aUSe6"??Ra^ Drittes Blatt 161. Jahrgang Nr. 176 Lrfcheittt lLgsich mH «uTnahme der Lonntag«. ®®ldur. und tungSreihe Standpunkt der fatbohidjen S\nd)c gciicUt und exkommumzicrc t .......... ii.-hfrtlli’niinn hplll DCV.WV» Aspirator nrirb ein £ MUlHUlfcll llllk -------. Wie öflS der Hall jei in der faieoUid;cn Sitube - au* ter Die „Mett"« ZamillenblStler" werden dem .Anzeiger^ eicrmal wöchentlich beigelegt. da» „Kreisblatt für bei» Kreis «letzen" iroetmal wöchentlich. Tie „rmdwlrtschastllcheA Selb fregeu** erscheinen monatlich zweimal. ______ m lieft man in frühere Jahre zurück, so t 1837 in ber langinl ngen Franklurtcr Beobach- - von Gießen isi zurzeit nur eine kurze exakte - kein wärmerer Iulitag. Der „3ii den Sie reden Sic noch bic’cn hier! gestattete Laße? Wei derers aufberoahren, beglückwünschen." Ter imgtücktichc Senator sank ganz vernichtet zusammen überwunden. „Herr Minister," Uchte er, 3d) habe heute morgen eine wärmste seither beobachtete Nachmittag am 21. ^uii w>> *• ;2. Etwas wärmer nut 36.8° war der 1W„2, i\id)t aber auch nicht an unseren 23. Juli )- ber sonach den wärmsten «tag seit 13.37 darslellt. Innern Spaniens durste d'.e mögliche Höchsttemperatur /JJSVOLX ^hvowe-y Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Vberhejfen Samstag, 29. Jun 19H Rotationsdruck and 8n1ag der vrühl'sch« Unwerft: ölt • Buch- und StembrucfevtL R. Lange, «letzen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul« strotze 7. Expedition und Verlag: ^RS dl. Redaktion: e^KllL. 2eL-?Ibr-Sln|eiger<8ieeen. Unri4t“äT2ü:imit,Utod)”alt -,«! Ich hab- freuich dort mit ^ilic ber Schlünel alles Vorrängen (Veldes bemächtigen. £ Geben Sic noch Hause," sägic Fonckw hinzu „kmnmern ~ic 'iid> um nichts! t2cgcn Sie iidi zur gewöhnlichen Stunde mcdci' Die Smbrten werben m Ihr .immer 'cbleuden. rLhrm ? L aber nubi, 'v.ist setzen sie Ihr Leben ams -Piel -3d) mrrh’ n ten Sa'-ränfm und unter .obrem Hure enw ganz-- Abttilung sicherer niw starker Männer unterbringen, sie Lauten ungluttliche Senator wollte «ich natürlich diese Harle l^robt eri^r icben und bat, die Diebe doch lreoer wtort mt- -i nd?men Sie sind ein Hasen,utz," erwiderte vwuch« Denn imr hc Bct öenr D'.ebstph'. dingfest machen, werden die Banbi.cn Wtr, «mirrc-i- werden Das Slrasgei'ctzbuck) verlangt ba^u einen Lt-^g " - Stöber Sagte nicht zu sagen, bau S ÄS ö« Diebe herilich ™TC imtaTöcn ironischen Blicke seines LZidcr.achers lerne »al- unb erhärte, er werde ent .eure drei Schlnsicl ju jcig «eben Subern Sic an’" — (St öffnet meinen Oclö|d?ranf! — ,^Jn bem ^e Ihr Geld 'sür die lauscnbcn Bedürjn.sic Hadem — '-^nz rich un' 'Über woher wissen sie denn das alles.-" - ,^ocrr ^ r.a- tor’ da Sic eile diese Schlüssel kennen, beginne ich zu glaubai, M T» sich frier »ich. »m eine Canwnol«" ■ "*SJ die Polizei sehr häufig macht. 'Jber weiter. ^J^eit^öie iU bleiern icct-ucn Summe! mit inner cig.-nartigui cronn ^as ist der eines Sdnanles in meinem Arbeitszimmer. - "*as ' - Monat Ihr Gehalt legen. Nun pru.cn 1 Leffnet er nicht die am reichsten aus» nn Sie m ihr o.e Milgist Fräulein Rojo kann ich die junge Tarne nur dazu Kirche siotze. 5i‘n8 dar eprudifolleflium Atresie, ic müsse inan, um es richtig zu würdigen, sich klar machen, wie vor lewer .. Bekenntnis dergestalt m JViberipnid) stelle, bnü >e,n Ientere« Wirken st', dienstc ber ü e- meinde nicht eilpiietzlich scheine. Prol.Hamack üntzerte w-.le^ bav seiner RnNcht nach das S p r u ch k o I l e g , n m die Einncht.mg sei die sür die Kirche allen »luorberungen >mserer Zett am besten entspreche, und das. er keine bessere wutzle .lder einzelne Berdefferung-vorschlLqe möchte er doch '"a^kn. vr lor- b:re, da st 1. tue Ringe nur von der Gemeinde (nicht von einem autierbnlb derselben» oder von dem ^?"ver'i«endenten erhoben !verbe» könne. 2. Ter Oberkirchenrat, die Behörde, die die Mage erbebe — und bic« dock, nur m dem .wtte, wo sie vou der ^-wuli dc' Beklagten überzeugt sei — dnrle nicht denn verhör slimm- bcrcrfnmt sein. 3. Tas Urteil dnrie nn Ialle cnieS Echnldig mir auf Blis,brauch lauten. Wa« speziell den S«U Iatho betreffe^ so batte er nicht vor daü Si'ruchtolleg.um konnnen bnrlen da ber .rgll taub. Slder man habe bac- ^elnhl, als . c die Behörde den ^all al» lo frafi angesehen, bau er ihr al« eine gute Cuvertäte für da« Spruchkollegnun erschien. ZroetDlnge. meinte Brolcssor varnack, düiien in der evangelischen Rird)C nicht aufgcflcbcii wcibcn: Gott dnrie nicht al« da'Naturgesetz angesehen werden nnd nicht al« G c i sl d e r W c te n t w i cklnng. unb 3 esuü C I, ri st n « müsse seine mwerschiebbare Holle bei allen, Ansichten, wie: er habe nicht gelebt, oder: weil« er peUbt •»abc.fo sei das gleichgüllig, seien unvereinbar nm der chriitlichen ^chre. Rn her halb dieser Sätze a b e r st a n d e I a t h o, und de« halb sei leine Theologie u ii e r i r a fl 11 d) i u b c re v a n gell sch 1 Landeskirche. 