Zweites Blatt 161. Jahrgang Nr. 259 Lrfchetni täglich mit Ausnabme des Sonntag! unb oa: Konventionen mit Deutschland uitb den übrigen Ländern, der Ibsen Verluste brachte. Erst 1903 wurden seine Werke, die in Dänemark erschienen, durch den Anschluß Dänemarks an die Berner Konvention dem Auslande gegenüber geschützt. tag, 4. November te Freitag, 5. November 19U Rotarion-dnick und Verlag der Br üblichen UniversuälS - Buch- und StcmbrudcreL 31. Lange, Gießen. Tie „Gießener LamlliendlStter" werden dem , tl normet • viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreiiblatl flr len Krell Gießen" zweimal wöchentlich. Die .^andwlrtschastllchen MV fragen" ertchemen monatlich jroeunoL ll'chc Sitzung n - .liebet J ini) deren AuSbeunql nommen: Vorttd - oaenverioden bei fe Nedaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Eroed tion und Verlag: 5L 9icbaflioit:e^ll2. Tel.-Adr.:?lnze'gerTieben. 3bjcns Einnahmen. Henrik Ibsen gehört nicht Zu jenen weltfremden, nur im Gleich W Ideals lebenden Genies, die in allen praktischen Dingen des Lebens ewige Kinder bleiben und daher der irDiid/nt Not hils- los auSgelicserl sind. Von früh auf war vielmehr dem nordischen Dichter ein scharser Blick für alle Realitäten eigen, und als ein Erbteil der Kaujmannssamilie, der er entstammte, darf auch ein geschäftstüchtiger 2iiut angesehen werden. Dennoch sind auch ihm, der später so trefflich seine malmellen Vorteile zu ver- solgen wußte, die schweren Kümpfe ums tägliche Brot, die so oft das LoS des Poeten sind, nicht erspart geblieben. Lorbeerbaum und Bettelstab ivarcn eine Zeitlang die Symbole auch seines Schicksals. Tas läßt sich aus den Angaben eines vor kurzem erschienenen Werkes über den „Magus aus bcn£ 'Jiorbcn'' erkennen, das Johannes Mayrhofer unter dem Titel „Henrik Ibsen, ein literarisches Charakterbild" bei Hermann Walther in Berlm veröffentlicht hat. Daß es dem jungen Poeten in seinen Ansüngen recht schlecht ging, erhellt gleich aus dem ersten uns überlieferten Briefe an leinen Jugendfreund Ole Schulerud. „Ebenso danke ich Dir vielmals", schreibt er da, „für den Hosenstoff, — ich hatte schon nicht n,ehr daraus gerechnet und geglaubt, dag er auch bei Dir in Vergessenheit geraten fei. Er ist mir jedoch sehr willkommen, da ich zurzeit gezwungen bin, io viel wie möglich zu sparen." Er wünscht sich nur, für sein erstes Drama, den Earilina, ein hübsches .Honorar einstreichen ait_ können, aber das Einstreichen halte gute Wege, denn der im Selbstverlag erscheinende „Calilina" sand erst „reißenden Absatz — als Makulatur". Auch ipater noch wurde es ihm schwer, seine Stücke anzubringen. 18ö7 such: er lür „Frau Inger auf Oestrot", die er für sein bestes Stück hielt, einen Verleger. „Verschaffe mir einen Verleger,' schreibt er an Botten-Hansen, „die Bedingungen sind nur gleichgültig — auf Honorar verzichte ich gern, wenn Du es nur zum Druck be- iördern kannst. . . Lieber Freund! Zeig mir, daß Du mir helfen willst — ich gebe Dir Hals- und Hand«chr über „Frau Inger' . Press' einen Verleger so lange, bis er nachgibl —!" Aus lange hin mutzte er sein Dichten noch als eine brotlose «unit betreiben und war zum Leben auf Unterstützungen durch ifißAnDrrcL'9’id,e Regierung angewiesen. Sein erstes Gesuch von ,0 blieb erfolglos: mehr Glück hatte er ib62 und 1863 bei >:m arodewischen Kollegium der Universitär Christiania, von dem er eilung. " Sitzune enbs 8>/, utr ’■' ltel' Tlevham'ln-i m ErklaniniSvk-' J 8 »ommetö löu Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhejsen und L , "in Abt. von & ® j ’f’ubr: Dertttttt^J lnluna- s®£s>l itieiÄ®' ***«#■ nl. Preise 3 NR । ÄK. chauIv'elLe^^ sie sich nicht auf meteorologische Beobachtungen, sondern auf botanisch-biologische. Das Klima kommt in seiner Wirkung zur Veranschaulichung Weil die Karte über das phänologisch-klimatische Verhalten der einzelnen Gebiete unterrichtet, deshalb kann der Landwirt aus ihr Ruhen ziehen. Sie gibt ihm zum Beispiel Anhaltspunkte darüber welche Lrte sich zum etwaigen Anbau einer neuen Sorte eignen, die für warmes, günstiges Klima empfohlen wird, und welche Lrte für piche Sorten in Frage kommen, die für rauhere, ungünstigere Gegenden vorgeschlagen wer den; die Niederschlagsverhältnisse muß er natürlich mit berücksichtigest. Im Obstbau hat die Phänologie bereits wiederholt VeNvendung gesunden. In dem im Zähre 1907 erschienenen „Lbstsortiment für den Regierungsbezirk Wiesbaden" ist das Gebiet nach der Ihneschen Karte des Frühlingseinzugs in Mitteleuropa (Petermanns Mitteil. 