W. Zahrgang Zweites Blatt Nr. 25 Erscheint täglich mit Ausnahme des SonntagS. hten General-Anzeiger für Oberhejfen ieiel Mk. Malz- Befr»edigunS Der Papst will Hom verlassen? 0 Paris, 26. Jan. Mit dieser sensationellen und vorläufig nicht glaub- t<2|ten Nachricht wartet die Zeitschrift „La Nouvclle Eu- rope", die über die internationalen fragen ost gut orten- hcrt ist, ihren Lesern auf. Pius X. wäre entschlossen, die Herausforderungen nicht zu dulden, die die Freimaurer während der Feste in Rom im Fahre 1911 zu vrgani sieren gedächten. Es wären bereits Maßregeln ergriffen, nm den Sitz der geistlichen Verwaltung in ein anderes katholisches Land verlegen, und mehrere Botschafter und Gesandte sollten im Hinblicke auf die feierlichen Per sprechungen Italiens der katholischen Welt gegenüber cm Konsortium bilden, um über die Exterritorialität des Vatikans zu wachen. Im Anschluß werden die Folgen, die eine Entfernung des Papstes ans Rom für Italien mit sich bringen müßte, in den grellsten Farben geschildert. Der „Gil' Blas" vervollständigt noch diese Mitteilung nach den Angaben des in den Vatikankreisen sehr angesehenen Gelehrten, Herrn Giacomo Eonsalvi, mit dem mindest seit samen Zusätze, daß hieriiber bereits Verhandlungen mit — Herrn Briand angeknüpft worden seien. Die betreffende Stelle der Auslassungen Herrn Consalvi's ist zu interessant. Tie „Gießener Zamilienblätter" werden dem 91rueifltr* viermal wöchentlich beiqelegt, daS ' Kreisblatt fär den Kreis -iehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit’ fragen" erscheinen monatlich zweimal. um nur auszugsweise wiedergegeben zu werden, wenn man sich auch darauf gefaßt machen muß, daß das Ganze ein < Schwindel ist. Sie folgt also im Wortlaute: „Der heilige Vater hat seil langer Zeit bei seinen Spazier gongen in den Gärten des Vatikans sich mit dem Gedanken getragen, Rom zu verlassen. Und er denkt manchmal, wenn er vor der Mutter Gottes in Lourdes stehen bleibt, die er in einem ihm teuren schattigen Winkel nachbilden ließ, jmc angenehm es für ihn wäre, als Zufluchtsort die kleine Stadt zu wählen, wo Maria zu erscheinen geruhte und die die Gläubigen der ganzen Welt besuchen. Der Kardinal-Staatssekretär, der zuerst mit diesen vertraulichen Mitteilungen geehrt Ivurde, hatte einen anderen Zufluchtsort vorgeschlagen, nämlich das kleine Benediktinerklofter von Einsiedeln in der Schweiz, in das er sich selbst ost zum Gebete zurückzuziehen pflegt. Aber Pius X., der bekanntlich an den ihm teuren Ideen festhält, blieb immer iür den Hügel von Maisabiclle eingenommen. Man weiß nun nickt, auf welche Weise diese Pläne über die Mauern des Vatikans hinausdrangen und zur Kenntnis der srauzösischeu Regierung und Herrn Briand's selbst gelangten. Dieser geschmeidige Staatsmann, der originelle Verwirklichungen liebt nnb machtavelltitiscker ist. als man annimmt, faßte sofort ermtbaft das Mittel ins Auge, um den röniischeii Pontifex in Frankreich zu empfangen und für ihn, um uns seines eigenen Ausdrucks zu bedienen, eine Art „päpstliches Monte-Carlo" zu schaffen. Freilich mußte er mit den Antiklerikalen zählen und sich sagen, daß die Ver Handlungen sich nicht vielleicht sehr leicht gestalten würden. Unno größer war sein Erstaunen, als die erltcn radikalen Persönlich leiten, mit denen er zaghaft darüber in Besprechungen treten wollte und die zn den Unbändigsten gehören, einen autzerorbent lieben Eifer bekundeten, eine solche Frage zu prüfen. Vielleicht schwebte diesen alten Widersachern der katholischen Einheit dn Möglichkeit eines neuen großen Schismas des Okzidents vor Sie stellten vielleicht im Geiste dem Papp' von Lourdes einer neuen Urban VI. entgegen, den sie zweitellos in der Gellal: des in Rom verbleibenden Kardinals Rampolla sich vor,teilten dem der schwarze Papst und die Kongregationen zur Seite [teilen würden. - Nachdem der Ministerpräsident sich der wenigil n stummen Mikhilse der Antiklerikalen versichert hatte,, dachte ei an die Vorbesprechungen, lieber diesen Punkt muß ick vor läusig noch die größte Zurückhaltung wahren. Ich dars obe sagen, daß im zwanzigsten Jahrhundert die materiellen Schwierig feiten solcher Verhandlungen gegen trüber bedeutend geeint, sind und daß lseutzutage nicht mehr Unterredungen erforderlich erscheinen, wie sie zwischen Philipp dem Schönen und Elemens V. im Walde von Saini Jean d'Angel» stattfanden. Natürlich spielte der sehr bewegliche Bischof von Tarbes, Mgr. Schepser, eine große Rolle dabei, unterstützt von dem ehrenwerten Herrn P. Tupul), der wohl wissen muß, weshalb er Abgeordneter der Hochpiirenäen geworden ist. Ick füge für heute nur noch hinzu, daß die französische Regierung ganz geneigt ist, dem Pachte das alte Schloß von Lourdes einzuräuuien, das so lange von — I n dem Wettbewerb s ür das Bismarck- N a t i o n a l d e n k m a l am Rhein fand am Donnerstag in Düsseldorf die Preisverteilung statt. Ten ersten Preis erhielt Hermann Hahn-München, einen zweiten Franz Brantzky- Köln, Alsred Fischer und W. Kniebe-Düsseldors, einen dritten Bernhard Bleeker und Otto Orlando Kurz-München, einen weiteren dritten Richard Riemerschmicd-München. Der Rosenkavalier. Uraufführung in Dresden am 26. Januar. Von Paul B c k k e r , Berlin. Wer etwa nach Dresden gekommen lonr, um in der neuen Straußschen „Komödie für Musik" eine Steigerung über die .^Latente" und „Elektra" hinaus zu finden, wer sich durch aockpualiges Vertiefen in die beiden älteren Partituren am würdigsten au* die neue vorzubereiten versucht hatte — der wird sich mit Erstminen überzeugt haben, daß Strauß diesmal die Maske gewechselt und ein in Stil und, Charakter von den vorangehenden durchaus verschiedenes Werk geschaficn hat. Wagner schrieb nach dem Tristem die Meistersinger, Verdi nad) dem Othello seinen Falsta'i. Aus einem ähnlichen Verlangen nach Befreiung der Phantasie von den dunklen, grauenvollen Bilderet düsterer Tragit, nach beruhigender Entspannung fromm artig erregter Nerv en träne mag i" „Richard Strauß das Bedürfnis nach Gestaltung eines heiteren Stoffes entstanden sein. Daß der Künstler Strauß von Natur aus eine Italic Veranlagung zum Humoristen besitzt, ist ans seinem „Eulenspiegel", 'einem „Don Quixote", seinem Singspiel „Feuersnot" bekannt. In jedem dieser Stücke tritt als besonderes Kennzeichen ^traum = "eher Eigenart eine oufsällige Neigung zur Karikatur, zur mu,i- lalischen Persiflage, zur witzigen Ironie hervor. Tic,er paro- disttscke lGrundzug der Straußschen Heiterkeit kommt am elementarsten wohl in der neuesten Schöpfung? dem „Rosenkavaltete , zum Ausdruck. Nicht ohne Grund haben die Autoren ihr die Bezeichnung „Komödie mit Musik" gegeben. Der Titel „Komische Oper" wäre zu anspruchsvoll gewesen, die Uebermnnt „Operette" hätte zu Mißdeutungen Anlaß gegeben. Der ^til des Werkes ist eine Mischung der Elemente beider Gattungen — nicht etma aus Verlegenheit, sondern aus parodistischer^M'sicht. Tarin liegt die Originalität, die Kraft und die Schwäche des Werkes. Es ist eine Groteske iür Musik, verblüffend geilt/ reich angelegt und durchgeiührt. Aber leider für eine EKoteske )ii weitschweifig entworfen. Die Autoren mögen dies cm munden und deswegen einige ernsthatt gedachte Momente m die jvarce verwoben haben. Doch gerade diese ernsthaften Episoden itoren. 