Au» Statt und Land Glaube und Heimat n am von Dr. Die „fletentr SaeilienbUtttei** werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich berget egt, dar JUtisbkitt fir bew Kreis Oietze," jroetmal «Schenrlich Die „Laud-irifchaftttche, Leit- tragen" erscheinen monatlich zweimal. Boni Verband hessischer Privatarchitckten liegt ehte Einladung zur Eröffnung seiner Ausstellung mir 9. 'Slpril vor Der ft a u f m. Verein ro c i b (i d' c r Angestellter lädt gewährte Unterstützung erngclaufen. Bon Fuhruuternelmrer August Btarx ist eine Eingabe^ ein - gegangen, in der er sich gegen die Vergebung der städtischen Fuhr- lerst'ungen an den Unternehmer Bender und gegen die Grrrditiuui beschäftige. Der Bor sitzende erwidert, es sei genau nach der Stadte- ardnnng verfahren worden. Der Zeitungsverleger Neuert bittet um Lieferung von elektrischem Strom für sein neuer- Geschästslokat im Neuenweg. Da der Neuenweg erst kürzlich mit Asphaltpflaster versehen worden ist, soll das Geruch mir genehmigt werden, wenn die Zusührung des Stromes durch Anschluß an das Nachdargrundstürk erfolgen zustellen, ober die Leitung der Geschäfte des Elektrizitätswerkes und Gaswerkes von einander zu trennen. Die Versammlung erklärte sich schließlich mit der Anstellung zweier Direktoren gegen 11 Stimmen einverstanden. Universität nicht großen Wert lege, die Stadt Gießen sei stolz aus ihre Hochschule und trage gerne bei zu ihrem Blühen und Gedeihen. Lebh. Zustimmung. . Stabtü Tr. Sommer dankt dem Vorredner dasur, baß er die angeblich in der Stadtverordnetenversammlung gefallene Äcußerung als nicht geschehen bezeichnet habe, da sie geeignet gewesen sei, Beunruhigung Hervorzurusen. . Ter Vorsitzende beitätigt, daß eine solche Aeutzerung auch dem Sinne nach niemals erfolgt sei, und verweist auf die großen Opfer, die die Stabt stets gern für die Universität gebracht habe. zu seiner am -’lbcnb statt findenden Prüfung ein. Eine Beschwerde des Herrn M e ij c r wegen seines Gartens am Wetzlarer Weg geht an die Bandeputation. Vom a l l a e m e i n e! n V e r e i n i ü r A r m e n - n n d K r a n- kenpflege ist cm Dankschreiben j dem Verein abermals gärtnerische Anlagen treten. Einem Wunsche des hiesigen Slenoqraphenvereins Gabelsberger entsprechend, beschließt man, die Ltraße zwilchen loamm- und Lahnstraße Gabelsbergerstraße zu nennen. Das Angebot der tVirma Schäfer und Lindcnstrutb, den öur Auffüllung bei Lahn st raße erforderlichkn, Schutt zum Preise von 70 Psg. iiir den Kubikmeter zu liefern, wird angenommen. Vergebung : Arbeiten und Lieferungen. ~ Die Lieferung von i 13 Meter Bordsteinen für den Schlachchoi Gießen, 31. März 1911. Stadttheater. ES sei darauf hingewiesen, daß die Volksvorstellung uu» „wiu « v«. ...... Sonntag Nachmittag die letzte Volksvorstellung dieser Spiel« zeit ist. — Auf das Gastspiel von Frl. Tom Sylva vom Residenztheater sei nochmals aufmerksam gemacht. DaS liebenswürdige Stück sowohl als der hier bekannte und beliebte Gast dürften gleicherweise Zugkraft auSüben. Sreitag, 51. März M JUtadonlbwrf und Verlag der vrühl'schen UnrversrtätS - Buch- und Steinbrudecei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druekeret: Schul- strotze 7. Expedition und Verlag: e«5L Redaktion:«-« IlL rel..Adr^An,eiger»ietzen. StabtD. Eichenauer spricht dem Mg. Dr. Claiin, ber ut der 2. ftammer in Vertretung des erkrankten Abg. Dr. Gutsteilcy sich der Interessen der Landesuuiversität gegen bte Frankfurter Gründung angenommen habe, sowie dem Minister v. Joombctgt iur seine Stellungnahme in der Sache xanf aus Auch er nabe nichts gegen die Frankfurter Neugründung, aber man burje Hollen, daß die neue Universität den Glanz der alten Gießener Hoch* schule nicht beeinträchtigen werbe. . Stabto. Krumm bestätigt, daß niemand in Gießen die Uni- Vorsitz enden beschlossen, die vom Mimiterlum ^ewümchtc Bestimmung über die Gebäudehöhe aiijuncbmcn, dagegen auf der Anlage von Vorgärten zu bestebeu. Die Ltadt ist aber mit Rücksicht auf den Ämtsgerichtsueubail bereit, die Straße um die Vorgarlenbreite zu verschieben imd bas am Amtsgericht da durch erforderliche Gelände an den <^taat zu dem für bn» übrige Gelände gezahlten Preis abzutreten. Ties würde etwa ooOO Ml. erfordern, auch würde die Stabt evtl. Gelände tauschen. Beig. E m m e l i u s macht, aus die Grabcureue autmenjam, die durch die Umgestaltung entstanden ^ind, und regt die Beseitigung dieser Schnakenbrutstätten an. -stabil’. 