Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. für wcggc'allcne Steuern infolge ^erftnat idbung er 11. Hundert werden. dürfen, des V» LtaatSausgaben ein Betrag biS zu 1500 (MX) Mk. werden. Fonds aus den Betrag von G Millionen Mark ge- nach Entnahme wieder ergänzt worden, so sind die ibm für das Erfordernis für leben Zuschuß hinaus hinaus sollen werden. erste Einlage wird ihm der Bestand des in Artikel 8 genannten AuSgleichfonds bei Abschluß thx EtatsjahrcS 1911 überwiesen. Dem Fonds darf alljährlich als Zuschuß zur Deckung der Die bis zum und die an dies m ordentlichen entnommen Ist der bracht oder Mittel, die Ter Gesthent »urf lautet* 91 r titel 1. Anpassen der Tilgungan dieHöhedesEisen- b a h n ü b e r s ch u s s e s ist deshalb geboten, weil der Anteil des laufenden S'aa'Sbausbalts an jenem Ueberschutz gegenüber den bisherigen Vorschlägen cr’öbt werden soll In der Vorlage vom 29. November 1909 (28. November 1910) war dieser Anteil ein chließlich deS Ersa'^betrages Als ersparte Zinsen sind in allen Fallen 3> ; vom der Beträge auszusetzen, die zur Tilgung verwendet lut uhemudK tuigavcn zcteiüct wvr- hessischen Lubivigsbahn) auf etwa 1 100000 Mk. vorgesehen Dieser Betrag soll setzt auf 1 5'0000 Mk hinaus- gesetzt werden. Es werden dann 400 000 Mk verfügbar, die zur Neuregelung der Bezüge der Beamten, Lehrer und Pensionäre, sowie ihrer Hin crblic- b en eit mi! verwandt werden sollen Aus den lieber chüssen der StaateciienbaLncii soll in gleicher D ise wie nach den bisherigen Vorschlägen ein Ausgleichs' und Til' gnngSfonds gebildet werden. Der zunächst zur nachhaltigen Gewährung des erwähnten Zuschusses an den laufenden Staatshaushalt dienen soll Ent prech nd der stärkeren JahreSentna! ine sol. sein Höchstbelrag von vier Millionen Ml. auf 6 Million«ii Ml hinausgcsetzt werden. zusließen, zur weiteren Schuldentilgung zu verwenden. lieber den Fonds ist besondere Rechnung zu stellen. Seine Zinsen fließen der allgemeinen Verwaltung zu Artikel 10. einem befont *rrn viu Etwaige Einnahmen des Fords über dies.ii \)i>d)ibetrag zur weiterer Schulden.ilgung verwandt bahnen (Artikel 4) zu tilgen. Zur Tilgung sind strl'ch unter Hinzurechnung der ersparten Zinsen zu verwend-.«: . 1. 2 5 »cm Hundert oes 9'ennbetrageS der Eiscnbahnichuld, 2. 1 vom Hundert des Nennbetrags der sonstigen Schuld nach btin jeweiligen Stand zu Beginn des Etatsjahres. Artikel 2. Bleibt die Reineinnghi. ^laatseisenbahnen in einem Jahre hinter dem Betrag von 3 Millionen Mark zurück, so ist das Tilgiingsfvll nach Artikel 1 um Den entsteh.nden Ausfall 5U ^uu'dic ersparten Zinsen ist N ic Vorschrift nicht anzuwenden. Artikel 3. Auf das Tilgungssoll iiuu, »uu.a 1 und 2 sind die Beträge onznrechnen. die auf Grund des Hauvtvoranscblages der trtaat :- Einnahmen und Ausgaben für die Tilgung i.ijug.ar weroen n) aus StaatSrcntemnitteln; bi aus den Abtragen aui Liefcninen Vorschüsse, die von der HouvtstaatSkasse aus Anleihe,nitteln an den Fonds für Ergänzung des Großherzogliei n cuienergentumS und an das Bad Nauheim genuihrt worden find. Wcrden aus der Reineinnahme aus pen Staatseiienbahnen andere als Eifenbahnanleihen getilgt, so sind die ersparten Zinsen ohne Rücksicht- auf die Höhe der verfügbaren Eisenbahnüberlchüfse zur Tilgung zu verwenden Die erforderlichen Mittel und durch den Hanvtvoranschlag der Staats-Einnahmen und -Ausgaben bf reitxustellen Der Betrag dieser Mittel ist ebenfalls von der Emninc abzuziel-en. die nadi Artikel 1 und 2 zur Tilgung «ms Dun (siieir bahnülerfd.iifi zu verwenden ist. Artikel 4. Als Reineinnahme ans Den Staatseisenbahnen im Sinn der Artikel 1 — 3 gilt der Anteil des Großherzogtums am Neber schuß ber Hessisch Preußlfclien Eifenbahngemeinschastsverwaltung abzüglich der tarauf ruhenden Lasten. Diese Lasten sind: 1 der Aufwand für die Berzmiung ber Euenbawtanleihen, soweit ihr Erlös tatsächlich bereits verausgabt ist. Maßgebend ist dabei der Durchschnitt dieses Aufwandes zu Beginn und am Ende des Etatsjabres. Für die Berechnung nach Artikel 2 Abf. 1 ist dieser Aufwand um 3> . vorn Hunden ber Erträge zu erhöhen, die in den vorausgegangenen Etatsjahren zur Tilgung ber Eisenbahnschulb verwendet worden sind: .. _ 2 die Ausgaben, die nach Artikel 10, Zitter 4 deS Swats- vertrages zwischen Hessen und Preußen über die gemeinschaftliche Verwaltung des beibervntinen (ftsenbabr. eii'-es vom 23 Auini 1MU. 1. Apilt dcgcjcne gesamte StaatSfchu b __________ Tag n u aufju.leönienbe Eiieubahnschuld ui aus der Reineinnahme des Großhc. zogtumS aus Den Staatseijen- Reglernngvd.tUt owv ben sind. und Tilgungsfonbe zu. Als Gemäldeausstellung des Kunftomins. Bon Paula Messer-Platz. Gießen, 29. Dezember. Der Besuch der Ausstellung des hiesigen Kunstvereins bietet dieses Mal einen besonderen Genuß, xrei aus wärtige Muistler haben sich eingefunden, die ziigleich drei verschiedene Techniken vertreten: ichnalerci, Zeichnung und 2en,§araiit =uerft L. Majeroeti Mm.cken mit Celbübern. Int ganzen fck>cint ihm Stoffliches bester zu liegen al-? Porträts in denen oft fdjtvone Flecke und Umrundungen störend wirken nne bei Dein Gesicht der ^aii»crui oder ben Aunen des „italienstäxn Wirten Maleriicher und die Stilleben gesehen, in denen es ihm Selingt, icreit. egen stand mit dein eigentümlichen Rci; I!tLc ftpTtpn Man beachte aus dem Bild „Aftern , wie Du neu rote Seide anders wiedergegeben ist als der weichere grüne Stoff daneben, und wie dieser wieder^ ander» bihanicl wird al» die Blumen selbst Tas beste ^tuck von Mascw»ki ist aber wohl der „Mann mit Pleite", wo alle ^arbcn bestimmt, aber ohne Sclmrfen hrnZAetzt ftndund wo d - Ganze wirkt wie aus einem glücklichen Augenblick, aus einem Guß hcrvorgegangen G Jahne- Dresden verzichtet gaih