1905) in phänvlo- gisch-klimatische Zonen abgeteilt. Es sind bestimmte Sorten empfohlen, und bei jeder ist angegeben, für welche Zone ihr Anbau zu entpsehlen ist. Je nach seinem Wohnort kann der Landwirt also sehen, welche Sorten bei etwaiger An- Pflanzung zu wählen sind. — In ähnlicher Weise ist zurzeit für die Provinz O b e r h e f s e n ein Lbstsortiment in Arbeit, bei dem in gleicher Weise verfahren wird; selbstverständlich findet außer dem Klima auch der Boden Berücksichtigung. Die Untersuchungen Ihnes sind als neuntes Heft der Arbeiten der Landwirtschaftskammer für das Großherzog- tum Hessen erschienen unter dem Titel: „Phänologische Karte des Frühlingseinzuges im Großherzogium Hcffen. Mit ausführlicher Erläuterung und mit Behandlung einiger Beziehungen zwischen Phänologie, Landwirtschaft und Lbstbau." Mit sieben Karten. Tie Arbeit des Professors Dr. Ihne, der auf dem Gebiete der Phänologie Autorität ist, zeugt von großem Fleiß und gründlicher Sachkenntnis. Die Untersuchungen sind durchaus originell und geeignet, der Wissenschaft, und insbesondere dem landwirtschaftlichen Anbau, neue Ziele und Wege zu weisen. lan9 sind«. ■Muri» löulie. ’J •eben e dienen frennJl, 8 Drama. für Reisen HO und 100 Speziestaler erhielt. Auf eine Eingabe an den König von 1863 erhielt ec bann ein Reisestipendium von 400 Spezieslalern. Er hatte damals 500 Taler Schulden und trug sich mit dem Gedanken, nach Dänemark auszuwandern, „da ich bis jetzt hierzulande keinerlei Aussicht auf Verbesserung meiner Lebenslage habe". 1858 hatte er geheiratet, 1859 war ihm em Sohn geboren worden, und die Gabe des Königs rettete ihn aus bringeitber Not. Mit dem Reisestipeudium ging er nun nach Rom, wohin er im folgenden Jahre Frau unb Kind nachlammen ließ. Auch in Rom war er nicht selten auf Geldlechen angewiesen. „Tas Budget meiner nwnatlichen Ausgaben," heißt es in einem Brief an Björnson, „beträgt 40 Scudi, und um meine Ausgaben vom 1. LUoder bis zur Antunst der Rimesse (16. Oktober» zu bestreiten. hatte ich borgen müssen." Und dann roieber: „Von der Zeit kurz vor Weihnachten, bis wieder ein Brief von Dir kommt, muß ich auf Borg leben/ tjeblut 'ilen ivir hietdul renge|d;ä[tc auc > t|ejd)lo[jcn wem ckjichtigen zui« icrcitt GieM Durch die tatkräftige Hilfe Björnsons erhielt er noch einige andere Stipendien, so 1866 100 Taler von der NorwegnÄen Gesellschaft der Wiffenschanen in Tromhenn. 1866 wurde ihm auf eine Eingabe an Den König hin von der Norwegischen Regierung eine jährliche Gage von 400 Speziestalem beroüligt, um ihm „dadurch die Möglichkeit zu schaffen, ausschließlich seinem Beruf als Dichter leben zu lörmen". Auch seine schri'l!tetleri>cheu Einkünfte wurden von mm an reichlicher: die Zeit der Not war endgültig überwunden. Sein dömscher Verleger Frederik Heget erwres sich ihm in allen Geldverhaltnissen als freigebig und gefällig: Ibsen erhielt von ihm sogleich Vorschüsse unb bezog von ihm ansehnliche Honorare, die er wieder in geschickter Weise an- zulegen wußte. Schon 1875 erfahren wir, daß er für 1500 Taler Aktien bei der „Bergener .Hrebitbanf" und dem Passagicrdampscr „Dronnrngen" zeichnete, 1880 beauftragte er Hegel, ihm für 4000 Kronen „ichwcdiscbc Staatsobligationen oder äbnlicyc Papiere" zu kaufen: 1882 erteilt er weitere derartige Aufträge über 5000 und 4000 Kronen. So war denn eine feste Grundlage für sein Vermögen geschaffen. Trotzdem mußte er noch 1884 Btörnwn Seinen niait genug zum Leben besitzen nmroe. _ Ter Gründ darür, t>Gti seine Werte auß) nach den ersten großen Erfolgen feint l)eoeure::i-cn Erträge abwarien, ist darin zu suchen, Daß feine Dranren in Skandinavien ohne Honorar gcipielt rvcrdcn tonnten , g.zahtt wurde.., ganz im Ermej en der .er. _u^u tarn -xt ..cangel an literarischen unb verstümmelten unb mörderische OK'fchosfe unter sie warfen. — Die KriegSkorrefpondenien geniesten volle Bewegungsfreiheit. Rom, 2. Niw. (tu i Uhr abends.