Samstag, 28 Februar 15)11 161. Fährgang Nr. 48 Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhefjen ftebofttoe, 6rpri)tttee an* t)rnrfevei> CAt* strotz« f. 6rpebtttoe an* Vertag. 6L SUbaftiarce^tiHLX Te1.-Adr^ LnzetgerGieße» IM .eitBew fenrilleebOtter- **b* ton .ttmetger* rtrannJ ®öd)entlid) betgdegt. M „Krtlsblafl ffi> *e> Kreb tteBew* i**bne< wöchentlich. tu ^-»Lwtrtlchastttch« fragte- «Idxw* »EMch ummbL an* Stetntirudtm Ä. teege, v-ctzr». Deutscher Reichstag. 134. Sitzung, Freitag. 24. Februar. Am Tische des BundeSratS: Frhr. v. Heerrngen, Wermuth. Präsident Graf Schwerin-Löwitz eröffnet bic Setzung nm 1 Uhr 15 Minuten. Ten Platz des Abg. P nasche (Ratl.), der heute seinen sechzigsten Geburtstag feiert, schmückt ein Blumenstrauß. Die Abstimmung über die ßeeresuorlage. Der grundlegende Paragrapb 1 dir HeereSvorlage wird in namentlicher Abstimmung mit 247 gegen 63 Stimmen bei 11 Enthaltungen (Zentrum) angenommen. Dagegen stimmten die Sozialdemokraten und die Polen und vom Zentrum die Abgg. Dr. Heim, Häusler und Hrl. Der Gesetzentwurf über die wertere Zulassung von HilfSmit- gliedern im Patentamt wird in erster und zweiter Lesung angenommen. Der mnifflrefaf. Der Berichterstatter ist der Abg. v. Byern (Kons.). Zum Militärctat liegt eine lange Reihe von Resolutionen vor. Die Budgetkommission wünscht in einer Resolution vom Reichskanzler Erwägungen über Aenderungen der Zivilversorgung der Militäranwärter, wobei die Franc der Ansiedlung von Militär anwärtern geprüft werden soll. Die Volkspartei, Dr. Ablaß und Gen., ersucht den Reichskanzler, dahin zu wirken, daß bei der Besetzung mili- torische r Stellen allein die persönliche Tüchtigkeit entscheiden soll, daß insbesondere weder eine Bevorzugung deö Adels noch eine Zurücksetzung aus politischen oder konfessionellen Rücksichten erfolgen soll. In dieser Resolution will ein Antrag der Wirtschaftlichen Vereinigung, v. Liebermann und Gen., hinter „Tüchtigkeit einfügen: „und die sonstige allgemeine Eignung zum Vorgesetzten"'. Eine andere Resolution der Volksparter, Dr. Müller- Meiningen, ersucht den Reichskanzler zu erwägen, auf welche Weise densenigcn Militärpflichtigen, welche eine bervorragende turnerische Ausbildung besitzen, Vergünstigung gen bei der Erfüllung chrer militärischen Dienstpflicht (kürzere Dienstzeit, Vergünstigungen im Avancement usw.) bewilligt werden können. Eine Zentrumsresolution Irl ersucht den Reichskanzler, darauf binzuwirken. daß bei Anfertigung von Bedarfö- artrkeln, namentlich bei Anfertigung von Bekleidungsstücken für die Heeresverwaltung, die selbständigen Handwerksmeister, die Handwerkergenossenschaften und Innungen besonders berücksichtigt werden. Die anderen Resolutionen betreifen die Verhältnisse der Arbeiterschaft in Militärbetrieben usw. Eine Zcntrumöre'olut'ion Schirmer verlangt Erwägungen darüber, in welcher Weise die Versorgung der inva- lidcn Arbeiter sowie der Witwen und Waisen der in den Militärbetriebeir beschäftigten Arbeiter besser ariSgebaut werden kann. Die Sozialdemokraten haben ihre Resolution zum Marincctat über die Verpflichtung der Liefern n g 5« firmen i n bezug auf Tarifverträge und Ar- beiterausschüssc mich hier wieder eingebracht. Eine Zentrumsresolution Schiffer verlangt einen Ausbau der Arbeiterausschüssc in den Militärbetrieben im sinne de? ArbeitSkammergeschentwurfcs, der Sicherung im Ar- beitsverhältnis während der Amtsdauer und der Möglichkeit, in wichiiaen Fällen die Wünsche der Arbeiter den höheren vorgesetzten Dienststellen vorzu tragen. Eine Resolution GieSbertZ will eine allmähliche stetige Aufbesserung der Löhne entsprechend den Tarifverträgen am Orte, sowie eine Mitwirkung der Arbeiterausschüsse. Abg. brzberger (Zentr.): Eine scharfe Kontrolle des Reichstages ist notwendig. Es wuss n o ch weiter gespart werden. Wann wird die Kommission zur Prüfung des gesamten Jntcndanturwesens ihre Arbeiten beendet haben? Steht eine Denkschrift darüber in Aussicht? Die beiden Armceinspektoren wollen wir nicht streichen. Denn aus diesen Stellnr sollen fa die künftigen Führer des Heeres kommen. Dem Wunsche dc? Kaisers entsprechend müssen die Des: chtigungSreisen eingeschränkt werden. Da kann noch viel gespart werden. Die Bestimmungen über die Ehrengerichte bedürfen einer Neu- redaktion^ Allmählich sind bürgerliche Offiziere setzt auck in Stellen gekommen, die bisher mr für adlige reserviert waren. Hoffentlich schreitet der Ebes des Militärkabinetts aus diesem Wege fort. Ter Kriegsminister sollte sich an die Korporationen wenden, d i e M i l i t ä r a n w ä r t e r anstellen, und sie veranlassen, bei der Anstellung nicht nur nach dem Zeitpunkte der Meldung zu geben, sondern auch das Dienstaltcr zu berücksichtigen. Einer Erweiterung der nur den Militäranwärtern vorbebaltencn Stellen kann ich allerdings nicht da? Wort reden. Ter Kriegsminister sollte sich mit dem preußischen Land- wirtschaftsminister über die Frage der Ansiedelung von Militäranwärtern ins Einvernehmen setzen. Erfreulich ist die Abnahme der Soldatenmißhandlnngen, die sich um 70 Proz. ver- mindert haben. Unliebsame Fälle kommen freilich noch vor. sie sollen auch nicht entschuldigt werden. Jedenfalls haben unsere Proteste im Reichstage gewirkt. Den Soldaten lollte mehr als msner gestattet werden, eigene Uniform zu tragen. Die ^.•?.l.on.a9e der englischen Offiziere in Borkum legt dem OfftzierkorpS die Pflicht auf unsere Soldaten auf die Gefährlichkeit hinzuweisen, ^fremden Leuten Auskünfte zu geben. Bolle Aufklärung lollte über die Fremdenlegion gegeben werden. Wie lange wird Frankreich noch diese Institution aufrecht erhalten, die in ein Kulturzeitalter nicht mehr hineingehört! Der Redner fordert eine Verminderung der K on t r o ll v e r sa m m lu n ge n und bittet bei der Anlage von Truppenübungsplätzen Enteignungen zu vermeiden. Die Verwaltung tut gut, wenn sie ihre Bedürf- nine bei den Produzenten selbst deckt. Denn die Militärlieferanten schliessen sich immer mehr zu Ringen zusammen, um die Preise zu steigern. Ter Monopol st ellung einzelner Firmen muß entgegengewirkt werden. In unseren eigenen Werkstätten, die doch nickt gerade billig arbeiten, kostet ein Maschinengewehr 1000 Mk., die deutschen Waffen- und Munitionsfabriken aber verlangen 4000 Mk. (Hört! Hört!) Wenn Patente und Liccnzen vorliegen, sollte der Kriegsmmister sie auffaufen. Jedenfalls müssen die billigen Firmen zunächst berücksichtigt werden. Der Redner fordert Sie kaufmännische Buchführung für die technischen Betriebe. Abg. NoSkc (Soz.): Sie kennen ja unsere grundsätzliche Stellung zum MilitariS- muS, sie hindert uns aber nicht, Reformen zu fordern. Reformen orderte auch noch im vorigen Jahre der Sachverständige des Zen- trums, General Häusler. Heute läßt er sich nicht mehr blicken. Das kennzeichnet die politische Situation. Der Redner pricht für eine Erhöhung der Mannschaftslöhne. Das Zentrum ist schuld daran, wenn die Löhne nsch immer auf dem alten, niedrigen Satz steben. Damit kommt kein Mann aus. die Angehörigen müssen helfen. Das ist eine neue drückende Steuer fürs Volk. Bei den Offizieren ist man nicht so knickrig. Meist werden sie sogar noch kurz vr der Verabschiedung in höhere Stellen befördert. Hoffentlich erleben wir noch den Abschluß der Tätigkeit der Reformkommission. Die Zahl der Mi'.itäranwärter, die versorgt werden wollen, schwillt unheimlich an. Das ganze System steht vor dem Zusamm-nbruch. Nun hat ein Mitglied der Rechten in der Kommission erklärt, bei der Reichs, versicherungsordnuna werde sich Gelegenheit bieten, die Militäranwärter unterzubringen. Also darum die Hetze gegen die Krankenkassen! Man will auch die Unteroffiziere zu Dauern machen. Das ist die reine Utopisterei. Die Leute sind froh, daß sie vom Lande weg sind. Unterm gegenwärtigen KriegZminister geht es eher rückwärts als vorwärts. Für die Jugend wird nichts getan. Man versucht freilich, sic zum Hurrapatriotismus zu erziehen. Bemühen Sie sich nubt unsere Kinder sind von sozialdemokratischem Geiste erfüllt. Sorgen Ere aber dafür, daß die Jugend Turnen lernt. Der Redner spricht für eine Verkürzung der Dienstzeit Der Kriegsminister erklärt immer, alle Regimenter sind gleichwertig. Der Kaiser ober sagt nein und betont bei jeder Gelegenheit, daß e-3 eine besondere Ehre sei, bei der Garde zu dienen. Was sagt der Kriegsminister zu der Affäre des Grafen Wartensleben? Di« unglaublichsten Beschimpfungen in der Armee müssen doch endlich einmal aushören. Die kleinliche Bevormundung der Soldaten ist einfach sicherlich. Die Soldaten^sollen nicht zu Zwecken verwandt werden/Hi denen sie nickt da sind, wie zum Kulissen- schieben im königlichen Hoftbeater. Auch als Streikbrecher dürfen sie nicht verwendet werden. Wir verlangen dringend die Milderung der drakonischen Militärstrafen. D?s Strafexerzieren ganzer Abteilungen wegen Verfehlung einzelner ist eine schwere Unge- rechligkeit, die zur Verhetzung und Verbitterung unter den Soldaten führt. Das besondere Ehrgefühl des Offizierskorps ist solange eine leere Phrase, als man unter den Offizieren Elemente duldet, die wehrlose Soldaten auf daL schmählichste mißhandeln, wie es in letzter Zeit öfters fcstgestellt wurde. Dre Ehrengerichte haben feine Spur von Existenzberechtigung. Em putziger Geist spukt in manchen Offiziers köpf en. Selbst die Reserveoffiziere will man unter eine Gesinnungskontrolle stellen Man ging ja sogar gegen Dr. Jaenicke vom „Ha n nover scheu Co u r i e r" vor, weil e? Maximilian Harden bei sich aufgcnpmmcn hotte. (Hört! Hört! links.) Wie lange werden sich noch die bürgerlichen Kreise diese Anmaßungen und Albernheiten der höheren Stellen gefallen lassen! Nach dem v. Blissingschen KorpSbefch! wolle man ja im Falle politischer Verwicklungen selbst die, Immunität der ilBgcorbnetcn nicht säumen. (Hört! Hört! links.) Diesem System wird immer unser Kampf gelten. (Beifall bei den Sozialdemokraten.) Abg. Dr. Müller-Mcininoen : Etwa» Erfreuliches und viel llnerfreuliches bietet sich der Kritik. Erfreulich ist die kaiserliche Kobinettsordcr gegen die vielen Be- sichtigungcn. Hoffentlich bleibt sie nickt bloß auf dem Pavier stehen. In der körperlichen Jugenderziehung bat sick Preußen ein großes Verdienst erworben (Hört! Hort! rechts.) So? verdanken w i r der Lehrerschaft! (Beifall.) Das verdanken wir auch den deutschen Turnern Darum ist e§ nur recht, daß für hervorragende turnerische Leistungen auch im Heere eine Vergünstigung gewährt wird. Sonst seben wir wenig Gutes in der Militärverwaltung. Die Sparsamkeitsaktion von 1908 war ein Mißerfolg. Die veränderte Haltung de§ Zentrums ist sckuld daran. Das Zentrum findet fetzt ganz andere Töne als vor drei Jahren. (Sebr richtig! links.) Was sagt der Ge- neral Häusler dazu? Warum will das Zentrum die Mannschaftslöhne nickt erhöhen? Herr Erzberger ist ja jetzt d e r Führer des schwarzblauen Blocks! Warum gibt er nicht die Parole zugunsten der Soldaten aus? Wir wollen das Heer innerlich gesund machen, darum bekämpfen wir die bevorzugten bestimmien