-tickercic"- 161. Zahrgang Zweites Blatt Nr. 26 scheint täglich mit Ausnahme der Sonntag?. i) Mit Bürgel. — ’) Mit Momback und Sattel. — *) Mit Vororten. Vinmod. Apostolischen Segen. t Klasse i Durchforstung), Bundesrat soll ersucht werden, die Versicherung?- 12. Ter lernnfl ^ßni°Den len in den Distriüm :t werden'. . 2 Mk. monatlich, . 4 , . 6 „ . 8 , .11 , . 15 , . 18 , . 23 „ . 30 „ betragen in der und die Freiheit der Forschung gehemmt. Daher kann in dieser Sache außer in dem von Uns bezeichneten Falle keine weitere Erleichterung gewährt werden. Uebrigens ist es Unsere Ueberzeugung, daß diejenigen, denen Wir den Eid erlassen haben, zur Bekundung ihres mannhaften Charakters in der Ablegung des Eides die ersten sein und keine Bedenken tragen werden, nötigenfalls auch Schmähungen zu erdulden: beim leicht könnten sie i"ich selber als des christlichen Lehramtes unwürdig Vorkommen, wenn sie sich schämten, zu den Dienern! unseres Herrn Jesus Christus zu zählen. Erfreulich ist Uns, daß Du Deinem Volke in liebevollem Worten berichtet hast, wie Vir Dich, in Ansehung Deiner großen Redaktion, Expedition und Druckerei: ©dtul- straße 7. Expedition und Verlag: e^döl. Rebaktion:^K112.Tel.-Abr.:AnzeigerGießen. Dienstag, 51. Januar 1911 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universität?»Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Verdienste um Uns, jüngst ausgenommen haben. Tenn wie alle, die Uns Anhäuglichteit zeigen, so besonders Unsere geliebten Söhne, die Kardinäle, und Unsere ehrwürdigen Brüder, die Bischöfe, die mit Uns die Bürde der Leitung der Kirche tragen, UnS teuer sind, so wünschen Wir nichts so fcljr, als daß diese Unsere wohlwollende Gesinnung offenbar werde. Es erübrigt, Dir Tank zu sagen für 2eine Glückwünsche, die Wir von Herzen erwidern, und als Unterpsand der Himmelsgaben» die Wir Dir erflehen, spenden Wir Dir, Unser geliebter nohn, allen anderen Bischöfen Teutschlands, an erster Stelle dem Kardinalbischofe von Breslau, sowie Eurem Klerus und Eurem Volke in väterlicher Liebe den Die „Giffotner Zamiltendlälter" werden dem /Jln.ciger* viermal wöchentlich beigelegt, da? Kreisblatt für den Kreis Eiehen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Leit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. pflicht alsbald nach dem Inkrafttreten des Gesetzes auf Trichinen- und Fleischbeschauer ouszudehnen, die diese Tätigkeit aus eigene Rechnung ausüben. (§ 4.) Ter Siebener-Ausschuß erhofft die Erfüllung dieser Forderungen umsomehr, als die Privatangestellten bet ihrem Be- treben seither die einmütige Zustimmung des Reichstages gefunden haben. Die baldige Verabschiedung des Gesetzentwurfes soll mit allen Mitteln gefördert werden. Tie Einberufung eines allgemeinen Privatangestelltentages nach Bcr- l i n steht unmittelbar bevor. 12 Fellm. W 9'4 Uhr, am andhecke), am zweiten tb Stangenholz wich ä Buchen-Brenicholz -z> mar 1911. ngshausen. Die Beoölkrung nach Kretfen nach dem vorläufigen «Ergebnis der Voltszählung am 1. Dezember MO Au? den Mitteilungen der Großh. Zentralstelle für die Landesstatistik Nr. 996.___ A . B . C . D . E . F . G . H . I . UeuhofAanne auf der ,t den Durchforstung?- >orm. an kommt das le zur LM'leigerung. Raines, fförsler. — Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefien ergibt, und um die Wiedereinführung eines alten und beständigen Brauches der stirche, wo derselbe unterbrochen worden war. Rücksichtlich der von lins den Bischöfen erteilten Befugnis, Pfarrer auf dem Verwaltungswege zu versetzen, wundern Wir Uns nicht, daß diesem Dekrete diejenigen widerstreben, die von ihm zu fürchten haben, und daß diese vielleicht sogar von der Staatsregierung verlangen werden, sie solle Kraft und Wirkung des Dekretes hemmen. Wenngleich nun die Anwendung obiger Befugnis eine große Umsickst und Vorsicht erheischst, -so wollen Wir doch), daß dieses Streben nach Klugheit niemals zur Aengftlichkeit eines schwächlichen Charakters führe, infolge deren der Bischof, von den obwaltenden Schwierigkeiten über Gebühr beunruhigt, den Schritt nicht wagt, dessen Wichtigkeit für das Heil der Seelen et erkennt. Ddnn in der Erfüllung einer Pflicht, namentlich wenn lic direkt am die Ehre Gottes sich bezieht, ist der Kampf nicht zu fliehen, im Gegenteil mutig von uns aufzunehmen, da ja Gott selbst den Kämpfenden als „starker Hort" zur Seite steht. Was die Zurückweisung der modernistischen Irrtümer und die hierzu vorgeschriebene Eidesformel betrifft, so haben wir zwar tu der mündlichen Besprechung mit Dir eine milde Gesetzes- auslegung angewendet und erklärt, durch das Motu proprio würden zur Eidesleistung nicht verpflichtet die Priester, die an den S t a a t s nn iv er s i t ä t en als Professoren der Theologie angestellt sind. Falls aber solche öffentliche Professoren zugleich eine priesterliche Tätigkeit als Prediger oder Beickstväter ausüben oder ein kirchliches Benefizium innehaben oder irgend ein Amt bei der kirchlichen Verwaltung oder Gerichtsbarkeit bekleiden, so lag es und liegt es nicht kn Unserer Absicht, sie von der Pflicht der Eidesleistung aus^unehmen. Wenn ferner diejenigen, die ausschließlich als öjfentliclier Lehrer tätig sind und somit den Eid Unterlassen 'dürfen, nach außen zeigen, daß sie von dieser Erlaubnis gerne Gebrauch machen, so erwecken sie dadurch möglicherweise keinen Verdacht gegen die Korrektheit ihrer Lehre, aber sicher legen sie eine bedauernswerte Nachgiebigkeit gegenüber den Anschauungen derMen- schen an den Tag, indem sie in feiger Weise vor der Autorität derer sich beugen, die nickst aus aufrichtiger «Ueberzeugung, sondern itte •Je un?