^ Ageuzia Stefauis erklärt: Einige Blätter brachten Nachrichten über m ä in p f e, die am 30. unb 31. Lktober bei Tripolis statt- gefunden haben sollen, von denen die italienische Regierung der Presse keine Mitteilung gemacht habe. Diese Behauptungen entbehren jeder Begründung. Auster was offiziell durch Vermittelung der „Agcnzia Stefani" mit- geteilt wurde, ist biö jetzt keine andere Nachricht von Kämpfen unb Scharmützeln vom Gencralkommanbv in Tripolis eingetroffen. Tie Lage in Tripoli?. Berlin, 3. Nov. Der „B'rl. Lokalanz." meldet aus London: Der Korrespondent der „Exchange Telegraph? Eompanh" telegraphiert heute aus Tripolis: In den Vorstädten wird überall geplündert.^ Die äußeren positiven Forts sind von den Italienern im Stiche gelassen. Weitere vereinzelte Cho Icrafällc fanden statt AnS Konstantinopel. Konstantinopel, 2 Nov. Im Kriegsministerlun, sind gestern unb heute keine Depeschen a u 3 Tripolis eingelaufen. Vom Ministerium bes Acustern wirb bestätigt, bast alle befestigten Positionen außerhalb bet Stabt Tripolis eingenommen finb. Konstantinopel, 2. Nov. Die Pforte veriffsent- licht ein Zirkular des Ministeriums des Innern, in dein genaue Instruktionen darüber gegeben werden, wie alle bisher nur von den Lltomancn gezahlten Steuern und Abgaben auf die Italiener angewendet lucrbeti sotten. Tie türkischen Behörden sotten die italienischen Unternehmuitgen wie ottomanische bei;anbchi unb al.e M.rß- nahmen, die zur Sicherung der Steuerzahlung für di. L.to- manen in Kraft sind, auch auf die Italiener anwenden. Hiernach ist zum Beispiel der Verkank von Gütern ohne Intervention der deutschen Konsuln zugelassen. Tie italienische Flotte in den türkischen Gewässern? Malta, 2. Nov. Hier ist eine Nachricht eingegangen, dast alle italienischen Kriegsschiffe Tripolis verlassen hätten, um, wie vermutet wird, in die t ü r k i - scheu Gewässer zu gehen. Ein Gefecht bei Ben-Chasi. Berlin, 3. Nov. Das „Berl. Tagcbl." meldet ans Konstantinopel: Bei Ben-Ghasi stießen die von dem Abgeordneten Jussuf Schetmann-Bey befehligten Freiwilligen auf italienische Abteilungen unb warfen diese energisch zurück. Die Italiener flüchteten ans Gestade unb ließen viele Tote, eine Mitraillense und große Mengen Munition zurück. Weitere Anfragen im englischen Unterhanfe. London, 2. Nov. In der heutigen Sitzung des Unterhauses wurde eine Reihe von Fragen an den Staatssekretär des Aeußern Sir Edward Grey bezüglich der Ereignisse in Tripolis gerichtet. U. a. fragte Leach den Staatssekretär, ob er den Einfluß Großbritanniens benutzen würde, nm der Tötung der arabischen Männer, Frauen und Kinder ein Ende zu bereiten. Grey erwiderte: Die mttitärischen Lperationen der italienischen Regierung in Tripolis sind Angelegenheiten, in die sich die britische Regierung nichteinmischen kann. Jede andere Haltung würde mit der Neutralitätöertlä- rung, die wir abgegeben haben, unerträglich sein. Ich erfahre, daß die in Frage stehende Meldung von der höchsten Autorität in Abrede gestellt worden ist. Ich muß auf das ernstlichste bedauern, daß die Anfragen in einer Form gestellt werden, die für andere Länder verletzend sein muy. In Erwiderung auf eine andere Frage sagte Grey: Die erste Andeutung einer Absicht, Tripolis zu besetzen, war die Notifizierung der Kriegserklärung vom 30. September. Wir gaben sofort die Absicht kund, die Neutralitätserklärung zu erlassen. David Mason (Uniomjt) fragte Landwirtschaft und Phänologie. Regierungsrat