ibaiiq illilimi W Preis Mk. 3, ' und S - Leuchtturm rlicher ieri. Prix! Ile. Hamhurt *er Giessen V2 Uhr: v, aller : im aften das ^afeEbel^6 ~i torrelseiide HZ Damen Ihr. „ isll S^8 °r Betttt » Jii I. N 2.5lbc»d^ejgM ^westernlM -..nelW ' Schluß itod) die ^troenbigTcit zu 1/24 Uhr an. Nachmittagssitzung. er. (ich mehrere verlebende Ausdrücke an der Sand' netc LMMWLM MMMZW LSr äsäääSS s»Ä«Ä"JSä dar sie Gesetz werde. der SxfyiLU bes >jerrn Raab darüber cintrctcn, ob Redaktion, Expedition und ^ruderet. strotze 7. Ervedition und Verlag: e«# ReLaknonr^E112.Tet.-Adr..2In»e.gerGlehen. n,°öVtimtat Sr. Bcckcr baiitt für dir aimsttgc Kritik des ' ... . «- < . v . r. _ 11 « 1 < , v AvMt/th«rinii n 1 Tv nm derartige Uebertreibungen noch genügend Aaitationsstoss in Vorrat. Die Bemerkung des Abg. Xöhler, dan eine angemessene Schuldentilgung oas .\u cf grat einer gc^ ordneten Finanzverwaltung bilde, wolle er noch vewnderö unterstreichen Wenn Abg Uebel gelinde Zwencl darüber ausiprach, ob der Herr Finanzminister überhaupt mit dem Notge^ ein- verstanden sei, so könne er ihn darüber beruhigen^ gehe keine Vorlage den Landständen zu. ohne baß das 'm;t angefühT Das L wisso?daß das! sic Gesetz werde. Einverstanden sei. er^mit der Bemerkung wsiano gegen uic 1 ^taaisDoran.|U(iu9^ v inrrb«>H irriirbcn and, bic Folam der Rriürrnng gründlichorwogm und Eust we^n Erden. " Besondere Beachtüng werde man den fornwirtichastUMen cripar ni-vorschlägcn des Abg. Dr. Weber widmen, der daraus etne Summe von 80-100 000 Mark erwarte Auch die übrigen, swrbcnen Aerwanolen üb^'"einen russischen I Vorschläge dürften einer wohlwollmden Prnfung ucher sein. Da- „ 250—300 000 Mark und es stehe außer ,xragc. daß ber jetzige Entwurf im Einvernehmen mit dem (>manzminlster c\tt (Gegenwart der gleichen oben genannten Regierung^ «ertrrt« wüd L Sitzung °°m Biz-üräsib-nt forcdt 4 Wn So könne man beobachten, daß der Herr Kreisamtmann eme 3uIum-t unter der Fahrten meist in einem Zweispanner mache, wahrend der ^ezirts l ^iderspr. u. Z-- kommandcur einiadi mit der Bahn fahre. Da- werde auch in ^^ialdeniokraren als der Bevölkerung bemerkt unb mache bo,es Blut. Man wtttt , oder ihn mit b^ü«ebaüÖtung des Dr doch .darauf bedacht sein, 'pari am zu anhaltender L bis letzt geplanten Ersparni'ic wurden kaum ernt caioc ..iiuum I ergeben. Ter Redner bespricht dann den Eisenbahngemeinschast- I vertrag. Wenn die Linke bei den früheren Erörterungen etwasl mehr politische Weisheit gezeigt hatte, wurde x JI lid) mehr erreicht werden. Taß sich Herr Mrich letzt auch w gemäßigt geäußert habe, sei ja sehr erfreulich: er sei aber beinahe auf den Rücken geiallen, als er von einem ^oiiulbenw - traten, und noch dazu von Herrn Ulrich, dem Gerechti^eits- nnb Billigkeitsgefühl Vreutzens 'prechen horte Kroße Heiter leit) Der 81 ebner erwartet weiter, daß ui Zukunft keine neuen I Oberlebrersiellen gcschaiscn werden, man sollte auch die semi- naristisch gebildeten Lehrer mehr für dw unteren Baßen der höheren Schulen heranziehen und in gehobene Stellen bringen, iud) die sog. studierten Lehrer, die letzt nur an Lehreroildungs- anftalten bcid'äTtint würden, sollten bei Realschulen und Gymnasien etwa bis zur Sekunda cimchlietzlich verwendet werden. Zum Schluß betont der Redner, datz cm NoMand nicht nur unter den Beamten, sondern auch im geroerblidien stand und 1 m ganzen Mittelstand vorhanden lei. xie aiiRerite ~mte ergehe sich ja jevt in großer Liebedienerei gegen den Großherzog und treibe eine loeitgebenbe Liebedienerei, indem sie den ^.andes- berrn z. B. als liberaler bezeichne als die Liberalen in ber Kammer. (Beifall unb Heiterkeit.) Der Redner betont zum Freitag, 3. Mär; 1hre, Dienste erhalten, denn L^st";-^^^Rebne°«t Muu bk Lchnbene die unteren Beamten klassen Nicht b^ntrachtigt werden durste ^tnatSminiftcr Ewald gibt auf die J.ntragc d s. > rebner' ht'r Erklärung ab, daß besondere Bensionierungen rnsolge Lreiniachun^ im S^svollzug nicht emtreten mürbem Es würd. n allerdings zwei Alifseher benstoniert, di^ g pber. weil sie dienstunfähig wurden, sonst hatten sie auch ander mritiq beschäftigt werden können. Minister v öoinbcrgf erklärt, dast durch d,e Reorganisation auch in d?n ihm unterstellten Ressorts Pensionierungen die Rottmndigkeit von Zwangs Pensionierungen und besonderen Entschädigungen^fott.