Ä S» ölte, 316 »7 rL.t> S^eiter S-et Unh E Holz lmtki ^tihJerroalhina.^ erung ®ita9 den 3. fix. bewald nachsteheisties w. Eichen-Reinq, m- Kiefern-Rejßq, w. Schien-Reisig, Buchen-Swcke, m. Eichen-Llöcke.' 'n. Kiesern-Siöcke, >n. Fichien-Slöcke. eflni. iellhei« rniv.Bibliot • S-Mp-gM- bang- Veetrrfl perlt 'kt. s*,i(ifflen. n zu /an die ’rbete« Line Tagung des SiebenerAusfchufies für die staatliche pcnfionsvcrfichcruiig- der prioatangcftclltcn Ter Siebener-Ausschuß des H a u p t a u s s ch n s s es zur Herbeiführung einer ftaatlickn'n Penjions- und Hinterbliebenen- Versicherung für die Privatangestellten tagte am 27. und 28. Zan. 1911 im Reickst'tagsgebäud«' zu Berlin, um zu dem Entwürfe eine? Versicherungsgesetzes für Angestellte Stellung zu nehmen. Vom Reichsamte des Innern nahmen die Geheimen Oberregierungsrata Koch und Tr. Beckmann an den Beratungen teil. Der Aus-« schuß faßte folgende Beschlüsse: „Ter Siebener-Aus,chuß begrünt den Entwurf etnc-s Versicherungs-Gesetzes für Angestellte als eine gute und brauchbare Grundlage für die Pensions- und Hinterbliebenen Versickw- rung der Privatangestellten, zumal der Entwurf in seinen weseitt- lickien Bestimmungen den Beschlüssen des Hauptausschusses entspricht. Soweit der Entwurf die Erfüllung einzelner Wimiche der übergroßen Mehrheit der Privatangestellten mdit gebracht hat, wird der Siebener-Aussckmß beim Hauptausschusse beantragen, bei den gesetzgebenden Körperschaften nachdrücklich für dte Erfüllung folgender Leitsätze einzutreten: * 1. Im § 1 Ziffer 4 des Gesetzentwurfes ist dte Bestimmung zu streichen, wonach die Versicherungspflicht an ein ^chres- arbeitsverdienst von 5000 Mk. gebunden werden soll, vielmehr soll statt dessen bestimmt werden, daß ein Grenzgelialt von 5000 Mk. für die Bemessung von Leistungen und Beiträgen festgesetzt wird. . . - ... 2. Eine Befreiung von der Versicherungspsltcht 1 oll für Beamte des Reichs, der Bundesstaaten, Gemeinden u. s. f. nickst eintreten, sofern diese Beamten auf Privatdienstvertra^ an- gestellt sind, ohne eine Pensionsberechti^.tng nach den Lätzen dieses Gesetzes gewährleistet zu erholtem- (§ 10.) 3. Noch dem Tode der versicherten Mrfrau eines erwerbsunfähigen Ehemannes, die den Lebensunterhalt ihrer Familie ganz ober überwiegend aus ihrem Arbeitsverdienste beitritten hat, steht den ehelichen Kindern unter 18 Jahren Waisenrente und dem Manne Witwerrente zu, so lange et bedürftig ist. (§ 29.) 4. Als Beitragsmonate im Sinne des § 50 sollen auch die Kalendermonate angerechnet werden, in denen der Versicherte nachweislich stellungslos gewesen ist. 5. ' Eine Rückvergütung von Beiträgen fou unter feinen Umständen stattsinden. (§ 64.) 6. Weiblichen Versicherten, die aus einer Versicherungs- Pflichtigen Beschäftigung ausscheiden, soll auf ihren Antrag nach Wahl eine sofort beginnende ober eine aufgeschobene Leibrente gewährt werden. (§ 65.) 7. Tie Einberufung des Berwaltungsrates muß auf Verlangen des Verwoltungsausschm'ses erfolgen. 111.) 8. Zu der Anlage des Vermögens der Reichsvcrsicherungs- anstalt nach § 226 des Entwurfes soll die Zustimmung des Vor waltungs-Ausschusses erforderlich sein. § 226.) 9. Auch in die Rentenausschüsse sollen weibliche Versicherte Ein päpstliches Schreiben an Uardinai Ascher. Großes Aufsehen hak wieder ein Schreiben des Papstes an Kardinal Fischer gemacht, das von der „Köln. Volkszeitung" in folgenden Wortlaut übersetzt worden ift: An Unseren geliebten Sohn Antonius Fischer, Kardinal- priester der heiligen römischen Kirche, Erzbischof von^Köln. Unser geliebter Sohn, Gruß und Apostolischen «Legen. Was Tu in Deinem Namen und namens Deiner ehrwürdiger, Brüder, der deutschen Bischöfe, die mit Dir die feierliche Kon- fcreiiz in Fulda abgehalten haben, über die gemeinschaftlichen Beratungen Uns berichtest, gereicht Uns zu großer Freude, besonders weil ersichtlich, daß bei Euren Besprechungen die brüderliche Liebe gewaltet, und daß die Verschiedenheit der An,Men beim Beraten keineswegs die völlige Einmütigteit beim Beschliesten r er hindert hat. Wir freuen Uns, daß Ihr bezüglich der sozialen frage Vorsorge getroffen habt, um die Eifersucht und die gereizten Ltreitigkeilen unter den beiden Arten der Arbeiterverbande ;u beseitigen, und daß Ihr zu diesem Zwecke für beide Organt- latümcn gewisse allgemeine Vorschriften aufgestellt habt, die ste befolgen müssen, damit eine jede in ihrem Tätigkeitsbereiche Tort* fahre, zum wahren Nutzen der Arbeitgeber und der^Arbeiter, unter gleichzeitiger Förderung der Religion und des Ltaatswohles zu Wirten. Willkommen war Uns auch, daß Ihr, wie Tu mttteilst, zum Zwecke der Durchführung des Dekretes Quam singulan be- 'd)loiieu habet, durch einen gemeinsameii Hirtenbrief das Volk zu belehren und zu ermahnen, lvas im allgemeinen zu geschehen nat, damit die minder möglichst früh die h. Kommunion empfangen. Hierbei muß es den Christgläubigen zum Bewußtsein gelangen, dan c-? sich nicht so sehr handelt um den Gehorsam gegen ein vom römischen Papste gegebenes Gebot, als vielmehr um die Erfüllung einer Pflicht, die sich aus der Lehre des Evangeliums von selbst gewählt werden können. (§ 137.) 10. Es soll den bestehenden Pensionskassen der Berufs^ verbände ermöglicht werden, auf ihren Wunsch ein? lieber» nähme dieser Kassen durch die Reichsversicherungsanstalt mit Zustimmung des Bundesrats herbeizuführen. «$ 363. 