Nr. 124 Erster Blatt M. Jahrgang Montag, 29. Mai 19U «^7 ->->"gn jßsr e ÄkTS' W -’Ää* M Gießener Anzeiger S^SW-L General-Anzeiger für Oberhessen DSM Annahme von »nzetge« Rotafionstrud und Verlag der vrühl'jchen Unio.'vuch' und Zteindruckerei B. Lange. Redaktion. Crpedition und Druderet: Zchulfiratze LandE^S.^K: kür den bis vonnUlags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 50 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzelgented: H. Beck. Die heutige Nummer umsatzt 12 Seiten. Vie Wahlen zur portugiesischen Nationalversammlung. Die Wahlen zur portugiciifd)en Nationalversammlung sind für die junge Republik Portugal deshalb ungemein wichtig, weil die daraus hcroorgebende Kammer nicht nur über die Staatsverfassung selbst beschließen soll, sondern auch, weil die Republik Portugal erst dann von den Mach len anerkannt werden wird, wenn die Wahlen eine auc schlaggebcndc Mehrheit für die provisorische Regierung Theophil Bragas ergeben haben. Die Revolution vom 4 Oktober 1910, die König Ma miet und hie königliche Familie aus Portugal vertrieb und an die Stelle der Monarchie die Republik unter Ihm phil Braga setzte, war im großen und ganzen unblutig verlaufen und hatte auch kein Eigentum gefährdet. Trot dem Hal es feit ihrer Erklärung eigentlich nie an 8er schwörungen und Putschen gegen die provisorische Regie ruiifl flesehlt, und flerade in den letzten Wochen gelangten trotz der von der Regicrunfl ausgeübten Depcschenzensur über Madrid, Paris und London Nachrichten zu uns, die die Lage in Portugal als bedenklich für die Republik er scheinen lassen. Namentlich scheint der Norden Portugals durchaus antirepublikanisch gesinnt zu sein, und wenn auch die Regierung gegen eine dortige monarchistische Erhebung militärische Gegemnaßregeln genug getroffen l)at, ein Sieg der Monarchisten also keineswegs sicher ist, so bleibt doch die Vermutung bestehen, daß die dortige Bevölkerung fast ausschließlich gegen die portugiesische Regierung wählt. Nicht nur, weil sie, wie fast die gesamte übrige Land^ bevölkerung, monarchistisch ist, sondern gleichzeitig auch, weil sie die katholische Kirche durch das vom Ministerium Braga vorbereitete Trennungsgesetz aufs äußerste bedroht glaubt. Sehr bezeichnend ist es überdies, daß der Vati» t an gerade am Vorabend der Wahlen feine Beziehungen zu Portugal abgebrochen hat, indem die portugiesischen Bischöfe einen Hirtenbrief veröffentlichen mußten, der die der Religion und Kirche durch das Treunungsgesetz drohen den Gefahren in den schwärzesten Warben malt und die provisorische Regierung Miss heftigste angreift. War dieses, da die kleinen Städte und das Land in keiner Weise zu den Ereignissen des 4. Oktober Stellung genommen hatten, vielmehr sich ständig an den Verschwörungen und Putschen gegen die provisorische Regierung mebr ober mmber beteiligten, eigentlich vorauszusehen, so bedeutet es eine weitere Schwächung der Republik Portugal, daß sie üinerhalb der 8 Monate ihres Bestehens auch die besitzenden klassen der großen und größeren Städte ver lorcn hat, die panikartig Portugal verlassen, weil sie an den Bestand der Republik nicht mehr glauben und von der wtederkehrendeu Monarchie Repressalien wegen ihrer repn- blikanischen Gesinnung befürchten Nur der Pöbel ist dep Republik noch tym geblieben, wenn sie auai in seinen Reihen Einbuße erlitten zu haben scheint Dazu ist die Armee zum Teil unzuverlässig und hat sich den monar chistischen und klerikalen Geldspenden als so zugänglich er- miefen, baß bie provisorische Regierung im Falle einer monarchischen Gegenrevolution — mag sie mit dem Tage der Wahlen ^ufammenf allen ober erst später aus brechen — ich nur wenig auf sie verlassen kann Und wenn das Vbini- terium Braga in letzter Zeit in seiner Hilflosigkeit von ber bisherigen katonischen Rechtschaffenheit abwich, Aden teurem aller Art Tor und Tür öffnete, den Ausbruch bes Wahlkampfes durch zahllose Verhaftungen und Ausweisung mißliebiger Kandidaten nahezu verhinderte, 3ei hingen unterdrückte und, um das Nationalgesuhl des portu giesischen Volkes gegen die Monarchisten aufzustacheln, die Nachricht verbreiten ließ, König Manuel habe während seiner Regierung in zwei Hauptstädten «Madrid, London? den Versuch gemacht, im Falle einer Revolution eine bewaffnete Intervention zugunsten der Dynastie Braganza Ijerbei zuführen, so sinkt die republikanische Regierung Portugals damit aus den Standpunkt der früheren monarchischen Ministerien herab: Monarchisten und Republikaner haben einander nichts vorzuwerfen Trotzdem iß es immerhin noch möglich, daß die Republikaner, weil für jic bie Regierungsmaschine arbeitet, die Mehrheit in der Nationalversammlung erlangen. Die fol genbe über ben gestrigen Wahltag, Sonntag, eingelaufene Meldung scheint bas zu bestätigen. Lissabon, 28. Mai. Der Wahltag ist ruhig n b g e I a u f e n. Von ben 231 zu wählenden Abgeorb- ncten wird der größere Teil aus Kandidaten der repu- blikanischen Partei bestehen. Die unabhängigen Repu- blilancr sind wenig zahlreich Mehrere Verschwörer tour den in ber Nacht verhaftet. wie die Franzosen sich in Fez cinrichtcn. Halb zogen sie ihn, halb sank er hin, so könnte man über ben Sultan Muley Hasib jetzt sagen, nachdem die PariserMelbungen seineBegeisterung über basEintrefsen der französischen Truppen geschildert haben. Ter Sicgeszug soll jetzt weiter nach Melines gehen, in dem bekanntlich die Aus fiänbiidien sich wohnlich eingerichtet haben. Der „Matin" verbreitet dazu seine bciannicn Lügenmelbuitgen und ruft als Zeugen dafür, daß Frankreich Marokko dauernd besetzen solle, Herrn Muley Hafid auf Paris, 28. Mai. Tie Ageuee Havas meldet aus Fez unterm 22. Mai. Der Sultan empfing heute bie Generäle