2.r. X) aber f o r n unterstützt dies. Stabtv. Löber meint, das Zuwerien dieser Gräben sei Sache der Felbbereinigiing, durch bereu .lrbeit per jetzige Zustand entstanden sei. Stadtv. Helfrich widerspricht dem. Die Felbbereinigung habe nur neue Gräben angelegt. Landkreis Gießen. ----- Heuchelheim, 30. März. Vor ber hiesigen Klein- 7 ' 2 : plötzlich ohnmächtig zu- ,vul uvv vuvit jammen. Herbeieilende Männer trugen den Verunglückten in ^u(6^breJ^rgcbung^Donl^3&fläuVbralmctcr Holzpflaster für I bte ftleinkinderschule, bis ärztliche Hilfe am Platze war. 06- 1A s™r >ur wohl er mittellos war, machte er doch nicht den Eindruck an eines Landstreichers. Nach seiner Angabe war er Musiker | und am vorherigen Tage aus einem Hospital entlasten eines städtischen Fuhrparks ausspricht. Stadtv' Löber beanstandet, daß man die prubrleiftungcii nicht wie srüber durch das Plenum vergeben habe. Es banble sich um Loute, die schon lange für die Stabt gefahren härten Wenigstens hätte man itmen früher mitt eiten müssen, daß man sie nicht länger . . . l Tas Zuwerien ber alten Gräbeii sei S«he der brtr Eigentümer, Setzung der StaStveroroneten. I die auch den Vorteil davon hätten . Gießen, 30. März. Beig. Keller bemerkt, die Gräben ieten z. TI. Eigentum Anwesend: Oberbürgermeister Meunn ; Beigeordnete Keller, I r eine Eingabe vor, den früher zurückgestellten B e Georgi, Emmelius; Stadwerordnete: Tr^ ($beL Eichenauer, Faber, |()auunq«u{an für den Nahrungsberg wieder auizu -Friedberger, Grünewald, Habeniaü, Tr Haberkorn, vaubach, Dell- ,^bmen und den Versuch einer freiwilligen Zusammenlegung der rich, Helm, Huhn, ^ugbarbt, Krumm, Loder, Loos, ~rbig, Letri, > Gnmdstücke zu machen. Tie Stadt soll sich als Grundbesitzerin Plank, Dr. 'Schäfer, Schafiltaedl, --imon, xx. Sommer, -trotz, .. beteiligen während über den Bebammgsolan iw tyallc Ä bCm 7,50 «L^en, ------- ~------- wenn nicht der Anschluß vom Nachbarhaus möglich ist. <^c Lieferung ber Bürsten für die Kehrmaschinen wirb Heinrich Heyne beachich^m'^n der Wehsveingasse anstelle ^^Dst'^stserun^von "lM0°^ubikmcter Klempslaster, je zur >worben. NachbarSleute brachten ihm Speise und Getränke cines^adznbrerdenden .Hannes ein neues zu errichten.' Die wegen Hälfte Grauwacke Basalt, wird freihändig an bte 3’irma unb Quyerbcm noch den Geldbetrag von 9.80 Mk. somit der lehlenben Einfahrt und des Durchbruchs einer Tür durch die Reh-Tillenburg und 4tidcl-Gietzen ^rgeoen^ sollen war dem Bedauernswerten fürs erste wieder geholfen. Üdtabt Seh«», I raSW™» MtaS W«6c« ist. | Beriität miffen will. hie Serfammlui.3 ist mit dem Zul-rnmenlegun^eN-bren em fleuctmiflte iV 1 u e'r 11«a mit dem Gr°bS. KC%nftttqe des stabil, Tr. Ebel rrllirt bet e b e r- Landeigentum über «elände beim JuMzgebSnde wird gut« 300 Mark rirr entrn Ehrenpreis, der zum Ankauf eines silbernen E »nirage oes . ac,rounqen sei, auf aelicincn B«chcrs mu eiUsprechender Wlbnruna Verwendung land. Der ^ ^ ^i eist -d^ ^ba^uugspläne auizulegen. Es sei ' Zür die Abgabe von Kies und Sand aus den stäbtischÄ Bocher ist un -Sitzungssaal ausgestellt. ch nicht möglich bei? Nahnmgsbttg ganz von ber Bebauung G^pen an der 7 Sdmeife und tm Neustadter Feld werdet Auch der Radklub Germania dankt mr die chm gc- au«',iischließeii, aber im Interesse der Erhaltung großer, freier ^e Preise festgesetzt. , . . worben« Stiftung eines Ehrenpreises von 30 Mark. cn Quadratmeter Pökelzelle 2ö Mk. ^tc Eisfabrik »virb Jhttfl weil ^die für ein Bangrundstück iriiher vorgeschriebene Grotze April und die Kühlanlage Mute Mat m Betrieb genomm^ non 800 Quabratmctcr mehl überall burcbiüfnbar mar. steht der Das Ministerium wünlcht. °n-^ar M, Anr-Mng Beztr^ neue Plan 700 Quadratmeter vor. kommandos, eine Vermehrung der den Militaranwartern vor Stadtv ^■'gommtt stimmt dem Stadtv. Tr. Ebel zu. behaltenen Stellen. Tie Versammlung beschließt aber, über ditz Durch!das Verschwinden der Gärten würden die hygienischen Per- gesetzlich vorgeschriebene Zahl Nicht hinaus zu gehen. hältnisse der Stadt immer mehr verschlechtert, weshalb^ man für Tas Gesuchtes kaufmännischen Vereins weiblicher An> die veiichwindenden Gärten Ersatz schassen