montag, 21. zevruar 19p W Jahrgang Erstes Blatt b»; GietzenerAn«iger Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. i« ftstl Sxaiut nungen ber tonangebenden rcpublikanischoit Blätter über bi/n, in einer Krise ein Portefeuille 511 ergattern, unb die Sage. ' bfercn Machenschaften nur einen Horizont Haben, ber nicht chveiM SM nbeitv Wfc L« elembciter m tuet.'» * «i ® ,, 62 Set« 68 etc., Luft Auswahl dlung, her Trennnng und dem Minister der Zuerteilung her Kirchengüter zu verweigern Man kann sich unter solchen Verhältnissen fragen, ob die aus den Wahlen von 1910 hervoraegangene Sammer nicht unrettbar von Beginn ihm liitigfat" an durch die ekelhaften Intrigen von Gruppen und Untergruppen der Ohnmacht eisgegeben ist, von Gruppen, deren.Führer nur einen einzigen Ehrgeiz tennen, nämlich Tod feiner Tockner Tom, die zu dieser Zeil starb, hatte Svrel-- Hagen aujS tiefste erschüttert: damals zog er sich auch eine Erkaltung zu, die iräter durch eine Lunqsnenlzündung lomvliziert wurde Tie Beisetzung findet voraussichtlich am Dienstag statt, ihr soll eine Trauerieier im Hause Zpielhagens voronqeheii Wahrscheittlich werden sich auch die siäbliscknui Kollegien von Berlin und Ebarlottenburg au den Trauerieierlichleiten beteiligen, ebenso Vertreter von Magdeburg, her Geburtsstadt Spielhagens, di- ihn gelegentlich seittes SO. Geburtstages dttrch eine Gedenktafel an seinem Paterhause geehrt hat. chnker Dilhelr Dtt [, AusjW von Mdrich Spielhagenr Leben und werk. Mit Friedrich Spielbagen, der am Samstag früh in Ebar- lottenburg int Alter von 82 Jahren gestorben ist, hat etn Dichter vollendet, der jahrzehntelang nicht nur der gelesenste, sonderni aurf) der gefeiertste Schriftsteller Deutschlands war. Ursprungs lich zum Mediziner bestimmt, liest er sich in Bonn als Jurist einschreiben, ging bald zur Philologie über imb wurde nach einem mistlungeneu Versuch als Schausvieler Lehrer in Leipzig, feit 1860—62 Feuilletonredaktcur der Zeitung Mr Norddeutsch- land, 1878—81 von Westerrnanns Monatsheften Von feinen Werken ist kürzlich eine schone Auswahl seiner besten Werke tm Verlag von L. Staacktnamt in Leipzig erschienen Der Drang nach Freiheit war es, ,,itach der Freiheit, und) auszuleben, iebe Kraft, die ich in mir fühlte, Jviehm und wirken zu lassen bis an ihre Grenze," der früh das Streben in ihm er weckte, sein Lebensichich'al in die Hand zu bekommen und be wustt über seinem eigenen Sein wie über dem Treiben der Welt zu stehen. So ist beim sein eigentliches Erstlingswerk, der Roman „Problematische Naturen", eine großartige Selbstbefreiung, eine ..achtbändige Beichte", in der die langaufgesveichert Last von Erfahrungen und Erinnerungen eine erste Dor läufige Objektivierung gewann Aus der Gegenwart, aus dem lyetRcn Kampf des Tages ist seine Kunst, geboren. Nur Ereignisse, die er selbst erlebt oder mit denen er sich wenigstens durch persönlichste Bande nahe verknüpft fühlte, hat er dargestellt. Dasjenige feiner Werke, das zeitlich am weitesten zurückliegt, der JRoman „Noblesse oblige" spielt in den Befreiungskriegen: er ist gleichsam her Anstatt für das in farbenreichen Szenen gemalte Bild einer Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts, wie es sich in der langen Reihe seiner andern Werke entfaltet. Freilich ist cs nicht nur des Menschenlebens vielgestaltiger Reichtum, der Svielhagen^zum Fabulieren unb Dichten antreibt: e, will nicht nur ein Stück von. Natur in feiner Phantasie wiederspiegeln, sondern er will eine bestimmte Weltanschauung »um Ausdruck bringen Es ist die Ideenwelt des Liberalismus, die in Spiellmgens Romanen ihren stärksten dichterischen Aus druck gesunden bat. Der heilige Glaube an die Entwicklung und den Fortschritt der Menschheit, an Befreiung und Freiheit von allen Hemmnissen einer politischen und moralischen Rückständigkeit, die Hoffnung auf ein drittes Reich der Liebe, da Menschen nach Gottes Ebenbild in ewiger Eintracht und Freude leben werden, das find die Grundgedanken, die immer wieder aus den Reden und Predigten seiner Helden berpprtrefrn. Bezug»vrel». monatlich 75'1^.,merttf- lährlich ML. 220; durch Abbole- il Zweigstellen monatlich to Pf.: durch diePost Mk.L. — viertel- sährl. ausfaK Bestellq. .