M o i n i c r und Talbiez und andere höhere französische Offiziere. Der Sultan beauftragte Moinier, ber französischen Regierung seinen Tank a u s z u f p r e d) c n für die wirksame Unterstützung, bie ihm gewährt worden sei bei ber Wiederherstellung der Ruhe Uno Crbnung, wo Unordnung und Anarchie geherrscht habe. Nachmittags hatte ber Sultan eine Besprechung mit Moinier über bie Notwendigkeit der Wiederherstellung der £ r ö n u n g i n Mekines , wo ber Stamm der Berber seine Leute zusauiluengezogen hätte und mit Plünderung drohe. Man will die Jlnfunft der Abteilung ojourano abwarten und bann die Truppen nach Melines absenden. Der Weg dorthin sei abgefd)nitten und ein Postläufer ermordet luorben. Ter Sultan hielt eine strenge Unterbrüduiig für notwendig 9?ad) einer weiteren Meldung asts Fez vom 23. Mai haben bie Stamme b er Hamiyan und El) effaa zum Zeichen ihrer Unterwerfung Stiere geschlachtet. Es verlautet, baß die Scheraja und bieellieb Tianima ihrem Vorgehen folgen werben Ter französische Konsul in Fez (Vaillarb, ber Bevollmäditigte des Sultans Ben Ghabrit, Oberst Mangin und 0>eitcral Moinier erhielten wegen der dem Maghzen geleisteten Dienste vom Sultan Ordensauszeichnungen. Ter „Malin" meldet aus Fez vom 24 ds Mts, der Sultan habe in seiner Unterredung mit Weneral Moinier und Konsul Gaillard erklärt, er wünsche, daß der Mann- chastsbestand der französischen Truppen auf .0000 Mann erhöht werde und diese Fez nicht mehr verlassen: er^ivürde, alls sie dies trotzdem täten, mit ihnen abreisen. Schlicß- id) habe der Sultan ganz unumwunden das Protektorat Frankreichs verl a n g t.______________ (55 Heid)$tag$abgeortmctc auf der Hygiene- Ausstellung in Dresden. Dresden, 28. Mai. Heule vormittag trafen einet Einladung ber Stadt Dresden folgend 156 Reichstagsab- gcorbnete, an ihrer Spitze Vizepräsident Sd) u 1 tz und ber Direktor des Reichstages, Geheimrat Jung heim, sowie zahlreick-e Vertreter der Berliner Presse auf dem Haupt- bahnhof ein Oberbürgermeister Tr. Beut h l er und die 5tabivorftanbc begrüßten bie Gäste, worauf bie Fahrt nach ber internationalen Hygiene Ausstellung erfolgte. Hier begrüßten Geheimrat Lucgner sowie ber Präsident der Ausstellung, Professor Renk, die Gäste, die sodann unter iadmemäner Führung die populäre wissenschaftlickie und historische Abteilung der Ausstellung mit lebhaftem Interesse besichtigten. Um 112 Uhr sand im großen Saale des AussteUungs-^ palasles ein von der Stadt Dresden gegebenes Frühstück statt Nad) dem Frühstück wurde die Besichtigung der Ausstellung fortgesetzt Um 4 Uhr wurde auf von ber sächsisch - böhmischen Tampfschiffahrts Gesellschaft gestellten Luxus- bampfern bei schönem Wetter eine Fahrt nach Pill- ititz und zurück unternommen. Nack) der Rückkehr versammelten (idi bie Aaste in bem Fest raume des neuen Dresdener Rathauses zu einem Festmahl, ivoran iämt■ liehe Staatsminister mit Ausnahme des Kriegsministers, die Ministerialdirektoren, sonne die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden leilnahmeu Trinksprüche wurden hierbei nicht gewechselt. Tie Rückfahrt nad) Berlin erfolgte mittels Sonderzuges um 10 Uhr 20 Min abends. Liu Lüttifch-bulgarischer Zwischenfall. S o f i a , 27. Mai Heute vormittag gruben Soldaten eines türkischen Postens einen Graben auf bulgarischem Gebiet, im Bezirk Küstenbil; als bulgarische Sol- bateu herankamen, gab der türkische Offizier Befehl zu feuern, worauf Türken und Bulgaren sich gegen* fettig beschossen Wie es heißt, sind auf türkischer Seite ein Offizier und zwei Soldaten gefallen; auf bulgari» scher Leite wurde ein Mann verwundet. Um 7 Uhr abends wurde das Feuer eingestellt. Sofia, 28. Mat. Heute früh eröffneten bie Türken von neuem das Feuer auf bie bulgarischen Grenzposten, das von diesen erwidert wurde. Beim Elektrisch kochen. Es wird in neuerer Zeit viel Aufhebens von bem elektrischen Äodjen gemacht und es werden luhne Vergleiche in Bezug auf die Billigkeit mit der Gasküche gezogen, so daß es sich wohl verlohnt, einmal etwas näher aus die Lache einzugehen. Bekanntlich wirb bei ber Verwenbung der verschieben en Energien zum Heizen ober kochen bie Wärmemenge, welche in ber Energieart enthalten ist, zur Erwärmung verwenbei Es kommt deshalb einfach in Frage, welche Wärmemenge lann id) für einen bestimmten Preis erhalten. Es ist nun ein Kilowatt gleich etwa 860 Wärme-Einheiten zu setzen, während in 1 cbm Gas 4-,00 Wärmeeinheiten aufgespeichert sind. Kalkuliert man selbst ben Wirkungsgrab elektrischer Kochapparate besonders günstig, ben ber Gaskocher besonbers ungünstig, so ergibt bies bei bem Gaskochen eine Nutzbar machung von mindestens 2400, bei ber Elektrizität aber von ruub 800 Wärmeeinheiten. Es ist also 1 cbm Gas, bei modernen Gasherden verwendet, an Wärmeausnutzung, selbst unter für das Gas ungünstigen Annahmen, dreifach einer Kilowattstunde überlegen. Wenn bas elektrische Kochen gleichen Schritt mit ber .Gasküche in Bezug auf Billigkeit halten soll, so darf bei einem angenommenen Preise von 10 Pfg. pro cbm Kvchgas die Kilowattstunde nur 3,3 Pfg. kosten. In Berlin kostet beispielsweise eine Kilowattstunde zum Stödten 10 dis 16 Pfg.; es würben also 2400 Wärmeeinheiten 30 bis 48 Pfg. Kosten verursachen. Beim Gas erhält man diese 2400 Wärmeeinlteiten aber etwa für 13 Pfg. Es kostet also in Berlin die Gasküche etwa h ber eiet- irischen Küche, gatiz abgeseben davon, daß die Anschaffungsrosten einer elektrischen kocheinrichkung wesentlich höher sind als die einer Gaskocheinrichtung. Besonders beweis- Iräftig sind die in der Schweiz gemachten Erfahrungen. Selbst in Orten, in denen durch Wasserkräfte der elektrische Strom billig erzeugt wird, mußten nachträglich Gaswerke errichtet werden, um die Nachfrage nach Kochgas befriedigen 31t können, da bie elektrischen kocheinrichtungen ben Anforderungen nicht zu entsprechen vermochten. * R. B. Darmstadt, 28. Mai. Reger-Musikfest ui Darmstadt. Auttelle eines mebrabendlichen Kammermusikfeues, wie es feit drei Jahren den Abschluß der hie'igen Koiizerrsaison bildet, fand dieses es Konzert un Hostbeatcr uau, in dem Max Reger seinen 100./Psalm für Ehor, Orchester und ^Orgel zur zweimaligen Aufführung brachte. Tas monumentale Werk, bad an du Ausübenden wie an die Hörer 1)l I foröerungen stellt, verlangt einen ungeheuren Aiwa rat von Wit» mirfenben, den man in einer Mittelstadt nur bei außergewöhnlichen Anläßen m’ammcnbringt: da der lag der Gedanke der sofortigen Wiederholung der fnavu - «stündigen Ausführung fehr heilen der Partitur erst eigentlich ermöglicht wurde. 