’f- _ „ Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten. :Hngcfcgcnl)cit nur noch öcrroirfcln würde Aus die Frage, was wird die M'atiu" schreibt: rwidern: daß die äußere Politik t-rcnil nur iucnig ie Abendblätter widmen der ailp (Shroiiiclc" besorgt eine werde wie visier. bat Ministerpräsident Inzwischen eingetreten. Aufmerksamkeit Wisseu- (tfehcünerai El', beacht Ep^llew; nal)mc die Ter „ Teile ircid) bleiben und fort gewaschen werden kennen. Um nun die Stimme wiederherzuslellen, wird der 3üni vor einem Spalt rorübergeiührt, ans dem ein Lustitrom luätritt. Ao diese, nur oen Film trifft, wird er durch die verschiedenen Formen aus dessen Cbcrflärfyc in btt entsprechenden Schallschwingungen vcr wandelt. Professor Dastre, in dessen phy'italischem 3nftitut diese Arbeiten ausgeführt ir-ocbtyt sind, verspricht der Ernndung eine Zukunft, da nach feiner Meinung nach Ueberwiubung der tech nifchen Schwierigkeiten die Ergehnwe noch besser sein werden als bei den mechanischen Phonographen nach Edinsomchem Muster. — E i tt literarisches Preisausschreiben für Freunde des Weines findet sich in der Zuni Nummer der Monatsschriit „Ter Weinlenner" Ter Vertag dieser Zeitschrift setzt drei Preise ^300, 200 und 100 Mark) für Erzählungen ernsten oder Weiteren 3nl>alts aus, in denen der Weingenuß eine Haupt rolle spielt. Tie Erzählungen sollen nicht mehr als 1000 und Nicht weniger als 500 Zeilen umfassen. Tas Preisrichteramt haben die Herren Professor Fohannes Trojan, Tr. Mar Möller und Paul Koepke, Generalsekretär des Verbände« der 25 ein - Händler Norddeutschlands, übernommen. Tic Manuskripte müssen bis zum 31 Juli d. 3 bei der Redalrion des „Weinkenner", Eharlottenburg, Steifensandstraße 3, eingehen. — Tie Höch st en Gipfel des Himalaya. Fm Jahre 1909 haben der Herzog der Abruzzen und Tr. T. G. Longstass zwei neue Rresengiv'el des tiafatorum entbedL _ Ter Herzog fand in dem oberen Becken des Baltoro auf der Citicite des Pie Godwin Austen eine Erhebung von 8140 m, die er 'Tro ab Peak nannte, l'ongftarf stieß zwisck)cn dem Paß des Mara Forum und dem Tal von Saltoro im Otten des Teram Tengfi auf einen Gipfel pon 8223 m Turch biefe Entdeckungen ist die Zahl der Gipfel des Himalaya, die über 8100 m hoch sind, auf zehn angewachsen, und zwar find cs folgende. der Mount Everest '8840 mj, der K 2 8609 m, die beiden Gipfel des Manscheniunga (8577 und 8543 m , der Makalu 8337 m, der Tawalagirr >.8176 m, der 3affa 8130 m und der Nanga Parbat 8115 m). Agadir schicke, um dort die Au he zu sichern, die und) einer Behauptung Tcutschlands gestört fein soll Man glaubt zu wissen, daß die französische Negierung nicht gc neigt ist, diesem Wunsche zu cnifprcdicn, da eine fo(d)c Maß — Kurze N achrichte ti aus Stunft und schas t. Tn bekannte Sraatsrechtslehrer, Wirklicher Professor Tr. Paul 11 ab a n b in Straßburg i. am 5. d. 9N',s. das Sktjährige Tozcnteniublläum. Laband ist am 24. Mai 1838 zu Breslau geboren. französische Negierung tun, können wir folgende. Angesichts des Umstandes, l * ' '. nationalen Zdeale sieht. Was sie dem Manne gewesen ist, wie lönnt ich dem an dieser Srelle genügenden Ausdruck geben ? Fn ihrem Werden und Wachsen zu ungeahnter Größe bot sich mir das erhebende Schauspiel, dem als teilnehmender Beobachter zu folgen mir vergönnt war; sie hat, mit den Worten des Tichrers zu reden, der gleich nur als Fremder hier her kam, „um was ich bat, und mehr nod) mir gegeben" — sie hat mich Respekt vor der Arbeit gelehrt und verklärt nunmehr durch das, was Sic, Herr Oberbürgermeister, als ihr Vertreter, mir lagen, den Abend meines Lebens. Meine Tanlvarteir, meine Triebe zu Berlin wird mit mir selber erst enden: und indem ich Sie bitte, diese Zeilen freundlichst aufzunehmen, bin ich 'Sucr Hochwohlgeborener in Verehrung ergebener Tr. Julins Roden- derg." — T ie P l) o 10 g rav h ie der m c u s ch l ich e n >- 11 m m k. Ter Phonograpy bat zwar schon verschiedene Wandlungen erfahren, aber man sollte meinen, daß er in den von Edison geschaffenen Grundlagen cinigcrniafien sestgelegt worden fei. Tas ist nun doch woh> nicht der Fall, denn eine neue Erfindung zeigt, baß die rbonograobiicreit Aufzeichnungen doch iu?d) auf meientltd) andere Wci'e bewirkt iverben können, als fic bisher aus'chlieylich benutzt worden ist. Ter Urheber dieser Neuheit ist ein junger Russe namens Lifsckitz. der feine Versuche schon in seiner Heimat begonnen patte sie aber später tu einem physikalischen Laboratorium an der Sorbonne in Pari s sortsetzte. Fetzt endlich itt er w weit gelangt, ban er ein kleines Viodell, das er gern ein i am mit ±r. Henry hergestellt hat, einer tleinen Versammlung von Gelehrten nnb Freunden der Wissenschaft vor-'ühren konnte. Tic Wochen, ch^'t ^ngtifh Mechanic veeöf'entlicht darüber einen kurzen Bericht. Es handelt sich danach insofern um etwas ganz Neues, als zur Aufzeichnung der Sprache ober, wie man bemmmter lagen konnte, ber Schallschwingungen der menschlichen t i m m e, die Photographie benutzt wird. Ter. Gang des Verfahrens ist folgender: Tic Kiangichwingungen der Stimme treffen aui eine öunue v'aiu eine sog. Membran und werden von diewr in der Form leuchtender Bilder durch einen kleinen Spiegel am einen photographischen Film geworfen, der -mit großer Geichwind.gteit als ein Band bewegt wird. Taburd) enfftebt eine fortlaufende photographische Aufnahme. Ter Film ist so hergerichtet, datz feine Oberfläche dort, wo sie von der Lichtwirkung getroffen wirb, in harten und unlöslichen Zustand übergeht,, während die übrigen gilt jetzt hier als fieber, daß der deutsche störende Winnng auf die internationale Lage, hofft aber, das; Frankreich Ruhe bewahren werde. onüiigpoft" greift die deutsche Politik an nnb wirft ihr Zerreistnng der Aigeeirasalte vor. „Taily News" schreibt: Weder Teutschland noch Spanien haben die Algeeirasaste zei rtffeu, sondern Front re ich durch die Besetzung von .tt- Niemand kann Deutschland varsverföns daß es diesmal überstürzt gehandelt habe, da die spanische Aktion vor Wochen, die französische vor Monaten vorausgegangen war. „Taily Graphic" macht Frankreich den Vorwurf, daß es fid) nicht mit Teutschland verständig! habe, bevor es den Zug nad> Fez unternahm — „Standard" sagt, es sei zu bofien, daß nie deutsche Unternehmung feine ernste rirtic Hervorrufen werde. Gs sei vorauszusehen gewesen, das; die Algccirasakte keine lange Tauet haben wurde. Wenn die Marolkofraae einer Neuregelung bedürfe, tollten die bc> teifigten Mächte alsbald mit freundlichem, versöhnlichem Geiste ans Werk gehen. keine übertriebene Wichtigkeit beigelegl wird. Eine sichtlich von offiziöser jranzosiseher Seite stammende Mitteilung erklärt, in gewissen if d] c n f a 11 ohne E r r e g uh g erledigt werden müsse. Am Tiens tag findet ein Miniuerr.at statt, in dem wahrscheinlich die Antwort des englischen Kabinetts oc- laiiiit ]ein wird. Bis jetzt ist sie noch unbekannt, da Sir Edward Gren verreist ist und erst am Montag abend nach Visitenkarten ieferl r&soh und billigst Vermietmiqz - tzii,, °l- ^nN)oiitr. 