Samstag, 25. November 19V Erstes Blatt 161. Jahrgang General-Anzeiger für Oberyeffen Nr. 278 Wietzener Anzeiger, SsS™ General-Anzeiger für Oberhessen gsS Annahme von Mnjdgen Botationsörud und Verlag der vrühl'fchen Unio.'vuch. und Stcinörudcrct R. Lange. Reöaflion, Lrpedition und vruckerel: Zchulftrahe 7. 'or den fcis voniiuXs'‘J iU)c Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle vahnhosstrahe 16a. Au»e>aente>i: H. Die heutige Nummer umfafet 20 Seiten. . ...... ■ ■■ —. , । Apolitische Wochenschau. Giefzen, 25. Nov. Tie Zeit des WahtlampfeS ist wieder angebrochen; eS geht uuiS Ganze, lvie Herr o. He.-dcbrandk sich in Brcölau außgcbrüdt l,ai Es ist wirtlich ivicbct eine große Zelt, wo im (jicuct des GeisteSlantp.es um bie Aeichiae des Gleiches gcrourjelt wird. Zwar stehen wir eigentlich schon klt brci ^a.,rcn im McicQvjufLaubc, aber c» ist heute nicht mehr bie Reich2finanzre,orm allein, die die Geister geschieden unb sie gcgcucumiibcT geführt hat In bie Wahlparole der liberalen Parteien, bie vor 8Jahren auSg.geben worden ist, sind ganz neue Gejicht.vunkte gciummcn. Mil srifchem Winde |inu bie Segel gefüllt unb uio Z.clo win.cn Garer. Wir haben im letzten Jahre Diel cncbt, juiö, wie wir jetzt erst erfuhren, im Juli inapp einer Krieg.gesahr entronnen. Ter srische Seewind bläu in bie bump c, uer- moberte Luft unserer Tiploma.enstubcn, unb das kioli wi.l neue Männer hinein haben, bie nicht nach hösischcn Launen buckeln, sonbern, wie Linbequist, cy;ie 2ühra(t unb lieber' icugungytrcue bCfitzen. Soll uibcrc Moioniaipülitit roieber tu den chten Sumps hineintominen? Was der BudgetauS- jchutz über unseren neuen nongabesttz berat.n ha., i,i nich vieivcrfprechcnb, unb ber neue Verwalter be-3 kolomalam.s war ziemlich ratlos mit seinen Ziffern und, was schwerer wiegt, er bescu.zte es, datz man über ben Wert ber neu erworbenen Länoercien auch im Ko.on^aramt berschiedcn.r Meinung fei. Dazu tommt, baj unser jetzigem Verr-älkn.s zu Cng.and unlautbar i|t. In London selcht ist es wieder unumwunden auvge,prochen luorben, datz aüc Iährni,se, die uns Sir Edward Gcc.j in den Weg gelegt Hal, ihren Grund in der deutschen Flottcupolitik hallen. Soll German.a wie jenes Herne Mädchen handeln, das sein Stüclchen Brot ucrfajciute, sein Mützchen sortgab unb zutetzt auch noch sein \)cmblcin auszog. um gutes zu stiften? Unb bann baraiq märten, da st bie Sterne vom ^immci fallen uno za harten Talern werden? Tie Wiener „Neue Freie Pre.se' schrieb: „Tas (deutfch-ciiglffcho) Verhältnis mutz enuveber besser ober noch schlechter ivcrocn. Beoingung einer neuen Flot.en- politu Teutschiauds ist emo ganz neue auswärtige Pol.til n England." Ls stehen a.so grübe Tinge ,ür un au, d.m Spiel Tie Januarwal)len Haven bazu beiz^trugcn, datz die neue Acra dem jungen Reiche zum Heile ausfchiägt. Ter . Liberalismus, der, wie Fürst Bülow ancrUmU hat, das iieid) hat einigen unb festigen Hel,en, mu& lünfitg euren starten P atz cr^aden; vor ber sengenden Sonne Heyde» btanbd unb seines Anhangs, von derGe.ri.r.cmp.rarur Belh- manns, müssen wir wieder in die gemäßigte Zone, wo wir uingeljorcn. Es ist nicht das einzige Ver.chUlden ber Kon- (etbatioen, da st sie bie Grb,chastö>cuer adg.Uhnt had.n. Sie haben bie Volkstümlichkeit eingebüht, iitbem sie anIbealen ärmer unb an ivirtiu)aftttd;..»iatorielien fielen fchLosfer, einieitigcr geworden sind. ~ic .haben nut den Forlschrutcir der Zeit gar nicht Schritt halten wollen; man bcnie nur an bre mit Gewalt und unauu.altfani sich Bahn brechenden iirdjiidjen Fragen, wo Herr v. .Hcydobrand schließlich noch ängiliich se.,en mutz, wre er md ben neuesten päpstlichen Sturzwellen fertig wirb. „Drei Tutzend ranziger Bor- urteile", so meinte Herr Harden neulich, als er ein ausführliches Rezept zur Reform der fünfer- vativen Partei uerorunete, mützten die um Vci;bcbranb über Bord werfen, wenn sie die Zulunjt sich ebnen wollten. darauf wird aber niemand warten; der !on,ervative Fitt,rer hat feine erste Wahlrede schon gehalten. Aus seinem Horn tiang die Parole um den Schutz der nationalen Arbeit nicht durchdringender als au£ dem Instrument BethmannS, der die Sammlungspolitik schlecht versteht. Tas Wort von den gottgewoll.en Abhängigieiten hat oem Volk wenig Vertrauen goschasjen in einer Zeit, da Tutende von Möpsen zum Vlbfchneiden reif sind. H.ntcr den got.gewollten Ab- i)üngigicilcn drohen Gestalten, die bas Volk bei ben Wa.-icu belamp.cn will: B zantinisinus, Burcaulrat»smuS, nlaisenegoismus, Taten.cht.ue. „Tie Wa.-len ru,en da.' Volt aus zum Gericht," he»bt eS in bem iia.ionakweralen Wahlauiru,; „büfe Mehrheit bars nicht wieberdhren", sagen die Fori.chiitller. Indem die ve^omi großen liberalen Parteien gemeinsame Saaje maajcn, gut tai,äu;iiG) ber Anspruch deS Han abnndesprüsioenten Riester: „Es hanble sich um nicht mc*jr uno nicht weniger als um ben kämpf von zwei sich unver,ähnlich gegenüber.tehenben Weli- anfchauungcn." Herr v. Bech'inan.:-^oliweg v.rwrpen bie eine, bie hinter Sbnriüajcn von Aden es baue., bau unter- georbnete Lrgane das Reichsvereinsgesetz miba^ttn, die für bie bestehende Teuerung gar — die bo.o Pre fe ver- anltoorliid) macht unb ben Wahlkampf der b.sonocren B- rudiidjtigung ber Landräte unterstellen nucotc. Hiergegen stemmt sich unocr u.jn(id) bie Opposition. Uno sie vjfnft bic Geheimschrünle des AuSwärttge» Amtes u.id bricht ben Hochmut oec Kaste, bie ba glaaa.c, mit wenig Weisheit und ohne bas Volt könne bie Well auch regiert werben. Eine eindringliche Warnuna haben beide liberale Wahlaufrufe gern.in,am: Tie vor ber sozial», emolratischen Agitation. Sie ist trotz ijrcr Ei:uvände bie Partei ber -.'legaiion, bejanders auch in den großen gingen, die in ber ^eiLpoli.it während ber l: ten '..'uonatc für uns aus bem Spiele ftunbciL „Je größer die Zahl der soziaidemo- Iratlschen Mandate, »esto groster ist b.e Gefahr eines 9luu- schlage und desto näher eine innere Kci.is, die nur ber 'Jieaiiion zugute kommt." Tiescr Satz aus bem fortfdjrilt- lichen Wahlaufruf kan t ben Wählern nicht ernstlich genug vorgehalien werden Es war (a).iinm, bap bisher, sei», bem Brua-e bcS Tülowblods, eigen.vi.tiger Parleiegoisnius das Volk in Zwiespalt ver.ept hach es wäre aber ebenso schlimm, menn bie Herren vorn Jenaer PaneGage uns veherrschen sollten. Aud) hier sind u»iversö»-n»ich sich gegenüber|ie.jenbc Weltanschauungen. Es ist zu Hof, en, das gerave bte letzten Ereignisse in der WeUpo»i.n in dieser Beziehung auf- Uärenb gewirkt haben. Tie Taten unb bic Ere»gnisse sprechen bester als ber schärfste.stampf. „Solange sie (bie Sozialberno».raiie) in schädlicher ^ampsesort an i.jrer pou- lischen, tommuiiistiicheii Grundaus,assung sesthalt, als Ma|ienpQrtei bie winschasitichen Gegensätze wittrurlich verschärft unb ben Reichshaushalt nm ben nultur- unb Bor- teibigungsausgaben ablehnt, toure ihr Wuchs.uni im Reichstage auf Kosten bes Lioeralismus nur ein Hindernis bes Fortschritts," so hietz cs weiter im fortschrittlichen Wahlausruf. Wer aus augcnbliaiidjer lluzufriebenhe.t ,ich dem äutzer,ten Radiiastsmus zuweubit, der bient also b.r Sache bes Fortschritts schacht. Ter Wai)iiamps bars nicht auf eine wüste ^>etze hinaus.ausen, er mutz nut poli.ijchem taugen- matz ge,ührt weroen. Zn diesem Sinne sind die liberalen Wa.