Nr. 278 4t1d)Hn! tlgfl* mtl Bufnabme bei 6onrtiaqfc General-Anzeiger für Oberhefjcn K t . i I ' •vvv Ul vinii ’H'I Iiuyi Hinnen IU» i 1'1, ihm nutgetcilt, ei timen bei dem Bau Löberscbc Wiesen al- Bauund l2(nh)älte an ihn herangetrelcn mit der Bitte, roenn irgend 11 nb würden demnäckst dem Berkchrsausschust vor nnenstnsst^ ^eitcrfeit.) Rkchnungsabjck lüste. die Beauemilchkeit der Anwälte, sondern insbesondere die Er- schwerung deS Verkehrs zwischen den Berichten, der StaatSonwatt schasl. den Gerickstsschreibcreicn und dem Grundbuchamt und der seien fertig gelegt atabto. Freuh: aus projeltcs. Friedberger spricht über letztere Mitteilung seine und fragt nach dem Stand des Kleebachtal -Dahn- Bedürfnis für eine Permehrung der Räume, namentlich der für das Schreibpersonal, für vorhanden ertannt, wenn auch lange nicht in dem behaupteten Umfang, aber allgemein, auch von den Richtern gehört, daß man den projektierten Nerchau in den Wiesen für berier Gardinen ß u. creme Stückware». 2 billig. .ouis Kamme leterer v. DeLoraini Veil-Maae 10. hessische Bahn. Sradw Troß ist ebenfalls Tür vorsichtiges Dorgehen bei der Erweiterung der elektrischen Dahn, wenn er auch nicht so zaghast sei wie Stadtv. Krumm. Ti* vor 3 Jahren vom L'adtv. Dr. Guiflcisck geäust-rte Ansicht, daß durch den Ausbau der elektrischen Bahn der durch die neuen Nebenbahnen von Wi feen abgeleukte Verkehr teilweise wieder gewonnen werden könne, sei Samstag, 25. November WU Stotanoniemd und Vertag der Brüdl'lche« UmoeniidK - Buch- unt> GtembnideceL R. Lange, (Biesen. berigcn Buchführung und Selbüübernahme der Rechnungsprii fung aus. Tic Bab'i.rw iierung könne unmöglich jetzt fdwn erfolgen, da davon fast tute Mehreinnahme - Ter Vorsitzende teilt mit, nachdem Giefeen auf den Wunsch des Wetzlarer Landrats, die Bahn in Dutenhofen ein münden zu lassen, eingegangen sei, mache Wetzlar neue Schwierigkeiten. Sebufnon. ltrvedikion und Tmtfertt: 6dml- ftt age 7. Er red non und Verlag, e-w bl- Siebafnon esi® 112. leL-Wbr.; tiiueifleriBtciien. nen, seines Geländes roegen diesen Platz zu wählen I arm hort) n^nden il.- über solchem Verbackt und er würde es nickt gewagt baten, ihmn mit eurer diesbezüglichen Bitte oder Wunsch nähet- »u treten Du alles sei gescheh n ohne iern Zutun, edenw auch ohne das d s Nord ittereins .'US nun dieser Platz acreahli ge r ei', sei, habe dies mit ihm, das in ter Enin uklung znrückgedliedene Walltor bearüs t, qan; geroitz aber auch ein großer Teil dr übrigen Bürgerschait Alle hatten iidi gefreut, als die maßgebenden Fak Unat. Staat und Stadt, S?nih m iunb gingen mit dem Auslauich "-es s- länt^s und der Festlegung der Siras-n. 3 (lahrc lang habe sich gegen diesen Bau niemand gerührt. Tte Pläne seien 'emg > 'gellt, die Arbenen ausg ickrit-den geweierr und am 1. Juli i 'll hätte, wi man horte und la.-. der Bau in Angriff genommen werd n sollen. Ta sei auf der Bildfläche der neugewahtte Ab ieordn.le rür Gießen erschien n und habe in der Kammei Front .