Die heutige Nummer umfasil 14 Seiten. te Preise! Verordnung in Kraft gesetzt werden. Die Vertagung des Reichstags. ui uu; ui iiuio“ ........... v------ i e Reichstag ein GeseyciUwurs zu, nach dem die Miig lieber d e s l waren an Loren cm r.'eutnain unv n.u-i ^cncgal'auitzcn: Ver- Auch quenz weiter fördern.' Giessen ladt. iahrft &M|I Reichstage- int Oktober und November, falls sich der Reichs- log versammell. aus der Rcichskasse eine außerordentliche Aufwandsentschädigung von insgesamt 7UU IX r. erholten sollen. Berlin. 24. Mai. Dem Reichstage ging ein Antrag zu. " ' ' Oktober gesagt hat: „Wäre die Lache unglücklich ausgegangen, es hätte mich den Kopf kosten können." Als Ranke im Herbst 1870 in Wien mit Thiers eine längere Unterredung hatte, Das neue hessische Zischerelgesetz. Der von den beiden Kammern der Stände verabschie Ausland. Aus Os en pest wird gemeldet: Der frühere Mi- nisterpräsidenr Baron B a n j f y ist gestorben.' Im Abgeordnetenhause widmete der Präsident dem Verstorbenen einen Nachruf. Die Führer der Opposition Ap- ponyi und Iusth hoben die .Verdienste und großen Charaktereigenschaften des Toten hervor. Iusth pries den Verstorbenen als Vorkämpfer des Liberalismus und der Demo- lratie. Tic Sitzung wurde zum Zeichen der Trauer geschloffen. Ter Zu st and Monis' ist. wie aus Paris vom 25. d. M.j gemeldet wird, weiter zuiriedenstetlend. Nach der tm Pariser „Amtsblatt" veröffentlichten Statistik hatte Frankreich im Jahre 191U 774 358 Geburten und >03 777 Todesfälle, so daß der Ueberschuß der Geburtew 70 581 beträgt. Im Jahre 1909 betrug dieser Ueberschuß nur 13 424. Tas französische Kolonialministerium erhielt die Nachricht, von einem kürzlichen Gefecht an den Grenzen des oberen Senegal. Ein Detachement von Eingeborenen, das am 12. Mar! von Kifa in östlicher Richtung entsandt worden war, ist von Räuberbanden bei Zirafiet, 75 Kilometer südöstlich von Kifa,f überfallen worden. Die Verluste auf französischer Seite n 750 , 5.80 „ 5.50 n 175 . 2.10 urMk.850 . b 6.50 . , 5.95 muß zwischen ihnen wohl auch viet von dem Kanzler gesprochen worden sein, denn Ranke registrierte sich das Urteil des Franzosen: „In Bismarck sieht er den Staats- mamn von größtem Geist, von größter Begabung. Er bewundert ihn vollständig, er sagt kein Wort des Tadels." Erst 1879 entschließt er sich dazu, ein eigenes Urteil über Bismarck iriederzuschreiben und nennt ihn „eine Herrscher- natur, vielleicht die erste durch Natur, Elgenschaslen und Ehrgeiz dazu befähigte feit Niapoteon I.". Tie kraftvolle Energie und feste Haltung Bismarcks in den par- lamentarischeit Kämpfen erfüllte ihn mit Bewunderung und Zuversicht. Nun erkannte er klar, welch hohe Bedeutung die geschichtlichen Vorgänge seiner Um- und Mitwelt für den Forscher besitzen, wie in ihnen die Hauotelemente alles geschichtlichen Lebens sich leibhaftig adspielen. In einem Schreiben an den Fürsten legt er diese Gedantengänge dar und schließt mit dem stolz bescheidenen Ausruf: „Der Historiker kann von Ihnen lernen, Durchlaucht." für seine Srubicn sei ihm die innere und äußere Ruhe, bre der Fürst zu behaupten wisse, unentbehrlich. Selbstgefühl, das die großen Entscheidungen in den Deutschen überhaupt hervorgerusen, teilt sich einem jeden deui- l«h mit." Zugleich aber bekennt der Meiner der Historie freimütig, daß der Geschichtsschreiber und der Politiker auf zwei getrennten Sedieren schaffen „Der Historiker kann niemals zugleich praktischer Politiker sein", sagt er. Denn der hiüoriiche Gedanke hat nur Wert in )einer Allgemeinheit. in dem Licht, das er über den iiaui der Weltbegebenheiten breitet; der praktische Staatsmann dagegen muß auf der Grundlage cmec allgemeinen Anschauung doch vor allem den vorliegenden Moment ergreifen: er muß den Forderungen des Momentes gerecht werden und den Staat, dem er angehört, auf seinem Wege mit Konse- Hanfc und