^e^ (natr) füI)rt aus, er sei zu seincni ^fhanrnt nicht in ber Lage, die Finanzlage günstig ^ beurteilen. C pnnttoinfeit müsse mit größter Nachdrücklichkeit burchgefuhrt X SS Beurteilung komme wM mit daher^ west mir noch unter dem irischen Eindruck der normhrigen ,nvan^rstiS mit ihrer Steuererhöhung unb bcin Fünfmiltionen--Destzit st^bei. Sarnüicfeien ia iebr erfreulich, aber sicher und wirksam Ä.S*«4t s«-nn- mcht.«ir battenr=.genM ,™ ü w «»«uificn urf -W meinte, man kümmere sich m der ^terug «m „^n zunehmen, daß die au.9 eh ^id>erheit Eigentums unb verliere dabei.sanA^LTÄ^V^ÜrWe für ‘ » 5e&« wie die der Person. R-tzirruno st-L^b-nw dam. cinbcruienr »roette Drrlamm- ÄS'= KÄS W? ' । bann die ^dinle bc. b^tiq?Hniftcrium onsgetaden worden und M »5^(den SuF58*3«.i« idW" r,W-^ WWMMN-W TÄud) in.M, haft große Werl der deutschen Sozialgesetzgebniig vollstondig ^ werde. Die Sozialbemolraten hetzten in ^'«n Versanimwngen nrtaefeUt gegen den Staat, hätten ober nie ein Wort des Stmtto . fcentn* lgcgcn° 'bic1 un g cbü br I i ch c n^ u ^b e^r o eftt^t mimi’0^ fresse" wohl auch 10 erregt und mit Ausdrücken tvie Vanwhr usw. um sich ’uorfÄÄ "mn « s,ck «m d->t B-süch °u» -u.°s SÄ» .Ä 8ur der Bolksinteressen begründe. Aba Molthan entgegnet verschiedenen Rednern am ihre Acußerungen zur Reicksfinanzrefonn und die kntischen Erörterungen zum Staatsvoranschlag. Enreulick sei, daß zwischen bc beiden FinanzaussEen eine Vereinbarung über dw rn dieseu 3alire notwendige ^chulbeiitilgung getroTien wurde Lö Irene «St außer Frage, daß das Schuldentilgungsgesetz des früheren Ministers Gnanth viel zu hohe Anforderungen stellte und dahei ' and; von den Stänbekammern nickst akzeptiert wurde^ (Luteöer i ftärttc SckTuldentilgung halte er für ^twentog, aber sre,nüsse im Ein.lang mit ber, ~ i___' x-, jtj«. ltlrt in hrtniffiom. - aehenv V.-rbot ber Protcstversamm- KSÄXfei. wird^r unttw lebhafter ^mmung desl Hames e :ä"ä«s hjä gs - dtoAusZ^in W soz'ialdcuw^atisch!,. A^i Äe^dre Greue^ tnten in Rußland auch von bürgerlichen Blattern gefallen sti, SKM-KMA M8KMWZ KL -L «tiÄÄS» Wtz UMWMMWWMG taU Ohren neben fjjta. (UnruW „JFWs em. ÄS UÄ“ I a» >L^7M.K I d-E, hau dieser Herr hier beleidigende Vorwürto kstaen einen per bc^e^lidnn wordenseiem (HS) Die NationaUiberalen in der ..... hätten iid) größter Sparsamkeit bcfleifetgt, und anstatt die» an verkennen, wurde ihnen eine neue Verdächtigung entgegen- geschleudert, nämlich die, daß nur bet den Kleinen Awmt werden solle, nach oben aber nicht. '.Beiiall) Man habe das Br-I bürmi-', schoii jetzt mit derartigen Mitteln zu arbeiten, unb I man könne baraus ermessen, in welcher Weise ^ne Herren (di Sozialbemokratcns für BolkSausklariMlsl sorge, <^ebr ricktvi - Beifall' Tie angeregte Ersparnis durch Streichung zweier , nisterstellen mache er nicht mit und zwar einfach aus lach ^cr Erwägung. Es müßten doch iür die beiden 1 I Beamte gesetzt werden, wobei vielleicht l.000 Mark gespart würden. Dafür hätte man dann unselbständige Beamte ohne die nötige Verantwortung. (Zustimmung.) Das Thron und Fürstenstürzen gehe ja himte nicht.,o leicht - der Grotzherzog lei ja auch liberaler als mir hier int Äause — unb ’o begnuge man sich zunächst mit dem Ministersturzen. (®r. >Oeiterfifit. xer Redner gebt nun auf Einzelheiten des Boranschlagi, naher cun -rie Finanzmisere werde noch lange Anhalten. uno oum bcrlÄ^.^“L±“ÄX^X.^ angeführt Das HauS wisse, daß bas I daß sie Gesetz werbe. Muwtntauvcu ici vl u« "*-*■ fteUnng ber Beamten ausichlietzcn: eine. U^rschreitung der Essenbacher Beigeordneten ^destätigunq des dZ Abg. Tr Winkler, daß Hessen zu wenig Einnahmequellen habe Staatskredite müsse unter allen Umstanden M Zukunft vermieden Ministerium bamal» dte Verantwortung sur vie «ci। g fl ^enüber andern Ländern und bah ein kleiner etaat naturgemäß werden. Der große Zudrang zu den .^^^?^llen ler ung^und I Beigeordneten ichnnoinmen habe und ^nit dieser ^nam^ ficb ?SaT teurer arbeite als ein großer, es gehe hier 9^ mte im man müsse in schaner Weise daraus, bidacht sein, bie^^^ Porwurs -Herrn °e.,pa.mer mache, «atztend r »««». Äidetspr^t. Zust.> »er» “™. Daraßte Nübel weltberühmt durch ihre Formenschönheit, Solidität und ihren billigen Preis liefert Ihnen vollständig frei ins Haus unter Garantie D7J von 10 Jahren das Summa 20 (4) 15 (2) " 1 4(2) ' . J£)ie 111 Klammern geicbicii Ziffern geben an, wie viel der ^.odessalle m der betreuenden Krankheit auf von auswärts nack lvtepen nebrndite Kranke kommen. 