Klassen im Heere. Meine Beschwerden im vorigen Jahre haben viel Staub aufgewirbelt. Die Folge war ein Ministerialerlass vom März 1910, in der cs als unzulässig erklärt wurde, daß Offiziere s >'ch an Abgeordnete wenden. (Lebb. Hört! Hört! links.) Hier bandelt es sich njcht etwa um Geheimnisse im Heere, sondern um Informationen. Es ist eine Provokation des Parlaments, wenn man behauptet, dass Offiziere, die Missstände abstellen wollen, sich einer Disziplinlosigkeit schudia machen. Den Offizieren darf die Kritik nickt verkürzt werden. Aber auch wir wollen das Recht haben, uns unsere Informationen in wahrheitsgemässer Weife zu holen, '«ci der Verlesung des Erlasses fielen allerlei bezeichnende Randglossen. Der frühere Direktor der Kriegsakademie erklärte, es sei eine Sckmach für einen Offizier. sich an einen Abgeordneten zu wenden (Lebhaftes Hört! Hortl links.) Es soll also alles vergöttert werden, was in der Armee geschieht. Tie Zeit pockt aber an die Pforten de? Heeres! Nach unserem eigcntlick selbstverständlichen Anträge soll beim Avancement nur die persönliche Tüchtigkeit entscheiden. Tie ganze deutsche Presse — mit Ausnahme der extrem-konservativen — steht dabei fiint-r vnS; auck rechtsstehende Blätter wie die „Tägliche Rundschau". Auck der frühere Kriegsminister v. Einem, dessen ritterlichen und ehrlichen Sinn wir hock schätzten, sah in der Bevorzugung des Adels eine grosse Gefahr für das Heer. (Hört! Hört!) Nun fiat man ja einige Konzessions- Schulzes in die Garde gesteckt, nickt wegen, sondern trotz des Parlaments. Tenn es ist ja preussische Regierungsmaxime, den ..Kerlen in der Volksvertretung" unter keinen Umständen nachzugeben. Warum? Weil der preussische Adel mächtiger ist als das Parlament, als der Minister und selbst als der Kaiser. Erst nach 1870 setzte die fogc- nannte Nobilisieruna des Heeres ein. Und doch hat Professor Sckmoller in der Presse erklärt, der Generalfeldmarsckall v. Man- teuffel habe ibin gegenüber geäussert, die größte Tot seines Lebens sei die Reinigung der preussischen Armee vom Adel getoeicn. (Hört! Hört! links ) Ohne diese Reiniguna wären die Siege von 1866 und 1870 gar n'cht möglich gewesen! (Erneutes Hort! Hört!) Auch Herr v. Einem war der Ansicht, daß die Nobilin^ rung die Kameradschaft untergräbt. In Schlesien weigerte sich ein Offizier im Manöver sich an einen Tisch zu setzen, au dem ein Reserveoffizier faß, der im bürgerlichen Leben Seminar- Icfircr war. ^Lebhaftes Höri! Hort! links.) Der Redner füfirt Beschwerde über die Zurücksetzung jüdischer Einiab r i g e r. Die Sacke wird sofort anders, wenn die Herren sich taufen lassen. Das Heer ist aber keineswegs zur konfessionellen Prost-lytenmacherei da! (Beifall links.) Gewiss, der Krieg5- Minister ist ja ziemlich macktloS, seine Stellung ist mehr dekorativ Der Hauptschuldige ist der Eber deS Militärkabinetts. Die meisten Militärprozcsse ind eine Fundgrube zurückgebliebenen Geistes auf dem Gebiet »er Rccktspflege. Durch die Ausdehnung der Kompetenz der Ehren, g e r i d» t e provoziert man geradezu den ReickStag. Wir stehen >amit jetzt schlechter als in den Zeiten ärgster Reaktion vor 1848. Die Ehrengerichte sind heute mir nock gntacktcnde Be> Hörden, daS Militärkabinett entscheidet allein. Zivilisten werden von diesen Gerichten reckt merkwürdig behandelt. Sie müssen schworen, während Offiziere und Reserveoffiziere nur ihr Ehrenwort geben. Dr. Jaenicke in Hannover ist wegen bc? Hardenscken Besuch S zur Rede gestellt worden. (Hort! Hort', links.) Wenn Fürst Eulenburg bei ihm abgestiegen wäre, hätte man ihn da auch zur Rede gestellt? (Heiterkeit.) Ich bezweifle das beinahe. Und nun bie Motive, bic man gegen Tr. Jaenicke anwendete. Harden, für den ich sonst gewiß keine besondere Sympathie habe, soll nicht satisfaknonsfähia sein, weil er bic Forberung des Grafen Moltke ablehnte — unb des- wegen glaubte man Dr. Jaenicke zur Rede stellen zu müssen. Diese Motivierung ist geradezu kinbisch und unwürdig.' (Zustimmung links. ) Tie Sacke ist prinzipiell von grosser Bedeutung. Denn sie zeigt die Sucht, in alle bürgerlichen Verhältnisse der Reserveoffizierkorps ernzugreifen. Damit stößt man alle selbständigen Charaktere in unserem Rescrveoffizierlorps zurück. (Beifall linlS.) Kriegsrninister v. Hceringen: Ich bin mit dem Abgeordneten Müller darin einig, daß unser Bolksbeer auf der Grundlage des gleichen Rechts aufa-'bauf werden muß. Ich glaube aber, dass wir über die Einzelheiten, wie das zu erreichen ist, schwerlich eine Uebereinstimmung ci. zielen werd-'n. Wenn eines nottoenbig ist, so ist eS die unfic Dingte Festhaltung der Disziplin, des unbedingten Gehorsam'! im Heere. Denn wir mögen unser Heer auSzubilden, so gut wir wollen, wir mögen es vorzüglich bewaffnen unb mit guten Führern versehen, haben wir keine Disziplin in der Armee, dann tuirb die Armee auch niemals bas leisten, was sie vor bem Feinde leisten muß. Eine nichtbisziplinierte Armee ist keinen Pfennig wert, (Beifall rechts.) lieber das Ziel sind wir wahrscheinlich einig, aber über den Weg, auf dem es zu erreichen sein wird, werden wir unS wohl schwer verständigen können. Der Abg. Erzberger hat gefragt, wann die VereinfackungS. kommission vielleicht mit ihrer Arbeit zu Ende sein könnte. Dic Arbeit wird voranssickUich Ende 1911 soweit beendigt sein, baf man weitere Entschlüsse fassen kann. Wann ich aber dem Reichstage die Denkschrift vorlegen kann, kann ich zurzeit nickt an- geben. Ueber die Verhältnisse der Fremdenlegion würden auch wir sehr gern eine Aufklärung.im Volle verbreiten. Voraussetzung aber ist vor allen Dingen, daß wir von unserer Presse unterstützt werden. Es gibt Blätter, die sich gerade die Aufgabe stellen, eine Verherrlichung dieser Legion eintrete, zu lassen. (Sehr richtig! rechts.) Das muh öffentlich einmal gegeißelt werden, denn daS ist ein Verbrechen an Deutschland. (Sehr richtig! rechts.) Die gewünschten Erhebungen bezüglich der Kontrollversammlungen sind noch nicht völlig erledigt. Ich weiß nicht, ob es möglich sein wird, die FrühjahrSkontrollversamm- lung wegfallen zu lassen. Wenn sie bestehen bleibt, werden wir aber versuchen, tunlichst Erleichterungen eintreten zu lassen. können Wohl die Mannschaften, welche kurz zuvor eine militärische Hebung erledigt baben, von dem Besuch der Kontrollversammlun''' entbunden werden. Daneben muß eine Vermehrung der Kontrolle bezirke fiergehen. DaS kostet natürlich Geld. Nach Maßgabe der verfügbaren Mittel werden wir diesen Weg gern beschreiten. Ich habe in der Budgetkommission auscinandergeseht, warum wir auf der Geheimhaltung der Waffenpreise bestehen müssen. In Zukunft hoffen wir, auf Grund der Vereinbarungen mit den Fabriken nähere Mitteilungen machen zu können. Ich kann aber bereits sagen, dass die Preise der Maschinengewehre von 4000 auf 2400 Mark jurüdgegangen sind. Wir können unseren Bedarf an Maschinengewehren m Spandau decken. Aber eS empfiehlt sich, daß wir mit einer Anzahl Fabriken in Verbindung bleiben, da wir im Kriegsfälle ihre Unterstützung nicht entbehren könnten. Wir kontrollieren diese Betriebe wie unsere militärischen Fabriken. Es ist für den Kriegsminister schmerzlich keine höheren Mannschaftslöhne einstellen zu können. Wenn aber der Abg. Noske versucht hat, bei diesem Ziapitel die Mannschaften gegen ihre Vorgesetzten auszu- spielen, so muß ich dagegen protestieren. (Beifall rechts.) Das Anwachsen der Mannsckaftspensionen ist viel stärker als das der Offizierspensionen. Wir lassen keine übermäßige Pensionierung unserer Offiziere eintreten. ES Ivird nur der pensioniert, der zur Fortsetzung des aktiven Dienstes nicht mehr fähig ist und einen gesetzlichen Anspruch auf Pension hat.» Ter Abg. Noske tadelt, dass ich keine Reform in seinem Sinne eingeführt habe. Nach meinem Gefühl ist das das grösste Lob, daS mir xutcil werden kann. (Bei- fall rechts.) Ein preußischer Kriegsminister könnte sich durch ein sozialdemokratisches Lob nickt geschmeichelt fühlen. (Beifall rechts.) Tas ist keine Hintansetzung der Partei, sondern nur die Konstatierung einer Tatsache. Wir stehen auf einem so verschiedenen Standpunkt, daß der eine den anderen nicht loben lann. (Sehr richtig! rechts.) Wenn die Jugendfürsorge in Preußen in die Hand genommen wird, um der Verhetzung unserer Jugend in sozialdemokratischem Sinne vorzubeugen, so darf das nickt getadelt werden. Darüber kami niemand zweifelhaft sein, dass ge. rade hier eine unserer wichtigsten Aufgaben liegt. Der Antrag Müller-Meiningen geht allerdings etwas zu iveit. So sehr ich das Turnen bocksckätze, so wenig kann ich anerkennen, daß nun ausschließlich das Turnen eine Verkürzung der Dienstzeit zur Folge haben muß. Dir brauchen gerade die Turner, die körperlich besser ausgebildeten Mannschaften, um sie als Lehrer zu verwenden. Unsere Unteroffiziere reichen dazu gar nicht aus. Wir müssen ja auch Unterführer ausbilden. Deshalb sind wir auch daraus be- dacht, selbständig denkende Menschen in der Ar- m e e zu erziehen. Es ist bei uns schon beantragt worden, auch die im Schwimmen ausgebildeten Leute einer solchen Dergünsti- gung teilhaftig zu werden. Das geht aber zu weit. Eine Verkürzung der aktiven Dienstzeit können wir im Interesse der Armee nicht zugeben. •oen der zweckmäßigen, einsichtsvolle» und opferwilligen I Offiziers, eines Großindustriellen, eines kleinen Beamten nun lerer Kompagviechefs (Beifall rechts.) Drakonische Plötzlich, wenn sie den Rock als Offizier angezogen haben, völlig en haben, völlig Gelddünkel gleich denken. Wir wollen nur, daß nicht ein oder ein AdelSdünkel in unserer Armee besteht. DaS ist auch nicht der Fall; das deutsche Offizierkorps muß völlig gleich die anderen Persönlichkeiten achten. Verantwortlich für die Ergänzung der Offizierkorps sind die Regimentskommandeure, und ich stehe auch heute nicht an zu sagen, daß es bei vielen Regimentern den Anschein gehabt hat, daß sie sich lediglich rüg Adligen ergänzen wollten, was früher nicht gewesen fft, und ich steh« auch nicht an. heute erneut zu erklären in voller Nebereinstimunmg mit meinem Amtsvorgänger, daß das nicht richtig ist. (Hört! Hört!) Aber auch Herr Muller-Meiningen hat anerkennen muffen, daß wir langsam fort- schreite^ langsam Wandel schaffe«7 Sie dürfen nur nicht verlangen, daß so etwas plötzlich geht. DaS geht beim besten Willen nicht. Denn wenn wir Herren in daS Offizierkorps hineinbringen wollen, die ou5 anderen Verhältnissen hervorgegangen sind, so werden weder die Kreise, in die sie ein- geschoben werden sollen, noch die Eingeschobenen selbst sich wohl fühlen. Es kommt eben darauf an, daß wir die Geschlossenheit, die Homogenität der Offizierkorps wahren. Deshalb muß man mich mit der Versetzinrg der Offiziere vorsichtig sein, damit wir nicht Verschiedenheiten zwischen einzelnen Offizierkorps in die einzelnen Offizierkorps selbst hineinver- pflanzen. In bezug auf das LehrervorkommnrS habe ich das Material nicht hier. Es handelt sich um die angeblich schlechte Behandlung eines Seminarlehrers, der als