2lbcr andererseits sei die 23irhiiifl 3atho5 auf hie Religiosität seiner Gemeinde und ancki atil wcitcic .'heile eine oti-'e gewesen, bah Iatho trotz seiner Theologie buUeenra?en werben müssen. Harnack schloh damit, bau er baß Urteil be5 <,prud^ kollegiumS bcboucrc, aber andrerseits verstehen könne. cingcftfjoh’cn. bic sehr wenig strahlende Warme absorbieren Mit diesem Instrument erhalt man im Schallen wie im vollen Son neu schein nahe gleiche Tcnipcvaturanflaben, die qIa ,,innhrc Lufttemperaturen" anzu'prechen sind. Besonders für die erforfdnmg der freien Almospharc mit bemannten Ballonen kommen diese Asvirationsrhennometer allein in Irggc, ja durch ihre Erfindung ist allein diese moderne IorichnnqSinethode srnchlbar qemorden. Ta im Freiballon icbc Luftbewegnng und Schattendildunq, wenn Vollen in du rorbanben sind, fehlen, geben gewöhnliche Thermometer riet zu . ohe Werte an. Tic ersten, berühmt gewordenen Tcmperaturbcobad)lur.gcn au5 der freien Atmosphäre, bic her englische Arzt GlaisHer auf 28 Ballonfahrten in Iben Jahren 1862- 1866 hcraoholtc, waren, wie spater .'Ist mann nadiwias, durch Strahlung gesalsd»t und hatten bis ( vorigen Jahrhunderts jz,i falschen Spclulattoncn nher die Temperaturabnahme in 5?öhc und die Temperatur der hohen Luftschichten geführt. Schon ;n Höhen von f'-cXK) Meter glaubte man, weil Glaisher an joningen Wütt er tagen infolge der Strahlung g'.eich hohe jempera^ I tuten ivie im Sommer gesunden Hatte, eine das ganze ^ahr vnveränberte Temperatur annel/tnen zu müssen, wahrend vtc I neueren Iorschungen gnade in diesen Höhen eine äuget ordentliche Ja! tesschwankung der Warme ergeben Haden, I bic der an der (xrbobcrilädic vom sommer zum Winter be Herftelil^K WS.-k .ZWK' WD AU5 der dätigteit öes pottzeimilllfterr Zouche. Einen gelungeucn Strcia, des Vo.t.. winiucrs 3 o u ch e er zählt ber Baron Despatps in einem eben erschienenen uitcr csscmtcn Werke über einen Itcund Fouch.-s nad) ben Memoiren Gattlards. des Vizepräsidenten des Eorps Togislatis. Jioo- leon, damals nod, erster Kochnl, war lehr cmpört da^'bei, al« er im Winter 1801^ erfuhr, es wäre c.n Einbruch imHoUl ber reichen Spanierin, orau eanta e r oc i , ttr»bl L - '- bic in Paris wohnte, lit lici, loglcid) Foud>e fomme.i unb verlangte von ihm, er solle den NadnoeiS führen, da« die Pard.. Polizei geiändter sei als die Madrider, -ne O^^c itn ^uiotlin mützlen wieder beschafft werden, loste es, was es wolle. Am nächsten Morgen iam p-vudst- unbeweglich und hd)l, wie st tu, zu dem Monful unb brachte ihm bic Meldung, bic ^ebe bei Spamerin seien fcftgeiwmmcn und alle entwendeten ^.iamuitteii bei einem Juwelier deponiert. Tas erschien wtc cni ^un«>r, da keine Spur der Täter bet dein Ginbrudjc cntbccft nroibai war. Foud)4 Ijattc aber seht einfach operier c. Erhalt, b wo ferne Agenten verbreiten lassen, das; dcmrcntgcii, icr bic Jn zeige gegen die Täter erstattete, 500 000 Francs ausgezahlt wurden und er völlig straflos ausgehen würde. Xaraur roar eirwc der Spitzbuben noch ui derselben Nacht zu ihm üelommen rnu hatte ihm die Namen und Die Wohnungen der Einbrecher enthüllt. Ter Denunziant erhielt eine i.afbc Million unb cuicn Zag sür das Ausland mit dem Befehle, Pans nod) vor Tage, anbrud) zu verlassen. Wäl-rend alles in Bewundcrnng ’ür den Polizei Minister schwelgte, blieb nur der Senator Rödcrer ungläubig um» flüsterte seinem ü^achbarn zu: „Tas ist eine „£ a rmagno l e des PolizeiininisterS." — ,,Sarmd6nolc" bebegictc bamalv un_ attäfir das, was man heute als BllM bezeichiie^. Röderer glaubte, seine Bemerkung wäre von Niemandem gehört wvrd«i unb war deshalb autzerordenttich bestürzt, als er uni ,wct Uhr ackminags folgende Mitteilung erhielt: „4?crr «cnator Ro- ST wiri) aufgefovbert, fid> in eiiier. Angelegenheit, die ihn persönlich betritfi, sofort nim PoltzeiMtNiner zu begeb.n. Souch.. Er leistete dieser Aufforderung Mit beklommenem^.»erzen 3-olae Nach den üblichen .Komplimenten bat Fouche: den -Senator tii einem ^chnstuhl Platz in nehmen, und letzte 'ich an jein Bureau indem er sich innerlich über die nchdiche -'^ohaing- keir seines Besuchers freute. Er onnctc eine ^chublabt, -og heraus und zeigte ihn Röderer: ,,Kennen eie dm^' — „Gewiß, erwiderte der gefragte verbluttt; L'SchlüsS des Gitter« meines - nad) Chmnvs ; --3Ä:" - ..2Vr‘ meine« SütanimrnetJ. —^,Unö^i hier?""— Mit zitternde.-, fänden faßte brr >-cna- Ans StcZdt uni? LoinS. Niesten, 29. Juli 1911. Kleine AuSrnftungSkniffe für Touristen. ES wurde der Fall gemeldet, baf; c.n tzochlouriü durch den Verlust seiner Schneebrille zunächst nollihinbig j-rblu;öitc unb nahtidicinlid) bauernd eine Schwächung ferner behaupicu. fo voiistanoig gegen da-.