1. Lebensjahr: Verunglückung Gehirnhautentzündung 1 (1) Blinddarmentzündung 1 (1) Mittelohreiterung 1 anderen Krankheiten 2 ** Dritter hessischer Hanb-werkerta a. Für den 3. hessischen Handwerkertc-g, der Montag, 13. März, zu Mainz ftattsindet, ist folgende Tagesordnung sestgesheltt: Mitteilungen; Das Verdingungswesen, Arbeiterschutz und Unfallverhütung; Die Verleihung von Privilegien an Ge- lverbeschulen: Tas Meisterprüfungswesen; Fürsorge für die gewerbliche Jugend; Anträge. Die Anmeldungen hierzu laben die Zahl von 400 bereits erreicht, so daß auf einen tarken Besuch der Tagung gerechnet werden kann. ** Klnderheilstätten in Hessen. Daß die Errichtung dec von dem Heilstättenverein für da8 Grobherzogtum Hessen ins Leben gerufenen beiden Kinderheilstationen in Hirschhorn und Lampertheim für tuberkulös gefährdete Kinder einem wirklichen Bedürfnis entsprach, sei damit bewiesen, daß setzt schon fast sämtliche 14 Betten besetzt sind. Dem Heilstättenverein wird deshalb nichts anderes übrig bleiben, als noch für weitere Unterkunft zu sorgen, wenn nicht unliebsame, den Heilerfolg ungünstig beeinflußende Verzögerungen in der Aufnahme der Kinder stattflnden sollen. ** Der Hilfs verein für die Geisteskranken in Hessen hält am Dienstag, 7. März, nachmittags Ve4 Uhr, in der Klinik für pshchische und nervöse Krankheiten in Gießen, Frankfurter Straße 99, eine Versammlung der oberhessischen Vertrauensmänner des Hilfsvereins für die Geisteskranken in Hessen statt, in der folgende Vorträge gehalten iverden: Professor Sommer: „Die. Zusammenhänge von Säuglings-, Krüppel- und Jdiotenfürsorge"; Professor Dannemann: „Die neue Irrenanstalt bei Gießen". ** Landwirtschaftliche Vorträge. Die Landwirtschaftskammer für das Großherzogtum Hessen veranstaltet am nächsten Samstag und Sonntag in Oberhessen eine größere Anzahl landwirtsch. Vorträge. Es finden Versammlungen statt in Berstadt am Sonntag nachmittag im Völkelschen Saale mit einem Vortrag von Land- wirtschaftälehrer Wagner-Büdingen über: „Wie ist die Kleinvieh-, insbesondere die Ziegenzucht, rentabel zu gestalten?" — In Gambach am Sonntag nachmittag im Gasthause von Weisel mit einem Vortrag von Oekonomierat Weitz el-Lich über: 1. „Welches sind die Vorbereitungen einer rentablen Geflügelzucht'?" 2. „Praktische Winke auf dem Gebiete des Kartoffelbaues". — In Hopfmannsfeld am Sonntag nachmittag im Gasthause von Andreas Leonhard mit einem Vortrag von Dr. Braun-Darmstadt über: „Was kann zur Besserung der Arbeiterverhältnisse geschehen?" — In Klopp en heim am Samstag abend im Gasthause von L. Gerlich mit einem Vortrag von Landwirtschaftslehrer Dr. Hoffmann-Friedberg über: 1. „Zweckmäßige Anwendung der landwirtschaftlichen Maschine^: 2. „Was hat der Landwirt beim Einkauf der Düngemittel zu beachten?" — In St ein fürt h am Sonntag nachmittag im Gasthause von Fr. Günther mit einem legentlid) der Anwesenheit des Herrn Ministers Brann eingehend mit ihm Rücksprache genommen worden und er habe sich mit der Rotvorlage einverstanden erklärt. Der Redner bespricht dann das Eisenbahnverlragsverhältnis mit Preußen. Der Abg. Fulda habe auf die Rede des Abg. v. Papenheimer im preußischen .Abgeordnetenhause hingewiesen und dabei Vergleiche mit dem Standpunkt eines Händlers gezogen. Er wolle über das Geschmackvolle dieser Aeußerung nicht sprechen, aber wenn der Standpunkt des preußischen Abgeordneten so ungerecht war, so müsse er doch fragen, ton rum denn keiner von den Parteigenossen Dr. Fuldas diesen Auffassungen entgegengetreten sei. Wenn im preußischen Abqeorünetenhausc so schreiendes Unrecht geschah, wie die Herren behaupten, dann müßte doch dieses Gefühl am stärksten bei Ihren Parteigenossen in Berlin vertreten und zum Ausdruck gekommen sein, denn einen Mangel an Lebhastigkeit könne man doch den Parteigenossen im preußischen Landtag nicht gerade nachsagen. (Große Heiterkeit." Wenn Abg. Dr. Fulda in seiner Rede von ihm heimlich belauschte Aeußerungen eines Regierungsvertreters hier öffentlich mitteilte und zum Gegenstand seiner Erörterungen machte, so müsse er doch sagen, daß es in den weitesten Kreisen nicht für ganz sein gehalten wird, vertrauliche Aeußerungen zu belauschen und sie ohne Einwilligung der Betreffenden in die Oeffentlichkeit zu bringen. (Zustimmung: sehr richtig!) Das Gefühl für das, was passend und anständig sei, sollte doch in allen Partei- und Gesellfchaftsstellungen