-tau,rufe eine bedeut,ame -tundg b^ng in un,ercm b.d^er so zerrissenen po.itischen Leben gewesen. Persien cnt|d}ulöigi sich. Teheran, Zungen Schoa cs Saltanehe geräumt unb bereu Bewachung persi.chcn Kosaken anver- iraut. — Ferner erschien der Minister des A c u - gern inGala-Uniform bei bemrussischenGe- sandten unb uocrmiticLte chm bic ö n t i di u l b i g u n - gen für bic Beleidigungen gegen bic Beamten bes Kon- sulatS, inbem er ausführte, batz bie Ministerkrists bie einzige Ursache für bic Vcr,patung der Genugtuung gewesen sei. Lin fapanijdKr Sorpeöobootjctflörcr untergegangen Totio, 21. 9ivü. Ter japa.iifchc Torpebobootzcrstörer „Horu.ame" ist auf ber Höhe von Shima im Sturm untergegangen. 45 Mann ber Besatzung sinb um- gekommen. Deutsche» Neich. In ber s a ch j i > ch c u z w rn t e n Sammer bcant- wortcie ber Finanzminister bie na.ionalliderale Ansrage betresst end den Guter wagen mangel der sächsischen 21 a a t s e i s e n b a h n d n. Ter Minister sührte den Gaterwagenrnangcl auf ben autzerorbenttich stark einsctzcn- ben Herbswerlehr, bic erhebüd, gestiegene Gütcrerzeiigung ber InbUftric, bie teilwci.e Einstellung ber Schis,a»)rt unb Die Uiniuuruug ber Ausnahmetarise sär^Futlernuttel unb Manövertransporte zurück. Turch ben S»aatsbahiuvagen- veröanb fei vereinbart worden, batz in Deutschland eine mög- fichst cin.-citliche Gestellung der Wagen stauzustnden habe. Tie Behauptung, batz Sachsen eine unoerhältniSmätzig starke Wagencntziehung auser»egt werbe, beruhe auf Unwahrheit. <-cü 1J0J »jabc oie Regierung für neue Wagen 11 y» Mill. Mart ausg.geben. Tcr Wag npart vermehrte sich in ben letzten zw.i Za.,rcn um 10 Proz. 1912 solle ber Wagen- pari im Vorlaube um runb -7(Xa) Wagon vernichrt werden mit einem Ltostenanjwand von 80 Mstlionen Mark, von weichen auf Sachjen u Millionen c.itfaLen. Die Güter- wagongcmcinf'cha.t habe |id) vorzüglidj bewährt. Tie Gemeinden von Gr o tz-B e r l i n beantragten in einer gemeinsamen Eingabe an den Reichs kanzler, für bie Tauer ber Teuerung eine Ermätzigung bet Zölle auj y r otgetreibc, Wicbcreinsui-ruiig beS ^bcntitä.snachwoises ober eine 91 c f o r m bet Bestimmungen der Einsuhrscheine im Interesse der inländischen Verbrauchet. Für bie Tauet ber Teuerung Aushebung ber Zölle auf Futtermittel unb Hülsenfrüchte,»Reis, Gemüse, icbenbcö Vieh, frisches unb gefrorenes Fleisch, Schweineschmalz, Speck unb Butter; ferner Aufhebung ber Montin- gcntieiung für lebenbes Schlachtvieh, Be,cittgung bet Grenz- Ipetre gegen bessen Einfuhr unter Wahrung bes notwendigen veterinären Schutzes. Beseitigung ber Erschwerungen ber Einfuhr frischen Fleisches, Ermöglichung ber Einfuhr gefrorenen F»ei,chos aus Argentinien unb anberen Ländern, Schaf,ung ber für eine bauernbe Versorgung biefer Art erforderlichen Einrichtungen, Herbeiführung von Matz- nahmen zur Erleichterung der Zufuhren von Kartoffeln in der kühleren Jahreszeit, insbe,andere Bereitstellung besonderer Kartosselzüge und geheizter Güterwagen. Ter Vorsitzende des alibeut,chen Verbanvos, Rechtsanwalt Heintiaj Elatz in Mainz, veröffentlicht eine Er- ilätung, in der er zu der bclanntcn Aeutzornng Kidcrlens Stellung nimmt, in ber Broschüre bes Herrn Elatz habe geftanben, „wir sollten nicht nur Marokio, sondern auch das Rhone-Departement uns friedlich aneig- n e n". Hierzu bcmcrlt Rechtsanwalt Elatz, daß er es zwar vorläufig für ausgeschloffen hatten müsse, batz Herr von ^iderlen-Wächter sich so geäutzert hat, da er nicht annehmen tunne, batz bet Ltaatssetretär so unverantwortlich unb ofsensichtlich wahrheitswibrig verfahren Löimte. Ta et jeboch seye, wie weite Verbreitung der Bericht des „Wölfischen Bureaus" gesunden hat unb welche Schlußfolgerungen baran geknüpft worben, erkläre er ben Inhalt Hugo von TfchuU f. München, 24. Aju. Ter *iicUoc vor baperifdkn staatlichen Gemälbegaleric Geheimrat von Tschubi ist im Sana- totium Va 1 l bei liomiiuupt gestorben. Ter Verlust, den die deutsche Kun.igeiclstchte und Kunst durch das Ableben die,es Mannes erleiden, ist mü vollem Recht mü bem ,o ost schlecht unb übertrieben angcroanbrcn W.»rt „uneriepiid)" zu bezeichnen. Hugo von Tschudi unb Wilhelm Bode — das sind tic niuö.riien 9.'uu(».uuipviöu»gIuivlv.i w*u«, v^r denen zuin erstenmal die Auigabe itaiu): in bei Zeit eines Memaienalters Sammlungen zustande zu bringen ivie ne bisher nur von Turn- lichen Mäzenen, von ganzen Generationen in jahrhuiibertc.angei Tlltigleit zusammengebraast lovrscn ivarcn. hur beim auch au.' verhultnismaoig nur geringen, vor allem Qualitativ geringen Bestanden vugo von Ticoudi icit seiner Gtnennung zum Tirci^r b.r 'JiationaigdkCrie die e »-jmimuiig dazu weuerg».stauet, daß lie bic Ceutid>e Kunst des 19. Iahrhunderls m all ihren Richtungen uno Bestrebungen jo repräsentiert wie keine andere. Epochemachend war vor allem die von Tichudi ins gelebte Iahrhundertausstellung zu Berlin im Jahre 190b, die Inder Kunstgeschichte historische Bedeutung erlangt Hal. denn mit ihr trat zum erstenmal zutage, was Die große Allgemeinheit, ia was selbst das Fachgelehrtentum nickt wußte: auch in u.eut>ch- land gav es in Dem wgenannien hin Harm en 19. Jahrhundert lünstleriicke Persönlickkeiten und Serie, die nch vor den gtob-.ii Franzosen und Engländern durchaus sehen laiien konnten^ co war es durch TsaiudiS Zätigicu zum erstenmal möglich geworden, bau man Anselm Feuerbachs Werk in seiner (Peiamtbcii bewundern konnte. Aber auch Svic-weg, Waldmullcr, und euic große Menge anderer bisher kaum gekannter Meister lernte mau neu kennen. Tschudi hatte jcboch auch erkannt, daß es bei einer Gesamworsuhrung der neueren deutschen Kunst mit deren Werten allein noa) Nichi getan fei; zu ihrem Ver.^ndniS war es nötig, auch aus ihren Quellen zu schömen, das heißt Werte auslanoiicher Kunst heroei zu bringen, non denen die deutschen Meiner gelernt haben. So entstand jene^ Abteilung der Rationulgaleiie, die Werte der großen Franzosen, Schöpfungen oon Manet, Monel, Eouröel unj anderen ciubau. Tieie veuCObungeit des veroienten ManncS wursen oe- [anruiid, in Bcriui falsch oder übenrieben audgeiegi; in einer scharfen Auseinanüer etz^ng m.t dec hö-h.e.i ct.lL, die über die kunitQniaufe zu eitticheioe.i hal, enauou fty ^mjuji, oi-ui, uuet höflich seine Meinung derjenigen des Kaisers entgegenzuhalten; die Folge war, daß Tschudi der Rüdtritt nicht nur nahe gelegt, sondern befohlen wurde. Ter bayerische Staat ließ «ich diese Gelegenheit nicht entgehen und bot ihm das Tirehonum feiner Sammlungen an. Zn Müiichcn hat Tschudi in den kurzen ztvei Jahren seiner Latigkelt Die alte Pinakothek aus geradezu wunderbare Weise organisiert: er hat den aue.i Bcstano peuchtet und durch Biwer vervollständigt, bie, wollte man sie laufen, viele Millionen kosten würden; dies geschah durch die Verwirt.lchung der ebenso einfachen wie glänzenoen Idee: die herrlichen eiten Meister, die, einem größeren 'pubmum völlig unzugänglich, in Vrooin.galcricn Oberbahorns utti) Schwabens, auch Fran.ens Vuntcat wann, dem Zciilralmuseum einjULcrlctben Tu>es eriji.lt babaraj Meister- ivcrle von Tinwrctto, Zaeovo de Barbar», Lukas Jtranari) unb von verfch.ed.nen bisher gaiy uiibclann.en bayerischen Äünfuern des 15. uiid 16. Iahchunder.s. Xlu,uDi, der em vor kurzem i'emen bU. Geburtstag feierte, ho.ste in Manchen nom vieles za lciltin; toie bedeute.iü es geworoen roare, laßt sich aus Dem d iS her von ihm Erreichten eriennen. L. K Wilhelm Jensen f- München, 24. Nov. Ter Schris.strller Wilhelm Jensen ist gestorben. Mit Wühelm Jensen ist einer der letzten Getreuen des