3ie füllen nicht, — sie beschweren die Handlung und lähmen das Interesse So stellt sick bei aller Anerkennung der Unter hattungslunst der Autoren doch die Sehnsucht nach dem Ende leider früher ein, als die Verfasser beabsichtigt haben. Und man verabschiedet sich schließlich von dem Werk mit dem Gefühl dankbarer Erleichterung, mit dem man die Gei ltickaa eines anregenden und stets geistvollen, aber ermüdend redseligen Plauderers verläßt. ... . n. . Dieser Mangel an künstlerischer Oekonomie ist in erster Linie dem Dichter zur Last tzu legen. Hugo von Hofmannsthal , int> S3eim Kapitel Landes Universität Gießen wurden alle Anforderungen der Regierung bewilligt bis auf die im Haushalt neu angeforderte Summe von 800 Mk. als Beitrag zu den K o st c n d c r S c e l s o r g e in den Klmiken, die der Ausschuß zu streichen beschlosst Nach der Absicht des Obcrlonsistoriums sollte für einen eigenen evangeliiaicn Geistlichen ein Betrag von 600 Mk. und für die katholische Seelsorge, die etwa nur den fünften Teil der Kranken umfaßt, 200 Mk. ausgeworfen werden. Weiter wurde Kap. 37 Technische Hochschule und Kap. 40 Lehrer Scminaricn, Pädagogischer Kursus, genehmigt. Von der hierbei früher angeregten Frage, ob in Zukunft von den Zöglingen ein angenicssenes Schulgeld zu erheben fei, wurde Abgesehen, doch der Regierung empfohlen, darüber beim nächstjährigen Haushalt geeignete Vorschläge zu machen. , Kap. 41 Volksschulen, und dre folgenden Kapitel, wie Turn- Uild Zeichenunterricht, Landes-Waisenanstalt, taubstummen- und Blindenanstalken, Hofbibliothek, Pro vinzial-Erziehungs- und Besserungsanstalten, wurden gc- lehmigt ebenso Kap. L a n d e s m u s en m , doch wurde W >fr für Studienreisen im Interesse der Bearbeitung eines vijsenschaftlichcii Katalogs der Gemäldegalerie angeforderte Betrag von 2000 Mk. gestrichen. Die folgenden Kapitel: Denkinalspflege, Römifch-ger- manisches Ientralmuseum in Mainz, Historischer Verein, Astorische Kommisjivn, Zentralstelle für die Laiidcsstatlstik, Geologische Landesanstalt und Geophysikalischer Landes dienst wurden genehmigt, ebenso Kap. 63, ^onds für öffent lidic und gemeinnützige Zwecke, sowie Kap. 76, Bergbau. Beim Kap. 77, K u ii st st r a ß e n w e s e n, sind von der Re «gierung die Gehälter für 18 Kreisbauinspektoren ange fordert Im Einverständnis mit der, Regierung wurden hiervon acht nur auf den Inhaber bewilligt. Annahme fanden weiter die Kap. 78, Handelskammern, Gewerbe W- 1911 I W- H Januar ad dr" EM von ü 6'.' Sreitag, 21. Januar 19U Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UNwersiiätS-Bnch- und Steindruckerei. R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: «ckul« straße 7. Expedition und Verlag: e±3£»bl. Redaktion.^sA112. Tel.-AdruAnzeigerGießen. R. B. Darmstadt, 26. Ian. Der F t na n z a u s , chu ß der Ersten K a m m e r trat heute vormittag unter Vorsitz des Grafen zu Erback Fürstenau zu einer Beratung über oie von her Zweiten Kammer fertiggestellte Regierungsvorlage die Gemeindesteuerreform betreffend^ zusammen; als Ver- tretcr der Regierung nahmen die Herren Staatsminister Ewald, Minister des Innern von Hombergk, die Gehemterate Dr. Becker und B e st und Geh. Oberfinauzrat Tr. K n e l l an der Sitzung teil. Den Berickt über die Regierungsvorlage erstatteten die beiden Ausschußberichterstatter Frhr. Hehl zu Herrnsheim und der Fürst zu I s e nb u r g -Sir st e i n. Xie Beschlüsse des Ausschusses wurden den Vertretern der Regierung zur Kenntnis gebracht und es dürfte im Laufe der nächsten W^cke in einer gemeinsamen Sitzung eine nähere Beratung darüber stüllinideu. ___■ Der Marinehaurhalt tm vudgetaurschuß. :: Berlin, 26. Jan. Der Ban von Wohnhäusern für verheiratete Unteroffiziere in Cuxhaven wird nach einer regen Aussprache schließlich ab gelehnt und für später zuruckgestellt. . Für den Bau einer -O f fi z i e r S P ei, c aujtal taut Helgoland, die einen Kostenaufwand von 1 /o 000 Mark e.'ordert, wird eine erste Rate von 100 000 Mark angcrorbert. Daneben gehen Forderungen iür den Bau eines Wohngebäudes iür einen Stabsoffizier, sowie den Anschluß der Helgoländer Garnisonanstalten an die Wasserversorgung. Von Volts- p a r t c i 1 i d) c r Seite wird die Höhe der Kosten für die Onizter - SpeiieanUalt bemängelt. Der Staatssekretär begründet das Bedürfnis mit dem Hinweis auf die starke dauernde Belegung Helgolands mit Offizieren und die häufige Anwesenheit der Torpedo- und Unterseeboote sowie des er st en G c - schwaders. Er bemerkt, daß diese ^ccstreit' k r ä i t c jetzt dauernd in den G e >v ä s s e r n um Helgo- land übten. Die Position wird bewilligt. Aui Anfrage aus dem Ausschuß geht der Staatssekretär kurz auf die betannten Vorgänge auf Helgoland ein, wonach Angehörige ber Marine sittlicher Verfehlungen mit minder jährigen Mädchen beschuldigt wurden. Ter Staatssekretär stellt test' Gegen drei beschuldigte Unterossiziere mußte die em- geleitete förmliche Untersuchung niedergeschlagen werden, weil die Voraussetzung iür eine Verurteilung — Minderjährigkeit der Mädchen — fehlte. In drei Kriegsgerichten sind die Personen bCÄ O'fizierstandes, die mit der Angelegenheit m Verbindung gebracht wurden, von jeder Schuld 'reigeiprocheu worden. Ler dagegen abgelehnt. Dann gelangte das ebenfalls gestern sehr eingehend erörterte Kapitcl'dir e ktc St e u e r n zur Annahme, ebenso Kap. 17, Oberrechnungskammer, wobei nach den früheren Anträgen und Vorschlägen von den vorhandenen vier Obcrrechnüngsräten und zwei Sekretären zwei Ober- rechnungsräte und ein Sekretär n '.r auf den Inhaber gewilligt wurden. Im Haushalt des Ministeriums des IU' nern wurden beini Kapitel Z en tr a l b a u w c s en statt der angcforderten 209 000 Mk. nur wie im Vorjahr 203 000 Mark und beim Kapitel Allgemeine Verwaltungslosten iür Projektierungs und Anschlagsvorarbeitcn bei Nenoauten unu statt 4600 nur 3000 Mk. bewilligt und zwar mit der ausdrückliches Begründung, daß, diese Arbeiten bedeutend geringer würden, da ja in Zukunft viel weniger gebaut werden solle. Die Kaintcl der Lokal- und Polizeiverwaltung (30—34) wurden genehmigt, ebenso Kap. 35 K i r ch e n , worunter wieder, wie bisher, für die evangelische Kirche 310 000, für die katholische Kirche 171372 Mk. und für die alttatholische Gemeinde in Offenbach 1849 Mk. angesordert bat -eine an sich nicht üble Lustspielidee durch allzu selbstgefällige Auseiuanderzerrung und 111 c rar 11 d>eft 1 e i mg f ci tef r am er ei zu einet dreiaktigen Komödie gedehnt, die weder durch ihre inhaltlicke Substanz, iiod) durch sonderlich bedeutungsvolle Eharaktcrzeichnung>.ii imstande ist, iür das Opfer eines vollen langen Abends »u entschädigen. Das erste Bild zeigt , den iimgen Nc^ehn.ahrm'' Grasen Rofrano, genannt Cuingum, al» eitolgreichen Anbiter der schönen Feldmarschallin Fürstin Werdenberg, Im letzten Bild führt ihm die einstige Geliebte leine zutumtige Braut, das Fräulein von Fauiual, in Die Arme. Dieier, gewiß weder sonderlich interessanle noch originelle Wechte! in den jungen Quinguins bildet den Grundntz der Handlung, die eist durch einzelne Charakterschilderungen lebhartere tverben erhalt. Ter immerhin mit einer gewissen liebevollen Sorgfalt gt zeichneten Marschallin gegenüber ist das junge Liebespaar: Qm i- auin 'und Sophie von Famnal ziemlich fluchtig jnzzlert. ^-ophu, das -einzige Kind des neugeadelten, protzigen »errn von ,yanuta tommt soeben mit einem Hauten tugendhatter --Ersätze aus dem Kloster Sie freut fick unbändig „aut» Heiraten , oerliebt aber fatalerweise statt in den ihr zugedachteu Baron -.cks von °erchenau in dessen Abgesandten, eben den jungen Cumamn, der ihr^ls Brautgabe ihres Bufümtigen dw iilberne Rche uber- brinat Diese jäh erwachende Liebe zu L-iunauin steigert ted) noch als Sophie den Bräutigam selbst erblick, %aü die fast durchweg aui burlesken <5ituattonswitz gestellte Handlung in ihren Einzelheiten den Wünschen und ,-samg- keiten.gerade eines Richard 5traun bcwiwcrs entiorechen mutzt.', bebari 9faum eines Hinweises der Lat hat Ltrautz ut der munkalischen Ausgestaltung der Einzelheiten, des Textes wieder Beweise einer Kiinstlerschatt gegeben, wie sie in hohem ..latzc unter den Lebenden wohl nur ihm eigen ut. Vor altem ip es ihm gelungen, iür diese Komödie einen aus inotim,cher ^oraajc unb brcUgejogenem melodischen Ausdruck gemischten >tonver,a- tionston zu iinden, der in Dresden wohl des hochgelegenen d»efter§ wegen nickst in vollem Matze zur Geltung kommen konnte, der aber, 9mcnn alle Mitlivirkenden lidi allmählich an die,en -til gewöhnt haben werden, als eine Errmigenickatt von gar Nickst bo ‘ digeinig zu schätzender Bedeutung angejehen werden mutz. Taü 2traui; in formalen Ausdruck scheinbar auf. altere Muster nirürfareiien miRie, lag im Charakter des Stones begründest. Dterunden periodischen ytelobicbilDungcii, biebalD italiennchen Zuschnitt zeigen, bald schmachtende Mendüssohn Imitationen, bald aar ^alzerkopien unverkennbar Wiener Prägung barnellcn, jinb, n-.ie id) schon eingangs hervorhob, durchaus parodmisd) gemeint. Mit bewunderswerter Feinheit ist es indesten rtrauu gelungen, bi e Zcrrlinie der groben Karikatur zu vermeiden und audi Jfine Imitationen mit io kluger, dezenter llngezwungenh^n hinzustetten, daß sie im ersten Rtoment fast den Anjchem leten5Dolla; Lzriöuuu •rroeden Es mag sogar Leute geben, die all diese graziösen Menuette und Ländlermotive, diese einschmeichelnden Walzermelo- -,icii für bare Münze nehmen und iid) darüber treuen, daß Str auf; anscheinend in sich gegangen ist und wieder „melodisch" u schreiben beginnt. Diesen Guten soll ihr Wahn nicht geraubt iierbcn. Als ernsthaft im Sinne der wahren Ltraußiicheii Natur 'ildtcincn mir nur wenige Partien des ganzon Werkes: die mit