Offizier des Beurlaubtenstandes eingezogen war. Die Sache ist untersucht und der betreffende Herr Schuldirektor oder wer eS war, hat nachher selbst erklärt, daß die Sache unrichtig ist. (Hörti Hört! rechts), so daß die ganze Angelegenheit ganz gewöhnlicher Klatsch war. Auf das Kapitel unserer jüdische« Mit. bürget brauche ich heute noch nicht emzugehen, da Herr Müller- Machest TTttTS.J Die Demerkttstg, W rmffebflcss ller DlreMr Bet Kriegsakademie bei Verlesung dieses Erlasses gemacht haben soll, ist mir unbekannt. Ich glaube nicht, daß er das mit Sc^nach usw. bezeichnet hat. Wir stehen durchaus nicht auf dem Standpunkte, daß wir keine Kritik vertragen können, im Gegenteil, eine gesunde Kritik fördert uns ganz zweifellos. Es kommt uns lediglich darauf an, die Disziplin der Armee in allen Beziehungen aufrecht zu erhalten. ES liegt auch gar keine Mißachtung deS Parlaments darin. Ich weiß nicht, wo der Aus. druck gefallen sein soll: »wegen dieser Äerle'; ich glaube nicht, daß sich jemand hier untersteht, diesen Ausdruck zu gebrauchen. (Große Heiterkeit.) Der Abgeordnete ist dann auf die alle Jahre hier eine Rolle spielende Frage des Adels gekommen. DaS ist eine Regimentsfrage. DaS Regiment ist nun einmal «ine Familie, die sich von langer Hand aus beftumnten Kreisen immer wieder zusammensetzt. Im Gleichbleiben, der Geschlossenheit unseres Offizierkorps liegt eine Stärke unserer Armee. Man kann unmöglich mit Ge. walt diese Geschlossenheit plötzlich zerstören. Aber wir sind ja durchaus auf dem Wege, den der Abgeordnete will. Man muß nur daran denken, daß in früheren Jahren das Offizierkorps in viel größerem Umfange adlig gewesen ist, daß also die Bürgerlichen jetzt efit an diese Kreise herankommen. Im Generalstcch z. B. hcchen in der gleichen Zeit die Adligen um 8 Proz., die Bürgerlichen um 40 Proz. zugenommen. Wenn ich die Regimentskommandeure nehme und, um ein ganz klares Bild zu bekommen, die Garde ausschließe (Lachen links), dann betrifft die Vermehrung zugunsten der bürgerlichen Regimentskommandeure, also gerade derjenigen Steven, die die Annahme der Fahnenjunker in der Hand haben: bei der Infanterie 28,6, der Kavallerie 18,8 und der Feldartillerie 11,6 Proz. Also auch in dieser Beziehung sind wir durchmiS auf dem Wege, uns anderen Verhältnissen zu akknmmo. bteren. Ganz zweifellos bestehen ja Verschiedenheiten m der Armee, wundern Sie sich darüber? Dazu setzt sich daS Offizierkorps wkS viel zu verschiedenen Schichten zusammen. Sie können nicht verlangen, daß der Sohn eines Millionärs, eines armen Urteile werden nicht gefallt. Mit Zuchthaus oder Gefängnis über einem Jahre wurden 1909 von 1000 nur 47,02 bestraft. Diese Zahlen sind seit drei Jahren dauernd im Rückgänge. Mißhandlungen durch Offiziere bedauere auch ich. Man kann aber ohne Kenntnis der Verhältnisse den betreffenden Leuten nicht gleich die Ehre absprecben. Die Urteile sind auch mir manchmal nicht angenehm, entweder scheinen sie mir zu milde oder zu hart. Aber was soll ich tun? Die Gerichte sind fflbstän- dig. Für die Urteile, die in der Oeffentlichkeit kritisiert werden, fehlt aber den Betreffenden meist jede Unterlage. Im Falle Beller ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Interesse der Dis- ziplin können bei militärischen Vergehen Vorgesetzte und Untergebene nicht so gleichmäßig bebändert werden, denn der Vorgesetzte repräsentiert die Autorität des Staates. Es handelt sich da um zwei grundverschiedene Begriffe. Dec Vorgesetzte erhält ja auch noch verschiedene Nebenstrafen, die eine strenge Maßregelung sind. Der von Dr. Müller erwähnte Erlaß aus dem Märzistvonmir. Und ich stehe auch heute noch auf dem Stand- punkt dieses Erlasses. Er verfolgt lediglich den Zweck, daß die auf militärischem Gebiete vorzubringenden Wünsche nicht in einem unrichtigen Jnstanzenzug verfolgt werden, daß sie eingetreten, sondern eine Verminderung der schwere» Verbrechen. Nicht weil unser Rekrutenmaterial plötzlich besser geworden ist, sondern wegen der zweckmäßigen, einsichtsvollen und Arbeit unserer Kompagniechefs (Beifall rechts.) nicht an Abgeordnete» gebracht werden. Die Abgeordneten sollen nicht Einfluß auf die Verfügungen der Vorgesetzten erhalten. Das ist der Gesicht S- punkt der Disziplin. Wer wünscht, daß die Armee der Politik unbedingt fern bleibt, wird nicht wünschen, daß der einzelne Offizier sich an den Abge- ordneten wendet. (Sehr richtig! rechts.) Das ist eine Schädi. §ung der Disziplin. Es ist keine Angst vor etwaigen In- TOtmatwnen; dafür haben Sie ja die weiten Kreise der inaktiven Offiziere, die Ihnen ja viel unabhängiger, wie Sie uns gegenüber immer betonen, die Wahrheit über die Armee sagen. (Zuruf rechts: Gaedke!) Das hat ja Herr Müller-Meiningen selbst zu- gegeben. Er sagte: was würde mit diesen Offizieren geschehen, wenn man ihre Namen erführe? Sie würden beseitigt werden! Ja, bann ist eS doch besser, daß ich die Herren vorher gewarnt habe. In bet' Potsdamer Kafferrebe findek bet Abg. No'Ske efrfl besondere Bevorzugung der Garde. Es ist aber selbstverständlich, daß man einen gesunden Regimentßpatriotismus in den Leuten wecken muß. Nur wer auf fein Regiment stolz ist, wird auch in ernsten Zeiten durchhalten. Ueber die angeführten Duellaffären liegen mir noch keine Akten vor. Ich muß entschieden Verwahrung einlegen, wenn der Abg. Noske gesagt hat, daß unsere Mannschaften schlimmer als die Hunde behandelt werden. Das ist aus dem einfachen Grunde ausgeschlossen, weil wir davon überzeugt sind, daß wir nur mit willigen Soldaten den Kamvf bestehen können. (Sehr richtigk rechts.) Der sogenannte Boykott von sozialdemokratischen Lokalen dient lediglich zur Aufrechterhaltung der militärischen Disziplin, ob der Besuch eines Lokals verboten wird oder nicht, liegt in der Beurteilung der lokalen Behörden. Ueber den Braunschweiger Fall liegt mir fern Material vor. In Minden handelte es sich um eine Brauerei, die 25 Pferde im Stalle hatte. Es liefen sämtliche Leute fort und er handelte sich darum, ob die Pferde verhungern oder die Soldaten solange ihre Verpflegung übernehmen sollten, bis andere Leute herbeigeschafft waren. Die Soldaten wurden sofort zurückgezogen, als wieder andere Leute zur Stelle waren. N u r w e n n ein öffentlicher Notstand vorliegt, dürfen Soldaten verwandt werden. Nun ist von der Anwendung der Strafen gesprochen worden. Wir müssen da auch mit dem Material, mit den Vorstrafen rechnen. In Preußen waren von den Rekruten 1908 vorbestraft 18,19 Proz., davon 8,78 Proz. nur einmal, 4.02 Proz. zwei- bis dreimal und 0,7 Proz. sechs- bis zehnmal und mehr bestraft. Wir brauchen die harten Strafandrohungen nicht für die guten, sondern für die bösen Elemente als Abschreckung. Es ist em unerreichbares Ideal, alles ohne äußeren Zwang erreichen zu wollen. Nichtdeutsche Staaten haben damit schlechte Erfahrungen gemacht. Wir be° Bn ynS in einer schlechteren Lage als Frankreich, das vorbe- ö Leute entweder gar nicht, oder in Strafbataillonen ein« Trotzdem ist bei uns keine Schädigung der Disziplin M^mngest in AuSsichi gestellt hak, daß ein anderer Herr seiner Fraktion spater bte Angelegenheit noch näher behandeln wird. Die Zeugnispflicht bericht auf königlicher Verordnung, die Kabinetts- order ist heute noch Gesetz. Tatz der Offizier und der Sanitäts- osTizier seine Aussagen auf Ehre und Pflicht versichert, während leder andere schwören soll, hat einen einfachen praktischen Grund: Er untersteht dem Ehrengericht, und wenn er da falsch au8sagt, wird er ehrengerichtlich verurteilt; gegen die anderen Personen haben wir nicht die Möglichkeit, in dieser Weise vorzugehen. Wir nehmen kerne besondere Ehre für das Offizierkorps in Anspruch gegenüber der Ehre jedes anderen Gentlemens; auch das ist ein Schlagwort. Was wir aber darüber hinaus vom Offizier verlangen, ist eine absolute Unbescholtenheit. Wir gehen in den Anforderungen an dev Einzelnen viel weiter als Sie, wir merzen jeden aus, der auch nut den Anschein einer nicht völligen Unbescholtenheit hat. Schließlich ist der Erlaß des Generals von Dissing erwähnt worden. Gewiß, der Erlaß ist gar nicht gegen die Sozialdemokratie bestimmt, er ist einfach gegen Aufständische bestimmt, die die Freiheit unserer Mitbürger beseitigen wollen. (Lachen der Soz., Rufe rechts: Ruhe.) Die Verfassung sieht unter ganz bestimmten Voraussetzungen die Erklärung des Belagerungszu- standes vor. Damit geht die vollziehende Gewalt auf den Militär- befehlshaber über. Damit übernimmt der MilitarbefehlShaber aber auch die Verantwortung, nicht nur, daß nach Recht und Gesetz verfahren wird, sondern auch die Veranwortung, nicht nur dem Staate sondern auch der Bevölkerung gegenüber, daß die Ruhe so schnell tote möglich h-'-gestellt, daß die Freiheit der Mitbürger ge- wahrletstet wird. Die Preußische Armee hat Gott sei Dank feine praktischen Erfahrungen in bezug auf Aufstände. Wir müssen also in der Theorie uns darüber klar werden, waS in solchem Fall, wo plötzlich, überraschend, der Befehlshaber vor eine solche Aufgabe gestellt wird, zu tun ift Es wäre eine grobe Pflichtverletzung von unS, wenn toir das nicht borbereiteten. (Sehr richtig rechts.) Der ganze Erlaß deS Generals v. Vissing baut sich auf eine historische Studie der kriegsgeschichtlichen Abteilung deS großen Generalstabs auf, der bte Erfahrungen aller Länder vereinigt und auch die Art der Bewegung der Truppen feftlegt Gegen den Erlaß bestehen meiner Auffassung nach nicht die geringsten Bedenken — außer die Immunität der Abgeordneten (hört! hört! links.) Dieser Passus ist längst von dem Kommandeur deS 7. Armeekorps herausgeftrichen worden. (Hört! Hört! rechts und Beifall rechts.) Württembergischer Militärbevollmächtigter Generalmajor v. Dorrer bespricht den vom Abgeordneten Noske zur Sprache gebrachten, in der Württembergischen Kammer eingehend schon behandelten Fall der Verabschied un g deS Cberleut- nants Gramm. Mit inneren dienstlichen Gründen hat diese Angelegenheit gar nichts zu tun gehabt. Abg. v. Liebert (Rp.): Wir sind stolz auf unser homogenes Offizier- korps. Das wollen toir nicht ändern, sonst würden wir zu Zustanden kommen wie in anderen Ländern. Leider hört die Offizierslaufbahn vielfach mit dem Hauptmann auf. Bedauerlich o°ö so viele Leutnants den Abschied nehmen. Man sollte auch nicht die Offiziere in kleinen Grenzstationen dauernd bedauern lassen. Da man leider nicht alle Wünsche der Veteranen erfüllen kann sollte man ihnen zum fünfzigsten Jubiläum ihrer Siege eine besondere Ehrenzulage geben. Besonders die Ka- banerteregimcnter sollte man in kleine ländliche Garnisonen ver- legen. Unsere Reiter werden in den Steinkästen der Großstadt dem Landleben nur entfremdet. Der Redner bringt Wüns-be dc, Militarantoarter bot. Erfreulich ist, daß viele Städte den Veteranen Ehrenzulagen gewahrt haben, ebenso der hochherzige Prinz- regent v. Bayern. (Beifall.) Abg. Werner (Rfp.): spricht gegen die Fremdenlegion und bringt Wünsche der Militär- beamten vor. Weiterbecatung: Sonnabend 11 Uhr. Schluß 6«. Uhr. 6* Landes [B»/; B“/i D®/t Los M. Los 1*4 TAPETEN! MflUIBEJITZERM25%RABATT • ________ ■ --1*1 T IM 2. Graben Nr. 4 und Weg Nr. 56 u. 57. 