v> Die heutige Nummer umfaht 18 Seiten. Q re und brr Sarttnen br# Fort- drangen n das f c r n i (6 t c t wurde. Munition. Leb N 8 . ; h oer Qx Was bcbuUttt 5°3 5- SS-L «rs ! o c fi r sche, dung Tie es mit sich, trau die schlechter" ru icin. bte Leute heiraten in ein irort, :d und ünegS- .i! unter Laaer t unserer Fiügcl ‘feÖ v s? 5* $ fääsS LZ «3.g3.?Ö cs aber nid,*- tv^ccsir.nig, s: , man Oie t>e;n schlechter zueinander dura . :tze oerbesicru will cu? G:.d- und .eru-iückfichten e,der an „Wenn die Äcu'chen heiraten wollten, tv:; einen ganzen Tag und die N acht. Unter t । ‘Ariallrnm aui fli'gnrrti'her Seite befanden sich drei ^sfiziere. Unsere luüe sind fiCicn Tote und einige Verwundete. T«r ercheik Men, ber mit fünf Söb. en an der Spitze eine» Stamme» gefommrn mar. and den Tob. Ter Mut unserer Offiziere und Mannsckxfflen war musterbaff. Leutnant Medjib Bev betrat als erster das F.-rt, rerstöne die 'V.‘ni(f)infngen>ebrt und nahm das eine, das in unser Lager gebrndg wurde. (Sin Kampf bei Terna. Rom, 29. Dez. (Reibung der Aaenzia StefanL) AuS Terna wird vom 26. Dezember gemeldet: Heute vormittag marschierten 4* , Bataillon? Znianterie mit sechs Feldgeschützen und vier Maschinrngewebrabteilungen bat Ternaflutz aiiswärts, um ?lusbesserungsardeiten und die Wasserleitung der Stadt zu s. Ätzen. Tic Truppen ftie&cn bald auf den Feind, der über b e b e u t c n b e S 11 c 11T r ä f t e mit 7b-Milllmrter-Ge- schützen verfügte und sich in einen lebhaften ft a m p t einlieh, währenddes!en die italienischen Pioniere die '.'lusbesserungSarbetten vornehmen tonnten. Ta sich alsbald auf der rechten «eite der italienischen Truppen ein feindlicher Angriff entwickelte, maiDtcn die seit Beginn des ftampfcs bereit gehaltenen Reserve- truppen einen Gegenangriff, um den «reind zum stehen ju bringen und den mit der Deckung und AusbesserungSarbenei; betrauten Truppen Lust zu schaffen. Dieser Gegenangriff brachte Die türkischen Truppen »um Weichen und gestattete den Floliencrn, nachdem die Pioniere ihre Arbeiten ausgesührt l.atten, sich in ihre Verschanzungen zurückzuziehen, aemäß beix onututtionen, die sie erhalten hatten. Auf üaliemscher Seite ;.>aren drei Tote und «< Verwundete. ^er türkische Sieg bei Tobruf. AU5 dem Tagebuch der Zarin. In Paris soll gegen roärt’.g das Erscheinen eines Buches oerbreücl werden, das gewiß das größte Au"'ehen erregen ro:rb, benn es haiidell sich um nicht» anderes als um die Peroffem- ijchung der T a g c du ch a u i z eich n u n g e n der 3,ar t n Alerandra. Freilich tft es nicht bte dann fdbir, bie das pcroiientlidxn nnrd. sondern es hande-i 'ich um eine oc- orbeuung der Tagebuchaufzeichnungen durch eine c hem all g t Ehren- damc des russischen Ho,es, die Grä'in Bera Änwnovna Bra> nikkana. Der Neupork American, der frttmn l'?tttalung macht, ift beute bereits in der Lage, eine ganze Reihe te'-clnder $rnben aus öie'cm Buche, u. a. auch eine ryakftm'.ll — red..?., einer SteUe aus dem Manuskript der dann ^as übrigens um großen Teile in deutscher «mache aoje -'ft vt,- nach ..-:tacdungm der Grufrn Branitzlapa zu verofsentliLSi. r.c 4anH e äblt . B., wie ;u id) unter da- Bo.f mischt hat. 3ti:e Erlebnisse dabei find natürlich nnrju D -rr. auEcriTcrvobniiai, als es sich um eure Zanu i anddt. *3 - 1 es, inkognito m der Stadt wa.tercn zu gehen oder 5u ,a^:n io beainiu z. Ä. eines ihrer '.thenteuer. „--.as tat ich 'ruher oft. Eines Nachmittags betuchte ich nut meinem sekre^ar, dem ^2' fi 21 ii» Hessen. Dom Fioanzav-Ichuh der 2. Kammer. bs. Darmstadt, 29. De» Unter dem Vorsitz des Abg. Dr. Osann hat, wie schon kurz berietet, der Finanzausschub der Zwesten Kammer heute seine erste Sitzung abgehaltcn. Es wurden die Berichterstattung für die einzelnen Hapdd an die Mstglicder des Ausschusses verteilt, du* meist blieben sie in bcnidbeu öanden wie im vorigen 3nbr. Porfttzcnde Dr. Osann hat die früher vom Dr. ^fteisch bearbeiteten ftapitel, besonders den Justizvorauschlag. Übernommen. Auch iüi die j-.amtei teuern. Regien, Technisch« oochsclmie, Auelctguugen und Staatsichulo, Verhältnis »nm Steutz, '.'lusg-eiawionds u,io. ist Ahg. Dr. Osann BenchterNatter. £an neu in den Ausichus, cuigeUUcnai Abg. Henrich wurde eint größere Anzahl Kapitel ans dem Voranschlag des ikimfienume. des Jnncrti übeetragen, darunter Zentral da mvefen, Tentmalt* pnege, Zentralmuftum, Viehseuchen usw., ferner Armenpflege, Staate interstntzmigslasse, Fonds für vffenUiche usw. Zwecke usw. flach' Schlug der kurzen Sitzung begab sich der gesamte Ausschuß nach dem Grotzh. Residenzschroß, wo unter Führung des 'Finanz* nüniftcry Tr. 'oraun eine Benantgung statt fand, weil nn tt-taato* wramu^ag für Herstellung eine» vierten An em bl «zimmer- im Schlone ein Betrag von 16 9UJ Mark gefordert imrd. Auch die Pom Grosihei zog für die Erweiterung txr Hofbibliothek zur 6er- lugung gciicitten beiden Raume im schlosse wurden vefichttgt. Im Voranschlag sind zur Herstellung birier Räume 7000 Dlluck auSgetuorien woroen, auntrbcai 1VUÖ0 'Jtaxt für Büchergestelle. Am 4. Januar findet ine nächste Sitzung de- Ausschusws frort. sozialen Gründen. _________ sie sich lieben, ic f2bc J keine -chcioung mehr. 4,ic cnrtvecht Die B.,iehu .i der Ge'^techiec zucmandcr. ?.ienschen pcirc.en, i. t iprc-'cn sie cigcnnart g schon dungs rage.' Die moderne FrLueubewegung orfn aitig: säLiich mit < . uid.’