161. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 50 Erscheint tß-sich mtt th*tafrne M Senntegt. Di» „Gießenee Zm>Me»dlSttcr" «erben bem 8n$ftfler* otermal roöchentlicb beiqelegt, da- ^Krrisblott fix be« Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die .,r arten au Gießen für Montag abend etnberuiene Rsentliche Wäh! c r v er sam ml u ng, m der ber 9todjdtng5- wbaeordne.e Tr. Stresemann über: „U n fer e 91 u t gabe n in bet 3ufunft für den Mittelstand und die Pri- »atbeamten" sprach, war von Anl/ängern aller Parteien zahl- 9 Uan schreibt uns: Eine Wählerversammlung für bic Kandidatur D r. Werner findet für Gießen am Donnerstag 2. März, im Gate Leib (früheres Kolon cum., abends qi-, nhr statt Außer beni Kandidaten wird noch der Stadtverordnete Rwvel-öagen sprechen. Bei dem regen Interesse, baa auch in Gießen der Kandidatur Dr. Werner entgegengebracht wird, ist ein zahlreicher Besuch zu erwarten. time nationaüiberalc Erwiderung. Dom nationallibcralen Wahlbureau wird uns ge- schrieben^^ des freisinnigen Wahlbureaus, für die der ParGisctockär Kuhlmann zeichnet, ist behauptet word.-n, es fei irgendwo gesagt, Herr Pro'. Güemus habe das Programm d-s Bundes der Landwirte unterschrieben. Demgegenüber stelle ich seit daß der erwähnte Öen in der Polemik gegen Mich in der g^rirtrnmluna in öcinljaar vom 19. er. ausdrücklich behauptet har ein Vertrauensmann des Bundes habe ihm erklärt, die UnterAeichnung sei durch Derrn Pro' Gisevius erwlgt und auf meinen Protest erwiderte, er werde w lange seinem Gewährsmann glauben bis unser Kandidat chrn iclbit das Gegenteil erkläre. Wenn iept Derr Kuhlmann einen schlecht massierten Rückzug an- ttitt so sollte er doch durch Verschleierung büritr Vorgänge nicht einer Entstellung der Tatsachen sich schuldig machen. gez. Ackermann. * Herr Krumm schreibt un- „zum letzten Mal": Von mir wird nicht bestritten, daß unserseits ein Antrag auf Besteuerung der Nachlässe von 2000 Mk. an arnmärt» »L- ftdU wurde. Bestritten wird aber, daß 2 °-o von bietet -summe erhoben werden tollten, wie Derr Dr. Werner behauptete, ton- bern die Wahrheit ist ein Prozent-- 2 0 M k., pro Jabi 67 Psg. durchschnittlich, gegen 10.8 0 M k. Ertparnis an Pe troleum- und Salzzoll. Derr Dr. Werner bat eben 100°^ mehr .bewiesen", als wie wir torberten; er nimmt au« dem ersten sozialdemokratischen Antrag betr. Nachlaß b e st e u e r u n g die 2000 Mk., und bann aus dem zweiten Antrag betr. E r b a n f a l l st e u e r die 2 °/o, — mischt beides hübsch durckeinatider und liefert dann »en „Beweis", daß die arme Witwe nicht 2 0 M k. — wie ich tage, lonbcnt 40 Mk au zahlen hätte. Mit dieser Methode, da hat Derr Dr. Werner reckt, kann er alles beweisen unb ton Mensch wird ihm in diesem „Gdisteskampfe" gewachsen sein. . Daß der Durchschnitt von 30 Jahren bei Der erbungen durchweg gerechnet wird, ist bekannt unb bebarf Ictner Erläuterung. Nack dem Stattsti'chen Jahrbuch fürs Deutsche Reick 11909, Seite 325 kommen auf den Kopf der Bevölkerung 0 94 Ml Salzsteuer, ergibt pro sünikövsige Familie 4.70 M f >Da die ärmeren Leute gewöhnlich die meisten Binder haben, sind sie in Wirklichkeit mxb viel höher belaßet) Ick zweifle nicht daran, daß Derr Tr. Werner auch diese Zckfer noch aus der Welt „beweisen" wird, nur genügt sie vorläufig Ver in Gießen im „Geisteskantpse" „unten' ober „oben lnnkomnck, darüber können wir uns nach devi 10. März noch einmal unterhalten. ____________ Krumm Dienstag, 28. Zedmar M Rotationsdruck und Verlag der Br üblichen UnwersilalS - Buch- und <5tetnbrug Dr Stresemann nahm zur Entgegnung sofort das -Wort und an Dand eines einwandfreien Materials gelang es ihm leicht, feinen Vorredner zu widerlegen. -Luc Rede des ^ultisratt' Dr. Grünewald, die oft von großem Bcitall imterbrock>en wurde, (>atte den Zweck, nackzuweisen, daß die heinickrcn Jiatumah liberalen nickt mit einem Mann wie Dr. Stresemann, zu benen Programm auch er sich bekenne, zu vergleichen inen, und daß ihr Verhalten und das des Reichstagssimdidaten Proteiior -tr Gisevius, da sie mit dem Bund der Landwirte paktterten und immer noch unter dem Einfluß der Wormser Ecke standen, nicht die Zustimmung eines iortsckrittlichen und liberalen Mannes finden könnten.' Mit der Stellung, deS Redners zur Frage der Privatbeamtenversicherung erklärte sich ^ustizrat Dr. Grünewald im großen und ganzen einverstanden.