Mde »bcn ldnec. Tiflis groben Saale yerei® «zert >-Kapelle * Herrn H.LSbtr. Eintritt 45 Pfg. auS Bersin üb« tz“ RL für die bmttte ntentafie frei). inb bet crtSanrvvr ürich.AralltnvcreM Helene vsiaue. __ Wal Itoretr. 36-38 . , 0116 konkurrenz in bar. lanaar ns Mtoitiliii. ’M« iiic Ph ^les, (9W eetS >«k un» „jirnntn. --' Jakaen IAmerika) tceberg iFuinlandl impf H Xurlah (Türkei) tiklassige Variete .r. Beginn der King- SamenOrcheoler. i bet neuen Lula Lotterie beginnt ,911 \ für jede VC 01886 durch die Königin Giessen. q jetzt tbzuholei Flimm Walltorstrasse b- ;i6 BoCÜtfW W !-«L- I w« Zweiter Blatt 161. Jahrgang Nr. 4 Erscheint K-Nch mit Ausnahme der Sonntag». DK „Glehener KcnniliendlStter" werden dem ,9lnj,3 5,0 4,8 Groß-Berlin. Königsberg . Halle a. S. . Riel .... Frankfurt a.M. Breslau . . Hannover. . Bosen . . . Karlsruhe Köln . . . Die Zahl der Aerztinnen ist erheblich gestiegen; während 1908 £5 und 1909 69 verzeichnet waren, sind es jetzt 102 Aerztinnen; davon kommen auf Berlin 32 (1909 21), München 6 (wie im Vorjahre), Frankfurt a. M 6 (1909 5), Dresden 6 (4) und Hamburg 4 wie im Vorjahr). In zehn Städten sind zwei Aerztinnen aufgeführt, in 23 Gemeinden je eine. Die Zahl der weiblichen Medizinstudierenden ist von 371 auf 512 gestiegen. Die Plädoyers im Mcabüer Ltrahenirawall. 4- Berlin, 4. Jan. Am heutigen 38. Verhandlungstage des Moabiter Krawall- pvozesses soll nunmehr endlich die langwierige Beweisaufnahme zu Ende geführt werden und in Erwartung der Schlußakte des Riesenprozesses hatte sich nicht nur die Anklagebank und der Verteidigertisch wieder vollkommen gefüllt, sondern auch der Zuhörerraum wies wieder eine vollständige Besetzung auf. Ter Gerichtshof ließ zunächst sehr lange auf sich warten, da er noch die verschiedenen Anträge der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung auf weitere Beweiserhebungen, auf Abhaltung eines Lokaltermins in dem Geschäft des Angeklagte, Gastwirts Pilz u. a. m. zu beraten hatte. — Erst gegen %11 Uhr erschien bei Gerichtshof im Saal. Ter Vorsitzende Landgerichtsdirektor Lieber gab zunächst bekannt, daß die Lokalbesichtigung bei Pilz abgelehnt worden sei, da der Verteidigung zugegeben werden könne, daß die in Frage kommenden Oertlichkeiten mit den Bekundungen der Zeugen übereinstimmten. Ebenso lehnte das Gericht die Hinzuzlehung eines psychiatrischen Sachverständigen zur Beobachtung des Geistes zustandes des Zeugen Blechschmidt ab, der den Angeklagten Pilz i belastet hatte. Schließlich wurde auch die Ladung der Redaktionsund Expeditionsmitglieder des „Vorwärts" abgelehnt, die dar I über vernommen werden sollten, daß im Vorwärts vorher von den Krawallen nichts bekannt gewesen sei und auch während dieser keine Beziehungen zwischen der Redaktion und den Krawalle machern bestanden hätten. seinem Plädoyer: Vom Polizeipräsidenten von Jagow lag ferner die Mitteilung vor, daß er nach wie vor die Genehmigung, feine Beamten über die Maßnahmen während der Krawalltage zu hören, verweigere. Ter Erste Staatsanwalt Steinb'recht sagte in Er behandelt den allgemeinen Teil der Anklage, während Staatsanwalt Stelzner das Ergebnis der sechswöchentlichen Beweisaufnahme in Bezug auf die einzelnen Anklagen erörtern wird. Einleitend weist der Erste Staatsanwalt die Behauptung zurück, daß jemals auf Seiten der Staatsanwaltschaft die Absicht bestanden habe, die Sozialdemokratie oder die Gewerkschaften, oder den „Vorwärts" für den Moabiter Krawall verantwortlich zu machen. Weder vor noch während des Prozesses sei das zum Ausdruck gekommen. Allerdings habe die Verteidigung sich bo bemüht, durch Vernehmung von Mitgliedern der Partellcllung den Anschein zu erwecken, als wenn die Anklagebehörde bemüht gewesen wäre, der Sache ein politisches Mäntelchen umzuhängen, und da das Gericht die dahingehenden Beweisanträge nicht ablehnen konnte, so sei natürlich jetzt der Jubel in der sozialdemokratischen Presse groß, daß die Beweisaufnahme nach dieser Richtung hin negativ ausgefallen sei. Leider sei dies sozial- demokratl'sche Schein Manöver einem Telle der bürgerlichen Presse nicht klar geworden, und er erkläre deshalb nochmals ausdrücklich, daß die Staatsanwaltschaft niemals die Sozialdemokratie für die Moabiter Unruhen verantwortlich, gemacht, noch einen Tendenzprozeß geführt habe. Wohl aber müsse daran festgehalten werden, daß die sozialdemokratische Behauptung durchaus nicht zutreffe, daß nur der Janhagel die Unruhen verschuldet habe. Ein Blick auf die Anklagebank beweise das Gegenteil. Auch unter den Zeugen habe man Arbeiter unÄ ihre Frauen gesehen, deren Schuldlosigkeit nicht immer einwandsfrei festgestellt sei. Das Gesamtbild zeige ferner, daß ein ungeheurer Daß gegen die Polizei in 50bva- b i t bestand, ein Daß, der nicht zum geringsten Tcll am die sozialdemokratische Verhetzung zurückzuführen sei. Dieser Daß sei sehr bald nach dem Ausbruch des Streiks bei der Firma Kupfer u. Co. in die Erscheinung getreten, als es sich für die Polizei darum handelte, die Arbeitswilligen dieser) Firma vor den Ausschreitungen der Streikenden und der vow ihnen ausgestellten Streikposten zu schützen. Darüber herrscho wohl heute kein Zweifel mehr, daß von dieser Seite der erfta Anstoß zu den Unruhen gegeben worden sei. Es stehe fest, daß fdie Streikenden die Arbeitswilligen b er Firma Kupf er in oft brutaler Weise mißha ndelt hätten, daß sie mit Revolvern ausgerüstet waren und! den Kampf mit Pflastersteinen zu führen begannen. Als dann die Polizei zunächst in durchaus ruhiger und sachlichen Weise den Schutz der Arbeitswilligen organisierte, wurde sie von demselben Schicksal wie die Arbellswilligen selbst betroffen. Der Erste Staatsanwalt erinnert daran, von welchem Hohngelächter die ausfahrenden Wagen von Kupfer u. Eo. durch ganz Moabll geleitet worden, obwohl Schutzleute hoch zu Roß sie begleiteten und wieviele von Steinwürfen zerbeulte Schutz- mannshelme heute den Gerichtstisch zierten. Als, einen der Führer im Kampfe gegen die Polizei schildert der Erste Staatsanwalt dann den Angeklagten Pilz, in dessen Lokal offenbar eine Zeirtralauskunftsstelle über den Streik und die habet Be- teiligten bestanden habe. Er sei fest davon überzeugt, daß die Zeuges richtig gesehen hätten, die im Pllz'fchen Lokal die Streikposten ans- und ein geben sahen, und er zweifle auch keinen Augenblick) daran, daß sich die geschilderten Prügelszenen dort ereignet hätten, ici denen Arbeitswillige die Opfer waren. Es unterliege auch deinem Zweifel, daß während dieser Zeit im Pllz'scksen Lokal ein führendes Mitglied des sozialdemokratischen Transportarbeller- ^erbandes verkehrt habe, unb daß ein großer Teil der Locwe'schen Arbeiter zugunsten der Streikenden