4 Bahnhofstrasse 14 skkx=-" Stea». ,, '?0 ^rvaratur'i-»^" u:-- ,l?“SSeQ^. । Wiesen 'Ihelm Dürbeck vcuÄSL", SÄ' Cnerictc folgende Partie Postcu Stehkragen teils 1 iadi J'ctncit Ellick 15 Pjg. Unsah-Hemdeil Stück 138 'Bjg. Herren-Locken Panr 19 Big. !iütk--Äkil L Paar 80 Psg. teste aller Ar; char.;cn>'tosicMlr.5-. I rnckstanelle . ’ ■ cibcr £ tafle )ovvett breit n & * cvbirRcßc « Vt. 1 oitiim-Ltostc I 130 cm bxett „ 12o. I fertigt SGijm I Posten sehr billig. , 00 Untettöinf n 15 Ps., 115 Pi» 12» P> ,4Bahnhofstrasseti| lt soweit Vorn! I> rrren hl>a"s 1.» 1- 1/ ' !> 17 ' L» den, ^7rchlibc . . ricgt»1,c. 6n ? WÄt. ÄFwcrd-nL Ä Seitenlcder äÄ0 , Mk. 4.V»' .ubwitK'^ t und ohne E. 2.95- - lnenbodcn'^^A:^ 1> Nr. 182 Erstes Blatt 161. Jahrgang Samstag, 5. August 19U «en W«tMR SutWet ÄF3? 9 A A< 9 r^tUATO^irtd- N Gießener Unuwr ggWIV|)VllV»UllJVWJVI WK General-Anzeiger für Gberhessen MM Annahme eoe aej»igtR Rotationsbrurf nnb üerlaq btr Brütfl'iditn Univ.-Buch und Stembruderei H. tauge. Rebahion, <$rpebition und Drudcrei: §chttlstraße 7. LQcinbe: ^cb: II r Den bt! vavättago^u^ Büdingen: Fernsprecher Nr. 50 Seschäflrstelle Bahnhoffttahe kb a. sliijetQcnteil: H. Beck. Die heutige Nummer umfahr 14 Seiten. politifebe Wocbcnfcbati. (Rieften, ». August. Das schwere l£iicnbal)itunglüil bei .'hrbci ßor»0orf, das biec treuen Beamten das fitben tollete, Hai einige Aehnlich fett mit der Kataitiovbe von Mulltteim. Beide wurden, wie man versichert, biudi die 5d)iilb eines Beamten veranlass Cbrool)l beim Bahui os Müllheim eine Gleisuntcriührung durchbrach, erkannte man vorläufig den Lvkoinonvfülsrkr als den allein Schuldigen Er war, trotz ausdriictlicher An Weisung, zu rasch gefahren Darüber, ob die Gleisunter jührung bei langsamerer Anbrt untn allen Umstünden ßand> gehalten hätte, wurde nicht viel gesprochen Es heißt so häufig, von enu > Lokomotivführers Besonnenheit häng« das Leben vieler Menschen ab. Sollte man da, wenn auf einer SchueUzugsßrecke eine bestimmte Gefahr lauert, die Perantwortlichteit des Losomotivi'iihrers nidinvcscnllrcki ent lasten, andere Beamte, im jage unb aur der Ztrcch, in diese BctanliDortung teilen? Tas; bei Müllheim 11 Menschen ihr Leben lassen mußten, layt diese fjragcJd)oii bcicduigi erscheinen, Für die Zugentgleisung aut der Strecke Hall e Berlin wird, wie es heißt, ent Weichensteller veran: wörtlich gemacht werden Ter D»3ug ivar durch falsche Äeichenslelliing auf ein Auswcichglene geraten, das für einen fahrplanmäßig vor dem D-jug Hersahrenden Güter ,ug bestimmt war. Tiefer Güterzug hatte am MitOvoch Verspätung und war schoit eine Station früher abgeleitet und von dem Schnellzug nberholt morden Tem Weichensteller von Niedergörsdorf soll, imc neuerdings verlautet, das Surndbleiben des Giiterzugcks nicht gemeldet worden fein, w daß vielleicht nicht er, sondern ein Stationsveamter bet iochbarstatiou Blonsdori die Schuld an der Entgleisung tragen wurde. Die amtliche llntersuchnng ist noch nicht völlig abgeschlossen Man darf aber schon ycute die Frage ct leben, iü der Sahrbienfi ans der Strecke .Halle—Berlin einwandfrei eingerichtet, ist sie nicht zu sehr belastet ? Wenn es '.ichtig ist, was die „Tentsche Tageszeitung" schreibt, daß auf icbcni Gleise der yvciglcifigcn Anhalter Bahn burcli schnittlich all cf i eben M i nu t e tt ein Jug fahre, so wird dte Sache bcbentltd). Es soll allzu häutig Vorkommen, daß ein Güter ober Personenzug, wie bei Niedergörsdorf, auf ein Auslveidigleiic gebracht u ird. Solche (füge litten oaun natürlich ebenso häufig unter Verspätungen Bestätigt sich das alles, so würde ein Teil der Schuld an dem letzten Unfall auch bic mangelhafte Anlage der Anhalter Balm tragen müssen. Beide .Katastrophen, bei Müllheim fotvoh! wie bei Niedergörsdorf, bedeuten eine Mahnung für die Bahnoermaltung. Nicht auf eine Bestrafung bei beiden ichuldigen Beamten kommt es in erster Lime an — sic werden für ihr Per fehlen natürlich zur Verantwortung gc zogen werden müssen — wichtiger erscheint es, das; die Eisenbahnverlvaitniig den Betrievsmängeln, aus die man hinweist, schleunigst steuert. Was fickt ctiua als mangelhaft herausgestellt haben sollte, muß ohne langes Bcsimten ab gestellt unb geändert werden. Wenn die Anhalter Bahn nier Gleise erfordert, dann soll man sie ohne falsche Er sparniSrücksichten eben bauen. Tic ewigen Reibereien auf dem Bat lau haben dieser Tage eine llcberrafd)ung gebracht Nach so mannigfachen Berickilcn über Siege und Erfolge der türlischen Truppen führer fommt auf einmal das dicke Ende Beim letzten Wechsel des Oberkommandos zur Unterdrückung des alba nifchen Aufstandes hieß es \a zwar schon, an die Stelle eines energischen, zugreifenden Truvpenfülsrers sei ein milder abwartender, ’bivlomaiifierenöer Soldat getreten Tas scheint letzt bestätigt zu werben, freilich ist zu allen Miß Helligkeiten noch eine Spannung mit Montenegro, wo bic Malissoren ^uiludtt gefunden l aben, hittzugetrelen. Tie Herren Empörer erhalten vom sungtürkifchc.i Regiment un geahnte ,;itgcständnisse, gerade so. als ob sie ans blutigen Lck'lachten sieggekrönt an ben Busen des Vaterlandes zurück lehrten. Schadenersatz, Straferlaß, Ttenernachlaß am zwei Jahre, Wiedererrichtung bei zerstörten Käufer und tne Ei füllung ah ihrer früheren Wünsche. Es wäre, so scheint es, wirklich besser gewesen, wenn die hohe Pforte s r ii h e r ein Einsehen gehabt hätte. Wenn sie den Wünschen der Albaner, bic un türkischen Reiche ihre Eigenart bewahren wollen, gleich cntgegengetoinincn tuäre, so hatte sie diesen blutigen, dornenrcicheii Umweg sich ersparen können Man war |id' doch wohl in Monftauuiiopci von vornherein klar darüber, das; bic Behandlung der stolzen Albaner, die von jeher bei Türkei die besten solbaten stellten, bejonberc Vorsicht ct heische. • Rach langen Verwickelungen und Venvauolungen wird eines Tages auch der marotkanische Schmetterling als fünft liri) au»gebrütctcr Spätling die tzulle verlassen. Rach den heute vorliegenden Berichten ist bas Fieber wieder zurückgc gasigen. Eine in Berlin tuid Paris verabredungsgernaß i erau gegebene Erklärung weist daraus hin, daß beide Regierungen in den Grundsätzen sich gc einigt haben. Tie Pariser Blätter wissen immer etwas ntei/t als die deutschen. Es fommt also höchst wahrscheinlich ZU ..Komvcnintioiuii" für Teutschland außer halb Marotlos, während bic beut(d)cu wirtschaftlichen An spräche auch fernerhin gütig berücksichtigt werben sollen Natürlich steh: das zunächst aus dein Papier: Frankreich hat bisher trotz der .'tbrnamungcu mit ben denOchen Inter essen nie viel Feberlesens