9 B e 5 o a c a S B »q s N v E 6 •b s o >öO,2 !°S£s‘ u.ü'e -ELZ «C^Ä - c f.i-ir © o *g ® 5 *o Set c = = °a '> ”? 2 <; S’S S-S kS ,=s5;i°= I p - , “ s™ * ■tt®^5se 1 v --7 CH ;«»3-»5SSb 8 J ,3 LS S ^5 :"S £ o P c P o S .3 4- . Cut» s T « - o s> CO 8- p; Sri >8' vy - c .. 5 ® 2 ■9 -o O - 2Z- y3 ZZsi--s« p Id c« s5’«; -- rf.5 -i-K C !> P e v ---y' S-W ■2 ti V P yj 19S- y2 °01l>' 0- c - 2' dL»> ■w“7p. y- y^p =y S^y d. •* *»>ß *oi®^ ’S.-ö !> o P * K V " -- -» Lp $ (r-i'- a- Die heutige Nummer umfaßt 14 Seiten. n verlangen ne direkte und Vie riuföeckung öcs altchriftlichen Lourdes. ♦ Za der Nach- Nein er und der Wiener Tr. auf __ _______ ,_______jen könnten. Wir glauben, es werden noch Jahre hingegen, bis diese Frage spruchreif n wenig — KurzeNachrich tenausKun st u. Wissenschaft. <^n einer Privatgalerie in Antwerpen verbrannten tc ein Rubens, Ban T »ck und T e m i e r s im Geiamlwerte non ^00 000 Franks. Tie Gemälde sollten nach Deutschland verschickt werden — Tic Professoren an der Berliner Universität, Heinrich Woelflin und Heinrich Mors, wurden tu Mitgliedern der Akademie der Wissenschaften ernannt. — Ter 87jährige Altmeister der holländischen Malerei Josef Israels ist bedenklich erkrankt. Tie Aufdeckung dO altchristlichen Menas-Heiligtums durch den Frankfurter Archäologen Carl Maria Kaufmann must ul: das bedeutsamste Ereignis bezeichnet werden, das die ckiristliche ! Altertumstunde seu den genialen Forschungen de Rossis in den Katakombeti Roms erlebt hat. Aus jahrtausendaltem Schlaf er stand hier eine altchristliche Stadt, von deren Existenz weder der Historiler noch d'er Archäologe etwas geahnt halte, wiewohl sie zeitweise an Glanz die nahe Rivalin Alexandrien überstrahtl halte. Tic völlig neuen Ausschlüsse, die dieser großartige Fund "■in- das Wesen der altchristlichen Gesellschaft an der Peripherie Der antiken Kulturwelt gebracht hat, erörtert d r Frciburger Prosessor Josef Sauer auf Grund der wissenschaftlichen Publi- lationeii des Entdeckers in ihrer- Bedeutrulg für die altchnstlichc Kirchen geschickte und Arcktäologie in einer 4tb Handlung, die die von Prof. .Hinneberg heraiisgegebene Internationale Wochenschrift bringt. Als Kaufmann auf der Suche und; auf)äologi|d) bo merkenswerten Ställen längs der Karawancnstraße zwisdten Karthago und Alexandrien im Sande der Wüste Mariüt auf einige Menaskrügchen'stiest, ahnte er noch nicht, das; er- hier über jenem berühmtesten Heiligtum des ersten nackjckjristlichen Iahrlauiends stand, von dem man nur aus einem vielfach für eine Phanlan» sckilderung gehalt euren arabischen Reisebericht vorn Anfang, des 11. Jahrhunderts unterrichtet war. Tnrch die seit 1905 enngjt betriebenen Ausgrabungen wurden die wichtigsten Stätten des Menasheiligtums freigelegt, vor allem die Grufttirche des Seüigeii mit der unzweifelhaft festgestellten Krypta und einem heuigen. Sncll, isowie mehrere, den wachsenden Kullbedürsnissen enlipre chende Basiliken, größere Gräberanlcrgcn uiid anderer (Gebäude, darunter die Fabrik und Berkaufsstätte der schon bisher in grotzwi Mengen bekannten Menasampullen. Tie Gestalt des Heiligen Menas, die im Mittelpunkt dieses Kultes und dieser Ansiedlung steht, wurde infolge der neuen Funde als eine geschichtliche Persönlichkeit nackigewiesen. Wir wissen jetzt, daß Menas von Geburt ein Aegyvter mar, als Offizier in ber phrygischen Stadt K otynron diente, sich zur Zeit der dioklestanischen Verfolgung anlätzlich von Festspielen als Christ bekannte und ums Jahr 296 das Marli)rüun erlitt. Tic Legende Hal damr ihre bauten Fäden um die Figur des Heiligeil gewoben und mit ihr jene Kamele der- bunden, die auf den bildlick-en TarfteHungen zusammen mit dem Heilieen ersckieinen. All der Stätte des Meitasgrabes, um das sich dann im Laufe der Jahrhunderte die blühende Menas,tadt gebildet hat, bestand schon vorher zweifellos eine gröbere Niederlassung, denn die Oase, in der es liegt, ist als Wasseretappe zwischen der Mariüt- und Auladali-Wüste ichon früher ein wichtiger Ver- Betlnnann-Holltveg überlassen, die Reststückc mit dem preußi I ^esSkM der Sej0l-UNg50rdNUNg oder Amortisation: scheu Wahlrechtswrack zu einem beschaulichen Museum-- llnjcr Darmstädter Mitarbeiter kommt in einer Befprvckstrng der hessischen Schuldentilgungsfrage zu einem anderen Ergebnis, als die Regierung int Finanz ausschuß verkündete. Er glaubt, ein eingeschränktes ..>af, der Schuldentilgung erlaube doch die Mehrausgaben fttr die Beamteii. Mau kann über diese Frage gewist strei.cn jedenfalls aber sollte man dem neuen Finauzmiuister nickst 511 viel in fein Werk pftlschen und nicht wieder eine Fiuanz- krisis heraufbeschwöreu. c r _ R. B. Darmstadt, 2c. Jan Bei den zahlreichen Erörterungen, welche sich seither an den von der hessischen Regierung den Landstanden vor. gelegten Schuldentilgungs-Gesctzeiitwurl angeknuvft haluu, ist meist nur in einseitiger Weise die 1 heoretische .tot Wendigkeit einer stärkeren Schuldentilgung ins Auge gi- sasst worden. Darüber hat man mehr oder weniger vor nachlässigt, die finanzielle Tragweite dieses Gesctzcntwuis-.' in Verbindung mit der Finanzlage des Landes und den weiteren großen Aufgaben, welche gelöst werden müssen, tzu bringen. Tie Thronrede, mit welcher der gegenwärtige Landtag eröffnet wurde, hatte als eine dieser dringenden Aufgaben die Au f b e f f e r u n g b c r ® e am t en g eb a 1 ter bezeichnet, und durch eine Leufichrift, die die Regte runq im Juli 1909 den Landständeii vorgelegt hatte, war der schlüssige Nachweis erbracht worden daß in öcl ^at bic hessischen Beamten wesentlich ungunstigei gestellt stitb, als die Beamten in den Nachbarstaateti. ^.azu kommt noch, daß auch zahlreiche Bittschristen^einzelner ^ategorleii von Hofbeamten wiederholt von de.n klauben als begründet an erkannt wurden; ihre Ausbesserung aberfclstte'st wie! die- im vorigen Jahre in Preußen geichehen ist, die nicht unbe trächtliche Erhöhung der Zivilliste in sich. Für diese, von allen weiten als dringend notwend g erkannten Zwecke bedarf es in den nächsten FoMen erheb, sicher Mittel, bei deren Aufbringung zu beachten ist, daß die hessischen Steuerzahler bekanntlich mit zu den,am höchsten Belasteten im Reiche gehören. Tie großen fälle, welche die Provinz Rhemhesteii durch die schlechten Weinernten erlitten hat, und der damit zu,ammeiihangende Vermögensverlust lassen eine wertere Anspannung der Steuern nahezu als auSgeschloften erschcurem Erne ,olch würde aber unausbleiblich sein, wenn man gl e t ch z i rt rg bic Beamtengehälter erhöhen und die von der Regierung vorgeseheueu hohen Tilgungssätze ernfuhren woMe. "Es ist richtig: Die hesstsche Staatsschuld ist in den letzten Jahren rapid gewachsen, der Zuichußbedarf der Staatsverwaltung ist rasch und stark gestiegen, die- laft für die Staatsschuld droht die ^teuernnnahmen voll für sich in Anspruch zn nehmen. Und dre,e ^günstige Entwickelung der Finanzen hat tu einer Zeit der .?Ddj Konjunktur stattgefunden, als die Eisenbahnen große lieber schüsse abwarfen, Domänen und Forsten gute Einnahmen lieferten, und die Erträge der Einkommensteuer nur 36 Prozent, die der Vermögenssteuer um 10 Prozent an stiegen. In dieser Weise tonnte es nicht weitergeheii, und der^Finanzausschuß der Zweiten Kammer hat bei den dies- jährigen Budgetberatungen schon gezeigt, dast es ihm ernst damit ist, die seitherigen Bahnen zu verlasseu -tc tv ter? Vermehrung der- Staatsschuld muß auf das ununu aänqlid) Notwendige beschrankt