deutsche Regierung hat bargclegt, wie die deutsche Ansicht wirk- lick gewesen ist, und ich haoe feinen Kommentar dazu ;u geben und feine ÄrUif daran zu üben. Meine Erzählung beginnt also mit dem 1. Juli An diesem Tage kam der deutsche Botschafter aus das Auswärtige Amt und machte folgende Mitteilungen bas bereits im Budgerausi'chuß des R.ickstagS befanntgegebene Aide M^moire vorn 30. Juni). Ter „Panther" war, glaube ich. auf dein Wear nach Agadir, aber in der Erläuterung des Botschafters, meldtc diese Erklärung begleitete, war noch mehr enthalten. Tiefe Mitteilung war begleitet von einer Erläuterung, die erkennen liefe, daß die deutsche Negierung eine Rückkehr zum Status ouo in Marokko als zweifelhaft, wenn nicht als unmöglich betrachtete, und baf, was sie ins Auge fa&te, eine befinitibe Lösung der marokfaniscl»en Frage zwischen Teutschland, Frankreich und Spanien war. Tic Mitteilung wurde am Sonnabend gemacht und ließ daraus schließen, das; das ins Auge gefaßte wirkliche Ziel eine definitive Lösung der ganzen marokkanischen Frage war. Am folgenden Montag teilte ich dem deutschen Botschafter mit, daß ick mit dem Premierminister Asquith gesprochen habe, und daß wir die durck die Entsendung des „Panthers" nach Agadir^fleschafsene Situation als so wichtig betrachten, daß sie in einer Sitzung des Kabinett- erörtert werden müßte. Ich wollte bis zu dieser Kabinettssitzung nichts weiter sagen, aber ick möchte, daß bie b e u 11 d) e Regierung sofort erfahre, daß nad) unserer Ansicht bie Lage ernst und wichtig sei. Ich sah den deutschen Botschafter am 24. Juli wieder und sagte, ich müßte ihm mitteilen, daß unsere Haltung bezüglid) Marokkos keine uninteressierte sein könne. Wir müßten unsere Vertragsverpflichtungen gegen Frank- re i ch und unsere eigenen Interessen in Marokko in Betracht ziehen. Wir seien der Ansicht, daß durch die Entsendung eines deutschen Kriegsschisses nad' Agadir eine neue Situation geschaffen fei. Die künftige Entwickelung könnte vielleicht die britischen Interessen direkter berühren, als sie bisher berührt worden seien und daher könnten wir keine neuen Arrangements anerkennen, z u denen man ohne uns gelangen könnte. Ich machte es ganz klar, daß diese Mitteilung und die von mir gebrauchten Worte genau diejenigen von Se. Majestät Regierung seien. Nun folgte eine Periode des Schweigens. Der deutsche Botschafter hatte keinen Auftrag, mir irgendeine Bemerkung bezüglid) meiner Mitteilungen ju machen, und wir erhielten keine M i 11 e 11 u n g von derdeut - scheu Regierung über das, was ihre Wünsche und Ziele seien, oder woran sie gedacht habe, als sie von einer definitiven Losung des marokkanischen Problems sprach. Das war die wirklich wtchüge Frage. Aus anderen Kreisen gelangten cinipe Mitteilungen an uns, was uns besorgen ließ, daß die von Deutschland tnd Auge gefaßte Regelung eine Teilung Marokkos sein könnte und zwar durck) Verhandlungen, zv denen man uns nicht hin^uzuziehen beabsichtigt'.. Es ist natürlich vollständig richtig, daß wir uns in Marokko durck) das Abkommen mit Frankreich im Jahre 1904 politisch desinteressiert hatten. Aber bei dem Abschluß dieses Abkommens hatte die frühere britische Regierung gewisse wirtschaftliche und strategische Bedingungen jtipuliert. Diese hätten durch eine Neuregelung bezüglich Marokkos gestört werden können, und das war der Grund, warum rotr uns über bad beunruhigten, was geschehen könnte. Ter britische Botschafter in Berlin hatte am 12. Juli Gelegenheit, ben beutschen Staatssekretär bes Auswärtigen über einige weniger wichtige Fragen zu sprechen, und ergriff die Gelegenheit zu sagen, daß einmal von einer Unterhandlung zwischen Dreien, zwischen Deutschland, Frankreich und Spanien, gciprochen worden fei, woraus zu schließen wäre, baß wir davon ausgeschlossen werben sollten. Ter Staatssekretär sagte unserem Botschafter, er möge uns mitteilen, daß niemals irgendein Gedanke an eine solche Unterhandlung erinicrt habe. Aber ausgeschlossen diese negative Erklärung erhielten wir von der deutschen Regierung keine weiteren Mitteilungen. Etwas später hieß es in der Presse, daß die deutsche Negierung mit Bezug auf Französisch-Kongo Forderungen von einer Ausdehnung gestellt habe, daß offenbar weder bie französische Regierung noch die französische Stammet hätten zustimmen können, und ich wurde besorgt wegen der zukünftigen Entwicklung der Marokkoitage. Ich sprach daher am 21. Juli mit dem deutschen Botschafter und sagte ihm, ich möchte keine Zweifel darüber beließen lassen, daß unser Stillschweigen nicht ’o verstanden werden bunte, a l s ob wir an der marokkanischen Frage nicht dasJnteressenehmenwürden.dasin unserer Erklärung vom 4. Juli ausgesprochen worden war. Wir hätten gewußt, daß eine Berichtigung der Grenze von Französisch- Kongo als Grundlage für die Verhandlung mit Frankreich vor- gejchlagen worden sei. Wtr hielten es für möglich, daß aus dieser Basis eine Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich erreicht werden könnte, iceld'e die britischen Interessen nicht berühre. Wir würden uns sehr freuen, wenn dies gelingen sollte, und in der Hoffnung, daß dies geschehe, hatten wir uns bisher beiseite gehalten. Aber ich fei ängstlich geworben durch Mitteilungen, die Tags zuvor über bie von der deutschen Regierung an die französische gestellten Forderungen erschienen feien, Forderungen, welche tatsächlich keine .Grenzberichtigung, sondern eine Abtretung von Französisch-Kongo bedeuteten und denen offenbar die französische Regierung unmöglich zustimmen könnte. Ich hatte gehofft, daß die Verhandlungen noch andauern, und ich Hostie noch, daß sie zu einem befriedigenden Resultat führen würben. Aber ich.konnte keinen Zweifel darüber lassen, daß eine erfolglos verlaufen sollte. Ich bemerkte dem deutschen Botschafter, daß die Deutschen in dem geschloffenen Ha en von Agadir sich befanden, daß sie nach Gerüchten, die unter den Eingeborenen verbreitet feien, Mannschaften landeten und mit den Stammen verhandelten, so daß sie nach allem, was wir wüßten, Flagge in Agadir gehißr fein könnte, das der passendste Hafen für eine FloUenbans an jener Küste sei. Es lasse