Münchener (S-ibc.frciied Daptngcgangcn. Er wurde am 15. Februar 1837 zu Heiligenhaf.n m Holi.ein geboren und fiuDiene, naa dem er früh verwaist war, in ^cna, Würzburg und Brcs»au Medizin unb lebte dann zwei Jahre in Mümchm, Tann siedelte er 1ö6j nach Stuttgart uiid üoernahm d.c Rcoattion der Sujwä- biiaicn Volksicstung. Im Zahre IboJ g.ng er a.i Die Norddeutsav Zcuung in Flensburg, lö» 2 Verzog ec nam Kiel. Bon 1676 bis 1668 lebte er in Freiourg i. Br., von Da an in München. Jemen war einer Der jniu^bar .en Stritt,.etter unserer Z.tt; seine W.rke in Zcoman^n, ir.rzuhlungen, Eoen, Gecich.en uno einigen Tram.n bcucpeno, um aiien gegen hanoerc B^nc>e. — 9? cuc römische FunDc in Säddeurschland. Einer der aiUiicn bie Kunst des Zicgelbrennens schon bei Den 9ibmtrn überaus i-ntivirfc'.t mar, beweist ein romntper Ziegclofen, der vor kurzem in Der Nähe von Tach au gesunden wurde. Er wurde durch das Eeneralkonscrvatorium für xunftbtnlmaiC unb bem Museums- verein Tachau völlig frcigelcgt. Er besteht aus einem Heiz- tanal, der srüher wahrrchnnlich überdacht war und dem eigeni- lichen Brennraum, der aus Ziegclplalten geblldet ist. - Bon dem Vrennraum gelangten die Heizgase in den oberen Raum, m dem die Lchmziegel gebrannt wurden. Tic ganze Anlage umgab eine starke Lehmwand, die von dem Feuer stark gerötet nt Vereinzelt wuroen ui Der Umgebung auch Tachp»attcn gefunden. Tie römischen Zicgelbrenner hatten bic GewohnHcit, an ihren urjeugniucn tüte bestimmte Hausmarke zu führen, die gewst,ermaßen Die Angabe der Firma ersetzte. Auch an den gefundenen Dachplatten laßt sich eine solche Hausmarke Nachweisen. In Der Nähe des ZirgelasenS würbe eine Lehmgrube cnlvcckt, die wahrscheinlich dem alten Zlegetbrcnner das ibiaterial geliefert hat. — Ein Ibsen-Denkmal in Amerika. Ibsen har kürzlich sein crues Denkmal m Amerika erhalten. Es f'ino ameri- lannche Norweger, Die sich zu dieser Ehrung ihres berühmten Landsmannes -usammengetan haben. Zu Washington in ’JZorb- Takota wurde das Monumenl unter großer Beteiligung ber dort zahlreichen norwegisch-amcrilenischen Bevölkerung enthüllt. Es ist eine Büste des Tickters, Die von bem norwegischen Bilbhauer Fzeld yerruhrt. Fjelo hat leinerzett Ibien mähreno eines Sommer- auientbaite-2 in Molde nach bem Leven modellieren können. Im ganzen beläuft sich jeyt Die Zahl ber Ibsendenkmäler auf brci; außer dem amerikanischen Monuments ist Ibsen auch vor dem yiationaltbeater zu übriuiania in Sindings überlebensgroßer Siaiue veravigt unb enolich hat man zu Gmsensaß in Tirol, wo Il cn huuiigcr Sommergast gewesen ist, ein Denkmal zu seinem Geoächtnijie enthüllt. — Lu ft- Teutsch. Tor Svrachausscbus; ves Teiuschen Lustfahreri.rbances hat eine sehr gie, im Mouir, Lufric^caube jur Propeller, v.u.:».iifdi.ij für l n fcul/.iigen Rekord. ert, dem des letzten Satzes Ser angeblichen Aeußerurtge'n des Staatssekretärs für unwahr. Zu dem Vortrag des Geheimrats Ri eß er in Hannover toirt noch mitgeteilt, daß insgesamt 220 Mitglieder des Hans ab nndes ;um Reichstag kandidieren. darunter 62 Mitglieder aus den Reihen von Handel, Industrie und weitere 10 Mitglieder gewerblicher Organisationen- Aus Siafct und Land. Gießen, 25. November 1911. Großherzogs Geburtstag. Gießen, 25. Nov. Unter großer freudiger Teilnahme alter Volksschichten wird im Hessenlairde heute der Geburtstag des Landes- Herrn geferert. Großherzog Ernst Ludwig vollendet heute das 43. Lebensjahr. Unter seiner Führung hat auch in diesem Jahre Helfen *neue Fortschritte gemacht. Zwar harren der neu zuiammengese^ten Parlamente in Darmstadt noch viele wichtige Aufgaben, aus denen wir namentlich die Regelung der Beamtenbesoldung hervorheben möchten, die für die ganze Politik von einschneidenster Bedeutung ift Damit hangt eng zusammen bie. Regelung der hesjischen Finanzen und es ist zu wünschen, daß cs dem Großherzog wiederum gelingen wird, die bewährte Kraft feines langjährigen Mitarbeiters, Herrn Finanzministers B r a u n, irotz seiner Rücltrittsgedauten für diesen ^weck noch dienstbar zu machen. Heber die schlimmste Fi- nanzkrijis sind wir dank der Entschließung des Landes- Herrn glücklich hliiausgetouimen. Als ein weiteres Verdienst des Grvßherzogs wird das hesiische Volt nicht vergessen seine unermüdliche Initiative, der wir hauptsächlich oas direkte Wahlrecht danken. Wie freudig Großherzog Ertist Ludwig sich immer in den Dienst moderner Forve- rtrugen seines Landes gestellt hat, geht auch aas. seinem Verhalten hervor, das er in dem Srreit der tirchtichen Mei-; nringen in Hessen gezeigt hat. Indem er beiden Nieinungen Rechnung trug, bleibt der hessischen Lanoesuniversitat der Den Charakter als „Geheimerat": dem Mnnfteriälrat in den Ministerien des Innern und der Justiz Daniel Lorbacher. Den Charakter als „Geheimer Oberinstizrat": dem Land- gerichtSdirclior bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Dr. Ludwig Rüster. Den Charakter als „Geheimer Justizrat": dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Vilbel Ludw. Bötticher, dem Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Will). Sander, dem Rechtsanwalt und Notar Justizrat Aug. M e b in Gießen und dem Rechtsanwalt Justizrat Friedr. G ö r z in Mainz. Den Charakter als „Justizrat": dem Notar Dr. Otto Ving m Mamz, dem Notar Adam Schmitt in Gau-Algesheim, dem Rechtsanwalt Dr. Ernst R e i n a ch in Mainz, dem Rechtsanwalt Max Levi in Mainz, dem Rechtsanwalt Dr. Siegmund L e v i in Mainz und dem Rechtsanwalt Dr. Ludwig Jung in Gießen. Das Komturkreuz 1. Stirn je des Veroieniiordens Philipps des Großmütigen: dem Minislerialrat und Vorsitzenden der Abteilung für Forst- und Kamexalverwaltung des Ministeriums der Finanzen, Geheimerat Will). Milbrand. Tas Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem ständigen Mitglied des Hydrographischen Bureaus, Prof. Dr. Georg G r e i m, dem Vorstand des Finanzamts Gießen, Finanzrat Jak. Steinhäuser zu Gießen. Ten Charakter als „Geheimer Obersinatizrat": dem vortr. Rat bei der Abteilung für Steuerwesen des Ministeriums der Finanzen, Oberfinanzrat Wolf Weißenbruch. Ten Charakter als „Geheimer Obersorstrat": dem Vortragenden Rat bei der Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung des Ministeriums der Finanzen, Qbecforstrat Aug. T i e f e n b a ch. Ten Charakter als „Oberbaurat": dem ständigen technischen Hilfsarbeiter bei der Wteilung für Bauwesen des Ministeriums der Finanzen, Baurat Wam P a u l. Ten Charakter als „Rechnungsrat": dem Bczirkskassierer RendantHch., R a p p zu Büdingen._____________________ jri)a)e, sorl.chrc^.nde wissenschaftliche Zug in ihrer theologischen Fakultät und bei dem ungewöhnlichen Interesse, das sich heute im ganzen Reiche an die kirchlichen Kämpfe knüpft und neuzeitliche Reformen für die Zukunft in Aussicht stellt, muß eine solche kirchenpolitische Lage in Hessen auf alle liberal und wirklich religiös Gesinnten wahrhaft erfreuend wirken. Wir in Gießen haben insbesondere Anlaß, des Geburtstages unseres Landesherrn festlich zu gedenken. Hat er doch in diesem Sommer mit seiner Gemahlin inmitten der Gießener geweilt, hat er sich doch dabei durch sein natürliches und freundliches Wesen wieder aller Herzen gewonnen. Es ist darum ganz selbstverständ^ lich, daß auch in diesem Jahre die äußere Veranstaltung wieder von großer Teilnahme der gesamten Bevölkerung getragen wird. Der Vorabend brachte als Einleitung der militärischen Feier den