.gtii listen dir re S' - t- t ? H re 2 ri. material, sowie ein Maschinengewehr tr gebracht. Im Verlaus detz Angriff- schnitt .... . ... die R u ckz i' gslin ie de» Feinde» ab, t.i nach der ft ulte hin sich zerstreute Vabrend de» Rückzug» verlor brr Feind bie Hälfte seiner Streitkräfte. Ter Mnmpi dauert Grasen Rostovtseff, einen Laden, als ein hübscher Verkäufer mu mir zu flirten beginnen wollte, der offenbar glaubte, ich sei tue Gesellscha,tsdame tincr wohlhabenden Familie. Er fragte, ob er mich besuchen dürfe oder ob ich eine Einladung zur Oper an- nähme Ich lächelte meinem Sekretär zu, der die Unterhaltung natürlich gehört hatte, unb bann verließen rote den Laden" Jnteres'ant ist die Stelle des Tagebuchs, in der sich bie Zarin mit bem Frauen st im mrecht auseinaudersetzt. Durch ihre Schwester Elisabeth war sie von London ans auf bie Frauenbewegung au im erb am gemacht worden: sie ließ sich daraufhin durch ihren Sekretär einen tunen Abriß der Ziele der Frauenbewegung vortragen, als fie den Gegenstand genügend geistig durchgcarbeitct hatte, faßte sie ihr Urten daricher der Gräfin Branitztaya gegenüber etwa folgendermaßen zusammen: „Ich muß zwar gestehe», daß ich gegen die Gleichberechtigung der Frauen in sozialer Hinsicht nichts euizuwenden habe, aber ich i'fUjit poch, dab es nicht eine so ernste Angelegenheit ist, wie alle Stimmrechtlerinnen zu denken scheinen. Mir scheint das ganze nur ein Steckcnmerd zu sein. Der Hauptberuf des Weibel im Leben ist, eine romantische Frau (?) zu fein, eine ideale Mutter und Beschützerin der Kunst und der Schönheit. Betrachtet man eine Frau tm Hauke, außer Bühne ober in anderer ästhetischer Umgebung, so ist sie bie Göttin der Anmut: stellt man sie aber auf die Redneroü-nc, läßt sie die Manner nachabmen und bi: Weiblichkeit v-rnach. Innigen, io erscheint sie roh und alnloßcno Singt fie. tan iie, spiel: sie Theater ojer musiziert fie, io ist ne voctuch und frauenhaft. Zn allen diesen Fallen harmomeren ihre Bewegungen und ihre Gedanicn m:t ihrer wahren .’latur. Sobald iie 'ich aber in die drückende politische ütmofobare der Manner begibt, roirb sie abnorm und luäxriia; Der . rn der ManncSnatur Strait und Znielligenz, der de. FrL^ennattlr Herz und (vcmiu Tcs ist bai ailgtnumE Aaturg oan das eine (^schlecht pofitiv, das andere negatw veranlagt ist." \ Sä £5^. ^öSre&S^Q ‘äre - c n 5 * "rt n rt re / r: & i Ö--5 s Doranleuritten. Er war lein Absolutist im gesährliriwn Sinne, unb fein Ausspruch, bah der Fürst nur der erste Tiencr be3 Staates fei, kennzeichnet fein Bernntwortuiifl." gefuhl, seine Mäßigung und Pslichllreue. Heute wurde feine RegierungSform eine Anpa sung an die rpniliiutio nellm Einririuungen suriwn müssen, aber der übaraftcr unb bie Persönliriikeit beS Mannes müßten vorbildlich unb gerade in schwirriget bat ja an Voltaire ncfrfiri.bcn, er fühle, haft er nicht für fein Jahrhundert geschaffen fei Tal)er, bei aller Menschlichkeit, die ihm eigen war, feine Men chenverack iung, wem. er häufig Aeußerungen machte wie: man müf c in bei Welt taufend Sri'wachwpsc unb huueert Narren gegen einen änbtgen rechnen. Er war im (srunde s ein liberaler Mann. Men schlick leit und Tuibung waren die Richtschnur in seiner Besinnung; er wetterte gc;cn bi? Parteiwut unb Teologei.-Raserci, b.ice'.cn habe bi: Di s n schäft die Menschen immer menschlicher gemacht Dir.- lich, vielleiriit ro.irbe der groste Mann in ini|cr Jahrhunben nocl) bef er paffen als in feine Zeit, der er so viel geleistet hat. Heute haben i?i? 1 chsleii Ri bürcau'rQ.ifdjer Vorauch" nnngen festgefroren. • An der Schwc... . glorreicher Bcugangenh^it auf yj, ;Di :lbein:f;.:m_ 23iUen, zu Tuldsamieii unb Borurtiilslojigieit. ^.i: äußere uiü innere Lage bcö ■ ■ i '-:i im der man sagt, sie lindere Schmer ?:i u:tb , i.e JSunben. len, aus der 8eraang.iil):ii, auch j . . ra.;c, lernen, was das fDZorgeir er f uibcrt. Am wenig st :a der Politiie: bars ein ftarrcv Piiu',ip in feinem 2u cu tragen. Sv Yaoeu auch die bevorslräeuoeu allgemeinen ..t i .ag. wählen bi: Folgerungen auS Len Lorgänacn der Icplcn Z.it zu ziehen Tie 9lcd)ie des Reichstags wirb ihren F:.,ler bei ter Reich-.* jinanzre,orm, beit icpt auch der Herr v. Hei)debranb gc» Liberalismus must gestärkt in den Siei.-js.ag einzieh.n! <3mui cs gelingt, die drohende rote F.Ui einzudümme», jo wirb bas Dächer 1912 uinen Wenbepmtlt znm Seiferen eintreten lassen/ DaS Parlament wirb im nächsten Jahre vielleicht grosten Ereignissen, löiiiite sogar einem Weltkrieg gegenüber,lehcii. Ti: detusche LoU's.iütlmung hat jtch tu wiesen. Richt teuer . tu i nb wirJchastlichc Unzu,rieben- l eit allein uutien je^t uci der &ujaoe ocv Slctnmzritel- uic G.’ntj'djcibujig fallen. Der die Sü^iaibemoZroiie fatoert, bebenli nicht, bag er in ernster Stnnoe die Geister, bie er rief, so leicht nicht wieder los wirb! Tas Jahr 1912 muy bem na.tonalen Liberalismus bie Hof,nungs,a.)ne auf- pflanzen! Er ift aus bem Parteiyader unb den inneren irämpicn bei Ic^en Jahre frei von oujnib h.rvorgc^angen, und feine Stärkung wirb bcm Ncichswohle bienen! mena tiirt 75 W, viertel* fährttef) ’’lf. 2jh; durch '.'E’I olr- il 3roeigrtellen mrnalhrt' nS P'.: durch bie i; o’i 11.2.—viertel* l.iticl. axtlfcbL Lenen m galten schwerer Lebenchorgc Hilse und Beistand batbletet" Küfer will nun nachweisen, bac mitbicfcui, einem bohen Ziveck gewidmeten Nationalgut unerhörter MißbrauchZ aarlevm wurde. Tie Unterstützungen aus Ikt Lchillerstiuung fließen seit Jahr- lehnten zum grüßen Teil Personen zu, deren schriNstellertiche E^- zuignissc als durchaus minderwertig bezeichnet iverben uumen, währe-ch die kommen außer acht gel-crffen ivurbe. An der unb ihrer Zweigsttstungen sollen sich Manner benmben ^aben, bn dem literarischen Schatten Ttmiiu’.anC vollkommen trcnib gegen ^^Aii^der Spitze dec Schiller-Stistuug iuht ein siLbmgliedrig« Verwaltungsrat: dieser ernennt den Eeiieralietretar, dem bie yrr- Haltung bet literarischen Gutachten obliegt, der alw bie m unxer^ stützcndcn Schriftsteller vopchlägt. Deser Mann war 32 Ja^e lang von 1870 bis 1902; brr Lyriker Julius Grone. ~.r ..infJ Kysers zitiert eine Reihe von Gutachten Grosses, ^u-'^ncn allerdings ein an Ahnungslofigken grenzendes Unei- b^S Gen.-ratz- ielrerärs hervorgeln. Für bie Än, wie die Ehrengabe., der «schm«- Stiftung verliehen wurden, ist ein FaU anraLcrii-.-u-, beui bas Gutachten -,ugründe lag: „Tie Kräfte fehlten, aber der . j-u voller Tendenz--, Zweck- und Gelegercheitsdichter", em ^n..r, ... Stück „unter allen Umständen auf b.u Trän-rn.-rüsen nn... .