-)CiIeuprci5: lokal löPs-, aieSroärtö 20 Pfennia. d ijcircöarteur: A Goetz. Verankworttich für den volitischcn Teil: August Goetz; für .Feinste- lon", .Vermischtes' und Paris, 25. Febr. Neber den gestrigen K o b in e lt5- rat wird noch gemeldet: die Beamten des politischen Bu reaus des Ministeriums des Innern waren nach einer ge nauen Prüfung der Abstimmungsliste her geftrigen Mainnvr^ sipung zu dem Ergebnis gekommen, dah-dieWeiterung in der Vertrauensfrage eine rein republikanische Mehrheit von ?fi Stimmen erhalten habe hierüber entspann sich unter bett Ministern eine lange Erörterung. Mehrere Mitglieder des Kabinetts, darunter der Minister des Aeußern Pichon, und der Jufttzminister Girard erklärten, es scheine ihnen schwer, bar. die Minister unter den gegebenen Umständen noch am Ruder bleiben könnten, andere dagegen hoben hervor, daß das Kabinett die Mehrheit der Stimmen der Republilancr auf sich vereinigt habe. Diese, sowie das taub würden es schwer begreifen, bah Briaub, der Urheber des Trennungsgesetzes, sich stach Interpellation über die uongrcgationsgefetze zurück,ziehen tönnte. »9iad) einer amt« lichen Zusammenstellung besteht die Regierungsmehrheit von 2's stimmen aus 57 Mitgliedern dec demotratischen Linken, links Radikalen, 10 sozialistisch Radikalen, 12 sozialistisch Republikanern, 65 Proaressisten, elf Unabhängigen und elf Mitgliedern der katholischen Action Liberale, sowie den neun Stimmen der Minister und Unterstaatssekretäre. Die 212 Stimmen der Opposition setzen sich aus 40 links Radi laten, zwei Mitgliedern der demokratisckien Linken, 91 sozia listisch Radikalen, 19 sozialistisch Republikanern, 72 geeinigte -Sozialisten, ein Progressisl, 17 Mitgliedern der Rechten und der Action Liberale zusammen. Bei der dem Minister- rat vorgelegten Zusammenstellung waren lediglich die der demokratischen unb der radikalen Linken, den sozialistisch Radilalen und den sozialistisch Republikanern angehörige Stimmen als rein republikanisch gezählt worden. Ministerpräsident Br taub empfing zahlreiche Parlamentarier, die ihm ihr Bedauern über den gefaxten Ent schluß ausdrückten. In voller Würdigung der Anschauungen, Die für das Verhalten Briands maßgebend gewesen seien, erkannten sie an, das; die parlamentarische Lage n it h a l t b a r geworden sei. Man habe im Palais Bourbon Die sranMsche Ministertrisir. _ Von unserm Pariser Mitarbeiter wird uns geschrieben : Die Stellung des Kabinetts Briand war seit geraumer Zeit trotz der überwältigenden Mehrheiten, die es bei allen Abstimmungen auf sich zu vereinigen wußte, nicht sehr be ha glich. Dem oft charakterisierten Treiben der Nörgler war es gelungen, einen Teil der sozialistisch-radikalen Gruppe schwankend zu machen, besonders durch den unans- hörlich wiederholten Hinweis auf die Beschlüsse des Partei tages von Rouen, der eine antiklerikale Kampfpolitik verlangt hätte. Die Briandsche Beschwichtigung wurde als Schwäche, wenn nicht gar als Entgegenkommen den Reak tionären gegenüber glaubhaft gemacht. Dazu kamen tu letzter Zeit noch Verstimmungen über die heftigen Zeitungs- beschwerden hinsichtlich der Verschleppung der Parlamentär rischen Arbeiten, dte man, wenn auch nur mit erzwungener Logik auch auf Rechnung der Regierung zu stellen suchte. Von diesen Gesichtspunkten aus muß man dem Verlauf der Kammersitzung vom Freitag beurteilen, in der die Interpellationen der Sozialistisch-Radikalen Paul Mem nier und Malvh über bie Durchführung der Gesetze gegen die M'ongrcgationeu zur Erörterung gelaugten. Die uorgebrad)- ten Argumente liefen darauf hinaus, daß nur wegen der Schwäche der Re-gierung bie Gerichte die gesetzlichen Vor schrifen nichtt durchführtcn, sondern in skandalöser Werfe die Wieberbilduna der aufgelösten Kongregationen gestat t et eit, inbem sie ailc daraus bezüglichen Klagen sollen ließen. Die Erwiderung des Ministerpräsidenten, daß er ja aus die Gerichte keinen Druck' ausüben lönne, und daß von einer int rnngs-Ges. -> keine Vo b- entwickluivR. Speeeni selten günsti« 2 zu schaffen. »nkfartKl. über die Grenze ihres Arrondissements hinausgeht. Wenn das Parlament nicht das parlamentarifdK Regime vor dem Lande diskreditieren will, so wird es gut daran tun, nicht oft solche elenden Komödien zu wiederholen, wie die