müsse. Die Ltadt gestellten um Erlatz von 3 tv a n g d b c |t i m m u n g e n tut bat solle Einrichtungen treffen, Heine Gärten ju verpachten. Besuch der k a u 1 m a n n i, ch en Fachschule geht an bic Der Vorsitzende bemerkt, das tue man schon mit den | Finanz- und an die ^chulbepntatlon zur Vorberatung. Triebvierteln, aber die Nachfrage danach sei nicht besonders grofo. Stadtv. Tr. ö a b e r f o r n ist der Ansicht, datz sich Mit der vorgesehenen Art ber Bebauung des Nahrungsberges sich die^^r- hältnisse dort bessern, da an Ibic Stelle ber «crrtolieb usw. pelver x. u 5n>«»« Blafl 16L Jahrgang General-Anzeiger für Gderhessen eines aDsnoToiDeiiiivii ,\nuu|w uh muiv ■ ------- --v,. Ä S äÄä'ÄI"bÄ 1dnricn ioito, Büdingen X » "eiern. I Bii bi n« en 30. Marz. In den drei Sprech. ,M Mr tfTMÄ auch 4» SÄ Ä dc^B^'7tz-nd°e W «^"°r^nd SänglLgsftirforgr emiffm^ 6,1 »ÄÄ Äi. Sr a.fct rl.nr, — ÄTÄÄÄ Ä KÄ »Ä ^Mütter- Tr Sommer, sowie Beig. Keller und DbcrWiigermcifiet ,D^ 9bic^ChLc eLrichtung be5 Feueralarms nicht mehr der stetige Zuwachs beweist, bas; allenthalben der Em-. M e. um sind ^egcit den Dispens, teils aus uerpolizeilichen ' niuij babei eine Zentrale geschaffen werden für die richtung Vertrauen entgegengebracht wird. Ferner unter-* Gründen, bauvtsachlich aber, >veil durch NichtnnHaltung^^der hier l F^^wchr und es entsteht die Frage, für die Verbringung der stützte die Zweigstelle zwei Fumilien mit Milch, eine Fu- ohnedies sehr geringen mdjtbebaubarcn Flocken ber Higtabt nod) (ycrätc an Brandstelle immer Pferde bereit zu halten. Deshalb mssje mit Zwillingen mit Geld und Nahrungsmitteln, eine mehr Licht und Luft genonuneil wito. I tritt ietzt die Frage an die Stadt heran, ob sie nicht für ihre I Homilie mit ^inderiväsche. Die näcksste Sprechstunde intl ME Sr^er Mchrheit wirb beschlossen, den gewünschten dritten Fuhrleistnngen überhaupt einen städtischen Fuhrpark cinriAten n\uen Schulhaüs findet am 7. April von 10—11 Uhr vor- Dispen.' nicht >u belürworteti. . solle, tuic sie in zahlreichen etäbten bereits nut gunnigem teriolg . . - Vorstand ber Beratunasstelle bittet SDerr Borngasser,mll an seinem Neiiban, Ecke ber Rod- 'Hi1cutc lüirb beantragt, baß die Baudevntat,on den ^ttags statt, ^cr Borstano ocr ^yarun^.iteuc einet beim er und Krofdorfer Strafe einen Balkon anbruigen. Man „bbtlschen Fuhrpark in En'enach n a. Städten besichtigt. bte, grauen von Büdingen, dem Arzt in ben Sprechstunde« ist damit einverstanden, wewi der Balkon nicht mehr als 90 Zentl. ' ^mdtv Grünewald tübrt aus, es bestehe hier weiiig hilfreich zur yand zu gehen. meter Ausladung erhalt Neigung für einen städtischen Fuhrpark, namentlich nut Rücksicht b. 'Tübingen, 30. Murz. Zum heutigen Geburts- Für die Einfriedigungen, Ecke Wilhelm- und Ebebl v] ‘bic F„iirleiite, die ihre Existenz auf die Beschäftigung bei tag des Fürsten zu Isenburg-Büdingen hatten die öffent- strotze und Glaudrechtsttaße l, sonne das voftor ^Dtniueg ob, ^tadt ausgebaut haben. p L lichen und einige Privatgebäude geflaggt. Morgen, aut wird statt L»es vorgeschriebenen Eisengitters die Verwendung von $eig Georgi kann sich ebenfalls nickt für einen städtischen Mürz, feiert die Fürstin ihren Geburtstag. Äolz befürwortet. . Fuhrpark begeistern. Außer den von dem Vorredner angesuhrten Kreis Lauterbach Stadw. Grünewald macht auf den ,ch echten Zuitand\w^cn scheche dagegen die Tatsache, daß städtisches Fuhrwerk Dirlurnrnen 3«'März Der im 85 Lebens- an ber Ecke der Ebelsrraße unb des Leihgestcruer Weges aufmcib icj)cnfan5 teurer arbeite als privates. . 7 1V ’V c 11'• *UCarL1 . ultn ??' ™ett5N sam, wo ein Grundstück überbauet keine Einsriedigung habe. ^tadtv Wal le ns eis ist derselben Ansicht. fahre stehende Polizeidiener Merz von hier hat pm Der Leihgesterner Weg werde überhauvt sein vernachläfligt. Der Vorsitzende schlägt vor, die Sache heute abzusetzen 26. März 1866 dieses Amt Übernommen unb tonnte fomit Beig. Heller sagt Prüfung zu. . linb in ber nächsten Sitzung bie Ansicht bes Stabtbaumeisters am verflossenen Sonntag auf eine 45jährige Amts- Tas jetzt utteingefriebigte st ädtisch e Grün b st ü ck ail ber | Braubach über die Sacke zu hören. , tätigreit zurückblicken. Trotzbem er sich noch einer guten W e tz st ei n g a s s e soll eine Lwlzeinfricdigung erhalten, womit