Ibl. Jahrgang Dritter Blatt Erscheint t-glich mit Ausnahme des Sanrite^L ftaltm ab geändert werden soll. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- ftraße 7. Expedition und Verlag: &!• Äcbaflion:e^®112. Tel.-AdraAnjeigerSießen. Dermiicbtes. 'Die Schnells lngmaschine der Zukunft, lieber die Zukunft der Flugkunst hat Wilbur Wright, der auf seiner Reise nach Frankreich soeben an Bord des „Kronprinz Wilhelm^ in Plymouth eingetroffen ist, einige interessante Aeußeiungen getan Er warnt vor übertriebenen Hoffnungen auf eine schnelle allgemeine Brauchbarkeit der Flugmaschine: „Wir müssen im" stets vergegenwärtigen, daß eine neue Idee nicht nur an sich eit zur Entwicklung beaniorucht, sondern sich erst allmählich das Vertrauen der Lessentlichkeit erwerben kann. Schon jetzt haben die Zlugmaschmea ihren bestimmten Wirkungskreis innerhalb der Armee Hessen-Nassau. [] Marburg, 2b. März. In einer heute abgehaltenen Kreistagssitzung wurde der Kreishaushalt für 1911 au 1348 876 Mk. genehmigt. Den Voranschlag der Marburger Kreisbahn setzte man m Einnahme auf 82 600 Mk. und in Ausgabe auf 67 500 Mk. fest. Nach Verrechnung der Verzinsung und Amortisation deS Baukapitals bleiben 37 941,79 Mk. durch KcelSsteuern zu decken. Mit dem Projekt, am Südbahnhof hier eine WanderarbettSstätte für den ganzen Bezirk zu errichten, erklärten fid) die Kreistagsmitglieder im Prinzip einverstanden. Nach Schluß der Sitzung begaben sich die Kreistagsmitglieder mittelst SonderzugcS der Kreisbahn nach Dreihausen zur Besichtigung deS neu angelegten KreiS-TteinbrucheS. D>e „Siebener ZanilUendlittler" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, daS „Kreisblatt für den Kreis Oletzen" zweimal wöchentlich. Die ,,L«dwiNschastltche« M* fragen" erscheinen monatlich zweimal. Domkapitular Dr. Bend ix erklärt, daß er zu diesem Thema auch mit einem sehr reichen Material bienen könne. Nicht nm in der evangelischen, sondern vielleicht noch mehr in der katho tischen Kirche wurden diese Ausschreitungen schwer empfunden Er habt fast die Empfindung, als wolle man an diesen Tagen gegen das religiöse Gefühl opponieren. Die Geschäfte hätten ei-ientlid) keinen Vorteil davon, sondern nur die Wirte. Dei Redner ist ebenfalls der Ansicht, daß das beste Abhilssmittel die Einsetzung eines gemeinsamen Bußtages sein würde. Minister v. Hombergk erflärt, daß die Handelskanunerv in dieser Frage nicht mit der Regierung überein stimmt en. Di> Regierung habe die Abhaltung des Verkaufstages erlaubt, den allgemeinen Verkehrstag am Palmsonntag aber verboten uni? sie hoste, daß damit dem Hebel abgeholfen sein werde. Das beste '.Wittel wöve allerdings der gemeinsame Bußtag. Graf Stolberg -Roßla und Prinz Solms-Braunfels bitten die Regierung, das kirdstiche Gefühl der Bevölkerung IDanbern unb Reifen. n. Diez, 26. März. Ter Verkehrs, und Verschvnemngs- verein für Diez und Umgebung gibt in nächster Zeit einen Führer heraus der hauptsächlich zur TurcMhrung einer planmäßigen Propaganda dienen soll. Dem Büchcldmi, das in 5000 Exemplaren gedruckt wird, werden zwei Karten bei gegeben und zwar eine ber Qkmarlung Diez und eine der näheren Umgebung, soweit die von dem Verein i Zweigverein des Taunusklubs- mit Markierungen versehenen Wanderungen gehen. Montag, 27. März M Äötettentbrurf und Verlag der «r üblichen UnwersilätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheflen "Frhr. v. Hehl banTt dem Minister für die Ausführunaen. 