600 Mu wirkende, der Rüdlsche Gesangverein aus Franksurt, der Muß!- verein und der Sängerdwr des Lehrervereins, sowie die verstärkte Hofkavelle füllten den fRicicnraum der Bühne, während auch der ,jufä>auerrauui einen glänzenden Anblick bot: leider war die Akustik nicht sehr günstig. Wenn fid) irovbem die Wiedergabe zu einem Triumvh für Reger und seine Kunst, ne inii." tigung des Museums und später cur Festmahl im Stadtganen an, an welches sich abends eine Sondervorstellung im Wtlbelma thcatcr ansdstießt Morgen folgen die Festg5ste einer Einladung des Herwgs von Urach zum Besuche seines Schlosses Lichtenstein. — DieExko in m unikationdcr Maikäfer Seit jeher trat in den nördlichen Ländern Europas ber Maikäfer als gefürchteter Schädling auf und in früheren Zeiten wurde ihm manchmal auf ganz originelle Art und Weise ber Krieg erklärt: die Maikäfer würben nämlich vielfach in ben Bann getan. Die berühmteste Exkommunikation biefer Art stammt aus bem Jahre 1449. In diesem Jahre suchten bie Bewohner ber Stabt Bern Hilfe gegen bie Engerlinge bei ihrem Bischof. Taraushin ließ der Bischof von Lausanne auf bem Kirchhof zu Bern unb auf ben Dörfern folgenbes Monitorium an bie Engerlinge verkünden: „Du unDernünftige, unvollkommene Kreatur, du Inger! Teincs Geschlechte ist nicht gewesen in der Arche Noah. Im Namen meines gnädigen Herrn und Bischois von Lausanne, bei ■ Kraft der hochgclobien 2rnfaUigieü, vermöge der Verdienste un- scres Erlösers Fefu Ebristi unb bei Gehorsam gegen die heilige Kirche gebeut' id) euch, allen und jeden, in den nächsten sechs Tagen zu weichen von dllcn Orten, an denen wächst und entspringt Nahrung sür Menschen und Vieh." Im Falle des Ungehorsams wurden bie Engerlinge aus den sechsten Tag nad;mittags ein Uhr vor ben Richt erstich l des Bischofs nach Miflisburg geloben Sie erhielten, als sie nicht crfdjicnen, noch einen Auischub, als aber auch eine zweite Zitation auf bie unvernünftigen Tiere keinen Eindruck machte, erfolgte endlich bie Exkommunikation: ,,Wn, Venedilt von Montferrand, Bischof von Lausanne,' " btig 1- Herrin von Bern oen die Inger und uns gerüstet mit dem bfiligrn Mrciy unb allem, Gott vor Augen gehabt, von dem alle geredeten Urteile kommen — demnach so grameren und beladen wir die schändlichen Würmer und bannen und verfluchen sic im Namen des Vaters, Sohnes und heiligen Geistes, daß sic beschwört werden in der Person Jodannes Perrodati, ihres Beschirmers, und von ihnen gar nichts bleibe denn zum Nutzen des menichltcheti Brauches." Hier, wie in allen Bannflüchen ber bamaligen Zeit finben wir ben eigentümlichen Gebrauch, daß ben Tieren, denen ber Prozeß gemacht werben sollte, ein Sachwalter gestellt wurde, ber vor Gericht bie Interessen ber ango klagten Tiere in jeder Weise wahrnehmen mußte. Ein derartiger Kurator machte in langer Verteidigungsrede geltend, daß die Maikäfer seit unvordenklichen Zeiten in der betreffenden Gegend Wohnung und Nahrung gehabt hätten, also angesessen unb heiinatberechtigt seien unb infolgedessen durch einen Gerichtsbeschluß nicht verbannt werben könnten. — Diese unb ähnliche Jnsektenprozesse füllten dicke Aktenbündel unb nahmen Zeit und Weisheit zahlreicher Geistlichen unb Juristen in Anspruch, von irgend einem Erfolg dieser Prozesse berichten uns bie Chroniken aber nichts, was bei ben unvernünftigen Tieren ja auch nicht weiter nni übernimmt. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen-' schäft. Aus Anlaß Des* infolge ui.ers croigteii Rücktritts des Professors der Geologie Ed. Suctz von der Stelle eines Präsidenten der Akademie der Wissenschaiien in Wien, richtete Kaiser Fran; Josef an den Scheidenden ein Handschreiben, ui dem er erklärt, die (Gebildeten auf dem ganzen Erdball kennten den Namen Sueß als einen glänzenden uno öic Welt der Gelehrten reihe chn unter ihre Besten ein. Er hab das von Sueß geschaffene Werk der ersten Wiener Hochauellnxuserleuung, welches^ über die Grenzen des Reiches hinaus Dielfad) /iachahmung gefunden habe, ienr.: de heben Leb hervor. — .. . meld'' man: Der >com - ponin Weinwurm ist im Älter von 75 .fahren ocürxte»- G. 918. Am nachmittag bür zur Freude Xr Ausland. Der kranke französische Ministerpräsident Monis liest am Sonntag morgen die alltäglich im Ministerium des Innern vor sprechenden Z c i t u n g s b e r i cht er st a t t e r in sein 5k r a n- kenzrmmer bitten, schilderte ihnen den Fall vom vergangenen Ssnntag uitb sagte schließlich: Alles in allem bin ich billigen ZlanseS d a v o n g e k o m m e n und, wie sie selbst sehen, gehl es mir so gut als ich nur wünschen kann. Monis scheint also Ministerpräsident bleiben zu wollen. Bei Gelegcnlieil des Festes der Jungfrau von Orleans Ivurdcn, wie man aus Paris meltret, cur den Standbildern der Jungfrau Kränze niedergelegt. Da die Polizei Ansprachen verboten hat, laue cs auf dem Boulevard von Saint Marcel zu