- iudiid)u debel gesdMtzt zu sein Wir haben W.nier wie «onm.er m ui unserer Mopfbebc.lung nut .>wet sichert).itsnadeln m dichten dunklen Schleiers am besten rotbraun' b.vHtgt Im Notmllc wird der geravc Gesicht und Cbren bcdc'i. , -diener um oen Nadeln am vut od--r Mülcnrand lestgci-.^ .Xoa braucht so weniger Schleier, als wenn man Um um o:r . . • beoccLuiig knüpft. Auch bei unermart lern nidstgehumten lhletid-crtour Imben bicic cd Ificrftuimen Ichon tiUtCB^iLSchnee'oder Regentouren werden die für den Touristen so notwendigen Gelände warten so durchnustt, dast lie befonberq an den Fallstellen unleserlich ftnd, Zcllulvib'Futlerale und bruchig und werken schnUl trüb Bestretd-.t man die aunejogenen her mit gutem, weißen Spirituslack (am besten der logcnannli Iran-« zostjche Firniß), fo sind ite nähern wasserdicht Bei ber Ausaperung findet man bet den beliebten ^kirou en manchen einzelnen Wollhandichuh oder uauslltng, den der B.n,er Hebet Temperaturmessungen und Hitze. Bon Dr. A. Lepvler l^äitfig sonnte man in Tageszeitungen der letzten Vockie Angaben über ausierordentlifch ihohe Temperaturen von I bt5 50° C finden; selbst auf den durch die Nckhe des Meere - ;u kühler Witterung nctgcnbcn britischen Inseln sollten .35® Wärme vorgekommen sein. Diese Bcobachtn.igett standen im Gegensatz zu den von den amtlichen meteorologischen Stationen ciusgesuhrten Auszeichnungen, bic ivcjcntlid) niedere Beträge mitteilten. Es dürste zur Erklärung dieser widersprechenden Angaben einige allgemeine Betrachtungen über Temperaturmessungen nicht ohne Interesse sein. Ai: nächst must betont werden, daß die Temperatur in der ■Sonne meteorologisch bedeutungslos ist, da sie von einer ganzen Reihe schwer zu beurteilender Faktoren abh-mgr, I wie Form, Gröste und Besd>afsenln'it des Thermometer gefäßes, Lage des Thermometers zur Sonne, Starke her ^nftbewegung u. a , so daß zwei nebeneinander ausgestellte Thermometer, selbst wenn jedes sür sich richtig zeigen sollte, ganz abweichende Ergebnisse liefern würden Tie verschiedentlich gemeldeten hohen Temperaturen von 40 bis 50° C sind offenbar mehr oder weniger Sonncntcmpc ratnren. -Jhir bann erhält man wahre Lufttempc rahiren, die allein einen Bergleid) der Wärmeverhältnisse 3>vcl Stunden später erhielt 3oud)6 ein schreiben, ,,rast Röderer verzichte auf üire Reise nad> Lersailles und iverde vor Furcht sterben, roenn bic Diebe nickt vor dem Lmbiud/. ult* genommen würden. Der unerbnllichc Polizcimann "wtd-rt- loiorl, dein Herrn Senator ichle cs an Festigkeit, r i I dlttfe die 3t»floiig(dt ber rache ircucr unb |o würbe bet -ciinior als vafensuß überall verlädst und auch von RapoiCon "ibit bei ticugenfriu mit biefet ®.l'd;i<61e in vcmiicher 22«fc dem derzeitigen Direktor des M'önigl. Preus;, aerona-iitifaien aa„dc»iirche habe fick) durch llinsetzmig des cvrilchkoUegiuins Nitt Observatoriums in Lindenberg, konslrnierten Aspirations^ ÖCH £tanöpiuift der katholischen Nirche gestellt und exkommuinsikre Thermometers. Durch einen von einem Uhrwerk getriebenen ebenfalls, io übersehe man, daß das fpruchkoaegimn dem der Fr - Äjpirator wird ein 8uftftrom dem Xljcrmomctcr »ugejührt id,re "“'J-ÄZÄw Äe Tbermometerrohron sind in Ijocppolicrtc MctaliM.iiwc in..,i - .■■■■■: - -...... 'iÄ u®eoä!iÄ‘ w Mrankfunek;$S i'EÄ BitUtoni^n -sSSL aufgeozgen. . — Ein Monument aliverk italienischer M usik- literal ur. Aus Rom wird berichtet: .ttc vor brci ' .i'trasl brr italienischen ‘..(iiitfiodchir^, Sc hewe bereits mehr als 2.^ Gellhne und Forscher zu ihren Mch. ohezeni zahlt, hat ntzt nn gewaltiges Bicrk in. flngrin g nomnicn^ r--3 bcfhvunt ist, der micmitwnalcn Mui'ikwiifenstho't eine oufiCT* SbS SÄHC Bereicherung und Erleidster^g zu ^t«r. Gc'ellfchaft hat beidkonen, einen umfoiienbcn General- Lata Ion herauszugeben, in dem ausnahmslos alle italienijdjai. Mu'ikwerkc oerziichnct werben sollen, so wo hi btt ""Druck fchienenen .\lompoiiiioncn als auch die ungedruckt gebliebenen uno nur noch im anuilrivt vorhandenen --c^Ptimgen vergM^^^ j ualienifcher Tonfeccr Di- umfailenden Durchsonchnng.