5'r widerspricht ihm darin, daß man in Rheinhessen mit dem Veingesetz zufrieden sei. Nur die Besitzer guter Lagnr seien zu uieben, während minder gute sehr unzufrieden sein müßten, gerade egen der ZuckerungSbestimmungen. A/Ct Redner wünscht, da st cn Winzern verantwortlicher Rat erteilt werden möge, und ivar möglichst von einem sachverständigen Chemiker. Minister des Innern v. Hombergk ist der Ansicht, daß etbft eine Wainbauberatungsstelle feinen verbindlichen Rat geben önne. Der Redner bleibt dabei stehen, baß man in Winzerkreisen -och int allgemeinen zufrieden sei mit bem Weingesetz. Frhr. v. £) ei) ist gegenteiliger Ansicht. , Dann werden Kapitel 72—75 angenommen, ebenso Kapitel Modellieren. Tie Tagesschule hatte 36 Schüler, die Hand- werker-Sonutagszeichensdiute 98 Schüler, bie Abendfortbil .. . duuasschule 27 Schüler, zusammen 161. Das Lehrpersonal ben Är^blldamgs-M- bestcht aus zwei Gewerbelehrern, zwei Hilfslehrern iuiö ben ^.eyrerbitdungs An | -Fachlehrer. Die Schule besitzt euren Lehrsaal und 76__g7 Zum Kapitel 88, Justizhaushalt, weist Landgerichts- Bräfibent Dr. Hangen die Angriffe der Zweiten Kammer auf ne Gerichtsassessoren zurück, indem er es für eine Un- nögliclsteit hält, daß in der Kostenberechnung Fehler Vorkommen önnten, so daß für den Staat kein Verlust eintreten kann. Die Nachprüfungen, die die Gericl-täschreibereien vornehmen, wären irnner m der Lage, etwaige Fehler riästigzustellen, und entgegen-- lesetzt der Meinung des Dr. Zuckmeyer l)ält der Redner diese Nachprüfungen für unbedingt notwendig. Ferner weist er die Vorwürfe zurück, daß die Schreibhilfen usw. dem Publikum nicht freunblich ent gegen ko mm en. Staatsminister Ewald erklärt auch, daß dem ^usttzmlNi- jertum keine Beschwerde über das Benehmen der Beamten zu- gegangen sei. Ebenso bestätigt dec Redner die Ausführungen des Dr Hangen betreffs der Nachprüfung der Kostenrechnungen. Des weiteren berichtet der Redner über ben Vorwurf bes Dr. Fulba in der Zweiten Kammer in Sack>en bes Redakteur Kaul und weist ?.ie Vorwürfe des Abgeordneten auf den Darmstädter Staatsanwalt zurück und zwar als vollständig unbegründet. Tann werden Kapitel 88—97 angenommen. Ebenso Kapitel Kapitel 116a und b, Aus- Ausstellungsraum, ebenso eine Votksbibliotlsok von zurzeit 100 Händchen. Im Ausstellungssaal befindet sich ein Modell 1:10 ein Friedhof, bestellend aus Grabmaleru trt holz und Eisen in haubwerksmäßiger Ausführung, um dem Publikum 021 egen beit zu geben, Grübmaler kennen zu lernen, welche frei sinb von protzenhaftein Wesen. Ber ber Feier selbst waren anwesend von der Ktrersbehorde K-reisrat Boeckniann, von der Zentralstelle der Gewerbe Gewerbcschulrat Metier Der Vo-.lchende des Aulsichtsrats Rentier Ringshausen begrüßte die Erschienenen. Hierauf gab Hauptlehrer Höfer ernen ausführlichen Jahresbericht. Danach hat die Schule letzt zwei xwi.n:- zehnte hinter sich Als besonderes Ziel, das nun erreicht ist, ist lfervorzuheben, daß in diesem Jahre die erste .Cb • gangSprüfung gehalten wurde, an der sich 8 Sichulei beteiligten, von denen vier die Note „gut bestanden ' uiib tner die Note „bestcutden" erhielten. Die «schule ist fetzt in der Art der Baugewerksclfule in Darinstadt angegliedert, daß die drei K'lassen unserer Sd)ulc mit den drei unteren Klassen jener sich decken, also aus unserer Schule in jene überqetreten werden kann. Kommissar der Prüfung war Baui'nspeltor Witzler- Schotten. Das Verhalten der Schüler war recht befriedigend; ernstes Streben war bemerkbar. Hierauf beglückwünschte Kreisrat Boeckmann die Schule, die immer an erster Stelle gestanden habe, zu ihrem 20jährigen Bestehen und dic Abgehenden zu ihrer Prüfung. Er betonte, daß wahres Glück nicht in dem raschen und leichten Erwerb von Glücksgütern bestehe, ton- deru in dem Bewußtsein, mit eigener Kraft etwas Rechtes geleistet und damit zugleich für sein und fernes Haarscs Bestand gesorgt zu haben. Die Achtitng der Mitburger sei mehr wert, als das selbstgemachte Phantasiegebllde des Glücks. Gewerbeschulrat Meyer schloß sich dem Lob des Vorredners an, um so lieber, als er eine Reihe von Jahren selbst als Hauptlehrer an der Schule gewirkt und ihr Wacksten und Gedeihen mit regem Interesse verfolgt habe. ‘Jhbba sei die zweite Anstalt, die eine Abgangsprüfung eingefichrt habe, nachdem Gießen vorausgegangen ist. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung, bei dem Hauptlehrcr Hote Erläuterungen gab, versammelte man sich im „Gambrinus" ’u einer Nachfeier. hierauf wurde noch eine gesellige Zusammenkunft im Gambrinus veranstaltet, wobei Rentner Rin o Hausen den Schillern noch nuten Rat mit auf den Weg gab Hauptlehrcr Nöte drückte noch der Zentralstelle der Gewerbe bejonderen Dank aus. Alleii Gönnern der Schule, sowie den Lehrern und dem Aufsichtsrat wurde schon vorher Herzlid) gedankt. Die Ausstellung der Arbeiten ist unentgeltlich bis zum 31. März geöffnet. GerichtssaaL. = Spitzbuben-Pech. Bei der Strafrechtspflege gilt bekanntlich der Satz „ne bis in ibem", also teure zweimalige Be- trafung für dasselbe Vergehen. Allein ein jugendlicher Spitzbube, der 17 Jahre alte inEhemnitz geborene Arbeiter W. mußte zu seinem Leidwesen erfahren, daß es auch Ausnahmen von dieser luristischcn Regel gibt. Er war wegen verschiedener Diebstähle, bei denen er einige Waren und kleine Geldbeträge erbeutet hatte, am 10. Dezember v. I. vom hiesigen Landgericht zu vier Monaten Gefängnis verurteilt worden, wobei ihm noch bie Haft seit dem 31. Oktober in bie Strafe als verbüßt eingerechnet wurde. Sein persönliä>eS Peck) wollte es aber, baß seine Eltern aus Böhmen eingewandert roaren unb die deutsche Staatsangehörigkeit nicht erworben hatten. Infolgedessen war auch ihr Sohn, obwohl in Chemnitz geboren, österreichischer Staatsangehöriger geblieben und mürbe nach Verbüßung seiner Strafe als lästiger Auslänber aus Deutschland ausgewiesen. Nach dem österreiästschen Strafgesetzbuch wird aber jeder Sesterreicher, der im Üüi&ktnbc eine Straftat begangen hat, nach seiner Rückkehr von der einheimischen Justiz verfolgt, und so mußte sich der nach Oesterreich abgeschobene W. vor kurzem vor dem K. K. Kreis- unb Strafgericht in Leitmeritz nochmals wegen ber in Sachsen verüben Diebstähle verantworten. Hierbei hatte er wieder bas befonbere Pech, baß er in Chemnitz von einem ber begangenen Diebstähle sreigesprochen werben mußte, ba Verjälpung eingetreten war, biese Verjälwung aber in