^egen diesen Bau gemacht. Naher darauf ehmi flehen, lohnt iidi nicht. Nach seiner Meinung habe ein Abgeordneter für Gießen 'ic Pslidu, ben Bau eines Amtsgerichts für Gießen nicht zu ver d-ndern, '.ndern zu fördern, denn die Interessen von Staat und 3ta?t müssen ihm näher stehen als die eigenen, vier die der Herren Rechtsanwälte. Dem Deifenland-? habe er auch keinen Dienst rwiesen, da vorn Sparen keine Rede sein könne, denn sein Barschlaa ein'-s F'.ügelanbaueS sei fast ebenso teuer und sei dock ein ' • tdiverJ. . Mit diesen Darlegungen sielen die Angriffe des $?crrn Grünewald über den Hausen und prallten auf den Gegner zurück. Stadtv. Grünewald entgegnet, er sei nicht aus die Debatte [iwaab erant s [5baldige2^^| Ter Vorsitzende meint, eine Prüfung, die 2—3 Jahre nach der Recknuniü.llung sra tsinde, habe nichl viel Wert. Audi in Preußen prüf ede S.adt i:>r • Rechnung ic.bet. Stadtv. Friedberger führt den günstigen Adscklufe d r elektrisch'n Bahn daraus zurück. dafe man nur 1 Prozent abgc- schrieben habe Das sei entschieden *u wenig Der Vorsitzend macht darauf aufmerksam, hast man außer- dem noch dein Erncuerungssonds 21OOO Mark zuge übrl habe. Stadtv. Krumm fprtdii sid> für ein langsame- I 'ixo hinsichUidi der Erweil rung der elektrischen Bahn aus und meint, man solle die Leute nicht mit jalu. n .v< r imngcn er üben. '.'I di er halte Stbschreibung und Erneuerung fands für m Gering bemessen. Eine Anfrage von ihm, wie hock die Anlagekosteu der elektrisch.n Sirafeenbalnibclcuchtung sind, beantwortet der Vorsitzende babin, dafe ir 22 000 Mark de.ragen, wahrend die dadurch entsteh nden Mehrkosten jährlich 1300 Mark betragen. Auch er mahnt zur Vorsicht, da man demnächst eine Anleihe von 4b, Millionen aufzunehmen habe und seit langer r zum ersten Mal die Rechnung von 1910 mit einem Des zit abschliefee. Stadtv. D i n n spricht sich für die Dcib -Haltung der feit* tv ^Otetzeuer .famllleNdläNer" werben dem ,#rufiarre eiermal wöchentlich deigeleqt. bat „Krrfiblett für oee Krell Oletzen- «ronntal roodieiiiitd#. Di» „laubwinlchattllche» Lett- ftagfb“ erscheinen monatlich zweimal. möglich, in der Kammer das Proickt anzugreisen und seine Ver-- i wirklichung zu verhindern: es wurde hierfür nid't in erster Linie 1 artig wird Ihnen bei eiv-. Versuch die Erkennte kommen, dass Dr. Gentner'sj „Nigrin“ / ! beste Schuhcrfme flf B Ist Alleiniger Fabrikant ■ Qentner, Gönpinren. M Nachteil für die Rechtspflege geltend gemacht: häufig könnten Termine, zu denen die Partelen herbeigereist (den, gar nicht zustande kommen, wenn Land- und Amtsgericht voneinander ge trennt etwa 150 Meter voneinander entfernt feien ES sei Tie Rechirungear des Elektrizitätswerkes Tur J910, des Gas- rid Wasserwerks für dieselbe Zeit und der stravenbabn Tür 19QD 10 liegen vor. Wir haben das Ergebnis bereits 'rüher fitfleieili Die Rechnungen werden gutgeheixen und die dazu ^stellten Anträge u»egen der Abschreibungen usw. werden ge- ■ nötigt. Stadtv Löber bringt zur Sprache, bat dem Bewohner i Kaufes abseits vom Leibgesterner Weg vom Saiierrocrt 1 ir den Anschluß an die Wancrlcilung früher 300 und letzt t’ l-V) Ml. obrer langt worden -feien. Das sei doch entschieden zu f aitl Man solle dem