750 'M. , Qis • vM. 25-26 «M. ms. einen fetten Bullen 2ie Angebote sind lusschrift, verschlossen achmittagtz 2 Nhr, > woselbst die Eröff. Käufern Vorbehalten. erSrod. 6114 agogium . Sie nimmt Schüler kleinen Klassen wird eilt und nimmt tnön= en.surfriitti ZSK°^ Ä abends 8-^ *» 'ÜÄ 7 ffÄÄÄ ? ’gääSa Berschiedene^..— Sektiontiiesfl D.fcOe. A.-*' Nr. 255 Zweiter Blatt 161. Jahrgang Erscheint tSgllch mit Ausnahme deS Sonntag». Tie „«lefeenet Zamilievblätter" roerben dem »Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit« tragen" erscheinen monatlich zweimal. Gtehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Zreitag, 6. Gttober 1911 Rotationsdruck und Verlag bet Vtühl^chen Universität» - Buch- und Steindruckerei. 9L Sangt, Eichen. Redaktion, Erpedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 51. Rcdaktion:^^112.Tel.-Adr.:AnzeigerDieben. 3um Zusammentritt des österreichischen Neichsratr. Im Schatten der Tripolis-Asfäre trat der österreichische Reichsrat, der sich Ende Juli vertagt hatte, am 5. Oktober zu einer etwa 75 Tage umfassenden Herbstsession wieder zusammen. Sein Arbeitsprogramm ist seit einiger Zeit bekannt. Soll er sich doch beschäftigen 1. mit der Erledigung des WebrgesetzeS, 2. mit der Turchfährung einer großen wirtschaftlichen Aktion, wie sie während der Somnierscssion gelegentlich der Fleischnotbesprechung von der Regierung bereiiv angetundtgt und durch die Wiener Hungerrevolte zur Notwendigkeit geworden war, 3. mit der Durchführung einer neuen verbesserten Vorlage betreffend die Sozialversicherung und 4. mit der Lösung der Wasscrstraßenfrage durch eine Gesetzesvorlage, die Galizien, Niederösterreich, Böhmen und Mähren umfaßt, aber nur die dringlichsten Forderungen befriedigt, viujjcc der natürlich notwendigen Verabschiedung des Budgctprovisoriums tommcn weiterhin in Betracht: ein Lokalbahngesetz, die Beamtcngehaltsfrage, die Diätenfrage (Pauschalierung der ois jetzt im Abgeordnetenhause üblichen Tagegelder) und die Erneuerung der Gc- schäftsordnung, die, zur Abwehr der Obstruktion bestimmt, eine Verlängerung auf ein weiteres Jahr erfahren soll. Lin solches Programm klingt natürlich sehr stolz. Mau müßte aus seinem Umfange entnehmen, daß der österreichische Ministerpräsident wirllich eine Zweidrittelmehrheit im Abgeordnetenhause hinter sich hätte — auf die Erste Kammer kommt es hier weniger an. Man müßte danach auch annehmcn, daß Oesterreich ein nationales Ltaats- ganzes bildete, und man müßte völlig vergessen, daß es noch eine zweite Reichshälfte, nämlich Ungarn, gibt, das in Sachen der Wehrvorlage und der Durchführung der großen wirtschaftlichen Aktion, soweit davon die gemeinsame Zollgesetzgebung berührt wird, ein sehr gewichtiges Wort milzusprcchen hat, das auf Oesterreich um so wirkungsvoller ist, als es in seiner nationalen Zerklüftung dem in dieser Beziehung gefestigten Ungarn' ziemlich hilflos gegenübersteht. Und unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, bedeutet das Arbeitsprogramm des Reichsrats nur Schall und Rauch. Wer da beobachtet hat, daß von den 17 österreichischen Partikularlandtagcn nur 4 (Böhmen, Niederöslerrcich, Vorarlberg und Triest) wirklich zusammengetretcn sind, weil es in den übrigen 13 eine Obstruktion gibt, die jede ersprießliche gesetzgeberische Tätigkeit unmöglich macht, der wird zugeben müssen, oaß es um Oesterreichs innerpoli- tisches Leben heute ärger denn je bestellt ist. Auch der böhmische Landtag, dessen Zusammentritt sich ja glücklich ermöglichen ließ, fristete nur ein Scheindasein; fein Erfolg besteht lediglich darin, daß es ihm gelang, die vom Statthalter Fürsten Thun wieder eingeleuete Ausgleichs- akrion insofern zu fördern, als sich Deutsche und Tschechen bereitfitiden ließen, den nationalpolitischen Ausschuß in Permanenz zu erklären, die Beratungen über den Ausgleich also auch nach Schluß des Böhmischen Landtags fortzu- s etzen. Ter österreichische Reichsrat ist nur dann arbeitsfähig, wenn die Tschechen seine Arbeit nicht durch Obstruktion stören. Tenn mit Sicherheit vermag Herr v. Gautsch heute nur auf die Polen und den Deutschen Nationalverband zu rechnen, nachdem die Ehrisilich-Loztalen, die bei den Juniwahlen zusammengebrochen sind, erklärt haben, eine Politik der freien Hand führen zu wollen, und die im neuen Reichsrat verstärkte Sozialdemokratie, trotz innerer Zerklüftung, noch immer Manns genug ist, Herrn v. Gautsch Steine in den Weg zu legen. Unter diesen Umständen wirft natürlich der Ministerpräsident Köder nach allen Seiten aus. Aber er scheint dennoch dem Frieden nicht zu trauen. Tenn vor wenigen Tagen wußte die „Neue Freie Presse" zu melden, daß Frhr. v. Gautsch die Absicht habe, einen deutschen und einen tschechischen Landsmannminister zu ernennen, ja, er wolle sogar, wenn sich die parlamentarischen Verhältnisse im Laufe der Session klären sollten, sein bisheriges Ministerium vollständig parlamentarisieren. Gesetzesvorlagen, wie die Ausbesserung der Beamtengehälter, die Erweiterung des Lokalbahnnetzes, sowie vor allem die große wirtschaftliche Aktion zur Linderung des Notstandes, fallen hier, auch was die Stellung der Sozialdemokratie anbelangt, natürlich sehr ins Gewicht, so daß Frhr. von Gautsch zweifellos sein Bestes getan hat, um die Arbeitsfähigkeit des österreichischen Reichsrats wenigstens bis Weihnachten zu sichern. • Gin Revolveranschlag in der ersten Sitzung. Tie erste Sitzung des österreichischen Abgeordnetenhauses war wegen eines glücklicherweise unschädlich verlaufenen Redolveranschlages auf den Justizminister stür- nlisch erregt, lieber den Fall Cartwright gab der Ministerpräsident eine Erklärung ab, die in Deutschland wenig befriedigen wird. Es ist doch recht fraglich, ob er sich darauf stützen konnte, es seien durch die Angelegenheit „weder innere noch äußere Verhältnisse der Monarchie berührt" worden. Wien, 5. Okt. Das Abgeordnetenhaus ist wieder zasammengetreten. Es begann heute die Beratung der Teue- rangsanträge. Der Sozialdemokrat Adler griff den Justizminister Ritter von Hohenburger wegen der harten Urteile in dem Prozeß gegen die Ollakringer Umzügler heftig an. (Lebhafte Protest- und Unterbrechungsruse durch die Sozialdemokraten.) Währe ndderLärms zenenf euerteplötzlicheinJn- d-ividuum von der linken Seite der zweiten Galerie gegen die M i n i st e r b a n k, aus der sich der Justizminister uiid der Unterrichtsminister befanden, vier Schüsse mb. Es wurde niemand getroffen. Tes Hauses bemächtigte sich eine unglaubliche Aufregung. Sofort wur- d»m sämtliche Ausgänge des Hauses geschlossen und die Suche mach dem Täter aufgeiwmmen. Tie Sitzung wurde unterbrochen. 