Oesterreich noch nicht ein getreten war. Daher fiel bie Straw auch schärfer aus als bie von bem beutschen Gericht verhängte. Das Leitmeritzer Gericht erkannte ben Angeklagten sämtliches Tiebstahlsvergehen für schuldig und verurteilte ihn zu sechs Monaten schweren Kerker, versästirft durch Fasten. energisch zu vertreten. Direktor Parcus erklärt, bie Handelskammern seien auch nicht für sog. Volksfeste, aber bie Verkehrstage lstelten sie im Interesse ber Geschäftswelt für bringend notwendig. -^nn »u-u. Das xtaimel 23 nnrd darauf bewilligt, ebenso die folgenbcn g8—113 unb Kapitel 114—146. Kapitel bis 29. . gleicbsfonbs, wird zurückgestellt. Beim M optici 30, Provinzialbirektionen unb Zkreisamter, er Tann merben bie folgenden Kapitel bis 139 ohne Erörterung klärt Bankdirektor Par cus, baß er nicht ba tüt Jet eine *ln'I Qnqcnonuncn Zu Kapitel 140, Ministerium ber Finanzen, Baurn hl Stellen auf ben Inhaber zu bewilligen: auch ber Beamte crf(ärt Banldirektor Pareus, baß ber Finanz-Ausschuß uirbt nur, wenn er sterben muß. Ter Redner beantragt, nur lr ^ann ^em Antrag auf Bewilligung von 34 900 Mark zu- ic einen üVeisamImann in Darmstadt, Mainz und Gießen am tocnn Finaiizamt Oppenheim itidyt aufgehoben wird. Hm Inhaber zu bewilligen. Geh. Rat Dr. Becker gibt befarad, daß die Regierung den Minister v. H o m b e r g k ist der Rceinung, bay auch Nicht I betrag erst verwenden werde, wenn nach den Reorganisations- eht einziger Kreisamtmann entbehrt werben könne unb mein I ÜCrfrant.Iinigcn bie Sachlage geklärt sei nnb bas Amt in Oppen- nach, baß alle 26 Kreisanttmänner notivenbig seien, luenn man (cim ücrbleibe. ben Dienst nicht besäht den ivolle. Trotz der nur sehr geringen Beim Kapitel Territorial-, Fluß- und Tammbauwesen wünscht Vermehrung ber KreiSandmänner hätte sich bie Arbeit säst Der- v ^ebi, baß so große Ailsotbetungen nickst mit bem Bubget breifacht. Hessen beschäftige weniger akabemisch gebildete Beamte, vcrcnnckt 'werden. Et bittet die Regierung in Erwägung zu als bie Nachbarstaaten. Mit ber Bewilligung aus ben Inhaber ^<.hen ob tnc Beträge noch zutreffen, wenn bas Rheinschiffahrts- wollte bie Zweite Kammer nur einen Druck auf. bre Regierung in Kraft tritt. zu Vereinfachungen ausüben und eine neue KreiseiNteillmg für <^QnTft ^rtz Kapitel 140 unb ber Rest bes Votansi^ags Rheinlm'sen vetanlasfen. . , . . angenommen, and) ber Voranschlag für bie Erste Kammer ein- Giaf Wilh. Solms-Laubach ist ber Meinung, baß btc qcnebTnigt Kreisamtmänner vielfach mit Arbeiten beschafttgt seien, bie auch -imma schließt darauf um 2 Uhr. von nicht akabemisch gebildeten Beamten ausgesuhrt iwrben hnnd ™ in llür ten. Er könne nicht ein feilen, warum auch bet kleinen Aaäme Sitzung Dconlag «ruh 10 Uhi. .Kreisämteril Kreisamttnännet beschäftigt würben. ----- - . —— . Minichw v. Hombergk bittet, bie Angelegenheit bem Der- AUS SMtiOt ItilO LNItS. einfachnngsausschuß zu überlassen, wo er auch nähere Mitteilungen! Gießen, 27. März 1911. machen werbe. Die E^eschäste ber Kreisämter und ihr Arbeds-I qn;, QnAPnh-i'm umfang seien mit denen in Preußen gar Nicht zu vergleidien; Hessischer Blumentag. Wie aus Jugenheim er bitte nochmals, von einer Betvillignng btt brei Amtmänner berichtet wirb, scheint bie Idee bes allgemeinen hessischen auf den Inhaber