ont die ^a.rbe, ohne dabei das Malerische einzubüßen. Mo« nehtan^chm Zeichnungen und Radierungen, die meist auß•tomgn ®runD gegeben sind, wie wenig es aus die Menge der Larven ankommt um farbig Ku mir en. /6-rnlich gehört dazu em besonderes Talent, auf der Palette der Natur den Giunv ton zu entdecken, der über das Ganze dommu.it, und dOgU ienes zweite Helle oder dunkle Etwas zu stndcn, da» den Grundton erst zum herrschenden macht. Bon di^em besonderen Talent cibt Iechne eine Probe bei der Zeichnung Sinberföpfe". Nur der Himmel ist ausgebellt, aver wie plastisch, wie lebendig, wie farbig tst plotzltcls alle.' geworden' Ebenso bei dem „Seemann". aie]c beiden Bilder wie alle übrigen, »eigen em meisterliches Beherrschen der Zeichnung, eine Sicherheit der anatomischen Kenntnisse und eine gewisse Vorliebe sür einfache und natürliche Motive, die Jahne zum bedeutenden Künstler stempeln. Der dritte Aussteller ist O. Grill-Wien. Sein Aus- drucksmittel ist die Temperafarbe. Wo er versucht, mit ihr und der Kohle als scharfem Umriß zu arbeiten — wie in seinen farbigen Zeichnungen und überzeichneten Tempera —, da kommt er leicht in etwas Unruhiges, Unübersichtliches hinein. Tie Farbe neigt zu einem faden Waschblau wie bei den Bildern „Melk" und „Dürnstein" und bic Lri quTcn wie „in ber blühenden Wiese" s'inb hart und ungelenk. Ganz anbers, wenn er zum rein Landschaftlichen sich wendet. Es wird uns wahrlich nicht oft zuteil, solchen urwüchsigen, echten Kunstwerken zu begegnen, Kunstwerken, die uns ein Ereignis bedeuten, und die man innerlich test hält als Maßstäbe für spatere Kunst, ja für spätere Mtur eindrücke. An diesen Bildern ist alles groß gesehen, grofl empfunden und groß wiedergegeben. Es frappiert eine strenge Zusammenfassung der Formen, eine Verein«achung, die tast ans Kunstgewerbliche, Dekorative grenzt und dom so unendlich realistisch und naturgetreu wirkt. Tor Blick ist durchaus ouss Wesentliche gerichtet. Man empfindet, daß ni/ht nur der Pinsel, sondern auch die Seele die,es Künstler^ seinem Gegenstände gewachsen war. Nirgend- ist ein unsicheres Tasten, cm Zersplittern oder Benagen bemerkbar Ruhig und felbstverstandlick stehen die -tingc im Raum, als gäbe es keine Sdyvicngleit ber Komposition zu überwinden: ruhig und selbstversränbftch und die schwersten Farbenprobleme gelöst, als habe der Maler niemals mit Der Technik oder der Wiederaade dos Geschauten gc- riinqcn. Wie einfach find Die Bilder „Langenbat,ee und Leopolbstein" aufqebaul! Ihre Raumwirkung beruht, rote bei altitatienischen Meistern auf der Berennaung der Horizontale mit der Benftolen, auf der Kreuzform, wahrend bic Komposition von der „hohen Beitsch' und der „Brücke schon komplizierter ru?. Wie warm unb feucht ist bie (Abc und alle Gegen,.Inde'. Man .vurt ben tir^iivuiD, ber ben Schnee schmerzen macht und Die Kontraste von Der Gesetzentwurf über die Tilgung der hessischen Staatsschuld. bs. Darm stabt, 28. Dez. Nachdem der Staatsvoranschlag über die Staats Einnahmen und Ausgaben der Zweiten Kammer vor Weih, nachten vorgelegt worden ist, folgt heute bereits der Gesetz' cntwurf über bic Tilgung ber Steatsschulb Dieser G setz^ entwurs ist bekanntlich ein Vermächtnis bes vorigen Lanb- tags, bessen Verabschiedung deshalb umso dringlicher geworden ist. Erfreulich ist, daß durch die Erhöhung dee- Anteils des laufenden Staatshanslmlts an dem Eifenbahn- überfchuß von 1 100 000 Mark auf 1500000 Mart 400 000 Mark verfügbar werden, die zur Neuregelung der Bezüge der Beamten, Lehrer und Pensionäre sowie ihrer Hinterbliebenen verwendet werden sollen. Ti f r En luurf wird in einzelnen Artikeln wohl noch manche Aenderung erfahren. So wird man vor allem bestrebt fein, für die Aufbesserung der Beamtengehältcr wenn möglich cine h Here Summe herauszuschlagen. Man muf^babei allerdftigs in Betracht ziehen, daß eine schnellere Tilgung der Staats schuld, die fick, zurzeit auf etwa 475 Millionen Marl beläuft, ebenfalls im Interesse unserer Becuntenschasl li.gt, die dann weit eher in geregeltere Verhältnisse kommen kann, als dies jetzt möglich ist, wo der Staat als Schuldner alljähr lich eine recht ansehnliche Summe _aii Zinsen aufzubringen Trat. Es gilt hier eben nach zwei Seiten "in grv,je Fragen zu lösen, und die Aufgabe unserer Finanzmänner wird es fein, den rechten Weg zu finden. Bemerkenswert ist auch, daß der Höchstbetrag des Ausgleich- und Tilgungsfonds von 4 auf 6 Millionen Marl binaufgesetzt werden soll, wodurch ein nicht unerheblicher Zinsüberschuß der allgemeinen Verwaltung zugute lummen kann Sollten sich bic Verhältnisse so gestalten, daß die Einnahmen des Fonds den Hi.i.,ftbetrag von 6 Millionen Mark übersteigen, so sollen diese zur weiteren Schulden iLgung verwandt werden. Wir geben nachstehend die amtliche Erläuterung '.eses Gesetzentivu-rfes wieder: Der in der Thronrede angekündigte O^csetzentivurf über die Tilgung der Staatsschuld ist nunuiehr der Zwei ten Kammer zugegangen. Ter EnUvurf schließt sich in seinen Grundgedanken eng an die bisherigen Vorschläge zur gesetzlichen Regelung dieses Gegenstandes an. Ta- uach sollen zur Tilgung der Eisenbahnschuld und der bis zum 1. April 1912 begebenen sonstigen Staatsschuld zunächst solche Mittel verwendet werden, die dasur fetzt schon verfügbar sind. Es sind das einmal die Mittel ans den adgeluslen Staatsrenten, ferner die Abträge auf die Vorschüsse, die von der Großherzoglicheu Slaatshaupt- kasfe aus Anleihemitteln an den Domänen-Ergänzungs- fonds unb an das Bad Nauheim gewährt worden sind. Im übrigen sollen jene Schulden aus den Eisenbahi,Überschüssen getilgt werden. Anleihen für sonstige Staats- dedürsniste, die vom 1. 