K n ö p f e l in Darmstadt, der Vorsitzende btr Zentralstelle für die Lanbesstatistik, veröffentlicht in der „Tarrnst. Ztg." folgende interessante Ausführungen: Es ist bekannt, daß das Pflanzenleben abhängig ist von vielen äußeren Faktoren, vor allem von Klima unb Bobcn. ES wäre nun für Wissenschaft und Praxis von höchster Bedeutung, Landkarten zu eGalten, au5 denen man ersehen könnte, welche Gegenden für oen Anbau bestimmter Pflanzen befo»iders günstig sind und welche sich weniger dafür eignen. Es ist aber kaum möglich, etwa den Einfluß von Bodenbefchaffenhcit, Temperatur, Sonnenschein, Niederschlagsmenge usw. auf den Pslanzenwuchs zahlenmäßig festzustellen. Hier seht nun die Phänologie ein, die Wissenschaft, die sich mit der Feststellung der wichtigsten Entwicklungsstufen des jährlichen Pflanzcnlebens beschäftigt und hieraus Gesetzmäßigkeiten ablcitct. Sie beobachtet unter anderem die Aufblühzeiten der Pflanzen und stcttt für möglichst viele Lrte eipes Gebietes den Fruh- lingseinzug fest, das heißt, sie ermittelt das durchschnittliche Datum, an dem bestimmte, allgemein verbreitete Pflanzen, in bereit Aufblühen sich eben ber Frühling kunbgibt, aufblühen. Tie Gegenden, in denen diese Pflanzen (z. B. Johannisbeere, Schlehe, Apfel, Birne, Kirsche, Roßkastanie, Vlägeldten, Goldregen, Weißdorn) am frühesten im Jahre zur Blüte kommen, bilden die erste Zone, während die Lrte mit spätester Ausblnhzeit zur letzten Zone gerechnet werden. Teilt man auf diese Weise ein Land in mehrere Zonen, so erhält man eine phänologische Karte. Eine solche d e s G r o ß h e r z o g t n m s H e s s e n hatte Professor Dr. Ihne bereits im Jahre 1905 veröffentlicht. Die einzelnen Zonen, jede zu sieben Tagen, waren durch verschiedene Farben gekennzeichnet. Tie^e Karte, die auf der Landwirtschaftlichen Ausstellung in Mainz im Jahre 1905 bei der Prämiierung des Lbftes eine wichtige Anwendung fand, hat nun ihr Verfasser auf Grund fortgesetzter zahlreicher Beobachtungen neu bearbeitet und verliest. Jede Zone umfaßt jetzt nur vier Tage, so baß die Karte acht verschiebene Zeiten zeigt. Daburch ist das Land viel eingehender gegliedert. Der ersten günstigsten Zone gehören an die gesegnete Bergstraße, sowie die Stabtgebicte Mainz unb Worms. Für bie achte u n g ü n ft i g ft e Zone kommt nur ber ober ft c Vogelsberg in Befrackt, also besonbers die Gegenb von Herchenhain unb Reogeshain. Wenn diese phänologische Karte auch nur eine Seite des Pflanzenlebens, numlich bas Aufblühen von Frub- lingSpilau.'.i'ii, zum AuSbruck bringt, fo darf man boch nicht annehmcn, baß nur in bem frühen Süifbliiljen allein ber Wert einer Zone liegt. Es ist vielmehr so, baß bie frühere ober spätere Blütenentfaltung ber Zonen einen Maßstab bafür gibt, baß biefe Zonen überhaupt klimatisch günstiger ober ungünstiger daran sind. Die Zonen gestatten demnach einen Rückschluß aus das ganze Pslanzenleben. Professor Dr. Ihne hat sich deshalb nicht damit begnügt, nur fine phänologische Karte des Frühlingscinzuges im Großherzogtum Hessen herzustetten, sondern er hat weiter untersucht, ob sich ein Zusammenhang zwischen bem phänologisch- klimatischen Verhalten unb bem Anbau gewisser Nutzpflanzen nachweisen läßt. Zu bieieni Zweck hat ber Verfass er Karten entworfen, welche bie Verbreitung von Wein, Tabak, Apri- kose und Pfirsich, Walnuß und Zuckerrübe, für jede einzelne Gemarkung des Landes barstellen, unb auf benen auch bie phunologffchcn Zonen eingezeicknct finb. Es ergibt sich, daß sich ber Anbau biefer Gewächse mit verschiedenen Zonen deckt. So liegen von den sämtlichen Wcinbergslächen Hessens 98 Prozen,. in Zone 1 unb ll, von sämtlicher Zuckcrrüben-Anbaujläche 99 Prozent in Zone I, II unb III. Ter Verfasser folgert daraus, baß wesentlich nur in diesen Zonen die betreffenden Gewächse die ihnen zusagenden Bedingungen finden, und baß Anbau in späteren, ungünstigeren Zonen wohl wenig Erfolg versprechen bürste. — Gexabe durch solche BeobamMngcn zeigt