gemacht. Ter „Temps will neuerdings wieder erfahren haben — der Q’Cbanfe war früher schon einmal auigetaucht — Portugal werde in die Teilung mit hineingezogen. Wir follen von der poNn giefischen Kolonie Angola einen Teil bekommen. Tie Einzelheiten sind zwar nach der amtlichen Erklärung noch stcht ' st, man in Pari-, von unr Franzosen /riegi V r nichts Tie englische Presse schlägt zwar auch recht friedliche Tone an, aber, nachdem Tcutschtands Anspruch' in Marvtko g t u n dsätzIi rti zurück gedrängt sind, wer bürgt dafür, daß hu- späteren einandersetzungen Übei ente deutsche Gebt tserweit reiche diplomatische Hilfe fick Werden wir uns am Ende mii einem ausgebrannten Hvdi flächenstrich Angolas begnügen müssen? Auch der Weg der Verhandlungen zu Algeciras war langsam und müh sam, und cs i'i si x - id i . Hk viel dabei heran gesprungen. Planen die englisch sranzöjischen Freunde jep: Vie überwundene Krifis, Tie heutigen Mudungen, welckse eie Vage wieder ruhiger erscheinen fassen, lauten Berlin, 4. August. Fn den Unterredungen zwischen Eain b ou und v. 5l i d er l e n -W äch t er hat eine A n Näherung über den prinzipiellen Stand vunft stattgcsmideii. Tie Ausarbeitung des Einzelnen erfordert etngeliende Prüfung, womit zurzeit hie zuständigen Reick,sresforts befaßt sind Tas Ergebnis wird dann di-rw die Reichskanzlei dem Kaiser zu unterbreiten fein Dazu meldet die „Köln. Jtg noch aus Berlin Tie Mitteilung h.-. WolN'cben Teicnravheiibiircaue i". iph amuucl/men ivar, keine t n i c i 11 fl e h c u t i (b c d x f 1 cu r «i, sondern Frankreich h n i »i mhhi not bet ‘ öffentlich ung e i n v e r n a n d e n erklärt V. ■> m nm eine Ant'aluuing in einer Einigun». .kki ü'fiii. nbn .vin- uoi läung nidn mein Wenn di .limabening übet d u grundiä ... . Standvnnfk in flchiimcn Beratangcn cr'oLu-. i» heat c>n wie man tu er meint, vielte,ch: ein üf(H(. x! e 11 b ■ man zmn Votschafter der 8 c t c i n i a t e n Staaten in Berlin ernannt, nachdem der Kaiser dieser Aabl zugr stimmt Hal Ter neue amerikanische Bot-uafter in Berlin UMipe, io schreibk das Bert Taste-dl., am 28 Mär; 1857 in Pittsdwst lieberen Er ist von Haufe aus ulroßiudusrrieller unb war jrüirx Prüfiden: der Carnegie Steel EomvaM' Auf bu’if Präfidcm irtiit veracht etc ci im Fahre 1S97, c sah. Dtc vi^: rrzmcigte Sücratur einer Epoche im Großen und <• :n cn ;u ubfrichaucn wußte, itc haben ihn manchmal von Dem Boo.ii Der T atiachen hmrocggeiragen, auf dem ei sonst al» streng Philologe so wßßand. Aber gerade cieic Verbindung eine» ii.a lerii'ch feinen Ahnungsvermögens und sorgsamster Bcoöachtui- erd' d ? Kleinen und Kleinsten haben au» ibm Do» Ideal eine. .-uesarbcitcrs geschaffen, dem unvcrgänglidjc Werke gelungen sind. In Jakob Grimm, dem .'Utmcißer Der demschen Germannu., per eh ne Scherer Den eigemlichen Begntnder der Wissenschaft, die Zivilisation zerstört oder nur behindert würde durch unnötigen Argwohn, der aus Unwissenheit und Mangel an Mäßigung entstehe. Selbstbcschränkung sei dringend nötig. Wie vortrefflich würde es für den Frieden der Welt sein, wenn, gerade wie Engländer, Franzosen, Nüssen und Amerikaner mir das beste voneinander glaubten, dieselbe Tendenz auch zwischen den Engländern und Deutschen beginnen würde. Augenscheinlich gebe, es keinen unüberwindlichen Grund dagegen, ältere Freundschaften zü bewahren, während man neue knüpfe und die Erwägungen der Selbstverteidigung nicht ausgäbe. Ein solcher Wechsel würde wahrscheinlich die finanziellen Lasten erleichtern. Deshalb sollte England danach trachten, seine Nachbarn ringsherum zu verstehen und seine insularen Eharakterzüge zu verbessern. Wenige Tinge seien wünschenswerter, als daN England und Deutschland einander verstchcn lernen. Zur (Entführung Richters. Athen, 4. Ang. Tie Agence d'Athönes erklärt die über den Transport des gefangenen Ingenieurs Richter über die griechische Grenze, Der im Einverstarwnis mit den griechischen Grenzoffizieren geschehen sei, verbreiteten Gerüchte als Erfindungen böswilliger Berichterstatter. Es sei festgestellt, das; die Gefangennahme Richters auf türkischem Gebiet erfolgte, wo sich seit mehreren Wochen sowohl der Gefangene als auch die Räuber befanden, die mit den lokalen Behörden in Saloniki im Briefwechsel zur Regelung der Frage des Lösegeldes ständen. Saloniki, 4. Aug. Ta behauptet wird, die Räuber hätten den Ingenieur Richter in der Grenzzone Tirnavvs rn Griechenland verborgen, wurde eine Kompagnie griechischer Sott baten mit der Abstreifung jener Gegend betraut, diese führte ;edoch zu keinem Ergebnis. Die $d)ieösgerid)tsoerträge der vereinigten Staaten. Washington, 4. Aug. Die Unterzeichnung der Schiedsgerichts Verträge erfolgte unter großer Feierlichkeit in der Bibliothek des Präsidenten im Weißen Hause in Gegenwart Tafts und der Vertreter der betreffenden Staaten. Staatssekretär Knox und der engl. Botschafter Bryce unterzeichneten den Schiedsgerichtsvertrag mit England, den mit Frankreich unterzeichneten Knox und ein Vertreter der französischen Botschaft, da der Botschafter Iusserand augenblicklich in Paris weilt. Die Mitglieder des Senats glauben nicht an eine baldige Ratifikation der Verträge. Einige Mitglieder des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten sprachen die Ansicht aus, daß die Verträge in den Methoden mangelhaft seien, die vorgesehen find, um für schiedsgerichtliche Regelung bestimmte Fälle vor einen Schicdsgerichtshof zu bringen. Der .Anklang, den jede auf die Erhaltung des Weltfriedens hinzielende Bewegung in der öffentlichen Meinung findet, wird doch schließlich zweifellos die Ratifikation der Ver- trägc sichern. Heer und Flotte. Berlin, 5. Aug. Unter den Regimentern der Garde- k a v a l l e r i e - D i v i s i o n, die in den letzten Wochen Divisions- ererzieren in Altengrabow abhielten, sind zahlreiche Erkrankungen vorgekommen, die auf eine Ruhrepidemie schließen lassen. Wahrscheinlich werden große Teile des Regiments der Garde du Korps, der Garde- Kürassiere und beider Garde-Dragvnerregimenter im Lager von Alten grabow isoliert werden. Die Regimenter werden daher voraussichtlich weder an der Kaiser- yarade noch an den Kaisermanövern teilnehmen. Metz, 4. Aug. Ta auf dem Truppenübungsplatz Clsenborn Erkrankungen an Ruhr aufgetreten sind, ist es notwendig geworden, den Platz zu räumen. Infolgedessen kehren die dort befindlichen Truppen des 16. Armeekorps, der 68. Infanteriebrigade und der 33. Feldartilleriebrigade am 5, und 6. August in ihre Garnisonen zurück. Deutsches Reich. Die württent bergische Z w e it e Kammer hat das