5. Erd- u. Rollierungsarbeiten (einschl.Stein- 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 1L 12. 13. 14. 15. 16. b) das Gießen, den 21. Februar 1911. Großherzogliches Amtsgericht. Die Schule ist eine Staatsanstalt und umfaßt je 5 Klaffen. Gründliche Ausbildung im Hoch-- und Tiefbau. Pflege der heimatlichen Bauweise. Vorbereitung für die mittlere Beamtenlaufbahn im Baufache. Die Abgangszeuguiffe der Grotzh. Landes-Bau- gewerkschule find deujeuigeu der Königl. Preußischen Baugewerkfchule« gleichgestellt. Gießen, den 18. Februar 1911. Großheczogllches Amtsgericht. Semeslecdauer 20 Wochen. Unterrichtsgeld 100 Mk. Das Sommersemester beginnt am 29. März ds. I. Schluß der Anmeldefrist 22. März. Programme und Anmeldeformulare sind durch die Direk- üon Darmstadt Reckacstcaße 3, zu erhalten. Die Direktion. Gießen, den 21. Februar 1911. Großh. Kulturinspektion Gießen H. Steinbach. ca. 50 Rm. Tannenscheitholz. Reinigen des Küchenherdes und der Oefen, die Abgabe von Knochen, leeren Flaschen und Lumpen, Gespül und leeren Oelfüssern; c) Transport der Wäsche; d) Formularien und Drucksachen. Die Bevingungen rönnen aus dem Berwaltungsbureau der medizinischen und Frauenkliniken, Klinitstraße Nr. 32, an den Wochentagen nachmittags von 2—4 Uhr einqesehen werden. Vergebung. Für die Großh. mem„ulffchen u.iö Frauenkliniken in Gießen soll auf dem Wege des öffentlichen Angebots für das Rechnungsjahr 1911 vergeben werden: a) Die Lieferung von 1. Backwaren, 2. Zwieback, 3. Fleisch waren. Arbeitsvergebung. Für die Feldbereiniguug Leihgestern sind nachstehende 'Arbeiten und Lieferungen durch schristl. Angebot zu vergeben. L Herstellung des Schafgrabeus. Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die Firma: Apotheke zu Lollar, Reinhold Welcker, Sitz Allen- dorf a. d. Lda., Inhaber Reinhold Welcker sen., Apotheker in Allendorf a. d. Lda. Dem Apothekenverwalter Reinhold Welcker jun. in Lollar ist Prokura erteilt. lieferung) veranschl. zu 736.— M. * 6. Maurerarbeit , u 96__, Die Verdingungsunterlagen liegen auf G r 0 tz h. B ü r g e r- meistere! Leihgestern offen. Angebote haben in Pro- zenten des Voranschlags zu erfolgen, sind verschlossen und mü Aufschrift versehen auf Großh. Bürgermeisterei Leihgestern einzureichen. Die Eröffnung findet daselbst Mittwoch, de« 1. März dS. IS. vorm. S Uhr statt. Freie Auswahl ausdrücklich Vorbehalten, ZuschlagSfcist 3 Wochen. Bekanntmachung. In daS Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die Firma Gießener Wach- und Schließ-Jnstitut, Inh.: Heinrich Schmidt zu Gießen. Spezereiwaren und Verbrauchsgegenständen, Kaffee, Buller und Eier, Milch, Bier, Schreibmaterialien- Maschinenöl und Putzwolle, Bürstenwareu, Scheuertücher, Seife und Soda, Eis, Porzellanwaren, Wjchs-UeriiMrkt zu Gießen. 1 Im Mittwoch den -rv. März 1911, vormittags, findet auf den städtische» Marktanlageu an der Rodhetmer Straße Pfcrde- markt statr. Stallungen sind in der Nähe des Marktes ausreichend vorhanden: nähere Auskunft erteilt Herr Hoflobnkntscher Huhn- Gießen. $ür bic Prämiierung des besten Pferdematerials stehen über 2000 Mk. zur Verfügung, darunter 300 Mk. aus Mitteln des Land- wirtfchaftskammer-Ausscvnsses für Oberhessen Der Prämuerunas- plan M von Herrn Wcinbändler Ängnst Schwan zu Gießen ertzaltuch. Die Preisverteilung erfolgt im Anschluß an die Prämiierung mn 12*/n Ubr. Mtt dem Pierdemarkl ist verbunden eine Ansstellnna von Wagen, Geichirren, EtaUntenMien nud larrdwirtjchaft- lichcu Geräten. Hervorragende Leistungen bet der Ausstellung werden durch Diplom ausgezeichnet. 8™ ÄS’* ab Konzert und Restauration auf dem Marktplatz. Am 30. 'Marz, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turnhalle der Stadtknabenschule eine Verlosung statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen und Gerätschaften, Fahrrädern, Mähmaschinen, Haushaltungs- und Gebraucks- gegenstanden. ^Der Generaloertrieb der Lose L 1 Mk. ift dem Herrn Richard Buchacker-Glesien übertragen. ____________Die städtische Pferdemarkt-KowMisfion Gießen. * 1. Lieferung von Zementröhren veranschl. zu 105. 2. , , Basaltsteinen ,, 3. Rohroerlegungs- u. Maurerarbeit., 4. Graben- u. RollierungSarbeiten , Bau-, Nutz- M Breullhoizserstelgeruug in der Waldung der Gemeinde Oppenrod. 0nnerstag am 2. Mürz l. I., vormittags von 9 Uhr an, soll nachver-eichnetes Holz versteigert werden: 4 Eichen-Stümme 4. stülpe 4,11 Festmeter 1 Eichen-Stamm 6. Klasse = 0,16 Festmeter 4 Kiefern-Stamme 4. Klasse -- 2,87 Festmeter 90 Kiefern-Stamme 5. Klasse = 24,89 Festmeter 2 Fichten-Stämme 4. Klasse = 1,38 Feftmeter 150 Frchten-Suimme ö. Klaffe ---- 30,47 Festmeter 188 Fuhten°D>erbstangen = 12,87 Feftmeter 21 Rm. Buchen-, 53 Rm. Kiefern-, 11,6 Rm. Frchten- Sch eiter 3 Rm. Buchen-, 35 Rm. Kiefern-, 6,5 Rm. Fichtew-Knüppel 5 Rm. Buchen-, 27 Rm. Kiefern-, 22 Rm. Fichten-Stockc 260 Buchen-, 1066 Kiefern-, 1220 Fichten-Wellen. Die Zusammenkunft findet auf oer .'treisftratze Oppenrod—Albach statt. Bemerkt wird, daß das Bauholz vormittags zur Versteigerung kommt. 1374 Oppenrod, beit 22. Februar 1911. Grosth. Bürgermeisterei Oppenrod Balser, Verlangen Sie franko gegen franko Katalog I........Tapete von 14- 45 Pfennig Katalog II........Tapete von 50- 70 Pfennig Katalog III........Tapete von 75-300 Pfennig Ringfreie Tapeten-Industrie C.Kupsch» Frankfurta.M.0. Alte Gasse Nr. 14. Offerten find verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen vrs zum Erösfnungstermin Samstag den 11. März 1911, nachmittags 4 Uhr, einzureichen. Proben der unter a) 2, 4, 5, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und 15 bezerck)neten Gegenstände sind den Angeboren b^izufüaen. Zuschlag erfolgt bis ^um 20. März 1911. B2% .Gießen, den 16. Februar 1911. .Großh. Berwaltungsdirettion der medizinischen und Frauenkliniken. $oit< 405. 215. 1027. Bekanntmachung. Betr.: Ersatzwahl zur .y a n d e s r a u ,a c r. Bei der am 23. d. Mts. vorgenommenen Ersatzwahl zur Handelskammer ist im Wahlbezirk Gießeu^Stadt Herr Bankier Jakob Grünewald in Gießen gewählt worden. Es wird dies mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß das Wahlprotokoll nebst Aillagen drei Tage lang, nämlich vom 27. Februar bis einschließlich 1. März auf dem Sekretariate der Handelskammer, Rord-Anlage 15, während der Amtsstunden (9—12 ll.hr vorm und 3—6 Uhr nachm.) zur Einsicht der Wahlberechtigten offen liegt. Einwendungen gegen die Wahl oder den Gcwähllen sind binnen dieser drei Tage bei Vermeidung des Ausschlusses bei der unterzeichneten Handelskammer vorzubringen. Gießen, den 24. Februar 1911. ß85/. Die Großherzogliche Handelskammer. S. Heichelheim. Tausende Raucher Lich, den 18. Februar 1911. B *•/, »ur Buchen-Knüppel KretSslraße Beuern- LttMe: Eiche: 1367 Fickte- tem B «/. Bau und Nutzholzvcrsteigerung 9 39 16 12,81 V Eichen- n 1 Heinbuchenstamm 3 4 526 Raummeter 2 Kiefern Raummeter Eichen-Rnser Raummeter Radel-Prügel 2 Fichteu i) Linden- 21 Mir. 1,25 263 34 61 166 43 23 26 6 . 497 2 104 3 : 5 2. 3. 4. 3 Buchen-Reisig Eichen-Reisig Buchen-Stock Etchen-Stock Fichten-Stock 2 Raummeter Birke n-Prugek 2 Raummeter Weichholz-Prügel 14 Raummeter Lichen-Prügel 6 Raummeter Lichen-Stöcke 4 79 11 36 21 4 8 10 31 r> 6. ii Die SL 40—49 30—39 40—49 30—39 25—29 15—24 40 30—39 26 15—24 30—39 unt. 25 30—39 25—29 unt 25 25—29 15—24 Winnerod b. Reiskirchen, Oberhessen. Ludwig Clemm. Groh-Rechtenbach, 20. Februar 1911. Der Bürgermeister- Groffhcrzoglichc Bürgermeisterei Lich. D ö r in e r. Submisfions-Holzverkarrf. AuS den Waldungen der Gemeinde Langsdorf soll nachverzeichnetes Holz auf dem Submissionswege verkauft Rm. n 12,66 Fstm. enthaltend, Kiefern-Stämme, Klasse 5b, 13—19 Ztm Durchmesser, = 31,90 = 12,20 = 3,39 = 4,90 = 4,79 = 4,71 = 0,28 = 1,64 = 0,23 = 3,55 = 2,22 = 81,91 = 1,99 = 1,39 = 28,57 = 1,10 = 1,04 = 1,34 Länge. Sickte Dcknittbolz Pfeife erwünscht. E.Köllep.Bpnehsal (Baden) Fabrik. Weltrell 11 Kopfläuse 785 nebst Brut vernicht., die Novsbaut reinigt, Sckuvvcn befeitlnt, das Wacköt.d.-öaare tdrb Vrof.Dr. (strunwald's Koviaeiii. .11.50 iM. NdL: Pelikan Avotb., Areu3PL 5 Allert< auscn. Beuern uen 28. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Walther. Holz-Submission. Naö^rerzeichnetes Holz aus den Waldungen der Ge- meinde Ruttershausen soll auf dem Submissionswege vergeben werden: 1 Fichten-Stamm, Klasse 2, 41 Ztm. Durchmesser,, 2,24 F-stm. enthaltend, 10 Fichten--Stämme, Klasse 3, 30—39 Ztm. Durchmesser, 13,65 Fstm. enthaltend, 6 Fichten-Stämme, Klasse 4, 25—29 Ztm. Durchmesser, 4,99 Fstm. enthaltend, 13 Fichten-Stämme, Klasse 5a, 20—24 Ztm Durchmesser 7,53 Fstm. enthaltend, 190 Fichten-Stämme, Klasse ob, 13—19 Ztm Durchmesser, 45,57 Fstm. enthaltend, Kiefern-Stämme, Klasse 4, 25—29 Ztm. Durchmesser, 4,24 Fstm. enthaltend, Kiefern-Stämme, Klasse 5a, 20—24 Ztm. Durchmesser, B. , 3. , 4. , 5. , 5- . 6, , 21 Kiefern-Derbsiangen 12 Rm. Heinbuchen-Rundscheiter, Tchwellenverkauf. Am Sonnabend, dem 4. März, vormittags 9V-. Uhr, werden durch Grohh. Bahnmeisterei Fronhauien L. aus Bhf. Niederwalgern ca. 1000 Stück alte Holzickwelleu an den Meistbietenden verkauf' Großh. Elseubahu'Betriebsam« I Gießen [Be/» Holzversteigerung. Donnerstag den 2. März, nachmittags vonlUhr ab, kommen rm Ruttershäuser Gemeindewald, Distrikt Wehrholz und Hellenberg, zur Versteigerung: 26 Rm. Buchen- und Erchen-Scheitholz, 28 Rm. Kiesern-Rundscheit, 112 Rm. Buchen-, Eichen- und Kiefern-Knüppel, 1600 Stück Buchen- und Lichen-Wellen, 1000 Stück Kiefern-Well en, 8 Lichen-Stämme, 3,22 Fstm. enthaltend, 481 Fich ten-D erbstangen, 31,07 Fstm. enthaltend, 319 Fichten-Reisstangen, 3,41 Fstm. enthaltend. Das Stamm- und Stangenholz kommt zuerst jur Versteigerung. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Wehrholz ■um Eingang des Waldes. Ruttershausen, den 23. Februar 1911. Grobherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. Llrukel. 1366 Holzverfteigerung im Bcuernet Gemeiudcwald. Freitag den 3. März L I., vorm. von 9 Uhr a«, kommt m dem Distrikt Heegstrauch folgendes Holz Fleisch-Verdingung. Am l.Marz 1911, vormittag- 11 Ubt, wird im Geschäfts- zimmer der Verwaltung - Kaserne I — wo nud) die Bedingungen ausliegen, der Bedarf an Fleisch- und Wurstwaren für die Garnison Gießen vom 1. Avril bid Ende Juni 1911 verdungen. Schriftliche Angebote sind bis zu dem genannten Zeitpunkte mit der Aufschrift. „Angebot aus Lieferung von Fleisch und Wurstwaren" versehen, im Geschäftszimmer versiegelt abzugeben. D% Garnison Verwaltung. 52 Raummeter Nadel-Reiser 400 Raummeter Gemischte Reiser 259 Stück Fichren-Stangen von 4 bis 11 Ctm. Durchmesser mit 11,19 Festmeter. 