__ In seiner Erwiderung legte nun Abg. Dr. £>tr e) enta 11 n klipp und Var feil, daß von einem Paktieren des Prosesiors Gtie- nius mit dem Bund." der Landwirte nickt die Rede sein könne, da sich Professor Gisevius für direkte St euer nbennsiigung, ausgesprochen habe ün gestrengen Gegensatz zum Bund der Landwirte der nur für indirekte Steuern zu haben ict und keinen in diesem Punkt Andersdenkenden in seiner Mitte tailbr In leinen weiteren Dlssiichrungen stellte Dr. Stresemann der Wormier tlccke bic Flensburger Ecke entgegen, wo der "Freisinn vand in Vanö mit dem Bund der Landwirte gegen die National liberalen vor- ginge und stellte bic volle Uebereinssimmung des Prcpci'ors Gisevius Mit ihm in allen Fragen fest. Wenn oliv,, wie Di. Spobr und Dr. Grünewald behaupten, die gaiiie Veriammlung mit seinen Ausführungen einverstanden sei, dann rnüiic sie aum mit dem Programm des Professors Dr. Gisevn^ um» bamtt dem der nationalliberalen Partei einveast-anden sem. profesior L u l c 1), wies am Schluß bic Auefübrungen bes Herrn ^rnlkizrat- Dr. Gninewald, als ob die nationalliberale Partei die Guiigung des gesamten Liberalismus in Gießen verhiiidert hätte, zurück, ebenso die Behauptung, daß die Anschauungen des Abg. L-r. Streieinaml mit dein Programm des Proieiivrs Dr. cvilcvlws in Widerspruch stehe. Er sckstoß um 1211 Uhr mit entern -. ock auf das deutsche Vaterland die Versanimluug. tiine Erwiderung der Nationallibercsten. Die Agitationsarbeit der nationalliberalen Partei auf dein Lande wird, so lautet ein parteiamtlicher Bericht der Nationalliberalen, der uns zugeht, mit Eifer und steigendem Erfolg weiterbetrieben. Nachdem am Fveitag die östliche Grenze des ^Wahlkreises bereist war, fanden am Samstag und Sonntag in der Südecke insgesamt 15 Versammlungen statt. Die ün sogen, nassen Grund, von Kohden bis Eichelsdorf, äbgehaltenen Versammlungen bestätigten wiederum die Erfahrung, daß auf dem Lande der Freisinn nur sehr bescheidene Erfolge zu erzielen vermag. Alle Versammlungen erfreuten sich eines sehr guten Besuchs, der durchweg weit starker war, als bei der letzten Wahlkampagne. So waren - .B. in Gettenau mehr Zuhörer abgegeben waren. Fn einzelnen Orten kam es auch zu erlchienen als bei her vorigen Wahl überhaupt Stimmen Diskussionen mit Vertretern anderer Parteien, die aber allesamt nickt viel Freude an ihrer Polemik erleben durften. Itcberhoupt macht sich bei den anderen Parteien, in der Erkenntnis der wachsenden Erfolge der nationalliberalen Agitation, nun das Bestreben geltend, eine schärfere Note in den bisher ruhig verlauseueu Kampf hineinzutragen, demgegenüber hält aber die Leitung nach wie vor daran fest, möglichst Zusammenstöße zu vermeiden, um bte Gegen- sätze nicht zu verschärfen und nimmt davon Abstand, ihre Redner in gegnerische Versanimlungen zu seuden. Für die laufende und ‘fommenbe Woche find eine AnzahlReichs- taasabgeordneter als Redner gewonnen. So werden außer Dr Stresemanu, her in Gießen sprach, noch die Herren Tr. W e b e r , P a a s ch e , H a g e m a n n und O s a n n zugunsten her Kandidatur Gisevius in den Wahlkampf ein- Prousisor 2ulet) begrüßte namens des Partcckorltanbcs Du »Erschienen.n unb betonte, baß Der Wahlkampf bis letzt ruhig unb tzachlick verlaufen sei. Dabei dürfe bic erfreuliche Tatlache test- , taeftdir trerb'-n, baß bas politische Intereiie allgemein ah lehr "tgc bezeichnet werben müsse, wie bies die lwhe Beiuckszisicr der öäh'nt'mamwlimien beweise. Der nationallihcralc Reicks stagskanoi>i' Piofesso Gisevius, besfen Wunsck es lci_, moglichit Erollen Lrten ivcs Wahllrciies zu sprechen, sei infolge bicicr überaus ämgefirrngten T.ntiqfcii (cibcr nicht in der Lage anuxsenb fern 7U können Dafür aber werbe ber Reichstagsabgeprbnete -tr. fetrefemann über bic politische Sage mit besonberer Berucksichttgung Ker Aufgaben in ber Zukimst sprechen. Rcickstagsabg. Dr. S t r c s e m a n n kennzeichnete bann m mahezu iweiftünbigen ^luSsühruuqen bie Stellung der Natwnal- kiberalcn zu den pviitischeu, sozialen unb wirtiaiaitlidKn tragen, fct führte aus: Die für 1912 zu erwartenden Neuwahlen werten ßchon letzt ihre Schallen voraus. Schon hat hd) im Gegcnfatz u früher bes getarnten Bürgertums eine lebhafte politiia.? Ll^ tregung bemächtigt. Hebet 100 .Qanbibaten finb bereits aufgritcllL nnb bic einzelnen Parteien bemühen sich eifrig, ihren Auimatich Ung Werk zu setzen. Auch in nickstpolitischeu Kleiien erwägt man ,mit beinahe fieberhafter Erregung bic ^rage nach bet mvglick.'n !Zusammensetzung bes neuen Reichstags. Wir ftchcn un erst n ihessischen Wahlkreis vor einer Nachwahl. Die seither stattge- funbenen Nachwahlen haben gezeigt, baß bas deutsche Volk immer mehr non konservativen Anschauungen abfommt. Der Äeriuck, die Attt-ünger