i2.q "3 2, g = 3° " O »to ? ? I SS -7. 8- 5 S" ac — A © a fl3 3» |-Pf SO -p - "!4 ? ? z 0 - ? » s 2.3 *3 S® s> iS o cs «<- ^-0 **> - Ä 3 i a« ir :"5® M >3 ÖbX ;r^p o ?? -S33 L- -Lö.-7-S "ndA 1 Vi5 3 p C $ cV 5*gs S r s 2. g 3 3 2 3 i@y>„5 ? 3 d ö 5 s. iCCc4?3Y.3; " Der Witwe Felix Dahns find von allen Seiten Herz- liche Beileidskundgebungen angegangen. Der Reichskanzler telegraphierte : Zu dem schweren Verlust, den Sie durch das Hinscheiden Ihres auch von mir hochverehrten Herrn Gemahls, und mit Ihnen die deutsche Wissenschaft, die Dichter und die Dichtkunst erleiden, spreche ich meine aufrichtigste Teilnahme aus. Im 65c» dächtnis unseres Volkes hat sich der Verewigte als Erforscher deutscher Vergangenheit und begeisterter Verkündiger deutscher Ruhmestaten ein bleibendes Denkmal besetzt. — Ter Kultusminister telegraphierte : Anläßlich des Hinicheidens Ihres um die Wissenschaft und das Vaterland hochverdienten Gemahls spreche ich mein wärmstes Beileid aus. — Außerdem haben Beileids kundgebungen gesandt Fürst und Fürstin von Hatzfeldt zu Drachenberg, urrd dir! Universität Königsberg. Auch aus dem Auslande sind zahlreiche Beileidskundgebungen eingegangen. Gieszener Stadttheater. Doktor KlauS. Lustspiel von L' A r r v n g e. Gießen, 6. Jan. Das älteste Denkmal der Jungfrau von Grleans. Am 7. Januar 1912 ist ein halbes Jahrhundert seit der Geburt der Jeanne d'Are, her Jungfrau von Orleans, verflossen. Ter Tag wird in Frankreich zu Festlichkeiten Anlaß geben, die in kirchlichen und legitimistischen Kreisen einen besonders großartigen Charakter annehmet dürsten. Aus Anlaß des Festes sei des ältesten Denkmals gedacht, das dem heldenhaften Mädchen von Tomremp errichtet nfurde. Das Denkmal erstand bereits zu Anfang des 16. Jahrhunderts in Orleans. Tie Revolution hat es aber hinweggefegt, so daß jetzt nichts mehr davon zu finden ist. Johann Wilhelm Neumayr, Erbeingesessener auf Ramßla, der als Begleiter des Herzogs Johann Ernst des Jüngeren von Sachsen im Juni 1613 in Orleans weilte, sah das Tenkmal noch an Ort und Stelle aus der über die Loire führenden Brücke stehen. In seinem 1620 geruckten Reisediarium schreibt er: „Heber dem Fluß ist eine große steinerne Brücke. Tas Wasser macht allhier in der,Mitte eine Insel. Auf der ersten Brücke auf der rechten Hand,steht ein großes Kreuz aus Metall, hierauf folgt die Insel, darauf wohnen Handwerksleute und Krämer. Tann kommt die andere Brücke. Daselbst steht nicht weit vom Stadttor auch aus der rechten Hand ein altes Monument, so König Carola VII. und der Jungfrau Johanna, welche die Engländer von dieser Stadt abgetrieben hat, zum Gedächtnis aufgerichtet worden. Hst ein Postament, mit Quadersteinen aufgeführtt oben wie ein Felsen ausgearbeitet, darauf steht ein großes Kreuz von Metall, aut Gemütlich, sanft und behaglich fließt das Bächlein von L'Ar- vmgeS bescheidener Kunst dahin und scheut auch die Krümmen und Umwege nicht, wenn es die Umstände so mit sich bringen. Viel Sentimentalität schwimmt auf dem lustigen Wässcrlein, aber auch manch blitzendes, wertvolles Veilchen, das Gott weiß welch ein ourall lams dem Meer hierher getragen, schimmert aus dem werckten Grund strahlend und seltsam genug herauf. Und doch, es ist wohl keine Frage, daß diese stillen, sittsamen Wässerlein mehr verhaltene Kraft in sich beracn, als die bengalisch beleuchteten Fon- tanen unserer modernen Lustspieltritonen, die sich im seichtesten Rmnial ihrer Gedanken wie leibhaftige Mecrgötter gebetben, mir baß Ne anstatt des funkelnden Dreizacks den klingenden Tantiemen- beutel ickwingen. L'Arrongc ist gewiß kein Großer, keiner vvn denen, die auf den Parnatz getreten sind, aber in seiner einfachen Kunst ist •v?r8' lU Gemüt und die tut uns heute so sehr nötig, Man Hot Freude an dem «alten Herrn, der uns so manches lustige Stuck gqmricben hat, so wie es schon unsere Väter hatten, und wenn es >o flott und munter und liebenswürdig dargestellt wird, wie gestern unter Herrn Hermann B a k o f s Leitung auf unserer Bühne, bann muß man seine Freude haben. Und wer freut fick nicht gern. Herr -o a t o f spielte den bärbeißigen, pflichteifrigen Doktor Klaus mit warmer, fester Herzlichkeit, schlicht und eindrucksvoll. jeurt (5iil bn e, der in Hannetes Himmelfahrt den rohen, viehnchen Vater glänzend dargestellt hatte, spielte gestern den liebevollen,^ treubesorgten Papa mit ebensoviel Kunst und Einfühlung. Fräulein Akila de la Chapelle gab der etwas matt geratenen Julie angenehme Züge. Ter leichtlebige Max war bei Derrn Rudolf Goll in guten Händen. Ein allerliebstes Paar waren Fräulein be Bruyn^und Herr Rappeport als Emma erfaßte, prächtige Ama bei offener Büh te außerordentlichen Beifall fand. Vorzüglich yar auch der Kutscher Lubowsky des Herrn Norden. In den kleineren Rollen taten sich Fräulein Brehm als Frau Klaus unlj Herr Georg Hilpert als Colmar hervor. N. auch in einer Rüstung, hat auch ein Schwert an bet Seite und einen Kranz auf dem Haupte, die Haare hangen hinten hinab bis Über den Gürtel, hat die Hände zusammengelegt, und steht ihr Helm nächst vor ihr. Ist alles aus Metall in natürlicher Größe. Tiese Jungfrau ist letzthin zu Rouen verbrannt worden, da sie eine Zauberin gewesen sein soll. Tvch hat sie wieder die Engländer, so damals beinahe ganz Frankreich innegehabt, tapfer gestritten und fast allezeit wider sie gesiegt." Soweit der brave Thüringer Neumayr. Seine ziemlich unbekannt gebliebene Schilderung gibt das Tenkmal recht anschaulich wieder. Ms er es sah, war es übrigens schon erneuert worden. Tiese Erneuerung war geschehen im Jahre 1578. Später wurde dann das Tenkmal beim Neubau der Brücke an eine Straßenecke gestellt, aber im Taumel der Revolution gänzlich zerstört. Gewissermaßen zur Sühne wurde im Jahre 1803 auf dem langgestreckten Platz du Matroi zu Ehren der Heldin ein neues Monument errichtet, eine fast drei Meter hohe, sehr bewegt aufgefaßte Brvnzestatue der Jungfrau, Fahne und Schwert in den Händen, auf etwas höherem, mit Marmor- reliess geschmücktem Postament, — ein Kunstwerk, mehr geeignet für eine Barrikadenkämpferin als für das zur Heiligen erhobene fromme und begeisterte Mädchen von Tomremy. demselben sitzt zu oberft ein Pelikan mit seinen Jungen, nächst vor dem Kreuz sitzt Maria und hat Christum auf dem Schoß vor sich liegen. Aus der rechten Hand gegen das Tor kniet König Carolus VII. in einer Rüstung mit bloßem Haupt, hat ein , . ■—-U' v .. vhuhu , Schwert an der Seite, vor ihm steht ein Schild mit den drei Lilien, -6^rzuglich war Fräulein Lore <2 cholz als Marianne, darauf sein Helm, hat die Hände zusammengeschlagen. Auf der oag ebenso rote Fräulein Elie Jüngling als äußerst scharf | anderen Seite gegen das Kruzifix kniet die Jungfrau Johanna, ckrster Blatt 62. Jahrgang die Post l’if.2. polnischen ieil Chefredakteur: A Goetz. Verantwortlich für den August Aeuille- jähvl. aut Zeilenprei auswärts — mertcl- - Vestellg. ofallö'BU !u Vienmq. Samstag, 6. Januar j9j2 BezuasvretS: monathd)75Vi.,oicrteU A jährlich öureb >Va 'Mbbolc* ii. iivcignellen M 19k H ▼ monatürb .