vom Freitag." Iubclnb betitelt die ,^umanile ihren Bericht von der Freitagssitzung der Kammer : „Das Ende eines Abenteuers" und setzt als Untertitel hinzu. „Das Ministerium Briand ist unrettbar verloren." Unb i'm Leitartikel macht sich Iaurös über die Armee der Furchtsamen und Weichlinge lustig, die. die Gefolgschaft Briands bildeten und bic >eyt sich tu alke Winde zu zerstreuen begönnen. Tie meisten anderen Zeitungen geben ihren Artikeln ebenfalls bic Ueberschrist „Krise", aber mit einem Fragezeichen. Abg. Gerankt Richarb meint int „Paris-Journal", baß Herr Brianb sein persönliches Interesse wohl barin finben würde, sich zurückzuzicheu, baß aber, wenn er bas täte, seine Nachfolger nur kurze Zeit am 'Huber bleiben könnten unb baß bi,1 britte Republik wieder zu. Der Periode von 1876 unb ISS1) zu rückkehren würde, m Der bic Ministerien eine Durck'schnittsdauer von sechs Monaten hatten. Tic Geschichte ivicberhoie sich eben immer Taß schließlich bie realtionärcn Blätter einerseits auf eine Tivfrebitierung bes parlamentarischen Regimes unb sonnt ber Republik triumpbierenb schließen, anberersciks aber vor einem Kabinettswechsel Furcht bekunden, da sie für sich eine Berschiimmerung der Sage besorgen müßten, braucht kaum erwähnt zu werden. SW nta, Laslihr itaib Dttata rtxMä. kita JohM! ümntrmaim > 12. Dan M chtn. Gertt- T»Mr, Mm idjter, Lathm» im Tichmaa, sabüha Ws- hv*/, Die starke stoffliche Anteilnahme, bic hinter der scheinbaren Objektivität Spielhagens durchzittert und fernem Stil leicht etwas Grelles, Demagogisches gibt, liegt nun in einem beständigen Mampr mit der künstlerischen Unparteilichkeit, der fouDcränen Ruhe unb Besonnenheit, auf bic des Dichters ganzes Streben geriditfi war. Während ein großer Teil seiner Werke piellncht m nicht su langer Zeit nur noch Dem »ulturhlstorcker wertPolles Material bieten wird, während fdum heute den Leser in manchen feiner Erzählungen dos rhetorifche Element stört, werden diejenigen Werke, in denen ihm eine Vermählung von Form unb Inhalt zum harmonifdien Kunstwerk gelang, Spielhagens Bebeutung in der deutschen Literatur- und Geistesgeschichte lebendig erhalten. Die „Problematischen Naturen", „Hammer unb Amboß", Was will das werden?" imb mit Sturmflut die am mciftrn gelesenen Bücher ihrer Zeit gewesen. Den Höhepunkt ^erreicht spielhagens Technik m seinen beiden stärksten Romanen „Stnrm- slut" unb „PlattLand" Was bic „Problematischen Naturen" an- Ürebten, ist hier erreicht: es ist „ent Triumph der Technik", wie Wilhelm Scherer in einer sein zerglieberten Besprechung sagte. Diese Werke, die Muster für eine ganze Richtung ber deut fchen^Romanlitcrattii aufftelltcu, werden den Namen Spielhagens nickt nur in ber Literaturgeschichte, sonbern auch in der deutschen Leserwelt lange lebendig erhalten. Bedeutende ^grobferne und Jijpcn ber Menschhint haben hier eine glänzende künltleri'cke Prägung erhalten unb sie empfangen noch einen bedeutenderen Reiz burck die markante in sich begründete unb abgescklosien Persönlichkeit, die hinter ihnen steht Leben und MUnif, in Spieltagen-' Wesensart so häutig nrtanöcr entgegengesetzt, ’tnb hier durch einen machtvollen. Willen ,u jener Einheit verbunden, aus der allein dos Schöne entsteht. * lieber Spielhagens letzte Stunden meldet der „Tag": Seck gestern morgen war es den Angehörigen Spielhagens zur trau riqen Gewißbcil geworden, daß die Stunden des greisen Dichters gezählt waren. Alle Erleichterungen wurden ihm zwar zuteil, aber mmeist lag er apathisch do. Seine lüngste im Hause lebende Dochter Fannh und seine zweite Tochter Frau Direktoi Barne- Witz weilten am Sterbelager, ebenso cute Enkeltochter (Mtern abend nahmen, die Kräfte Spielhagens in beängstigender Lrcue ab- aber die Auflösung zog stck dock nock bis zmn Morgen hin, und erst gegen ü', Uhr hauchte Spielhagen ferne ^?fl£ aus. &c hat seine Umgebung wohl kaum noch erfimnt, unb friedlich ist er, ohne sichtbaren Todeskampf, himibergeschlummcrt. Seck Oktober v. I. hatte Spielhagen nicht mehr fern Haus verlasseu. Der Zritz von Uhde t* Am jclbcn Tage wie Spicihagcn ist in München Fritz voii Uhde einer unserer besten Maler, im Alter von 62 Jahren, gestorben. Der Künstler hat in ben letzten Monaten stark an Ar terienverkalknug