-n aller, 'irchwe Bibliotheken und lin9atianimlungcn wird bereits orgam-, itert und bic praktischen Arbeiten lollcn denrnach.t begnmen^: T^neben aber bereu.: die (^esellfchast t^r Italieniichen Muit>, forscher noch eine zweite werwolle T‘ubluatwn vor, bic baij Tue! führen wirb: „Denkmäler der italienischen ..luufhrnf.. k (v x n Chriftnsdenkmal. Aus Benedi g wird ruhtet daß fick dort ein Ausschuß aus angeiehenen Burgern ge-j hübet hat, der es sich zur Lufgabe.gescyt hat, di-Errichtung Denkmals für den önlano am varen der ^tabt rns Werk M feuen Die Gestalt Ohrisn ioll tote auf entern hohen Tfeöew Sen als Förderer des Friedens, ber Sicherheit unb der Ruhe nir alle 'Sdnrer und Fi'chec Benedig wird der » in Italien sein, ber mit der ürigur des .vcilandes gechrnnckt ist. | Diese wirb, wie der „L'fervatorL Romano mitteckt, etwa üMeta^j , doch icui unb sich am Li^hasen erheben; S auFerfren Ende der Riffe nach dem Meere hin. ein 3 Jceter!j Sodd wirb die Ävlosfalgestalt, bic in segnender Haltung dasteht^ noch gewaltiger erscheinen lassen, Dcrfd)icbeni*r Gegenden und Jahre gestatten, Ivcnii bic. --- Tentperatiirmessiingen im Schatten ansgesührl werden; obachti.cn nur wenig nach steht. aber auch bann ist eine Temperaturmessung nicht so ein «o kann man fid) von ber nerual11ßen ibc öv l t fach, wie vielfach angenommen nnrb. Selbst cm völlig!Woche nur oann cui Bild machen und Vergleiche mit fru Freies Thermometer gibt tm 2 hatten in I ' - b 'rnni doch «keine wahre Lufttemverati.r an, und mehrere Thermo temperatuien' beziClit, wie '.'s/u^n^cllburgttmd^ meter Tönnmi, selbst in geringer Entfernung voneinander, surter Wetterkarten wnden. ^en ^Lrmerekor um einen und mehr Grade voneinander abwelchen. ^.ic hatte der -V ^iüi aiN)stwei e.i ii it 3. E 3jt ctnKÖ« Ursache ist in erster Linie darin zu suchen, baß storeside EcgeNdcri m.-.g v.r lid)^notft 1»m cimme jenntei Einflüsse wie von der Sonne beschienene Häuserwande,!Grade darüber erhoben haben. oodj .auu al. ltdicr gelten, St ’Äb™ ldbft. bei.Tber, freite, sandige Böden, sich da»g 'n ^usinsi .i.a udeeichrui«. wned^ 1-wch Ul der Umgebung befinden, die Wärme ausstrahlen und alle übrigen Tage die,er Woche 'varcii abnorm hntz.^und auf das Thermometer einwirten, so das; nicht lediglich hielten sich über Aj die Temperatur der umgebenden Lust zur Auszeichnung liudet sicko sei' gelangt. Es ist somit für eine ejahe Tliermometerauf. rnngsreihe Heilung zu fordern, daß durch pastcude Befchirmuug der Temperaturrcihe voioaiieen Apparate in luftigen, sich selbst wenig erwärmenden Oe- hn-.bnrtHctc hausen (Blechhäuser au der Nordnordwestseite der Gebäude- wie'' «ur 0'.^ E. aui oder leidften, im Freien aufgestellten Hütten, deren Wände 118. August 1892, 1 auS schief gestellten Ialoufiebrettcheu besteheii, möglichst! mit 37 A 51 &C UL bÄ$ei Ä U^n^-öus>abL der Sahara (Lase früher die Fälschung der Tempcr'aturen durch Strahlung Wargla iii Algerin', dcln ^nn^n oou ^rfornien u d wenig beachtete, reichen vergleichbare und somit brauch- Australien i'nd ^on Temperaturen beobacht Her.. 7timvcra:urbeL'l'achtuuaeii iaum in das 18.Iahrhundert loorden. -roch halt es bei )o yoyen ^arniigiuuui 1^‘ukl, SdX w“MSbadjtunfl4rcWeii zu Beginn des die . ..iflufsc r-r Strahlung vcS |g. Jahrhundert-:' sind streng genommen mit den neuen I diesen tNaxiinaltemperatiki?u cinigr1"nc. Beobachtungen nicht zu vergleichen Die oben angegebenen Biel Narter als dic uing: 'l ü rni 3 1 Tdermomelerauffieltungeii lassen sich naturacnuiB nur an uroboben zu eit.itzen, der m dcr letzt.n stvoche iierirno i fcfrÄb«d)tunfl«ft.t?.nen verwenden, sie sind unpraktisch auch ... nn,.-re» »reuen “ 60 !üt Forschungsreiieii oder Ballonfahrten. Noch belfer innen bi-.- or ui trod-.nen nioi lovnn.. h y.aniuan mia»ni lieh bie lalschenden Strahlung-.-einflüsfe durch Erzeugung ------ T7 ' , eines kräftigen X'uftftromcb beseitigen, der die Therme.- UNS Scyttte. ÄfSK.-Ä i"’.Ä .. raSreu zu erzielen. 'Tiefe Schleuderthermometer jind bei ^aS Auditorium betrat, um lerne Norlcsung ,Ehrstlltchc Ur wisfeuschaftlichen Unterfuchungen im Hochgebirge Wit seinen (iteratur außerhalb bcS Neuen -icltamcnlö abzuhaltcn, intensiven Strahlungserscheinungen mit gutem Erfolg Dcr> {cincu Zuhörern, daß er sich über den oaU Iatho autzern wandt worden. M k... werde. Ec sagte ungefähr folgendes: Noch genauer find die Angaben von R. Lsimann,! »^ciui m(tll ju den Zeitungen haistig lese, die evangelische derlangrn zu „ollen. ~ Wtiüiic .Qaufoelffltnfcti. Knr in der Fabrik jroßc VQQcr von ca. 100 Hrumcntcn in oüen Sinlnncr ©Wii und 'lireislagkn. - ^eilzablunn - ^hett - gn rechnung dcr Mieic bei »a- nach Bemal,. Kataloge gratis und franko. 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Wenn man sich angewöhnt, die .Handhülleii mit einer kräftigen Sicherheitsnadel 6eint Ausziehen sofort an die Kleidung yu btfeftigen — natürlich Deffming nach unten, damit kein Schnee hinein fällt —, fo ist man vor solchen ost recht unangenehmen Verlusten gesichert. Kaust man sich einen alpinen Kvcl>apparat, so wähle man Hmmer einen solchen ohne Docht. Auf grossen Höl)en und bei größerer Kälte wirb er für Wasser empfänglich und der Apparat versagt. Auch mit festem Spiritus haben wir im Hochgebirge keine guten Erfahrungen gemacht. Nur Kocher, in baten der flüssige Spiritus selbst brennt, sind verlässig. Auch den besten Kvchavparat kann man gelegentlich nicht benutzen, wenn turnt keine Stnrmzünbhölzer mitführt. Das Tragen bes Rucksackes, dieses