operiert habe, wie denn ja chließlich überhaupt die gesamte Arbellerschaft des Moabiter Stadt- .ells für die Streikenden unb damit gegen die Polizei Partei [cnommcn habe. Der Staatsanwalt schildert bann eingehend ie einzelnen Phasen int Moabiter Krawall unb gibt zu, baß >ie Polizei, gereizt und erbittert burch bie ungeheuerliche Entstellung, des wahren Sachverhalts und bie immer infamer Aus pariser Briefen Wilhelm von QumbolMs an Schiller. Bielleicht spricht nichts stärker für Schlllers ganz modernen Dicht erblick als das leidenschaftliche Interesse, das tn ihm der gewaltige Organismus der Weltstadt Paris erregte. Was Balzac ünb Zola später in riesigen Romanzyklen versuchten, das hat er in seiner Tragödie „Die Polizei" gestalten wollen: „Parts in seiner Allheit". Wenn dieser grandiose Plan, der das verwirrend vielgestaltige Getriebe dieses „Zentrums der Welt" nt den Rahmen eines Dramas pressen wollte, wie vorher die wimmelnde Fülle der Wallensteiner, über die erste, hochmter- essante Skizzierung des Stoffes nicht hinaus kam, so lag das eben an der tragischen Größe dieses Entwurfes, der das ganze Leben der Gegenwart allein durch die Macht der Phantasie beherrschen Wollte. Schon früh hatten sich Schillers Blicke mll aller Selm- suckst nach Paris gelenkt. „Wer Sinn unb Luft für die giof>j Meilsck-enwelt hat, muß sich in diesem weiten, großen Element gefallen; wie klein intb armselig sind unsere bürgerlichen zull) politischen Verhältnisse dagegen!" So schrieb er bereits 1788. Durch eine ausgebreitete ßeftüre suchte er sich über die Etnzek- Hellen des Pariser Lebens zu orientieren; aber in eine eigentliche lebendige Berührung kam er mit der Sonnenstabt erst, als fein Freunb Wilhelm von Dnmbolbt bort für längere ~*it Aulenthalt nahm und ihm seine Einbrücke von ber franzö- chen Hauptstadt in ausführlichen Briefen mitteilte. Man bar, di.'*er wohl annehmen, baß gerabe biese anschaulich und scharf analysierenden Schilderungen ans der von ihm so sehr bewunder-- ten „Sonnenmetropr'e" befruchtend auf die dichterischen Pläne wirkten, bie uns in oen Auszeichnungen zur „Polizei" unb den „Kinbern des Dauses" erhalten sind. In der kostbaren Veröffentlichung der neuen Briefe Humboldts an Schiller, bie uns Friedrich Clemens Ebrard in der Deutsck)en Runbsckiau barbietet, werden uns nun auch bisher unbekannte Briefe aus Paris mitgeteilt, deren gewaltigen Eindruck auf Schiller man sich wohl vergegenwärtigen kann. Humboldt! berickstet am 7. Dezeinber 1797, wie seht er von dieser Zeit ergriffen sei, „die ein so buntes Gemisch verschiedenartiger Elemente, so viel Stoss für das mannigfaltigste Interesse in fid) enthält". „Besonders in dem jetzigen Augenblick findet man hier vereinigt, was man sonst nirgends antrifft, und für mich zählt schon bloß die Menge ber Menschen, aus ben verschiedensten Gegenden, die Zusammenkunft mannigfaltiger Talente in der Gesellschaft unb bie rege Bewegung, in welcher dies alles in unb durch einander wirkt. Sollten sie darin vielleicht ein einseitiges Interesse des Verstandes Hüben, so müßten Sie einmal aus einer ber Seine Brücken ober in ben Tuilerien stehen, um burch ben Anblick bieser Schonhell ber Stellst auf einmal auch Ihre Phantasie begeistert zu üblen. Ich habe in ber Tat nie einen Punkt gesehen, der soviel Größe, Pracht und Schönhell auf einmal in sich vereint. . . Ohne noch ber Erinnerungen zu erwähnen, bie sich bei biefen Orten, diesen Namen von selbst herbeibrängen, frage ich Sie, öb leicht irgenb eine Ansicht in einer aoberen Stabt bie Einbilbungskraft so zu begeistern im Stande ist? Jenseits des Pont Neuf nach dem Pont St. Michel zu, sieht man nichts als schmale, schlechte, hohe Däuser mit ungeheuren Feuermauern, kleinen und vielen Fenstern, enge dich gedrängte Gassen, gothische Bauart, nach und nach an ben Quais werben die Gebäube schöner unb größer, die Straßen weiter, bis am Ende das Auge, wenn es ben Fluß verfolgt, auf den freien Horizont unb bie schönen Wälder jener großen Spaziergänge trifft. Unwiderstehlich wird der Blick durch das Interesse, das eine solche Menschenmenge immer mit sich führt, in bie Mitte ber Stabt hingerissen, unb wiederum so gern unb willig rettet er sich in die freie und liebliche Natur." Starke Eindrücke empfing Humboldt auch von dem Pariser Theater, und er spricht dem Freunde gegenüber ausführlich seine Ideen von französischer Schauspielkunst unb französischem Tanz aus, bie er dann später in feinem für Goethes Prpyläen geschriebenen Aufsatz über das französische Theater verwertete. Dabei erwähnt er auch des (Änflusses, den Schiller auf bie französische Bühne gewonnen hatte. „Von Ihnen hört man hier nicht selten sprechen. Ihre Räuber sind in einen Robert, ches des brigands umgeformt, der zu einer gewissen nicht guten Zeit ber Revolution viel Glück gemacht hat. Mir ist biese Mißgeburt benn bazu ist es gewiß geworden) noch nicht zu Gesichte gekommen. Haben Sie damals das Unglück gehabt, wild und roh behandelt zu werden, so droht Ihnen nun vielleicht eine noch schlimmere Gefahr in eine recht eigentlich französische Tragödie in Alexandrinern und selon toutes les regles umgefchaffen zu werden. Ein junger Dichter, Jolly, hat sich Ihren Karlos von, einem Deutschen meiner Bekanntschaft übersetzen lassen, und ist nun daran, darnach ein Stück zu machen." Trotz all ber reichen Anregungen und Erlebnisse, die Humboldt in Paris findet, fühlt er sich doch fremd in dieser glänzenden Umwelt unb kann bie Sehnsucht nach der Heimat unb bem Freunbe nicht untcrbrücfen. „Ein sonderbares unb trauriges Gefühl gibt mir die Einsamkeit, in der ich mich mitten in Paris unb feitbem ich Dresden verließ, trotz aller mannigfaltigen Bekanntschaften befinde, lieber gewisse unb gerade die angelegensten Ideen nicht nur mit niemand reden zu können, sondern auch so gewiß zu seyn, daß niemand weit und breit ist, der nur irgend Sinn, nur irgend Lust oder Fähigkeit hätte, sie zu verstehm! Tennos.) glaube ich, würde ich den Mangel dieses geistigen Genusses nur wenig fühlen, der Reichtum an Stoffzu Reflexionen würde mich leicht vergessen lassen, daß es an Mitteln, die gc machten mllzuthellen fehlt, wenn sich nicht bei mir mit diesem Gefühl zugleich das Entbehren ber Freundschaft verbände. Allein tote sehr ich Sie vermisse, lieber theurer Freund, vermag ich Ihnen nicht zu sagen. Ich denke unendlich oft an die Zeiten, bie wir miteinanber verlebten, jeder gehaltvollere Gedanke in mir erinnert mich so lebhaft daran: aber fast noch öfter fühle ich die Freude vorher, die ich empfinden werde, wenn ich zum ersten Mai wieder zu Ihnen zurückkomme, unb wir uns nach einer langen Trennung wieder vereinigt sehen ... In ber Tat rechne ich es zu den