2lpril 1912 ab iwch ausgenommen werden, jind nach dem Entwurf grundsätzlich aus Mitteln der lausenden Verwaltung zu tilgen. Tic Tllgungssatzg sind die gleichcii wie in der Vorlage vom 29. November 1909 (28. November 1910). Neu ist die Bestimmung, wonach die sährlichc Tilgiingssumine aus der Ei>cnbahneln- nahme in solchen Jahren entsprechend gelurft werden soll in denen der Ueberschuß aus den Staatseinnahmen den' Betrag von 3 Millionen Mk. — b. i. ungefähr ber bisherige Iahresburchschnilt — nick)t erreicht. Ein solches- hell unb bunkel doppelt hervorhebt. Ucberhaupi herrscht in diesen Gemälden eine Abwechselung von warm und kalt, hart und iveich, rund unb eckig, eine weise Verteilung von ruhigen unb unruhigen Linien, von Ganzformen unb Teil- formen, baß man nur immer staunend des Meisters sich erinnert, ber trotz all dieses itteichturns den Beschauer zwingt, das als Wichtigstes zu ernpftnden, ivas er als solches sich gedacht Cber zieht bie Landschaft „scheidende Sonne" das Auge nicht geraöc aus jenen Fleck, wo die Sonne leuchtend Abschied nimmt? Erst wenn man da oben stand, erschließt sich der Blick nach und nach auch für die Schönheit der Welt, bie schon im Schatten liegt, unb die Stimmung klingt friedlich aus, wie fie ausklingt bei einem Sonnenuntergang, ben wir in ber Natur felbft erleben. Diese Bilder von (Wrul flößen eine Andacht ein, die man sonst nur vor der Natur unmittelbar fühlt Beim Anblick dieser Landschaften wie „Leopoldsteinersee" muß man alles Kleinmenschliche vergessen. Solche Ausstellungen bieten Kulturwertc, wie fie edler auch in einer Großstadt nicht gefunden werden könneii. Dem Kunstverein gebührt warmer Tank dafür. Auch sei hervor- geboben, baß bie Bilder diesmal besonders geschickt gehängt find. Wetter- und SporfausRtftten für die kommenden Leiertage. Tic Weih nachts feier tage sind in strömendem Stegen verrauscht, wie wir Mitteleuropäer es von den letzten Jahren her nicht viel anders gewöhnt waren. Zu verdanken hatten wir diese Wetterwendung zum Schlimmen wiederum einem wohlentwickelten Tiefdruckgebiet t . atlantischen Szeans, bas von England her uns einen De such abstattete und begleitet von seinen Trabanten, Den wohl bekannten Rand- wirbeln, die „eraiiirfcnben" Regen drachtc Die Englifie- rung unseres d tfd c;i linms mach! gute Fortschritte. Der- artige Wetterla fcn gestatten . em Winteriportler nur die theoretische Ausübung des Sportes. Etwas Schnee war ja weiligcn Etatsjahres. Artikel Nr. 505 Erster Blatt I6(. Jahrgang Freitag, 29. Dezember 19U S-S-SLL1111 Klr IE fr ■ zl 11 *1^111Ir I stis-ä (IiendtagunbtTreima); M ■ ■ ■ VX ■ JHk ■ ■ ■ ■ ■ ■ Wk ■ v | vv IW ■ W Fernsprech-Auf^lußer N ■ MM BkrauiwsnUch f den für die Rednfnon 118, V poliuldieii teil: August WS? General-Anzeiger für Oberhefjen Ess2 Hotaflonsbm« und Verlag der vrühl'Ichen Un>u..vuch und Sttinörudtrti kl. lange. Rcöattfon, «rpeöition und Dmdtrtl: Schulftra»« 7. dm bis oormüiaqs 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. An^eigenleU: H. Beck. Artikel 5. Tic vem l.^Apri! 191 j uu ,uc andere als Eifenbabnuoecke aus;uncd>ncnd Staatsschuld ist aus den durch ben Haupmar- anschlag b frfür brr i juli U i den Mitteln ;u-tilgen. Zur Tilgung find lährlich zu verwenden: 1 nundsßcns 1,9 vom x uiucri Dir im ii*rrbcnb< Zwecke auf- gcwcndcicn, 2 i.itnDcfienS 3 vom Hundcrk der im übrigen aufgewendeten, auf Anleihe |u nrbniend n Betrage, in beiden Iällen vom Jahr d r Krebirb.'willigung ab und unter Hinzurechnung der erfPorten Zinsen. Die z» werbenden Zwecken bestimmten Kreditbewilligungen sind alS ioldf im Hatwtvoranschlag der Staatseinnahmen unb -Ausgaben Lnnnbtrfl zu lennzeichnen. Anleihen, bu b. ;• . v iitiunirrtat dieses Gesetzes bereits bewilligt. aber noch nicht begeben find, m.rbni aus der Reineinnahme des Großberzogtums au» den Staatseifenbahnen mit lährlich 1 vvm vund rt bin Stlniibfuntmcn getilgt, die ausgenommen werden. Dir Tilgung bfflinnt ixm dem auf die Begebung rolqaibcn ElcUsiabr ab Di critknten Zinsen iuib auch hier utr Tilgung mit -u verwenden. Artikel 6. Aus ben Ttlgitngsrnilteln bei Artikel 1 und 3 kann auch die int Artikel 5 genannte Staatsschuld getilgt werden, ebenso umgekehrt di. ui ' ^iu..i.|u,mo aus den nach Artikel 5 berciliufldtcnbHi Mitteln. Der Tilgung wird cs gleichgeachlel, wenn die hierfür bestimmten Beträge zur Deckung neuer Kreditbewilligungcn oer« \ wendet oder auf das Soll bereits genehmigter '21 nlab.it verrechnet werd n. Die Nennbeträge der Eisenbahnschuld und der beim Jnkrast- lret n dieses Gesetzes begebenen sonnigen Schuld find bei Berechnung des Tilgungssolls :Ari. 1, Abs. 2) um die Brträge yi kürzen, die nach den beiden vorstehenden Absätzen aus ben Ttl- guiigsmi leln Ih r Artikel 1 und 3 zur Tilgung oder Perreämung verwandel werden. Artikel 7. Die Vorschriften dieses (W ie ej finden keine Anwendung auf die für Zwecke der Landeskredi.küsse unb der Landeslwpolhekcilbank begebenen und etwa noch zu begebenden Staatsanleihen. Artikel 8. Ter Artikel f- b"-’ •' > 'bfr 1x96, den Erwerb der Hessischen LudwigS-Eisenbahti, insbesondere die ?lufbringuna der hierbei crforixrlidKii Mittel bctr. tRegicrungebl. S. 147) tiitt außer Kraft, ebenso das Gesetz vom 26. März 1904 und 28. Mär; 1907 die Bildung eines Ausgle,c1»4svnds bett. (Regierungsblatt 1904 S. 110 und 1907 S. 250). Artikel 9. Nach Abzug der Beträge, die auf Grund der Artikel 1 bis .3 für bie Schuldentilgung alljährlich crjordcrlich find, fließt die Reineinnahme des Großbcrzogtums aus den StaatSeifenbahnen gfieQat ; durch Die Beträge, die nach Artikel 1—5 alljährlich zur Tilgung zu verwenden oder nach Artikel 9 dem Ausgleichs- unb Tilgungsfonds zuzuführen find, oder entnommen werden beftinniwn sich nach dem Ergebnis des BücherfchlufseS Der Ansatz erfolgt ohne Rücksicht auf bie Tilgung