notwendigen Uebels, kann mkrn siet) erleichtern, wenn man unter die Lederriemen vier- bis sechsfach gelegte Filzstreifen kam bestett grau), die aus beiden Seiten je einen Zentimeter Überhängen, vom Sattler feststeppen läßt. Tas Leder drückt bann nicht mit seinen sckwrfen Rändern lauf die Schultern. Laßt man sich außerdem die Tragriemen nicht fmfte üblich uulten an den Zipfeln, sondern etwas höher befestigen, so findet eine bessere Gewichtsverteilung des vollgepackten Rucksacks statt. Zeittmgspapier ist ein guter Notbehelf für den Touristen. Einige Lagen, möglichst fest und luftabschließend um die Feldflasche fltiwtdt, ersetzen zwar nicht ganz die ThermoS, erhalten laber als schlechte Leiter längere Zeit das Getränk lauwarm ober kalt. Wickelt man den bestrumpsteit Fttß in Zeitungspapier, so kann man sich die Füße durch diese Zwischenlage vor dem Erfrieren schützen. Mehrfach übcrcinanber gelegte Bügen mit •einem Schlupfloch für den Kopf unter dem zugeknöpften Rock getragen, ersetzen einigermaßen den vergessenen Sweater. * unS aufs bestimmteste 'versichert wird, in diesem Jahre nun doch nicht nach Friedberg kommen, sondern seinen Sommeraufenthalt im Süden von Rußland, an der Krim, nehmen. Vas Spitzentuch der Herzogin vor Gericht. 4- 28 eim ar 28. Juli. Der Zustand des Oberlandesgerichtsrats S a m w e r , der kommissarisch vernommen werden sollte, war derart, daß eine Vernehmung nicht möglich war. Der Angeklagte verzichtete aus die Vernehmung, behielt sich aber ev. weitere Anträge vor: die Verhandlung konnte indessen fortgesetzt werden. Der Angeklagte ließ sich von der Zeugin Baronin Brinken bestätigen, daß in den beider- leitigen Verhandlungen immer nur von Unregelmäßigkeiten der Anwälte, nicht von denen der Richter die Rede aewesen sei. Die Zeugin wiederholt, daß wichtige Briese aus den Akten des Rechtsanwalts Hänsel verschwunden seien und daß diese Briese durchaus nicht Privatbriefe, sondern wichtige Geschäftspapiere darstellten. Damit ist die Beweisaufnahme geschlossen. Aus Antrag des Angeklagten beschließt der Gerichtshof die Baronin Brinken zu ver- eidiaen. Der Staatsanwalt beantragt schließlich 250 Mk. Geldstrafe. Nach längerer Beratung verkündete der Vorsitzende, Landgerichtsrat Hotzel, folgendes Urteil: Die Anklage wegen Erpressung wird im Einverständnis mit dem Staatsanwalt fallen gelassen. Wegen Beleidigung aus 8 186 BGB. erfolgt die Verurteilung zu sechs Wochen Gefängnis unb Tragung der Kosten. Tie Zuerkennung der Gefängnisstrafe stützt sich darauf, daß der Angeklagte wegen schwerer Beleidigung vorbestraft ist und seine Angabe, er habe in dem inkriminierten Schriftsätze nur die Rechts- anivülte, nicht aber die Mitglieder des Oberlandesgerichts treffen wollen, keinen Glauben verdient. Börscn-Wochcubericht. Griesheim, Farbwerk Mühlheim, Reiniger Gebbert und ein^Tnc Brauereiaktien und Zementwerte. . Auf den übrigen, Gebieten gaben die Kurse meist etwas nach. Privatdiskonto 2y2 Proz. Märkte. Gießen, 29. Juli. Marktbericht, 'yluf heutigem Wochenmarkte kostete: Butter pr. Psd. I,l5—1.30 Wlf* Hühnereier 1 St. 8—9 Psg., Enteneier 1 Stück 9—10 Psg., Gänseeier 1 Stück 10 bis 15 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Psg., Kasematte pr. St. 5—6 Pfg., Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk, Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. St. 1,80-2,20 Mk, Gänse bas Psd. 75—80 Psg., Ochsenfleisch pr. Psd. 86—94 Big, Rindfleisch pr. Psnnd 86—90 Pfg., Kuhfleisch 70 Pfg^ Schweinefleisch pr. Pfund 70—90 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 88—92 Psg^ Hannnelsleisch pr. Pid. 60—88 Psg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 10.00 bis 12.00 Mt., Weißkraut das Stück 30 bis 40 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 8,00—9,00 Mt., Milch das Liter 20 Pfg^ Aepsel per Ztr. 20 bis 30 Mk., Nüsse 100 Stück 50—60 Psg., per Ztr. 0—00 Pik., Bohnen per Psd. 00-00 Psg , Kirschen das Pid. 18—20 Psg. Gurken 100 Stück 4,00 -4,50 Mt. Marktzeit von 7—1 Uhr. te. Frankfurt a. M., 28. Juli. Hen- und Stroh markt. Angefahren waren 6 Wagen Heu und 3 Wagen Stroh. Man notierte: Heu, alte«, 0,00—0,00 Mk., neues 3.50—3,80 Mk. Stroh (Üoridcniflflrob) neu 2,50 Mk., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles dir 50 Kilo. Geschäft flott. Tie Zufuhren waren aus Oberhesfen. den Kreisen Dieburg und Hanau. ■ . j_ . — ' Airchliche Nachrichten der evangelischen Gemeinde Büdingen. 7. Sonntag nach Trinitatis, den 30. Juli: Vormittags 8 Uhr: Piarrer Schäfer. Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Göbel. Beichte und Feier des heiligen Abendmahls. Die AmtSwoche hat Pfarrer Göbel. •* Das Ministerium des Innern stellt zurzeit bei den Verwaltungsbehörden Erhebungen an, ob und in welchem Umfange ein direkter Schriftverkehr in fremden- polizeilichen Angelegenheiten, obschon ein Ab» kommen nicht getroffen war, zwischen ihnen unb der österreichischen Negierung seither stattgefunden hat unb welche Erfahrungen in sprachlicher Hinsicht gegebenenfalls habet gemacht wurden. Es ist beabsichtigt, wie es bereits mit Belgien und Luxemburg besteht und mit den Niederlanden und der Schweiz angebahnt ist, auch mit der österreichischen Negierung in Verhandlungen zu treten, um einen unmittelbaren Schriftverkehr in diesen Angelegenheiten herbeizuführen. Seither mußte dieser Verkehr mit den außerdeutschen Negierungen, mit denen fein Abkommen getroffen war, durch daö StaatSministerium und daS AuSivärtige Anit in Berlin er- folgen. Dies Verfahren war sehr umständlich und zeitraubend und verursachte bei eiligen Angelegenheiten unlieb, fame Verzögerungen. KreiS Büdingen. H. Büdingen, 28. Juli. Tod durch Insektenstich. In unserer Nachbargemeinde Bindsachsen wurde der Arbeiter Georg Ullrich auf dem Felde von einer Fliege am Backen gestochen. Nach zwei Tagen schivoll der Kopf, eS trat Blutvergiftung und nach kurzer Zeit der Tod ein. Der Verstorbene hinterläßt eine Witwe mit sechs Kindern. — Einen Rekord im Essen erzielte ein hiesiger Arbeiter. Er verzehrte in einem Sitz 21 Handkäse. II. Vanhausen, 28. Juli. Heute morgen zwischen b und 6 Uhr zog ein schweres Gewitter über unser Dorf. Dabei fuhr ein Blitzstrahl in die Scheune der Friedrich Weinel V. Witwe unb äscherte sie vollständig ein. Die gefaulte Korn- unb Gerstencrnte war bereits eingebracht und fiel samt den Heuporräten den Flammen zum Opfer. Der Brand rvar seit Menschengedenl'en dec erste in unserem Dorfe. Mit dem Regen ging strichweise auch Hagel nieder. Starkenburg und Rhein Hessen. R.-B. Darmstadt, 28. Juli. Als Nachfolger des vor kurzem in den Ruhestand versetzten russischen Gesandten und Ministerresidenten Baron v. Knorcing ist vom Zaren der 1. Botschaftssekretär der russischen Botschaft in Berlin, van der Vlit, ernannt worden. Da bereits die Znstimmung des GroßherzogS unb des Herzogs von Coburg-Gotha erfolgt ist, dürfte die amtliche Veröffentlichimg demnächst bekannt gegeben werden. — DaS russische Kaiserpaar soll, wie Stehen. Aufgebote: Juli 22. Fiwdinand EisenbranLt, Fabrik- totbeiter, mit Maria Müller, beide in Gießen. — 24. Eimen iSeeger, F^rstassessor tu Schlitz, mit Luise Schenke in Gießen. . Friedrich Göbel, Kaufmann in Wetzlar, mit Marie Aalsw m Gießen 24. Heinrich Schmitt, .Hilfsheizer in Fvaiikfurl a. M., mit Katharina Stark in Gießen. — 26. Hatz- MLMi Sachs, Kaufmann in Wetzlar, mit Tont Bär in Gießen, dustav August Heinrich Weller, M'aufmami in Wicfccü, Jrtit Elisabeths Jakob in Glich eil. -- 27. Peter 2kyer, Wagenführer, nut Elisabeth Rin klage, beide in Gießen. Eheschließungen: Juli 22. Jol>a>iueS Wilhelm, Erd- üvbcuter in Gießen, mit Maria Holzapfel in Klein-Linden. - 22--Wuft Grünewald, Schlosser in Gießen, mit Mathilde Becher tu We.lbnrg. - 22 Emst Ml, Elektromonteur, mit Maria Stoa*, bctbc in Gießen. 22. Franz Heinemann, Wnigl. Loidemecster, mit Wilhelmine Riebel, beide in Gießen. — 22 Stol Bloß Btetknlscher, mit Katharina Jacob, beide in Gießen' ^7. Fohaun Metzer, Finanzaintmann in Mainz, mit Sophie HBwn in Qhe&cn. - 22 Ludwig Gras, Gerichtsschrciber-Aspiimt tu Mdliigeil, nut Katharine Lich in Gießen. ?em Kousmann Theodor Hällmatzer ^u.Sohn, Erich Friedrich Helmut Theodor. - 20. Dein llni- vcr tlatS-Profeffor Geheimer Hofrat Tr. Dietrich Bel-renö ein <39- Dem Schlosser Eduard Pfafsenberger ein Solpi, Ml. — 20. Dem Buchdrucker Gustav Gorgcs ein Sohn, Fried- Hu.f'nann Albert Rübe ein Sohn, ßiJBar Wilhelm. — 21. Dem Friseur Bruno August Erich Stutzen^ stem eine Tochter, Klara Marie. 22. Dem Vorschlosser an. Rendel eine Tochter, Margarete. — SWnrS? ^^mnelster veinrich ^cltz^rj ein Sohn, Willem Vnnrickt. — «3. 'Xcni Kellner Karl Ferdinaird Gustav Rühl Ludung. — 24. Dem Küfer Heinrich Philipp SoniM'rkorii rote Rochier, Antonie Henriette. — 25 Dem Vornie' Ludwig Heinrich Hauß eine Tochter. — 25 Dem ÄiÖtoiOL8kh eine Tochter, Margarete. - 25. Äm Wagenführer Karl i»eibcrt ein Sohn. Karl Daniel. Snr!Ä«F U lo2/ Elise jontz, geb. Flach, 70Jahre Alsfeld. WW Werl« ein Schn, Wilhelm 3ufte. flldlmel MUeorologische veodachtungen der Station Gießen. Höchste Temperatur am 27. bis 28. Juli Riedriglts , „ 27. , 28. , OhBMflfeurkii rsc. 