einem Handgemenge. Di» Polizei zerstreute die Menge und nahm 30 Verhaftungen vor. Mehrere Polizeiboamtc wurden verwundet. Auch in Eampiegnc kam cs zu Ausschreitungen. Die Camelots du Roi bewarfen das beflaggte Haus der Freimaurerloge jnit Steinen und richteten beträchtlichen Schaden an. Der Albanese Hafid Ibrahim hat in deck t ür ki s ch en Ka m- Nrer eine Anfrage eingebracht, ob cs einem fremden Staate -gestattet sei, bei der Pforte einzuschreiten, wenn die Regierung «einen Aufstand in einer türkischen Provinz unterdrücken wolle. Der Minister des Aeußeren wird morgen oder übermorgen die Frage beantworten. Rach Mitteilungen der Pforte hat Montenegro der Pforte vorgcschlagen, eine neutrale Zone an beiden Seiten der (Grenze zu bestimmen, um Reibereien von Grenz- lpostcn vorzubeugcn. Die Pforte hat das abgclehnt, weil dres 21 neue Grenzposten notwendig rnndjo. Das n o r weg ische V c r t c i di g u n g s m i n ist er iu m Hat bei ber German i a Werft in Kiel drei Unterseeboote bei einer Lieferungszeit von 20 bis 25 Monaten bestellt. In der Nacht zum Sonntag wurden auf der Westbahnli-niej bci Vcrneuil 18 Telegraphcndrähte zerschnitten und der Rueü 500 Hol-schwellen mit Petroleum in Brand gesteckt. "Die erslc Gießener Ballonfahrt. Tcr --rii Aufstieg der Ortsgruppe Gicstcn des Kurhessischcn Verein? Lustschiffahrt, von deren Beginn wir ain Samstag Mitteilurc machten, erfolgte unter den denkbar besten Fahrtbedingunari Die ursprünglich beabsichtigte Zahl von drei Mitfahrend^ mußte infolge zu geringer Tragkraft des Ballons aus zn? beschränkt werden. Mit frischem Nordostwind verfolgte d;i Ballon, dec sofort auf 900 m ging, in Gleichgewichtslage dL Lahntal bis Weilburg, überflog dann den südlichen Wester, ivald und ging südlich von Koblenz in 1700 in über b*t Rhein, um dem Lauf der Mosel auswärts bis Kochern \\ folgen, wobei er seine höchste Höhe von 2900 m erreich: Dort trat er in die Eifel ein und landete nach hcrrlickl. Fahrt über die Maare sehr glatt im Kylltal in der Nähe vs:i Kyll berg. Der Ballon legte in 6 Stunden 20 Minutn, 168 km. zurück. ** Arbeitsjubiläum. Auf eine 50jährige Tätig feit bei ber Firma Georg Philipp Gail in Gießen tonnte dieser Tage der Meister der Taoaffabrik-Abteilun^ Georg Mandler aus Klein-Linden, zurückblicken. Schon mit 14 Jahren kam er als Arbeiter in die Fabrik und fyit seitdem seine Dienste ausschließlich der Firma Gail gewidmet, wofür ihm gestern abend durch den Chef, Ge>. Kommerzienrat Wilhelm Gail, im engsten Kreise der Familie und im Beisein der älteren Beamten sowie Vertretern der Arbeiterschaft eine Ehrung zuteil wurde, bet auch Herr Bürgermeister Schaum von Klein-Linden bci- wohnte. Dem.Jubilar wurden von allen Seiten Herzlühe Glückwünsche bärgebracht, auch durch Regierungsrat Welcler das ihm von dem Großherzog verliehene Baud des Verdienstordens Philipp des Großmütigen, zu dem ihm bereits vor 6 Jahren verliehenen „Ehrenzeichen für treue Tu beit" mit anerkennenden Worten und Glückwünschen überreicht. Geh. Kommerzienrat Gail dankte dem Jubilar besonders für seine treue und ^aufopfernde Tätigkeit, die er während dreier Generationen — in guten und schweren Zeiten — ununterbrochen der Firma widmete, beschenkte ihn mit wertvollen Andenken (goldene Uhr mit Kette, Gedenktafel, Ruhesessel u. a. mehr) und überreichte ihm eine Urkunde, wonach ihm sein volles Gehalt bis an sein Lebens- ende ausgezahlt wird, dabei der Hoffnung Ausdruck gebenb, daß der Jubilar sich noch recht lange der Früchte seiner Arbeit im Kreise der Seinen erfreuen möge. " Fahrradmarder. Emern Bahnarbeiter rourbt gestern sein Fahrrad vom Bahndamm an der Ha mir. straße weg gestohlen. DaS Nad trägt die Marke „Görikr' mit Fabr.-Nr. 193 025 und die Poliz.-Nr. Ankauf sei gewarnt. Landkreis Gietzen. hessischer Nichtertag. -- M ai n z, 27. Mai. Der Hessische Richt erv ere i n hielt beute seine Hauptversammlung unter dem Vorsitz des Oberstaatsanwalts von Hesfert hier ab. Als Vertreter des Staats- und Justizministers war Gehcimerat Dr. Best erschienen: er betonte, das; die Justizverwaltung den Besttcbungen des Vereins freundlich gegeuüverstehe, und wünsche der Tagung einen guten Verlauf. Der Vorfibende erstattete den Geschäftsbericht. Ein Wachsen der Mügliederzahl ist nicht sestzustellen, denn schon lauge geboren sämtliche Richter und Staatsanwälte mit verschwindenden Ausnahmen dem Verein an. Auf dem letzten Anwaltslage >var Klage darüber geführt worden, daß die Gerichte vielfach diesen Tag von Terminen nicht frei hielten und die Amvälte dadurch am Besuch des Anwaltstages gehindert würden. Der Richtervcrcin bat bei sämtlichen KollegialgerickKen imb den größeren Amtsgerichten Ertiiiidigungen eingczogen, diese haben ergeben, daß cS sich um Verallgemeinerung ganz vereinzelter Fälle 1>andell. Der Vorstand des Richtervereins hat dafür gesorgt, idaß seine Mitglieder rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht wer- iben, wann der AnwaltStag stattsindet, und hiervon sowie von dem Ergebnis seiner Ermittelungen dem Vorstand der Anwaltskammer jKenntrriS gegeben. Zu bedauern war, daß das vom Richterverein wrstrebte passive Wahlrecht der Lolälbcamten dem Wahlrcchts- «Üompromiß sinn Opfer fiel. Erfreulich war es, daß diesmal die 'Beratung des Justizwescms der Zweiten Kammer sachlich und ohne Angriffe auf die Richter verlief. Auch an dieser Stelle wurde dem Ministerium der Dank' dafür ausgesprochen, daß es eine ‘ lAbordrnmg des Vorstandes zur Darlegung der Wünsche des Vereins empfangen hat. Kugelwechsel wurde ein bulgarischer Soldat verwundet. Der Kriegsminister gab den Befehl, das Feuer einzustellen; auch der Kommandeur des türkischen Korps ordnete an, die Feindseligkeiten an der bulgarischen