unb Herzbentelwasscrfucht gelitten und in ber letzten Zeit wicbcrlwlt Ohnmachtsanfälle gehabt, ist' aber bis in die letzten Tage geistig frisch geblieben. Uhde hinterläßt brei Töchter, bie den kranken Vater feit Jahren in bei" liebevollsten unb aufopferndsten Weise pflegten. Seine Gattiii ist schon vor zwanzig Jahren ge storben. Die Leiche wird zur Feuerbestattung nach Ulm übergeführt. Uhde war ursprünglich säckstischcr Offizier, da ihm der Besuch der Dresdener Akadeniie das K-unststudinm verleidet hatte, unb roanbte sich erst roieber nach dem Krieg von 1.87l' der Malerei zu. Ohne eigentlichen Untcrrüh-t wurde er einer unserer größten Maler In seinen Bildern aus den 80er Jahren Derroanbte er mit Vorliebe die Reize bes freien Lichtes, beiten fpätcrlstn anbcrc Beleuchtungsprobleme wichen, wie wir sie aus seiner Prebigt am See, Grablegung und anberen kennen. In ber letzten Zeit beschastigte er sich namentlich mit bem xtubium bes unmittelbaren Sonnenlichtes, das in lauschige Winkel fällt unb im Gießener Äunstverein im vorigen Jahre durch das Cl)ristusbild prächtig illustriert war Den größten Anteil an seinem Ruhm haben zweiselln seine christlichen Bilder, von denen Komm, Herr Jesus, sei unser Gast', und Lasset bie Kind lein zu mir kommen! seinen Namen in alle Weltteile getragen haben. Der „Rappel" als Organ der Nörgler ruft triumphierend aus: „Der gestrige Tag war ein großer Parlamente rischer Tag. Es genügt, um seine Bedeutung zusammen- zniaslen, der Hinweis darauf, daß am Vormittag die Kammer Herrn Delcafie einen Triumph bereitete und daß am Abeno bic Volksvertreter auf ben Ruf Herrn Malvhs die Politik ber Entspannung und ber Beschwichtigung ver urteilte " — Also scheint Delcasse ber Mann zu sein, aus ben diese Herren als Nachfolger Briands rechnen. AVer bic bisher Briand unentwegt treuen radikalen unb unabhängigen sozialistischen Zeitungen wollen noch nichts von einer Nolwenbigfcit Tür bas Kabinett erkennen, zurückzutreten So erklärt bic „Petite Repubtiqnc" hestig: Die Gesamtheit der vier Gruppen der Linken hat HerrnBriandin ihrer Mehrheit hr Vertrauen bewahrt Die sozialiilisch-rabikale Gruppe hat das größte Kontingent den Opponenten geliefert Das beweist, daß Herr Thalamas unb Herr Pcllctan von ber Republik und her Verweltlichung eine besonbere Auffassung haben, über bic man sich bemnäck'st ausführlich auseinanber setzen muß. Man wirb sich dann auch über bie Auffassungen bfeier Herren hinsichtlich ber parlamentarischen Arbeit klar werben müssen, bie sie absichtlich zum Nichts hinl itcii, nur um so leichter bic Regierung antlagen zu können. Unter folchen llmitänbcii wirb die Ausgabe eines Kabinetts sozii sagen unmöglich. Anstatt sich ber Vertcibigung ber großen Interessen ber Nation unb ber Demokratie widmen zu füitnen, muß es stündlich sich mit ben elcnbftcn Intrigen herum schlag en. Dauert dieses Regime noch eme Zeit frrf, jo werden wir sehen, wie tief bi? Mvublik sinken wird, die die Barbaren unbewußt in die Netze der Reaktion werfen." Das offi-ielle Organ der radikalen und sozialiftisck- radikalen Partei der ,Madieal", läßt sich noch .zremlich zurückholcke'nd vernciimen: UeberaTl sieht man. die tathn - lische und reaktionäre Partei wieder den Kops heben. Die Gefahr ist so ersichtlich, daß ihr unverzüglich vorgebeugt werden muß. Etwas mehr Festigkeit seitens ber öffentlichen Gewalten fjäfte uns ^-iesc Lage schon erspart, bereit (Gefahr in der Freitagslitznng der ganzen republikanischen Partei cinleuchtetc. Es ist noch Zeit, Abhilfe zu schaffen: bie Mittel bazu fehlen nicht Die Gesetze, bas weiß man ja, werben mir insoweit schwach, als bic mit ihrer Durch- sührung betraute Hanb nachgibt Der Ministerpräsibeiit hat versprochen, in Zukunft seine ganze Wachsamkeit ber Berweltlichungspolitit zu. wibmev, bie unsere Partei verlangt. Sein? Worte haben hi ■ (fineu erwarten Taten, unb wir tzshoren zu^iesen. Arn leiben sch ältlichsten gibt naütrlich die „Action" ihrem Grolle über den Erfolg brr Nörgler 2lusbrnck „s))kin hat bic anti klerikalen Führer ber Koter.ion, bic ihre eigenen Töchter in kougreganiftifchen Klöstern erziehen lassen, Herrn Briand einen Vorwurf daraus machen hören, nicht bütnen üicr> undzwanzig Sttmben die Kinder ber Franzosen, die