16(. Jahrgang Zweiter Blatt Nr. 154 trtäelnt IS-Nch mit Ausnahme de, Sonntagfi. stellen. * Diensta. Mittwoch Gabelrbergersche Stenographentagung. Märkte. II. Getreidepreise in Mauuhei m Ecke Neustadt I.6C 5.00 LOO i billig chanfenster. Gießen, 4. Juli. W6rM die. ÖO Kg. Schlachtgewicht 80—95 Rlk. ' Kg. Echlachtgw. 88-96 Pi. 61-63 „ Herr Pfarrer Ausseld und der §a0 Zatho. Im Han^tgottesdienft ber Johannislirche wurde nm 2. Juli auf der Kanzel der Fall Jatho von tzcrrii Pfarrer Ausseld erörtert. Er glaubte, daraus eingehen zu müssen, weil auch die Zeitungen, die er amtshalber halten müsse, ich in unklarer, irreführender Weise mit dem Fall beschäftigt hätten. Die Kanzel ist ein Platz öffentlicher Rede; btc Glocken, bic zum Gottesdienst rufen, gehören nicht einer till dahinlcbenben geschloffenen Privatgesellschaft; was auf ber Kanzel gesagt wirb, ist nach Zweck und Wirkung ein bestimmender Faktor der öffentlichen Meinung. Somit hat die Presse, auf welche in der Predigt ab und zu Bezug ge- nomnien wird, auch Recht und Pflicht, auf der Kanzel 7, Kg. 86-94 Psg. , 88—92 , 7, . 70-90 „ MMchen lrhe'nnicheu «chiltzcn- 1911 zu Landau, Pfalz 8. Juli: A lZ Gewerken mitgeteiü, datz die Bantoerbindlichkeiten zurzeit 43 000 Mark berragen und die 33mi-altung hoffe, nach Einziehung der Zubuße für absehbare Zeit nicht an die Gewerken heranzutrelen. SDIagnum bonum Dik. 4.25—0.00, weiße runde 0.00—0.00, Äelb- fleifchige blaue 0.00—0.00, rote Alk. 0.00 bis 0.00. SaarlouiS: Rote Lader Mk. 0.00—0.00, andere rote Sorten Mk. 4.50-5.00, SUlagnum bonum Alk. 0.00 bis 0.00, weiße runde Mk. 4.50—5.00, Gelvsleifchige blaue Mk. 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00. (Alles zu Vor kiirzeni war ich aui öcm Hoherodskopf; ich bestellte mir ein GlaS Milch — „Alilch geben wir nicht ab" — hieß es da. Tiefer Tage wollte ich aus dem 0) l e i b e r g ein paar Eier essen; — „Eier haben wir keine" Ein „Nörgler." Weizen 100 Kg. 21.35-00.00 Mk. Roggen 100 Kg. 17.35—00.00 2,'ik. — Kartosselmarlt-Bericht vom 3. Juli 1911. Dortmund: Rote Lader v.üO-u.OO, andere rote Sorten Mk. 0.00— 0.00, Spielplan der vereinigten zrantsurter Sladttheater. Schauspielhaus. handel. — Die Gewerkschaft Klösterweide in Philippstan bei Braunfels hat ihre Gewerkenverfammlung abgehalten, bei der- 43 Gewerken mit 079 Kuxen vertreten waren Ter Jahres- abfchluß wurde genehmigt, ioibic Entlastung erteilt und ein- Zubuße von 100 Mark auf jeden Kux bewilligt, die je zur Hälfte crm 10. Juli und nach dein Ermessen des Grubenvorstandes nicht vor dem 5. Oktober ein gezogen werden sollen. Es wurde den Die „6ltf| eiter LmniliendlLtter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, da» „Kreisblatt filr de« Kreis Eießen" zweimal wöchentlich. Tie „r«vdwlttfchastttchen Seit» (ragen** erscheinen monatlich zweimal. Dienstag, 4. Juli 1911 Rotationsdruck und Berlag der Brühl'schen Universität« - Duck- und Stsmdruckereu R. Lange, Ließen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Echul- straße 7. Expedition und Bering: e=^5l. Redaktiome^Kl 12. rel.-Sldr.:Llnzeiger'Lkeßen. ig, 4. Juli, abends 7 Uhr: „Lumpaci Bagabundus.' wmlwocy, 5. Juli, abends 7 Uhr: „Lumpaci Vagabundus". Donnerstag, 6. Juli, abends iy2 Uhr (letzte Vorstellung vor den A«» Hesse«. Die Gemeindesteuerreform. R L- Darmstadt, 3. Juli Tie Vcrstandi gungsverhandlungcn zwischen ben Finanzauc n ber beibm Ständekammern über bic MernnngSv r ichicdeuheiten des G e Ni e i n b c u m l a g e n - G e, c tz c n t wurf S sind nunmehr zunl Abschluß gelangt. 2er Finanz anSjckuß der Ersten Kammer Hal sich am Samstag mit ber Beratung über die von der Regierung gemachten Verniui- inngsvorfchläge beschäftigt und heute die Verhandlungen darüber fortgesetzt. 