tverden und durch ein- aebenbe' Nachprüfung der ganzen Staatsorgan'.,atton Muß dafür gesorgt werden, daß das Land nicht unter den großen finanziellen Lasten zusammenbricht. Tie nächste Aufgabo vm? Regierung und Bolksvertretung aber tanu nicht sein, ----pslitiicbe rvochenscha«. Gietzen, 28. Jan. Wahrend man im Reichstag und in seinen Ausschüssen mit den wichtigsten Vorlagen sich aLmuht, IW mennio doch einer schlechten Ernte entgegen, sttlbst wenn man von den schwarzen Wettergewölk der. Neuwahlen ab- sehen wollte. Da sind die Sorgen un ^^lande Elsaß- "othriugeit, die unentschiedenen .Fragen auch in der Ostmark. Wir haben berichtet, daß vor einiger Zeit Herr von Bethmann-Hollweg eine dehnbare und darum unbefriedigende amtliche Erklärung über die Polenpolitik vom Stapel des Regierungsblattes hat laufen lassen, aber über seine Sorgen im Reichslaude hüllte er sich in Schweigen, kr hat sie bekanntlich durch seinen Gesetzentwur, selbst her- mifbeschworeii, aus welchen Grüiidcn.lwsterer staatsmännischer Weisheit, blieb der Mittvett ziemlich dunkel. Jetzt hat am Donnerstag der Staatssekretär Vorlage im Reichstag begründet. Danach ist die Regierung mit ihrem Verfassimgsplau anscheinend rasch und zielbewußl vorgegaugen, indem sie dachte: es muß irgend etwai ge- schehen: aber das Wie war doch, wie Herr Delbrück aus- sührte, eine verwickelte und schwere ^age. Da komeu die letzten kSkaudalvorgänge, die deutschfeindlichen Aus^ schreitungen fanatischer Franzoslinge in Metz, und e.'sind alsbald Betrachtungen aiigestellt.worden, die dem NEU Entwurf der Regierung kein günstiges Schicksal versprachen. 2er Reichskmizler hatte ohnehin feinen rückhaltlosen An- bang in dieser Sache für sich. Ten einen sind die versprochenen VoNsrechte z .2. "" , das allgemeine gleiche, geheime unb direkte . Wahlreckst —, die anderen hielten die Zustande in Elsast-Lothringen für eine sv einschueidende Verfassungsänderung überhaupt iioch nicht für reif. Ihnen scheinen die letzten Vorkommnisse recht zu geben. Wenn man seht auch im Reichstage erklärt, die Vorlage biete „eine brauchbare Grundlage", so klingt das zwar schon, aber nicht vielversprechend. Manche Rater suchten den Kanzler aus einen Weg zu drängen, an den er vorläufig nicht gedacht hat. In manchen Blättern, darunter zum Beispiel die ..Straßburgei Post', die mancherlei Beziehungen zum Statthalterpala ■< unterhält, ist sehr ernst und offen die F-rage besprocku t worben, oft man Elsaß-Lothrinam nicht Preuszeii einver- leiben oder unter Preußen, Baden und Bavern verteilen solle. Diese Erwägungen haben auch im Reichstage einen Widerhall gesunden, sie sind aber zu neu und nhgewohnt um durchschlagend zu werden. Demsenigen, der nicht selbst Einblick in die Entwickelung des Reichslandes 9^00^ hat wird es äußerst schwer fein, cm wohlerwogenes Urteil ixbcr bic Frage abzugeben. Tag der Einverlcibung^schritt a 1» ein sichtbares Zeichen bestimmten Willens unb Beharren^ des Reiches aus die Franzosen einen nachhaltigen Einfluß ausüben und auch manchen Welschling in der Wcsttnark nnn phantastischen Träumen zurückrufen wurde, scheint sicher zu sein Tic Verfechter dieses umwälzenden lvedantens versprechen sich von den wirtschaftlichen Perspektiven, die sich den Bewohnern des Reichslandes bei seiner Einverleibung in Preußen eröffnen würden, eine günstige Propaganda.' Jedenfalls wäre eine Aufteilung auf drei Bundesstaaten weniger ratsam, zumal Streitigkeiten und Eifersucht dabei nicht gusbleib "en Nach all den Herrlichkeiten und Kost« hnrtcttcn o'e t-uitL uus dem berühmten Welthcilw.tum in der Mariütwüste ein märck)enhastes Bild des Glanzes machten, picht scheu Wahlrechtswrack zu einem beschaulichen Museums dasein zu Der einen. . .. . m Ä , Zum Heiiischm WahlrechtSplau rst >u dreier Woche auch , wieder Neues verkündet worden. Der Bericht des Ms- , schusses der Ersten Kammer kündigt an, daß diesem ->oaiw den Beschlüssen der Zweiten Kammer trotz mancher giwnd Mlicher Bedeukeu in den -ntsch-id-nden Wendungen zustimmen wird. Wir dürfen uns besten treuen, obgleich auch wir, wie früher aiisgeführt wurde, an der von der Zweiten Kammer vollendeten F-a.,suiig, namentlich was da^ geplante Pluralsystem ai^eht, keine ungetrübte Freude haben. Allein das hessische Volk wünscht, daß diese isachc nicht noch weiter verschleppt werde ntand^ anberc ErforbemiiS hängt ja gleichfalls noch in ber Schwee So ist int Finanzausschuß iber Zweiten Kammer ^ejer flagc vom Regierungstische erklärt worben, bic Beamten wußten sich mit ber Ausbesserung ihrer Bezüge vorlausig noch ge^ dulden, denn solche Aufwendungen seien nicht ohne eine nene Anziehung der Steuerschraube zu machen. Wir bedaiicrn biete traurige Lage. Wenn die Regierung ausfuhren ließ, wieviel Leute im Hesseulande noch schlechter aeftellt seien als die Beamten, so wird dafür diese nur ein schwacher Trost sein. Die Beamten sollen a im allgemeinen im Bürgertum nicht gerade die unterste Stufe einuetjmen. Zmmerhiu, es ist wahr: Der gewerb- 1 siche Mittelstand unb nicht wenig Privatbeamte haben glcim- 1 falls Grund, über ihre Rot zu klagen und vor einer un- ■ oeroiHen Zukunft zu bangen. Bei der aussteigenden Ent- : Wicklung aber in Hessens Finanzen haben unsere ^giernngs- beamten wenigstens die bestiiuiiite Einlösung der setzigen Versprechungen in allernächster Zeit zu erwartem Man muß dem neuen Finanz Minister nochetwas Zeit lassen. Wenn em Dannstadtcr Blatt zu ber Verhanblung vom letzten Mittwoch ich^b, die Verkündung der Regierung habe emc direkte Staat s fahr im Gefolge, so ist das doch wohl eine gar zu pessi- mistische Auffassung von der Pflichttreue und der Loyalität der hessischen Beamten. Im Statasvoranschlag für das Jahr 1912 aber wird es höchst wahrscheinlich ohne emc neue Steuererhöhung nickst abgehen. * Unter solchen Zeichen geht cs den Neutvahlen entgegen! Man sollte meinen, daß es da für redliche burger- iici;c Politiker mit einer Aufklärung über den blauschwarzen Block allein nicht getan sei. Alles was hierbei von der schiesen Ebene abwärts läuft, sammelt sich dock) wohl nur vorwiegend im Becken der Sozialdemokratie. ^er Giegener Reichstagswahlkreis, der demnächst ins Vorbotcngcsecht kommt, bietet am Ende dieser Woche Tic Hoffnung auf irgend eine Einigung ist ziemlich restlos dahin: vier feindliche Haufen rücken georuemander lmv Tic liberalen Brüder haben die zur Versöhnung auvgestreckte Hand wieder zurückgezogen und werden bei der Wahl mm vielleicht beide ausgeschaltet werden. Morgen ftndet m Vertrauensmännerversammlungen der beiben Parteien da» Begräbnis des guten Vorsatzes und mit der Ausstellung eigener Kandidaten vielleicht auch die -Hervor,charrung be^ Krieqsbeiles statt. Zuletzt war von den Nationalliberalen als aemeinsamer Kanbibat noch Regicrnngsrat xr. ..(.erd : □Zi mae)^Iageii, von ber Fortschrittspartei aber : nLnfchiit worben Die Deutschsozialen unb 'Christlich- ■ ?ouatai roolleu ibrcu gcmcinfmucn Kaudidatm heute bereits auf ben Schilb erheben. Soeben gebt uns bic Melbung zu, baß bie Ersatzwahl am 10. März ftattfmbeii wirb. wirb. Der Reichstag wirb sich wahrscheinlich begnügen, bic Regierungsvorlagc abzütelstien unb wirb es Herrn voiis nt 24 Erstes Blatt M Jahrgang Samstag, 28.3onu« W »GiehenerAnzeiger B-S General-Anzeiger für Gberyesfen LtzM ttö vormittags 9 Uhr. --— ^hrsounkt aeroeicn. Ihren eigentlichen SÜ.Mw>mg °ber v-rd°ntt Kt^fnnden ^e^en tattm bic Ansiedlung erst dem .Nulte des heiligen-Menasimter Mariütwüste ein märckzen.,-...