allen Raffinements orchestraler Ausdrucksweife durchgeiührte instrumentale Charakteristik ber Figur des Ochs von Lerchenau. Daun das, in seiner schlichten Anmut bezaubernde xuett zwischen Cuiuauiu und Sophie im 2. Akt bei ber lieb ergäbe der Rose. Ferner die Orchester-Einleitung zum letzten Akt — ein oorfen und neue Methoden an deren Stelle gestellt. Durch Besichtigung privater I n st i t u t e hat die Marine gelernt, mit ivelchem Erfolge dort praktische Arbeit Und Anschauungsunterricht zur Ausbildung verwendet wird. Für die Marine sei das besonders wichtig, da die Ausbildungszeit sehr begrenzt sei. Ter Staatssekretär erläutert die Ziele dahin: Der Seeoffizier soll hinsichtlich des SchifssmotorS diesenigen Kenntnisse haben, daß er sich gegebenenfalls ein Urteil bilden kann. Das wertere muß dem Betriebsleiter, dem Ingenieur an Bord überlassen werden. Hinsichtlich des Waffenwesens und der Waffen- technik — Artillerie, Torpedo, Funkentelegraphie — aber soll der Seeoffizier zum Experten erzogen werden. Hierfür ist ein hohes Maß technischer Kenntnisse erforderlich. Ein Mittel, diese zu erwerben, sind Apparate, Modelle und Gelegenheit zu praktischer ^Betätigung und Arbeit. Diese Erwägungen sind erst jetzt zur Reife gelangt. Daher erklärt er sich, daß die Halle mit Unterrichtsmaschinen erst in diesem Etat, nicht schon beim Bau der Marineschule gefordert ist. Der Titel wird bewilligt. Auch, der Bau eines neuen Dienstgebäudes für die ober st en Marinebehörde wird genehmigt. Dienstag Weiterberatung. bo. bo. bo. bo. . 25. 0,2 mm. bo. bo. bo. bo. b bo. 4 bo. 4 bo. 4 bo, 3l|, bo. d bo. SlilM.) t. ß< Pomg. mlfij. v. I bo. umstz. v. T bo. Lpkj. . . fiumän. amort, N AirchlZche Nachrichten der evangelischen Gemeinde Büdingen. 4. Sonntag nach Epiphanias, den 29 Mannar- Vormittags 10 Uhr: Pfarrer G ö b e l. Januar. Vormittags 11'/« Uhr: Kindergottesdienst Abends 5% Uhr: Pfarrer Schäler * Dre Amtswoche hat Pfarrer Schäler. Katholische Gottcsdicnftordnuna. Sübi„!eOn:nÄen29-3a,'Uai:1911 Nidda: 8^ Uhr. 4Ruff. StaatianL t 6on|oiib^än GerrchtssaaU R.B. Darmstadt, 26. Jan. Im Prozeß Seelinge; von Lampertheim, der heute früh vor der hiesigen Straftarnmer I. seinen Anfang nahm, vertritt Staatsanwalt Tr. G r o ß die An- klage, während als Gebühren-Sachverstündige der Obersekretchr Käß vom hiesigen Ortsgericht und der Amtsgerichtsassistent E g - n er von Lorsch fungieren. Bei seiner Vernehmung verwahrte sich Seelinger lebhaft gegen die wider ihn erhobenen Änschuldigungen, wobei er,auf seine langjährige öffentliche Tätigkeit hinwies; er habe wissentlich niemals unrichtige Gebührensätze erhoben. Er habe erst nach langjähriger Arbeitsüberlastung angesichts seiner sehr angegriffenen Gesundheit sein Amt als Ortsgerichtsvorsteher und Standesbeamter niedergelegt. Bei der letzten Bürgermeisterwahl in Lampertheim hätten seine Gegner in ungemessener Weise gegen ihn agitiert und als fein Gegner Boxheim er bei der Wahl gegen ihn auftrat und gewann, habe er gern auf das Amt verzichtet, um so eher, als man ihm nicht einmal die vollen Bureau- auslagen vergüten wollte. Auch bei seiner Wiederwahl zur Zweiten Kammer im Herbst 1908 sei er von der Partei Boxheimer rn heftigster Weise bekämpft und angegriffen worden. Er habe neben der Tätigkeit für gebührerlpflichtige Akte noch sehr viel Nebenarbeit getan und sich dafür nur im guten Glauben eine gewisse Entschädigung angerechnet. Bei Vernehnrung der Zeugen betont zunächst Ortsgerichtsmann Weiß, daß S. höhere Gebühren berechnet habe, und auch die Zeugen Bürgermeistereigehilfe Wetzel und Bureaugehilfe Strauß Mafien den Angeklagten, wo- gegen sich dieser heftig verteidigt und den Zeugen Gehässigkeit und Patteifanatismus zum Vorwurf macht. Tie sehr eingehende Beweisaufnahme verlief größtenteils nicht günstig für den Angeklagten ; die meisten Anklagepunkte erfuhren durch die Aussagen der Zeugen m Verbindung mit den gutachtlichen Aeußerungen der beiden Sachverständigen eine weitere Begründung. Es scheint danach als ziemlich sicher festgestellt, daß Seeliiiger in verschiedenen, zur Anklage gestellten Richtungen endweder ganz- unbe- grundete, oder übersetzte Gebühren erhoben hat. Ties bezieht sich namentlich auf die Ehegelöbnisprotokolle, die trotz ihrer Auf- hebung seit dem Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs gegen Gebühren ruhig weiter aufgenommen wurden: weiter wurde ein- wandsfrei behauptet, daß er Bei gebührenfreien Anfgebotsverhand- lungen bopere Auslagen, als ihm wirklich erwachsen, berechnet zu haben schemt. Em weiteres Gebiet der Gebührenüberhebung bildet tue Aufnahme von Kaufnotulen. Es war bei S., wie zahlreiche Zeugen bekundeten, anscheinend ohne Rücksicht auf die entstandenen on wc9en • bc? Gebuhrentarff der Paufchalsatz von 4 Mark 80 Pfennig für jeben derartigen Akt üblich, sowohl bei Objekten vwi mehreren Hunderten, wie bei einem Objekt von 10 Mark Wert- Lehr bezeichnmde Vorgänge bezüglich derartiger Kauf- uotulen sollen sichnm Jahre 1898 abgespielt haben, als die Mann- I)erntet ^ttiengeielffchaft „^ute-^nduftrie" die Anlage einer Fabrik m Lampertheim beabsichtigte und zu diesem Zweck durch einen Auftraggeber eine Reihe von Grundstücken an taufen ließ. Tiefe ftaufe wurden von der nachträglichen Genehmigung der Gesell-' schaft abhängig gemacht und das Projekt zerschlua sich fhätrr fItlt (Tt CTt K fn 11Ttp ßtphii fi-rPTt uicht zur Verwirklichung ge- S b-Mchmt haben,.bie im ganzen auf über 300 Mark gefchatzt werden; nad) Aussage einiger Icuaeu baßen Do£ diesen Gebühren erhalten haben. Ter Angeklagte be)tritt mit Entschiedenheit auch bipfen 3=u$en gegemte jebe Absicht einer inkorrekten 6anbhmgäS xa nach der Gattin der ganzen in Frage kommenden Verhättnisse mne sehr emgehende Untersuchung auf die zahlreichen SE Falle notwendrg mchemt ,o schritt die Verhandlung hnche nur * lanmam fort Es gelang jedoch durch die ruhige umsichtige ' (ftthf ’i"1 i>cn größten Teil der Beweis- aufnahme zu Ende zu führen, worauf die Verhandlung nach fOTtg^SCbr°^nt hmtbe‘ ete toirb ant Samstag früA Uhr ^SBolnitnu-^ctgc 5 Sulgar. Tab. M 1*/ Ankch. E.-B. . 1»“ bo. Tionopol-1 4 ‘ Jtalicnilche Rmte 04/ bo. 60 4’/Deß. SilbN'R-nl- 41/ bo. MwSirnle 4 bo. NbW. 4 bo. einbtitl Stent 4 bo. Staaten« 4 Okß. E.'L- St. Glifob. CbL) 1 b'/.Lch. E..Ä. 6t. Franz«Zoßs) i 3 Cefltrr. Lolalb. (Di 6«/ bo. S.-B. 6l 6 Sta» s. Von den 21 Kandidaten bestanden 20, während der letzt« sich einer nochmaligen Prüfung unterziehen muß. — Bei der heute hier vorgenommenen Jagdverpachtung der Frhrl. von Ritterschen Verwaltung, die etwa 150 Morgen groß ist, wurde der seitherige Preis um 60 Proz. Überboten. Während die Jagd seither für 500 Mk. verpachtet war, wurden heute 805 Mk. geboten. Ein Frankfurter Metzger hatte das letzte Gebot. Der Zuschlag ist noch nicht erteilt. L. F r i e d b e r g, 26. Jan. In den gewerblichen Kreisen unserer Stadt herrschte seither eine gewisse Aufregung über den Neubau unserer Gewerbeschule. Nun wird sich alle Erregung legen, da die Pläne für den Neubau genehmigt sind. Es wird der Plan des Tipl.-JngenieurH Schmidt, des Hauptlehrers unserer Gewerbeschule, zur Ausführung kommen und mit dem Bau selber baldigst begonnen werden. — Hier und in der Umgebung gibt es zurzeit viele Erkrankungen an Jnsluen/»a, wie Erkrankungen der Atmungsorgane bei der Jugend und namentlich bei älteren Leuten. —ch Nieder-Weisel, 26. Jan. Bei der heute vorgenommenen Beigeordnetenwahl wurde der seitherige Beigeordnete Winter wiedergewählt. Der Gegenkandidat Hahn erhielt etwa 70 Stimmen weniger. Die Agitation war auf beiden Seiten sehr rege. -m. S ch w a 1 h eim, 26. Jan. Die Brunnenrest au- r a t i 0 n, die schon lange Zeit leer stand, sott ^etzt wieder in Betrieb kommen. Der zukünftige Pächter ist der frühere Bahnhofswirt Krämer in Grebenhain. F. C. Melbach, 26. Jan. Der Gemeinderat faßte in seiner gestrigen Sitzung den Beschluß, an Kaisers Geburtstag den Veteranen ein Ehrengeschenk von je zehy Mark zu überreichen. 'wubsrN^u>-d »ui findet man teilen te »räinfwic bei Messmer? VISITKARTEN in jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, wie Zirkeln aller studentischen Ver- arugun en liefen zu mäßigen Preisen die Brühl'sehe Univ.