Lotteriegesetz gegen die Stimmen der Sozialdemokratie und des größeren Teiles der Volkspartei angenommen, ebenso den Staatsvertrag mit Preußen zur Regelung der Lotterieverhältnisse. Ausland. Der Kongreß der französischen E i s e n b a h n a n gestellten nahm mit 262 Stimmen bei 26 Stimmenenthaltungen eine Erklärung an, welche die Sabotage mißbilligt. Der Ausschuß des ungarischen Abgeorduetcn- die Entwicklung der deutschen Volksseele erforscht: seinen Tank, den er stets in vollgültigen Tatsachen abstattete, hat er ihm dargebracht in Der meisterhaften Biographie Jakob Grimms, die man nicht mit Unrecht die „Bibel des deutschen Philologen" genannt hat. Mit leuchtenden Farben hat hier der junge Scherer am Anfang seiner eigenen Laufbahn das Musterbild eines echten Gelehrten gezeichnet, dem er selbst sein ganzes Leben lang nachgestrebt hat. Tie öerausgabe Der „Denkmäler der deutschen Poesie und Prosa", die der 26jährige mit Grimms größtem Schüler, Müllenhosf, zusammen unternahm, führte ihn tief hinein in die Anfänge und Tiefen des deutschen Wesens, als dessen Grundzug er die große Leidenschaft und die Hartnäckigkeit int Guten rote im Bösen bezeichnet hat: noch weiter zu den Quellen stieg er in seiner „Geschichte der deutschen Sprache", in der er es unternahm, den Ursprung germanischen Sprechens und Denkens nachzuweisen. Scherer, von Geburt Oesterreicher, war unterdessen mit 27 Jahren ordentlicher Professor an der Universität Wien geworden. Aber der freie, nur nach Wahrheit strebende Mann, in dem die leichte Anmut und die sprudelnde Lebendigkeit des österreichischen Geistes sich mit leidenschaftlicher Aktivität und einem stolzen Ernst vereinte, war seinen Landsleuten nicht Oesterreicher genug. Er zeigte ihnen zu schroff ihre Fehler, er stimmte nicht mit ein in den allgemeinen Jubel, und als man in dem so lange vernachlässigten Grillparzer plötzlich den großen National- oidjtcr entdeckte, bekannte er in einem berühmt gewordenen Aufsatz leine Abneigung gegen den Schöpfet Der „Sappho" und bahnte in tiefgründiger, pspchologisch-ästhetischer Untersuchung den Weg zu einer unbefangenen Wertbestimmung des großen Ocsterreichers. Solch schonungsloses Bekennen und die heiße Liebe zum deutschen Reich, Die Verehrung des aufstrebenden Preußen machten ihn in Wien unbeliebt, so daß er einen Ruf nach der neubegründeten Straßburger Universität annahm. Als herrliches Geschenk brachte er seiner neuen Wirkungsstätte mit O.' Lorenz zusammen die „Ge- sckiichtc des Elsaß" Dar, deren literarischer, von ihm geschriebener Teil den Deutschen zum erstenmal zeigte, wie man gründlich und gelehrt und doch anschaulich-lebendig, spannend-interessant Litera- lnrgeschichte schreiben kann. 1877 wurde er nach Berlin gerufen, und hier hat er das Wert vollendet, das ihn am meisten bekannt gemacht Hal, seine deutsche Literaturgeschichte, eine großanige Freskodarstettuug unseres Geisteslebens von den frühesten Anfängen bis zu Goethes Tode. Um Goethe als das Zentrum sammelten sich immer mehr alle Interessen Scherers. Er ist der Begründer einer Goethe- Philologie, die ans der allseitjgen Erlenntms der Tatsachen das Seelenleben und Die Kunst des größten Deutschen ergründet, um Den letzten Wahrheiten der bcutidkii Kultur überhaupt aus die Spur zu kommen. Dieser menschlichste aller Philologen ist Dem menschlichsten aller Dichter näher geloinmen als jeber andere Gelehrte^ denn er besaß Dieselbe große Gabe, al_> ein ewiger Frager und Sucher den Kern der Tinge zu ergründen, aus Ahnung und Sehnsucht die Wahrheit zu erkennen nstd das Wunder des Genies, das dem profanen Auge stets unbegreiflich und unerklärlich bleibt, in Sinnbildern darzustellen. it a u f c s verurteilte die Abgeordneten Pal uni) Poszgay Dem Abgeordnetenhanse öffentliche Abbitte zu leisten, was diese taten. Deutschland und die Revolution auf Haiti. Nach einer Meldung des „Newyork Herald" aus P o rte- au-Prince ist ein Offizier des deutschen Kreuzers „Bremen" mit 45 bewaffneten Marinesoldaten an Land gegangen. Tie Marinesoldaten wurden auf der deutschen Gesandtschaft und bei verschiedenen deutschen Kaufleuten verteilt. Die Landung ist auf Ansuchen einer Bauunternehmungsgesellschaft erfolgt. Aus Stadt rund Land. Gießen, 5. August 1911. ' Tageskalender: Samstag: Kaufmännischer Verein: Militär-Konzert im Garten des Vereinshauses abends 8 Uhr. Biograph: Neuer Spielplan. Kinematograph: Neu-r e-pielplan. • • Auszeichnung. Ter Großherzog hat dem Lokomotivführer Karl Hilgärtner zu Ntdda aus Anlaß seiner am 1. August d. Js. erfolgten Versetzung in den Ruhe- stand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" verliehen. • • Erledigt sind: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Neu- Isenburg; eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an Der Gemeindeschule zu Sprendlingen; eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Mühlheim; die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wald-Amorbach. Das Präsentationsrecht steht dem Fürsten zu Löwenslein-Wertheim-Rosenberg zu. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Dem Inhaber der Stelle kann eine Ortszulage gewährt werden; eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Langen. * * Postpersonaln achrichten. Verliehen aus Anlaß des Scheidens aus dem Tieitste: das Hessische Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschriü „Für langjährige treue Tienste" dem Ober-Brielträger H a b e r k o r n in E h r i n g s h a tt s e n. Etats- mäßig an gestellt: die Telegraphengehilfin N o l 1 in Bad- Nauheim. A n g e n o m m e n als Postagent: Bürgermeister Krug in Schwarz und Glasermeisler Z e i ß in Holzheim. Freiwillig a u s g e s ch i e d eit: die Postageuten Handwerk in Holzheim und Krug in Schivarz. *• Doktorjubiläum. Montag, den 7. d. Mts., begeht in seltener geistiger und körperlicher Frische der in den weitesten Kreisen der Stadt hochgeschätzte Rentner Dr. Adolf Mettenheimer sein goldenes Doktorjubiläum. Die Philosophische Fakultät der Universität Jena hat dem Jubilar in außerordentlich anerkennenden Worten das Doktordiplont erneuert und ihm durch den derzeitigen Dekan die Glückwünsche der Universität übermitteln lassen. DaS Elogium des Diploms lautet: „Adolphus Mettenheimer, Giessensis, pharmo- copolae eruditissimus et optime meritus, studiis chemicis, botanicis, pharmacognosticis semper de- ditissimus.