11. Der Leitsatz des Hauptausschusses über die Höhe der Beiträge hat im Entwurf offenbar nicht die richtige Auslegung gefunden. Der Hauvtausschuß hat den einmütigen Wunsch gehabt, daß die dort aufgefüfrrten Sätze von 10 Prozent und 8 Prozent sich auf das durchschnittliche Einkommen, nicht auf das Mindesteinkommen beziehen sollten. Tic Beiträge sind deshalb entsprechend zu erhöhen, wodurch zugleich auch die Leistungen erhöht werden. Die Beiträge sollen möglichst so abgestuft werden, daß sie Ans Statt und Land. Gießen, 31. Januar 1911. Bahnprojett Gießen-Ärofdorf-Rodheim Bieber- Hohensolms-Gladenbach-Biedenkopf-Battenberg. Von dem vorläufigen Eisenbahnkomitee für diese Bahn ist folgender Aufruf an die Bewohner des Biebertals usw. als Flugblatt verbreitet worden: Seid auf der Hut Bewohner des Biebertals und seiner Umgegend. Tie Leitung und der gesamte Verlaus der Versammlung in Hohen- solms hat es gezeigt: ganz hinter Eurem Rücken und ohne Berücksichtigung Eurer Interessen soll die Bahnbaufrage, welche für Rodheim und Umgebung eine Lebensfrage ist, gelöst werden. Es soll nur eine Verbindung mit Wetzlar hergestellt werden, während doch alle wirtschaftlichen und Lebensinteressen die gesamte Bevölkerung der Ortschaften des Biebertals, außerdem Hohensolms, Erda, Königsberg, Franlcnbach, Crumbach, Kirchners, Fellingshausen usw. nach Gießen mit seinen Märkten und Kliniken Hinweisen. Noch ist nichts verloren, aber nur energisches Vorgehen aller kann uns bewahren vor der größten Schädigung. Alle anderen Tagesfragen und Kleinigkeiten des Lebens treten zurück, wenn cs gilt, die Zukunft zu sichern. Es ergeht deshalb an alle Männer jeden 'Ltandes der oringende ?Ruf: Auf nach Rodheim zur Beratung' Am Mittwoch, 1. Febr., nachm. 2i 2 Uhr, findet im Saale des Gastwirts Wilhelm Bender zu Rodheim a. d. B. eine Versammlung statt, in welcher die ersten entscheidcndeit Schritte in der so wichtigen Bahnfrage beraten werden. * ** Gießener Konzertverein. Allen Musikfreunden bringt das verlockende Programm des am Sonntag bevorstehenden 2. Lrchestertonzertes auserwähltc Werke, die von ewigem Leben erfüllt sind. Unvergeßlich wird jedem Gegeben zu Rom bei St. Peter am 31. Dezember 1910, im achten Jahre Unseres Pontifikates. Papst Pius X. Nicht nur in der liberalen Presse, sondern auch in konservativen Zeitungen ist das Schreiben mit großem Unmut ausgenommen worden. Warum, das ist aus folgenden Bemerkungen der „Kreuzztg." zu ersehen. Hiernach kann wohl kein Zweifel mehr bestehen, daß der Papst die Absicht hat, einen K 0 nsl ik t mit d er preußischen Staatsverwaltung herbeizuführen. Am Montag den 16. Januar sagte der Minister von Trott zu Solz, er sehe in der Maßnahme, daß die k a t h 0 l i s ch e n Theologieprofessoren den Antimoder nist eneid nicht zu schwören hätten, ent Anzeichen dafür, daß auch die katholische Kirche wünsche, das friedliche Nebeneinanderwirken von Staat und Kirche niäjt gestört su sehen. Diese Annahme stützte sich offenbar auf die bem Minister von den deutschen kirchlichen Behörden gegebene Auslegung der Absichten der römischen Kurie. Tiese Auslegung wird vom Papste in dem Schreiben vom 31. Dezember ausdrücklich zurückgewiesen, und die Verösfentlichung des schreibens unmittelbar nach jener Rede des preußischen Kultusministers kann nur als eine feindlicheGegendemonstration angesehen werden Die Konsequenzen lassen sich zurzeit noch nicht überleben. Man wird abwarten müssen, ob die Theologieprofefsoren den Eid trotzdem verweigern und ob dann den jungen Klerikern der Bc such ihrer Vorlesungen „widerraten" wird. In diesem Falle wären die theologischen Fakultäten ihres Zweckes Hera u b t und dem Untergange geweiht. Tatz die angcueUtai Professoren ober Staatsbeamten in ihrer Stellung selbstverständlich geschützt unb darin durch kirchliche Maßregelung nicht berührt werden, tut dabei nichts zur Sache. Aber auch rur die kirch- lichen Seminare ergeben sich aus dem Geietz vom 21. Mai 1886 Konsequenzen, da nach diesem Gesetze zur ÄnsteNung an kirchlichen Seminaren die wissenschaftliche Befähigung erforderlich ist an einer deutschen Staatsuniverfität in der Disziplin zu lehren, für die die Anstellung erfolgt. Alle Bemühungen des deutschen Klerus, im Frieden mit dem Staate • u [eben und vom deutschen Geistesleben nicht ausgeschlossen zu werden, haben also beim Papst nicht das geringste Verständnis gefunden. Dem Staate sind feine Entschließungen durch das Gesetz vorgeschrieben, unb er wirb 'ie burch- fübren müssen, auch wenn dem religiösen Leben in Deutschland damit unberedjenbarer Schaden zugefügt wird. Die „Köln. Volksztg.", das rheinische Zentrumsblatt, sckieint von dem neuen Vorgehen des Papstes auch nicht gerade erbaut zu sein, denn es schreibt u. a.: Was dieses Schreiben selbst anlangt, so wird es u. E. darauf ankommen, wie die Dinge sich tatsächlich gestalten werden. Das vermag niemand in diesem Augenblicke zu übersetzen. -Lic »fragen, um die es sich handelt, geben im übrigen nicht an erster Stelle die Zentrumspresse, sondern den deutschen Episkopat und, soweit rechttiche Grenzverhältnisse berührt werden, die Staatsregierung an. Wir warten das Ergebni der Erörterungen zwischen dem Episkopat un der Regierung, von denen wir ohne weiteres an nehmen,daß sieim Gei st eleidenschastsloserS ach [iebfeit geführt werden, in aller Ruhe ab unb und man cjeiuiun.i, Den Versuchen, die Behandlung kirchlicher Angelegenheiten auf das polirische Gebiet tzinüberzm'pielcn, Vorschub zu leisten. Wenn Tatsachen vorliegen, wird es für die Zen- trumsprefse noch immer Zeit sein, ein mehreres zu lagen. Gegenüber den Ausführungen der Kreilzzeitung einstweilen nur die Bemerkung, daß die Folgerungen, welche sie aus dem päpstlichen Schreiben'zieht, nicht zutreffen. Tas Schreiben ist vom 31. Dezember 1910 datiert und ar. dem Tage gedruckt worden, an dem der preußische Kultusminister seine Erklärung im preußischen Ab- geordnetenbause abgegeben hat. Es kann asi'o das Schreiben nicht als eine feindliche Gegendemonstration aegen jene Rede des preußischen Kultusministers angesehen werben. m HlÜllull UlVi „ttlMten öuäW» SM SE aus Abneigung gegen die katholische Religion hi die Welt hinaus-1 rufen, durch diesen Eid werde die Würde der Vernunft verletzt I .