161- Jahrgang Zweites Blatt . 24 Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. NN Stabt größte Heiterkeit liefet, eiijo bot)C mit Türmen tag on2eri Eintritt bcmoFrnten zum Sieg verhelfen gegen einen fortschrittlichen und bürgcrlidxm Kandidaten, der ein Programm wie Grünewald der- tatttthe and Ltadt, die sich durch ihre mehrstöckigen Häuser auszeichnet, umgibt eine 8—10 Meter dicke und eo bewehrte Mauer aus Lehm und an der Luft getrockneten hat Jemen als Turchzugsgebiet für den Handel mit Indien und später auch für den Pilgerverkehr eine hervorragende Rolle, gespielt. Zwar war der Landweg von Aden über Lana, Mekka und Medina nach dem Norden lang und durch Räuber manchmal gefährdet, aber er war noch immer sicherer, alS der Seeweg durch das Rote Meer. Seit der Entdeckung der Route um" das Kap und vollends nach der Eröffnung des Suezkanals hat Jemen in dieser Beziehung 'seine Bedeutung allerdings cingebüßt, aber es ist noch der voltreichste und fruchtbarste Teil des türkischen Arabiens Die Debatten über die Aussichten führen zu keinem Ziel. Wir lagen: Ein gemeinsamer Kandidat aus dem nationalliberalen Lager verliert so viele Stimmen nach links, baf* er überhaupt nicht in die Stichwahl kommt. Nur ein Linksliberaler ist imstande, tausende von Mitläufern der Sozialdemokratie bei der bürgerlichen Fahne festzuhalten. Dafür haben wir Dutzende von Aeutzerungen und Zuschriften einzelner und ganzer Vereine. Die anderen rechnen: Ein Fortschrittler bekommt in der Stichwahl van rechts her weniger Stimmen als ein Rationalliberaler. Aber gerade die. welche den Kamps gegen die Sozialdemokratie als das Hauptziel des Wahlkampfes hinstellen, werden nicht so leicht dem Sozial- Ziegekn. Sie gliedert sich in ein arabisches und ein jübb sches Viertel und in die Vorstadt Bir-el-Asib. Das Arabern viertel birgt das Regierungsgebäudc, die meisten Schulen (u. a eine Militäroorschulc, zwei Bürgerschulen und eine Gewerbeschule, die großen Moscheen, mehrere öffentliche Bäder, die Basare und die ansehnlichen Geschäftshäuser. Das Baumaterial sind zum Teil Steinquader, zürn Teil getrocknete Ziegel: die oberen Stauwerke zeigen lebhastc und mannigfaltige farbige Ornamentik. Zn der sehr weitläufig- angelegten Vorstadt wohnen die hohen türkischen Beamten und Offiziere in gewöhnlich von ausgedehnten Gärten umgebenen Häusern. Die jemenitischen Juden sind heute zu- Tie „Gießener Zamilienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beizelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „tandwirljchastlichei, Sett- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Samstag, 28. Januar 1911 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversilätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Jemen. Von H. Singe r. verklärten Leben einfacher Leute unserer Tage spielen läßt. (Rast und frohe Botschaft.) Der andere Teil des Ausstellungsraumes steht unter dem Zeichen der deutschen Landschaft Engel- Hards Bilder beweisen ein feines und zartes Talent, das etwas von Caspar David Friedrich, dem großen Bieder" mcierlandschafter, hat: das zeigt sich vielleicht am besten bei dem Bilde „pommersche Seen" aus dem Teil der deutschen Landschaft, den ja auch Friedrich oft gemalt hat. Es entspringt einem fein differenzierten Auffangen der Lichtwirkung, wie hier hinter einer Wolkenwand die Sonnenstrahlen durch feuchte Luft fallen, wie beim „aussteigenden Wetter" Sonnenblitze durch schwere Wollen brechen. Den Hessen wird vielleicht am meisten das „Motiv von Lehrbach" interessieren, wo in einer typisch hessischen Landschaft das Sonnenlicht zart auf grünen Hügeln verklingt. Das blühende Distelfeld und die beiden Hafenmotive von Fischer-Gurig sind gute impressionistische Studien in kräftiger Farbe. Ganz besonders möchte ich dann noch Hinweisen auf die sehr guten Aquarelle von Güterig, besonders ihrer Technik wegen. Die bescheidene Technik der Wasserfarben fängt ja eben erst an, Geltung zu gewinnen, nachdem sie so lange Zeit durch die viel brillantere der Oclfarben gan$ in den Hintergrund gedrängt war. Diese flott gemalten kleinen Bilder — das Heidebild macht mir den stärksten Eindruck — zeigen gut, daß für ganz bestimmte Landschaftsstimmungen, gerade die zarte Wasserfarbentechnil besonders geeignet ist. Schließlich das Gegenbeispiel : gibt es noch jemanden, der für das einer übermalten Photographie gleichende Bildchen mit dem freundlichen Mönch 600 Mk. hinauszuwerfen hat'?'? — — Die nächste Ausstellung wird Gotthard m lief) f, dem Dresdener Altmeister der Moderne, gewidmet sein. Dr. Christian Rauch. Zu den schlimmsten Schmerzenskindern auch der neuen türkischen Regierung gehört die Provinz Jemen, der Süd- westen der arabischen Halbinsel. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde ein Teil von Jemen endgültig von den Türken 'besetzt und die im Norden anstoßende Landschaft Asir erobert, und es wurde schließlich ein ganzes Armeekorps dorthin gelegt: aber die Aufstände hörten nie auf. Im vorigen Jahre schien endlich nach langwierigen Kämpfen der Zwist mit den einheimischen Fürsten, unter denen der Imam Seyd Jahia und der Scheck Jdris eine besondere Rolle spielen, beigelegt zu sein, aber jetzt ist schon wieder eine Erhebung ausgcbrochen, die an Umfang und Gefährlichkeit die früheren weit zu übertreffen scheint und bekanntlich in den letzten Tagen die Pforte zu ganz außerordentlichen militärischen Aufbietungen genötigt hat. Jemen, zum Teil den gebirgigen Westanstieg zum inneren Plateau der Halbinsel, zum Teil auch dieses selbst um fassend, zerfiel in der ältesten Zeit, von der wir wissen, im ersten vorchristlichen Jahrtausend in die Reiche der Mi näer und Sabäer (die Königin von Sabai) mit ihrer hohen eigenartigen Kultur, deren inschriftliche Schätze erst zum Teil gehoben sind. Dann fiel es dem erobernden Himjaren- reiche anheim, kam später zeitweise unter die Herrschaft der Acthiopicr (Abessinien) nnd Perser und schließlich, im 7. Jahrhundert, unter die der Kalifen von Mekka. Im 10. ' Jahrhundert fielen die Türken ein, ohne sich jedoch behaupten zu können. Seit 1871 eroberte der türkische Pascha ' Muchtar das Innere mit der Stadt Sana, und seitdem ist ein Teil Jemens den Türken verblieben. Das nördliche " Jemen aber konnte nicht auf die Dauer gehalten werden, und so haben sich dessen kriegerische Bergstämme ihre Unab- hängigkeit im allgemeinen bewahrt. Tort führen die ein- heimischen Fürsten, die ihre Herkunft von den Nachfolgern Mohammeds ableitcn und damit zugleich die religiösen Oberhäupter sind, fast ständig den heiligen Krieg gegen die verhaßten Türken, die in den Augen der Jemeniten Ungläubige sind. Allein sogar in seinem eigentlichen Machtbezirk, der über die nächste Umgebung der Hauptstadt Sana nicht sehr weit hinausreicht, hat der türkische Gouveriienr immer mit Schwierigkeiten zu kämpfen, so bei der Steuereintreibung. Gestärkt wird die Widerstandskraft der Jemeniten durch den Mangel an Straßen im Lande. Vom Altertum bis zum Ausgange des Mittelalters bei dem allgemeinen Zug nach liicks sicher. Tas haben selbst nationalliberale Vertrauensmänner zugegeben. Tie Volts park ei hat zweimal hintereinander auf einen eigenen Kandidaten verzichtet. Hat sie nicht ein gewisses Anreckü darauf, jetzt, wo die ganze politische Lage auf s i c hinweist, den Kandidaten aus ihren Reihen stellen zu dürfen? Bei den Rationollcheralen liegt die Entscheidung. Gibt cs da niemand, t.er den Unmut vieler über jenen berüchtigten Bries des Wahlkreisvorsitzenden an den antisemitisclien Abgeordneten offen zum Ausdruck bringt, und die Parole „rccktts wird gefahren" als unzeitgeßiäs: abzulehneir wagt? Ein vernünftiger Arzt bekämpft nicht die Krankheitserschei' nungen, sondern die Ursachen der. Krankheit. Ein vernünftiger Politiker gekämpft die Sozialdemokratie, indem er die Ursachen ilnes gewaltige), Stimmenzuwachses bekämpft, d. h. die ungercchteStcuer- politik und die frecheitsfeindliche