selbst von dem Etatsjal/r ab, das unmittelbar auf den Bücherschlnst folgt., 3-ür die Tilgung nach Artikel 9, Abs. 3, werden ersparte Zinsen nicht gerechnet. Artikel 12. Die für das einzelne Etatsjahc verfügbaren Tilgungsmittel sind spätestens bis zum Wlauf des dritten auf den Bücherschluß folgenden EtatsjahreS zu verweirdcn. Artikel 13. Dieses Gesetz tritt am 1. April 1912 in Kraft." Die Ausbildung der hessischen volksschnliehrer. rb. Darmstadt, 28. Dez. Bezüglich der Ausbildung der hessischen Volksschullehrer soll im nächsten Jahre eine wesentliche Verbesserung eintreteu insofern, als die schon seit einer Reihe von Jahren angcstrebtc C i n sü hr u n g eines sechsten Seminarjahres in die Wege geleitet und gleichzeitig die Prästaranden-Änstalten mit den Seminarien vereinigt werden sollen. Dieser Ausbau der Seminarien zu sechskl-assigen Anstalten stellten sich seit- her finanzielle Schwierigkeiten und der seit etwa 1901 einsehende, rasch zunehmende Lehrermangel hindernd in den Wog. Nachdem nunmehr aber der Lehrermangel überwunden und der Seminarneubau in Bensheim, sowie die Erweiterungsbauten in Alzey und Friedberg fertiggestellt sind, soll die Seminar- re form zu Ostern 1912 in den vorhandenen Räumen durchgeführt werden. Es ist dies nur möglich, wenn man ein P a r a l l e l s e m i n a r e i n g e h c n läßt und auf die in erster Linie zu empfehlende Aushebung d e r P r ä para n d e n a n ft a l t e n vorläufig verzichtet. An Stelle der Präparandenanstalten sollen später zwei- llässige Vorseminarien eingerichtet werden, die, wenn auch vorläufig von der Hauptanstalt räumlich noch getrennt, doch in organischem Zusammenhang mit dieser stehen. An den drei Hauptseminarien wären die vier oberen blassen je eines Hauptseminars von dem einen noch bestehen bleibenden Parallelseminar je zwei Klassen so lange unterzubringen, bis der fehlende vierteSeminarbau fertig- gestellt ist. Mit der Einführung eines sechsten Ausbildungs- jahres in den Lehrerseminaricn muß auch die Ausbildungszeit im Seminar für Volksschullehrerinnen um ein Jahr verlängert werden. Dadurch wird die Anstellung je zweier weiterer Lehrkräfte erforderlich. Auch der pädagogische Kursus soll später, wenn der neue Seminar- iehrplan voll durchgeführt ist, d. i. in etwa fünf Jahren, auf zwei Jahre ausgedehnt werden. Nach Umwandlung der Präparandenanstalten in Vorsemiuarien sollen die Vorsteher und Lehrer die gleichen Gehalte beziehen (B b 11 der Be- soldungsordnung) wie die Seminarlehrer haben. Mit dem Seminar zu Bensheim soll auch eine Uetz ungs s ch u le verbunden werden, in der den Seminaristen Gelegenheit gegeben wird, unter .Anleitung das praktische Unterrichten zu erlernen. Diese Uebungsschule erfordert vier Lehrer, einen davon provisorisch. Neven den Gehalten sollen dem Lehrpersonal besondere Vergütungen gewährt werden, die für den Leiter der Uebungsschule 300 Mk. und für jeden Lehrer 200 Mk. betragen. Die Reichstagswahlbewegung. Aus dem Wahlkreis Darmstadt-Groß-Eerau wird uns geschrieben: bs. Darmstadt, 28. Dez. Kaum ist die Kandidatur Werner zurückgezogen, so stellt flugs das Zentrum hier einen eigenen Kandidaten auf. Daß auch hier nur eine zwecklose Zählkandidatur vorliegt (wenn nicht andere Gründe für diese Aufstellung maßgebend waren), geht aus der Person des Kandidaten selbst hervor. Ausgerechnet den Frecheren von Hertling hat man sich erwählt mit der weisen Begründung, weil er ein geborener Darmstädter sei. Das Zentrum erreicht durch sein Verhalten nur, daß unter Umständen der fortschrittliche Kandidat Dr. Strecker und der Sozialdemokrat Dr. Quessel in die Stichwahl kommen. Dann hat die Sozialdemokratie ein leichtes Spiel, da das Zentrum sich bei der Stichwahl der Stimme enthalten wird, weil ihm ja Dr. Strecker aus mancherlei Gründen besonders unsympathisch ist. Fast will es scheinen, als folgten die Vertrauensmänner der Darmstädter Zentrumspartei einem Winke von oben. Wenn man sich die Person des Kandidaten ansieht, gewinnt diese Annahme sehr an Wahrscheinlichkeit. Die Reformen in China. Peking, 28. Dez. Die Kaiserin witwe!, Duan- schikai und die Mandschu-Prinzen verbrachten den ganzen Vormittag damit, die von der Friedenskonferenz in Schanghai gemachten Vorschläge zu beraten. Prinz Äulang und Prinz Tsaitao traten dem Plan entgegen, eine zahlreichere und mehr repräsentative Konferenz als die in Schanghai einzuberufen. Prinz Ching sprach sich dagegen für den Plan aus. Der Thron wurde schließlich dahin schlüssig, den Vorschlag anzunehmen. Infolgedessen ließ der Thron dem Kabinett die Weisung -ukommen, das iwtwendige Reglement für die Einberufung einer neuen Konferenz auszuarbeiten und die Delegierten der Friedenskonferenz in Schanghai davon zu verständigen, daß der Thron die Entscheidung dieser neuen repräsentativen in unseren Mittelgebirgen vorhanden, aber er genügte nicht dem Schiläufer. Doch ist unter dem Einfluß des abziehenden Luftwirbels — die West-(Rück-)seiten der Wirbel werden von falten, die Ost-(Vorder-)seiten von warmen Luftmassen gespeist — in den letzten Tagen iin Mittelgebirge neuerdings Schnee gefallen, der die Ausübung des Wintersports ermöglicht. So melden Hoherodskopf etwa 20 Ztm., Feldberg ^Taunus) 7—10 Zentimeter, Westerwald etwa 15 Zentimeter bei leichtem Frost in den Morgenstunden. Die allgemeine Wetterlage ist jedoch der Erhaltung dieser Schneedecken zunächst nicht günstig. Wenn auch ein von den Azoren her vorgedrungenes Hochdruckgebiet eine Unterbrechung der Niederschläge gebracht hat, so deutet sich doch an den Westküsten Irlands wieder fine nahende Zyklone an, die bald im Flachlande Regen und Erwärmung bringen dürfte. Die A u s s i ch t e n aus F r o st in den Niederungen während der Feiertage sind