Vorzügen meines hiesigen Aufenthalts, daß mir bie Deutsche Natur in ihrem Abel und ihrer Vortrefflichkeit erst hier recht klar werden wird." • Bas vrockeiMspenst. Das Phänomen jener merkwürdig beleuchteten Nebel- bilber, bie man zunächst auf dem Brocken beobachtet hak und die davon den Namen „Brockengespenst" erhalten haben, bietet ein so phantastisch arandioses Schauspiel, wie es sich bie Phantasie nicht wunderbarer und zauberhafter vorstellen kann. Der Brocken, seit altersher der Mittelpunkt mythologischen Hexen- unb Teuselswcsens, legte den Gedanken nahe, daß sich in diesen riefiaen, schattenhaften Gebilden der Geist des Zauberberges erhebe, der im Morgenbrauen oder in der Abenddämmerung über feine Gipfel schreite. Aber das Brockenaespenst ist nicht etwa nur auf ben Schauplatz ber Faustischen Walpurgisnacht beschränkt, fonbern finbet sich überall in ber Welt, hauptsächlich auf Bergen; es hat auch anbere Namen erhalten, wie z B. „Kreis von Ulloa", nach den sich bildenden eigentümlichen Lichtringen. Das erste Mal, daß dies atmosphärische Phänomen beobachtet wurde, ist wohl in das Jahr 1744 zu setzen, wie I. Loisel in einem Aufsatz über das Brockengespenst .in der „Nature"" an führt. Die Reisenden Bouguex und la Eon- b am ine beobachteten eine solche Erscheinung während ihres Aufenthaltes in Peru auf dem Gipfel des Pambamarea. „Eine Wolke, die uns zunächst ganz eingehüllt hatte und sich bann zerstreute, ließ uns die aufsteigende Sonne sehen, bie sehr strahlend leuchtete. Eine Nebelwand wogte von der anderen Seite herüber; sie war nicht dreißig Schritt entfernt, als jeder von uns seinen Schatten auf ihr projiziert sah und zwar nur seinen eigenen, weil die Wolke keine einheitliche Oberfläche darbot. Die geringe Entfernung erlaubte uns, alle Teile des Schattens zu unterscheiden: mau. fach die Arme, die Beine, den Kopf; aber was uns in Erstaunen setzte, war, daß dieser letztere Teil des Körpers Gedenket der hungernden Vögel! Leerung. Kreis Lauterbach. Stockhausen, 4. Ian. Bürgermeister Eichenauer hier feierte ain dieujahrstage sein 25jä brigeS I», biläun, als Rechner der hiesigen Spar- und Darlehenskasse. Dl'rch den Vorstand und Aufsichtsrat der Kasse wurden ihm auS diesem Anlaß Glückwünsche überbracht und ein wertvoller jährig-freiwilligen Dienst Seit Bestehen der Anstalt ist dies die erste Prüfung, die hier abgehalten wird, um die Berechtigung zum Einjährigen-Dienjt zu erlöst wird. •* Lehrerpersonalien. Uebertraqen wurde dem den Riesenarm wie ich: Es war das Brockengespenst. Ich ge- tehe, daß die Seltsamkeit dieses Phantoms einen fast furchtbaren Eindruck aus mich machte: ich sah mich und fühlte mich über den Gletscherspalten hängen, die in der Tiefe des Abgrunds gähnten. Die Vision dauerte zwanzig Minuten: von den fünf Erscheürungs- sormen, die sie annahm, toar die dritte die erstaunliche: Ein dritter ungeheurer weißer Lichtkreis bildete sich um die beiden anderen. Marne beiden Führer und ich die in einer Gruppe zusammenstanden, konnten zugleich die Konturen unserer drei Köpfe wahcnehmen, aber ganz deutlich und genau sah jeder von uns nur seinen eigenen Schatten, drei- bis viernral größer als er selbst, und jede geringste seiner Bewegungen wiederholen" Das Brockengespenst ist nicht nur im Gebirge, sondern auch in der Ebene beobachtet worden, und zwar vor etwa 20 Jahren von Lancaster zu Uoole in Belgien. In der Nacht vom 30. zum 31. Juli 1892 war ein dichter Nebe gefallen-, gegen ein Uhr morgens bemerkte Lancaster, als er sich einem offenen Fenster im zweiten Stock seiner Wohnung näherte, ein ziemlich großes und lebhaftes weißes Licht am Himmel, das sich als eine leuchtende Nebelwand erwies, auf der sein Schatten erschien. Der Nebel wirkte ganz wie ein Lichtschirm, wie eine Art Mauer, auf die der Schatten projiziert war. Künstler begrüßt, zumal kleine Preise angesetzt sind. ♦♦ Stenographie. Man schreibt uns: Auch jetzt ist das Jahrbuch der Schule Gabelsberger pünktlich den Bestellern aus den Weihnachtstisch gelegt worden, in seiner einfachen, geschmackvollen Ausstattung. Die darin gegebene Statistik über Vereine und Unterrichtete zeigt gegen das 'Vorjahr wiederum ein recht erfreuliches Anwachsen beider Zahlen. Danach wurden gezählt im ganzen 2600 Vereine (gegen das Vorjahr 146 mehr) mit 117 260 Mitgliedern (+ 7946) und 183 097 Unterrichteten (4- 17 874). Von diesen entfallen auf das deutsche Reich: 2229 Vereine (4- 135) mit 96 332 Mitgliedern (4- 6936) und 101121 Unterrichteten (4- 7673), und auf Hessen: 125 Vereine (4- 13) mit 4812 Mitgliedern (4- 505) und 4209 Unterrichteten (4- 572). Gießen darf sich inbezug auf die Tätigkeit für die Schule Gabelsberger und die Ausdehnung des Systems mit an die erste Stelle rechnen, d. h. keine etwa gleich große Stadt beherbergt so viele Anhänger des Systems Gabelsberger wie Gießen. Am 30. Juni 1910 bestanden hier sechs Ga- belsbergersche Stenographenvereine mit 611 Mitgliedern Unterrichtet wurden 224 Damen und Herren in Anfängerkursen. Dabei sind natürlich die Anhänger des Systems nicht mitgezählt, die den Vereinen nicht angehören, deren es aber auch eine ganz erhebliche Zahl hrer gibt. Der .Gabelsberger Stenographenverein, der in diesem Jahre fein 50jähriges Bestehen feiern kann, beginnt am 23. Januar in seinem Vereinszimmer im Cafe Ebel wieder einen neuen Anfänger-Lehrgang unter bewährter Canöwirt{d)aft — Darmstadt, 4. Jan. Der 2. Tag des Bvrtra gS« kursus der Landwirtschaftskammer, der wieder mehrere hundert Landwirte hierher geführt hatte, brachte zunächst einen interessanten Vortrag des Generalsekretärs des T-eutscl-cn Landwirtschastsrats, Professor Tr. Dade-Berlin über die handelspolitische Lage Deutschlands seit dem Abschluß der letzten Handelsverträge. Der Redner schildert die geschichtliche Entwicklung des deutschen Zollwesens, namentlich der Agrarzölle, deren Beibehaltung ganz abgeselnm von privatwirtschasmchen Verhältnissen der Landwirtschaft und Industrie aus manchen volkswirtschaftlichen Gründen eine unbedingte Eriorderins sei. Wodurch sollte z. B. die Zolleinnahme des Reichs in Höhe von etwa 700 Millionen Mark ersetzt werden, etwa durch direkte oder indirekte Steuern? Die handelspolitische Lage Deutschlands seit dem Abschluß der letzten Handelsverträge wurde dem Redner sodann eingehend erörtert, besonders kam er dabei aus unser handelspolitisches Verhältnis mit den Vereinigten Staaten zu sprechen. Eindringlich warnte der Redner die Landwirte vor der Zersplitterung in den eigenen Reihen. Fest geschlossen müsse vielmehr die gesamte Landwirtschaft zusammenslehen, wenn sie mit Erfolg ihre berechtigten Interessen vertreten wolle. Hierauf sprach Prof. Dr. G i s e v i u s - Gießen über das