Herschsucht des schwarzblauen Blocks. Wenn der besonnene Flügel der Nalionalliberalen jetzt schweigt, bann ist er mitschulbig an dem beginnenden Kampf zwischen den liberalen Parteien. i ctroa 750 000 Bewohner auf 190 000 Quadratkilometer' Vor allem wird Kaffee produziert und ausgesührk. Es iit der sogenannte Mokka, der früher über die nun verödete Hafenstadt gleichen Namens seinen Weg in die Außenwelt fand, heute über Hodeida uiib 'Jlbeu exportiert wird. Der Kaffee die Güte ist nach der örtlichen Herkunft verschieden - langt aus dem Innern mit naincltarawanen ungereinigt an. Zur Hälfte ist er enthülst, zur anderen nur au der Sonne getrocknet, er muß daher ausgeleseiz oder enthülst werden. Hiermit -- so berichtet Charnan sind Trupps von Arbeitern und Arbeiterinnen in jedem Hause beschäftigt: Freie und Sklaven, Neger und Hindus, aber nur wenig.' Araber. Tas Auslesen besorgen Frauen und minder, dic schwerere Arbeit des Enthülsens, das durch kräftiges Mahle.,' zwischen einer Steinplatte und einem großen Mahlstein bewirkt wird, die Männer. Wie der deutsche Reisende Bur- chardt erzählt, verirren sich aber die besten Sorten des Jemenkafsces nur selten nach Europa: schon in Aden wird der Jemenkaffce mit schlechteren Arten, so mit abessinischem Kaffee, vermischt. Eigentümlich ist, daß die Jemeniten selber fast gar keinen Kaffee trinken; sie ziehen ihm einen Aufguß aus Kaffechülsen (Isohr) vor, der dort im .Hause etwa dieselbe große Rolle spielt wie in Rußland der Tee Teshalb sollen manche Hülsensorten ebenso teuer sein, wic Bohnen besserer Art. Andere wichtige Erzeugnisse sind Tatteln, Gummi, Harze, Tabak, Weihrauch und Balsam. Ter Hafen .Hodeida, der 40 000 bis 50 000 Bewohner zählt, ist ein höchst heißer Ort, so daß dem erwähnten Bur- chardt der übrigens Ende 1909 in Jemen ermordet worden ist — die im Dezember herrschende Temperatur von 26» (£. als ganz ungewöhnlich niedrig bezeichnet wurde Aber Modcida ist ziemlich sauber und soll nicht so ungesund sein, wie lstiusig versichert worden ist. Tie Hafcnanlagen sind schlecht, und dieser llmstand trägt im Verein mit den ständigen Unruhen in Jemen dic Schuld, daß dort die .Kafsce- ausftlhr immer mehr zurückgeht. Vor 12 Jahren betrug sie noch 80000 Sack, 1908 nur die Hälfte davon. Tic Kaufleute sind vorzugsweise Inder. Ter gegenwärtige Aufstand ist so ernst, daß sogar die Verbindung Hodcidas mit Sana gefährdet und dieses nach Zerstörung der Telegraphenlinien abgeschlossen ist. Ter Weg von Hodeida nach Sana steigt allmählich an. Alte Burgen und Ruinen, die die Bcrgeshöhen krönen, erinnern an manchen heißen Kampf mit den Türken. Ucberall sind die. Abhänge gut angebaut und durch Tcrrasseanfagen sorgfältig dafür ausgenutzt. In 1400 Meter Höhe begegnet man den ersten Kaffeepflanzungen. Sana, der Sage nach von Noah gegründet und die „älteste Stadt der Welt", liegt in einem weiten Tal, aber schon auf der Höhe de-.- Plateaus und nicht weniger als 2*250 Meter über dem Meere. Infolge dieser großen Höhe ist das Klima angenehm und etwa dem Mittelitaliens gleich. In den Gärten sicht man zwar noch Dattelpalmen, aber ihre Früchte reifen nicht mehr. Es gedeihen alle Gemüse und Obst der gemäßigten Zone, auch Weintrauben. Aus diesen gewinnen die Juden Sanas, obwohl das verboten ist, einen ganz leidlichen Wein und einen guten Arrak, Tinc;e, die dort auch dic Bekenner der Lehre des Propheten nicht verschmähen sollen. Sana l>at 50 000 Einwohner, darunter 6000 7000 Juden und bisher — etwa 3000 Mann Militär. Tie Die Organisation beider liberalen Parteien sind noch bessc- rungsbedürftig, aber die Fortschrittler haben weit mehr organisierte Mitglieder im Wahlkreis. Die nationalliberalen Vertrauens- männer an einer größeren Zahl von Plätzen stehen innerlich auf der Seite der Volkspartei. Sie sind nur durch die zweimalige gemeinsame Ausstellung eines uationallibcralen Kandidaten in die nationalliberalen Listen gekommen. Daher sieht die Volkspartei, wenn sich der Liberalismus durch die Unnachgiebigkeit der National- liberalen zerfleischen muß, dem Kampf zuversichtlich entgegen. Daß sie dic Nationalliberalen an Stimmenzahl übertreffen wird, ist Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: esaSi51. Redaktion: ^-^112. Tel.-Adr.: AuzeigerDtcßen. Vögel, « rahme. nld. i Shüt? ruar im KolosstM sW# ;nkarten wie gewöhn1" v IDm n 'erbende*. Tngel :ama. Mm ccSke. cdacht, Zn letzter Stunde. Unter dieser Ueberschrift sendet uns ein Anhänger der fortschrittlichen Volkspartei eine Zuschrift, aus der hervor geht, daß es mit einer Einigung zwischen den liberalen Parteien des Wahlkreises Gießen-Grünberg-Nidda vorläufig nichts ist. Indem wir diese Zuschrift im Interesse weiterer Klarstellungen in unjerem Reichstagswahlkreis gerne auf- nehnien, hoffen wir, daß dic Auseinandersetzungen, die sich wahrscheinlick) daran anknüpfcn werden, eine ruhige, fad)- lichc Form annehmen werden. Bevor die endgültige Entscheidung über die liberalen Kandidaten für den bevorstehenden Wahlkampf fällt, sei cs einem Vertreter der fortschrittlichen Volkspartei gestaltet, die Meinung seiner Freunde ganz kurz auch an dieser Stelle zum Ausdruck zu bringen. Die Volkspartei hat genügende Beweise ihrer Friedfertig! it gegeben. Sic hat auf die Kandidatur Rade verzirnlet, sie Hal mit keiner anderen Partei Beziehungen angefnüpit" ime cs die Nalionalliberalen taten. Irgendwe Ich e V erhandln n g e n zwischen uns und der Sozialdemokratie, die die Reichstagswahl direkt oder indirekt betrafen, haben nicht st a 11 g c f u n b e n , wer das Gegenteil behauptet, spricht die Unwahrheit. Die Volkspartei stellte sich auf den Standpunkt: Ein gemeinsamer Kandidat der Liberalen muß im Gegensatz stehen, zu der Parteileitung der hessischen Nationalliberalen, die den Herrn v. Henl in ihrer Mitte dulbel, obwohl ihm. bie Reichstagsfraklion ben Stuhl vor bie Tür gesetzt hat, die in beit Zeiten des schwarz-blauen Blockes Schulter an Schulter mit bem Zentrum kämpft, bie von Dietrich Halm sich loben lassen muß, und deren Gießener Vertreter sich mit den Antisemiten verbünbeu null. — Steht der Kandidat auch nur in der Nähe von Hehl und Kaufmann, so wird rettungslos ein großer Teil sonst liberal wählender Männer sofort nach dem roten Stimmzettel gretten; dieser Liberale kommt überhaupt nicht in die Stichwahl. Die Volkspartei verkennt natürlich nicht, daß es auch unter den Nationalliberalen unseres Wahlkreises „liberale" Männer gibt, sie hat daher bie Initiative zu einer Verständigung feiner zeit selbst ergriffen und als diese jetzt von anderer Seile ang;regt wurde, sich gern an Verhandlungen beteiligt. Sie hat sogar nicht nur früher, sondeiu auch jetzt noch einmal den ernstlichc-n Versuch gemacht, Herrn Professor Biermann zur Annahme einer Kandidatur zu bewegen, da dieser zwar nationalliberat i|t, zu der hessischen Landespartei aber in scharfem Gegen'atz steht, als Vermittler also wohl geeignet gewesen wäre. Da er aus persönlich.'n Gründen abgelehnt hat und der von den Nationalliberalen auf gestellte Kandidat zweifellos mehr zu Hehl und Kaufmann als zu Bassermann und Biermann gehört, hat die Volkspartei den ^ustizrat Grünewald vorgeschtagen, dessen Programm and; für weiter rechtsstehende liberale. Politiker einwairdfret i|t, erklärt er doch, für die volle Erhaltung und Stärkung unserer- Äetzrkraft zu Land und zur See, für die Fortsetzung der Kolonial jiolitir und die Beibehaltung der bestehenden Zollsätze eintreten zn wollen. Nur für die Aufhebung der Futterckttttelzölle will er stnnmcn. Mädchen in ihrer nordischen Frische breit und kraftvoll gemalt, sind durch ein Mittel der Komposition zu nroni- mcntaler Wirkung gesteigert, daß — diese vielleicht un- bcwußt — die Altniederländer schott, besonders aber später Rubens, anwandtett: die großen Figuren so stark, mie es der Bildausschnitt erlaubt, in den Vordergrund zu ziehen und hinter ihnen den Ausblick in die weite niederdeutsche Ebene zu