“ ** Evangelisch-lutherische Konferenz für Oberhessen. Man schreibt der Tarmst. Ztg.: Nachdem außer der Freien LanoeSkirchlichen Veretnigung auch die Frankfurter Konferenz hessischer Geistlicher und die Friedberger Evangelische Konferenz Eingaben gegen die Aufhebung des Examenszwangs in Gießen für künftige Diener der hessischen evangelischen Landeskirche gemacht und die Veröffentlichung ihrer Eingaben in dieser Zeitung bewirkt haben, legt die evangelisch-lutherische Konferenz für Oberhessen Wert wenn auch nicht auf Veröffentlichung ihrer Eingabe, so doch auf die Konstatierung der Tatsache, daß auch sie bereits vor etwa einem Jahre eine von ernsten Bedenken eingegebene Bitte um Aufhebung des Examenszwangs in Gießen an Großh. Oberkonsistorium gerichtet hat. Sie läßt sich in dieser Forderung auch nicht durch die in den Gegeneingaben angeführten Gegengründe beirren und ist der Zuversicht, daß Die Berechtigung ihrer Forderung schließlich doch anerkannt wird und daß die kirchliche Gegenwart mit ihren neuesten Erscheinungen sie immer mehr als berechtigt und dringend erscheinen lassen." ** Iit der letzten öffentlichen Stadtverordnetensitzung fielen, wie wir schon gestern bemerkt haben, auch einige Worte über die Berichterstattung. Stv. Justizrat Grünewald meinte im Anschluß an Die Erklärung des Stv. Dr. Ebel (die keine Richtigstellung der von uns früher veröffentlichten Sätze enthalten hat), die Berichterstattung über Die öffentlichen Sitzungen habe oft manche Bemerkungen verstümmelt wiedergegeben; besonders wenn man sich einmal impulsiv äußere, sei man in die Hand des Berichterstatters gegeben. Ta das allgemein gehaltene Urteil sich auch auf den G. A. beziehen tonnte, haben wir bei maßgebender Stelle Erkundigung eingezvgen, wobei uns versickfert wurde, daß unsere Berichterstattung bisher zwar selbstverständlich die Verhandlungen nicht immer wörtlich wiedergegeben habe, daß sie jedoch stets einwandfrei gewesen sei und den Sinn der Ausführungen, abgesehen von kleinen Irrtümern, die immer einmal vorkommen und leicht berichtigt werden können, korrekt festgehalten habe. Heute schreibt uns Stv. Justizrat Grünewald: Gießen, Den 5. August 1911. An Die Redaktion des Gießener Anzeigers Gießen. Verehrliche JRebaftion muß ich leider bitten, das Referat über Die letzte Stadtoerordnelensitzung in zwei Punkten zu berichtigen. Ich habe nicht g"sagt, der gemeinnützige Bauverein habe bei der Bürgermeisters nicht das Entgegenkommen gefuiibeit, das er verdiene. Ich habe lediglich die Anfrage gestellt: „Ter Herr Oberbürgermeister rootte mitteilen, woran die Frage des Geländeerwerbs für den gemeinnützigen Bauverein hänge." — Auf die allerdings heftige Entgegnung des Herrn Oberbürgermeisters habe ich erklärt, ein Vorstandsmitglied habe mich zweimal ersucht, diese Anfrage zu stellen, weil der Fortgang der Sache aus unbekannten Gründen sich verzögere. Von mangclltdem Entgegenkommen der Bürgermeisterei habe ich kein Wort gesagt. Ob das Vorstandsmitglied sich auf die Entgegnung des Herrn Oberbürgermeisters, der Bauveretn habe gar feinen Grund zur Beschwerde, äußern will, muß ich ihm ebenso überlassen wie die Verantwortung für Den mir erteilten Auftrag. Zweitens ift~ cs mir gar nicht eingefallen zu sagen, die K r o f d o r f e r Straße sei seit acht Jahren aufgebrochen, sondern die Rod Heimer Straße seit acht Tagen. Hochachtungsvoll Stadtv. Grünewald. Wir haben unseren Berichterstatter hierüber gehört und er bleibt Dabei, die gestrigen Sätze hätten den Sinn Der Anfrage l'.cv Herrn Grünewald richtig wiedergegeben. Ta wir natürlich Die Verhandlungen nur gekürzt und nicht wörtlich wiedorgeben icii, wird es immer schwer sein, jeden einzelnen Redner völlig zufriedenzustellen. Der letzte Satz der Zuschrift des Herrn Grünewald weist lediglich auf einen Druckfehler hin. • • Die Neustadt wird anstelle der Gasbeleuchtung ebenfalls elektrisches Licht erhalten, womit den bered), tigten Wünschen der dortigen Anwohner Rechnung ge- tragen ist. " Die Einkaufspreise für Rindvieh sind erheb- lich gesunken. Trotz de§ sehr billigen Angebots ist Schlacht- vieh bei dem Ucberangebot bei unseren Metzgern in Gießen schwer unterzubringen. Ochsen in bester Ware werden mit 80-84 Mk., Rinder 1. Sorte mit 75—80 Mk., 2. Sorte mit 68—70 Mk., Kälber 1. Sorte mit 70—74 Mk.. 2. Sorte mit 57—65 Mk. je Zentner Schlachtgewicht angeboten und bezahlt. * * Alice-Sch ul-Verein. Am 1. und 2. August fand in Abt. II des Aliec-Schnl-Vereins (Seminar für Hauswirt- schaftslehrerinnen'» die staatliche Prüfung der Seminaristinnen, in Gegenwart Des Regierungsvertreters Profesior Dr. Alles, Kreisschulinspektor und der aus Mitgliedern des Vorstandes bestehenden Prüfungskommission statt. Sämtliche junge Mädchen — neun an der Zahl — bestanden mit gutem Erfolge in Theorie und Praxis. * * Bei der Prüfungskommission für das höhere Lehramt waren für das soeben verflossene Sommer - semester nicht weniger denn 119 Kandidaten gemeldet. Hiervon können 10 sogenannte Erweiterungsprüfungen in Abzug gebracht werden, die von früher bereits mit Erfolg Geprüften freiwillig zur Erhöhung ihrer lehramtlichen Verwendbarkeit abgelegt werden. Von den verbleibenden 109 Bewerbern sind 93 zu einem Ergebnis gelangt, während 16 durch Zurückstellung oder Rücktritt für diesmal ausschieden. Von jenen 9.3 haben 19 nicht bestanden, 74 waren erfolgreich, und zwar 63 beim ersten Anlauf, während neun auf Grund einer zweiten und zwei auf Grund einer dritten Prüfung ans Ziel gelangten. Mit „ausgezeichnet" bestanden vier, mit „sehr gut" 24, mit „gut" 28, mit „genügend" 18. Auf die sprachlich-geschichtlichen Fächer entfallen 12 nichtbestandene und 46 bestandene Prüfungen, darunter vier „ausgezeichnet", 17 „sehr gut", 14 „gut" und 11 „genügend". Auf die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer entfallen sieben nichtbestan bene unb 28 bestanbene Prüfungen, Darunter sieben „sehr gut", vierzehn „gut" unb sieben „genügend". — Faßt man die Vorbereitungsschule ins Auge, so kamen von jenen 93 Kandidaten 41 vom humanistischen Ghmnasium (28 Philologen unb Historiker, 13 Mathematiker und Naturforscher), 29 vom Realgym- nafium (20:9), 23 von Der Oberrealschule (10:13), das sind 44 Proz. unb 31 Proz. und 25 Proz. An den 19 Mißerfolgen ist bas Gymnasium beteiligt mit 7 (= .37 Proz.), das Realgymnasium mit & (= 26 Proz.), die Oberrealschule mit 7 (= 37 Proz.). Bei ben 74 Erfolgreichen erscheinen unter „ausgezeichnet" Drei Gymnasiasten unb ein Realgymnasiast, unter „sehr gut" 12 Gymnasiasten, sieben Realgyinnasiasteii, fünf Oberrealfchüler, unter „gut" 11 Gymnasiasten, 10 Realgymnasiasten, 7 Oberrealschüler, unter „genügend" 8 Gymnasiasten, 6 Realgymnasiasten, 4 Oberrealschüler. Im ganzen entfällt vom Erfolge auf das Gymnasium 46 