51 ist. 3,1 vüimnnni/r. 811 ”• ednffenDerger Weg «i JJttWR Laue 17 w. ‘Iceuemuea 1011. ioi. Brh-AnliW 17 1°T. Äiefelkei Leg iß . . stbZiminer Woblluiia loj. tz-imikjurler 2w Ä p ' 1. _1U. Viibiuigodnc 81. P' iof. Marburgci Str. 101. !• 10. Wilmitr. 41. . . 4 Zimmer Wohuiing. ioi. Aiterweg» 1.10. Mihontr. 33II. iv'. SiüzwmfitL 9 >oj. dtiebtidM ’of. Migstt. 0111. of. Ml Nein. 2 if. Eeliersmeg 50 10. Weiemlr. 4 10. ob. früher Mhclmilr. Sv. 5 Zimmer-Wobming, ij. Alieejtt. 22 )i. Fnediichslr. 15». oi. Friedrichstr. 1711L l. 10. Goelhcilr. 341. i* *»»**: was** iTaeiL Schrill n i rfi t z u c r n ft c n M o it f I iticn 'ühren werde, und daß lingland einen mäßigenden Einfluß in P-aris geltend machen werde Selbst die konservative Presse bespricht ben marokkanischen Zniichenfall mit Besonnenheit. - Tic unionittischc „Pa^Mol Gazette" irfireibt: Niemand brauchl sich über den beutfeijen Sehritt nitmäßig aufzuregen. Gr hat in diplomatischen Kreisen feine Uebcrraschung erregt. FrairkreichS Antwort bleibt abzuwarten. Man crwirte, daß e-ö kaltes Blut bewahren werde. Nur der chanvinifti'che konservative „Globe" fordert die britische Negievung aui, die Mittelnieerstotte r.aet^Maroklo zu fänden nnb Tanger zu besetzen, einen REt, nir den Sir Gdward Grey iä wcrlich dankbar fein wird. — Ter deutsch.' Botschafter war wahrend der letzten Tage der rergangeuen Woche von London abivefenb: man erwartet 'eine Nürfkehr nach London heute abcird _ _ London, 3 Fuli Tie ..Times" sagt: Ter Schritt Tctttschlands brauche seine ernsthafte Lage zu fchasfen^wenn die Pariser Erklärungen des bcntfdjcn Botschafters v. Sdfven und die Erklärungen der „Nordd. Allgem. Ztg." als vollständig und lorrekt gelten dürften. Tas Blatt glaubt nidit, daß diese Unternehmung ein Vorspiel zu einer allgemeinen neuen Ausrottung der Marokkosrage bedeute. Fedenfatts wisse 3t°nfrcid), daß England dieselbe Haltung bewahren Denttzches Neich. Wegen schlechten Wetters hat die „Hohenzollern" am Mon tag die Ausreise nach Norwegen nicht angetreten; die Abfahrt erfolgt wahricheinliäi am Ticnitag. Ter ftaifcr wird aus feiner 'Nordlandreise begleitet von Generaloberst r>. Üeg'el, General der Kavallerie v. Sä all, General der Fnfantcrie v. Moltke, Ehes des Militärkabinetts Frhr. v. Lynäer. Ehe' bed Marine fabinett» v. Müller, Fregattenkapitän v. Bülow, Major v. Muthus, dem Hausmarschall Frhr. v. Lhncker, Leibarzt Tr. Niedner, dem Agadir. Die burdi die Entsendung des deutschen ttanoncubootes „Vanther" nach Agadir geschaffene Lage beherrschst noch fortgesetzt die politische Lage in den europäischen Hauptstädten, dodi kann mit Genügt ning sestgcstcllt werden, daß im allgemeinen die Aitgclcgenheit sehr ruhig beurteilt wird. An den d c u t f d) c n Börsen hat die Entsendung des ..Panther" eine lebhafte Erregung hcrvorgerufen, die Tendenz war stark abgesd)wöcht, der Berlanfsandrang br deutend und die Widerstandslrast der Börse gering. Man beurteilt die politische Situation zwar ohne besondere A e n g st l i ch ke i 1 . aber das Prioatpubliknm wie die Svekulatioii, die jn on bisher durch die unfidicrc politische Suuatlon sowohl in der marokkanischen, als wie in der inrlisch-monteiicgriniichen Angelegenheit ungünstig bceiu slußt wurden, scheinen des Treibens müde zu fein und fid), wenigstens vorläufig, soviel als möglich zurürfhalten zu ivollen. Taß eine »tricgsgefahr keinesfalls bcvorsteht, geht ja schon daraus hervor, daß der deutsche Kaiser gestern feine Nordlands reise antreten wollte. Aber trotzdem waren Kurse, wie gesagt, rcd)t matt, da auch London fd)wächere Auric sandte. Tie Montanakti.n waren am meisten bc- trojfcn. T ie Bl itkeilung der deutschen Negier u n g an d ie Mächte über die Entsendung des „Panther" lautete: Teutsdie Firmen, die int Süden Marokkos, befon sonders in Agadir und Umgegend lang sind, sind über eine gewisse Gärung unter den dor.igcn Stämmen ßc unruhig!, die burdi die letzten Ereignisse tu anbcren^Tciicn des Landes hervorgernfen zu sein scheint Tiefe Firmen mandten sich an die kaiserliche Regierung nut der Bitte um 1 uuO _ jc)|. .. j unb thnhol 71 yvSaaien l’;u langtru^- .^huyol * hflllDCS o"' h£§ «Ute ! ’dJ jüt«4 Nr. (54 Erstes Blatt 161. Zahrgana Dienstag, 4- Juli 19H sGietzenerAnzeigerN «VE General-Anzeiger für Gberheffen W-M Annahme von rinzeigrv Rotofionsörud und Verlag der vrüdl'fchen Univ.-Buch- und Zleindrurferei N. Lange. Redaktion, Erpedition und Druckerei: Zchulftrahe T. LandE-E.Hcd^für m vormittags'd'itt)^ vudingen: Zernfprecher Nr. 50 Sefchäftsftelle vahnhofstratze 16a. Anzeigenteil: 'd. Beck. Huuft, Wiffciticbart und Leben. — St nd e n t e n a ns f d) u sf e an den u n iv ersi täten Leipzig und Berlin. An der Leipziger Universität ist durch die Bemühungen des Rektors, Professors Tr. L a m p r c d) t, ein allgemeiner Studentenausschuß g c - gründet worden. Bon Tonnerstag bis Lamstag jinoen bereits die Wahlen der Vertreter zum Ausschuß statt Gleidzzcitig wird auch berichtet, daß man in Berk in wegen der Neneinsetzung eines Studentenausschusses, der seit 1882 nicht mehr besteht, verhandelt. Tiefe fciMangcnt geführten Verhandlungen dürften nad) dem B. T. bald zu einem Abschluß führen. Tas Tireltorinm der akad^cmi ) d) c n Lesehalle hat nämlich einen A nirag der Freien wissensdiaftlichen Vereinigung, einen Studentenausschuß ein- zu setzen, angenommen Ter Ausschuß soll nach dem Z iv c i t a in m c r s y ft c m cingcriditct werden, es sollen also z w e i durdiaus gleichberechtigte A u s s d; ü s s c von kor parierten und nichtkorporierte'n Stubenten gc< schaffen werden, die gemein s d) aft (id>c Sitzungen abhalten. 