- . hinvh dem Patriarchen Athanasius und dem Kaiser Konstantiii entitand allerdings heiile vergebens, w durch oem i Grufttirche, kurz danach unter Kaiser Arkadius eine mU-? 0- große Basilika, die unmittelbar Östlich an die Grufttirche angebaut wurde Im 5. Jahrhundert war der Ruf des Heiligtums w gestiegen daß es Kaiser Zeno zur Stadt erhob, E große Garnison - m ietete und zeitweilig seine Residenz dort aunchlug. x5m 6. unb : 7 Ja^kn^ert überstrahlte die Menasstadt an Prunk und Glanz ; ihrer Bauten und an Lebhaftigtcit des Verkehrs Alexandrien. Wallfahrer strömten aus der. ganzen christlichen Wett. SwammeN' lim f1icr Heilung unb Seligkeit zu nnden. 9. unb 10. >;ahr- hunbert aber erlag die Stadt dem Anbrrngen der MMems, bic niclc Kostbarkeiten fortschlepvten und die Blüte der <5tnDt ver- n ticten 3n 1« erften 3eit ihrer Verödung bmduetc ein arabischer Reisender von den staunenswerten Bauten.ber tunt fr» berühmten Stadt, und dies war die einzige Kunde, die nck) Zn fältta^erhalten hatte Tie ungeheure Beliebtheit und Verehrung dieser Kultstätte knüpfte sich an die heilende Wunderwirkung, die man dem Wasser vom Mcnasgrabe zuschrieb- Durch elnat grotzen ^asserleitung«kanal, ber fick) unter dem westlickien Eilde der Grün Urcke hindurchzieht, ist das Wasser im engsten Zusammenhang nrit dem Kult und der Grufttirche gebracht. 2,1c am anderen Ende ber Stadt liegende Bäderbasilika weist ein .lusgeblldete^ <-nstem m»n 'Habeanlagcn, sogar mit Heizvorrichttingen, am. -r-U' zahlreichen Menaskrügckxm, bie; schon rrüher bekannt waren, stellten Andenken an die Wallfahrt sunt Mcnasgrabe dar und enthielten Wasser von seinem Hcilqiiell. Tas Menasheiligtum ist aljo da. Lurdcs ber altchristlichen Zett gcwesem Sein Ruhm überstrahlte s«ihrhunbertelMtg jede andere agvptvche, wenn nicht uberhauvt edc christliche Gnadenstätte. Ter heilige Menas erlebte einen wahren Siegeslauf durch die damalige Kulturwelt: überall entstanden Mmaskirckcn. Tie Wallfahrer, die vom Mcnasgrab An- denken und Heilmittel fornrahmcn, brachten ihrerieUt, Wcih-Ge- schenkc mit die sie in der Gruftkirche des Heiligen niederlegten. Biele dieser zum Teil gewiß kostbaren Gaben find bn den ver- sck icdenen Plünderungen >ind bei späteren Räubereien von Beduinen wrigeschlepvt worden. Anderes hat sich erhalten Uuter deii Sattalbauten der Menasitadt ,mb von besonderer kunstgc.ckucht- tidxr Bedeutung die vier Baiüikcn, von denen zwei m der Mitte de/ 4 Jahrhunderts cniltanbcu sind. Gegen die Schönheit, die sich hier im Grundriß mw der Gliederung der Bauten sowie m dem vlastiscken Lrnamenttckmuck offenbart, wirkt alles, was Rom de? FMzeft des Basilikastils besitzt, belangen und unsicher. Aus den Trummerh1 o ch s ck e n T u b e r lull n bei Parattstuern lünftlid) Fieber erzeugt unb bic,c gleidizeitig mit cavay filber unb etwas Schilddrüsensaft behaiwelt, nimmt Proustoü or Jriebländer, der Leiter des betannteu ^anatoriump ber Hohen Mark im Taunus, in der Frantturter Zettungi du-- Wort. Professor Friedländer sagt, day er leit mehr als 13 Jahren unablässig an dem Ausbau dmer theraveu tuchen Methode arbeitete. Er wurde dabei von den Hsomwren Ehrlich, Friedberger miterstutzt. Er Mitzt der Entdcdimg Gelehrten sehr große Bedeutung ber und meint, wemi'diese Mitteilung Beachtung sinde, nuine sie an nd) öcinahc ebenfo großes Aufsehen erregen, wie die lLhrlich-Hata'chc Emt- deckung Ticie Nachricht werde in Kürze durch den Telegraphcu in allen Ländern verbreitet sein, die betresienden Kranke und deren Angehörige werben stürmgch verlangen, ocr neuen Behandlung nitterzogen zu werden. „Grope Hoffnungen, ichrelbt Prosessor Friedländer, „entstehen über Nacht, bis es dann zum Rückschlag kommt und bic wi^^cni^^aTtll^^£: Sor,d)img> unb eine Methode geächtet wird, bic auch meiner Ucbcp.ugung nad) vmi größter Bedeutung werden kann, wemt uns Ruhe unb Zeit gelassen wird, sie ouszubaucn, zu erproben, zu mnoicren m aualitatioer und quantitativer Beziehung Brofeiwr Friedümd-i faim in kleinem Maßstabe die (rrgebninc der -Wieiicr schule der Fiebcrthcravie vus eigener Enahrung bestätigen, aber er hält 2 noch nickst au der Zeit, von vei ungen zu ,brechen, 'chon deshalb nicht, weil die vrogressive Paralyse manchmal natürliche Stillstände und Besserungen ausweist. TAPE *, MAU. e Verlange Kitalog Katalog KaUloz Rlngfr« Frankfu: Wer ein,. Der Termin für die Gießener Reichstagswahl. R.-B. Darmstadt, 28. Jan. Der Termin für die Reichstags-Ersatzwahl im Wahlkreis Gießen-Grünberg-Nidda wurde vom Staatsministerium auf Freitag, 10. März festgesetzt. Ausland Präsident T a f t übersandte dem Kongreß den Gegenseitig- r eitsv ertra g mit Kanada mit einer Botschaft, in der er dringend die Ratmziemng des Vertrags cmpsiehlt. Der Vertrag Ueyt dre Gegenintigteit für die Hauptnahrungsmittel: Getreide- arten, Dblt Mollereiprodukte, Geniüse, Vieh, Geflügel und fische Zollfrei werden Bcmmwollsamenöl, rohes Bauholz, Zinn- platten, -rahte, Marienglas, Gips und Druckpapier und herab- geietzt die Raten für Motorfahrzeuge, MesserfckMiedewaren, Uhren, Lederwareii, landwirtichaftliche Geräte und Eisenerz. , -^e s r a il z ö s i s ck^e n H a n d e l s k a m m e r n befürworten eine von der Bevölkerung Savoyens eingebrachte Bittschrift, in der eine 'J 'J/ i e n n ch e Bahnverbindung mit bcm ^nrchitrch des >i leinen t. Bernhard verlangt >vird. Die vereinigten Militärvereine Gießens begingen am gestrigen Abend die Geburtstagsfeier des Kaisers durch einen Kommers im Cafe Am end. Mit einer Ansprache begrüßte der Vorsitzeiide des Vereins eheni. Pioniere als Kommersleiter die zahlreich Erschienenen. Der Abend verlief bei Musik, gemeinschaftlichen Lie- derrr und humoristischen Darbietungen zur allgemeinen Befriedigung. Aus der Provinz. — Hausen, 28. Jan. Unter sehr großer Beteiligung feierte gestern abend der Krieg er verein bei Gastwirt Schardt den Geburtstag des Kaisers. Der Vorsitzende Schlag gedachte hierin in warmen Worten Kaiser und Reich und schloß dann die Ansprache mit einem dreifachen Hoch vuf den Kaiser. Die Kameraden L. Schardt, H. Pfeiffer usw. hielten mit ihren gut eingeübten Vorträgen und Liederdeklamationen die Mitglieder bis spät in die Nacht zusammen L. Friedberg, 27. Jan. Die Feier' von Kaisers Geburtstag nahm tn unsrer Stadt, besonders in unfern höheren Lehranstalten, einen recht würdigen Verlauf. Gestern nachmittag versammelten «ich die Schüler und Lehrer der Augustiner- Schule (Gymnasium und Realschule' in der Aula des Lehrgebäudes zur Vorfeier des Geburtstags. Händels Marsch ans „Iaphta", vorgetragen vom Schülerorchester, leitete die Feier ein. Dann folgten Gesänge des Schülerchors mit Begleitung von Harmonium, Klavier und Orchester. Weiter wurdeii Gedichte von Schülern vorgetragen. Eine Festrede von Oberlehrer Schaum und ein gemeinsamer Gesang beschlossen die Feier. Jnv Saale des Hotel Trapp wurde am gestrigen Albend eine Kaiserseier vom Lehrer-Seminar gehalten. Sämtliche Klaffen des Lelwen eminars, nebst dem Lehrerpersonol und einer großen Anzahl Gäste nwhnten der Feier bei. Gesänge des L-eminarchors, Vorträge des aus der Klosse 1 gebildeten Orchesters, wechselten nut turnerische Hebungen (Keulenschwingen) und einem Lichtbilder-Vortrage ab. Seminarlehrer Gatzert vrach über Norwegen und die Plätze, welche unser Kaiser öfters be>uchte und die der Vortragende aus eigener Anichauung kanme veute waren im Hotel Trapp die Offiziere des BeffrkSkommcnidos