Mamt entgegentommen. Wie der Vorsitzende ausfüdrl, bat man früher dem Grund- ■ a? verfolgt, h.i 0er Versorgung einzeln liegender Öäui'cr mit ■ Lasser oder Lickt eine gewisse Garantie zu einem den Anlage- L. Seiten entivrechcnden Verbrauch zu verlangen. Wenn man erst L einmal hiervon abgehe, werde man fein Ende finden können Stadtv. Friedberger modue bei den Rechnungen der V -Ndtischen industriellen Werke die kaufmännische Buchführung ein- ■ geführt wissen. Der Vorsitzende bemerkt, das; man früher faunnanniKDe M Buchführung baue und vor 9—10 obren die kameralistische Buck MÄHrung eingeführt wurde, wie Beig. Em melius hinzufügt, Naus Drängen der Oberrccknungskammer. Cbcrbürgcrinciftir Mccu in iübn aus, nach der neuen ^läoie- D.'ibnuitg habe man die Möglichkeit, sich von der Dberrechnungs i lacmmer frei zu machen. Er werde wahrscheinlich einen em wreckenden Antrag stellen. Bei der jetzigen Art der Revisionen müsse man 1—5 Leute monatelang beschäftigen, um nur die Rechnung hir die Overrechnungskammer absuicbreiben. Aufeerdem Site die Revision jedesmal 3000 Mk. Durch einen besonderen wifionsbeamten werde die Rechnung rascher, besser und billiger . SS Prüft werden. Stadtv. 0 a b r i c 1 ist der Awidu, Hofe die elektrische Dahn, remn mau d.n Verdienst des trlettrizitätswerkes bei der Sirom r.i-lerung und den früheren Zuschufe zum Lmnibusbetrieb in De wucht zieh:, jetzt schon tatsächlich mit einem Ueberschufe abschliefee. Man lollf angesichts dieser günstigen Entwickelung der Frage der ^Sroeiterung der Bahn durch Linien durch die Neustadt und die efcanffuita: Straße näherrieten. Rlchtern gehört, datz man den pi für verfehlt erachte Unterstützt von etwa 14 Abgeordneten, von denen mehrere bereits vorher orientiert gewesen seien und nimmt- lick die Ungceignetheit des Terrain- imooriger llntergrunb) betont hätten, • habe er in der Kammer den Antrag aus nochmalige Prüfung des Projekts und eventuelle Neuvorlage an den nächsten Landtag gestellt. Die .Wammer habe ohne Ausnahn» ihm zuge- stimmt. Niemand wollte an dem Projekt schuld fcin/der Staats- J0I13 trockenes®*1' asmittel, reinigt uni > 1 D°se" ' riehen MS asikware«^1 vorbereitet w e Herr Löber: aber es gehe auch so Mit dem Proiekl der Errichtung ei ne 3 AmtSgericklsgebaudeS habe er a'S Stadtverordneter nie zu tun gehabt, ein einziges Mal habe es in seiner Gegenwart die Versammlung wegen einer Fassadenanderung beschäftigt und bi habe er e> al# ganz verfehlt bezeichnet. So fort sei löerr Löber erregt aufgetreten und habe ihm entgegnet, ^IC dandwerksleute müssten audi oft ihren Rock aus- und an r;-;( J < ueben, da könnten ei die Rechtsanwälte auch tun. Wahrend und man dies Lxlnckial der un^ b.ref enben N cd enba haproi ek. c Rede de 3 Herrn Löber hatten mehrere Mitglieder der Stadt- abnartm mfllfc. (y:rner tragt er, rote die Fernzündung bei r-crordnctenversamin'ung, die er ohne Not nicht nennen w rde, ber c:raRenbeieuditung lunTuomert __ . ihm nutgetcilt, es kirnen bei dem Bau Löbersche Wiesen als Bau- Ter B o rs-.tzen de tritt au, Grund eines Berichts des Gas- gctonbe in Betracht und