311 der nächsten Zeit bereits wird eine Versammlung, zu der sowohl die korporicrten wie die nichtkorporier ten Studenten Venreter entsenden, zu dem Antrag Stellung nehmen. — 3 ulit S R o d c n b c r.g a n den Berliner M a - gift rat. Auf einen außerordentlich herzlichen Brief des Berliner Magistrats, in dem Julins Rodenberg zu seinem 8". Geburtstag beglückwünscht wurde, hat der Gefeierte folgendes Tantschreiben an den Oberbürgermeister von Berlin gerichtet. „Verehrter Herr Oberbürgermeister! Von allen Gaben, die mein achtzigster Geburtstag mir gebracht, hat leine mich tiefer und freudiger bewegt, keine mich mehr mit der Empfindung innigsten Tantes erfüllt als das Schreiben, das Euer Hochwohlgeboren im Namen des Berliner Magistrats an mich zu richten die Güte hatten. Gibt es mir doch das Recht, mit Stolz mich als Bürger dieser Stadt zu fühlen, die der Füngling einst voll Ehrfurcht vor ihrer geistigen Hoheit betrat, und in bereit wunderbarer Entwicklung der Greis nun die Erfüllung all unserer io'. Henlel'ir. 4II. ioi. üicbißitr. 95L 1. 1(1. Vicbißitr. 76 L 1.10. Vubwiflsclaß 81. jof. Mostleitt. 22111. 1.10. Roonm. 28 L ioi. Lchottsir. lO soi. Stemstt. 10II. 1.10. Seieutr. tt'. ioi. LilhclMr.8I.II. . 1. 9. od. 1.10. Wilyeün'li' tiL tzZimmci Wohnung. ioi. ('icbiöitW 1«L Der Ausstand der Seeleute. 9vo 11 c r bain , 3. 3nli. Tie d af cnar.br it er traten in ben A u s tt and und weigerten udi hie Ladung deS nach Amster dani bestimmten Tamvfets „31‘ion" zn löschen. Hüll, 3. 3uli- Tic ausit-andigen Seeleute haben beschlossen, die Arbcu sofort wieder aufzunctmen, vorausgesetzt, daß auch den Weritarbcitern eine Lohnerhöhung bewilligt wird. Tie Aus ständigen teilten ihren Entschluß dem Handelsamt mit, damit die Berhandlungcn untei dessen Auspizien morgen wieder bc gönnen werden Man glaubt, daß die Beilegung des Konfliktes unmittelbar bevorsteht. . Öull, 3 Juli. Ter A u stt and i'l beendet. xmi Ltvei t ool itt Der Streit beigelegl. Tic Whae Slar-Line klärte das Mißperständnis. wodurch il re Leute abgehalten wurden, die Arbeit wieder aufzunehmen, auf. Grimsby, 3. Juli. Ter Aus tt and der Haien arbeitet ist beendet: b.i die Forderungen der Leute be- Prinzen Albcrk von Schleswig Hvifteiii, st ontttodmiral a T Grnmme, Generalinteiidanken r. Hülfen-Häieler. Gesandten von Trcutlcr, Generalmaior Tickhntb, Gedeimrat Proi. Gunstldt und Marinemaler Prof. Hans Behrdt. In der B e r l i n e r H a s e it h c i d e fanden heule mehrere Persammlungen evangelischer^ E dritten statt, die zur En. schließung bc-.* Spruchkolleginms in S a di c n des P;ari eie- 3 a t h o Stellung nahmen. Sämtliche Sale waren lange vor Begnin derartig überfüllt, da st Hunderte keinen Einlaß fanden. Tk größte Beriammlimg wurde von dem Neicnstagsabgeordneten Sd rabci mit einer längeren Ansprache^ eröffnet. Als Pfarrer Jakho unter stürmischem Beisalt bi. Tribüne bciticg, entstand ein ungeheurer, offenbar von seinen Gegnern ausgehender Lärm. Nach seiner mit großem Beifall aufgenommenen Rede begab rrh Pfarrer 3atho unter unaufhörlichen Hochrufen zn den anderen Persammlungen. Nach weiteren Neben, bar unter der beiden Bei leidiger Iathos vor dem Svruchkollegiuin, Professor Tr. Baum garten stiel und Pfarrer Lie. Traub Tortniunb, wurde, mir nur? in den anderen Versammlungen, eine Nesolution angenommen, ui bet die Amtsentsepung Zaldv'- als schwerer Eingriff in die evangelisclie Glaubensfreiheit, die der Lebensnerv des Protestantin mus und der evangelischen stirche sei, bezeichnet luirb. Tie Berliner Stadtverordneten nahmen den Ber ■ trag mit der Großen Berliner Straßenbahn mit großer Mehrheit an________ Ausland. Tic Gerüchte über den Rücktritt des österreichisch en KriegsministesS Freiherrn v. Schönaich werden von maß gebender Seite als jeder Grundlage entbehrend bezeichne, Tic holländische Regierung erhielt noch keine ofsi zielte Bestätigung über einen feindlichen Zusammenstoß zwischen portugiesischen und h o 1 l a n d i s ch e n T r u p pen aus Timor. Sie ist nur miijiell von den Schwierigkeiten verständigt worden, die die Turchsührnng des Vertrages über d.c Grenzregulierung hervorgernfen haben. Präsident Fa 1 liöres und der Minister des Aeußern, de S c l v e s sind nach Holland a b g c r e i st. Auf der P a r t —2 y o n—M i 11 c£m e c r b a I) n wurden in vergangener Naatt bei Toulon sämtliche Telephon und T c l e g r a V h c n drähtc du r di g c i d) it i 11c n. Am Tatort wurden Postkarten mit lolgender Aufschrift gesunden: Wir sind Eisen bahne। Wir wollen angcftcllt werden, sonst werden wir znm Tnnamit greifen. Tie französische Regierung hat den Präfekten die Wei snng citeilt, teinerlei gewalttätige Muubgcbungcu gegen das heute ,-,iii Anwendung gelangte VI r b c i t c r p c n i i o n s g c ] e n zn dul den. 3n Troyes lanöeu trotz der getroffenen Maßnahmen lärmend, Siro ü endemo n ft r a 11 o n c n gegen da:> Arbeiterpenstone gcsetz statt, io daß die Gendarmerie einjchreiten mußte. Tie türkische Regierung hat den Betrag von 800 türkischen Pfunden, zirka 16OOO Ml., zur AuSfüh ru n g der angeordneten Verfolgung Richters angewiesen Man. hofft, durch Geld Leute zu gewinnen, die das Versteck der Räuber verraten. HeäAnis. ^8ranfle,Danbfeife ^abc i* W- ^toen » Adlern,„ '-v-: tat iialijif st!fff GerrÄ-Lsßcrai. Leipzig, 3. Juli. Das Urteil im Prozeß des Landrats Freiherr»» v. M a l tz a h n gegen den Rittergutsbesitzer Becker wurde vom Reichsgericht voll aufgehoben und die Sache an das Landgericht S t e l t i n verwiesen. Inder Urteilsbegründung wurde die Beschwerde als durchgrelsend erachtet, die die Ablehnung der Vernehmung des Reichslagsabgeord- nctett Gothein rügt: ferner begründet ist die Rüge, daß zu Unrecht einige Fragen an verschiedene Zeugen abgelehnt wurden. Im ersten und zweiten Falle, wo es sich um den Brief an den Landrat und das Stataftevamt handelt, soll die Fort« und der Inhalt verwechselt sein; un dritten und vierten Falle wurde die Prozeßrüge als begründet erachtet, doch auch int dritten Falle wurden die §§ 185 und 186 (Beleidigung und übte Nachrede) nicht genügend auseinander gehalten. Dem