>? fr« kÄj ö i blatt fiirden Kreis «irhen vj» H H fr V m JP fcs r • Ä (Dienstag undFreiiag); fj PS V \ Lj ‘ £ S / v bl M ’l k jweiinal moriatl Land- D ygy M sM f t Z V Lfl \ »irtlchaftliche Zeltfragen ~ W Q KJ Nr M V V V H V ßÄ ' Ferniprech - Anschlüsse: N t'J / für die Redaklioii 112, xLr WV Seneral-Atzeiger für Gberhefsen LLL-«- sti!"0d!^T^,es^um!ner Rotationsdruck und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- tö Steindruckeret R. Lange. Redaktion, Lrpedltion und Druckerei: Zchulstrahe 7. aan^^E Heß^ den bis vormittags 9 Uhr. vüdingen: Zernfprech Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfaßt 16 Seiten. Zrinr Wablfamyr in Giefzen. Giehcn, 6. Junuar. Es war ein H'aupttreffen im Kampf um das Gießener Reichstagsmandat, als in der von der wirtschaftlichen Bereinigung anberaumten öffentlichen Wählerversammlung deren Kandidat Tr. Werne r und der Kandidat der vereinigten Liberalen, Verbandssekrctär Erkelenz, gestern in der Aussprache einander gegenüber traten. In der Versammlung waren leider auch einige Leute, die so wenig politische Reife befaßen, das; sie die Rede Tr. Werners durch Zwischenrufe und Gelächter zu stören suchten. Der fortschrittliche Privatdozent Dr. Bogt war den Herren am Vorstandstisch behilflich, Ruhe zu schaffen, indem er auf das Törichte des lärmenden Verhaltens hinwies und in Aussicht stellte, daß liberale Gegenredner Herrn Tr. Werner das Nötige schon entgegnen werden. Es war auch schon um deswillen keine Ursache zu störenden Unterbrechungen gegeben, da Tr. Werner durchaus sachlich und ohne besondere Angriffe vorging. Er erstattete zwar einen reich lich ausführlichen Bericht über feine Tätigkeit im Reichstag, man kann ihm aber das Zugeständnis nicht versagen, daß seine Ausführungen von Interesse waren und in vielen Teilen auch die Billigung grundsätzlich anders Denkender finden konnten. Es wird ja ziemlich allgemein anerkannt, daß unsere Regierung beim Abschluß von Handelsverträgen in der letzten Zeit nicht gerade eine glückliche und geschickte Hand gezeigt hat. Ob es gerade im Interesse des Reiches lag, den schwedischen und japanischen Handelsvertrag ab- »uleHnen, darüber wird mau verschiedener Meinung fein können. Eine vertragslose Zeit hatte in diesen Fällen schwerlich etwas Verlockendes. Durch sachgemäße Kritik aber kann und muß die Regierung auf andere Wege gewiesen werden, und sie hat ja neuerdings auch bei ähnlichen Arbeiten Sachverständige in vermehrter Zahl zur Mitarbeit herangezogen. Herr Tr. Werner hat im Anfang seiner Ausführungen sich auch über die Haltung unseres Blattes beschwert, das sich „von den gemäßigt liberalen Bahnen entfernt" und die Aufnahme seiner Berichtigung verweigert habe. Wir bestätigen, daß wir eine Zuschrift Dr. Werners, die an einen Wochenbericht aus dem liberalen Waolbureau anknüpste, abgelehnt haben. Das ist aber darum erfolgt, weil wir große politische Auseinandersetzungen, wie sie in Wahlversammlungen üblich sind, in unserem Blatte nicht dauernd zuni Austrag bringen können. Deshalb haben wir aus beiden Lagern Beiträge ablehnen müssen. Unsere Aufgabe soll es nur fein, den Lesern ein ungefähres Bild der A r t und des Maßes der Wahlagitation zu geben. Für die Veröffentlichung solcher Agitackons-Wochenberichte, die natürlich immer ein subjektives Gepräge haben werden, haben wir auch dem Wahlausschuß der Kandidatur Werner unser Blatt zur Verfügung gestellt. Daß davon kein Gebrauch gemacht wird, ist nicht unsere Schuld. Das Programm und die Ziele, die Tr. Werner verfolgt, sind aus dem vorigen Wah'llampf unseren Lesern wohlbekannt. Daß wir die Kandidatur Erkelenz, die sich auf die beiden bereinigten liberalen Parteien stützt, sympathisch aufnehmen und ihre Richtlinien ausführlich wiedergeben, kann doch bei dem liberalen Charakter unseres Blattes, den wir nie verleugnet haben, nicht Wunder nehmen. Die Vorhaltung Dr. Werners hindert uns nicht, auch über seine Versammlung, seinen Abgeordnetenbericht und seine agitatorischen Ausführungen, sachlich und objektiv zu berichten. Dr. Werner wußte in dem Bericht über seine Tätigkeit im Reichstage sehr geschickt seine positive und sachliche Mitarbeit in den Vordergrund zu rücken und die Versammlung hörte ihm bis dahin ruhig an. Als er auf die Zukunfts- Crsatzsteuern auf ß über seine Stellung zur 'Monarchie er den Kaiser seirr Einfluß dann Tr. Bogt nochmals das Wort Wogen von neuem höher. In sehr iroie die Judenhetze und die Kaiser- Sozialdemokratie, treue. Aber da di! Stunde weit über Mitternacht borge allmählich das Interesse. Der Saal rückt war, berlor setzt blieben. didaten — die Sozialdemokraten hatten dürfte. Beide Ka litische Erfahrungen. Die Aussprache iber die innere Zustände war so eingehend, daß die Monarchen mit har boll waren auch d Brutalität antisem auf trotz Wenn es wirklich a Besitzsteuem gegeb und borsichtig Tr. teile der Erbschaftssteuer so viel andere habe, warum habe dann die Reichs- ischer Gepflogenheiten. Der Redner chwarzblaue Mehrheit" die Erbschafts Dafür mußte Erkelenz ** nun Bor steuer abgelehnt ha' würfe Tr. Werner- leerte sich unter gvßem Lärm, während die „Sperrsitze" von den Anhängem der wirtschaftlichen Vereinigung be- !r bisherigen Mehrheit die angeführten cberc Bedenken gestoßen seien. Im allgemeinen ging Erkunz auf den Reichstagsbericht Dr. Wer ners nicht ausfül rch ein. Desto.mehr führte er an, was hingewiesen wurde, der erfassung den größten verfassungsmäßigen Rechte ent- egen aus der Versammlung kleiden wolle, wo König Eduard der englischen ausgeübt habe. 2ll> zog hier einen scharfn Trennungsstrich zwischen gut deutsch Empfindenden und Der gefühllosen antisemitischen Draufgängerart. Ta prallten zw. Schluß die Geister hart aufeinander, denn Tr. Vogt hatf o,t mit beißender Ironie gesprochen. Dr. Werner, der sch trotz der allgemeinen Unruhe noch Gehör verschaffte, (ntgeguctc sehr erregt. Nochmals beleuchtete er die Büidnispolitik mit dem Zentrum und der tagsmehrheit sie upt zum Gesetze^gemacht? Das beweise, daß eben auch bei ziele zu sprechemam, wurde es schon lebhafter. Seine Besprechung der^ichssinanzreform und namentlich der Erbschaftssteuer bfa vielen nicht genügt. Tie Bewegung steigerte sich, ais (tuf die Wahlparole „Schutz der nationalen Arbeit" zu bredjen kam. Ta ertönten Zwischenrufe über Zwischenrufe Vs er geendet und der liberale Gegen kandid^ Erkelenz zur Ucbcrrafdjung vieler Anwesenden sich |f die Rampe schwang, brnd) ein lebhafter Beifall los.