Nach Unterstützimg durch Stabtv. K r u m m sinbet dieser Vor-1 ^-^b^bit und geiftiger Frische erfreut, hat er doch mit die Versammlung einverstanden ist. „ I schwa Annahme. Rücksicht auf sein hohes Alter um seine Entlassung nuch- Sttaßevangelegenheiten unb Bebauungspläne. Folgenbe gesucht. Er bürste wohl ber älteste Polizeibiener in Hessen Die verlängerte S t e p h au st r a ß e soll bis zum Eisen SLankkonzeiston geiUlye gewesen sein. bahnbamm in ber Breite der üorhanbenen Straße durchgeführt Z^cii besurwortet: ^^ich K r e^y e rsür A^lwrstr^3 , Lauterbach, 30. März. Der ft r t c g c r D e retit werben: die Versammlung stimmt bem zu. . Lh.i!,^mer für ^ler-- Mä'usburg 17 5dch KennerH^t am nächsten Samstag abend tm Saalban zum Jo- Für die grundsätzlich bereits be,chlo>,ene ll m g e st a l tu ng / W"asierhäuÄ>en l^e Liebig und ^Bahichos- hcmnesberg seine .Hauptversammlung ab, die zugleich mit ber «urdc cm ««MU« V-n «••flearfcrt«, mi««ffcSir») ür .S* einer Gedenkfeier des CMurtMage» des Fürsten Der bie ®citebin>flunfl Saubepntatwn Taub m b b, ■ I» “ " Bismarck verbunden werden soll. Prvsesfvr Weidig von l*0"'“' b23 J.Iabicaumoee&u?ä btt Sttaftc "?kte 5u Stank Tie Sranlfutlet Unioetfilät8ftage. bet lwheren Bürgerschule wird dabei einen Vortrag über fommt iolTen Fcütc Lih'ren Ueberfahrten genehmigt werden. Stadtv. G rün e w-a l d macht auf einen Attikel üN Mainzer den ersten Reichskanzler halten. Für die Straße hinter d c m JustizgcbLude, an Foumat auimertmm, m deni bei Besprechung der geplanteii Grün- Kreis Friedberg. die ber AmtSgeiichtsneichau zu stehen kommt, ist der von^ ber I tung emer Universitar m F^^rt gejagt raorten ut,öitHenmI < Nied er-Fl o rstad t, 30. März Hier wurde ein Bersammluna genehmigte Bebailuiigsplan nebst zugehvrigem ^.tts-I eme Mittelstadt, die 'n , -• .. rcd>tf. (^ut von 58 Morgen in einzelnen Parzelleti für nahezu «-L-. »»>” W: S,Wiindigk«tlei\ in Verbindung mit.Frsilaut u lnnnnbremse. UeberallmJisbsn.] u r In Original-Packungen Pilo EM Die Herstellung Jedes einzelnen Reifens wird von Fachleuten überwacht, und kein Rolfen verlässt die Fabrik, welcher nicht vorher aufaeineVorllssllchkeit geprüft Ist Seit Jahren ist die Stadt Grost-Geran beim Schönauer Neun Zehntel der Verträge der WieSbadenei Milchhändlcr mit den Landwirten laufen am 1. April ab. Da» derzeit ohne Zweifel beete Schubput)mlttcl Pilo crbHlt da» Leder und erzeugt Im Nu clcnanten dauerhaften Hochglanz! j,Qu8 I i tät“ sollte bei der Wahl elnea Fahrrad-Reifens massgebend sein ßcre Zeit Bohrversuche int Gang sind, scheint man nun die Quellen der Zukunft gesunden zu haben. Noch diese Woche soll mit den Punrpversuchen bc- iWrinc ®e btllc# Vn luik'itc ftcl Nur in Orlginnlpakoton von V« u. V« kg. Jedes Pakot enthalt einen Gutschein. Verlangen Sie die Prämienllste von der Firma (S9»/, C. H. Knorr A. G., Heilbronn a. N. VISITKA RTFN in Jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, ■ ■ sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert in mäßigen Preisen die B rühr sehe Univ.-Druckenti, Continental Pneumatik Ulibi »Ä AM ^5 Keuchhustensait „Bonussin“ bei Katarrh, Atemnot, überanstr. iShmme, Hustenreis, Best Extr. hyui Month. 1.75 Mk. Pelikan-Apotheke. hvWw new SUifa Wil ober ~vei Ei*1 6% & 6-Ziin. einldil. ^at>e»i und ollem fle klngerichtd v und Nndezi"" fbZ. Jede Steigung überwindet Doppel-Torpedo Und Jahr Wohnung und Berköstigiing bol, NI dem Gräsl. Rentmeister Pückel über, der mit Frau und drei Töchtern die „Pückels- bürg" bewohnte und für 120 Gulden jährlich gute Kost mtb bim Behandlung bot. gab morgen« Kaffee mit Brötchen, um 10 Uhr Butter- ober Honigbrot, um 12 Uhr guten bürgerlichen Mittag«- tisch, um 4 Uhr Kaffee mit Zutat und um 7 Uhr Abendessen in allen möglichen Kartosfelformeii, ansterdem Obst in beliebiger Menge. Fast alle Büdinger Bürger verfügten über eine reich- Kärtosselenite, die sie aus möglichst vorteilhafte Art yn verwerten fudyten. Ein Bürger geriet in Zweifel, ob er ein Sdnveinchen mäflcn ober einen (Gymnasiasten aufnelnnen sollte, er entschied fid) schließlich aus Zureden seiner Frau für da« leidere. Tic Ae »eidynung der Büdinger »Pennäler war „Kartosselstudcnten", iver aber den An-druck in Gegenwart der Wimmafiaflcn brauchte, bekam Brügel. Ein" abzieheudei Gymnasiast