-Druckerei, ** Laundwirtschaftskilrm mer-Aus schuß. Am Mittwoch, 25. d. M., war der Landwirtschaftskarnmer-Aus- schuß für Oberhessen unter dem Vorsitz des Oekonomierats Kore l l - Angenrod im Felsenkeller zu einer Beratung versammelt. Als Vertreter der Regierung war Ministerialrat Hölzinger und als Vertreter der Landwrrtschaftskam- mer der zweite Vorsitzende, Landtagsabg. Bähr und Generalsekretär Oekonomierat Leithiger anwesend. Nach Erstattung des beifällig aufgenommenen Jahresberichtes durch den Vorsitzenden wurde der Voranschlag für 1911 eingehend beraten. Lebhafte Aussprachen knüpften sich hierbei besonders an die Geldbewilligungen des Staates und der Landwirtschaftskammer an die vom Ausschuß unterhaltenen Jungvieh weid en, die Hutweidenmelioratronen und Privatweidenaniagen, ferner an die Tierschauen und die Einrichtung der Bullenstationen und Zuchtviebauktionen; auch die Zuchtungstnaßnalfmen zur Verbesserung oes Vogelsberger mit Frankenvieh und der Landschafe mit Cotswolds wurden einer Besprechung unterzogen. Nachdem alle Maßnahmen und Veranstaltungen durchberaten waren, wurden folgende Mittel zur Förderung der landwirtschaftlichen Technik genehmigt: zur Förderung der Pferdezucht 8954 Mark, der Rindviehzucht 36 204 Mk., der Schweinezucht 5400 Mk., der Ziegenzucht 3670 Mk., der Schafzucht 800 Mark, der Geflügelzucht 3026 Mk., des Obstbaues 6109 Mark, der Bodenkultur 7100 Mk., und für sachliche und persönliche Verwaltungskosten 15 240 Mk. Ilm eine Deckung von Einnahmen und Ausgaben zu erzielen, mußten die Ortsschauen für Simmentaler und Vogelsberger gestrichen, einige kleinere Ausgaben für Bullenstationen und Schweinezucht eingeschränkt und die Ehrenpreise für Geflügelaus- stel'lungen reduziert werden. Auch eine Erhöhung des Weidegeldes für Rinder von 35 auf 40 Mk. wurde mit Rücksicht auf die um IH2 Monate verlängerte Weidezeit, die umfangreichen Verbesserungen der Weiden und die größeren Gewichtszunahmen beschlossen. Die Verhandlungen dauerten mit einet einstündigen Mittagspause von 10 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags und gaben den Förderungsmaßnahmen des am 1. April beginnenden letzten Wirtschaftsjahres der ersten Wahlperiode bestimmte Richtlinien. *• Frauenbildung. Man schreibt uns: Vor wenigen Tagen sind die Richtlinien, die bei der Neugestaltung des höheren Mädchenschulwesens in Betracht kommen, hier veröffentlicht worden. Sie tragen in ihrem ersten Teil, der sich mit der höheren Mädchenschule beschäftigt, dem allgemeinen Wunsche nach einer gründlicheren Ausbildung unserer weiblichen Jugend Rechnung und werden deshalb dankbar begrüßt werden. Denn mit zwingender Beweiskraft hat sich die Ueberzeugung Bahn gebrochen, daß eine Frau heutzutage auch ein größeres Wissen braucht als früher. In der Annahme , daß weitere Kreise augenblicklich der Mädchen- fchulbildung erhöhtes Interesse entgegenbringen, haben die Frauenvereine unserer Stadt das Thema ihres nächsten Vortrages diesem Gebiete entnommen. Am 1. Februar wird Frau Professsor Krukenberg aus Kreuznach im großen Hörsaale der Universität sprechen über den „Wert einer vertieften Bildung für die Frau und Mutter". ** Stad ttheater. Am kommenden Dienstag fällt die Abonnementsvorstelluna aus, es wird an diesem Tage Sudermanns „Ehre" als Volksvvrstellung auf vielseitigen Wunsch wiederholt. Die erste Vorstellung des Stückes war ausverkauft und es soll durch die Wiederholung den zahlreichen Theaterbesuchern, die damals keine Eintrittskarten erhalten konnten, nochmals Gelegenheit geboten werden. ** Der Ober hessische Bienenzüchterverein feiert am 16. und 17. Juli d. I. seine 50. Wandervex- fammlung. Man ist deshalb in den Kreisen der ober- hessischen Imker bestrebt, diese „Jubiläumsfeier" besonders würdig zu gestalten. Als Ort der Feier ist Gießen bestimmt. Die Vorbereitungen sind im Gange, und das Fest verspricht recht schön zu werden, da für alle möglichen Unterhaltungen gesorgt werden wird. Gleichzeitig wird mit der Wanderverfammlung eine Ausstellung lebender Völker, bienenwirtschaftlicher Geräte und, falls das Jahr 1911 ein besseres Honigjahr wird, als sein Vorgänger, eine Honig- ausstellung mit Honigverkauf verbunden werden. Landkreis Gießen. X Dreis a. d. L., 26. Jan. Die hiesige Pfennigsparkasse hat sich auch im abgelaufenen Jahr gut weiterentwickelt. Nach dem von dem Rechner, Lehrer Walter, in der kürzlich abgehaltenen 5)auptversamm'lung erstatteten Jahresbericht wurden 1910 eingelegt 1727.28 Mk., abgehoben wurden 980.35 Mk. Das Gesamtvermögen der Kasse beträgt 4645.23 Mk., das bei der hiesigen Spar- und Darlehenskasse angelegt ist. Der seitherige Vorstand wurde durch Zuruf einstimmig wiedergewäW. — Gestern abend sprach im Auftrage des Oberl-efjifchen Obstbauvereins Obst- banmtechniker Wolf von Friedberg in der Bennerschen Wirtschaft dahier in anschaulicher, anregender Weise über die W i n t e r a r b e i t e n des O b st b a u m z ü ch. t e r s. Er empfahl u. a. besonders das Anstreichen der Obstbäume mit 20 Prozentiger, und das .Spritzen mit 10 Prozentiger Karbolineumlösung. Als die besten Spritzen wurden die Holderschen und Platzschen zur Anschaffung empfohlen. Der Redner betonte, daß die Anschaffung wenigstens einer solchen Spritze von Gemeindewegen erfolgen müsse. Kreis Schotten. O Laubach, 26. Jan. Im hiesigen Zweigverein des V. H.-C. wurde auf Anregung mehrerer Mitglieder eine Gesangs-Abteilung gegründet, deren Leitung Lehrer Döll übernommen hat. Bei Beteiligung von 25 Damen und Herren konnte ein gemischter Chor gebildet werden, der sich zum Grundsatz gemacht hat, das Volkslied zu pflegen und bei Vereinsfestlichkeiten und Wanderungen zum Vortrag zu bringen. — Am hiesigen Gymnasium 'sind bereits die schriftlichen Arbeiten des Maturums beendigt. Es haben sich der Prüfung 13 Abiturienten unterzogen. Kreis Lauterbach. ± Herbstein, 26. Jan. Tie Verpachtung des Stadtwirtshauses an einen auswärtigen Pächter, die f. Zt. viel getadelt wurde, ist angeblick) infolge ftnan- ueller Sck)wierigkeiten wieder rückgängig gemacht und an den Metzger Pius Ruhl von hier, der zurzeit in Gießen eine Wirtschaft mit Metzgerei betreibt, zu einem jährlichen Pachtpreise ton 900 Mk. vergeben worden. Die Uebernahme der Wirtschaft erfolgt Milte Februar. - . Crainfeld, 26. Jan. Tie Kreishaushai- t un g s schule wird nach ihrem beendigten Kursus zu Angersbach, am Montag, 6. Februar, einen sechswöchigen Kursus hier beginnen. Als Lokal ist ein Saal in der Hofmannschen Wirtschaft in Aussicht genommen Kreis Friedberg. -m. Friedberg, 26. Jan. Heute sand die Ab- gangsprüfung «n dem Lehrerseminar ihr Ende. Art- StaOt rind Land. Gießen, 27. Januar 1911. Knote-Abend. Wir erhalten folgende Zuschrift, deren Betrachtungen bon allgemeinem Interesse sein werden: In den verschiedenen Textnotizen über den Heinrich Knote-Abend ist die hervorragende künstlerische Bedeutung dieses Konzertes wiederholt gewürdigt worden. Es sei mir gestattet, nad); auf einen weiteren Punkt hinzuweisen. In Gießen werden viele und gute Konzerte geboten; Ge- Isgenhetten, Sterne erster Größe wie Küote zu hören, sind ganfl seltene Ausnahmen; einen erstklassigen Tenor haben wir seit Iahten in Gießen nicht mehr gehabt. Dieser Umstand hat seinen Grund offenbar in den hohen Honoraren, die für derartige Künstler aufgewandt werden müssen und die man nicht zu bieten wagt. Der Knote-Riemann-Abend wird nun ein entscheidender Prüfstein dafür sein, ob Gießen x chuch musikalisch so wett sich gehoben hat, daß es auf Größen ersten Ranges Anspruch hat, ober ob Gießen für wettere Jahrzehnte zu den Kleinstädten gehören will, an denen die großen Künstler' vorüberreisen. Es handelt sich, hier um eine Frage, die ganz Gießen angeht: ist der Kuote- lAdend gut besucht, so ist das für alle, für die es wichtig ist — oer Alldeutsche Verband, der nur ausnahmsweise und nur als Notbehelf Konzerte veranstaltet, pst dabei der Unwichtigste Faktor - ein Beweis, daß Gießen reif ist für Kräfte ersten Ranges: ist der Besuch ein schlechter, N>as vielleicht mancher nicht ungern sehen würde, so können die ausschlaggebenden Kreise dem mehr fordernden Publikum das jederzeit als Beweis entgegenhalten, Gießen sei für Veranstaltungen allerersten Ranges nicht musikverständig yenug. Und nun noch ein zwettes. Ein Künstler wie Knote ist ausverkaufte Häuser geivohnt. Nehmen wir gn, in der Universitätsstadt Gießen sei das Theater nur halb besetzt, so to.tr t) zunächst einmal Knote selbst ganz gewiß nicht wiederkommen; würde ferner Knote irgendwo erzählen, er habe in Gießen mit seiner Universität, seinem Militär, seiner Beamtenschaft, seiner Industrie, seinen verschiedenen Bildungsanstalten und seiner Kaufmannschaft vor lyalb leerem Hause gesungen, so wird dadurch nicht nur Gießen überall als auf der Höhe von Krähwinkel und Buxtehude