Proz., auf bas Realgymnasium 32 Proz., auf die Oberrealfchule 22 Proz. ** Ter Ausnahmetarif für Düngemittel und Rohmaterialien der Kunstdüngererzeugung wird bis einschließlich den 30. April 1917 für Den Binnen- und Wechsel verkehr Der preußisch-hessischen und der Lldenburgischen Staatsbahnen, der Reichseisenbahnen 'in Elsaß-Lothringeu und der Militäreisenbahn verlängert. Kreis Büdingen. H. Büdingen, 4. Aug. (Gemeinderatssitzung.) Anwesend waren: Bürgermeister Fendt, Beigeordneter Tottcr, Die GemeinderatsmitglieDer Schulz, Treser, Hinkel, Rullmaim, Keil, Diemer, Wittekind und Schäfer, als Sachverständiger Kreis straßenmeister Straub. Ein Gesuch des Landwirts Friedrich Eckert I. um Erlaß des Beitrags zn Den Kosten der Kanalisation im Steinweg, wird abschlägüch beschieden. — Nach den Beding ungen über die A u s f ü h r u it g der Kanalisation haben die Hauseigentümer nur zwei Anschlüsse kostenfrei zu verlangen. Mehranschlüsse sind auf Kosten Der Anlieger auszuführen. Bei den früheren Kanalisationen war von einem Kosten- ersatz Der Anlieger abgesehen worden. Tie Bewohner der Bahnhofstraße, von Denen jetzt diese Kosten gefordert werden sollten, erhoben Dagegen Einspruch. Der Gemeinderat erkennt den Einspruch an und sieht von einer Erhebung ab. — Von Der deutschen Gesellschaft der Kaufleute mar ein Beitrag zur Errichtung für Erholungsheime beantragt worden, dieser Antrag wird vorläufig z u r ü ck g e st c l l t. — Zur Feststellung der Rechtsverhältnisse an Den Stadtmauern war von der Aufsichtsbehörde Die Anfertigung von Meßbriefen empfohlen worden. Ter Gemeinderat steht diesem Ersuchen wegen der Kosten ablehnend gegenüber. Tie Stadtmauern und Türme sind, forocit sie nicht durch Tausch in das Eigentum des Fürsten übergehen, bereits auf den Namen der Stadt im neuen Grundbuch eingeichrieben. Anliegern, die etwaige Rechte geltend machen wollen, bleibt es überlassen, dies bei Großh. Amtsgericht zu beantragen. Vertrag mit Dem Unternehmer über die bereits vergebenen Pslasterarbe iteu wird nach eingehender Beratung genehmigt. — -Lent in Der vorigen Sitzung bereits beratenem (96)1(0) um Verlängerung des K an als in der Mühltor- straß-? wird entsprochen und die Arbeiten noch in diesem Jahre au«geführt, wahrend die Kosten im nächsten Jahr verrechnet werden fallen. — ä.tc Erledigung eines Schreibens des Notars Justizrat Kraft, roegen ilblehnung verschiedener Rechte in das Grundbuch wird vertagt. Tie Akten sotten Dem Rechtsanwalt Keil zur Emnchtnahme übersandt roerben. Ter von ^rvßherzogl. ^.berförfterci Büdingen voraelegte Wirt fchastsplan wird genehmigt. — Die Prüsung Der Pf nor'scheu R echnung wird Der Kommission und Der Verwaltung Der Stis- tung überwiesen, nachdem der vorgelegte Vermögensnachroeis eingehend geprüft worden war. Das Vermögen der Stiftung bc> tragt nahezu 50 000 Mark. Zur Teilnahme an einen in dmem Herbst in Darm,ladt stattsindeuden Kursus über Vogel- 1 chutz follen junge Leute interessiert werden. Vön einem Beitrag A. den Kosten aus der Gemeindekasse wird vorerst abgesehen. — j£ic Befchluffe der Gaswerkskommission iDcrben genehmigt. Als wesentlich kommt, in Betracht, daß Die Kohlenlieferung für das Gaswerksupter fehr günstigen Bedingungen^ auf 2 Jahre ait Ludwig Schulz vergeben wurde und daß bei Der städtischen Straßen -. beleuchtung Die Einführung bet Fernzündung beschlossen ist. Kreis Friedberg. L. F r i c d b e r g , 4. Aug. Der vom Ministerium angcorbnctc Zeichenkurfus jur Volksfchullehrcr wurde während der Sommer jenen in den beiden Seminarftädten Alzey und Friedberg ab gehalten Er begann hier, wie bereits mitgeteilt, am 10. Juli und wird morgen vormittag geschlossen werden. 24 Lehrer, vor nebmlidj auö Oberhessen, nahmen daran teil. Heute abend findet für Die Teilnehmer eine Abschiedsfeier statt. Geh. Oberschulral Scheuermann wohnte heute Dem Unterricht bei und sprach Nch lehr anerkennend über die Leistungen aus. Bad-Nauheim, 5. Aug. Mit den Vorarbeiten zur Errichtung des Grand-Hotel Bad-tziauheim wurde im Jahre 1910 begonnen, im Frühjahr 1911 wurde Der Bau in Angriff genommen LS vnirde befonderer Wert darauf gelegt, daß der Rohbau während ^^^"'ermonate erstand und vor Beginn des Winters unter ad) nimmt. Zur Saison 1912 wird ein absolut gesundes Haus den Gast empfangen. Da Der jetzige heiße Sommer den Bau voll kommen austrocknete. Tas Grand-Hotel Bad-9!auheini liegt am dem vom hessischen Staate erworbenen 5400 Quadratmeter großen Grundstück, von allen vier Seiten frei und vom eigenen harten umgrenzt Tie 80 Meter lange Ostfront, sowie die Süd- leite haben als direktes Gegenüber den 1100 Meter langen Gradier bau. Der seiner Umgebung eine ständige kühle, ozonreiche Atmosphäre spendet, während die Nordseite Den Blick hat in die neuen Ahe Gx'se Nr. 14. 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(=37$ unter „ausgezeichnet" br: unter „Kbr gut" 12 tzva int Obenealschüler, unt- aitanen, 7 ObenralschLu Realgymnasiasten, 4 £bt- 1 Erfolge auf to tzj» laiium 32 Proz., auf d» sür Düngemitle irer;eiigung wird bis ei.- en Annen- und Wechi^ td der Lldenburgisch,- en 'in Elsaß-Lothringer en. mcinderatssitzun: )t, Aeigeordneter Tomi refer, Hinkel, Suite.'- s Sacf/öerflänbi/tT.^r.' )es ^anbwnti ' i Kosten ber Mnc. in. — Nach den Mr-- Slanalifation Ijci-.i e kostenfrei zu Derlanga : Anlieger Muütec ivar von einem fcto trden. Tie 9a* t diese Kosten gejoK spruck. Der ©aneinixu on einer Erhebung ab. - er Kaufleute mar c Meinte beantragt iwmi igeftclli. - 3ur u{,; an den Stadtmauern w unn von Meßbriefen eint iht biefem ErsuchatFgf Sladtmauem und rm das Eigentum des o»iv Stadt imneuknEmM lechte geltend majenito» Amtsgericht ju beantrab- mer über die bereits w nach eingehender Serow, Sitzung da«» b* Kan als m der MM eiten noch in dieiem > ÄT" gt= B-nn-^Sm ■- vermögen da « infn g IV Teilnahme,un (1 ** . i ssgss-' I inzunou»» cit5 mügetell', £e(jr£t, * «rM\ *8* *,,! “M'L «»«■'‘“Sb‘il £idt'ain'cben Athleten in Eisen wurde der SüngLunvicr Schl if ske von seinem Gegner so Ixftig zu Boden geichleuderl, daß er einen Bruch der Wirbelsäule erlitt unb ftar b. Tie Kruder des in M ö 1 n vernorbeiien ,ic Bilanz für da» Rechnungsfahr 1910 zur Vorlage ge* angen. Ter seit dem 26. April d. Z. tätige neue Vorstand und Aufsichtsrat der Sasse hoben durch rastlose und ,ach- gemäße Arbeit es dahin gebracht, das Saitlerungswerk wesentlich zu fördern und der Beoollerung des Westerwalds wieder Vertrauen zu der Genoffenschaft einzuflößen. Trinkanlagen und Wandelhallen, die, vom hessischen Staate mu beoeutenbrrn Kostenaufwand gebaut, unb in ihrer gtoHjugigen Gestaltung wobl unübertroffen sind. Diese Anlagen schließen oie beiden Zruifjudkn, Sur- und Xatlibrunnen em. Uben-c 1-cDoriuqt iinb die anderen «honten mit dem Blick in die Varl cnlagen, rtärtai und Felder Tas Grand-botel Bad Naiibeim erl in 170 ?