sich, baß bie phä- nologische Karte jincf) eine Klimakarte ist. 9hir gründet Der italienisch-türkise Krieg. Die Türken wiebcrholen immer noch ihre Angriffe auf bie italienischen Stellungen. Tic amtliche Ageuzia Stefani ereifert sich auch heute wieder über die arabischen „Rebellen" und sucht die Italiener von den durch sie verübten Gräueltaten reinzmoafchen, bie neuerdings auch von französischen Blättern bestätigt werden. Und int englischen Unterhause sind die Ausschreitungen der Italiener gegen wehrlose Menschen gestern gleichfalls erörtert worden. Ein neuer türkischer Angriff. Trip olis, 2. Nov. (Ageuzia Stefani.) Gegen 5 Uhr früh unternahm die feindliche Artillerie etliche erfolglose AngriffeausdieitalienischenLinienimSüb- o ft ciL Um 8 Uhr hörte das Feuer auf. Bis 9y2 Uhr vormittags ist kein Anzeichen einer Tätigkeit des Feindes wahr- genommen worden. Weiter meldet das amtliche italienische Bureau: Gestern abend gegen 5 Uhr zeigten sich bie Türken auf der Ber- teibigungdlinie des italienischen 82. Regiments, zogen sich aber sofort zurück, ohne den Italienern Verluste beigebracht zu haben. Der Panzerkreuzer „Carlo Alberto", von bem aus baü> bie Stellung ber türkischen Artillerie erkannt würbe, zwang sie durch ein Bombardement zum Schweigen. Heute morgen eröffneten die Türken ein Feuer aufbieitalienischeStellungbeiSidi Messri, bas wirkungslos blieb, da die Granaten nicht explodierten Tie italienischen Gesästitze brachten das Feuer zum Stillstand. Nach Versicherungen aus guter Quelle fehlen den Arabern Lebensrnittel unb Munition Bei den Vorposten würbe ein Eingeborener aus Fczzan verhaftet, ber den heiligen Krieg geprebigt haben sott. Entgegen den tenbenzio,en Gerüchten, baß gegen die arabi fchen Rebellen Repressivmatzregeln ergriffen worden seien, muß sestgestettt werben, baß nach dem Mfftanb nur Verräter unb Waffenträger erschossen würben. Im Gegenteil waren es bie Türken, bie gegen die Angehörigen des Roteir Kreuzes Grausamkeiten verübten, sie verletzten ikommens nie bei der lerungs-Anstalt, halfen weniger!: e für 1000 M. Einlap 65 70 i 114.96 141.96 II81X 4 Millionen Mark. 122 Millionen Mit irch: Chr. lall rstr.14., Kaiserin — Die Neuordnung der Petersburger Eremitage. Der Direktor der Kaiserlich russischen Kunstsammlungen, Graf Iwan Tolstoi, hat kürzlich eine Neuordnung der Schätze der Eremitage 6ecni>et, in der die unvergleichlichen Neichrümcr dieser Sammlung mehr zur Geltung kommen. Unter den Gegenständen, die besonders auffallen, beünden sich zwei ko st bare Bronzevasen von Goulhiöre, die einst das Schlafzimmer der Marie Antoinette schmückten. Neben herrlichen micü nodün, die früher Potemkin und Suwarow gehörten, erregt besonderes Jnieresse ein ganz einzigartiges P o r z e l l a n g e s ch i r r von 1700 Stück, die alle Selten betten sind und in Vermeil von Th. Germalil ausgeiührt wurden. Jeder Teller dieses Geschirres wird auf einen Wert yon über 6000 Mark geschätzt. — DerScheniclewirl. x. pitDwirä feiend, weiß. Tiicb überall gegen hob« Lsterka" - Neuhei ves. m. b. H, Frun. fssW Kelln M0/MM für konnte VW Gustav Ti Telegramm y^^maoyirMpfw?n4^ . /Amt (JoCÄhmhv SALEM ALElkUM SALEM. GOLD (Goldmundstück-Ciga rette) Für Feinschmecker! N» 3Y2 4- 5 6 8 1O 3Ya 4 5 6 6 1O Pfg.d.St ammlung der konfirmierten td e t b 11 d) e n Jugend der Johannes. 3n der Iohanneskirche. Vormittags 9l/, Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vormittags 11 Uhr: Kiudcrkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrassistent Schorlemmer. Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Iohannes- gemeinde. Anmeldungen bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 7‘/, Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukas gemeinde Abends 8 Uhr: Bibelbesvrechung im Johannessaal. Mittwoch, den 8. November, abends 8 Uhr: Bibel st unde im Johannessaal. P'arrer Ausfeld. Donnertag, den 9.November, vormittags 10 Uhr im Johannes^ aal: Oeffentllche Jahreewersammlung des Oberhsssischen Verems wöchentl. Ueberficht der Todesfälle L d. Stadt Sietzen. 