2er Finanzausschuß der Zweiten Kammer hielt gleichfalls heute eine Befvrechung über diese Vorschläge ab, bereit strengste Geheimhaltung anemvfohlen mürbe, nm bic vertraulichen Erörterungen nicht zu er» Id meren. Heute nachmittag traten alsdann die beiden ,1 inanzausschüsfc roicocr zu einer gemeinschaftlichen Beratung zusammen, der als Regierungsvertretcr Finanzminister Braun, Minister des Innern v. Hom berg l und die Gehcimerate Tt Becker und Ben beiwohnten. In dieser Sitzung, die bis /J Uhr dauerte, ist über bic Haupt,achlichsten Lifferenzpunkte eine Perstanbigung er. zielt worben, und zwar am der Grunblage der regierungs- ,citigen Vermittlungsvorschlage. Tas Ergebnis dieser gemeinsamen Beratungen soll der morgen zu,ammentrctenden Zweiten Kammer, wie auch den Mitgliedern der Ersten Hammer gedruckt vorgelegt tverden .. Tie weitere Bel>andlung der Sache wird in der Wet,c erfolgen, baß fich am nächsten Mittwoch zunächst bic Erste Kammer mit ben Kompromißvorschlägeu beschäftigt, die die Beratung und Abstimmung darüber als ersten Punkt der Tagesordnung zur Erledigung bringen wird. Gleich darauf wird dann am selben Tage auch die Zweite Kammer in du- Beratung über diese Abänderungen eintreten, womit dann hoffentlich die Verhandlungen über btc Gemeinde mnlagenrcform endgültig zum Abschluß kommen werden. ' 2tc Fraktionen der Zweiten Kammer haben für Dienstag nachmittag Sitzungen einberufen, um bic neuen Abmachungen ber Finanzausschüsse zur Erörterung zu statt. — ..... —------------- -- Zu dem zweiten Tag des Tcutichcn Kougrcffes ,ur Volks- (EtitttciällöL und Jugendsviele waren außerordentlich üielc Vertreter von »w» Staatsrcgicrimgcn, ber Armee, von stabten, schulen und Vcr- (Für Form und Inhalt aller unter dreier Rubrik stehenocn JUUfu einen anwesend. 2er Vorsitzende des Kongresses, Laudtagsabg. übernimmt Die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Dr. v. Schenckendorf s. verband mit seiner Begrüßung btc Verantwortung.) . Grundgedanken für eine nationale Erziehung und entwickelte dies (Ließen, 4. Juli. Vorbedingungen für eine Hygiene des ganzen Menschen. Es folgten Vorträge von Geh. Regierungsrat Professor Dr. Zuntz, Berlin, über die Physiologie der Spiele iinb Leibesübungen und von Lurninspektor Möller, Altona, über die Frau und bic Körperkultur. Am Nachmittag fanden die in Dresden feit langen Jahren bestehenden vaterländischen Festspiele statt, an denen bic Kongreßbesucher teilnahmen. Am Abend erfolgte m einer großen Versammlung die festliche Vertünbigung der .siege. Der nächtte Kongreß wird in Heidelberg ftaitfuiben. Schaufpielhausferien): „Uiebea." Das Schanfpielhaus bleibt von Freitag, 7. Juli, bis Samfitag, 5. August (einschließlich), geschlossen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesftn Alb Äahn V.), tzch. Greb (V. , Emil Becker V. , Will». .'Seiler Realg.h Silh. Werner V III. Preise: Fr. ^rfilaitbrati ,V. , Art. Plm'ck Ges... K. 'Rüfen Gei , Walter Bicklcr V Lobende Erwähnungen: Paula Bonorins (T. V . . 2. Abteilung (120 Silbeni I. Preue: Lina «ra'ck <'T V £tto Hvmbcrgcr Gnmu. , Johanna Eise 2 V . Luife Wink D.'V , Lttilie Schmidt 2. V. , With. Lahr Gynm. H Preise: Fritz Marx Gnmn. . vcrm. Mäurer Gei. . Sxh. Käufer V , Konrad Scheer V. , Fr Weidemeier (B. , tzch Weißbach V. III. Preise Marie Luck 2.-9?. , Rud. Schmidt «Realg. , Paul Reumann B... ... 3 Abteilung (140 Silben). Ehreuprcnc: ’oermann Bun olad. , van» Sckncioer Sck.-R.', Alfred Schneider (akad I Preise: Paul Muller akad. , Wilh. Jordan Lck. R. , Gutt Götlelmann ^V , (Smit Geitz Sch.