noch immer äußerst uugünstig. Dagegen darf damit gerechnet werden, daß in den Mittelgebirgen die Erwärmung nur rasck vorübergehender Narur ist, und daß am Sonntag und Montag wieder eine neue Schneedecke sich biildet. Denn die Südseiten vorüberziehender Luftwirbel rufen (in der freien Atmosphäre meist nur bis 500 Meter Höhe Erwärmung hervor, während die höheren Luftschichten gerade von Ablühlungserscheinungcn belro,sen n-erben, mit zunehmender Erhebung in steigendem Matze. Für Ausübung des Wintersports im Mittelgebirge durften die Feiertage wohl Gelegenheit geben, wenn auch teilte idealen Schnee^Verhältuifie zu erwarten sind. In den höheren alpinen Lagen sind die Verhältnisse natürlich wesentlich günstiger. Konferenz annehme, welche Regierungsform sie auch beschließen möge. Angesichts der Tätigkeit der Aufständischen in Schanghai fragen die Regierungsbehörden, ob die Aufständischen die lange Verzögerung, die bei der Einberufung der neuen Konferenz unvermeidlich ist, annehmen werden, obgleich die Haltung des Thrones keinen Zweifel darüber gelassen hat, daß er bereit ist, abzudanken, wenn die Abdankung das einzige Mittel ist, die gegenwärtige Krisis zu beseitigen. Gestern abend wurde das kaiserliche Edikt bekannt- gemacht, in dem der Thron seine Zustimmung ausspricht zu der vorgeschlagenen repräsentativen Konferenz, die über die .Regierungsform Chinas entscheiden soll. In einer gestern abgehaltenen Versammlung mongolischer Fürsten wurde beschlossen, die Unabhängigkeit der Mongolei zu erklären, wenn China Republik würde, andernfalls aber die Mandschus zu unterstützen. 8rhr. DAehrenihal über öle auswärtige Politik. Wien, 28. Dez. Die-Delegationen zur Erledigung des viermonatigen Budgetprovisoriums sind zusammengetreten. Im Vierer-Ausschuß der ungarischen Delegation führte der Minister des Aeußern, Frhr. v. Aehrenthal, über die auswärtige Politik aus: Wir wünschen einen baldigen A b s ch l u ß des Kriege s, weil es sich um einen Waffengang handelt zwischen einer uns verbündeten Macht und einem Staate, mit dem wir freundschaftliche Beziehungen unterhalten. Unser Interesse an einer baldigen Herstellung des Friedens ist um so intensiver, als bei einer längeren Kriegsdauer G e fa h r für die Erhaltung des S ta t u s q u o am Balkan entstehen könnte. Wir hegen die Zuversicht, daß die Gefahr nicht gleich eintritt. Die italienische Regierung,erklärte gleich beim Beginn des Krieges in unzweideutiger Weise öffentlich, daß sie an dem politischen Prinzip, welches die Erhaltung des Statusguo am Balkan zum Ziele hat, bestimmt festhalten wolle. Diesem Entschluß paßte Italien seine Haltung an.. Es ist zu wünschen, daß durch den Friedensschluß die Kraft und die Autorität der Türkei ungeschwächt erhalten wird. Darin wäre eine neue Bürgschaft für ein friedliches Nebeneinanderleben der Türkei und der Balkanstaaten gelegen. Der Minister besprach bann die Marokko-Angelegenheiten, wobei er indessen nichts neues vorbrachte, und puhr fort: Unsere Wehrmacht bedarf zur Durchführung ihrer auf den Schutz des Friedens und der Interessen der Monarchie gerichteten Aufgabe dringend der Kräftigung durch Erhöhung des personellen Bestandes. Diesem Bedürfnis soll durch die Wehrvorlagen abgeholfen werden, welche den Parlamenten seit geraumer Zeit vorliegen. Gestatten Sic, daß ich vom Standpunkte der überaus verantwortungsvollen Leitung der , österreichisch-ungarischen auswärtigen Politik die Ansicht ausspreche, daß durch die rasche Verabschiedung der Wehrvorlagen die eminent friedlichen Ziele der Politik der Monarchie eine wesentliche Förderung erfahren würden. Auch bei* Kriegsminister von Auffenbera trat für bie Wehrvorlagen ein. Der Ausschuß nahm fobann bas Bubgetprovisorium au unb beschloß, ein Vertrauensvotum für ben Minister bes Aeußern, Grafen von Aehrenthal, tu ben Bericht bes Ausschusses aufzunehmen. Morgen vormittag findet eine Plenarsitzung ber ungarischen Delegation zur Entgegennahme bes Berichtes bes Ausschusses statt. Nach ber Plenarsitzung trat ber Finanzausschuß ber österreichischen Delegation zur Vorberatung bes Bubgetprovisoriums zusammen. Minister des Aeußern Graf von Aehrenthal gab bie gleiche Erklärung ab wie in ber ungarischen Delegation, unb der Ausschuß genehmigte ebenfalls bas Bubgetprovisorium. Der italienisch-türkische Krieg. Rom, 28. Dez. Die Agenzia Stefani meldet aus Beng- hasi vom 27. Dezember: Aus zuverlässiger Quelle stammende Nachrichten geben die Verlufte bes Feindes während der W e i h n a ch t s t a g e aus ü tz e r 5 0 0 Verwundete an, unter denen sich auch einige Führer besanden. Ein Geschütz sei unbrauchbar gemacht worden. Einige Stämme verließen das türkische Lager. Aus Tripolis wird unter 27. Dez. gemeldet: Zahlreiche Gruppen von Arabern sammeln sich int Süden von Ain- zava. Nach einem Gerücht ist Munir Pascha und der frühere Chef der Gendarmerie in Tripolis in Gharian geswrben. — Ein Araber, der aus Accara in der Nähe von Birtobras zurück- kehrte, erklärte, bie Araber hätten beschlossen, die italienische Fahne aufzuziehen, sobald die Italiener sich der Ortschaft näherten. Tatsächlich gaben die Araber, sobald sie die Italiener bemerkten, Zeichen, daß sie sich unterwerfen wollten. Als die Türken dies erfuhren, seien sie mit anderen Arabern in das Dorf eingedrungen, hätten mehrere Männer, Frauen und Kinder getötet und die Ueberlebenden zerstreut. Ausland. Aus Frankreich wird von einem Aufsehen erregenden Bestechungsversuch eines — Staatsanwalts gemeldet: Der sozialistische-radikale Abgeordnete Ceecaldi erstattete dem Juslizminister bie Anzeige, daß ber Staatsanwalt Terror be la Valette ihn gebeten habe, seine Versetzung von Aix nach Tiemean in Algerien rückgängig zu machen unb versucht habe, ihn