sestgehalten werden, und er bedauere, daß sich der Abg Fulda über diese selbstverständliche Anstandsregel einfach hinweggesetzt hat (erneute lebhafte Zustimmung). Wenn Abg. Raab seine An- ichcmungeit über die Reichssteuerpolitik entwickelt habe, so wolle er ihn auf die jüngsten Artikel seiner Parteigenossen Schipvel und Ealwer in bett Sozialistischen Monatsheften verweisen, worin ausdrücklich ausgeführt wird, daß ohne die Mitheranziehung der kleinen Steuerpflichtigen eine Reichssteuergesetzgebung nicht möglich sei. Der Abg. Raab habe eine grauenhafte Schilderung über die Wirkungen der Reichsfinanzreform gegeben, nach seinen Darstellungen müsse man annehmen, daß Handel und Wandel jetzt in ganz Hessen plötzlich stille stehen und daß bitterste Rot und Elend herrschten. Er gebe zu, daß die Tabak- und die Zündholzwarenindustrie geschädigt seien, aber wenn der Abg. Wich den Niedergang mancher Brauerei beklage, so sei seine Beweisführung unlogisch. Seine Partei habe ja gerade die Brauereien bohkottiert und nun, wo es ihnen schlecht gehe, stelle man sich her und klage darüber und behaupte, daß die Steuern daran schuld seien. (Bewegung und allgemeine Heiterkeit.^ Der Redner geht dann auf die Verhältnisse in Pfungstadt näher ein und widerlegt an der Hand statistischer Angaben der diesbezügl. Ausführungen des Abg. Raab. Wenn dieser und Herr Ulrich sagten, es sei ein schlechter Patriotismus, wenn die reichen Leute der hohen Steuern wegen aus Hessen wegzögen, so bemerke er, daß die hohen Steuerzahler meist 'Aktiengesellschaften seien und von deren Patriotismus könne er sich keine rechten Vorstellungen machen. (Heiterkeit.) Man könne auch pensionierten Beamten (einen Borwurf daraus machen, wenn sie sich in einer Stadt uiederließen, wo sie nur wenig Steuern zu bezahlen hätten. Er sei überzeugt, auch Herr Raab würde, wenn er sich zur Ruhe setzte, wohl kaum sagen: mein Patriotismus verlangt, in Darmstadt zu bleiben, trotzdem ich hier 2—300 Mk. Steuern mehr bezahlen muß (große Heiterkeit). In diesem Falle würde wohl auch der Patriotismus des Herrn Raab nicht standhalten. Zum Schluß sagt Redner noch zu, die Anregung des Abg. Köhler auf Beseitigung der Nachtigallensteuer zu befürworten. Die Aufhebung dieser Steuer sei ihm außerordentlich sympathisch. Sie habe übrigens nur 40 Mk. jährlich eingebracht, er wisse nicht, ob eine Steuer auf Wahllügen nicht entschieden mehr einbringen würde. (Heiterkeit.) Iidwif Mriirgtt Kunstgewerbliches Etablissement für Innenausstattungen Telephon 1441 DARMSTADT Heinricbstr. 67 Portofreie Zusendung meines Prachtkataloges. Aus Statt tutfc Land. Gießen, 3. März 1911. Die Tuberkulosefterblichkeit in Heften. Das Kaiserliche Gesundheitsamt hat kürzlich Karten des Deutschen Reiches hercrusgeaeben, in denen in graphischer Darstellung ein Bild darüber gegeben wird, welche Zahl von Dodesfällen an Lungentuberkulose in allen einzelnen .Kreisen des Reiches zu verzeichnen sind. Hier dürften besonders die SterblichkeitsVerhältnisse in Hessen interessieren. Was die Häufigkeit der Todesfälle an Lungentuberkulose bei Kindern im Alter von ein bis 15 Jahren betrifft, so starben 1906—1908 von je 10000 am 1. Dezember 1900 Lebenden dieses Alters 7 bis 8 im Kreis Mainz, 5 bis 6 in den Kreisen Bensheim, Heppenheim, Friedberg, Gießen, Bingen und Alzey, 3 bis 4 in den Kreisen Darmstadt, Dieburg, Groß-Gerau, Offenbach. JuSLchr 19£n, Atzung der Stadtverordneten-Verfnmm- inhr c t>ct Stadt Gießen für daö Nechnungs- ’xP März 19121 sowie die Vor- aufwmse des stadterweNcrungösouds, des Elektrizitätswerkes, vcr itadtiichcu Straßenbahn sowie des Gas' und Wasserwerks «'ß 6e ^Ul'egen nach Vorschrift des Artikel 83 der Städteordnung vom 4. bis 12. Marz ststi aus der Bürgermeisterei — Zimmer 15 - zur Elnircht der Beteiligten osten. Es wird dies mit dem untugen zur oste «tuchen .Kenntnis gebracht, daß (Sinroenhnnaen £c.