„und. Zolas bid)tenfd)C ".'lrbeit wird einmal von Harrn Gi' e ciy „Sturmlauien ber inferioren ürrogany' ba-ciämct. Ter allein Verantwortliche scheint — so inci.it hierzu die , B Z a M." — Julius Grosse nach den Tridegungen er» ■5,1?.: au'höri, eine „balig: oomauic ber ( Tue Ehe imro zu etwa: G. chäitLrnästige», t i." ** Schcft.u Wenn i Der italieniididürtiidie Krieg. Ter türtifchk Sieg bei Tobruk. Gegenüber ben italienischen Wleugnungen der Meldungen über den türkischen Lieg bei Tobruk teilt bie tütliicpe Botschaft in Berlin ein osslzielles Telegramm des ftommanbanten von Tobruk mit: In ber Nacht vom 22. Dezember griffen wir bie beteiligten (Stellungen des Feindes an. Trotz des Feuers ber Zfriegsschiise allerdings nicht ;u sein : denn roemi er bic lücrariia;cn Arbeiten in feinen Gurackucn eMspoca-eud kUarar.erinec.e, so braud)te ihnen dock, keine Ehrengabe mertent zu werden, une dies oft genug irotz dem ungünstigen Gutachten geschieht, tluch geht aus dem Aufsatz nichi lKn,ur, baß ber ©enetalKirctur sich den jungen schriftstellern g.geww.r ablehnend verharren hat. Die Namen der groüen unb bedürftigen Dia.ler, d:e man sucht, ielften aiiet- tingw pnter ben T'cniwnären ber Schlller-S.i'iun', em paar „iHenommiernamen" vielleicht ausgenommen, uub ein paar nu.- jeieUte Acugerungen Teilet v. ünienctons über die u#m wiver- ralirene Lehanblung lassen tief bilden. Jedenfalls ujerivudicrt aber die Fülle nitlft em>a des Mfttrimutzigen, sondern des geradezu Wertlosen alles andere. v Tie Ängnfse Mui er 5 gipfeln m sorgender 'aiflagc: „Wen Qagen mir also auf Grund dieser mitgticilten Tanaüen wegen daS ungeheuerlichen Mißbrauck-s unb der Tftigeubung dieses Nalionaloerinögens und wegen stiner >rtzungswlbrii-en Verwaltung an? ittincn und alle. Wir find kein Staatsanwalt, der einen Sündenbock jucht, wo doch der ganze Gar.cu von < au «enden verseucht und zertreten wird. Es ist mw gleichzultig, wo man ch- Schuld lolalijicrcn will. Die eure Talfaarc biere: beneden: Are Erscheinung als Ganze's in eine ui; r >-orige Sa maas gegen ben GeM der spende und ber Spender." Tie „Deutsche Schnicr-s-.'.-Mg ' bau •:» nicht an einer nnt- tport aui'bicicn scharfen Angr! - ■ hkn la«fen! D 2 0- •xy "y s r. jrX.re * o V * ? -y ^2<7-0 LT -SftC're re re r Nr. 506 Erster Blatt 161. Jahrgang - Samstag, 50. Dezember 19U Der «Ivener 3w$elflet /ESTTT fd ZRk. wT* H erscheint täglich, außer ÄKS» ▼ (Sy V ZSietzenerAMger für bie fHebahion 112, 12*"^ « n »«Z General-Anzeiger für Gberheffen ?”flbi"C2aflLnunun?c ^vtattonrbnick tiitb Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch' und Zteindrnckeref B. Lange. BedaMon, Lrpedition und vrnckere!: §chlilftrahe 7. biS vormittags 9 Uhr. vüdingen: Fernsprecher Hr. 269 Geschäftrstelle vahnhosslrafse 16a. • Ein Teil ber Ansicht der !arin ickier die Franenbewegurig erledig! nau.rlich cudie 7?.ac .-er Ehe unb per Eh: ' )rauenbc>oeg.:na. fo nteint bie Jarin, brinrt ... SageSfcilßnber Stabttljeafer. Sonntag abend • /» Uuv: otic i it toller (M n f a 11". Montag (Neujahrstag) nachmittags 3-/, Uhr: „Hänsel und Gretel"; abends 71/. Uhr: ,B u m m e l st u d e n t en". Kindervorstellung. Kolosseum: Täglich Borstellung. (Montag Prograuunwechsel). Kinematograph: Täglich Vorstellung. Biograph: Täglich Vorstellung. Barvermogen Bübingen an 900 Mark. Abhaltung eii ihren Fa gehören fonm Krankenträger vereine uch i beschlossen. ch Kisns beschll Vorsitzende wi M einer ALlsn vrrektor ^Dr D XMtbbt 11 unsere ( ?• d- B. anzu «ch-ilzE LL*«- »LK> m ö n n g. (g T r fiebaut foeti Mterung । ttte98=A Länder. ZM 5S?S^ m®^ um nad) Krochen ^Mjchv! üehinbin .Nt *’t**ti chtz- rjA" te-B.*., £eni .i Metzeleien in Tibet, <. 5r*¥rotl!> ^v5^- Die „Deutsche Tageszeitung" rnel- Petersburg - Aus Tibet werden alle chine- sEschen Beamten vertrieb en. Es scheint dort drun- bnlbcx öu gehen. Große Metzeleien werden be- surcyrer. Airche ttn- Schule. Ein Kulturkampf in Bayern. Das Münchener Zentrnmsorgan, der „Bayerische Courier", veröffentlicht eine Entschließung des bayerischen Kultusministeriums vom 12. Mai 1911 an die oberbayerische Kreisr«'gierung, wonach den Jesuiten verboten wird, die seelsorgerische Tätigkeit auszuüben, Exerzitien und religiöse Verrichtungen in Kirchen abzuhalten. Das falle in das Gebiet der verbotenen Ordenstätigkeit. Zugleich wird auf die Verordnung von 1851 hingewiesen, wonach solche kirchliche Vorgänge auszuschließen sind. Der ..Bayerische Courier" bezeichnet die ministerielle Entschließung als einen Bruch mit der bisherigen Tradition. Dieser Ausbruch des Kulturtampfcs in Bayern werde zu den heftigsten Kämpfen führen. An den Zentrumswählern sei es jetzt, bei den nächsten Wahlen den letzten Mann aufzubieten, um dieser RegierungSpalitik den Weg zu verlegen und die Freiheit de? religiösen Betätigung gegen eine solche Regierungspolitik sicher zu stellen. Ob nun die Volksseele die im Wahlkampf für das Zentrum erwünschte Siedehitze erhält? KS6&Ä SÄ St Ä'Ä ® 1 aba «was GMg-z. Benn rin Mensch rii^s^ü^! li?bt^ oder aut^ menu em Der- gegen ein anderes erkaltet, kann kein Gestu ^SaE Lndemu Jch bin fest davon Lbchrzeltgt, daß die FraueL mi* ff erreichen können, als durch Wett- &?.*!.£ SB, XkS"" wrrd hier ein Gespraey des Zaren mit der Zarin rdiainS Tinge berichtet. „Glaubst Du, daß ich eine Sppi7k20t ■ inobnf in frnntn S ll ■ • A)efen, das in' meinem Körper antwort^ 3ann eunmI l^n G-tt-n. „Tas glaL Än;®Äne^ 8i£Hsi°n? » - Än "Eine Schöpfung des Menschen? Ist das Toi«» ön:0ung. bie göttliche Botschaft, deren Patron ich bin, so oberflächlich?" Daraus soll der Zar sehr ärae?lick fÄ&n„.Uni> mi‘ ,einEI äWn Tag- hn8 Ä - Auch als sie einmal mit ihm von dem Glauben an Wunder wrach als ne ihm erklärte, weder an LVrEr nA an den .Vimmel, noch an die Hölle zu glcuchen, wurde er nrißgestimml „Unjer ganzes Leben ist ein Wunder", sagte er daraus wir roifrcn ub-rh-upt whr wenig, was eigenMch Wirlllchkrit L ^ch glaube an alle Wunder und an das Uebernatürliche daß uniere Traume bedeutungsvoll sind Wal^ ^Mose. @re,= b°" tU M * ,, .— edici -Drucke. Unter dem Nameil Medici-Drucke er- scheinen in der Medici-Gesettichaft in London, die in Deullchla^ dmcy a-e Wiener gaben voii höchster technischer Vollendung darstellen. Sie sind frei von mü) Korn, aus reines geschöpftes Hadernplpfer g^ in schonen £u)ammenjtinunung von Farbe Mcrterml mnen geradezu idealen Wandschmuck von fast un- begrcnzter 5paltLarkert. Die Hauvtsacye bei Der Herstellung der Medici-^rucke ist die pholographisthe Aufnahme des Oriainals wozu mit yilfc iinnretui.r u>. uraie fiuif vis atm oer. o u.