stehend erscheinen, sondern es werden sich auch andere .Künstler von Ruf hüten, die Perlen ihrer Kunst in Gießen zur Schau zu stellen. Jkch möchte daher den Knote-Abend nicht nur als eine musikalische Frage, sondern als eine städtische Frage anseh en, und nur wünschen, jeder, dem das Ansehen unserer Stadt Gießen am Herzen liegt, möge das 'Konzert besuchen. Mit seinen billigen Preisen wendet sich das Konzert an die weitesten Kreise; auch in dieser Beziehung ist das Konzert ein interessanter Prüfstein. Es wird häufig über die zu hohen Preise der hiesigen Konzerte geklägt, die vielen Musikliebhabern den Besuch erschweren. In dem Knote-Abend wird ein Konzert allerersten Ranges geboten, wobei sehr gute Sitzplätze schon für 75 Pfg., 1 Mk., 1.50 Mk. und 2 Mk. zu haben sind; ehr schlechter Besuch dieser billigen Plätze, oder eine Abwanderung der sonst mehr zahlenden Kreffo auf die billigeren Plätze würde zeigen, daß die bisherige Hochhaltung der Preise gerechkferttgt ist: werden sowohl die teueren wie die billigen Plätze gut besetzt, so ist damit das Bedürfnis nach guten Konzerten zu billigen Preisen bewiesen. Auck) iht dieser Beziehung ist es im Interesse der Allgemeinheit, wenn das Konzert gut be\näyt wird. * ** Prüfungskommissionen. Den Prüfungskommissionen für die Prüfung der Aspiranten zum Staatsdienst im Medizin al fach und im Beterinärsach in Darmstadt gehören n. d. Darmst. Ztg. für das Jahr 1911 an: als Vor- sitzender Ministerialrat Geheimerat Dr. Dr.-Jng. Weber, Vorsitzender der Ministerialabteitung für öffentliche Gesundheitspflege; als Mitglieder für die Prüfung im Medizinckl- fach.: die Geheimen Obermedizinalräte Dr. Neidhart und Dr. Hauser, Obermedizinalrat Professor.Dr. Hetsl,Medizinalrat Dr. Bieberback), Direktor der Landesirrenanstatt bei Hevpenheim, und .Kreisarzt Medizinälrat Dr. Lehr in Darm- ftuot: für die Prüfung im Veterinär fach: Geheimer Ober- medizinälvat Dr. Hauser, Geheimer Obermedizinalrat und LandesgestütHveterinärarzt Professor Dr. Lorenz, Obermedizinalrat Professor Dr. Hehl, Schlachlhofdirettor Veterinärrat Dr. Garth in Darmstadt und Kreisveterinärarzt Veterinärrat Dr. Schneider in Offenbach. ** Ergebnisse der pharmazeutischen Vorprüfung in Hessen. Im Jahr 1910 unterzogen sich 14 Apothekerlehrlinge der Vorprüfung. Als Prü- fungstermili kommt der Monat März für 7, Juni für 1, September für 5 und Dezember für 1 in Betracht. Die lAnsbildung genossen 7 in Starkenburg, 2 in Oberhessen Unb 5 in Rheinhessen. Auf die betreffenben Orte verteilen fte sich wie folgt: Darmstadt 4, Biblis 1, Reinheim 1, Rüsselsheim 1, Gießen 1, Lich 1, Mainz 3, Osthofen 1 und Pfeddersheim 1. Sämtliche Prüftinge bestanden beim 1. Ma 1. 2 er hi-etten die 9totc „sehr gut", 5 die Note „gut" und 7 „ge migertb". Zur Zeit der Prüfung standen von ihnen im Atter von 19 Jahren 1, 20 Jahren 4, 21 Jahren 2, 22 Fahren 5 und 23 Jahren 2. Ter Heimat nad; waren 7 Hessen und 7 Nichthessen. Hinsichtlich der Vorbildung besaßen 11 d Darmst. Ztg. 9 Manbibaten Prunareife uni) 3 das Reife zeugM. Januar = + 5,4 0 D. , =4-2,1 “C. Höchste Temperatur ant Niedrigste i ?'/.!) k Ier’ M ;; h J/iWq. Äbz. $ ; 6ab. atnou. . f 4 Sw. mi. Ätn • Iwcten v. \ to- M.i>. b ■Wtonf ü^furter Sank ' 8flNe Sank . S «Ml St fr“1*« 5 tzs- $ill fe" Ajte-, 1 ctft-fciecbQnl '' '■ st «ÄS ÄS “ • - ll K. bO. ' 5 8»^^ SSürtttmba v. I «ftSr 4 M. «bz i <*$$?! ksi»«* 37. !’■ I». .3 37, '■ q DO. n - to, b Jl, Ltzvkdffcht v. 188 n bo. v. 189 26. 2” 756,4 4,3 26. 9“ 758.2 4.6 6,0 27. 7" 7584 4,2 5,7 ile Tagung § ■ä1^ M» jää: * 4 d°r fjg f Gemeinderat fab eI vie johlrad. icht aus die entstand«' auschall'atz von 4 -xr. ich, sowohl bei Dbieufi i Objeir von 10 Äari .üqlid) Derartiger Sr 4t haben, als die Mam, ' die Anlage einer M efent Zweck durch cN m antau,en liest. 'mehmigimg der ift zerschlug W- t zur Verwirklichung S- ben, die im,?*“ Aussage ewiger W M^en^^^ tÄw? an Lam-tag ftu» richten oc Büdingen« be.i29.3an«-11' L dienst, r. et. stordnnng. uar 191 - Äetltt Argen 2 2 2 10 10 I 10 Kursblatt des Gießener Anzeigers r:r° Bant für handel und Zndustrie vom 26. Jamiar 1911. Niederlassung Sietzen. Staate-Anleihen. 8V, 3 S'/, 3 »I, 8/, 3 4 S'/, y/, 3 8 4 »'/, 3% 37. 3 3' 3V, 3 8'/, 3% 3 4 8‘/, 3 a. Deutsche. Deutsche Reichs-Anleihe . . . . . - do. do. Preußische Consol« do. do. Badische Anleihe v. 1901 unt 1909 do. do. von 1892 n. 94 . # do. do. v. 1902 unk. b. 1910 . do. do. v. 1896 Vahr. E.-B -Aul unk. b. 1906 . . . do E.-B. u. Allg. «ul. do. LandeSlultur-Rente do E.-B.-Ant Bremer St.-Ant. v. 1888, 92, 99 . . do. do. v. 18"», unk. 1912 do. do. v. 1902 unk. b. 1912 Hamburger St.-Anl. amn. 1900 u. 1909 . do do. bo. d. 1887,91,93,99 do. do. do. v. 1886,97,1902 Hessische St.-Anl. v. 1899 do. v. 1906 ..... do. Aul. abgest. do. do. . . do. do Sächsische Rente Württemda v. 1907 ...... do. v. 1878—80 abgest. . . . do. v. 1900 do. v. 1903 do. v. 1896 . 94.20 85.— 94.20 85 — 100.90 93.50 92.— 86.- 101.75 92.2 82*80 91.30 8L3u 83.30 83*30 101.50 92*- 92.- 8L5U 83.^0 101.70 94.50 92— 92.- 84.60 b. Ausländische. I. Europäische. 99.70 Bank-Aktien. ReichSbank . . . M. 1000/3000 Frankfurter Bank . . M. 1000 Badische Bank . . . Tlr. 100 Bayr. Hyp.- u. Wechselbk. s. fl. 500 Berliner HandelSg. M. 500/1000 do. Hyp.-Bt. Sit. A M. 1000 do. do. Lit B M. 1000 BreSl. DiSkontobank Mk. 600/1200 Commerz, u. DiSkonto-Bank . . Tarmstädter Bank . . M. 1000 Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. E.I-X M. 600/1200 Effekt- u. Wechselt». Tlr. 100 BcrcinSbank . . . M. 600 DiSkonto-GeieUschaft M. 600y 1200 Dresdner Bank . . M. 600/1200 Dresdner Bankverein . M. 1000 Eisenbahn-Renten-Bt . M. 1000 Fraukf. Hypothek.-Bank Dk. 1000 do. Hyp.-Kred.-L. M. 600/1200 Mitleid. Bdlr. (®reij)Au.B.i'i.luuO Mitteldsche. Krcdltb. . M. 300/1200 Ralld. «.Litschi. S.I-VIM.300/1200 Nürnberg. LereinSbk. M. 300/1200 Oest.-Ung. Bank . . Kr. 1400 Oest.-^auderdank . . ö.fl. 200 Oest.-Kredit-Anstalt. . ö. ft 260 Pfälzische Bank ... M. 1200 Preuij. Bodenkreditbank Tlr. 200 do. Hyp.-Akt-Bk. M. 600/1200 Rhein. KredNbk. M. 600/1000/1200 Rhem. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaut. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodentredü-Lank . M. 600 Ungar. Kreditbank . . L. fl. 200 Unwnbank (Wien) . . ö. fl. 200 Wiener Bankverein . . ö. fl. 200 Würltbg. Bankanstalt. 600/1200 do. BerciNSbank . s.fl, 350 Dl»!4»>de l»08 1009 7.77 5.83 9 9 7 5a/t 13 9 6V, 6 6'/. 13 9 67- 67. 6 7 12 121/, 4 7, 5 6 b 9 9V, 77- 87, 8 9 8 57. 67, 6 y/, 8 57. 6 67, 11 5%, 67, 10 5 8 57. 7 9 77, 8 10 8 77, 7 11 6»/* 6 9% 5 8 57, 7 9 7 8 10 77, 7- 7 143.— 201.— 132.— 172.10 128.50 128.50 110.50 131.70 264.90 112.70 125.70 194.75 164.70 164.50 297.- 164.70 102.— 124.- 133.— 232.50 136.5 135.20 212.80 104.— 16250 126.10 137.50 19b 10 143.90 176.60 160*50 142.40 147.90 148.40 Pfandbriefe. 4 Beil. Hyp.-Bk. (vr. Pommr., abgest. 80% 47, do. do. abgeil. 80% 4 Frl. Hyp.-Bk. Ser. 14 4 do. do. Ser. 16 u. 17 uuk. 1910 4 do. do. Ser. 18 3 do. do. Ser. 20 ..... 37, do. do. Ser. 12, 13 . . . . . 37, da. do. Ser. 15 100.50 90.50 99.60 99.: 0 99.6o 100.30 91.40 91.40 4 Türken Bagdad-Babn Lstr. 4 Ungarische Kold-Rente 2025r . M. 4 do. StaatS-Rente .... Kr. 37, do. do. v. 1897 steuerfr. „ 3 do. (Eisern Tor) Gold ftsr. . M. b6.5'< 93.90 92.75 81.90 77.50 IL AußereuropLische. 5 Argent inn. G.-Ant v. 1887 . . Pes. 5 do. do. abgest. . . , 5 do. äuß. E.-B. i. G. v. 1890 . Lstr. 4'/, do. innere v. 1888 M. 4% do. äußere Gold-Anl. v. 1888 . Lstr. i do. do. do. v. 1897 . M. IV, Lbile Gold-Anl. v. 1889 6 Lhmefische StaalS-Änt v. 1895. . Lstr. 5 do. do. v. 1896. . , 4% do. do. v. 1898. . „ 4 Egyptische unifizierte Fr. 3 */, do. pnvU 3 do. garantierte Lstr. 47, Japaner Ser. II v. 1905 .... 1 do. v. 1905 o Mexik. amort innere Ser. I—IV . Pei. 5 do. cons. äußere v. 1899 steuersr. Lstr. 3 do. cons. innere ... Pes. 102.' - 100.50 91’10 103*- 100.10 98*50 Eisenbahn-Prioritäten. 37, do. do. v. 1904 do. 400 Fr. do. E. v. 71 i. (S. 5 100 M. 1000/2000 728- Lire 500 Sicilianrsche steuersr. i. G. v. 1889 i. G. v. 1891 do. M. Russische Südost 97 steuersr. gar. 92.50 do. Südwest stsr. gar. 408/2U40 4 unk. b. 1913 do. S. 44 do. S. 28-30, 32 (tilgb.) I..53L Ser. 2 Meininger Hyv. 4 Preuß S. 18 kündb.ab. 1908 do. do. 37, do. do. do. 500 500 500 500 4 4 do. do. 43 46 47 500 500 1909 1911 1913 91.40 92.50 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 Ser. o unk. b Ser. 7 unk. b G. G. ®. G. G. G. Ä. 74.10 101.40 4 4 4 4 4 4 4 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 ab 1905 ab 1907 500 1000 95.10 98.30 104.