Antrag des Verteidigers enliprechend würbe die Sache an ein anderes Landgericht ver- wiesen rind zivar aus Zweckmäßigkeitsgründen. Landwirtschaft. ** Besichtigu n. g von F e l o o e r s uch c n. Auf Veranlassung des Laiidwirisa.aftskammcr-Ausschusses finden in näch- st er Zeit öf ie.ntliche Besichtigungen von Tcmo n ft r a 1 i o n s- Düngnngsv ersuchen chatt. Tic erste dieser Veranstaltung findet tommenbcn Donnerstag, 6. d. Mts., in Rohrbach die zweite Freitag, 7. d. Mts., inBeuern, die dritte .Samstag 8. d. Mts., in A l te n stabt, die vierte Sonntag, 9. D. Mt« , in Oberseemcn (Wiesendüngungsversuch) chatt. Tie Landwirte können sich bei dieser Gelegenheit über die verschiedenartige Wirkung der Düngemittel, das Tüngerbedürsnis des Boden« und über die Art und Weise, wie man einfache Feld- unb Äiefen- düngullgsvcrsnchc durchführt, leicht informieren. Tie nötigen Ausschlüsse und Erläuterungen werden durch die Versuchsancheller und die Leiter der Versuche erteilt. Treffpunkte der Tcilu-chnier - Ziol.rbach, nachmittags 2V2 Uhr am Bahnübergang: Beuern, nachmittags 2 Uhr Wirtschaft Wagner; Altenstadt, vormittag« i,2ll Uhr Wirnchatt Holzapfel: Oberseemen, nachmittags 1 Uhr am nördlichen Torfausgang. billigt wurden, nahmeit sie die Arbeit heute vormittag uni 9 Uhr wieder auf. Liverpool, 3. Juli. Ter Führer der Ausständigen Tomman erklärte, der Aus stand sei so gut wie beendet. Bei den meisten Tampsergesellschascen hätten die Ausständigen die Arbeit tvieder allfgcnominen. Obschon noch Meinungsoer- sil.iedenheitcn beständen zivischen der White Star Line und ihren Leuten bezüglich der Auerkemiiing der Arbeiterunion, so hoffe r doch, das; diese heute noch beigelegt würden. Engelhart -Heuchelheim bei Gießen. Obergärtner T encf,- Frankfurt a. M., der Leiter der Versuchsanstalt Sachsenhausen, hielt einen Vortrag über ,,Dic Bekämpfung der Schädlinge und Krankheiten der Obstbäume nach eignen Versuchen". Der Vortrag brachte neue Anregungen und fußte auf langjähriger Erfahrung. An der Aussprache beteiligte sich durch außerordentlich interessante Mitteilungen Professor Dr. L ü ft ner - Geisenheim Der Sekretär forderte alle Mitglieder und besonders die Obmänner zu regster Werbearbeit ans, da nur unter diesen Umständen fcxer Verein seine umfangreiche Arbeit aufrecht erhalten fanit, Jeder Obstzucht er der Provinz sollte Mitglied des O. O.-V. sein. ” Von der Reichs bank. Der Reichsbankkassendiener Karl Jegust ist bei der hiesigen Reichsbanknebenstelle zum Geldzähler ernannt worden. Landkreis Gietzen. •= Lollar, 3. Juli. Am kommenden Sonntag und Montag, 9. und 10. Juli d. I., findet hier, veranstaltet von dem Gesangverein Liedertafel, unter dem Protektorat des Provinzialdirektors Dr. Usinger, großes Sänger- und Volksfest statt, das mit Wermngs- singen und mit dem Bundesfest des Wetterau-Lahngau- Sängerbundes sowie dem Tirigententag des Mitteldeutschen Sängerverbandes verbunden ijt. Am Samstag abend wird die Feier durch einen Liederabend zu Ehren der Gründer des Vereins eingeleitet. Sonntag vormittag von 10 Uhr ab findet Wertungssingen im Saal zur Linde statt, woran 14 auswärtige Vereine teilnehmen uild Prof. Trautmann- Gießen als Sachverständiger tätig ist. Das anschließende Volksfest, zu dem kein Eintrittsgeld erhoben wird, ist im Konzertteil mit vorzüglichen Nummern, unter Mitwirkung des allbekannten Hof- und Kammermusikers Louis Kümmel aus Darmstadt besetzt. Männer- und gemischte Chöre wechseln mit Musirvorträgen und Sologesängen. Lich, 3. Juli. In den Nachmiltagsstunden fand man heute im S ch ko ß g a r t e n t e i ch die Leiche eines Mannes. Tas Gericht war sofort zur Stelle. Ruch den vorgefundenen Papieren handelt es sich um deii Hans- burichen Jean Götz aus Frankfurt a. M., einen Mann in den 40ct Jahren, der früher hier als Zögling des Frankfurter Waisenhauses war. Ter Mann, der anständig ge- lteidet war, war vor einigen Tagen hier noch zu Besuch. Ob ein Unglücksfall oder ein Selbstmord vorliegt, ist nicht festgeftellt. Wahrscheinlich ist es, daß der Ertrunkene in der Nacht beim Passieren des Partes vom Wege abgekommen ist. Tie Leiche muß schon mehrere Tage unter Wasser gewesen sein. — Der £ Heg erb er ein halt am 30. d. M. am Albacher See sein Scheibenschießen ab; das Probeschießen dazu findet acht Tage vorher statt. Tas B e z i r t s s ch i e ß e n des tzassiaheziris Lich wird am 6. Aug. in B e i t c n h ausen veranstaltet. Birklar, 4. Juli. Gestern und heute wurde hier für die Gegend der Reigen der Kirchweihen eröffnet. Tie „Kirmes" erfreut ficy immer eines regen Besuchs. Besonders die Sicher kommen zahlreich über die Hardt hierher. i. Steinheim, 3. Juki. Heute wurde unser neuer Lehrer Hermann Kreiling in den Dienst eingewiesen. Tie Schulkinder holten ihn an der Bahn ab und begleiteten ihn zum festlich geschmückten Schulhause. Lehrer Bepp- 1 e r hielt, nachdem der Schülerchor „Gott grüße dich" ge- ungen hatte, eine Ansprache, in der er den neuen Lehrer herzlich willkommen hieß und den Wunsch aussprach, daß er recht lange hier zum Segen der Gemeinde wirten könne. Lehrer Kreiling dankte und forderte die Eltern auf, ihn bei dem schweren Wert der Erziehung zu ünterstützen. Fast die ganze Gemeinde war zu der Empfangsfeier erschienen. Am Abend brachte der Gesangverein dem neuen Lehrer ein Ständchen. Kreis Büdingen. -l- Büdingen, 3. Jun. Ter heutige dritte Gau- turnfesttag brachte am Vormittag den Ehrenmitgliedern und foiifitgcn um die Turnsache verdienten Bürgern Ständchen der Aschaffenburger Militärkapelle. Im Schloßhofe brachte die Kapelle zu Ehren der -nrüttchen Familie mehrere Musirstücke zu Gehör. Auch den. Bürgermeister Fendt, der heute mit seiner Gemahlin silberne Hochzeit feierte, wurde am Vormittag ein Stündchen gebracht. Daraus begann das Frühschoppenkonzert nur dem Festplatz. — Am Nachmittag zogen etwa 300 Schulkinder und die Turnvereine nach dem Festplatz. Ter mit dem Beginn des Zuges einsetzende Regelt vermochte die Stimmung der stramm dahermarschierenoen Jugend nicht zu drücken. Bald hatte der Himmel Einsehen, und die Kinderspiele, bestellend in sackhüpfen, Eierlauf, Schieblärreu-Rennen, Ringwerfen, tUettcrbaum und Schwebebaum gingen wieder unter war- mem Sonnenschein vor sich. Viel Vergnügen