^„b-nf«bkn binnen gleicher Frist bei der Bürgermeisterei vor- zuvrtngen stnd. Vortrag von Landwrrtschaftslehrer Heck-AlsfelL iibtti „Rationelle Jungviehaufzncht und -Fütterung". — JJn Stum pertenrod am Samstag abend int Gasthause von Wilhelm Fuchs mit einem Vortrag von Landwirtschasts- lehrer Dr. Lung-Alsfeld über: „Die Beschaffenheit der Heranzucht guten Saatgutes und sein Einfluß aust dic Ernte." — In Wölfersheim am Sonntag nachmittag im Gaskhause von Fritz Huber mit einem Vortrag von Dr. Burg-Darmstadt über. „Die Stenern in Hessen, sowie die Abschreibungen in der Buchführung und in der Steuererklärung^'. Landkreis Gießen. = Leihgestern, 2. März. (Verspätet ein gegangen.) Am letzten Sonntag feierte derGesangvereinLieder- kranz seinen diesjährigen Familienabend. Die Chöre, die zum Vortrag gelangten, wurden meistens als Massenchöre unter Mitwirkung des Gesangvereins Arion, Klein linden, vorgetragen, ernteten reichen Beifall und gaben Zeugnis von der Tüchtigkeit des Dirigenten Herrn Aug. Bauer von Gießen. Der Verein hat unlängst beschlossen, auch in diesem Jahre an einem Wettstreite teilzunehmen. Die finanzielle Lage des Vereins ist recht günstig. Kreis Lauterbach. = Lauterbach, 2. Marz. Der Orts gewerbe« verein hielt dieser Tage im Johannesberg seine Hauptversammlung ab. Bei der Neuwahl der Bezirksaus- schußmttglre-der wurden die seitherigen Vertreter, Schlossermeister Otterbein und Schreinermeister Schmidt durch Zuruf wiedergewählt. Zu dem in Mainz stattfindenden Hand, werkertag wurden Spenglermeister Krömmelbein und Schlossermeister Otterbein als Vertreter gewäM. Der Vor. sitzende Otterbein erstattete sodann einen Bericht über die Sitzung des Bezirksausschusses zu Herbstein, die im Nv- vember v. I. stattfand. Nach dem "Bericht hat der Vorsitzende in dieser Sitzung die seitherige Art der theorettschen Gesellenprüfung bemängelt und Bessern« gsvorschläge ae. macht, die bei dem Bezirksausschüsse und in der heutigen Versammlung vollen Beifall fanden. Sodann wurde über die Bildung des Vorstandes der Sonntagszeichenschule und uber dre Art der Ueberreichung der Gesellenbriefe, die künftig ohne Ferer tn der Großh. Webschule stattfinden soll, beschlossen. Die Versammlung wurde mit einer Ermahnung des Vorsitzenden an die Meister geschlossen, ihre Gesellen und Lehrlinge zum fleißigen Besuch der Sonntagszeichen- Ich ule anzuh alten. Kreis Schotten. -C. 2: ^mwestl. Vogelsberg, 2. März. Gesten, brachte dre Wettervoraussage die kurze Bemerkung, daß von jetzt schon Frühlingsanfang gerechnet würde. Der Frühling hat sich heute merkwürdig hier angemeldet. Den ganzen Tag über war es trüb und regnerisch, fast kalt bei starkem Südwest. Gegen 5 Uhr wird es Plötzlich ganz finster und ein Gewitter zog von Südwesten her. Drei bis vier grelle Blitze zucken auf, und kräftige Donnerschläge, wie sie der Sommer nicht besser bringen krnn, erschrecken manchen. Nach alter Bauernregel gibts darauf einen guten Sommer. Hoffentlich bat die Regel recht. Aba. Dr. Osann erklärt, daß er auf eine Erwiderung auf verschiedene Anzapfungen aus SparsarnkeitsgrÜTiden verzichten wolle. Darauf erklärt Vizepräsident Dr. Schmitt die Generaldebatte über das Budget geschlossen. a Es folgen noch persönliche Bemerkungen der Abg. liebet, Köhler und Dr. Osann, welch letzterer energisch Verwahrung einlegt gegen die Verdächtigungen des Abg. Raab bezügl. seiner Stellung zur Zündholzindustrie und der sonstigen Verhältnisse m Pfungstadt Nachdem das Haus alsdann in die Einzelberatung über den Etat eingetreten ist und Ueberschrift und Einleitung zum Budget genehmigt hat,, wird gegen Vs? Uhr, da nur noch wenige Abgeordnete anwesend sind, die Weiterberatung vertagt. Nächste Sitzung: Freitag 9 Uhr. Alsfeld, Büdingen, Schotten, Oppenheim und Worms, bis zwei in den Kreisen Erbach und Lauterbach. Von je 10000 am 1. Dezember 1900 Lebenden im Alter von 15 b is 60 Jahren starben 1906—1908 im Kreis Groß-Gerau 36 bis 40, im Kreise Heppenheim 31 bis 35, in den Kreisen Bensheim, Erbach, Offenbach, Gießen, Mainz, Oppenheim und Worms 26 bis 30, in den Kreisen Darmstadt, Dieburg, Büdingen, Friedbsrg, Alzeh und Bingen 21 bis 25 und in den Kreisen Alsfelds Lauterbach und Schotten bis 20. In Hessen haben wir erfreulicherweise in allen Kreisen durchweg nur eine Abnahme der Todesfälle an Lungentuberkulose bei Personen im Alter von 15—60 Jahren zu verzeichnen. So haben die Todesfälle, wiederum berechnet auf je 10000 am 1. Dezember 1900 Lebende, in dem Zeitraum von 1906—1908, verglichen mit dem von 1896—1899, abgenommen, und zwar um 1 bis 10 in den Kreisen Darmstadt, Dieburg, Erbach, Groß-Gerau, Heppenheim, in sämtlichen Kreisen Oberhessens und Rheinhessens, und um 11 bis 20 in den Kreisen Bensheim und Offenbach. Erwähnt sei hier, daß letzteres Verhältnis auch für die Stadt Frankfurt festgestetlt wurde, während in dem Landkreis Frankfurt eine Zunahme der Sterblichkeit um 1 bis 5, in der Stadt Aschaffenburg eine solche von 6 bis 10 zu verzeichnen ist. Die Sterblichkeitsverhältnisse an Lungentuberkulose sind hiernach in Hessen als recht günstig zu bezeichnen und jedenfalls als mittlere im Vergleich mit den Ziffern in anderen Bundesstaaten. Ausdrücklich sei hier nur auf den Kreis Groß-Gerau hingewiesen, der bei Personen im Alter von 15—60 Jahren eine ausnehmend hohe Sterblichkeit aufweist. Diese auffallende Erscheinung dürfte jedenfalls einmal eine eingehende Untersuchung zum Ergründen der Ursachen geboten erscheinen lassen. Es starben an : Zusammen: Erwachsene: tut Kuverts mit Firma 181111 >। ।