- do. do. do. do. do. do. 3’/4 do. 37, dv. do. do. do. do kündb. ab 1*906 unt b. 1911. unk. b. 1913 . kündb. ab 1908 do. do. unk. unk. unt unt unk. nnk. 99.10 99.10 99.10 99.10 99.10 91.50 91.50 91.50 97.30 89.30 89.25 b. 1909 b. 1912 b. 1914 b. 1915 b. 1912 b. 1914 M. Tlr. M. Fr. unt b. 1914 Kommunal. 100.40 81.70 5«.2O 67.ni- li 5.80 n. S. 18 . unk. b. 1912 dv. do. do. 37, 4 37» 4 4 4 4 4 3% 3% 37, 4 7, 4 3 37, 37, 4 4 4 4 72.— 114.60 101.30 93.60 93.- 102.50 92 60 92.50 ö.fl. M. do. do. Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. kündb. kündb. do. do. do. Inländische. Braunschweig. LandeS-E.-B. H E M. ö.fl. 89.90 99.- 94.30 99.10 9 .10 99,30 99.80 99 80 93.50 93.50 90.60 91.20 99.60 99.60 90.50 90.70 92.70 99.- 9.1.- 99.- 99L0 27,0 LivorneS. Lit. C. D. u. D/2 4 Sard. Sec. stsr. gar. I u. II do. I Psdbr. do. do. do. do. do. do. do. do. 2«/„Südital. (Merid.) Sr.A-8. 4 ToScanische Central . . 5 Westsicilian v. 1879 . S. 19 S. 22 S 25 S. 27 S. 23 S. -6 S. 17 t S. 1. G. i. G t G. i. G. i. ®. do. Bk. 4 37, 3*7, 3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Ser. 10 do. do. do. do. 98 unt 1909 stsr. gar. do. 1901 unco. b. 1915 stf. g. G. G. G. G. 99.20 99.20 99.80 99.30 100.10 93.50 91.50 91.50 99.30 90.- 90.— 90.- 90.25 90.25 90.25 90.50 90.50 27„ da ' Oest.-Ung. EtSb. 1873/74 i, do. S. do S. do. S. do. S. *500 200 97.90 81.90 80.40 82*60 78.— 79.4" 77.25 76.- 3% 37, 4 4 4 4 4 37, 37, 37, 37, Allgemeine Deutsche Kleinbavnen abg. 60% 3'/» Südd. Eisenbahn-Ges. Darmstadt . . 37, Frk. Hyp.-Bk. Ser. 19 3% do. do. Kommunal Ser.lunk.1910 do. do. Lit N-P Frk. Hyp.-Kred -Ber. S. 15.19,21-27,31,34,35-39, 4 40 u. 41 unt b. 1910 Hypotheken-Akt-Bt \ gQ», obg do. Hyp. B. Zf. kündb. ab 1905 . . 37,Gotthardbahn .... 3% Jura-Simplon v. 1894 4 Schweiz. Central v. 1880 4 MoLkau-Kasan unt 1915 4 4 4 4 do. do. v. 1889 do. do. v. 1891 Oest. Süd (Lomb.) stf. «luSländische. Elisabeth steuersr. l. G. . . 2000 K Ferd Rrdb. 1887 stf.,. S. Rudolf .... , i. kamiheim kündb. ab 1902 kündb. ab 1907 Brünn-Rs. 72 stf. i. StaatSd. v. 83 „ i. I—VIII Em. „ 1. IX Em. „ i. v. 1885 , i. (ErgänzgS.-str.) „ i. v. 1895 stf. i. G. Ungar.-Galizische. stf. t G Vorarlberg . . „ i. 24/10 Jtal.sttgar.E.B.Ser. A-E.t®. 4 Jtat Mittelmeer steuerfr. t G. 3l/i do. do. S. 45 (tilgb.) . . . 47, Landw. Kreditbank Pfanddr. T-V do Landw. Kreditbank Lit D-J . Prag-Dux v. 1896 stf. t Raab-Oed.-Ebenf. „ i. do. do. d. 91 , i, do. do. v. 97 „ i. 4 do. 2%. da do. I E abgest. . do. IIIE uni. b. 1905 400 „ 400 „ 400 , . . S.fl. . . M. . . ö.fl. HE, 92.50 steuerfr. gar. . M. v. 1889 L Rg. v. 1889 II. Rg 68.60 4 94. v. 18ul Lit H 4 Freiburg '1 100.4U unt b. 1910 . do. v. 100.60 b 1908 91.10 Mannheim v. 1901 kündb. ab 1906 91.80 1903 91.10 3 3 amort. ab 1907 amort. ab 1910 4 Fulda 4 Giegen ab 1901 ab 1902 ab 1008 100.10 91.50 4 4 4 5 5 3 47. Fr. M. 92 50 91.20 91.20 94.50 91.80 91.80 100.10 lOj.— 160.4" 91.10 do. do. do. do. v. 1888 convert v 1891 v 190 V. 1905 do. do. abgest. 1878 u. 83 . abgelt. Lil. J v. 1884 v. 1886 u. 88 . . . v. 1894 v. 1905 unt b. 1915 lünbb. lüuöb. lündb. 19u7 1893 1896 1897 1903 1905 v. 1888 . . . v. 1895 . . , v. 1898 lünbb.ab 1905 . . . . 91.40 91.50 91.50 4 3% 37, 37, 37, •>*/, 37, 3'/, 37, 37, 3% 4 3*/, 37, 37, 37, 37, 4 3% 3*/, 3 7, 37, 37, 37, 37, v. v. v. v. V. v. w R abgest. . . (Straßenbahn v. 1899 . v. 1901 Abt I. . . . v. 1901 Abt. IL u. III. v. 1900 unk. b. 1911 . . ,. B. v. 1900 lünbb. ab 1905 v. 1881 11. 1884 abgest. V. 1888 v. 1898 lünbb. ab 1902 v. 1903 lünbb. ab 1908 1901 Ser. I lünbb. ab 1906 Salonique-Constant Ionction . . do. Monaftir . . 2020/4040 37, Raffel abgest........ 3% Kifsingen o. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 4 „ v. 1908 8% Alzey v. 1899 unt b. 1912 37, Aschaffenburg v. 1888 . . . 4 Augsburg v. 1901 unt b. 1908 do. do. do. do. do. 37, 37, 37, 37, 3‘/, 4 v. v. v. v. V. V. 37, Hesi. Provinz Öderbefien . 37, do. do. Starkenburg . do. do. do. do. do. do. do. do. do. 37, Krmznach v. 1888 u. 1898. 37, Lahr v. 1889 37, do. v. 1902 3% Limburg abgest. .... 37, Ludwigshafen v. 1896 . . 37, do. v. 1903 kündb. Mainz v. 1900 unt b. 1910 do. do. do. do. do. Erlangen do. do. do. do. 1901 1894. . . . . 1905 1902 lünbb. ab 1907 1903 lünbb. ab 1908 1897 95.— 91.- 100.25 4 RySsan-RoSlow steuerfr. gar. . . do. UralSk steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 ' Provinzial- und CommanaL Obligationen. Rbeinprovinz AuSg. 20 u. 21 unt b. 1902 do. , 22 u. 23 . . . i do „ 10, 12-16, 24-26, 29 37, Franlfurt o. M. L»t N u. Q abgest. v. 1906 . 4 Babenhaufen (Hessen) ._ 3% Baden-Baben v. 1898 lünbb. ab 1903 87, Bamberg v. 18h8 ... . . 3% Berlin v. 1886/92 4 Bingen v. 1901 lünbb. ab 1906 . , 6 do. v. 1895 37, do. v. 1898 .... 37, Tarmst. abg. v. 79 Lit v u. 81 Lit A u.V u. 1894 . . . 4 Heidelberg 37, do. 37, do. 37 Karlsruhe 37, do. S do. i 101.10 97.- 92.- 91.10 91.50 95.— 101.30 94.90 93.25 93.90 96.— 91.20 91.40 92.80 100.50 100.40 77.40 Darsld.-Wien. st fr. gar. 2020/4040 Ll'ladllawt 85 stsr. gar. 408/2040 Anatolische i. G. . . 2040r do. l G. (S. II Ergnz.) 2040 Porig. E. B. v. 86 (Baira Baixa) v. 1903 lünbb. ab 1903 v. 3 lünbb. ab 1908 47, Offenbach 100. lünbb. ab 1906 92, 4 Pforzheim v. 1899 lünbb. 4 4 Stuttgart ab v. 1904 untilgb. b 1901 lünbb. ab 1906 do. v. 1899 v. 1903 unt b. 1914 . do. M. 4% Bularest 4050c Kovenhag. v. 19 '1 unt 1911 2043c 2000c Moskau Ser. 30-33 unt b. 1913 1000c 38/io Reapel itaatl. gar. 97.50 4 4 b. b. ab ab ab 1910 1910 1904 19<)4 1906 Stockholm v. 1880. . Wien Kommunal 1. G. 95.50 95.50 95.60 95 50 95.50 97.40 95.- 37, 4 37, v. 1884 cono. v. 1888 conö. v. 1895 . . v. 1898 . . v. 1888 >. G. v. 1909 l G. v 1901 lünbb. v. 1883 abgest. v. 1895 lünbb. v. 1903 v. 1879 v. 1900 4 5 5 4 4 37, 6 47, 5% do. bo do. Rbl. Lire M. 94 25 92.— 100.20 100.20 J 00.30 92.60 91.10 4 37, 37, 37, bo. bo. 1905 1912 ».fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. M. t>. 1901 lünbb. ab 1906 . . abgest v. 1887 v. 1891 abgest. v. 1896 v. 1898 v. 1902 Ser. II lünbb. ab 1907 v. 1901 lünbb. ab 1907 . . . v. 1887/89 v. 189h lünbb. ab 1901 . . . v. 1891 92 1 abgest) . . v. 1898 v. 1902 lünbb. ab 1908 do. Nürnberg do. do. do. 79.-sO 86.- lou^e 98.30 5% Rio de Janeiro v. 1909 i. G. 5% Sofia » . 47, 47, 4 37, 3 4 4 Zürich v. 1889 Stadt BuenoS-Aire- v. 1892 i. P. 100.20 91.50 do. do. do. do. do. do. do. bo. Trier v. z. 1899-1901 . . . v. 1902 unt. b. 1913 90.60 100.— 100.50 92.20 89.90 do. do. do. do. do. do. do. Worms do. bo do. Würzburg v. 1899 unt. v. 190 i unt 37, Neustadt a. d. H. v. 1889 87, bo v. 1886 do. v. 1895 Lissabon v. 1886 do. 1. P v. 1898 lünbb. ab 1908 Jnvest-Ant.... do. do. do. de. 37; bo. v. 1905 . 37, Offenburg v. 1898 lünbb. 37, Ulm 0. 1905 4 WteSbaben 0. 1900 lünbb. ab 1905 4 37, 37, 37, 3% 37, 37, 4 37, 37, 37, 4 37, 37, Mep v. 1903 unt b. 1912 ... 2)1. 4 München v. 19O0/01 unt b. 1910/11 . 37, bo. v. 1903 tünbbb. ab 1908 . . 37, Nauheim v. 1902 unt b. 1912 . . . Aktien ausländischer Transport- Anstalten Raab-Odenb. . 26.80 Oest.-Ung.StaaSb. Oest.Südb.(Lomb 1 Gotthardbahn. . Jtat Mittelmeer . Anatol. Eisenb. . Prtnce Henri . . Prag-Dux St Akt 14a*- Slandesherrliche Anleihen. 47, Grf. Henckel Hg.o. Tonn r.älO5ö.84 M. 4 Fürstl. SolmS-BraunselS v. 1880 . „ 37, bo. bo. v. 1886 . „ 3% Graft ColmS-Laubach abgest. . . f.fl. 37, Gräfl. EolmS-Röbelheim .... 37, Fürflt Z)senb.u. Büb.-Birsteinv. 1887 4 bo. do. -WachlerSbach u. 1884 M. 94*25 37, Westd. Bdkr. Hyp. (Köln, S.3 kündb. 1905 37, do. bo. bo. Ser. 4 lünbb. 1906 4 Sübb.BobenKr. S.53u.54 lünbb. 1906 37, do. dis inet Ser. 52 . . 90.80 9 .80 100.-0 92.2ö Staate oder vrovinzi al-garant. 4 Heff. LaudeS-Hyp. Bank Ser. 12—13 . n. 14—15 . 37, do. do. Ser.I-V unk. 1909 4 bo. do. Som. Obt S. 5—6 . u. 7—8 . 37, bo. do. Kommunal Ser lu.II unt. 1909 37, Naffauische LanbeSd. Lit F. G. H. K. u. L. 37, do. bo. „ M. N. P. . . 37, Casseler LanbeS-Crebitanst. unt . . . 100.70 100.90 92.10 100.70 100.90 92.10 94.50 94.50 95.- Diverse Obligationen« 4 Buderus r. 103 ...... 47, Dtsch. Luxemv. conv 47, do. r. >02 47, Eisend. Rentenbat 4 bo. bo. ..... 41/, Eisenwerle Lollar r. 102 .... 47, Eteltr. L'.-erk Homburg r. 103 . . . 4 D. Atlant Telegraf 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt . 4 Franks. Hof r. 105 4 Neue Boden r. 102 37, do. bo. c. 10 J 4% Ung. Lokalbahn Serie I r. 105 . 4% do. do. Serie II r. 102 , 99.60 99*60 101.— 104.— 98.