abzusehen. . BlumentaaeS ander Bergstraße in sinniger Weise aufgefaßt darin beistimmt, daß bie Frage vom Vereinfachungsausschutz er- in voller nruhllngsblute. -Han plant nun bort Mabchen m ledigt werde. weißen duftigen Kleibern, mit Blumen im Haar unb ber Tas Kapitel wirb barauT mit bem Antrag "ParcuS I a(tex^üm[id)en Zupfgeige in ber Hanb, Lieber singenb, bie genommen, fo batz ber Beschluß ber Zweiten Kammer „vier j Draßliebchen, bie unsere LanbeSfürstin erwählt hat, Krersamtmanner bei ben Provinzialbirektionen aus ben Inhaber citmen _> » ) «i.-.rftirf«. -h rnn zu bewilligen" bafnn abgeänbert wirb, baß nur brei Kreisamt- zum Kauf anblkten zu laßen. Erne gluck iche j>bee. männer in Tarmstabt, Rllrinz unb Gießen auf den Inhaber der Wettergott günstig ist, kann es nicht fehlen, daß an diesem bewilligt werben. Tage bie Bergstraße sich in märchenhafter Schönheit prä- Bei Stoitel 36, Sanbe6unieetlität roentot fi» » t ö flc bQS Ziel vieler Soufenbc aus nab unb fern D. Flörrng gegen ben ©tnd) ber 800 Mark Tur Seels o r ge “ 1 an ben Klini ken in Gießen burd) bie Zweite Kammer. lein wird. Der Redner weist nach, baß bie Seelsorge notroenbig fei; außer- Kreis BuoiNgkN. bem trage ja die Kirche selbst bic Hauptkosten Schon aus prin- Nidda, 25. März. Heute fand bie Schluß fei er zipiellen Gründen bitte er die angesorderten 800 Mark nutzt -u . Gewerbeschule statt. Mit ihr war eine Aus- Tvmlcwiiular Dr. Benbix er Härt sein Eiiwerstänbnis mit rastlosen ,zieiß der --xhüler bezeugt, ^ie Ausstellung um- ben Ausführungen des Vorredners, worauf bas Kapitel mit bem faßt Freihandzeichnen, geomctrtfches Z rchncn, darstrlienoe Ausiämßanlrag angenommen wirb, bezüglich ber Anforberung Geometrie, Baulunbe, Bau- und Fachz.ichnen, Bauiormen- von 800 Mark für Seelsorge bie Regierungsvorlage wieder her- ^hre Statik unb Festigkeitslehre, TctorationSmaleret und zustellen. Kapitel 37, Technische Hochschule, unb Kapitel 38, Gymn i- nosien, werben ohne Aussprache genehmigt. Bei Kapitel 39, Höhere Bürgerschulen, ersucht Tomkapitular Tr. -Benbix^im Auskunft, ob ber Religionsunterricht in l ? ' ' " _ ~ I Geh Rat Süs'fett entgegnet, baß bte Regiertlngbies z Z. helfifche Erste Kammer. b^bsichtige. Wenn sie bie,e Absicht habe, würbe sie sich R. B. Darm stabt, 25. März. I mit ben kirchlichen Behörben in Berbinbung setzen. H^m^^r^^^Ä^^^Tr^Be^e^ BeV1Süf^u' auf ben^Inhaber zu bewilligen err, L^bL?iLVa.' ,^R^S ch m tb t Jg« Rovdc .u . . icRt sollte ber Turnunterricht gehoben werben, unb Preutzen habt ?"!• S«'6' croli,,ä “ au6 an ctae San »Sür benndigL Er hoffe, baS bie R-. uru 10V,. Uhr Das Daus setzt btt I gienntfl auf biefen Beschluß nicht weiter emgel-en^werbe Beratung be8 Staatshaushalts I Fxhr. Hepl z u Herrnsheim nnb Gras « o l ms - La u beim Voranschlag bes Ministerium bes Innern (Kap a ch schließen sich im allgemeinen ben Ausführungen bes Bor »Ä b?ea* 47 „erben herauf strengen kirckstichen Feiertag bas avangelische Gefühl verletzt Denkmal-oileae kritisiert Domkapi werde. TaburL batz die Bevölkerung der ganzen Umgegend ' ^1.