2er Täter wurde schließlich in der Person eines neunzehnjährigen Dalmatiners ermittelt. Er gab an, Sozialist z i sein, und er habe den Justizminister erschießen wollen. Nach einer anderen Meldung ist der Täter ein 2 6 j ä h r i g e r Arbeiter namens Negus Bavrack aus Sobenice in Dal- maticn. Er riet bei der Abgabe des Schusses: „Hoch der Sozialismus!" Tie ungeheure Erregung, welche sich des Hauses bemächtigte, dauerte auch nach der sofort vom Präsidenten an« geordneten Unterbrechung der Sitzung fort. Ter Justizministcr war Gegenstand lebhafter Beglückwünschungen von allen Seilen. Während der Pause kam es zu ununterbrochenen sehr heftigen 5t o n t r o o e r t c n zwischen Sozialdemokraten und C h r ist l i ch s o z i a le n. Auf die 5Vunbc von dem Attentat erschien der Mini st c r p r ä s ident und die übrigen Mitglieder der Regierung im Sitzungssaalc. Auch der Polizeipräsident von Wien begab lieb in das Abgeordnetenhaus. Tie Spuren dec Schüsse sind an der Ministerbank und unterhalb der Prasidcntencstrade sichtbar. Eine Kugel wurde aus der Estrade gesunden. Sämtliche Eingänge des Parlaments werden von der Polizei streng bewacht und gesperrt. Nach der Festnahme des Täters wurden die Galerien geräumt. Nach über einstündiger Pause wurde die Sitzung wieder ausgenommen. Ter Präsident sprach das tiefste Bedauern über den Vorfall aus und erklärte, es seien strenge Maßnahmen angeordnet, um eine Wiederholung unbedingt zu verhindern. (Lebhafter Beifall.) Es folgen neue lärmende Auseinandersetzungen zwischen Sozialdemokraten und Abgeordneten der deutschen Parteien. Ter Präsident unterbricht neuerdings die Sitzung und beruft eine Obmännerlonserenz ein. Nach Wiederausnahme der Sitzung nach 3 Uhr nachmittags, setzte der Abg. Adler seine Rede unter immerwährenden itürmifchen Schlußrusen bei den Deutschen und Ehristlichsozialen fort. Adler drückte sein tiefstes Bedauern über das Attentat eines Unzurechnungsfähigen aus. Nachdem er unter lebhaftem Beifall seiner Parteigenossen und lärmendem Protest der anderen Parteien seine Rede beendete, ergrin Ministerpräsident Gautsch das Wort und erklärte, der verbrecherische Anschlag war nicht bloß gegen die Minislerbank, sondern gegen das Haus und gegen den Parlamentarismus gerichtet. ^.Stürmischer Beifall.) Der Präsident weist auf die täglich in öffentlichen sozialdemokratischen Versammlungen gehaltenen aufreizenden Reden hin, welche eine unverkennbare Aehnlich- feit mit der heute gehaltenen Rede des Abg. Adler hätten. Er könne sich schließlich nicht wundern, wenn es zu solchen Der» brecheriichen Attentaten komme. Ter Ministerpräsident verliest unter stürmifchem Beifall der Sozialdemokraten und unter Protest- rufcn bei den Deutschen, die gestern von dem Abg. Adler in einer Voltsversammlung gehaltene Rede und schließt: Sie sürchten sich nicht und ich lürchte mich auch nicht. Wir werden uns absolut nicht abbringen lassen, die Ordnung und die Gesetzlich- keir ausrechtzuerhaltcn. (Lebhafter anhaltender Beifall bei den Ehristlichsozialen und Deutschen.) Ter Fall Cartwright im Abgeordnetenhause. Am Schluß der Sitzung beantwortete der Ministerpräsident die Anfrage Sommer und Ge.'nossen über das in der „Neuen Freien Presse" veröffentlichte, dem englischen Botschafter Cartwright zugeschriebene Interview. Der Ministerpräsident erklärte: Namens der Negierung muß ich dem Bedauern darüber Ausdruck geben, daß der Vertreter einer befreundeten Macht hier zum Gegenstand von Erörterungen und Angriffen gemacht wurde. Durch die in Rede st ah ende Angelegenheit sind weder innere noch äußere Verhältnisse der Monarchie berührt. Tie Regierung ist infolgedessen nicht in der Lage, zu der Angelegenheit Stellung zu nehmen oder weiteres zu veranlassen. Nachdem noch der Abg. B a e ch l 6 (Christlichsozial) die Minister zu dem glücklichen Ausgang des Nevolveranschlags beglückwünscht und die Verantwortung für die Tat den Sozialdemokraten zugewiesen hatte, wurden die Verhandlungen nach einer Reihe von Anfragen bezüglich der heutigen Vorfälle abgebrochen und die Sitzung geschlossen. — Nächste Sitzung morgen. Die polizeiliche Untersuchung über den Revolveranschlag im Abgeordnetenhause hat bisher folgendes ergeben: Der Täter ist ein vor drei Tagen zugereister Tischlergehilfe Njegus. Er kam eigens in der Absicht, den Jusrizminister-zu erschießen nach Wien und setzte sich bereits vorher in den Besitz einer Browningpistole. Mittwoch nachmittag verschaffte ein Bekannter, namens Paulin, der der sozialdemokratischen Organisation angehört, für beide Eintrittskarten für das Parlament durch Vermittlung des sozialdemokratischen Abgeordneten Widholz, ohne daß dieser wußte, für wen die Karten bestimmt waren. Njegus ließ sich durch Paulin den Präsidenten und den gerade aus der Ministerbank sitzenden Minister von Hochenburger und Graf Stürgkh zeigen.. Während der Rede »des Abgeordneten .Adler gab Njegus fünf Schüsse ab, von denen einer zwischen den beiden Ministern hin durch ging. Kein Schuß traf. Einer versagte. Paulin wurde ebenfalls verhaftet. Ob er von dem Vorhaben Njegus wußte, ist unbekannt. Eine Aufforderung des bosnischen Landtags an den Grafen Aehrenthal. Serajewo, 5. Okt. Ter Landtag wandte sich heute telegraphisch an den Minister des Aeußern Grafen Aehrenthal mit der Bitte, alle zu Gebote stehenden Mittel anzuwenden, um jedes weitere Blutvergießen ini türkisch-italienischen Kriege zu verhinder n.________________________________ Deutscher Protestantentag. ~ Berlin, 5. Okt. Unter sehr zahlreicher Beteiligung wurde heute in den Festsälen des Landesausstellungsparkcs der 25. Deutsche P rote st a n t e n t a g eröffnet. Anwesend waren SB er tretet des freien Protestantismus aus den verschiedensten Teilen des Reiches, ferner solche aus Belgien, Holland, England und der Schweiz. Ter Vorsitzenbe Reichstagsabg. Schrader wies in seiner Begrüßungsansprache auf die Bedeutung der gegenwärtigen kirchlichen Kämpfe hin, welche der inneren Gesinnung die ihr zukommende freie Bahn verschaffen wollen. Zuerst sprach Pfarrer D. Kirmß (Berlin) über Religion als Kulturmachi. Ter Redner führte u. a. aus: Man wird uns sonderbare Schwärmer nennen, uns Leute des treten Protestantismus, die wir zusammengekommen sind, um uns zu erbauen an dem Gedanken, daß die Religion nicht an der Kultur sterben wird, sondern im Gegenteil im höchsten Sinne kulturschaffend ist, die höchste Kulturmacht. Tas ChristeMum weicht nicht vor der neuen Kultur, sondern will und wird eine neue Kultur schaffen, ^a zu der Kultur, wie sie ist, zu der Kultur, auf die die heutige I Zeit so stolz ist, hat das Christemum das beste beigetragen. Freilich: nicht alle Religion ist kultnrbildend. Es gibt Religionen, die in dieser Hinsicht sehr zurücktreten, sogar direkt kulturfeindlich sind. Andererseits gibt es auch außer dein Christentum Religionen, welche kulturbildend gewirkt haben. Deshalb lautet unser Thema nicht: „Tas Christentum als Kulturmacht", sondern „Tie Religion als Kulturmacht", damit nicht der Ansa-ein entsteht, als wollten wir behaupten, das Christentum allein wirke kulturschaffend. Gemeint ist in unserem Thema die fulturbilbenbe Macht des religiösen Prinzips. Ta aber bas religiöse Prinzip seine höchste Tarstellnng und Verwirklichung im Christentum gc- funben hat, so haben wir es hier mit dem Christentum, genauer dem Protestantismus als Kultnrmacht zu tun. Den Gegenvortrag hatte Prof. D. Bousset (Göttingen) übernommen, dessen 'Ausführungen sich aus der gleichen Bahn bewegten. Von stürmischem Beifall begrüßt, verbreitete sich sodann Pfarrer Lic. Traub über die Theodizee, welche Boussct al3 Wissenschaft abgelehnt habe. In die Theodizee aber treibe den Menschen nichts anderes als das Vcrhälmis von ^Kultur und innerer Kraft und Selbständigkeit der, einzelnen Seele. Der Geist ist an die Materie gebunden. Diese Zusammenbindung sei etwas von dem Undenkbaren an der seltsamen Weisheit Gottes. Warum ist der Menscl-engeist in den Leib hincingesetzt und von dessen Funklicnen abhängig? Tas gleiche Verhältnis besteht zwischen Menschheit und Zivilisation. Wenn Gott diesen merkwürdigen Gang mit der Menschheit gehe, dann müsse er ihr damit auch etwas sagen wollen. Ter Mensch befindet sich bann auf der Höhe, wenn er sieht, wie wenig er braucht, sobald wir oben' miteinander leben, kommen Vechälttrisse und kulturelle Forderungen an uns heran, über die wir nicht hinauskönnen. Der Redner sagte, er wolle keine Kulturscligkeit predigen, aber er mache täglich von dieser Kultur selbst Gebrauch unb könne sich bie Er-' scheinnngen des täglichen Verkehrs ohne unsere kulturellen Fort- Ichritte überhaupt gar nicht denken. Kulturrausch sei ein Unsinn, Kulturseligkeit dagegen ein ästhetisches Gefühl, bas nichts taugt. Man dürfe nicht durch theoretisches