eröffnen. Besonders fein und in echtem Freilicht ist and) die Luftstimmuttg gegeben, wie die schweren Wolken ticr auf die Ebene herunterhängen. In dem zweiten großen Bilde, dem Interieur mit den Frauen von Föhr, ist das Problem auf die schummerige Wirkung des Lampenlichtes gestellt, daneben auf die psychologische Charakteristik von Ser Alten •unter der Lampe zu der Jugend neben ihr. Eine andere, im Gegensatz zu dieser warmen, trübkalte Jnnen- raumi'timmung gibt das kleine, wundervoll virtuos gemalte Bild der Backstube an der Stellwand gegenüber. Auf dem Bilde, „die Glockenläuter", steht die von nordischem Frühlingssturm durchwehte Landschaft in prad)tvollem Einklang mit der scharfen Bewegung der Läutenden. Außerordentlich interessant ist es, wie )idi das Temperament des norddeutschen Malers mit dem Vorwurf der südlichen Mondnacht auf Rio Maggiore auseinandersetzte, dem Eindouck einer 1897 unternommenen Jtalienfahrt. Besonders fein sind die Reflexe auf den Meereswellen aufgefaßt. Cha- rafteriftifd) für die Entwicklung vom strengsten, farbenverzehrenden Freilicht zu einem tieferen satteren Koloris- mus ist der Vergleich von der Studie „Dilettantinnen" zu dieser italienischen Landschaft und vor allem zu dem prächtig farbensatten Bilde vom dämmerigen Jnnenraum der Danziger Marienkirche. Unter dem technischen Einfluß von Rembrandt — in einer goldtonigen Behandlung, die reizvoll das Spiel der Sonnenstäubdien im helldunkelen Jnnenraum wiedergibt — stehen die Bilder, in denen Dettmann über Themata aus der heiligen Geschichte phantasiert, wo er das Schicksal der heiligen Familie in dem auf diese Weise künstlerisch Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Unser Uunstoerein. Die Ausstellung des .Kunstvereins verfolgt zum ersten Male wieder seit längerer Zeit moderne Prinzipien: Es sind nur wenige, möglichst gute Bilder so auf gehängt worden, daß sie sich gegenseitig nicht stören, sondern im Gegenteil heben, und daß jedes Kunstwerk in gutem Licht für sich betrachtet werden kann; daß der Besdfauer sich darein vertiefen kann, ohne fortwährend durch dic dicht daraus gedrängten Nachbarbilder abgelenkt zu werden. So soll es von jetzt an immer in den Ausstellungen gehalten werden. Es ist nicht notwendig, daß hier in Gießen die ganze Masse des mittleren und noch schlechteren Ausstel- lunggutes, das von den Ausstellungen in größeren Städten übrig geblieben und nun für die „Provinz" noch gerade gut genug ist, hier dichtgedrängt vorgeführt wird. Da- durd)'wurden die guten Kunstwerke, die hierherkamen, schwer geschädigt, weil sic nicht zur Geltung kommen konnten, sondern^ erdrückt wurden. Bon jetzt ab wird eine Jury das künstlerische Niveau der Ausstellung wahren und bestrebt sein, lieber wenige, aber möglichst gute und bebeutenbe Kunstwerke zur Ausstellung zu "bringen. Gießens Lage zwischen großen Kunstzcntren ist außerordentlich günstig dafür: es wird möglich sein, zu veranlassen, baß sogar die Werke der Ganzgroßen öfter auf ihrem Wege von einem >lUnst- ■jentrum zum anbern in unserer kunstfrohen Universitäts- ftabt Halt machen. Der Schleswig-Holsteiner LubwigDettmann, Aka- bemiebirefter von Königsberg, beherrscht dieses Mal ben Saal. Er ist zwar kein Bahnbrecher der modernen Kunst, der unerhörte neue Wege weist, aber ein großes Talent von außerordentlicher Frische. Durd) seine Vielseitigkeit und durch die Kraft seiner Ersindung behauptet er sich neben solchen Landsleuten, wie dem schwerer ringenden HanS Olde und dem scharfäugigen bedeutenden Naturalisten und Ted;- nifer Hans Peter Feddersen D-.e DLotive der ztvei größten Bilder, die wir hier vor- sühren, entstammen seinem Heimatland. Die friesischen !s 'ins Gieße» ch nie gesehenen eunerkarawant jttWWMck bei Henn V". «riwS/so fe K-nK-60 *• errett W^'Mßiicl. Neue' «ütr »ar 1911 .„des SlUbv ujflbau SaH*:»9* $a^TeK^eniielS W Bahnhofstrasse 54 er- taatsanwaltschaft Meteorologische Beobachtungen der Station Gieken. Wetter 1911 JS*Ä Mundwass 758,4 758,8 757.4 SSW SW NW Tckllla^, M ° 3?.! CO.S mann, P. Espich, C. Schmidt V., 5z Wehr kann in diesem Jahre auf L-SdW?1! jl/i ptcriiv-1- l S-LÄ jU »et» i» iftta wj»! SZäKZ 1. Aonl zu ,ß| •<) jlLTUJdj •uaipJ!j|S!a Ul t^puacJNhiJU^ ^GanbiiiOM UJBM tan naSimv °JP aj9PUB S9llc SI« -IdSSÖQ 94 a’H l9p pon uepj^uasBia uaifSQ Hessen-Nassau, fc, Wiesbaden, 27. Jan. Kleine Tagerchronik. In Laibach starb ein Postbeamter mit Hinterlassung eines Vermögens von einer Million Str onem Er erbte dieses Vermögen von seiner Schwester, die als Dienstmädchen nach Aegypten auswanderte und dort die Frau eines türkischen Paschas wurde, der sie zur Universalerbin einsetzte. ~ Der in Prag als Sanitätssoldat dienende Jaroslav S v a r c, sein Vater Joses und dessen Haushälterin Frau K r i z c k wurden verhaftet. Sie hatten in zahlreichen Zeitungen Europas allerlei u n w i r t s a m c Heilmittel, wie römischen Tee, Jeru salemer Tee, Jerusalemer Balsam und andere wertlose Pakete zu zwei Kronen angeboten. Bei der Haussuchung wurden Geldsen- dimgen im Betrage von mehreren tausend Kronen gesunden. Der von Boulogne nach Grandville gehende französische Schoner „Moyse" stieß, mit dem belgischen Fischerdampfer „Baron Rucettc" zusammen und sank; vier Mann des Fischerdampfers ertranken. des Konzertes irgendwie berührt — eine so aufdringliche Stim mungsmache wäre aber auch in seinem Interesse besser unter blieben. Erstklassige Künstler wirken durch sich selbst und bedürfen nicht einer solchen Propaganda! als musikcerständiger Stadt ist viel -zu fest begründet durch Mar- teau- und Neger-Abende, um nur einige zu nennen, als daß ein schlecht besuchtes Knote-Konzert ihn vernichten könnte! Man würde, sollte man sich überhaupt außerhalb Gießens mit der hat angeordnet, daß das im Oktober 1909 im Stadtwald von Braubach aufgefundcne Skelett deS im Jahr 1908 plötzlich von Braubach verschwundenen Italieners Calvanelli ausgegrabcn werde. Ermittlungen haben ergeben, daß an Calvanelli ein Raubmord begangen. Der mutmaßliche Täter, ein in Braubach beschäftigt gewesener Italiener, der bereits wegen Mordversuchs vorbestraft ist, wurde in seiner Heimat bereits verhaftet und soll hierher überführt werden. Höchste Temperatur am : Niedrigste „ ■ Niederschlag: = 0,0 mm." Gießen, 28. Jan. Um Mißverständnissen vorzubeugen, schicke ich voraus, daß ick' weder Mitglied des Konzertvereins noch eines politischen Vereins bin; ich äußere mrch 'nur als Musikfreund. In der gestrigen Nummer des Gieß. Anz. wird, wie schon mehrfach, auf das nächsten Montag vom Alldeutschen Verbands veranstaltete Kirote-Konzert hingewiesen. Dem im 2. Blatt enthaltenen sehr ausführlichen Hinweis muß in manchem widersprochen werden. „Gelegenheiten, Sterne erster Größe wie Knote zu hören,,sind ganz seltene Ausnahmen" heißt es da. Sind — ich führe sie an, wie sie mir gerade cinfallen — Backhaus, Bur- mester, Marteau, Casenno, Wittich, d'Älbert, Lammond usw. usw. — keine Sterne erster Größe, oder läßt der A. V. nur Tenörc als olche gelten? Man braucht, wenn man das Konzertlebcn unserer Stadt durch längere Jahre hindurch unvoreingenommen verfolgt, wirtlich nicht zu fiirchten, daß in Zutunst „Künstler von Ruf sich hüten, die Perlen ihrer Kunst zur ^chau zu stellen", für den Fall, dass Knote vor „halb leerem Hause" singen müsse. Wenn das Konzert nächsten Montag nicht den Erfolg hat, den die Veranstalter erwarten, so sircd sie allein daran schuld. Der A. V. zeigt an, daß er das Konzert veranstaltet, er zeigt aber nicht an, daß er cs zu seinen Gunsten veranstaltet. Würde der A. V. den etwaigen Ueberschuß wieder zu Konzertzwecken verwenden, so könnte man an und für sich nichts gegen die Veranstaltung von Konzerten cinwcnden, obwohl die Pflege der Musik meines Wissens einstweilen noch nicht zu den Zwecken des A. V. gehört, und obwohl derartige^Sonderveranstaltungen dem um das musikalische Leben ginserer Stadt hochverdienten Konzertverein die Verwirklichung seiner Bestrebungen sehr erschweren muß. Da der etwaige Neber- schuß des Konzertes dem A. V. zugute kommen soll, dies aber nirgends ausdrücklich gesagt ist, so wird vielleicht mandrer dem Konzert sernblerben, der u. a. U. gern die Gelegenheit wahrgc- nommen hätte, einen Knote zu hören. Man merkt, das man Vn- spaimdieirste leisten soll und wird verstimmt. Daß unter diesen Umständen der Besuch des Knote-Abends für das musilalischc Ansehen unserer Stadt ausschlaggebend sein soll, ist deshalb eine ganz haltlose Behauptung, und selbst solckw, die ängstlich und ernstlich um den musikalischen Ruf Gießens besorgt siird, werden sich durch den geschmacklosen Hinweis auf Kräh- ivinkel und Buxtehude und durch die wenig geschmackvolle Redensart von den „Perlen, die nicht zur Schau gestellt werden sollen", in ihrem Urteil nicht beirren lassen. St. ^^a^ellc (Winderstein-Orchester' statt. Staatliche Badehäu.er « >!