Grenze einzustellen. Es soll eine gemeinsame Untersuchung ein geleitet werden. Es folgt der Bericht des Landgcrichtsrats Schudt über das aktuelle Thema: Die Vorbildung der Juristen. Der Redner trat ein für eine Erweiterung des Kreises der obligatorischen Vorlesungen auf der Universität und größere Rücksichtnahmc ans den praltischen Zweck deö Rechts. Weder die Unterbrechung des Stiudinms durch einen praktischen Vorbereitungsdienst noch die Einleitung des Studiums durch einen solchen, ist zu empfehlen, wohl aber die Einführung einer Zwischenprüfung, die den Studenten mehr wie bisher schon in den ersten Semestern zur Arbeit erzieht, ungeeignete Elemente zu ilyrem eigenen Vorteil möglichst frühzeitig ansscheidet und die späteren Prüfungen entlastet. Der Vorbereittingsdienst wäre auf 3 oder 3Vs Jal-re -zu bemessen. Für die Airwaltsstation, die nirgends so lange dauert wie in Hessen, genügen 6 Monate. Die kleinen Amtsgerichte sind zur Ausbildung weniger geeignet wie die großen: der Schwerpunkt muß in der Einzelausbildung liegen. Die praktische und theoretische Ausbildung der Referendare hat durch besonders geeignete Beamte zu erfolgen, die sorgfältig auszuwählen lunb von anderen Gcsckväften zu entlasten sind. Staats- und rechtswrssenschaftliche Fortbildungskurse sind von den Regierungen einzurichten. Hierfür sollte der Staat reichliche Mittel zur Verfügung stellen. Für den Juristen ist die höchste Mlgemeinbildung nötig, die reine wifsensttwftliche Ausbildung tut es nickst allein. Die Persönlichkeit des künftigen Richters oder Staatsanwalts ist mindestens ebenso wichtig. Der Assessorismus muß auch im In tcresse der Verjüngung des Rickstcrstandes beseitigt werden: die besten Anwälte müssen dem Staat erlmlten werden. Wenn die Rechtsprechung ans der Höhe bleiben soll, so muß die Rickster- schaft die Blüte der Justiz enthalten. An die trefflichen Darlegungen des Redners schloß sich eine lebhafte Ausfprack>c. Die Versammlung sckstoß sich den Lcüsätzen des Vortragenden grundsässtich an. Nach Schluß der ungewöhnlich zahlreich besuchten Versamm hmg bereinigten sich die Teilnehmer zum gemeinsamen Mittags nrabl im GuUmbcrg Kasino. Eine Rheinfahrt, die von herrlichem Wetter begünstigt war und an der auch,Damen teiümlnncn, bildete den ylbschluß. Die nächste Hauptversammlung wird in Gießen tMttfiudeu. _ Bezirksturnsahrten der Turngaues heften. *♦ Gießen, 29. Mai. Gestern veranstaltete der Turngau Hessen in seinen fünf Bezirken Bezirksturnfahrjen, die auf Beschluß des Gau turntages an die Stelle der Gauturnfahrt getreten sind. DerlBezirk Marburg — Kirchhain -^Franken berg —£, 8. W. Leib, Krofdorf, und Max Gärtner, Steinberg (To. Gut Heil), je 60, 9. Hch. Hammel, Gießen (To.), 59, 10. A. Braun, Hochel- heim, und Phil. Schwab, (Sieben (Tv.), je 57, 11. Karl Mayer, Grünberg, und M. Schirmer, Gießen (To.), je 5612. H. Rohrsheim, Krofdorf, 56, 13. W. Erb, Daubringen, uud W H o m uth, Güßen (M.-Tv.), je 55'/,, 14. Hch. Braun, Daubringen, imb Oskar Terbeck, Wetzlar, je 54'/?, 15. W. Volk, Hörnsheim, imb Herrn. Bender, Kroidorf, je 54, 16. Karl Textor, Leihgestern, W. Schari, Lallbach, und F. Möglich, Lützellinden, je 53, 17. Paul Langer, Gießen (M.-To.), H. GrLlz, Daubringen, C. Leib, Kroi- dori, und Peter Dietz, Burgsolms, je 52, 18. Werner Schulte, Großen-Lmden, 51'/,, 19. A. Dtandler, Kroidori, und Th. Witten- b e ch e r, Vließen (To.), je 51, 20. Wilh. Jung IL, Lützellinden, 50'/,, 21. Hch. Schäfer, Steinberg buch zu La vita nuova mit Einführung in bie Dichtung, vielen Bemertuugen unb der genauen Wertangabe der Gesänge, wozu teilweise die Uebersetzung von Dr. Karl Febern benutzt ist, sowie bas Programm, enthattenb bie Texte von Liszt „Die Glocken bcs Straßburger Mtünstett' mtb zu den Liebem, bie Fräulein Gcrttub Geycrsbach singen toirb, ist in ber RLujikalstirhandlung Don Ernst LhaUtcr zu haben. Kreis Büdingen. <=!=•. Büdingen, 27. Mai. Jm^ „Füvstenhof" heute vovmitkag die Hauptversammlung des latt b- wirtschuftl. Bezirksvereins B ü d i ngen stack Kreisamtmann B 0 e ck m a n n gab nach Begrüßung der Erschienenen einen Ueberblick über das Jahr IM In drei Ausschußsitzungen und zwei .Hanpv»l^ sammlüngen würben eine Reihe wichtiger. Frog^r erledigt. Der Bezirksverein Büdingen weift 3- Mitgliedes auf. lieber die Frage, ob nach Ernsetvor der Landwirtschaftskammer der Provinzialverein aufgck' werden soll, soll im Herbst nochmals beraten werden. M Auszeichmtng landwirtschaftlicher Dienstboten für lorg- jäljrige Dienste, die der Bezirtsverein Büdingen beim vinzialverein angeregt hat, ist Gegenstand eingehender U- örterungeu gewesen. Das Einvernehmen zwischen Landwirtschaftskammer, dem Provinzialverein unb beitSk- zirks verein en kann als sehr gut bezeichnet werden. —/'"■ Generalsekretär der Landwirtschaftskammer, >OekononrvnL Leit Higer, sprach über die Mittel und Wege zur Steigerung des Futterbaues imb der Viehzucht, f Anlage von Viehweiden und die Melioration von W weiden. Zunächst verbreitete sich der Redner über bre>' ben letzten 20—30 Jahren zu Tage getretenen Beübungen, die Erträge der Landwirtschaft zu steigern. Ö- Versuche, durch Rasscnkreuzung (bei uns Vogelsberger rr. Simmenthaler) Ijätten nicht den erwünschten Erfolg gehM aber auch nicht die Zucht des Vogelsberger Schlages, dc inbezug auf Leistungsfähigkeit (Fleisch- und Milcherwic den heutigen Anforoernngen nicht mehr entspricht, iv^- halb empfohlen wird, die Simmenthaler Rasse beizubew- ten. Der Rindviehbestand in Hessen ist seit 30 Jo!)