ihnen nackahmten, indem sie chre Sprößlinge einer religiösen Anstalt anvertrautcn, aus die. Straße werfen zu lassen Unb die radikale Partei hat sich wenigstens in ber Hälfte ihrer Mitglieder' bie Lächerlichkeit nicht ersvart, ihr Vertrauen in her Verweltlichungshinsicht bem Berichterstatter •23ieberbtfbung der Kongregationen nicht bie Rebe fei, konnte bic Mißgünstigen nicht beschwichtigen. Das hinderte natürlich Briand nicht, schars unb deutlich die Vertrauens frage zu stellen, die Tagesordnung Malvh, die nichts dergleichen enthielt, abzulehnen und sich für die Motion Drölor, die die gewünschte Bertrauenskundgebung in sich schloß, zu erklären. Die Abstimmung hatte bas unerwartete -Ergebnis, daß bic Regierung nur für die Vertraue n s frage eine Mehrheitvon l 6 -Stimmen erhielt,_näin lich 25.8 gegen 212. Mmmt man bic republikanischen Stirn men allein’ so steigt nach ber offiziellen Auszählung brr Ab ftimmungcH für bic Gefamttagesorbmmg bie Mehrheit für Mab'üu-'lt auf 26 Stimmern Es sprachen sich nämlich hl Mitglieder der demokratisckien Linken, >7 her radikalen «inEen unb 41 Sozialistisch-Rydikalc und 15 unabhängige Sozialisten zu seinen Gunsten aus gegen ein Mitglied ber hemofratiicfrcn Linken, 41 ber rabikalen Linken, 90 Sozia listisch-Rabikale unb 19 unabhängige Sozialisten. Nimmt man nun freilich die Stimmen ber llnijizicrten in Höhe non 72 hinzu, so ändert sich das Verhältnis zum Nachteil der Regierung, da diese sämtlich gegen sie stimmten. Daher ist die S k e l l u n g des Kabinetts Briand stark erschüttert und der Miiiisterpräsident gab selbst der Ansicht Aus' hruck, daß fein Bleiben unter ben besbehendcii Verhältnissen sich sehr schwierig gestalten müßte. Die Entscheidung wird in dem Augenblicke, d»r diese Zeilen erscheinen, bereits ge troffen sein, so daß Erörterungen noch nicht am Platze wären. Nach der Abstimmung erscheint jedenfalls bic spül tische Frage des '?lbg. Thalamas sehr berechtigt: ,L6o ist denn nun eigentlich die republikanische Mehrheit^ — Vorläufig beschränken wir uns mithin auf die Wiedergabe der Mei 0rttn. W -20? tt flU /qjhte lohann- W r-H 1 lernte Aprll|in*<0how 1Z. Gesellschaft rifen sucht fe aden == l-Agenten. Di enerthche Pr atalent verfilri J. 8461 hef.ir I«"/, i Main r. 8. ' "ad tte hule ^Ulhr. :e. °rtbüdnn: zweimal monai:. Land wirtschaftliche Settfracen Renjfprech - Anschlüsse ___ MMW General-Anzeiger für Gberyejsen Annahme von Anzeigen Hotationsbmd unb Verlag -er vrühl'schen Umv.-Vuch- und Steinörnderet H. Lange Redaktion, Expedition und Druckerei: Zchulstratze 7. Land": E.Heß: für ben K Büdingen: Fernsprecher Nr. 50 SeschLsisftele Batjnbofftrafee 16a.H. afteu. c/OSRAM LAMPEN Deutsches ZUicb. Der- Großherzog und die Großherzogin von Hessen haben am Samstag nachmittag die Rückreise von Braunschweig nach Darmstadt angetreten. Der Herzog und die Herzogin Johann Albrecht geleiteten die Gäste zum Bahnhof, wo sie sich herzlichst verabschiedeten. Aus München wird gemeldet: Gutsbesitzer Freiherr von Bassus-Sandersdorf, Gutsbesitzer Gras von Ingelheim, genannt Echter von und zu Mespelbrnnn wurden zu erblichen Reichsräten, Oberlandesgerichtspräsident v. Heinzel- mann- München und Landtagsabgeordneter, Weingutsbesitzer Buhl- Deidesheim zu lebenslänglichen Reichsräten ernannt. Beatbewährt« Glühlampe 70% Stromersparnis Grand Prix Brüssel 1910 Durch die Elektrizitätswerke und InstaHatkm- gcM-hiiiB zu beziehen. Bneräeaellschaft, Berlin 0.17 Die Tagung Des hansabundes. Berlin, 25. Febr. ^-as gestrige c stba n kc t t des Härtst bundes wurde im großen Restaurant des Zoologischen Gartens vom Präsidenten Geheimrat R i e ß c r mit einem begeistert angenommenen Kaiserhoch eröffnet, der getreu dem 'Grundsatz „Suum cuique" alle Stäirdc des Reiches mit gleickscr Liebe und gleichen Interesse umfasse. Der Präsident gedachte der Gäste des HansabundeS, besonders der Presse, um daran anschließend die Ziele des Hansabundcs in großen Zügen darzulegcn. Der Hansaüund sei entschlossen zu siegen. Aber er begehre nie etwas anderes als was er gewillt sei, jedem anderen Erwerosstand ebenso zu gewähren, wie er für sich beanspruche. Chefredakteur Vollrath, hob in seiner ungemein beifällig aufgenommenen Antwort hervor, wie wichtig für den