— 99.80 99.90 Verzinsliche Lose. 4 Badische Prämien Serie II . . Tlr. 100 •> Donau-Regulierung . . . . ö. st. luO 37,Golhaer Pram. Pfaubbr. I . . Är. 100 37, bo. do. II . Tlr. 100 3 Hamburger v. 1866 .... Tlr. 50 3 PoUandlfche Komin, v. 1871 . . h.st. 10ü 37,Koln-Mlnbcner .... Tlr. lOu 37,Lübecker 0. 1863 Tlr. 50 27,Luillcher v. 1853 Fr. 80 3 Madrider abgest. . . , . Fr. 100 4 Meininger Pram. Psandbr. . . Tlr. luO 4 Oeflerr. 0. 1860 ö. fl. 50u 3 Oldenburger Tlr. 40 5 Russische 0. 1864 ... alt S. Rbl. 100 5- Russische 0. 1866 . . . alt K. Rbl 100 27,StUlsiwelßenb..Raab.Graz . . ö.fl 150 27, do. bo. ex. A. sch. . ö. jt 150 do. Anrechtscheure. ... fl. ; 160*- I —.— ! 109*^0 137.20 1 81"— 138.90 176.25 , 124.- 380‘— 1114.50 99.70 | 38.40 Unverzinsliche Lose. Augsburger Braunschweig . Finnlandlsche Freiburger . . . . . . Genua ..•••••••. Mailänber ...... Mailonber 2-letmiiger ....... Oestr. 0. 1864 Oeitr. Krebit v. 1858 . . . . . Papenh. Gräfl. . RubolsS-Stistung Türkische do. .... Ultimo. . . Ungar. Staat- ..... . Lenetianec .,••••». . ft 7 Tlr. 20 Tlr. lo . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 Lire 10 . s.fl. 7 ö.fl. 100 ö.fl. 100 . I.fl. ? ö. ft 10 Fr. 40" Fr. 400 ö. st luo Lire 30 40.50 215.- 280.- 32.- 538*- 68*80 187.20 386*- Ind ns tri e-Aktien. frnlifttltt Sirle Aschaff.Masch.Pap 'Reue Boden A. G. Brauerei Bindmg. „ Pemtinger. e do. Pr. Alt , Kempfs . . , Dloinzer Alt „ Reiienmeyer , StermOberr.) , Bierger . . Zement,. Karlstadt C^em. Bad «anilin n Blei u. Silb.Br. „ GrteSh. Eteltr. „ Albert . . ■ 2)t All. Telegraph Eteltr. Böse Borz. „ Allgem. Berlin „ Lai^meyer . . „ Schlickert „ Siem. L HalSle , Untern. Zürich Farbwerte Höchst. KunilfelbeFfta.M. Masch. Kleycr. . „ Grltzner . . „ Fab.Lschleich. Hamb.-Am.-Pcktft. Nordd. Lloyd . . Sieaua Rom. Petr. 134.60 144.- 185.- 130.10 135.5b 123.50 207 - 11».— 193.50 178.- 126.50 490.- 123.- -67.50 484.- 125.80 9.20 266.- 119.- 160L. 240.8 530*20 117.- 447.40 257.— 143*30 107.30 135^0 yeriuer Jitlt. BlieseubachBergiv. N Borz.Akt. Bochumer Guß . BuderuS Elfen Eoncordla Bergb. 2/t Luxemb. Bg,o. Elellr.Llchlu.ttrast Efchweüer Bergw. Fatzon ^lannuaot „ Borz. All. Geifenllrch. Brgw. Harpener , Hafper Elsenw. . Hemmoor Zement yibernm Bergw. Höfch. Elsenw. .pumbolb Masch. . Laurahülte. . . i'iancu Bergbau. Muihe»merBergw. Nordd. B-ollkämm. Oberfchles.E.-Znd. P^öntr Bergw. Rqeln-Naff.-Bgw. Rheiu. Slaylwerle Rlebeck lllcontan . Schief. Berg-Zmk LLegelin & Hübner Lüesieregeln Alkali „ Barz.Akt. 226.90 111^0 318.30 195 50 136.25 186.- 191.60 194.50 207.- 184.- 165.25 121— 2^9*- 140.90 167.25 115.25 179.10 150.5J 94.46 239.10 309.- 166.- 205— 400.— 223.25 221.75 104.50 ™ , j jttrmo egd)tnlllt* mb. A Sitzung.^ 9m i-cq Lelbrua «Anffe. HüUZ 1 schasst * Präs. Gras Die Vf etile 2efu Verfassung Tahhen zur 3 Elsaß'Lothr' S Die Frage, lv flen§ zum R-'-b. d selbst weiter auszu ttrleibung von Ei beute vorauZiichtlic bestcbende Rechtstzi innerhalb des erst, gebnis eine: Reihi rascher Folge anen ihren Echlutzvunkt die man damals 1 gering, wenn man unklaren i in betracht zieht, doch ist niemand, schassens Rechtszuf sich nicht zu derwur wiederholt d Provisorium lung zum Tesinit reichsländische Reg daß es sich hier ut des Reickslandes 1 deren Erledigung Landesausschuß Tünsche zum 31 ui feien hat sich diesi sie wiederholt, zu Anläßlich des seh über die elsäW reicksländischem l bei Seite gelassen gereckt werden wii der einzelnen Sehr für sich das Verdi die Hereinziebuna die Frage auf ein baden olle Schrift daß man heute joi tna Diese Trotter der io auch durch MWHr zum Au °n iwe erneut N die Press, dervsscntlichten & W nicht geklärt der mögü- l iläge noch t htm hi Frage ts $ handelt sich p und wo- '°"nte, sondern W unter all nttfii und S eitin' .fk'ter birgt b, fe'Mer! Wucher Hitqr; ^„N'cht hlflg'i auf diel SM&a H"eÄ ^lkauUs "ft herein^°r.sich Jln 9untieJ ^atsreibin^^ BundeZ ^n » Solcher oXU9ana V«: 8° be§itQnVe5 5 ?.ani)leik !?’ d- sichkeit Den ?TiL er leibung vQ n b- b°n J’* Äuge fallen. LMr [ Ätsche & Ki $ on ^sgen' deg Hä* »bet 'M- Spiipjs toii-ttihmi-fatal bietet alle Kinder-Stiefel, Damen-Stiefel und Herren Stiefel zu vorteilhaften billigen Einkäufen. Alle Schuhwaren von der vollen 1 Mark 10 Prozent Rabatt-Vergütung. Konkursverfahren. Heber das Vermögen der Helene Feigenspan, Inhaberin des unter dem Namen Helene Feigenspan in Gießen, Bahnhofstraße Nr. 54, betriebenen Frlseurgeschäftes, wird heute am 26. Januar 1911, mittags 12 Uhr, da§ Konkursverfahren eröffnet Der Kaufmann L. Althoff in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 20. Februar 1911 bei dem Gericht anzumelden. Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und emtretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Samstag den 4. März 1911, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 18 Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für tvelche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in- Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 20. Febr. 1911 Anzeige zu machen. b27/. Großherzogliches Amtsgericht in Gießen. Zttgebmiß non WMeitilnMbeiten. Die zur Erbauung der Wasserleitung für die Gemeinde Reiskirchen erforoerlichen .Arbeiten und Lieferungen und zwar: Los I Hochbehälter- Los II Maschinenbaus Los III Röhrengräben, Rohrlieferäugen, (Guß-, Mannesmann-, Industrie- und Hahnsche Rohre) und Vertegungs- arbeiten sollen durch schriftliche Angebote vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen liegen während der Dienststunden aus dem Amtszimmer des Unterzeichneten (Regierungsgebäude Zimmer Nr. 24) zur Einsicht offen. Die Angebote, deren Unterlagen gegen Erstattung der Herstellungskosten abgegeben werden, sind mit entsprecheirder Aufschrift versehen, poft fr ei bis Dienstag den 14. Februar l. Fs., vormittags 10 Uhr, einzureichem Zuschlags frist 3 Wochen. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. Gießen, den 26. Januar 1911. Der Großh. Kreisbauinspektor des .Kreises Gießen. I. V.: Knöll.B27A Verdingung. Sonnabend den 4. Februar 1911, vormittags 11 Ubr, Verdingung von Verpslegungsmittcln beim Garnison-Lazarett Gießen für 1. Avril 1911 bis 31. März 1912. Ausgeschlossen sind Fleischwaren und Kartoffeln, dahingegen werden Brotreste, Knochen und .Küchenalnälle vergeben. Bedingungen und Mengenangabe liegen im Geschäftszimmer 24 laglick von 8—6 Uhr zur Eimicht aus. Die Bedingungen und vor dem Termin schriftlich anzuerkennen. Die geforderten Proben sind nut dem Angebot einzure'chen r ),J7/1__Garnison Lazarett Gießen. Hofreite-Vertauf. Die Gemeinde Rieder-Bessingen verkauft die ihr zu- stdhende .vw freite, Fl. I tifrr. 31 --- 375 qm, im Ort (altes Schull)aus). Dieselbe besteht aus Wohnhaus mit vier Wohnstuben, zwei Ammern und geräumigem Saal nebst Hofraum und Scheune. Die ganze Hofreite, insbesondere dic Gebäude, befinden sich in gutem Zustande. Kaufliebhaber können sich bis 10. Februar ff. Js. bei unterzeichneter Bürgermeisterei melden. Großh. Bürgermeisterei Näieder-Bessingen. _________________________________tz o r ft.___________ " 688 HslMsteigttUWn in der Mhml. Mrsörsimi toernni zu Londorf. 03 , t dcn 1. Februar aus den Distrikten: Eichlvald, Burghorn, Buchkovt und ^>leugeheeg nach Zilsammenkilnfi um 10 Uhr am Krebskopf, auf der .Kreisstraße Allertshausen-Beuern: Ruv »Weiter Rm.: < Eichen, Scheiter Rrn.: 199 Buchen. 37 Eichen, 4 Fichten Eund>, Znitvvcl Rin.: 66 Buchen. 35 Eichen. 10 Fichten, 3 Aspen, Rettig Rin.. 338 Buchen, 368 Eichen, 30 Fichten lauögeknüppeln. «stocke Rin.: 6/ Buchen, 39 Eichen, 28 Fichten, 2 Asven B-; 1 Nähere Auskunft erteilt Forstmort teuerer, Elimbach r m* 3rc,tn? ?• Fcbrnar aus den Distrikten Eibschen Ham. Rangen und Odentovr nad> Zusammenkunft um 10 Uhr vor mittags aus der .Kreisstraße Rüddingshausen Weilershain bei der Abfahrt zum Eibscheuhain: Reis,taugen. 310 Fichten 4,79 Fstm Scheiter, Rm.: 115 Buchen. 34 Fichten, Knüppel, Rm.: 101 Buchen, -< Eichen. 17 Fichten, 89 Kiefern, Reisig, Rin.: 264 Buchen. 18Eimen, ttniivvclreiser, Rm.: 18 Fichten, 22Kiefern, Stöcke, Rm.: 35 Buchen, 1 Eiche, 33 Mietet. — Nähere Auskunft erteilt Forstmari Leyerer, Odenhausen. Das zerstreut sitzende Holz wird nicht vorgezeigt. Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen zu 100 SOtt. zu zu Lit. Lit. Nußkoks bei Akk. c) vom 1899cc Anlehen. 