sich nicht lagen, bis zu welchem Grad die Lage ui unserem Nachteil sich andern könnte, und wenn die Verhandlungen mit Frankreich scheiterten, würden wir gezwungen fein, etwas zum Schutze der britischen Jnterefien zu tun und unsererseits an den Verhandlungen teil; n nehmen. Je länger die Deutschen in Agadir blieben, umso gröber se. die Gefahr, das; dies einen Stand der Tinge schasse, der es lür sie noch ’djroieriger machen würde, sich zurückzuzrehen und tür uns noa? notwendiger, irgendeinen < w r 11; %aui — u y i u c e öririiajen Interessen zu unternehmen. Ich halt: all dies sagen wollen, solange wir noaj bie yonnung hegten, daß die Verhandlungen mit Frankreich erfolgreich sein würben 85enn ick bas jetzt nickt täte, io könnte c > später zur Erbitterung führen, wenn tnc bcuiidic Regierung durck unser Stillschweigen zu ber Annahme v erführt n.»rr n wäre, dost mir kein Int er esse au bet Sache hätten. Ter deutsche Botschafter war nickt in ber Vage, mir irgendeine Aufklärung z u geben, wies aber bie Annahme zurück, daß, was ick als möglidtt n i statrgcfunben habe. Er fei gewiß, feine Regierung habe nicht die Absickt, Hanbeismonopolc zu erwerben unb unsere Interessen in unfairer Weise zu schädigen. Dazu bemerkte ich, die Tatsache, daß Deutschland einen geschlossenen Hasen weiter besetzt balle, schließe wenigstens ein Monopol kommerzieller Möglichkeiten in sich. Grev sagte weiter: Im Laufe diese- TageS, des 21. $uli, George bei einem wichtigen Anlaß im Mamurn- boufe am Abend zu sprechen gehabt. Er beriet mit dem Premierminister und mir, was gesagt werden sollte. Ter Schatzkanzler nahm in seiner Rede in mehr allgemeinen Ausdrücken auf die Lage bezug. Was er gesagt hat, ist in Erinnerung. Tie Ausführungen Lloyd Georges verlangten keinerlei Vorrang oder Vor- Lcrridjait für uns in internationalen Angelegenheiten, sie enthielten keinerlei Trohung im Sinne des Wortes „Häiide weg" gegen irgenöjcmanb oder irgendwohin. Sic brachten nichts 5um Ausdruck, was irgendeine spezielle Forderung ober irgendwelche Aussprüche auf Seiten Teutfchlanbs mit ben britischen Interessen nicht zu vereinbaren wäre. Ihre Bcbeutuna war, daß, wo britische Interessen berührt würben, wir nicht behanbelt werben bürsten, als ob wir nicht mitzählten. Wenn bie Zeit je kommt, wo das nicht gesagt werden bart, werden wir ausgehört haben zu existieren, wenigstens als eine Großmacht. Tatsächlich war bie erste deutsche Besprechung der Lage, die mir zu Gesicht kam, so wie man sie natürlicherweise erwarten durfte. Ein deutsdns konservatives Blatt sagte, daß, wenn das Wort „Deutschland" statt des Wortes „England" geatzt woiden wäre, bie R d: von einem englischen Minister hätte gehalten sein tonnen. Aber ber Wortlaut der Rebe war balb vergessen und eine Art Legende wuchs um sie empor. Zum Beispiel horte ich einige Wochen später von einem Teutschen, der zu seinem englischen Freunde gegen die Rede protestierte. Als man »hm aber den Bericht zu lesen gab, sagte er, daß dasjenige, wogegen man sich in England gewandt habe, nickt bie Rede selbst sei, lonbcm bie Tatsache, baß sie zu einem Zeitpunkt gehalten würbe, als Frankreich und Deutschland im Be- griffe waren, zu einem Einverständnis zu kommen, unb baß sie bie Verhandlungen gestört hat. Gerade das Gegenteil i st.wahr, bezüglich des Zeitpunktes, zu dem die Rede gehalten würbe. Drei Tage nach der Rebe bes Schatzkanzlers Lloyb George besuchte mich ber deutsche Botschafter und teilte mir mit, daß die deutschen Absichten bei der Enttendung eines Schisses nach Agadir sich nicht geändert hätten. Nicht ein Maim sei dort gelanget worden. Tie deutsche Regierung bebaure, daß England den Insinuationen über die Absichten Teutscklands Glauben schenke, bie von feindseliger Sette herruhrten. Teutschlanb habe nie daran gedacht, einen Hafen für seine Flotte an der marokkanischen Küste zu schaffen und werde niemals Daran denken. Solche Gedanken feien Halluzinationen. Was die Verhandlungen mu e TiedeutscheRegrerung bat erklärt, es vertrage sich nach der Rede des Sckatzkanzlers nicht mit ihrer Würde, darüber Erklärungen zu geben, was in Agadir vorgehe. Ich sand, daß der T o n iyrer Mitteilung es unvereinbar mit unserer Wurde machte, Erklärungen über diese Rede abzugeben. _ Ich fügte in meiner Unterredung mit dem Botschafter hinzu, daß durch nichts, was gejagt worden fei, ober gesagt werden würde, beabiichtigt werde, Die Unterhandlungen zwischen Deutsch- lanb und Frankreich in Verwirrung zu bringen. Wir hegten im Gegenteil den aufrichtigen Wunfck, daß sie zum Erfolg fuhren mochten. Aber der Ton der deutschen Mitteilung fei sehr unerfreulich, sowohl für Frankreich als für uns, uno mache es llarer als je, daßcine sehr schwierige Lage entstehen würde, wenn die Verhandlungen Teutschlarcks mll Franlreich nicyi zum Urjolg führen joilten. Auf diesem Standpunkt l ieb Je Angelegenheit bis zum 27. Juli. Ter deutsche Botschafter macht: an diesem Tage folgende Mitteilung: Wir hegen die Zuversicht, daß Sir Edward Grey durch liniere iehc ui jene uiiu auftia^nge ^cuteüiuig ou Ucoerzeugu: g gewonnen hat, daß unsere Beivrechungen mu Frankreich in diesem Augenblick die brllischen Interessen nicht berühren. Wu verlaiün uns auf des Ministers große Loyaluär, die er so c . gezeigt Hai, daß er cs möglich finden wird, bieie Taisock. >,.i Parlament festzustellen, ohne irgendwelche Einzi. Seiten unserer uer.ranlicken Mittellungeot. Mi; Rücksicht auf bie formelle Verpflichtung zuG< - heim Haltung, bie wir übernommen haben, ist es nicht möguch, auf Einzeln: :..n ein ugehen, aber Du. ceenuiell aus - zutauichenden Gebiete ausschließlich doeutfche Nr. 280 ter «ietzener Snjdget trfcbeuu täglich, außer Sonntags. - Beckagen: viermal rooeb entlieh GichenerZamitteadlatler; iivt tmal roödjen tl.Kreis» bleit für ben KrcisGiefjen ien6tng und Freitag); zweimal monotL £anb» wirtschaftliche Leitfragea sZeruipieck-AnIckUisie: lür bie Redaktion 112, 2.'erlag u. Expedition 61 Adresse kür Depeschen: «uzelger «icßen. Annahme von Anzeigen hir Die Tagesnuimner bis vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt 16 b Jahrgang Dienstag, 28. November 1911 Anzeiger für