die ReservWffiziere und viele Beamte und Bürger hlesuvr Stad zu einem F e st e f f c n vereinigt. JSor heiligen Tagen waren vierzig Jahre seit dem glorreichen 18. Januar 1871 vergangen, an welchem die Begründung des deutschen Kaiserreichs erfolgte. Heute kann man ohne Ueber- trelbustg sagen, daß unser Volk — ja, daß ganz Europa den vierzigiährigen Frieden in erster Linie der imgewöhnlichen mili- torneben Begabung unseres Kaisers "Bravo si, freilich immer ver- bunden mit der vollkommendsten Selbstüberwindung und der ernstesten Ausiassimg seiner Herrscherpflicht, verdankt. Unsere Armee Ul. der vierzigjährigen Friedenszeit frisch zu erhalten, uns eine respektgebietende Wehrmacht nicht nur zu Lande, sondern auch zu Waffer geschaffen, uns dadurch bis'»heute einen ehrenvollen Frieden gewahrt zu haben, bleibt das unvergängliche Verdienst unseres Kaisers. «Bravo!» Ohne Schwertstreich, aber gestützt auf ein starkes und scharfes Schwert, wurde Wilhelm II. nicht nur ein Hort des Friedens, sondern nicht minder auch ein Mehrer des Reiches. Um nicht weniger als 17 Millionen Köpfe hat unter (einer Regierung sich die Bevölkerung des Reiches vermehrt. Um etwa 4 Milliarden jährlich ist in den letzten Jahren das deutsche National-Vermögen gewachsen, über 200 Millionen jährlich, also über eine halbe Million täglich, wäch stunser Nationaleinkommen. Das Erfreulichste an dieser allgemeinen Zunahme unseres Wohlstandes aber ist, daß sie sich bei uns auf alle Schichten der Bevölkerung, auf alle Erwerbsstände mit Gleichmäßigkeit ver- teut, wie in feinem anderen Lande der Welt. Neben dieser inneren Wohlfahrt ist doch auch unsere äußere politische Lage recht befriedigend geworden. Die unanfechtbar gleichberechtigte Weltmachk- stellung Deutschlands ist heute so gesichert wie kaum je zupor. jcnH,, 6t" SZ'S E Jn beili” SZS pegliählt ‘V sä SSiZ Eitzing der AuifA wurde die Festvoch heuer.der aus in den letzten vierz aui den Kaiser B Rosamunde, die uni Löber von der . Besprechung von Schönherrs vorher^ „Muller lüde. falschen Sinn fz. des 2. Matzes) ale ** Stadttl mat elfte Wiederk spiel „Glaube: hat überall M|( Elown nnd Perückent -u verkeil Franz K|f Pfofesseur f So lange die Wirkung jener dringend notwendigen Maßnahmen — wie einerseits die Reorganisation der Staatsverwaltung und andererseits die Erhöhung der Be- amtenaehälter — so wenig übersehen werden können, wie augenblicklich, wird man sich für die E i s e n b a h n s ch u l d mit dem seitherigen Tilgungssatz von 600000 Mk. Plus ersparter Zinsen begnügen können und nach dem oben Gesagten auch begnügen dürfen. Dagegen ist die übrige Staatsschuld aus den erfreulich steigenden Einnahmen von Bad- Nauheim und den Mitteln des Domänenakquisitionsfonds so bald als möglich abzutragen. Ties wird, wenn sich die optimistische Vorrede zum diesjährigen Haushalt erfüllt, auch unschwer zu ermöglichen sein._____________________ Deutsches Reich. , Tie F ernsprechg ebührenordnung, die von derVollver (ammlung des Reichstages an den Bndgetausschuß znrückveriviesen ivorden twar, wird wie man uns aus Berlin mitteilt, auf den Wunsch der Regierung vom Budgetausschuß bereits in der nächsten Woche nner erneuten Beratung unterzogen werden. Der- Wunsch der Regierung, diese Vorlage auf jeden Fall noch in dieser Session zu erledigen, hat bei den Konservativen und beim Zentrum Anklang gefunden und wird von diesen Parteien unterstützt werden. Zu Beginn der nächsten Woche soll eine Einigung abgeschlossen werden nach dem die Grundgebühr erhöht werdeii soll und die pauschalierte Gesprächsgebühr eine Ermäßigung erfahren soll. Dec Entwurf Wll noch im Februar in zweiter Lesung von der Vollversammlung verabschiedet werden. Tie Blätter melden ans München: Es heißt, der Priuz- regent von Bayern habe die Bundesfürstjen gebeten, davon abzustehen, ihm zum 90. Geburtstage ihre Glückwünsche persönlich zu überbringen. die Fehler der vorausgegangenen Jahre um Äejenigen entgelten zu lassen, die hieran keine Schuld tragen, und die Aufbesserung der Beamten erst nach der Festlegung der vorhandenen Mittel für die Schuldentilgung in Angriff zu nehmen. Die Befriedigung «der berechtigten Wünsche der Beamten, unter denen die Baubeamten, nicht durch hie riesige Bautätigkeit der Negierung angelockt, jetzt zum Teil in höherem Alter in einer ungünstigen Zeit neue Posten suchen müssen, ist dringende Notwendigkeit, während die Tilgung der Staatsschuld wohl in hohem Grade wünschenswert ist, ihre Zurückstellung aber nicht den schwerwiegenden Bedenken unterliegt, wie die erneute Aufschiebung der oben bezeichneten Aufgaben. Dadurch, daß nach den bekannten Grundsätzen der preußischen Eisenbahnvcr- waltung fortwährend das Unternehmen aus dem Betrieb heraus auf dem besten Stande erhallen wird, ist sein Wert wesentlich höher, als er sich in dem ziffernmäßigen Betrag des Anlagekapitals ausdrückt. Mit Rücksicht auf diese von der Eisenbahngemeinschaft in mustergültiger Weise vollzogenen Instandhaltung wurde erst kürzlich im preußischen Abgeordnetenhaufe von freisinniger Seite der Wert des preußischen Eisenbahnbesitzes auf das Doppelte des statisti scheu Anlagekapitals geschätzt. Das gilt natürlich auch für den hessischen Bahnbesitz, soweit er der Gemeinschaft angehört. Die starke Vermehrung der Betriebsmittel «aber ist, wie gleichfalls im preußischen Landtag angeführt wurde, eine int eigentlichen Sinne höchst werbende Ausgabe; ihre Deckung durch Anleihe, wie es in Hessen geschieht, kann keinen Bedenken unterliegen. Die in kaufmännischen Betrieben notwendige Abschreibung wird durch diese aus dem Betriebe stetig erfolgende Erneuerung des gesamten Anlagekapitals überflüssig. Gibt man dazu noch der Erwägung Raum, daß die Staatseisenbahnen als Monopolunternehmungen von anderen Gesichtspunkten aus betrachtet werden müssen, als die dem freien Wettbewerb unterliegenden Privatbetriebe, so kann man in der'Tat, wie dies auch jüngst in Preußen geschah, nur vor einer zu starken Tilgung, die wie eine Thesaurierung wirken muß, warnen; besonders dann, wenn diese Tilgung auf Kosten der Steuerzahler geschehen soll. ihnen die Botschafter, die übrigen Missions-Chefs, der Reichskanzler, die Mitglieder des Bundesrats, die Generalfeldmarschälle und Generalobersten usw., die aktiven und inaktiven Staatsminister und Staatssekretäre, sowie die Präsidien der Parlamente. Um 10i/4 Uhr erschien der Hof mit großem Vortritt. Während des Einzuges sang die Gemeinde „Sofie den Herrn"; nach der Lithurgie predigte Oberhofprediger Dryander über Psalm 28, Vers 7. Im Weißen Saale stellten sich die Majestäten vor den Stufen des Thrones auf, neben ihnen die Prinzen und die sonstigen Fürstlichkeiten. Alsdann begann unter den Klängen der Musik, während im Lustgarten geschossen wurde, die Gratulationscour. Nach der (Familientafel begaben sich die Fürstlichkeiten zum Opernhause, das mit Teppichen und Rosen- gcrank geschmückt und von einer glänzenden Festversammlung erfüllt war. Gegeben wurden sechs Szenen aus dem zweiten Teile von Mozarts „Zauberflbte" unter der musikalischen Leitung von Dr. Muck. Die Szenerie war nach der Wunderwelt Mittelasiens verlegt. Nach der Vorstellung hielten die Majestäten im Foyer des Opernhauses Cercle. Berlin, 27. Jan. Durch .Kabinettsordre vom 27. Januar wurde dem Staatssekretär von T i r p itz Rang und Titel als Groß-Admiral verliehen. Ferner wurden Vizeadmiral von Truppe!, der Gouverneuer des Kiaut- schaugebietes, und S ch r o e d e r, Chef der Marineftation der Ostsee, zu Admiralen befördert. Vizeadmiral von Usedom erhielt den Charakter als Admiral; befördert zum Vizeadmiral wurde Konteradmiral Jakobs en, zu Kontdeadmiralen die Kapitäne zur See Ricve, Jacobson, Eckermann und Zimtnermann. In den festlich geschmückten Erfrischungsräumen feierte der c i efj ß t ä g den Geburtstag des Kaisers. Den einzigen Toast brachte Präsident Graf Schwerin-Loewitz aus, der u. a sagte: Aus Stadt und £and* Gießen, 28. Januar 1911. ** Sage§ raten bet. Stadttheater: Sonntag nachmittag 3'X Uhr: „Die Försterchristel", abends 71/, Uhr. ..Glaube und Heimat". Kolosseum: Täglich Vorstellung. Biograph: Neuer Spielplan. Kinernatograph: Neuer Spielplan. Anlagemusik am Sonntag vormittag ll1/, Uhr in der Sud-Anlage. Svielplan: 1. Armeemarich Nr. 205. 