Gegenüberstellen von Wirklichkeiten die innere .Wahrhaftigkeit des unmittelbaren Lebens verlieren. Professor Schmiedel (Zürich) hob hervor, daß das Christentum die Wahrheit des Menschentums, also dessen Blüte sei. Die Kultur dürfe nicht Selbstzweck werden. Ter Mensch, der fein Inneres der Religion öffnen will, muß sich selbst so hohe Ziele stecken, daß die ilUltur selbst nicht mehr genügt. Demut ist tat- sächlich eine der wesentlichsten Seiten der Religion. Dann sollte es aber auch gelingen, für das Problem der Theodizee eine religiös befriedigende Löfung zu iinben. Die Religion ist die beste Kulttir des Menschen, sie nruß sich aber seinem Innenleben so anpassen, daß seine Natur nicht unterdrückt wird. Wir sind alle Subjettivisten, unb wenn wir unseren Geist ber Hebung unb Forderung durch bie Religion hingeben wollen, bann bars die Religion nicht mit Forderungen an uns herantreten, bie für unseren Geist unb seine Subjektivität unannehmbar finb. Ueber- zeugungen, bie unser Eigentum werden sollen, müssen wir uns selbst erwerben können. Nicht jede Form des Christentums ist daher geeignet, diese höchste Kultur eines geistigen Innenlebens! zu wecken, sondern nur jene Form, welche dem wirklichen Christentum entspricht. Wenn in der theologischen Welt mehr von Religiosität und weniger von Religion gesprochen würde, wären wir weiter und einiger. In der 2. Hauptversammlung am Nachmittag sprach Pxoll D r. .G ustav Krüger (Gießen) über „Christliche Freiheit in Glauben und Lehre auf dem Grunde des Evangeliums".- Er suchte in feinen Ausführungen bie Frage zu beantwortens Berttägt sich recht verstandene christliche Glaubensfreiheit mit ben Anforderungen, bie unsere Landeskirchen an ihre geistlichen unb weltlichen ©lieber stellen, unb wenn nicht: kann Raum geschafft werden für das richtige Verständnis der Glaubensfreiheit innerhalb ber Kirche, ober muß sic weichen unb sollen ihre Anhänger sich außerhalb ber Kirchenmauern für ihren Glauben eine neue Heimat suchen? Diese .Fraae aber sei gleichbebeutend mit der anderen: Wie stellt sich bie Kirche unb wie soll sic sich zum Bekenntnis stellen? Diese Stellung zum Bekenntnis sei innerhalb der preußischen Landeskirche nicht so einfach unb durchsichtig.- Zwar seien bie altkirchlichen Bekenntnisse im Orbinattonsvorhalt ber Geistlichen nur als Zeuge für bas in der Heiligen Schrift enthaltene Gotteswort aufgerufen, unb ber Oberkirchenrat habe noch vor kurzem erklärt, baß ber Gebrauch des apostolischen Glaubensbekenntnisses bei ber Konfirmation nicht als gesetzltche Verpflichtung auf ben Wortlaut einer Bekenntnisformel gemeint sei. Aber bem stehe nicht bie Auffassung unzähliger Geistlichen und Laien entgegen, die gerade in diesem Wortlaut Eckstein unb Funbament bes Christentums erblicken wollen, foftbern auch eine frühere Aeußerung bes Kirchenrats selbst, wonach bie Erzählung von der jungfräulichen Geburt des Erlösers das teure unb unantastbare Heiligtum ber Gemeinbe fei, enblich auch ber Charakter; des Bekenntnisses als einer wohlüberlegten und feftgefügten Formell Eine geschichtliche Prüfung der Sätze des sogenannten zweiten- Artikels, die sich als geschichtliche Tatsachen geben, zeigen nun freilich, daß ber Glaube an die Jungfrauengeburt nicht Bestandteil der ältesten christlichen Heilsprebigt gewesen sein könne, und schon baruin sei es ausgeschlossen, bie Anerkennung dieser lieber* licferung als für einen evangelischen Christen heilsnotwendig zu bettachten. Aber das ganze Dogma von ber Gottmenschheit/ das bie katholische Kirche geprägt habe, sei von dem Weltbilbe und von ber Weltanschauung der Antike unabtrennbar. Wer dieses Wellbilb und diese Weltanschauung nicht mehr besitze, für ben sei notwenbig auch das Dogma babingefallen. Der Vor- tragenbe meint, daß ber Ewigkeilsgedanke der christlichen Reli- gion vom ieroeiligen Weltbilde uno der jeweiligen Weltanschauung unabhängig sei und zieht ben Schluß, daß eben darum Weltbild und Weltanschauung unmöglich ben Maßstab für die Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche bilben können. Wie man es nie* manbem im Namen bes Christentums wehren dürfe, baß er an Engel glaube, obwohl ber Glaube an Engel mit bem Christentum gar nichts zu tun habe, so wenig könne man jemandem im Namen des Christentums wehren, sich seinen Gott und Christus in Formen vorzustellen, die mit dem alten Weltbilde unb mit der alten Weltanschauung unverträglich stnb. , Nur wenn das anerkannt würbe, sei Hoffnung vorhanden, daß sich bie evangelischen Christen in einer unb berfelben Kirchengemeinschaft zusammen-. iinben. .(Beifall.) Den Gegenvortrag über bas gleiche Thema hatte Pfarrer Freberking ».Berlin- übernommen. Am Abenb fanden eine Sonderversammlung freigefinnter Mitglieder ber Gemeindekörperschaften ^Presbyterien) unb Synoden, sowie eine Sonder versammluitg von Geistlichen statt. 5(. Hauptversammlung der deutschen Philologen und Schulmänner. ' ~ Posen, 5. Oft. III. «m heutigen dritten Verhandlungstage der 51. Hauptversammlung Deutscher Philologen unb Schulmänner sprach Professor Tr. Eckart Freiburg l B - über „Die Reformation im' Spiegel des gleichzeitigen englischen Dramas". Schulrat Pro- feiler Dr. Caver (Münster) sprach über „Wilhelm v. Humboldt ttts Orgamsator des preußischen Mldungswesens". Professor Dr. Pfuhl (Posen) sprach in einer Sektionssitzung über das „Herbariumirn Unterrich t". Es handelt sich um das Pflichtherbarium, das Pflanzen enthält, die den Schülern im Unterricht geliefert sind. Zu den betreffenden Körperteilen der gepreßten Pflanzen werden Überschriften gesetzt, die in vielen Fällen Philologie und Biologie miteinander verknüpfen. Das Herbarium vertritt als Unterrichtsmittel den Grundsatz: Begriffe ohne Anschauungen sind leer, Anschauungen ohne Begriffe sind blind. Im weiteren Verlauf der allgemeinen Sitzung machte der Vorsitzende Professor Lehmann (Posen) bekannt, daß ein Ausschuß gewählt worden sei, bestehend aus den Professoren Schenkel (Graz), Geheimrat Professor Förster (Breslau), Professor G e r ck e (Breslau) und Professor S k u t s ch (Breslau) als Mitglieder der von dem Weidmannschen Verlage gestifteten Spende. Professor Schenkel (Graz) berichtete im Auftrage des geschafts- führenden Ausschusses zur Erhaltung der Grazer Jubiläumsspende über den Beschluß, eine illustrierte Geschichte der ersten fündig deutschen Philologentage anfertigen zu lassen, und zwar durch Professor Gercke. s .hierauf sprach Professor Wechsler (Marburg) über „Die Beziehungen zwischen Weltanschauung und Kunstsachen". Er wies auf das zunehmende Interesse für Philosophie hin, das sich bei allen Nationen 'mit aufstrebender Kultur zeige und behandelte dann die helenesche und Kantsck)e Auffassung der Philosophie. Ter Drang nach Weltanschauung sei die Forderung des Tages, sie sei für alle Wissenschaften von großer Bedeutung, sie stelle neue Probleme, besonders der literaturgeschichtlichen Forschung. Ter Redner führt näher aus, von welcher Bedeutung die Weltanschauung für das Kunstschaffen der Dichter, Maler und Bildhauer ist und erläutert das an Moliöre, bei dem besonders drei Wertbegriffe immer wiederkehren: die persönliche Freiheit, Natürlichkeit und vernünftiges sittliches Handeln. Professor Weber (Breslau) sprach in einer Sektion über ,chen Unterricht in der alten deutschen Geschichte im Dienste der staatsbürgerlichen Erziehung". Au- Stadt und Land. Gießen, 6. Oktober 1911. • • Tageskalender für Freitag, den 6. Oktober: Stadttheater: „Der Meister von Palmyra." Anfang 8 Uhr. • * In Audienz empfangen wurden vom Großherzog am Mittwoch u. a.: Oberstleutnant v. Knobelsdorfs, Kommandeur des Landwehrbezirks Gießen, und der Rektor der Landesuniversität Prof. Dr. König von