-■ ; geöffnet und bleiben im Herbst nach Sa»■ cl?1“c Dk-zcmber im Betrieb. Im Badehausc Konihkvrnsts werden Bader während des ganzen Jahres fitth ^irht TiLnLL0r u Zeit seine Drencins die Achtung und Liebe der ganzen Gemeinde erworben soll ram «ugeiteUt und versetzt werden. Aus eigenem An- Kreis Friedberg. * Bad-Nauheim, 27. Jan. Die G c sa mtfr ea u e n r des Bades im Jahre 1910 betrug 33 302 Kurgäste wovon 24 377 Deutsche und 8925 Ausländer waren. Bon den letzteren enttallen auf Afrika 83, Amerika 1 447, Asien 23 Australien 10 Belgien 143, Bulgarien 4, Dänemark 79, Finnland 125, Frankreich 209, Griechenland 6, Großbritannien und Irland 906 Hollaiid 354, Italien 49, Luxemburg 16, Monaco 3, Norwegen 677, Ungarn 250, Portugal 36, Rumänien 134, Autzlaud 3 949, Schweden 136, Schweiz 199, Serbien 22. Spanien £0' Türkei 16. Bäder wurden insgesamt 445 831 abgegeben triebe hat nun die Einwohnerschaft und zwar saft ohne Ausnahme ein Gesuch an Bischof Dr. Kirstein in Mainz gerichtet, worin gebeten wird, Pfarrverwalter Schnell zum ständigen Pfarrer in Nieder-Mörlen zu ernennen. Es ist seit Menschengedenken das erstemal, daß von unserer Gemeinde ein derartiges Verwendungsgesuch abgesandt wurde, und zwar, was hervorgehoben werden muß, unterschrieben von Mitgliedern aller politischen Parteien. Sobald die Ernennung des Pfarrers stattgefunden har, nndet die Einweihung unseres neuen, prächtigen Schulhauses statt. Bürgermeister Dey, der lange Zeit schwer erkrankt war, jetzt aber wieder seinen Dienst versieht, hatte den Wünsch ausgesprochen, man möge mit der Einweihung der Schule warten, bis der neue Pfarrer ernannt und er wieder gesund sei. Die Gemeinde ist diesem Wunsche auch nachgekommen, länger läßt sich die Sache aber nicht mehr hinausschieben, denn die Kinder sind in den alten Lokalitäten nicht mehr alle unterzubringe.n. Mit Eröffnung der Schule ist auch eine neue Lehrerstelle, die fünfte, geschaffen worden. Im Jahre 1875 hatte unsere Gemeinde nur einen Lehrer. m Aus der Wetterau, 27. Jan. Trotz des ziemlich langen und strengen Winters sieht man jetzt mit der Schneeschmelzc Millionen Mäuse und zwar solche, die ihren Aussehen nach keine Not gelitten haben. Die junge Suat hat in manchen Gemarkungen schon so stark gelitten, daß teilweise umgepflügt werden, muß, teilweise sieht man überhaupt keine Aussaat, denn alles,ist aufgefrcsscn worden. Wenn nicht jetzt schon bald Massenvergiftungen vorgcuommen werden, bekommen wir in diesen! Jahre wieder eine Mäuseplage, wie sie noch nicht dagewesen sein dürste. — Eine heftige Seuche muß seit Herbst unter dem Has ende stände geherrscht haben, denn überall, wo man eben durch Feld und Wald kommt, sieht man verendete Hasen liegen. Die Jäger schreiben die Ursache dieser Seuche den vorjährigen Mäusevergiftungen zu. Gut überwintert haben Rebhühner und Fasane n. Solch starke Ketten von Rebhühnern und Scharen Fasanen sind seit Jahren nicht mehr gesehen worden, trotz der Massenjagden, die den ganzen Winter über stattfanden. — Durch das starke _ Faulen der Kartoffeln sind die Kartoffelpreise bedeutend gestiegen. Es werden überall jetzt schon 8—8.50 Mark für den Doppelzentner gezahlt gegen 4.50—5 Mark int Herbst. Verbunden jnit den teuren Kartoffelpreisen ist ein starker Rückgang der Schweinepreise eingetreten, jedermann schlachtet oder veräußert die überschüssigen Bestände. Die Händler bezahlen jetzt nur 48—52 Pfg. gegen 68—75 Pfg. für Lebendgewicht im vergangenen Jahr. Tie Folgen des starken Preisrückganges werden leider im nächsten Herbst wieder in das Gegenteil umschlagen. dem ganz Fernstehenden eine Ahnung davon aufgegangen kein dürfte, was für fein Ereignis Montag abend unserer Stadt bcoor. steht. Die Ausführungen in der Freitagnnmmcr entwickeln aber doch einen recht merkwürdigen Gedankengang. Demgegenüber möchte ich bemerken, daß Künstler sich untereinander über ihre Erfylge oder ihre Aufnahme in den einzelnen »Städten niemals auszusprechen pflegen; nehmen wir an, aus dem sehr menschlichen Gefühl heraus, sich nicht selbst herabzusetzen. Denn ein solches Eingeständnis läge doch Jin dem Bekenntnis, daß. ein Konzert schlecht besucht war, daß eben auch der große Name nicht zog! Die Tatsache, daß in einer Stadt nicht viel Musikverständnis ist, wird hauptsächlich in den Konzertagenturen erörtert, und diese rechnen damit bei Aufstellung ganzer Künftler- tourneen. Andererseits wird von allen Künstlern, auch denen ersten Ranges, immer das Bestehen von Konzertvereinen, besonders in 'Heineren Städten, in Betracht gezogen: sie sind sich darüber Har, daß neben acht bis zehn Abonnementskonzerten für Privat künstlerkonzerte kein Raum ist. Deshalb sinkt eine solche Stadt durchaus nicht auf das Niveau von Krähwinkel herab; sondern die ersten Künstler wissen eben auch die lokalen Verhältnisse richtig einzuschätzen und bekunden diesen ihren gerechten Sinn dadurch, daß sic sich gern durch die Konzertvereine selbst in kleinere Städte holen lassen. So braucht also auch GMen z-ve- Wimmerst ^Avrilzu^ LS'm.=W. m QM kleltr.M, verlM-Z-7 Sä H eu chelhci m , 28. Jan. Am 4. Febrnär hält.der Stenographenverein Gabclsberger sein Winterver- gnügcu im „Treppchen'' ab. Nach den Vorarbeiten und dem reichhaltigen Programm zu urteilen, verspricht die Feier einen schönen Verlauf ,zu nehmen. — Ein schweres Unglück hat dieser Tage eine hiesige Witwe betroffen. Als sic am Morgen in den Stall kant, fand sie ihre br,ei Ziegen tot auf. Dey dicht mit Rauch ungefüllte Stall und das verkohlte Stroh ließen ersehen, daß Feuer .entstanden roar. Die Ursache konnte bis letzt noch nicht festgestellt werden. Doch vermutet man, daß ein Handwerksbursche, der noch spät cm Abend bettelte, in dein Stall Unterkunft suchte und durch das Anzünden einer Pfeife oder Zigarre den Brand verursachte. = Lollar, 27. Jan Das Ehrenzeichen für Mitglreder f reim. Feuerwehren wurde durch Entschließung des Großherzogs folgenden Mitgliedern der hiesigen freito. Feuerwehr verliehen: I. Rau, I. Körner, L. Besier,ZG. Rechts, O. Mittel, L. Seipp VII., L. Wisse- .eug, C. Deibel. Unsere . -7r 35jähriges Bestehen zuruttblitten und noch mancher pfttchtgetreue Mitbegründer ist noch im Dienste der guten Sache. — Das Winter- fcft des Radfahrervereins 1895 vertief in schönster Tatsache beschäftigen, doch immer fragen, ob die Sache nicht ein Häkchen hatte — und das Häkchen dürfte in diesem s doch der Alldeutsche Verband sein! Kiwtes anerkannte Kün_____ schäft wird weder durch den Besuch noch durch den Nichtbesuch Die nach- Apryfp »ind am Sonntag dem 39. Jan. stehenden Aül £lü von 12 Uhr mittag* bis 12 Lhr nachts nur fur dringende Fälle sicher anzutreffen: D 28/ I>r. Schäffer, Plockstrasse 9. - Dr. Stnhl, Selterswetr 79a Der Streit Soxhlet-Wagner. Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Darmstadt: Die Staatsanwaltschaft beschloß gegen den Geh Hof rat Pros. S o x l e th - M ü il ch e u wegen Beleidigung des Geheimerats Wagner-Darmstadt Anklage zu erheben. Aus Stadt und Land. Gießen, 28. Januar 1911. ** Lehrerpersonalien. Ueb ertragen wurde dem Lehrer Karl Hertel %u Selters eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kulsterbach und dem Schulamtsaspiranten Peter Weber aus Braudau die sechste Lehrer- fteffc an der evang. Schute zu Erbach i. O. Entlassen wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Climbach Karl Ale ter auf sein Nachsuchen. •• Vieheinfuhr-Verbot in Belgien. Nach einer an die hiesige Handelskammer gelangten Mitteilung des belgischen Konsuls in Mainz ist zufolge Eclasies des Ministers für Landwirtschaft und öffentliche Arbeiten zu Brüssel, datiert oom 11. d. M., die Ein- und Durchfuhr über die belgischen Grenzen zu Wasser und zu Lande bis auf Widerruf verboten für sämtliches aus Deutschland stammendes Rindvieh, Schafe, Ziegen und Schweine, da auf deutschem Gebiete die Maul- seuche festgestellt worden ist. Die direkte Durchfuhr der genannten Tiergattungen durch Belgien könnte eventuell nur auf der Eisenbahn in plombierten Wagen ohne Umladung auf belgischem Gebiet gestattet werden. •* Gießener Konzertverein. Ein ausgezeichnetes, vielseitiges und vielversprechendes Programm tst für den zweiten dieSwinterlichen Orchester abend deS Vereins vorgesehen. Ganz besondere Genugtuung aber empfindet der Verein darüber, daß cS ihm gelungen ist, als Solisten für diesen 2lbend einen so ausgezeichneten Künstler von Weltruf zu verpflichten. Hugo Heermann ist ja uns Gießenern ein alter lieber Bekannter, den wir so ungern lange vermißten. Nun hat ihn uns Amerika wiedergegeben und er ist zu uns zurüttgekehrt gunz der alte vornehme Künstler, der bei seinen Darbietungen stets mit voller Seele bei dem Werke ist, dem er seine seltene reife Kunst widmet. Daß der Verein sich ferner durch die treffliche Frankfu.rtpr Palmengarten- Sinfoniekapelle in der Lage sieht, die Soli des berühmten Gastes durchaus mit der Originalorchesterbegleitung zu Gehör zu bringen, legt erneutes Zeugnis für das gediegene, rein künstlerische Streben und den unbedingt idealistischen Geist der Vereinsleitung ab. Landkreis Giesten. tiefen allgemeine Bewunderung hervor. - Burkhardsfelden, 27. Jan. Heute, am Geburtstage unseres >daisers, wurde den hiesigen sechs Veteranen der von dem Gemeinderat bewilligte lebensläna- liche Ehrensoll) von jährlich 5 Mk. zum erstenmal ausgezahlt. Obgleich diese Ehrengabe nur gering ist, so ist sw doch von unseren Veteranen recht dankbar anerkannt worden. r. H u n g e n, 27. Jan. In Utphe hat sich letzte Nacht der 20 Jahre alte Stcmhauer Wilh. Schneider, der hier in Arbeit stand, erschossen. Er begab sich zu diesem Zweck auf den Friedhof und führte die Tat in dec Nähe eines Grabsteines aus, den 'er als Gesellenstück angefertigt hatte. Schwermut soll die Ursache der Tat sein, da Schneider sich freiwillig zum Militär gemeldet hatte und nicht angenommen worden war. weist arm und finden afe Handwerker, Lastträger, Klein- kvuslsute und Diener ihren Lebensunterhalt. Erwähnenswert ist, daß Sana ein großes städtisches Krankenhaus, in dessen Frauenabteilung der Dienst durch jüdische Krankenpflegerinnen versehen wird, und eine Apotheke besitzt; ferner eine amtliche Zeitung, die einmal wöchentlich in arabischer Und türkischer Sprache erscheint. In Sana fällt eine große äußere Ruhe auf, und nach Sonnenuntergang ist das Leben auf den Straßen völlig erloschen. Das Militär darf sie dann überhaupt nicht mehr betreten. Konstantinopel, 27. Jair. Nach einer Depesche Hodeida ttom 25. Januar waren die Verbindungen zwischen Hodcida, San Toaz und Assyr sowie mit Konstantinopel nicht unterbrochen. In Hodcida sind zwei Kanonenboote cingettoffen, von denen eines nad) Konsunda abgegangen ist. ?nq?nmi?t"f echteNadlauer'schcHübner Berlin w s S'L,;? 3' JZuF cd’f aus der .Kronen Apotheke. Merlin " . S. r evot tn der, menten Avocheken und Drogerien (sl*/ Börsen-Wochenbericht. — Frankfurt a. M., 27. Jan. Tie Börse ist aus ihrer Zurückhaltung nicht herausgctreten.. Obwohl man mit der Ultimoregulierung beschäftigt war, wurde der Verkehr nicht lebhafter, das Geschäft vollzog sich im wesentlicher innerhalb der Spekulation, da das Privatpublikum! geringe Unternehmungslust zeigte und mir einzelnen bevorzugten Werten seine Aufmerksamkeit schenkte. Für diese Zurückhaltung bestehen die bisherigen Gründe fort. Tie unklaren amerikanischen Börsen- und Jndustrieverhältnisse, die bei der Erneuerung der heimischen Montanv-erbände zu erwartenden Schwierigkeiten, sowie die Unsicherheit inbczug auf die Geldverhältnisse namentlich im Hinblick auf die Versteifung des Londoner Geldmarktes, habeü das Geschäft stark beeinträchtigt. Eine gewisse Ueberraschung bot die in dieser Woche erfolgte Diskontermäßigung der Bank v o n E n g l a n d um 1/2 Prozent auf 4 Prozent, nachdem der Börse bereits zweimal eine Enträuschung durch das Festhalten der Bank am^Satzc von 4Ü. Prozent bereitet worden war und der offene Londoner Geldmarkt von seiner Anspannung nichts verloren hat. Für den. Stimmungswechsel in der Bankleitung wurden die mannigfachsten Vcrmuttingen angestellt, wie z. B. die, daß der Ausschlag für Die Diskontermäßigung von den in der Banklcitung vertretenen, Finanzkräftcn gegeben worden sei, die an der Ausgabe neuer Wertpapiere Interesse haben und Dafür gutes Wetter wünschten, während doch als ein Hauptgrund des bisherigen Feschaltens der englischen Bank an ihrem Satze die Abwehr gegen das Eindringen amerikanischer Werte in den englischen Markt gegolten hatte. Die Börse beschäftigte sich naturgemäß, mit der Frage, wie sich nunmehr die R e ichs b an k verhalten werde. In den leitenden Kreisen herrschen noch geteilte Meinungen über die Zweckmäßigkeit einer Herabsetzung. Jedenfalls dürste darüber in der Zentralausschuß,^ sitzung eine lebhaftere Erörterung entstehen. Die Ungewißheit wirkte hemmend auf die Unternehmungslust, immerhin fand die Spetulation Gelegenheit zur Betättgung auf einzelnen Gebieten und zwar in erster Reihe auf dem Markt von Trausportanstalten, von denen die im freien Verkehr gehandelten Canada- Pacific und Warschau-Wiener im Vordergründe des Interesses standen. Während erstere ihren Kursstand erhöhten, schwächten sich letztere ab, da die Tividendenhoffnungen herabgeschraubt wurden und zwar von 12 Prozent auf höchstens 10 Prozent. Schan- tungbahn-Akticn hatten unter den Pestnachrichten aus China zu lciDen. Italienische Mcridionalbahn wurden vom Heimatlande stärker gekauft, angeblich soll eine teilweise Rückzahlung auf das Aktienkapital in Aussicht stechen, lieber Schis f a h r t s a k c i e n verlautete von günstigen Betriebsergebnissen und der Aussicht auf Beilegung der Schwierig testen, mit Kanada und Den Vereinigten Staaten. Bemerkenswert >var auch die Befestigung der M 0 n - tanWerte, die in den Eisenmarktberichten aus Amerika eine Stütze sanden, wo eilte Hebung des Beschäftigungsgrades mit dem Frühjahr erwartet wird. Andere Industrie Papiere blieben vernachlässigt und erfuhren zum Teil kleinere Einbußen. Ebenso trat Der B a nkcnm ar kt nach Belebung wieder in Den Hintergrund. Das gleiche Schicksal teilten heimische An tagewerte, von Denen das Interesse durch dic Ausgabe neuer durch Gewinnchancen mehr anreizender ausländischer Anleihen abgelcnkt wurde. Ultimogeld 4i 1 Prozent, Privatdislonto 39/i6 Prozent. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, 27. Jan. >ttt den letzten Wochen hat Ihre Zeitung uns hinreichend mit Nachrichten über Den Knote-NiemanmAbend versorgt; wir sind über die künstlerischen Leistungen der beiden Herreü aus allen mögltchen Bespreck-nngen orientiert worden, so daß selbst Märkte. Gießen, 28. Jan. Marktbericht. Auf heutigem Wochen- markte kostete: Butter pr. Pfd. 0,90—1.00 Alk., Hühnereier 1 St 10—11 Pfg., Enteneier 1 Stück 0 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Kasematte pr. St. 5-6 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Mü. .intimer pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk Enten pr. St. 1,80-2,20 Alk., Ganse das Pfd. 75-80 Pfg., Ochsen- Se,J« Ä Är-84“-2, W' . Rindfleisch pr. Psimd 84-88 Pfg,. Kuhflelfch 70 Psg., Schmemefleifch pr. Psturd 80—96 Pfg., Kalb- fletsch pr. Pfd. 84-88 Pfg. Hannnelfleisch vr. Pfd. 60-84 Psg.. Kartosteln pr. 100 Kg. 7.o0 bis 8.00 Alk., Weißkraut das Stück 20 b's 30 Plg., Zwiebeln per Ztr. 8,00—10,00 Alk., Alilch das Ltter 20 Psg., Birnen per Pfd. 15-20 Alk., ^lernet Der Ufr 10 bis 15 Mk., -Hüffe 100 Stück 50-60 Pfq., per 3tr 0-00 8lt Bohnen per Pid. 00-00 Psg. Alarktzeit von 8—2 Uhr. kc. Frankfurt a. M 27. Jan. Heu- und St roh markt. Angefahren waren 10^ Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man "Otlerte. Heu 3,lu—c,,;>0 Mk., Stroh (Äorn(ang[troli) 0,00 bis 0,00 Atk., Wtrrstroh 0,00-0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft flott. ~ie Ztlfuhren waren aus Oberhessen und Dem Kreise uanau. f Roönstra Modem ö-Z'-mne' mit Balkon u. Zuv- < zInfWohn. Hf 'MöslräftHl. aeräum. o-Zim -Wobn 2 MnsZim., G-me- fonitig. Zubebor Jttw luOT,,“&crtto iSI In beit Lage iss rcll0v.<>8ini^Wobn.- - mit Zubeb., Balkon Bleichpl u- Qartenanl Bedingungen zu veru dlab, Letbgesterner Ä2 Lcköne ö-Zt^B t Ltock nebst Zubebö 1. Avril ob. iväier zu Schillersttahe st, Eck« Zstl Schöne 5-Ziunne mit Bad. Balkon, ®i Licht zum 1. Avril ;u Näheres Siepbansb 501! Neubau an der 3 Zubehör per sofort zu vetmieten. Näheres Friedrichs l‘7l Lerietzungshalb^ Wohnung, 5 Zimm Badeemrichtuna, Ble Trockenboden per 1. auch svät. an ruh. Leu Nah. Auskunft Kaiser W In unserem Neu iirahe smd noch 2 Par mit ie 5 Zimmern, 1. April zu vermietet Abemant Ks ö-Zim.-Vohn. mit und Tamvib., der 9 Mn, ioson zu ver Lackernntt.iLiüller.r T^ÖMidi^Ti «MMg oonö Zm äubejoi vn l.Avv R. Trünsweg A v Zunmer m. Zub ruvMirten. D'üh. tznn, Fnel 26. bis 27. Janttar = 4- 5,9 e C. 26. „ 27. , = + 4,0 -C. 181 Äfterweg 1- 4741 Vetter c A Tiit iiermieten Zu verkaufen Mietgesuche Kauf-Gesuche :Äellt»UWU verschiedenes zu öermieicn. ... (£rrl Stückrath, 06661 Iüng., ehrl. u. sieth. Haus- buriche ver sofort flcfucbt t^dgar Borrmann, Etsenhandlg. -ueBufJom ‘qOEqusiiBJqssojg *J9Ujnqo§ •pids qois-jnE^jaA ■^uqyjl’nil piEqiqoeid *HnaN n °19 •^oapqonisqOBM 'usqoo;suqv^ ‘•ziidsuajJBßizjaidBd'uaisnoiBr ‘xnB9|noJZ|OH pq*q8B 33tPI8M sau j -saSuojSiAOJd '680|0^ y. pq j0|wp0AZlB|d n uaruaß V Sie L-Z 217i Herrschaft l. 6 Zimmerivohn., KKflb 2C-. tlcvlimtr. 1, eine Treppe 6oc6. »er 1. April zu vermieten 5üi Dtoöetne 6-Zimmer-Wohnung L Etage mit Bad und Zubehör «er 1. Avril zu vermieten. Zu erfragen Nord Anlage 21 p. K771 Liebigstr. 17 I schöne 6-Zim.- Wotmung mit Beranda u. allem Zubebör per 1. Avril zu vermiet. "Ecke VnnbflrafenttT. u. Braugane »ait. 6-Zimmer-Wohnung und Bad nebit allem Zubehör zum 1 Avril zu vermieten. . al Näb. Vöberftr. 9, Wtlh. Weigel. 1 J 4-6,9 *.? Zanuar - 4(o u in das htenge Stadtorchester unt. günstigen Bedingungen eingestellt. Vorzügliche Ausbilduiig. Sin- fouiekonzcrtc und Theater, Theorie: u. aut Wunich Klavier' unterricht. Bei'3ortenntmnen kürzere Studienzeit. Anmeldung, nimmt entgegen: A. Weissleder, Kleines Logis zu vermieten. Äreuzpl. 9. 00696 2 । 1° 2 10 2 1° I (Offene Stellen FabrikgefchäfteS Lehrling [ LAden etc. | mit Wohnung per aoen i. Avril zu vermiet. Suche ver 1. Avril (0697 Lehrmädchen aus guter Familie. Schuhwarenhaus Wild.Herbert, 1. Ranges Marktplatz 2. 00516) 5 ev. 6-Zimmer-Wohnulig, I. St. mit Balkon, Lad. u. allem Zubeh. v. 1. April zu vermieten. Näheres BiSmarckstr. 40 v- Hausbursche für sosort gesucht. 724 Jacob Maternus. 0684) Sohn achtbarer Eltern, der Lust hat die Brot- u Feinbäckerei zu erlernen »u Ostern gesucht. Bäckermeister W. Fieckenstein, Walllorstrahe 31. ___________ q < <• . für das .Slontor Lehrling eines Fabrik-Geschäftes gesucht. . Selbstgeschr. Angebote unt. 504 an den Gietzener Anzeiger erb. Für das Kontor emes. hiesigen Engros-Geschäites zu Ottern ein Lehrling aus achtbarer Familie gesucht. Schrlitl. Angebote unter 663 an den Giesiener Anzeiger erbet. ^6en, 28. M nde ich voraus, datz ues Politischen Sereinj & »vird, lvic sch,- Alldeuhchen Verbal Lem im 2. Blatt tx ? .in manchem roibn ■rncr Grötzc wie ft not' Heck es da. Sind- len - Backhaus, Bur- t Lammond usiv. usu A. B. nur Tenöre al- ls. Kmzertleben unkra 'eingenommen verfolgt, „Künstler von Rus iic stellen", für den Fall :en müsse. Wem tti at, den die Veransialia Ter A. B. zcigi ex aber nicht an, daß r Würde der A. 8. ft m verwenden, so Girat staltung von Konzert» meines Wissens eiw B. gehört, und obrer das musikalische &ft in die Verwirkliche Ta der etwaige lieft imineit soll, dies oft >iel(cid)t mandft ft: 1 $tfcgenbeit reeirer merkt, w Bä Lehrling mit guter Schulbildung »er Ostern für Lederhandlung gesucht. Schristl. Angebote unter 442 an den Gießener Anzeiger erb. Bess. Kolonialwaren- u. Drogen- geschäft verb. m. Delikatessen u Weinhandlung bat eine Lehrstelle zu vergeben. St oft und LogtS ttn Hause wird gewährt. Schristl. Angebote unter 534 an den Qsießener Anzeiger erb. des Sliotc-'te »schlaggebeiid 'M , unb selbst iojdx, bi: t Ruf Gießens weil Hinweis auf ftäb* eschmackvolle eilt werden sollen", u st. mit ober ohne VnövH Wohnung v- sogleich ober 1. April anderweitig zu vermieten. . r r ( 11 Näheres Ludwigstraße 57 v. Ö-SaM mit ober ohne Wohnung WH per 1. Avril in enter Geschäftslage zn vermieten. Schristl. Angebote unter 722 an den Giehener Anzeiger erb. Optiker aut Prismen Mechaniker und Justierer aus Prismenfelditecher und militärische Jnitrumente erhalten dauernde Stellung bet hohem Akkordverdienst. Wetzlarer ovtische Werke M. Hcuioldt & Söhne Königl. Hossieferanten Wetzlar. [538 Klavier-Händler ob. Stimmer, welche reaelrn. beft.Gegend. ber- tönn.nebenb. lohn. Vertretung ein.Arttkels aus der MusikinUrumentenbr. erb. Osierten unter J. 456 an Haaienstcin L Bögler A. G., Berlin W. 8. Ihv*/1 Jung. Mann sucht Swünng alS Lehrling auf hiesigem Anwalts- burean auf sofort ober 'vater Schrift. Angebote unter 0674 an den .Giesiener Anzeiger". Silis (leuligeni ®oA». Weg. Tterbef. verk verfch. Samen-Sorten n. Etnr. Ludwig Nobrbach, früh. Ebel, Ritterg.il. Zweit. Hausbursche gesucht. Eintritt 1. Öebr. 1712 /dotel Grosiberzog von Hetzen. Sidjfr «trapc 31 ^Wohnung zu vermieten. Näheres 141 H. LannSvach, Aliceskr. 22. 98 In meinem 'Neubau «Eder- siratze 19 u. 21) sind auf 1. Avril verschiedene, neuzeitl. eingericht., mit all. Znbeh. versehene 4-Zim.- Wohnnngen äu vermieten. Näheres Eoerftrasie 19 Hth. städt. Musikdirektor. 00000000000 Lehrling mit guter Schulbildung zum L 310111 N-chf.. 546] Eisenhandlung. Für Cftrrn Junge anS ordentlicher Familie als 1610 Kellnerlehrling gesucht. Cas« Vettler, Gienen. Für das Bureau etnes hiesigen 648| In unserem Neubau Kevler- strasie sind noch2Part.-Wohnung. mit ie 5 Zimmern, Bad re. per 1. April zu vermieten. Abermann & Kling. 691 5-Zim.-Wohn. mit eleftr. Licht und Dainvsh., der Neuz. entspr. emger., iosvrt zu vermieten. Backermstr. Niüller, Bahnhosstr.52 Nord 'Anlage 1 11. «t. Wohiuing von 5 Zimmern m. all. ’.ubebör ver 1. Avril zu vermiet. Näher. Liebigstrasie 3 v. 194 '°".°che°on, * unfetet vj* i?ct enW-°t H Temn? t,rp'.nnip)er -ch d-» !iZ !° “Ubraigliit Sii, befitt uw. * W lelbfi iinbX 6W) Schöne 3-Zimmer-Wohnung au ruhige Leute zu vermieten. Diezstrane 6 p. 310) Licher Slrasie 3!t, Niansaröe, 3-Zimmer-Wohnung zuvernnelen. 3?aheres Weseritrasie 27. 06511 Atöbl. Zimmer m. sev. Eing. zu vermieten. Diezstrane 10II. kitt midl. ßimmer zu nenn. 706)__Seltersweg 8711 06711 Ntöbl. Zimmer m. Bens, an Frü bill. z. verm Goetheitr. .)0 I- An Lehrerin ober alleinstehende Dame können 1 biö 2 Zlmmer in gut. Hause abgegeben werd., ew u. Fam.-Anschl. ^c6r. Ang. u. U6!)l an den Giesi. Anz. erb. 0683] Gut mödl. Zimmer zu ver- mieten. Ebelstrane 141. 