^ §7/^-1 48, Den^al^ege,^ herbtigezogen wird, gelte die Verkansserweiternng nicht nur fui I ^lar Dr. Bendtx di m-novieruna-^arbeiten am Großh ” Siebt Main, fo’nbern ftojan» iHbe.nbefien, Ter «ebne «« ä I7Äm »itZÄ SiX^^^nMe^d Ä^lei burd, ÄnbÄ .cWM«, was iefct orafee Soften Ä ÄÄ foÄbeT *“* h'" Das AaWd Minister v. Hombergk: In Main^ ist es schon seit vielen! ulli) das Veterinär wes en und werden olpte Aussprache an- Iähren üblich gewesen, am Palmsonntag, dem hessifckren Buß I ‘ieItomtncn Ebenso Kapitel 61—68 und Kapitel 69—71, Fur- und Beltag, eine längere Ossenhaltung der Gesd)äfte zu gestalten orgc jür Hinterbliebenen der Beamten usw. Da durch diese (Gewohnheit eine wenn and) nicht bedeutende qu Kapitel 72, Wein- und Obstbauschulc zu Oppenheim, Störung verursacht wird, so ist int vorigen Jalw der Versnc! ^hrt der Minister des Innern v. Hombergk aus, daß btc gemacht worben, mit bieser Sitte zu breck-en unb baS Ofsenhaltei: I tnsid'erl eit, an ber die weinbanenbe Bevölkerung leidet, daran ber Laben nur wie an gewöhnlichen Sonntagen zu gestatten icqt/ baü die Grenzen des Gesetzes nicht festzulegen seren. Um Diese Plaßnahme bat aber efine derartig schivere gesdstiftlich. dxm abzuhclsen, hätte die Regierung den entspred^nden Schädigung zur Folge gehabt, daß man, namentlich auch mu rioflm h, das Budget eiiigesetzt. Die Frage der Znckerungs- Rücksicht auf die Nähe der Stadt Wiesbaden, geglaubt bat, bod ^,lässigkeit sei in einer Versammlung von Winzern eingehend tuifber eine Nachgabe machen zu müssen. Anbers liegen bi- | örtert worben. ... .... Dinge bezüglich bes gemeinsamen Buß- unb Bettages. Es ii gerabezn zu einer Unsitte geworden, daß derjenige Teil bei Bevölkerung, ber kein Bebürsnis zur Buße empfinbet, scharen weise nach ben Orten bes benachbarten Staates zieht unb c-. dort bisweilen ;,u gröbsten Ausschreitungen kommt, wie daS wöhrcnl meiner Tätigkeit in Offenbach auch ber Fall war. Den sdstimmstci Auswüchsen ist ja auf dem Polizeiwege Einhalt getan worben ba aber dadurch bod) nicht alles erreicht werden kann, find roh mit den kirchlichen Behörden in Verbindung getreten mit den Vorschlag, daß sie sich über einen gemeinsamen Bußtag einiger möchicn, unb ich bin überzeugt, daß nur auf biefem Wege ein« völlige Abstellung ber beklagten Mißstände erreicht werden kann Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe«. Mär c ° ü 191! Die I Niederschlag: — 8,2 mm. vertäuter. ss- Krofdorf er Str. 12 Telephon 487 O. Meier, prakt Tierarzt. 1981 1956 r 112 125 108 128 alt 1) 7) 110 165 T 1) Telephon 337. Telephon 337. [1778] Pflaumen Pfirsiche Aprikosen Brünellen 6,4'0. 0,6 eC. 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Für die Gegenwart aber bleiben Steuerung und Verläßltchscil der Ülpparate einstweilen noch die wichtigsten Probleme." „ • Freu d e nseuer zur englischen Krönung. 2ln dem großen Tage, da König Georg zum ersten Male die britische Krone nagen wird, sollen zu Beginn ber 9lnd)t durch ganz E ng- land, Schottland nnb Irland, vom nördlichsten Kap bis zur südlichsten Spitze F e u e r brande davon Kunde geben, daß Großbritanniens neuer Herrscher sich die Königskrone auss Haupt gesetzt hat. Aut allen Bergesgipselu rntd aui den Kuppen der Hügelketten werden diese Flammenboten amleud)ten und am Nachlhtmmel erstrahlen. In England und Wales soll Punkt 10 Uhr abends die Feuerkunde sich von Berg zu Berg sortpflanzen, in Schottland dagegen genau um halb 11. Bei der Krönung König Eduards haben in der Nacht des Krönungstages nid)t weniger als 