mit t au f en b Francs zu bestechen. Der Ministerrat beauftragte ben Justizminister, bie entsprechenben Stras- maßnahmen zu ergreifen. Cs heißt übrigens, daß Ceccalbi bie Angelegenheit auch in der Kammer zur Sprache bringen wolle. Staatsanwalt Terrol be la Valette leugnet ent- schieben den ihm zur Last gelegten Beftechnngsversuch. Die „Berliner Morgenpost" meldet aus Chriftiania: König Georg von England wird int nächsten Sommer, voraussichtlich zur selben Zeit wie Kaiser Wilhelm, eine Nordland r e i s e unternehmen. Ob eine Begegnung der Monarchen stattfinden wird, ist noch zweifelhaft. Lin romantisches Abenteuer des russischen Sesandten in Peking. Die „Berliner Morgenpost meldet aus Petersburg: Der hiesige französische Geschäftsträger übermittelte eine amtliche Beschwerde an den Minister des Aeußern gegen ben russischen Gesandten in Peking, Koro st owe tz. In der Beschwerde wird ausgeführt, der Gesarldte habe bie 16 jährige Tochter bes s r a n z ö s i s ch e u P o st ch e f s in Peking, Pirier, die Freundin seiner eigenen Tochter, verführt. Als sich die Folgen nicht mehr verbergen ließen, wollte Korvstowetz die Geliebte als chinesische Dienerin verkleidet nach Europa entführen. Der Vater des Mädchens ließ ben Eisen- bahnzug in Tientsin an halten unb reiste mit einem Extrazug mit seinem Schwiegersohn, beide mit scharfen Revolvern bemannet, ben Flüchtlingen nach. Inzwischen war das Mädchen nach Taku geflüchtet, wurde aber bei ihrer Einschiffung nach Tschifu angehalten uno heimgevracht. Der Ge,anbre verstellte sich mehrere Tage in Mutoen bei Verwandten uno reifte bann nach Petersburg ab. Der Vorfall ruft in ber Petersburger Gefelstcyasr ungeheure Sensation hervor. Tie Entlassung ttorostoweü' aus den Staatsdiensten fleht bevor. | Aus StcrSt uhO LairS. Gießen, 29. Dezember 1911. ** Tageskalender für Freitag, 29. Dez. Stadttheater: Das kleine Schokoladenmädchen. Anfang 8 Uhr. ♦ ** Der Kalender des Gießener Anzeigers für das Jahr 1912 wird morgen an unsere Abonnenten ausgeliefert werden. Wie es schon seit Jahren unsere Gepflogenheit ist, waren wir auch diesmal luieber bemüht, unseren Lesern einen Kalenber von Künstlerhanb zu bieten, ber auch als besondere Truckleistung Beachtung verdient. Der Entwurf stammt votr dem als Lehrer aus Wien an die Kunstschule in Frankfurt a. M. berufenen Herrn Jung- uickel, der aus der Schule Orliks hervorgegangen ist und sich seither namentlich in ber Holzschnetbekunft hN4 vorgetan hat. ** L e h r e r p e r s o u a l i e u. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Theodor Loos aus Gießen die zweite Lehrer- ftelle an ber Gemcindeschule zu Eckartshausen; dem Lehrer Wilh. Ri ö r s ch c l zu Viernheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Garbenteich. ** Uebertragen wurde dem Joh. Adelberger aus Michelstadt die Stelle eines Schreibgehilfen bei der Großherzogl. Brandvcrsichermtgskammer zu Darmstadt, dem Jak. Eckart aus Darmstadt und dein Ernst Lehleitner aus Rödgen die Stelle eines Schreibgehilfen. ** N e u j a h r s na ch t. Wir machen darauf aufmerksam, daß die Schutzmannschaft angewiesen wurde, in ber Silvesternacht gegen groben Unfug unb Abbrennen von Feuerwerks körperst mit aller Strenge vorzugehen und die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. ** Rohrbruch. Im Neuenweg entdeckten heute nacht bie Schutzleute einen Rohrbruch der Wasserleitung. Die alsbald veranlaßten Herstellungsarbeiten waren bis heute früh beendet, so daß eine Verkehrsstörung unterblieb. Landkreis Gichen. △ Klein-Linden, 28. Dez. Eine wohlgelungene W^e i h- n a ch t s s e i e r veranstaltete unser K r i e g c r v e r e i n im Saale der „Deutschen Eiche". Die Schulkinder ftihrlen unter Leitung des Lehrers Keil vier sttmmtmgsvüle Weihnachtsspiele vor, während andere Kinder passende Gedichte vortrugeu. Dazwischen sang inan schöne Weihnachtslieder und Choräle. Am Schlüsse wurden die mitspielenden Kinder von dem Weihnachtsmann beschenkt. — Hausen, 29. Dez. Am 2. Weihnachtsfeiertag hielt der hiesige Turnverein seine Weihnachtsfeier ab. Ter Schardt- sche Saal war bis auf den letzten Platz besetzt, unb auch in den Gängen ftfiiiben Gäste. Nach einer Begrüßungsansprache des 1. Sprechers K. Engelhardt trug Fräulein Zöller einen Prolog vor. Dank, der Hingabe des Lehrers Zöller und aller Mitwirkendeu, konnten einige gutgcspielte Theaterstücke folgen, die von allen Zuschauern großen Beifall ernteten. Die Panse füllten Konzertstücke und gemeinsam gefangene Lieder ans. Nach Beendigung der Theaterstücke hielt ein flotter Tanz viele Gäste bis zur frühen Morgenstunde zusammen. -4 Lich, 28. Dez. Große Wassermassen führt infolge des anhaltenden Regenwetters eben die Wetter mit sich. Vielerorts ist sie über bie Ufer getreten, so daß der Wiesengrund zwischen hier und Bessingen auf wette Strecken unter Wasser steht. Die Alb ach oder das Hohlwasser, einer der stärksten Zuflüsse der Wetter, ist zu einem reißenden Pach geworden. Auch der sog. Weidgraben, der im Schloßgarten der Wetter zufließt und im Sommer fast trocken bleibt, ist riesig angeschwollen und hat bereits die Ufer verlassen. △ Harbach, 20. Dez. Fast hätte sich dieser Tage hier ein schweres Bahnunglück äugetragen. Das Fuhrwerk eines Gießener Geschäfts geriet an der Kolbenmühle auf der alten Straße in einen tiefen Graben und die Pferde stürzten auf die Gleise der Bahnstrecke Grünberg — Lich. Es war ein Glück, daß kurz vorher der letzte Zug die Stelle passiert hatte. Der Knecht rief um Hilfe, unb Leute aus der Kolbenmühle eilten nach Ettingshausen, um Hilfe herbeizurufen. Nach zweistündiger Arbeit gelang es, bie Pferde aus der gefährlichen Lage zu be* freien und das Fuhrwerk flott 511 machen. Die Pferde erlitten nicht unerhebliche Verletzungen. Warum ist auch die alte Straße nicht abgesperrt? , = Allertshausen, 27. Tez. Ter Kr i eg erver ein „Ernst Ludwig zur Treue" beschloß am 2. Weihnachtstag, daß das Fahnenweihfest am 9. Zuni stattfinden soll. Ter Kriegerverein besteht int Januar drei Jahre. Er erhielt 1909 ichon eine Fahne ohne Wappen für den Preis von 200 Mk., in bie jetft das Wappen des Großherzogs kommt. Kreis Büdingen. 