- photographische Platten gebraudit werden, da Die Farbwerte verschieden sind. Der Zusammendruck der Platten ergibt Dann das .. ilr d 6Ä” MS T# S« ’ XteUE & - 21H »nds»« r? K« lVfi AK der FlnanW der Betrag 4 LrÄ', Gemeinden rn. 2ic|er Lage in Schmidt, oc fofcen Wohlmn jzehe der Star begehen, ^ie cidentlichcr P> ähnliches Gesci h. Büdi wesend wai imiglieder. * mehrere AM Den. Es wird lung verpflich slastgefunden des ersten hall und wenn sich batls bereit e allzu bereitwi er, baß Perte den notorische werden die 9 öeschluß, das ivallungswegl Imgram (de Äasaltsteinbri Weg des B diesen Weg Weg cmf ihre dauert, zu ui die Obersörs Wegs eintier Aufsicht der an die Stad teilt mit, das Handwerken Äerhard h> leuchter nad test Mocken meister mif diese Aussä Suitimmuna. Midi ter ha btm Hinweis gebauten Wk wird. Gem^ ivichtigen B rats netto en stellt er A> st uttmung d einen kurzer vergangenen sammlun Äüdinget 53. Ter $0: Die wirren in Perfien. London, 29. D^. Ein hiesiges Blatt meldet aus L.Eheran: Der britische und der russische Gesandte unter» IVHen die beabsichtigte Ernennung des Belgiers M o r- nard zum Generalschatzmeister. h e r a n, 29. Dez. In Täbris befinden sich jetzt ^ann russischer Truppen. Der Englische Konsul erklärt, er wisse nichts, was den gegen 'die Russen erhobt Vorwurf, Grausamkeiten beganqen zu haben, rechtfertigen könne. ü u Deutsches Reich. Das „Reichsbesetzblatt" enthält in seiner neuesten Nummer das Verficherungsgesetz für Angestellte, das Gesetz betreffend die Aufhebung des Hilfskassengcsetzes, das Hausarbeitsgesetz und das Gesetz betreffend die 5^>andels- beziehungen zum britischen Reiche, alle vom 20. Dezember. Der deutsche Geschäftsträger in Christia- nia, Graf von Schlitz, genannt von Goertz, ist gestorben. Die freikonservative Parteileitung scheint von Herrn von Heydebrand und seinem „lückenlosen" Zolltarif abrucken zu wolleii. Frhr. v. Zedlitz veröffentlicht in der „Post" mit Namensunterschrift eine Auslassung, in welcher er zunächst erklärt, es sei ja nicht ganz zweifelsfrei, was der konservative Führer in einer Rede in Königsberg mit der „Lückenlosigkeit" des Zolltarifes gemeint habe. Doch scheint er (Frhr. von Zedlitz) selbst von solchen Zweifeln frei zu sein, denn er fährt fort: „Der Wortlaut der Heydebrandschen Stichwahlfragen gestattet aber auch die Auslegung, daß eine Verstärkung des bestehenden Zollschutzes in der Iiichtung der 1902 abgelehnten weit er gehenden Forderungen des Bundes der Landwirte gemeint ist. Gegen eine solche Forderung müßte sich lebhafter Widerspruch über die Reihen der Liberalen hinaus erheben." Aus Stadt und Land. Gießen, 30. Tezcmber 1911. An der Jahreswende. Wenn in her Silvesternacht die Glocken vom Turme her über das im Banne des Winters liegende Land, über Straßenzüge und Dächer die Kunde tragen, daß das alte Jahr vergangen und das neue heraufge stieg en ist, so falten ernste, nachdenlliche Menschen still die Hände, und ihre Herren sind bewegt. Was die vielen in der Rückerinnerung an Das verflossene Jahr sehen, ist nicht gleicher Art. Der eine schaut auf frohe Tage erfolgreicher Arbeit, der andere seufzt darüber, daß er Lasten getragen hat, die ihm keine Befriedigung brachten. Der eine mußte durch Kämpfe hindurch, die ihm den Frieden seiner Tage und die Ruhe seiner Nächte raubten. Viele sind müde und enttäuscht vom Leben, am schwersten leiden Die, die in dem zu Ende gehenden Jahre an offene Gräber geführt worden sind. Aber auch in dem einzelnen Menschen streiten sich in der Silvesternacht verschiedene Empfindungen. Große Tage des Glückes hat der Einzelne nicht gesehen, aber manche stille Freude hat er gefunden. Eine Wanderung Über Berg und Tal in der Frühlingszeit, der Brief und Gruß eines alten Freundes, die Fortschritte im Leben seiner Kinder, ein gutes Buch, das feine Seele festlich stimmte, das waren seine Freuden, und Die Erinnerung umsäumt auch das rosenrot, das seiner Seele schwer und leidvoll war. Aus dem Gewirr dieser Töne vernimmt der wahrhaft fromme Mensch eine Grundmelodie, er sagt sich: in allem hat mich mein Gott geführt, er hat mir das Gute gegeben, um meine Seele mit Freude zu füllen, und das Schwere, damit meine Seele reifer, besser und tüchtiger werde. Es ist eine Erkenntnis von großer Tiefe, die der berühmte mittelalterliche Prediger, der Mönch Meister Eckhart in die Worte gefaßt hat: Das fchnellste Roß, das uns zur Seligkeit trägt, ist die Trübsal. Beim Jahreswechsel haben wir einen besonders scharfen Blick für die Vergänglichkeit alles l-essen, das besteht. Die Zeiten gleiten dahin, unsere Haar: werden grau, unsere Kinder wachsen heran, die Welt rings um uns her ändert sich; Dinge, Ereignisse und Gedanken gleiten im tollen Wirbeltanze an uns vorüber, unsere Seele muß unbedingt etwas.Festes haben, auf das sie spH gründen kann. Dieses Feste ist der ewige, gnadenreiche und treue Gott. Von ihni hat der Kirchenvater Augustin gesagt: Du haft uns zu dir geschaffen, und unser Herz ist unruhig, bis daß es ruhet in dir. In der Tat, erst wenn die Seele des endlichen Menschen an dem unendlichen Gott einen Stützpunkt gewonnen hat, erst wenn sie, wie oie alten Mystiker sagten, vergottet ist, wird sie still, fest unb getrost. Am Jahreswechsel sprechen wir das Wort „Zeit" besonders oft aus. Der Begriff, der sich mit diesem Worte verbindet, scheint sehr einfach zt sein, in Wirklichkeit ist er von uns gar nicht auszud en len. Auch dem scharfsinnigsten Logiker wird es nicht gelingen, eine Definition dieses Begriffes zu geben. Aber für die praktische Vernunft des in Gott fest gewordenen Menschen verliert er alle Schwierigkeiten. Gott hat dem Menschen die Zeit gegeben, daß er sie auskaufen und richtig anwenden soll, ehe sie verfliegt. Die allermeisten Menschen vertrödeln in ihrer freien Zeit biete Stunden nutzlos, die besser angewandt wären zur Veredlung des Geistes- und Gemütslebens, zur Beschäftigung mit Dichtung, Kunst und Musik, die die Seele frei und weit machen, sie mit großen Gedanken und guten Entschließungen erfüllen. Un^re, Zeit gehört allermeist dem Berufe; lasset uns wirkest, ft lange es Tag ist, es kommt die Nacht, da niemand wirken kann! Mit der Arbeit allein ist es jedoch nicht genug, die Arbeit an uns selber, das Streben, das abzulegen, was ungöttlich