Zapfenstreich, der wie immer viel Volk auf die Beine brachte. Heute vormittag war großes militärisches Wecken und dann Choralmusik vom Stadtkirchturm. Ter sich anschließende Festgottesdienst wurde von der Zivil- und der militärischen Gemeinde gemeinsam begangen. Es folgte Regiments crppell auf dem Hofe der Zeughauskaserne und Promenadekonzert in der Süd-Anlage. Am Mittag vereinigte sich das Offizierskorps im Kasino und die Beamten- und Bürgerschaft im Gesellschaftsverein zum Festessen. Bei dem letzteren hielt der Rektor Prof. Dr. König folgende Ansprache: Sehr geehrte Herren! Geburtstage sind eigentlich Famttimfeste. Aber die Geburtstage der Fürsten sind nach altem Brauch Festtage des ganzen Landes. Gewiß liegt solchem Brauch die monarchische Staatsitwe zu Grunde, die den Fürsten ehrt, wie es dem Herrscher, dem Höchsten im Lande, zukommt. Aper wenn sich heute in allen Orten unseres Hessenlandes die Männer unseres Volkes, Bürger und Beamte, in festlichen Veranstaltungen zusammenfinden, um den Geburtstag des Landesherrn zu feiern, so ist es wahrlich mehr als ein bloßer Staatsgedanke, den sie damit zum Ausdruck bringen wollen. Enger und herzlicher sind in unserem kleineren Lande die Bande, die Fürst und Volk miteinander verknüpfen. Tie zahlreichen Gelegenheiten zu persönlicher Berührung unseres Lan- desherm mit seinen Landeskindern traaen ein Gefühl persönliche Beziehungen zu ihm, tragen persönlichste Liebe und persönlichstes Zutrauen zu ihm in wette Scmcyien ,eines Volles. Dankbaren Herzens gedenken wir gerade am heutigen Tage dieser Seite der Betätigung seines fürstlichen Amtes, wir Gießener ganz be- !anders, die wir vor wenigen Monaten die Freude hatten, unseren Landesherrn nicht bloß in unserer Stadt begrüßen zu dürfen, sondern auch mitzuerleben, wie er sich für einen wohltätigen Zweck eittsetztc mit der ganzen Wärme seines lebhaft empfindenden Herzens und der ganzen Frische seines fröhlichen Temperamentes. Solcher Fürsten Geburtstage werden ihrem Lande zu einem Familienfeste. Wenn wir den Wünschen, die uns in dieser Stunde bewegen, formvollendeten Ausdruck geben wollen, so. können wir ihn mit leichter Umgestaltung in den Worten finden, die wir heute Abend aus dem Munde der Iphigenie vernehmen werden, in den Worten mit denen fifr den König Thoas begrüßt: Mit königlichen Gütern segne dich Die Gottheit! Sie gewähre Sieg und Ruhm Und Reichtum und das Wohl der Deinigen. Und jedes frommen Wunsches Fülle dir! Daß, der du über viele sorgend herrschest. Tu auch vor vielen seltnes Glück genießest. . Ein freundliches Geschick walte über unserem Großherzog und dem Großherzoglichen Hause! Ich bitte Sie, erheben Sie Ihre Gläser und stimmen Sie mit mir ein in den Ruf: Unser allerdurchlauchtigster Landesheer, Seine Königliche Hoheit der Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein er lebe hoch! Die Stadt war zum großen Teil beflaggt. Schulen, Kriegervereine usw. feierten den Tag durch besondere Veranstaltungen. Von Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin ging der Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen des Deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz kür )ie Kolonien ein Schreiben zu, in welchem das warme Interesse der Frauen Hessens für dieses vaterländische Unternehmen hervorgchoben wird. Schon bald nach der Gründung des Landesverbandes Hessen wurden in fünf großen Städten des Großherzogtums Abteilungen mit stattlicher Mitgliederzahl gegründet. Dieses warme Verständnis, das die edlen Aufgaben des Deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz für die Kolonien bei den bis jetzt mit der Sache bekannt gewordenen Frauen Hessens gefunden haben, läßt es angezeigt erscheinen, die Organisation des Landesverbandes staiutengemäß nun weiter auszubauen und an weitere Kreise die Bitte um Beitritt zu richten. Nach den bis jetzt erzielten Erfolgen hofft Ihre Könige liche Hoheit, daß bie Werbung für eine so gute, der Liebe zum Vaterland, wie der zum Nächsten dienende Sache auf ruchtbaren Boden fallen werde. Wir weisen auf den diesbezüglichen Aufruf im .Anzeigenteil unseres Blattes hin. Totensonntag. Im Spatherbfte, wenn die Sturme der Tag- und Nachtgleiche das Land durchsausen und die letzten welken Blätter vor sich hertreiben, gedenken die Christen beider Konfessionen ihrer Toten, die Katholiken au Allerseelen unö die Evangelischen am Totenfeste, das auf den letzten Trinitatis- lonntag fällt. Viele gehen an diesen Tagen an die Gräber der Ihrigen und legen als Zeichen des fortdauernden Gedächtnisses einen Kranz nieder. Allerdings bei weitem nicht alle können öfters einmal eine stille Stunde an der heiligen Stätte zubringen, wo ihre Lieben schlafen. Was der Dichter Johann Heermann einst von Gott erbeten hat: dem Leib ein Räumlein gönn’ bei seiner Eltern Grab, auf daß er feine Ruh' an ihrer Seite hab', das geht heute nur noch feiten in Erfüllung. Das Leben treibt gerade in unseren Tagen die Menschen so sehr hin und her, daß ost die Eltern unter den Tannen des Schwarzwaldes ober an einer Berglehne der Pfalz schlafen, während die Kinder in einer noru deutschen Großstadt ihrer geb en feit ober im rheinisch-wcsl- faltschen Industriegebiet, wo die Hochofen glühen und die hohen Schlote rauchen. Aber im Geiste geht jeder tiefer empfindende Mensch am Totensonntag an bie Gräber der ©einigen. Unser Leben wäre oberfläa)lich und arm, wenn wir unserer Toten nicht mehr gedenken würben. Die Erinnerung an treue, tüchtige Eltern, bie liebevoll das Kind aus seinem Wege in das Leben geleitet haben, ist ein köstliches, unverlierbares Besitztum. Die Worte eines ernsten, gütigen Lehrers vergessen wir mehr und mehr, je weiter unser Leben vorschrcitet, aber es bleibt der Eindruck, d-'.-i seine charaktervolle Persönlichkeit einst in'schönen Juaenr tagen auf uns gemacht hat, und wenn er auch schon laiigff im Grabe ruht, so übt sein Bild doch noch eine geheim. iums zu Büdingen Tr. Gust. M o h r. xen Charakter als „Geheimer Sanitätt-rat": dem praktischen Arzt Santtatsrat Dr. Beruh. Go l db eck zu Worms. -^bn Charakter ats „Geheimer Landesökonomierat": dem tech- itzchen -Nttglied m landwirtschaftlichen Angelegenhciten der A Litung Tür Landwirtschaft, sandel und Gewerbe des Ministe- nums des Innern Landesökonom,erat Wilh. Müller. ... ?cn k°ls „Geheimer Kommerzienrat : dem Vor- des Heimchen Handelsiammertags und der Handelskammer )u Mainz Kommerzienrat Tr. Franz Bamberger baiebii rnt Kommerzienrat Johann Phii. Ad. strafst zu Offenbach Ten Charalter als „Profestor": dem Kunstmaler Aolls veyer zu Tarmstadt, dem Privatgetehrten Dr. Ludw. Holz- Das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Domdekan und päpstlichen Hausprälaten Dr. Franz Jo). Hch. Selbst zu Mainz, dem ordentl. Professor in der Philosophuchen Fakultät der Landesuniversität Geh. Hofrat Dr. Johann Wilhelm Spenge! zu Gießen. Das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Oberrealschule zu Gießen Professor Dr. Jos. Collin, dem evang. Pfarrer Johs. Deggau zu Beedenkirchen, dem evang. Pfarrer Hch. Döring zu Breungeshain, dem Freiherrlich Riedeselschen Forstrat Adalbert Eulefeld zu Lauterbach, dem evang. Pfarrer Adolf Hepding zu Hausen (Kreis Gießen), dem Oberlehrer an der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg Prof. Phil. Kramer, dem Oberlehrer an dem Ludwig-Georgs- Gymnasium zu Darmstadt Prof. Peter Läufer, dem ordentl. Professor