7390 Fichten-Bohneustangen Anfang 9i 4 Uhr vormittags am Jgelsteich; mit den Bohnenstangen lvird begonnen, danach das BrennholL im Eicywald (Chaussee Winnerod-Reinhardshain); das Holz im Burgwald wird nicht vorgezeigt, sondern im Petersgrund versteigert. C«/2 Sames, Förster._______________ te sind nach Sortimenten und Holzarten getrennt, schriftlich und verschlossen, mit der Aufschrift „Submission" an den Unterzeichneten einzuschicken. Förster Sames in Winnerod zeigt das Holz im Walde auf Wunsch vor und übersendet ein Verzeichnis mit Durchmesser und Länge der Stämme. Die Eröffnung der Gebote erfolgt Mittwoch den 1. März, nachmittags 21/2 Uhr, in der Fürsterwohnung zu Winnerod Innerhalb 3 Tagen darnach wird die Nachricht an die Submittenten, denen der Zuschlag erteilt ist, zur Post gegeben. Die Gutsverwaltung Winnerod übernimmt cvent. die Anfuhr des Holzes zur Bahnstation. C12/3 Nutzholz-Submission Winnerod. Mittwoch den 1. März 1911: Schnittholz über 30 (ihn. mittlerer Durchmesser. Buchen: 51 Ctm. mittl. Turchm., 1 Stamm = 0,82 Fstm.; 40—49 Ctm. mittl. Durchm., 4 Stämme -- 375 Fm. Eichen: 30—39 Ctm. mittl. Dchm., 3 Stämme --- 2,60 Fstm. Kiefern: 40 Ctm. mittl. Durchm., 1 Stamm = 1,51 Fstm.; 30—39 Ctm. mittl. Durchm., 12 Stämme ---12,37 Fm. Lärchen: 30—39 Ctm. mittl. Durchm., 30 Stämme = 48^9 Festmeter. Fichten: 30—39Cttn. mittl. Durchm., 5 Stämme --5F7Fm. Bauholz 20—29 Ctm. mittl. Durchm. 16 Eichen = 6,04 Fstm.; 2 Birken --- 1,04 Fstm.; 16 Kiefern 8,17 Fstm.; 139 Lärchen = 93,88 Fstm.; 122 Fichten = 69,22 Fstm. Wagner- und Grubenholz, 12—19 Ctm. mittl. Durchm. 33 Eichen = 5,23 Fstm.; 3 Kiefern -- 0,85 Fstm.; 103 Lärchen --- 28,27 Fstm.; 194 Fichten 12—14 Ctm. mittlerer Durchm. = 32,87 Fstm.; 298 Fichten 15—19 Ctm. mittl. Durchm. = 88,59 Fstm. Sämtliches Holz ist fertig aufgearbeitet, mit der Rinde gemessen, lagert an Chausseen, 3 Kilometer von Station Reiskirchen. Zahlungsfrist bis Marttni 1911 bis zu 300 Mark gegen Bürgschaft, für höhere Beträge gegen Hinterlegung von Wertpapieren, innerhalb 10 Tagen nach erfolg» lang 0 0,64 Fstm.; 70 St. Bau- und Waguerholz. 13-30 Ctm. dick. 5—14 Mir. lang — 20,41 Fstm. Tntiao* berühmt. Fflretertabak für Uh. 4..«frko.9FI^P*8to- r.ntab*ku.rfeifeko5L mkl- rrko-ePfd.^ JM-d-Kanaeter mit* FfStämme, Schnittholz mit 200,69 Festmeter 254 Eichen-Stämmc, Bauholz mit 155L6 Fefftueter 297 Cichen-Stämmc, Schwellenholz mit 166,29 Festmeter 726 Eiärai-Stämme, Grubenholz mit 245,01 Festtneter 3459 FiästeirStämmc, Bauholz mit 1069,94 Festmeter 1931 Kicient->Stämutc, Bauholz mit 1007,68 /veftmeter 122 Schnittholz mit 94,5/ Festmeter empfehlen meinen garantiert unpeschwefelten, ' ▲ doebalb sehr bekömmlichen und re-undon Tabak. ITabakapfelfe umsonst tu 9 Pfd. 3,40 Fstm. enthaltend, 77 Fichten-Derbstangen, Klasse 1, 10—12 Ztm Durchmesser, 10,84 Fstm. enthaltend. Die Angebote sind getrennt nach Klasse und Holzsortimente bis zum 1. März, nachmittags 2 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, wo älÄmnn die Eröffnung stattsindet. Bemerkt wird, daß unter dem zum Ausgebot kommenden Holze kein Windfallholz ist. Ruttershausen, den 23. Februar 1911. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. ______________________Klinkei. _________i 1367 Holzverfteigerung Winnerod. Dienstag den28. Februar sollen in den Distrikten Eichwald, Petersgrund und Burgwald versteigert werden: 328 Raummeter Buchen-Scheitholz 193 Raummeter Bucften-Prügel 123 Raummeter Buchen-Stöcke Solmrlus der Lbnförtzmi $ranöo6trnhorf. Fm Wege des schriftlichen Angebots aus den Distr. l Kellers acker, 2 ESvaerwäldchen, 5 Grubenrvald, 8 TriebachSbeck, 11 Streik roalb, 15 Äulbachswald, 2» u- 81 Bombergerstein. 44 ^anfbnrbt, 49 u. 53 «önsrod u Totalität der Tchutzbezirke Weiperfelden, C ee berg u. Hasfelborn. Eicken. Los 1: 3 SL—0Mfteüm., B. AL 4. m00 11: 175 St. — 43,94 Festm., B. AL 5. Los III: 53 Rm. Nutz- scht. iWrubenboU). Los IV: 173 Rm. Nutzkn. iGrubenh.». Erlen. -öS V: 1 SL - Kefttn. u W ®L - 744 Festm. R AL 4iu..5. Kiefern. LoS VI: 10 St. -= 6,33 fteftm., c. AL 3. Los VII: 466 St. - 78.90 Festm., c. AL 4 Los VIII: 44 Rm. Nutzkn. Lärchen. Los IX: 1 St. -- 0,53 Festm. u. 46 St- — 7,71 Rreftnt, AL 3 u. 4. Sutten. Los X: 1 St -- 0,92 Fest«, u. 461 St. = 7M9 8eWu c. AL 3 u. 4. Los XI: 652 Stangen L, etnsckL D Lärchen; Los XII. 641 Stangen 2 . einschl. 24 Lärchen ; LoS XIII: 911 Stangen 8-, etnfdjL 14 Lärchen; LoS XIV: 6-74 Hdt. Stangen 4; LoS XV. 7X» Hdt. Stangen 5; Los XVI: 10,M Hdt. Stangen 6. AL ^.aS Hol; ist eingeschlagen. Die für iedeS BerkausSloS und Klasse ü6au- gebenen Gebote, bei Stämmen vro fteftmeter, bet^stangen L—3. AI. pro Stück, 4.-6. AL vro Hdt. und bei Scheu u. Slnmniel vro Rm^ müssen die ausdrückliche Erklärung enthalten, das, Käufer sich den allgemeinen und besonderen BerkaufSbedmgunaen unterwirft., Dte Gebote stnd bis »um 6. März ds. IS., oortn. 10 Ubr, portm«t, flC‘ fchloffen, mit der Aufschrift „Gebote aus Holz" versehen, an die hiesige Cberfdxi'tcrci einzuscnden; die Eröffnung der Etngegangcnen Osferten erfolgt am 6. März d. ft., vorm. 10 Uhr, ebendmelbu. Nutzholz-Versteigerung DieuStag den 28. ds. Mts., von 10 Uhr vormittags ab, im Ratdaussaale zu Cbct-SUecn. 1. AuS dem Gemeindewald Cbcr-ftlcen bis etwa U'/, Uhr. Gichcu: 17 St. 2. Al. - 24,0/ Fstm., 266 St. 3. AI. =- 18541 »ftm., 21 SL 4. Al. — 5,21 Fstm. ®®L 2® lÄm. « ®t. 3. 9t- 43 »t. 4. Al. — &88 f^ihn., 13 Stangen 1« 9 2., 0,70 Hdt. 4., lio Hdt.5., 0L0 Hdt. 6. AL, 18 Rm. Sckicht'Nutzh. 13 Mtr. langt. 2. AuS dem Gcmcindewald von Ebersgöns, von nachmittags (i/ten6: ^'st l?AL - 6L2 &ttnu 34 St. 2. ÄL = 60,49 Fstm. 86 St. 3. AL - 60,31 ftftnu 15 St. 4. AL “ Ä80 ftitm. Bucken: 2 St. 2. AL - 3,11 Fstm., 8 St. 3. - 5,75 Fstm. Nadelholz: 29 St. 3. AI. — 1619 Fstm., 31 SL 4. Kl. — 5L2 Fstm, 68 Stangen 1.—3. KL, 0,4 Hdt. Stangen 4., 0,1 Hdt. o., «lemetudewald von Nieder-Kleeu, von nach- $8toben6ämmcnb= 8,76 Fstm. lsttr Schreiner mtb Orgelbau Sickeu-^14 SL 3. AL - 6,64 Fstm.. 3 SL 3. AL = 0,81 Rfhit. Aadelbolz: 23 St 3. AL - 1142 Fstm., 7 SL 4sAL = 1,/1 Fstm., 75 Stangen 1.—3. AL, 81 Rm diutzholz (3 Mtr. langt. sämtliches Holz liegt au guten Slbfuhrwegen. auch ist Bahnverbindung vorhanden. Die Herren Avel L,ber-Aleen und Müller - Nieder Alec» werden auf Wunsch Auskunft erteile«. 1931 Siicientstamme, yauooi,-, mir iw ,oo w 122 Kiefern-Stämme, Schnittholz mit 94,57 43 BuchewStämme, Schnittholz mit 37,69 1 Lärchen^Stamm, Schnittholz mit —,91 Fe 25 Hainbuchen-Stämme, Bauholz mit 6,— Fe 3 Elsbeor^Stamme, Bauholz mit 1,37 Festnieter 1 Weifttannen-Stamm, Bauholz mit —Festmeter 24 Lärchen-Stämme, Bauholz mit 8,08 A-cftmctcr Gegen Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 15. Nov«nber 1911 gewahtt. Gedruckte Verzetckmisse über die Dimensionm der Hölzer sind von der uMerzeichneten Stelle vom 1. Marz ob gegen Erstattung der Drucktosten crMItliÄ Daselbst können auch Sorten über die Waldungen der «Htadt Greben, aus denen die einzelneii Walddistrikte und sämtliche Wege und Schneiten er- siästlich sind, gegen eine Vergütung von 50 Pfg. bezogen werdew Degen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man lich ost die Forstwarte Geisel-Gießen, Arft-Hochwarte bei Greben, Karl Brück-Rödgen bei Gieben und Lotz-Wieseck. Gießen, 18. Februar 1911, B31/» Großh. Bürgermeisterei Gresten. Keller. v -Stämme 4. „ -Stamm 5. , -Stämme 6 Nutzholz-Verkauf. Dar nochveneichneft, im laufenden Winter bereits gefällte Nutzholz soll auf dem Wege der Submission verkauft werden. Gebote sind verschlossen mit der Aufschrift .Holzsubmission- bi5 spätestens den 6. Mär; 1911, vormittags 10 Nhr, bei unterzeichneter Stelle emzureichen. Eröstnung d? Gebote erfolgt am 6. März, vormittags 10 Uhr, im Rathaus zu Lich. Die Verkaufsbedingungen, denen sich die Käufer mit Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, liegen bei Grobherzoglicher Bürgermeisterei Lich zur Einsicht offen. ,.T £;z n Nähere Auskunft erteilen auf Wunsch die unterzeichnete Stelle sowie d,e betreffende Grogherzogliche CbcrförRcrci. Das Holz ist mit der Rinde gemesicn. Wegen Vorzeigung des Holzes wolle man sich an die Forftwarte ^extor und ^lndt in ^,ich wenden. Nutztiolz-Vkrfteiqetunq. Douuersiag den 2. März ds. Äs. vormittags 10 Uckr de ginnend, sollen auo den Distrikten Söbctcd, Rasseuwieienteilen und Lickte Harb der Forsnoartet Kohden veriieigert werden: 1 St. 3. SL Schnittholz. 43 Ctm. dick, 4,4 Meter Der Kaufpreis ist pro Festmrter anzugeben. Die Gebote sind, genau nach Sortimenten und Klaffen getrennt, bis zum Freitag den 3. März L I., nachmittags 3 Uhr, au unterzeichneter Bürgermeisterei, wo die Bedingungen emgesehen werden können und die Eröffnung stattsindet, emzureichen. Der Zuschlag erfolgt nach Sortiment und Klaffe. Langsdorf, den 23. Februar 1911. Großherzogliche Bürgermeisterei LangSdors. Schiel. 1338 Versteigerung: 171 Rm. Buchen-Scheiter | 9 „ 6id)en »Scheiter Eichen»Knüppel < 14 , Ficksten-Knüppel I 13 , Zusammenkunft ist auf der werden. 2 Buchen-Stämme 1. Kl., 60 u. 64 Ztm.Durchm. — 2,18^1. 50—59 , w =12,81 , Sidlff । 5 I!' 5-s'i I 15-28 LIM. bitf. 5-27 Sieter lann ®«»l>eh: HStob”: / - 1&48 8ftm. Ww«:|,'SI' = 52L “’ÄK 8"1u $lc,er Siebte : bl Kl. =- 10SL,7-9 Ctm. dick, 5-10 Mtr. I«.- 0,43 Fstm Zusammenkunft: Oberhalb deö Borödorfer Kreuzes aus bet Nidda-Rodheimer Chaussee. 'Jtäbere Auskunft durch Grotzh. Forst wart Gennebach in Bad-Salzbausen. Bad-Salzhausen, den 20. Februar 1911. Grotzh. Oberförsterei Bad-Salzhausen. BB/S Kirchner. ätt-tn: l 3 ®L 5. «I. \ U"a I 3 St. 6. KL l - d,2B Birke: 1 St., 33 Ctm. bitt U Meter lang = 0,38 ,>ftrn Ulme: 1 St., 29 Ctm. dick, 9 Meier lang 0,59 Fstm. o. . t 2 St. 4. Al. i 26-36 Ctm. dick, 4-10 Meter lang Stube: ( y St. 5. Al. I - 1,91 Fstm. Kiefer- l 3St. 2. .AL, 40—49 Ctm. dick, 6-8,2 Mtr. I.-3,89 Fstm. Sckntttbolz: i 93S1.3.ÄL,30-39Ctm. dick.3-17Mtr.L--57,12Fstm. . I 1 St. 4. KL, 28 Ctm. dick, 7 Mtr. lang = 0,48 Fstm. Kiefer- J a^t.5. AL, lfr-23 Ctm. dick. 12-15 Dttr. lang = MB&ftui Bauholz: \ 5 A bef.AL,24-3r»(£tin. dick, 6-10,6Mtr.lg. = 2,56Fstn, | 3St.l..AL,50-53Ctm.dick, 16-20Mtr.lg.- N.UFstm. 3 St. 2. AL, 41-47 Ctm.dick,14 -l9Mtr. lg.--7,73Fstm 8St.3.Kl„31-38Ctm. dick, 8-19 Mtr. lg. - 11,47 Fstm Waldeigentümer: Gemeinde Sich. Eicken Fickten liefern Bucken Festmeter Festmeter Festmeter Festmeter IV. AL von 30—39 cm Mitten Durchm. V. AL von 25—29 cm Mitten Durchm VI. AL unter 25 cm Afttlen- Durchm. II. AL von 40-40 cm Mitien- Durckm. III. Al. von 30-39 cm Milten Durchm. IV. AL | V. AL von 1 von 25—29 cm ,20—24 cm Mitten- i Mitten- Durchm. i Durchm. Va Al. unter 20 cm SOHttem Durchm. IV. AL von 25-29 cm Mttten- Durchm. V. AL unter 25 cm Mitten- Durchm. I. Al. von60und mehr cm Mitten* Durchm. II. AL von 50—59 . m Mitlen- Durchm. III. AL von 40— 49 cm Witten* Durchm. IV. AL von 30—39 cm Dfttten Durchm. a) Forstwartei I b) gioritwartei II 8L69 6,- 8534 12,— 189L4 37,- 6,99 6L39 55,48 a- 5L42 U- 8 1 4/40 1191 - L34 2,16 15,36 - 4,12 >-< H » Cebrosmitkln Enorme bietet Ihnen das Auswahl Xaeftae? Aerzen Frische octen UMSONST ERHALTEN Gerste 16, 17, 19 Pfg. Reis Bestes feinstes Rüböl Ltr. 68 Pfg. 0560) Bleichstrahc 29 I. 01274 West-Anlage 64. Mosel Lieserer per Flasche..... Samos Samos Auslese Gest. Zucker Kandis Würfelzucker Lberhess. Kmbrot 4 Pfd.