schrieb einem Logiswirt an die Stubentier: ,.Kartoffel zu viel, Alcifdj zu wenig, adieu du alter Kartosselkönig!" Zn einem Megger haue,, in dem es ?fleisch nicht fit wenig gab, zahlten hu Brüder ic 90 Gulden (etwa 55 Mark) fürs Jahr! Fm übrigen befall en s bet kräftiger Kost, guter vom Vogelsberg herabströmender Luft und vorzüglichem Trinkwasser wohl. Die Stadt selbst, durch ihre Lage zwischen bewaldeten Bergen und obstreichen Abhängen, bol des Schönen viel, da« Gräfliche, später Fürsttid)e Schlost mit Park, Nuügartcu und Treibl-anS, durch eine Reihe alter Steingebäude, die noch heute von Fremden viel besichtigten Befestigungen mit ihren Türmen und Toren, die grobe Kirche und das Gymnasium, da« nach Erbauung eines neueren Gymnasiums da- Amtsgericht auf nahm. Die Leitung der Schule lag in der Hand des Direktor« Dr. Georg Thudichnm, des damals schon berühmten UeberseNers griechischer Dichter, vor allem das Sophokles. Neben Thudichum lehrte Dr. Haupt Griechisch und Latein, sowie Physik, er folgte spater Thudichum als Direktor der Schule. Als dritter Lehrer iuirlle Dr. Friedrich Zimmermann, der einen ausgezeichneten Geschichtsunterricht erteilte und die Schüler durch Deklanrationen und schriftliche Arbeiten sprachgewandt machte. Als Lelwcr bei französischen Sprache und der Mallicmatik wirkte Gambs. Di damaligen maugell-asten Geldvcrhältnifse gestatteten nicht, cm f öhercS Lehrperfonal an die Schule zu fesseln, unb so nahm sarrer Meyer den geographischen llntcrrid)! mit Religion, Del an chmidt den Untcmd)l im Zeichnen unb iprivat) im Englischen, Lehrer Fix in^ben unteren Klassett Schönschreiben unb Mathematil, Lehrer Flad) Singen und Musik an. Neben dem Unterricht wurde für Gesundheit und Behagen bet Schüler von den Lehrern unb der Bürgerschaft gesorgt. Die herrliche Umgebung der Stadt, der Wildcstein, die Weinberge, Gärten und die Wälder luden zum Aufenthalt ein. Gepflegt wurde auch das turnerische Spiel. Zwei Bibliotheken, eine vom Gymnasium und eine im gräflichen Sclstost, reichten ihre Schäpe den jungen Leuten gern. Im. Käsiiw sanden die Schüler sreundliche Aufnahme, und selbst im Schl ost wurden sie zu Losbällen einacladen. Die Grasen, bereit Vorfahre Ernst Easimir da« Gymnasium gegründet hatte, mufften auch sonst die Schule nach Kräften zn stüsten und wurden banl'bar verehrt, zumal auch die Damen sich lebhaft für da« Gyrnna tum interessierten. Mit Vorliebe beteiligten sich die Gymnaftasten an den Ausflügen in die Umgebung, wie Selters, Düdelsheim, Meerholz, Wachters bad?, Gelnhausen, iyerrnhaag. Ronneburg, Leisenwald usw., zumal dabei ein frifdjer Trunk erlaubt war. In der Stadt war der WirtShauöbesuch verboten. Aber das „Bahenhaus" übte feine Anziehungskraft durch fein Krugbier und feine Siedwürstcl-en au«. Heimlid) zog man in die £>intcrfliubc, aus der man bei drohender Gefahr zum Fenster hinaus nadji dem Wilbenstei.it entweichen konnte. Die Folge solcher Bierreisen war aber zuweilen cnU)finblid>c Mrzer strafe, aber auszurotten waren diese Bierreisen nicht, sie wurden and) am 300 jäln'igen Stiftungsfest des Gymnasiums mit Jubel anSgesührt. Universitätr-Nachrichtei». hc. H a n n o v c v, SO. Wtärz. Geh. Rat Pros. Dr. Karl Roben berg, Vertretet der darstellenden Geometrie an der hiesigen Technischen Hochschule, begeht am 1. Avril seinen 60. Geburtstag. Er ist ein geborener Hamburger. Von 1870—7» war er Oberlehrer am Gymnasium in Planen, wurde Michaelis 1870 ort). Prozessor in Dar m st a d t und kam 1884 al« Nachfolger v. BrnnS nach Hannover. ij, iiivcv" ,u g’s ff u verum Tw crilc 2 LcHollfirahe fünf sehr 1< Zimmern ne K'Ä-b 'Ufice l.Stod, 5 i M*b stabuu -rr t.Inli Adi ANcestr, M^2cl>h L Ltock, mit zu vcrm. IHJJermtctrnJ WZ ’ höii teniici. n w W ’jjföbTe ob obnftj ."'v SÄ R-iL -o. Mainz, 30. März. Mainz aus der Wasscrsuche. Bei Hof, Ivo schon längere Zeit 9 miTTdjü mit Qlinicm Verb«, gönnen luerben unb zwar werden die Pumparbeiten solange forlaefestt, bis sie ein greifbare« Ergebnis bezgl. der Ergiebigkeit der Quellen geliefert haben, das zur Gruudlage mastgebeuder Berechnungen genoniinen werden kann. Der Oberbürgermeister fügte hinzu, die ganzen bisherigen Ver- sucl)e berechtigten zu den besten Hoffnungen unb wenn er sich früher vorsichtig aub gebt iieft habe, so nur bar um, weil er