Thema „N eues über Boden, Klima und Pfl an z e". In fernen einleitenden Worten erwähnte der Redner die Tätigkeit des Begründers der Landwirtschastslehre Albrecht Thaer. Eingehend verbreitete sich dann der Vortragende über die Steigerung der Produktion deS landw. Pflanzenbaues und der Rohmaterialien der landwirtschaftlich technischen Nebengewerbe, der Gewinnung und gesteigerten Verwendung von Düngemitteln, Zunahme der Bevölkerung, Veränderungen des Diehpandes usw. Die verschiedenen klimatischen Verhältnisse und ihr Einfluß auf die Aw bauvechältnisse der verschiedenen landwirtschaftliche Kulturpflanzen, die Bildung besonderer Anbauzonen wurde erörtert. Durch die neuen Fortschritte auf dem Gebiete der Meteorologie ist heute die Möglichkeit der Wettervorheyage gegeben. Tie Niederschlagsmengen in verschiedenen Teilen des Reiches und Landes sind außerordentlich verschieden. Diese Verhältnisse müu'en beachtet werden beim Anbau der verschiedenen landwirtfchait'ichcn Kulturpflanzen. Zum Schluß machte der Vortragende darauf aufmerksam, daß die landw. Produktion andauern) gestiegen ist und daß ihre weitere Steigerung möglich ist. Dadurch wird die Sicherstellung der Ernährung unseres Volkes gewährleiltct. xu Landwirtschaft ist die Quelle des Wehrstandes der Bevölkerung. Ter Vortrag wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen. werbenden Angriffe auch hier und i>« schärfer vorgd- Regulator Überreicht. In einer Ansprache legte Lehrer gangen sei, als man dies vielleicht billigen Wasser die Verdienste beß Jubilars um die Spar- und könne. Er unterbricht dann sein Plädoyer, das er morgen DarlehnSkasse dar. Durch seine Gewissenhaftigkeit und Pflicht- S treue fee d.e Raffe bt. jetzt von jegUchem ™ hnefi, Meyer, Nöhrenbcrg und Muslewski Gefängnisstrafen von ivorden. Die Genosienschast habe ihm deshalb als be)onöeren vier Monaten bis zu einem Jahr sechs Monaten beantragen' Dank für seine Verdienste eine jährliche Gehaltserhöhung von tortbe. __ 50 Mk. bewilligt. Der Redner schloß mit dem Wunsche, der wurtzm d,- weiteren Verh-ndümgen am Dmmersrag |fl „nb j„ berj,lben geistigen W 9 ,2 ________Arische bas Amt eine« Rechners zum Segen bet Raffe fützren. Derrn iiebte». * lieber das Bettlerunwesen in Paris, das namentlich um Neujahr und das Nationalsest vom 14. Juli einen ganz ungeheuren, fJi bedrohlichen Charakter annimmt, hat ein yober Polizeibeamter einem Mitarbeiter des „Petit Journal" eine Reil)e sehr üiteref anter Mitteilungen gemacht: „Sie können sich nicht vorstellen, woher all dieses Bettelpack kommt. Sie meinen wohl, daß Paris damit von der näheren Umgebung, von Saint-Ouen, Pankin, Auberviiliers, Montreuil-sous-Bois usw. bedacht wird, wo es bekanntlich Kolonien von Berufsbettlern gibt. Dem ist aber nicht so. Sie kommen aus der Bretagne, aus Spanien in ganzen Eisenbahnzügen, und ich bin eben daran, die eigenartigen Bedingungen festzustellen, unter denen sie von wahren Unternehmern des Bettelgewerbes zusam- mengerafft werden. Man muß wohl annehmen, daß der erzielte Reingewinn sehr bedeutend ist, da nicht nur die Kosten der Reise hin und zurück und der allerdings nicht sehr kostspielige Unterhalt in Paris getragen werden müssen und den Bettlern immer noch elivas übrig bleibt, nachdem der Impressa mo seine Prozente eingezogen hat. Es märe die höchste Zeit, daß ernstliche Verfügungen getroffen wer- den, um dem schmachvollen Krnderschacher und der AuS- 65, in Betracht. A Wetzlar, 4. Jan. Die Buderuß'schen Eisenwerke, die nicht nur die Stadt, sondern auch den Kreis Wetzlar mit elektrischem Licht und straft versehen wollen, haben jetzt für die geplante Anlage, die sehr bald errichtet werden soll, die Lieferung der Maschinen usw. zur Vergebung gebracht. Starkenburg und Rheinhessen. m. Offenbach a. M, 5. Jan. Mit dem Bau der neuen katholischen Kirche in der Bichererstraße soll in den nächsten Monaten begannen werden. Die Katholiken besitzen zurzeit in Offenbach zwei Kirchen und zwar die 1828 erbaute und 1866 erweiterte Pfarrkirche St. Paul in der Kaiser strotze und die 1896 als Notkirche errichtete Pfarrkirche St. Maria. An der Stelle der letzteren wird demnächst die nach den Plänen des Kirchenbaumeifters Professor Decker-Mainz zu errichtende neue Kirche treten. Voraussichtlich wird Dann die jetzige Notkirche am Friedrichsring Aufstellung finden. Hessen-Nassau. W Wiesbaden, 3. Jan. Im RegierungSgebäude begann heute unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Hengstenbng- Kassel eine Konferenz zur Bekämpfung der Rebschäd- I i n g e, der der Vertreter des Landwirtschaftsministers, der Landrat Freiherr von Hammerstein-Loxten, beiwohnte. An der Konferenz nahmen il a. der Regierungspräsident Tr. v. Meister, mehrere Oberregierungsräte, bte Landräte der weinbautreibendcn Kreise des Bezirks und der Präsident der Landwirtschaftskammer Bartmann-Luedicke-Frankfurt a. M. teil. Tie Konferenz beschäf- — Neues vom Golfstrom. Seit Jahren sammelt die amerikanische Regierung sorgfältig alle Nachrichten über treibende Wracks; di?se schwimmenden Schiffsreste sind für die Erforschung der Meeresströmungen ungleich wertvoller als die in den Ozean geworfenen Flaschen, weil sie weniger dem Winddruck ausgesetzt sind und well man ihre Fahrten wenigstens teilweise beobachten kann, während man bei den Flaschen nur den AuSgangsort und die Fundstelle kennt In den letzten 23 fahren hat man im nördlichen Atlantischen Ozean 157 solcher treibenden Wracks beobachtet, und auf Grund ihrer Fahrten zieht A Hautreur außerordentlich interessante Schlüsse. Danach wendet sich der Golfstrom vom Kap Hatteras ab nicht nach Novdoften, sondern nach Osten zu den Azoren, wo er unter dem Einfluß der nördlichen Winde nach Süden einbiegt Die warmen Strömungen an der norwegischen Küste sind nur Abzweigungen des Golfstromes, die durch den Winddruck hervorgerufen werden. Die Geschwindigkeit der Strömungen ist ungleich größer, als man bisher auf Grund der Beobachtungen mit Flaschen annahm. Sie wechselt nad) Gegend und Jahreszeit und fd>nxmlt zwischen 10 bis 70 Meilen innerhalb 24 Stunden. mit einem Lichtschein oder einer Aureole geschmückt war, die wieder aus drei ober vier kleinen ton» zentrisd)en Lichtkronen von höchst lebhafter Färbung bestand. In einiger Entfernung sahen wir bann noch einen großen weißen Kreis, der das Ganze umrahmte. Es war wie ein Schauspiel der Apotheose für jeden Betrachter." Seitdem ist die Erscheinung des Brockengespenstes zu Ende des 18. Jahrhunderts auf dem Brocken beobachtet worden, und im 19. Jahrhundert auf Bergen in allen Weltgegenden. Besonders gut ließ es sich auf einigen Schweizer Bergen, dem Rigi, Pilatus, Faulhorn, erkennen; Sooresby beobachtete es in den