Gießen. • • Richterpersonalien. Der Großherzog hat den Gerichtsasseffor Gustav Schneider in Oppenheim zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Offenbach ernannt. ** Zeppelin-Luftschiff „Schwaben" in Gießen und Marbur g. Es ist nicht ausgeschlossen, daß es den Bemühungen des Hessischen Vereins für Luftschiffahrt gelingt, das Zeppelin-Luftschiff „Schwaben" zu einem Besuch unserer Gegend zu veranlassen. Voraussetzung ist, daß sich eine genügende Anzahl von Fahrtteilnehmern hierfür meldet. Das Luftschiff würde alsdann in der zweiten Hälfte dieses Mvnats von Frankfurt nach Marburg fahren, um dort zur Aufnahme neuer Fahrgäste eine Landung vorzu- nehmen. Wenn sich aber aus Gießen und Umgegend eine größere Anzahl Passagiere melden sollte, so wird der Verein versuchen, daß auch in Gießen eine Zwischenlandung bewerkstelligt wird. Bei voller Besetzung des Luftschiffes würde der Preis für Hin- oder Rückfahrt für jeden Passagier 175 Ml. betragen. Meldungen für die Mitfahrt sind an das Physikalische Institut Marburg zu richten. Auch die Gießener Ortsgruppe des Hessischen Vereins für Luftschifffahrt -nimmt solche entgegen. ** Ein für das Kriegervereinswesen wichtiger Erlaß wurde neuerdings vom hessischen Ministerium getroffen. Seither unterlagen die Bereinsschießen (Preisschießen) der .Kriegervereine der Stempeln flicht, deren Höhe nach der Bevölkerungszahl der betreffenden Orte bemessen wurde. Auf eine Eingabe des Kriegerverbandes Hassia, die Vereinsschießen von der Stempelpflicht zu befreien, wurde vom Ministerium angeordnet, daß auf Grund des Artikel 10 des Urkundenstempelgesetzes, wonach einzelne Angel eg enh-eiten, sofern sie dem öffentlichen Interesse dienen, für stempelfrei erklärt werden können, Scheibenschießen jeder Art (einschließlich Preisscheibenschießen), die von den der Kriegerkameradschast Hassia angehörenden Vereine veranstaltet werden, in allen Fällen stempelfrei sind. ** Oessentliche Lesehalle. Im September wurden 1704 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 933, Zeitschriften 222, Jugendschnflen 259, Literaturgeschichte 10, Verdichtungen und Dramen 19, Länder- und Völkerkunde 43, Kulturgeschichte 22, Geschichte und Biographien 33, Kunstgeschichte 13, Naturwissenschaft und Technologie 87, Heer- und Seewesen 14, Haus- und Landwirtschaft 6 , Gesundheitslehre 4, Religion und Philosophie 23, Staatswissenschaft 12, Sprachwissenschaft 4 Bände. Nach auswärts kamen 40 Bände. Starkenburg und Rheinhessen. — Offenbach, 5. Okt. Die hiesige Handels- ffäsmmer hat in ihrer letzten Sitzung u. a. folgendes beraten: Der Verfassungsausschuß der Stadt Offenbach hat beschlossen, den Fortbildungsunterricht auch für die weibliche Jugend obligatorisch zu machen. Man bezweckt in erster Linie auf diese Weise die volksschulentlassenen .Mädchen mit hauswirtschaftlichen Kenntnissen auszustatten. Mit Rücksicht aus die vielen in der Offenbach er Industrie beschäftigten Arbeiterinnen, (die dann jschulpstichtig würden, wird der Ausschuß für allgemeine Handels- und Gewerbeangelegenheiten beauftragt, unter Hinzuziehung von Vertretern der in Betracht kommenden Branchen die einschlägigen Verhältnisse nochmals eingehend zu untersuchen und dem Plenum Vorlage über das Ergebnis feiner Beratungen zu machen. Bei früheren Anlässen hat die Handelskammer Offenbach bereits zum Ausdruck gebracht, daß sie dem Gedanken der bauswirtschaftlichen Ausbildung der weiblichen Jugend sympathisch gegenüber steht. Abgesehen von anderen Ursachen ist tn erster Linie mitveranlaßt durch die außergewöhnliche Dürre dieses Sommers eine besorgniserregende Neuerung notwendiger Lebensmittel bereits eingetreten oder steht noch zu erwarten. Von der Erwägung ausgehend, daß hierdurch mit in erster Linie die gewerblichen Arbeiter und infolgedessen die Industrie nachteilig tangiert werden, hält sich die Kammer nach den ihr gesetzlich obliegenden Aufgaben für berufen Und verpflichtet, darauf hinzuweisen, daß die bisher von der Reichsregierung bettrirften Maßnahmen, so dankenswert sie auch sind, nicht als ausreichend erachtet werden können. Namentlich in leisenbähn- und zolltarislicher Hinsicht müssen, wenn auch nur vorübergehend, entsprechend dem herrschenden Notstand außergewöhnliche Anordnungen getroffen werden. Angesichts der Wichtigkeit der Angelegenheit wird be- sschlosfen, an die hessischen Handelskammern wegen eines beschleunigten gemeinsamen Borgebens heranzutreten. m. Offenbach, 5. Okt. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten bildete die Stellvertretung des Bürgermeisters den Gegenstand einer längeren Erörterung. Der Vorsitzende, Deig. Rach, berichtete über die bekannten Vorgänge, die demnächst den Kreisausschuß beschäftigen werden. In der Aussprache hierüber sprach sich Stadtv. Ulrich gegen die Beschrün- tung des Selbstverwaltungsrechtes der Stadt aus. Er ist der Ansicht, daß die erste Entscheidung dieser Angelegenheit nicht dem hiesigen, sondern einem auswärtigen Kreisamt auferlegt werden müsse, weil nach seiner Ansicht der Kreisrat Lochmann voreingenommen (ei und dadurch ein Urteil herbeigeführt werden könnte, das der Sache nicht günstig sei. Weiter empfiehlt er die Heranziehung eines auswärtigen Juristen ohne gesellschaftliche und sonstige Verpflichtungen. Nach längerer Aussprache wird demgemäß beschlossen und außerdem werden die Stadtverordneten Dr. (Sui au und Dr. Katz bestimmt, die mit dem Bürgermeister oder einem Beigeordneten den Standpunkt der Stadtverordnetenversammlung vertreten sollen. — Gegen die Teuerung wurden von der Versammlung 30 000 Mark bewilligt, die von der Bürgermeisterei zum Einkauf billiger Lebensmittel verwendet werden sollen. Namentlich gilt eS dem Einkauf billiger Kartoffeln. Die Abgabe der von der Stadt besorgten Lebensmittel erfolgt in beliebigen Mengen gegen Barzahlung an Leute, die der zweiten Steuerklasse angehören. Bei oiefer Gelegenheit regte Stadtv. Bruhns )ie Gewährung einer Teuerungszulage für städtische Arbeiter und Unterbeamte, die demnächst erörtert werden oll, an. — Für die Wiederinbetriebnahme der Wasserleitung an der Tempelseemühle und Errichtung einer Jnfiltrations- anlage in der Hin ter mark werden 240 000 Mk. bewilligt. Hessen-Nassau. 0 Marburg, 5. Okt. Die Arbeiten zur Errichtung einer elektrischen Straßenbahn sind in vollem Gange. Die meisten Schwierigkeiten macht das AriSwechseln der Schienen bei der Universität und in der erst vor einigen Jahren gepflasterten und mit Zement ausgeqossenen Uni» versitätsstraße. Man hofft, daß anfangs nächsten Monats die Strecke vom Bahnhof bis zum WilhelmSplatz betrieben werden kann. Wegen der Aufbruchsarbeiten ist der Pferdebahnbetrieb teilweise eingestellt. F. C. Vom Westerwald, 5. Okt. Der Ausfall der Kartoffelernte ist hier als gut zu bezeichnen. Man notiert je nach Qualität 4,40—4,60 Mk. für 100 Kg. Universitäts-Nachrichten. Hk. Marburg, 5. Okt. Professor Dr. Friedrich König, Direktor der chirurgischen Klinik und Poliklinik in Greifswald hat den.Ruf an die hiesige Universität angenommen; er wird hier Nachfolger des nach Königsberg i. Pr. berufenen Geh. Rats Professor Friedrich. Gras wolff-Mettermch vor Gericht. 