darauf habe er Herrn Löber zugeru en, Werks mit, daß die Fehlzündungen 1 Prozent betragen, was möge sich beruhigen, seine Wiesen würden ja zu Bauplätzen, normal sei. das habe die Heiterkeit der Versammlung wachgerufen, Löber Stadtv. Grünewald meint, man falle mit der ijort- geschwiegen. Alsbald nach seiner Wahl zum Landtags führung ber Straßenbahn vorsidstig I in. Tie ,vorl'uhrunr der abgeorbneten sei der Verein der oberhessischen Anwälte, Riditer Dahn nach den K.ii'iken Haire er auch für notwendig unb mog ich. " Tic einzige Schwierigkeit fei die Ueberführung über di ober* Der Kirtoffelbezng durch die Pe-nvttelnng der Stadt bat, wie Stadtv Vetters bemerkt, viele Bezieher enttäuscht. Es seien ihm zahlreiche Klagen zugegangen, daß die gelieferten Kartoffeln schlecht seien und die Leute, die von der Vermittlung der Stadt Gebrauch gemacht hätten, seien von den Lieferern der Kartoffeln zum Teil als Geiiiidel bezeichnet worden. Stadtv. Dr. Ebel bat ebenfalls Klagen gehört und beantragt Bekanntgabe der hierüber entstandenen Akten. Deig. Keller teilt mit, Dafe durch die Vermittelung der Stadt 584 Zentner Kartoffeln zu 2266,50 Mk. bestellt worden seien. Von vielen Bestellern feien lebhafte Klagen über die Güte der gelieferten Kartoffeln eingelaufen. Sic feien nap und zum Teil faul gewesen. Derr Weisel, ber die «artoifclhänb'.ei der 3tabt gegenüber vertreten habe, solle auf die erhobenen Einwände bm den Leuten getagt haben. He sollten die Kartoffeln direkt beziehen und 50 Pfg. mehr bezahlen, bann bekämen sie gute Kartoffeln. Es sei aufe.erordeutlich bedauerlich, dafe die Leute, die sich auf die Stadt verlassen hatten, so übel angekommen seien. stadtv Friedberger führt aus, bei den Verhatidlungen habe üerr Weisel die Lieferung guter Kartoffeln versprochen. Wenn dieses Versprechen nicht eingehalken worden sei, könne man die Zurücknahme der schleckten Kartoffeln verlangen Stadw. Simon hat einige Beschwerden nach geprüft und sic berechtigt gefunden. Es sei nickt nach Muster geliefert worden, die Kartoffeln feien vielfach zu feucht und faul gewesen. Er sei der Auncht, dafe man strengere Seiten gegen die Händler auf- ziehen tolle. Stadtv W i nn in ber Ansicht, das man in Zukunft in solchen Fällen mst den Landwirten selbst abschließen solle. Verschiedenes. Luise Engel hat der Stadt 1000 Mk. vermacht mit ber Bestimmung, öafe sie zur Gründung eines Damenheims Verwen düng iinben tollen. Auf Antrag ber lurinifchen Kommission wird beschlossen, die Annahme des Vermächtnisses abzulehnen und dem Testamentsvollstrecker mitzuterlen, dafe er das Geld direkt an die Gesellschaft für das hier zu errichtende Damenheim auszahlen möge. Ein Geiuch des Karl £ b m uni Erteilung der Erlaubnis zur Abhaltung von Varietö-Borstellungen im L>aufe Valltor- ftrafec 38 wird mit ber Einschränkung befürwortet, bafe Theater- Vorstellungen nicht abgehalten werden sollen. Ein Gesuch des Wilhelm R e i tz um Erlaubnis zum Schank wirti'chaftsbetneb im \>auic Darnmstrafee 39 wird für einen Wirt- schaltsraurn anstatt ber erbetenen -wei o.''