Polargegenden; Rarnond in den Pyrenäen; Saussure auf dem Montblanc; Boussingault in den Cordilleren; Tyndall auf dem Finstercuirhorn; Brunhes und David auf dem Gipfel des Puy de Dome. Die beiden letzten Gelehrten haben bei verschiedenen Wiederholungen des Phänomens bis zu vier Lichtkronen gezahlt, die die Körper umgaben, ohne dabei die gelblichweiße Hauptcrureole zu rechnen. Am 8. August 1895 glückte es dem französischen Forscher Mourreaux, das Brockengespenst auf der Terrasse des Observatoriums des Pio du Midi zu photographieren. Es war das erjte Mal, daß mau eine Photographie des Brockengespenstes erlangte. Die Erscheinung findet sich vielfach in den Bergen, wenn der Beobachter zwischen der l ichtenden Sonne und einer Nebelwand steht. Tie riesenhafte Vergrößerung des Schattens rührt daher, daß man ihn in großer Entfernung wahrzunehmen glaubt. Die merkwürdigen Lichtringe oder Aureolen entstehen durch Beugung der Lichtstrahlen an den Wasserkügelchen, die im Nebel in der Atmosphäre enthalten sind. Aus derselben Naturerscheinung ist auch der große gelblichweiße Kreis herzuleiten, der die ganze V sion umgibt und den man manchmal den Namen „Kreis von Ulloa" beilegt. Dieser seiner Farbigkeit beraubte Regenbogen ist besonders gut von E -A. Märtel vom Groß- Glockner aus am 20. August 1882 beobachtet worden. „Ich war auf dem Grat deS Felsens, den Rücken dem Groß- Venediger zugewendet: ein dichter Nebel überdeckte die Fläche des 1200 F-uß unter mir liegenden Pasterzgletfchers. Nach kurzer Zeit überflutete die Sonne diefes Chaos mü ihrem Licht. Soaleich zeichnete sich auf dem beleuchteten Nebel nrie auf einem Licht- fdnrm ein ungeheuerer Schatten ab, zuerst von einem völlig runden, Hellen Regenbogen umgeben, um den herum bann noch «in zioeiter, viel größerer, konzentrischer erschien. Völlig über- ।Katot machte ich dem Führer eiu Zeichen, der Schallen bewegt« Zeriums und der Stadt Gießen. Als Vertreter des Staates Arbeiter b war Geheirnerat Dr. Weber, als Vertreter der Unioerfr e A Rektor Geh. Justiärat Pros. Dr. Biermann, und als l tretet der Stadt Die Mitglieder des für diese Frage vuh -----1~>-v ffAütor h»r den Siadtverordneten eingesetzten Sonderausschußes, Ober- mittag bie eben Don den ^rien emtreffenden eä) bürgermeifter Mecum und die Stadtverordneten Grüne- J^Ien ^^h ran st alten f olIt en, ^so daß t e fP^ge* walo und Dr. Haberkorn erschienen. Das Ergebnis der blanke Bahn gegen digt- »nb nur noch teerige Pnnkte unerledigt blieben, fW'). diese Ostern^hre, Pru^ng^s^dsn^E für deren Erörterung Mttte des Monats eine weitere Verhandlung vereinbart wurde. Der Vertreter des Ministeriums ist den Wünschen der Stadt sehr entgegengekommen, und auch die Vertreter der Stadt haben es an Entgegen» lammen gegenüber den Forderungen des Staates nicht fehlen lassen. Es ist Aussicht vorhanden, daß die Frage zur Zufriedenheit beider Teile längere Zeit hinaus ge- Försterwohnuna und eine neue Schule. Durch .Geländeaustausch zwischen Fiskus und Gemeinde hat letztere an der Straße nach dem großen Forst eine Parzelle von 25 Ar abgetreten zur Erbauung eines Forsthauses. Zwischen KrofdorfÄleiberg ist für beide Orte eine gemeinsame Schule, einstweilen nur drei Klassen, vorgesehen Krosd?rf zählt 5 Klassen, hat aber nur 4 Unterrichtsräume, dazu gilt Gleiberg schon seit Jahren als die stärkste einllassige Sckule des Bezirks. Für diese neue Schule kommen von Krosoorf alle Kinder süd.ich der Straße Kinzenbad)-Gießen, jetzt schon i hiesigen Lehranstalten folgten, so daß die spiegel- tfe Bahn gegen Abend ein sehr bewegtes Bild darbot. L. B ad - N a u h e i m , 4. Jan. Die Schüler der obersten (ßcrid>t»iaaL nt. Offenbach a. M., 4. Jan. Hier wurde am 11. Nov, v. Js. von der sozialdemokratischen Partei eine Protestversainm-> lung gegen die Vorgänge in Moabit und die beabsichtigte Gründung von Betriebskrankenkafsen abgel-alten. Ueber die letztere Tatsache herrschte in der Arbeiterbevölkerung eine große Erregung! und nach Sd;luß der Versammlung bildete sich ein DemonstraiwnS- umzug, der unter Hoch-Rusen auf das allgemeine Wahlrecht^Niedev mit den Ortskrankenkassenzersplitterern usw. durch die ^traten zog. Vor dem Hause des Fabrikanten Theodor Boehm ui der Sprendlinaer Landstraße wurden von den Demonstranten besonders scharfe Worte ausgestoßen und großer Lärm gemacht. Die Untersuchung führte zu einer Anklage gegen den Redakteur Gg. Kaul vom „Ossenb. Abendbl." als angeblicher Ansül-rcr des Zuges wegen Verübung von groben Unfug, nächtlid>er Rube- störung und Ausstoßens von Pfuirufen und dergleiä-en mehr. In einer bürgerlichen Protestversammlung wurde gegen derarligs nächtliche Szenen Stellung genommen und als Abhilssmaßregel bi einer Eingabe an ;i>en Landtag die Verstaatlichung des Polizeiwesens gefordert. In der heutigen Schöffengerichtssitzung kam die Sache zur Verhandlung. Da die Anklage dahingeht, daß es sich um eine politische Aktion handelt, hat der Verteidiger Rechtsanwalt D-r. Bernh. Katz Beweisanträae dahin gestellt, daß weder die sozialdemokratischL Partei noch die Gewerlschasten einen Temon- strationszug wünsäüen, sondern ein solcher ausdrücklich von bieien abgelehnt worden ist und daß die trotzdem erfolgte Blldung eines Zuges auf andere Elemente, anscheinend Lockspitzel, zurückzi» führen sei. Das Gericht hat diesen Beweisanträgen ftattgegeben. Nach Vernehmung von einigen Zeugen beantragte der Amts- anwalt Dr. Aull in seinem Plädoyer eine Geldstrafe von fünfzehn Mark und wegen groben Unfugs und Ruhestörung eine solche von 50 Mark. Das Gericht stellte sich auf den Standpunkt, daß es nicht genügend erwiesen sei, daß der Angeklagte als Letter des Zuges in Frage kommen könne und erkannte dieserhalb wegen der Uebertretung der §8 7 und 19 des VereinsgesetzeS auf Freisprechung, wegen des groben Unfugs und den nächtlichen Ruhestörung wurde der Angellagte in eine Geldstrafe von 40 Mark genommen tigtt sich zunächst mit den Maßnahmen zur Bekämpfung des Heu- und Sauerwurms. — In der hiesigen Metall- und Staniolkapselfabrik A. Flach sind 180 Arbeiter in den Ausstand getreten, ohne die zum 7. Januar erfolgte Kündigung einzubalten. Tie Zahl der Nichlltreikenden beträgt nur 15. Tie Aus ständigen sind meist Frauen, Mädchen und jugendliche; Arbeiter. X. Hanau, 4. Jan. Gestern, nachmittag ist vom Berliner v-Zug, der Mm 2.47 Uhr Frankfurt verläßt zwischen Nt e b e r m i 111 au u nb Meerholz baS mu Langholz bclabene Fuhrwerk bes Fuhrmanns Hartwig aus Lieblos bei Gelnhausen überfahren worben. Wahrenb ber Fuhrmann mit leichten Verletzungen bavon- kam, wurde ein Pferd zermalmt und ber Wagen total zertrümmert. Die Lokomotive des V-Zuges blieb unversehrt, so baß ber Zug nach einviertelstünbiaer Verspätung bie Fahrt fortsetzen konnte. Nack) einer Mitteilung war auf oer einten Seite, von ber bas Fuhrwerk bie Gleise jaffierte, bie Schranke geöffnet, bie auf ber anberen Seite >agegen geschloßen, eine anbere Mitteilung lautet, bas Fuhrwerk haoe si»hl festgefahren gehabt unb fei nicht von >er Stelle zu bringen gewesen. Der Führer bes V-Zuges ;abe ben Versuch gemacht, den Zug zum Halten.zu bringen, doch sei ein Zuiammenstoß unvermeidlich geweien. 