-Lrnrnbcitcn c Kreise 1910 Zunahme bezw. Abnahme (- ) Sädte. 1871 1905 tVorläusigeS Ergebnis- von 1900 auf 1905 von 1905 auf 191 ■ absolut /o° absolut 0/ '0 Tarmftabi ( eoufllgc Crlc...... Bensheim............ Dieburg ............ ...................... Stadt Cffenbarf)').... Cfienbad) ( eonflig, Crt=...... Provinz Starkenburg (t,. , \ Stabt Gießen...... ®,c6en l Sonstig- Crle...... .................... Friedberg............ Lauterbach............ Provinz Oberhessen J Stadl Mainz')..... uSlaxni | Sonstige Orte...... Alzey.............. ( Stabt Worms ®orm5 1 Sonnig- Ölte...... P r 0 vinz Rheinhessen Großherzogtum 39 594 27 588 43 775 50 974 46 945 35 027 39 889 24 596 40 628 349 016 12 245 50 949 37 312 87 603 58 793 29 012 27 125 253 042 60 >-37 26 520 35 »54 31 ^00 41626 16 »>96 __36 618__ 249 931 83123 45 588 61 208 59 640 47 707 56 072 48 708 65 372 75 628 542'996 28 769 59 707 36 908 40 587 74 425 29 316 __27 043 296 755 106 338 45 039 40 565 42 282 46 979 43 841 44 3*0 369 424 87 085 50 686 65 806 62 029 48416 62 9 8 51 926 75 __85999__ 590 468 31'44 62 894 37 907 40 836 79 063 29 725 27 742 309 211 110 634 48'149 40 950 42 647 46 971 46 713 _ 46 406__ 382 430 10 742 4 976 5 292 4 262 1 124 5 274 2 539 10 217 9 970__ 54 398 3 278 3 282 628 1 555 4 752 508 _____705 14 708 8 711 43 6 820 1825 600 3136 1692 21 090 14,. 12„ 9,. 7,7 2,< 10,. 5,, H,s 12,„ 1,7 4,0 6,. l.s 2„ 5,, 10,e 2,i 4,5 1.1 In 4,o 6„ 3 962 5 148 4 598 2 389 709 6 856 3 218 10 21 10371 47 472 2 275 3 187 999 249 4 638 409 ____699 _ 12456 4 296 3 010 385 365 - 8 2 932 __2 026__ 13 006 1 | — - 1 1 __________________________________________ bo2 009 1 209 175 1 282 109 90 196 8,1 72 934 1 sich Griegs Peer Gynt 41—43 42-47 75—84 . 39-40 82—8' 51.00—53.00 65.00-66.00 51.00—52.50 64.00—65.00 50.00-53.00 60.00-65.00 vom 80. Ian. Ochsen. 84-86 47 85 83-84 44 83 80—84 46 82 72-74 39 73 64-66 107-110 94-103 87—96 . 40-00 80-00 40 80 64-66 50 65 64-66 50 65 62-64 48 65 Der Bau, eine 51.00-53.00 48.00-49 50 68 65 45—47 40-42 40 49 49-53 44—48 35 30 88-91 80—87 75-78 108 98 81 91 80 87 78—82 87—88 56—60 52—55 50-51 65 59 48 53 75-78 66—70 63 nuS* 64.00—66.00 60.00-6.'.00 74-81 69-77 59-70 48-58 48-52 40-45 36—40 32-38 24—29 21—23 93-100 88-93 85—86 pro 100 Pfd. l'ebenb» neiuidjt von-bisvon-biS Preis für 100 Psd Lebend- Schlacht-, gewicht nelles Ereignis! heute bereits Musik den tftuljin unangefochtener und unanfechtbarer Klassizität erworben, ohne von ihrer sprühenden Zugkraft das Mindeste eingebüßt zu haben. imb 5. Buch Mose 25, 4." Die erske angeführte Stelle lautett „Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde", und die zweite: „Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden." haben, es den kleinen zu geben, die dabei rasch an Gewicht zunehmen, eine gesunde Gesichtsfarbe bekommen und frisch und fröhlich werden. Verlangen Sie aber ausdrücklich Scotts Emulsion und weisen Sie Nachahmungen un* Stallmastschase: Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine. Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgeivicht Vollfleischlge Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht Fettschweme über 150kgLebendgeiv. . Tendenz: Rinder gedrückt, Kälber lebhaft, Schweine mittelmäßig. Preis 49 Schafe Schafe und Dnrch- schnittavret'S pro 100 Mund Vebene» ul» aeiui-ut Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtivertes 44—48 Vollfleischige ausgemästete Kühe höchst. Schlachtivertes bis zu 7 Jahren . . 38—41 Sichere ausgemästete Kühe und wenig gut entiüideüe jüngereKühe u. Färsen 33—37 66—71 Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 29—32 Ci 22 Kälber. Jhir eifit mit dieser Morl—demFilcher — dem Varoniic» leifien de« Scott- , Iäct Berlabrenil bedingt zurück. k'.O- Wiesbaden. D i e h h o f-M ar k t b e r l cht Auftrieb: Rinder . lOchsen 40, Kühe 27, Bullen 3), Kälber 35. Schafe 40, Schweim 420. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 46—48 Junge, fleischige, nicht ausgemäslete und ältere ausgemäslete 43—45 Mäßig genährte junge und gut genährte ältere.........39—42 Ungejochte 48—50 Färsen, Kühe. im Rohbau vollendete, schniucke Gebäude deß Kaiserin Augusta Viktoria-KrankenhauseS. * “ Märkte. fc. Frankfurt a. M., 30. Ian. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Alk. 20.30—20.50, Kur Hess. Mk. 20.25—20.60, nordd. 00 Mk., La Vlata KansaS Alk. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) Mk. 16.15 bis Alk. 16.25, Gerste (Wetterauer)Mk.l8.00—19.00, Gerste Franken Vfälzer Ried Dlk. 18.50—19.50, Kleie Mk. 00.00-00.00, Hafer Mk. 15.50 bis Mk. 16.50, Dtais Mk. 14.00—14.25, Weizenmehl 0 Alk. 29.50 bis 00.00, 2. Qualität Mk. 23.75—00.00, Qualität Mk. 22.25 bis Rtk. 00.00, 4. Qualität Mk. 00.00-00.00, Sioggenmehl 0 Mk. 22.50—23.00, 1. Qtmlität Mk. 00.00-00.00, 2. Qual. Mk. Ou 00 bis 00.00, Weizenlleie Mk. 8.75 bis Vit. 9.00, Weizenschale Mk. 9.25—9.50, Roagenkleie Bit. 9.00 bis Mk. 9.50, Atalzkeiuie Alk. 00.00—00.10, 'taps Dtk. 23.00-00.00, Biertreber 12.00-12.50. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 30. Jan. lOrig.