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Dabei bat sich ergeben, daß die deutschen Börsen int Gegensatz zu den beiden großen westlichen Märkten noch eine bemerkenswerte Besonnenheit und Selbständigkeit an den Tag legten, kenn der Er- mattung in London unb Paris schenkte man bei uns feine all- zugrotze Bedeutung; die Kurse zeigten vielmehr eine bemerkenswerte Wlderitandskrast, ein Beweis dafür, daß man sich h.cc hinsichtlich bei: weiteren Entwickelung der Marokio-Angelegenheit simen ernsteren Besorgnissen glaubt (jingeben zu müssen. Der Einfluß dec Politik kam bei unS nur in dem verschärften Grade der Lustlojigkctt unb der Einengung der Geschäststatigkeit zum AuSdruct, was seine lje-mmende Wirkung auf die Kursenumckelung an den Ultimornärkten freilich nicht verfehlen konnte, zumal der bevorstehende Ultimo das Bestreben nach Verringerung der Engagements wesentlich erhöhte. Begünstigt wurde die Widerftanl-s- trait der Börse durch die G e l d f l ü s s i g k e i t, die mit ihren billigeti Sätzen für Ultimogeld — hier stellte sich der Satz auf 2 /t Proz. — der Prolongation einen glatten Verlaus sicherte und deren ausgesprochen internationaler Eharakier andererseits die Erwartung rechtfertigt, daß uns auch tveitertjin die Anregung bcö leichten Geldstandes erhalten bleiben wird, trotz der Vorbereitung für die Finanzierung der Ernte und der im Hinblick aus die aiifitrcbende Konjunktur zu gewärtigenden vermehrlen Herbßairsprüftze. Daß sich un et Wirtschaftsleben in auf- steigender Kurve beiuegt, Cann kaum einem Zweifel unterliegen Dafür erbrachte jüngst erst wieder die Zis.er des Ermesteranmveiscs des deutschen Außenhandels, dec die vorjährige toricibonbieiciibc .Mill. Dz. und die von 1909 um nahezu bO Mill. Dz. überstergt, etnen vollgültigen Beweis. Das spricht lich weiterhin insbesondere in der fortschrcitenden Besserung am Weltmarkt für Eisen pus, die die Hofsnnng stützt, daß die rückläufige Preisbewepinig am Eisenmarkt ihr Ende er- retrfjt hat. Es ist daher hegreickich, daß btc Börse mit gespannter Aufmerksamkeit bie Roheisenverbinds-Verhanolungen verfolgt, von deren gültigem Ergebnis man eine Klärung der Situation und eine allgemeine Besserung der Preislage erwartel. Unklar er- fdinnen noch immer die Verhältnisse am Stabeisenmarkt im Lichle der widenpruchsvollen Berichterslaitung, die es mit sich brachte da,; mau den optimistischen Meldungen von der durchgreisenden Beiserung der Marltlage mit dein Zweifel begegnete, den man auch oen Gerüchten über die Wahrscheinttchkeil einer Preiserhöhung 'n Bandeisen entgegenbrachle. Unter dem zur Zurückhaltung mah nenden Eindruck der widerspruchsoollen Berichte vorn Eisenmarkt hat dre Unternehmungslust am M o n t a n m n r f t c einen weienr-. ltd)cn Dampfer erhalten. Die Kurse haben meist eine Abschwächung erfahren mir Phönix, Lothringer Eisen, BnderuL, Eschweiler und Frledrlrtzshillte fit ltcn sich besser. Andere I n d n st r i e p a p i e r e haben meist Kursrückgänge zu verzeichnen. Anilin h.b.n 5Proz Hockiiter Farbwerke 6> > Proz., Holzverkohlung 8 Prvz., Alu' mtmum 11 Proz.. und Dürkopp 11 Vs Proz. eingebüßt. Höher waren ,i. a. Kaliwerke. Aschersleben, Rheinische Schuckert, Chemische Bübingen. ttufgeböte: 3-uIi 20. Karl Martin Frank, Schreinergeselle, nut Emma Velten. G e b o r e n e: Juli 16. Dein Fabrikarbeiter Heinrich Eftiese ein Sohn, Heinrich Ludwig. — 18. Tenr Weißbinder Konr.aH Gommer mit tooljn, Konrad Otto. — 19. Dem Metzger Wil- Hilm Fink eine Tockster, Marie Luise. — 21. Jem Messer Karl Ditschler eine Tochter, Gerstriide Magdalene, S t e r b e f ä l l e: Juli 24. Friedrich Schuchavd, 73 Jahre all. Bntchach. . n CX° ,c: ^uli 26. Konrad Otto Melcher, Buck>drucker, nut Frieda Charlotte Röder, beide in Butzbach. — 27 Suitbert Koch, Klenrpner, mit Maria Theresia Pawlaczik, beide in Marburg -i.^oborene: Juli 18. Dem Mfer Heinrich Knöß eine Tochter, Elisabeth Emilie. — 19. Dem Buchdrucker Wenzel Haschberger ein Sohn, Joljannes. Friedberg. ^",Aus geböte: Juli 21 .Bernhard Vluguft Linker, Großh. ^ochf Bezirkslandmesser in Weimar, mit Anna Margaretha Frick tn Friedberg. . Geborene. Juli 18. Dem Weißbinder Ludwig Schwalm en, ^ohn, Franz Karl. — 20. Dem Eiseilbahnarbeiter Karl Wirth eine Tochter,. Bertha. — 21. Tom Taglöhner Jakob Schneider gn. Sobn, Heinrich August. - 21 Tem Kaufmann Jakob Fnedrich Jiiltuö «oinä eine Tochter, Luise. — 22 Dem Bau- assistenl Johann Heinrich Dietrich II. ein Sohn, Wilhelm Georg ^7 24. Dem Schreftier Georg Friedrich Wilhelm Groß eine Tochter, Lina Julie Friedencke. St erbe fälle: Juli 22. Heinrich Wilhelm Lang, ein Monat alt. — 26. Friederrcke Adelheid Pfeiffer, Privatin 11 Zayre alt. Heuchelheim. 2a8lÖ6nCr beinrich Reusch. 3uti 27' isbach: Gemeinden Launsbach, Wißmar b-inrich Schmid- 2Bi6m?rbe— 24C: Ä' , ^bert Kesselring, 1 Jahr alt, -ioiBmar. 24. Emma Valentin, 1 Jahr alt, in Krofdorf. m«um,C87 3*cait.Suli 2?' ’ Änrt Sch°nidt, At r. Lollar. ein S-mrich R-hrbdchIX. „ , , Nidda. -in S°hn°^ch säurte' Tcm Schuh>n°ch-r Wilh-Im MLIl-r Scholten. 6Än Ähn 'Ic,n und Sanbnnrt Fti-d-i« - ÄWÄÄffi E L Urgnschte in '"L--- de- tzb-rm Meggcrgelrilfc, 19 Jal)re alt. W ~ 26' Ott0 berget, „,r Treis an der Lumda. ein S°hn°Ötto.