^-Sehr ruhig und maßvoll bradjtc Herr Erkelenz seine cüninbige Entgegnung vor. So geschickt ferner seine Sache angefaßt hatte: hier wurde ihm dock) \ r manch treffender ^öatz vorgehalten. ergriff, gingen die gewandter Form bi "t dieser Redner dem Kandidaten Tr. offiziell zum FernaeloeN ausgeforoe^r — oeufugai ube- Intelligenz und pl " ' ~ Werner allerlei Wi wsprüche vor. Aenßemngen ans den „Deutsch-sozialen Blsttem" aus dem November des Jahres iuswärtige Pcki-ik etwas zu kurz kam. Möchten di letzten Tage vor dsr Wahl, so heiß die Leidenschaften anf- fepeitscht werden, nicht aus den Bahnen der Sachlichkeit und bofi'i^ei Wob «Anständigkeit muiben! anhören, was mit Daten aus seiner Sd>rift belegt wurde. Diese Erwiderung *5. Werners konnte nur unter lebhafter Unruhe erfolgen. wurde Erkelenz vorgeworfen, daß leider Tr. Werner >i ich t gesagt l)abe. Und so rückte er ihm die politische jage ans dem liberalen Gesichtswinkel vor die An^ti: nament(id) beleuchtete er, wie unrecht es sei, daß die chwarzblaue Mehrheit" die Erbschafts- 1908 zeigten, daß ckch Dr. Werners Parteigenossen dem n Worteii begegnet seien. Eindrucks- Ausführungen Tr. Vogts über die Alles in allem! ein interessanter, sehr bewegter Abend, der an der Lage iri Wahlkreis aber wenig geändert haben Aus Hessen. 9u§ dem Finanzausschuß. rb. Darmstadt, 5. Jan. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer ist heute vormittag in die Sonderberatung des Voranschlags cingctreten. Beim Voranschlag der Domänen des Großy. Hauses werden in der Rubrik Hofbauwesen für Renovierungsarbeiteii im Residenz?chloß 13100 Mk. und für bauliche Verbesserungen im Hosstallgebände 7200 Mk. verlangt. Es sdll mit der Regierung darüber in Verlandlung getreten werden, ob diese Weuanforberungcn nicht aus dem Fonds für allgemeine Unterhaltung entnommen werden können. Beim Vor- ansdflag der T o m a n i a l v e r w a l t u n g wurde die Tätigleit des Vereinsadfungsaussdfusses anerkannt, dessen Wirksamkeit es au verdanken ist, daß jetzt neun Oberförster* stellen aufgehoben werden sollen. Vom Anssdfußpräsid.'nten Tr. Osann wurde angeregt, die Regierung um die Anlegung eines Verzeickfuisses der verpackfteten Tomanialhöfe zu er)udjen, aus welchem auch zugleich der Wert zu ersehen ist. Der Voranschlag der staatlichen Kohlengrube „L u d w i g s h o f f n u n g" balanziert in Einnahme und Ausgabe mit 181 874 Mk. Ter Ausschuß besdiloß, die Regierung um Auskunft über den jetzigen Bau stand zu er- )ud)en, sowie über die Frage Erkundigung einzuziehen, wie weit die Verhandlungen mit Aktiengesellschaften oder sonstigen Gesellsd)aften über deren Beteiligung usw gediehen seien. Beini Voranschlag für Saline, Badeanstalt: und Bad Nauheim, der jetzt betanntlid) mit dem Voranschlag für Bad Salzhausen verbunden ist und mit einer Ausgabe von 1 513 800 Mk. abschließt, wurde im Ausschuß beklagt, daß auch diesmal nur wieder, wie in den Vorjahren, ein Betrag von 100 000 Mk. als Ueberschuß der allgemeinen Staatsverwaltung zugewiesen werden soll. Es wird an die Regierung das Ersuchen gerichtet werden, eine erhebliche Erhöhung dieser an die Staatskasse abzuführenden Summe zu veranlassen. Weiter wurde vom Ausschuß die im vorigen Landtag kurz vor dessen Schluß eingebrachte, aber von der Kammer abgelehnte Forderung auf Erhöhung der Ausgabe für die Vertretung Hessens im Bunde s r a t (es wurde damals statt des im Voranschlag vorgesehenen Betrages von 38000 Mk. ein solcher von 30 000 Mark verlangt), deren Gesamtforderung jetzt auf 45 000Mk. bemessen ist, genehmigt, ebenso die Forderung für die Erweiterung der Räume der Großh. Hofbibliothek, die sich auf 85 202 Mk. beläuft Eine längere Aussprache entspann sich dann nod) über die Frage der Umgestaltung der Oberrechnnngskammer, doch schloß man sich schließlich dem Entschluß des Vereinfochungs- ausschusses an, daß hier mit Ausnahme der Abstriche des vorigen Jahres eine grundsätzliche Aenderung in der Or-« ganisation nicht richtig erscheine. Die Foickfetzung der HauSbaltsberatung des Finanzausschusses wurde mit Rücksicht auf die Reichstagswahlen auf Dienstag, 16. Januar, vertagt. Die Vereinfachung der Staatsverwaltung. rb. Darmstadt, 5. Jan. Der parlamentarische 91 u6fd)u6 zur Vereinfachung der Staatsverwaltung ift für Dienstag, den 16. Januar, nachmittags 4 Uhr, von der Regierung zu einer neuen Sitzung einberufen worden. Auf der Tagesordnung steht die Beratung über die Vereinfachungen auf dem Gebiet der Forstverwaltung und eine andere Organisation der Bergbehörden. Eine Anfrage über den Unfall in Bahnhof Ober-Roden. Abg. Nebel hat in der Zweiten Kammer folgende Anfrage eingebracht: 9(m 23. Dezember 1911, abends 7 Uhr, ereignete sich ttn Bahn hoi Ober-Roden ein höchst beklagenswerter Unfall. Ter Ißjäbriqe Arbeiter Adam Schwartzkopf von Urberach, der ein* uae Cohn und Ernährer der Witwe Schivartzkopf dorifelbst, wurde, als er in den bereitstehenden Zug nach llrberad) etnfleiqen wollte, beim Ueberfchreiten der Gieleife von einer Rangiermaschine er Haus am Brand. Geöffnet täglich, mit Ausnahme von Samstag, von 11—1 Uhr, Sonn und Feiertags von 11—3 Uhr, außerdem Mittwochs von 3—5 Uhr. (Von Montag ab vier Tage geschlossen.) । Museum des ovcryeif11 u. u c f aj i ü> 15 u t l e i n 5. Geöffnet Sonntag vormittag 11—1 Uhr unentgeltlich, zu anderen Zeiten gegen 50 Psg. Eintrittsgeld. Museum für V ö l k e r c u n d e. Geöffnet an Sonntagen von 11—1 Uhr und von 4—6 Uhr. ** Kunst der ein. Die seit 14 Tagen ausgestellten Sammlungen von Grill, Jahn und Majcivsli Meißen nur noch Sonntag und Montag ausgestellt. Dem Wunsche mehrerer Kunstfreunde, die Ausstellung um einige Tage zu verlängern, kann leider nicht nachgekommen werden, da die Bilder am nächsten Sonntag in Düsseldorf zur Ausstellung gelangen müssen. Von Dienstag an bleibt die Ausstellung vier Tage geschlossen, dann gelangt eine Sonderausstellung des Malers Martin Brandenburg- Berlin zur Ausstellung. " Fünfundzwanzig - Pfennig st ücke sind nach einer SDhtftilung der Berliner Münzblätter Ende 1910 für M. ö991378,25 im Verkehr, also 23 965513 Stück. Bei der Unbeliebtheit dieser Geldsorte ift jeder bestrebt, wenn ihm ein Stück davon in die Hände kommt, es schneU wieder lueitcrjiiQcben. Dennoch muß man sich wundern, daß man bei dec großen Anzahl dieser Stücke nicht öfter damit be- ‘ glückt wird. '* Neues von der Straßenbahn. Eine auto- ; m q t i f d) e Signallaterne ift feit wenigen Tagen am i Treffpunkt der Liebig- und Bahnhofstraße für die Oleaelung > deL Verkehrs nach dem Bahnhof angebracht. Sobald der ’ Wagen der grünen Linie, der zum Bahnhof führt, an der Weiche unterhalb des Restaurants Riegelmann ankommt, flammt die Laterne rot auf und wird erst luiebcr dunkel, nenn der Wagen über die Liebignraße hinaus ist. Das rote Licht ist für den Wagenführer der roten Hie ein Zeichen, daß er in der Bahnhofstraße nicht einfahrc darf. — Nene eckige Straßenbahnniarten sind von erDirektion des Unternehmens beschafft worden, weil auf Gnd eines Bundes- ratserlaffes mit dem 1. April d. IS. - a. Neklame-, Rabatt-, Spiel-, Speise- und sonstige Wemarken, die eine Wertbezeichnung öder eine geldartige Forn haben, im Verkehr verboten sind. Unsere seitherigen Saßenbahnmarken müssen bis 1. April eingezogen werden. ** Am Mittwoch, 24. l. Mts., tronniigd ■ i9 Uhr, findet eine öffentliche Sitzung des Provinzial- Ausschusses mit folgender Tagesordnung stt: 1. Enteignung von Gelände in ter Gemarkung Saasen zu Verbretterung der Mittelgasse. 