ist, ist titel wichtiger. Tas wichtigste Ziel aber ist, ein solches Leben zu führen, daß andere Nutzen, Freude, Glück und Segen von uns haben. Mit Gott im Bunde und den Sinn aus das Gute gerichtet, das sei unsere Losung für das neue Jahr. // ß Ausland. Äus Wien wird gemeldet: Der Einbruch in die Gruft Karageorgewitsch soll von zwei Belgrader Ministerialbeamten tm Auftrage des Geheimbundes „Schwarze Hand" verübt worden sein. Die Beamten, welche drei Tage nicht in Belgrad waren, wollen die Zwi chenzeit in Nisch verbracht haben. Der französische Ministerrat beschloß, den Staatsanwalt Terrol de la Valette wegen des angeblich von ihm unternommenen Bestechungsversuches vor den höheren richterlichen Disziplinarrat zu verweisen. Gleichzeitig erhielt der Oberstaatsanwalt Fabre den Auf- trag, in der Angelegenheit eine Untersuchung einzuleiten. - M i l i 1 ä r k o nz e r 1 e am Sonntag nachmittag V,5 Uhr aiös der Lieblgstiöhe und am Neujahrstag nachmittag 7,5 Uhr in Steins Garten. An 1 agemnsik am Montag, 1. Jan., vormittags 117, ^Ubr üntr bei gutem Wetter) in der Süd°Anlage. Spielvlan: 1. Fest- Neveille über den Cboral „Nun danket alle Gott", von G. F. Golde. 2. Pilgercbor und Lied an den Abendstern ans der Oper .Tannhäuser", von R. Wagner. 3. Ouvertüre zur Over .Orpbeus in der Unterwelt", von Binder-Offenbach. 4. Lriegsmarsch a. d. Oper „Cola Nienzi", von N. Wagner. G e m ä l d e a u § u e l l u n g d e s K u n st v c r e i n s im Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich, mit Ausnahme von Samstag, von 11—1 Uhr, Sonn- nnb Feiertags von 11—3 Uhr, außerdem Mittwochs von 3—5 Uhr. (Am 1. Januar ist geschlossen.) Museum des o b e r h e s s i s ch e n G e s ch i ch t s ve r ei n s. Geöffnet Samstag vormittag 11—1 Uhr unentgeltlich, zu anderen Zeiten gegen 50 Pfg. Eintrittsgeld Museum für Volke.'k 'nde. Geöffnet an Sonntagen von 11—1 Uhr und von 4—6 Uhr. ♦ ** Forst Personalien. Ter Großherzog hat dem Forstwart der Kommunalforstwartei Rohrbach Oberförster ei Büdingen) Förster Hch. Schäfer III. zu Rohrbach aus Anlaß feiner Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste" verliehen. ** Titelverleihung. Ter Großherzog hat dem Vorstand des Maschinenamts in Frankfurt a. M., Regierungsbaumeister Eugen Priester, den Charalter als Re- gierungs- und Baurat verliehen. ** Erledigte Lehrer st eilen. Tie erste Lehrerstelle in Klein-Krotzenburg. Dem Kreisrat, dem lath. Pfarrer in Klein-Krotzenburg und dem Ortsvorstand daselbst steht das Präsentationsrecht zu. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu Weiskirchen. Eine ctiang. Lehrerstelle zu Großen-Linden. ** Tagung der hessischen Lehrer. Unter dem Vorsitze des Obmanns des Hessischen Landes-Lehrervereins, Hauptlehrer Huff-Darmstadt, fand am Freitag in Frankfurt eine Versammlung der Obmänner der 107 Bezirks-Lehrervereine statt. Auf der Tagesordnung stand die Neuregelungder hessischen Lehrergehalter, wie sie in der Thronrede zugesagt ist. Nach icger Aussprache einigte man sich wiederum auf die alte Forderung: Beseitigung jeglicher Ausnahmestellung, Estireihung in die Beamten-Besoldungsordnung, Gleichstellung in der Bezahlung mit den mittleren Finanzbeamten, Auszahlung der Gehälter aus der Staatskasse. Auch bezüglich der Hinter- bliebenen-Versorguiig wurde gleiche Behandlung verlangt wie bei den Staatsbeamten. Hier beleuchtet ein in der Versammlung vorgebrachtes Beispiel die traurige Notlage der hessischen Lehrer. Die Witwe eines Schuldieners bezieht 1300 Mark Pension, die Witwe des Hauptlehrers derselben Schulgruppe dagegen hat einen Ruhegehalt von noch nicht 600 Mark. Auch die Abschaffung des Artikels 50 des Vollsschulgesetzes wurde erneut verlangt. Zum Schlüsse verbreitete sich der Schriftführer des Vereins, Lutz-Darmstadt, über die Gründung einer Lehrerkrankenkasse, zu welchem Zwecke zunächst in allen Bezirksvereinen statistische Erhebungen gepflogen werden sollen. In feinem Schlußworte konnte der Leiter der Versammlung feststellen, daß die Verhandlungen trotz der großen Erregung, in der Hessens Lehrer infolge ihrer Notlage sich befinden, in der ruhigsten Weise verlaufen waren. ** Vom Ha ns abu nd .wird uns geschrieben: Aus Einladung der hiesigen Ortsgruppe wird am 6. Januar kommenden Jahres der Präsident des Hansabnndes, Geh. Justizrat Prof. Dr. Ri eßen aus Berlin, in einer großen öffentlichen Versammlung über „Die Befreiung des Bürgertums" sprechen. Angestchts der bevorstehenden Reichstagswahlen dürfte das gewählte Thema besonders starkem Interesse begegnen und so die Versammlung zu einer glänzenden und eindrucksvollen Kundgebung gestalten. '* Das JahreSsest deS Eoang. Kirchengesang- vereins für Hessen 1912 wird am 4. Mai in Armsheim stattfinden. ** $er Gießener Konzertverein eröffnet Sonntag, 7. Januar, die zweite Serie seiner Konzerte mit einem Ka m- mermusikabend größeren Stils, zu dem sich Prof. Traut- m ann (Klavier) mit dem Frankfurter Rebner-Qu ar t et t (Rebner, Tavisson, Natterer, Hegar) vereinigt hat. Als Hauptwerke kommen zur Tlufführung zwei der besten modernen Klavier- Qmntette — dasjenige in F-Vtoll von C6sar Franck und das B-Tur-Quintett, Op. 5, von Sgambati. Die beiden Komponisten vertreten eine eigenartige, neuzeitliche Schule; von chnen ist Cssar Franck der bekanntere durch seine vielgespielte Viollnsonate, sein herrliches Oratorium „Tie Seligpreisungen" (Bealitudes) und seine T--Dur-Symphonie. C. Franck (geb. 1822 in .Lüttich) lebte in Paris als Lehrer für Orgelspiel und Organist (seit 1843) und wurde 1872 am Konservatorium als Lehrer für bieles Fach angestellt. Er ist für die französische Musik evoche- inachend geworden und verkörpert die bewußte Hinwendung auf die Pflege der reinen Instrumentalmusik. Neben den genannten äsenen haben die sinfonischen Variationen für Klavier und On chester berechtigtes Aussehen erregt. Seine Kammermusik wird um ihrer überaus noblen Schreibart willen allenthalben hoch geschätzt. Aus seiner Schule sind Die hervorragenden, viel genannten Komponisten Vineent d'Jndy, Guilmant, Widor und Tmel hervorgegangen. Einen gleichguten Namen als neuzeitlicher Komponist hat Giovanni Sgambati (geb. 1843 in Utoin als Sohn eines .Advokaten). Schon früh zeigte er große Anlagen als Virtuose. Liszt interessierte sich für ihn und über* toaebte leine weitere Ausbildung. In Rom hat er Schumann und Brahms elngeführt und auch die Lisztschen Werke (u. a. durch eme ausgezeichnete Interpretation der Tantesinfonie). Seit 1877 AE er als Lehrer an der Cacilien-Akademie in Rom. Seine cn, hat der bekannte Verlag Schott auf eine Empfehlung Richard Wagners hin verlegt. Darunter das große B-Tur-Klavier- Quintett. Bekannt geworden ist Sgambati durch sein Requiem, ^.