuersätzen geblieben wird. X Gladenbach, 5. Febr. Der peilkünltler D.komeit Lu« Hartenrod ist am Freitag wieder aus der Über ihn verengten Untersuchungshaft entlassen worden. Fußball. Am Sonntag hatte der Sportverein Mercur sein letz'es Meisterschafts-Spiel der ersten Serie auszutragen und stand seinem ftärfitai Gegner, dem Wetzlarer Ty. C. 1905^ aut befkn Platz gegenüber. Die noch nicht bei legte Wetzlarer Mann^ fthaft mustte sich der Mereur-Mannschaft mit 5:1 beugen, so daß Mercur nun die erste Stelle in Der B-Klasse mit 3 Punkten Vorsprung einnimmt. pltungen. + Schlitz, 5. Febr. Eine Zigeunerbande, die I* in den Wäldern des Schlitzerlandes und der angrenzen- tzri (Debiete schon roo\jenlang umhertreibt, macht die Gegend imlcher. Fast tag.ich hört man von neuen Einbrüchen, die verwegenen Gesellen baib hier bald dort in bei. Ariern mit groger Verwegenheit aus.ühren, so in letzter tst in Schwarz, Eulersdorf, Unter- und Lanacn-SchwarK, stterode a. Herzberg usw. Außer auf Geld haben die ngsinger es vor allem auf Nahrungsmittel abgesehen fiebern von Förstern und Gendarmen bereits geötzeri Etrcisen unternommen wurden, ist es bis jetzt noch nich. <'ungen, der Bande habhaft zu werden, zumal sie an- lat nPi,At Meinend alle Wege und Stege kennt und es ihr darum ein ’.Cd'tc« ist, bei drohender Gefahr schleunigst in einen ent- ■9e pr°l- ; Enteren Waldbezirl zu verschwinden. Mit Bestimmtheit mgen, die M. * b versichert, das; unter der Bande der wegen eines Mord M werden, imh ^^chs aaf einen hessischen Gendarmen bei Mainz, fted- annab- verfolgte Zigeuner Ebender sich befinde. uma beionnt,e 1 1 10 Ochsen. S'oll9eisck ige, oti8gcmäfieic, lwchsten Schlacht- wertes >>n Aller von 4 - 7 Jahren .... Tie noG nicht gezooen haben am.iejocht) . • ;.lUine, fleischige, nicht auSgcnxänete unö allere au6qemä'teU .... • • • • • • Aläßig genährte stinge, aut genährte altere . . Bullen. Bollsteifchige, ausgew., höchsten Schlachtw. . . Bollsleifchige, jüngere.......... ä11 en. stütze ? olllleischige auSgemäsiete sZärsen höchsten Schlachtwertes . . • • • -2 olificilditge auSgemäsiete Stube höchsten LchlachiiverteS bis zu i Jahren..... Wenig ai.t enuviaeltc Jarlen....... >21 eitere ciißgemäficte «ühe und wenig gut ent- ivideUe lungere stühe....... ÜJiabig genährte Nähe und Färsen M dl o ec. seinste Tiafitälbec _...... i'nulere Man- und beste Saugkälber . . . . nervigere inan- unö gute Saugkälber . . . iL-enngere «.augkaldec......... o aj a ‘ i. Weidemasischase: üJlaftlämmer unö Maiihanimel Schweine. r-ollsteischige Schweine uon 80—100 kg SZebenb- bieten reiche Abwechslnne nnd erleichtern der Hausfrau die Kocharbeit. Versuchen Sie besonders: . Feuer im Detmolder Theater. Das fürstliche Thraker in Detmold ist am Montag abend niedergebrannt. Die Besucker konnten ohne Schaden das Theater verlassen. Der Brand soll durch einen Schornsteindefekt entstanden sein. Das Feuer entstand wahrend der Vorführung von Sudermanns „Der Bettler von Syrakus". Kurz nach 9 Uhr abends stürzte der hohe Giebel des brennenden Hauses ein. Um 10 Uhr griff das Feuer auf Bühne und Kulissenhaus über. Um 11 Uhr wütete der Brand noch mit unverminderter Heftigkeit fort. Das Hauptgebäude ist verloren. Unglücksfälle sind nicht zu verzeichnen. Tie Ursache des Brandes soll in der schlechten veralteten Heilungs- Vorrichtung zu suchen sein. i!* V äbrnJ Wien h* lllum Weite, 2 interim.!"' Wen Sottto.. *,k? -«»Mietet, sj tftanben in'* t" hi‘41 ('-end- (SnJ d-i Sai|itä Z gewicht • - • • 'l-oUiieifdiige Schweine unter 80kg Lebendgewicht •X'oUfleifcDige Schweine von 100—12U kg Lebend- gewicht..............*”—60 VollfleisGige Schweine von 120—150 kg Lebend- gewicht . ..... 47-48 cb. Hochheim, 5. Febr. Der Ertrag der im hiesigen Bezirke gelegenen, der S t a d t F r a n k f u r t gehörigen Weinberge belief sich 1911 auf ciwa 16 000 Liter. Tie 27 Halbstück 1911er, die der Stadt gehören, versprechen in späteren Jahren einen der gesuchtesten Weine zu geben. Ein fest abgeschlossenes, genaues Urieil kann bis jetzt noch nicht über die Art der 1911er Weine abgegeben werden, doch lassen alle Anzeichen darauf schließen, daß eS ein ganz vorzüglicher Qualitätswein werden wird. Heffen-Nasfau. 0 9? ob heim a. d. Bieb«. 