Hotation$örucuptc ick) nichts, bis ich den veröfientlichtsn Bericht zu lesen bekam. Ich verswhe, daß die Anforderungen der Lage in Teutschland es unmöglich gemacht haben, daß ich vorher befragt mürbe. Wenn jtf) befragt worben wäre, 1° würbe ich sicherlich keine Einwendung erhoben haben. Id' erhebe feine Beschwerde darüber, aber cs wurde mir dadurch ?lc Nolwendigkcll aujerlegt, aufzuklären, was nach meiner An- ächt dem Hause über ben Anteil, den wir an der Ängelegenhllt genommen haben, miigeteilt werden muß. Ter heutige Reichs :Qudlec und Der deutfeye Slaatssekrctär des Auswärtigen Amis haben bereits ein Mißverständis erledigt. Man hatte in ftnigen Kreisen angenommen, daß T eulschland gegen die Lc vnzöfische .Aktion, das heißt gegen den Marsch nach üez überhaupt protestiert und baß Frankreich angciia “teies dcutjcheii Protestes auf dem Marsch bejmuben habe. Tie ilbü,dC|'lfc^S/ S-Uw 1" ' «erlang Verlangen Sie überall ausdrücklich das Fabrikat der Wolfram-Lampen Act.-Ges. Augisbnrg Ständ.Lager u. Vertretung: AUgern. Elektro- u. Maschinentechnischer Ve; tr. Louis Geiershöfer, Frankfurt a. M., Neue Mainzerstr. 14. m. Friedberg, veranstaltete gel Lb ein Sdiaul^ IZhein iprungbreli M rasch aui ernt EL RopiiwniR'fl Lec Seil. '^°ch zeh' filagt eine üilafierpo L- von Äitgliedrrn Publikum grosjk sch ein Mppensprii Etoetteilung findet * ®in, Darmstadt, 21 ingsplah versuchte 6 8fl® fSnet b' «Tagelöhner'" L SbiÄSsS ■ das vor edle Q ■ Cacao -i ■ jung im ■ lltfajlllf g bait unb B Ärntii ji B fiuife dl B Cacaa als | bevorzugt I Tat sehr ■ gleich m ■ Frühstück 1 besonüerS ■ dein Atli I während I bleiben i B und abge I Es darf | icerben, i | langen. 3 nannte bil I mnidenvei I qviue voriger Wm B-? § Wchse. u cpionon. “AL b;e Mei. erklärt,7 Lc keine LeIllU stoch der den B sMlgenist. ___ Kreis Alsfeld. -g. Als selb, 27. Nov. Die Großherzogs-Geburtstabsfeier vollzog sich bei uns in der alljährlichen Weise. Im Hotel „Zur Krone" fand nachmittags um 5 Uhr ein Festessen statt, an dem die Behörden und Bürgerschaft teilnahmen. Kreisrat Dr. Heinrichs brachte das Hoch auf den Landesherrn aus. Abends 8 Uhr veranstaltete der Krieger- und Veteranen verein im großen Saale „Zum deutschen Kaiser" eine festliche Veranstaltung für seine Mitglieder nebst deren Angehörigen, die sehr gut besucht war. Theatralische Ausführungen wechselten mit lebenden Bildern und musikalischen Darbte» tungen ab. Die Festansprache hielt Bürgermeister Tr. Völsing. Mit Rücksicht auf den Totensonntag mußte die übliche, sich an den offiziellen Teil anschließende Tanz- Unterhaltung diesmal unterbleiben. Der Militär- Verein hielt eine entsprechende Feier im „Deutschen Haus" ab. — Nach dem Vorbild anderer Städte hat sich bei uns ein Ausschuß gebildet, um die Verabreichung von warmem Frühstück an bedürftige Kinder der V 0 lksschulezu ermöglichen. Da bereits eine ansehnliche Stiftung vorliegt und weiter noch namhafte Beträge gezeichnet sind, hofft man die erforderlichen Mittel zusammen- zubekommen. Kreis Friedberg. L. Fried berg, 27. Roo. Am gestrigen Sonntag sand, wie alljährlich am Totenfest, ein Gottesdienst in der Friedhofskapelle statt. Sie wird ini kommenden Frühjahre umgebaut und vor ihrem südlichen Ende ein Krematorium errichtet. Nachmittags um 4 Uhr sand in der Stadtkirche eine geistliche Musikaufführung (17. VolkS-Kirchen- konzert) statt. Die Kirche war bis auf den letzten Platz bejetzt. Eingeleitet durch einen Orgelvortrag des Organisten dec Stadt- kirche, wechselten auf den Tag bezügliche Chöre der Chor. 1 / schüler, deS Männerchocs ehemaliger Chorschülcr und der Gemeinde miteinander ab. rm. Vilbel, 27. Nov. Gelandet wurde hier eine männliche Leiche, die nach den bisherigen Feststellungen als die des GerichtSschreiber-Assislenten Gabelmann auS Groß-Gerau anzusehen ist, der zuletzt in Herbstein wohnte. Während seiner Tätigkeit beim Amtsgericht" Groß-Gerau soll er Verfehlungen begangen haben. Starkenburg unü Rheinhessen. tm. Darmstadt, 28. Nov. Wegen Veruntreuungen zum Nachteil der Spar- und Darlehenskasse Ernsthofen wurde heute der Rechner der Kasse Phil. Maul V. ?nCAnn aJ™e letzt sind Unterschlagungen in Höhe von ll)000 Mt festgestellt, anscheinend ist der Fehlbetrag be- deutend hoher. Maul, der anscheinend sich in Bauspeku- lahonen eingelassen hat, ist teilweise geständig, 1 Gießener Strafkammer. 1» - . .. , )( Gießen, 24. Nov. —. Intellektuelle Urkundenfälschung. Am J. Ium 1911 wurde die Näherin A. R. geb. M. aus' Plngenheun, .zuletzt wohnhaft in Schwerte, in die Frauenklinik in Gießen aufZenommen und am gleichen Tage von einem Mädchen hÄÄ. ®ke .Aufnahme an, sie sei die Ehefrau R. in Schwerte und wiederholte einige iva0/u .Angabe dem Schrerbgehilfen gegenüber, der Kindes dem hrestgen Standcsamr anzuzeigcn hatte. ? ^cr5,et ans Schamgefühl, daß das Kind unehelich ^oten war, denn ihr Mann war ichon seit Jahresfrist verstorben. ^-tbetr borkte sie hierdurch, daß das Kind als eheliches lltnb des veriwrbenen Ehemannes tn das Geburtsregister der Stadt n^^ragen wurde. Sie hat sich deshalb wegen intellektueller Urkundenfälschung zu verantworten. Nach der Beweis- ÄÄ^/ber ergaben |td) erhebliche Zweifel, ob die Angeklagte S Erklärung sich darüber klar war, daß sie dadurch onenUrchen Registers veranlasse. Die Angeklagte wurde dement,brechend lrerge,prochen _ Erne kaum glaubliche Geschichte. 1* . Der 29 Jahre alte Dachdecker A. I. von Friedberg ist ver° ^etcatet unb Sßater tion zwei Kindern. Er lernte am Abend m I- eme zugererste Schneiderin in einer dortigen r kennen, be,uchte mit ihr die Tanzmusik in dem Vorort ^Cr^,üUr?t 0tn2 ihr . spazieren. Als er sich von ^^'Schutzleuten verfolgt sah. verstel er auf folgenden kaum ?