^ 8 ’ 19' WeibbinLer Johmm-S Dmg Setl^ l” , Anna Katharine Göbel, a-b. Lbeiter, 4i Jahre als? 8°6anrt 25111 Mten- Vieleck M 5Bcfe- Eckhardt, Eism. ©o&n ’ 17UU^L ??rn ®ricIbotcn Otto Kaiser ein Wrich. • ß** Schlosser ckarl Spuck ein Sohm ter befalle: Juli 25. Emilie Werner, 10 Monate alt. ‘Jlieöerid)[ag: 1,8 mm. Tic Lommcrbftre bringt aroße Wesabr für alle mit Milch ernährten 2äuglinne; eti treten Tnrmtranfheiicn und Brechdurchfälle m erschreckender Weise auf. Wer feine» Liebling dieser Gefahr nicht aussetzeu will, beuge vor und verabreiche dem Kinde eine aleich- blcibcnbc, die Verdauung nicht störende Waormm- Die beste Gewähr bietet hierin das feit Jahren altbewährte Restle'sche filnbcrnicbl, weil baofelbe nur nttt Wasser zubereitet zu werben vraucht. [sä«/6 Mt«, flwct .II, 53 äUc: 161 ^bristine Brück, geb. Arnold, Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i.B.: K. Neurath. Müller'fche Badeanstalt. W a f s e r w ä r in e d c r 2 a 6 ii am 29. Juli: 22® R. Juli 1911 Barometer l aus 0‘ reduziert Temperatur der Luit Abwiute Feuchtigkeit t Relatwe I Feucht'.gkeu ! 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Los II, 92 Stufen desgl., 6 m Abschlußgeländer. 2. Anstreicher- arbeit. Lo§ I, ca. 700 qm Qelfarbenanstrich, ca. 210 qm Leim- und Kaseinfarbenanstriche :c. Los II, ca. 750 qm Oelfarbenanstrich, ca. 800 qm Leim- und Kalkfarbenanstriche rc. 8. Schremerarbeiten. Los I, 19 einflügelige Zimmertüren, 1 Glasabschluß, 12 qm Treppenverschlag, 231 qm tannenen Riemenboden, 182 qm rauhen Dachfußboden, 266 m Fußsockel usw. LoS II, 22 einflügelige Zimmertüren, 20 qm Glasabschlüffe, 131 qm piisch-pine Riemenboden, 161 qm tannenen Riemenboden, 108 qm rauhen Dachfuß- boden, 293 m Fußsockel, 13 qm Treppenverschlag usw. 4. Schloffcrarberten. Los I, 24 Türen, 1 Glasabschluß anzuschlagen. Los II, 30 Türen, 2 Glasabschlüsse anzuschlagen usw. 5. Tapezierarbeiten. Los I, ca. 100 Rollen Tapeten, 120 m Borde aufzukleben. Los II, ca. 100 Nollen Tapeten, 120 m Borde aufzukleben. Die Unterlagen sind auf unserem Amte einzusehen. Acbeitsbeschreibungen und Bedingungen werden zum Selbstkostenpreis abgegeben. Die Angebote sind verschlossen, nach Losen getrennt, mit vollständiger Aufschrift der Arbeit und des Loses, portofrei bis zum Eröffnungstermin am 19. August, vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Bad-Nauheim, den 29. Juli 1911. Großh. Baubehörde für die Neubauten in Bad-Nauheim. I o st. d ’•/, Verdingung. Die in Gemarkung Steinbach zur alsbaldigen Ausführung vorgesehenen Drainagen — rd. 5100 Meter — sollen Freitag, den 4. August ds. Fs., vorm. 930 Uhr auf dem Rathaus in Steinbach durch öffentliches Ausgebot vergeben werden, wo die Verdingungsunterlagen offen liegen. Gießen, den 24. Juli 1911. Großh. Kulturinspektion Gießen _____________________H. Steinbach.________ b?9/7 k«V:: id-WM 1II. a) Kochschule — Dauer 40 Vormittage (v15/7 b) Haushaltungsschule — % jähriger Lehrgang c) H aus wirtschaftliches Seminar — 1 jähriger Lehrgang mit staatl. Examen. Beginn sämtlicher Kurse Anfang Oktober. — Anmeldungen baldigst erbeten. — Nähere Auskunft und Prospekte durch die X orsleherin A. Deutsch, Giessen, Steinstrasse 10. sowie alle ins Baufach einschlagenden Arbeiten werden rasch u. gewissenhaft bei billigster Berechnung ausgeführt. 05344 SS. Philippi, Roonstraße 22. Fernsprecher Nr. 62 Telegramme: Bankstrauß Alicestr. 2 (Inh.: Albert Wendel) Alicestr. 2 Giessen ----— Reichsbank-Giro-Konto ------ Postscheck-Konto Frankfurt a. M. Nr. 1135 Besorgung aller in das Bankfach einschlagenden Geschäfte :: insbesondere An- und Verkauf von Wertpapieren und anal, tieldsortcn Diskontierung u. Einzug von Wechseln,Schecks usw. Einlösung von Kupons und Dividendenscheinen 4 Wochen vor Verfall Ausstellung von Kreditbriefen. Devisen usw. Eröffnung laufender Rechnungen Beleihung, Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren Kostenlose Kontrolle, verlosbarer Effekten :: Versicherung derselben gegen Kursvcrlust :: Kostenlose Besorgung neuer Kuponsbogen Agentur der Hamburg-Amerika-Linie Scheck - Verkehr 4744 Ausführung von Börsen-Aufträgen an den deut sehen und den massgebcndstcn ausländischen Börsen unter billigen Bedingungen Vermietung von Schrankfächern (Safes) in gepanzertem Tresor unter Selhstverschluss der Bieter Patente" Gebrauchsmuster Warenzeichen Erwirkung und Vertretung beim KaiserlichenPatentamt log. H. Brinkmann Bahnhofstr. 56. Ta^eferenzen^^tTeng^iskre^ (3888) Bindegarn Russisch, unvoliert, per kg 400 m „ votiert „ „ 400 „ Manila, rein, per kg 380—400 „ Langhans, ia. zweif. ver kg600 „ offeriert zu den billigsten Preisen LandwirtschallLHaiiptgesiossenschalt Friedbergi.D. C^lTei. 370. 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