in der juristischen Fakultät der Landesuniversität Dr. Wolfgang Mittermaier zu Gießen, dem ordentl. Professor in der medizinischen Fakultät der Landesuniversität Dr. Peter Popp er t zu Gießen, dem Direkwr der Auguslinerschnle (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg Theodor Ritsert, dem evang. Pfarrer Albert Schäfer zu Biebesheim, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Oberrealschule zu Gießen Prof. Theodor Schaumann, dem Kreisschulinspektor bei der Kreisschulkommission Büdingen Schulrat Scherer, dem evang. Pfarrer Friedr. Sommerlad zu Watzenborn, dem Kreisarzt des Kreis- aesundheitsamts Büdingen Medizinalrat Dr. Otto W i e ß n e r daselbst, dem Rektor der Ernst-Ludwigs-Schule zu Bad-Nauheim Professor Dr. Karl Zimmer. Das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Seminarlehrer Gg. Bald aus zu Friedberg, dem Lehrer Johs. Döring zu Windhausen, dem Seminarlehrer Friedr. Gatzert zu Friedberg, dem Lehrer Peter Göckel zu Angersbach, dem Sachverständigen und Schiedsrichter in Feld- beremigungsanaelegenheiten Friedr. Helfrich zu Gießen, dem Rentner Hch. Koch XIV. zu Alsfeld, dem Seminarlehrcr Adols Mutb.zu Friedberg, dem Schriftführer des Kriegervereins Friedberg Buchhändler Karl S c r i b a daselbst. Die Erinnerungsmedaille mit dem Bildnis weiland Ihrer Königlichen Hoheit der Großherzogin Alice, in Silber: der Marie Rredesel Freiin zu Eisenbach in Lauterbach. Die Goldene Verdienstmedaille des Ludwigsordeus: der seitherigen Vorsitzenden des Alice-Frauenvereins für Krankenpflege in Friedberg Lina Goertz, Witwe des Apothekers Karl Goertz daselbst. AuszMimngen zu Grotzherzogr Geburtstag. Der Großherzva verlieh: Die Goldevre Verdienstmedaille des Ludewigsordens: den Oberwachtmeisteni Oswald Schreck, Wilh. Hein und Adolf R ü f f e r. Die Krone zu.m Silbernen Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberwachtmerster Hch. Eidenmüller und dem Gardesergeant Weber in der Großh. Garde-Unter- offizier-Kompagnie. Das Silberne Karenz desselben Ordens: den Oberwachtmeistern Ludw. Held und Johs. L e i ß l e r, den Wachtmeistern und Stationsführern Karl Helwig, Karl Graulich, Adolf Wolf, Hch. K ö P P e l, Joh. Winter, Phil. Volk, Michael Hechler, Phil. Habel und Adam Stork im Gendarmeriekorps. Dem Rechstanwalt Dr. jur. Alex. B o p P in Darmstadt sowie dem Bierbrauereibesitzer Hch. Jhring jun. in Lich das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Kanzleirat i. P. Jakob Meyer in Darmstadt die Krone zu dem Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens und dem Bau- verständigen des Großh. Kabinetts Hochbauausscher Karl C r e t e r in Darmstadt die Goldene Verdienstmedaille des Ludewigsördens. Dem Hoftheatermaler Kurt K e m p i n das Ritterkreuz 2. Kl. des Philippsordens. Das Großkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Preußischen Staatsminister und Minister für Handel und Gewerbe Wirklichen Geheimerat S y d o w in Berlin, dem bayerischen außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Großh. Hofe Grafen von Moy in Stuttgart. Das Komturkreuz 1. Klasse mit der Krone desselben Ordens: dem Minister des Innern Friedr. v, H o m b e r g k zu Bach in Darmstadt. Das Komturkreuz 2. Klasse desselben Ordens: dem vortr. Rat im Reichsamt des Innern Geh. Oberregierungsrat I a u p in Berlin. Das Ritterkreuz 1. Klasse desselben Ordens: dem Leiter und Herausgeber des Gothaischcn Hofkalenders und der Gothaischen Taschenbücher Geh. Hofrat Dr. Wendelmuth in Gotha, dem Postrat Franz Gehlhar in Darmstadt. Das Ritterkreuz 2. Klasse desselben Ordens: dem Postsekretär Herrn. L o tz in Vilbel. Den Charakter als „Geheimer Staatsrat": dem außerord. Gesandten und bevollmächtigten Minister am Preußischen Hofe Geheimerat Dr.-Jng. Max. Freiherrn von Biegeleben in Berlin. Den Rana der Oberhofchargen: dem Vorstand des Kabinetts Geheimerat Gust. R ö m h e l d in Darmstadt. Den Charakter als „Geheimer Oberrechnungsrat": dem Oberrechnungsrat Franz H i e m e n z in Darmstadt. Die Krone zum Komturkreuz 2. Klasse des Verdienswrdens Philipps des Großmütigen: dem Ministerialrat im Ministerium des Innern Geheimerat Wilh. B e st, dem Ministerialrat und Vorsitzenden der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege des Ministeriums des Innern Geheimerat Dr. Dr.-Jng. August Karl Weber. a p f e l zu Gießen, dem Privatdozenten bei der Technischen Hochschule zu Tarmstadt Dr. Julius H ül s e n zu Frankfurt a. M., dem Architekten Gg. Metzendorf zu Essen, dem Privatdozenlen bei der Technischen Hdchschule Tr.-Jng. Wilh. Moldenhauer zu Tarmstadt. Ten Charakter als „Sanitätsrat": dem praktischen Arzt Dr. Gust. Barthel zu Tarmstadt, dem praktischen Arzt Dr. Franz B i e l i n g zu Gau-Algesheim, dem praktischen Arzt Tr. Bernh. Blumenthal zu Tarmstadt, dem praktischen Arzt Tr. Ludw. Bormuth zu König, dem praktischen Arzt Tr. Johann Dahle m zu Oppenheim, dem praktischen Arzt Tr. Hermann Fink zu Westhofen, dem praktischen Arzt Dr. Julins Holländer zu Tarmstadt, dem praktischen Arzt Dr. Friedr. Rich. Klein zu Alzey, dem praktischen Arzt Tr. Jul. Metzger zu Mainz, dem praktischen Arzt Tr. Hch. Michel zu Babenhausen, dem praktischen Arzt Tr: Hch. Platz zu Großen-Linden, dem praktischen Arzt Tr. Rud. Schad zu Groß-Gerau, dem praktischen Arzt Tr. Fritz Schmidt zu Darmstadt, dem stellvertretenden Chefarzt bei der Hamburg-Amerika-Linie Tr. Georg Thoma zu Hamburg. Ten Charakter als „Kommerzienrat": dem Fabrikanten Wilh. A l b r e ch t zu Mainz, dem Fabrikanten Alb. Böhringer zu Nieder-Jngelheim, dem Kaufmann Julius Ganz zu Mainz, dem Tirektor der Mainzer Aktienbierbrauerei Dr. Otto Jung zu Mainz, dem Fabrikanten Adolf Kling spor zu Gießen, dem Bankier Julius Landau zu Bingen. Ten Charakter als „Oekonomierat": dem Landwirt Hch. Alles zu Nieder-Florstadt, dem Vorsteher der landw. Winterschule zu Mainz Landwirtschaftslehrer Jos. Pozniczek daselbst,, dem Landwirt und Bürgermeister Jak. Trautmann III. zu Rimbach (Kreis Heppenheim). Tas Komturkreuz 2. Klasie mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Ministerialrat im Ministerium der Justiz Geheimerat Tr. Gg. B e st. Tas Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Senatspräsidenten des Oberlandesgerichts Tr. Wilh. Keller. Tas Ritterkreuz 1. Klasse mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberstaatsanwalt am Landgericht der Provinz Rheinhessen Tr. Ottö Schwarz. Tas Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Oberstaatsanwalt am Landgericht der Provinz Oberhessen Jak. Hofmann, dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Worms Amtsgerichtsrat Eduard Ziegler, dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Lauterbach Ferd. Frey, dem Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Starkenburg Herm. Weicker, dem Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Ortenberg Tr. Karl F u h r, dem Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Dr. Otto Brun, dem Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen Friedrich Koch, dem Handelsrichter bei der Kammer für Handelssachen in Tarmstadt Kommerzienrat Ludw. Frölich. Das Ritterkreuz 2. 