^bes, Chor werk, das viermal im Pantheon bei den offiziellen Gedächtnisfeiern für die Könige von Italien mit großem Erfolg auf geführt wurde. — Ten gesanglichen Teil hat der treffliche Ho|opernsanger Otto Semper (Sariton) aus Tarmstadt übernommen, der in der letzten Opernvorstellung hier so sehr gelallen hat. ** Bunter Abend des Automobil-Klubs Gießen Man Ichreibt uns: Zu d(em am 13. Januar im Stadt- tHeater zum Besten des Gießener Säuglingsheimes geplanten bunten JlbenD sind die Vorbereitungen nun im vollen Gange, -^as Programm ist zweifellos als künstlerisch hochsichend zu bezeichnen und die ausführenden Künstler bürgen für einen genußreichen zlbenh. lieber die Mitwirkenden: Kammersänger Weber, mit leinem weichen ansprechenden Bariton, Kammermusiker K ü in- mel, dem Virtuosen aus dem Piston, Hofkapellmeistcr Kittel, dem meiiterhasten Dirigenten, und Max 58al)rDammer vom Lchauipielhaus in Frankfurt a. M., dem Meister der Sprau-e, brauchen wir wohl kein Wort des Lobes zu sagen. Ter Orchesterverein Gießen wirb sein ganzes Können einietzen, um unter Der Leitung seines Dirigenten Gernhardt, sowie in Der Begleitmunk unter Hofkapellmeister Kittel am Pult, Die in ihn ge- leßtcn Erwartungen zu erfüllen. Ter Säiiaerkranz hat den Chor der Hebräer in Samson und Talila übernommen, und Vie leithengen Leistungeii des Vereins bürgen, daß Diese Tar- bietung ktmstterifch auf voller Höhe sich befinden wird. Obgleich Der Verlaus Der Eintrittskarten zu Der Veranstaltung noch nittit eröffnet ist, liegen bereits zahlreiche Vorbestellungen vor. Bild, das bei den Probedrucken solange von Künstlerhand vor Dem Original korrigiert wirb, vis eine genaue ueucreinitunmung Der Farbwerte erzielt ist. Die Auswahl der Bilder ist in jeder Hinsicht zu loben und so getroffen, daß sowohl den Wünschen des Liebhabers als auch den Anforderungen des Kunsthistorikers völlig Rechnung getragen werden kann. Neben Bildern, Die durch ihren Wert und ihre Schönheit berühmt sind, werden seltene und funfttoiffen- |cha|tlich bedeutende Bilder au|genommen, oder solche, die der Gefahr Der Zerstörung ausgesetzt sind. So mürbe z. B. Leonardos Abend- mahl vor Der letzten terneuetung int .^>ayre lyud reproduziert. Rfl'b, Farben, alles t"om;nt originalgetreu zur Geltung und Wirtung, als ob es die Handschrift Des Malers wäre. In der Hauptlache find cs die großen Italiener und Holländer, die mit ausgeiuchten Werken vorzüglich vertreten sind, aber auch ermge hervorragende Deutsche, Engländer und Franzosen sind mustergültig vertreten. Tie Preise der Bflder sind verhältnismäßig lehr Niedrig, so daß es auch dem Minderbemittelten möglich ist, •Seim mit hervorragenden Nachbildungen erster Meister zu Ichmücken. ” Aufdeckung einer slawischen Burg in Pots- Dam. Der außerordentlich niedrige Wasserstand dieses Som- Derbstes hat im südöstlichen Ende von Potsdam an der S?sSecfe unmittelbar vor der Heiliggeistkirche ein Gewirr von 1 fühlen zum Vorichein kommen lassen, zwischen Denen spielende -^^opllchertzen sanden. Tie Staotverwaltung nahm Direktor ^chuchhardt vom Berliner Völkertunde- in „Prahiltoriichen Zeitschrift" mitteilt, der Sache fcc schonseit Mehreren Wochen an der Stelle systematisch S L N fonnte zuerst scheinen, als ob es sich nur Xr NNt/gung, eme hölzerne Kaimauer handelte. Als ihre der Holzchnstruküon immer mehr wuchs, betLa Lnh hin« ? ?n letzige steinerne Kaimauer 6 Meter tonnte Hn ÄiSfJ ^rnch auf 10 und 12 Meter kam, wall bandlet ,tcÖ um einen hölzernen Burg- S t? lV a^htier klärte und Konstruktion vor Iahest spx den Ilawilchen Ringwall „Altlübeck" teil» Snn^h .T|t: Nachbarn erinnern sich/ daß etwa 80 Meter Kftt freigelegten Stück entfernt auf der andern Seite fa ion^e!n^l±?C?hOi; rroa 3flI)ren bct Anlage der KaL romben ill Lin ißr volztoustrultion angeschnitten S Xrin nl^r^urb lt Ql’° wohl die Gegenseite des Ä ÄS ^kennen haben Tie Hölzer bilden in r ^Eg^- oder Querlageruitg e.n sestes Fachwerk die mÄs?^oume lind „mit Erdmaterial ausgefüllt, das m großer Masse slawi che Gesäßicherben enthält. ran h^t daraus M gönnen* }j«r’öröi; sufXenÄ^ Ia"9L ^»raBenlinte, loelcljv i-uni Smloß nach der also^owte^^ ^eute 1U)Ü) "Burgstraße". 11 ist "Ech . — $1W, auf den? dies ) I / , D.u |iuviiuiui|a,. n ^.otsoam ge|undeil. * ‘Arbeit :-*3ubil oum. Am 57eufcchrstage t:- qeht im Gasthaus aus» Stabt Mainz ElisabeLhe Nau von Heber-Clpnen die Llledcrkeür deS Tac;es, an dem sie vor . . Jahren als 16jährige ihren Dienst in der Küche des 'ES Prell angetreten bat. „Prelis Bettchen", tvie die . rbil inn bei den , genannt wird, _eue zu ihrer Dienstherrschnst gehalten und hat auch bic Treue auf die Lrnder, die Geschwister Prell, übertragen. Landkreis (Siegen. s. Lollar, 30 Dez. Am Mittwoch, 3. Januar, übcnbS 8 Uhr, findet eine öffentliche Gemeinderatssitzung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Bauaesuch der BuderuSjchen Eisenwerke. 2. Die künftigen LoKn- fahrt en in hiesiger Gemeinde. 3. Der Bau der neuen Lumda- rücke. 4. Berpachtung von Gemcindegelände an Johann Zchafer. 5. Angebot des Balth. Rdmer auf Quarzit. 6. Genc ch des Wiesemvärtcrs n. Fuchs uni Gehaltserhöhung .. Das pünktliche Einhalten der Sprungzeü für das ' tefige Faselvieh 8. Tilgung der Gemeindcschulden. — Die alte Bahn Hof st raße ist nun enögülüg Eigentum ücr Gemeinde geworden. Am Donnerstag wurde zwischen . Vertreter der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. und ter Finanzkommisjion der hiesigen Gemeindeverwaltung der Vertrag abgeschlossen. zj. Lich, 29 T.'. Unfcre Steht gehört zu den wenigen Gemeinden in Hessen, die noch ihren ständigen Turmwächter haben. Mietet L.agc nun lumue Uniu vvu^..du.n «uumei ^«vuini .