2. Polizeibefehl gegen Joh. »iedr. Zulauf von B r a u e r s ch w e n b. 3. KQge brs Ortsarm oerbands HergerS- dorf gegen den Ortsarmenverband Br a u e s chw e nwegen llnterirützung des Ludwig Ruppel. 4. Tettgrihenaickage Stockheim — Düdelsheim. 5. foage drs^rtsarmenverbanvs Darmstadt aegen ocn Ortsarmenverbaiw L i ckvegcn Unter,tützung des Max Tuphorn. . *♦ Vom Kronbauerschen . uartettber em wird uns geschrieben: Wie in bd vorausgegangencn Jahren hat aus Wunsch der Sch sich der Kron- bauersche £uartetfoemn auch jetzt ueber, bereit erklärt, ein Konzert zu veranstalten, bien Ertrag — wie bisher — bedürftigen Scyultinden jugute kommen soll. .Die zahlreichen Freunde des Vere-s und 1 einer Aufführungen wird es interessieren zu erfaßen, datz die ausgezeichnete Münchener Hofopernsängerin Fau Burk-Berger, die ein Kind unserer engeren Heimat ut, ihreÄrttw.trkung zugesagt hat. Das Konzert — es findet am 4. pbruar itatt — wird dadurch sicher einen großen Kunstgenuß kl en. *■* Feuerwehr. G.genw^rng ueiijei ilch eine 21 uto* mobilsvntze ber vereinigten Feuettvehierätesadrtten Uim zur Vorführung im Fcuerwehrdepot Turmhar. /Das Fahrzeug ist das Neueste, was auf dem Gebiet ber Autonbilfahrzeuge geaetert wird. Tas neue Feuerwehrgerät ist ein Lnzin-Elektromobu mit eingebauter Rundiaufpumpe. Ter Benzimolor iit mit einer Dynamomaschine direkt gerappelt und die liefert den erzeugten Strom für die in die Hinterräder eingebtte Radnaoenmotoren. Tas Fahrzeug hat eine GcschwindigtQt V 45 Kilometer in ber Stunde. Die Pumpe liefert 2000 Liter Lasser in der Minute mit einem 'Druck bis zu 15 Meter und Inn etwa 10 ^chlautd- Linien speisen. Heut? ist eine Probefahrt :it Hebung nach L»ueck- born vor gesehen, uno autzerdem wird da Gerät ben Behöroen Ite Dicnsttnecht Christian A p der'in Vockenrode im Dienste stand. Er hatte sich Dienstherrn eine Summe für eine Schieiderrechnung ab- Mtendes^u^nden'lustigen Thronen m ihr.-, ziehen lassen, worüber ihm feine Eltern Vorwurfe machten. prunfenbeit Herrlichkeit Auch ein Voglern weilt unh. DaS nahm er sich so zu Herzen, daß ei sich wahrscheinlich ^n Gästen der Blumen, das summt noch lauter als alle Bienen ein Leid antat. I und schimmert prächtiger als aller Falteiglanz. Schwirreuo △ Angersbach, 5. Jan. Jh:e 40jährigen schwebt es über den Blüten im goldgrünen wullernden Gen d.i Dienstjubiläen begingen der Kirckenrechner Heinrich und tippt mit gewandter Sicherheit fein Lmnabelckun nam Ho.u; Rod emer und der Kirchendiener Hch. M öller. Zu der käfern in die Ketthe. So '^ll regt mne^usterowletnu 9(lfrMra9 be5s2bDmn ein^Mowr' summen ohne umhrnehmbare Bewegung und Form. Schmidt aus Schlitz erschienen, ber beven das Bild vom zwitschert c>^ wie ein Schwülbchen unb idjießt wie eine antlopfenben Christus überbrachte. Libelle hin unb her. Es ist ein Kolibri, der ruby tröste? Kreis Lauterbach. hummingbirb (Trochilus colubris), aus einer Vogclgattung. deren ~ Stockhaus en, 5. Jan. Dem schon lange gehegten Vorkommen sich ganz auf Amerika beschränkt. Plötzlich tchwentt Wunsche des hiesigen Ki r ch e nv o r st an des , für die Uebun- der Kolibri um einen Weidenbusch und ennchwmdet meinen BUcken gen des Posaunenchors, ben Versammlunxn bes Jungfrauen- schneller als meine Gebanken ihm folgen können. Lut Bauoet Vereins unb ber Abhaltung der Bibel stund er ein besonderes hat ihn unsichtbar gemacht. Ich glaube meinen -lugen ntem Lokal zu gewinnen, ist man neuerdings ernstlich näher getreten, zu trauen, so seltsam kommt mir feine ,puWaste ENcheinung voi. Es ist beabnchtigt, für diese Zwecke in ben SQebcngebäube bes In dieser paradiefifchen Umgebung ioitb mirjo rounbeilidi hiesigen Pfarrhauses ein geräumiges Zimner einzubauen und zu Mute, als wäre ich inS„ M-nreich ver^t. EN nur dort bereits ist die Genehmigung bei ber obersten Kirck-enbehörde nach- gibt es bieie rieienhasten Saunie, bicie gesucht worben. Die Kosten werden, da es sich nur um innere unb verwachsenen Haine mit ro^CThb.a/mh^.MHe me?ner ^umiid Einrichtungen handelt, nicht erheblich sein. Seither mürben die unb leuchtendem Getier. hatte diePhantanc Kinnt y n Veifammlunaen im Pfarrhause abgehalten. Auch bie Konsir- ,ich einen jeengarten ausgemalt. -tu xöujpeit, »untyeit uni manbenftunben, die seither im Schulhause fta:tfanben, sollen fünf- Unwegsamkeit des apvalachnchen Naturwawcs v^rwanbett chn m i" dem -tcuen «Balten werben. Startenvurg uni) Allieinhesfen. | _________________________K K. rm. Darmstabt, 5. Jan. Im Falle Soxleth Landwirtschaft. Gießen, 6. Januar. Portragsfursus für praktische Landwirte in Gießen. . Ter dritte Tag des Vortragskursus der Landwirtichattskamm.r brachte zuerst einen VoNrag des Kreisveteriilärarztes 2.r. ÄnelP Gießen über bas Viehseuche n g efetz. i er Referent imuber.c zunächst bie großen Verluste, die die deutsche Lan. wirifchatt jahraus unb jahrein durch die Viehseuchen zu erleiden hat. Er gingjqbann auf die verschiedenen ansteckenden ttranthelteii ein unb bclpradi zuletzt eingehend die Maul- und Klauenfeuche.^ Hier war c. besonders die Behandlung unb der Gang dieser peuche, die er eingehend besprach. Ter Vonrag fand sehr lebhafte Zuftiuimung. An zweiter Stelle sprach Privatdozent ~r. K l e b c_r g er - Gießen über technisch richtige Fütterung bei stall- baltung. Im ersten Teil wurde vom Referenten die Haltung und Pflege ber Tiere im Stalle geschildert, ini zwe.ten -teil bie Fütterung bei ben verschiedenen Haltungszwecken, beionders bei ber Stallhaltung. Auch bieser Vortrag sand allgemeinen und lebhaften Beifall. t . Am Nachmittage wurden bie beiden Bortrage einer lebhaften Besprechung unterzogen. . - Am vierten Tage, ber am normten, von gegen400 Pir- Ionen, besucht war, eröffnete Gey. Hofrat Profeswr -tr. W agner Darmstadt bie Vorträge. In seiner bekannten, leicktt ücruanr-- lichen Weise besprach er bie Frage der Düngung nut t-.n.; sicht auf den Reingewinn. An diesen Vortrag ichlotz um eine brausende Kundgebung für den Redner an, durch die die grot Versammlung, entgegen ben fortgesetzten Angri'ien von gewi'^.. Seite, ihr Vertrauen aussprach. Ten zweiten Vortrag hielt Proreuor Tr. G if ev rn s - Gietz'. über „Fu11erbau, besonders die Pflege der Wie, en un. 