-R. , vermann Junker .akad. , Erick Sckmidt afab. , Vans Stichel akad. II. Preise: Wilh. Gilbert V. III. Preise: Äarry Kahn V , Paula ,'öaienfriig in späterer Zeit geprägt worben ist. .. Grade dieses Beispiel zeigt aber, wie übel es ist, die Wirtsamkeit eines Pfarrers danach zu beurteilen, ob er in irgendwelchem Punkt der Lehre dies oder jenes für recht hält. Grade der Fall Jatho fällte darüber die Augen öffnen. Da Jatho aber hier in Gießen nur wenigen persönlich bekannt ist, so ist es vielleicht angezeigt, gerade auf eilten unserer geschätzten evangelischen Geistlichen hier am £rtc zu exemplifizieren, und zwar auf Den mü vollem Recht von seiner Gemeiltdemnd sehr vielen außerhalb seiner Gemeinde yochgeckchteten und geliebten Herrn Pfarrer Aus- felb selbst. xüer Jatho, hier Ausseld: beides treue, tresf-! ^ck^blckmle'Rähr- mid Krämgungsnuttel, e liche Seelsorger Völl christlicher Zuveriicht und voll freund-1 Drogerien ufro., Paket (ca.Kilo' Mk. 3.-. znmdelcgung ber ^dcc: st ihren Gästen" cs Sanbancv Tlimvercins vereinigte» Gesangvereine jeucrioerf mit bengalischer hes nidari-Abend und Tanz- aner Biirgerverems nn Tonuerstag komische Darbietungen der Wt*9. *** ,cZkl!»chtm>g in »« $<*1( “ Biofon ein Kraftspender für alle Schwache und Nervöse. 2Jt ü n tf) e n -- (Sicfing, den 12. Febr. 1911. Ich habe 4 Wochen Ian« täglich Bw'on getrunken, auf 1 Lane Milch 1 i£ßidnel voll, trüb und abends. Es ersetzte mir mein Frühstück und Abeudei'en und ift infolgebcifcii gar nicht teuer. Ich war nanv lieft sehr blutarm und nervenschwach, io daß es Zeit war, etwas zur Siärkung der Rervcn und überbauvt des ganzen Körpers zu tun. Zu meiner Freude konnte ich auch bald wahnichmen, day iw in Biofon bas Richtige gefunben hatte. Es in mir febr gut bekommen und mein Altgemeinbennden ward auf das Biowniriuten hm viel befier; Strait und Energie haben ndi gehoben und tni bekam Diel mehr üuit und Freude zu Stllem. An Körperaewlcht haue ich vor Biofongebrauch 100 Pfd.. nach dem selben 114 Pfd- Auch mem Aussehen lönrbe besser. Bwion n't im Gefchmack iehr gut, da es kakaoahnlich ichineckt: meine sunöer moUcn es desba.b auch gerne nehmen. Habe Biofon schon mehreren Veuten empwhlen, .da ich mii cuteni bJeroincn sagen kann, daß es nir 'Lroache Berwnen oencr" Kränigungsmiuct als Biofon S^t. Kalhi Wurz, Werin^erttr. 24 II. ! Umcrfchriti begtanvi.it : Kunizrat Rom. Itotar. Biofon nt das beste gsnnitei, erhältlich in Apotheken, R B. Darmstadt, 3. Juli TrcErneuerungs- Wahlen zur Zweiten Kammer stehen für Anfang "Rovember bevor. Die Kreisämter sind vom Ministerium des Jttnern angewiesen worden, btc Feststellung der neuen Wählerlisten für die tommenben Neuwahlen bic bic YHilftc der Kammermandate und je einen neuen Abgcorb- iiden für die fünf größten Städte, sowie drei neue Abaco ebnete für brei weitere ländliche Wahlkreise umfassen nierbcn -- bei oen Bürgermeistereien zu veranlassen. Den Bürgermeistern wird uadi der Verfügung des Ministeriums zur Pflicht gemacht, bic Listen mit größter Gcwifsenhaftig-- teit aufzustellen und vor der Eintragung der Rameu alle neuen Wähler genau zu prüfen, ob bic Voraussetzungen für bic Berechtigung zur Teilnahme an ber Wahl nach den Vorfchrifteii bes neuen Wahlgesetzes auch vorhanden )mb. R B. Bingen, 3. Juli. Der Zentrumsabgcordnete, frühere Buchdruckereibefitzer, Redakteur und Zeitungsver- leger Jak. Pennrich hier ist seit einiger Zett schwer erkrankt und, da fein Zustand hoffnungslos ist, auch heute bereits mit den Ltcrbefakramenten versehen worden. Abg. Pennrich vollendete am 20. Mat sein 62. Lebensjahr. Er gehört seit über 32 Jahren als Vertreter seiner Heimatstadt der Zweiten Kammer an. rm. Darmstadt, 3. Juli. Die Verabschiedung des h c s s i f ch c n L a n d t a g c s durch den Großhcrzog wird nach