^ll&Cn^Ian‘ Ä &e0?b mit dem Frauenzimmer nach ^^fte„ eine im unteren Stockwerk wohnende $Cmfpl?J,/ra;lISsU?ke^Qrt ,etne Ehefrau erwarte momentan gUnTF1^01 U-n 1 qr8 ?Cltt55r und lasse sie dringend in ihre Wohnung eine Treppe höher hinaufbitten. Während die Frau i föüSfö ?C0^b ty6 gemeinschaftlich mit dem Ü Frauenzimmer ur ihr Schlafzimmer und riegelte die Tür von ab. Azwiichen aber sah die Mieterin, daß sie hintergangen hls schrill zur Verhaftung des ^r,au n st mm er §, b a§ sich entkleidet und in das Bett der Mieterin Wst hatte. Der Angeklagte ober wollte sich dies nicht ge- das Frauenzimmer mit Gewalt zu jefreten. Er ut deshalb vom Schöffengericht zu Friedberg wegen I loser Weise blieben die Kollegen noch längere Zett beieinander. Landkreis Gießett. -1 Harbach, 27. Nov. Im Laufe der vorigen Woche wurden dem Landwirt Karl Schmidt auf seinem Grundstück vor dem Orte die Rinde von drei der schönsten Apfelstämmchen vollständig abgelöst. Ter Täter soll beobachtet worden sein, so daß er seiner Strafe nicht entgehen wird. Kreis Bübingen. xNidda, 27. Nov. Tas gestrige Totenfest wurde in unserer Stadt mehr denn se vorher gefeiert; waren hoch eine Anzahl unserer besten Bürger im Laufe des Jahres gestorben. Vor- und nachmittags war das Gotteshaus über füllt. Im Vormittagsgottesdienst wurde von dem Frieden geredet, den die Entschlafenen und die Lebenden durch Christus haben. Im Nachmittagsgottesdienst wurde gezeigt, was die Toten un» ain Iotenfeft z u sagen haben, nämlich: Vergeßt uns nicht! Nicht ei uns nicht! Lebt nicht vergeblich! Denkt an das Ende! Im Laufe des Nachmittags strömten ganze Scharen Leidtragender zum Friedhof, um mit Blumen und Kränzen den Heimgegangenen den Zoll ihrer Liebe und Dankbarkeit darzu- bringen. ----- Nidda. Infolge undeutlicher Schrift ist in dem Bericht über GroßherzogsqebiirtstagSfeier em Druckfehler entstanden. Der darin erwähnte Feldmarschall war Prinz Emil von Hessen. uno französische sind, glauben wir nicht, daß speziell englische Interessen berührt werden könnten. Es erscheint ratsam, es den beiden unmittelbar beteiligten Parteien zu überlassen, den Wert der eventuell auszutauschenden Objekte abzuschätzen. Tie unfreundliche Kritik von englischer Seite müsse offenbar die Unterhandlungen erschweren, auf der anderen Seite würde die öffentliche Erklärung, daß England den erfolgreichen Anschluß der französisch-deutschen Besprechungen gern sehe, einen höchst wohltätigen Einfluß auf ein günstiges Ergebnis ausüben, das wir auf das ernsthafteste erhoffen. Wir wünschen auf das aufrichtigste, alle Reibungspunkte, die wir mit Frankreich in der kolonialen Sphäre besonders in Afrika haben, zu vermindern, und hoffen, daß es schließlich möglich fein wird, sie gänzlich verschwinden zu lassen. Selbst wenn dies geschehen sollte, können wir nicht auf bie Schaffung intimer Beziehungen mit Frankreich hoffen. Aber wir glaubten, daß es eine Uriache häufig wiederkehrender Spannung beseitigen würde. Wenn die Wünsche Englands in derselben Richtung liegen- würde der beste Weg, dieses Ergebnis zu erlangen, der sein, einen beruhigenden Einfluß auf die öffentliche Meinung in Frankreich auszuüben, welche gerade jetzt durch halbe Wahrheiten und ungenaue Erklärungen beträchtlich erregt worden fei. Der Ton dieser Mitteilung war durchaus freundschaftlich, sowohl für Frankreich als für uns, und ich würdigte zugleich den freunds chas tlichen Ton, in dem die Mitteilung abgefaßt war. Der deutsche Botschafter und ich hatten noch einige weitere Gespräche, allgemeiner informativer Natur, in deren Verlaus er einiges Bedauern über die Art und Weise ausdrückte, in welcher unsere öffentliche Meinung zu feindlichen Schlüssen über das deutsche Vorgehen verleitet worden sei. Ich fragte ibn, tvas denn anderes erwartet werden konnte, wenn die deutsche Regierung plötzlich ein Schiff nach Adagir sende, einem geschlossenen Hafen, der an der Westküste von Marokko der geeignetste Platz für eine Flottenbasis sein soll. Natürlich habe diese Aktion die britische öffentliche Meinung in Bewegung gesetzt. Ich gab der Hoffnung Ausdruck, daß diese neueste deutsche Mitteilung als neuer Ausgangspunkt genommen werde und daß wir nicht auf Dinge zuttickzugehen brauchten, die zu gegenseitigen Beschuldigungen führen müßten. Am Nachmittag desselben Tages gab der Premierminister Asquith seine Erklärung im Unterhause, und jeder, der diese Erklärung liest, wird sehen, daß der Geist, in welchem wir die Sache in der Oefsentlichkeit erörterten, dem Geist entsprach, in welchem wir uns einander nähern sollten. Von jenem Tage ab gab es keine weiteren Schwierigkeiten zwischen uns und der deutschen Regierung. Damit ist tatsächlich das Ende meines Berichtes erreicht. Was den weiteren Verlauf der Verhandlungen betrifft, so brauche ich nur zu sagen, daß die französische Regierung uns über jeden Z eitpunkt z u Rate zog, wo es irgendwie wahrscheinlich schien, daß britische Interessen berührt werden konnten, und vielleicht mit Ausnahme eines oder zweier untergeordneter Punkte von ausschließlich ökonomischem Charakter in Marokko selbst, waren wir in der Sage, zu erklären, daß britische Interessen nicht in den Vorschlägen und Gegenvorschlägen, die im Laufe der Verhandlungen gemacht wurden, in Frage kamen. Alles was wir sagten und taten in unseren Mitteilungen an bie französische Regierung, richtete sich auf die Förderung und nicht die Behinderung der Verhandlungen. Grey fuhr fort, wenn er auf das ein gehe, was er als die wahre Natur der Spannung bezeichne, so habe er zu erklären, daß Mischen Frankreich und Deutschland ein Abkommen erreicht worden ift, in dem beide Seiten sich wichtige Zugeständnisse machten und wichtige Vorteile gewährten. Daß dieses Abkommen angenommen worden ist und der Friede gegenüber der Erregung während der Verhandlungen erhalten blieb, ist eine den an den Verhandlungen beteiligten Diplomaten hoch anzurechnende Tatsache (Beifall) und durchaus nicht beschämend für unsere Stellung, die wir unsererseits einnahmen, obgleich sie nur eine nebensächliche Stellung war. Es ist wirklich, als ob die Welt in einem Zustand von politischen Alkoholismus wäre (Beifall und Heiterkeit). Ich erwähne die Rede, die kürzlich Oberst Faber hielt, weil diese Rede auch im Budgetausschuß des Reichstags Gegenstand von Erörterungen war, und wie mir von zuverlässiger Seite mitgeteilt wurde, die Erbitterung des deutschen Volkes verstärkt hat. Ich weiß wohl, daß es für uns leicht möglich wäre, zu erwidern, daß eine oder zwei im Reichstage gehaltene Reden — nichtamtliche, und auch Faber ist Tein amtliches Mitglied (Heiterkeit — uns genau soviel Grund geben, hier zu erklären, daß unsere öffentliche Meinung dadurch beleidigt würde. Natürlich führt eine Rede eine andere herbei. Ich kann nur mein Bestes tun, ich kann versuchen, den vorhandenen Argwohn und das aufregende Gerede abzuschwächen, indem ich untersuche, was die Spannung und die Befürchtungen im Sommer und bis in den September hinein wirklich bedeuteten. W ir waren in beständigen intimen Beziehungen mit Frankreich. Wir wußten, Frankreich hegte den ernstlichen Wunsch nach einer Verständigung und würde die Verhandlungen nicht plötzlich abbrechen. Wir glaubten auch nicht, daß die deutsche Regierung dieses tun würbe, obschon wir nicht in jo enger Fühlung mit ihr standen ober ihre Absichten über den Verlauf der Verhandlungen uns so bekannt waren. Immerhin lag die Möglichkeit vor, daß die Verhandlungen abgebrochen werden konnten, obschon ich es nie für wahrscheinlich hielt. Ich erwartete niemals einen jähen Abbruch, aber es war ein- ober zweimal im Sommer so, als ob bie Verhandlungen auf einem toten Punkt kommen konnten. Natürlich würbe der n ä ch st e düp l o m a r i s ch e Schritt für eine an der Algecirasakte Beteiligten der gewesen sein, eine Konferenz vorzuschlagen. Das wäre ein Schritt gewesen, den zu tun wir bereit gewesen wären. Ich hatte die deutsche Regierung im Juli daraufhin sondiert, ob der Vor- ichlag einer Konferenz ihr annehmbar erscheinen würde, im Falle bie Verhandlungen auf einen toten Punkt kommen sollten. Tie Antwort, welche ich erhielt, war zwar nicht absolut schlüssig, beutete aber an, baß der Vorschlag nicht annehmbar er» (feinen bürste. Das war bas Bedenkliche an der diplomatischen Sage. Sir Edward Grey tarn dann auf die auswärtige Politik im allgemeinen zu sprechen und jagte: Wir haben die geheimen Artikel des englisch-französischen Abkommens veröffentlicht. Andere geheime Verpflichtungen gibt es nicht. Unsere Freundschaft mit Frankreich und Rußland ist an sich eine Garantie dafür, baß keine der beiden Mächte eine herausfordernde ober aggressive Politik gegen Deutschland verfolgen wirb, das ihr und unser Nachbar ist. Fede Unterstützung die wir Rußland ob er Frankreich in schwierigen Zeiten! eisten würden, würde ganz und gar von der Stirnmun g des Parlaments und ber öffentlichen Meinung abhängen. Sowohl Frankreich wie Rußland wissen sehr wohl, bau bie britische öffentliche Meinung einem herausfordernden ober aggressiven Vorgehen gegen Deutschland keine Unterstützung leisten würde. (Beifall.) Dieielben Erwägungen würden mutatis mutan- dis bei Frankreich und Rußland maßgebend fein. Deutschlands Stärke gibt in sich selber eine Garantie, daß kein anderes Land einen Streit mit ihm suchen wird. Das ist eine Seite des Schildes, auf den Deutichland wohl stolz sein kann. Aber bie beutsche öffentliche Meinung sollte baran denken, daß es eine andere Seite deS Schildes gibt. Wenn eine Nation die größte Armee in der Welt besitzt, wenn sie eine lehr große Flotte schon besitzt und int Begriff steht, eine noch größere zu bauen, bann muß sie alles in ihrer Macht Stehende tun, um die lehr natürlichen Befürchtungen anderer verhindern, bie keine ag grell wen Absichten besitzen, baß diese Macht mit ihrem Heer und ihrer Flotte aggressive Tendenzen gegen sie verfolgen tonnte. Alles, was wir und die anderen Nachbarn Teutichlands wünschen, ist auf gleichem Fuße mit ihm zu leben. (Bei,all.) Es gibt eine auswärtige Politik, die verschieden ist von der, die ich zu schildern versuchte, und es scheint, daß sie tn einigen Kreil en befürwortet wird. Mir scheint dies einfach unheilvoll zu fein. Sie besteht darin, daß wir es zu verstehen geben sollten, daß wir unter keinen Umständen einem unsrer Freunde irgendwelchen Beistand leisten sollten,, in so herausfordernder oder unberechtigterweise er auch angegriffen wird. Das würde ein Versuch sein, zu dem zurückzukehren, was man einstmals die Politik der glänzenden Isoliertheit nannte. Ich mochte alles tun, was ich kann, um die Beziehungen zu Teutlchland zu bei lern, aber bie Freundschaften, bie wir haben, haben letzt mehrere Tage gehalten, und es muß der Hauptpunkt bei ber Besserung unserer Beziehungen zu Teutschlaiib sein, daß wir keine von ihnen opfern. Wenn Deutschland freunbliche Vereinbarungen betreffs Afrika mit anderen Ländern treffen will, gehen wir nicht darauf aus, ihm irgendwie in den Weg zu treten, ebensowenig wie Frankreich. Es ruht eine große Verantwortlichkeit auf der britischen und deutschen Regierung, da ßsie den Ton und den Geist der Reden und besonders von des Kanzlers zweiter Rede in den unmittelbar vor uns liegenden Jahren zur Geltung bringen. Wir wollen uns nicht der Einbildung hingeben, daß wir in diesem Augenblick in ber Verbesserung ber Beziehungen zu Deutschland das Tempo formieren können. Sir Grey schloß: Wenn diese Regelung zwischen Frankreich und Deutschland bie Zustimmung beider Nationen erhält, dürfte sie sicherstellen, daß bie marokkanische Frage dauernd geregelt ist ohne Bruch des europäischen Friedens. Wenn dies so ist, bann nehme ich vertrauensvoll sowohl gegenüber ber Politik in diesem Lande als derjenigen von außerhalb in Anspruch, daß bie Stellungnahme ber britischen Regierung wesentlich zu ber Verwirklichung bieser Erwartung beigetragen hat, und ich bin ber .Meinung, baß dies bie allgemeine Gesinnung des Hauses ist. Preffestimmeu. Berlin, 28. Nov. (Drahtbericht.) Der „Berliner Lokalanzeiger" meint, man müsse anerkennen, daß die Debatte in sehr ruhigem Tone und in einer dem Ernst des Gegenstandes angepaßten Sprache geführt worden sei. Im allgemeinen deckten sich Greys tatsächliche Mitteilungen mit denen des deutschen Staatssekretärs. Der Widerspruch mit Kiderlens Erklärung wegen des angeblichen dreiwöchigen Schw eigen sd er deutschen Regierung werde wohl bei den weiteren Marokkoverhandlungen im Reichstage noch aufgeklärt werden. Die „Tägliche Rundschau" schreibt: Die Ausführungen Sir Edward Greys werden alle die enttäuschen, die von ihnen eine entscheidende Wendung zugunsten einer deutsch-englischen Annäherung erwartet haben. Im übrigen gehe durch die Darlegungen ein kühler, fast schneidender Ton, der