'iß eiben unb über ben Anbau schnellwachsenber Futterpflan c.-. im Frühjahr". Auch bieser Vortrag fand lebyafie Zustimmung. Tie beiden Vorträge wurden am Nachmittage von 3—o Uhr Dura' eine eingehende ?lussprackfe ergän.t unb weiter erläutert. Damit war ber diesjährige Kursus beendet. befördert. — T er Erfinderbes Revolvers. Vor einem halben Jahrhundert, am 9. Januar 1862, starb zu Hartford im Staate Connecticut ber Erfinder bes Revolvers, Oberst ^amuel Q>It; Er hatte ein recht abenteuerliches Leben hinter ,ich. Am 19. 3uu lucvucn Tie übrigen 21, von benen eine große Zahl stnochenbrüche erlitten hat, sind in verschiedene Krankenhäuser gebracht woroen. Bei keinem der Verletzten besteht unmittelbare einer germanischen Siebelung entgegentritt, sind 1911 unterer Tie Rettungsarbnten wur^owrt m lngrm Lotung des. Dr. Hofmeister aus Lübeck '°^c.^t^ worbern^Fur! Aus A r n.s r c „. Beitraa von 1000 Mark d e r a einem ausf'ahrenben Güter;uge in die Flanke. Als Urmche Beitrag .von iuuu .Jtan । o c «. u^^hren eines Haltesignals durch den T-Zug fe.lgesteltt. Reisende wurden nicht verletzt. Ein Schaffner des Güterzuges wurde schwer verletzt. Tie Reifenden des ^-Zuges wurden nach cinftünbiger Verspätung mittels Ertrazuges weiter- meut zur .............. . erwähnen. Letztere ist, von den vereinzelten neolittichen Resten abgesehen, das älteste bisher auf der Burg gefundene Stück. Die tausend Meter hohen Kuppen ber Catsttll-Berge bühnt ein ©lieb im Höhenzuge ber Apoalachen, eines öiclgücbngcit 0 r birgssyslems im Osten von Rordarnerila. Tie Catskllls ei strecken sich zwischen dem Quellauf bes Telaware und bem mitaemt Hubson unb sind mit gemischtem Laub- und Nadelwald von Hemlock- unb Balsamtaunen, Pech- und Weymuthtieiern, Edcl laftanicn unb Eschen, Aspen unb Birken bestauben, die iidj bei Höhenlage angepaßt haben. Immergrüner Berglorbeer erhellt ihr Waldesbunkel mit bem Schimmer weißer Blütenür.iutze, und weißahrige Spierstauden nebst purDurblütigcn Himbeerbüfmen drängen sich aus dein Gehölz auf den verwachsenen Weg. »in unb roieber unterbricht ein vom Feuer bloßgelegter schlag die Waldung und eröffnet ben Blick über Berg uno Tal. Aber bic ursprüngliche, unverwüstliche Natur schickt fich bereit-) wieder an, mit kraftvollem, üppigem Nachwuchs die verkohlten und verdorrten Baumruinen zu überholen mtb die Bresche anszmüllen. Am Saume oeS Hochwaldes mache ich, so plaudert ein Mitarbeiter vuiut.ivMos oivm^.v |V tRu— , des „Kosmos", Handweiser für Natunreunbe, Rast, wo eine eine große Notwendigkeit anzusehen iit, wäe das Zustandekommen untcr Frauenhaar unb Farnwebel sprudelt. Ahorne und des Unternehmens mit Freuden zu begrüß '. Auch gibt man sich I spannen Ujrc weiten, schattenden Schirme schöngezacktei der Hoffnung hin, daiz von der GeiMiNdevctretung die Geiellsckfaft i gebuchteter Blätter über bem Borne aus unb fächeln nur unterstützt werden wirb. Kühlung unb Erquickung zu. Rote unb gelbe Himbeeren hängen Großen-Linoen. Als Ergänzun über den vom o. d. M. i( ^anteit ^er den Grabenrand, baß ihre Früchte nur gerade ui erschienenen Artikel, betr. der hier ausgelwchenen M aul - und ,^en wachsen, und Erdbeeren reichen in Hülle und Fülle Klauenseuche, sei folgendes bemerkt Amcheinend ist bem Leeren so rot unb reif, oaß ber Grund nach ihnen buüci. Artitelfchreiber eine nicht zutreffende Jnforiation gemacht worden, Zlaubeerige Büsche der Huckleberrys wetteifern mit ihrem An da in Hörnsheim überhaupt, bis auf einie minderwertige, keine hot unfo verlocken mich stets auss neue, ihre süßen Urüchlc zu Ferkel mchr zu haben waren. Ferner iurbe von verschiebenen yersuchen. Zum UebcrfüiB reifen wilbe Kirschen über meinem Landwirten in der ganzen Umgegend rcegn Ferkel Umschau gc- jpaUhte und Neben setzen im Gezweige ihre Trauben an. halten, jedoch ohne ichen Erfolg. Wie Pu Dutzend von Ferkeln @0 ^n vielseitiges Mahl bestellt, dessen Speisen eben-? find ans Quarantäne im Lauf des Jahres hir von außen eingesUhrt unerschöpflich sind wie der uiiverfiegkiche Quell. Für Unter worden, wer lann dafür, daß die betreTfnbcn Käufer bis fetzt Haltung unb Belustigung sorgen sangeskunbige Vögel, bie jeben die einzigen waren, die in solch unaiiaeiithü? Lage getommen sind. Husch und jeben Baum beleben. Sie pfeifen unb locken, flöten - Saubringen, 5. Jan. (Verspaet eingegangen.) 21m unb juchzen, schmeicheln unb kichem überall im grünen Bloiler Sonntag hielt ber Männerturnveein seine Haupt- Auffällige, gegensätzliche Farben zeichnen bie jdmuulcn Versammlung ab. Der 1. Vorsitzenb Emil Schäfer ge- Singvögel aus. Blaudrosseln unb Blauhüher, feuerrote -lanager dachte auch bes verstorbenen Mitgliebes H Walter unb forberte sinken, golbgelbe Warblcr unb dunkle Fndigobunungs, bie inbigo die Mitglieder auf, sich von ihren Sitze, zu erheben. Dann 5^ vom Azur des Himmels abstechen, gehören zu den bc olgte die V 0 r sta n d s w a hl, wobei de alte Vorstand em- uierkenswerten farbenprächtigen Vögeln, die die Wälder und Haine stimmig wiedergewählt wurde. Nach der W hl verlas der Rechner t>er Appalachen bewohnen. Ihre weit zahlreicheren, laubgriinen, L. Hoffmann die Einnahme und Angabe für 1911. Es rindengrauncn oder erdbraunen Geführten mit den Farben bestellte sich ein Ueberschuß von 473,20 MI heraus. Im Laufe Waldes auf ihrem Gefieder, können dem aufmcrkfameil Beooachter des Sommers wird der Verein das Fest der Fahnenweihe be- ^ch nicht entgehen. Hier und da kommt solch ein niedliches, gehen. Gegen 8 Uhr schloß der Vorsitzkide mit einem drei- unscheinbares Wesen wie ein Mäuslein zum Vorschein, burbt an maligen Gut Heil auf den Männerturnveein und den Turner- Ken schwankenden Zweigen entlang unb lieft, fein »alvwin bunb Lahn-Dünsberg bie Versammlung. reckenb, winzige Kerfe von ben Trieben. Wv das Waff^r die Kreis Alsfeld. Lichtung durchrieselt, sprießen Purpurblütlgc, zierlich geruni A Leusel, 5. Jan. Spurlos verschwunden Orchideen im Rasen, unb mannshohe stauben des XiaiicrDoit imt ift hier der 16 Jahre alte Dicnsttnecht Christian Appel, manschettenartigen Blattnauirlen unb ^irmformtgen, flcufi'rc-e.: fünfte UW«,. ÄÄ" ÄÄ Wagner ist nunmehr bas Vorverfahren durch den UitterjuchungSrichler abgeschlossen unb bas Material ge- lanimelt und dem Staatsanwalt Dr. Leoni zur Einleitung . des eigentlichen UntcrsuchungSverfahrcnS V‘ i “ö mhv*««- -------o —-. - - ----- - nun diese Sache zu bearbeiten unb hat sür seinen übrigen auf bie Maschine eines Leerzuges...Die Zahl ber verletzten Per Sienit in B°°>chi-°«css°- Tr. GaUmann .men St.ll°-r.r.,-r W°hnnng-n ently.en erhalten. 