Bismarck. Dor 25. Mai, an dem ein Viertelsahrhundert verstossen ist, seit Leopold von Raute neunzigjährig aus einem von fast übermenschlichen Leistungen müllten Leben dahin schied, ruft uns die Gestalt dieses größten Geschichtsschreibers in die Erinnerung, den die Deutschen je gehabt haben, und wir denken auch jener wundersamen Fügung, daß der genialste Historiker der Zeitgenosse des gewaltigsten Staatsmannes gewesen ist, der feit Jahrhunderten Deutschland^ Geschicke gelenkt. Ranke und Bismarck gehören unter einem höheren Gesichtspunkte innig zu einander; sre sind beide Verkörperungen jener sieghaften Mächte geschicht- ■ heben Wirkens, die im 19. Jahrhundert so gewaltig zum Ausdruck tarnen. Tee Historiker war gleichem der Johannes, der dem großen Vollbringer und Vollender vorauf- aing und den Weg bereitete, der in lichtvollster -rarstel- lunq die Ideen und Gewalten der Vergangenheit aunieigcn ließ um der Gegenivart einen Spiegel vorzuhalten, der in seinem reichen Schaffen ahnungsvoll vorauf deutete auf den, der alles zum glücklichen Ende fuhren werde. Rankes alter Glaube an die entscheidende Wirkung de.- gottbegnadeten Individuums in der Geschichte fand in Bis marck die seltsamste und herrlichste Bestätigung. Wann Ranke zuerst die polttncbe Genialität Bismarcks erkannt hat, ist nach den Angaben seines Biographen G u g - lia ungewiß. Sck)vn währeiid der Konttiktzeil, aL? i.-- marcks Größe sich erst langsam entfaltete, Nnd jic zu lammenqetTDffen, aber Ranke hat sich in bictcr Zett über den neuen Leiter der Politik Preußens nicht gaiuBcrt. Wie unvergeßlich auf Ranke ein einzige-.' ^.oit t^marcf-' wirken tonnte, das zeigte sich bei einem Tuxcr zu ^.lnsaiig des Jahres 1866. Ranke braute die Gerüchte zur ^prach^ die über ein beginnendes Mißverständnis mit t qterreia? umliefen, und aus der lakonischen Antwori. des --Ministerpräsidenten: „Lesterreich betragt siä' schlecht , ahnte er den kommenden Krieg und wußte völlig da-? ungeheure Wagnis Bismarcks zu würdigen, der selbst ipäter öfter» gesamte türkische Presse druckt ihr Befremden über die Veröffentlichung des russischen Schrittes durch die Petersburger Telegraphenagentur aus. Konstantinopel, 25. Mai Ta die aus Malihotit verdrängten Rebellen mit Verstärkung zurüütebrten, wurden auch die türkischen Truppen durch zim i Bataillone verstärkt Nach einem h c s t i g c n Ka rn p f zogen sich die Rebellen mit einem Verlust von etwa zwanzig Toten zurück. Das Kriegsministerium ordnete die telephonische Verbindung aller Posten an der türkisch- montenegrinischen Grenze an. bete Gesetzenttvurf über die Abänderung des Fischerei- gesetzes vom 27. April 1881 ist nunmehr im Regierungsblatt veröffentlicht worden. Er, ist veranlaßt durch Uip zuträglichketten, die sich aus dem Artikel 48 des seitherigen Fischcreigesetzes im Laufe der Zeit ergeben haben. Dieser Artikel bestimmt, daß sich eines Fischereifrevels nicht schuldig macht, wer in schiffbaren Strömen und Flüssen mit der einfachen Hanoangel fischt. Mit der Pervoll lommnung der Angelgeräte hat sich die Annahme, als ob durch dieses Angeln der Fischerei in größeren Flüssen kein nennenswerter Schaden zugefügt werde, als unhaltbar erwiesen. Außerdem mar nicht immer zu verhüten, daß neben der zugelassenen einfachen Haitdangel verbotene Ge täte benutzt wurden. Diesen Unzuträglichketten sucht das neue Gesetz dadurch zu steuern, daß es — entgegen den Bestrebungen, den Artikel 4S zu beseitigen — die Ausgabe bezahlter Fischerettarten vorsieht, von deren Besitz die Befugnis zum Angeln in schisjbaren Strömen und Flüssen durch andere als die Berechliaten, weiter aber der Gleich mäßigkeit halber auch die Befugnis zum Fischen über Haupt in öffentlichen Gewässern durch Nichtfischereibereck tigte abhängen soll. Tic Fischereikarten werden von den Kreisänttern höchstens bis zur Dauer eines Jahres aus- gestellt; für