42. Woche. Vom 15. bis 21. Oktober 1911. Einwohnerzahl: angenommen zu 31,300 sinkt. 1600 Mann Militärs. Sterblichkeitsziffer: 18,2 nach Abzug von 6 Ortsfremden 8,5 J/«i» Kinder SN-e^ 00 .a L-sZ Universitäts-Nachrrchten. □ Marburg, 2. Nov. Als Privatdozent der medizinischen Fakultät habilitiert sich am nächsten Samstag an der hiesigen Universität Dr. med. Ludwig Kirchheim mit einer Antrttts- Vorlesung über „Eintreten und Verlauf der akuten Scharlach- myckarditis". — Dr. med. Erwin Kehrer, ord. Professor und Direktor der Universitätsfraucnklinik in Bern wurde vom 1. November 1911 ab zum Direttor der Frauenklinik und Hckammenlehranstalt zu Dresden und zum ordentlichen Mitgliede des Landesmedizinalkollegrums ernannt; gleichzeitig wurde ihm Titel und Rang ial§ Medrzinalrat verliehen. Geboren 1874 in Gießen als Sohn des Heidelberger Gynäkologen Geheimrat F. A. Kehrer, erwarb er 1899 den Doktorgrad And habilitierte sich 1904 in Heidelberg. Die Prinzenfahrt der Schwaben. Johannisthal, 2. Nov. Heute nachmittag 2 Uhr stieg der Zeppelinkreuzer „Schwaben" zu einer Fahrt über Potsdam toib Berlin auf. An der Fahrt nahmen teil: Die Prinzen Eite! Friedrich, August Wilhelm mit Gemahlin, Oskar und Joachim, Prinz Friedrich Siegismund, Prinz Friedrich Karl von Preußen, der Erbprinz von Hobenzvllern, Prinz Georg von Griechenland, Ersenbahnminister v. Breitenbach, Unterstaatssäkretär Richter, Ritt- meiner Frhr. v. Mirbach und Direktor Colsmann. Gleichzettig kreuzte auch der „Parseval" über Berlin. Die Fahrt des Lust- P«ts-l Montag, den 6. November, abends 8 Uhr: Vereinigung der Sodann konfirmierten weiblichen Jugend der Mattbäusgemeinde. .r__ ___1 hon « fllrtnpmhpr. nbpntiG 6 llbr: Kleine Tsgeschronik. Bei Nürtingen entdeckte am Donnerstag der Feldschütz in Feldhäuschen die mit Blut bespritzte Leiche des 15 fährtgen Bäckerlehrlings Karl Noll aus Alt-Oberndorf. Die sofort an- gestellte Untrickuchung ergab, daß der Lehrling von seinem Mtt- lehrling, dem 16 jährigen Albert Schemm aus Oberndorf am letzten Sonntag erschossen und mit einem großen Stein, der neben der Leiche lag, vollends t o t g e s chlagen wuttre. Der jugendliche Mörder, der sich von seiner granjigen Tat nichts anmerken ließ, ist geständig. Die Gründe sind bisher in Dunkel gehüllt. In der Nähe von Hermsdorf bei Berlin wurde auf dem Bahnkörper die verstümmelte Leiche eines 18 jährigen Mädchens gefunden. Allem Anschein nach ist das Mädchen versehentlich zu weit gefahren, in der Nähe von Hermsdorf vom Zuge gesprungen und von einem entgegenkommenden Zuge getötet worden. Die Zahl der durch den Fabrik-Einsturz in Nogent- sur -Seine umgekommenen Arbeiter wird auf 34 geschätzt. Zur Beschleunigung der Bergungsarbeiten sind Genietruppen aus Versailles abgegangen. Unter den Umgekommenen befinden sich die deutschen Mechaniker Haas und Otto Nheinholtz aus Braunschweig. R. lift am Donnerstag morgen seinen Verletzungen erlegen. In Manila wurde der Chinesenstadtteil durch eine Feuersbrunst verheert. Der Schaden beträgt mehr als eine Million Dollars. Soldaten der Vereinigten Staaten waren den Feuerwehrleuten behilflich, das Geschäftsviertel zu retten. Infolge Nebels fuhr bei Hvisy-le-Sec der französischen Ostbahn ein Personenzug gegen den letzten Wagen eines Lokalzuges. Ein Maschinist wurde tödlich, neun Personen leicht verletzt. In Ljubartow (Gouvernement Ljublin) feuerte bei der Rekrutenaushebung ein Rekrut neun Revolverschüsse gegen die Aerz te und erschoß sich dann selbst. Vier Kugeln durchlöcherten den Ueberzieher eines Arztes. Der Zug des mexikanischen Präs identen Madero ist bei Gomez Palaceio mit einem Güterzug zusammen- gestoßen. Madero und Gefolge sind unverletzt. Ein Zugführer und ein Heizer wurden getötet. Handel. Kalifunde in Amerika? Tas Kalisyndikat teilt mit: In den letzten Tagen sind Telegramme aus Amerika in der deutschen Presse veröffentlicht worden, nach