nicht mehr versprechen wolle, als verwirklicht werden kann. Tatsächlich glaube man nun, vorn Schönauer Hof aus auch den aauzen Kreis Groß-Gerau mit gutem Wasser versorgen zu tonnen. Die Härtegrade deö dortigen Wassers entsprechen ungefähr denen des jeht von der Rheinischen Brauerei bezogenen WassvLS. Hessen-Nassau. ho. Marburg, 30. März. Aus eine 25jädrige Tätigkeit im.Bibliotheködienste kann am 1. April b. I. der Oberbibliothekar an der hiesigen UniversitätSbiblinthek, Professor Dr. Arthttr Kopp, zurückblickcn. Er stammt auS Insterburg, promovierte 1883 in Königsberg, war vorübergehend int Schuldienst tätig und trat am 1. Avril 1886 als Hilfsarbeiter bei der Königsberger Universitätsbiblio- tbet ein. 1887—1909 wirkte er an der Königlichen Bibliothek in Berlin. Seine schriftstetterischen Arbeiten beziehen sich uleistenS auf das deutsche Lied. — Der Privatdozent Professor Dr. Guido Fischer in GreisSwald wurde vom 1. Avril 1911 ab zuin Lehrer der Zahnheiikunde unb Dirck tor des Zahnärztlichen Instituts der hiesigen Universität ernannt. ) ( Marburg, 30. März. Die Vorbereitungen zu dem vom 1.—3. April hier ftatlfüibcnbcn, vom Kaufmännischen Verein veranstalteten Schaufensterwettbewerb sind nahezu vollendet. ES beteiligen sich 75 Firmen; dem PreiSrichter-Koilegiuin gehören hiesige Künstler sowie hiesige unb Gießener Kaufleute an. Durch Promenaden- und Saalkonzerte, Theatervorstellungen usw. wird für Unterhaltung reichlich gesorgt. Der Zutritt zu den verschiedenen Sehenswürdigkeit luic Schloss, Eiifabeth- kirche, Universität usw. ist frei. Die Geschäfte bleiben am Sonntag bis 6 Uhr nachmittags geöffnet. fc. Wiesbaden, 30. März. Die Milchhündter von Wiesbaden unb Umgegend werden voraussichtlich den von den Landwirten geforderten P r e t ü v o n 1 < P f e n n i g e n für daü Liter Milch zahlen, aber selbst von ihren Abnehmern keinen Aufschlag fordern. Doch kann ein Zusammengehen mit den Milchhäudlern in Frankfurt, denen es möglich ist, den Bedarf durch dänische Mitch zu decken, noch erfolgen: in diesem Falle werden die Händler den Landwirten die Milch am 1. April zur Verfügung stellen. [__£ Bc (öeväunüftc mitVoMla. (Mabeof Sücrnüc -4 UHU Mbit Lagerkcth Täglich fHncho Jughurt Oick-Milch Gla» 26 Pfg. Mt haben im (1706 Reformhaus KreuaplaU 5. | 3 ;ln ein mit iVr Äc tluldurorl tonne Mein -viichc unb PniS von i au vertu i an Hii'ücG ftnutfiurl ii Die Gkadiverordneten stimmten ferner für den Beitritt der Stadt (Offenbach zu dem Verband Deutscher Krematorien und bewilligte für die Neubearbeitung der Stadtentwässerung 24 000 Mark. b. Mainz, 31. März. In der gestrigen Sipung der Stadtverordneten luurbe bei der Feststellung der Haushaltsvorschläge ans Antrag des FinanzauSschNsses beschlossen, in den nächsten zwei Jahren von her Erhöhung der G e m e i n b e st e u er abznse h e n und den Fehlbetrag von 440000 Mark au« den Betriebsüberschüssen früherer Jahre, die 7424.67 Mk. betragen, zu decken. ES wurde darauf hingewiesen, daß die Nachbarstäbie Wiesbaden, Frankfurt, Mannheim gleichfalls von einer Erhöhung ihrer Gemeindesteuern absehen; Mainz dürfe diesen Städten nicht nackistehen. Sch. Zuftizrat Dr. vaist. Geh. Justtzrat Theophil Ba ist Hal Ende März.die Zulassung yur Rechtsanwaltscl)ast nm Landgericht Giesten auf gegeben und tfl hiermit and» von der Vertretung her evangelisctieii Stiftung«^ mik>nltfd)Qft jur-üefgetreten. Seine Absicht Hal Herr Barst dem Vorstand der oberhessisdien Nedüsanwälte mitgeleilt, unb er ist gleidMcilig aus bicfcnt Verein ansgefchieben. Der Verein l-at hiervon Kenntnis genommen, aber sofort einstimmig besdüosscn, den Kollegen Baift znm Ehrenmitglied zu ernennen. Der Vorstand hat beut Jubilar diesen Beschlust mündlich eröffnet mtb ihm eine künstlerisch auSgestattel« Urkunde überreicht, die folgenden Wortlaut hat: Herrn Geh. Justiz rat Tlieophil Baist, Giesten. Sehr geehrter Herr Geheimer Justizrat! Ihre Zuschrift an den Verein her Oberheffischen Anwälte vom 10. b. Mts. hat der unter-eiicl)-nete Vorsitzende in der Hauptversammlung vom 12. l. Mt«. zur Kenntnis der Ver- eiiiiSniitnlieber gebracht. Die Versamncknng nahm davon Kenntnis, bau Sie nack) einer langen ehrenvollen und ctfolgrcidjcn Tätigkeit in unserem Beruf am 31. März die Rechtsanwaltfd>ast nicberlcgcii werden. Die Versammlung