^ von 280 000 Stück auf 330 000 Stück gestiegen. Die Frae- ob ber Viehstand noch mehr gehoben werben kann, glwi. der Rebner unter Hinweis auf bie BevölterungszunalM ben Mehrbebars an Fleisch unb Milch, unb bie Möglrchkru den Futterbau durch sachgemäße Düngung ber Wiesen Urbarmachung von Oeblänbereien zu steigern, planmoy^ Anlage und ^Ausnutzung ber Hutweibcn usw. bejahen ü können. Die viel beachtenswerte Fingerzeige enthalteiwa., durch Zahlen und Beispiele aus den verschiedensten W* ■ ben Deutschlands erläuterten Darlegungen des Redners den allgemeinen Beifall und führten zu gegensertiger rui- spräche, iu deren Verlauf der Vorsitzenbc, Krersrat 2®» mann, die Grundsätze darlegtc, nach denen bie Oiemeuu« Staatszuschüsse bei Ausführung von Melioratwnen teil. — Die Rechnung des Bczirksvereins für 1910 tt)®> oorgelegt unb genehmigt, ebenso ber Voranschlag ' in ben ein Betrag für bie Auszeichnung von Tumftt eingestellt wirb; wogegen ein Antrag auf Bmrnlligtti^^. Zuschusses zu dem um 5 Mk. für jedes aus bie yiMOTl weide kommende Stück Vieh dem Ausschuß überwrescn — Dem verslMLeAüü MAMchuiLtgÜLdc t&iXQgQBMi Mus den NeichstagsansschUften. :: Berlin, 27. Mai. Der SchiffahrtSabgabenansschuß hat bisher in der zweiteu Lesung nur den ersten Artikel beraten. Er vertagte sich heute auf den Herbst, ohne in die Verhandlung des zweiten Artikels einzutretem. Der tzandelsvertragsausschuß erteilte gestern abend mit 11 gegen 5 Stimmen (in der Minderheit drei Zentrumsmitglieder, das Mitglied ber wirtschaftlichen Vereinigung und ein Nationalliberaler) bem deutsch-schwedischen Handelsvertrag seine Zustimmung unb gab ber Regierung die nachgesuchte Vollmacht zur Erneuerung des zum 16. Juli b. Is. von Japan gekündigten Handelsabkommens. Zusammenstotz englischer 5chlachtschisfe. London, 27. Mai. Die Schlachtschiffe „Bellerophon" mb »Inflexible" sind gestern abend bci der Einfahrt in den Hafen von Portland zusammengestoßen, wobei die „Inflexible" ein großes Leck 7 Fuß unter der Wasserlinie bekam. Die „Bellerophon" wurde nur leicht beschädigt. Beide Schisse gingen sofort ins Dock. Dos S oben 20 der er ovnniiiLu^uiui “h. - --•' • * -•■ dem Wege nach dem .strankenhausc Kreis Hüttenfeld BenSheim DinSheim Alle Rimbach Lauterbach Nackenheim Offstein WovmS scheu gewordenen und durch gestern zwciKinder hier von Amtlicher Teil. 3406 Kreuzplafz Krenzplafz Heppenheim Offenbach. . Kl -Robrheim Crumstadt Tarmftabt BenSheim Gießen. AlSield . Büdingen Friedberg schotten. Mainz . . Alzey. . . Bingen . . Oppenheim wichtiger dingen Bo IN 20. 014 26. üllai ist die Leuche erloschen in: Dieburg . . Erbach . . . Groß-Gerau LunderSheim, Eppelsheim, WormS- Pfiffligheim !SS» Am 20. Mai waren verseucht: mif iein an (bnbeder zu einem Nunbstug. Auch £> t r 11> unter- .,E mlungdk. " «üdingks--- i Begrilpng ce - Bom ZU. MS 26. Mai sind uen verseucht: hotficr Mark-Sprudel Stark auclle,Fod-Eiken -Mangan--Koch pte ilachiM- e hier zur * n wurde, nebr - em stoülichn ' > PosaMtnÄ-: n Buchmmld, ii * Belegung, iw •1 ’ hing erlmntd tu' Mi uni) prrut'i ipwche bei 'Krr: itnft mi6 ioa i : - habt, um.'r-' süittnra'v ! Saigons 1«^ Ldcn Gei-' ' prärfitigai ir-w- non Lehm। Riten, ",: t> Weise, w '' ' nhe Proben tiic und einer , jarrer hon Mb sul.de * - 120 Mml. Eberstadt tzolhcim, ®roü • Rokn> heim, BibliS, Hütlenseld, Wattenheim, forsch, Schwanheim, Bürstadt, Fehlheun Urberach Nachweisung ül cr neu Stand der Maul- und V-laucn scuchc in Hessen <20. bis 26. Mai 1911). benoten w ienstbote« Wingen land einge "sabril.^ s«lkblilten :• ’^Jobtil u i) den Gfc . :en Kreist dki tniten jo®K. Weil nriKO; Mein-fimb*’ « Seiten lerungsrai^', ie mb de- - «dem ihn >. en für tic_ lückwünfchen > nhe bem nde Wigfcrt inten unb Itar Dibmetc, be ihr mit frr mreichle ibn - ins an jein g Ausdruck roher Früchte jer bedeutend unter Preis U.Kaanjr nolmt später iwd) zwei tvlüge o. Das B rei s a er ichr hir da» pbcrtbc i n u d)f 3u»et» küsfigkeitsfliegen dal den er sien Z u v e r I > ' l' g k e' r s- Drei ■ • vvn insgesamt 40000 Mar? dem Am.uiker irtd ^igesprvclen D>r xndtc und dritte ' 11"erIal'igkeie prc»- konnte mangel- vollkommencr Erfüllung färntliriKT Betnn g ungen >ncht nierleil: werden. Der C iamtbe'.rag der greife, irr!d>c N" den Juverlänifliciieilufl mit zirka 130000 Mark zur Beringung sma- den, ist trotzdem unter die 5nlncbmrr verteilt morden, .twr Dilwe des verunglückten Fliegers Xfummlin wurden mervon (auner den ’?on dem Bernorden en i nnenen Brenen 5000 .vearr zu- aetviesen, so daß der Hinterbliebenen Familie im ,,anzen etwa Kreis Friedberg. 27. Mai. Ueberfahren wurden LustjchWyrt. Das Ende des oberrheinischen ZuverlässigkeitsflngeS. T a r m sta d t, 27. Mai. R e i ch 0 r d k ist nach Ausführunei eines Rundiluges 5,55 Uhr auf Winerstätters Euler-Ma,chme nach Frankfurt a. M. abgcflogen, wo,elb,t er um b,37 Uhr glatt landete. Frankfurt a. M., 27. Mai. Um 6 Uhr wurde der Em^ decker Hirt Hs aus dem Hangar geigen. Bald daraus erhob sich Hirlh rn Öic Lust zur Beivcrbung um den vohenpreis. Er beschrieb eine Anzahl Kreise und schienen und 0- angle bis zu einer Löhe von 610 Metern. Seine Landung enolgte glatt auf dem Flugfeld. Um 7,42 Uhr ist Leutnant Frhr. v. Thuna, von Mannheim kommend, auf dem hiesigen Flugplatz glatt gelandet. F cannin startete um 8.30 Uhr um den Breis,von 500 Mk für den kürzesten Anlauf. Fünf Minuten später 1 ticg Leutnant Förster mit Leunrant Mahnte als Paslagier am, um ^.eutnanr Frhr v Thüiia zu ernwrten. Um 8.40 lldr folgte W e r n l g e n Pilbel,Rieder-Erlenbach, Bruchenbrücken, Lkar- ben, Torlelweil Rimbach, Unter - Wegfurth Wohnfcld Bregenheim Kait-AlgeSheim Guntersblum, Löngcrn- beim, Dolgesheim, Rieder-Laulheim, Selzen Osthofen, Dundershemi, Worms - Pfifflighelm, Gimbsheim, BlodrS- heim,Weslhoicn,Eppelsheim . Bechtheim, Hebloch bat lieb gehoben und der Avvenl wurde in hohem Mähe angeregt. Fnnigslen Dan!, irr au a- -«ter Mark Svrudel leist, mir