bereiteten denen, die eines Preises für würdig befunden mürben, die errungenen greife, bestehend in Gebrauchsgegenständen für die Jugend, wobei zu bemerken ist, daß eine Anzahl Bü- drnger Wütste mit verschiedenartigem Füllsel unter Führung eines gewichtigen Schwartenmagens beu „Gabentempel" bevölkerten. Konzert, Tanz unb Volksbelustigung füllten ben~ recht sonnig geworbenen Nachmittag. ' Ten Schluß bes Festes bilbete eiu recht hübsches Feuerwerk. Kreis Friedberg. -n. Friedberg, 3. Juli. Am dem hiesigen Lehrerseminar beginnt am 10. Juli ein Fortbildungskursus im Zeichnen für Volksschullehrer des GroßherzogtumS. Ein gleicher Kursus, der eine Dauer von vier Wochen bean- sprucht, nimmt am 12. Juli am Seminar in Alzey seinen Anfang. Den Teilnehmern wird eine staatliche Beihilfe von 150 Rik. gewährt. (!) Nied er-W eis el, 2. Juli. An der heutigen sunfztgjährigen Jubelfeier des Gesangvereins „Lied e r kranz" nahmen die gesamte Einwohnerschaft, sämtliche hiesigen Vereine und 21 auswärtige Gesangvereine teil. Unser Torf und der Festplatz waren prächtig geschmückt. Tie Fe'er wurde eingelettet durch einen Fest- lommers, bei dem die Kapelle der 24er Dragoner konzertierte. Heute mittag um 1 Uhr begann die Aufstellung des Festzugs, den Festreiter, Radler und Festdamen eröffneten. Den Ehrenplatz hatten die noch lebenden Gründer ^und Ehrenmitglieder des Vereins ein. Nach dem Begrüßungslied des sestgebenden Vereins sprach der Prä- fident Jakob Zimmer IV. die Begrüßungsworte, während Pfarrer Sack die Festrede hielt. Fräulein Emilie Kraus grill übergab eine prachtvolle Jubiläums- sahnenschlerfe, gestiftet von den Jungfrauen. Ein Lied des Mannerchors schloß sich an und daun folgten die Einzelchöre der Gaftvereine aus Butzbach, Steinfurth, Münzen- berg, Rockenberg, Kirch-Göns, Griedel, Schwalheim, Ober- Horgern, Pohl-Göns, Espa, Dorheim, Wisselsheim, Hoch- Weif el, ^ftheim, Gambach, Oppershofen, Oberkleen und -.au gen Hain. Lebhafteste Anerkennung erntete die musterhafte Aufführung eines Tamenretgens von 32 Mädchen, unter Leitung des. Turnwarts; Tanz und VoMbÄujtst- Lmfenüungen zum Neubau der Siebener Amtrgerichtrgebäuder. (üür Form und Inhalt aller unter oieiei Rubrik stehenden Artikel nbcrmmnit die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Alls dem unter dieser Ueberfchrist erschienenen Artikel des »errn ^andtagsabgeordneten Justizrat Grünewald und dem darin veröffentlichten Briefe des Vereins obcrhess. Rechtsanwälte geht klar hervor, daß nur im Interesse einiger Interessenten, nämlich der Rechtsanwälte mit großer Praxis, der Neubau des Amtsgerichts inhibiert werden soll. Die Herren befürchten, weil es dann Nicht mehr so leicht möglich ist, wie heute, mehrere Termine zu gleicher Zeit abzuhalteu, daß sie dann noch öfters einen Vertreter, der Geld kostet, stellen müssen. Gerade im Interesse ocs Publikums aber liegt es, daß die Parteien am Amtsgericht nicht mehr des öfteren so lange warten müssen, bis der Herr Rechtsanwalt, der zu gleicher Zeit eine Sache am Landgericht vertritt, frei wird. Auch können sich die Herren Anwälte mit recht großer Praxis ganz gut noch einen Vertreter leisten, denn cs ist ja emc altbekannte Tatsache, daß die Advokaten und Gerichtsvollzieher die beften Geschäfte machen, wenn es sonst in der Welt am schlechtesten geht. Bei der Mehrarbeit und dadurch bedingten räumlichen Ausdehnung des Amtsgerichts handelt es sich nicht nur um die Grundbuchangelegenheiten, sondern dadurch, daß die Amtsgerichte nunmehr bei Streitsachen bis zu 600 Mark «früher nur 300 Marl zuständig sind, hat sich der Geschäfts'krcis derselben so vergrößert daß hier 40 bis 50 Zimmer nötig sind, und diese kann doch das Landgericht unmöglich ftänbig entbehren. Aus den Vorschlag ber Mietung einiger Zimmer in Nachbarhäusern braucht man deshalb wohl nicht näher einzugehen, zumal ja auch der leitbenge Abgeordnete Herr Geheimrat Gutfleisch stets die Erbauung eines neuen Amtsgerichts befürwortet hat. Tos für den projektierten Neubau erworbene Gelände hat der Staat sehr billig gekauft, und dicht darangrenzend liegen große Flächen, bte der Stadt unb zum größten Teil dem Fiskus gehören, so daß eine Wertsteigerung des Geländes m erster Linie dem Staate zugute kommt. Diesen Umstand werden die Landständo bei wiederholter Beratung schon zu würdigen wissen. Nun bringt der Herr Landtagsobgeordnetc auch eine wenig geichmackvolle Äeußerung, die er einem Stadtverordneten gegenüber in bezug auf eine in dessen Besitz befindliche Wiese gewacht hat, zum Abdruck. Wie wäre es, wenn seitens dieses Stadtverordneten gegenüber seinem Kollegen Grünewald, der schon LMLS Lvj als HaupWefürLort§r Lex Zerlegung dec Mrgep, guug bilbttc >-:j .-iuituß des Festes. Morgen findet die übliche Nachfeier statt. (-) Vilbel, 3. Juli. Tas hiesige Viehmärkl-Komitee beabsichtigt, mit dem am 22. August stattsiudenden Vieh- markt eine Verlosung von V ich und Gebrauchs- gegenständen zu verbinden. Das Ministerium des Innern hat die Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter der Bedingung erteilt, baß bis zu 6000 Lose, zu, 1 Mk. bas Stück, ausgegeben werben dürfen und mindestens 60 Proz. des Bruttoerlöses aus dem Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegcnstünbcn zu verwenden sind. Zugleich wurde der Vertrieb der Lose in Oberhessen und in dem Kreis Offenbach gestattet. Kreis Wetzlar. x Dutenhofen, 3. Juli. Sehr vorteilhaft ist für unsere Gemeindekasse die zweite Verpachtung des Heugrases ausgefallen, gegen die erste Versteigerung wurde ein Mehrerlös von .">89 Ml., insgesamt 1334 Ml., erzielt. Hessen-Nassau. r. Nord eck, 3. Juli. Bei der gestrigen Bürger- me ist erwähl wurde der Landwirt Leonhard Wisker einstimmig gewählt. Ein Gegenkandidat war nicht aufgestellt. ( ) Marburg, 3. Juli. Nach dreitägiger Tauer ging heute das 12. Hessische A t h l e t e n - B e r v a n d s f e st zu Ende. Nach einer Vorfeier am Samstag begangen gestern früh die athletischen Wetttämpfe (Schwer- und Leichtathletik). Um 3 Uhr mittags durchzog ein Festzug, in welchem außer den Athleten- und Sportklubs auch einige hiesige Vereine vertreten waren, die Straßen der Stabt. Auf dem Festplatze hielt Rechtsanwalt Dr. Külz eine Ansprache, der Gesangverein Liedertafel sang einige