ürwonet. Die wechselweise Sonntagsruhezeit Der Apotheken, die letzt von 4—9 Uhr mittags dauert, soll auf Dunfch ber Apotheken- befitzer von 1 Uhr mittags bis Montag früh 7 Uhr dauern. Die Verfammlung bat feine Dedenken bagegen. Vom Airtsgerichsnendan. Auf Vorfchlag des Ministeriums sollen die beim Dauschoertrag mit dem Staat über Gelände am Iustizpalast erwachsenen 161,20 Mark Reichsstempelabgaben zwischen Stadt unb Staat geteilt werben. Die Versammlung stimmt bem zu Stadtv. Löber rührt a.; die - .: aus, die Angriffe des Derrn Zumzrats Grünewald m den Eingesandts des Giefecner Anzeigers im Monat Zuli geben mir Veranlassung, bei diesem Punkt der Tages.rdnung nochmals auf die flnq-:ieacn- hrit zu rück ru kommen. Es iet ihm nicht im atti'ernieücn eingefallen, rür den Bau des neuen Amtsgerichtes zu agitieren Ser bie-ien Platz ausgesucht und für richtig gefunden, rm’’"? er nicht, tebenfalls seien es Männer von grofeer Sachkenntnis gewesen, die für die Zedürfnisse der Zustrz das beste ;u erreichen frrebtm. Keiner con allen Stadtverordneien, auferr selbstverstänbiick Derr Grüne- malb, werden wohl glauben, dafe diese Männer sich dazu hergegeben -s: । enllrn?nÄtnnr^‘’ Utlieien : - • 1W EW |i 5 fiXrKS IlBBlg Minister habe nach anfänglichem Widerstreben erfiärt, dafe gennfe ein Flugeibau besser unb praktischer sei als der Wiesenbau, dafe aber em früher (1907) vorgelegtes und bereits genehmigtes Projekt für einen Flügelbau gescheitert sei an dem Widerstand ber Stadt Giefeen, die nicht m eine Acnderung ber Baufluchtlinie der Lanbgrafenstrafee, bereu Versetzung um einige Meter etn- williaen wollte. „Senn sie bas bei ber Stadl fertig bringen, dafe diese Aenderung zugestanben wird", so habe ihm der Minister gesagt, „bann bauen wir sclbstverstänblich nicht in die Siefen, sondern zieh n einen Flügelanbau vor" Aus einer Karte über tue örtlichen Verhältnisse sei erkennbar gewesen, bnft für den Neubau im wesentlichen städtisches unb Gelände des Wilhelm Löber VI. zur Verwendung gekommen wäre und so habe es i'ich erklärt, dafe die Stadt, auch wegen eines Beginns der Bebauung der Quer- strafee, ein Interesse an dem Wiesenbau gehabt habe wie auch Derr Löber. Den überdeckten Gang, der zwei etwa 150 Meter von einander entfernt stehende Gebäude verbinden sollte, habe er unter dem Beifall des Landtags als Unsinn bezeichnet Neuer dings sei, wie man vernehm.. eine Benetzung der Lanbgrasen- ftraBC bewilligt und ein Flügelanbau projektiert: damit habe er, Redner, Reckt behalten. — Er habe aus rein sachlichen IKründen ein venehlteS, unpraktisches und überaus kofn'vieligcs Bauprojekt bekämpft und feine Beseitigung erzielt. Persönliches 3ntcrcife habe er daran umso weniger gehabt, als er fast ausfcklieMick. vor dem Landgericht auftrete Sie aber habe man auf b-w anderen Seite verfahren und welche Motive haben da obgewaltet? Daben die Derren Löber und Trost ein Interesfe der Justiz ober ber Allgemeinheit verfochten ober ein anberes Intereife als sic mit Zorn unb Eiter ihm in den Arm lallen und das Projekt aufrecht erhalten rotff en wollten ? Glaubte auch nur em Mensch, hast biefe Derren aus Interessen