2. Ouvertüre zur Oper .Norma", von Bellini. 3. Der Gras von Luxemburg ! Fantasie von Fr. Behär. 4. Armeemarsch Nr. 7 (1. Ball. Garde 1806;. .» Qi0r Haehling von Lanzenauer, Adjutant der 27. Jnf.-Brigade, als Bataillonskommandeur in da8 Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm versetzt; zum Generalleutnant befördert: Generalmajor v. Linden au, Kommandeur der 76. Jnsanterie-Brigade. Zentrale für Mutter- und Säuglings- ursorge. Die Großherzogin empfing am Montag den 23. Januar bei einer vom Staatsminister Ewald gegebenen geselligen Zusammenkunft die Darmstädter Patron essen und Helferinnen des Patronats der Großh. Zentrale für Mutter- und Säuglingsfürsorge in Hessen. Auch in anderen Städten werden diese von der Großherzogin angeregten Zusammenkünfte in derselben Weise statlfinden. ~ Studentische Unterrichtskurse für Arbeiter und Unterbeamte. An den Vortrag vom 24. d. MtS. «ollen sich Sonntag den 29. und Sonntag den 5. Februar Besichtigungen des Stadt. Elektrizitätswerks anschließen. Da die einmalige Besucherzahl auf 20 Personen beschrankt ist, muffen sich die Teilnehmer auf beide Sonntage verteilen. ' an die Gründung des Deutschen Reiches und deK ■ Geburtstages unseres Kaisers im „Solmser Hof" 1 statt. Graf Wilhelm zu Solms-Laubach eröffnete die Feier und brachte ein .Hoch auf den Großherzog aus. Die Festrede hielt Lehramtsassessor Vetter. Er warf einen Rückblick auf das Deutsche Reich bis zu seiner Gründung und bis zum ! heutigen Tage und forderte die Festversammlung zu einem Hoch auf Kaiser Wilhelm II. auf. Lehrer Jakob aus Gonterskirchen führte eine Serie trefflicher Lichtbilder vor, darstellend die kaiserliche und großherzogliche Familie, sowie Szenen aus Deutschlands Befreiungskriegen am Anfang des 10. Jahrhunderts, die er mit passenden Worten erläuterte. Der Gesangverein „Eintracht" verschonte die Feier durch mehrere' Lieder. x Bad-Nauheim, 28. Jan. Nachdem! der Kriegerund Militärverein „Hassia" bereits am Sonntag den Geburtstag des Kaisers durch eine AbendunterHaltung festlich begangen hatte, wurde gestern von der Stadt noch einmal ein Festbankett veranstaltet, das unter dem Vorsitz des Beigeordneten; Lenz stand. Neben Musikvorträgen, allgemeinen Gesängen und Darbietungen des Zitherklubs trug hauptsächlich der Turnverein zur Unterhaltung bei. Das reichhaltige Programm ' setzts sich aus Gesangsvorträgen der Gesangsabteilung, Florett- und Säbelfechten der Fechterriege und Reckübungen der älteren Turner zusammen. Die Festrede hielt Sanitätsrat Dr. Baur. — Nachträglich wird am Sonntag der hiesige Jünglings- und MÖnner- verein noch eine Kaisers Geburtstagsfeier veranstalten. Festredner ist Pfarrer Vogel-Reichelsheim. R. B. Darmstadt, 27. Jan. Der Geburtstag des Kaisers ist heute hier in würdiger Weise begangen worden. Sämtliche öffentlichen Gebäude und viele Privat- Häuser tragen Fahnenschmuck. Sowohl in den Volks- und höheren Schulen, wie in der Technischen Hochschule sand heute kein Unterricht statt, doch waren von den Schülern der höheren Klassen meist patriotische Festakte vorbereitet worden. Die militärische Feier begann gestern abend durch Zapfeustreich der hiesigen Regimentskapellen, die ayf dem Zage durch die Stadt auch zur Wohnung des preußischen Gesandten, Frhrn. v. Rücker-Jenisch rogen und dort mehrere Stücke spielten, denen ein Choral folgte. Heute rüh .erfolgte Wecken durch die Stadt und vom Turm der Stmdtkirche blies ein Trompeterkorps Choräle. Da sich das Großherzogspaar zur Teilnahme an der Geburtstagsfeier nach Berlin begeben hat, siel die nach dem Festgottesdienst übliche Parade auf dem Marienplatz aus, das Salut- chießen fand dagegen statt. Am Nachmittag toar jm tädtischen Saalbau das offizielle Festessen, am ?rßenh fand im Hoftheater eine Fe st Vorstellung statt, in der nach C. v. Webers Jubelouvertüre neu einstudiert Hektor Berlioz-Oper „Benvenuto Celkini" zur Älufsührung kam. Der Krieger- und zahlreiche andere Vereine feierten den Tag ebenfalls durch festlickie Veranstaltungen. 0 Marburg, 27. Jan. ?luch in unserer Stadt wurde Kaisers Geburtstag in den Schulen und Lehranstalten, sowie vorn Jägerbataillon durch Parade und Mannschaftsfeiern, festlich begangen. Um 11 Uhr begann in der dichtgefüllten Aula der Festakt der Universität. Jin Anschluß an einen Vortrag des Akademischen Gesangvereins sprach Professor Birt über „Seneca, den Philosophen, Staatsmann und Lehrer Kaiser Neros". Es folgte die Bekanntgabe der Namen der Studierenden, welche die im vorigen Jahre gestellten wissenschaAichen Preisaufgaben richtig gelöst haben. Es sind dies die Herren sind. med. Enge» land und stud. phil. König. AUt Chorgesang schloß die Feier Die Feiern in Giessen. — Gießen, 27. Jan. Eine überaus feierliche ^rnd weihevolle Stimmung herrschte bei dem heute vormittag in der Aula des hiesigen Laudgraf-Ludwigs-Gym- na s ium s zur Feier vou Kaisers Geburtstag veranstalteteu F e st - A ktu s. Otach der eigeutlicheu Kaiser-Feier, die durch eine geistvolle, eindrucksreiche Festrede des Professors Liz. Dr. Freihcrru von Gall ihren wirkungsvollen Abschluß fand, wurde noch Trellers patriotische Dichtung „Fürs Vaterland", in Mus i k gesetzt vou K. A. Mangold, ut ganz vorzüglicher Weise zur Aufführung gebracht. Alle ^nle des schönen und schweren Werkes — Klavierbegleitung, Soli, Chor und Deklamation — wurden unter Leopold Gellers bewährter Leitung in musterhafter Weise vou Schülern des Gymnasiums vorgetraaen. Nur die beiden Solopartien hätten zwei hiesige, als Solisten geschätzte, Herren übernommen, die sich ihrer Aufgabe in vorzüglicher Weife erledigten. Besondere Anerkennung verdienen auch die Schüler, die den deklamatorischen Teil, sowohl der einleitenden Feier, wie auck) der Aufführung in ganz hervorragender Weise zum Vortrag brachten. Ein tiefer, nachhaltiger Eindruck war bei den überaus zahlreich erschienenen Zuhörern und den Schülern wahrzunehmen. Vielleicht diirfte eine Wiederholung der von alten Beteiligten mit großem Fleiß einstudierten und mit großer Begeisterung vorgetragenen Dichtung vor einem größeren Publikum wünschenswert erscheinen. Kaifers Geburtstag. Uröernll wi Reiche und den deutschen Kolonien im Auslande ist der Geburtstag des Kaisers in der üblichen Werse gefeiert worden. SBerf-m 27. Jan. Die Feier des Geburtstages des Kaffer^ wurde ru der üblichen Weise mit großen Wecken eiugelerteft -lls i)ie Musik auf dem inneren Sckffoßhof mit k Hjofeen Wirbel begann, erschien der Kaiser am Fenster cam Fenster seines Arbeitszimmers, als die Musik nber den Schloßplatz zog. Sobald das Publikum deu Kaffer erkannte, grüßte es mit Hut und Tücher Wanken. Der Kaiser nahm zuerst die Glückwünsche der ie entgegen, Ipäter die der hier anwesenden Fürstlichkeiten. Erne Reihe Personalveränderungen und Or- l n ?