8 Büdingen, 28. Dez. Die diesjährige Spielzeit des Kappenmacher'fchen Theater-En,embles geht heute zu Ende. Als letztes Stück wirb „MeyerL* gegeben. Man wird bie Künstler mit Bedauern scheiden sehen, da auch dieses Jahr einige recht hübsche Stücke gegeben wurden. KrriA Alsfeld. 8. Burggemünden, 28. Dez. Ein bedauernswerter Unglücksfall ereignete sich in der Nacht zum dritten Weih- nachtSfeiertag. Schreinermeister Theis fiel so unglücklich, daß er sich eine schwere Gehirnerschütterung zuzog. Dr. Kißner aus Nieder-Ohmen leistete die erste Hilfe und veranlaßte die sofortige Ueberführung des schwer verunglückten Mannes zur Klinik nach Gießen. Der Bedauernswerte ist nun noch gestern abend bei der Operation in Gießen seinen Verletzungen erlegen. Kreis Lauterbach. ~ Dirlammen, 28. Dez. Einen plötzlichen Tod hat ein hiesiger in ben siebziger Jahren stehender achtbarer Bürger erlitten. Als er nach dem Besuch einer Theatervorstellung, die unter Leitung des Lehrers Schmidt durch die hiesigen Schulkinder aut 2. Weihnachtsabend veranstaltet war, nach Hause gehen wollte, wurde er unweit seiner Wohnung von einem B l u t st u r z befallen. .Nur mit Mühe konnte er noch seine Wohnung erreichen, wo er alsbald starb. = Wallenrod, 28. Dez^ Dummejungenstreiche sind einem hiesigen Dienstmädchen sehr verhängnisvoll geworden. Ms das Dienstmädchen eines hiesigen Bäckermeisters mit Austragen von Brötchen in Strondors beschäftigt war, wurde es dort durch schulpflichtige Kinder mit Steinen beworfen, tvovon einer das Mädchen derart ins Auge traf, daß es in bie Augenklinik nach Gießen verbracht werben mußte. Es. besteht Gefahr, baß bas Dlädchm das Auge verlieren wird. Krets Friedberg. L. Bad-Nauheim, 28. Dez. Das letzte seither noch offene Badehaus VIII. ist nun auch geschlossen worden. Btttte Niärz 1912 werden sie wieder geöffnet. Jetzt können nur noch im Elisabethenhaus und im Konitzkysttft Bäder verabfolgt werden. In letzterem werden von nun an Bäder aller Formationen gegeben. Ltoch sind über hundert Kurgäste hier. m. Ober-Mörlen, 28. Tez. Mit großer Freude wurde es begrüßt, daß neben der Fahrstraße nachdem Winterst ein von utr Gr. ^oriwerwattuug Dap-Nauhmut vin P r 0 111 c- nadenwcg angelegt wurde. Ter Weg soll jetzt nach mmislerttner Verfügung wieder verschwinden. Tie Forstverwaltung har nämlich, ohne die Gemeindevertretung Ober-Mörlen, deren Cigcittum der Wald ist, zu fragen, den Weg Herstellen lassen (etwa 145 000 Quadratmeter), Bäume gefällt u)to„ bis die Gemeinde Einspruch erhob. Nachträglich sucht nun die Forstbehbrde die Genehmigung nach und bot 50 Mk. Entschädigung für das Gelände. Der Gemeindevorstand war damit nicht zufrieden und. wandte jich^ 5« 'Km* pA* t rrn Darm s.s® x , ?urde c d „ u« r^£ bie hrige Spielzt'l bei mdies grhl heule ? gegeben. 2lan en, da auch ourden. ;n bedauttnSivttlek ium Diittf" ;;»( so unglücklich' E Dr-.^n« und oeranlablcÖIf lickten Man»" t nun noch yP*> n VerlePnSk" Leichen sektton A5^ -SÄ iw» TodeS-Anzcige. Verwandten, streunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Stachrtchi, daß gestern Mittag 1L Uhr meine liebe strau, unsere gute treusorgende Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Arau Elisabeth Rötzer gtb. Silhtbroni m Alter von 50 stahren nach langem, schwerem Leiden an st entschlafen ist. 7694 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: ft. Rößer. Wieseck, den 29. Dezember 1911. Die Beerdigung findet Samstag, den 30. Dez., nadnn. 2Uhr, vom Lterbebause, stungfernstraße 6 aus statt. Qiuungvfr\1ximinfltn mi: Bt» beule abend o4 <9 Erkrankte in da-> städtische itrank mtzou» nm eingelirierr. davon sind 3h verstorben ?ir iv Verstorbenen einschließlich der gestern in st rank °urdedemr^ n k Älb n kt ^emcinbi ^y^oer aus 3d.6yer,-08L ^bgvi bit Stelle batauf auimerk. ^enheute nacht Herleitung. -Ze ivaren bü heult 8 unterblieb. krankunaen ein, die bei zwei Männern zum Todes ihrtrn. Dem „B. I." zufolge ist auch ein Ausseher bei» Asyl? unter Berflisruilg^erjctxnuungen rfranh Tie fortgcfc^i einlaufenben Dralttiiachrieinen melden die Zahl der loten stets höher und nach den neuesten Meldungen ist noch kein Ende zu erhoffen Air erhielten folgende Telegramme: Berlin, 28. Dez Nachdem gestern abend der Arbeiter Voigt, der mit vielen anderen unter Bergtftung9erscheinungcu gestorben ist, im 34aubaufe obbuiirrt worden Ivar, ergaben die ge traueren Untersuchungen tm Inm:ut für Infmion-krankhei en. daß eine ansteckende «krankbeit, etwa Cholera. Irvbua oder Genickstarre, vollständig ausgeschlossen ist Gebetmrat Gafikv, der Tireftor de. Instituts für Infeklionskrankbetten, ist der Ansicht, daß e4 sich um eine B a kt er t e,t a i f t Vergiftung bandelt, eine Erscheinung, die äußerst feiten ist, unb die Geheimrat Gafflh m feiner Prarr» nur einmal und war in Darmstadt beobachtete. Bestimmte Bakterien, die mit Nahrungsmitteln in Berührung kommen, erzeugen ein Äi't, bad schon als solches in den Magen des Esser» gelangt uno fid) nicht erst dort entwickelt. Verdorben im landlausigen Sinne sind diele Daren nicht Sie befinden sich also nickt im VerwesunaSproieß, obwohl sie einen Geruch entwickeln, der sofort jedem Mensch n auffallen muß Tie bedauern-werten Opfer, deren 3inne durch Not und Entbehrungen, teilweise durch Alkohol abgestumwl war n, bemerkten btefen (’krud) nicht Irgend eine Gesabr itlr gesunde Menschen lteyt nicht vor, da diele Nahrungsmittel Vergiftung nickt übertragbar ist. Berlin, 28. Dez. Nack den angestellten Ermittlungen in den Krankenhäusern bei dem Verein für erste Hilfe und im Äwl für Obdachlose sind nun von über hundert Erkrankungen etwa 30 tödlich verlausen. Tie genaue Zahl amugeben, ist ganz unmöglich, da fortgesetzt neue Krankheitsfälle gemeldet werden So sind von Mitternacht bi- beute morgen sechs Uhr rot eher 21 Personen und tm Xlaufe des Vormittag- 10 Personen vorn Asyl nach dem strankenbause gebracht worden. Auch in dem Männersaale deö Berliner AlnlvereinS in der Wiesenstraße ist beute cm 38 jähriger Arbeiter an Erbrechen und iträmpten erkrankt und auf dem Wege -um Krankenhause gestorben Berlin. 