beibet Wcktansckaunngen zu gemein)amer JIrbcU zu meremiaen, mißglückte, da bie konservative Partei tem 'liberalen Gedanken keine Gleichberechtigung sucrlannte. Zn ber ^Ausführung btescs Gebankens scheute man nickt bavor mrud, Den .verbicnstvollen Kanzler Fürsten Bülow zu Fall m bringen^ Aber ,nickt einseitige Parteiinteressen bütfen unsere Richtlinien abgeben, sionbern bas Wohl bes Vaterlandes muß uns leckem Das hat b'c nationalliberalc Partei jebetzeck beherzigt unb ihre Ent,chmbunp in diesem Sinne abgegeben. Sie zählt ihre Anhänger rn alhn. rfDreifm unb Schichten bet Bevölkerung, unb darin hegt ihre IStärfc, daß sie die Interessen der entminen Gruppen gegen .einander abwägt, aber auch ihre Schwache, denn s« zahlt behütend weingkt Mandate, als ihr der Ssimmenzahl nach äuFamen. Den Namen national müsse sic solange unterstreichen, als das Ziel her Sozialdemokratie darauf ausgeht, bte Grundpfeiler uniete. Staaiswcfens, Heer unb Flotte, zu untetgraben. Ein starkes Heu und eine narfc Flotte sichern urt|erc Weltmachtstellirng, u' dw wir AmcingcEommcn lind, es finb tone Utoincn Diese Ansicht Wird inbefien beute schon von bc.m sozialDemokraten Kolb 'N den zialissischeu Monatsheften vertreten; ähnlich sprechen ,ick Bern- .stein 5ck'pvcl unb lLalroer aus. Ebenso vetkechtt ist es, die Kolonial nplitif zu bekämpfen. Wenn dies von bet LanbWirtfchaft geschah', so wäre bas zu begreifen, denn sic hat vorläufig getnigen -luBcn iocon, ber Arbeitet aber ist direkt mtcrtffiert. Den Iwlag-iihstQi -Beweis liefert Die Textilindustrie Sie ist zurzeck nock m avlnm ■ iTlanc vom Ausland abhängig unb wäre m bem Augenblick lahm •qeleat in bem Nordamerika bte Ausfuhr von Baumwolle ver- . Mietet' Allerbings ist cs nötig, burck Anlagm von Eifenbahwm ™nb altgcmeinr roitti<6aftlid>e KrfSltefimtg bte ertrag?, fähia zu machen, wie dies burch beit verdienstvollen ^taat- fSräär Wernburg angebahnt worben ist, ber in b« ^rwallung >echt faufmäuniidicn Geist hmemgetragen hat, dessen legensreiche »Folgen Ü^^t^sch^z^g sickzwei Gegensätzecmander gegenüber, die durch bic Wörter Industriestaat ^er Agrarstaat -gekennzeicknet finb: aur ber einen -^eitc bie Soztolbemoktatie ,mit ihrer Forderung nach Freihandel, NM ber anbeten Seite der >Bunb bet’ Landwirte mit beni Ruf nach Dvchschutzzollen. Die natio- -nariibcrale Partei hält hier bte Mitte, unb die letzten -5 Jahre ■haben bewiesen, daß sie Recht hat. Sic geht von her allem .richtigen Anficht aus, daß, wenn ein Glied leidet der ganze Körper in Mitleidenschaft gezogen ist. L>te weil;, oatz nur auf 'dem Boden eines gemäßigten/Schutzzolles allen L>tanden^ Rechnung getragen wird und daß cs gerade un Interesse dn: aweiter ,lchast und des Handwerkers gelegen ist, den Landwirt fonfuiren^- jrähiq zu erhalten. Ebenso wäre cs ein schwerer fehlet, die 'Grenze für bic Viehcinfuhr zu offnen, da uns nach emigen fahren foas Ausland bic Preise biftierte unb bann m btt -tat eme »Fleischnot eintreten müßte. Unter ber mbuftriellen Eickwickelmig font her Mittelstand schwer gelitten, unb cs i|t öaehe beö Uaatä, inach Krusten zu helfen. Die dahingehenben Otoetze sinb von den 'Natwnalliberaleii unterstützt morden. Es ilt in dielet H u- ,sicht auch nur zu begrüßen, baß ber Haniabunb den als gegluckt janzuiehenben Vcrsu'ck gemadit hat, 3I^liu’tiie unb /vereinigen. Inbeisen barf bie Staats Hilfe nicht nbetich atzt werden. Gesetze allein können nicht glücklich machen, -tic ■bnöar- , angestellten in .Handel, Industrie und Gewerbe erwarten tu. bem ,-von der Regierung vorgelegten Privatbcamtengesetz,^^^das diesen iHerbst zur Durckbcrarung kommen loll, eine Beiscrstetlung und .Sicherung ihrer Lage, unb es ist nur zu hohen, daß ihr 2bunid) Vni Erfüllung geht. Was Dcutsdiland in der Sache ber ic Mtersgtcnzc auf bas 65. Lebensjahr hctabgeietzt wurde, 10 ►wären cs nahezu 1000 Millionen. Was tun die üielgcrulmitcn ^republikanischen Staaten, die nordamerikanischc Union unb iyro.nl» »reich dafür? Es wäre nun ein Akt bet Billigkeit gewesen, wenn /bie Oermögenberen Klassen, wie bies butch bie Erbschaftssteuer Ureblant wat, zur Deckung ber Rcichsschulbcn beigetragen hätten. >Indcm man aber zur Äbwcnbung bicicr sehr gerechten Steuer falle möglichen Sdieingründc ins Feld führte, machte bic fonier »vativ klerikale Mehrheit bes Reichstags diese wirtschaftliche Frage izu einncr hochpolitisdwn, die ben Sturz bes Reichskanzlers zur /Folge Halle. Indessen wirb biete Steuer wieberkchrcn, denn /nur bic richtige 9Ibroägung biretter unb inbiretter Steuern in *h?r einzig gangbare Weg zur Sanierung unserer ReichSsinanzcn. 