1 - - - ' • "■' da.- Jahr 1912 rv.i , ,c _.uuf.„-germ ni,c arcküalogischen Instituts roieber einen ------- bewilligt Tie Große ber Siebelung auf ber Burg tritt immer Uarec ijervor. um ein n.^gua,,i . diuinbiges -luü von ihrer | Anlage, ihrem Alter unb ihrer Geschichte zu gewinnen, wirb es noch einer sich über mehrere Jahre erüredenben Arbeit bedürfen. Von den Funden 1911 sind ein goldenes Regenbogen- schlufselchen mit ganz singulärer Prägung, ein eisernes Jnstiu- AnrLand. Aus Prag wird gemeldet: Tie deutsch-böhmischen Reichs- Lats- unb Lanbtagsabgeorbneten, die fast vollzählig hier versammelt sind, beschlosjen nach längerer Aussprache, in der die gesamte nationalpolitische unb finanzielle Lage ber Deutschen in Böhmen aufgerollt würbe, auss eittfchiebenfte eine Beschleunigung "ber Ausgleichsverhanblungen zu verlangen, bamit enblich bie Stellungnahme der Tschechen zu ben beutfchen Gruubsorberungen klar werbe. Ferner würbe befchlofsen, von ber Regierung zu verlangen, baß bie Benachteiligung ber Deutfch- Böhmen in ber Wasserstraßenfrage beseitigt werbe. Die am Donnerstag in Brüssel zusammengekommene internationale Konferenz zur Bekämpfung bes Alkoholgenusses in Afrika wirb bie Frage nach zwei Richtungen hin erörtern. Sie roiöb erstens in Erwägung ziehen, ob es nicht notroenbig ist, bie 3c icAin ber ber Mkoholverkaus vollstänbig verboten ist, zu erweitern, -unb zweitens, ob es gleichzeitig angängig wäre, die Eingangszölle in benjenigen Regionen, in benen ber Vertrieb von Alkohol gestattet ist, wesentlich zu erhöhen. Der Ausschuß hält seine Sitzung zur Erörterung ber heiben Fragen am jetzigen Samstag ab. Der „Pal-Mal-Gazette" zufolge besteht eine scheinbar unheilbare Meinungsverschiedenheit zwischen bem englischen Premierminister Asquith unbLloyb George 1 über bie Frauen Wahlrechtsfrage. Asquith will bie Frage durch ein Referendum an die männlichen Wähler entscheideii 'lassen. Llovd George lehnt dies entschieden ab. Das Blatt ^prophezeit eine baldige Kabinettskatastrophe. ! Nach einer Zeitungsmeldung aus Madrid habe ber Minister des Aeußern Prieto im Ministerrat unter bem Vorsitze bes Königs bie Forberungen Frankreichs als unannehmbarbezeichnet, doch sei bie amtliche Antwort Spaniens auf bie neuen französischen Vorschläge noch nicht erfolgt unb werbe wohl noch einige Tage auf sich warten lassen. Die wirren in Lhina. London, 6. Jan. Ter „DaiH Telegraph" meldet aus Schanghai vom 4. Januar: Y u a n s ch i k a i hat Wutingfang telegraphisch die Verlängerung des Waffenstillstandes um weitere zehn Tage vorgeschlagen, da dieser am 5. Januar iabgelaufen ist. ~ Tie „Times" meldet aus Peking vom 1. Januar: Es ist vereinbart worden, daß die Feindseligkeiten nicht wieder eröffnet werden sollen, bevor die verantwortlichen Führer ,bcr beiden Parteien Befehl dazu erteilt haben. 1 Die „Morningpost" berichtet aus Schanghai vom 4. Januar: !Entgegen den gestrigen Telegrammen, daß die republttanische provisorische Regierung sich nach amerikanischem Vorbild konstituiert !habe und deshalb keinen Premierminister haben werde. Baron Vitale, der Sekretär der italienischen Gesandtschaft, !ist aus Taijuanfu, ber Hauptstabt von Schansi, zurückgekehrt unb berichtet, baß bie Stabt von Briganten beherrscht werbe. 30 bis '40 italienische Priester unb zwei anbere Auslänber seien in Gefahr S) nanschikai versprach, Truppen zu senben. Tie Kaiserlichen haben entsprechend» ben Bebingungen bes Wafsenstillstanbes Han- bang unb einen Teil von Hankau geräumt. Hä Ute in Varis. (255 Lollar, den 5. Januar 1912. Allseitiger, pünktlicher Besuch unerläßlich. v6/1 das D6/i ||V BesteBettenfilllang^ sind die vor.zügl. füllenden, * F?a r Bitte Flugblatt und Schaufenster zu (261 Wiesest, den 5. Januar 1912 beachten. 0188 Die Beerdigung findet Sonntag, den 7. Januar, nncbm. 2 lUiv von Jungferiiratze aus natt. M 6. Todes-Anzeige. Schmerzerfüllt machen wir Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mit« teilung, daß gestern vormittag 10l/2 Uhr meine inmgst geliebte Gattin, unsere treusorgende Mutter, Schwester, Schwägerin, Schwiegertochter und Tante Frau Lophie Haas, gcb. Moiir nach schwerem Leiden im 44. Lebensjahre sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Fatob Haas UI. und Familie. Steinbach, den 5. Januar 1912. Tie Beerdigung findet Sonntag, den 7. Januar, nachmittags 2'/, Ubr in Steinbach statt. (01lS Briefmarken 20000 versck., garantiert echt. Vrachtv. Au^wabtcn verj. a. u ii i ch a. Sammler ntillo bis Gü° , Nadau unt. allen.'.mal. Grosser Saison- Räufflunffs - Ausverkauf Aufschcnerrcgcnd billige Preise. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die irostreichen Worte des Herrn Pfarrer Gustmann und der Schwester Margarethe für die treue Pflege sagen innigsten Dank Job. Weber Familie Bepperling. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten Kg hiermit die schmerzliche Mitteilung, daß meine -fl liebe, gute Frau, unsere treusorgende 'JJiutter, V Tochter, Schwester, Schwiegermutter, Groß^ k mutier, Schwägerin und Tanke Frau Margarethe Deibcl geb. Kreiling heute morgen 9'/, Uhr unerwartet nach kurzem ffi Leiden im a2. Lebensjahr sanft entschlafen ich Tic trauernden Hinterbliebenen, g Jng., ZadiDCvit., prüft Ernn- dungen kosterifrei, reell u.sach- gemast n. Oicicr. liebet’ 30 eig. (9eschäste u. Vertretung. Llussüdrl. Brosch, kostenn. 886 oi'.radKöchliug,Sacövcr- uaud., (Sies.en, Q.t Aul. 14 fammcr in eli, chtldeue lahrauz i lobami DtlDradi c cs bc> cr cin.- INMltNg 119er- ätall, voltunn Zeil bi" i>ers bei ntn uiib lebhaften lOO Pxx, agner. verständ- ut dlüti, hlvtz |inj Die große ßClDÜK. Sieben s e n unb >rpsltlnze.t ’timmune. llhr bui.ii teil. Oseurohrventilator und Kohlensparer Jramlob* D. B. G. JI. Betr. Ventilator ist em absol. Bedürin. für leden Oien u. Herd. Er verhindert das (entweichen d. Hiße, hält die Glut an u. ivart dad. 40—00 Proz. Brennmaterial. „Jrauenlob" wird in allen gangb. Ofen- rohrweitcn geliefert u. istohn. jed. Schwierigk. i. vorhandene Eieiv u. Herdrohre einzusetz. Preisner M.M.3.50 in gangbarer Rohrweite. Zu beziehen durch: 224 Etsenwarenhandlung Telepb. 105. 9!custadt ll. üonpe üauüaulette, 2-sliz!g. vraktisch. Arztmagen, nur einigemal gefahren. Mylord, ein- und zweispännig, neu. Break, neuer,schöner,leiaiterWagen. 1 (SiuüMilötrjiLiiiiliir, gut erhallen. 183 2 Paar neue Krustblattgcschirre mit gelben Beschlägen, empfiehlt billigst Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, dag gestern nachmittag :• Uhr unsere liebe Mutter, Großmutter und ^Schwiegermutter Frau Elisabet Heidt geb. Hübucrbcin nach kurzem, aber schwerem Leiden sanft verschieden ist. Im Namen der Hinterbliebenen: Louiic Amon, geb. Herdt. Gießen, Babnhofstr. 