-Saib 46 Pkg Liegnl.Schivarzbröt 4 Psd.-Laib 50 Pfg. Fl. 105 Pfg. , 135 „ LVsrüchte, Zucker Apfelsinen, 3 St. 10 Pfg., 3 Stück 14 Pfg. Blut-Apfelfinen, 3 Stück 18 Pfg. Zitrone» p. Stück 5 Pfg. bei 5 Liter , „ 63 „ Gutschmeckendes Salatöl , „ 95 „ Feines Schweineschmalz p.Pfd. 68 , Gute Margarine p.Pfd. 65,75,80,100 Prima Pflanzenbutter per Pfd. 60 Pfg. per Flasche 85 Pfg. . 100 „ AiisZußgetrNke Gebrannter Kaffee aus eigener Nüsterei per Pfd. 120, 130,140, 150 Pfg. Tee per Pfd. 160, 200 Pfg. Kakao per Pfd. 95, 120, 160 Pfg. Schokolade p. Block «O Pf. NchgerKenWe 16 Pfg. MchWc U „ Ml • Hütt Weizenmehl 10 Pfd Mk. 1.60 Kaisermebl 10 Pd. Mk. 1.80 Blütenmchl 10 Pfd. Mk. 2.00 Gries, sein Pfd. 19 Pfg. Gries, gelb Pfd. 24 und 26 Pfg. Gute Suppeunudeln von 27 Pfg. an Gute Gemüsenudeln von 27 Pfg. an Hausmach. Eier -Nudeln Pfd. 40 Pfg. Bruch-Makkaroni Pfd. 26 Pfg. Rotweine Dtfch. Rotwein 90 Pfg. Frz. Rotwein 100 , Bordeaux 125 v Südweine Malaga, Madeira, Sherry, Portwein Vi Fl.l.SO M. l^Fl.lM. Porie-tactaeoz, Arrak- u. Rum- Punsch-Essenz, Rum de Jam-, Arrak de Batavia, fT. Kognak-Wein brand, sowie gut- Kognak-Verschnitt empfiehlt F. Schott. Bahnhofstraße 27, Ecke Wolkengasse. Victoria- und Ideal- Rädei sind allen voran tae N»!M garantiert gut kochend Tafel-Linsen Pfd. 13 Pf. HeLer-Linsen „ 21 „ Ries.-Heller-Lins. 27 , Riesen-ErbsenPfd.18 , Erbsen, geschalt Pfd. 22 u. 25 , Grüne ErbsenPfd.22 „ Kleine Bohnen v 17 , Lange Bohnen „ 22 , Delikat -Bohn. , 25 , Biutwein vorzüglich für Blutarme ErriAMk eines AshVlireilgesAsts besorgt unter den vorteilhaftesten Zahlungsbedingungen eine leistungsfähige Schubwaren Engros sdirma. Etwas .Kapital erforderlich. Offerten unter F. S. U. 618 an Rudolf Mofsc Frankfurt a. M. 85 V- ! Feine Kunst - Marmelade per 5 Pfd.-Eimer M2, 10 Pfd.-Eimer 1.95 Zwetschenmus, lose, per Pfund 25 Pfg. Kunst-Honig in fein dekor. Dosen ä 2 Pfd. = 85 Pfg. II HiliislricM II Im Stricken sowie Anstriüeu von Strümpfen empfehle ich mich angelegentlichst. p" Strickgarhe(iesteQnalitäten) habe stets vorrätig. 8^* Preise billigst. -Qg Ernestine Bßpfner, _____Roonstrake 32 li,_____ Steppdecken von den einsachsten bis zu den feinsten, werd, prompt angeserligt, sowie alte ausgearbeitet. lilillr 9°mtIien tcmfen nad) einmaliger Probe nur noch P0C||nfj|inifo iVVV Hergestellt aus geröstet. Bohnenkaffee mit feinst.Fruchtkaffee. UuSUIlUllultS * nüli vv. Seines geringen Koffein-GehaltS wegen sehr bekömmlich und der Gesundheit dienlich. Dazu die enorme Ersparnis. Die 1/l Dose kostet nur 65 Plg. Machen Sie heute noch eine Probe. Sie werden zufrieden fein. — Nur echt zu haben im Rheinweine Tischwein Fl. 95 Pfg. Oestricher „ 125 „ Johannisberg. 145 „ Moselweine Wilh. Jung VHI. K lei n-Uin den-Giessen Ecke Frankfurter- und Wetzlarer Str. Telephon 836 Nähmaschinen ♦ Waschmaschinen ♦ Separatoren Ersatz- und Zubehörteile wie Mäntel, Schläuche, Pumpen etc. ta |eder Proi»,a®e ^8^ üh-61 Deutsche Zwetfcheu 25 Pfg. Kaliforu. Pflaumen 30, 35, 60 Pfg. Gutes Mischobtt 35, 45 Pfg. Neue Birnschnitzen 25 Pfg, Neue Apfelmuse 54 Pfg. Neue Kaliforu. Birnen 78 Pfg. Kaliforu. Aprikosen 68 und 90 Pfg. la. neue Feigen 26 Pfg. Pfd. 23 Pfg. Perlsago Pfd. 25 Pfg. Grünkern, gemahlen Pfd. 32 Pfg. Masken-Afiziige zu verleihe«. Joh. Mand, Weidengasse 1. 804 13, 17, 20, 25 Psg. Kartoffelmehl 19 Psg. Paniermehl 23 Pfg. Französische Suppe 80 Psg. S Schweine- Stückenfleisch (Rippen-, Rücken, Kopfstücke. Schnauzen, Ohren, fleischige Pfoten), frisch gesalzene, garantiert hiesige Ware, 10-Pfd.- Kolli nur Mk. 3JJ0; Kübel mit 25 und 50 Psd. Inhalt p. Pfd. W Psg. 9 Psd. Holstein. Holländer Käse saftig uttd schnittig M. 3.15 9 Pfd. I a Thür. Rotwurst „ 5.20 9 Pfd. la Landleberwurst „ 5.30 9 Psd. la Plockw.(Dauerw.) „ 10.20 9 Psd. I a ger. Rückenspeck „ 7.90 9 Psd. I a ger. Rippenspeck „ 7.90 9 Psd. la echte Eigelb-Pflanzen Butter lvegetabl. Margarine) Mk. 6.12 liefert ab bffer Nachn.sh^", Hch Krogmanu, Nortorfi.H. 122 g Zöpfe, Dreher, Locken, Haar-Uhr ketteu, Toupct scheitel u. Perücken werden billig an tigt. Spezialität in cn n. weinen Haaren. >se werden gefärbt, en Kopfwäschen mit Frisur 1 Mk. bei (879 Seltersweg 43, «P» Ecke Goetbcstr. rach 1 ka Io log und Kaufen xk- tiÄawagenyerdakjpOTtooeen Sihliegewagen • amvxxleThaliefen von denn DEXJTSQt- «AND ALLEIN direkt an Prnoic hefemdre Kinderwagenfabrik > lutius'Ccetbäi.GrimmaiSa. BaMofstr. 26, frankfurter Str. 65,5elter$weg27 25 Verkaufsstellen in Hessen, Hessen-Nassau, Rheinproviuz, Westfalen, Waldeck. Durch großen Umsatz Garantie für feinste Ware Qualitäten und Preise beweisen die gebotenen Vorteile. Reichhaltiges Wdnteitr. FtHÄ'* Rheinischen Xanthans Lebensrnittel Inhaber: Ludwig Steinhäuser. „«/ Moderne Augengläser, Brillen und Kneifer in jeder Ausführung. 709 Anfertigung nach ärztlicher Vorschrift und eigener Wahl. Genaueste und Eorreftcite Anpassung sämtlicher Gestelle. Reparaturen schnellst. Fachmänu. Bedienung. Ad. Reinig, Giessen, Seltersweg 30 Aeltctte Schwemmstein- Fabrik auff. Sundik. ferttflt auch gute Zementdielen.PH.(»1ics,Neuwied ___________|hvM/a| bevorstehenden Frühjahrs- aussaat empfehle sämtliche Sorten Gatten-, Fcld- und Blumensämereien garantiert bestkeimfähige Ware neuer Ernte 1910. Heinr. Hahn, Sämereien Weit-Anlage 64 I. P. S. Illustr. Preisverzeichnis auf Wunsch kostenfrei. (01277 Ansichtskarten m. Bildnis d. Reichstagskandidat. Dr. F. Werner (neueste Aufnahme) vers. 10 Stck. 80 Pfg^ 25 Stck. 1.75 M., 50 Stck. 3 M. gegen Einsendung des Betrages frko. Wilhelm Boller, Lang-Göns, Bergstr. 3. <1315 la. Runkelrüben höchste Elitezucht, Eckendorfer gelbe und rote, garantiert keim- sähtg, Magdeb. Normen entfpr., p. kg. Mk. 1.20 enwsiehlt Hcinr. Hahn Sämereien, «y.’ w A>V - TM- chK W ■ M L M I ■r ■ Si -rf-.J ■ w KM s ’j v*11 ffN48 n 0tbi Anlegung «“ * U"h M 3rben§ Mond dtt V Ben ' iffrttot Lug'! - ® n l fl * in ta tuM h-h-«!"!"'? " Für E ,nrb!«« ®* jolgenb, mit 5t Habt bei Dar indem der acztl On jedem erficn mittags zwW gehörige zu spr her Kranken fw lunstZerteilung die zu ergreife jur Unbemittelt- nach oarherigei stattfinden. = Kleit and Ges lüge morgen in der Tanz und Tom I Samen statt. Musikschule Fri = Watz „Gut Herl" Gg. Sommer schen Vortrch = Rait verein Ra Mitmrkmigdi rich M ferne H Schot chaltet der „( -gegend" ein -zelzucht, an iie Landwirts öyirksverein gejagt - Neu gepellt in Enhelsachsi ^kize««eh^ ^töicnmehi ^^etalint ( %(i| ^iiböl Ltr' Ttets Kl 48 5lreis Friedberg. her Bahn^iigc anpassen. Landwirtschaft. mit stattfinden. Landkreis Gietzen. hv»/, von der chels achsen. gesetzlich gefüllt wird; denn in als MAGGI8 Würze feilgehalten werden. Zur Kreppeibäckerei 683 Neu eröffnet! Giessener Schreibstube in 5 Pfd.-Säckchen Mk. 1.05 n ,M3 UV* Kirchenplatz 15 “W Pfd- Patent-Sichert-Feuerung Russfrei Rauchfrei Ecke Klinik- und Franks. Str Tel. 337. Mitglied der Rabatt - Spar - Vereinigung. Gießener Pferdemarkt Q Lose ä Mk. 1 Schweineschmalz, garant. rein Begetaline (beste Pflanzenbntter) in 10 in 25 Fabrik aet: Aueuet Jacobi, Darmstadt. Verknuffi- stellen durch dieses Plakat kenntlich. Prima große Eier Trink-Eier empfehle Pfd. 17 , 19 . 21 10 Stück 75 Vfg. 10 Stück 85 Pfg. tAiehuny 30. März) lind bei allen bekannten Lose-Ber- käufern, auch aus von Schrisrstücken, Abschriften von Kollegheften und Manuskripten tauch nach Diktat) in und außer dem Hause, Masten-Adressen, — zu mäßigen Preisen unter strengster Diskretion. Die „Oietzemr fewinteblltitt" »erden dem gÄnieiger* viermal wöchentlich bergelegt, bei flr kl Kitts «letze«" zweimal wöchentlich. Die „rMadairtschäfMche« Lett- fra-ea" erscheinen monatlich zweimal. Zu haben in Giessen bei Julius Schulze, Kreuzplatz, und Frtedr. Teipd, Marktplatz. In Lieh bei Joh. Henn. Schmidt L , 2.00 , 4.75 70 Pfg. 65 Nur echt Stadt. Gewerbe-Akademie Polytechn. Friedberg (Heeaen) leftltit. 5 Bahn-Mln.T.Bad Nauheim, *. Bahnatda.T. Frankfurt a-M. OttO. t.Maochlnanbau, Elektret,"Architekt. u. BaulRjenleurwo«. Progr. d. d. Sekret. Beginn der Semester : April u. Okteber. Orangestern und Blaustern feinste Stemwollen Rotstern und Violetstern hochfeine Stemwollen Grünstem, Gelbstem und Braunstern sind die besten Konsum-Stemwollen 1 BeznriqneUen werden aof Wunsch direkt oder nntar der Anzeige geaaant. SternwolbSpinnerei, Altona-Bahrenfeld. dem Lande, zu haben. Hauptgewinne: 3 Eim'vänncr, 9 Pferde u. Fable«, Fahrräder, Näbmaich., Uhrcu, silb. Gegeust. ukw. Ge«ttiil-Pcrtneii RiArb Büchalker, kieße« Neuen Baue 11. Daselbst 11 Lose für 10 Mark, für Porto und Liste LBfg. mehr. 1295 Nachnahme teurer. Stet» frische Land-Eier und Land-Butter. Jakob Maternus 521 Pfg. 11 Gebrüder Roeder Darmstadt Silberne Staatsmedaille - 35 erste Preise L F Friedberg, 23. Febr. 2 )tc Aufführung b c-5 Herritzs chen ' piclo hier sind nun soweit gediehen, daß der ^cgtnn der Aufführungen auf den 6. März festgesetzt werden konnte. Die recht untsangreichen Arbeiten werben mit Freude und Begeisterung gefordert und cs ist alle Aufsicht vorhanden, daß die Aufführungen, wie in Gienen und.Wiesbaden, so auch hier den erwarteten Erfolg haben. Es.sind fort« lausend bis zum 12. Marz tägliche Ausführungen geplant und zwar Nachmittags- mid Abendvorstellungen. Tic Spiel, zetten sind so gelegt, daß sie sich der Ankunft und Abfahrt Palmin, Palmona, Sanella, Bitello. Rüböl Ltr. 70 Pfg. Feinstes Speise-Rüböl Ltr. 90 Pfg. Weizenmehl, Blütenmehl ff. „ ff. „ ff. „ ff. „ Samstag, 25. Zebruar M RotallsnSdruck und Verlag der Vrüblichen UnwerütätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Liehen. Redaktion, Expeditton und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: Redaktton-.eE 112. Tel.-Adr.:Anzeiger«teßen. F. SCHOTT :: Weinhandlung und Weinstube :: Bahnhofstraße Ecke Woltengasse 27 Telephon 330 In- n. ml. Weine, Champagner u. Monssent, Zigarren n. Zigaretten. Bet Abnahme in Faß oder von 10 Flaschen an Pfg., 5 Pfd. 80 , 6 , 90 „ 5 , 100 Nehmen Sie täglich ein Likörgläschen vr. HommePa Haematogen unmittelbar vor der Hauptmahlzeit! Ihr Appetit wird reger, Ihr Nervensystem erstarkt, die körperlichen Kräfte werden gehoben. Warnung: Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel. DT/t Geeignet für jeden Kochherd für Haushaltungen und fUr Grossküchen. Kochkessel und Backofen. Wissenschaftliche Gutachten und vorzügliche Referenzen aus der Praxis — Man verlange unsere Broschüre 67. [ssVe ioglodin V.tt.r. ------«OtHehens Woblgwhtnick. Aerztllch empfohlen bei Bleichsucht, Blutarmut, Nervosität, Rekonvaleszenz, wirkt blutbildend, muekeletirkend, nervenstärkend, appetitanregend, ohne nachteilige Foicen auf Zähne und Magen. Preis pro Flasche, ca. •/* Liter, M. 2.50. Probeflasche M. 1.