-e " ift ^folgt. Prinz Oskar wurde u la purte des Kuraffrerregiments „Königin" gestellt General der Infanterie v Kessel und der Gouverneur von Berlin wurden zu Generalobersten befördert Geircral- erben im Militärkabinett wurde zum Gene- :be£' Generalmajor von Kühne zuni In fpektor der Ersten Kavallerie-Inspektion ernannt, General- maior Eberhardt, bisher Chef des Generalstabs des Gardekorps zrun Generalleutnant befördert und zum Kvm- ernannt, Oberst Schmidt von KnobelsHorß bisher Kommandeur des 4. Garderegirnents, 3iinT Ehef des Generalstafis des Gardekorps. Bemerkenswert rst noch, daß der „Hoffchauspieldirektor a D Fried- H«ase und Prof. Ludwig Pitsch-Berli.i den Roten Adkervrden dritter Klafte mit Schleife und Krone erhielten. Jlr^Itcn Ttod): De" Kronenorden zweiter Klasse der erste Dramaturg der kgl. Schauspiele Dr. Paul mXr Kvorienorden dritter Klasse der Marine ^totoeji, Bildhauer Professor -Ura nd schnee do. 1 " n^,k^Le?euszeitins preußische Herrenhaus Generalfeldmarschall non Bock und Polach 5- von Ltndequist Berlin, Ge- ™rar von Kanitz-Laskefchin, P^ssor Waldeyer-Berlin uuv Klempnermeister Harry Plate-5)annover. Gegen 10 Uhr versammelten sich die zur Gratulations- 'tux dlffsÄeueu Herren in der SchloAkapellc, unter c$terJa9- Zum ersten Male fiiidet nächsten <3onntag ver Kr e i t e d) t e 11 a g verbunden mit V c> r f e ch ter- ftunde in Gießens Mauern statt. Aus allen Teilen des 9 lMittcl- rfiein)Jheurä der deutschen Turneffchaft werden T^rfechter hier eintreften, um an beit rzechtübungen und Beratungen teilzunehmen. Gäste^ke7AuftL7t^7 nicht nchmm lachen, iL Vormfttaas um lO^n^J? genehm wie möglich zu machen, in her Tumhnffp finben die gemeinsamen Fechterübungen Ul her ani Oswalds Garten statt, wird nftt beiiTfi™ ^^^^ache erscheinen können. Gefochten c r0 ..P.l.ltr oeuffchen ichweren und italienischen leichten Säbeln franzomchem und italienischem Floret in IoS uitb E Mmsm' ÄnÄ Essen findet in? eutem kurzen gemeinsamen bei bem s- ^.uhorn ber Kreissechtenag mittags statt, Ber Jr6ÄeBf?7v.iSc2!neI §er beiden lebenslustigen Mädchen J 9eucrte 'M aufs 'beste. Zur .Erhöhung der festlichen Stim- 1 ZOMTü für ifl Urin Mill hv”/te Turnschuhe in grotzer Auswahl : 36—43 Nr. 31—35 iHeinr.Arcularius, Schotten (Hessen' Man verlange Muster VerschredeW Kredit nach uswärts Versand nach laswärt* Auf Kredit Jttmann Jttmann Jttmann werden, um Platz für neue Sachen zu machen = weit unter Preis verkauft = daß sich die Gunst der Frauen speziell Seclig's kandiertem Kom-Kaffee in so hohem Maße zuwendet.--Es gibt tatsächlich kein vollkommeneres Kaffee-Ersatz- mittel! Gratisproben überall erhältlich. ist billig ist kulant verkauft Möbel u. Waren bestes Waschmittel Schwarze u. farbige Kleiderstoffe Professeur Frangais Licencie-ßs-letta eu Sorbonne offre leyons et conversations pour s6jour prolong6 ä Giessen Prosper Alfaric, 31 Stephanstrasse I. I00”7 Emvf. mich im Kleidcrmacheu u. Ausbcss. v.Kleidern u. Wasche billig in u. außer öetn vauc>. 1U00I Frau Becker, Lindenplatz 8 L unter Garantie für Haltbarkeit a “I, Df Thompson'5 <^fenpulv21> Visitenkarten Liefert ruacb and billigst Brühl acht U al»--Ur ackeret Blockstrasse 14/16. Möbel, Betten, Polsterwaren, Küchen, Schlafzimmer. Grösste Auswahl. Billigste Preise. Verkauf unter Garantie. Mk 1.70 M 2.00 Kranz Neumeier Tonnem'trakre 20. '<><>88 TAPETEN! * :?i! HQUJBEJITZERN25%RABA1T Ein gutgehendes Kolonialwaren- oder Zigarren-Geschäft SU pachten gesucht. Schr. Angeb. mit Pretsangabe unt. 0665 an den Gieß, Anz. erb. X Hanau, 27. Ian. Der in Alzenau nach Der» Übung von Unterschlagungen im Amte geflüchtete GerichtT- Vollzieher Hoesle hat auch aufi der evang. Kirchenkaffe etwa 4000 Mk. und als Kassierer der liberalen Vereinigung dieser etwa 250 Mk. veruntreut, lieber die Gcsamthöhe der Unterschlagungen läßt sich ein genaueres Bild noch nicht geben. Als Kassierer der Kirchenkaffe hat Hoeflc Quittungen und Belege gefälscht, die Bücher gesetzwidrig geführt. reisende HOSPIZ Damen | a» •Ting Schwesternhaus, tiieaae», MBaaaeaalr. 1. Darmtiiler Hel weltberühmt durch ihre Formenschönheit, Solidität und ihren billigen Preis liefert Ihnen vollständigfrei ins Haus unter Garantie D’/tl von 10 Jahren das x Wer einen guten starken Anzug zu billigem Preis kaufen will, soll sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen Wich frische Kreppt! bei Hofbäcker Friedrich Noll, 3941 Mäusburg 12. Masto-toge Klown und Domino, Perücken sämli. Ml. zu verleihen [716 Franz Klenker, Theater-Friseur, Leitersweg 16. Knl!bcii-Pcnsioil- ctrag vom - onntag bcn werden ®eratU£i&en' ’S idit ttehE, ;.Ss.Z Ä**S*Si 5gsSS. zur -WM K*s’ MdkrllMMWH Sefafew 06rö) Phrrburger Str. 741. ? 'M ZT, ÄÄ Emilie Ü pÄ»mJ"k stlib des jy* ri I Oemein^ SP*** sächlich Än9tn u; I M Inglings- und 'TQcL?|| ®ebutt§tv I Weise O UtJ?e[e lr£ Dn den ie Schulet, St S?afte Oor&ereut: Mtern abend 'fallen, die auf dn-1 »desprHs^ ch pgen unb ben ^oral folgte, t uub bom Turm t- shorale. Da sich d-. der l8eburtstagvfc>7 h dem FestgottesdiT: p ®u§, das 'S a I u ।, ■ Nachmittag war in Stessen, am Prellung statt, in bc neu einstudiert Mu- zur AuffÜhvi« lwere Vereine jeiate ranstaltunaen. n unserer stabt iplt, ulen unb LehranÄla. I und Mannschastsfeis, ! i der dichtgesüllten chluß an einen $ortr.- i Professor Birk üfc . ud Lehrer Kaiser te' 1 >cr Studierenden, mdä hastlichen PrrisauigÄk icrrcn sind. med. 6igd- gesang schloß dir fac. Einfache, doppelte u. amerikan. Buchfü h i ung Slenefraphie. MistbiBeDsehreiben. alle Bandeldäther Einzel- nnd Gesamtkurse lehrt gründlich unter Garantie eines sicheren Erfolges t0648 Hermes Lehr-Institut Giessen. Bahnhofstr. 39 p. I Gegen j Bar Spielend leicht sind meine Zahlungsbedingungen J. Jttmann, Giessen, Plockstrasse 14/16 Grösstes Kaufhaus m. Kreditbewilligung Verlangen Sie franko gegen franko Katalog I........Tapete von 14- 45 Pfennig Katalog H........ Tapete von 50- 70Pfennig KatalnL’ in........ Tapete von 75-8(0Pfennig Ringfreie Tapeten-Induetrle C.Kupsch, l rank/urta.M.0. Alte Gasse Nr. 14. ytunfl ftugtn ntthi »um wenigsten die beiden ödfte bet, die die Zu-'chauer wiederholt zu begeistertem Beifall hinrissen. Als Minna roa- Frau (Alfriede Bayrhammer vom ÄömgL Schauspielhause in Kassel gewonnen worden. Die Künstlerrn, die hi er noch in oankbarcr Erinnerung steht, lieh dem schalkhaiten Madmen den Mim warmherzigen Erlebens rnnd eine blendende Erlcheinung. Mit zartfühlender Natürlichkeit traf sic den heiteren wrunblmi nnb mit entzückender Feinheit wußte sic ihn durch alle Gkmüti. lagen scstzuhalten und vielgestaltig zu verwerten. Enw Mrnna oon sprudelndem Charme tind frohherziger Gesundheit. Neben ibr stand Frl. Mätbe Gothc vom Grofeh. Host Heater in Darmstadt eine Heine, mutwillige ^Franziska, als zweiter Gau. Mit allerliebster .Keckheit und beredsamem (Sner schuf sie ein herziges nammer- fäkcken, an dessen zierlicher Anmut höchstens ein Rauhbein wie der Just achtlos vorbeigeht. Ihre naiv-unschuldige Unterhaltung mit diesem und ihre ^munteren Plaudereien mit dem Wachtmeister waren von graziöser Natürlichkeit und lieblicher Unbesangenbett. Neben dem abgerundeten Spiel der beiden Gäste fam Herrn Richard Srunov 2cllheim nur schwer an. Seine Gestaltung des bis zur Selbstvernichtung ehrenhaften Majors war im ganzen nicht