den ergangenen Einladnnaeit am kommenden Freitag 121,2 Uhr im Rejidenzschloß stattfinden. Voraus- lichtlich werden daher nur noch drei Sitzungen am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ftattfinben. Brotpreise tu Gießen L-eitzbrol 1 Kg. 62 Psg. Schwarzbrot 2 Kg. 54 P'g, iltt”8 . , Mädchens reburtellie’ ‘ Am Sonntag abend war Steins Garten aus Anlaß der 5 0 t ä h r i g c n Jubelfeier des Gabelsberger ^tcnogravben- Vercins von Gäuen überfüllt. Der Vorsitzende Lo v erosfnete die Feier. Verbandsvoriitzcnoer M u l l e r - ^stenback überbrachte namens des Verbandes die Glückwünsche für den ^nbelverein mw hob dessen reges Wirken hervor. Im Auftrag der ^tadt wrach Beigeordneter Keller, für den Bezirk Gretzen Äai enkrug- Gießen, der dem Verein em Diplom zum x>ubUauin überreichte. Referendar 'Braute überbrachte die Glückwünf-lrc des tackh ttcno- gravhisckcn ^andesamtes Dresden und hob hervor, da,; gerade aus dem Vrvein Gießen bedeutende Stenographen hervorgcgangen ictcn. v B. der Bundespräsident Pfaff, Dr. Pitz-Alsseld^ Ovvermann und Direktor Bergen. Aus diesem Grunde habe Lackten einen persönlichen Vertreter entsandt. Fräulein Ida L t r a ct trug in schöner Weise eine Episode aus Gabelsbergers ^cbeu vor und erntete lebhaften Beifall. Der Banerfchc Gesangverein trug unter Leitung des Dirigenten Görlack schöne Ehorc vor. -rte übrige Zeit des Abends füllten Konjertstückc der Kapelle des hiesigen Regiments und Ansprachen aus. Den neuernanmen Ehreumitgliederu wurden Ebrentaselu überrennt: Geh. Kommerzienrat .Heichelheim, der dem Verein tckon seit lobi als Mitglied angehört, Fabrikant Alfred Bock, Rentner Wilhelm Ferber, ber einzige neben Direktor £tto Bergen noch lebende Mitbegründer, Tirektor Friedrich Mao, Kayzleirat Lchiffnie und P-oknrift Theodor Voubel. Ferner wurde an das Ehreumitgtied Direktor Bergen als Mitbegründer eine Nachbildung des Gabels- berger Denkmals in München in Bronze überreicht. K am mann Juilmann, der mit Umsichi 14 Jahre die Kassengeschäfte führte, erhielt eine Gabelsberger-Büste in Elfenbcmmafi". Tas Wettschreiben sand in Abteilungen 100 bis 140 Silben in dem Uwversitätsgebände, das für die höheren -lb- tcilungen ir ber Dberrealickule statt. Es waren Al'teiiungen von 100 bis 320 Silben gebildet. Die Zahl der Wetuchreibenden betrug 751; 519 Arbeiten wurden mit Preisen bedacht, darunter befanden fidj 41 Ehrenvicise und 64 lobende Erwähnungeti. Es erhielten von den Gießener Vereinen: Der Verein lobl ,B.j = 24 Preise und mehrere Ehrenpreise, die Gefellickait Gabelsberger Ges.) - 9 Vreiie, der Tamen-Verein D^-V 9 Preise, der akademische Verein (akad. — 7 Preise, J).r schul ei- verein der Realschule — 5 Preise, der ^chülcrverein vom Gyninasium ^Scki.-G.> - 4 Preise, zusammen ao Preise nebst zahlreichen Ehrenpreisen. , 1. Abteilun^ (1 00 Silben . Es erhielten< 1. Prcnc: Otto Settegast Ges., »di. Piper V. , Fritz Kehr aiad. , >?ck. Schouckv.c ^Verein., Georg Kyritz (Gesellsch... II. Preise: .Ehr. Breidecker ($.), Ed. Rademaker i($€«.;, Mna Schmidt (T.-V., Tamen-Verein). , T » 1 Abteilung 160 Silben). I. Preise: Alex Karnbach .'B. , Lina Karnbach, nebst Ehrenpreis (D.-V, , ^V , Andreas Reining (V.', Gg. Scholl (Ges. , Frdr II. Preise: Karl Müller 'Gei . 5)ch. Ohr V.). 5. Abteilung 200 Silben. II. Preis: rat Pros. Dr. Kruger 2lui;er Konkurrenz. > 6. Abteilung 220 Silben). I. Preis: (Ges.), nebst Ehrenpreis. II. Preis: Ernst Meyer (akad.,'. . |VV WV1|. --------------------- 7. Abteilung (2 6 0 Silben'. II. Preis: vanS Rolon Erziehung braucht man bic. lürzesten, einfachsten Jmpc- (B. und akad. V.). ralive, nicht schwere philosophische Grübeleien. ‘Jhir diese --------------- "Ty Imperative entnimmt die Gemeinde immer wieder ben |2. Deutscher KongrcS für vollr- und Jugcnöjpick. Worten Jesn und auch ber Persönlichkeit Luthers. Aber Dresden 4 Juli ber Thermometer wird nie erfunden werden, ber bic innere Der unter ben. V°m» beb Wg. Tr.