1 Was die geistige Seite bes Liberalismus anbetrifft, so ist in erster Linie eine unteren Lebensintcrefsen besser gerecht ipetbcnhe Bertrctting zu wünschen. Nicht ein kleiner bevorzugter Bruck- kann es sein, nicht nur aus ben Reihen bes Adels, sondern «aus allen Kreisen bes Bürgertums müssen bic Männer hervor- igeben. die uns im Ausland vertreten sollen. Eine Temokrati riicnmq des 5?ecrcs und der Flotte ist durchaus Wünschenswert. /Der stand unb das religiöse Bekenntnis bürten keinen Hemmschuh hüben, nur bic Tüchtigkeit fei der Maßstab für bic Bewr- i’berunq. In Glaubenssackcn gelte die weiteste Freiheit, dafür lasie sich der Staat in allen ben zu feinem Bestehen nötigen Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen X Lauterbach, 26. Febr. Am vergangenen Freitag fand hier im Konfirmandensaal die diesfährige Synode >es Dekanats Lauterbach statt. Im Gottesdienst, welcher der Tagung vorausging, predigte Pfarrer Wahl-Queck über 2. K'or. 4, Vers 5—7. Sodann erstattete Dekan Schmidt den Jahresbericht des Dekanatsausschusses über das Jahr 1910. Folgendes sei daraus hervorgehoben: Geboren wurden 643 Kinder, 62 weniger als im Vorjahr. Ehen wurden 185 geschlossen, 18 weniger als im Vorjahr und 46 weniger gegen 190R. Austritte aus der Landeskirche und Kon- essionswcchsel fanden nicht statt. Kirchen- und Abend- mahlsbesuch hat kaum eine Veränderung gegen 1909 erfahren. Was bic Werte der Wohltätigkeit anlangt, so gingen an allgemeinen Kirchenkollekten, Gaben für die Ortsarmen und für fonstige kirchliche Zwecke insgesamt ein 25 159 Mk. gegen 1909 ein Mehr von 2625 Mk. Geklagt wurde über das sich immer mehr entwickelnde Bereinswesen, das schädigend auf die Sonntagsheiligung und den Besuch des Gottesdienstes einwirkt. Im Dekanat bestehen 6 Kirchengesangvereine, in Altenschlirf, Krainfeld, Engelrod, Lanzen- hain, Lauterbach und Schlitz; 2 Posaunenchöre, in Stockhausen und Wallenrod. — Pfarrer Lenz hielt sodann einen Vortrag über: „Stellung zu den Sekten und verwandter Bestrebungen unserer Zeit mit besonderer Berucksichttgung der Verhältnisse des Dekanats". Aus den weiteren Verhandlungen ilt erwähnenswert der Beschluß, eine Dekanats- krankenschweiter für den oberen Vogelsberg im Eltsabeihen- stift zu Darmstadt ausbilden zu lassen. Zum Leiter des Dckanatserziehungsvcreins wurde anstelle des nach Rhein- Hessen verzogenen Pfarrers Türck Pfarrer Schäfer-Harters-» Haufen gewählt. Im Blick auf hie großen Kosten, welche bie Prüfung her Kirchenrechnungen zurzeit mit fich bringt, wurde beschlossen, Großh. Konsistorium zu bitten, bic Prüfung her Rechnungen aller tirchlichen Fonds, einer von der Kirckenbchörbe bestimmten Rechnungsbehörde zu übertragen. Mit dem Gesang von „Ach bleib mit deiner Gnade" Motz bie Synode. Kreis Schotten. = Ulrichstein, 27. Jedr. Die Zahl der Teil^ nehmerinnen an dem Lehrgang der Kreis-.HaushaltungS- und Kochr'chule i|i nunmehr doch auf 16 gestiegen. O chs en. 49 89 . . 40-44 47 84 40 75 89-93 . . 42-00 84-00 42 84 60—62 47 61 60—62 47 61 45-46 58-59 45 58 46—47 69-60 46 Hrappierend Buchen-Stämme 2. Kl-, 50—59 tm. Dchm., 3,33 Fstm, Buch Buch en-Stämmc 3. Kl., 40—50 Freitag den 3. März l. I vorm. von 9 Uhr Heegstrauch folgendes Holz zur 11 Kreisstraße Beuern auf der 1357 Snbrnissions-Holzverkauf 69 Ctm. Durchmesser Kiefernslämme Ctm. 30 Durchmesser n Ctm. 45 Durchmesser » Rein. 1408 7 Die Gebote ich huste 1383 Vogel. 1384 Zu haben in allen Apotheken und Drogerien. Der ist 171 9 166 43 23 263 34 61 14 13 46 42 Buchen-Scheiter Eichen-Scheiter Buchen-Knüppel Eichen-Knüppel Fichten-Knüppel Zusammenkunft ist 3 27 52 4 26 65 136 und nicht mehr schlucken kann, dann helfen mir am besten 82—84 75-80 64 60 54 88 77 Buchen-Reisig Eichen-Reisig Buchen-Stock Eichen-Stock Fichten-Stock 45 47 106 100 91 83 86 71 67 Fm. u 59 lang- u Die 21 2 25 51 100 188 1 *3—84 85—88 Rm. n cn, zunehmende A ngstzustLnde Allertsl ausen. Beuern oen 23. Februar 1911. a) Nutzholz. 29 Eichenstämmc (Schnittholz) 30 bis mit 25,45 Fm. 27 Eichenstämme iWagnerholz) unter mit 11,43 Fm. 4 Buchenstämme (Schnittholz) 37 bis mit 2,48 Fm. Voltfleljchige, jüngere . . . Für, en, Kühe. Vollfleischige Schweine über 21/, Zentner Lebendgewicht........ Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht ........... b) Forstwartei II. Distrikt Langebruch, Kinnwald, Steinwald pp. Bemerkt wird, daß unter dem zum AuSgebot kommenden Holze kein Windfallholz vorhanden ist. Mainzlar, den 25. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. Tendenz: Rinder, SOHbet, Schate und Schweine mtttetmdltp, Preis Durch- Weidemastschase . . . Schweine. Kiefernstamm Lärchenstamm Fichtenstämme - „Schnelle Kikfe für Leidende" Mainzlar, den 25. Februar 1911. Gcoßh. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel. Rm. ir n Die Berkaufsbedingungen liegen auf unterzeichneter Bürgermeisterei offen. Angebote sind bis zum Termin, verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, einzureichen. Mendorf o. d. Lumda, am 25. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lumda. an, kommt in dem Distrikt Versteigerung: 1 : 3 : 3 1 : 1 : 9 13 21 98 Großh. Bürgermeisterei Beuern. Walther. Bon allen Krankheiten, die den Dlenschen überfallen, bringen keine den Kranken so zur Verzweiflung wie die Erkrankungen der Atmungs-Organe! Quälender Hust Erschöpfung, Schlaflosigkeit, machen das Leben allmählich zur Plage! Leider wissen viele »roch nichts von der neuesten Erfindung (Patentamt!, geschützt), den Ka tal-S a u er st o f f-J n h a l a- t i o n e n von Dr. A. Schleimer, welche in so kurzer Zeck berühmt geworden sind, weil sie ohne jeden Apparat durch ihren aktiven Sauerstoff auf Asthma, L u n g e n l e id e n, Katarrhe, Keuchhusten usw. eine geradezu wundertätige Wirkung ausüben. Das bestätigen viele Aerzteund Patienten, letztere in überströmender Dankbarkeit, nachdem sie für ihre z. T. veralteten Leiden durch diese neuen Dr. Schleimer's Katal-Jnhalationen endlich Besserung ge-< funden haben. Boll fleischige ausgeinästete Färsen höchst. Schlachtwertes 45 — 49 82—86 Vollfleischlge auSgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 39—42 75—76 Sichere ausgemästete Kühe und wenig gut enhoideUe jüngereKühe u. Färsen 35 -38 70—73 Mäßig genährte Kühe nnd Färsen . . 30—34 66-68 Kälber. Bulle n. Vollfleischige, ausgeivachsene, höchsten Schlachtwertes........45—47 Holzversteigerung im Beuerner Gemeindewald. 36 32 Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtiverte^, höchstens 6 ^ahre alt 48—50 87—91 Junge, fleischige, nicht misgemäslete und ältere ausgelnästete 44—46 Ungejochte....... 47—48 Es ist eine unverkennbare Tatsache, daß als tägliches Getränk an Stelle von Kaffee oder Tee wirklich guter Cacao immer mehr Eingang findet. Diesen Umstarld, besonders die großen Erfolge von Van Houtens Eaeao, haben sich viele Geschäste zunutze gemacht und offerieren losen Eacao zu scheinbar billigen Preisen, während Van Houtens Eacao, wie bekannt, nur in verschlossenen Büchsen auf dem Markt ist. Es ist nun ein inter essantes Experiment, diesen losen Eacao, der oft von zweifelhafter Herkunft, lange Zeit der Luft und Gerüchen ausgesetzt war, mit Van Houtens Eacao zu vergleichen. Ter Unterschied ist frappierend, was ja leicht erklärlich ist. Bei Licht besehen werden Sie aber auch finden, daß, ganz abgesehen von dem köstlichen Geschmack imb Aroma, Van Houtens Eacao im Gebrauch noch ökonomischer ist als die sogenannten billigen Angebote minderwertiger Produkte, (vs'/^ Feinste Mastkälber ...... 63-65 105-108 Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 57—63 95-106 Geringere Mast- und gute Saugkälber 53-56 Schale. AuS den Waldungen der Gemeinde Mainzlar soll nach- verzeichnetes Holz auf dem Submissionswege verkauft werden. Kiesernstamm 'äs'Schutt’s echte^odener^tilkn. Vollfleischige Schweine brS zu 2 Zentner Lebendgewicht 47—48 Voll fleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewrcht 47—48 Holzversteigernng Donnerstag den 2. März lfd. Fs., vormittags um 10V» Nhr anfangend, soll im Wald der Gemeinde Mainzlar nachoerzeichneteS Holz versteigert werden: in der fürstlichen Hard-Anlage zu Sich. Montag den 6. März, vorm. 9V2 Uhr: Scheitholz, Rm.: 10 Buchen, d Birken irund); Knüppelholz, Rm.: 7 Eichen, 4 Ahorn, 12 Eschen. 3 Birken, 2 Akazien,- Stöcke, Rm.: 7 Buchen, 10 Eichen <2 Scheitbrocken), 8 Eschen, 8 Birken pp.; Reisholz und Wellen: 290 Buchen, 230 Eichen, 550 Weichholz pv.; 2 Rm. Elchen und 2 Rm. ObstbaunuRelsig. — 14 Eicken — 8,37 Fstm. (27 bis 80 Ctm. Durchm., 2,4 bis 8 Mtr. lang): 4 Rotbuchen = 4,41 Fstm. (42 bis 57 Ctm. Durchm., 4 bis 64 Mtr. lang), 35 Ahorn — 6,94 Fstm. (15 bis 45 Ctm. Durchm., 2 bis 8H Mtr. lang): 55 Eichen — 12,93 Fstm. 114 bis 38 Ctm. Durchm., 1 bis 11L Mtr. lang): 19 Akazien = 7,62 Fstm. (14 bis 41 Ctm. Durchm., 1,7 bis lä Mtr. lang); 3 Ulmen -- 0,82 Fstm. (23 bis 37 Ctm. Durchm., 28 bis 5 Mtr. lang): 4 Birken - 1,63 Fstm. (27 bis 33 Ctm. Durchm., 3V bis 8 Mtr. lang): 10 Fichten Derbstangcn ----- 0,39 Fstm. — Blind wird versteigert aus dem Distrikt Heuserberg: 200 Nadelholz- Wellen: aus dem Distrikt Schießacker: L4 Rm. Eichen-Knüppel (schlecht), 50 Nadelholz-Wellen. Die Zusammenkunft ist auf dem Hardbergsweg nahe der Woh- nung des Forstwarts Schöne. lich des TaxverlusteS von 37180 (39 120) Mk. durch Freiholzabgabe eine Summe von 2 225 949 (2157 325) Mk. [] Marburg, 26. Febr. Wie in der letzten Stadtverordnetensitzung mitgeteilt wurde, haben die Sammlungen für ein Denkmal für den Marbtrrger Chirurgen Professor Wilhelm Roser, der am 16. Tez. 1888 starb, die Summe von 6500 Mk. erreicht. DaS Denkmal, das seinen Standort an der Ecke Ketzerbach-Roserstraße erhält, soll noch in diesem Jahre eingeweiht werden. Die Stadtverordneten bewilligten die für die Herstellung des Platzes nötigen Mittel. — Ferner wurde einem Antrag die Zustimmung erteilt, zur Heranziehung von Industrie nach Marburg den ersten Unternehmern V rgünstigungen beim Bezug von GaS und Elektrizität zu ge vähren. )( Wetter, 27. Febr. Der Männergesangverein Orpheus begeht am 8., 9. und 10. Juli d. I. das Fest seiner Fahnenweihe und verbindet damit einen großen nationalen Gesangswettstreit. Die hierzu entworfene Wettgesangsordnung bezeugt, daß gewissenhaft und fachmännisch gearbeitet worden ist. Als Preisrichter werden nur erprobte und durchaus bewährte Kvmponisten und Chordirigenten fungieren, so daß eine korrekte Durchführung des Gesangwettstreits gewährleistet ist. üo. Homburg o. d. H., 27. Febr. Die preußische Negierung hat an Stelle deS verstorbenen Geh. Baurats Professors Louis Jacobi den neu ernannten Direktor des Saalburg-Museums, Baurat Heinrich Jacobi als Mitglied in die Römisch-Germanische Kommission des Kais. Archäologischen Instituts für die Zeit vom 1. Januar 1911 bis 31. Dezember 1915 berufen. tv. Frankfurt a. M., 27. Febr. Als heute vormittag gegen 10 Uhr die 50jährige, aus Rußland stammende Händlerin T. R. Garmider hinter einem Straßenbahnwagen die Straße überschreiten wollte, wurde sie von einem entgegenkommenden Wagen üb er fahren. Sie erlitt einen schweren Schädelbruch und innere Verletzungen, so daß ihre Ueberführung iuS Krankenhaus notwendig war. An ihrem Aufkommen wird gezweifelt. — Wie der Polizeibericht meldet, erhängte sich gestern vormittag in einem Wirtshaus in der Buchgasse der Lehrer A. Siemen aus SättelS- städt. Ueberstand: Rinder, Kälber, Schafe und Schweine fam geräumt. 208 Fichtenderbstangen 1. und 2. Klaffe mit 1873 Fm. b) Brennholz. Freitag den 3. März L I., vorm. um sy3 Uhr anfangend: 373 Rm. Buchenscheit, 53 Rm. Eichenscheit, 91 Rm. Buchenknüppel, 96 Rm. Eichen-, Kiefern- und Fichtenknüppel, 7065 Stück Buchenwellen, 1945 Stück Eichen-, Kiefern- und Fichtenwellen. Die jedesmalige Zusammenkunft ist am Ende des Eich. , wegs am Waldeingang. Kreis Schotten. r. Eichelsachsen, 27. Febr. In unserer Kirche entstand gelegentlich eines von einem Missionar veranstalteten Lichtbildervortrages eine kleine Panik, indem der Acetylen-Kessel des Lichtapparates undicht wurde und explodierte. Die Flamme schlug hoch auf, durch einen erschreckten Ruf von der Galerie „nichts wie hinaus" .entstand ein fürchterliches Gedränge. Die Galerie besuch er ließen sich ;»um Teil au den Glockenseilen herunter: glücklicherweise kamen schwere Verletzungen nicht vor. Kreis Friedberg. L. Bad-Nauheim, 26. Febr. An unserer Ernst- Ludwigsschule (höhere Bürgerschule für Knaben und Mädchen) wird mit dem Beginn des neuen Schuljahres (24. April) die Obersekunda eingerichtet werden. Die Stadt geht mit dem Plane um, die Schule später zu einer Oberrealschule zu erweitern. Jährlich leistet sie zur Erhaltung der Schule 25 000 Mk. Da sie über viele schön eingerichtet? Schulräume verfügt, so sind zurzeit zwei Schulsäle der Volksschule eingeräumt worden. m. Bad-Nauheim, 27. Febr. Die Beerdigung ck»es in Baden-Baden verstorbenen Kammerherrn Kurdrrektor Freiherrn v. Starck findet am Mittwoch nachmittag auf dem Darmstädter Friedhöfe statt. — Der Streik der Zimmerleute und der Erdarbeiter ist nach kurzer Dauer wieder beendet. Erstere erhalten den verlangten Lohn von 58 Pfg. die Stunde, für letztere haben sich genügend Ersatzleute gefunden; ihr Lohn ist auf 36 Pfg. für die Stunde geblieben. m. Ober-Mörlen, 27. Felbr. Infolge von Meü- nung^verschiedenheiten über den vorjährigen großen Maurerstreik sind jetzt 30Maurer aus der freien Gewerkschaft ausgetreten und haben sich her christlichen Olga n i s a tro n angeschlossen. — Die etwa 100 Seelen zählende evan gelijs ch e Gemeinde hat neben dem Friedhof einen großen Bauplatz zu einem Kirchenbau erworben. Da über die Lage des Platzes noch Meinungs- verschiedenhÄten herrschen, muß