Hansabund gerade die Unterstützung der unabhängigen Presse sei. Im weiteren Verlauf des Abends, wo noch manches gute bedeutsame Wort gesprochen wurde, gedachte Crasemann-Hamburg besonders der bevorstehenden Rcickistagswahlen, für die er den Kandidaten des HansabundeS den Sieg wünschte. Konsul D impkcr-Lübeck feierte unten» lebhafter Zustimmung das Direktorium intb dessen Präsidenten. Vizepräsident Landrat a. D. Rötger gedachte der Berichterstatter und ihrer hervorragenden Verdienste um den Verlauf der Tagung. Im großen Saale der Handwerkskammer begann heute die Tagung der Vorstände der Zweigorganisationen des HansabundeS: sie war aus allen Teilen Deutschlands von Vertretern der Groß-, Mtttel- und Kleinindusttie des Handels, HandwerM, Mittelstandes und Angestellten überaus zahlreich besucht. Unter minutenlangem Beifall wurde die Abhaltung des ersten allgemeinen deutschen Hansatagcs auf den 12. Juni festgesetzt. Daran schlossen sich BespreciMngen über die Organisation und sonstige Angelegenheiten, des HansabundeS. Die Tagungen wuroen mit einem brausend ausgenommenen Hoch auf den Hansabund und seine Leitung geschlossen. Die Reichstagsersatzwahl in Zmmenstadt Lindau. I IN m c n st a d t, ■ 2-\ Febr. Bei der Reichstags-Ersatzwahl erhielt Emminger (Zentrum» 11856, Thoma Liberal) 10588, Gölzer iSozialdemokrat- 3807 Stimmen. Somit findet Stichwahl zwischen Emminger und T h o m a statt. Bei der Wahl im Fahre 1907 erhielt der verstorbene Zentrumsabgeordnetc Alois Schmid 1? 013, der nationalliberale Kandidat 10 633 und der sozialdemokratische 1999. In der Stichwahl erhielt Schmid 13 836 und der national- liberale Kandidat 10 831 Stimmen. Damals stimmten die Sozialdemokraten in der Stichwahl für das Zentrum, während sie für die diesmalige Wahl schon im Verlaufe des Wahlkampfes erklärt haben, im Falle einer Stichwahl für den liberalen Kandidaten ein treten zu wollen. Voraussichtlich wird also der jungliberalc Rechtsanwalt Thoma gewählt werden. jedenfalls noch häufiger auf dem Spielplan erscheinen wird. Im Mittelpunkt der 9(iiffüt)rung stand natürlich Hermann Norden als lebenslustiger Freiherr, der seinem Frohsinne freien Lauf ließ und geradezu überwältigend wirkte. Er mimte den tollen Aristokraten mit so übermütiger Laune und so herzlichem Humor, daß die Zuschauer, nicht aus dem Lachen kamen und ihn immer und immer wieder riefen. Eine Menge Blumen und andere Spenden wurden ihm überreicht. Von den übrigen Darstellern sind Karl Marx (Wittlc), Friedrich Timian (Widdicombe), Rudolf Goll (Brian), Kurt Gühne (Isaak), Karl Volck (Peter), (£(h) Gühne (Freifrau), Franzi Koch (Rowena), Eva Hiller- Gähne (Sarah) zu erwähnen. Der Mmmenchor mar nicht besonders glänzend. ** Karneval. Unterhaltung des Turnvereins. Rach dreijähriger Pause veranstaltete der Turnverein von 1846 am gestrigen Sonntag wieder mal in seiner Halle ein Karneval. Konzert. Der Andrang des Publikums war außerordentlich, so daß eine große Anzahl Leute umkehren und keinen Plag finden konnte. Das Gebotene war vorzüglich, ganz den Erwartungen entsprechend, Turnschweslern, Turner und Sänger taten ihr bestes und die Veranstaltung trug einen echt karnevalistischen Charakter. Dank einer tüchtigen Regie wickelte sich alles programmäßig ab und es gab unter den Besuchern nur em Lob und lebhaften Beifall. *• Vom Biograph wird uns geschrieben: Der diesmalige Spielplan des Biog ra p h - Th ea t erS bietet eine Auswahl der letzten kinematographischen Leistungen, die auch den verwöhntesten Liebhaber der Lichtbildkunst befriedigen dürften. Die Dramen sind ausnahmslos hervorragend im Inhalt und der Darstellung. „Der Räuber", mimo- dramatischer Kunstfilm, »Der Ahnherr", Kunstsilm, „Em Kind der Liebe*, „Zaza", spannendes Drama aus dem Leben. Außerdem enthält das Programm die köstliche Komödie „DeS Onkels Trick", die Humoresken „Wir wollen Max verheiraten" und „Ein geheimnisvoller Diebstahl", eine anziehende und lehrreiche Naturaufnahme, die unS die wilden Strudel und Wasserfälle der Adde vorführt und uns zeigt, wie die in der Adde lange geschlummerten Naturkräfte in Turbinen von 40 000 Pferdc- kräften in elektrische Energie umgewandelt und dem Menschen nutzbar gemacht werden. Ein hübsches Tonbild, betitelt: „Ein