6. Febr. Unser ^Gesang- verein .Ltederkranz*, gegründet 1889, feierte am SamSlnq ibenb im Beuderfchen Saale unter reaer Beteiligung fein 2tiftunq6ieft in Perbuibung mit SlaifeiS GedurlSlags- eier. Ter Dirigent Lehrer Höhn wie« auf die Bedeutung TageS hm und Gastwirt Bender sprach dein unermftb» chen Dirigenten Den Tank DcS Beremtz auS. Für linier« altung war auf das beste geforgt, die vorgetragenen (Svörc unö SlupletS fanben willige Znhörer. Dazu spielte die llt^os« Dörfer stapelte „tun Tanz aus. Pilz, Grüukern. Rumford, Königin, Erbs mit Schinken. Sago. Rei> ^'ienne ® Tomaten, Krebs. Ochsenschwanz, Mortartle a lo 1 to« Jeder Würfel ist ausreichend für 2—3 Teller finster ^ppe« Die Kochvorschrift befindet sich auf dem Einwickelpap M°S inia" im „SV -ett-chl d» g--!° dadurch 6ei>un«» ien, Safte mA -- t nut gelungen, i unjtnitnh tomii hielt die Seltne»; .onntags in# J KreiS Friedberg. x Friedberg, 3. Febr. Nach einem Beschluß der Eladtverordnetenversammluna wird demnächst der neue Lafserturm auf der östlichen Seite der Friedberger I Sartc erbaut werden. Der Turm wird ein schönes Bau- vcrk werden, nach einem preisgekrönten Entwurf. Nundl tm ihn kommen Anlagen. Don seinem Standort hat man eine prächtige Aussicht über die südliche Wetterau und »ad) dem Taunus. r. Reiche lSbeim, 5. Febr. Unser Pfarrhaus, ba: fni 17. Jahrhundert erbaut unö int Laufe der Zeit mefirfad I movicit wurde, wird in dtefer Woche abgerissen. Au jener Stelle wird ein Neubau aufgefi'chrt. Als Baulettci I »röe Architekt Freundlieb von Friedberg gewählt. — D>. c:i'rnlbd)e Hauptversammlung des Landwirtschaftlichen Kou-I fduider emS hübet Sonntag, den 11. Febr., IM Nathans' I f:.le statt. Der Gefamtivarenbezug von 1911 betrug I 2.089,03 Mk. Dem Vereine gehören 114 Mitglieder an. [ x Pohl-Göns, 5. Febr. Bei der Bürger- Weister wähl wurde der Holzhändler, Beigeordnete und tzvarkafsenrendant Kollmar mit 92 Stimmen zum Bur- «tmciiicr unserer Gemeinde gewählt. Die Wahlbeteiligung! bar sehr rege, es waren vier Kandidaten aufgcstellt, drei lauen erhielten jedoch nur eine geringe Stimmenzahl. Dem ♦eicälilten wurde ein Tannenbaum gesetzt,^ auch wurde xni von Dein Gesang- unb Turnverein ein Ständchen ge- acht Herr Kollmar wurde vor 11 Jahren in den Ge- nnberat und vor fünf Jahren zum Beigeordneten gewählt. r Steinfurth, 4. Febr. Im Saale des Gastwirts Grau- hielt der K r i e q e r v e r e i n am Samstag abenb eme »er* tn m Inna ab die auch von Mitgliedern des $uniucrctns ? besucht war.' Lehrer Keil aus Mcin-Linden hielt einen rttag über die ftanzösische Fremdenlegion uil Algier, likin und Tripolis. Die Versammlung folgte den hochrnttr nten Aussührungeii mit gespannter Aufmettiamkelt. Der „er sprach über den deutschen und franzonich-m Heereserlatz, . die Werbung und .Herkunft der Legionä^u^ tie mrchtb^n amen, die grausamen Strafen, über tie Geschichte der FrcmdQi- wn und die Eroberung der sran»ösii<^n,Kolonien durch die k;wnärc Den Dank des Vereins sprach Pra,ident Philippi aus. "e neue iu^tt mürbe ^.Setferoti aus dec landen unb bau ' ^tnil gebra^ ■r1en 8d)aoelbrm BMein mieber ) als Cbbatfiloi* <■ M'Äeggehen te- die dänischen Tamim-r .Swlidott" ^b ,£t>uxV m ^n ^cn tu bnnacn Der fnn i'dK Dampfer „ tvT idxrt'bifrt rn süiftr abgctruv.n. vt bat nur Jur w Mi Molberg. i - uni 'cM'etzi em tirimi (Ü^-iuad ein. Ter xampier „statt Mappe.n , mu einer om) latning von Dänemark nach Lübeck untcnp:»st ui dci ^. aeiunken Der Fleneiurger Lampscr ..Eondor rettet. Dte xy forunq unb einen 2eil d r L:i>mg Jn'alm' der^engen Mali. gestalten sich auch tne vi.-r.rl,jiimhc m Mieter liciigen v an, aber t ranzösischk « welcher iandigung -legt w .Tjnaen o hanrreichi ngung se ! Mens, « I «eiienö 3 xnlschen 3 , resgesan ■ ß-ß, vierte rich und' rtti eine A 5 j-llle. (R l toi Anlla Sie chre B der: Ter faß: „r hnnalige 3 Lch habe tont!") Zenou iahren uni Intersuchu larung, n rslschen Ä 'uchung 4er die mb die t lehen möi 36nou 8eitra{ icnbern b Ueles ohr ches den hiß, nm lang zu 1 richt gefa ! 'use links hollwet h ^aroFt \ »eiten«: 3:tt, und [ ntt mit F IM rechts hierar I^ipuy a | «^ ihn als |N8 ansk I 6060 geg 1 W Stan 1 Tarau ! ^spräche KOLOSSEUM Theater-Variete Dir. Karl Ohm. 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