5llasse mit der Krone des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Gerichtskostenrevisor Rechnungsrat Karl H o h e n st e i n in Darmstadt. Das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Verwalter am Provinzialarresthaus in Darmstadt Ernst Muth und dem Aktuar am Amtsgericht Reichelsheim Hch. Lein. Das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Kanzliiten am Landgericht der Provinz Oberhessen Otto Geilfus. Das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige treue Dienste": Den Dnsgerlünsmanlicim Konr. tvemmer in Heidelbach, Chr. Schmidt in Eulersdorf, Hch. Scheuer in Schwaben- rod, Friedr. Herdt in Altenburg, Hch. Birrenstock in Eudorf, Friedr. D i l l e m u t h IX. in Hainchen, Johs. G o tz in Nieder-Mockstadt, Konrad Carl in Stammheim, Gg. Kratz in Lindheim, Anton Langsdorf IV. in Pohl-Gons, Hch. Henrich in Lang-Gons, VI. in Lollar, Peter Lenz IV. in Atzenhain, Christian VeltenI. in Göbelnrod, Hch. Weber II. in Eichenrod, Gg. Schüttel in Nieder-Moos, Hans Gg. Roth in Ober-Bessingen, Hch. Wilh. Stoll in Echzell, Konrad Koch II. in Michelnau, Hch. Bätz VIII. in Meiches, Konr. Merz III. in Sellnrod, Peter Krug in Odenhausen und Johs.. Hch. Kröll in Altenstadt. ,c4i\A z... i’ ■_ -f'- fftiCT 8 blfl 6 Uhr geöffnet W ohlfeile Schuh-W oche ddö Lanistaß, dkll 25. Novtikibcr sis 2. 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AIS em Gesandter nach bet Art brt Planes fragte, antwortete Vuonschikai, er türme ihn nickt ent» bullen, weil er nicht sicher fei, ob er Erfolg haben werde. — Nach Berichten au- Lankau überschritten die Kaiserlichen den S>an- fluft, griffen die Revolutionäre an und befeßten daS Fort aus beni Lchildkrötenhügel. — Tie Provinz Schantung widerrief die Unabhängig keitKerklärung. Kinder-Stiefel zum Schnüren und finde f en die tfiT*6 < \ n wen f. ■ dltches 9V, -•... Aber bte ld’ FrAage bei gm ^"atchifche Staatfa. heute m allen (sk e? Volkes, Aign SV ^lammensinbm, um » ist rs wahrlich mdn 11 - AusdruL britel Ltnferem Heineren Läl jnbet »erfnüDfen. ; * Berührung unseres aen ein & ^7.1 "chste Liebe und ^1 en leilies volles. £ti| eutigcn Tage dieser y I , wir Gießener ganz: | le tyreube hatten, untel begrüßen zu bürfen, hl einen wohltätigen ast empsindenden Sei!« Temperamentes. c:.tz; t zu einem FamiliM * n dieser Stunde bwizc. so können wir ihn • den, die wir knie | n werden, in den te I dich ieg und Ruhm der Teimgen. Fülle dir! end herrschest, Slülk genießest. ! der unserem Großbau j bitte Sie, erhebe- v ein in den Rus: Heer, Seine I n Hessen unb ki »a Ü besagt ENtiA durch oespÄckk Sa* Der ade* diese Erwägungen geben kernen Trost und Hnnt »rirbffl, wenn «ir»knfd> nut ttaur'8« funbwn ,^k»t barüber ift, bafc ein guter ffbegitte chm von bet Gate n,eggmHeji worden ch ober bu6 et eln Sind da» Hr meube feine» Leben« Wat, bat in bie $rbe legen muffen ^Venn daS (Brauen vor der Bernichtung uns überwältigt, i» bifft nur der religiöse «loube, der Glaube an einen (Bott, t-r aud) da, wo er uns an offene Gräber führt, nur unser f,- im Auge hat, der Glaude an eine ewige, unveraäng- che Lett, die am deutlichsten in Jesu wunderbarem Leben, trken, Sterben und Luferstehen in die Erscheinung getreten it eine Belt, in der bie Seele weiter wächst und weiter reift, n* der die sich roieberfütben, die hier unter Tränen von- nnanbet gef4id>en fmb. Du trauerst heute an den Grabern der Deinen, du Lagst, daß die Gemeinschaft mit ihnen gelöst ist, aber ün Hintergründe deines Seelenlebens regt sich noch ein anderer l ebanfe, den du gern unterdrücken möchtest, wenn eS mög- t dj wäre, den Gedanken, dast du eS deinen Toten gegenüber, als sie noch lebten, manchmal hast fehlen lassen. Du fait sie nicht immer mit Geduld und Nachsicht behandelt, rü bist thnen hochfahrend, ablehnend, liebln» entgegenge- du hast sie manchmal gekränkt durch Wort und TickenS läßt feinen David Copperfield — und daS 25-26 275 OanOd Tie Jjanauer Tiainantfcbleifercl Der Berliner „Lok -Anz" meldet au-5 Janau: vier rrelien am Freitag, um lick über die Wünicke der Vanaucr Tiamantickleiskreien bin- sicktlick der Verwertung der deruicken Tiamanten zu im:errickte«. Der ÜnterstaatSiek.e är un ReickSkolonialamt Conze und Der Reick^lomniissar für du Ic t die Tiamant-n-Regie Tr von Jacobe Bei her Bespreckung w rd.- (i münfYt. dah dir deul- Ickrn Tiimantcnid)!fiier zu den gl icken Bedingungen wie da» Vändlerivndikat in 21 n teerst n die deut ck.n Steine von der Tiwontrcflic in Berlin kau'c.i kA.in'.n Auch die Bildung eine- deutschen vändleriniidikatS anstelle deS betg- isckrn, mit dem der Vertrag nur noch bü Juli nächsten IahreS läuft wurde erörtert. ArciS Drtzlar. ? Krofdorf. -4. Nov Äm Tonne'.Sioa abend wurde für Krofdorf-Gleiberg ttc GemeinderatSwadt roiflewrnmoi. bie unter mäßiger Deteiligun'i äemlick rut1; nrrlic' Währeiw bie bisherigen Vertreter der ersten und iwi:en Wahtllai'e Eduard ^ooS (L> und Sarl Aeufei stt I'. bhlh Trefck.r und Ludwig Lauchl ifil ID von der Bürgerschaft roicberqe vablt wurden, büttm sich die blei der brufn -lalle auf ©ilMim Mandler- Srofdor, Liiiß Äogu r Lauk-G.eckerg gee.ni^l — Tie Arbeiten brr elektrischen Anlage haben einen amen ^rtgang .i dorf-Gleiberg in aller Kurie mit Licht und rrah oerforgt wird Tagegen kann die SBoiierlcitung erst im nächsten Frühjahr vollendet werden. _______________ " TaaeSkalender Stadttbeat er: Samstag noch- Vlfflfl 3*, Ubi Uindcrooisielluug: »Häufe! und Gretel'! e3fiib5 7*/, Uhr: ,3fflverfiel!inifl zu GrostherzogS (Üeburtetai .3 p bla eine a u 1 9L a u r i I*. Ronjert de? Sängerkranze«: „Tie Schöpfung*, tonntafl nachmittag 5 Uhr in der UnivermätS-Aula. 1’1 u ( e ii m für Völkerkunde: Sonntags geöffnet von jl-1 Uhr und 4-6 Uhr. R o l o 11 e u m : Täglich Vorstellung. iRtnematograob: Täglich Vorstellung, Biograph: Täglich Borltellung. R unst verein: Neue Ausstellung. •• Nationalliberaler Verein. Der National- Ifcecale Verein hielt, wie er un« schreibt, am gestrigen Abend stine Mitgliederversammlung ab, die in sehr an- ngender Weise verlief. Nach einem Bericht der Vertreter aus j |km Parteitag über die Verhandlungen in Berlin, bie cm l.^re« Bild der Haltung der Nationalllberalen Partei vor den, I Wahlkampfe gab, erstattete der Vorsitzende den Jahresbericht. I brr einmütige Zustimmung fand. Die Mttgliederzahl deS I ferein« hat eine erfreuliche Steigerung erfahren. Die Vor- I ihnböioabl ergab die Wiederwahl der feithmgen Vertreter [Jgnb die Zuwadl einiger neuer Mitglieder. Skachdem die Ver- I binblungen erledigt waren, fand eine kleine Absch iedS- I ft ter für den verdienstvollen seitherigen Vorsitzenden, Herrn I frof. flulei) statt. Herr Fabrikant lllingspor betonte die I unermüdliche und aufopfernde Tätigkeit, den rechtlichen 6mn I be« Scheibenden und überreichte ihm mit herzlichen Motten M Danke« ein BiSmarckbtld und gab dem Wunsche |n«brurf, das; Herrn Pros. Luley und feiner Familie in dem leurn Wirkungskreis eine glückliche Zukunft beschert fein möge ZU TickenS läßt seinen David Copperfield — und daS ft ft ja selber; denn eS handelt sich hier um einen auto- »uigraphtschen Roman — naacn über sein „undiszipliniertes ^rrz" s?ahen wir nicht alle ein undiszipliniertes Herz? Jarum ift uns der Totensonntag ein cruster Mahner, ptb wir begehen ihn in der rechten Weise, wenn wir und ptei Mahnungen deS Apostels Paulus einprägen, der in [ttnen Briefen bad Lied von dem Siege deS LebenS über Tod singt. Die eine dieser Mahnungen lautet: Alle eure Tinge lasset in der Liebe geschehen, und die andere: tute Lindigkeit lasset kund werden allen Menschen. H. B. von ,3pbi genic*, wie von .Hänsel und (Bretel*, somit sie neu ist, rührt von Herrn Dekorationsmaler Rad Lchivedler her und ist in der Theoterwerkslatt fertiggeneüt rorben. — Shakespeares Lustspiel „WaS ihr wollt*, das c n Dienstag in Szene geht, bietet dem größten Teil des Dipl.