Frühlingsausflug*, beschließt den Reigen. ** Das Unwetter der letzten Tage hat die Flüsse und Bäche OberhessenS start anschwellen lassen. Die Wiesentäler der Wetter, Horloff, Nidda und Nidder sind weit überschwemmt. Auch die Lahn ist zwischen Gießen, Klein- Linden und Heuchelheim über ihre Ufer getreten. Der zeitweise heftige Regen bringt aber auch den Vorteil, daß dic . unzähligen Mäusescharen stark gelichtet werden. ** Grober Unfug. Als gestern nachmittag der Zug von Fulda einfuhr, wurde an der Sandgrube hinter dem Nahrungsberg von Buben nach dem Zuge mit Steinen geworfen. Ein Abteilfenster wurde zertrümmert und ein Reisender am Kopfe verletzt. ** Weinliebhaber. In letzter Zeit sind wiederholt Weindiebstähle in Privathäusern vorgekommen. Ter oder die Diebe begaben sich abends, noch ehe die Haustüren und Türen der Vorteller abgeschlossen waren, in die Vvrkeller, sprengten die Vorhängeschlösser an den Weinkellern und beraubten sie. ** Arme Hand werkS bursch en. Gestern nachmittag erschien auf der Herberge eiu Handwerksbursche in betrunkenem Zustande und machte Radau. Als er aus dem Lokale verwiesen worden war, gesellte sich em zweiter zu ihm und beide zertrümmerten die Fenster an dem Hanse durch Steinwürse. Als Polizei erschien, hatte bereits einer Reißaus genommen, während der andere verhaftet wurde. Landkreis Gießen. '△ Hattenro d, 25. Febr. Der Artillerist Ludwig Seipp, der in Darmstadt wahrscheinlich an Genickstarre starb, wurde heute unter sehr großer Beteiligung der Einwohnersck)i- plinarverfabrcn mit dem Endziel der Dicnstentlafiung gegen den bisherigen Leiter des Kanalbauamtes, Ingenieur K v l l o g e,wegen seiner Verfehlungen beim üanalbauamt zu beantragen Du Tti- iwlinarverialnen gegen beide Beamte werden aus Grund des Berichtes des Stadtv. Schmibt-Werngerber über den Gaswerks neubau unb des Berichts des früheren Stabte. Boehm über den .'iianalbau emgeletter. ----- Ä,ich in einem Cafe ein Irrsinniger auf die Gäste unb stach alle Crreiclcharen nieder, biß« durch emen Revolverschuß getötet wurde. Em Dutzend 'Lersomm wur^n'ckNE ^^o^tg^ube zu T o n o v f) e iNewada) wütet em Feuer Zwölf Arbeiter find u m g ef om m en , w-hrenb eine größere Anzahl öertpfitjmnbc —— 2lmtlfd)c,e Romroder Straße wird eine neue Ueberführung gebaut, bietc tommt eowx 60 Meter weiter nach Altenburg. ^.ie beiden Glene »ach ^ulda und Niederaula-tzersseld lauten zunächst nebeneinander her, vor Altenburg erfolgt die Abzweigung t>cr tini^e nach Gersfeld, die über bk Altenburger und bk ^aul rbad^r nach dem Homberg zieht. Fn vergangener stmd in Als- fclb, Schwarz, Eifa und Grebenau die polizeiliche Abmihmc der Bläue zur Bahnlmie Alsfeld—Niederaula—löcrsfeld statt. Kreis Schotten. ^Lanbach,26. Febr. Am Schlaganfall ftarb plötzlich D u chh al t e r K a r p f von der chemischen Fabrik ^ricd- richshütte. Unter großer Beteiligung wurde er in Gonterskirchen beerdigt. 3)ci beliebte Beamte war 25 Jahre in der Fabrik tätig. ~ f Kreis Friedberg. :: MglimMereill Leihgestm:: V Dienstag Abend 7* Ubt in bet Wirtschaft znm Löwen grosse Xappeesitzeng 01549) wozu entlobet Der Vorstand. nhofs°nl°L plfache nidji itatt- 2 Neubau u, Kuoerts mit Zirma A» vrühl'Iche Universitätr-Druckerei. ki. Lange, Siegen Bekanntmachung. Die Ainsanteile aus den Ablösungskapiialien können inner fjolbll Tagen bei hiesigem Gemeinde-Einnehmer von den Berechttgic, in Emviang genommen werden. Nach diesem Termin crtolgt bn Zusendung auf Kosten der Säumigen. Büdingen, 27. Sebrnar 1911. Großberzogliche Bürgermeisterei Tübingen. Fendt. Bd77/. Wirkst, tz Verein Telia Morgen Fastnacht TicnSiag Großer Maskenball Kolosseum - Theater. Freitag den 3. Marz, abends 8 Ubt Einmaliges Gastspiel des Kabaretts Alles gestohlen!! Conferencier des Abends. Schlager auf Schlager. L. Holler, Grossh. Hess. Hofschauspieler. HoehoriglBelle* Repertoir. | Dwenks Programm.] ®inhc- "uge Mk. 2.00. Sperrsitz Mk. 1.50, erster Mich l.oof ’S -Ä Mk. 0.60, @01«.