«o^m Schmidt, der noch in voller Rüsttglrtt von seiner 50 Meter .. i.en Wohnung auf dem alten Fc,mngsmrm üKt das Wohl und Wehe der Stabt wacht, das -j U j a 1, r i g e 2ü r m e r j u b i l ü u m begehen. Tie Stadt überreichte dem Jubilar, der stecS in äuget- ordentlicher Pflichttreue feinen schweren Beruf audübte, ein an» sehnliches Geschenk. AreiS Büdingen. H. Bübingen, Z‘J. Tcz. Uumcinberat4ftbung.j Anwesend waren der Vürgcrmeisier und nur 8 Gemeinderats. muglteber. Von Hofapothekcr Berkhahn waren an die Stadt mehrere Apotl^t rrechiumgen rur Budingir 'ärme cingereidjt wor- ccn. ES wird festgcstellt, daß bte Stadl lasse erst dann zur Zahl- lung verpflichtet nt, wenn eine gerichtliche Betreibung erfolglos ftattgcfu.iben bat, wenn die Rechnung der Gemeinde um er halb des ersten halben Jahres »tach Abgabe der Arznei eingereicht mirv niid wenn sich der Gläubiger zur Gewährung des gesetzlichen Ra- batts bereit erklärt. Gemeinderat Schäfer luarnt sehr vor einet allzu bereitwilligen Uebernabme auf die Stadtkasse, auch glaubt er, ba& Perionen in der Rechnung verzeichnet seien, die nicht pu den notorischen Stab türmen gerechnet werden können. Schließlich ।verben die Rechnunaen zur Auszahlung übernommen mit dem Beschluß, daß die Beträge von den Sd)ultmern auf J>cm Per- ivaltungötocgc zivangsweiie beigetrieben werden. — Tie Firma x\mgram iHanau) besitzt im WolKrborner Gemeindcwald einen Basaltsteinbruch. Tie Abfuhr des Materials itt nur durch einen Mcg des Büdinaer Stadtwaldes möglich. Tie Firma bittet, diesen Weg zur Abfuhr benutzen zu dürfen und ist bereit, den Weg auf ihre Bosten chauffieren zu lassen unb so lange die yibnifrr bauert, zu unterhalten. Unter Vorbehalt der Genet...igung durch die Dberförfterc! ist der O'emcinberat mit der Benunung des WegS einverstanden, wenn Herstellung und Unterhaltung unter Aufsicht der Lberförstcrei geschieht und eine Benutzungsgebühr an die Stadt gezahlt wirb. — Architekt M.'chcnhaupl iBMmgen,> 'eilt mit, daß eine Ausstellung von Landarbeiten, die von 'Bild,tiger X>anb wcrlcrn gefertigt stnd, gegründet werden soll, etbloiicrmcutcr Eberhard hat für den Rathansjaat 4 tumwoll gearbeitete Krott* leuchter nach Angabe beb genannten Architekten angefertigt. Architekt Mockenhaupt bittet, daß durch den genannten Handwerks- meister auf Kosten der Stabt ein weiterer gleicher Leuchter Tür diese Ausstellung gefertigt wird. Ter einberat gibt feine Zustimmung. Tic Kosten betragen etwa 60 Mark. — Müller Richter hat seine Mühle i>?r itabt zum «aut^angeboten mit bem Hinweis, baß durch die Beseitigung deö im occmcnbadj cm* gebauten Wehres eine Hochwassergefahr für die stabt vermieden wird Gemeinderot Anbrae ist der Ansicht, datz zu einem solch wichtigen Beschlüsse die unbedingte Vollzähligkeit des Gemeinde, rats notwendig unb da die heutige Sitzung laum beiWuBfäbig KL stellt er Antrag auf Vertagung. Ter Antrag Tinbct die Zu- niinnrung der Anwesenden. — Bum Schluß gibt der Burgcrmmter einen kurzen Ueberblicf über die Arbeiten des Gemeuiberats im vergangenen Jahre. - Gestern abend fand die Haupt ver - fammlung des Veteranen- und MllttärvereiltS Büdingen statt. Anwesend waren von 172 aktiven Mitgliedern 53 Der Vorsitzende des Vereins, Pros. Dr. K r ä m e r^Budingen tma ben v-eschusisbericht deS versll'ssenen Jahres vor. a.er Hanen bericht wurde von dem Rellmet verlesen. Ter Verein Uei»! cm Baroermögen von nal^ezn 2o00 Mark, das bei der Bczirkstyarkäste Büdingen angelegt ist. Das Mobllinwermögen beträgt etioi 900 Mark. Am 7. Januar t I. wird das ^tntmigsscst durch Abhaltung eines Balles int FürstenhoT gefeiert. z> Weien sich RÄ u.L dufriebenVt be» «ub(uum« »u er- roCrb+"Bab Salzhausen, 29. Ses. $n unj-em Bade- ort wird sich im kommenden Frühjahr eine noch nre.hter daaewesene Bautätigkeit entwickeln. Auster dem Kauf> mann ^Erholungsheim sollen noch o Hauser aebaut werden, die an die Straße zwischen Hotel Well und Bahnhof Geist-Nidda zu stehen kommen. Ferner in die EwÄeruna der Wasserleiwiig ttnd uanalt.icrung des O^gMll, deren Kosten zu >1000 Mk. veranschlagt sind. KrciS Schotten. n . . „ r *x> igen von den naben .'.'i eigen Hauben an die jungen Vcuh ein. Wer prädmge Heiiemrachten bewundern wollte, hatte heute hier genügend Gelegenheit dazu. w. Frankfurt, 29. Ta. Heute morgen wurde hinter einem Schuppen m bet Mainzer Landstraße der 46>ahrige Gelegenheitsarbeiter Gustav Köppke aus Stulp i. Pomm. tot aufgefunden. Cm Verbrechen liegt nicht vor. — Heute morgen versuchte in der Lttostraße eine 33 Jahre alte Masseuse sich mit Sublimat |u Der guten. Die Lebc.ismüde wurde ins -rmtkcn- haus überluhN. Tas Motiv soll Liebeskummer sein. 3u unserem Preisrätsel. Bei der Vrcisoertcilung sollen auch einige Notenbüchcr. NilS für jtiaoier, tcild für Bupigeig: Vau;c DCiieüt roerb.n. yntcreffentcn buien wir uui bei andere Bcnach- ndjtigung bis zmn 2. Januar. Sur 3aljrtsn>cn0c! 1911/1912, So stehst du wieder an der Jahre Wende, L 'Mensch, und sagst Dem scheidenden .Valet!* ü-leidj einem freunde, der von binnen geht, Ter dich geleitet deinen Pfad em Ende, Tem du verdautest monniqlache Spende, Teil' Kleide- Saum m buntlcr Nacht verweht. Wie ew'gen Wechsels voll die Lrdenlose So brachtest du aud), Altjahr, Heil wie Not, Tas Leven blühte und tobte Tod, Tu bargelt Schmerz und Lust in deinem Schoße, Tu ließest Tomen ivachsen mit der Nose Ließ'st bangen manches Herz um'» Lagesbrot. Wol>l warst em Jahr du, leuchtend in Erbarmen, Tie Blumen seiber biemen dir im Sold, 2er Liebe Barnier trugst du hoch entrollt, Voll heil'geu Uiierfl Iür die Freudearmen, Für nianchcS Hohe ließt du's pcrz erwärmen, Tu litbt. uns ivachsen köstlich Traubengold. Und doch wie oU in heißen Qualen bangte Tas Äcnschcuherz mit seinem zagen x'.ut Beim Hebern mb der vimmelSsonncngliit, — Als jät) der -rde Veste dräuend schivanlte, AIS tummer )oll Geimanias Seele tvantle In Not um deutscher lthre köstlich Gut. Und wogt alloitcn nicht in deutichen Landen Um’5 Heil der Bukinist ein gar Heiller Streit?! — Fürivahr, 's ist ernste, slurmbewegie Jett, Und selbst der Friedenrili des iLoltgesanöten Wie jäh verhaut er in deS Welilarms Branden, Wie bläht im Urbfrei« ring« sich Haß und