4 Berlin, 5. Okt. Zu Beginn der heutigen Verhandlung gibt zunächst der Staatsanwalt die Erklärung ab, daß der Angeklagte geftern behauptet habe, der Justizminister habe in die Untersuchung insofern eingegriffen, als er Anweisung gab, das Verfahren nicht zu schließen, der Staatsanwalt habe sich damit eines ungesetzlichen Eingreifens schuldig gemacht. Diese Auffassung sei durchaus falsch. Er habe aus den Akten festgeftellt, daß keine einzige Awveisung des Justizministers ergangen sei. Tie Verteidiger widersprechen dieser Auffassung und beantragen, hierüber den Untersuchungsrichter Dr. Dreist und ferner den deutschen Botschafter in London, Grafen Wolff-Metternich als Zeugen Zu laden; den Grafen darüber, ob eine Anfrage der Justizverwaltung an ihn ergangen fei, ob er die Austragung des Prozesses wünsche. Die betben Anträge werden abgelehnt. In der Begründung wird aber ausgeführt, der Angeklagte konnte der Meinung sein, daß eine solche Anfrage wirklich stattgaftmden hübe. Zeuge Privatsekretär G e i b l e r war früher im Hause Wertheim tätig und hatte den bestimmten Eindruck, daß der Angeklagte Hoffnungen auf die Hand der Frau Dolly Landsberger machen flennte, 'iJ’cia.'u Wertheim selbst sei eine völlig hysterische Person. Ter Angellagte erklärt hierzu, daß Wolf Wertheim ihm einmal versprochen habe, ihn zur Besichtigung eines Gutes einzuladen, das 2 Millionen Mark wert sei und das er seiner Tochter Tolly als Heiratsgut überlassen wolle. Der Angeklagte schloß hieraus, daß er Wolf Wertheim als Schwiegersohn angenehm war. Es kommt bann zu einer längeren Erörterung über einen Wechsel, den der Angeklagte, wie er behauptet, einer Lebedame als Geschenk gegeben haben will, während die Dame behauptet, sie habe dem Grasen für den Wechsel ein Darlehn gegeben, der Wechsel sei aber nicht eingelöst worden. Eine Klärung in der Angelegenheit gelingt nicht. Es kommt aber hierbei zu einem sehr erregten Austritt. Der Staatsanwalt stellt fest, daß der Verteidiger, Rechtsanwalt Dr. Jafsß, die Adresse der Zeugin dem Gericht nicht zur Verfügung gestellt habe, obwohl er sie genau gewußt habe. Rechtsanwalt Dr. Jaffe erklärt, daß er diese Behauptung als durchaus ungehörig zurückweisen müsse. Schließlich wirft der Verteidiger dem Vertreter der Anklage noch vor, eine Unwahrheit gesagt zu Hüben und die Akten nicht zu kennen. Der Vorsitzende ruft den Verteidiger zur Ordnung. Nach gegenseitigen Erllämngen zur Sache ist der Zwischenfall erledigt. Nach einigen weiteren Zeugenvernehmungen soll die Mittagspause eintreten. Der Vorsitzende teilt vorher noch mit, daß der Angeklagte am gestrigen Tage, da die Mittagspause unerwartet zeitig eintrat, kaltes Essen bekommen habe, wofür er den Gefängnisdiener mit „verfluchte Bande" bezeichnete; der Gefängnisdiener habe Strafantrag wegen Beleidigung gestellt. Der Vorsitzende bringt dann ein Telegramm der Frau Wertheim aus Meran zur Verlesung, in dem sie sich darüber beschwert, daß hier Briefe von ihr zur Verlesung gebracht wurden, die aus längst vergangenen Jahren stammten; sie bitte in ihrem gegenwärtigen Aufenthaltsorte bei Meran kommissarisch vernommen zu werden. Es kommt dann wieder zu einem unangenehmen Zwischenfall. Ter Staatsanwalt hält der Zeugin Gräftn Metternich vor, sie hätte geäußert, sie wisse genau, daß das Gericht mit dem Urteil bereits fertig wäre, 'es pmrde auf ein Jahr Gefängnis lauten und 6 Monate der Untersuchungshaft würden in Abzug gebracht werden. Der Staatsanwalt fragt, woher sie diese Kenntnis habe. Die Gräfin erflärt in großer Erregung, eine kompetente Persönlichkeit in Wien habe ihr das gesagt. Sie fügte hinzu, sie benutze die Gelegenheit, um hier offen zu erklären, sie habe das Gefühl, daß ihr Mann nicht vor Richtern, i onber n vor Scharfrichtern st eh e. Der Staatsanwalt beantragt hierauf gegen die Zeugin drei Tage Haft. Der Gerichtshof zieht sich zur Beratung zurück und verhängt, nachdem die Zeugin die Bemerkung mit ihrer großen Erregung entschuldigt hat, gegen sie eine Geldstrafe von 100 Mark. — Es kommen dann noch einige weitere Betrugsfälle zur Sprache. Die iBetoei^au^ nähme gestaltete sich entgegengesetzt den Angaben des Angeklagten. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter Dreier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.> Gießen, 5. Oktober. In Nr. 227 Ihres geschätzten Blattes erschien ein Artikel, den der Verband deutscher kaufmännischer Genossenschaften Ihnen unterbreitete. Hierin ist ganz sachlich bemerft, daß dem Lebensmittelhandel zu Unrecht der Vorwurf gemacht wird, die Teuerung mitverschuldet zu haben, denn eine derartige Beschuldigung beruht auf vollständiger Unkenntnis der Sachlage. Jeder Gnzelne weiß, daß die ungünstigen WitterungSverhältnisse, speziell die anhaltende Dürre in diesem Jahre die erhoffte reiche Ernte fast aller Lebensmittel sehr reduzierte. Weder der Zwischenhändler, noch der Tetaillist kann für diese Naturereignisse verantwortlich gemacht werden, denn beide sind den Konjunkturen auf den Weltmärkten unterworfen und im eigenen Selbsterhaltungstrieb bestrebt, ihre Einkäufe so zu gestalten, daß dem Konsumenten jeder errungene Vorteil zu statten kommt. Unerklärlich ist uns deshalb, warum dieser staatserhaltende Mittelstand geschädigt werden soll durch Bildung von Einkaufsgenossenschaften, die erfahrungsgemäß — bei der Vielseitigkeit der Artikel in der Kolonialwarenbranche —■ nicht mehr bezwecken können, als der ehrliche Zwischenhandel. Tie Konkurrenz auf diesem Gebiete sorgt ohnedies schon^ hinreichend dafür, daß eine künstliche Teuerung durch die Händler niemals hervorgerufen werden kann. märfte. fc. Wiesbaden, 5. Okt. H e u- und Strohmarkt. Angefahren waren 17 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: H e u 10.40— ll.00 Ulf., Stroh (Richt st roh) 5.60—6.00 Ulf. — Frachtmarkt. Haier 18.60—2 .00 9)1 f. Alles für 100 Kilo. Spielplan öes Gießener Staüttheaters. Direktion: Hermann ©teingoetter. Dienstag, den 10. Oktober, abends 8 Uhr »2. Dienstags-Abonne» ment--Vorstellung): „Die Kinder der Exzellenz." Ende aegen IO1/, Uhr. Mittwoch, den 11. Oktober, abends 7 Uhr (2. Mittwochs- Abonnement-Vorstellung) : „Der Meister von Palmyra." Ende gegen 10‘/4 Uhr. Freitag, den 13. Oktooer, abends 8 Uhr (2. Fiei- tags-Abonnement-Vorslel1ung>: „Nora oder Ein PuppenheimV Ende lü# Uhr. Sonntag, den 15. Oktober, nachinittags 3% Uhr, bei Volkspreisen: „Glaube und Heimat." Ende 5'/, Uhr. Abends 7% Uhr, bei gewöhnlichen Preisen: Neuheit! .Polnische Wirt- scha't." Vaudeville-Posse mit Gesaiig in drei Akten von Kraatz ii. Okonkoivski. 'Musik von Jean Gilbert. Ende 10'/, Uhr. 2Cird?lid?e Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 8. Oktober, 17. nach TrinitatiS. Kollekte für die evangelischen Gemeinden in Oesterreich. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9VL Uhr: Pfarrer Schwabe. Feierliche Erötzmmg des Konfirmandenunterrichts für die Kinder aus der Markus- und Militärgemeinde, wozu die Eltern und Angehörigen der Kinder eingeladen werden. Vormittags ll1/* Uhr: Kinderktrche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Matthäusgemeinde, wozu die Eltern und Angehörigen der Kinder eingeladen werde»:. Donnerstag, den 12. Oktober, abends 8 Uhr im Markussaal: Bibelstunde (ausgewählte Psalmen), Pfarrer Schwabe. Die Vereinigungen der fonfirmierten Jugend nehmen ihren Anfang: in der Matthäusgememde für die männliche Jugend am Sonntag, den 15. Oktober, für die weibliche Jugend Montag, den 23. Oktober; für die der weiblichen Jugend der Markusgemeinde Mittivoch, den 18. Oktober. Die Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Markusgemeinde ist mit dem Verein „Wartburg", christlicher Verein junger Männer verbnnben. Tie Versammlungen dieses Vereins, welcher die konfirmierte Jugend aller Geineinden em- geladen »vird, finde»: statt: an jedem Sonntag, Kirchstraße 9 (Vortragsabend), „ „ Dienstag, Bibelstunde iWetzsteinstraße 38), „ „ Mtttwoch Turnabend (Turnhalle der Stadtknabenschule), „ y Donnerstag, Lese- und Spielabend (Wetzsteinstraße 38/ „ „ Samstag, Pfadfinderkurs (Wetzsteinstrabe 88). Näheres durch den Vereinsvorsitzenden Pfarrer Schwabe. Die Dtitglieber des Frauen-Missionsvereins werden aus Dienstag, den 17. Oktober, nachmittags 4 Uhr, in den Matthäus» (aal emgeladen. 