grogarl. Dienste. Bin sehr zutned. FrauM. ~cit 4 Wochen trinke ich Mark Lprudel, suhle mich ievl bedeutend wohler und tramacr, babe mehr Appetit, Lebens- u. Lchattrnslust. Arau R. H." Slcrztl. warm emvi. Fl. 95 Big. in der Uuivcrntato Bvotbckc z. goldenen Engel u. in den Drogerien von Earl «eidc , W. ttiloiugcr, August Roll, Ctto Schaaf. al 1 gegangenen Pferden. Da? eine der Kinder ist tot, baßl andere tätlich verletzt. (Ob. Anz.) Starkenburg und Rheinhessen. F.C. Darmstadt, 28. Mai. Der Großherzog empfing gestern in besonderer Audiciu den Bors,(iendvm des Präsidiums der „Deutschen Gesellschaft ftirKaufmannS- Erholungsheime" Josef Baum Wiesbaden, den sleU- vertretenden Borfchenden Kommerzienrat Fe hr > ^lach- Wiesbaden, sowie die Präsidialmitglieder, Landtagsabg Kommerzienrat Molthan-Mainz und Xvmmerzienral Tr. Bamberger-Mainz- Der Großherzog unterhielt sich mit den ! Herren eingebend über die Bestrebungen der " e,ellscha,l, die er für die Bolkögesundheit als außerordentlich wichtig^ bezeichnete. Er begrüßte es mit besonderer Sympathie, daß die Gesetlschast Angehörige aller Peirteien und Bekenntnisse zu gemeinsamer Arbeit vereine, wodurch sie einen Fnktor des Ausgleichs in unserer von Gegcnsäyen erfüllten 3eit darstelle. Tas Staalsministertum bat ttn Anschluß an den Erlaß der preußischen Regierung soeben einen Run d e r l a ß zur Forderung der Tiutfd)?n " esellschift für Kaufmanns Erholungsheime an die Lerwaltungsbehörden ergehen lassen . .rn Egelsbach 28. Mai. Hier starb eine Frau, bei der als Todesursache die Genickstarre festgestellt wurde. Umfassende Maßnahmen gegen die Weiterverbreitung der Krankheit sind getroffen. Preis 1000 Mk., L i n d p a i n t n c r, der 680 reichte, zweiter Preis, 500 Mk., La, tsch, der 616 Meter erzielte. Gin Unfall bei der Petersburger Flugwoche. Petersburg, Mai Am heutigen ersten Tage der Flugwoche siurzce der Flieger Smit b mit seinem Ulein-Rohrheim, Stock- fiaöt, Tornheim, Er- ieldeii, Leeheim, Trebur, RöniflHdbten, Honloch, Crumstadt, 21 n heim, dwddclau, RüsselShciin, Nauheim Wimvleii, Viernheim k:qclflbad). Lssenlhal, !U»imoenhciui, f.lein- Steinheim, 6>ro> Eteinheun, Hainstadt <ßerid?t»iaaL W. Marburg, 28. Mai. Ta4 Landgericht verurteilte die Inhaber einer hiesigen Getreidesrma wegen betrügerischen Bante»oi!S, Wechjeliälsclmng und Betrug zu dre, Jahren und 3 ‘l'lonatcn, bezw. zu -inet Jahren und acht Monaten ivelangms. Tie Schudigimgen belaufe 1 heb aui 459 OOP Marl. öcchnarbkiltr tA n an bet Ha« die Ölarle ,&x‘ -Nr. ®. 918. J Lm deutscher prosessor von Haubern entführt! So Ion i Fi, 28. Mai Ter deutsche Professor Eduard Richter, der sich genenroärtig aus einer Studienreise int LUunp- gefcirge befindet, mürbe in der O)egenb von .^okinovlo, ob- rcebl ij> zwei Gendarmen btfllcitcten, von g r ic d)t f me n Ji au« b c r n überfallen und nach kurzer Gegenwehr entführt, 'fflachforschungen der Bel aoen bliehn bisl-er ergcbni mann, Tank ab für ihre Mühewaltung. Manches habe sich geändert, aber eins fei geblieben, das Wissen, das geistige Kapital hat Zinsen getragen. Er spricht die Hoffnung aus, ras schöne Verhältnrs zwischen Lehrern und 2d)uLcrn and) ferner bestehen bleibe und bringt ein Hoch auf die Lehrer aus. — Tr. tlllmann dankt den Vorrednern für oic ihm zuteil gewordene Ehrung und die freundliche (Sind iadung, oer er umso lieber gefolgt fei, als liebe Erinned mngen an Büdingen il>n durchdrungen und gibt der Freude darüber Ausdruck, daß er noch so viele ehemalige Schuler begrüßen konnte. Sein Hoch galt der Stadt ^Büdingen, ihrer sinter schule und den Schulern. — Nack) Schluß des I offiziellen Teils folgte ein Tänzchen. 'ilidda 28. Mai. Heute fand in der Gewerbeschule die Ucbcrreidtung der Gesellenhriese an 18 Prüflinge gatt. Dem Handwerk nach befanden sich barunlet_3 Maurer, I 2ihlciier, 1 Werübmder, -i '.'.'ier, 1 c.itilcr, 1 Llouhmacher,! 1 Polierer, 1 Schiined, 1 Bäcker. Hauptlchrer Höhn eröN'iele att mit einer Ansprache, m der er an die Zunugew.roe irülxrcr Zeiten enimerte, die Prüflinge zu der bellanbcncn Pru- jung lxglückwünschtc und ihnen Verhaltungsmaßregelu für die luiuin't gab Tie Liplome, .mtche uoeircidU murOcu, enthielten Mt Vermerk: „Bestanden". Reben diesen wurden noch besondere ,i oirad der bestandenen Prüfung verteilt. Ot:i .. : h in gut bcstairden Ixii, wird nad)tragliü) mit einem wertvollen Bud, belohnt werden. Tuser Brauch soll |ur bie immer an gewendet werden. Di öbelfabnfant Jcnning ' inen Glücüounich aus und dankte zugleich den Lehrern, Prüfungsmeiltern und Hellen, l-.mbcrn für ihre Mühewaltung. - Bei bat heute Nachmittag I nm i(inneran Regen und etwas S?agct über unierc ®cflcnb^eber- gegangenen Gewittern hat es an ver|chiedenen Platzen int J-clbc eingeschlagen. Schwickartshausen, 28. Mai. In der Nahe umnes Dorfes, an einer sehr steilen Stelle der üreis iraße Un cr-LaiS- Schn ickartshaufen, wurde Mrcicgcüincter Dichl aus Nidda von eurem Unfall betroffen. Er wollte von einer DienMour am , einem Fahrrad nad) Haufe fahren, «ein Umhang vcmicteltk "M Ul bl.- chadspeichcn, so daß Herr Diehl an icner üewhrlichen Stelle über berr ^tehl twch Ver- l"taud)ungcn der einen ^dmltcr und des linken Armes davon. KrctS Schotten. ^Burkhards, 27. Mai. Bei der heutigen Bet- -;eor dnctentvahl, die sehr ruhig verlief, wurde der Land- tvirl Heinrich Kneipp II. mit 66 Stimmen gewählt. Em Gegenkandidat war nicht aufgestellt. 