—; er- bäl'l. in den Apotheken u. Drogerien, wenn mch'. durch Apotheker Krauas 4 Go., Babenhau»ee in Heesen. Tdederlagen; Ltch: üt der Lrwtheke, Stirtorr. i. der Apotheke. %s" /u eme nebtiblicht (htttoitflmta zu sichern, empfichll eö sich, ihnen reotlmflfeia Scotts Emulsion zu geben, und zwar am besten schon vor Eintritt der Aähn-ett. Die Eltern werden dann bald gewahr werden,Une leicht ihr Jüngstes über diese sonst so gesürch- tete Zeit hrnwegkommt und bald eine Kette schöner, Weiher Zähnchen besitzt- zvnfitt Blatt 161. Jahrgang Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhejfen den Gersten markt. Ö'ebt den zwei ??tonatc alten ferkeln wettere zwei atonale feines Gersten- Und Vei.zensduot mit je 50 Gramm Fischmehl oder etwas Milch füttert dann die vier Monate alten Lamcr in erster Linie mit reichlich Runkeln oder anderen Futterrüben oder gcbamiütcnt Kleehäcksel, dazu Gerste und je 100 Gramm Fischmehl! ‘ Glicht gegen Ende der Mast das Fischmehl durch Fleischmehl! Durch diese bittre Fütterung erzielt ihr auch bet weniger Zuwachs eine bescheidene Rente und formt im Frühjahr geniigenb Schlachtschweine obgeben." — Anweifung für die Fütterung nur nut Gerstenschrot und Angabe über die tatsächlichen Erfolge werden von der Zentrale für Viehverwertung in Berlin gern zur Verfügung gestellt. Anfertigung v.ZeugntSabschrifien, I Revision, Einrichtung und Seb Maschinenschrift,Vervielfältigung tragen von Geschäftsbüchern itm - 1 Abonnement und stundenweises, Ausarbeitung von Reklamen. Ausführung sämtlicher kmtt männischer Arbeiten Ares Stadt und Land. Gießen, 2b. Februar 1911. - Ordens an gelegenheiten. Der König von Preußen hat den nachbenannten Personen die Erlaubnis zur Anlegung der ihnen verliehenen nichtpreußischen Orden erteilt, und zwar deS Ritterkreuzes erster SUaffe des Hessischen BerdienslordenS Philipps des Großmütigen dem Ma,or o. Mciß tm Großen Generalstabe, kommandiert zur Dienst- letstung beim KriegSministerium: deS Russischen 6L StaniSlauS- ordens zweiter Klasse dem Milttärintendanturrat Brödan, Vorstand der Intendantur der Hessischen (25.) Division; der dritten filafie desselben OrdenS dem Ober-Militärintendantur- sekcetac Bugisch bei derselben Intendantur. •• Gala -Sportfest. Zu dem am* 12. März d. IS. in der Turnhalle hier stattfindende Gala-Sportfest deS Rad- klub« .Germania" Gießen hat der Fürst Karl zu SolmS- HohensolmS-Lich daß Protektorat übernommen. •• Für Epileptiker wird, einer Anregung deS verstorbenen Geh. McdizinalrateS Dr. Ludwig-Heppenheim folgend, mit Beginn dcS IahreS 1911 in Nieder-Ram- stadt bei Darmstadt eine Beratungsstelle eingerichtet, indem der ärztliche Leiter der dortigen Anstalt für Epileptiker an jedem ersten Montag im Monat in dec Anstalt nach- mittags zwischen 2 und 6 Uhr für Epileptiker und deren Angehörige zu sprechen sein wird. Eine ärztliche Behandlung -ec Kranken findet dabei nicht statt, sondern nur eine AuS- kunftSerteilung über die Art deS Leidens und Hinweis auf die zu ergreifende Maßnahme. Die Auskunftserteilung ist für Unbemittelte unentgeltlich und kann in besonderen Fällen nach vorheriger Verabredung auch zu einer anderen Zeit ♦♦ Schweinezucht. Von der Zentrale für Dteh- oerroer tung in Berlin wird uns geschrieben: Die tn vielen Landstrichen gering ausgefallene vorjährige SartoTtclerntc, der niedrige Stand der Schweinepreise und die Furcht vor der Seuche veranlassen die Landwirte immer häufiger, die Ferrel zu vertchlcu- dern und die Schweinezucht einzuschr an f e n. Es steht daher zu befürchten, daß es im Frühjahr an Ferteln und späterhin an Schlacht ichweinen fehlen wird und das; die Hofs- nuitg, durch Vermehrung der Schweinemast den Mangel an Schlachtrindcrn auszugleichen, sich nicht in erwünschtem ..iahe criullen wird. Wir betrachten es aber in diesen ernsten Zeiten als unabweisbare Pflicht eines jeden Landwirts, mit allen seinen Straften eine Vermehrung der Fleischproduktion im Jnterelse der Volksernährung herbeizuführen, und richten an alle Züchter die dringende Aufforderung, die Zucht und Mast von Schweinen nicht eiümschränken, sondern immer mehr auszudehnen. ~te ungenügende Kartoffelernte, die Nachgiebigkeit des Marktes und die drohende Seuche können wir noch keineswegs als,ausreichende Gründe aitsehen, um daraufhin gleich Maßnahmen in der Viey- wirtschast zu treffen, deren Folgen sich an unserer ausbluhendm Landwirtschaft eines Tages vielleicht bitter rachen könnten. Es ist ia bekannt, wie an dem für funferc Viehprvduktwn notwendigen Grenzschutz von seiteii unserer Gegner fortwährend gerüttelt wird. Solange aber che Beschickung der Märkte und das Angebot von Schlachttieren so groß waren wie bisher. Tonnten ienc ihre Forderungen durch keine stichhaltigen Beweise begründen. .Wen wir uns alw, ihnen dazu die Massen in die Hand zu geben. Zn dem reichlichen Angebot von Mastschweinen als^ ansgleichenden Faktor darf sich auch in Zukunft nicht nur mckts andern, sondern sowohl Klein- und Mittelbetriebe, wie auch besonders alle du> icnigen Großbetriebe, bereit Viehhaltung recht wohl noch betracht^ llch ausbehnungsfahig ist, müssen unter allen Umstanden dafür sorgen, daß ihre Schweinebestaiide Wetter zunehmen. Man erinnere sich in den Kreisen unserer Landwirte stets der Verpflichtung, die ihnen ihre Berufsstellung auferlegt, nämlich ernt mit der ständig steigenden Bevölkerungsziffer des Deutschen Reiches tunlichst im gleichen Verhältnis bleibende Fletschversorgung zu bieten' Was die F ü 11 e r u n g § f r a j c anbelangt, so sei daraus hingewiesen, daß z. D. die blühende Schweinezucht in Hannover und Westfalen vollständig unabhängig von der Kartoffelernte ist. Und was hier möglich gemacht würbe, das muß auch anderwärts erreicht werden. Schon durch eine recht ausgiebige Verwendung von Gerstenschrot wirb man dem Ziele näherkommen. Recht zutreffend bezeichnet der Verband der unter- fränkischen Schweinezüchter in Bayern als den einzuschlagenden Weg zur Förderung der Viehproduktion den vermehrten genossenschaftlichen Bezug von Futtermitteln. Wer auch den anderen Ratschlägen, die er seinen Mitgliedern erteilt, können wir nur beipflichten. „Laßt eure Muttersauen am Leben", mahnt er ernst, „und füttert sie billig mit Runkeln und Gerste, im Sommer mit Klee, Komsrcy u. bgl. Verschleudert jetzt die Ferkel nicht, füttert sie vielmehr in einfachen Holzstallen und Vcrschlägen auf billige Weise zu Schlachtschwemen heraus. ---- Klein-Linden, 24. Febr. Der Kaninchen- und Geflügel zücht verein hält sein Wintervergnügen morgen in der „Deutschen Eiche" ab. Außer Konzert, Theater, Tanz und Tombola findet eine Prämiierung der drei schönsten Damen statt. Die Musik stellt eine Abteilung der Militär- Musikschule Friedberg. ‘ (S. Inserat.) = Watzenborn, 24. Febr. Der Turnverein „Gut Heil" feiert Sonntag den 26. Februar bei Gastwirt Gg. Sommer sein Wintervergnügen mit humoristischen Vorträgen und Tanz. Kreis Alsfeld. — Rainrod, 24. Febr. Der Männergesang- verein Rainrod feiert Sonntag, 26. Februar, unter Mitwirkung der Kapelle Faust im Saale des Gastwirts Heinrich Alt seine Ab en d un t e rhaltung. ftreiS Schotten. §§ Schotte«, 24. Febr. Am 13. und 14. Mai veranstaltet der „Geflügelzuchtverein für Schotten und Umgegend" eine Ausstellung von Erzeugnissen der Geflügelzucht, an der sich nur Mitglieder beteiligen können. Die Landwirtschaftslamm er, sowie der landwirtschaftliche köerrrksverein haben tric Stiftung von Ehrenpreisen zu- aesagt — Neue Schiilhäuser roetinm in diesem Jahre fertig- Xeft&t in Volkartshain, Glashütten und bitter Markt — btm FUchtr — demKcnuttiHtn bei Scolklchen | Laßt eure Ferkel langer, zwei Monate, an der Mutter! Laßst fiir burd) die Tarlchnskasscn, Bauernvereine usw. genossemckafttich ^.ie Borberettungen für ^tlergerste, Fisch- und Fleiichmebl kommen! Putzt alles 0e- Maicn LutUerseU " 1 treibe tadellos, verfüttert die zweiten Sorten und end oft et fo Die Kleinen die während der ersten Ledentzmonatt Ofreulid) gedeihen, toerben in der Zahnzeit HLusig verdttrßlich, gehen nufit voran, und es hecht Dann, sie zahnen sckwer. Um solchen für Kind und Mutter unanaenehmcn Std« rungen vorzubeugen und den Äleinen MMBWeKD t & Strickernur 5 fernwolle rirZ». .__:_____________ii____________.__ Berfabrtiio. 6 co 11 C ftnulfwn wird vonun8 anlfdMieytA üs gtekt» Dtrtaurt.unb »war nie lole noch »ewüht oder Matz. londeru nur in Btrfugdftu Orlatnaistnschen tn Karton mit unserer tzchich» Barte lZ'.'chcr mit dem Dorsch). Scott it Bowne, • m. b. tz., : Feinster Medthinal-Lebertr« Wfi. prima •Hierin b0,0^mterphotvhorrgsaurer Äaft «Fomtrrphatwharia. faure8 Natron 8,0, puld Tragant 3A feinster atab. ÄnnnBt »uto. 1 ,0, Master IOTA Mobol 11A Hierin aromatisch« »mutIon mtt Ziwl-, Mandel- nnb Gantttzeriabl fe 1 Tropfen. entsprechende Preisermäßigung. Neu eröffnet! I Beim Nachfüllen von achte man darauf, dass die Würze aus Maggi’s grosser Originalflasche aefüilt wird: denn in diesen Flaschen darf gesetzlich nichts anderes Medizinische Mihi - «ad KrüHlsiaur*- Spezialitäten 783 Adier-Droserle, Seltersweg 2S __ Otto Schaaf. Nr. 39 LoMgsMe Nr. 39 wohne ich ab 23. Februar 1911 J. Rosenthal 1302 Telephon Ur. 491 Immobilien-, Hypotheken-Vermittlung Finanzierungen, Versicherungen aller Art und Bank-Kommissionsgeschäft Gartenhütten und Lauben, Baum-, Wasch- und Rosenpfählen, sowie halbrundem und kantigem Spalier 1213 ZininierpMI u, Sägewerk Georg Wecker, Gießen. Drahtgeflechte 4-u.ü-eckig.ver^kt.Tvann- drabt. Stacücldrabt, Draht,franuer, Nabiü- gcwcbe lack, und verAkt., Durcbwursacflcchtc. verzinkte Drahtseile, iyäid)clcincti rc. kaufen m _ __ Sie vorteilhaft bei *"»"** I B. Häuser, Gießen, *lobbe%tc Fürdie Wäsche gibt es nichts besseres, als das überall beliebte selbsttätige, vollkommen unschädliche Waschmittel Persil. Einfach in der Anwendung und billig im Gebrauch, da jeder Zusatz von Seife und Waschpulver überflüssig. Erhältlich nur in Original - Paketen. W Wy..- isl garantiert frei von schaden Stollen und greift die Wäsche nicht an. Seine Wasch- und Bleichkraft ist enorm; die schmutzigste Wäsche wird blütenweiß, ohne Reiben und Bürsten, nur durch einmaliges etwa viertel- bis halbstündiges Kochen. Voller Ersatz für Rasenbleiche. HENKEL & Co., DÜSSELDORF, alleinige Fabrikanten euch der weltberühmlen Persil Henkels Bleich-Soda Zum beborstchenden Frühjahr erlaube ich mir die Herstellung von »** Gartenspalieren, Hütten, Hallen ♦♦♦ Waschpfählen, Baum u. Rosenstangen in empfehlende Erinnerung zu bringen. 1311 Wilhelm Helfenbein. ZimttMiift Frankfurter Str. 41 u. Marburger Str. 83 Telephon 833 la. Schweinekleinfleisch gar. inländ. tierärztl. unters, saub. Ware in Kübeln von 30 Psd. an, per Psd. 25 Psg. Postkolli enthalt. KPfd. 2.80 Mk. To. ges. Eisbein iDickbein ohne Spitzbein) per Pfd. 52 Psg. la. ges. Kövse mit voller Backe, ver Psd. 42 Psg. KnochenfrcieS Schweinefleisch, tafelfertig, per Dose «brutto 10 Psd.) 5.50 Mk. Alles ab hier ver Nachnahme. NichtgesallendeS retour. ss"/, Alb. Cnraten», Altona a. Elbe 47, Adlerstrasse 71. H8 Wer eine wirklich billiac. fehlerfreie, aefunde. erst- W — tistoarcniuc Obstbänmen aller Formen, H Noscn, Hochstämme und Sträucher, Allecbäume. Zier- H sträucher u. Koniferen usw. zu kaufen gesonnen ist, ver- ■ säume nicht, unseren illustrierten Haupt!ataloa Nr. 8kosten- I ■■ los zu verlangen. — Baumschuf-Arcal 60 Morgen. ■■ H Zaon t q Spöhrer’sche ür Handelswissenschaften. /> hz» li'onlilr niMijo Secheklaesige ■.für das E Neuaufnahme 1911. Gegründet 1876. — Bitte genaue Adresse. Prospekte durch Direktor Weber. SfSdL bewerbe - Akademie Polytechn. Friedberg (Hessen) Institut. Abteilungen f. Maschinenbau, Elektrotechnik, Archllikturu. Baulngenieurwena Pro Gramm durch das 8»i»refarlat. Beginn der Semester: April unnd Oktober CD:' cxj as Entlaasungäzeugnis befreit Besuche d. oluig. Fortbildungsschule. ss8/» Anmeldungen täglich 1_1-1.und 3-5 Uhr. Frankfurt am Main Schwancnftr. 