-Ingenieur start Riyrrt auS Tarmstavt einen Vortrag ' halten wirb über: 1. Tie Anlagen von straftzentralen unter besonderer Berücksichtigung der Elektrizitätswerke : unb ihre Bedeutung für (Bewerbe und Handwerk. 2. Gewerbliche und häusliche Anwendungsgebiete dec Elektrizität (mit । vergleichenden Kostenberechnungen). 3. Borträae über andere Fragen der Elektrotechnik nach Wunsch. Tcr Vortrag ist febt lehrreich; sämtlichen Inleri ssinten wirb ein Beiuch sehr empfohlen. Der Verein beabsichtigt, im Januar n. I. noch einen Vortrag halten zu lasten, her besonder» für Handwerker unb Gewerbetreibende gro ieS Intereste zeigt Es könnte Hanb- merfern, welche dem Verein bis letzt noch nicht angehören, nur von großem Nutzen fein, ihm beizutreten, denn wahr- fchemlich wtrd der nächste Vortrag nur für J?hlglieber gehalten werben. — (Brünberg, 24. Nov Der Ende v I. gearünbctc Gesangverein „Sänger krauz', der unter ber Leitung des Herrn Andrae srebt, hielt unter Milwirkung der Quartettvereinigung kürzlich in der vollbefeCten Turn, alle ein erstes Lonzert ab. Unter den zahlrcickien recht gut vorgetragenen Chören und Quartetten sind wohl befond.rs „An die Heimat" von Jüngst, „Abendständchcn" von Schie- bolo und „Die schöne Schäferin" von Spangenberg hervor- zuheden. Auch verdient die klare Aussprache und die gute xtlangfarbe besondere Erwähnung. Ein flott gespielte? Theaterstück, eine TurUenc und ein am Schluss gestelltes sehr schönes lebendes Bild wurde von dem Publikum mit reichem Beifall belohnt Tie Leistungen der Quartettvereinigung waren wie immer sehr gut. «rciS «IdfrlD. t. Groß-Felda, 24. Nov Ter vom hiesigen Zweigverein des Evang. Bundes gestern im Saale der „Traube" abgehaltene Familienabend erfreute sich eines außer- oroentlichen zahlreichen Besuchs nicht nur aus dem Kirchspiel Groß-Felda, sondern audi auS den Nachbardörsern. ^err und Frau Pfarrer Neu sch hier hatten ein sehr an- sprechendes Programm zusammenflestellt, in dem Ernst'und men Tic Arbeit deS Einstu dierenS der Rollen hatte Frau Pfarrer Reusch übernommen. Ihre Mühe wurde durch eine für ländliche Verhältnisse sehr beachtenswerte exakte Wiedergabe der Stücke belohnt. Besonders hervorgehoben seien noch die mit sympathischer Stimme unb feinem Verständnis vorgetragenen Lieder von rtiau Gutsbesitzer Haberkorn-Windhausen In der Klavier-- bcglcitung wechselten Frau Pfarrer Reusch, Frau Gutsbesitzer Haberkom und Frau Dr. Scriba miteinander ab Am Schlüsse sprach Pfarrer Reusch allen Mitwirkenden den Tank des Zweigvereins aus und ermahnte zu treuem Festhalten an der Sache des Evang. Bundes. — Ein hie^ ltger Holzmacher wurde während der Arbeit im Walde von einem niederstürzenden Baume getroffen, wobei er einen doppelten Knöchelbruch erlitt. Kreis Schotten. -r-. Ulrichstein, 24. Nov. Im GosibanS ,Zum Darmstäbtei pof* war heute nacht Feuer auSgebrochen, bos feboch durch rasches Eingreifen halb gelöscht war, so daß lein größerer Schaden entstanden ist. - Der Sturm, dec feit'gestern hier tobte, hat verschiedene Verwüstungen an- gerichtet. An der Qhmstraße hat er sechs große Fichten- bäume umgerissen. Es herrscht heute hier ein Wetter, datz einen jeden in die schützende Wohnung treibt. Es liegt Zchnee, eS ist grimmig kalt unb ein mächtiger Sturmwind beult unb rüttelt und schüttelt draußen alles upb bläst bureb Ritzen und Fugen selbst in die Häuser. Dichter Nebel liegt über der ganzen Gegend. KrciS Friedberg. L. Fricbberg, 24. Nov. Zur Feier des Geburtstags des Großherzoge versammelten sich heute mittag die Schülerinnen der L ch i l l e r s ch u l c (höheren Mäd> chenschule) im Singsaale der Anstalt. Gemeinsame Gesänge wechselten mit Borträgen von Gedichten und einer i Ansprache des Direktors ab. Die Augu st incr schule , /Realschule und Gymnasium) feierte in der Aula des Schill- . gebaute» heute nachmittag um l1 > 11 br den Geburtstag ^ach dem Bortrag des Marsches ans Fphigenie durch dao l Schülerorchester und eines Chorals durch den gemischten Schülerchor folgten Gedichte, mel)rstimmige Chöre und Dr- ' chester-Porträge. Professor Los hielt die Festrede. — Das Lehrerseminar hielt abends in der Turnhalle feine 1 Feier ab. Hier waren es ^rchestervorträge des Seminar- $ orchesters, Gesänge, Aufführungen und Einzelvorträge, i Direktor Schäfer hielt die Festrede. 5lederlace: W. Kilbinjer «= Löwen-Drogerie, Gießen. Beitenweg. ■ im... Personals Gelegenheit zu bonkbarrn Aillgaben. Die gewählte Einiichtunq erfordert nur einen einmaligen Szenenwechsel, so baß auch in biefer Hinsicht für eine stoUe Auffahrung (Regie Direktor StemgoeUer) vorgeforgt ist. Lanvkrets liefern. = Groben-B ufeck. 84. Nov. Am Sonntag, 26. d. M., findet im Saale des Gastwirts Wagner eine vom Orts- aeioerbeoerein oeranfiallete Vir anunlung Halt, in ber 22-24 2“ 1 [JiääÄiir für Herren, Damen unb Amber UT" »ehr pn-iMW erl. eiil 27-30 350 31-36 400 El. G iessener Konzert-V erein KONZERT 00 mifd Solisten: Chor: Orchester: Kapelle des hiesigen Inf.-Regts. „Kaiser Wilhelm64 Nr. 116 Achtung ! Frauen! au jeder Tageszeit 107783 Tbema: 7115 Anfang 7 Uhr pünktlich. Ende 10 Uhr. D18/“ If5~ Bin tri ft frei. Kinematograph Vabubofttrahe 54. Babnbosttrahe 54 (0967Ü Br Vorstand des Akadzmisctien Gesangvereins. VH/h Biograph statt, wozu freundlichst einladet PlockstraOe 18 09679 Plockatraße 12 Anfang 4 Uhr und abends 8 Uhr. 7137 August Pefri Achtung! 8(11 sie 18 Eintrittskarten im Vorverkauf nur in der Musikalienhandlung von E. Challier (T.lephon 671). Für Studierende an der Abendkasse halbe Preise. v*/« itiS i 7162 Das Komitee. M- Privat-TMnterrilht erteilt gründlich und gewifienbait Zöllen W,.. '“bani SÄ j-i« S?fe£' Oratorium von Jos. Haydn Fränl. Alice Baehr aus Frankfurt a. M. (Sopran) Herr Albert Münch aus Frankfurt a. M. (Tenor) Herr Ernst Everts aus Cöln (Bass-Bariton) Gemischter Chor des Süngerkranzes KOLOSSEUM Direktion: KARL OHM. I Heute Samstag, den 25. Nov. er. keine Vorstellung Eintrittskarten im Vorverkauf bei Ernst Challier, Musikalienhandlung, und nachmittags an der Kasse zum Preis von 2 Mk. und 1 Mk. Leitung: Herr Musiklehrer Albert Kasten. TH.Bäulke, Tanzlehrer, Wolfstrake v. Theater »Verein. 2. Opernvorstellung Mittwoch, den 29. November 1911, gegeben vom Grossh. Hoftheater zu Darmstadt Die lustigen Weiber von Windsor Komisch-phantastische Oper mit Tanz in 3 Akten von Otto Nicolau Nach vielseitig persönlicher und schriftlicher Aufforderung istetz Herzenswunsch hiesiger titl. Damen, dah der interess., lehrreiche K Damen-Vortraft von Madame Lola Bernhard Htzgicuikeriu und Kosmetikerin, stattfinden wird am Dienstaq, 28. November 1911, abends 81/, Uhr in Gießen, Etablissement Steins Garten. Privat- Tanz-Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit Karl Schmidt, Tanzlehrr Wetzsteingasse 3t Oie Schöpfung Hls Weihncichtsgefcftenke empfehle in- und ausländ. Weine. Moosetenx. Kognak, ff. Liköre, Rum. Arrak. Pun*ches*enzen, Zigarren u. Zlgarretten, Weine, b. Abnahme im Ran oder von 10 Flaschen an entsprechende Preisermähigung. F. Schott, MichMuug lluS Wcilliludcn. ■ diach dein ■ nVrunfl neue ain l-S“ L ■ ßE ™ Ws-„° * I W sich auszuj I $aris,24.' I ^K.r ,ß-ueLel( Röllchen Rec fnllberausg JlMiib tiJ b.rden ! f Wen überini liiM seiner Zusi ; Wmung sei n ■ Men erfolgt, ß ■ ‘-r. die Span,' I Nilleim. erkÄb ■ hchle von F' ■ Wird verlang! I -ladt bleibe un I Ä demzufolge | M Engla I iiaaleeich die Ein II i allen |jipilen Verl [«ine Einnnh || B, daß der fran |[ fe Abtretung dm s| mca verletzt n Chanukka-Ball Samstag, den 16. Dezember findet im ,Hotel Hef. Hof^ zu Butzbach ein israelitischer Zestball Sängerkranz. Sonntag, den 26. November 1911, nachmittags 5 Uhr pünktlich in der neuen Universiiäls-Aula |dies Veto I hanifch-Gu I.'eutschland I Hlerhaltung b? | Stimmten Statt Tasfelbe Bl Id en schlossen, n kinslutz-zvn^ sie bereit, Fran' Zone zu getoät Die yran 'demnach Englc scheinen über beiten durchges Lugern Han. ftyift: _ „Vr bie (Sn Lerhandiungen dr M altes maritin rn den Wünsch: ' oder est den Vordergrut , se tze n. T figland zu , ./wischen Zc [Zögerung des ! |liyn magere [Zlcheuns 6g' ■hitgounb eti [Mdies das (f ■heil) diese Poli. IhSÄn 19 durch die Wdahrn: R daris, 94. rjy-fb 1:.