>rcmdenztmmer mit 220 Betten unb 1'0 Baderimmeln nnr> jirivat Toiletten, zahlreiche abgeschlossene Bohnungen, be- üehend aus 1 r.vat Korridor, Salon, cm ober mehreren Schlaf tmment, .^ab -immcrn, Tienerjimmer. Auch zwei Prlvatwokx unngen mit l 'onberem Eingang vom Garten auS, die Privat oillen für sich bilden. Besonberer Wert ist auf große, luftige Jimm^r gelegt: sämtliche Zimmer haben einen Meter liefen Vorraum, ccx jebe» (berausch vorn Slorribor sernhälk, sowie warmes unb falt . ’litßcnbeJ Wasser unb Fern-Telephon Tas Erb- neschosi oient in seinem ganzen Umfange ber Repräsentalwn. kirne gedeckte Vorballe, bte dem Gatt ermöglicht, direkt vom Wagen in das Innere de» Hauses zu treten, führt in eine Emv jangshalle, in ber drei Fahrstühle, Treppe, Nczepiwn, Kaffe, Portierloge usw. sich befinben. An diese grenzt die eigentliche 300 Quadratmeter große Halle unb an diese reckt» schließen sich Xieie» und Schreibzimmer, Tarnen» und Musiksalon, Billardsaal nnt englischen und französischen Billards, Rauchzimmer und Bar und links das große Restaurant, ber Jrühstückssaal unb ein kleines Speisezimmer. Ebenso, wie bas ganze HauS nur Außen- zimmer bat und sämüiche Fenster einen treten Blick in den Park und Die Märien bieten, liegen auch sämtliche Räume beS Erd- aefchoiie- Im Frühslückst'aal sieht man bte Kurgäste, die beim Früdkonzert ihren Brunnen trinken, aus- unb abwanbeln. Tas Restaurant gewahrt durch große Glasscheiben freien Blick in bte Parkanlagen, bic bfeite, 35 Meter lange, vor ber Halle laufenbe Terrasse mit bequemen Korbmöbeln, durchweht von ozonreicher Luft der 0kabierrocrte, bietet Ruhe unb Behaglichkeit. Tas Grand-Holcl hat eigene Wascherei unb Bäckerei. ES ist eine he» sondere Tiatkuche mit eigenem Personal errichtet. Tie Zubereitung der Speisen erfolgt so, wie sie in jebem einzelnen Falle vom Arzt Dctorbnct werden. Äussührenber Architekt unb Bauleiter des Hotels 'ft der bekannte Baumeister Müller-Erkelenz, Köln; Bauherr und Besitzer üorenz Jefchke, langjähriger erster Tirektor im Hotel Adlon, Berlin. ---- Bad-Nanheim, 4. Ang. BiS zum 3. August sind 25900 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem m Offenbad), 5. August. MU der Frage der entgeltlichen sFeuerbcstattung beschäftigte gestern der Ftiedhoi-und Anlagenausschui) derStadtverord- netenrerjatnnuung. Ed wurde durch Beschluß herbeigeführt, daß fürderhin Feuerbestattunaen auf Ersuchen für jeder- mann unentgeltlich erfolgen sollen: dock) hängt die unentgeltliche Feuerbestattung von der Beschaffung eines ?.'ormalsarges ab, der 30 Mk. kostet und nicht kostenlos gestellt werben kann. Es sollen aber fernerhin auch billigere Särge im hiesigen Krematorium zugelassen werden. Tic unentgeltliche Feuerbestattung erstreckt sich natürlich nur auf Einheimische. — Im abgelaufenen Monat wurden in unserem Krematorium 21 Feuerbestattungen gegen 20 im Juni vorgenommen. Tavon entfallen 13 auf Frankfurt am Main, je 2 auf Tarmftabt und Aucroach und je 2 au Siebener Strafkammer. X Gießen, den 4. August 1911. Lärm am Osterfeste. Ter Hausherr batte behauptet, die Kinder des bei chm in Miete wohnenden Schreiners R. B. Ä. hätten den Hausflur verunreinigt Darüber war dieser so empört, daß er sofort eine Auseinandersetzung mit dem Hausherrn herbei führte, bic feiner- 'eits so lärmend verlief, baß bte Leute auf ber Straße stehen blieben. Dies war am ersten Öfter tag. Am na dm en Tage hatte er einen Skandal mit einer anderen Mieterin im Hau e, der gleichfalls die feiertägliche Ruhe in empfindlicher Weise Horte Ter Angeklagte ist deshalb wegen Ruhestörung vom hiesigen kchösiengericht mit zwei Gclditra'en von je ,echs Mark beitrau .ii gegen daS Urteil Berufung eingelegt Alk et aber heute seine Gegner alS Zeugen aufmarfdjiercn iah, jog er es vor, seine aussichtslose Berufung zurückzunehmen, umsomehr, als er selbst der Ansicht ist, daß er doch ein bischen laut gewesen sei Zwei Genossen von der Landstraße. Ter Metzgergehik'c H. B. von MoSbach ist vom Schofungerichi zu Vilbel und der Taglöhner L. S. von Ruhlkirchen ist uom Schöffengericht zu Alsfeld wegen Bettelns mit Haftstrafe belegt worben. Außerdem haben bic Gerichte ausgesprochen, baß die Angeklagten als arbeitsscheue, uiwerbesserliche Bettler jtad) Dettumer Strafe der Landespolizeibehorde zu uberroeuen seien. Beide Angeklagte sind vielfach, insbesondere wegen Bettelnd vorbestraft Sie sind auch schon beide dein .'lrbeitsliaus überwiesen worden. Es muß ihnen bas aber schlecht geiallen haben: benn bic Haftstrase wollen sie gerne hmnehmen, aber nur leine Ueberiveisung. Tas Gericht ist aber der Ansicht, daß arbeitsfähige kräftige Personen, die ernstlich um Arbeit bemüht find, auch solche hnben können und nickn zu betteln brauchen, insbesondere zu dieser Jahreszeit, ivo es vieliach, hauptsächlich in landwirtschafttichen Betrieben an Arbeitern mangele. Ti: Berufung ber Angeklagten wurde deshalb Aurüdgcioicfen unb nach verbüßter Strafe beginnt für die beiden fahrenden Gesellen der Landstraße wieder die geregelte, ober uiwcrgnüglichc Tätigkeit im Arbeitshausc. Ter Streit um die Goffe. Ter Landwirt I. G T. von Ober-Wollstadt ist vom Gen- barmen ;iir Anzeige gebracht worden, weil er schmutziges Wasser ans seiner Küche auf bic OrtSstraße habe absließen lassen. JJZad) ergangenem Strafbeiehl unb erfolgtem Einspruch ist er vom Schöffengericht zu Friedberg zu drei Marl Gclbstrase verurteilt morden, rtdjung, indem er angiebt, er habe ein n Brunnen in der Müdic und nur das übcrihcBenbc klare Wasfer bleibe und nicht ab fließe, so daß eS sich schließlich mit Schmutz vermische, so sei das nicht seine Schuld. Tic Gemeinde möge die Goffe neu pflastern laiicn, daß das Wasser abstieße. Tiefe Angaben des Angeklagten weiden durch Die Beweisaufnahme nicht widerlegt, so Dai; eas Gericht das verurteilende Erkenntnis auf' i)eot und den Angeklagten freifv richt. f jfcubad), Gießen, Hanau und S;ofl)cim im Taunus. Tic C ;bbcftauungcn betrugen einschließlich der 10 Bestattungen int Stadtteil Bürgel insgesamt 129 gegen 82 im Vormonat. Tte Sterblichkeit bet .stinder war infolge der aroßen Hitze ganz bedeutend. Während im Juni 43 .stinderbeslattungen iu verzeichnen waren, betrug deren Zahl im $uli 76. — jit den Offenbacher Gummiwerteu von Stockicht in bei Lprenblinger Landstraße sinb infolge