unshmpathisch, aber sie war nicht frei von schwülstigen Hebet» treibungen und gesuchtem Pathos. Herrn Karl B o l ck s Just war ein prächtiger Bursche, und seine famose Erzählung von den svilchübnchen Bedienten trug ihm 'bei offener Bühne lebhaften Beiiall ein. Ein biederer Wachtmeister war Herm. Bakof, treu und beseelt, aber seiiu >driegslust hätte auch in seinem Temperament 3um Ausdruck lammen dürfen und in seiner Beweglichkeit. Herr Herm. Norden vergriff sich durch feine 5>m- provisationen ganz gehörig im Tone des rlassischen Lustspiels, denn seine Unterredung mit Minna ist schließlich keine Farce zwischen ihm.. . und seiner Schwester. Der französische Glücksritter Herrn Kurt Gühnes litt an der textlichen Unsicherheit. Die Leitung der Ausführung hatte Herr Herrn. Bakof. Eingeleitet wurde die Festvorstellung durch eine Ansprache des Oberstleutnants Heuer .der auf den Aufschwung hinwies, den Deutschland in den lcktcn vierzig Jahren genommen hat und mit einem Hoch auf den Kaiser schlofe. Daran schloß sich das Vorspiel zur Oper Rosamunde, die unter der sicheren Leitung des Obermusikmeisters Löber von der Regimentskapelle ausgesührt wurde. — Zur Besprechung von „Glaube und Heimat" ist nachzutragen, daß Schönherrs vorhergehendes Drama „Erde" heißt und nicht „Mutter Erde". Mehrere Druckfehler haben sich wohl aus dem falschen Sinn (z. B. Güte statt Glück in der letzten Zeile des 2. Absatzes) als solche ergeben. ♦♦ ©tobttbeater. Es sei nochmals auf die morgige erste Wiederholung von Karl Schönherrs neuem Schau- fpiel „Glaube und Heimat" hingewiesen. Das Werk bat überall Aufsehen erregt und außerordentlichen Erfolg Konfirmanden aussergewöhnlich billig p. Mtr. 0.98, 1.20, 1.50 bis 2.65 Mk. :: Reste :: passend für Kleider, Blusen, Röcke etc. Weit unter Preis. Reste-Lager Iä Und Bisniarckstr. 6 Sonntags ist das Geschäft ganz geschlossen. Darmstädter Möbel - Einrichtungshaus Eüdwig Stützing« Kunstgewerbliches Etablissement fflr Innenausstattungen Telephon 1441 DARMSTADT Heinriclistr. 67 Portofreie Zusendung meines Prachtkataloges. emnryrn und besonders btt hiesige AufTübrung ist einstimmig von PudttLun wie Presse als t>oryiglid) anerkannt worden. Landkreis Gietzen. —g. Hungen, 28. Jan. Einer auswärtigen Frau wurde gestern am Bahnhofe beim Lösen einer Fahrkarte ein Zwanzigmarkschein gestöhlen. Der Täter konnte nicht ermittelt werden. Kreis Büdingen. — Büdingen, 27. Jan. Zu GemeinderatS- mitgliedern wurden gewählt in Lißberg Aug. Geller, Adam Jung und Weig. Mann IV.; >n Hirzenhain Gült. Landmann, Otto Jungmann, Karl 9iicS, Friedr. Arnold und Christoph Lemmer; in Höchst a. ö Nidder Karl Dähler, Jak. Adam Vetter, Andr. Seng II., Phil. ClarmS, Heinr. Wilh. Blum II. und in Kohden Friedr. Lehmer. X N i d d a, 27. Jan. Kaisers Geburtstag wurde hier in den Schulen wie gewöhnlich durch Festaktus und am Vorabend durch einen Kommers im „Gambrinus" gefeiert. Ter große Saal war voll besetzt, die Bürgerschait bildete den Kern der Feiernden. Das Kaiser-Orchester und der Gesangverein „Lieder- kranz" hatten den musikalischen Teil der Feier übernommen. Turner und Feuerwehr stellten lebende Bilder. Tie Begrüßungsrede hielt Oberamtsrichter R ö m h c l d , die Festrede Pfarrer Hermann. Pfarrer Werner gedachte der anwesenden Veteranen, Landwirt Kessel der Kaiserin. Auch an komischen Zugaben fehlte es nicht, wie der Psandmeister Krämer als französischer Oberst den Krieg 1870/71 in französischem Lichte erscheinen ließ. Kreis Friedberg. -m. Friedberg, 27. Jan. Ein Handwirt und Müller, der schon lange Jahre ein Meininger 100-TaIer-Los besitzt, gewann die Prämie 00N 80 000 Taler, also 240000 Mafk. Hessen-Nasso.u. si-Niedereisenhausen,27. $an. In der vergangenen Nacht sind hier drei Hofreiten niedergebrannt, und es ist als ein Wunder zu bezeichnen, daß das Feuer bei dem starken Winde nicht weiter um sich gegriffen hat. In dem Stalle des Schmiedemeisters Theis Tarn es zum Ausbruch und dehnte sich in "kurzer Zeit auf die Gebäude des Maurers Klan und des Land- manns Dittmann ans. Im ganzen brannten sechs Gebäude nieder, eine mitten im Flammenherd stehende Scheuer blieb unversehrt, weil sie — ein Strohdach hatte. Wihtwr 30 Nähre alt, Eisenb. ZL'llWCL, Beamter, evana., mit zwei Kindern, 1 und 3 Jahre alt, wünscht sich mit einer Dame im Alter von 25—30 Jahren baldigst zu oerbeiraten. Damen, welche in allen häuslichen Arbeiten erfahren. und sich mit echt mütterlicher Liebe der Kinder annchmen wollten, werden gebeten, ihre ernstgemeinten Offerten unter L. Z. 510 Gießen, banvtvost- laaernd einzuretchen Etwas Barvermögen erwünscht. Der- mittlung verbeten.___________1702 Ich beschaffe rasch und verschwiegen Käufer ».Teilhaber Stets vorgemerkt üb. 3000 kapital' kräftige Reflektanten für Geschäfte, Fabriken, Güter, Gewerbe,Grund- itütfe jeder Art, Abschlüsse schon innerhalb 3 Tagen erzielt. Meine Bedingungen sind die denkbar besten. Verlangen Sie kostenfreien Semd) zwecks Rücksprache, (hva/tl E. Kommen Nachf., Köln a. Rb. 1, Kreuzgaffe 8, auch Dresden, Leipzig, Hannover. < w* Ul. von reellem |{3U Geschäftsmann gegen prima Sicherheft u. bald. Rückzahlung zu leihen gesucht. Sckristl. Angeb. u. 0681 a. d. Gieß. Anzeiger erb. MmkUktld MsMöbkl? Schriftl. Angebote unter 0617 an den Gießener Anzeiger erb. >leich5lagMhl 1. Der Terms l im ^oftfreü urbc Dom 2taaie= rärz sestgesch. worden. So? Ich- soll also wieder Schuld daran sein, daß du krank bist, weil wir den Weg von GebeimratS nach Hause zu Fuß machen mußten? Hättest du nur auf mich gehört, dann würde der Weg dir nicht geschadet haben. Du solltest ein Paar Sodener Mineral-Pastillen iFays ächtet in die Handtasche nehmen, daS haft' ich dir gefügt, weil die bei jähem Temveraturwechsel ausgezeichnete Dienste tun. Du aber hast die Sodener vergessen, und wenn du nun erkältet bist, trägst du auch ganz allein die Schuld. Preis 85 Pfg. die Schachtel, überall erhältlich.«a Heinrich Knote w i Ernst Riemann Klaematograph Symphonie Nr. 5 C-moll 4. Bahnhofstrasse 54 0660 Bahnhofstrasse 54 * tagsivahl. Der Vorstand. v28/, Verein der Hausbesitzer 8tung! Alvas schartiges! 8 tung! Tiroler 1911 Herren-Karten Mk. 1.— Anfang 8 Uhr abends. Der Vorstand. 1. 2. 3. Ter Vorstand. Damen-Karten Mk. 0.60 An ES ergeht an unserer V Eintritt t/rei. | 704 I. Teil. Suite in G-moll, Solo-Violine mit Orchester Peer Gynt Suite Vr. 1 für Orchester a) Rezitativ und Adagio a. d. Konzert Nr. 6 b) Ungarische Weisen, Violine mit Orchester II. Teil. findet am Samstag, 4. Februar in den Räumen der Turnhalle m Gestalt eines Schütsenfestes D2ti/1 Der Vorstand. statt. — Der Elntritt rit nur nenen Vorzeigung besonderer Einlast karten gestattet. Listen $um Einzeicknen der gewünschten Karten liegen für unsere Mitglieder bis Mittwoch, 2. Februar, bei den -verren Ernst Iung, Seltersweg und Jean Köhler, Schul- straste, offen. v“/1 _____Der Zutritt ist für die Mitglieder und deren Angehörige frei. k. b. Kammersänger und 1. Geschäftsbericht über das Vereinsjahr 1910 und RechnungSablegung. 2. Borstandswahl. 3. Mietverlustverficherurrg. 4. Bericht über die Gründung des Hess. Unterver- baudes und die Protestversammlung wegen der Rerchswertzuwachsstcuer in Berlin. 5. Neuregelung des GaspreiseS. 6. Hess sGemeindesteuerreform; insbesondere die Eingabe des Hess. UnterverbandeS. 7. Diskussion über Trottoirreiniguug und Kanal- gebnhren etc. Etwaige Wunsche unserer Mitglieder bitten wir bei dieser Gelegenheit vorzubringen. ■v,8k Der Vorstand. Eintrittskarten: 1- Platz Mk. 5.