-Telegr. des „Gieß. Anzeigers".) K a r t o s f e l m a r k t. Mail notierte: Kartoffeln tr Waggons Mk. 7.00—7.50, im Kleinhandel Alk. 8.50—O.uO für je 100 Kg. lc.Frankfurt a.M. Vi e h h of-M a r kt b e r i cht vom 30. Jan. Auftrieb: 11 2 Rinder, darunter 320 Ochsen, 30 Bullen, 822 Fär en und Kühe, 317 Kälber, 200 Schafe, 1882 Schweine. Marktverlam: Ochsen gedrückt, sonst lebhaft, gute Ochsen g» sucht, ausverkaust, Kälber flau, Schafe glatt, Schweine belebt. tzörer der Sturm der Begeisterung geblieben sein, 8en Ed-c vard Grieg zu Beginli der 90er Jähre des vorigen Jahrhunderts in der MusiU)auptstadt des Deutschen Reiches, in Leipzig, mit seiner Peer Gynt-Musik, die der kleine Mann mit den blitzenden blauen Augen und dem F-euer- köpf in der riesigen Albcrthalle dirigierte, bei einem metyr als tausendköpfigen Publikum erweckte. Für das damals etwas reaktionäre Musikrom Leipzig war das ein sensatio- . . , Gco,*e ®tnulfi°n rotrb von unB auittLlktzN» hn grohen verkauft, und zwar ule Io«.- nach ÜJewidjt oder Mab, fonbern nur in octfleocltcu Criainalflafcfieu in fturton mit unfctcr Schutzmarke (Fischer mit beut Dor>ch). Scou Jownc, O. m. o H, Frankiurt a. DL Bestandteile: Feinster Mrdulnal-Lebrrtrau 150,0, banta QilMtiüi 60,0, utrtcrpfiot'pljonßiauier ßalt untcrpl)o6pborig(aurc8 Natron pulv. 4 ogaur JO «r'ustcr arad. QJu.nmt puln. 2,0, Lüaiscc 139,0 Alkohol 11A HielM arwaaiutbc ttvalfto« aut -Umt-, Staubet- mw Wau tuet iai>l je X Trovt«. Ochsen. Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes, 4—7 Jahre alt . die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemäslete Bullen. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtiv. Vollfleischige, jüngere Färsen, K ü h e. Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtiv. Vollfleischige ausgemäsleleKühe höchstenSchlacht- wertes bis zu 7 Jahren........ wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgemäslete Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen .... K ä l b er. Feinste Mastkälber Mittlere Mast- und 5este Saugkälber .... Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Schafe. Stiftung des Vereins Frauenhilfe, für den Pfarrer Nacke in Altenkirchen die Geschäfte führt, ist nach den Plänen des Baumeisters May in Berlin, eines Schülers Messels, erbaut Tie Bauleitung liegt in den Händen des Regierungsbauführers Pfaff aus Gießen. Zurzeit ist man mit der inneren Em- richtung deS Krankenhauses beschäftigt. Die Anstalt soll in jeder Beziehung mustergültig werden. ES ist geplant, ein Modell auf der diesjährigen ArchitekturauSstellung in Dresden auSzustellen. Die Einweihung findet voraussichtlich im Juli dieses Jahres statt. Hessen-Nassau. fc. Kassel, 30. Jan. Zu den zahlreichen Erinnern n g s g e s ch c n k e n, die bei der Einweihung des neuen Rathauses gemacht worden sind, gehört ein sogenannter Jnmingsbecher, den die Gewerbehalle und der Handels- und Gewerbeverein der Stadt gestiftet haben. An ihm ind zahlreiche Anhängsel, die die einzelnen Innungen als chr Abzeichen schenkten, angebracht. Einen ausfallende n S p ru ch auf ihr Anhängsel hat die Innung der Zimmerer gewälilt. Er lautet: „Gern hätten miet) wir Am Bürger hause gezeigt unsre edle Kunst, Wir wollten bekunden Unsere Liebe zur Vaterstadt und Liebe zum .Handwerk Doch nicht vergönnt war uns Tas Rathaus zu schmücken mit dem Richtekranz: Denn ben Fremden wurde gegen Alters Gebrauch, Recht und 6'civohnhett, Ihn ge-ii geren Lohn Nicht um höhere Kunst, diese Ehre zuteil/' Am unteren 'MianDe der Plakette ist noch zu lesen: „Bergt, auch Matth. 15, 2* ** Der Ruderklub „H a s s i a" veranstaltete am Samstag in der Turnhalle ein Winterfest mit Theater und Ball, das sehr start besucht war, so daß der Saal kaum die Erschienenen fassen könnt« . Nach einer Begrüßungsansprache deS 1. Vor-'itzcnden brachte der Gesangverein Gemütlichkeit einige vortrefflich gesungene Lieder zu Gehör, die sehr viel Beifall fonben, so daß sich der Dirigent Herr Kasten noch zu einer Zugabe entschloß. Ein humoristisches Gesangsterzett, den Rudersport betreffend, fand fetteren Beifall, während Humorist Straub den Abend mit seinen zündenden flouplets ausfüllte. Den Hauptpunkt des Programms bildete ein zwciaktiges Lustspiel „Seebad-Abenteuer", das flott äespielt wurde und sehr gut gefiel. Die Hauptrollen (Plage als apitänleutnant, Schmalz als Gutsbesitzer, Schönsee als Seekadett, sowie in den Damenrollen Frau Plage, Frau Schmalz und Frl. Sommerkorn) wurden hervorragend gut wiedergegeben, während in den Nebenrollen Rohrbach als Matrose, Sommerkorn als Kellner und Frl. Lüter als Hausmädchen ihr möglichstes zum guten Gelingen des Stückes beitrugen. Zu der von Herrn Sauer vortrefflich geleite!en Polonaise traten über 100 Paare an. Die unermüdliche Kapelle Vrank-Wieseck ließ bis zum frühen Morgen ihre Weisen erklingen, es wurde flott getanzt und spat erst trennten sich die Festteilnehmer. ** Maul - und Klauenseuche. Neue Ausbruche der Seiiche sind gemeldet aus: Grünbach, Oberamt Schorndorf (Württemberg); Wiesbaden: Jakobwüllesheim, Regierungsbezirk Aachen; Barop, Regierungsbezirk Arnsberg; Gummersbach (Sckflachchof), Regierungsbezirk Köln; Leche n i ch, Regierungsbezirk Köln, bei Händlervieh; Ingelsberg, Bttirk Ebersberg in Oberfranken: Baar, Oberbahern. Im Schlachthaus zu S ch w ä b. - G m ü n d ist die Maul- und Klauenseuche am 26. l. M. bei einem Schweinetransport eines Mannheimer Händlers festgestellt worden. Erloschen ist die Seuche tn Magdeburg (Schlachtviehhof). Kreis Schotten. §§ Schotten, 28. Jan. Unsere Stadt hat in den letzten Jähren bedeutende Fortschritte gemacht. Wenn auch an die Steuerkraft der Bewohner durch Erbauung Unb Verbesserung einer Wasserleitung, Errichtung eines Ge bäudes für die höhere Bürgerschule usw. hohe Anforderungen gestellt werden, so steht doch einer Schuldenlast von rund 300000 Mark ein bedeutendes Vermögen gegenüber und unsere Stadtverwaltung ist stets bestrebt, neue Einnahmequellen für den