°. EtataMt 48 Dcuscke Kongretß für Volks- und Jugendlpteletst aus! objektiv icststellbar angrl l. allen Teilen des Reiches gut besucht. Beschlossen wurde die ihib so gibt es für bic Kirche nur einen Ausweg; er Bildung eines Sonderausschusses für die Ertüchtigung des weck- gesteht in gründlicher Schulung und ernster, nicht asketi- lidjcn Geschlechtes. Dr. M a l lwiv hielt einen Vortrag ^über scher, Erziehung ihrer künftigen Geistlichen. Und bann die. internationale 5?ygieneausstelluug. ^iejc wurde unter tyuly-1 maQ )lC s^esen Geistlichen bic jüliruirg ihres Amtes über rung besichtigt. Am Rachnuttage folgten am dem .?^rckplatzl . nt ^^ch ein 3tüd Gottvcrtranen, daß man das, M Jnunbciiitf) nnrfommt, nicht borstig eine Abkochübung auf dem Sportplatz. Am Abend findet eme beurteilt, sondern ertragen lernt^ Bewillkommnung der Kongreßteilnehmer durch die Stadt Dresden I ~ - c a r .no 16 mann. lidier, opferfreudiger Liebe, beide insbesondere bic warmen Freunde ihrer Konfirmanden, die ihnen noch über dir Kvn firmationszeit hinaus treu verbunden bleiben, beide die Berater und »elfer in den schwersten Stunden de:- Lebens, seder schöpfend aus seinem Heiligsten, und dabei ber eine wie ber andere in Anschauungen lebend, die einem Teil feiner ihn trotzdem liebenden und schätzenden Gemeinde gänzlich fremd und wunderlich üortemmen. Ist es da christ Uch recht und gut, ein Glaubensgericht anszurichten, das von bei ganzen reichgefegneten Wirtsamkeit in ihrem Streife abficht und sie ihres Amtes entsetzt, weil sie so oder so beulen? Liegt da nickt ganz deutlich ein falscher Begriff von der Ausgabe und Wirksamkeit des evangelischen Pfarramtes vor? Hier ist der Augenblick, wo ucr Begriff bei Persönlichkeit in den Mittelpunkt her Erörterung gestellt sein sollte. Wo evangelische Zuversicht und £pfcrfrcut>ig- feit ift, da ist evangelisches Leden, wie. es der evangelische Geistliche vflcgen und pflanzen soll. Tic Gebanken der Menschen lassen sich einmal nicht in spanische Stiefel ein- W» kctjnüren. Tas gilt trotz aller Verpflichtung des Geistlichen auf Geh. Kirchen- Bibel und Bekenntnis. Gewiß ist für eine auf bestimmten I „Geist" gegrüildctc Gemeinschaft, wie die Kirche, auch ein Ludwig Leu; I Festhalten an diesem Geiste nötig und utierläßlich. Aber ' , ..I dieser Geist will anerzogen, nickt anbenumftriert fein. Für «er '-"d F,a"' ■'“ Picke* ... geäußerte Gedanken kritisch zu beleuchten. In seiner Predigt führte ber Geistliche aus, man müsse sich eigentlich nur darüber wundern, baß ein Leugner ber Persönlichkeit Gottes solange habe als Geistlicher wirken dürfen; ber Christ habe bic Pflicht, sich unter das Wort Jcsn zu beugen: wo ihm das nicht gelinge, müsse er ben Wunsch haben, sich unter Dieses Wort beugen zn lernen; bic Bekenntnisse ber Kirche, auf bic ber Geistliche bei der Crbination vei-pflichtet werde, seien allerdings von Menschen aufgestellt und gehörten so zum Vergänglichen: da sie aber glücklicherweise mit dem Inhalt des Bibelworts überein- stimmten, hätten sic auch etwas Göttliches, Unvergängliches }50 Kilo.) an sich. Ganz unrichtig und dem Sinn der Bibel wider- — - -- .. ■ - sprechend sei cs, ben Geist dem Worte enlaegenzustellen. Dte )).arltpret,e für Ziel) und Frucht Tie einzige von Herrn Pfarrer Ausfeld genannte Lehr- und die Gtevener Fleuch- und Brotprerse frage, die nach Gottes Persönlichkeit, ist ja gewiß für ein | am 3. Juli 1911.