3n der Johanneskirche. Vormittags 91/? Uhr: Pfarrer Ausfeld. Feierlrche Gröffmmg des Konfirmandenunterrichts für die Kinder aus der Johannesgemeinde, wozu die Eltern und Angehörigen der Kinder eingeladen »verden. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer A u s f e l d. Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheim er. Feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Kinder aus der Lukas gemeinde, wozu die Eltern und Angehörigen der Kinder cmgelaöen »verden. Abends 71/, Uhr: Versainmlnng der konfirmierten weiblichen Jugend der LukaS gemeinde. Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung i»n Johannessaal. Montag, ben 9. Oktober, abends 8 Uhr, im Johannessaal: Vortrag oon Fräulein Raaflaub aus Bern über Indische Frauen, wozu die Mitglieder des Gesamtgemeinde-Frauenvereins, der Frauenmissionsvereine, sowie sämtliche Frauen der Gemeinde ein- geladen werden. Mittwoch, ben 11, Oktober, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Johannessaal. Pfarrer A u s s e l d. Am kommenden Sonntag, den 15. Oktober, feiern wir das Erntedankfest, wobei eine besondere Kollekte für unsere Armen erhoben wird. Heute, Freitag, den 6. Oktober, nachm. 5% Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der JohanneS- gemeinbe. --------------; - 3 Katholische Gemeinde. Gottesdienst. Samstag, ben 7. Oktober 1911: Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag, ben 8. Okt., 18. Sonntag nach Pfingsten, Vormittags oon 67, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. , um 8 Uhr: Austeilung ber hl. Kommunion. „ um 9 Uhr: Hochamt mit Prebigt. , um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz-Andacht mit Segen. Montag, Dienstag, Mittivoch, Donnerstag, Freitag und SamS« tag abenb um 61/, Uhr ist Rosenkranz-Andacht mit Segen. Israelitische Religionrgemein-e. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag, den 7. und Sonntag, den 8. Ottober 1911t Lanbhüttenfest. 1. Tag. Borabend: 5.30 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr Predigt. Nachmittag» 4 Uhr. 2. Tag. Borabend: 6.30 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4 Uhr. AbendS: 6.30 Uhr. 's verb. Kochrezepte. 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Ausländische b. 1, Europäische. Rr. Lire Italienische Sicnte i. ®. . b.fl. <7. do. (conv.) 4 M. 8 giuman. ainori. 5 91. 92. 90.40 89.90 M. 84.30 Lstr. 89. 67: 67< 283— Banl Handel u. Industrie) 67, 67, BereinSbank . . . Li. 600 6 Diskonto-iÄcscllschaft Li. 600 1200 I »*/ mi /»AA . 1 .V 1A .' * Dresdner Baut Li. 600/1200 | yi/ M. tberciaSbant do. Pfandbriefe. Eer. 6«. 6er. do. do. do. 4 4 do. do. do. do. do. do bo. 50.70 49.60 87. 87. 87. 8 4 37, 87, a 8 Li. 1000 Li. 1000 8 10 8 77, 7 7 100.50 90.70 64 oO 6..00 10.10 Nürnberg. Perei uSbk. jDen.-Ung. Bank . ^cst.-Lanberdank Lest.-ftrcdtt-Anstalt. 6 10 87, Di. Fr. bo. ' do. 300/1200 Str. 1400 d. st. 200 M.260 Li. 1200 21t. 200 Fr. Li. 'M Lstr. Li. 140 80 199.50 131.-— Ungar, ftreditdauk . . Unionbank (Xtiien) . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt. do. do. do. do. bti 9i.5u 91.75 92.50 bo.n.l8b6,97,190- 1899 .... 170.50 210.- 163.— 103— 120.50 123.50 89.70 89.70 79 40 82.60 100.80 93.40 90.50 90 50 82.90 ö. st. 200 ß. st. 200 ö. st. 200 600/1200 t-st, 350 8’/| 3 105.— 164.10 121.50 138.25 198 — 133.60 176— v. 1875—80 adgest. v. 1900 .... v. 1903 .... v. 1896 .... 135.50 148.— 148.50 234.20 141 — 136 50 13 9 67, 67, 6 6 13 9 67, 67, 6 6 do. do. do. 7".— 95.50 11 67,o 7 10 67. 8 6 7 9 77. 8 107, 8 77, 7 7 bo. r. 1902 unk. b. 1910 bo v. 1896 ..... 125.00 125.00 109.— ?/. d°- 37, bo. 47, Muff. 4 bo. 4 do. Eisenbahn-Renten-Bk. . Frankl. Hypothel.-Bank Hessische Et.-Anl. v. bo. v. 1906 1881/88, 92, 93 1. 0). v. 11'03 1. E>. v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . StaatN-Anleihen. ». Teulsche. 8«/, Dnitsche ^eichS-Anleihe . . . 11 67.o 67, 10 5 8 57. 7 9 3 r- 16 u. 17 trti. 1910 18..... 20.....: 12, 13..... 15 ... . . . bo. do. omort. omort. 1U0.50 92.- 4 4 F" «7. 3 123.50 -58.60 117.50 125.7a 185.30 154.50 92.10 82.30 92-0 82-40 101.40 9120 96.80 89.90 99.40 99.50 99.40 100— 90.30 90.30 Rente diente bo. diente Rente bo. bo. bo. bo. do. bo. 101.- 90.20 bo. bo. bo. bo. I. Siaatsaul. v. 1905 ... „ Eonsolib.-Anl. v. 1880 . . „ (6 clb-tinl. v. 1889 . . . Eon,. «fc. B. 6er. I n. II 89 , Wolb-ilnl. Em. 111 0. 189u . w SiaalS-Reute v. 1898 . alt.Sh:. Sibl. bo. ^olb-Rente . bo. euiiMtu dient bo. KtaatS-Rente Cffi. E.-B. Ll. El,fad. £bl.) t Bayr. Hyp.« u. Wechselbk. f. st. 500 Berliner HandelSg. Li. 500/1000 Hyp.-Bk. SiUA Li. UXX) Vlnl. adgest. bo. bo. . . 67. 3/ 3 ch.-Bersch. (cono. &. lieuerfr. . .Sfl.®. ch.-Bersch. icono. vreR. TiSlontobank Lik. 600/1203 Kommerz, u. DiSkonto-Bank . . Darmstadter Bank . . Li. 1UO0 Bfl.® Str. •wo» >eio 6.8- 6.4-8 9 9 ?*/. 3 do E.-B.-Anl. ..... B«i Bremer St.-Vlni. v. 1888, 92, 99 30 * ko. bo v. 1896 unk. 1912 3 'r . M. $lr. Pfälzische Bank . . . '4'teujj. Bodenkrevitbant do. Hyp.-Mt.-Bk. Li. 600/1200 Rhein. RrebUbL Li. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank Li. vOO/1200 Schasthaui. Bankver. . Li. 1000 Sudv. Bovenkredit-Baak . Li. 600 do. v. 1902 unk. d. 1912 Sächsische Rente v. 1907 Bayr. E -B -A»l unk. b. 1906 bo S.-B. 11. All«. Vlnl. . . Bank-Aktien. Reichsbank . M. lOuü/3000 Frankfurter Bank . . Li. 1000 Bad.fche Bank . . . Llr. 100 Portug unistz. v. 1902 Set. I io. un,nz. v. 1902 Ser. Hf do. bpez. . Wurttemda bo. bo. bo. do. Hamburger G> .-Anl. amti. 1900 u. 1909 . bo.0.1887,91,93,99 Bad.fche Anleihe v. 1901 unk. 1909 bo. von 1892 u. 94 Deutsche Bk. S.I-X Li. 600/1200 12-|, 121/, ttlielt.. u. Wechselb. Llr. lüo 5 57, 4’/, Bosnien u. Hercegov.v. 1902 unk. 1913 4 * bo do. ..... 5 Bulgar. Dab. ünt. v. 1902 i. (J*. le/,„ Grtech. L.-B. v. 1890 steuerfr. . l’/4 bo Ltvnopot-Änt. v. 1887 . . do. Hyp.-Rreb.-B. Li. 600/1200 Litneld. Bdkr. (Greiz) Au. L.Lt. 1000 Liltteldfchc. Ärebub. . Li. 300/1200 ViatU». f.Ttschl. S.I-VlLi.30o/1200 8 87, 97,!97, 8 1 8 67. 67. 6 | 67, 67,1 7 81/, Schwedische v. 1880 abgest. . . . b*/ bo. v. 1890 .... 3 * bo........ 8*/ Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 4 Serb. otnort. . 1895 (405) . . . 4 Span. ausl. Rente v. 1882 adgest. 8'/, rürk.'Sgypt. Tribut..... 4 Türken 0. 1890 ...... 4 bo. pnu. v. 1903 steuerfr. . , . bo. conv. unif. v. 1903 .... do. MB 1000 4 Berk. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.- abgest. 80°/c % do. do. adgest. 80°/, 4 Frk. Hyp.-Bk. -Ler. 14..... 4 ~ b'/.Vest. E.-B. St. Franz-Joses) 1 feilb. neuer,r. 8 Lestetr. 1‘otalb. «ver'laatl.) 6«/t bo. E.-B. öl. Sch.-Bersch. (adgest. EUsab.-Ä.) u steuerte. Pi». 2*1 bo. do 4>, Oest. Stlber-Rente -1 ^ap.er-Rente do. v. 1902 steuerfr. U old-Anl. v. 1894 steuerfr. . do. v. 189u steuerfr. . 1 Türken Bagdad-Valm ... .Lstr. 1 Ungarische Gold-Renke 2025c . Di. 4 bo. StaatS-Rente .... Rr. 3*/i do do. v. 1897 steuerfr. , 3 bo. (Eisern Tor) Gold ft ft. . Di. 84 30 92.80 90.40 80.- 77.- II. AußeceuropLische. 5 Regent, um. G.-Anl. v. 1887 . 5 bo bo. adgest. a bo. inst. E.-B 1. G. 0. 1890 41/, bo innere v. 1888.... 47, do äußere Gold-Rnl. v. 1888 k bo. bo. bo. v. 1897 l1/, Ebile Gold-Anl. v. 1889 . . . h Ehinesische StaatS-Anl. v. 1895 5 do. bo. v. 1896. 41/, do. do. v. 1898. 4 Egyptische unifizierte .... 37, bo. prwil....... 3 do. garantierte .... 47, Japaner See. II 0. 1905 . . 1 do. v. 190a . . . ö Diexik. omort. innere Ser. I—IV 5 do. cons. äußere v. 1899 steuerfr 3 bo. cous. innere Pes. Lstr. Li. Lstr. Li. Lstr. 8r. Lstr. Pes. Lstr. Pes. 102— 99— 88— 101’10 96*50 91- Eisenbahn-Priorit&ten 88. v. 1904 bo. bo. do. . . I. S. 200/1000 400 Lest. Süd 0!omb.) stf. 56 9- Fr. do. E. v. 71 u iti. L esl.-Ung. C tSb. 1873/74 i.