U druckerci.Gießen.Schulstr.7 Bekanntmachung. Es wird hiermit folgendes zur Kenntnis der Mannschaften« des BeurlaubtenstandeS gebracht: 1. Die Aushändigung der neuen KriegSbevrderuugen und Paß- notizen erfolgt in der Zeit vom 10.—25. ?Aärz ds. Js. und war für btc Stadt Gießen durch Ordomwnzen, für die übrigen Ortschaften durch Vermittelung der Bürgermeistereien. 2. Die bis jetzt noch nicht zur dienstlichen Kennttiis gebrachten Wohnungsveränderungen — auch diejenigen innerhalb der Stadt Gießen — sind sofort dem Bezirksfeldwebel zu melden. 3. Die Mannschaften der Reserve, Landwehr I, Landwehr II, Ersatzreservisten und die zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften, welche in Gießen ihren Wohnsitz haben, beauftragen — falls sie selbst nicht zu Hause fein können — einen erwachsenen Anverwandten, dm Hauswirt oder einen zuverlässigen Mitbewohner mit der Empfangnahme der Kriegsbeorderung bezw. Paßnotiz. 4. Jeder Mann, der bis zum 25. März ds. Js. abends leine Kriegsbeorderung oder Paßnotiz erhalten hat, meldet dies sofort schriftlich oder mündlich seinem Bezirksfeldwebel. 5. Die vom 1. April 1911 ab nicht mehr gültigen alten roten Kriegsbeorderungen und die weißen Paßnotizen mit rotem Rand sind am 1. April durch die Mannschaften selbst zu vernichten: die neuen gelben Kriegsbeorderungen, bezw. die neuen roeiRcn Pastnotizen mit gelbem Rand find an diesem Tage in die Militärpässe einzukleben. Gießen, den 2. März 1911. Großherzogliches Kreisamt Gießen. . ___________Dr. Usinger. Bekanntmachung. Betr.: Schweineseuche unter den Schweinen des Mvses Keßler, dahier. Unicrc Bekanntmachung vom 23. Februar 1911 berichtigen Iüu dahin, daß ntdn mt1 Gehöfte des Moses Keßler, Neumr- weg Nr. 3-), sondern in dessen Stallungen an der Wißmar M-elsstratze, bic ^cvweincseuche ausgebrochrn ist. Gießen, den 28. Achruai 1911. Großüerzogllches Pollzeuwft Gießen. Gebhardt. . .. Aur die Grundstücke des Emil Scköu u. Lndw.Schneider II dabrer, Neustadt 16 und 18, ist von der Stadtverordneten-Ver- sammlung m der Sitzung vom 2. ds. MtS. ein Banftuchrliuienvlar ausgestellt worden. ” Der Bausluchtlinienplan liegt 14 Tage bei uns - Zimmer Nr. 16 - Aiir (Sinndjt offen. Einwendungen dagegen sind binnen der gleichen ^rät bei Meldung de>' Ausschlußes bei uns vorzubringen. Stadt. Wohnungsnachwcis Gießen, Asterweg 9. Es stnd zu vermieten: 1 Wohnung von 10-11 Simmern, 2 Wohnungen v. 6 Zimmerrn 5 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von 4-5 Zimmerw 2 Wohnungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 3-4 Zimmern' 4 Wohnungen von 3 Simmern, 1 Zimmer u. Kammer, 8 mobl Z"nmer, 1 drei,töck Lagerhaus mit Pserdestall und Heuboden, 1 Loden mit 2 Schaufenstern, 2 Zimmern u. Lagerraum, 2 Werkstätten Zu mieten gesucht: 34 Wohnungen von 2—7 Zimmern.______[B3/, Städtischer Arbeitsnachweis giessen Asterweg 9. ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Schmied, 1 Kuvserichmied, 1 Waichmeister, 1 HauSburscke. 1 Änedjt, 2 Dienstmädchen, 2 Gartenarbeiterinnen, 1 Frau zum BrötchenauStragen Lehrlinge: 1 Schuhmacher, 1 Sattler, 3 Schlosser, 1 Kaufmann, 1 Buchbinder, 1 Spengler u. Installateur. Gast und SchankwirtschastSperional: 2 Küchen- u. Zimmer' Mädchen b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 Holzmaler, 1 Schuhmacher, 3 Schneider, B Bau^ und Mäbel- iHrelner 2 Huf- u. Wagemchmiede, 1 jung. Sattler, Poterie- u Maschinenguhsormer, 1 Wagenlackierer, 1 landw. Knecht, 2 landw Drenstmagde, 4 Dienstmädchen. Gast und Schankwirtschaftsversonal: 2 Zimmer-u. Küchen- madchen. ES suchen Arbeit: 1 Spengler, 1 Steindrncker, 1 Eisendreher, 2 Schuhmacher, 1 Metzger. 2 Maurer, 1 Steinmetz, 2 Fnslallateure, !Kch?utzer, 4 Schlosser, 1 Schreiner, 1 Glaser, 1 Küfer, 3 Heizer, 2 -ßse (ia Trockenapparat C für Lebensmittel I 347.85 2336.03 23 16 8 49 58 76 1700 56 34 in 4.