____ Kind einfach und leichl gelöst. Der Gott, welcher spricht, handelt, hilft, von deffen Auge und Dhr, Liebe und Zorn die Siebe ift, ber ist, selbstvcrstänblick, wie Herr Pfarrer Ausfelb so gerne sagt, eine Persönlichkeit. Da aber alle diese Worte, von Gott ausgesagt, dock etwas anderes heißen I Achsen als sonst, da Gottes 2luge und Lhr nicht an Seh- und Gehörnerv, sein Sprechen nicht an Atmung und Zünge, I halber, fein sandeln und Helfen nicht an Muskeltätigkeit, feine Iod1,uemc Liebe und fein Zorn nicht an Herztätigkeit und Blutumlauf gebunden find, so ist leicht ciuzusehen, daß man ben gewohnten Begriff ber Persönlichkeit bock wesentlich nmgestalten muß, nm ihn auf Gott anzuwenden. Es ist schließlick ein Wortstreit, ob man ben bic Welt nach einem bestimmten Ziel hin burchwaltcudeii Willen als persönlich bezeichnen mag ober nicht. Von ber „Persönlichkeit" Goi- tev ist auch in ber ganzen Bibel nicht bie Rede, aus bem einfachen Grunbc, meil bi cf er pyilosoplstfche Terminus erst Höchste Schlachtviehpreife in F r a n k' u r t a. DJl. Fleischpreife in Gießen MMMMMMDMWUUMMMVM Mein I Iiveitir-Aisverhii I beginnt W W* Doimersta,^ dem 6. S'uli “W M U Carl Nowack c L Wz6*rfQej5* /r iMHNNNMMMMril Bekanntmachung. In das Handelsregister, Abt. B., wurde eingetragen: ftirma: H e y l i g e n st a e d t und Camp., Werkzeug- M n s ch i n e n f a b r i k und E t s e n g i e s; e r e i, A t t i e n - g e s e l l s cha f t, G i e sz c n. Ter Gefiel Ischaftsvertrag ist am 19. April 1911 festgestellt. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Maschinen und Guherzengnissen alter Art, insbesondere der Erwerb und die Fortführung der von der Firma Hepligenstaedt und iSomp. in Gieren betriebenen Werkzeuginasctiinenfabrit und Eisengießerei. Tas Grundkapital beträgt 1250000 Mart" und ist eingeteilt in 1250 Inhaberaktien zu 1000 Mark. Ter Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen. Alle die Gesellschaft verpflichtenden Erklärungen müssen a) wenn der Vorstand aus einer Person öestcht, ent- weder von dieser' allein oder von zwei Prokuristen, oder b) wenn der Vorstand aus mehreren Personen besteht, entweder von zwei Mitgliedern desselben oder von einem Mitglied und einem Prokuristen oder von zwei Prokuristen, abgegeben werden. Ter Vorstand bedarf der Genehmigung des Aufsichtsrats: 1. Ium Erwerb, zur Veräußerung sowie zur Belastung von Grundstücken, oder zur Aufnahme von Darlehen. 2. Zum Erwerb, zur Veräußerung, sowie zur Verpfändung und Löschung von .Hvpotheken und GrnUdschulden. 3. Zur Errichtung von Neubauten oder zu Neuanschaffungen, welche den Betrag von 3000 Mart übersteigen; zum Abschluß von Pacht- oder Mietverträgen, welche cnt- weder auf langer als ein Jahr abgeschlossen werden sollen oder bei welchen der Pacht- oder Mietpreis mehr als 3000 Mark pro Jahr beträgt. 4. ßui1 Anstellung und Entlassung von Beamten und .Hilfsarbeitern, wenn die jährliche Besoldung mehr als 3000 Mark oder die Kündigungsfrist mehr als 3 Monate beträgt. 5. Bewilligung von Tantiemen. 6. Für die Ordnung der Stellvertretung des Vorstandes in besonderen Geschäften und Geschäftsarten. Tic Vorstandsmitglieder werden durch den Aufsichtsrat bestellt. Auch die Generalversammlung hat das gleiche Recht. Tie Berufung der Generalversammlung der Aktionäre erfolgt seitens des Aufsichtsrats durch öffentliche Bekanntmachung im Reichsanzeiger und Kgl. Preuß. Staats- anzciger. In diesen Blättern erfolgen auch die von der Gesellschaft ausgehenden Betanntmachung.en. Frau Kommerzienrat Therese Hepligenstaedt bringt in die Gesellschaft ein: 1. Immobilien in der Gemarkung Gießen, Gevelsberg und Mainzlar. 