der Bau noch hinausgeschoben werden, trotzdem die Mittel bezw. genügende Deckung für den Bau vorhanden sind. Seither wird der evana. Gottesdienst in dem von der Gemeinde gemieteten Schulhause durch einen Nauheimer Pfarrer abgehalten. Hessen-Nassau. [] Aus Hessen-Nassau, 27. Febr. Der Erlös tfür du im Jahre 1908 in den Staatsforsten Hessen- Nassaus verwerteten Holzmassen stellt sich wie folgt: EL wurden geschlagen im Regierungsbezirk Kassel 278 043 Festmeter Bau- und Nutzholz (gegen 248 921 Fm. im Vorjahre) und 623 045 (574 536) Fm. Brennholz, zusammen 901088 (823 453) Fm. Das Bau- und Nutzholz brachte einen Gesamterlös von 4023 250 (3 751226) Mk. und das Brennholz einen solchen von 3 061 771 (2 912 997) Mk., zusammen gibt das einschließlich de§ TaxerlöseS von 509 853 (520555) Mk. Durch Freiholzabgabe eine Summe von 7 085 021 (6 664 223) Mark. — Im Regierungsbezirk Wiesbaden wurden geschlagen ■61404 (55 276) Festmeter Bau- und Nutzholz und 205811 <191636) Fm. Brennholz, zusammen 267 215 (246 912) Fm. Das Bau- und Nutzholz brachte einen Gesamterlös von 893 626 (854 412) Mk. und das Brennholz einen solchen von 1332 321 (1 302 913)HMk.; zusammen ergibt dies einschließ- pro Festmeter anzugeben. finb, genau nach Sortimenten und Klaffen getrennt, bis zum Samstag dem 4. März l. I., nachmittags 3 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, wo die Bedingungen eingesehen werden können und die Eröffnung stattftndet. pro 100 Pfd. schnickspreiS Sebenb. LÄlacht- pro 1Q0 Pfund tm. Dchm., 28,07 Fm., en-Stämme 4. Kl., 30—38 Ztm. Dchm., 33,89 Fm., Kiefem-Stämme 2. Kl., 40—49 Ztm. Dchm., 2,04 Fm., Kiefern-Stämme 3. Kl., 30—39 Ztm. Dchm., 19,01 Fm., Kiefern Stämme 4. Kl., 25—29 Ztm. Dchm., 38,08 Fm., --- Kiefern-Stämme 5a Kl., Bauholz, 57,53 Fm., 208 Kiefern-Stämme 5b Kl., Grubenholz, 48,57 Fm., 6 Fichten-Stämme 3. Kl., 30—39 Ztm. Dchm., 8,61 Fm., 30 Fichten-Stämme 4. Kl., 25—29 Ztm. Dchm., 32,59 Fm., 49 Fichten-Stämme 5a Kl., 20—24 Ztm. Dchm., 32,68 Fm., 136 Fichten-Stämme 5b Kl., 12—19 Ztm. Dchm., 39,42 Fm. 2 Buchen-Stämme 1. Kl., 60 u. 65 Ztm. Dchm., 3,24 Fm., 2 Buchen-Stämme 2. Kl., 50—59 Ztm. Dchm., 1,82 Fm., 1 Buchen-Stämme 3. Kl., 40—49 Ztm. Dchm., 11,60 Fm., Buchen-Stämme 4. Kl., 30—39 Ztm. Dchm., 14,66 Fm., Buchen-Stämme 5a Kl., 25—29 Ztm. Dchm., 0,83 Fm., Kiefern-Stämme 3. Kl., 30—39 Ztm. Dchm., 18,27 Fm., Kie ern-Stämme 4. Kl., 25—29 Ztm. Dchm., 29,18 Fm., Kie ern-Stämme 5a KL., Bauholz, 40,29 Fm., Kie ern-Stämme 5b Kl., Grubenholz, 38,75 Fm., - Fichten-Stamm 1. Kl., 50 Ztm. Dchm., 3,53 Fm., 3 Fechten-Stämme 2. Kl., 40—49 Ztm. Dchm., 4,25 Fm., 70 Fichten-Stämme 3. Kl., 30—39 Ztm. Dchm., 71,25 Fm., 108 F-ichten-Stämme 4. Kl., 25—29 Ztm. Dchm., 76,53 Fm., 215 Fichten-Stämme 5a Kl., 20—24 Ztm. Dchm., 104,14 Fm., 362 Achten-Stämme 5b Kl., 12—19 Ztm .Dchm., 90,28 Fm. Das Fichten-Stammholz ist zum Teil entrindet. Das Holz wird von den Forstwarten Krieger und Franz auf Wunsch vorgezeigt. Die Angebote haben sich genau auf die verschiedenen Klassen zu erstrecken. gestattet Jedem einen kostenlosen 8 er juch! Man braucht nur an die Berliner Chemische Fabrik ö. m. b. $)., Charlottenburg 5 D. 184 eine Postkarte zu schreiben, mf der man leine Adresse (sehr genau und deutlich!) axv ibt, und man erhält umgehend gratis und sranko eine Zrobe-Jnhalatwn zugeschickt. So kann Jeder ohne Risiko die Wirkung dieses einzig- r t i g e n bu frei ch e n Mittels an sich selbst erproben, denn chon die erste Inhalation pflegt eine auffal- ende Erleichterung der Atmung zu bringen! Man ögere nicht! Jeder Tag ist wichtig! Genaue Ge" rauchsanweisung, ärztliche Gutachten usw. liegen der ostenfreien Probesendung bei. (D*/, Holz-Submission. Aus den Waldungen der Gemeinde Allendorf an der Lumda werden Dienstag den 7. März l. I., vormittags 10i/2 Uhr, nachverzeichnete Holzbestände submissionsweise vergeben: a) Forstwartei I. Distrikt Rödern, Äaltberg, Dürnberg pp. *crr Die Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 27. Februar 1911. Höchste Schlachtviehpreife in Frankfurt a. M. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 91—93 Ulf. Kg. Schlachtgem. 93-100 Ps. V, , « 60-62 „ X Kg. 84-92 Pfg. ’/, , 84-88 , »/, „ 80-96 , Getreibepreise in Mannheim Brotpreise in Gießer, Weizen 100 Kg. 00.00 -OO.Oü All. Roggen 100 Kg. 00.00-00.00 All. Weißbrot 2 Kg. 62 Pfg. Schwarzbrot 2 Kg. 54 Ptq. Markte. k.0. Wiesbaden. Vieh Hot-Marktbericht vom 27. Febr. Auttrieb: Rinder 174 (Ochsen 79, Kühe 87, Bullen 8), Kälber 391, Schafe 80, Schweine 964. 