forlgesetzler Tiffc- renzen bic organisierten Arbeirer ber Bollreifenadteilung gestern in ben Ausstand getreten. Tie Arbeiterschaft will, wie verlautet, die Stockichtfchen Produkte boykouteren. ch. Bingen, 4. Ang In ber Rühe von hier wurde ein Zigeuner verhaftet, von Dem man glaubt, daß man in ihm den Jterl gefangen bat, der am 22. Juli in einem Mornfelb »wifchen Hechts hei in und Harrhcim den Gcnbarmeriewachtmeister Niegel lebensgefährlich verletz! hat, indem er mit einem großen Revolver einen Schuft auf ihn abgab. Ob man den als Täter verdächtigten (smfi Ebender Damit gefaßt hat, muß sich noch beransstellen. Ureis Wetzlar. ---- Dornholzhausen, S. Ang. Ein Opfer feines Berufes wurde der hiesige Totengräber unb Wasenmeister Anton Viehmann. In der vorigen Woche war er beim Oeffnen einer an Milzbrand verendeten Rui) behilflich. Tic ihm vom NreiStierarzt unb dem hiesigen Fleischbeichauer gegebenen Vorsichtsmaßregeln beachtete er nicht, ini Vertrauen auf seine unverwüstliche Gesundheit. Dadurch zog er sich eine Infektion zu, und schon am Sainstag zeigten sich an seinen Sinnen die ersten Spuren einer Milzbranderlranlung. Ter behandelnde Arzt übcnuieS ihn am Montag der UniversitätS- 21milici)cr Wetterbericht. Oefsentliche Wetterdienststelle Gießen. WetlerauSfichten m veilen am Sonntag, den 6. August 1911: Lechfeind bewölk!, noch meist trocken: Zcmperahir wenig per- ändert. ________________________________________________ Ter diesjährige Obitfeacn unb seine rationelle Verwertung. Was nutzt uns ein solches Obujabr, wenn wir uns dessen Ertrage nicht in Dauerware verwandeln, um wiche in obstarmen Iadren verwerten zu können. Wer von diesem ('Jcbaiitcn auogebt. wird niemals sein necruicteö Obst zu Schleuderpreisen absetzen, sondern ebenso wie die Slonkiüenfabntcn und Dorranstaiten das billige Obit loulcruicrt ausiveichern und den Nutzen, den man in obftatmcit jabreu für br.artine Ihaoarate in Die Uaöcn trägt, felbit einiiecken. Nun fragt es 'ich. welche Oviwerwertungs Metbode ist tvohl die beste und oortctlbaftcftc ? — Aus diese Frage gibt uns »Mertens Cbübudilem fnr den vausbait" izn be.'.icUeu durch alle Bttchhand- lungeui Die Antwort, daß die fchueitste Herstellung von Dauerware in obstreichen Jahren Die beite tit. da hierbei größere Mengen schnell vorübergehenden Obstes haltbar gemacht werden können. Hierbei tritt nun das Dörren des Obftes besonders in Den Vordergrund, weil gerade hierin sämtliche vorerivahnten Borteile enthalten stnd. Getrocknete Früchte lasten sich nn eigenen vaitclio.it auf verschiedene Stilen verwenden und hat man schöne mavltiäbigc Dörrware her- gestellt, so kann man den llcbcrfluh fteis für hohe Preise an den Mann bringen. Marktfähige Ware kann man jedoch nur dann er- steten, wenn man sich je nach Umfang feiner Obitanlaae eine Dörr cinricbtutig anschafft, wie solche in „Mertens Dörrbüchlein" empfohlen und von Der Firma Bal. 21* a a o in Geisenheim a. Nhein zu beziehen ist. Laut Slaialog genannter Firma liefert btcfelbc schon für wenige Maik einen praktischen unb schön auc-geftaiteten Llüchen- Dörravvarat für aui jeden Ltochherd passend, ebenso größere Trocken aöuaratc nut eigener Feuerung, zur iieverwaitigung von ielbit den größieii Ansprüchen in obstreichen Fahren. Auch für die übrigen Obftverwertuugoniethoden Heien geiiamuc Fabnt stets das Best evpiobic in Durchtreibmafchinen, Saft- und Beerenweinpresien, 'UluUlcu, öhdraui. Wein- und Mviipreffen, Einlochapparate mit («läter und ttinkochkesfel re. Auch haben sich in den letzten Jahren die ^ausbacköjen zum Brotbacken im eigenen Haushalte sowie die Fteischrancherapparate genannter Finna vorzüglich eingefüart, zn mal da beide Avvarate gleichzeitig auch zum Trocknen von Obst zu ucrtuenbcn find. 12me foldje uuiridjtuna sollte Überall da am Biave teilt, wo Der Obstbau auch in obnreichen Jahren eine möglichst 1,0he Rente bringen soll, statt das Obii zu geringen reifen adzu geben oder gar noch an das Bieh zu uernitteru. Da sich genannte Liockenavparate ebenso gut noch zutu Dörren von Gemüse eignen, diirite sich daher eine derartige Anfchaffutig in der Hauc-Haltun,, Albach, den 3. August 1911. 4865 Ter Vorstand. 06374, Sonntag, den 6. August 1911 Zusammenkunft im Plülosophenwald bei Mitglied Haruicket. Um zahlreiche Beteiligung bittet lvs.$) Ter Vorstand. Danksagung. Für die zahlreichen Beweise innigster Teilnahme während detz langen Krankenlagers und bet dem Dahinscheiden unserer lieben, teuren Gattin und Mutter sagen hiermit herzlichen Tank Ludwig Aruold II. und Tohu. Sonntag, 6. August, von nachmittags 4 Uhr ab: Gartenfest . Garten der Restauration Svuck Freunde u. Gäste willkommen. 48M in Gießen Versteigerung. | Moutaa, den 7. Auguü d. 3-, norm. 10 Ubr, verneigere ich im Auftrag der Kotikursverwai iniigderHaista Pneuniatitwcrke b). ut. d. H., in deren Montur, tfcibncfti-rncr Weg 13, gegen Barrnhlnng 1 Maffcuichrauk, 1 Schreib mafchiue mit Tisch, 1 Glas verschlag, ein stociicitigiv Stebvult, 1 .Mopicrprefsc rnt: llutcrictranr, 1 Schrank mit Glasschiebetüren, 1 «ebrant für Akten, 1 großen Tisch, 2 Stühle, 2 Trcbitüble, ein Schlüneltchräukchen, 1 Regal, 2 Minen mit Fachern, 1 großen Packtisch, 1 Toppelschreibtiich 2 Schreibfestel, 1 Garnitur beuchend aus: 1 runden Tisch Bank, 2 Stühlen, 2 Schein und verschiedenes andere. Versteigerung findet benimmt Hart. Born, Genau-Vollzieher VT Verelcijreruug. "W Montag, den 7. ds. Mts., nachm. 2- 2 Ubr, sollen dahier Walltorur. 6 (Tarmit. Haus): 1. tz Lchlafzimmereinrtchtungen, 1 Büfett. 1 Divan, 2 Dtzd. Stuhle, 5 Tische. 1 Ladeneinrichtung, 70 l>aar Herrenfchnnr'liefel. eine Schretbiimichitte. 20 Soner, zehn Schließtörbe,'2oVaarReostaitgen, 1 Klavier, 14u steinerne Tov-e, 10Mistbeetfenfter,2Saffenfchranke. mehrere Bferde u. Lvagen, sowie Halts- u. Küchengeräte aller Art; LI. eine 'Jiaomaitbaie zwangsweise oerueigcrt werden. Versteigerung ad 11. nubet bestimmt statt. Gießen, am 0. August 1911 Setoel. GertchtsvolUieher. Visitenkarten Ueiert r&Bcu ana oilügsi Bruhl'Khe ilherl Rappmaiin's Wta Frankfurt a.M., Schnurgaste 55. Täglicli gLOoppelkoezerl des berühmten Blas ■ Orchesters „Fortuna" sowie des Oberbayer. Gebirgsenfemble ^Lust. Brüder." Hiunorift. Stimmung! Rummel- B-äbrend des Radfahrer-Festes Tag und Namt geöffnet! Tren'vunkt der Gießener Sport freunde fow. Freunde n. Bekannt. Linie Hauptbabnoof. ES lohet ergebene ein ’489(> A. Rappmann früher. Direktor des Äolofieumr-. aoooooooooa R.-Cl. „Hassia“ Samstag, 5. August: Mitglicder-PkMüiiülmg im Bootshnuo. 4^59 Ter Vorstand. Ws«-UM erteilt zu jeher Tageszeit t4C: Th. Bäulke. Tanzlehrer Wolfftraße 9, Ecke Kaiser-Allee. 