58, den 6. Jan. 1912. Die Beerdigung Habet Sonntag, den 7. Januar 1912, nachmittags 37» Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes auS statt. üsbischer talmin. Wiederbeginn der Hebungen Montag, den 8. Januar. Damen um 8, Herren um 9 Uhr. um »neÄttUi« e ^2elbsrc tebteiner » < 8nb««, \W vM W nie. Ä etot ei^1 & ,in.t M ' Wq > 4 >19 1(9 ■ g Setegenhsitskadhaus !W 14 Bahnhofstr. 14 Ecke Trefenweg cge bilb'it rigen @r. -lÄs ei- ■ mitiürcii loalb uon em, Gbcl- eer erhellt 'äuße, mib i)cerbüii6eii Veg. öin schlag bic Aber bic rcieher an, unb Dcr- .nszuMen. Mitarbeiter t, luo eine ühorne unb höngc;ackter fächeln mir ‘ren hängen ür geradezu 1 unb Füllt inen bujtti. ihrem An Früchte zu bei meinem n an. eifen ebcni;’ für Untev die sedrn öden, flöten iten Slotter ie jäMiicken ote Manager I, die indigo zu den oe er unb Öainc lauhgrüncn, Farbeil beeil Beobachter n nieblidx5, in, hufcht an in HÄschen Wasser bie ich gcfranslc • lasserdost mit l leischrolc-t :cn über ifr in flolbciicn ien in t^c- weilt ufitu j alle Ämc» Schivincna iben Övi'c*?ci 1 nach W züstervioletten isen unb nm g unb storin ie&t wie eint rnby troaicb gattung, beten 66« 'SÄ meinen Ein Zachr Augen nicht rs; fügen Betw 1814 in Hartford geboren, war er mit zehn Jahren in die Derk s att Vaters, eines Handwerkers, eingeye.ten und wurde W trft nachlrSgliL t>onJ.82R an. nach AmhmI m Ma wckmctls tn die Schule geschickt. Semem unruhigen Geist gniel es dort oder so wenig, dast er seinen Lehrern entlm und als Kaiuten- wnge auf einem Ostindienfahrcr Dienste nahm Nachder Ruck^ Ur von einer Reise naä> Kalkutta trat er bann‘ ‘owbet als Lehrling in eine Fabrik zu tzaruord em, hielt es mdess^m- auch da nicht lange aus, 1 onbeni zog nun in den Lerenngten Staaten und den brilischt n Bcsipungen als angeblicher „Tr. L«r umher: als solcher hielt er Vorlesungen über Chemie und ^alurwmcn schasten und verdiente damit viel Geld. Aus der Fahrt nach Kalkutta schon war er aus den Gedantcn gekommen, revolvierende schieß- waiien l-erzustellen. Mit dem aus seinen Vorlesungen gewonnenen Ertrag vervollkommnete er letzt seme Er.indung, und 18dJ, erst 2; Jahre all, erhielt er von der Regierung da» erste Patent sur s ine Revolver. Es bildete sich eine Gesellschatt, dre mit einem .-avital von 300 001) Dollars an die Fabrrkalwn ging, doch war ansangs der Bedarf so gering, daß die Kompagnie ^- bereits wieder ihre Zahlungen eimtdlte. Spater änderte sich abn bic Sache, und bald war die Nachirage so stark, dag die Fabrik in SDart orb, bereit Anlegung eine Million ^.oHarö kostete, sie bald nicht mehr befriedigen konnte, wiewohl Colt auch m Engmnd und Rustlaud ähnliche EtabliisementS eingerichtet hatte., <-em er 1 .iberischer Geist begnügte sich übrigens nicht mit der Erfindung yr;. Revolvers; er erfand auch eine unterseeische Batterie von großer Kraft unb Wirmng, und schon 1843 legte er ein unter- seriichcs Hobel von der Coney-Insel im Atlantischen Ozean nach Neuyork und von dem Eingang des dortigen Häsens nach der Börse, um bic ankommenden Schille anzuzeigen, sowie wichtige Rachrich^en aus Europa milzuieilen. Colts Arbeiter ehrten uiid liebten ihn jchr, weil er, oowohl mit geschäittichen -sorgen uberhautt, aus dem Gebiete der Arbeiterrürsorge einer der ersten gewesen, die in Amerika Bedeutendes leisteten. Er erbaute m der Nahe der Fabrik billige und bequeme Wohnungen und hielt vor den Ar- beiiern unentgeltliche Vorlesungen über praltnchc Fragen de» Lebens und über allgemein intcrcfiicrciibc Gebiete der Wissenschaft. wähl-v! Fragt Euren Kandidaten,'wie er über die Einfuhr gefrorenen Fleisches denkt. Wir gehen einer unabwendbaren, steigenden wünschenswert. . ' Französische Grobstädte. Tas genaue Ergebnis der am b. März vor. Js. vorgenommenen letzten Bollszahlung in Frankreich ist zurzeit noch nicht bekannt; man verosfentlicht jebocq soeben die Zahlen nir bic fünfzehn Olrovstadte nut einer Bevollerimg von mehr als hunderttausend Einwohnern. Danach haben : '4 nm (ohne Bororte) 1911 2 84u 9b6 (19u6 2 763 328), lliarseille l^ll 552 182 (1906 617 498), Lyon 1911 524 056 (19 > 4-2 114), Bordeaux 1911 261 678 (19t6 2öl . 47), Lille 1 11 216807 (19t6 2O06 9lanteä 1911 169 254 (1906 133 247), Slice «Nizza) 1911 1 3 833 (1900 134 232), Toulouse 1911 149 044 (1906 149 43«), Saini-Etienne 1911 11» 778 (191-6 14> 788, Le rmvre 1911 132667 (1906 132 430), Nonen 1911 12’420 (1906 118 459), Noubaix 1911 122154 (1906 121017), Naney 1911 1181«7 (1900 lluo70), Nemis 1911 1133.2 (1906 109 859), Totilon 1911 104 582 (1903 103 o40). Zus-: 1911 — 5 746 000 (1906 — 5 470134) Emivohner. Wie hieraus hervor- qebt, ist die Zahl der Ennvohner in sämtlichen sranzösischen Grob- fiäbtcn gestiegen, mit Ausnahme von Toulouse, das eine geringe Verminderung erfahren hat. Tie uärtsle Zunahme verzeichnet Paris (über'80000,; auch £i)oit (über 5000a --- mehr als em Zehntel der Bevölkerung l), sogar Alarseille, Nantes und Nizza haben ein erhebliches ilLachstum zii konslatiereii. Bei einem Ber- qlcich mit der Gesamibevölkernnq JrankieichS ergibt sich, da» envQ ein Siebentel der Gesamtzahl ut den Großstädten wohnt, und hinwieLcruni von der Großstadtbevölkermig säst genau die Fleischtcuerung entgegen. Die Einfuhr von Ueberseefleisch ist einzige wirksame Mittel der Abhilfe, das die Landwirtschaft nicht schädigt. — Eine ansteckende Krankheit unbekannten Ursprungs. Im vor. Jahr erregte in der ärztlichen Wissenschaft eine Veröffentlichung von Tr. Brill erhebliches Atm^hcn, worin die Entdeckung einer augensck-einlich ansteckenden Krankheit von zunächst unbekanntem ilrsvrung itgekündigt wurde. Die Krankheit beginnt nach dieser ersten Beschreibung mit einem ziemlich vlötzUch.n Frostgeiühl, dao von starken Körperschmerzen, arostcr Abs'pannutig, Teilnahmlosigleit und überaus starken Kops» schmerzen gefolgt wird. Gleichzeitig meldet sich ein tfieoer, das bis zum dritten Tage steigt und gewöhnlich um 3J Grad herum bleibt. Arn fünften ober sechsten Tage nach der Erkrankung er Millimetern im Durchmesser besteht. Er tritt meist am Rumpf l aus, kann sich aber noch weiter verbreiten. Binnen 24 ^.unbcn| erreicht er bereits seine yvchste Stärke und Helt bis zum zwoliten bis vierzehnten Tage an. Dann erst tritt die eigentliche Krtns ein - ^daS Lieber verschwindet, unb die Wieder^rstellung geht meist rasch von statten. Trotz einer mehrfachen Aebnlichkeit mit thphösem Fieber hält Tr. Brill die Entstehung der Krankl'eit durch den Tvvhusbazillus oder einen anderen Erreger ber log. Dpsenleriegruppe für ausgeschlosse.i. Sowohl bte BlntUntersuchung wie da^ Fehlen von Uiiterleibsstörungen stellen einen burcly* greifenden Unterschied dar. Dennoch scheint durch neuere Forschungen, die namentlich von G. A. Friedmann in Rußland ausgeführt worden sind, eine Beziehung zum eigentlichen Tpphus nicht undenkbar, und vielleicht wird es sich mit der Zett h-erans - stellen, bau die sogenannte Britische Krankheit als eine müde Form des Tyvhus anzusprechen ist. Besonders aunaUtg unb außer der sehr geringen Sterblickckeit, die weniger als I v. D. beträgt, bas Borwalten der Krankheit im Herbst und bas Fehlen nervöser Erscheinungen. Ta die Krankheit bereits in Curojoa um in Amerika beobachtet worden ist, mit ihrer weiteren Ausbreitung also gerechnet werden must, wäre ihre Auttlarung recht M A. V» ei HZ, »1 ien L, Adter- H gun'eti. Einlauf. Tausch. < // c it4z A D TFbJ m jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, V1311 WKJ v S0Jwlc mit Zl/kelfl aller studentischen Vereinigungen Liefert zu mäßigen Preisen die Brühl’sehe Univ.