denen im Westen der Vereinigten Staaten umfangreiche Kali lager entdeckt worden seien. Wir zogen durch einen sachverständigen Beamten an den offiziellen Stellen sofort Erkundigungen ein und erfahren, daß das geologische Bureau in Washington im Staate Nevada nach Kali bohrte daß aber bisher nichts von Wert gefunden worden i st. Auch das amerikanische Ackerbauministerium sucht nach Kali, ohne bisher auf ein Vorkommen von irgend welcher Bedeutung gestoßen zu sein. Nach der Auffassung unseres Gewährsmannes beziehen sich die in der Presse mitgeteilten Aeußerungen des Kabinettssekretärs im amerikanischen Ackerbauministerium auf die altbekannten kleinen Kali lager von Deathvally sTodestal) im Staate Kalifornien. Man bestätigt uns ferner, oaß vorn amerikanischen Ackerbauministerium für Kalibohrungen staatsmäßig 20 000 Dollars ausgeworfen worden sind. Markte. fc. Wiesbaden, 2. Nov. H e u- und Stroh markt. Angefahren waren 13 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: Heu 9.20-10.20 Mk., Stroh (Richtstroh) 5.80—6.20 Mk. — Frucht markt. Hafer 18.50-19.20 Mk. Alles für 100 Kilo. schiffes führte über Groß-Lichterfelde und TÄtow nach Pots dam, wo das Neue Palais zweimal umkreist wurde. flog die ..Schwaben" Über Wildpark nach dem ^wrelowfee, wv eine Wass-erlandung trorganmnmen wurde. Die Rückfahrt grng über Werder, Charlottenterrg und Berlin nach Johannisthal, wo me Landung um 3,45 Uhr nachmittags so glatt erfolgte, daß md}t einmal oas Landungsseil benutzt zu werden brauchte. lieber die Fahrt machte Direktor Colsmann noch folgende Mitteilungen: 'Der Aufstieg erfolgte punkt 2 Uhr naanntttags bei wunderschönem Wetter. Beim Umkreisen des Neuen Palais sahen der Kaiser, die Kaiserin und Prinzessin Viktoria Lutte von der Freitreppe dem Fluge der „Schwaben" zu und tauichten Dandr- grüßen mit ihren Kindern und anderen Insassen. Ueber dem Schwielowsee wurden alle Motore abgestellt und mit pent Luftschiff so weit herabgegangen, daß die hintere Gondel ans dem See schwamm. Während der Fahrt nahmen die Fürstlichkeiten tn der Kabine einen Imbiß ein. __ Italienische Grausamkeiten. Paris, 3. Nov. Jetzt beginnen auch französische Heilungen Berichte über italienische Grausamkeiten in Tripolis zu bringen. Der Korrespondent des „Excelsior" fügt: Ich sah vor mir einen Haufen durcheinander geworfenes L>tvoh, das war einmal ein Dorf. Ich sah eine Familie von Ein^ geborenen, die wollten gerade zu essen anfangen, sie sind alle getötet. Ein kleines Mädchen ist geflohen. Es hat seinen Kops vor Angst in einen Koffer gesteckt, um nichts mehr sehen zu müssen. Es ist au ch getötet worden. Ich sehe Hunderte von Menschenkadavern eng zusammengedrängt in gräßlichen Stellungen. Der Geruch ist entsetzlich. svdann: Will Grey erklären, wie sich das mit dxN vertraglichen Verpflichtungen verträgt, die England im Haag eingegangen hat? Grey antwortete: Ich verstehe nicht die Beziehung dieser Frage zu meiner Antwort. Wir erhielten die Notifizierung der Kriegserklärung und drückten die Absicht aus, die Neutralitätserklärung zu veröffentlichen. Darin liegt nichts, was irgend welchen Vertrags- Verpflichtungen widerspricht. Bytes (lih.) fragte, ob Italien keine vertraglichen Verpflichtungen verletzt habe. Grey stellte die Gegenfrage, auf welchen Vertrag denn Byles anspielt. Der Sozialist Lansbury fragte, ob die britische Regierung die Wirkung in Betracht zöge, die das von einer zivilisierten Regierung durch Au sb eu tung eines friedlichen Landes gegebene Beispiel auf die ärmere Bevölkerung der verschiedenen europäischen Staaten aus- iKbte. Grey erwiderte: Der Abgeordnete Lansbury fordert tnich auf, einen Kommentar zu. einem Zustande und zu Dingen zu geben, der uns zu einem Erlaß der Neutralitätserklärung veranlaßte. Wenn ich Ereignisse, denen gegenüber wir die Absicht, neutral zu bleiben, ausdrückten, kommentieren wollte, würde ich keinem guten Zwecke dienen. Arbeiterbewegung. Die Lohnbewegung der norddeutschen Tabakarbeiter. Bremen, 2. Nov. Die Bremer Zigaretten- und Tabak- sabrikanten beschlossen gestern abend die Kündigung sämtlicher organisierter Arbeiter, falls die Arbeiter der vom Ausstand betroffenen Firmen die Arbeit am Freitag, den 3. November nicht wieder aufnehmen. _________________________ Der Zusammenbruch der Niederdeutschen Sank vor Gericht. 