- r>.sn 5.40 780 Nutzknüppel Scheiter Knüppel Stöcke . M. 1.95 . „ 2.15 Vom JH 338.43 fjlrfi/cefzur Schneiderei Passiva. Geschästsguthaben der Mitglieder Anleihekonto Eintrittsgeld Kreditoren Reservefonds Warenvorschußfonds Reingewinn 1010.27 1850.— 3.50 3722.08 193.23 101.15 1350.20 Zugang in 1910 . . . Abgang in 1910 . . . Stand Ende 1910 . . . Watzenborn, den 2. März 2': L Frau Beruh. Dosch Neuen Bäue 12. Ecke Weidengasse. Damenfrisier-Salon separat. Großen-Linden, am 1. März 1911. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. Leun. Tapeten-"Reste zu bedeutend herabgesetzten Preisen Zugang in 1910 . . Abgang in 1910 . . Stand Ende 1910 . . M. 2.50 „ 285 „ 3-- n 7.80 „ 12.13 Robert Hasse vorm. E. Bloedner Inh.: 6tto Täubert :: 5elterswej. neben dem Automat Telephon 854 :: :: Schanzenstrasse 6. Telephon 326 :: :: Seitdem wir Jmmdin benutzen! Jmmalin macht das Leder durch feinen hoben Fettgehalt ge^ schmeidig und wafferdicht, ist im Gebrauch sehr billig und beauem, ba roddicniltd) nur ein etwa 3 maliges Aufträgen, sonst nur Nachbürsten bezw. Nachreiben genügt und der mühelos erzeugte Glanz weder durch Stegen noch durch Staub entfernt wird. Vertreter: Wilhelm Margraf. Giessen, Neustadt 59. Teleoh. 535. 5.25 9.25 [tflH.Llll Konsum-Verein II e. G m. b. H Happel IV.Jung IV. Fett V. Gummi-Mäntel Mark 21 25 50 28-50 30 34 30 3. Klasse, b) Brennholz. Crumbach, den 2. März 1911- Der 5lirchcuvoritand. Sa. 8230.43 Zahl der Mitglieder und Geschäftsanteile Ende 1909 51 Zugang in ............7 Abgang in 1910 . Stand Ende 1910 Loden-Capes Mark 11 13 15 18 21 24 etc. Holzversteigerung. Donnerstag, 9. d. MtS. wird in hiesigem (demeinbe. Damenfrisieren Shampoonieren (Kopfwäschen) mit neuestem Warmluftetrom- 3900 Fichten- „ Zusammenkunft ist mittag« 1 Uhr am Distrikt Ham. Giessener Fleischhaile Walltorttrake 32 (6963 Walltorstraste 38 empfiehlt ihr prima Mastfleisch per Pfd. 70 Pfg. prima Rindswurst per Pfd. 80 Pfg. ßozener Mäntel in allen fassens und färben Mark 18 20 22 25 27 30 33 wald folgendes Holz versletgert: Eichen-Stämme — 12,56 Fstm. Höhe der Geschästsguthabcn Ende 1909 Mk. 603.75 empfehlen sehr preiswert in erstklassigen Qualitäten 1 Oollerhll Söhne Seite reweg 20, Teleph. 662 Mitglied der Handelszentrale Deutscher Kaufhäuser, Berlin DaS berühmte Kreuznacher Grahambrot sowie Kölner Schwarzbrot Dienstag und Sreitag frisch in allen Filialen des Rhein. Kaufhaus Bremcholz-Versteigerung Touuer-taa den 9. März im FSrsterberirk Ranstadt, Distrikte Kirchwald. Amfcnlodi und Hühncrwald. Buchen. 133 Rm Arbeit 1. SU.; 550Rm. Knuvvel-SWRm.Slamm- rciicr aus 2. und :k Durchforstung: 6M fhntJ in eifer, ( ithcn ctc^ 3 Rm. Schein 68 Rm. Nnüovel: 80 Rm. test Reifer, Nadelholz. 4 Rm. Lcheii, 18 Rm. Slrutepel; 123 Rm. Distrikt 25, 20, 22, 14, 15, 18, 11 an der hessnckcn Grenze und in deren -'tobe. Beginn morgens 0 Ubr bei der Qbcrsörstcrei. LS-L* F. F. Pflaumenmus brutto ca.10 PftLEmaille-Eimer . . „ „ 10 „ Emaille-Kochtopf w 28 „ Emaille-Eimer 28 „ Emaille-Wanne - Emaille-Wanne . . . „ Emaille-Küchenschüssel. 5.80 iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiii Guter und billiger WllbeM Pserde-Nerjilheriin^lierm xu Grünberg. Die diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung findet Sonntag den 12. März l. I nachuuttags^3 Hgr tm Englischen Hof in Grünberg statt. Tagesordnung: 1. Bericht über die Geschäftslage des Kereins 2. Bor läge bei RechnungLabschlufies für 1910 und Entlastung deS „ „ 34 „ Emaille-Schmortopf netto 40 „ Holzkübel „ 60 „ Holzkübel . . . . F. F. Kunsthonig brutto ca.10 Pfd.Emaille-Eimer . . - „ 10 „ Emaille-Ringtopf - . „ , 10 , Emaille-Kaffeekanne „ n 34 „ Emaille-Eimer . . . netto 50 Holzkübel..... Antrag der Mitglieder im Ebsdorfcr Grund um T^evhon-An' schlug "des Direktor Stein und Erlassung der Befichttgungsge- bübreu für ihre Bstrde 4. ^estfetrung der Prämie für 1911 5. Berelnsangelegeuheiten. Grünbcrg, am 3. Marz 1911. D*/»l _______________ Bilanz Uktiva. Kaffenbestand Warenbestand und Einkauf Mobiliar und 10°/0 Nbschreib. AuSständc Erhöhung des Einkommens durch Verslcherong von Leibrente bef der hv*/u Preussischen Renten - Versicherungs - Anstalt. Beispiel für Männer (Frauen erhalten weniger): Sofort beginnende gleichbleibende Rente für 1000 M. Einlage: Eintrittsalter »Jahre): 50 | 55 I 60 1 65 70 7a JahresrenteTMärk 72.48 82.44 96.12 114.96 141.961181.20 iono I laufende Renten: über 7 Millionen Mark. Ende 190V | vorhandene Aktiva: fast 120 Millionen Mark. Prospekte und sonstige Auskunft durch: Chi-. Emil Derschow in Frankfurt a. M., Kaiserstr. 