Vlcib. Doch steh' I e« öffnen sich de« Neujahrs Pforten, Schon seist auf sein- Schwelle sich der ouß, 9hm grüßt eS mich mit trautem Glockengruß, Sdj laujaje stumm den zstternden Aklorden iid sieh! wie ist das Herz mir warm geworden Als grüßte mich de» Frieden« weuiuS. Wohlan, fo raff' dich aus vom Erdenstaube, C Alenschenseele, famol- und siegbereit, Verwunden ist manch' alle« Leiv, Keurau bem Höchsten, halte Treu und Glaube Uno sorg', daß feine Srdemnacht dir raube Tie Zuversicht au« eine veffre Zeit. Nömheld-Nidda. Majsenverg.stung in dem berliner Asyl. Das Nachrick?tcnbureou des Berliner Magistrats teilte am Tonncrstag abenb mit: „Wegen der bdannten Vergillungserichemungen >ind m3 heute abenb 8 Uhr im ganzen 79 Erkrankte in baS studtüche Krankenhaus am Frii.l?richsl)ain cingdiefert worden. Von diesen find 38 verstorben. Ti. Gesarntzlffer der Verstorbenen belautt nch einschließlich ber geitcrn im MrantenbüUv l^abit venwrbenen zwei Personen unb der im Lbdach verswrbenen mer Pcrwnen au- Aufammcn 44. Wcuere Fälle berfeiben Erkrankuagser>chc,nung und nach amtlicher iZ-eststellung bis freute abenb in keinem bei anderen städtischen zlrankcnhauser zur Unmelbung gelaugt. Im übrigen hat Leute nachmittag vor Ausiiahme der Abendbeiuchir des stadilfchen sicherheitshalber anc twchmallge xeönüefium he» Lbdachs uaitgeiunbcn. Ter heurige Besuch des Ladachs hat gegen die voran-ugangenen Tage feinen Rückgang zu verzeichnen. Wie soeben noch bekannt wird, Hot die hcuie mugerunbene l'adjen- »cttion lein anderes ergebne alS die gestrige llrucruidjung bracht, bas hellst cs liegt für Ynselttonslranfbeiien kein Inhalt vor Tie Bergittung ist anscheinend lediglich am verborbenc Nahrnng^mitlel zuruckzuführeii. ^.ie ballerwlogifchc Unter,uchung wird erst in einigen Tagen beendet sein." , , -Turch diese amtliche Mitteilung über bic Zahl der >odeÄalle wird die gestern vormittag ausgrzebenc Ziffer von mmzig ^oten nduiggciieiii. Tte Zahl -*4 erhöht sich aUerdmg- burco cmen mUgacUtcn Dobesfchl in Potsdam unb die beiden oben erwähnten . a^e/" Heber die (trfranlung von AlyUsten teilt bas Rachnchtenamt bes Magistrats mit: Heute nachmittag crfchieu der Mommanbant von Berlin, Exzellenz L o h m, iw CL-bam, um tm Auftrage des Kaisers ^r ^,Ser* giftungöDorgängc Auskuntt einzuholen, bie ihm auch Sugle'ch von :em anit'i'cnben Tezernenten ^tabtrat Jacobi unb bem Lber» inioeftor Jaast erteüt werben konnte Ju der mittags bi» S Uhr abends ,mb weitere acht unter ben bekannten Veigittungserfcheinungai Erkrankte in rrifbritb-'-ha'n ctnaeheferl worben ue Geiamtzifter oct lt* ÄiVbarägt 111 geitorben finb im Laufe des Nachmittags fünf Perionen' Die Gesamtzahl ber xoten betragt vst Unter deü nLim Allen sind einige sehr schwer. . Such ist bei einigen Erkrankten fest gestellt worben, datz die Bücklinge mtb aum Bierbe- fieifchdoulcucii, bie sie in einem Gefchätt der zaitygcr Straße feibm rooOm vor ber Erkrankung genonen baoen gefault frabm wua ™ „Morgenpost" meldet aus vernau: Ter bO.ährig'e kellner Mificwitz bat sich am 26. und 2-- £ • >Xsnl in Der Fröbelstraße in Berlin autgehalten Jm 28. xej. M « I» üi sX «l/cteadHof« angemd*. W ins Sranfenhaus emgel'-eiert, wo nch alsbald Erbrechen, ist er geitorben, ____________ Vermisebtes. • Ein Wahnsinniger auf der Lokomotive. B°" «E nautigen 8ÄÄt8fcf: UrfauJ ersten nn» w°r zu ieinen SgeSW»»« firax au. Ter Soldat verliest den ^ng. Netterte in Erkner' aus bie Lo ko mono- hinauf und erhärte dem Führer, er solle bie Maschine sofort verlassen, G. müsse sic i-.im Kronprinzen nach Potsdam dirigieren Nur mit ^.’iube konnte dci «Tante überwältigt nnd bentbi.it werden Bald darauf brach der Wahnsinn stärker aus, »o bau der Soldat nach bem Garmsonlazarcu ubcrflcfubrt »»erden mußte • 400000 Mark beim Ircntcet ^uarante gewonnen. Don Jaime von Bourbon, der spanische Prätendent, ist der erste i«ennnncr einer größeren Summe in den neuen «astnoräumen in Monte E a i 1 o , die im Januar letzten JabreS für das Pulllifum geöffnet wurden Ter Prinz kam vorgestern abcnd von vanne» ui Monte Uarlo an unb hatte achtunboterzigtausend Mark m Banknoten bei sich Er ging sofort in daS .«asino und batte so viel Glück, brcihunbcrtzwanzigtausenb Mark bis in die späten Abendstunden zu gewinnen. Das Gluck war ihm auch gestern noch Iwlb, denn er gewann in verhältnismäßig kurzer Zett noch weitere a ch t z i g t a u s c n b Mark. Ter Prinz hatte nur Tratte et Uuarante gespielt unb sich vom Roulette serngch'alten. Als er um hall' zwei Ubr gestern nachmittag nach ©an Reno abfuhr, jagte er lächelnd auf bem Ba.)uyof: „Run habe ich wenigsten« für einige Seit Rillte!" • Richtig ergänz t. Tochter: .Mein Zukünftiger muß Gelb, Gemüt, Geist unb eine hohe Stellung haben unb Mu ein schöner Mann fein. Dabei bleibe ich —" — Vater: „— fitzen." Kleine Lagcschronik. In TUisbura würbe ber Bauinfveftor Schwartz schwer krank unb inne ^ran tot aufgeiunben Anscheinend liegt eine schwere Nahrungsmittelvergiftung vor. In München wurde euie Fclix-Mottl-GedächtNis- Stiftung gegründet. Au« den Ziniew bei zusommengebrackttrn Kapital« soll ein jährlicher Preis brn besten Schülern der Akademie ür Toiikuust jucrlannt toerben. Tte LuitichiNbau-Gejelllchasi Jeupclin Friedrichshafen bat ihr Stammfapital um eine Million Mark auf vier Millionen Mark erhöht. In Metz versuchten m der vergangenen Nacht zivei un bekannte 'brnonen in das Pulverhaus zu bringen, da« bicht bei bei Luftschiffbau«: auf bem rdorvsüdungsplatz FreSkatt) hegt 2er Wachtvoilen rief biennal Halt, bann fchoß er unb traf einen ber Sinbringltnge. , Aus bau BlusenhMtS Elite ui der Leipnaer Strafte in Ber (in würben ©luten im Werte von 15—20 000 Mk. gestohlen Märkte. «leben, SO. Tez, Llarktbericht. ?luf bcutlgem Wochen- marfte kostete: butter pr. Pfd. 1,20—1J0 2)lfw vubneteier 1 €t. lu—12 ‘L’g., 5lä|e pr. eL b—8 Näsematte L St. 5—6 P'a., Lauben pr Pr. ujW—1,00 DiU Hühner pr. £L 1,00—1,60 Akk., '"'ahnen pr. ctud 0/10—1,80 3) Meldung, i dollig die kaiserliche i der Begrün blikamHen London, da Legung erc hindeute, er weüer an L iuWren P tojHinlü M bas lan( d-- Sanbfiii 9n8=n biM »ter loitten ?® nachher, d'-R-doluti, tatbw die $ y.W6aie, 186?®2« bet Efe« nicht dr