der allgemeinen Sobl'ahrt gehandelt hatten? Eines Tages habe es bei der Familie Löber gebeifeat, ber Derr Minister fei ba und sofort fei telephonnch der Geoattei- mann Trost gerufen worden und mit den Spitzen bc- Nordost- vereins nach bem Justiz gebäude geeilt, habe fick an ben Minister berangemacht unb ihm Sie Schönbeit unb Nützlichkeit des Stefenprojektes vor Augen geführt. Der Minister habe leider dieie Petemen nicht von sich gereiften, sondern ihnen merfrourbigerroetfe emmoblen, eine austeroroemliche Stabtoerorbnerensitzung herbeizuführen, sowie den ,^guten (4icfeen r Anzeiger" mobil zu machen Flugs fei Derr Tro« auf der Bürgermeisterei erschienen und habe erflärt, wenn nickt bis abenos 6 11 br eine zusagende Antwort oa sei, io werde von Der gesetzlichen Zahl von Stadwerorbneten eine austerorbentlickc Sitzung cr- irounqen. In der alsbald berufenen Kommission sei et h.-bner) energisch für den Trostfchen Antrag eingetreten und habe für Berufung der Sitzung gesprochen, weil er Gelegenheit haben wollte, den Herrschaften bte Mcmung zu tagen, wozu ia übrigens auch ‘heute noch eine ganz nette Gelegenheit fei. Die Äommiiüon habe indesfen abgelcbm und die Drohung des Derrn Trost fei nicht verwirklicht worden Nun mchien im Oheßenei Anr'-iger das erste Eingesandt, ba» höhnisch nm ihm, bem n-n" >4 spr.ckin Dos in § 4 ausgesprochene Verbot, Dunde auf du Friedhof mitzunehmen, fei schon in der FriedhoiSordnung mibalteu uno lönne daher innrer Polizewerordnung gestrichen Uerh.-n ?Lufeerbem rege das Mtnistcilum an, bestimmt zu sagen, das die Erkennungsmarke^,,am DoGband" getragen werden müsse. r Deitere Zurufe: „Am Schwanz!") Stadtv. Grünewald (ragt, wie viel Zeit das Ministerium * ,u diesen Aeilderungen gebraucht hab:. Wie der Vorsitzende miftrilt, i ber Entwurf der Polizeiverordnung am 17. Juni von der 5tabh«cnvaltung abgeickickt worden. Stadw. T r o s, bittet, dem Mlninernun inuzuteilen, da,; es in Giefeen Dunde gebe, deren Dals dicker als der Kopf sei. Diese könnten bie .Dundcmarkcn vielleicht am Korsett tragen. Große Sünftes Blatt 161. Jahrgang Gießener Anzeiger durchaus richtig. , Ter Vorsitzende teilt mit, dafe Wieseck neuerbmgS nichts ganz unbegreiflich, dafe man ein fo zweckwidriges Projekt auf mehr von sich hören lass:. Tie Pläne für die Dinlerlandbahn gestellt habe. Er habe sich an Ort unb Stelle orientiert, ein Ter Vorsitzende rät binnchtlich der Siras nbahn zur Vorsicht, jedenfalls 'eile man ben nöckslen v'ransch.i; abaxtrten. Eine Anfrage d Stadtv U r st a d l , woher die 13 000 Mk Mchrausgad n für S:rom bei Der Strofemlohn kommen. Ixmu- roortet der Vorsitzende dahin, das. bebeumn mehr gefahren lvorden sei. als man ur'prünzttck angenommen habe Stadw Deichclh im hält die icyige Art ber Recknnn^^s- ötüfung durch eine inu.bbänguic Behirdi für billig unb zweck entsprechend. Sie sei der Prüfung durch besondere Beamte vor zuziehen. LWjleib Ä. 6i»n» Mgfltx. "^^ntalisdxlhbak. ÖfeJ^n-fabrik WMieyiLre ? ÄrRESbE^<^ s Die Buchstaben MärUe. Scklachtivertes höchstens 6 Jahre oft 49—52 90—93 50 80—87 46 83-90 48 73—80 37-40 74-78 38 49 