beschlost sodann ein- stimmig, Ihnen bei Ihrem Ausscheiden an« der Anwaltschaft nochmals bell herzlichsten unb wärmsten Tank ciuüzuspred-en für das grobe Interesse, welcl^s Sie dem Verein feil dessen nunmehr 42jährigen Bestehen ununterbrochen bezeigt, und für die hervorragenden Verdienste, welchc Sic fid) um die Förderung unseres Standes und dem Verein als Mitglied und langjähriger Vorsipender des Verein«, sowie als langiäbrigeö Mitglied des Vorstandes der Anwalt«lammer erworben haben. Der Verein möchte aber auch für die Zntuust Ihren Rat und Jlwe Unter- Hübung in den Vereiiwangelegenl,eilen, sowie Ihre Teilnahme an den kollegialen Verattswltungen des Vereins nid/ vernussen, unb Hat deshalb die Hauptversammlung vom 12. I. Mts. ein- stimmig beschlossen. Sie in Anerkennung Ihrer Verdienste mn den gesamten Anwall stand unb insbesondere um unseren Verein -um Ehrenmitglied des Vereins zu ernennen. Indern wir Sie auttraggemäst von dieser Ernennung be- nachridstigen, geben wir uns der aitpenehmcn Hoffnung hin, da st e« Ihnen vergönnt sein möge, sich auch für die Zukunft noch recht lange in Ihrer heutigen Regsamkeit unb Frische an den Angelegenheiten des Vereins mtb dessen Versammlungen zn beteiligen. Mit vorzüglidter Hodtachtung und freundl. kollegialem Grust Der Vorstand de« Vereins der Oberhefsischen Anwälte M e b, Mendelsohn, Borsibender. Sd)riftfül)rer. Giesten, den IG. Zannar 1911. Zum Verständnis der Urkunde >ei bemerkt, dast Herr Baist ein geborener Grünberger, der sethste Sohn des dortigen Landrats I. E. Baist, 84 Jähre alt, feil 1848 int Justizdienst, seit 1854 Anwalt in Giesten ist, hier zum Justizrat, dann zum Geheimen Justizrat ernannt unb gelegentlich feilte« fünfzigjährigen Anwaltsjnbtläumü mit dem Verdienstorden Philipps des Grostnrüligen erster Klasse mit der Krone ausgezeickmet wurde. Wer den Jubilar sieht, denkt nicht, dast er schon int 85. Lebensjahre steht. Roch sei bemerkt, dast Herr Baist 15 Jahre lang Stadtverordneter war unb nur deshalb au« der Versammlung anstrat, weil er wegen schwerer Krankheit längere Zeit arbeitsunfähig war. Interessant dürfte für die Leser unsere« Blattes sein, was Herr Baist über feine in Büdingen verlebte Gymnäsialzeit -u berichten weist. Seine Eltern lebten, als er vom 14. Lebens- iahte ab (1841) da« Gymnasium besuchen wollte, in Altenstadt. Bei der kurzen Anfnahmeprüfuiig zeigte eß fid), dast feine Vor- lülbung, abgesehen von der lateinischen Sprache, eine recht mangelhafte war, so dast fid» der Direktor zu dem Aussprud) verstieg.- ,,Es ist erstaunlich, mit welcher Fülle von Unwissenheit der Junge hierher kommt!" Es folgte die probeweise Aufnahme in die zweite Ordnung der Sekunda. Th. Baist bezog mit seinem älteren Bruder eine Wohnung bei dem Kupferschmied Beier. Da aber die Kessel- schmiedemufil' dem Studium der Klassiker und der Erledigung der torifllidjen Arbeiten hinderlich war, siedelten die Brüder ans dem sonst guten Hause, da« ihnen für 100 Gulden pro Kopf Mob. & 1 Sö 3n u et mieten | 7 Zimmer | Frankfurter Llratze 34 8. Stock, schöne 7»3immctwobn., Badezimmer, elettr. 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Svetiglermftr «02468 21851 Wegen Erkrankung meines Mädchen ein in Küche und Hausarbeit erfahr, tücht. Mädchen gesucht. Frau M. Roictttbal, ___________Liebigstratze 13 vart. Putzfrau gefucht. <02571 stetnftrasc 14 L Schlofsevlehrlina gekuckt vck. Scköo, Schlaffer nieii'ter. Liebignra^e 65. 2129 Kraniges zuverlässiges Hausmädchen zum" 6. oder 15. Avril gesucht. 2049_________Süb Anlage 14. Ein üädrhrn kann tu einem Hotel das Kocken erlernen. Zu erfragen in der Geschäfts^ des Gieüener Anzeiger. <02535 21 Stiche znm 1. 'Ma> ein in Küche und Hausarbeit erfahrenes, nicht zu junge.- Mädchen. Frau Profcffor Walther, Liebigürake 43. fof.» Mädchen 02539 Marburger Strotze 29. Mädchen das kochen kann und Hausarbeit versteht, per 1. Mal gesucht. •I|W) Zu erfragen fflnetbertr. 44. Gesucht für 1. April faub. fleife Dienstmädchen iüi il. Haush. Iran M. Voigt, Zriedr ichstrahe 12 III-________<2178 °^'i (Sin Kiuderfrl., perl. Köchin u I Wafchirau erhalt, gute Stellen geg. hoh. Lohn in Bad-Nauheim-Jr . 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Anz. erb. ■ Es ist Ihr ■ eigener Vorteil W nur Marke „HANSA"^ 'zu verlangen and alles andere zurückzuweisen. rar UleleMfU VwUM.eieeer Mut« Banta. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen ” _ — z (TD i V Sic «U Sw Vf4>n a rtt VU t # f S *> Mtth am am am an» Wir machen die Besitzer derjenigen Pierde und Aabrzeuge, Welche bei der AnSbebuug im Salle einer Mobilmachung zn gestellen sind, bereits im Frieden ausdrücklich auf folgende gesetzt Frühjahrs Kontrollversammlung. Es haben aus der Stadt Gichen auf dem Hose der alten Kaieruc am Laudgrai Philipp Pia» zv' erschemen: 1. CffiAiere, SanitütSoifiziere und Beamte der dieserve und der Landwehr 1 Auigebols (kleiner Dienitanzugl. 2. Die Plannschaftcn der Reserve und Landwehr 1. Aufgebots aller Waffen, einschlichlich nur Garnisondienstfahtgen und zeitig Reib- und GarnUondien'tllnsävigen. 3. Die zur Disposition der rruvoentelle und Ermtzbehörden entlassenen Mannschaften aller Waffen. 4. Tie Ersatzreiervisten, geübte und nicht geübte lieben Bestimmungen aufmerksam: 1. Uebertreiungen der hinsichtlich der Stellung der Pserde zur Aushebung getroffenen Anordnuugen werben nach 8 27 bei KriegsleistunaSgeietzes vom 13. Juni 1873 mit Geldstrafe bis zu 150 Mark gealnidei. 2. Pserdebesitzer welche ihre gestelliliigspflichtigen Pferde nicht uligesänmt und vollständig vorfuhren, haben autzer der gesetzlichen Strafe zu gewärtigen, das; ans ihre Kosten eine zwangsweise Herbeischaffung ber nicht gestellten Pserde vorgenommen wird. 3. Der Berkaus eines Pserbes vor erhaltener GestellungS ausforberung ciitlmibet nickn von dessen Äestellung, sofern die Ablieferung an den neuen Erwerber noch nicht erfolgt ist. Eine Ausnahme sinder nur statt, wenn nachweislich ber Berkaus an die Militärbehörde, an Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Militärbeamte, welche sich ihre Pferde für die Mobilmachung selbst befchafie«, erfolgt war. 4. Bon Bekanntgabe des MobilmachuirgsbefeblS bis nach Beendigung der Pierbeaushebung ist jede TluSfübrung von Pferden in andere Streife ober Ortschaften verboten. Zuwiderhandlungen werden für jeden einzelnen J-all mit der in 827 des Kriegsleistungs- gei'etzes vom 13. Ium 1873 vorgesehenen Straie geahndet. Eine Ausnahme von den» Berbvle findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf an Militärbehörden des Aushebungsbezirks ober an solche Offiziere, Sanitätsofnziere ober Militärbeamte, welche sich bie Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, geschehen ist. 5. Bei der Vorführung miiffen die Pferde durch den Besitzer versehen sein nut: Halfter, Trense, zwei mindestens zwei Meter langen Stricken und gutem Hufbeschlag Der Wert dieser Stücke ist in ber Laxe mitenthalten. 8Ltztt eines berielben, so werben bie baburch entttehenben Kssten bet ber Tarsumme in Abzug gebracht. 6. Pferde, welche als brauchbar ausgewählt, aber zunächst nicht abgenommen werben, sind von den Besitzern, bei Dieiduna der unter 1 erwähnten Strase, auf drei Wochen, vom Tage der Aushebung an gerechnet, zur Verfügung der Militärbehörde zu halten. Bis zur förmlichen Abnahme haben bie Besitzer ober bereit Beaus tränte bie Pserbe zu beaunictnigen unb auf eigene Kosten zu verpflegen. Wenn bie Besitzer dieser Verpflichtung nicht genügen, werden die dadurch entstandenen Kosten bei Auszahlung der Taxftrmrne in Abzug gebracht 7. Bei den bereits srüher gemusterten Pferden find an den Halftern aus der linken Seite die Bestimmungstäselchen, welche die Dengnatjon der letzte,' Musterung auiroeifen, zu befestigen. 8. Schläger und bissige Pserde sollen ausdrücklich als solche bezeichnet werden, um UniriUen vorzubeugcn. B% stattfinden ....... 2. Jeder Kontrollvfltchtiae ergeht inc JahreSklaffe, zu ber er gehört, aus bem Deckel seines Militärvaffee. 3. Die Mlitärväffc mit cinactlebtcr gelber Kriegsbeordcrung beim Pannotiz unb Führungszeugnis finb mttzubringen. 4. Dte Leute haben in bürgerlicher Kleibung zu erscheinen, Stöcke, Schirme, Pfeifen unb Zigarren finb vorher weg- 5. ^Sämtliche Mannschaften fteben währcnb bes ganzen Kan- trolltages bis einfchliehlich Mitternacht unter bem Mtlilär- ,mb Jahtgäiige 1910, 1909 unb 1903 aller Waffen, ein'chl. vriab- refexve und die zur Disposition der Truvvcnteile und Ersah behürdeu entloiicncn Mantischasten aller Jahrgänge und Waffen, am 4. April 1911 9 lllir vormittags. . Jahrgänge 1908 und 19