5lu> StaSt uiifc Canö. Kreis Friedberg. Gießen, 6. Januar 1911. L. Friedberg, 4. Jan. Heute vormittag fand die *♦ Der Kliniksvertraa Am Dienstag abend Eröffnung der Sch l i 11 f ch u h ba h n unseres Et s la u f- 5 und 8 Uhr verhandelten Vertreter des Mrni- °-r-ins statt- Schon rn früher Morgenstunde waren . - —.__otr,eschafttat, bie Bahn in fahrbaren Zustcrno zu sität fetzen als auch alle sonstigen nötigen Anorbnungen jam munn u.iu ui» Ver- Eishcruse usw. zu treffen. Um 11 Uhr kamen bie ersten für biese Frage von Klassen ber hiesigen Volksschule an, benen bann^am Nach- langen. m Over-Rosbach, 4. Jan. Aus dem v. Bartlingschen Eismsteinbergwerke ereignete sich heute ein schweren Unfall, dem ein junges Menschenleben zum Opfer fiel. Der 17jährige Bergmann Storck wollte den eben entleerten Förderwagen auf den Förderschacht fahren, um das Förderseil einzuhängen, als ihn ein Kamerad darauf aufmerksam machte, daß der echu-°m.sa,v.ran.en Ivb. Wvls au- Stadecken, eme »eheer. stelle an der Gcmemdefchule zu Retchenbach. — Erledlgt Mann bemühte sich ihn aufzuhalten und wurde bei dieser Gelegenist die mit einem evang Lehrer zu besetzende 1. Lehrerstelle hett mtt in die Tiefe gerissen. Die Schuld an dem Unfall soll an der Schule zu Zell (Rr. Erbach). Das Präsentationsrecht einen Steiger treffen, 5er schon entlassen sein soll. steht dem Grafen zu Erbach-Erbach zu. Kreis Wetzlar. ** Stadttheater. Die Ankündigung des am 9. Januar = Krofdorf, 3 Jan. Infolge der Zu s a m m en» im Stadttheater stattfindenden „Lustigen Abends" von M a r c e l l legunA der Feldmark Kro,borf-G!erberb setzte in dem Salzer hat großes Interesse wachgerufen. Gllt der Gast doch abgelausenen Jahr hier eine rege Bautätigkeit ein. mit Reck als der unerreichte Meisterinterpret zeitgenössischer^ Für das neue Jahr scheint sie fort^udestehen, dazu sind speziell feinhumoristischer Dichtung. Seine alljährlichen Vortrags- u auch öffentliche Gebäude in Aussicht genommen, eine reisen sind ununterbrochene Triumphe und in Großstädten, wie - - - - ~ ~ " Berlin und Leipzig, ist bei „Salzerabenden" schwer ein Platz zu bekommen. Es ist zu hoffen, daß auch hier ein volles Haus den Meteorologische Beobachtungen der Station Eietzen. 86 49 £t Union t: ßanöcL 84 84—85 46 Wetter 5 80 78—83 41 s p eo & 83 80-87 47 74 40 73-76 67 34 78 39 78-00 54 69 Rrucb nnartu 1 eununa 8 (4) b (hv’Vu i Wir suchen Verkäufer und 5 Zimmer 831 v'/, Be/, 3 Zimmer 64i Sckiffenberger Weg Wohnung fof. ob. später z> Nah. Sckiffenberger W« eg 2 v- L na q, prüfte Lehrerin. 15« 6 Zimmer AMWULW KWitWtW (Offcnr .Stellen ?>n vermieten 100 89 76 Jan 1911 KD 1 KD 2 1 60 53 45 54 51 Äocbenbettfieber rebeusschlväche ?Ho|e Tuberkulose 69 66 Tinxh- 4- 1,9*0. — 0,6 *'0. 96-105 81- 95 72-80 in ihr verarbeiteten Rohstoffe. Sie werden gut daran tun, daS Beste zu laufen und einen Versuch mit Scotts Emulsion zu machen, nur bitten wir, ausdrücklich Scotts Emulsion zu verlangen und sich keine Nachahmungen aufreden zu lassen. Lehrmädchen gegen fofort. Vergütung ges. für ein dies. Spezialgeschäft. Schriftl. Angeb. unt. 175 an den Gießener Anzetg. erb. Gießen, den 2. Januar 1911. Großh. Kultnrinfpektion Gießen. H. Steinl) ort).___________ chiffenberger Weg 3-^niü- ' ' *- r-'z*— 3U verm. Apotheke in Lich sucht aus 1. Febr. wohtempsohteneS Dienstmädchen. I aoooooooooo t'eoeiib» schta ot nenndjt Aus sofort werden 2 Pferdekttechte gesucht. Jahreslobn 450 Mk. 1 Junge bet eur, Pferd s Milch- fahren. Nur ileitzige, solide Leute wollen fidi melden. Zu ertragen in der Geschäftsstelle des Gtegener Anzeigers.l28 Sanatorium Lindenfels zwischen Darmstadt-Heidelberg, 400 m hoch herrl. gelegen, (bs”/» 157| 1. Etage, 6 Zimmer, Badezimmer, Mansarden, zum L April 1911 zu vermieten. M. Michel, Bleichstraße 24 v. 4. 5. pro luu llfd. sctmtll-spreis ' '■ pro lUO lifitnö Emphysem Unter leibsentzundung 1 (1) Blasenentzüduna 1 (D 58| Schöne 6-Zim. Wohnung- 1. Etage, mit 2 BalL., all. Zub.> mod., per 1. Avril zu vermieten- Kaiser-Allee 7. Besch. 3. Et. V? lvirder ’1W iunätbft C9 TtuA)« Nl dm Äjch,^ * b-e ^ichichtlichL 41 der Iflrat» °awirtjchajlhchnt Ms manchs Etivrdernis sn. «inüis in höhe ttnxi durch bittlie -ösc TrukschlE nirbe dem Redim büid^Quj unjei igten Staaten zu chrndmirte vor der tzeschlosicn müsse nitehen, wenn sie rtar wolle, Liegen über bai inb Pflanze" Snct die Tätigkeit echt Than. Ein- ■er die Steigerung er Rohmaterialien , der Kewiimung In, Zunahme der uiro. Tie der- niluB auf die An, .ich- Kulturpflanze erörtert. Turch ttowlogie ist heute cn. Iie Weber* iches unb üunH tnifje müiien be* uidwirychaitlicheti r trag ende bata»\ enü gtitxega ist Tadurch wird die lewäbrlevfld- btt Bevölkerung, if genommen. z_'=— E g B£ .g COjs Blidingen. Neu hergerichtete Wohnung. 4 biS 5 Zimmer, mit Gas- und Wasserleitung, Keller, Holzstall und etwas Garten zum 1. Januar zu vermieten. Näheres tut Haitfe Bahnhofstraße 16 a.__________E mit oder ohne ^.rtvCll Wohnung p. sogleich oder 1. April anderweitig zu vermieten. M Näheres Ludwigstrahe 57 p. H •Sä n wvrden. ; Vj9.en total 2 *9 4 « ?le Seite '8, !®W. baS 4^ uve,en. 8 ‘ ML 2-Zimni.-Wolmiing mit Zubeh. zum 1. Febr. gesucht. Sckr. Angeb. mit Preisangabe unt. 165 an den Gieß. Anz. erb. Zufdineide-hehranttalt Kaifer-Allee 14 a. Der Kursus beginnt nieder am 11. Januar 4| Schöne 5-Zim.-Wohn., 1. Stock, desgt. schöne Mansarde von 3 ob. mehr Zimmern m. Zub. in freier gesunder Lage zum 1. Avril zu vermieten.Hessenstrage 2. Airchttche Nachricvten. 3sraeiuiia)e ßeligioiisgemeiHOe. (Sottesoiuiii m öer Spnaaoae (Süd-Anlage),« Samstag den 7. Januar 1911: Vorabend: 4.30 Uhr. Morgens: 9.00 Uhr. Nachmittags: 3.30 Uhr. Schristerttärung. S a b b a l a n s g a n g: 5.35 Nur. 3sradiii|d)i> tiuiytvasgefellfchafL Gottesdienst. Sabbat^eier am 7. Januar 1911: Freitag abend 4.20 Uhr. Samstag morgen 8.30 Uhr. Samstag nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 5.85 Uhr. Vs> _ „ Wocl enaoltesdiensi: Alorgens 7.00 Uhr, abends 7.00 Nbr. Arbeitsvergebung. Für die Feldbereinigung Geilshausen sollen die bei der Verschleisung der Hohle an der Kreisstraße nach Beuern erforderlich werdenden Erdarbeiten, veranschlagt «u I791._ Mk., auf dem Wege des schriftlichen Angebots vergeben werden. Tie Verdingungsunterlagen liegen auf wrotzh. Bürgermeisterei Geilshausen zur Einsicht offen. Angebote haben nur in Prozenten des Voranschlags zu erfolgen und sind verschlossen, poftsrei und nut entsprechender Aufschrift versehen bis zum 12. Januar d. I., vormittags 11 Uhr, bei (Ärokh. Bürgermeisterei Geilshausen einzureichen. Die Eröffnung findet daselbst zur angegebenen Reit in Gegenwart erschienener Bieter statt. Freie Auswahl bleibt vorbehalten. Zuschlagsfrist 14 Tage. Suche per L Februar ein Hausmädchen» sowie ein Mädchen für die Küche. Frau Carl Nowaa, SelterSweg 85 l. Gute Provision können sich Herren aller Stände verdienen d. Nachweis v. Bedarf in Kassenschranken aller Art, tbermit' und fouchüfichcre Pan- zerschr., Saseo-Schr., Tresor- mitagen rc. 