durch die stark hervorgekehrte formelle Höflichkeit nicht gemildert, sondern womöglich verschärft werde. Der „Börsen - Courier" schreibt: Alles in allem sind die Ausführungen des englischen Staatssekretärs nicht geeignet, allzu große Hoffnungen auf eine wirkliche Besserung unserer Beziehungen zu England aufkeimen zu lassen. Die „V o s s. Z t g." meint, der Ton, in dem zwischen den deutschen und englischen Staatsmännern im Sommer amtlich verkehrt wurde, habe offenbar die Grenze des noch Korrekten nahezu erreicht. Damals mag man in Der Dowe- ring Street am ersten ängstlich jene Pläne gehegt haben, die Kapitän Fab er enthüllt hat. Soweit aus den bisherigen Drahtberichten zu ersehen sei, werde Greys Rede an den politischen Zuständen und politischen Stimmungen nichts ändern. Das „Berl. Tagebl.": Diese Ministerrede biete weder Anlaß zu einer abgrundtiefen Enttäuschung noch Ursache zu einer himmelhohen Zufriedenheit. Wenn England im Sommer seine Flotte kriegsbereit machte, so lag dazu keine vertragliche Verpflichtung vor. Da also alles ein freier Entschluß war, träte die Weltrichterrolle noch klarer in den Vordergrund, die Weltrichterrolle eines England, das um der eigenen, angeblichen Interessen willen Deutschland nicht nur von Ddarotko, sondern auch von der Kongoküste fernzuhalten gesucht habe. > _*■ 11 '■■■-'■L '■ e, r — - , J—J_!— -■ ....... ।------ Deutsches Reich. Ms Tag ber Eröffnung des neuen elsaß-lothringisch e n L a n d t a g e s ist der 6. Dezember in Aussicht genommen. Tie feierliche Eröffnung des neuen Landtages wirb tm Kaiserpalast stattfinden. Aus Stadt und Land. Gießen, 28. November 1911. Lich. ltmr-Aörchbllch 19(2. Die Einwohnerschaft der Stadt Lich wirb darauf aufmerksam gemacht, daß bas Abressenverzeichnis zur Einsicht und Berichtigung auf dem Amtszimmer ber Großh. Bürgermeisterei Lich am 29. und 30. November offen liegt. Verlag Des Adreßbücher der Stabt und der Kreiser Gießen. ♦ ’* Tageskalenbec für Dienstag, 28. November: Stabt- theater: „Was ihr wollt." Anfang 8 Uhr. Damen-Borrrag von Mabame Lola Bernhard: Was die Frauen wissen müssen. Abends 8# Uhr in Steins Garten. * ** Ordensverleihung. Der Großherzog hat das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen dem Oberstleutnant u. Sonin beim Stabe des 6. Rhein. Jnfanterie-NegimentS Nr. 68, seither Bataillons-Kommandeur im Leibgacde-Infanterie-Regiment (1. Hess.) Nr. 115, vei» liehen. ** Der Verband hessischer Kommunal forst - warte, Abt. Gießen und Umgebung, versammelte sich dieser Tage im Schipkapatz zur Feier des G e b u r ts ta g e s des Großherzogs. Nachdem der geschäftliche Teil der Versammlung sein Ende erreicht hatte, gedachte der Vorsitzende, Lotz-Wieseck, der Bedeutung de§ Tages und brachte ein Hoch auf den Landesherrn aus. In zwang- k Just Wolfram-Lampen W sind gut und halfbar r " ' - ■■■ 9 läno?» Nachdem Sie mit Pilo Gerahmte Bilder Ungerahmte Bilder Einrahmungen in jeder Preislage M-iultktts Frische Bücklinge 3 Stuck 20 Pfg. 6 Stück 35 Pfg. per Pfund 12 Pfg. 3 Pfund 35 Pfg. Maschinen, Jauchepumpen rc. rc. GebrüderBerdux Vah»tzoffir. 27 Jernspr. 231 Wäsc erei-BascLiQcn!abrikIl,’JiiSchaIIaininer,!,er8tLL Nodbctmcr Str. 42 Telepbou 6C0 70üO SlQCa fui Betriebe. Offerte kostenlos. Nem'tadt 5G gestrigen Sonnb; LotteSdienst j '< b im toninififjfiit ■ »Ende eiiHIrmutönum b in dec ctai)tLrd)i g (17. ben stßien Platz beugt i Crgamfttn bet Liadi. iche Chöre btt Gbot- orschüter und der Lt> Kunsthandlung J. Hirz Seltersweg 22 part. und 1. Etage Daden-Ls, 27. Nov. Tas Liiftscbtff »Schwabe n*, dat um 7.15 Udc m Gotha au'ges'.iegcn wat, i|[ gc.en 4 Uhr hier cm- getroffen und nach langem l’laiuweneie.i um 4 Uhr 2u Wim. glatt nrlauOet. Ilm 4 Uhr tu iDlm. war das Luftschiff wohlbehaiien m der volle gei-orgen. (o febr zufrieden find, werden Sie böfl!d> gebeten, daefelbe bei Gelegenheit weiter zu empfehlen. Schönen Dank dafür im Vorau* pilo tet überall tu haben. Neues Sauerkraut bet wurde tytt tu »hnigen n QJabeimann u in Herbstein wc.i Gericht lSroß-Teraui ttiftidiinahrt Ein Dreidecker Eulers. Darmstadt, 27. 9toü. Auf dem Darmstädter Truppen- i Übungsplatz versuchte heute dec Flugmaschinentoniirukteur August zwar nicht aber Geld svaren Sie wenn Sie Nübcnschntider, Futterdämpfer, Kartoffelquetschen, Futtet schneid« Letzte Naci)richten. Tie Aussprache im Unterhaus London, 27. dtov. (Unterhaus > Äonar L a w, der Führer der Unioniuischen Partei, ertlurte fick mrt den Ausführungen Greys völlig cinvcriuuioen. Namentlich im Auslanoe ici die Idee Dcroreuet, day in England eine tetnofeligc Stimmung gegen Deutschland herrsche. Dieic Idee fei feiner Amichl nach völlig unbegründet. Uvir hären oft lagen, führte dec Redner aus, day infolge des Gegeniayes der Imeresicn ein Krieg zwifa-cn England uno Deulichiano über kurz oder lang nnvcnnciDliai wird. Ich glaube nicht an biete unvermeidlichen Kriege. Alenn es jemals zu einem kriege kommen follle, io wird er nicht das unvermeidliche Ergebnis natürlicher Geietze fein, fondern wahrscheinlich da- Ergebnis menschlicher 'Lochen. Mit Recht legte Grey fiar, dah Wir wünschen, nach Möglichkeit jeden Gegenftand einer Friktion zwischen beiden Kandern zu beseitigen. Premiermini ner A i a u i t h er Harte, er habe den Auseinandersetzungen Sir Edward Greys über die jetzt glücklich beendeten Perhandlungen zwischen Franlr.ich und Deutschland eigentlich nichts hinzuzujügen. Ich will, lugte der Premierminister, nur bemerken, Day wir, soweit wir an den Verhandlungen beteiligt sind, von Aitfang bis Ende nur zwei Ziele im Auge hatten. ver $hmb 40 yzessezz Umiuchcr Weucrbcnct)L Oessentliche iSetterOienftltelle Gießen. UBeiteraiiafuliien in (teilen am Mittwoch, den 29. Slovcmbcr 1911: Trüb, geringe Aegen, mild, Lüdweitwilide. (9crid? riegelte Euler eine neue Dreidecker konstraktion (drei Flächen übereinander, von 5ans geringen Timcn'ionen. und zwar ist der Aeroplan nur sieben Meter lang und heben Meter breit. Bei dielen ersten Ven'uchen flog der Äovarat fünf üdomcier mit dem Steuermann allein. Tann nahm Augu't Euler bei drei Flüaen einen Passagier mit. Ter Apparat zeigte eine so hohe StabililLt, dan Euler sämtliche