1650 solcher Frelideniener geleuchtet, aber m diesem Jahre soll die Zahl noch größer werden. Ein Ausschuß hat sich bereits gebildet, ber mit ben Lrtsbehörben in Verbindung getreten ist, um bieser nächtlichen Beleuchtung bes britischen Jnselretches vorzuarbeiten und dasiir zu sorgen, baß kein höherer Berg in ber Krönungsnacht tm Dunkel trauert HandeU Berlim, 25. März. In den gestrigen Verhandlungen der Niederlausitzer Braunkohlenind ustriellen erklärten sämthche Niederlausttzer Werke ihren Beitritt zum Syndikat. Das nunmetyir gcbUbete erweiterte Syndikat Hal eine Gültigkeitsdauer bis 1923. , . •• D i e Postausweiskarten in Frankret ch. Diein Deutschland ausgestellten Postausweiskarten erhalten zufolge einer zwischen der deutschen und der französischen PostverwaltunH getroffenen Bereimbarung vom 1. Mai ab auch in Frankreich Gultig- kett, so daß sie von da ab von den französischen Postdienststellen bet der Aushänbigr.'ng von Postsendungen als vollgültige Ausweispapiere behandelt werden. Ebenso gelten die von französischen Postdienststellen ausgestellten Jdentitälsbücher vom 1. Mai ab den deutschen Postamstalten gegenüber als vollgültige Ausweise. In den Geltungsbereich ber im Relchspostgebiet ausgestellten Post- ausweiskarten untren schon bisher einbezogen: Bayern, Württemberg, Belgien, Dänemark, Italien, Luxemburg, Norwegen, Oesterreich, Schweben und bie Schweiz. Amerikan. Neoplätterei für Herren- - Wäsche. ===== Spezialwäscherei für Haushaltungen, Ausstattungsgeschäfte und Hotels. Garantie für absolute Schonung : Konkurrenzlose Ausführung : Für sparsame Hausfrauen sind meine Abteilungen: Rollwäsche und Nasswäsche die billigsten Einrichtungen. Abholen und Rücklieferung durch meine Wagen. -----Schnellste Lieferung. ------- Prof. Dr. Leutert Ohren- und Nasenarzt. Habe mich hier als praki. Tierarzt niedergelassen und wohne Seltersweg 68, Telephon 738 Als besonders preiswert offeriere: dieMWiMu zu Mk. 1.48, l.^bisÄ.- da ich in diesen Qualitäts-Kaffees noch alte Bestände am Lager habe. Echt Malz-Kaffee (eigenePackung) Psd.-PaketUPfg. 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Donnerstag, 6. April, abends 71/, Uhr: „Glaube und Heimat." " *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. lautet« um ben meinbefr ch'cheu ( inbern td Rörtiyei versamml glücklicher glühen ii bie not anerkenne Spaltung iu mad>ei '.Öliger lekielar 1 § an h M w d'e.W beneglen lebe mit unserer Mich, Kutz , "ütionr &ai "eben ®S; L? Sn g Gtoge । ! ?•10(1 "atwnal °.as iial ‘H bet "alienislj Der ^'hi'ha bir ^°gen Entstäubungen von Wohnungen Teppichen pp. mit leismngsfähigster elektr. Maschine zum billigen Pre^ von Mk. 1.80 pro Stunde. Gründlichstes, schoneudstes u. bpgicnifch einwandfreies Saugluftverfahren. .Entstaubung etnzelnerTeppiche in meinem elektr. Sauglustwerk bei billigstem bretfe u. kostensr. Transport. Bohnern o. Parkett- u. Linoleumböd. la. Res. Vacuum-Reiniger Heinrich Hess Kaiser-Alle?10?T el. 853, gegr. 1906 Wiwchstr 9,^el.724,2878 -anonenici Ilch.keUk dst Stadt Italien! 