(S. Brunn-RS. 72 stf. i. 100 M. 1000/2000 Prag-Tux 0. 1896 stf. u (Ä. 3 4 4 Lire 4 4 4 do. 1. G. 91.40 Di. Russische Südoit 97 fieuerfr. gar. 4 S. 15-19,21-27,31,34,35-39, 42 unk. b. 1913 S. 401-470 unk. b. 1913 47, Mecklb. Hyp. u. Wbk. See. I verl. 412 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 Ser. 6 . Rhein. HYP. Mannheim künbb. ab Ser. 6 unk. b do. Ser. 7 uuk. b G. ®. G. künbb. ab 1906 unk. b. 1911. 500 600 1902 1907 4 4 4 4 4 4 Sard. Sec. slfr. gar. I«. II Sicilianisch.- steuerfr. 1. (5). 60U 500 500 500 1909 1911 1313 71.20 111.50 90.30 91.70 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 bo. bo. bo do. bo. 40 43 46 47 44 . 500 . 1000 400 400 400 b. b. b. b. d. b. 3 1 3 do. bo. 104.- 95.90 90.40 0. 83 Em. Em. 1885 Allgemeine Deutsche fikinbabnen abg. 60°/( Südd. Eisenbahn.Gcl. Darmstadt . . bo. bo. do. bo Schweiz. Eentral v. 1880 Ltvslau-Stasan uuk. 1915 . bo. bo. bo. (Ergänzgr.-R.) „ v. ,1895 stf. 1. G. Jirdb. bo. Li. Tlr. Li. Fr. o.fl. Li. 1L 41 unk. b. 1910 . unk. b. 1913 . . . künbb. ab 1908 . . Elisabeth R Ferd bo u. S. 18 . unk. b. 1912 ß.fL Li. ß.fl. 1887 stf. t. S. 1887 stf. gar. 79.8) 75.9o 75.80 77.- bo. S. do S. do. S. bo. S. do. S. bo. S. bo. S. 71.60 102.- 99.70 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. lündb. künbb. 1909. 1912. 1914. 1915. 1912. 1914. ab 1905 ab 1907 bo. bo. bo. bo. 4 4 5 4 27, StuaiSb. I-vni IX v. 101.- 88.50 88.5) 88.50 88.50 88.70 4 3*/, 3'/, 3 3'/, 37, 28-30, 32 (tilgb.) 45 (tilgb.) . . 2000 M. . . ö. fl. bo......... Bk. S. 1b künbb.ab. 1908 37. bo. 37, do. bo. Ser. 3 abgest...... do. Ser. 2 u. 3 lündb. ab 1905 6>.9o 93.70 97.50 102.80 Vuöländische. steuerfr. 1. G. bo. bo. do. bo. bo. bo. bo. Ser. 10 bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. 37, 4 87. 4 4 4 4 4 37. 37. 37, 47, 4 3 37, 37, 37, 4 4 4 4 bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. bo. d. 27,. do v. 1889 v. 1889 v. 1891 1. S. t. G. 1. G 1. G. t. Ä. i. ®. unk. unk. unk. unk. unk. unk. bo. 98 unk. 1909 stfr. gar. bo. 19ol uncv.b. 1915 stf. g. Südivest ft fr. gar. 408/2U40 5 5 4 3 3 3 6r. Fr. 84__ 84.— 84.— 98.50 9s.5O 98.50 89.75 89.75 37, 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, v. 1889 v. 1891 * 500 . 200 27,oSüd,tal.(Merid.)Sr.A-II. 4 LoScanische Lentral . . o Westsiciliau v. 1879 3'/,Goiiyarbbadu . . . 31/, Jura-Siinplon v. 1894 87.80 87.80 98.50 98.50 98.50 98.50 98.50 89.60 89.60 89.60 90.60 96.40 88.60 98 80 94.10 98.10 98.10 95.40 98.40 99.— 92.30 92.30 89.70 90.30 98.70 98.70 89.70 89.70 90.30 98.80 98.80 98.85 99.20 Hambg. Hyp.-Bk. L. 141 »340kündb.ab 1905 S. 341-400 unk. b.1910 98.8 j 9ä.8O 99.50 99.10 9.4.80 93— 91— 91— bo. bo. bo. 37, Frk. Hyp.-Bk. Ser. 19 . , . . . 31/, bo. bo. ttommunal Ser. 1 unk. 1910 Frk. Hyp.-Rreb.-Ber. 1«. G. G. G. Rudolf .... „ 1. @. . bo. (Salzkgtd.) stf. i. . Ungac.-Galizische. stf. t. S . . Borarlderg . . , t. @. . . ,, Ital.stl.gar.E.B.Ser A-L i.iA. . . ;3tai. Liittelmeer steuerir. 1. ®. . . IO ^ivorueS. Lu. C. D. 11. D/2 500 37, bo. 41/, Lanbw. Rreditdauk Pfandbr. T-V Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. II E S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. 26 S. 17 S. 24 3V,Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 1—190 u. 301-310 Ser.311-350uuk.b.l913 bo. bo. bo. do. bo. do. bo. do. do. do. do. bo. bo. bo. do. do. do. bo do. do. do. do. do. bo. Pfddr. do. do. do. do. bo. do. bo. bo. bo. I E abgest. . bo. IIIE unf. b. 1905 bo. küubb. ab unk.'b. 19'14':' Kommunal. . . . 4 *raiB ®W»l«''^8‘t'.-8'-|aaf80%a6ä. Hhp-B.Zf. künbb. ab 1905 . . Westd. Bbkr. Hyp. (ftöln) S. 1 u. 2 Ser. 5 uuk. b do Landiv. RrebUbauk Lu. D-J . bo. bi>. L". X-P - ... Lanbw. Kreditbank Pfbbr. Lu. Q-S 31/, bo. bo. Raab-Leb.-Eben,. do. bo. v. 91 do. do. v. 97 Franz-Ioset Hajdjau-Cbrb. bo. do. do. do. 4 Rhäson RoSlow steuerfr. gar. . . M. 4 do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 , 4 do. do. 97 steuerfr. gar. . , 4 Darf l'.-Wien. stfr. gar. 2020 4040 , 4 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 , 47, «natolische i. G 2040c Di. 47, do. L G. (S. II Ergnz.) 2040 „ 3 Portz. E. B. v. 86 (Baira Baixa) . , 47. do. v. 1889 L «g. . . , bo. v. 1889 II. tflg ... 3 Salonique-Eonstant. Ionetion Fr. 3 do. D.onastir . 2020/4040 Di. 88*10 97*40 78.90 76.'— 63*70 Hess. Provinz Lberhefien bo. Frankfurt a. Li. Lit. N iu Q abgest. Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 v. v. 1907 unk. b. 1910 . 99.50 90 40 v. 1903 lündb. ab bo. 1908 Mainz 0. 1900 unk. b. 1910 . bo. dtS incl. Ser. 5 91 91 90. so. 90. do. bo. 1893 1896 1897 1903 1905 90.80 90.80 künbb. lüudb. tünbb. ab 1901 ab 1902 ab 1308 190.) 1906 1906 v. 1888 .... V. 1895 ... v. 1898 lündb. ab 1*90 1905 . . v. 1901....... D. 1894 ..... v. 1905. ..... v. 1902 künbb. ab 1907 . v. 1903 künbb. ab 1908 . v. 1897 . ..... 4 37 37 37 37 4 89.75 100.- 37, 37, 3 37, 22 u. 23 . . 10, 12-16, 24-26, 2 100.50 95.60 *J 90.20 89.-0 96.30 100.90 93.80 92— 92— 92— adgest. 1878 u. c8 . . abgelt. Lit. J v. 1884 . v. 1886 u. 68 . . . . V. 1894 ...... v. 1905 unk. b. 1915 . 1. B. v. 1900 tünbb. ab 1905 v. 1881 u. 1884 adgest. v. 1888 ..... v. 1898 künbb. ab 1902 v. 1903 tünbb. ab 1908 1901 Ser. I tünbb. ab 1906 v. 1906 . . . , R abgest. . . (Straßenbahn, v. 1899 . v. 1901 Abt. I. . . . v. 1901 Abt. IL u. III. 1899 unk. b. 1912 . . . »7 37 4 3«/ 37 37 37 3 37 37 4 4 37 37 37 37 37 37 4 37 37 37 37 37 4 31 37 37 37 99.50 90. >0 100.20 99— 91.40 bo. do. bo. do. do. Alzey v. B>efto. Bote. Hyp. t$toln, S.akünb do. bo. bo. Ser. 4 künbb Sübd. Boden Rr, S.53 n. 64 künbb c. 1888 u. 1894 . . . cotivect. v. 1891 Lit. H . v. 1897 ...... v 1902 amort. ab 1907 v. 1905 amort. ab 1910 37 37 37 »7 37 4 4 37 37 37 4 3 37 37 37 37 s? 4 37 37 37 37 4 4 37 37 bo. Starkenburg . v. v. v. v. v. Freiburg bo. do. do. 90.30 90.30 100.— 90.40 91— 91— 91 — 91— 91 — 91— 99.40 bo. Fulda ®ießen do. do. bo. do. do. Heidelberg do. do. Karlsruhe do. do. do. do. do. do. do. Aschaffenburg v. 1888 ..... Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . . Babenhausen (Hessen)...... Baden-Baden v. 1898künbb. ab 1903 Bamberg v. 1888 ....... Berlin v. 1886/92 ....... Bingen v. 1901 lündb. ab 1906 do. v. 1895 ...... do. v. 1898 ....... Tarmst. abg. v. 79 Lit. ü n. 81 Lik. A n.V do. do. bo. do. do. bo. do. bo. bo. Provinzial- und Commuaal Obligationen. Rbeinprovinz Au-g. 20 u. 21 unk. b. 1902 Mannheim v. 1901 kündb. ab 190 Rassel abgest........ Nissingen 0. 1886, 1888 u. 1903 Köln v. 1900 ..... „ v. 1908 ...... Kreuznach v. 1888 u. 1898. . Layr v. 1889 ...... bo. 0. 1902 ...... Limburg abgest....... Lubw»,,shafell v. 1896 . . . €taatt. ober Provinz! al-garant. 4 Hess. LanbeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 . u. 14—15 . 3 /, do. do. Ser.I-V unk. 1909 4 d°. do. Rom. Lbl. S. 5—6 . ai/ u. 7—8 . d /, do. bo. Kommunal Ser In.II unk. 1909 37, Nassauische LanbeSb. Lit. F. G. H. K. n. L. 37, bo. do. „ M. N. P. . . 37« Kasseler LandeS-Lreditanit. unk. . .* . 100.70 100.90 90.. 0 100.70 100.90 9 '.50 94.- 94.- 94.50 Diverse Obligationen. 4 Buderus r. 103 . . . 47, Dtsch. Luxemb. conv. . * * * * 47, do. r. 102 . , . * . 47, Eisend. Rentenbank ...... 4 do. do. ...... 47, Eisenwerke Lollar r. 102* .... 47, Elektr. Bierk Homburg r. 103. . 4 D. Atlant Telegraf...... 4 Franken-Allee, gacant. v. Frankfurt , 4 Franks. Hof r. 105..... 4 Reue Boden r. 102 .... 37, do. bo. c. 101 4% Ung. Lokalbahn Serie I r. 105* . 4% do. do. Serte II c. 102 . 98.30 101— 99*20 100.90 102.30 96— 99^0 99.90 Verzinsliche Lose. 4 Labische Prämien Serie II . . Tlr. 100 •> Donau-Regulierung ... . d. st. 100 3'/, Gothaer Präm. Psaubbe. I . . Tlr. 100 37, bo. do. H . Tlr. 100 3 Hamburger 0. 