62 49 62 47 60% 48 61% des am alphabetischen Namensverzeichnisses liegen 25. und 27. November zu jedermanns Einsicht in 63 60 53 46 42 32 70-81 60-68 46 41 75—30 67-72 C (fifett. Vollflestchige. auSaem ästete. stadtv. Grünewald führt aus: Das Urteil, wer in einer Aeitungspolernik Recht behalten habe, sei schwer zu trefffen: jedenfalls seien ihm eine Menge von Erklärungen in dem Sinne zugegangen, daß er dem Gemeinwohl und besonders der Stadt Gießen genutzt habe. Wenn man den Effekt der Zeirungs- Publikationen nach dem Maße von Grobheit und Bosheit ab- wage, das ui. i&nen zum Ausdruck gekommen sei, so müsse er fterrn Trofc bte Palme zuerkennen: giftiger als wie dieser sich durch Unterschiebung verwerflicher Motive und Hinweise auf angebliche Vorteile (Bequemlichkeit der Anwälte hohen Verdienst berieten, Vermeidung von Ausgaben für Hilfsarbeiter usw) sich geäußert habe, könne es nicht geschehen. Ob Herr Troß mit Herrn Löber nahe oder entfernt verwandt sei und welche Art von o dj a 5 unternahm be-M BLor seinen 54. üm »Men eine Agitation »/für feine Kandi! Ikchaganda zu mack Ms diesem Wege, de gelegt ? Tage m IÄsern hat er 306 I'Milden von Meistu ■ser und Nigger, hat |rü dieser Reise den »Msleistung hat f Albst nicht Theo 1-a Mißt man dar, Wchstagsabgeordnete I-ckerschied gewahr zu whängigkeiten" und d j Trotzdem dürfte Rningste für seine Prä ■ eS scheint sogar, ab Wherigen Anhänger, ■r den Kopf geftoß Uoaressisten, hatten Rnstpolitik Tafts zr Unterhaltung in den liier allmählichen h hören, wie es To pn hohen Schutz !I kantwortung jene, oon ihm bei feiner mcht berührt hatte. Loli unter der du; herbeigeführten Teu io haben die Wahlen reits eine Wieweit) Nge überwiegende rffyint burth AW d^grepublitaner Wochen und dürfte in Mehrheit überhaupt 9 Und gerade von t •Inn berührt, sagte Teil seiner W< erging sich des l Wen und die Schi- ! ^gegenüber dem »b°r die Sunte Manische Volk he Klbee durch die fei! pyrnene Erinähiqun FWien SS in I , der Bur ^SnAugenbliä, Sietzrl »Die Echöpf^ • 8,und dankt Ült. Mrung des Ne i.n jrabeju r tvieder la’’e braiUEen. - ^t, Q;ai$n i»it' -5reiL'N,>venig lÄ^^alereien MR - > ■ eine sm?' “• 1 $(m8£ en ift> »fÄi Unk , Barber MK MW Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen. Gicßcu, 25. Nov. Mcrrktberich;. 9htf leiitigem Wockwu« markte kostete: Butter pr. Pfd. 1,35—1.45 vübnereier 1 St. 9—10 l'fg^ Käse vr. et 6—8 big., Käsematte 2 St. 5—6 Big^ tauben vr ü-r. 0,80—1,00 üstk., Liibner pr. St. 1,00—1,60 Üstk., Bahnen pr. Stück 0,«0—1,80 Mik., Enten vr. St. 1,80-2,20 Aik., Gänse das Pfd 65—75 Pfq^ Cchfenfleifcb vr. Psd. 82—90 Rindfleisch vr. Pfund 84—86 Pfg., Kubfleisch 70 Pfg., Schiveine- leisch vr. Pfund 64—86 Pfg«, Kalbfleisch vr. Pid. 76—80 i-ig., Hammelfleisch vr. Pid 60—80 Pfg., tiartosseln vr. 1U0 Kg. 7.00 vis 9.00 Älk., Weißkraut das Stück 15 bis 30 Pfg., Zwiebeln per str. 10,00—12,00 U>lk., Milch das Liter 22 big., istewel per Ztr. 15 bis 20 Mk., Zlüsse 100 Strick 50—00 Pfg., Der Zkr. 0—00 tiit, Biruen das Pfund 15—25 Pfg. Wiarktzeit von 8—2 Uhr. Nov Wetter 1911 - s ©st'1» "= *«> 2 05 ± = £■<