'Alteö einaefuhrteö und renonimierteS Fabrik. Ans Wunsch Diskretion. Osf. unter «. 388 a. d. Invalidendank» Frankfurt a. M. I7/“ -----An un(er »anOetsreoifter ilbt. A. N. 1U iD..tbe Deute 6ti der Firma I. ®. Jhrmg, Lich eingetragen: Dem Fritz Wagner zu Lich ist Prokura erteilt. Lich, 3. Januar 1911. Grosch. Amtsgericht. „Das Beste ist gerade gut genug". Diese alte Wahrheit sollte gegenüber den Mitteln zur E-Haltung und Erneuerung der Körpcrkrast wohl beachtet werden. ScottS Emulsion gehört unstreitig unter die besten, sowohl inbezng aus ihre bewährte Zusammensetzung, als auch hinsichtlich der A n m.: Die in klammern geicuun Ziffern geben an, wie tue. DCr Todesfälle tn Der bctrencnb'*n Krankheit aut von auswärts nad •nrft.'n iphrnrfit* rtrnnf? frmimen. 1691 Vubminftr. 4'2 v. i>t eine feuone Wohnung v. 7 ßimmeru, Balton, Bleichplatz u. Gartenanteil nebst sonst. Zubeb. p. 1. Avril zu verm. Näh. Ludwigstrabe 44 p. MädibfN das alle HauSarbeitm lyluUuJCn, gründl. verliebt, auch kochen kann, zu 2 Leuten nei. Nur solche m. a. Zeugn. rooCL sich meld. 1601 Näh. (Soetbettr. ^1 v- fiicn Carbit-Aktiengesellschast und Der weroeriiajun. . ™- ™ verstorbene hat sich grohe Verdienste um den Aufschwung des Mannheimer Handels sowie der Industrie erworben. Mannheimer vano 3'entvfll,^elfd)innrtIt)fl| en tu Smilhsie ld tu «onbon wurden wahrend dcv Jahres 1910 int ganzen 419 550 Tonnen Fleisch vertäust. J,n, Iahte 19o9 wurden 420 060 Tonnen, im Jahre 1906 aber 421 927 sonnen ver- kau't tvas einen Rückgang seit 1906 von 2377 xonnen ergibt. Allerdings dari nicht vergessen werden, dan "i 'tartikreisen: iei Fleisäwerkans in dem erwähnten Jab" als besonder er Rekord be- •2 kaditet wird. Aus nachstehender Anstellung bei sich auf b e einzelnen Beinasqnellen verteilenden Fleischmengen geht zm --eut- lichkelt hervor, wie sehr London und ganz England bezüglich der Neschafflinq des notwendigen Fleischbedaries von ^tnen Kolonien iitld anderen überseeischen Ländern abhängig ist. England selb,. 94498 Tonnen, Australien 105 732 Tonnen, flanaba imb Bereinigten Staaten 44 2 3 Tonnen, Südamerika 122 34? -tonnen. Holland und andere Länder 52 733 Tonnen, roaS eine Gesamt- - lumme von 419 550 Tonnen ergibt. KD 1(1) 2 1 KD 1 (1) 7(4) I____Z>äden etc. | Lüdkn mif 2So(jnunfl zu vermieten Atterwcg 1. Nur «6t mit bitter Lrarie—lxmFUchtr — bttn Saianlie* »tichcn btl Stott» f*en BeitaljreaSI ee »rtMflirie in Lessen. lieber das Vermögen „4 Gärt'wreitertmikers HanS B o l l a n d zu N red e r -R a m stad t vurbe am 27 Dez. bas Konkursverfahren eröffnet, ^"ichtsvoll. ? \ Ä Reibstetn in Darnmadt. mürbe zum Konkursverwalter ernannt ^ukrirsfordernuae^ smd Eilen b a bn en. Die amerikanischen Eisenbahnen, die fetzt: zur I Lm ihrer E,,,,lahmen eine Erhöhung bet Frachtsätze ’Ä n m bem SÄlt 1910 abschließenden ©efebä ts- g br. nad, Kernniung ibteä RapunB «»«i Stangw1 " „euiaer als t4> .76363 Dollar und 61 Cents erzielt, xa« ve otet gegen das Vorjahr eine Gewinnste.geruiig s.i Millionen Atk. Tie Bruttoeinnahme betrug 2 7»7 -66 136 Dollar, Ito mehr als dreimal so viel, als die Vereinigten Staaten an löllen Steuern und aus aiidereu Eiimahmeguelleii beziehen. Die iiiSuabeu der Bahnen betrugen rund 1850 Aiillionen Dollar, doppelt - viel, als bie Kosten des gesamten staatlichen Beamtenapparates Löchlte Temveratur am 3. bis 4. Jairuar 3. , 4. , NUer"der sti^rste^Anie^die^verschämt^ Armen^ \Sben I fc. ^raaffnrt «. M. Schweinemarktbericht vom 4. Jam de g,,. Anscheine nach n-erden die Behörden Aulgetrieben waren 1439 Schweine. Vollfleischige ^weine bl« teschästigen, die einen Bestandteil der dringend gefor I ^-5u_70 Mk. Vollfleischige Schweine über 2'/z Ztr. teilen Reinhaltung des Pariser Stra^enpslasters bil ä ^y.-Dtk., Schlaciitgewicht 68.O0—70^Vtk. Fett- " Tie Riesen gewin n st e gramer 1 tan H ? en | ^enbne b 52.00 Mk, Schlachtge.v. 00-00 Air. Flestchige Schweine Lebendgewirtst 00.00-^00.00 Mk , Schlachtgewicht 00.00-00 Bit. Sauei, Lebendgewicht 00-00 Mk., Schlachtgewicht 00—00 Mk. GeschäN niittelinäßig. r.6. Wie4baden. D i e h h 0 f-Ai a r f t b e r 1 dit vom 4. Jan. Schtoeine nnttelmävig. Preis Durch- z iui ah Ir'hit 11 fAiirPt A Holzversteigerung. Mühlb^'Hositrauch^Vst-ii?nwch>^ eidScn ?Ä&m.) = 113 Fstrn lDchnitt. bolzt, 11 Stuck 2. Kl. (50-59 Ctni.s = 12 8-stm.AtÄu EtnU Z »L (40—49 Etm-> -- 14 Fstm. (Schnittholz,, lZ,Stück 4. Kl. (30-39Etm- = Fstm (Bauholz». 17 Stück 5.,und 6. Kl, 30—39 GtmZ= 11 Fstm., 32 Stück 4. Kl. '25-29 Gtm.» = 59 Stück 5. Kl- (unter 25 Gtm.) - 18 Fstm. Fichte« . 3 Stück 3- Kl. = 3 Fstm., 5 Stück 4. Kl. = 5,27 FNm-, 231 ® tütfö.SU. 75 ijft n. 1 Lärche 5. Kl. = 0,61 Fstm. Derbilangen, Eichen.8 S ück 1. Kl. - 0^1 Fstm., 5 Stück 2. Kl. = 0,14 Fstm. Fichten. 36 Stuck 1 Kl. - 5 Fstm., 34 Stück 2. Kl. --- 2,4 F'm. 9iäbcre Auskuntt erteilt Groscherzogltcher Forstwarl Birken- stock zu Ober-(9rubenbach, Post vrieder-Ohmen. Zufammcnkunfl vormittags 9^-llbr auf der KreiSstrasteNteder- Ohmen—Elpenrod, am Steinbrnch Distrikt Borderster Köpfet. Grünberg, den 3. Januar 1911. Großherzogin' e Oberfärsterel Nlcder-L-Hmen. _______ S chneider.__. 691 o-.Btm.-'lSobn. mit elettr. Licht und Damosh., der Neuz. entfpr. etnger., sofort zu vermieten. Backermstr. Müller, Bahnhof,tr.52 Nord-Anlaae 1 II. ~ Wohnung von 5 Zmrmern m. all. Zubehör ver 1. Avril zu vermiet. Näber. Liebigstraße 3 p. >94 9, Schöne 5-Zimm.-Wohnung, 1. Stock, nebst Zubehör, 'Gasl, Garienanteil rc. ver 1. Avril zu vermieten. Ludwigstrane 3i>. 162! 5-Z.-Wohn. i. 1. St. m. Bodenk., Gas, Gartenant. v. 1.Avril zu ver- miet. dläh. Licker Strane 23 v. 4 Zimmer | Inna. Fräulein sucht fof.Slelle in Aufschnitigeichäfl ob. b. a(leinst Dame cd. älterem Ehepaar. Schriftliche Angebote unter 172 an den Gießener Anzeiger erb. Eine ang. Berkäuserin s. St.für Galant.