8. Telephon 3904 Amt L Behördlich anerkannte und berechtigte Handelsschule mit ein- und zweljÄhr. Lehrgänge. cnl o3j General-Agent von erster deutscher Lebensversicherungs-Ges. mi günstigen N benbranchen «keine Unfallvers., keine Vo ks- vers.) zu engagieren g sucht. (ss* * * * * * * * * * * * 14/a Dio Position ist nach jeder Richtung hin entwicklungsfähig, mit hohem Einkommen (Gehalt, Provision und Spesen) verbunden und bietet strebsamen Herren eine selten günstige Gele enheif. sich dauernde angenehme Existe z zu schaffen. Offert, unt. J. <5.8459 beförd. Rudolf Mowwe, Frankfurt ».M. Seltene Vakanz. Bedeutende, alte Lebensversicherungs-Gesellschaft mit hohen Dividenden und sehr praktischen Tarifen sucht für = einen Teil des Bezirks Wiesbaden ===== einen tüchtigen Fachmane als Bezirks-General-Agenten. Di Stellung ist gut dotiert Reflektiert wird auf eine gebildete und energische Per sönlichkeit, welche besonders über Organisationstalent verfügt Diskretion zugesichert. Gefl. Offerten unter J. J. 8461 befördert Rudolf Monse, Frankfurt a. K. [es1*/» Revolver, Automatische Selbstladepistolen Browning, Bayard. Steyr, Schwerelose ete., Floberts, Tescblnge, Pistolen, Patronen, Luftwaffen und Stockdegen empfiehlt in grösster Auswahl Ad. Reinig, Waffenhandlung, Giessen, Seltersweg 30. 708 Stau-esamtrnachvichten. Gietzen. Antfyebvte: FebNmr 18. Karl Gladigow, Postillion, mit Elisabeth Schupp, beide in Gießem — 22. Dr. Clemens Thaer, Prrvatdozent in J-ena, mit Gertrud Pasch in Gießen. — Karl Bender, Schlosser in Gießen, mit Ottilie Heßler in Hnngcn. — 23. Karl Schorf, Lehramtsassessor in Ober-Ingelheim, mit Charlotte Gvttzori in Gießen. Eheschließn-ngen: Februar 18. Ernst Krause, Kauf-- mumi, mit Elisabethe Sange, beide in Gießen.22. Otto Uhlen- 9icgiearngSbaimtciftcT in Mayen, mit Hedwig Weinlig in Gebor-ene: Februar 12. Dem Sergeant und Hoboisten Mathvas Ktssel 8mi(Itnge, Anna Elisabeth und Elisabeth Charlotte. «■— 15. Dem Schlosser Otto Dal- ein Sohn, Theodor Alfred Adolf. — 17. Dem Po schoten August Hock ein Sohn, Richard. — Dem tofmaint Seo Kaßner eine Tochter. — 18. Dem Rechtsanwalt Kuyo Elsoffer eine Tochter, Ruth Edith. — Dem Bureaugehilfen Rudolf Diefenbach ein Sohn, Walter. — Dem Installateur Karl Grvgortus eine Tochter, Johanna Auguste. — 19. Dem Dize- Udwebel Map Detröe eine Tochter, Hedwig Lydia Karola Mathilde. — Dem Feldwebel Wilhelm Meß eine Tochter, Elsa Wilhelmine. — 20. Dem Lagerarbeiter Heinrich Lech ein Sohn, V 21. Dem Schlosser Wilhelm Luch eine Tochter, Morre Elisabeth. ©«ftotbcnc: Februar 18. Heinrich Schäfer, ohne Beruf, aXtA Straße 74. - Karoline Volz, geb. Hein-, Z? ^ahre alt, Astorweg 20. — 19. Hermann Mettenheimier, Kaufmann, 65 Jahre alt, Ost-Anlage 40. — Ludwig Amon, Installateur, 20 Jahre alt, Bahnhofstraße 58. — 20. Elise 58 Jahre alt, Bleichstraße 8. — Wilhelm Ksv. Schnmdermetster, 55 Jahre alt, Brandgasse 6. — 31. Heinrich ?^..drlvatier, 84 Jahre alt. Sicher- Straße 80. — Christine Schneider, geb Wagner, 58 Jahre alt, Ederstraßc 6. — Susanne Schmrdt, geb. Wagner, 62 Jahre alt, Marktplatz 17. — Wilhelm HMLch Zam Weber 1 Jahr alt, Frankfurter Straße 140. TT. 22- ?ndmd) lhntt ApfrÄ, Kuchondursche, 43 Jahre alt, Stotfgm6e 32. — 23. HonS Hugo Sicher, 1 Jahr alt, Ritter- gaffe 23. Alrfeld. Eheschließungen.- Februar 18. Wilhelm Pfeffer, Bmuerevarbelter zu Psefferhöhe bei Liederbach, mit Katharine Lina Becker zu Alsfeld. Geborene: Februar 7. Dem Frnanzamtsbursaugehissen LndNng Bender emc Tochter, Emmy Marie Elisabethe Gertrude 14 Dem Schriftsetzer Kaspar RimrinSland ein Sohn, Erich Karl Sxrnrid) — 13 Dem Konditor Hugo Klingelhöffer ein Sohn, Gustav Hugo. Sterbefälle: Februar 10. JÄkob Hartmann VH, Rentner, 74 Jahre alt. — 13. Marie Weber, geb. Diehl 42 Jahre alt. —18. Margarethe Rößner, geb. Wolfskchl, 65 Jahre <üt, — 21. Eleonore Gebauer, geb Neeb, 70 Jahre alt. 31. Margarethe Seyffarth, geb. Heidelberg, 86 Jahre alt. Alten-Bufeck. Aufgebote: Februar 21_ Justus EliaS Einhäuser, Land- wrrt, mit Louise Sun, geb. Hoffmann, beide in Alten-Buseck. , .d^borene: Februar 12. Dem Taglölmer Kaspar Wagen- b^X^etn Sohn, Henrrrch —13. Dem Ztgarreumacher Friedrich V«rtmetz eme Tochter, Anna Susanne. — 21. Dem Taglöhner gtftaS Seuüng L M Sohn. - 21. Dem Starrer Karl SchicÄcr ern Dohn. 21. Dem Landwirt Ludwig Weimer ein Sohn. _ ,. Beuern. U‘ Dem Landvnrt Vilhel» Schwalb SM Ävyn, yenqt rAlhetm. Sterbefälle: Februar 21. Anna Maria Sommerlad, geb. Walther, 71 Jahre alt. Büdingen. Aufgebote: Februar 22. Leo Knecht, .Küfer von Wenigumstadt, mit Katharine Marie Mandler von Wetzlar. Geborene: Februar 15. Dem Metzger Christian Albert III. ein Sohn, Karl. Sterbesälle: Februar 22. Em Kind des Wilhelm Sperzel, totgeboren. Butzbach. Geborene: Februar 13. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Schmidt IV. ein Sohn, Heinrich Wilhelm. — ,13. Dem Schlossermeister Jean Schwebler eine Tochter, Gertrude Katharine. — 14. Dem Kaufmann Ernst Will-elm Jakob Hilgen eine Tochter, Gertrude Susamtc. — 20. Dem Gerber Lyubomir Milityev eine Tochter, Marie Karoline. Sterbefälle: Februar 19. Bernhard Marx, Fabrik- arbertar, 75 Jahre alt. Zriedberg. Aufgebote: Februar 16. Adolf Theodor Garnier, Kauf-- mcrnn, mit Helene Wilhelmine Krämer, beide in Friedberg. — 20. Friedrich Neinhold Frickinger, Kaufmann in Nürnberg, mit Marie Winkler in Friedberg. Geborene: Februar 12. Dem Maurer Georg Heinrich Johann Wagner echn Sohn, Georg Bernhard. —. 13. Dem Kassierer Johannes Weber eine Tochter, Ida. — 14. Ein unehelicher Sohn. — 15. Dem Sckuchmacher Friedrich Christtan Brunkhardt ein Sohn, Friedrich Ludwig Heinrich. Grotzen-Buseck. Sterbefalle: Januar 24. Anna Scheid, 5 Jahre alt. — Februar 20. Ludwig Mattern, ohne Beruf, 41 Jahre alt. Grohen-Lin-en. Eheschließungen: Februar 18. Philipp Faber V., Taglöhner in Großen-Linden, mit Katharina Wendel in Lützel^ linden. — 19. Heinrich Jung, Obsthändler in Großen^Linden, mit Margarete Becker in Wehrda. Heuchelheim. Geborene: Februar 16. Dem Taglöhner Theodor Ludgvig Mandler ein Sohn, Otto Albert. klein-Linden. Aufgebote: Februar 18. Friedrich Lenz IL, Weißbinder- meister in Klein-Linden, mit Katharine Luh in Darmstadt. —- <11 Wilhelm Troß, Lokonwtrvheizer in Gießen, mit Emma Hoffmann in Klein-Linden. Geborene: Februar 16. Ein unehelicher Sohn, Walter 911fr eb. Sterbefalle: Februar 20. Marie Katharine Weller, 17 Jahre alt — 23. Wilhelmine Fey, 22 Jahre alt. _ llrsfdors. a) Standesamt Kro, dnben Kinzenbach, Kros dorf-Gleiberg, Vetzberg, d) Standesamt? Kaimsbock,. Wißma- DTeTV"^ 1®- Dem Backer Heinrich Exner in $1*0 Dochtm, Meline Wilhelmine Katharine Karoline. 18. Dan Landwrrt Heinrich Wagner in Wißmar ein Sohn, ^55^. ^0. Dem Maurer Georg ©freier in Wißmar ein Sobn. 2)01 ^islöhner Ludwig Stufet in Kinzcirdack eine Tochter, Anna. i» LsÄÄ'L 16 Hwrrich Label, Landwirt Lang-Gönr. Geborene: Februar 21. Dem Wagner ®atl Heinrich Bink eine Tochter, Marie. uwawj Lauterbach. Aufgebote: Februar 23. Konrad Dahmer, Daglöhner m Maar, mit Luise Ziegenhain in Lauterbach. Eheschließungen: Februar 11. Konrad Otterbem, Fabrrkarbeiter, mit Lin., Fba'ch, beide in Lauterbach. Geborene: Februar 8. Dem Mvlfereiarbeiter Johanns Möller XII. eine Tochter, Marie. — 9. Dem Zimmermann I». Harmes Heinrich Rahner ein Sohn, Kurt. — 12. Dem Riet» eselschen Bvauereibuchhalter Ernst Burg eine Tochter, Gertu. — 14. Dem Fabril arbeit er Konrad Otterbein eine Tochter, Marie. — 16. Dem Kutscher Hartmann Prediger eine Tochter, Katharina Sterbefälle: Februar 16. Katharina Eichemwer, Bureaudienerin, 71 Jahre alt. — 18. Elisabetha Schäfer, 79 Jahre alt. Leihgestern. Geborene: Februar 15. Dem. Steinmetzmeister Gustav Schrader ein Sohn, Friedrich August Albert. Lollar. Geborene: Februar 13. Dem Hüttenarbeiter Heinrich Scharf ein Sohn, Otto. Londorf. G ebb re ne: Februar 19. Dem Zahntechniker Wilhelm Becker em Sohn. Sterbefälle: Februar 23. Johannes Bott I., Auszügler, 85 Jahre alt. Schotten. Aufgebote: Otto Neumann, Schneidermeister, mit Elisa Faust, beide dahier. Sterbesälle: Karl Neeb, Nachtwächter, 62 Jahre alt. Watzenborn-Steinberg. Geborene: Februar 15. Dem Ziegeleiarbeiter Karl Jung I. eme Tochter, Maria. wieseck. Ft«rbefall^: Februar 19, Melchmr Balser m., 74 Jahre alt ZamilleN'Nachrichten aus anderen (Orten. »".^Verlobte: Fräulein Anna Lauster mit Herrn Georg Widdersheim, beide m Borsdors - Fräulein Marie vofineier in Ramrod mit Herrn Heinrich Hambuch in Eudorf. - Fräulein Lina Nahrgang mit Herrn Martin Weppler, bctbc in Strebendorf. - .vcäulcm Anna Kalbfleisch in Liederbach mit Herrn Rad Scheuer m Schwabenrod. - Fräulein Jettchen Wilhelm auf Hof Sassen nut Herrn Emil Kurz in Schlitz. - Fräulein Johanna M.tze mit Herrn Heinrich Vogt, beide in Biedenkopf. Geborene: Herrn Otto Lonfwitz in Wetzlar ein Sohn. Gestorben^e: Herr Jakob Schivipf V. in Nieder-Weistl. — Hei°r Konrad -Lrivpel II. in Hartershailsen. — Herr Heinrich oelfenbem in Landenhausen. — Herr Johannes Kröll IL in Hergers- bor? — Herr Friedrich Hainebach, Freifrau Soße o. RotSmann, geb. Touchon, beide m Darmstadt. — Herr Dr. Johannes Lahr in Langen. — Herr Otto Karpf in Friedrichshuttc. — Herr Ferdinand Waldschmidt II., Herr Karl Köhler, beide in Wetzlar. — Frau Witwe Phil. Jak. Schönberger I., geb. Neeb, in Wetzlar-Niedergirmes. — Frau Pauline Weber, geb. Eberhard, in Dutenhofen. Sverr Fritz Metzger in Dillenburg. - Herr Christian Völpel in Philippstein — Frau Katharina Ströbel, geb. Fennel, in Marburg. — Frau Wilhelmine Schußler in (Samberg. M unser -S ttoS d"11 jiftiittntimg™ »ar «■ S6”, fr# VÄ jjtfkü von MU WM - Mäcke, WM lionäten gegen Hrfiroerbett hr> Den Arbeiter Sunil auch auf Son diesen Ge hie Znterpellati lier und Malvf Mgregiltioneii itit Argumente Mache der Ü idiriien nichtt jie Wiederbildi Uten, indem sie Tie Erwidern« hie Gerichte fei HiederMuM hie Mgünsstg sich Briand nt trage zu sie hergleichen en Trolor, die d schloß, zu crfli Ergebnis, daß frage eine 9) lich 258 eg eit men allein, fo Sei i2-äa9monai^ tzxpedll für 5ep oormUla^ । stlMMNNM fÜ I i\& Mlmictt ii *1 Mitglieder l .elfen und 44 Mlisten zu s ÄokratWu nsch-Radikale M nun freit m 72 hinzu, drr Regierung, ist die Stell, tert und her lNuch daß sein sich seh idftoii m dem Augen W sein, W Nach ’W^-agc de nun tigenttidj beschicken fo uunom der f InH(? «le&rid ES1!!9 im A JKenbet, her ia 9 dtt flciei'rt SSÄ «Ä” ft w ML rsZ . ^t'enhjq^ XwT,,' 19,S"If«tn SÄtir' Cr iDiii > PS dir Äi | d-n J.Jen gerbenT « iii