Steuerungen in der Luit wahrend des Fluge- loSlasfen konnte und zwar sowohl die Sähen-, die Saucn- lowie die _ ivcl-it alle, w.nn sie de dient, nur von der Hand und nicht mit den ^üszen betäligt werden. Tie Maschine ging alsbald nach LoSlafsen sämtlicher Steuerungen, wie beabsichtigt, in einen ganz leicht geneigten f^lug nach unten über. Zehn Meter üb r der Erde wurden die Steuerungen wieder gefaßt und weitergeflogen Es wurden mS- aesamt vier Flüge ausgeiührt tn einer Lange von je fünf Kilometern, welche fämtlich glatt mit schönen Gleitflügen mit vollständig abgcficlltem SOlotor beendet wurden. Explosion auf einem veuischen Dampfer. Mitte voriger Woche war der deutsche Tampier Prinz Joachim la Samana Eäh festgeratcn. Bei den Bergungsarbeiten loll sich nun eine Explofion ereignet haben, die 3 Matrosen das Leben i-Üete. Aus Neuhork, V<. Nvv. wird gemeldet: Ein drahUoieS Idcgrantm von dem an dec Damanuinsel feftgesahrenen Tammer „Pnuz Joachim" der Lamburg-Amerika -Linie meldet: Nemt tRann in drei Booten waren damit beschüfrigi, die über Bord ge- voT’enc Ladung wieder zu bergen und grinen gletchzeutg nach Einer Büchse, dic, ohne daß sie eS ahmen, Ervlosivftvlie enthielt. Lehrend jtber die Büchse an sich zu bringen suchte, eriolgte eine jjVioi’ion. Alle neun wurden tn Stücke gerissen. Sem gegenüber erklärt die Lamburg—Llmerila—Linie, daß bei ihr bisher keine Bestatigung der Neunorker Meldung über eine ■ -atastrovhe bei den Bergungsarbeiten des „Prinz Joachim" ein- gegangen ist._______________________________________________________ te'eS ?en. und dir üu.(; Ä“” Se;b:,:i; b Marieit T ^^ift ist in b„ $rUd* S war Prinz e gute Geschmack ■ daS vorzügliche Aroma und die reine, edle Qualität Haden Ban HoiuenS Gacao zu einem beliebten Getränk von miifl und alt gemacht. Nachdem die Ueberzeugung, daß Kaffee nicht nahc- ha't und geeignet ist, schwache Nerven zu ei regen, in immer weitere Kreise dringt, wird Ban Houtens Eacao als erstes Frühstück noch mehr bevorzugt als früher. ES ist In der Tat sehr empfehlenswert, dem Körper Sie ich am Morgen ein kräftigendes rühstück anziivieteii. ES fällt ganz besonder- auf, bau Schulkinder nach dem Genuß von Ban Houtens dacao während deS Bormiitags viel frischer bleiben und mittags nicht so müde und abgespannt nach Haiise kommen. Es darf allerdings nicht vergehen werben, Dan HoiuenS Cacao zu verlangen. Man lasse sich durch foge- nannte billige Angebote nicht verleiten, mmbenveriigen Cacao emzulaufen. -LLSfriedenSbruck»- und versutzter Gefangenenbefreiung zu einem Gefängnis verurteilt worden. Gegen dieses Urtcd hat er Berufung eingelegt Er scheint aber in der Zwischenzeit wobl j oer Ansicht gekommen zu sein, daß seine Taten bei der Straf- • nmer kaum eine günstigere Beurteilung finden, denn er ist i.^e aiisgeblieben. Tie Berufung wurde kostenfällig verworfen. Tai erste war, die britischen Interessen zu wahren, soweit jit in Betracht tarnen und kommen konnten, bai zweite, unsere per- ^.'.--mäßigen Verpflichtungen gegen die anderen Länder aufrecht zu erhalten. tBeisaU.' «ir criubrcn am 1. Juli von der Ent lenbung eines Kanonenbootes nach Agadir. Tas Robinett trat zusammen am 4 Juli Tas Ergebnis war eine Mitteilung an den deutschen Botschaster, welche ovx Edward Grey verlesen dal. Auf diese Mitteilung erhielt die Regierung keine Antwort bis zum 24 Juli, und als die Antwort zu diesem Datum aegebcn wurde, geschah es unter dec ausdrücklichen Bedingung, dag der wirkliche wichtige Teil der gegebenen Information dem Parlament nicht mit geteilt werden sollte. Ter Kreuzer Berlin. Berlin, 27. Nov. Der ttreuAcr „Berlin" wird, nachdem in Agadir alle- ruhig ist und keine Gefahr für das Leben und das Eigentum der Deutschen mehr vorhanden ist, morgen über Eafablanca und Tanger die Heimreise an treten. Tas Kanonenboot „Evcr" wird die „Berlin" nach Eafablanca und Tanger begleiten und «ich dann wieder aus Die westasrttanische Station begeben. Iraokreich und Rußland gegen die Blockade der Dardanellen. Paris, 27. Nov. Nach einer amLid)en Mitteilung wird sich Frankreich zweiieilos dec runischen Regierung aniajLicBen. um Italien zu eriuajeti, die Blockade der Dardanellen zu unterlasien. Die,er »dient werde einen durchaus üeunDlidwn Eharalter tragen. Der „u.emos" will wiisen, datz >ich Rutztand hierbei junaQit auf den Londoner 'Vertrag vom Iayre 18 d. lobann aber auch auf Artttel 16 des Protokolls der Londoner ^scerechtStonfecenz vom Jahre 1UU6 und 1‘JUU Nutze, wonack' Oie toloaaoeiireuicdite oen Zugang zu neutralen Hafcn und Muncn nicht Dcripenen durien. Ubcnn viefeS Protokoll auch noch von keiner Macht unterzeichnet woroen fei, so hat.en sich doch Italien und die Durlei fewit wiederholt hierauf berufen.______________ Durch Biosontrinke« zusehends die frühere -rische u. itL»veritandsfavtokett wicotrcilanat: cäl habe Ihr Bivion nut giogcin itttoio angetvanot In un gelabr 2 Monaten habe ich ca. u Palcte verbraucht: icbcn Dag, morgen», untlags uno abend» nahm tch je einen gchauttin ieeiöncl voll .jch patie grofjc Aeivenfchwache, die nch nicht beieiiuien tagen wollte uuf vjur %3ioion auiiiierifam gerooroen, habe ich oasleive einige Zeit regelmäßig getrunlen. Nun mectte iw nach und nach eine Deifeiung ui meinem öuuanb. Tas gab mir neuen »lut. Nam 6 rochen hatte ich mein früheres fnicheü Aussehen und tann jetzt sevr gut schlafen. Auch nabin ich etwa» an Körpergewicht zu vtvson tit sehr schniackhan und bekönimlich. In meinem Bekannten kreis habe ich ibiolon «ehr empfohlen uno Aüe find bturnt zufrieden Berlin. W. öu, 10 In tu 1011. Ltztlly Milow, Anübacherttrave 20 Unteischrist beglaubigt: Justizrat Cberncd, Skotar. löiofon das beite und biUtgue Nayr- und straitiguntißintttel seiner Art, Dow tco. 1 Mtloi »Uit. 5— tn Apotheken, Trogenen. Perlangen Sie vom Bio- sonweck I-rankfurt tMatm Grattsprobe und Broschüre. b“/. warten )ie Mdrlrinlsäitf Aufsehenerregendes Angebot der Möbel-Remise Bismarckstrasse 14 = Letzter Verkauf in diesem Jahre == Preisnusznc in morgljer Nnmmer. 