= Mk. 0.40. f01M, m Bad-Nauheim, 26. Febr. Heute früh kam die tele. graphische Meldung aus Baden-Baden, daß Kurdireftor Frhr. vStarck, der seit 14 Tagen zur Erholung m B. weilte, einem Herzschläge erlegen ist- Frhr. Starck war der iünaste Sohn des im vergangenen Jahre verstorbenen früheren ^taatsministers v. Starck, stand im 52. Lebensiahre und ging vor längerer Zett als Rittmeister der 23er Dragoner denen er a la suste angebörl, ab. Er lebte bami m Darmimdt, bis chn vor etzt sechs Fahren der GroHherzog zum ^urdireftor in Bad-Nau- heim ernannte. Der Verstorbene, etn euttacher vornehmer Charakter, Hot sich, um Naulfeim große Berdienste erworben: seine prachtvollen Saison-Veranstaltunyen, fein sreundlichcs Ent- daher die Anteilnahme, die man seiner Gattin entgegenbnngt. __ Am Montag früh wird mit dem Abbruch der großen log. sran z Saline begannen, nachdem die Stadtverordnetenversammlung mit elf gegen vier Stimmen dem Riesenhote^bau lerne Zustimmung erteilt hat. Der Neubau kmmt an stelle der alten Saline, wird siebenstöckig und soll 250 Bunnwt ent- aalten. Jetzt, nachdem das Proiekt genehmigt ist, braucht man aui an der Genehmigung der Wasserabgabe an das Hotel nicht mehr zu zweifeln. *t**ö*w Garnison^' ten und M- «. :iih fanb iqcr ein Mdienslag sol! | LskenbaU Sifttritttzpreise: 1. Platz 1 Mk., 2. Platz 75 Pfg-, _____________ 3. Platz 50 Pfg. _______________ Lügentisch Sauer ‘W'W Fastnacht-Dienstag Großer Lump enabend. schönsten unb qrößten Lumpen. 1. Preis eine goldige Taschenuhr unb noch mehrere Gegenstände. 01533 Anfang 5 Uhr 13 Minuten. Englische Damenkapelle. Ter närrische Vorstand. 1. Streichquartett op. 10 in Gmoll f EÄ!S! öS' KÄ ('mit dem Dakk«esa„Ki ik v.n Beethoven JEinjtrHtskarten: J;söüI'iSSKSmw« Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Kitter und abends an der Kasse zu naoen Qpffnung des Saales nachmittag 41 . Uhr.-- „SeitIahren litt ich an quälender Schlaflos- in!eil, meine Nerven u. meinKörver waren so herunter, daß ich oft der Perzweistung nahe war. Ich konnte weder arbeiten, noch essen, mcinSU’ stand war erbarmungswürdig. Aus örztl- Rat trank ich Altbuchborster Matk-rvtudelStarkauelle Ubr._______ 01459________ Anfang 5 Ubr, „Ins Lotze“ Seitersweg 13 „Ins Lotze“ MSih Des Onkels Trick eine wirklich köstliche Komödie. Länge 310 m. Der Roman des Hhnherrn Ein in jeder Hinsicht hervorragendes Drama. Länge 345 m. gurten Mischen den StrnMn der » Dieser Naturfilm bildet eine Sehenswürdigkeit für sich. Ferner sechs wettere tadellose Schlager Grand-Cafe Ästoria. Heute Montag und morgen Dienstag große tatet fort mit bpgfcl Anfang 5 Uhr nachmittags. 1419 grosses Karneval. Konzert. Anfang 4 Uhr. M28 Anfang 4 Uhr. Eisenbahnhofei Fastnachts-Dienstag 1430 Grosses touristisch Konzert Ä. Stork. 1415 wozu fnmrdirchst emladet AuSgefühtt von einer Zigeuner-Kapelle. St. Benno-Bräu ans der Löweubrauerci München. ■oroiiFHorfiÄ Dienstag den 28, Februar, abends 8 Uhr, grosse " " _____ FastuachtS Dienstag, morgens von 11 Uhr an Freikonzert prima Bockwürstchen mit Kraut wozu höflichst ciuladet Ems! Freund 01535 Stenograph.-Gesellschaft „Gabelsberger“. Mittwoch, 1. März 1911 BereinSpreisschreiben und Monatsversammlung. V17/.) Der Vorstand. - v»C>OOO<> ÖOOQ D. 07 ^Mb)8risgroi!pe dessen. Mittwoch den l.März 1911, abends 9-Ubv, tnt VeretnShenn „Hotel Einhorn" MöLatsötlMiiilllyg. , TageSLrdnuna: . Bericht des StiurmführerL von .ymnffurt. 2 dnttfifle für den 3. Berschredenos. v--7- 2er Vorstand. M Laicfeiiier Wilbelinftrafrc 49. Mcorgen, Dienstag, abend 8 UBt "b (01550 Grober : WNWlMnitl: wozu freundlichst cinlabct Gust. Laichiuger. faeftii* Giessen Direktion: Hermann Steingüter. Dienstag d. 28. Februar 1911 18. Dienstag- Abonn. Darstellung Jet :Heuli Her cafiinrriitnea Schwank von (vcou# u. Paul n. Schüntüau. Ans. 8 Uhr. ia”/s) Ende 19-/« Uhr. 0 ri- die WW feiten verknus ahrtsabgoven varlamentani^ tF.-.- Äsung, entge! hing einer -V eine Mehrh^ herum die man bereits i Viel S7f- bis M qierung.M rl»*'« stens der vr l-hieden: n die EM R. B. D sicht, die drei revision, Perwaltungsr Verabschiedun! tzeschgebungs! schm am nädi von der Zwe würfen beschc Plenum der sassung baTii' und Belegen' ■ anschlagsoerl säjiedcnheitei zu machen. Das $ ihr» n° Von Kros „Tie Stad Iinien. Gute < schweben Verl tot Lrtsbehöi W in bezn !and, teils bmg, steht t geschäftig b'.ndung verstanden w durch das bö' W. sein entm Ließen 1 ■W wird Bejonherer £ Dahn von d Nicht :u b itilsn totpife s,i tarn Michd, SEfcer M E verwirklich ?"Ichlusles m; l”9NS« ewer <)n Ä" ett'eu