-Drucken». eine iunae Nmerikanerin, hak gegen einen woblhabenden tyormer, BZ. T. Nlaget, Klage auf Zalstnug von 20 300 Dollars erhoben, weil er ihr stehen Kusse mit ewalt geraubt Hai. Maget bestreuet ganz eutichiedcn die Nichtigkeit der näheren Umstände. Er bc- tmuplet vielmehr, dast bie iunge Dame ihm ihren Niimd bcveit- ivilliflft hingehalten und ihn durch Gesten 511 dem .Verbrechen' nm- ge'ordcrt habe. Diesen Lockungen habe er natürlich nicht ivibcr- f«ei)Cn können. Wer wäre dazu auch bei einer hübschen jungen Dame imstande gewesen! 9lncl) Angabe Mag.ts hat sZrl. Be ider die Küste aniänglich anders bewertet, . enn |te war nut einem Schmerzensgeld von 3« Dollars zufrieden. Jetzt aber ist ne anderer Nieiuung geworden, vielleicht weil der Jarmer opentlich behauptet hat, der Preis von 50 Eeitt pro Kust sei noch viel zu hoch. Der 'Auklaqeschri'l nach scheinen die Küsse etwas heftig nc- wcfen zu sein, denn Fraulem Bender behauptet, durch sie nicht nur einen 9lervenichock, sondern auch einige erhebliche Haittabjchnrfungen erlitten zu haben. Kleine llogeschrorul. Tie in Berlin verstorbene Witwe Bertha ALatthiaS hinterließ ihrer Vatcrnabt Krefeld 160 000 Mark zur Erbauung eines T ainen stiftes. _ ... . .. . In Xj e 15 a ai (Kanton Solothurns starb ein c-4 iabrigti starker und gesunder Mann iici Stunden naar exr AbendmMzeit unter gräßlichen Sä merzen. B i der c.T.ion ruurbe eine ..cengc 3 t r i) d) n i n im Magen des Verstorbenen gefunden. Unter dem Verdachte der «tuiit|. ut n «icuv uie o-miiii 11 uo cm _augcblid..r Liebhaver verhaftet. D.r T'rann i;t wi.der auf freien tvuB gcici.u. Es wird setzt zu ermitteln versuch!, woher das -stristhmn stammt. Pus der rheinischen Broriniialirrenanstatt Gr.i'enberg nnd drei zur Beobachtung ihre,. Geisteszustandes überwiesene Der- brecher entsprungen. Unter ihnen befindet sich der bc» rännl^ Einbrecher Kaspers.. ... . , _, u Ein auf der Veimreiie begriffener russischer Oberst sprang vermutlich infolge blöblidier Geiftesstörung kurz bot Erfurt aus dem D-Znge. Er wurde sterbend ins Erfurter Kranken. Haus gebracht. Anuucher lüeticrocri(l)L Wetteraussiebten in Hessen am Sonntag, den 7. Januar 1913: Trüb, regnerisch, Temperatur wenig verändert, windig. Ccljtc Nachrichten. London, 6. Jan. Wie verlautet, beabsichtigt England eine , neue Kongokonferenz zur Regelung der Handelt- ; Verhältnisse im gesamten Kotigobeckru anzuregen.________ sehr elast., cd)’, chinesischen Monopoldaunen 1 gc!. neid).IP undM.2.JS5 3-4 Psuna genüg, zu gro gern Cberbett. Vers. geg. .'iach- nahme. Verpackung frei. Gustav Luftig Berlin S154, Priuzcnstr. 4G k Gröht. ÄkttUdcru -pkpal. x iBk ßtfdilfl T,u!> Icrfcc. Visitkarten liefert biüiiitt Brübl'scve ttuiv. Druacrei (Sieiren. Biograph Plockftrahe 18 0170 Plockstraste 18 Eine Intrigue am ßofe Grotzes Theaterdrama in 2 Akten von de Mortton, gespielt von hervorragenden Mitgliedern der Comödie Fran^aise Paris. Die Vollkommenheit der Inszenierung, die hervorragende Darstellungsweise, dte überaus spannenden Montente und die Prachtentfaltung und Großartigkeit in der ganzen Ausführung machen diesen Film zu einem Meisterwerk kinematographischer Kunst. Liebreichs Rendezvous Ein humoristischer Schlager ersten Ranges. Vie Opiumpseise Großartiges spannendes Drama. önter Machbarn Großartige Humoreske. Fremdes Recht Ein Drama aus dem wirklichen Leben. Fajhe-Joisrnal Interessante Wochenschau. Lachssang am Oberrhein Interessante Naturaufnahme. |MEherin liest. Aufzuclitmittel f. Kälber. Ferkel, Jungvieh, gestattet eine möglichst frühe Entwöhnung, wird von den Tieren begierig gefressen und ist leicht verdaulich. Nur echt in plombiert Säcken zu5,12% u. 25 kg bei Carl Chr. Pfeiffer, Giessen (hv’Vn 9nÄX ^Dage mich ber (Srtranhing er* % kt LgsFrau e n küs s c wert sind. Es ist eine sehr HLSSb »LLLSSÄ £ rg'ilsxf s m auch der 9««” auch W Wenn cs nun „ g,o,chie«le eucpord„ung X$Lo^' [Rädchen- u. Damenkonfektion mann ein Pfeffer • Mcirktplcitz 6 Mr tT> r t N.- klick« £if n 'W X (EÖd)e st •***«» Tie Lr. Lc> war au« -Mick fun iaij® cöet Sti setzten.'« werden stritt d? oct Zu" Zozialdc rillen Äfaiienp1 an dciie und 5ra! spreche d allem an dott zn>e aesproche steine ro1 schwerste kammcr Seine 1 während mit au schwer ( eine boi habe worden dast ur 3iü>u|ti erhaltet inöi/ftri /üMisc Meiler die statt es crmüi dann hat trete, we Sedeutun im Reich gesprochei Cntschadi um die n slcllunst letzten fi ausnahmt tischen ui beseitige, abhängig ausS schp Krage u außerord arbeite] sei in de in letzten nnberechii Antrag b Mwiies ordentliche toei- erbro rntstirechei Gesx Wto Li tjrtige 3 Klassen v«li ^lainpfui y eine ?. Unti2 ? den J ^ter toj Mn«.. In reidiiortlerter Husroahl, Insbeiondere Parifer u. Wiener [RodelPKleider, Kottüme u. Bluten 2ei L-s, r, »*S: K rWn bc kste» "Sii Räumungs - Husverkauf in allen Abteilungen meines Geidiäftes. Es werden Erotzs Poften Kleiderifoiie • Ssidenitofre • Sammete in nur guten und garantierten Qualitäten fpotfbillig zum Verkauf kommen. Es empfiehlt fick, den Ofterbedarf für Konfirmanden jetzt fckon bei mir zu decken mit Rücklicht auf die wesentliche Griparnis. Aexv x> beginnt mein großer Saisoi. Seiden«, Weil«, Spachtel« und Tüll=Blufen Frnnan- Dnlafnfc in a,Ien Wehen und Sröhen, Tuch- und A 1 UUvll-1 UlviVI3 Kammgarnstoffe, leicht und halblchwer Bafift-, Voile - Stickerei - Kleider und Hla Farben PmilPn - l^nFfHTTTP in a^en ®rö^en und Weiten, mittel- und A - IWllUlllV dunkelgrauen, Fchwarzen und blauen Farben Handgeifrickfe Golfjacken in allen Farben flbend=fflänfel Kinder-Mantel Garnierte Kleider in Ichwarz und couleurt Trauer Kleider und -Bluten Mädchen- und Backfitch-Palefots Getelltchaft- und Ballkleider Mädchen- und Backfitch=Kottüme V^eiHe, fdiwarze, blaue, englische, Sports FT Ä .. /. Sammet- und Backfisch- iC. V CK ö Mädcken- und Backfitch-Kleider in reizenden Macharten