—, II. Platz Mk. 4.—, III. Platz Mk. 3.—, IV. Platz Mk. 2.50, ■-■■■■ - ----------------- Studentenkarten Mk. 1.—. KJ. Partitur-Ausgaben sind in der Müsikalien- handlung des Herrn Ernst Challier (Rudolphs Nachf.l, Telephon Nr. 671. für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. Zur Hauptprobe Mk. 1.50 (für Mitglieder Mk. 1.—1, Schülerkarten Mk. 0.50. Oeffnung des Theaters 4*/< Uhr. grobe amertkanische Humoreske. Unter falschem Verdacht, spannendes Drama. Der Streik der Mieter, humoristischer Schlager. Familienleben der Vögel, herrlich kolorierte Naturaufnahme. Loheugri», Tonbild. teil der ForMiriltta MM Giessei. Sonntag den 29. Januar 1911, nachmittags 3x/4 Uhr, im Hotel „Großherzog von Hessen" austerordentliche Mitzlickr- iinS IlckMMämMrMmlW. Tagesordnung: Aufstellung des Kandidaten für die Reichs- Kartenvorverkauf bei Fr. Teipel, Marktplatz, Bette, Mäusburg, SalomonLCo., Schulstrckße, Friseur Tichy, Seltersweg, Gärtnerei Noll, Mäusburg, Sonntag, Zigarrengeschäft, Schulftrabe, A. Goldschmidt, Schulstr. v15/, . . J. Raff . . E. Gries . . E. Spohr . . J. Hubay v18/1 L. van Beethoven Giessen. Gießen, den 26. Januar 1911. unsere Mitglieder! hiermit an Sie die freundliche Einladung, "viermal Ortsgruppe Gieffcu. Lichtbildervortrag des Herrn Rudolf Cronan: Drei Jahrhunderte deutschen Lebens in Amerika (Unsere Landsleute in den Vereinigten Staaten) »T 120 farbige Lichtbilder "Wl v^/i Mittwoch, 1. Februar, abds. 8^ Uhr, in Steins Garten. Eintrittskarten (auch für Nichtmitgliederl 50 Psg. an der Kasse, im Vorverkauf in der Hof- und Unioersitätsbuchhandlung von Aug. Frees und in der Zigarrenhandlung von Lindau & Winterfeld Montag, 30, Januar 1911, abends 8 Uhr, im Stadttheeter W agner-Liszt-Abend von Hofpianist. Fintrittskarten : Proszeniumslogen 5.— Mk., Ranglogen und I. Rang Vorderplatz 4.— Mk. -■ ■ ■■ ■■ 1 ' Orchester u. I. Parkett 3.50 Mk.. II. Parkett u. I. Rang Mittelplatz 3.—Mk’. III. Parkett, I. Rang Rückplatz, II. Rang Vorderplatz und Proszeniumslogen 2 — Mk., II. Rang Mittelplatz 1.50 Mk., II. Rang Rückplatz 1.— Mk., Gallerte. 75 Pfg-, Studentenkarten wie gewöhn , lieh. Vorverkauf ab Sonntag, 21. Januar an der Theaterkasse. (D1*/1 Veranstaltet von der Ortsgruppe Giessen des Alldeutschen Verbandes. Unter fci« «-vor die endguU lLtkdttsorL ; l bringen. STJf« $***' WonÄiberalentate -wischen uns »»' ^eilhStagswahl i^jcht die Ilnivahrhe' Die Bolksvarlei skinsmier Kandidat l to Parteileitung der n henl in ihrer Mltt( Ä Lluhl vor die "jioarz-blauen Blocke- ■cmhft, die von Tietri Siebener Vertretern - Steht der mw< lfliufmann, so wird : j Mender Mnner so Hiier Liberale kommt Tie Volkshartci v kn Nationalliberalen nbt, sie hat daher die h jät selbst ergriffen uni hitbc, sich gern an ! ndjt nur srüher, fort! versuch gemacht, tzerr tenbiöoiur zu beweg :a hessischen Landest Vermittler also wohl g Bünden abgelehnt hc Mite Kandidat zw ■ u Bassermann und i ^lizrat Grünewald wer rechtsstehende | ulärl er dock-, für d I khrkrast zu Land uni i riilik imd die Beibeha r.'ilen. Nur für die Minen. . Tebatten über W- Ein gemeinsam W verliert so viele tn die Stichwahl tom Wende von Mitlmise 6°hnc fcstzuhalten. 5 ™ Äichristen cinzel *• EinFMchi Welche den Kami « d^ Vahllamyies br oemottaten zum Si- b^geckchen kanded ^ganisat WL; an einer qr gtsüä •Sä. Cafe Amend Morgen, Sonntag Künstler-Konzert Xanfmännigher Verein. Samstag den 4* Februar, abends 8 Uhr im Cafe Leib Winterfest unter Mitwirkung des Herrn Hans Frcdy von Wolzogen's Buntem Theater in Berlin, der hiesigen Neg.-Musik und deS Herrn Univ.-Tanzlehrers Will. Besondere Einladungen an unsere Mitglieder nebst w. Angehörigen ergehen nicht. Wünsche für weitere Einladungen sind schriftlich bis zum 30. ds. an den Vorstand zu richten. Ball- oder Gesellschaftsanzug. Es ist nicht gestattet vor 12 Uhr im Saale zu rauchen. Verein Contentifl Sonntag, 5. Februar 1911, abends 8 Uhr 14 Miu. GrosserMaskenball in beiden Sälen des neuen Saalbaues. Nack der Demaskierung: Bairische Bierballe, Blumenstände, Konditorei und sonstige grohartige Ueberraschungen. Nichtmitglieder haben nur gegen Karte Zutritt. Karten find zu haben bei: B. Zutt, Ariseur, Ludnnastrake, I. Marlernus, Kaufmann, frankfurter Strotze, Niidl, Friseur, Wettergasse, Karl Amend, Schuhmackermeister, Lowengaffc. sowie auch an der Abendkaffe. Geheimkarten für Mitglieder find nur bei dem 2. Vorsitzenden L. 3utt zu haben. v »/1 Es ladet ergeben- ein - betrN?&bQ6 verliefe» f? rbcn ! s bonj. J ^chbar den. iVpmn Re Aass E M KsÄ Kuiii Würben vI,lcr »big njytm °nbctn erholiic Hm® 19 Mt sch, NKe % Elchen.0 Mr H M 1)OI, Qiesseuer Zitherklnb ---------- WohHätigkeitsvereiti- ? 1 Sonntag, 29. Fanuar, im Kolosseum Crstcr grosser JKasljea-Ball Prämiierung der 6 schönsten Masken. Prchtv. lletatoitfiuntp, großgrtige ßnipütnanpljrnngtn Anfang 7 Uhr 59. Haupt-Versammlung teilzunehmem Diese findet statt: Montag, 30. Januar abends 8l/2 ,Uhr im Saal des Hotels Schütz. Tagesordnung: Morgen oiobsg Tanzmusik Restaur. Bäulke. Giessener Konzert-Verein Siebentes Konzert Zweiter Orchester-Abend Sonntag den 5. Februar 1911, abends 43A Uhr pünktlich . ■. ■ ■. ——mit einer Hauptprobe vormittags 11 Uhr --------- im neuen Stadttheater. Leitung: Herr Prof. G. Trautmann, Grossh. Univ.-Musikdirektor Solist: Herr Professor Hugo Heermann (Berlin) Violine Orchester: Das verstärkte Konzert-Orchester des Palmengartens zu Frankfurt a. Main. Kolosseum Giessen, Dir. Th. Rösch, Walltorstr. Familien-Variete I. Ranges. Anderweitiger Saalbefetzuug halber finden am Sonntag keine Vorstellungen statt. Montag den 30. und Dienstag den 31. Januar 2 grosse ihscbiedsvorstellungen öcö Orig. Bayerischen Bauerntheaters. Dir. Gg. Renner aus Schliersee. Im vord. Restaurant: Erttklafiige Künstler Konzerte b. sr. Eintr. L.reffpunkt aller Fremden und (Lioheiuuschen. Gemütliches, ungen. Famillen-Lokal. 0649 WIMlses-Sstt Sonntag den 5. Februar im Kolosseum & GroßerMaskenball des Kutschervereins Gietzen Anfang 7 Uhr 61. Min. Anfang 7 Uhr 61 Miu. Einzug einer hier noch nie gesehenen ungarischen Zigeunerkarawane -fniierPrliiiiiierM!ii>erl0s(hi>nsttiiMiSkeil „. .. .. .. sowie sonstige Ueberraschungen aller Art. Dre Pramnerung nndet durch eine unparteiische Kommlssiion statt. Die Preise zur Prämiierung find bet Herrn .Köhler, Schulstraße ausgestellt. v EintrittöUrHif * 2m Vorverkauf. Herrenkarte Mk. 1-, sVJaVk, . k Damenkarte .>0 Pfg., (Yebeimkarte 50 Pfg. A« der Kaste: Herrenkarte Mk. 1.20, Tamenkarte 60 Pfg., Gallerre 20 Pfg. , ^o^erhuufmt^Ile» bei den Herren Wabl, Neustadt, Qckel, Neustadt, Ttchh, Selter.Sweg, Tt»er, Neuen Baue, Wiestner. Neuenweg. Damenkarten bei ^alomon, Schulstraße und Bette, Mausburg.____________________________Der Vorstand. Dienstag den 31. Januar 1911 Großer Maskenball des Deutschen Kellner-Bnndes (Union Ganymed) in den festlich geschmückten Räumen des Hotel Einborn. Grosse l eberraschungen. — Prämiierung der schönsten Herren- und Damen-Masken. bei: Jacob r>riesleben, Bahnhosstr. 50; Lindau.L Winterfeld, Seilersweg 58; Heilbronner 'lOnrftitr ■ r^i(in(c 9ndi v°rr°nk-rI-Mk. 1.- En,„entarte Mk. 0.50 2lnfan9 des Balles 831. Zu recht zahlr. Besuch ladet ergebenst ein ____... ----------------- Ter Vorstand. " — Bas Herz eines Sträflings ergreifendes Drama. Hans in der Stadt a la Hans im Köno, gröhtc Heiterkeit. Sein rettender Lngel hervorragendes Künstlerdrama. Sie W ihrem Männchen meiMommee