Stadtsäckel zu erschließen, wie dies auch schon in reichem Maße durch Obstbaumanlagen, Meliorationen imb Aufforstungen geschehen ist. r. Schotten, 30. Jan. Die von Jagdpächtern während des Winters vielfach geübte Methode des Vergiftens der Füchse ist unweidmännisch und verwerflich; einige Exemplare, die das gelegte Gift angenommen haben, sind bereits gefunden worden — indessen ein rechter Jägersmann vergiftet keine Füchse. Es ist leicht möglich, daß wertvolle Jagdhunde das Gift erreichen und dann ist Schadenersatz unausbleiblich. Das Giftlegen darf nur mit kreisamtlicher Genehmigung erfolgen — ist aber das völlige Ausrotten der Füchse wirtlich nötig? So schädlich werden sie doch wohl nicht sein; ein hervorragender Forstmann, der jetzt eine hohe staatliche Stelle bekleidet, sagte vor nicht langer Zeit, daß in seinem vorherigen Dienstb-ezirk die Füchse direkt geschont würden, dies sei zur Vertilgung der Mäuse nötig. Mlerdings, die Fuchsfelle sind teuer und die vergifteten Füchse braucht man nur aufzulesen. — Nachdem sich der Schnee gesetzt hat, bemerkt man jetzt den großen Scksadcn, der durch H a s e n f r a ß an den Acpfel- bäumen entstanden ist; bis nahe an den Häusern sind Hoch- und Zwcrgstämme in erreichbarer Höhe völlig geschält und verloren, selbst schon mehrere Jahre tragende Bäume sind nicht verschont. Wo hohe Schneewehen um die Stämme lagen, sind diese in Schneehöhe verschont, aber bis hoch in die Krone abgenagt. Der jetzige Winter hat den Baum- besitzern eine teure Lehre gegeben. — Im vorigen Herbst wurde hier ein neues Fahrrad gestohlen; obwohl die Nummerplatte bei Rixfeld gefunden wurde, hat man den übrigens bekannten Dieb, der entkommen ist, noch nicht erwischt. Ulfa, 29. Jan. Unser Kriegerverein, einer der stärksten des Bezirks Schotten, beging heute abend im Saale der Döllschcn Gastwirtschaft die Feier von Kaisers Geburtstag. Unter der tüchtigen Leitung des Edethof-Gast- Wirts Hch. Ludw. Gottwald wurde der Abend nach einem mit Begeisterung aufgenommcnen Hoch auf den Schutzherrn der deutschen Armee, mit musikalischen und gesanglichen Darbietungen, sowie mit wohlgelungenen Theaterstuckchen ausgefullt und von den sehr zahlreich erschienenen Gästen mit dankbarem Beifall ausgenommen. An die in allen Teilen schön verlaufene Feier schloß sich ein Ball an, der die ehemallgen „Landsen" mit ihren Angehörigen bis zu früher Stunde vereinte. Kreis Friedberg. £ Friedberg, 29. Jan. Die Kreisstraßen- warter des Kreises Friedberg gehören vom 1. April an ju d^n bestgestellten Straßenwärtern Hessens. Sie er- von diesem Zeitpunkte an einen Anfangsgchalt von 840 Mk. der sich von 5 ru 5 Jahren um 60 Mk. steigert. Nach 15 Jahren erhalten sie den Höchstgehalt von 1020 Mk. Außerdem bekommen sic nach 25jähnger Dienstzeit eine Vergütung von 25 Mk. Für 9 Straßenwärter unseres ?at der Kreisausschuß die entsprechende Summe in das Budget eingestellt. — Das städtische Hospital tft zurzeit sehr besetzt. Ganz besonders liegen viele Kranke aus der mitunter weitesten Umgebung hier. Besonders suchen solche Kranke, an denen operative Eingriffe gemacht werdeii müssen, das Krankenhaus auf. Für die Krankenpflege in der Stadt sorgen 4 Schwestern, 2 Diakonissinnen und 2 vom Roten Kreuz. Friedberg, 28. Jan. Am vergangenen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag fand hier die Prüfung der en der Ib des Lehrerseminars statt. : ^Pruflrngcri faben 20 bestanden. Fm Freitag den : dn Entlassungsfeier statt. Hieraus hielten * bic Abiturienten am Samstag abend ihren Abschieds- ln 5 .m^„an[d)tiGBcnbem Tanze im Hotel „Zu den i örct ^hwerteru ab Zahlreiche Einladungen waren er- ' gangen und demzusolge fanden sich and) zahlreiche Gäste ! ^b -Nustk stellte die Militärmusik)Mule Friedberg, i Mit der LustsPiei-Ouvetture von Keler Bela begann der i Kommers Herr Urban hielt rtwe Ansprache, in Der er die jetzt ins Amt tretenden Abiturienten ermahnte, durch gewissenhafte Pflichterfüllung tatkräftige Jugenderzieher zu geben, er bat sie, sich ihrer Friedberger Ausbildungszeit stets dankbar imd freudig zu erinnern. Hieran anschließend gelangten bann einige szenische Spiele zur Aufführung. Nach einigen Gesangs- unb Musikvorträgen kam dann auch der Tanz zu seinem Rechte, der bunl) eine von Tanzlehrer Nonk-Friedberg geführte Polonaise eröffnet wurde und bis in den frühen Morgen die Teilnehmer zusammenhielt. — Die Prüfung der la-Klasse findet im Laufe der nächsten Woche statt. Sie werden ihren Abschiedskommers im Saalbau abhalten, wobei die Gießener Militärmusik konzertieren wird. Die Dampfheizung im Wohnbau des Lehrerseminars ist iin Betrieb. In der allernächsten Zeit wird auch der neuerrichtete Musiksaal eingeweiht und der Benutzung übergeben werden. L. Friedberg, 30. Jan Ein junger Mensch von hier, der in einem hiesigen Geschäfte in Stellung war, wurde heute abend von einem Schutzmann nach dem hiesigen Arrestlotäle gebracht. Er hatte seinem Prinzipale 100 Mk. gestohlen und die Tat auch eingestanden. L. Bad-Nauheim, 30. Jan. Das Waldrestaurant wird für die nächsten zwei Jahre in derselben Weise wie seither fortbetrieben, im Winter ist kein Wirtschaftsbetrieb. Der Vertrag wurde heute unterzeichnet. Im Laufe dieser zwei Jahre werden wohl Veränderungen im Hochwalde vorgenommen werden (Festplatz, elektr. Licht usw'). >< Bad-Nauheim, 29. Jan. Nachträglich veranstaltete der hiesige evang. Jugend- und Äiänner-Verein heute noch eine Feier des Geburtstages des Kaisers und des 40 jährigen Gedenktages der Wiedererrichtung des Deutsck)en Reiches. Die weiten Räume der Turnhalle waren bis zum letzten Plätzchen gefüllt, trotzdem noch zwei andere Veranstaltungen am Abend stattfanden, eine Abenbnnterhaltung des Gesangvereins „Concordia" und ein Maskenball des Zitherklubs. Eingeleitet wurde die Feier durch Dellamationen, gemeinsame Lieder und Vorträge des Posaunen- chors verschönten die Feier des Jünglingsvererns, ebenso eine Ansprache von Rechnungsrat MaUgelsdorf. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag von Pfarrer V o g e l--Reichelsheim über den Krieg 1870/71 mit Lichtbildern. x Bad-Nauheim, 28. Jan. Recht hohe Summen, die denen größerer Städte gleichkommen, erzielt unsere Stadt alljährlich bei der Verpachtung der Juxplätze für die Kirmes auf dem Marktplatz tn der Altstadt. So bezahlt allein Karussellbesitzer Eckert von Osthofen nach einem neuerlichen, auf 5 Jahre abgeschlossenen Pachtvertrag jährlich 1100 Mark. Starkenburg und Rheinhessen. w. Offenbach a. M., 30. Jan. Die hessischen Desinfektoren hatten sich zum ersten Male gestern nachmittag hier versamnielt, um über ihren Zusammenschluß z» beraten. Den Vorsitz der Verhandlungen führte Heilgehilfe Karl Fritz von hier, der über die Herbeiführung unb Regelung deS DesinfektionSwesenS, Krankcnkasie (Uebernahme derselben durch die Behörde) und die Anstellung der Desinfektoren berichtete. Zum 1. Vorsitzenden wurde Heilgehilfe Karl Fri tz-Offenbach gewählt, zu seinem Stellvertreter W i ßn er-Romrod bei Alsfeld. Dem Vorstand gehören ferner noch an Hügel-Büdingen (Schriftführer), Jssinger- Bingen (Kassierer), Köppner-Bensheim und HarreuS- Alzey (Beisitzer). Als Ort der nächsten Tagung wurde Da rm stadt bestimmt. ct. Singen, 29. Jan. Der verstorbene Pfarrer von Büdesheim Jak. Nostadt hat sein großes Vermögen zum großen Teile für wohltätige Stiftungen bestimmt. Der katholischen Pfarrkirche zu Büdesheim fallen 5000 Mk. zu, ebenso erhält die Pfarrkirche zu Ebersheim bei Mainz, sein Geburtsort, eine größere -Summe. Zur Erhaltung seiner Grabstätte ist gleichfalls ein höherer Betrag bestimmt. Die sehr wertvolle Sammlung von Gemälden und Kopien berühmter Meister aller Länder, die sich in Wiesbaden befindet, vermachte er dem Benedik'tinerkloster Maria-Laach, seine literarischen Werke und Sammlungen einem Franzis- kanerlloster. Eine Kündigung der vielen Darlehen, die er zur Erwerbung von Einfamilienhäusern besonders den Arbeitern gegehen hatte, darf nach seiner Bestimmung nicht erfolgen, vielmehr bleibt es bei der bisherigen Praxis der Erlegung der Zinsen und langsamen Abtragung der Summe. In gleicher Weise hat Nostadt für seine Hinterbliebenen Sorge getragen. Kreis Wetzlar. * Dutenhofen, 29. Jan. Unsere Haltestelle gewinnt immer mehr an Bedeutung. Für die in Aussicht genommene Erweiterung wurden seinerzeit 47 Grundstücke angekauft und seit 1905 haben wir die lang ersehnte Güterverladestelle. In der abgclaufenen Woche wurde mit den Erdarbeiten für ein Ucberholungsgleis begonnen. Wohl 50 Arbeiter, meist Maurer aus den umliegenden Orten, inden dabei bis zum Sommer hinein eine lohnende Be- chästigung. a. Kinzenbach, 29. Jan. Der Kriegerverein, gegründet am hundertjährigen Geburtstage Kaiser Wil- e i c r ab. Ansprachen und patriotische Lieder der Gesangsabteilung wechselten miteinander ab. Der Abend schloß mit Helms I. (22. März 1897), hielt heittc abend seine Kaiser- einem Tanz ab. ----- Ehringshausen (Kr. Wetzlar), 30. Jan. Dicht ' hinter dem Dorfe, an einer Berglehne erhebt sich daö nun Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 49—51 Vollfleijcbige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 49—51 Vollfleijchige Schweine über 27, Zentner Lebendgewicht........48—49 Fleischige Schweine unter 80 kg Lebend-' gewicht . . . 48-51 62-65 uebersland: Rinder Ueberstand, Kälber und oerkauit, Schweine geringer Ueberstand. Feinste Mastkälber 64—66 Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 56-62 vi-iut Geringere Mau- und gute Saugkälber 47-50 79-84 Geringere Saugkälber 52—55 Schafe. Weideinastschafe .... Schweine. Für die Allerkleinsten. , Bad Dürrheiin, den 9. Roo. 1909. , "wem Xoajterdjcn Marie Magdalene von Geburt an sehr zart und schivachlich war und außer Muttermilch nichts vertraaen wollte, so habe ich es schon von seinem 3. Atonal an Seolls Emulsion !l..c(7nrten und zwar in nur ganz kleinen Alengen (h, Kassee- oßel oo(l), ledoch regelmäßig. Dies hat dcr Klcmen sehr gut qo s lC "btwrchchend gekräftigt, so daß sie Henle mit 5 Atonalen II Pfund wiegt, durchaus kräftig ist und alles, was man ihr, dem zlltey angemessen zu eßen gibt, richtig hinunterschluckt und gut oerlragt. ^abel ist der Appetit des Kindes auch em sehr guter. i|t meine llcberjeugimg, daß Scotts Emulsion für solche Kinder emc große Wohltat lst, und ich werde sie allen Müllern, wo ,ch kann, empsehlen." (ge4.) Rosa Scholl. Em Hauptvorzug von ScoltS Emulsion ist ihre leichte Verdaulichkeit, ein Punkt, dcr besonders dann in Betracht kommt, wenn c§ sich um ein Kräftigungsmittel handelt, das man den Allerkleinflen gibt. Da das Präparat außerdem wohlschmeckend ist, wird man keine Wtühe ee O SH « I 3 SS. v >e.E ty.. •j-. 3/Ö s a 5 § ■tt •e s © §S >-2 5 X = S © w o N ss 55 5-3 Ä *R 2 © L 8K s e © eo© X» . g L Ä X Q g L) £? es'Ä e D Z Z ;e 5t s e S § T c »g «5 L^> lS o r- E o 2 « efo <5 5= ->»KN tiP 05. E EL LL d 5 » « e S d -rs 8 a ä a» C 'S E 5 N 5 tE> & V JE » a D S 2! i 'S O - _ £ Z B - OTg aö "" 03 *7- sO s: e a> p Z2, -T s 5 § .eg c •* .L **e £ p? O L COD© ©.5 s ff» 5 3 g ■>5< ö ES -“8 C5 E £2 e s r> a - 5 o • 2 03 > S*uj. 1 ..§$»° ^ZL e 5 iU »t- © _ :d 2 ö »Lk o — a*a . cv— «- ei 00 § o,S ES 2 *** § Si S s ’S 3 s 60 §2 -_» ’eu SS E M <3 | ,y CS 5 a s 05 -Zo^" -lSZ »Ä O <# 2- »5. «52 Siles •C IC Q «M © ZZ *q o> 2 2 aö g e 03 Z-GZ Zrs 2 jo-0 fö E 'S E « E*o g D - £ g|. I AZL 2 «in = 2 —® . 