^. °er |Ä D 9 nicht, bet Montag, den 27. November 1911, abends 8^ Uhr im großen Hörsaal der Universitär: Vortrag »!)nWiil.IIk.Nröhne,KmD«hmgSiiislicktoriilzllWmmö über: Jie Wgkell brr Km in WihmHsmsßÄ nnd ®ojnnno$p|Itgt Hierzu laden ein: Gemeindc-Franenvcrein: E. Höhlbaum. Allg.Deutfcher Srnu »verein, Ortsgruppe toicRcn: E. Biermann. Ortskrankenkasse Gienen: A. Bolz. Baugenossenschaft dcS cV*hq. Arbeitervereins, E. G. m. b. H. Für den Aufsichtsrat: Für den Vorstand: G. Krausmüller. H. Doering. vlcmeiunützigc Baugciellschast E. G. m. b. H. Für den Aussichtsrat: Kür den Borstand: A. Klingspor. H. Fourier. Das lifr Kkmffru ein seffelndes, ttesergreisendes Drama aus dem SeemannSleben. Grobartige Szenerien. Oer reiche Vetter Franz ein köstlich humorvoller Schlager. Auf Lebern und Tsd die aufopfernde treue Freundschaft zweier Männer. = Vad-Nauheun W herrliche Naturaufnahme auS unserer Nachbarstadt. Ein Geheimnis der Schwester spannendes Drama aus dem Leben eines Arztes. Die pfiffigen Schuster-Jungen Tonbild. Durch Leid zum Glück grobes amerikanisches Drama. NR. Für morgen, Totensonntag wird ein besonders znsammen- gestelltes Urogramm zur Vorführung gebracht. Sonntag, den 3. Dezember 1911, 5l/4 Uhr, in der neuen Aula Viertes Konzert — Zweiter Solisten-Abend Herr Prof. Fred. Lamond, Berlin (Klavier) Herr Joseph Szigeti, Budapest (Violine) Werke fiir Klavier: L. v. Beethoven op. 53 Waldstein-Sonate, Fr. Chopin Sonate op. 35 (TrauennarschJ, Nocturne, Schubert-Taus!« Marche militaire. Werke für Violine: A. Corelli La Folia. Ed. Lalo Symphonie espasnole, Schubert Wilhelmj Ave Maria, N. Paganini Caprice, H. ü ieniansky Air Russe. Fintrittskarten * L Platz Mk-5--. IL Plntz Mk. 4.-. in. Platz Mk. 3.-, iv. piatz Mk. 2.50 ____________ * Stehplatz Mk. 2.—, Studentenkarten Mk.l.—, sind in der MusiknlienhandH von Ernst Challier (R dolphs Nachf.l, Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. v«/" " Oeffnwng des Saale* 41'? Ehr.--- Parsifal-Aufführung. Das Konzert des Konzertvereins vom 24. Februar 1912 wird eine Aufführung von Szeuen aus Richard Wagners Parsifal bringen. Da die. Proben des Akademischen Gesangvereins begonnen haben, so ist alsbaldige Meldung neuer Mitglieder, die. dem ' kademischen Gesangverein beitreten und sich an der Aufführung beteiligen wollen, notwendig. Sehr willkommen ist aber anch die Mitwirkung sonstiger rnnsikalischsicherer Damen nnd Herren verpflichten können, wöchentlich an einem Abend — Montags von 8—10 Uhr — pünktlich an den Proben teilzunehmen. Dieselben werden gebeten, sich alsbald bei Herrn Professor Trautmann zu melden. Stadttheater Giessei Direktion: Hermann Stelngoette1 SamStag, den 25. Nov. !91 v nachmittags 3*/» Uhr Binder Vorstellung: Volks-Preise. Volks-'0reis Hänsel und Gretel Ein Märchenspiel in 4 Bilder, von Siegfried Stutz. Ende nach 5 Uhr. Abends 7'/» Ubr . Fett-Vorstellung zur Fs'er ds (Geburtstages Sr. Kömgl- voyca des Grvhherzogs von Hessen urß bei Rhein. ... Auh. Abonnein. Gut sch. hab-Gulr. Gewöhnliche Preise. Fest-Ouvertüre „Iphigenie in Aulis’te®^ von Lllozart) von (Sb. $3. Ausgeführt von der Kavelle des hiesigen ^nsanter.e'Regnnei^ Kaiser Wilhelm 9lr. 11& «nm Leitung des verrn Obermusl Meisters Wilhelm Vdbcr, anschlicvend: , SU aol Tanns tsviei in 5 Auszügen v Wolfgangv.Goeihe. » O«it. ■ • Herr Hans Baumeiüervomw theater in Darmitad als M Ende nach 9*/3 Uhr. (a Sonntag, den 26. Nov- 19L1, abends 7'/s Ubr. ., Kleine Preise. Kleine Pretff- DieJuDglranvonDrleani Ende 10'/. Mr. Was die Frauen wissen müssen „Pstege und Erhaltung wahrer Fraueuschönhcit". Warum so viele nervöse, kranke Frauen und unzufriedene Ehen? Das frühzeitige Alter der Frau. Wie verlängern wir unser Körpermai;? Kindererziehung dem Temperament nach Magerkeit, Korpulenz, Blutarmut, Bleichsucht, Frauenleiden . . Am lebenden Modell ■ wird gezeigt, wie man Kopf, dicken Hals, abstehende Ohren, zu bie«.e und rote Nasen, Runzeln, Pickel. Falten, gelbe Haut. Sommersprossen. Franenbart, Haarausfall. Schuppen, Warzen, rauhe Hände usw. beseitigen kann. — Büstenpflege. Büstensehler. ^amratoweti>benn (niarafterbettrteilungett nach Kopf und Handform gegeben «hochinteressant). Welche? Temperament haben brünette, blonde, schwarzhaarige Personen? Welche Temperamente passen in der Ehe zusammen und welche stohen sich ab? Untreue und ihre Verhütung. Unentgeltliche Beantwortung schriftlicher und mündlicher Anfragen uni Mitteilung von Toilettcngeheimnissen zur Körperpflege. - Die Rednerin führt eine gesund und schön machende Gymnastik vor, die zeigt, wie man durch diese und richtiges Atmen Krankheiten Vorbeugen, enge Brust, schiefe Achseln, X- und 0-Beine, schlechte Haltung beseitigen kann. Ter Vortrag itt neu hier. Es iit kein Reklamevortrag (nicht zu vergleichen mit den bisher gehaltenen Reklame- Vorträgen». kann unbedenklich von Mutter und Tochter besucht werden, und so wichtig, dah jede Frau nnd Fräulein denselben besuchen muh. Glänzende Anerkennung von Presse und Publikum. In vielen Städten muhte der Vortrag wiederholt < werden und waren die Säle brechend voll. Hotel Kaiserhof, Wetzlar Sonntag, den 26. November GROSSES KONZERT des Tonkünstler-Ensemble „Rheingold“, Dir.: Hardy Holzapfel Gröhes fesselndes Tbeaterdrama in 2 Akten Borfübrungödauer ca. 1 Stunde Achrdtin ein großartiges LWgeMgrmin: eine köstliche Humoreske Moral Für Wiederverkäufer bietet sich enorme Auswahl in Spiel- und Galanteriewaren in unserer Mutter Ausstellung Giessen:: Schillerstr. 23 Anton Lederer ans Bamberg. Fabrikation von Puppen, Engroslager in sämtlichen Kurz-, Spiel- und Galanteriewaren.09703 eine zeitgemähe Satyre — 350 Meter lang Onkel Julius eine äuherst lustige Geschichte Derfilfthecher Großartiges Drama von Pathti fteres Eine tiiMe Wtzm, fnrrlidic MiimsiiM NB. Am Totensonntag fallen die humoristischen Sujets aus und werden hierfür noch Dramen eingelegt. Die Heilsarmee. DienStag, den 28. November, abends 8*/4 Ubr: im grohen Saale Hotel Einhorn Crstze Persmililiillg Thema: 17128 „Der göttliche W'eckruf im 20. Jahrhundert.“ Fedcrmanu ist freuitdl. cingcl. .^ur Deckung d.Unk.2QPsg.Eintritt. Lügentisch Sauer. Heute, SamStag abend Gciikral-PerWmliillg Tagesordnung: 1. Besprechung über den Bau eines Beremöhauses, '09684 2. Dividendenverteilungv. 1910/11. Die Mitglieder des SämStagS 5legclklub „Alle Neune" i„Zum Pfau"! werden hiermit auf beute SamStag, den 25. November, abends 0 Ubr zur [09660 General-Versammlung eingeladeu. Der Vorstand. Es ladet ein Achtung 1