2. Tie von ihr in ihrem Geschäft benutzten Gebäude, Maschinen, Utensilien, ihr gesamtes in Gießen befindliches Lager an Rohmaterialien, Halb- und Gcrnzfabrikaten. 3. Tas deutsche Reichspatent Nr. 193 372. Der Preis für diese Sacheinlage beträgt 1 723 225.98 Mark. Als Gegenwert werden 1246 Aktien und in bar 477 225.98 Mark gegeben. Tie Gründer der Gesellschaft sind folgende: 1. Frau Kommerzienrat Therese Heyligenstaedt, geb. Naget, in Gießen; 2. Postinspektvr Gustav Haubach in Viersen; 3. Direktor Friedrich Mah in Gießen; 4. Ingenieur Tietrich Fahlenkamp in Gießen: 5. RechtSanwa.lt Wilhelm Sartorius in Darmstadt. Tie Aktien werden zum Nennbeträge ausgegeben und sind sämtlich von den Gründern übernommen. Ter Vorstand besteht aus folgenden Personen: 1. Tirektor Friedrich Map in Gießen; 2. Ingenieur Tietrich Fahlcnkamp in Gießen. Mitglreder des Aufsichksrats sind: 1. Kommerzienrat Gustav Plant, Kassel; 2. Bankier Albert Strau, Marburg; , 3. Rechtsanwalt Wilhelm Sartorius, Darmstadt. Von den mit der Anmeldung cingercichten Schrift' stücken, insbesondere von dem Prüfungsbericht des Vorstandes, des Aufsichtsrats und der Revisoren kann auf der Gerichtsschreiberei »nährend der Dienststunden, von dem Prüfungsbericht der Revisoren auch bei dec Großh. Handelskammer Gießen Einsicht genommen werden. Gießen, den 30. Juni 1911. B1/. Großherzogliches Amtsgericht- RechtZschutzstelle. Frauen und Mädchen erhalten unentgeltlich [D3/, Rat und Auskunft in Rechtsangelegenheiten im alten Rathaus Marktplatz 14 Mittwoch nachm. von 61/«—8 Hör. HeSTHsi vorzüglich zu Bowle geeignet per Flasche Mk. 1.50 sowie la. ipHrii empfiehlt Aerh. Metzer Mi. Heinrich Driesch. 2782 Seltersweg KohllC Fernruf :: 820 :: Zur Reisezeit empfehle ich mein großes Lager in sämtlichen ReMkeln. Rohrplattcnkoffer, Pappelholztofter, Fich- tenholztoffer von 15 Mk. an, in nur solidester Anfertigung u. allen Größen, Kupeekoster in all. Größen u. Qualitäten. Reifehandtaschen u. Reisesäcke, Necessaires m. Einrichtungen, Neiserollen, Schirmhüllen, Äragen-, Man- schetten-,Taschentuch- n. Schuhbehält. äußerst praktisch. Huttosser und -Kartons f. Damen und Herren, Jap Reisetörbe, Schlietztörbe, Reiselustkissen, Rucksäcke, Gamaschen, Hängematten, Brustbeutel u. Juwelentaschen, Thermosstaschen, Aluminiumgeschirre und -Bestecke. 4123 Bekanntmachung. Die Firma Karl Fendt in Hungen »st in „Karl Fendt, Inhaber Wilhelm Wiederstein" umgeändert und auf Wilhelm Wiederstein lt. Vertrag vom 1. 2. 1911 übergegangen. Inhaber ist nunmehr Wilhelm Wiederstein in Hungen. Eintrag im Handelsregister A hat stattgefunden. b®/7 Hungen, 26. Juni 1911. ___________Großh. Amtsgericht.______ Auslosung von TchOverschttibllM. Bei der für das Rechnungsjahr 1911 vorgenommenen Auslosung von Schuldverschreibungen der evangelischen Kirchengemeinde Gießen wurden nachverzeichnete Stücke zur Heimzahlung gezogen: 1. Bon den drei älteren Anlehen: Lit. A zu 50 Mk.: 1 Stück: Nr. 125. Lit. B zu 100 Mk.: 5 Stück: Nr. 41. 48. 49. 91. 147. Lit. 0 zu 300 Mk.: 2 Stück: Nr. 89. 118. Lit. D zu 500 Mk.: 6 Stück: Nr. 18. 59. 97. 107. 126. 192. Lit. E zu 1000 Mk.: 4 Stück: Nr. 30. 52. 57. 192. 2. Bon dem späteren Anlehen: Lit. A zu 100 Mk.: 2 Slück: Nr. 10. 18. Lit. C zu 500 Mk.: 1 Stück: Nr. 34. Die Rückzahlung dieser Schuldverschreibungen erfolgt am 1. Oktober 1911 zum Nennwerte, gegen Einlieferung der Stücke, nebst den noch nicht verfallenen Zinsscheinen und zugehörigen Zinsscheinanweisungen, bei der Bank sür Handel und Industrie, Niederlassung Gießen. Vom 1. Oktober 1911 an hört die Verzinsung der ausgelosten Schuldverschreibungen auf. 3. Rückstände. Zur Rückzahlung am 1. Oktober 1910 wurde ausgelost und noch nicht erhoben: Von dem älteren Anlehen Lit. E Nr. 31 über 1000 Mk. Gießen, den 20. Juni 1911. Für den evangelischen Gesamtkirchcnvorstand: I. V.: Schwabe, Pfarrer. b*/_ Freitag den 14. Juli, nachmittags 4 Uhr, soll die hiesige Gemeinde-Jagd auf 9 Jahre in der Wohnung des Unterzeichneten verpachtet werden. Holzhausen, den 3. Juli 1911. Laucht, Bürgermeister. 