0i78] Schlafstelle, Stübch. allein, zu verm. Svnnemtrahe 3- 06931 Eins. möbl. Zimmer zu ver- inieten. Schanzenstrasie 4 III. 0677] Einfach möbl. Zimmer zu vermiet. Marktplatz 17 III. 723] Gut möbl. Ztrnmer sofort ober später zu vermieten. Bismarckstrane 16 v. tier-lettg aus guter Familie sucht (0673 W Bräuninger, Maler- und Weisibinbermelster, Lollar. Kellner-Lehrling Sohn achtbarer Eltern, sof. gesucht 624)_____Grand 6afe Uttoria. Lehrlingsgesuch. Für hiesiges Engros-Geschäfl wird zu Ostern junger Mann aus guter Familie als Lehrling oe'ncht. Schristl. Angebote unter 698 an den Giesiener Anzeiger erb. Iniolge Wegzugs bietet sich einer Dame Gelegenheit, guten jlcben-Srwerb (im Hanse) zu übernehmen: er- forderlich 500 Mk. Schrifil. Angebote unt. 684 an den Giesiener Anzeiger erb. Junger Hotter Zeichner, angehender Techniker, gesucht. 69!D Ernst Schmidt, Architekt. Wir IMeur für Maschinen-, Bade- und Heizungs-Anlagen n. München gesucht. Angebote mit Zeugnisabschriften unter 31. K. 9420 an Nudolf Mosse, München. Iss"/' IMtig. fclbititänöifl. löiiiUcr ei hohem Lahn gesucht. <650 I. Matthaei, Steinmühle bei Marburg. _____________ HscBMeHÄ in dauernde Stellung sofort gef. 729] Georg Leib u. Sohn Tüchtiger Knecht für Landwirtschcist bis zum 1. öebr. gesucht. L. Linkmann, Kunst- u. Handelsgartneret, 556]______Bad-Nauheim. Hausbursche • sofort gesucht. . p03 t «ackeret Dctbel. Kl. ruh. Familie sucht v. 1. Jul> schöne neuzeitl. einger. Wohnung, 4—5 Zimmer, Zubeh., mögt. Bad u. GartenanieiU Freie Lage Bedingung. Schr. Angeb. m. PrelS- angabe u. 0547 a. d. Giesi. Anz. erb. junges, kinderl. Ehepaar sucht 3-i-ZiMcr-Wahnilng. Schristl. Angebote mit Prelsan gäbe u. 616 an den Giesi. Anz. erb. Kinderlose Beamtenfamilie sucht zum 1. Avril d. ÖS. fchöne 4 ßimtl-Wohllunz m°Cfiertcn ’ m^^Preisangabe unter E. Q. vottlagernd Ltm- burg a. d. Labn erdeten. ,20 Besierer Arbeiter sucht Stübchen mit Bett. Schristl. Angebote unter J. H. an den Giesi. Anz. erb. 10663 - ----qaaOT) 1 ooooooooot.Wnem grau Rothschild, Bahnhofstr.6411 Ä Qt|gj j f ftUT♦ In Bahnlwfslage kleines Hau- mit zwei Läden sowie eleganter 6-Zimmer-Wohnung im 1. 2 Mans.-Zirn., Gartenantetl und fonssig. Zubehör zum 1. A-rtl zu vermieten. Albert Reubdrser. 540 Seltersweg 81 'l>art.-Wohn., 5 Zimmer m. Zub., per 1. April zu i"*rinietcn. f)!äh. Eim, Friedrichstr. 14 I. Sioonstrasie 22 zwei 5-Zirnmer - Wohnungen im I. u. II. Stock mit allem Zubehör ver 1. Avril zu vermieten. 574 West-Anlage 29, II. Et. freunbl. 5 Zim. Wohng. m. allem Zubeh., Gas. eleftr. Licht, an ruhige Leute perl. Avril. d.J.z. verm. 0682 <"*] Bleichstr. 8pt. ist zum 1. April eine sch. Whg. v. 5 Zim., m. Badez. gr. Berand. u. allemZiibeh^z.verm. Äiurtflnut! Alte schön verzierte Schränke, Tische, Sesiel, Stühle, Truhen, Stein- u. Zinn-Krüge, besonders die alten hessischen wgtW mit ftlappcn werden zu hohen Preisen angc- kauft. Angebote mit genauen Angaben unter 529 an die Ge- schäitsstelle d. Giesien. Anzeig, erb. gelr. Kleider aller 4llltaUV Art, Unif-, «trete! zu allerhöchsten Preisen. Bm Montag am Platze. .n» L°g°E °m k°unn°nn»ch°s K°nwr gesucht. Angebote unter Nr. 1 Ereten. yel-u.Farbensabr. an Haatenstcrn L Liogrer Joseph JUcuter, Hanau a. Marn- i. 634i In angenebnr.r Lage^ zwei schöne Zimmer iWodn- u. ^rolm zimmer), möbl., preiswert zu vermieten, coentl. mit vensron. Wo, sagt die GeschäftSsielle des Giesiener Anzeigers. ________ 0588] Möbliertes Zimmer zu ver- mieten. schlosigaife ßroci schön inMTZimmcr Möbl. ZiMtt ^"Neustadt 49 p. 0668 Möbl. Zim. an Frl. od. Herrn blll.^zu verm. Schützenitrahe .»v- 0650] Möbl. Zimmer zu vermiet. __Steinftratze 37 v. 0661) Schön möbl. Zimmer billig zu vermieten. Plockstraße 16. 0657] Möbl. Zimmer bill. zu vermieten. Seltersweg 81 v. l. 23] Schöne 3-Zim.-Wohnung im 3. St. per 1. Avril 1911 zu verm. Näh. Friedrichstr. 5 II a. Bahnb. § Hammstratze 27 drei Zimmer mit allem Zubehör. 1351 In beit. Lage ist eine voll«, renov. 5-Zim.-Wohn. - «eletaflc - mit Zubeh., Balkon, Badceinr., Bleichpl. u. Gartenant. unt. günst. Bedingungen zu vermieten.. Näh. Lethgesierner Weg 0 p. 312 Schöne 5-Zim-Wohnung tm 1. Stock nebst Zubehör lGas) ver 1. Avril ob. später zu vermieten. Schillersirasic 14, Ecke Nord-Anl. 314] Schöne 5-Zimmer-Wohnung mit Bab. Balkow Gas u. eleftr. Licksi zum 1. Avril zu vermieten. 9?älieres Stephanstrane 2opt. 107) Wegen Wegzug 1 grohe 4 Zimmer - Wohnung mit Man- sarbenzimmer, Zubehör u. Bleich- olatz ver 1. April 1911 Marburger Siraße 38 zu vermieten. dtähereS Atarburger Straße 66. 129] Sehr freundl. 4-Zim.-Wohn. (1 Trevve hock) ver Avril zu ver- mieten. Kaiser-Allee 26. 110 Ederftrasic 141 4-Zimmer- Wobnung per 1. Avril zu verm. f)tälieres Schillerstrane 26. 202] Schone 4-Zim.-Wohn. m. Gas, Loggia, 'Ltans.-Zim., Trockenbob, Bleichpl. per 1. Avril zu vermiet. Liebigstrasie 701. Näheres Hinterhaus 1. St. 316] Sch. 4-Zim.-Wohn.,z. 1. Avril zu verm. Näh. Schotlstrasie -1. tu । Parterre, x Räume, ver Avril LTveimietcn 'Wilhelmsirahe 3. Näheres 2. Etage. s 7 Zimmer | Sud Anlage 17. |615 Geräum. 7 - Zimmer - Wobnung mit Babezimmer rc. per 1. Avril »u verm Naber. Kontor das. M Ludwigsir.42 p. ist e ich-Wohw D 7 Zimmern u.Badezim.,Balkon, Bleichvlatz u. Gartenanteil nebit Luit. Zubeh. v. 1. '2U>nl zu verm. Nä . Ludwigftrasie 44 v. 6 Zimmer | Kaufmann, ges. Alt., kautionSf., rn. d. eins. Buchs, betr., sucht stelle als Kassier od. sonn. Bertrauens- vostew Würde sich auch nut emigen tauf. Mark a. reell. Geschäft beteiL Schristl. Angebote unter O6.j2 an den Giesiener Anzeiger erb. Jung. Mann, verf. dovv-Buchf-, m. Spracht, sucht St. als Buchb.o,. Kont. Schristl-Angeb. unt. 0<^4o an den Giesiener Anzeiger erbet. Lehrlingsstelle als Maschinenschlosser zu Ostern °ef3oh. Wilb- Ludwig Seitz, Homberg a. Ohm. ^UsFbcssms v. gr. Gute sucht sof Stellung im befs. Hause. Auf hoh. Lohn wird nicht gef. ab. Familienanfchl. erro. Näh. b.Fr. Kalbt, Sonnenstr. 1211. Ecke Asterweg und Sternstrasie schöne 4-Zimmer - Wobnung ver 1. Avril d. Ä. zu vermieten. Näheres oei Earl Stückratb, Seltersweg 38. 111 4-Zun. Wohn. i. bess. Hause m. Badezun., Gas u eleftr. Licht ver 1 Avril z- v. Zu des. v.9-12m2—5 Uhr werkt. Näh. Goetheitr. !>4 v- 8< gegen sofortige Bergütuug ver an den Giesiener Anzeiger erb. Ossern gesucht MsdchAn vom Lande nicht zwecks Schristl. Angebote unt 622 an AgssMIl Erlernung beß Haus den Giesiener Anzeiger erb. kaltes Stellung in einem hiesigen WciWhmn Son -bhiebe. '3l Sdm f Angeboie unter föl an Schrifil. Angebote unter 0646 f den 'Giesiener Anzeiger erb. an den Giesiener Anzeiger erb. 16-17-jähr. Mädchen fuchi 638] Zum 10. Februar b. F. wird I Stell, nach auow. Frau Ebristinc gegen gute Bezahlung ein zuver I Hüttenberger, gerocrb&mantgc lässiges cvang. Mädchen gesucht, I Stellenvermitller.,SelterSwegu welches in der bürgerlich 0689, Frau sucht Laiif'telle. eriaüren ist. Den Meldungen find I y]cuitaM12IIL_ SÄÄ“ SSfÄ ‘Ä Lvirvaniem— fönntc. Es w. daraus mehr Wert Ein braveS, lüngereS dbi ^^1, wie auf boh,Cobn.Cintr. fotort. Bermittl.nichi ausgeschlof J/UWUJVII Gefl.Angeb.unt725a.d.Gietz. nicht über 18 Jahre, zur Smtze I 9111f jed.Angeb. w. geantwort. ber Hausfrau gesucht, roeldieö r ult1-------------- — —— hat sich im Maschinenschreiben auszubilben,- Waise beoorzugi, Äielbungen unb persönliche Vorstellung Asterweg 56 frinten). 1 - Umgäbe der Oekonornie 0613, Für ein kleines Kranken' verkaufe ich meine zwei 5 unb oäuschen ein tüchtiges Mädchen, Jahre alte taann!cM?lu6laetl“6 Oldenburg" Pscrdc Nah.AuSkunft ttaifer-Allce44. 180 cm ßro^( flotte Gänger, mit Mädch-n b.hob.Lohn gef. Sophie aller Garanüe. Okarben lStat. JJlUUÖ|Cn^ülicr,neivevboinai3ige Fauerbach), Burgslrasie.______ta» Stellenvermittlung. Neuiiabt 50. j^öncr reinrassiger 608 Tücht. Mädchen p.lv. Febr. ISimmcntol ZUWM 647] Tüchtiges'Zilnuicrniädciicii verkaufen bei (694 Auiii 1. Febr. geiudjt, 1 Kuchen-10 madchcn sofort. 