Lieder und dann begannen die Ningtämpse. Abends stellten 30 Mitglieder der Turngemeinde bengalisch beleuchtete Pyramiden und dann führten Mitglieder des Athletik-Sportvereins Kafsel ein elektrisches Keulenschwingen vor. Auch heute fanden noch athleti,che Wettiämpfe statt. Ihr Ergebnis wurde der Presse nicht mitgeteilt. Leider wurde die Sanitätswache bei den Wettlämpsen mehrfach in Anspruch genommen, zwei oder drei S ch w e r v e r l e tz t e kamen gestern in die chirurgische Klinik. — Der snihere Kommunal-Land - tagsabgeordnete, Vizebürgermeister a. T. Sieb'ert begeht am 5. Juli seinen 8 0. Geburtstag. w. Frankfurt a. M., 3. Juli. Nach einem Streit in einer Wirtschaft in der Alten M ainz er Gass e erhielt der 37 Jahre alte Taglöhner Adam B ehrenz, in ber Fahrgajse wohnhaft, ans ber Straße einen Stich in die Lunge, an bejjen Folgen er nach wenigen Minuten tot zusammenbrach. Mehrere der Beteiligten wurden ber- IfQftet, unter denen sich auch der Täter befinden dürfte. 2litd tittO Land. Gießen, 4. Juli 1911. * * T a g e s k a l e n d c r für Dienstag, 4. Juli: Stadt- the ater: Opereilen-Gaflspiel vTev Graf von Luxemburg." Anfang 8 Uhr. * * Technische Hochschulc. Ter Großherzog hat den Oberingenieur bei der Firma Weise & Monski, Dr.- Jug. Enno H cibcbroef in Halle a. S., zum orbentl'ichen Professor ber Maschinenbanfnube an ber Technischen .Hochschule ernannt. * * A ii s z e i ch n n n g Gelegentlich ber Jnbiiäumsans-^ stellung ber deutschen Lanbwirtjchafts-Gesellschaft in Kassel würbe bem Oefonomiercii H offmann - Hofgüll in An- erlennung ,einer langjährigen Mitarbeit als Aussteller unb in Würdigung seiner Verdienste als Mitglied des Sonderausschusses für Schweinezuchi seit dessen Bestehen, die g r o f: c । i 1 b e r n e T e n 1 m ü n z e der Teutfchen Saub» Wirtschafts-Gesellschaft verliehen. CcLononiierat Hoffmann hat fich in unserer Provinz auch ganz besonders um Die Hebung der Pferdezucht verdient gemacht; er ist u. a. seit dem Bestehen ber Gießener Pferdemärkre auf denselben als Mitglieds der Prämiierungskommisjion tätig. * * S t a d t t h c a t c r 0) i c ß e n. Nochmals sei auf die heutige, in jeder Weise sehenswerte Wiederholung Der Lehar- Icheu Operette „Ter Gras von Luxemburg" hingewiesen. Tie Herren Studierenden genießen bekanntlich an der Abendkasse Preisermäßigung zu bieicu Operettengasr- spielen. * * Lebensmi 1 telvreisc. Nach dem neuesten Armee-Verorbnkingsblatt ist bas Beiöstigungsgeld für Die Truppen in Den Garnisonen. Des is. Armeekorps für Die Zeit von. Juli bis Tezembei 191V für Mannschaften auf solgenDe Tagessätze festgestellt worben: Tarmstadt unb Gießen Pig., Babenhausen, Butzbach', Frankfurt a. M., Hanau, Honiburg v. b. tz., Offenbach unb Weilburg 11 Psg., Biebrich, Mainz, Wiesbaden und Worms 39 Pfg„ Kosten für Die Mannschafts-Fleischportionen stellen sich für Gießen 2614 Pig., Darmstadt 25v2 Psg., Weilburg unb Frankfurt 25f4 P-g., Osienbach, Bunbach und Baben- - onien „5 Psg., Homburg v. D. tz. zV v P^g , Hanau 241 ■> Psg., Biebrich und Worms 23',, Pfg., Mainz und Wiesbaden -3 Psg. * * Sonderzüge. Zur Bewältigung des starken Reiseverkehrs sind außer den Ferienzügen noch folgende Bor» und Nachzüge zu einigen Schnellzügen eingelegt worden. Es liegt im Interesse des reisenden PiiblitnmZ, sich besonders der Vorzüge zu bedienen, da diese die Anschlüsse sicherer erreichen. Vorzug zum Schnellzug D 75 von Frankfurt nach Kreiensen (Altona—Berlin): Gießen ab 959 abends; fährt vom 1. bis 10. Juli. Nachzug zum Schnellzug D 101 von Frankfurt nach Halle (Gießen ab 12£1 nachts). Nachzug zum Schnellzug D 104 von Halle nach Frankfurt (Gießen ab 506 morgens). Die beiden letzten verkehren vom 1. Juli bi§~i. Oktober. Nachzug zum Schnellzug D 180 von Berlin nach Frankfurt (Gießen ab 623 morgens); verkehrt vom 7.—9. Juli. Nachzug zum Schnellzug D 46 von Berlin nach Frankfurt (Gießen ab 609 abendZ); verkehrt vom 6.—16. Juli. Vorzug zum Schnellzug D 74 von Altona nach Frankfurt (Gießen ab 903 abends); fährt nur am 12. Juli. •• Oberhessische Gesellschaft für Natur- unb Heilkunde, Naturwissenschaftliche Abteilung. Am Mittwoch den 5. Juli findet im Landwirtschaftlichen Institut eme lyisienschaftliche Sitzung statt. Privatdozent Dr. Böhmer wird eine Ausstellung von Apparaten für Pflanzenzucht vorführen. Bei der erhöhten Bedeutung, die gerade jetzt dieser Wissenschaft in landwirtschaftlichen Kreisen zugeschrieben wird, dürfte auch bei weiteren Kreisen diese Vorführung großem Jntereffe begegnen. Ter „W gerne ine Staats-Eisenbahn- herein Heldenberg en" unternahm seinen ersten Ausflug hierher. Es nahmen etwa 450 Per,oneu daran teil. Am uächfteii Sonntag wird die zweite Hälfte des Vereins in etwa derselben Anzahl hierher tommeii. Ter Sonber- 311g trifft um 3.20 Uhr nachmittags über Nibba uub Hungeu 61er ein. Tic Ausflügler begeoen ,ich bann zur fchonen Aussicht. Tie Rückfahrt ist auf 8.10 Uhr abenbs festgesetzt. _ , Haupt Versammlung des O b e r h es s i s chen T 0 ft b a u v e r c 1 n s. ^.roßbem überall in der Provinz Der Sonntag als Festsounlag bezeichnet werben 111116, fand sich eine 9wße Zahl vvn Milgliedern beö O. O.-V. im Saal des Lenz scheu Delientellers cm. Um 3 Uhr eröffnete Der Präsident Gr. Kreisrat d) 11 c p b a f e die. Versammlung unb begrüßte Die zahlreichen Vertrete Der verichiedensten Korporationen unb Behörden Als Vertreter ber ^taatsiegierung war Lanbesökoiiomieral Müller- -LaanftQöi niuucienb, als Vertreter des ttreiies Gießen R'eaie- inngsrat Langermann, ber Lanbwiitfchaftskammer für bas Gr H^>en 2andiagsabgcoroneter Bähr-Rorrbach, des LandwirtfchastS- mmmer-Ausfchuiies Lanblagsabgeorbiitt,- Breioe/ibach-Tvrheim, oe^ Nayamschen Landes-Oblt- und Gattenbauvereins Professor 2V. Luilner-Geiwnheim a^ Rh., des Landw. Provinzialvereins Obcrheyen Oelonomierat Lchlenkc-F-riedberg. Vom Sekretär des zeterns, 4.r. Hofimann-Fnedberg, wurde Der Geschäftsbericht eritattet, wonach^ das Vereins,ahr 1910 11 gleich Den Erfolgen Der praftiidjen ^bitznchlung gut genannt werden muß, Da Der ,eisner Mitglieder-zahl ufro. zu verzeichnen Ausschuß des O. O.-V. wurDeii gewählt Allbürger- meiilct Dttdmaiiii-Lauter, Der schon ieit vielen Jahren biejem angehort, nein Lehrer Buß-Leihgestern unD PH. Brückmanii- ^,c ^folgte Reckmimgsablagc, Die vom 'Ausschuß K" Revnoren, Wtlh. Reitz I.