53 c t r • Infektiöser Sd •.'toenlatarrb unter dem Rindvieh der Gemeinde 2s ei ter s Hain. e Ä , An Die Großh. Bürgermcistcrewn de» üreises. Nachdem unter dem Rindvieh zu ^Seitershaiu der ansteckende Scheiden tararrh ieftgeitdl: wurde iü ^ur L er Hulu ng der AuL- breitung der Srantheit den Hullenwartern und Bul.cnhallem aufzugeben, werbliches Rindvieh zuruckzuweiien, das von AieuerS- baut zum Sprunge -ugeführt werden sollte. . Bei Beobachrun.i cn.r rtrankheu in Ihrer Gemeinde ist uns und dem zuständigen Kreisveierinaramt wgleich Nachricht zu geben unb Chimr zu sorgen, daß die im Lreisblatt .cr 2- vom 1b liäxj 1910 abgedruckten Sc: . ie Lehrer und sonstige Wäfte teil. Die Feier begann um j Uhr im Fürsten Hof mit einem Konzert der Kapelle des 168. 3nf Negts. Nach einer einstündigen Pause versammel-^ len sich etwa 400 Personen zum Abendesscii. Ter erste Redner, der Vorsteher der Anstalt, Oekonomierat A n d r a c, begrüßte die Erschienenen, in erster Linie den zum Beginn ter Anstalt tätigen Lehrer Dr Ullmann, der mit ferner Familie von Hamburg eingetroffen war Der Redner lobt Erfolge der Schule, die während ihres 25jährigen Be- stehens über 650 Sck)ülcr unterrichtet und sie befähigt hat, ihren Beruf al^ Landwirte auszuüben zum eigenen Segen und dem des L^aterlandeS, rühmt den Geist der Liebe, Anhänglichkeit und der Dankbarkeit, den die Schüler zur Schule mb ihren Lehrern beseelt und schließt mit einem >soch auf Kaiser und Gvoßherzog. — Landwirt Sch n e i d e r - Utphe ßelegenheifskauf Grosser Posten Damen= und Kinderwäfcfte Letzte Nachrichten. Von der sächsischen Flugwoche. Leipzig, 29 Mai. Amtliche Ergebnisse des 3. Tages der sächsischen Flngwochc: Preis vom kMfertum, 2Gni:lhg?citopruiung, 1. Preis 500 Mark, Schwand, - Mm. 58 Sek.: zwcuer Preis 300 Mark, Wertheim, 3 Mm^l2 Sek., Dritter Preis 100 Mark, £ elend), 3 Mm. 17 ^ek. ^«i Preis von Lindemhal, Durfpreis, erster Prns 30() .Warf, Buechmr, Meier voni Ziel: -weiter Preis 200 Mark, Üahnt, » Meter, dritter Preis 100 Mark, Schwand, 14 Meter. .lofahrtzäten der Flieger zu oem Fluge nach Plauen Bogllanch: Lmdparntner 6 Ulh 39 Wim. 2b Si. . Büauter 6 Uhr 38 Mm. 10 Set , ^aitsch 6 Uhr 46 Mm. 3h 2d., Mahnt 7 Uhr lo Mm 11 Sek. Tie Ankuiiftzeiten in Blauen: Büchner mit einem Passagier 7 Uhr 53 wein.. Lausch mit einem Passagier 8 Uhr -4 Mm., Lindpainmcr landete in der achten Stunde in Hamdorf bei Wonne- bürg wegen Mowrdefrftes und fliegt morgen nach Plauen weiter. 20 000 Mark mkommen werden 'ür r tvuilngf 'Md von ocn rfrithiebenen Etappenorten reo) 3"000 Mark unter die Flieger verteilt worden, io b * e *' imtnimme 160000 Mark ausmacht. Tie sächsische Flugwo.che. Leipzig, 27. Mai Amtliches Ergebnis der sächsischen Flugwoeve: Preis der Stadt Leipzig für Taucrflüflc: erster ‘Breie, ,00>0 3:it. Malint, der eine Lkünde s Mm. f,oa ■ io iicr Pi eis. V W 1 d B u di not, der 23 Minuten 20 Sekunden Flugdauer erreichte, dritter Preis, 500 ML, Müller der 10 Ai nuten 1 • Sekunden lieg. L reise des £eir>uaer Ben ins fiir Suftfdiiffahrt für 5?vhenfluge: erster Kleine Qcgesfihrontt Aus Eichstette n am Kaisersiuhl wird gemeldet: Ein Ber g- sturz veridjüttetc ein größeres Laus, ^r Benker, der Wagner Lörsch und ein ftmb wurden tot aus ben -Irummcrn 1 gezogen Eine Frau rettete sich durch den Dachstuhl, ihr tiolyn rcUt 3nlC3 im d b r u d bradi am SamStag nachmittag in dem Pavcklon des .stranlenlmuses für Haut- und Nervenkranke treuer aus Tie Mrankn wurden in den anderen Pavillons untergebracht. Der Tachsmhl ist teilweise abgebrannt. Nach der Brandlolchung konnten die Ärankensälc größtenteils wieder belegt werden. In N e u h o r [ brach am Samstag morgen aut Eonei) Island ein Brand aus, der den großen Pcrgn>igungSpark,,Traumland zerstörte Ter Sd-adcu wird am 2 Mill. Dollars geichätzt. Mehrere töoliche Unglucksfälle, darunter der Tod sechs kleiner Kinder, werden gcntclbci AIS das Feuer m Coney Island (einen Hist)epunkt erreicht batte, b r a d) c t n o ro c i m „Tr u m- 1 o n b" aus d c »i M a h g und stürzte in die Menge, die m , iv.ibcr Hast auScmandersneb. Eine Anzahl PolizMen sthossen Acvolver auf das Tier ab und töteten cd. Um Uhr war man des Feuers augenscheinlich Herr geworden. Vier Blocks sind mebergebrannt. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentließe Wetterdienststelle Gießen. WeiteraiiSfichteii in peffen am Dienstag dem öu. ±tat Ttrichweije üJciuiuer, heiter, trocken, warm. In jeder Familie, pflege legt, kehlt nicht die ^rnrrbolin Seiie. bh, Schöne Aussicht Dem verehrten Publikum empfehle mein neu restauriertes und verfcbönertes Wl)® Gartenrestaurant schönster scliattiger Garten am Platze. 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Der unterzeichnete Hauptausschuss möchte deshalb nicht unterlassen, auch seinerseits hiermit herzlichsten Dank für die Unterstützung auszusprechen, die ihm bei Lösung der ihm zugefallenen Aufgabe aus allen Kreisen geworden ist und damit die Bitte verknüpfen, dass dieser Dank an Stelle besonderer Danksagung insbesondere auch von denen freundlichst entgegengenommen werde, die. über den Rahmen des eigentlichen Verkaufsgeschäfts hinaus, ihre Kräfte in uneigennützigster Weise in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Giessen, den 25. Mai 1911. Der Hauptausschuss für den Blumentag. Hess. Automobil-Zentrale Giessen. Süd-Anlage 7 Tel. 680 (a18/s oder die es werden wollen. Vor Kauf eines Rades besichtigen Sie erst mein reichsertiertes Läger in wirklich erstklass. Marken wie: Franz Liszi's Frische Eier feinste Siedware 10 Stück 65 Pfg., 50 Stück 3.20 Mk. Frische Landeier 10 Stück 75 Pfg. 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Landgraf-Ltidlvvig-Gymna- siums und der Höheren und erweiterten Mädchenschule unter der Leitung ihres Dirigenten Herrn Leopold Geller Herr Otto Görlach Herr Assessor Curt Blumenau und Herr Professor G. Trautmann. Heute und Mittwoch eintreffend: la. Nordsee - Schellfische Pfund 35 Pfg. Nordsee - Kablian chne Kops Pfund 30 Pfg. Rotzunge Hecht 50^^fa. Fisch -- Koteletts Ä.