28. Dez. Don drei gestern in einer Scheune bei Hermsdorf übernachtenden obdachlosen Männern sind zwei an Krämpfen gestorben Der dritte entfernte fick, nachdem u v^chwerberührend an vaS Ministerium, mit dem Erfolge, vaß der Promenadenweg durch Um hacken bi- zum Februar n. I. wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt und mit Wald- fulhtmt bepflanzt wird Nachdem die Ober-Mörler Gemeinde vt tbrem Recht gelangt ist, wäre eS zu begrüßen, wenn sie sich damit zufrieden gäbe und den Promenadenwi-a zu Nutz und Frommen der zahlreichen Touristrtr bestehen 1 retze. ^lürtenDiira uitu iHtinnncffm. rm Darmstadt, 28 Dez Ein Schadens euer ist heute Nacht gegen drei Ubr in dem Laboratorium der ' Landwirtschaftlichen Versuchsstation ausgebrocken Das Fetter war in dem Deckengebälk zwischen dem Erd und über cn'choß ausgcbrochen. Zunächst ging die Feuerwehr mit der Gassprttze vor, dann drang man in das daus ein unb legte das Wehtif frei, worauf man den Entstebungsherd bekämpfen konnte. Das Feuer ivav bald gelöscht, hätte aber leicht große. Umfang annehmen können. Hessen-Nassau. [] 91 u6 dem Kreis Marburg, 38. Dez. Der langjährige frühere Beigeordnete dec Stadt Welter, Rentier Deora Hausmann, beging zu Weihnachten mit feiner Temadln- das Fest der goldenen Hochzeit. — Der in den 40t r Jahren stehende Zimmermeister Linker aus Roth, cm kräftiger Mann, wurde gestern abend bei WolfShauseu von Unbekannten überfallen und so schwer verletzt, daß seine Ueberftihrung in die Klinik zu Marburg erfolgen mutzlc. w Frankfurt a. M., 28. Dez. Fn der heutigen Ltadtoerordneten - Sitzung legte Oberbürgermeister AdickeS den Entwurf deS neuen HauShaltplaneS vor. Ta die Mehrausgaben 1600000 T1L die Mehreinnahmen aber nur 860000 Mk. betragen, so bleibt ein Fehlbetrag von 750000 Mk. zu decken. Der Magistrat hofft jedoch ohne bteuererhohung auszukommen. w Fulda, 28. Dez. Tie Nachricht, daß der bei einem Liebesdrama schwer verletzte 9llthaudler Ziegler gestorben sei, erweist sich als unrichtig. Er ist am Leben unb soll, wenn keine Kompltsationen hinzutreten, noch zu retten sein. F.C. Wiesbaden, 28. Dez. (Sestern abend hat sich der Buchhalter C. Dexheimer vom hiesigen Allgemeinen Vorschuß- und Sparkassen-Vcrein an dec Kaiserbrücke vom Zuge überfahren lassen. Der Unglückliche war sofort tot. Dexheimer hatte sich gestern morgen 10 Uhr au8 seiner Wohnung entfernt, war jedoch nicht auf seinem Bureau erschienen. Em Grund zu seiner bedauernswerten Tat läßt sich nicht angeben. Da nach Mitteilungen der Direktion des Dor- schußocreinS Unregelmäßigkeiten im Geschäft nicht vorliegen, Friednck-dain •himiuner brr nbau» Mcabit vici Personen Danksagung. Mir di- nieltn Seroeife h-rzUchcr T-ilnahm« beim Hmscheiden unserer lieben Mutter, Brußmutter. Schwiegermutter. Schwester, Schwägerin und Tunte Frau Anna Kranenberger Wwe. geLScbiniilt sagen aufrichtigen Dank. Die tieftrauernden Hiuterbliedeue«: Afvl gewesen find, konnte bisher nicht» ermittelt werden Tas ■> Magnii.n» teilt roeaeu der bekmnten Ber- llbr wurden Todes Anzeige. aifleti freunden und Bekannten die fchmerzlickc Mitteilung, daß mein lieber Mann, unser guter Datcr. 2obtL Bruder und Schwager Heinrich Spaar nach langem, schwerem Leiden gestern sauft fn dem Herrn entschlafen ist. ("OB Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Reiskirchen, den 29. Dezember 1911. Die Beerdigung findet Sonntag, den 31 Dezember, 2 Uhr statt. andere» irrgrbma al» bic 'eurige Untersuchung ebenial!> unter Vergiftung» mdiehiungen verstorbenen Boigt den Mann wnderzuerktnnen, icddier ihm Büdinge verkauft hatte. Emil Fischbach Telephon 267 GIESSEN 8elter*weg 24 Hanistirbeltssihlllt von Sri. Landniann Kiesten, Süd-Anlage 7. Beginn des Unterrichts in allen weiblichen Handarbeiten sowie ftunitarbeiten, Brandmalerei, Dreckrand, sdtnincrct, Ledervlastik. Borrellan und tittaSmalerer ufw. Donnerstag, den 4 ^auuar 191-. AuSwaruae gon*e oder teilweise Kennon jm_i?aujc____ R B Darmstadt, 29 tu Der Fiiianzaussckust der 2 Kammer begann heute feine Tätigkeit mit einer Bor befvreckung icker Den Ztaatsvoranschlag und verteilte die 'Be- nd'tcrftattunfl unter feinen Mitgliederii Die meisten Mügli. der behielten ihre seitherigen Abschnitt' bn 'r' - — über d.ii Voranschlag bed Ministeriums Biograph Plockstr, 010438 Preiswerte Täsc^weme p. FL 1.10. Niersteiner p. Fl. 1.20 1.25 1.20 » 7885 Sonderverkauf unterstellt. 7195 Der Vorstand. M. Kann M. Kann taMsera 33 Ludwigstr. 26 Telephon 239 Ferner bringe ich mein alkoholarmes Kraft- Der Vorstand» V*»/12 hier in empfehlende Erinnerung. 7615 Klnematograph Babnbosstraße 54 (010433? Babnbosstrane 51 g oooooooooo Loh, Mühlstr. 31. [v18/“ Flasche W per Heute H Neuheit! Neuheit! it letzter // // Orangen n »50<40w Der (olO396 Hell. Kalbfleisch Seltersweg 12. Telephon 285. 010435 -I • ii ii 100 125 135 150 150 180 Bei Einkäufen von Ausstattungen treten Vorzugspreise ein. 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