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In den letzten tzwei Jahren ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung plötzlich forti gezogen. Warum? Was ist die Ursache dieser jähen Entvölkerung? Die Ursache ist ein reizendes Helles Sommerkleid der Frau Bürgermeisterin. In diesem Kleids kam die Gattin des Stadtgewaltigen eines schönes Jrühjahrstages vor drei Jahren in den Bahn- Hos, wo gerade eine Lokomotive manövrierte, Rauchwolken stiegen aus, Ruß schwirrte durch die Luft, und mit der Schönheit der .Frühjahrstoilette der Frau Bürgermeisterin wars zu Ende. Ein Schadenersatzprozeß folgte, aber als die Klägerin abgewiesen. wurde, setzte der Bürgermeister cs im Stadtrate durch, daß eine B«> ftinrnrung erlassen wurde, die die Entwicklung von Rauch, Ruß ober Funken im Stadtgebiet oerfwt. Die Eisenbahn, die Friskv Railroad, verlegte schließlich, um den angedrohten schweren Strafen zu entgehen, den Bahnhof aus der Stadt. Dem Bahnhofsgebäude aber folgten natürlich die Verwaltungsgebäude und Werkstätten. Damit wurden die Beamten und Arbeiter wiederum gezwungen, tn die Nähe zu ziehen: die Leute verließen Tupelo und zogen in die Arbeiterwohnungen, die die Eisenbahn dicht am neuen Bahnhof errichtet hatte. Heute zählt Tupelo weniger als die Psund Mk. 1.20 „ „ Ul Extra-Angebot in blauen Kleiderstoffen ——--------R, Scheuerbürsten Scheuertücher, Seifen, Schmirgel, Metallputz, Stahlspähne. Parkettseife, Bodenwachse, Bohner, Poliertücher, staubbindende Fuss- Haushah - SfS- bodenöPe Fusbsbodenglanzöl, schnelltrocknende BernsteinJackfarbe. Teppich , Möbel O ' ’q' . tit-r-i 11999 ■ Hr^.ife?^ord°eL Hängemattennfür Kinder und Erwachsene, Zinkeimer, Bütten und Töpfe, Helnr.ch Spez.algeschäft für Rem.gnng.a.t.k.-l,_________________JJg Hervorragend preiswerte Hemdentuche echt elsässer Fabrikate 1894 " per Meter zu 50, 55 und 60 Pfg. I C. Röhr & Co. — Mitglied der Rabatt-Spar-Verelnigung. Büchertifch. — Die Zditirng für Wohnbau, Wehrbau und Städtebau, ber Burgwart, das Organ der Vereinigung zur Erhaltung d'Mtscher Burgen, wird in seinem gegenwärtigen 12. Jahrgänge eine erhebliche Erweiterung seines Studiengebietes erfahren. Die Zeitung ist aus dem bisherigen Verlage an den „Burqv-erlag", G. m. b. tz., übergegangen, der von tunstloebenden Mftgliedern der Vmeinigung gegründet ist, um dem Blatte einen größeren Wirkungskreis zu schaffen. Namentlich wird sich die Zeitung mehr als bisher mit der künsllerischen Seite des Wohn- und Städtebaues beschäftigen und auch im Umfang und in der Art der Ausstattung durch Kunstblätter eine bereicherte Form annehmen. Spielplan der vereinigten frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Montag, 27. März, abends 71/, Uhr: „Undine." Dienstag. 28. März"): „Die schöne Riselte." Mittwoch den 29. Märr, abends 7'/, Uhr: „Frühlingsluit." Donnerstag, 30. März: „Der Evangeli- inänn/ Freitag, 31. März geschlossen. Samstag, 1. April, abends 6 Uhr: .Die Walküre." Sonntag,. 2. April, nachmittags 3'/, Uhr: „Tie geschiedene Frau." Abends 7 Uhr: „Fra Diavolo." Montag, 3. April, abends T[» Uhr: „Der Zigeunerbaron." Dienstag, 4. April: „Aida." Mitglied der Rabatt-Spar-Vereinigung. T, . ■ M- liefert billigst die Brtihl'sche Kuverts mit Firma Temveralur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Olrab en Bewölkung In Zehntel ber pchtb. tzinimelsfl. Wett« 26, 2H 739,1 4,3 5,3 85 ENE 6 10 26. 2“ 738.2 5,8 5,9 87 NE 6 10 27. 7“ 745,9 1,1 4,9 90 SSE 2 8 H 1 öchste Temperatur am 25. bis 26 M arz = Niedrigste „ 25. , 26 Rollbahnen- Frankfurt