14., Kaiserplatz. 12 46 Nuhholz-Gtrsteiqerunq. Dienstag den 7. d. Mts., vormittags io Ubr anfangend, kommen tm hiefinen Gemeindeivald zur Perftelgeruna: 1. Eichen, Tistrikt Banuharü und Stlöövchtraiidi: 49 stamme mit 40 ftfnn. Anhalt i,u Olaicr und Schremcrhol; geeignet', Dl'trlkt Dikfeiche unö Möülcvmalb: 190 Ltämme mit 65 iVitm. Inhalt, . S-, Wettersklb b. LsnbliL Pianos Flügel Harmoniums' Ständige® Lager von 150 bis 200 Instrumenten Vertretung von : : Grotrlan - Steinweg Nach®., Jbach : : Schledmayer dt Söhne, Maud, Hömhildt u»w. Annahme gebrauchter Instrumente. Günstige Zahlungsbedingungen bei Raten. Höchster Bar-Rabatt. Garantie 10 Jahre. Vermietungen 2 bis 10 Mark pro Monat (180 Stimmungen, Rep ar atmen. Franko-Lieferung. August Förster in Giessen nnd Lieh. An die Wühler des ersten hessischen Reichstagöwahlkreises! Der Wahltag naht! Ein Tag der politischen Pflichterfüllung für jeden ernsthaften Mann in unserem Wahlkreis. Unser Kandidat ist Herr Pfarrer Karell in Königstüdten. Hören Sie ihn, wenn es Ihnen irgend möglich ist, selbst, hören Sie auch die anderen Kandidaten, prüfen Sie ohne Voreingenommenheit das Programm jedes einzelnen und dann wählen Sie! . ' Wir stehen im Kampf mit einem antisemitischen Bündler, mit dem Vertreter des hessischen d. h. Heyl'schen Nationalliberalismus, und dem Kandidaten der sozialdemokratischen Klassenpartei. Wir sind national! Stolz auf unser Volk und seine Kultur wollen wir es kräftig erhalten inmitten des Wettbewerbs der Nationen. Ohne nationalen Fanatismus und ohne nationale Beschränktheit wollen wir dem Staate geben, was er braucht, um sich behaupten zu können. Wir sind sozial! Der Staat soll die Ausbeutung der einzelnen Arbeitskräfte durch öffentlich-rechtliche Bestimmungen verhindern, er soll die Schwachen schützen um der Schwachen willen und um des gesamten Volks willen, das in seiner geistigen und wirtschaftlichen Entwickelung leidet, wenn es nicht für die Gesundheit aller seiner Schichten sorgt. Wir anerkennen willig die Notwendigkeit des Großbetriebes und des Kapitals - aber wir wollen nicht, daß sie in der Gestalt von volksschädigenden Trusts oder arbeitsschädigenden Spekulation zum Unsegen werden. Die Selbständigkeit der Menschen ist oberstes Gesetz der Volkswirtschaft. Wir vertreten darum die Organisation der verschiedenen Berufsstände und sind von der Möglichkeit eines ehrlichen — wenn auch unter Kämpfen errungenen — Friedens unter ihnen überzeugt. Wir sind liberal! Wir wollen, daß der Staat Duldsamkeit übe gegen alle Konfessionen und geistigen Bewegungen, gegen alle Parteien und Bevölkerungsschichten. Keine Ausnahmegesetze, keine kleinliche Bevormundung des Volkes. Das ist unseres großen Reiches nicht würdig. Wir stehen fest zum Reichstagswahlrecht und zum Ausbau der verfassungsmäßigen Rechte unseres Volkes. Neberzeugte Anhänger der Monarchie wollen wir in Wahrheit konstitutionell regiert wissen. Der Staat soll seine Aufgabe in der wirtschaftlichen und geistigen Hebung aller seiner Angehörigen sehen. Unser Kandidat vertritt auf dem Gebiete der Wirtschaftspolitik die Berücksichtigung des Bauernstandes mit allem Nachdruck; er bekämpft beim Bunde der Landwirte das Vorwiegen der Großgrundbesitzerinteressen und die verhetzende Klassenpolitik, welche zuletzt auch die Interessen der Bauern schädigen muß. Wir erstreben eine gerechtere Verteilung der Lasten als sie unter der Führung des schwarz-blauen Blockes ftattgefunden hat. Diese Reichsfinanzreform war eine Versündigung an den Interessen des deutschen Volkes. Dafür gebührt denen, die zum schwarz-blauen Blocke stehen, bei der Wahl die Quittung. Daß unser Kandidat Pfarrer Karell aus Königftäöten der Mann ist, um mit Kraft und Würde diese Ziele zu vertreten, wissen alle, die ihn kennen oder gehört haben. Darum geben Sie ihm Ihre Stimme und werben Sie für ihn. Jetzt muß jeder liberale Mann auf seinem Posten sein. Was auch der Kampf noch bringen mag an Angriffen und niedrigen persönlichen Verdächtigungen unseres Kandidaten: wir stehen treu zum Liberalismus und seinem Vertreter Pfarrer Kord! aus KönigsMen Der Wahlausschuß der fortschrittlichen Volkspartei.