1866 .... Tlr. 50 J holländische Romm. 0.1871. . tz.st.10o 3»/,Külu-Liindener......Tlr. 100 3*/, Lübecker v. 1863 .....Tlr. 50 2»/,LüMcher v. 1853 .....Fe. 80 3 Madrider abgest. . . . . Fr. 100 4 Metnmger Präm. P/andbc. . . Tlr. 100 4 Oesterc. 0. 1860 .....L.fl. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische v. 1864 . . . alt. R. Rbl. 100 5 Russische v. 1866 . . . alL R. Rbl 100 27, Stuyliveißend.-Raab-Graz . . ö.st 150 27, bo. do. ex. A. Sch. . ö. st. 150 bo. turechlscheme .... fl. 152^0 j 117.50 I —-— 1105.— 134.— 135.— 136*10 182.25 124.50 112— 98^0 37.70 93.90 3 47, Ofienbach 99.30 100. 1 Stuttgart ab v. 1904 nntilgb. b. 99.70 1901 lündb. ab 1906 bo. v. 1899 91.30 37, Ulm v. 1905. Wiesbaden v. 1900 lündb. ab 1905 9950 ab 1907 . Würzburg v. 1899 unk. v. 1903 unk. b. 1910 . bo. M. 4050c do. v. 2000c Moskau Ser. 30-33 unk. b. 1913 96.35 1000c Wien Kommunal G. 4 37: bo. do. v. 1888 i. G. v. 1909 l G. ab ab ab 4 4 1905 1912 80. 80. do. do. 93.- 94.— 93.80 102.50 v. 1901 lündb. v. 1883 abgest. v. 1895 tünbb. v. 1901 lündb. v. 1887/89 . v. 1896 lündb. v. 1903 unk. b. Zürich v. 1889 ...... Stadt BuenoS-AireS v. 1892 i. P. 37, 37. Lstr. Di. 47, 47, 4 37, 3 4 4 Rbl. Lire Di. 1884 conv. 1888 conv. 1895 . . p. 1901 lündb. ab 1906 . abgest........ v. 1887 ...... v. 1891 abgest. .... v. 1896 ...... v. 1898 ...... v. 1902 Ser. II lündb. ab 1907 do. Trier v. do. do. 90.60 91.— v. v. v. 4 1 37, 37, 37, 37. 4 37, 37, 37, 4 37, 37, Offenburg v. 1898 kündb. 4 Psorzheim v. 1899 kündb. 4 37, 37, 37. 37, 1904 1904 1906 do. do. 67. 57c 57c 90.50 87.30 e.fi. Rr. M. Fr. do. bo. bo. ab 1901 . 1914 . . b. 1910 . Rio be Janeiro v. 1909 i. G. Sofia........ 3*, Mey v. 1903 unk. b. 1912 . . . M. 4 München v. 1900/01 nut b. 1910/11 . 37, do. v. 1903 tünbbb. ab 1908 . . 37, Nauheim 0. 1902 unk. b. 1912 . . . 4 5 5 4 4 37, 6 38/10 Neapel staatl. gar. Stockholm v. 1880 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 37, bo. Nürnberg bo. do. bo. do. do. be. bo. do. bo. bo. Worin- bo. do. bo. do. de. do. dc. do. bo. P..... d.1898 kündb. ab 1908 Jnvest-Anl.. . . . 47, Bukarest 4-A ’ do. v. 1898 ...... Ropenhag. v. 1901 unf. 1911 2043c v. 1903 kündb. ab 1903 v. 1899.1901 ..... v. 1902 unk. b. 1913 . . v. *1903 kündb.' ab 19*08* * v. 1879 ....... v. 1900 kündb. ab 1906 . v. 1891 92 labgeft) . . . v. 1x98....... v. 1902 lündb. ab 1903 . v. 1905 ...... bo. v. 1886 . bo. v. 1895 . Lissabon v. 1886 . Aktien ausländischer Transport» Anstalten. Oest.-Ung.StaaSb. —.— Oest.Sübb.(Lonib) —.— Raab-Odenb. . . 31.50 Gotthardbahn. , Jtal. Mittelmeec . Anatol. Elsenb. . Prince Henri . . Prag-Dux St. Akt. Standesherrliche Anleihen. 47, Grs. Henckel Hg.v.Donn. r.L105v.84 M. —.— 4 Fürftl. SolmS-Braunfel- v. 1880 . , —.— 37, do. bo. v. 1886 . „ —— 31/, Grast. SolmS-Laubach abgest. . . s.fl. —.— 37, Gräfl. SolmS.Röbelheim .... , —.— 37, Fürstl, Usenb.u.Büb.-Birsteiav. 1887 M. 92.10 4 bo. bo. «Wächtersbach v. 1884 „ — Unverzinsliche Lose. Augsburger....... . fl. 7 Braunschweig ....... Tlr. 20 Fiunlandische .......Tlr. 10 Freiburger . . Fr. 15 ti/enua...... Lire 150 Liailanber ....... Lire 45 1/iailanbec ........Lire 10 Lietningec .........s.fl. 7 Oestr. 0. 1864 .......ö. fl. 100 iDejir. Kredit v. 1858 .....o.fl. 100 Papenh. Grast.........s. fl. 7 ^ludolfS-Stiftung........ fl. 10 Türkische........ Fr. 400 bo. .... Ultimo, . Fr. 400 Ungar. Staats . ... . . . i). fl. luo Beuetiauer . , » • . , . . Lire 30 37.90 202.50 35.60 163.— 163.— 399.— Industrie-Aktien« 'ranklirltr Körst Aschafi.Masch.Pap 'Jieue Boben A. 'S. Brauerei Bmbmg. w Henninger. , bo. Pr. 4fU , ft cm)) rf - . „ Dlaiuzer Akt. w Rettenmeyer „ Steru(Oberr.) , Werger . . Zements, ftarlftabt lL^em.Bab. Slntlui w Bletu.Silb.Br. , «örlcSh. Elektr. , Albert . . . 2)L Atl. Telegraph Elektr. Böse Borz. w Allgem. Berlin „ Laymcyer . . , Schuckcrt , Siem. HalSke , Untern. Zürich Farbwerke Höchst. ftun|lindeFft.a.M. Lkasch. ftleyec. . „ Gritzucc . . „ Fab.LZchleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Rorbd. Lloyd . . Steaua Rom.Petr. 134.- 140.— 182.— 130^0 132— 126— 208.50 122— 199.50 128*— 50j.- 118— 256.— 486— J30.— 284*— 118.50 163.80 537— 101.69 4b0.— 274.— 143.— 130.60 94.10 130.73 4-erliuer f ielt. BliesenbachBergw. , Borz. Akt. Bochumer Äug Buderus Eisen Eoncordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.rtrast Eschweiler Bergw. Fagou Lcauustabt , Borz. Akt. Äcisenktrch. Brgw. Harpcner , 'paiper Eisenw. . •pemmooc Zement pioecma Bergw. Höjch. Eisenw. puiubolb Lkasch. . Laurahütte. . . Ltaisen Bergbau. Liulheimer Bergw. 'Nordd. Woükäunu. Obcrschles.E.-Ind. Pyönlx Bergw. . Rycin-Naff.-Bgiv. Rhein. Staylwcrkc Riebeck Montan .! Schlei. Bcrg-Zink Wegelin & Hübner ! Westeregeln Alkali 1 „ Borz. Alt,, 223.— 110.10 278— 183.60 134.50 166.25 154.— 184*75 155.— 162.70 116.— 314*50 139.50 157.— 128.— 167.30 142.- 79.80 244.75 338.76 153.30 191.— 410.75 215.75 196.75 101.10 u o A Q wN wN or t» l$Q s _.ca x 9 Sä. 'S" 9_J •y a §E • <® >-> , , 'S o SS" p« a ci tu _, q.*2W ■r§ lli s§Z X g e Seü G t? P g-O >D .- Q® P m c ..L . a x x *§ s0 xEP x p -y ►—< CD fiji s-ZZ^ xx-*§§ -o£ « N S? Z Z Zz-Ls .X V S.^3.*2 O P C» L°FL g - 'S* . £.2 e 5« ? Ä x'x 3 G-y £ <0 jQ P en X X 4- 0 « Ä i=> G 5 -O - ti .'K «« c g> u— —' na D. a;— 2® t"X o p VD x x p G £p< ®o JD X . 2 ^.5 Sä u—13 = a °x xj? ö£ X Lx 2 §£*x c?' S.Ä- .; na °a ^8‘"p*ti cä? s:xZ o P jO — «ft i P Pj^ jQvP O _ . . tfpQ-gÄ . V=> E -ä 'S o x «s» 2 '3,:=* ’S ” 2 2 X s p 2 5^ pCQ e JD -■ p.p, “"JO Z-Z§ o G X G CAÄ 2 *~ p p ^S2 p^ X - Z2 3S .5. X a..se ci p cc® o pa — X “f o p ® o § 2 3 es c ®*X p x “ = X o * 3ZS MZ ZN? H"!» u 0 5-o ’-lvd- PC ® £85 = p va p g =* ~g X G •2 p na 2 o — X G U_., W- SDJl t,y Ä2 «'S LG Z o p^' - LL ■O -5 PZ.X "KZZZ tS £©T . «o d-- CO =* 0 G> G! 3 O P S - d 5 « 5 S<3 Zx^L vp ^£dL " G> -p P P *• p °osS P — P- O — l— ; — G 0 "T" -s^^a-p ps: 13*0" P „ X- R p °a -—!^ G) GX-X X .-L-X -L X x y P X i Z ^4 cytic |S iX o ■5 2 Z- ..V VD - -O QÄ § «§ZR ■ £ X ü g p:X*Ö ZLZ , CP C - —. ..«N p‘m.2 *, -p^ JD p o P"g N ix-us x p^ p X‘S p o — p »5 « « 2 tt »»Aj e u $ 2 na Ä en 4-» G Gi ü p •Xö o. Z X t» Z :C *-^' X l2 p s G P Änit o M ö p =. L2 •p GtP^ X'Ö'x Z8Z p p G^ na *9 x 2 p VD1 e« p G ■ ,2>o g xQ OUp S p^ S^M «— P P *=: «iÄ p- » ~ X.ou p 2 p ö £■ p qÄ? L . .£> S>5 ä D 'Q's « 3 Ä ä. E. p p S*ff§ p C5 X £p P N £ G P p.N o o ß p na y.2.; «■2 p< x P T-f X P .^«! _ C3 P _.’ $s=r •y sG p LZd § = g . '«=> <=• ^ X •§g*s 5?^x .p S G x . .._* ^na,g p §? e «-» Ca N ZZ'^Zs-2 Z^LFtzLL ♦5? p'X p o €S p 2 -° *9 00 T • g Xra na — o «-» 2'§ pco'c “9 E-oO ,, p x9 <5 X) ,22 = e.pzjgs p x O j_> p jy -G x p p p X X t! >b p p p pL G , TP. x> o X O 3 >T St ä £ ** o *r^ o S. Nxr p p p-p =132 . g^= X _ x o “•2 p X P“— p-p -KMZ4DT. d x G £ •x dX2 Z J-Ö ^p LZ- •p X G P p,ci S r$ x, ZZD X p G d’p x ♦ O-ÄP «ZLZ £Q-h JQ - t-;S D ö2 p « p " o e »je® » 5 XV# Q C P’g g « . 2 « w S - ®£ c o p P w ,X A *— *** 'T* •* — x „ p « 'g'.S O X p 810 8 £ • □ CT «9» V OÖS s e €8 s §1 00 CO CO e >X P ' 43 • L J2> D Z 7 in x rZ N -G CD cq -cn £ CO Ö3 o £ « K<72 aJ.'S S> Ea'9' £ «LZL « O) ö? saa) s o -ej? s -! - ,«! "p Q s ifliOCO L2NSS §r X N öä X X X Ö p •P p TS. X Q = X OL^ s rsK p«$) 2 'L xS tXQ -T T •x> S1-0 o'xpS .St 8Z -L 2 na ’S x p 3 na na G -p Q p p EC«© = GM P <« C4 •pES X o •-L- s N N ,LN §©■{:? a d =Ci X «6? P 00 V X-P na o tip K £ r^L X öunichu -quigß cr< sx =5 rs a -ti Ö o I do* ®a« 'S t« N LS •°2 gf LZ c Z.-S, !p G N N p*5? CO ss E® x OZ 7'A >« SS EäSl LR q g x || na X a> G X afi 5 *2£^ p p"p q (y q (2z y p 8 & ÖS o s d 5^-s2 M § gä2w p' P c . L 2 I e dL(9 © g *Ä«£ ^.§e£q §§HXM ö-$g£ ö X.ÖZ-, ■p PCO 2’^Sca .2 na •Z p —na Q p © E 2 5 8 . 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