1647 Christian Reuter II., i Wieicck, Alt-Biisecker Str. 4. , I flanaricnbiibiic von 6 Mark an 6891 Gesucht zum lo. Febr. solides, höher zu verk. Stamm steihigeS öräm. mit gold. u. silb. Medaillen Mädchen 3ung., brau., roiHig. Möd-eii ! Xragfrafb l'ncucr 'Metzgerwagen, banbfuim sichere zu. 1690 ganz leidit lo bis 20 3,t^raßtraft 'Näh. Schauzcnftrasie 22 v Aug. Führer Ein ordentlich. ^Milmadchen Neuenweg »4. E (am liebsten vom Lande) gesucht. «i70> Einige 100 Meter Roien- Lehrmädchen WMSWlSLLSLM w Krenz Stern s MAGGI Bouillon-Würfel 5 b zeichnen sich durch feinen, natürlichen Fleischbrühgeschmack ■ 5 Nur echt mit dem Namen maggi aus und werden wie hausgemachte Fleischbrühe verwendet ® ------- ----- D *n r» rs n zu Bouillon-Suppen, Saucen, Gemüsen usw. und der Schutzmarke Kreuzstern I ■M Vleichitraire 29 I. 0560) in Hessen. D23/1 M 21jz Uhr in Steinbach statt. 0670 grosser Saison Aur Unser nächster [v«/i Stein. 718 (B28/1 Stanr Biograph Giessen Plockstrasse 12 Ule Reparaloren gut wi billig Wllhalltt Pqml Schahmachermeister, lliaüllll idlU, rVslltorstrasse 18p. ■ 728 l Sasel für Lebensmittel a”/i vorgeführt. Bnhnhofstransf 8. 0680 LllhMiniiiißl'ieGrcheii-Liiiiieii-Gleßeii 719 0626 00692 Gerichtsvollzieher. TnwE&ipiiaitör I Mein System macht Ihr Leiden unsichtbar. 1 'f stets frisch gebrannten Grau- und Weisstückkaik. Anlieferung ans Wunsch durch eigenes Fuhrwerk. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabetha Größer geb. Döll. Steinbach, Münster, Biebrich, Rödelheim, den 27. Januar 1911. Die Beerdigung findet Montag nachmittag Inhaber: Carl Haas jr., Gießen empfiehlt: Der Bürgermeister: S ch o m b e r. Hassia Schro mühlen für Schrot und Mehl. In allen Teilen der Erde verbreitet. „Hassia Drillmaschinen hervorraffend bewährtes Fabrikat, gleichmässigste Aussaat. Unterrichts-Kursus für Damen und Herren beginnt Dienstag den 31. Januar, abends 9 Uhr, im Vereins lokal „Schipkavaß", Bahnhofstraße 7. Honorar Mk. 6.—. Dauer 14 Abende. Anmeldungen erbeten an Elektrizitätswerks- buchhalter ft. Reitz, '.fieustadt 4 Der Vorstand des Stenographen Vereins Stolzc-Lchrcp, Gicficn. Stolze-Schrey. Leichte Erlernbarkeit. Gute prak tische Verwertung. 1910: 112000 Unterrichtete. Wrbtin öflö Borjiioliifit utiit Progtsimii. NB. Nur am Samstag beginnt die Vorstellung um 6 Uhr, an allen anderen Tagen wie immer um 3 Uhr Konkursverfahren. Das Konkursverfahren über den Nachlaß des am 8. Juli 1904 zu Gießen verstorbenen Sattlermeisters Ludwig Kühne wird nach erfolgter Abhaltung des Schlußtermins und Vor- nahtne der Schlußverteilung aufgehoben. b,s Gießen, den 14. Jan. 1911'. Grobherzogliches Amtsgericht. Steppdecken von den einfachsten bis ZU den feinsten, werd, prompt utigefertige sowie alte aufgearbeitet. UNd _ Acker e su 50 Prozent reduziert im Preise Das berühmte Kreuznacher Grahambrot sowie Kölner Schwarzbrot DienStag und Freitag frisch in allen Filialen des Rhein. Kaufhaus ** Waldbesi 5r, 2 des Regieruu. Jen hessischen K )?n Beiträge zu bei Mtlicht. Diese 1 icssischer Gemeinde :o sind z. B. in § Hingen angegeben ' ??ssungen 1790,7 ha iberstadt 784,0 ha, ( "ioß-Umftadt.755 1 l-rrtheim 1092,ß ha, :n 809,5 ha; auße 21 Gemeinden noch jdje zwischen 500 i Adfläche von 250- A mit 1782,2 ha Holzverfteigerung. Dienstag den 31. Januar 1911, vormittags 9^ Uhr anfangend, soll im Rödger Gemeindewald nachstehendes Holz versteigert werden. F i ch t e n st a m m h o l z: 135 Stämme von 12—29 Ctm Durchmesser — 39,2 Fstm. Kiefern stamm Holz: 127 Stämme von 12—28 Ctm. Durchmesser = 25,97 Fstm. Brennholz: 9 Rm. Kiefern- und Fichtenkuüppel, 18 Rm .Kiefern- und Fichtenstöcke, 900 Buchenwellen, 1120 Nadelwellen. Tie Zusammenkunft ist auf der Anlage. Nödgen, den 28. Januar 1911. Großherzogliche Bürgermeisterei Rödgen. Mizinlil - Slntnicifit wohlschmeckender süßer Rotwein hervorragendes Stärkungsmittel bet Blutarmut, Bleichsucht unk Magenleiden für Erwachsene und für Kinder, empfiehlt die V, Fla sche zu Mk. 1.— 713 (Heorg Wallenfels Marktplatz 21. Fernsprech-Nr. 46 gegenüber der Engel-Apotheke. Mitglied des Rabattsparvereins. Gitßeil-Klöfdolf-Rchheiiii-Bjeber-Ssheil' solms-Glüheiibluh-Bikiitiiflipf-Batteiibcrg. -in-r^sp?-chüng°°Üf °OrftCl,enben ^roic,te8 w-rd-n zu Mittwoch, I.Febvuar, nachmittags ^3 Uhr Saal von Will). Bender in Rodheim a. d. Bieber höflichst etngelaben rcc()t zahlreiches Erscheinen wird dringend geveren._______ Das Komitee. früher M. 35 28 18 y Aß jetzt M. 22.50 18.50 10.50 Loli Kostümröcke in schwarzen, creme, blauen u. englischen Stoffen früh. M. 20 15.50 10.50 8.75 1 Iß jetzt M. 12.50 9.50 6.90 4.75 1.411 Blouson in Spitze, Wolle und Flanell früh. M. 12.50 8.50 6.50 4.50 1 0* jetzt M. 8.50 5.90 3.75 2.75 1.0 Kiichei'-IMis Heute abend 9 Uhr entschlief sanft nach langen schweren Leiden mein guter Mann, unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel der Orgelbauer Louis Größer im 34. Lebensjahre. Hier liegt der unbestritteneVorteil VOR Soennecken« Dauerkontenbuch Die Blätter haben Schlitz» a. geschlossene Lochung! Diese Anordnung gewährt leichteste Handhabung verbunden mit höchster Festigkeit und Sicherheit der Bindung. Kein Mechanismus, daher unbegrenzte Solidität Prospekte und Vorführung kostenlos durch Erost Halses1 Geschäftsbücher D’/t Schreibmaschinen f'r-eihank. Heute: Ochsenflcisch ßß Vfg. (B58/1 Versteigerung. Montag, den 30. ds. Mts. uachm. 2'/- Uhr sollen dahier ^Jalltorstr. 6 Darimt. Haus» 1 Musikautomat, 2 Stöcke m. Horn- tcilen, 1 Schrank mit Glasaussatz, 1 Ladeneinrichtung, 5 Ueberzieher, Spitzen u. Besatzartikel. IFahrrad, 2Nollwagenu.lOekouomiewagen, Sattlerwaren und Haus- und Küchengeräte aller Art versteigert werden. Gießen, 28. Januar 1911. Seipel JB iilNr ” i ks b*Jf -°° un< feuS: >ankreich 9ebedt ;0 fM0 , t Ock-Ig «“(60 „„ ,| 500 Rmd-- “ 400 SRiiM uni,60 ,0 300 6<5®f'"e, 300 *li6d werben- ' $Oju [ommen «ugSburg, M ®*g, Zochenkontingente Wen zckmmen, V balligen Schlachte i:f(e Genehmigung I vermag nur ei :nb tatsächlich ist am Itring gewesen. Es 'inlingente der genar jcivilligten Mengen ; Neueste Hackmaschinen. A. «3. Tröster Butzbach. Jahresproduktion: ■■■■ ca. 4000 Maschinen. —— . Grösste Fabrik landw. Maschinen | - ita Die J erscheinen fragt6 m nur moderne Sachen von dieser Saison. Posten Paletots früh. M. 18 15 12 7.50 I Rß jetzt M. 11.90 9.50 7.90 4.90 Kostüme früher M. 35 28 18.50 7 XA jetzt M. 22.50 14.50 12.90 I .dV Abendniiiutel und 66 Spezialbräu des Bürgerliclien Branhaiisss in München. — Jntak lieginnl am I. Februar. Statt Karten. Marie ScherfF Karl Vogt Verlobte Lieh, Januar 1911. Bullender kauf. ^Die Gemeinde will einen fetten Bullen verkaufen, und können Offerten hierüber bis zum Montag den 30. Januar Nachmittags 4 Uhr pro Ctr. Lebendgewicht nur hiesiger Bürgermeisterei abgegeben werden, wo alsdann die Eröffnung stattfindet. Zu gleicher Zett beabsichtigt die Gemeinde einen jungen sprung- fähigen Vogelsberger Bullen zu kaufen, und können fidj etwaige Verkäufer aus hiesiger Bürgermeisterei melden. Wieseck, den 27. Januar 1911. Aufgebote: : jMilbe Wieimeyn, N. WMet F- ~ WB Mmgarete ^uMMer, mit A FriWi ^gcant in tzjcs so-aim Sofob h whmmn m Sersr Ä«in Ni ms As thr5M. mit ff ®Mh Uhr Kleine Preise Kleine Preise UnterMitwirkung der Kapelle des htes. Ins.-Regt. „Kaiser Wilhelm" Nr. 116 DieFörster-Christel Operette in 3 Akt. von G. Jarno. Ende 6 Uhr. Abends 7-/. Uhr Gew. Preise Gew. Preise Glaube und Heimat Tragödie ein. Volkes v. Schönherr. Ende gegen 10 Uhr. (a88/1 Nie. - 22m M ^ier eine xictn »a*.’ 93«4rt, lilerligiimi feiner ttelim naeb M Spezialität: Beschuhung für Fussleidende jeglicher Art. Plattfusseinlagen werden genau 8^ der Fusswölbung entsprechend angefertigt d. billigst berechn et Wl3rSv Hühnerangenringe,Ballen 'S O u. Fersenschützer, d.r.g.m Privat- Tanz - Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit Karl Schmidt, Tanzlehrer Wetzsteingasse 31 (427 Das Orig.-Bayer. Bauern-Theater Direkt.: G. Renner aus Sdilierse? spielt Sonntag abend 8 Uhr im Gattlios z. Schwanen in Lollar Zur Aufführung kommt d. beliebte Bauernposse „Der Nothelfer" Eigene Musik. Im ersten Akt «chuhplattlcrtanz. Im 2. Akt Fignrcntanz. (0695 7^3?