-Echzcll unD Ehr. Grünenmld- .JÄ1"' geprüft war, luurDe mit 83-51 Mk. in Einnalime ftusgabc genehuiigi und Dem Lehrer Ringshausen-FrieDbeio Entlastung erteilt. Ter Voranschlag wurde Ltt 8120 Mk an- genoMinen, darauf erstattete her Sekretär Bericht über Die ge= ^uHc5^nb^be5UD onC^nUt^n ^^^bwirtfchaftSkammer-Aus- )a,u 0 unD Des O. O.-V. ^3 werden veranstaltet Kreisobftbau- 0HitS-BuhnlL - 1 e h sota9Jid; i' W'efö und Schotten, Bezirks- obiiausNellung in Bgd-NauhKim, sieben Obstveiwertunaslurie' Friedberg (2-, Gießen (2/, BüDingen 12) ^auterbaai :li iie bflbaitm-Präinücrung findet in zwei Bezirken Des Kreises ^nedberg statt. Tas Obstsortiment für die Provinz Oberhe ^ ■ in obgefchtopen und erscheint als Arbeit der LaiiDwirtschastS- int Kleber Das neue Unternehmen Obstbaum- 1 vcrbeueruiigsvermhren" wird in einem Artikel bcnS Si Da-j neue eahr ,iit ein gemeinschafttichec StuDienausflua zum ' Beiuch Der mterenanten unb lehrreichen ObstbauawÄtt ! zwehreu bei Kassel geplant. Als Vereinsbaumwarte wurden l nnnnt: Orto P 1 orr cr-Weckestzeim, Will). L01t-MikteftG^au 1 •*ar u c r .-aaien, Heinr, K ra f t-Wisselsheim unb Mg" । op£n Cale Amend täglich Künstler-Konzert (von Montag den 3. bis 10. Juli) unter Mitwirkung d.OpernsängersAdolph Plate vom Opernhaus in Frankfurt a. M. Anfang 81/. Uhr. Eintritt frei. 4302 Giessen, 1. Juli 1911. 10 Pfd. 80 Pfg. DCL" rot u.schwarz Pfund Gebrüder Berdun Fernsprecher 231 Bahnhofstraße 27 Rabattmarken (4305 Gegründet 1827 8 Tuch-Geschäft Bei unserm diesjährigen Ausverkauf; tel*teer»M»*®u FelyuchniKb-iroitiro Mcicblotebic-, Ekhrv mt 3* t uni' - laieeleere eendT«bc>b«r • 10 Pfg., täglich frisch Eine sachlich ruhige Erörterung, die sich in maßvollster Form nit dem leben Burger unserer Stabt angehenden Neubau eines lmt^gericht-gebäubes befaßte, Hal von texten des soeben ent cr^ dtltot Lanvlagsabgeordneten oirünewald eine Erwiderung ge- iunben, die man nur mit dem einen Worte: „maßlo s" richtig ieichnen kann. . . -... . £brcof;l die Angrxue auf einen int Jahrzehnten um untere ;mbt — manchen Neidern zum Trotz — wohlverdienten und achteten Bürger zu Retourchaisen geradezu heraussordern, wie ein eigenartiger Ton oas gaxue Eingesandt linn- idinet, so idüI ich mich doch, unter Verschmähung solcher Mittel, .glich aui den energischen Protest gegen eine derartige nvektioen e t vuentlichen Würdigung prcisgeben. ilijiic auf den uns wohlbekannten und durchaus beachtenswerten nnbpunlt der Juristen - angeblich auch der Riecht suchend en — rälji'r cinzugchcn, obwohl sic — wie aus der Stellungnahme des clincrchrlcn, erst kürzlich leider ausgcschiedenen Landtagsabgeord. neten und Stobtrats Gutfleisch hcrvorgcht — durchaus nicht einstimmig Gegner der Vorlage sind, muß es nach den Aus- s il-rungcn scheinen, als i aitc, außer dem Herrn Einsender und inen Hintermännern die übrige Menschheit überhaupt nichts iU sagen. 'La nun dieser „ungeheure Unsinn" von leiten der Staatsrcgieiung, der Abgeordneten des Landes, fall ic oct 2 t a b t Gießen einstimmig gutgeheißen worben Pt, id gchflrui diese alle unter Kuratel des ungeheuer einsichtsvollen, aber auch — wie der Fall beiocift -- mit der Ehre feiner Milmenschen nicht gerade rücksichtsvoll umspringenden Herrn Int übrigen wird der Ton der Anwürfe, den mit feiner leidenden Arau in einem süddeutschen Bade abwesenden, schwer an- gegriffencn Bürger unserer stabt wohl der Notwendigkeit einer Er- ^as schließlich die von dem Vertu Eimender aufgerollte , Wiesensrage" betrifft, io dürfte bekannt sein, daß gerade die 3d ibhugi f s vcrrn Gt'ünewald, der hessische siaal und ablgeineiutc Gießen als weil aus bcbcuiciiDiic „W iefeu - c i i tz c r" den größten Vorteil von der Erschließung des Viertels haben. Also mit der Ersparnis von öffentlichen Geldern i|t es wieder iiiJ:Il-. £, Ironie des Schicksals? Was die captatio beneoolcntiae, ji sas Anichneiden der in diesen Zusammenhang hincingczwun- >unen Beomttngel)üUer- und Univeriitätsbesuchssrage bedeutet, wird von den betr. Kreisen wohl als das erfmmi werden, was sie tat sächlich ist. Man denkt bei diesem Punkte unwillkürlich an dos Auftreten des Herrn Justiz tat es in der Frankfurter Unioersitäts-Angelrgen- beit. Hier sicht Grünewald contra Grünewald. Adalbert Br ndewald. Kleine aagescbroiüt. In Berlin ist der Geh. sanitätsrat Oberstabsarzt a. D. Professor Tr. Ali red Mitscherlich im Alter von SO Jahren geftorben. _________________ Tic Tochter eines- in brr Mctzer 2traße zu Berlin wob»- haften Agenten wart ihr ncugcborenc-?, außereheliches Kind aus einem Fenster bet im dritten 2tod liegenden Wohnung in den Hoi Tas Hinb war sofort lot. Tie Mutter wurde verhaftet. Tic bei Preßdurg liegende Esterhazm'che Burg Lausch ü tz ist am Sonntag nachmittag abgebrannt Nur das Erdgeschoß wurde gerettet Tie sehr wertvollen Altertümer und Kunstsammlungen, n. n. die berühmte Napoleonsammlung, wurden vernichtet. G roße i ii c lrorrscht in dem größten Teil von ^Nordamerika In ')i e u u o r k sind zehn, hi Ehicago fünf Todesfälle infolge der Hitze eingetreten Hunderte sind auf der Straße z usam m e n g cbrochen, viele beim Baden ertrunken Lausende von Neunorkern kampieren in den Parts und am Strande. 2linUid)cr Vctteidcricht. Weueiaussichten m Hessen am Mittwoch dem b Juli 1911: Heiler, itoefen, rennn, ii'in.'v r.vcbcr ulut NU?. nationaler Deutscher Rundflug. Dortmund, 3. Juli. Für die neunte Streike Äöln— Tort mund starteten in Äöln Vollmöller mit Passagier nm 5 Uhr früh, König mit Passagier 5,25, Tr. Wittenstein ohne Passagier 5.28 Uhr. Lindpaintner erlitt bei einem Probeflug einen Motorschaden und gab die Strecke Moln— Dortmund aus. Vollmöller traf um 6 Uhr 9 Min in Tonmund ein, König mußte bei Holten eine Zwischenlandung vornehmen, (fr flieg um 8 Uhr wieder auf und traf abends 8.52 Uhr ein. W ittenftein mußte bei Hamborn eine Zwischenlandung vornehmen, dort um 7.5a Uhr abends wieder aut und trat 8.32 Uhr ein. Schon um 5 Uhr früh war Hoffmann gelandet, der wegen Benzinmangels gestern bei Blackenhorft niedergehen mußte. Dortmund, 3. Juli. Neun Flieger waren heute früh zum Start von Dortmund nach Kassel bereit, brachten jedoch gegen 7 Uhr ihre Maschinen wieder in