96, 99 0.95 1.10 die I Nr. Reihe III Nr. [B */, der der Vorn 1. Abnahme 1.25 1.20 Lit. Lit. Lit. bei bei bei bei bei Reihe III Nr. 1481 über 200 Mk. Reihe III Nr. 1618 über 100 Mk. äu zu »u zu zu 200 1253 über über Serie Serie Serie Serie Serie I Nr. I Nr. 1000 Mk. 500 ML 200 Mk 100 Mk ■ Besitzet : Schuld- äu zu 2000 Mk. 200 Mk. Lit. Lit Lit. Lit. Lit. zu zu zu zu zu zu 2000 Mk. „ 1000 „ ii 500 „ „ 200 „ 200 ML 500 Mk. 1000 Mk 2000 Alk. 100 Att 200 Mk 500 Mk. 1000 Mk. 2000 ML 2000 Dkk. Stückkoks Akk. 1.10 /, 1.05 2)er Installateur Karl Schunck dahier ist zur Ausführung von Anlagen tm Anschluß an das städtische Gas-, Wasser- irnd Elektrizttätswerk aus Grund der Bestimmungen vom 20. ?cc Akitteldeutschen -Kreditbank, Filiale Gießen erfolgen kann, sowie, day dle Berzmsung am 15. Mai 1911 aufhört. wilderen Zähren nusgelosten Lchuldverichrei bangen und noch nicht znr Rückzahlung vorgelegt worden: Lit. Q 9 über 100 Mk. Lit. 1 282 über 1000 Akk. (ß«/; . 177, 202, 213, 215 I Nr. 415, 416, 434, 457, 475 I Nr. 567, 573, 595, 600, 611, 621 - ..r. 787, 793, 795 < ~ ®5.. wirb bie§'Unter dem Anfügen zur Kenntnis der Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung verschrelbungen von mindestens 6 Ztr. n h 36 „ // n 200 „ n ,/ 400 ,/ bet der Dresdener Bank in Franksurt a. M. und Berlin erfolgen kann, sowie, daß die Verzinsung am 1. Mai 1911 auihört. Bon den in früheren Fahren ausgelosten Schuldverschreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vorgeleqt worden: Reihe III Nr ........ " Gaskoks. Februar 1911 ab kostet 1 Ztr. ab Gaswerk: Bei der in der Sitzllng der Stadtverordneten-Versammlung vom 20 Januar 1911 vorgenommenen planmäßigen Verlosung der am 15. Mai 1911 zur Rückzahlung kommenden Schuldver- tchreibungen der Anlehen der Stadt Gießen von den Fahren 1896, 1897 und 1899 sind folgende Stücke gezogen worden: a) vom 1896er Anleben. Q 48, 54, 133, 225, 235, 265 ör. BerymaBDS Baldrisn-NgrvßntFopfßö „BbooI“ x beseit. Kopfschmerz, Schlafl.nerv.Uiu-nhe. ä 1.00 M. Pelikan-Apoth. R 119, 12«, 140, 231, 254, 288, 300 8 46, 95, 202, 24". 250, 264, 373, 376, 423, 429, 485 537, 538/ 555 T 42, 53, 56, 124, 142, 144, 303, 368, 455, 526, 535 568, 570, 712, 724 U 71, 73, 130, 220, 235, 266 X7 , b) vom 1897er Attlchen. V 32, 51, 125, 128 W 54, 95, 133 X 20, 73, 86, 160, 183, 214, 236, 259 Y 54, 68, 120, 199, 277, 389, 395, 410, 411 Z 37, 59, 85 Stadt. Wohnungsnachweis Gieße», -lsterwea 9. Es und zn vermieten: 1 uo,n ^0—11 Ziinmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, int?” q Zimmern. I Wohnung von 5 Zimmern " „ r Kammern, 8 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung non 3 4 -^A^uungen von 4 Zimmern. 1 Wohnung nS Wohnungen von 3 Zimmern, 4 Wohnungen ? hrpHtKrf Qmn k L und Kammer, 9 möbl. Zimmer, 2# Lagerhaus mit Pierdestall und Heuboden, 1 Laden Stn(hmo nSir,mr1L U'Mlnern und Lagerraum, 2 Werkstätten Stallung, scheuer und Lagerräume. Zn mieten gesucht: 36 Wohnungen von 2—10 Zimmern. B^/t ^Städtischer Arbeitsnachweis giessen Aslerwcg 9. Es können eingestellt werden: Q bcl hiesigen Arbeitgebern: biirs!bpn^i»a'tsP'Uonal: 2 Kiichcnmädchm 1 auswärtigen Arbeitgebern: 1 Gast iliih"ller, 2 1 nndiutrtidi. Knechte, 2 Dienstmädchen. o ^waukwlrtichastSverional: 1 jüngerer Kellner «« ÄÄ'"1 2 StücOcnmäöÄen. 3 Schneider, 1 Bäcker, 1 Feuerschmied, 1 Schmied, ■ 1 Jr -7' 1 Buchbinder. 3 Sattler und Tapezierer, r, »X ^nnreicher und Wenchinder, 3 Schuhmacher, • Obstbaumwärter. 1 Fuhrknechte uno '^ahrburschen, 1 Schwelnemeuter, 14 Taalölmer 4 vaus- 1 StL ÄÄ Kassierer unb ©toSlffieuiÄ i -.lntze, 4 4>ub^unb Lauttrauen, 1 Waschfrau, 2 Rüalerinnen. „ , und echantroictiAaiMyerfonat : 1 Siü»cffi b« Kellner 4 und Aushilfskellner. «uajcnwei, . In den Wagen der Städtischen Straßenbahn wurden in der Zelt vom 18. Dezember 1910 bis 23. Januar 1911 nachstehende Gegenstände gefunden: 1 2tomenfcbirm, 1 Handtäschchen, 1 Normalhemd, 1 Arznei- flaschchen, 1 Svazierstock, 1 Handschuh. Die^Lachen können auf dem Bureau des Elektrizitätswerkes und der Straßenbahn, Lahnswaße 28, in Empfang genommen werden. g1-;-, Holzverstcigeruna Donnerstag den 2. Februar 1911, vormitt. 9', Uhr in den Abteilungen Forstgarten, 51 nc, Dberförsterc«' wiese, Rachtweide, Grasseld u. Hang (83, 84, 91, 92, 94, 125) Forstwartei Gießen II, Forittvart Arft, Hochwarte. 808 Fichtenderbstangen mit 72,78 Festni., 10 Fichtenrelsstangen mit 0,10 F-estm., 65 Rm. Buchenscheitholz, 148^5 Rrn. Eichenscheitholz, 1 Rrn. .Kiefernscheitholz, 35,5 Rm. Bllchenknüvvelholz, 7 Rm. Hatn- buchenknüppettiolz, 126 Rrn. Eichenknüppelholz, 1,5 Rrn. Lindenknüppelholz, 42,4 Rm. Fichtenknüppelholz, 9 Mim. Buchenstockholz, 78,2 Rm. Eichenstockholz, 2,4 Rm. Fichlenstockholz, 1370 Wellen Buchen- reisig, 440 Wellen Hainbudfenreisig, 4220 Wellen Eld-enreisig, 140 Wellen' Fichtenreing. Tie Zusammenkunft ist auf der Sicher Straße am Forst- bans Hochwart.____________________________________ <ß Holzversteigerung Montag den 30. Fannar 1911, vorm- 9'7. Uhr, in den Distrikten Lache, 5tciiirntidic und Platte (79 ^^^orstwartei Gießen 31. Forstwart Arft, Hochwarte. ' 3 Rm. Eicheunntzscheilbolz, Rin. Hainbudienrundsdu'ilholz >2 Mtr. lang», 430,2 Rm. Buchenscbettholz, 1,4 Rm. Hainbndienscheil ho Li, 96,5 Rm. Eichenscheitholz, 116 Rm. BuchenknüvpelhoL, 9 Rm ^ainbuchettknüpvelholz, 76 Rm. Eichenknüppelholz. 83^ Rm. Buchen- Inm’Pn^rr E'chenslockholz, 5130 Wellen Buchenreifig, 1040 Wellen Etchenremg. Zusammenkunft ist auf der Licherstraße an der 9. Schueije' Bei der in der Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung vom 20. ds. Mts. öorgenommenen planmäßigen Perloiuug der am 1. Mai 1911 zur Rückzahlung kommenden Schuldver- tchreibungen des Anlehens der Stadt Gießen vom Fahre 1903 wurden folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt: 9k ei he III Nr. 54, 101, 162, 262, 298, 364, 393, 397 Reihe III Nr. 405, 44K, 487, 504, 519, 608, 617, 691 Reihe III Nr. 882, 965, 969, 1025, 1065, 1121, 1172 Reihe III Nr. 1229, 1248, 1298, 1328, 1341, 1441, 1528, 1545 Reihe III Nr. 1568, 1656, 1674 „ 100 ’, Es wird dies unter dem Aussigen zur.Kenntnis der Besitzer der Schuldverschreibungen gebracht, daß die Einlösung der ge^ zogenen Stücke ,, „ . über 800 „ „ 0.90 „ 1.05 3m Gaswerk findet nur Berkaus von über 5 Zentner statt, meisten hiesigen Kohlenhändler verabfolgen Gaskoks auch in Mengen unter 5 Zentner zum Preise von Mk. 1.10 für Stück- und Mk. 1.25 für Nllßkoks pro Zentner. Für Anftlbr an das Haus werden 10 Pfg. für den Zentner beredmet. Für Abnehmer außerhalb der Gemarkung GieM'n ermäßigen sich die Preise außerdem um den Betrag der Oktroi- Ruckvergütung von 4 Psg. für den Zentner. Sjiriip® Schidiwarenhaus Bahnhofstrasse 58 GIESSEN Bahnhofstrasse 58 Ho!^vlrsteigerung Winneioö. Donnerstag den 2. Februar sollen in den Distrikten Neuhofstanne und Peterscirnnd versteigert werden: 208 Rm. Buchen-Scheitholz, 2 „ Elchen-Rtindscheit, 24 „ Hainbuchen-Rnndscheit, 225 „ Buchen-Prüqel, 16 a Eichen-Prügel, 14 „ Nadel-Prüqel, 137 „ Bnchen-Stock, 4 „ Eichen-Stock, 340 „ Gemischtes Reisig (erste Durchforstung), 528 u Buchen-Reisig, 4 „ Eichen-Reisig, 114 „ Nadel-Reisig. Anfang: 9^ Uhr vorm. in der Nenhofstanne auf der Chaussee Winnerod—Reinhardshain, mit den Durchforstungs- reisern und Prügeln; von lO1^ Uhr vorm. an koinmt das Holz im Petersgrund an Ort und Stelle zur Versteigerung. C”Z, Sames, Förster. FO$° Stotternde! Arn Sonntag den 29.d.Mts., von 10—1 Ubr, nndet in Gießen, Hotel Kobel Sprechstunde statt, woselbst Auskunft erteilt wird über mein neues radikales Heilverfahren. Praktische Aerzte und Lehrer, die zur Zeit selbst Stotternde unterrlchlen find zuerst von mir geheilt. Manche hatten vorher bis zu 8 Anstalten ohne den erwünschten Ersolg besucht) diesbezügliche Originalzeugnisse stehen zur Verfügung. Leidende können sich mit Hil c meiner sehr einfachen Methode durch Selbstuulerricht in kurzer Zeit von dem Hebel befreien «ohne Medikamentes. Bei.Kindern kann das Hebel von den Eltern beseitigt werden. SScriäume es nn eigenen Interesse.kein Leidender meine Sprechstunde zu besuchen. Frn letzten Fahre gingen bei mir über 500 Danksagebriese von Personen ein, die sich in kurzer Zeit mit meiner Methode selbst geheilt haben. Diese Briese liegen zur gefälligen Einsicht aus. Früher war ick) selbst sehr starker Stotterer und habe midj, nach vielen erfolglosen.Kuren in den besten Anstalten, selbst geheilt. Mein yerfahren wird sogar von Behörden erworben und in Schulen angewandt. Für die Anskunftserteilung ist eine Gebühr von 1 Mk zu entrichten. 682 Internationale Sprachheil - 'Anstalt Hannover, Brüblttr. lle Direktor Warnecke. Eutol-Banbon das Beste gegen HUSTEN für 30 Pfgjn denGeschäften zü haben. |