4278 (Hrnssrrmen - Verkauf Königl. Oberförsterer Rotzberg, Post Dceihausen. Die Grassamenernw für 1911 soll in einem Los durch schriftliches Meistgebot verkauft inerten. (Hcbotc, aus denen hervor- gehen muß, das; sich .Sliiufer den ihm bekannten Berkoufsbeding intflen unterwirft, wolle man bis zum Montag, 10. Juli 1911, mittags 12 Ubr, verschlossen und mit der Aufschrift „Graösarneu" einsenden. Ervisnuna der Gebote 10. fliilt, mittags 12 Nhi. ID4/? Kuverts mit Firma billigst SrW'sche UmverfitatL-vrlickerei, R. Lange, Sichen -q, ®SF* Nicht übersehen! lange Lento erhalt kostenl. 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Meliorationsarbeiten können auf den neuen Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden: 2. die beteiligten Grundeigeulümer müssen sich eine Veränderung der Zuteilung gefallen lassen, die infolge der Ausführung von Meliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen, (Gräben und bergt, innerhalb der Zeit der Aus- fübrung dieser Arbeiten nottoenhig werden. Ein hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird' dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet bWv. zngcschriebeii. Friedberg, den 2t). Juni 1911. Der Großherzoglichc Feldbereinigungskommtssär: S ch it i t t s p a h u , Großh. Kreisamtmcmn. Mtlicht BMslMchWes Scr Naht Gieße«. Oeffentlicher Impftermin B‘/e nächsten Mittwoch, nachmittags 6—6 11 br, Schulgebäude, ^ieuifnbt 61 In den Wagen der städtischen 2!raf;enbah'.i winden in der Zett vom 1. Mai bis 31. 5uni d. I. nachstehende Gegenstände gefunden: 5 Damenfctstrme, 2 Spazierstäcke, 3 Bück er, 5 Paar Hand- fdntbc, 1 schwarzes Halstuch, l Jacke, 1 Vifitenkartentäsch- chcu, 1 Brosche, 1 Tabakspfeife, 1 Blechtanne, 1 Päckchen. Die Lacken können auf dem Bureau des Clettrisitätswerkes und der Straßenbahn, Lahnstraße 28, in Empfang genommen werden.___B*/7 Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen links der Valin; hier die Arbeiten des III. Abschnittes der Grenzregulterung mit Alten-Buseck, Rödgen und Wiefeck. Mit Enlschliefruug vom 23. Juni 1911 hat Großh. Äcinistertum deS Innern, Abteilung für Vandwirtschaft, Handel und Gewerbe, den Zuteilungsvlan von der Grenzrcgulicrung mit Alten Buseck, Rödgen und Wiesest ans Grund von Artikel 36 des Felddereim- gungsgesetzes in der I-assting der Bekanntmachung vom 7. Juli 1906 für vollziehbar erklärt. Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt der AnSfuhrung «Eigentumsübergangs den 10 Juli 1911 und überweise hiermit mit Wirkung von diesem Tage den Beteiligten die neuen Grundstücke. Die Ueberweisung erfolgt unter folgenden Bedingungen: 1. iUte11ovntiotidarbc11cn können auf den neuen Grundstücken auch fernerhin vorgenommen werden, 2. Die beteiligten Grundeigentümer müssen sich eine Veränderung der Zuteilung gefallen lauen, die infolge der Aussührung von Atclioratiousarbeiten, der Anlage von Wegen, Gräben und dergleichen innerhalb der Zeit der Ausführung dieser Arbeiten notwendig werden. Eni hierdurch bedingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nach dem Bonitätswert vergütet bezw. zu- geschrieben. B4/? Friedberg, den 29. Juni 1911. Der Großh. Feldbercintgungskommiffär: ucq. Schnittspahn, Großh. Krersamtrmmn. 5 Zim .1 Zimm sZB * mi'Ic 6|d tu ^-'Äi.Oktol« (■ Jimwct llköst 2 ober iväicr -u M -cltttEr-^ simmerjÄna« LZMZ Wiests bKtz JWÖllIl Ich. 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