5 ° - 55 2 -G h C .-d -=> e£ o ® •“ «19 a SZZSZ ■2 e s=’t-5 = == = £§ £S@ = e S- , H g Jj >D 5«-a y o"‘— Ao^-Ä©'3— >- ©Se).5 pL)(9—StS^d ’S £ a. d £° d^ & L-b Sse-n d - ,^_-o S ' © E -KZZL »£(9 c X *o - £ü «d 5 - SO jS >Q v .D •“ B Ox> S — o s-c? pt •sPÄSfEs 9* » g » tiD*~ "qD - 2 § g c © E E5*^ mjO § ®S X o = e- ei — o » —tfPjQ A -O . n-t. '_. v <5 EL . E «03 «HZ» r:L 5»SX”® ‘ go“ ■ e°C L'£ d o5> a a C Ö 05. .ü © » g Z;^ZZ8 » ö x 2 L LZ .^,.2— ---°">S' u ‘*-r* p ** P C °Z --8-EZ 19 .5© ^9(9 o „219 *t9 DE e Ü — Z«LZLsLZ „o o cO S" 3 5 E £ Ö s E F E d % oa GQ . E «* S5« » p CJ*Ä « 'S" 3 ~e.£ yo2. v=r nurmit echten Heitmann?Farben Schurzmarke: Fuchskopf im Stern. Rechtrjchutzstelle. Frauen und Mädchen erhalten unentgeltich IIH/i Rat und Auskunft in RechtSangelegenheiten im alten RathauS Marktplatz l4 Diiuroocb nachm. von 61/«—o Uhr. Steppdecken von den einfachsten bis zu den feinsten, werd, prompt angcserngt, sowle alte ausqearbenet. 0560) Bleich,träne 29 1. Ja^d-Verpachtung. Samstag* den 4. Februar d. Fs., nachmittags 2 Uhr wird im Rathaus dahier die Jagd der Gemarkung Grüningen. bestehend aus Feld und Wald, auf wertere sechs Jahre verpachtet. Grüningen, den 30. Januar 1911. Gcoßh. Bürgermeisterei Grüningen. _______Gilbert. 770 Arbeitsvergebung Für die Feldbereinigung Muschenheim soll auf dem Wege schriftlichen Angebots das Roden abgeholzter Waldftächeu, veranschlagt zu 1278 Mk., in mehreren Losen vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen auf GroKy. Bürgermeisterei Muschenheim zur Einsicht offen. Angebote haben in Prozenten des Kostenanschlages zu erfolgen und sind verschlossen, postfrei mit entsprechender Aufschrift versehen bei Grobh- Bürgermeisterei Muschenheim einzureicyen D,e Er- össnung derselben findet Freitag den 3. Februar d. FS., vormittags 10 Uhr, aus dem Rathause zu Muschenheim in Gegenwart erschienener Bieter statt. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 28 Januar 1911. B«/, Grotzh. Kulturinspettion Gießen. H. Steinbach. getragenem TM Garbenteich, Mainz. Die Beerdigung findet Mittwoch den 1. Februar, nachm. 3 Uhr, statt. MWenn ich huste n WWW Johannes Braun Start Dort Georg Schwarz. Hinterbliebenen: Kaiser Kaiser Rohrbach Wtw. ■ und nicht mehr schlucken kann, dann helfen mir am besten Lollar (Gießen), den 31. Januar 1911. Die Beerdigung findet Mittwoch den 1. Februar 1911 nachmittags ll/, Uhr in Lollar statt. 0747 Die trauernden Hinterbliebenen: Konrad Bahn, Kadi. Rahn geb. Wallbott, Otto Rahn, Zahlmeister, Bertha Bahn, Maria Bahn, Elsa Bahn, Ida Balin, Elise Bahn. Griedel, Sellnrod, d. 30. Januar 1911. Todes-Anzeige. Gestern morgen 3 Uhr verschied sanft nach kurzem Leiden unser lieber Vater, Schiviegeroater und Großvater Herr Heinrich Kaiser Maschinenwärter im 71. Lebensjahre. Die trauernden Familie Heinrich , Ludwig , Heinrich Todes-Anzeige. Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, dass unser lieber Sohn, Bruder, i kel und Neffe Herr Otto Rahn Sonntag nacht um i- Uhr nach langem, schwerem, mit Geduld Leiden im Alter von 18 Jahren sanft entschlafen ist. Danksagung. ftfir die vielen Beweise berzlicher Teilnahme bei BÄ «&8Ä «Ä*Ä Schwager und Onkel Friedrrch Katz IL sagen wir allen unseren tiefgefühlten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Nieder'Ohmen, 80. Januar 1911. 1772 4 Schutts echtefodenerfätillen. Zu haben In allen Apotheken und Drogerien.--- 1 7IC TTIZ A DTF1\! Ul jeder beliebigen Schriftart und^ar^°n30.'^ VIS/TKAXI £/v sojwU mit zirkeln aller studentischen Ver- Pr««n du BrühTsdu IMM. Amtliche Sefflnntmadinnflfn der Stabt Gieße«. XUm.b «ßäS (Äbt. <5, 65, 66, 68, 69, 70, 74 u. 103a) 1 * Sorftoartei (Sichen III, Sorttwart (Settel, Gießen. 9156 ftichlenderbitanaen mit (ßJo Festm., 4806 ^^/bnreiSuangen m. 75 05 jveilm^ 1225 Sichienbohnennangen m 1'14 ,cremn., (6 9tm. Kieiernknüvvelbol^ 5 Rm. Jichlenknuopelhotz. 1 Rm. «»Krn- fnÜüDelrein^ 28,6 Rm. Äieiernnoäholz, 3 9?m. ?gcbtemtodboU 50 Wellen Eichenreistg, 490 Wellen Äiejernrechg, 20 Wellen »ufreiv TCiÜ^ie Zusammenkunft ist aus der Acher Strabe an der Kreuzung mir der Wanniämeiie.------------------- -------— >nniitoeniciflcrnnn Donnerstag den 2. Februar 1911, vormitt. 9i , Ub? in den Abteilungen ^orl,garten Aue, Obcrsörs ers- ,nieie Nachtweide, GraSkeld u. Haug (83,84,91,92,94, 12s) ForsUvartei (Sichen 11, For.lwart Arft, Hochwarte. fiOR fti±tenfcerbitanflen mit 72,78 i'yeitm., 10 fci^enretMtanaen mit OtofteituLtofflm. ®irtenW>ei&l. S^eni&tJüU, i q»nT QiefernfcheitbolA, 355 Rm. Buchenknuvvelholr, 7 Rin, Ham- bu»7ntnll°°Ä°ü t» Rm. tod.entnüt.Deliolj. Lö fRin. t-inleu. fnSfnplholA 424 Rm. rzichtenknüoveltioln. 9 Rm. Buchemtockholi, 7$ Jid)enhoÄ' Ü Rm. <>ichtenstockh°lz, 1370 Wellen Buchen- Atti? «0Wen'Hainbuchenreisig, 4220 Wellen Eichenreistg, 140 ee^uiammeukuuft ist auf der Licher Strane am Fortt- baus Hochwart._____<8^ Das Seyen und Reinigen der Lesen in den städt. Gebäuden im ^^^Ab^den^^Sebrnar ds. Is., vormittags 11 Uhr öffentlich verdungen werden. Bedingungen liegen aut unserem Hochbauamt -ur Einsicht osten Angebote aut Vordruck, der daselbst erhältlich, stnd bis qum genannten Termin dorthin einzureichen. (B"), , O IKo / ,°7fc o 'df; ■ Besonders preiswerter Schneiderei-Artikel offeriere: Pfg. 38 38 80 breit, Pfg. 50, 45, 45 65 95 55 48 22° Steilig, grob, uni-creme-J-onds Pfg. 195 60 Auswahl, Pfg. 110, 80, Bei Schneiderei Zusendung v. Auswahlen bereilwilligsl. Älleipwk. d.: Fdvoril-Albums ii.Schnitte, ilFris&to! (0751 rot) u. v. a. Marktstr. 17 Tel. 673 Rittergasse 8 Seifen Parfümerien 0736 763 Gebrüder Berdnx Inh. Rich. 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