4 Dortmund, 2. Nlw>. 'Zu Beginn der heutigen Verhandlung bringt Dr. Nuß die Gehaltsangelegenheit Schmitts zur Sprache. Der Gerichtshof beschließt, dem Antrag des Rechtsanwalts Nuß stattzugeben, es sollen die Bücher der Bank herbeigeschafft und von Schmitt unter Assistenz der Sachverständigen eingesehen werden. Es begann dann die Verlesung der Korrespondenz der Bank mit der Handelsgesellschaft in Berlin und der Firma Gebr. Alexander in Breslau. Diese beider: Briefe haben besondere Bedeutung. In dem einen bittet die Bank die Firma Alexander, ihr mit Rücksicht auf die bevorstehende Revision der Bank das Ver- fiigungsrecht über die Kuxe ausdrücklich zu beftätigem Die Firma Alexander erklärte darauf, daß sie das nicht tun könne. . Der anbere Brief ist an die Berliner Handelsgesellschaft gerichtet. Darin erklärt die Niederdeutsche Bank, daß die Firma Alexander jetzt das Verfügungsrecht über die Kme nicht bestätigen wolle. Aber vor Weitergabe an die Berliner Handelsgesellschaft hat der Justitiar der Niederdeutschen Bank erklärt, daß man die Kuxe lediglich auf Grund der Blankozession ipeitergeben wurde. Der Angeklagte Ohm erklärt, oaß er diese Briefe, wenn auch nicht diktiert, so doch wahrscheinlich entworfen habe. Unterzeichnet ist der eine Brief von Schmitt, der andere von Benner. Darauf werden zwei Mahnbriefe der Berliner Handelsgesellschaft verlesen. Hierzu erklärt Rechtsanwalt Frank, daß kein Grund Vorgelegen hätte, die Kuxe zu unterschlagen, da gerade damals der Bank größere Mittel zur Verfügung standen. Es seien von einer Pariser Bank für die Niederdeutsche Bank 2 Millionen Franks üb erwiesen worden, die damals bei der Deutschen Bank in Berlin lagen. In einem weiteren Briefe hat die Handelsgesellschaft sich dahin geäußert, ob die Niederdeutsche Bank über die Alexanderschen Werte verftigungSberechtigt war. Sachverständiger Bankdirektor Loeb trat der Ansicht des Anwalts bei, daß die Niederdeutsch Bank aus diesem Schreiben annehmen konnte, eine Blaickozession wäre vollkommen genügend und die Verwendung der Kuxe berechtigt gewesen. Es wird darauf die Verlesung der Korrespondenz mit der Berliner Handelsgesellschaft und der Firma Alexander zu Ende geführt. Darnach erklärte der Vorsitzerche, er wolle den Ange- fiagten einzeln nochmals das Wort geben, um sich im Zusammenhang über die verlesene Korrespondenz äußern zu können. Der Angeklagte Schmitt erklärt jedoch darauf, daß er sich heute zu schwach fühle, um der Verhandlung weiter folgen zu können. Tie Verhandlung wird abgebrochen und auf morgen vertagt. Es starben an: Zusammen: Erwachsene. im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr: Lebensscbwäche 2(2) — 2(2) — Tuberkulose 2 2 —* Herzkrankheit Kl) 1(1) — — Niereukrauktzeit 1 1 — — Gehirnblutung 1(1) — 1(1) — Kretinismus 1 —— 1 — Krebs 2(1) 2(1) — — Knochenbruch KD KD — — Summa: 11 (6) 7\3) 4(3) — Telegramm! Achtung! Achtung! (Hnftroirt. fVctterfef». H745 2 Zimmer i. unt. Amtliche Bckllntmachilligcll der Stabt Kietze» Hause. Vontiftr. 2 I. 08965 Ffif 10 PL Für 75 Pf. 9 Station Liehen. Wüt« Nebel Garantie. Kein färben. Wl 4»u*tav TrinkaiiM. m Bleich st raste 29 II. ('•'11.21 Im Räuchern von ft Geheuer Anzeigers. 6717 Rollbahn (6442 Fernruf 27 2 (U> Trockenapparat 3n vermieten II cvldii ebenes Drei Tropfen Kaol (ij in lifrliln nach (Offene Stellen - - , —u— i| 1 Stellen (ßclndif I JlsHllendetttr <3 3n uevkiuifeu flauf-(Oerndje 10 10 10 1« 2 1 1 Haftpflicht- Unfall-Lebens- Versicherung ।et = 4- ä — 0f8 ’Q Ml? 006000 SKherur.gen M 27000000. alkoholfreier Trauben-Saft Dienftanzug.» , .. . 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