3. Kl. 33 Ctm. Durchm mit 1,03 4. , 25—29 n n , 1,76 5 a „ 20—24 n 1 „ 1,34 5b u 16 n 11 „ 0,30 5a „ 24 ff V „ 0,68 3- , 30 — 39 7 7 „ 6,86 4« v 25—29 11 • „ 11,13 5a „ 20—24 e 11 „ 12,45 5 b „ 12—19 0 u „ 23,08 I« W sWtW Hain'N SerMtt 1. View ra««*1 r1 u giamöitt L oä) i te«. SÄZ Ö Lei Baums- 10 Lcheiter: aiSm-yiditen «eflinn b' eiifir und awi in der Aligedes Rrt malt) 60, Bach hendes Holz n Whh. Sorilwo Aoden lau Lch> Gieher n Montag 1 tuchen und T jtelflert: Ltän 13 5. SIL = 5,- Fstm., 15. Sl 5 Birke. 1 Hin W Buche, 4 l Me M:ü Ulin, 118 Buche Zusammen! lndskain-Ber Msebuchen). f Stunde ioäti L daher noch innmen nicht au Letuhardshain. Gründer Wtii l. Mo> 1® Eingang Mörser un 'IS Ttammrei M Eicken): ( 'A Weiser: wn, Rm.: ^»iven-Rm Miiannen ^tiSreimiu bä» NM- te uhfi: 10 wifer 8 H/abei 3g Vei •Sum bevorsteh ^»schpsl “ “»'eilens, Wilhe lEkmrier 5 Änf IV© »UHOKH*. «111 ii Jiu,—5;—: iini;.iäi=" II ■ | — DrGentners berühmtes ^allgemein beliebtes Veilthen-Seifenpulver Goldperle mir LuhsthemGfc5eju wunder- edlerjteuit -onlbarhit, surch diese neu« ■riferiing gt- t kostenlosen Ohmische ^bnl lrte zu schreib«, deutlich^ an- ib iranfo am dieses einzig- erproben, denn iine aussal- ingcn! Kor. Genaue Ke- ’to. litga der iD*/, Frische Fis* Mittwoch früh 9 Uhr und Donuerltag eiutrcncnd: Pa. Schellfische ohne Kopf per Pfund 36 und 44 Pfg. Hochfeinste Angel-Schellfische Blvtenheller Kabliau IN 4—12-psündigen Fischen ohne Kops per Psd. 24 Pfg., tm Ausschnitt per Psd. 30 Pfg. Frische Fisch-Koteletts per Pfund 35 Pfg. Bratfische per Pfund 15 Pfg., » Pfund 42 Pfg. Grüne geringe, Sotjungen, hecht Rollmops io Stück 52 Pfg., 2 Liter-Dose Mk. K10, 4 Lrter-Dose Mk. 1.90. BiZwlmkhemßt, Soriiinen, Butherioze. Tapeten-"Reste zu bedeutend herabgesetzten Preisen "Robert Hasse vorm. E- Bloedner Inh.: Otto Täubert .. 5elterswej. neben dem Automat Telephon 854 ;; Schanzenstrasse 6. Telephon 326 :: Wie diele Palme das auf der Erde wandelnde Tier» reich überragt, (o überragen die Pflanzen, fette PALMIN und PHLMONfi (Pflanzen- Butter• Margarine) die tieritoen Fette durch ihre Reinheit und Oute. Das beweist am betten der Umstand, daß Palmin und Palmona tierifebe Fette in der feinen und bürgerlichen Küthe immer mehr verdrängen. Palmin zum Kochen. Braten und Bade en Palmona als Brotaufftridx Jakob Maternus jyt,Hed der Rnbatt-Spai-Vereiniggjfc 1. ftidjten»Stämme Ztm. = Zeitgemässe Laden-Einrichtungen uää In vorxficlltiier Aueffihrung -n billigen Preisen Ernst BocKhansen Söhne, Waldheim Sa. 18. 2. Fichteu-Terbstangen: 1. Kl., 10 u. 11 Ztm. Durchm. = 21,83 Fstm. 3. Siesrrn-Ltämme: Holz Submission. Au« den Waldungen der Temeinde Rüddingshavfen soll folgendes Stammholz tm Wege ögentlichen Angebots weiblich 2.10 ML ILO M5 030 Mk. tährlich 26—29 Ztm. — 11,71 Fstm. 20—24 „ --- 18,96 „ 12—19 „ --- 110,01 „ Amtlicher Teil. Gießen, dm 27. Februar 1911. Bett'! Reich-tagswahlm; hier Ersatzwahl un 1. heswchcn Wahlkreis. . , ***• <► Das Grolchersagiiche Krcisamt Wichen an Oie Grotzti. Bürgermeistereien OeS Srei..S. Tieimigcn von Ihnen, welche noch nicht den Lnwtang der DahlzQtelumschläge — Verfügung v. 14. d. M., Kre^bUltt Nr. 14 — bestätigt haben, werden hteran nnt Frist von drei Lagen »rrg pp. hm., 3^3 W hm., 28,07 ßr. hm., 33,89 chm., 2,04 rst hm-, 19,01 frr. hm., 38,08 An, 53 Fm-, 57 >, „ chnt, 8,61 A Allltlilhk MlllltMWgtii Oer Stallt Ciehki. 31 ®l >chm-, 3,24 Fv, chm., 1,82 jni- chM-, 14,” i®" ; )chm-, 0^3 2" X.,18,2 g- | chm, 29,18 tfnu ) Fm, 8,75 >■ LHx 104,14 8«- j S,*8 । Lri-S" I rr WH; d. Lumda- Kekamttmachung. Betr.: Reichstagswahlen 191L In Abänderung unserer Bekanntmachung vom Id. d. ^c., Kreisblatt Nr. 14, Seite 2, bringen wir hiermit zur offentlta>en Kenntnis, daß anstelle des Gr, Beigeordneten^ zu Lollar das Gemcindcrüi-Mitglied Philivv Schmitt V. zum Stellvertreter des .Vahlvorstcders ernannt worden ist. Gießen, den 27. Februar 1911. Großherzoglichcs Krersamt Gießen. __Dr. Usinger Bekanntmachung. Aetr.: Abwehr bei Maul- und Klauenseuche An die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Die Seuche ist erloschen in den ^Regierungsbezirken Kassel l A v oHtnpheat1 und Vanuicfancife, am Mittwoch ut dem Dtitrttt ^ohh Forstwartc ü)rcnges zu Hausen und D e t v p zu Großen Linden izu Schinderskovs 211. Gießen, den Fe ru^ro()6 Dberföriterei SLtstenberg. _________ Trautwein._______ 51t»6 Heilbronner Marktstrasse 17 Rittergasse 8 , 95 Pfg. Vtg. 95 1 tat. KlosettburffenbehLlter fic Md KloseMSrAe auf. w Psg. 95 Madihev-Resom-SchSrjev ftE aus türkisch-gemusterten Satin- ZI J Stoffen. 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