36444 Morgen Sonntag Tanz-Musik Bäulke, Kaiser-Allee. Privat- Tanz-Unterricht erteilt zu icbcr Tageszeit Karl Schmidt, Tanzlehrer Wctziteingalle 31 «742 steht jedermann frei zur Besichtigung ohne Kanrewang. bequem aU PreiKcrböliung. Ifna:d Dito xiu t Blstkhrd. | Um eine sof. «chttn uud zu tilgen. Garantiert Katalogpn-ise ohne Man verfange den ko*tenloe<-n Bewach unseres Vertreters zweck* Vorlegung von Zeichnungen. Entwürfen eto unter genauer Angabe der ^dre**c. größere Geld* 11*5»be zu vermelden, aber |-|gj ryq trotzdem jedem Gelegenheit zu geben, sein ______ Hochelegante Wohnung;« - Einrichtungen Konipl. Herrenzimmer :: Speisezimmer :: Schlafzimmer KlubMChsel, IjederNofu*. 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Uhr. im Restaurant Metropol, Blockstrasse (1. Stock). Tagesordnung: Bericht über das abgelaufene Geschäftsjahr. — Rechnungsbericht u. Entlastung. v7„ Der Vorstand. Oamenverein ~ Slencgraph.-Geseliscliail Gabelsherger • Äz • Gabelsberger Sonntag;, den 13. August 1911. nachmittag** I I hr FamilienAusflug nach dem Philosophenwald, daselbst Konzert and Tanz. Schriftliche Einladungen ergehen nicht, auch sei darauf aufmerksam gemacht, dass die Veranstaltung nur für die Mitglieder der drei Vereine und deren Angehörige .stattfindet. v5/8_________________________________I>ie Vorstände._____ Leihgestern. Sonntag, den V. August Großes Preisschießen des Kaninchen- und Gefliigelzuchtvereins bei W. Denn. Sehr wertvolle Preise. .Hierzu ladet ein |4898] Der Vorstand. BTograpff P lockst raße 12 06363 Plockstraße 12 Jeder Film ein Tchlager! Das Geheimnis der Vergangenheit Großes, äußerst spannendes Drama von Frontignam. Von französischen Künstlern gespielt. 350 Pieter lang. Mm seltsames Äleitraer Eine vorzügliche Humoreske v. d. alten Freund Lehmaun gespielt. Eine Katastrophe Großes, fesselndes Drama aus dem wirklichen Leben. Tcv Hund ist schuld, komischer Schlager. Die Strafe eines Vaters, flro^"Äifenbc-' Ein ^lnsflttft in die römischen Rninen hochinteressant. Piefke veranstaltet eine Parforcejagd Humoreske. Der gute Dagobert Große, köstliche Komödie, von Herrn Prince (Moritz) gespielt. Ihn 2 Verorn ehemaliger IW er Giessen Sonntag, den 6. Auanst, nachmittags 1 Uhr: Familien - Fest auf der 1,ieh;g!*höhe, verbunden mit ftoiucrf, Prcisichicßcn, Kindcriviclc«. Lanz. Die Kameraden werden ncbcicn. mit ihren Anmilien icdjt .snblrcidi zu erscheinen. Morgens i i Hhr Srüindiovx cn mit ftonjert bet .Manier nö Amcud lEab Amend» An dem (£innaiifl auf der LiebigShvhc n-erben die Vereino- QbAeidieit und Mitglieder! art en mi^nen.ebrn.Der Vorstand. fiistiv-tiolüssi in Vitmlioni kommenden Sonntag, den 6. August d. Fs. feiert der Zwcigvcrcin Gicncn der Gustav Adolf Stiftung sein Jahresfest in Watzenborn, wozu alle Freunde der Sache frcunblidnt eingeladen werden. Beginn des Gottesdienstes 2' Uhr nachm. Acifurcbini r: Herr Pfarrassineut Ldiorlernmer. ^(ntvrndteu batten die Herren Pfarrer Köhler, Pfarrer (tzombel. Psarrassiiteiu Strack und Herr Dekan 2 trod. Ter .Kirchenvoritand zu Watzenborn Steinberg. _________________«_____Sommer lad.__D5's Zu dem am Lonutag, den 6. August slattiindenden Oartonfestver“ea tasädter Kirmes ladet ergebenst ein Eintritt frei. der Festwirt: U6315 W. Scliermnly (Restauration zum Pfaus, Neustadt Gastwirt Koch Für gute Speisen und Getränke ist beiteng gesorgt. Sonntag, den 6. und Montag, dcu 7. August Kii*c^we8lifesi wozu freundlichst einladel (X53651 Kinematograp i Bahnhofstraße 54. (06369) Bahnhofstraße 51. lie Sünderin X Drama von Mme. A. Thier rn. Frilzcta inii sein Ruptiirni humoristischer Schlager. An nerhÄßtzsr hochsvannendes Drama. Uoüziß Iontotini eine tolle Humoreske. Der alte Fabrikherr hervorragendes Drama auö dem Leben eines Fabrikanten. Müller aSs Schlafwandler eine köstliche Huinorcske. Rom, die ewige Stadt herrliche Naturaufnahme. Tonbild : Niederländisches Taukgebet. Sonntag, den 6., und Montag, den 7. August: weihfest wozu ergebenst einladel 06213 Fritz Schön, Gastwirtschaft „3um alten Fritz". !OBW' m — TSHnMBEnHBMHHHBI "Restaurant VVindhof. Kalte und warme Speisen zu jeder Tageszeit :: Täglich frisch Kafleezehäck :: Schützer Auerhahnbräu, hell 3 m Ltr. 10 Pfg., dunkel */ioLtr. 12Pfg. :: Schattigerdarten :: HerrlicheTurrn- «iu>sicht :: Korporationen und Vereinen große und kleine . . Säle zur Verfügung Auto-Garage und Pferdcställe ■ M7?-i Kohlhcy e r. n^ako = ßem(len( bunte und »eißs N Oberhemden, fowie Zacken und ßo[en W — in groher Auswahl ■ — W. Hug.Wödg, Seltersweg 60 t>3 SsS EsS ESS niifgited der Rabatt-Spar-Vereinigung Arbeitsvergebung. Tie bei detn Neubau eines Wohnhauses erforderlichen Maurer-, Zimmer-, Dachdecker- und Spcuglerarbeiten sollen auf dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Zeichnungen und Bedingungen liegen bis Dienstag abend, den 8. August, auf dem Bureau des Unterzeichneten offen ltnd find 'Angebote daselbst einzureichen. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt ausdrücklich vorbehalten. Zuschlagsfrist 3 Tage. Lich, den 5. August 1911. 4909 Lotz, Architekt. Amtlicher Seit n , Gießen, den 3. August 1911. Betr. : Lehrerwitweu. An die Schulvorstände des Kreises. Die Erledigung der Verfügung vom 18. Juli l. I. — Kreis- blatt Gr. ->6 - bringen wir mit Frist von 3 Tagen in qesl, Erinnerung. Großh. Kreisschulkommission Gießen. _______________________ I. B.: W e l ck e r.__________________ ,7,^ m . o , ,.. , , Gießen, den 3. August 1911. 8ctr.. ^ehrbucher für ländliche Fortbildungsschulen. an die Schulvorstände der VQnbgctnciubCii des .siretses. Tie Erledigung der Verfügung vorn 1. Juli I. I. - Kreis« blatt Nr. al bringen wir mit Frist von 3 Tagen in qeiL Erinnerung. Großh. K reissch ul koin Mission Gießeu. I. V.: W c l ck e r, Beknunriuachnna. Bctr.: Milzbrand zu Treis a. d. Lumda' Bet einer 5lu() des Wilhelm Becker IV. in Treis a. d. Lumda tu Milzbrand icstgeftellt worden. Desinfektion ist an- geordnet. Gießen, den 4. August 1911 « Grollherzogliches Krcisanlt Gießen. . V.: W e l ck e r, Bekattntmuchnng. Bctr.: Milzbrand zu Mendorf 0. d. Lahn. Aer unter dem Viehbestand des Gg. Amend in Allendors a. 0. Lahn ausgebrochene Milzbrand ist erloschen. Gtesten, den 4. August 1911. Großherzogliches Kreisamt Gießeu. _______________ I. V.t Welcker.________________ ^riiiiHiuinaaramv Bctr.: Llnsteckender Sckxndenkatarrh zu Albach. -ter unter dem Rindvieh zu Albach ausgebrock)ene Scheidcn-i katarrh ist erloschen. Gießen, den 4. August 1911. 0 Großhcrzogliches Kreisamt Gießen« I. V.: Welcker.