-, Luxus- ob. Lederwaren. Schriftl. Angebote unter 01U an de» Gießener Anreiger erb. Geb. jg. Mädchen fuckt Beschaft. für einige Stdn. des Tageö, am liebsten z. Gesellsch. oder stütze bei ält. Danie oder Ehepaar. Schriftliche Angebote unter 067 an den Gteßener Anzetgcr erb. Riedrigtle . ■ 9iitberid)laa: " 0,7 nun« pHtbe cm ll. [U drotestversamm' kahiWigtt Grüif Heber bie legte« ■OK W ^ntffun9 7,;mPnftra:u'n^ ie Ntd»a tmrd) dir 3mg fi Poehm m M leMnsarnten be- ■ Am gema». jcher «npü«Jg trglet^ «rart‘9 wi3,naBri9d bts Poitzn- -; “ öilbu«JJJ2 Digtgeben. tttag0* ' 0951 Scköne I-Ztm.-Wohn., 1. St., mit Balkow Gas, Trockenboden. Bleickvl. u. Manf.-Zim. 0.1. April zu vermieten. Zu erfragen Ebelstraße 9, Hinterhaus. Likbigsirche 58 '"Äimtner-O Wohnungen, mittlerer u oberer Stock, mit Zubehör Ble.chplav u. Gartenanteil zu vernueten, be- ziebbar 1. Avril 1911. 1159 Laufmädchen sofort gesucht __, 95]________Bergstraße 17 Part. Amndtcs hmiiiädchtii zu baldigem Eintritt gesucht. Vermittlung nicht unerwünscht. 1671 Dammstraße 3» I. 174] Tücht. reinl. Fra» od. Mä^ eben von morgens 9 bis mittags 3 Ubr ges. Hofmannstrafte 4. fr..Xa mehr. Mädchen für gleich \511ulC ober später. 10117 Frau Herr, gew. Stellenverm., Sonnenstraße 6.________ Kaufm. Lebrliug oder Volontär gesucht. 1/6 Offerten unter W. F. 17 Haupt postlagernd erbeten. Parterre-Räume zu Unter- richtszwecken zu mieten gesucht. Z>chr. Angeb. mit Preisangabe unt. 010591 an den Gieß. Anz. erb. 1—2 m^bl. Zimmer, evtl, mit Penstow von ruhigem, gebildeten Herrn, Dauermieter, zu mieten O^Dckristl. Angebote unter K an den Gießener Anzeiger erb. Möbliertes Zimmer gesucht. Sckr. Angeb. nut Preisangabe unt. 045 an den Gieß. Anz. erb. 0961 Laden mit Wohn, zu mieten gesucht. Ang. Stetnstrane 06 p. 156] Der 1. Stock meines Hauses Schottstraße 10, bestehend aus fünf sehr schönen geräumigen Ziinmein nebst Zubehör, in v. 1. Arnil 1911, evtl, auch früher, zu verm. Ebenso daielbst die Mansardenwohnung, bestehend auS 4 Zimmern nebst Zubehör, letztere ver sofort. Näheres Bahnhofstrane 501. 0100! 4—5-Zi>n.-Wohn. ver l.Aprit ob. früher zu verm. Wilsonstr. 10. Näheres Licher Strane 5 v. 026] Kleine LVobnung zu oer^ mieten. NahrungSberg 7. 031] Großes Zimmer m. Küche zu oermtetev. Bahutzosstraße 17. | Möbl. Zimmer | 0hf5ä3l Ztoei schön niobl. Bimmer zu verm. Bahnhofstraße 26III. l. Zwei Wit möbl. Zimmn in ruhigem Hanfe zu vermieten. 53 Nord Anlage 35 II. 0571 Möbl. Zimmer zu vermieten. SelterSweg 81 p. I. 080] Schön möbl. Zimmer sofort zu verm. Balinhofftraße 1811. Ök^Möbliert. Zimmer zu ver- mieten. Christ, vaiibach IL, Ecke Robheimer n. Krofborf. Str. 746,6 -4- /4 6 4- <46,7 Zahelechniker - Lehrling fÜT sofort ober sväter gefuckst. Pension gegen geringe Bergütung tm Hause. Denltii Hermann Limmarth, Cassel, Friebrich-Wilhelmsplav 2. EiilkFrellzmVrötöientWeii gesucht. 1154] Bleichstraße 21. Suche per sofort >151 Mädchcu ob. Frau. rvr«,u Meister, Ludwigstr. 37III. Suche sofort /161 tüchtig. Iieilstmlidchcil Avotdeke Krosdors. Aeltcr. kinderloses Ehepaar sucht zum 1. Avni schöne, sretge- legene 3—4-Zimmer-Wohnung mit Gartenanteil. Schriftliche Angebote unter 099 an den Gießener An ieiger erb. Sielt. Ehepaar sucht v. 1- Avril kleine 3-Zimrncr-Wohnung. Schriitl. Angebote unter 0110 an den Gießener Anzeiger erb. kvnkursverivalter ernannt. noho%, X1, @d)1Deiu& .räU 1!SnÄUre‘"e "" ’.** ! 53-Ö5 68-70 's •3en-,e-«-« bSr&JSäSÄ iÄgWfe“ der 'MenLmrr | Mr. 7.OT Crtki. 0,00 WI, B.tioBrin 6.60-6,60 Mk. D°^°runZsgeIellschastz der Mgchxnti. UederfilHi ÖCf ÜOÖeStällt L 6. Stflöt ÄlCßtll «»duitoen. 53 Woche. Born 24. bis 31. Dezember 1910. K, ®?rbit»®rtien^efÄIf^aftc»^^.be^®emertj Lterblichkeitsziner: 13,08 nach Abzug von 4 Ortsiremden. 6,54 /■*. Kinder Es starben an : Ziisanimen: Envachsene: tm 1^ou\nhr. 1. Lebensiahr: 2.—io. Jahr. 01011 3Zim.-Wohn. p. 1. April z. o. Licher Straße 5. Näh^vart^ \ L Zimmer | 0115] 2-Zitnmer-Wohnüng an eittz. Dame ober ktnberlofes Ehepaar per 1. April ober früher zu vor- mieten. Lubwtgsplatz 3. Verschiedene \ Lageristen für Kolonialwaren, Drogen, Zigarren, Farben, Material- Waren und Textil, auch tucht. Stenographen u. Maschinenschreiber Verein f Handl -Commis von 1858 Frankfurt a. M., Hansahaus. Miißerer Kolltoriß sür^Fabrik-Kontor zu balb. EtN' tritt gesucht. Schriftl. Ang. unt 74 a. b. Gieß. Anzeiger erbeten. Wegen Erkrankung be& Mädchens Aushilfe ver sofort gesucht Fran A. Cullmann, IM Süd-Anlage 16 unt. St 8 EinsllllbmsMädche» fürs Säuglingsheim fof. gesucht Gesucht. Durchaus tüchtiger Magazinverwalter Nur solche mit Erfahrung in der Eisenbranche wollen sich schrutlich unter Einsendung von Zeugius- abschrifien u. Gehaltsanspruchen melden bei (lü8 Sünninfltr, G. m. b. h. FittingSfabrik, Gießen. FLn jungen Mann für Kontor u. kleinere Reifen such. I. Kann Söhne, Likortabiit Tüchtige Wickel- une> rtiflarrenmaificr sowie eine tüchtige «orticrcrin für dauernde Arbeit gesucht 127] Gg. Hcinr. Schirmer. Lebend- s viachl- Ochsen. new.ch' , , 1 t-n. von-bisvon-bis Vollfleischige, ansaemastete. bSchsten Sdilacht.verte:', höchstens 6 Jahre alt 48—50 86-87 Juiige, fleischige, nickst auSgeniästete unD ältere ansgeniästete 44—47 Mäßig genährte junge und gut ge* nährte ältere . . . ...... , Färsen, Ktibe. Bleichstraße, I Vollstetschige ausgeitrastete Järsen höchst konk'i.rsverwalter ernannt. Ronfur^oroerunaen lind Lchlacht.vertes . . . •„•••; 44-50 ,4 3an bei Dem Amtsgericht Darmstadt II auzumelben. ^ollste.ichlge auc-gemastete Kühe bod)IU \1H ir ba§ ^eimögen des Privatmannes Christoph i ck i u g e r ^chlachtivertes bw zu 7 Jahren . . 38 4. ~ r ,\ n b 0 r H^iourbe am 28. Tez. das Koulursveriahreu er- 'Aeltere ausgemastete Kühe nild wenig Vnroalteflehtlfe Spankuebel in Mainz wurde zum gut entwickelte li.ngereKuye u. oarieu 32-37 64-71 i ck ü rs v e r w a l t e r e r n a n l i tKonkurssorderungen sind bis zum halber. Ann bei bem Amtsgericht Mainz anzumeldeu. — Uebev das Plast- tVollmilchmast) und beste imnöaen des Zigarre.ihändlers Josef Andrten m Mainz. Saugkälber .... ... .68-63 sterstraße 21, wi.rde am 31. Tez. das Koukursversahren er- Mittlere Mast- und gute Saugkälber . 50-o7 RHnet Rechtsornklikant Wendelru Wehm in Mainz wurde Saugkälber 42—48 - - -- ------*, Konkursforderimgen sind bis zum l Schale. Neber baq .j)la|llämmer U- jüngere Araschammel 39-00 i in Pa^'^uli I ^Aarbcittt i Ä?; I A- fc 2 wÄ d°- ck> et •■tröe“ ö, , nut b' I «Ss- 06 4,3 90 NE 2 10 1.1 4.2 85 NE 2 10 0,0 i 4,0 87 NE 4 10 I 5 & x ■ v * - beginnt am 5. Januar u. endigt am 20. Januar b •■';j ;;-K> Auf alle Winter-Artikel gewähren wir in dieser Zeit 15 Prozent Rabatt. Auf alle regulären Waren (äusser Game) 10 Prozent Rabatt. I*| Während des Ausverkaufs kommen noch Gelegenheitskäufe in Spitzen, Festons |®| |?| und Spitzenstoffen zum Verkauf, dessen Preise wir noch anzeigen werden. |£| Telephon 662