die Schuppen, weil sic es nicht wagen wollten, bei dem herrschenden slorlen Nebel eine so lange Strecke zu fliegen. — Heule abend starten für die zehnte Tage» ü rede Dortmund—Kassel: Hoffmann 5.21 Uhr, Vollmöller 5.28 Uhr, Wiencziers 5.32 Uhr, 5tö n i g 7.22 Uhr. Tr. Wittenstein und Lindpaintner unternahmen einen formellen Start und werden morgen früh ab fliegen. Paul Lange versuchte zu starten, mußte seinen Flug jedoch verschieben, weil der Motor nicht zog. Scann in und Büchner gaben di« Strecke Dortmund—Kassel auf. Kassel, 3. Juli. Heute abend sind hier emgetronen: Vollmöller 6 57 Uhr, Hoffmann 8.37 Uhr, Wien - Ciier-5 9.05 Uhr, zwei Kilometer vor Kassel 10 Görzcr per Pfd. Kirschen Hierdurch beehre ich mich. Ihnen anzuzeigen, dass ich das von meinem verstorbenen Mann seit 38 Jahren hierselbst geführte Glas- und Porzellanwarengeschäft en gros und en detail Hermann Mettenheimer mit al len Aktiven und Passiven am heutigen Tage an die seitherigen Prokuristen der Finna Herren C. Hosch und C. Kerber welche seit über 25 Jahren in diesem Geschäft tätig sind, übergeben habe. Ich nehme dabei Veranlassung, Ihnen für das meinem Mann entgegengebrachte Vertrauen bestens zu danken und die Bitte auszusprechen, es auf die neuen Inhaber der Firma übertragen zu wollen. Hochachtend Frau Clara Mettenheimer. Italiener, gelbfleischig per Pfd. 12 Pfg. Pfd. 1.10 Mr. freisterei in die alte ftliniT auftrrtt, der Spieß umgedreht würde! kNas würde Herr Grünewald sagen, wenn ihm von einem ^tadt terordneten der sonst in der Stadt »chon vielfach erhobene Bor- rniri gemacht würde, daß er die Verlegung der Bürgermeisterei nut befürworte, weil er der alten Klinik gerade gegenüber nicht i ur eine größere Hofrcitc, sondern in iwrnt unb an den oberen -tobticil angrenzend noch eine ganze Anzahl Grundstücke bentzt? Louis Trotz. Mefallu.61as Chemische Fabrik Düsseldorf A.-G. V OUeadtiorf j KirieR* Sti4tod*a* • UA* Letzte riachrict-ten. R.B T ar m ft ab t, 4 Juli Die Zweite Kammer hat heute früh um 10'» Ubr ihre Sonnncrtagung begonnen, die am in.'teii Freitag wieder geschlossen werden soll. Nach der Vereidigung des Jujiizrates Grün e^ iv alb tritt das Haus in die Tagesordnung ein unb gc* nehmigt ohne Ausspraaie die Regierungsvorlage über die Staalsschuldenverwallung für bas Jahr 1907. Die Sitzung dauert fort. M. Offenbach, 3. Juli. Ju den bevorstehenden La n d 1 a g s w a h l c n nahm eine hier abgchaUene sozial b c m o l r a t i j d) i Vertrauens in an n erEonfeten z sämtlicher neun meichstagswal/llreise Stellung. Es wurde beschlossen, in sämt 1 i ch c n zur 29ahl stehenden Landtags wahllreisen eigene Maaoioatui aufzustulen Für die Stichwahlen wurde dem Landcsvorstauv Vollmacht erteilt, Verhandlungen zu führen unb die Parole herauszugeben. — Die Landeskonferenz wirb am 26.—27. August in ätzo rmS stattfinden. «... „ Brjanski (Gvuv Grobnc, 3. Jnli Aus btc Reisenden eines ben hiesigen Bahnhof verlassenden Zuges imirbc ein Raubanfall verübt. Eine Widerstand leistende Frau wurde von den Räubern unter d i c Räder des Zuges geworfen. , . _ _ Troyes, 3. Juli. Bei Unruhen wegen des Inkrafttretens des Arbeiterpensionsgesetzes schossen Truppen und Gendarmen, die mit Steinen beworfen wurden, wiederholt Mehrere Soldaten sind verwundet worden; 3,5 Ruhestörer wurden verhaftet. l"M OKß .iceih-n ■! ? zu M ,^.£- 'es qu. ?Urlcn Glühkörper, 10U Rohrschellen, 400 Olasnstinder, 24 Messinghähne, 30 Blestyphono, eine Partie Hüte, u. Mützen, 50 Palmen u. a. m. Geißler. Gerichtsvollzieher Hec*- «Ad Tief- bea. tbeBOxtroJ- Kon-trckxlea und n nv-hUrti ne Zeuge» abgdchnl wurden, io es sich uni den Briei an den beit, joll die Form und dec > i und vierten Falte wurde die et, boch auch im drillen Falle bmuiig und üble Nachrede! nicht Tem Antrag des Ierteidigers ein anderes Landgericht oer- leitsgmnden. _ eutou der WM Kss-s oberES- tamstch dec lttger 5, der cö bann rren Termine dl Änivaltc rtreter leisten, (pfriiiü- die 1 onft -n lachen, wenn es i ntd) bedingte" die ,i. xä sich n^ch .Misgerich^ LrsKLS ,tinl“ÄäVw 6IC L Sd?6W” -gen«l.E WAW ,, SB bel'^cns gi t*-»- Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß gestern abend unser mmggeltebtcS Kind Anna sanft in deut Herrn entschlafen ist. Gießen (Kaiser-Allee 3a>, den 4. Juli 191L 429S Die tieftrauernden Eltern: Junozeuz Krack und Frau, geb. Lipp. selben ohne Rücksicht auf den Ein Posten Ein Posten Ein Posten 25.00 Bahnhofstrasse Herren-Anzüge . . . Herren-Anzüge . . . 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Juli: ■ ■■ »uj Großer historischer Mllg mit 7 Kapellen untcc Zugrundelegung der Idee: „Die Pfalz huldigt ihren Gästen" Montag: Aufführungen des Landauer Turnvereins Dienstag: Konzert der vereinigten Gesangvereine Mittwoch: Großes Kunst-Feuerwerk mit bengalischer Beleuchtung des Festplatzes Donnerstag: Pfälzer Mundart-Abend und Tanz- Aufführungen des Landauer Bürgervereins Freitag: Aufführung wie am Donnerstag Samstag: Turnerische und komische Darbietungen der Turngemeindc Sonntag, 16. Juli: Preisverteilung. Großes Kunst- Feuerwerk und bengalische Beleuchtung dcS Fcslplatzcs Montag, 17. Juli: Schluß-Feier. Großes Volks-Fest : Täglich Bankett in der Fcfthallc :: :: Die Musik stellen drei Landauer Militärkapellen sotvie eine Kapelle in oberbaperischer Tracht b"b/g Elektrische Beleuchtung vuu. tU So Statt besonderer Mitteilung Giessen, 3. Juli 1911. 4'252 Die glückliche Geburt eines Mädchens zeigen ergebenst an I einer Wagner und Frau. Mrde-Versteigerung. Donnerstag, 6. Julil911, vormittags 10 Uhr, sollen im Großhcrzogltchen Hostnar- stalle dahier, drei ausrangierte Landgestütsbeschäler (Belgier) versteigert werden. Dl/7 Darmstadt, 30. Juni 1911 Großh. Landgcstüts-Tirektion. vvn Willich „Leu y <3 a tuen tut ich an hak- lichem Hautausschlag. Schon nach »tägigem Gebrauch uoit 3ud:cr\< Patent Medizinal-Lcifc T..')i.l3. war der Imola augenfällig. Tie Pickel lroiknelen ein und cs bildeten sich feine neuen mehr. Sdjon narh2 2i. war meine Hatu vollst.rein. 13.%" ;i Ll. 50 13t 11(5'70ig> und 1.50 '.Ui. 135"tg. stärkste Form). Dazu 3mi°!*i-(£rcntc uticht fettend und mildi 75 Pf. und 2 M. in der Uinvcrsitäto Apotheke, bei Aua. AoN, 6. Seibel, it'. .Hilbiitgcr, Otto Schaaf und Gmil Rain, Drogerien. Hl3/-