3. B, Häuser, Sieben 9fäEC erel-3ascLiJiC!iIabrikIlrjnschaIIainin2r.Fer8tLL163 _ 500,00°^ ^Oqqqq f/ndefman der Giessener Konzert-V erein Sonntag, den 3. Dezember 1911, 5y4 Uhr, in der neuen Aula Viertes Konzert — Zweiter Solisten-Abend Herr Prof. Fred. Lamond, Berlin (Klavier) Herr Joseph Szigeti, Budapest Wm) Werke für Klavier: L. v. Beethoven op. 53 Waldstein-Sonate, Fr. Chopin Sonate op. 35 (Trauerniarsch), Nocturne, Schubert-Tausig Marche miiitairp. Werke fiir Violine: A. Corelli La Folia. Ed. La io Symphonie espagnole, Schnbert- Wilhclmj Ave Maria, N. Paganini Caprice, H. Wieniawsky Air Russe. Fintrittqkflrfpn • I- Platz Mk 5.- , IL Platz Mk. 4.-, III. Platz Mk. 3.-, IV. Platz Mk. 2.50, tWlllUSROi icu. Stehplatz Mk. 2.—, Studenten karten Mk.l.—, sind in der Musikalienhändler, von Ernst Chai Her (R dolphs Nachkd, Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. v25/11 ■ f effnung des Saale* l'1. Uhr. ' _______________ GESETZLICH GESCHÜTZT. Reformhosen Udeal gesT“ Damen=Unferzeuge Kinder Unferzeuge Kombinafions Sdiulferkragen Damenwesfen, Unferröcke Korsetten Damen- und Kinder-Gamaschen empfiehlt Julius Schulze, Kreuzplafz Ausgabe von Rabattmarken. a28/11 KOLOSSEUM Direktion : KARL OHM. T» mara VerwandlungS-Tänzerin. Walliser Evolutionen auf freisieHend.Leiter. Lange Das „Sächsische Unikum". Paula Wacker Soubrette. The Barleys Komische Radfahrer. Goltz Trio Cauilibristen auf rollender Kugel und Drathseil. Bernhard Lszinsky Humorist. Kose u. Melfort Englische Sand- und Holzschuh- Tänzer. 09737 Paula u. Maxon Humoristisches Duett. Original-Paul IMaschiy-Tiw Grohe komische akrobansche 'Rom lomime „Ein fideles Gefängnis", den vorderen Räumlichkeiten des Theaters heitere Küuülcr- Konzerte von 7Vs Uhr avends ab @ <3 v28 In und Damen-Verein „Gabelsberger“ Mittwoch, den 29. Nov. 1911: Vereinsabend. Festlegung des nächsten Verciuswettichreibeus. Theater-Verein. 2. Opernvorstellung Mittwoch, den 29. November 1911, gegeben vom Grossh. Hoftheater zu Darmstadt Die lustigen Weiber von Windsor Komisch-phantastische Oper mit Tanz in 3 Akten von Otto Nicolai. Anfang 7 Uhr pünktlich. Ende 10 Uhr. Eintrittekarten im Vorverkauf nur in der Musikalienhandlung von E. Cb allier (Telephon 671). Für Studierende an der Abendkasse halbe Preise. va/n ' Der Verein Freundinnen junger München ladet nur Stützen, Laden-und Kinderfräulein zu einem Tee-Abend. auk Sonntag, den 3. Dezember, freundlichst ein. Anfang 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Bereinszimmer: Kaiserhof, Sonnenstraße, 1. Stock, Eingang durch den Hoi. 71K6 Biograph Ploeketraße 12 09734 PlocketraOe 12 Unser neues Schlager-Frogramin nur beutel Panik an der Bärs Ein amerikanisches Meisterwerk. Aeußerst spannende Handlung. Hervorragendes Spiel bekannter Künstler. Donnerstag, 30. November 1911, abends 8V2 Uhr, im Saale des Hotel Einhorn: VoE-trag* über die MjMlschMlNWcklW Redner: Herr Rechnungsrat Harth-Darmstadt, Vorsitzender der staatl. Betriebskrankenkasse für daS Großherzogtum Hessen. Für Nichtmitglicder sind Eintrittskarten zu 50 Psg. abends an der Kasse zu haben. vto;u Kanfm. Verein. Ortsgewerbeverein. Kinematograph. Babubofftrafie 54. (09723, Babubofltrahe 54 Nur 4 Tage! der Weitschlager Ballhaus- Anna Little Hans heiratet Rosalie ein erstklassiger humoristischer Schlager. Tonbilb: Immer mußt du artig sein. II. Teil. Hochserrsationelles Sittendrama in 3 Akten nach dem berühmten Ro»nan von 5)r. Leo Leipziger. Fräulein Olivia Veit, bekannt von BallhauS-Anna I. Teil, spielt wieder die Hauptrolle. Kraftübungen der Geschwister Leonore komischer Austritt. Lebenslicht, fesselndes Drama. Gaumontwoche, hochinteressant. Der Opiumraucher Großes Theater-Drama aus dem Leben. Spielzeit über 1 Stunde. Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Drama I. Teil. Der IL Teil, welcher jetzt zur Auffübrting gelangt, ist überaus reichhaltig an dramatischer Kunst. Aufsehen erregend und daher von verblüffender Wirkung auf die Besucher. MtnickgriipWe BerichittsllittiiU zeigt Bilder aus dem italienisch-türkischen Lrteg tu a. mehr. Mittwoch, den 29. November, abends 8*/3 Uhr werden die Kameraden des 11. Löschzuges und Donnerstag, den 30. Nov., abends 8'/o llbr die Kameraden des I Löschzuges in das Versammlungslokal, früh. Gewerbeschule, Astcrwcg, zwecks Bekamugabederneuen Satzungen eingeladen. Uniform: Dienstanzug, Mütze. B25/11______Das Kommando. Kanfm. Verein weiblicher Angestellter. Jeden Mittwoch, 8—10 Uhr Tee-Abend Plockstrake 611L [6060 Berein für Framn-Stimmrecht Ortsgruppe (Sieben. Dienstag, den 5. Dezember 1911 im Hotel Schütz L marken aus^e^eben. 7134 fciebigshöfie I ~ MWiW Direktion: Hermann Steingoetter, Dienstag, den 28.Novbr. Itill# abends 8 Ubr: 9. Dienstag-Zlbonn-Borstellnng Anzug- Paletot- Hosen- Westen- Kostümstoffe von den billigsten bis zu den feinsten Qualitäten. ■ Lelangsn von heute bis Weihnachten zu Lanz bedeutend reduzierten Preisen zum Verkauf LOUIS TREFF L VL :: Mitglied der ‘Rabatt-Spar-Vereini^un^ :: grosser Posten Reste in der PreislaLe von 2.50, 3. 4. 5 u. 6 Mk. p. Met°r passend für Herren- u. KnabenanzüLe. enorm billig. NB. Trotz der billigen Preise werden noch Rabatt- Achtung*! Fmucn von Gictzm! Auf vielseitige schriftliche und mündliche Mitteilungen titl. 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Mghch ring, da die Trup aber nut großem^ Mimischen M «estrigen Tages b s festlich vom Fort Regiment; von lm Regiment, das u. jataillon von yem Nach einer 'JJteL jdmpf oei Tripolis der Lase mehr a )es Feindes. , Me andere auch jangenen betragt ii ijfijieie. Wie die zestrigen Tages, ai ;egennber günstig Tii Konstantin! eine Depesch taliener bei t in Derna unten hatten. Tie Tü Munition und Än sieben Tote i grijj hat am 25. den Heldenmut b Cafe Amend 6209 Täglich Künstler-Konzert Anfang 8 Uhr Sonntags 4 Uhr Eintritt frei Rom, 27. N I Nte vormittag im I gegenwärtige jaijr I ch gemeßen, bie jed " sei ihm und jedem laute Erinner flacht worden, das t |l^ heiligen Stuhl WEntgegenkommen, i ■ der ungläubig Gott ^und die !°dann auf die he Kirche in Portua ^gesetzt sei, und »onugiesische Natioi ^rde. Gegenüber "nlsmus und bemerkbar mache Ä<‘bit L°b7 6: erinne in ®[n ■Ä ® Mri 1**6«, bis 7. b$4i fjWt den iCrfiXs. püU“ iedrch, 3. B. 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