sie ist eine Abgabe von 3, 8 und 15 Mark vorgesehen, je nachdem der Nachsuchende seinen Wohnsitz oder dauernden Aufeutl)alt in Hessen, in einem anderen deutschen Bundesstaat ober außerhalb des Reiches tjat. Bei einer Gültigkeitsdauer von weniger als drei Monaten ermäßigen sich diese Sätze auf 1, 4 und 10 Mark. Die Karte darf für die nicht schiffbaren Geivässer, sowie für die sogenannten Altrheine, nur mit Zustimmung des Fischerei- berechtigten ausgestellt werden; in den schiffbaren Strömen und Flüssen (mit Ausnahme der Altrheine) bedarf es der Zu stimm nng nicht. Die sogenannten Mtrheine sind^ deshalb ausgenommen, weil sie die Brntstätten für die Fische bilden, deshalb besoiiderer pfleglicher Behandlung bedürfen. Unter gewissen, in der Person des 'Nachsuchenden liegen- ben Voraussetzungen kann die Ausstellung der Fischerei- karte versagt werden. Für Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschriften sind Straibcftünmungcn vorgeiehen. Die bis- her gültigen Vorschriften über die Ausstellung von Erlaubnisscheinen durch die Fischereibercchtigten und Fischerei- Pächter werden damit aufgehoben. In dem Gesetz ist noch vorgesehen, daß das Ministerium des Innern Form und Inhalt der Fischereikarten näher zu bestimmen hat und Vorschristen über die Beschaffenheit der einfachen Hand angel erlassen kann. Diese Vorschristen werden zurzeit vorbereitet. Sobald sie erlassen sind, wird das Gesetz durch Eine russische vrohnote an die Gürtei. Tie alte Türkei hat die bitteren Pillen der russischen Trohnoten, wie sie seit dem russisch-türkischen ftTiege gang und gäbe waren, immer tapser heruntergeschluckt, teils weil der Sultan der Bevölkerung nicht fidjer war, teils, weil es an Geld zur Kriegführung fehlte, teils auch, weil man sich der russischen Hecresmacht nicht gewachsen fühlte. Es muß unter dem Gesichtspunkt, daß bei allen europäischen Machten das Bedürfnis nä'ch Frieden obwaltet, und daß Rußland über kurz ober lang mit einem Kriege gegen Chiim zu rechnen haben wird, höchst auffällig und seltsam erscheinen, daß es an die Türkei eine Trohnote gerichtet hat, die wahrscheinlich durch den historisd)en Bundesgenossen Rußlands auf dem Balkan, durch Montenegro, veranlaßt wurde, und die von der Türkei verlangt, sie solle bei der Bekämpfung des Albanesenaufstandes ihre Truppen von der montenegrinischen Grenze zurückziehen, da ihre Anwesenheit dort eine ernste Gefahr für den Völkerfrieden bedeute. Diese Behauptung ist insofern richtig, als nur zu leicht Grenzzwischenfälle zwischen Montenegro, das feine Grenzen besetzt hält, und den ihnen nahestehenden türkischen Truppen einlrelcii können, wird aber insofern der dortigen Lage gar nicht gerecht, als die türkische Regierung auf diesen Kriegsschauplatz geradezu angewiesen ist, nnll sie den albanischen Aufstand an der Wurzel treffen. Zudem trägt die russische Note eigentlich den Eharakter eines Ultimatums, indem sie in kategorischer Form verlangt, daß die Türkei chre durchaus friedlichen Gesinnun- gen gegen Montenegro erkläre. Wäre diese Forderung nock) in die Zeit des alten türkischen Regimes gefallen, so hätte man sie in Konstantinopel unzwciselhasi erfüllt. Heute aber, wo die Türkei sich in jeder Hinsicht konsolidiert hat und in ihr ein Nationalismus erwacht ist, bei dem die Offiziere die treibenden Elemente waren, wird man fick) in Konstantinopel diesen Kommandoton schwerlich ohne weiteres gefallen lassen. Konstantinopel, 25. Mai. Der russische Botschafter hatte gestern nachmittag mit dem Minister des Acußecn eine Unterredung, um den von der Petersburger Tele- graphenagentur angekündigten Schritt zu unternehmen. In Re- gierungskreisen bewahrt man über den genauen Inhalt der Unter» redung Stillschweigen, doch betont ein nach der Unterredung erlassenes liommnniauä des Ministeriums des Aeußeru, daß der ireundschaftliche Geist und Sinn, selbst der Wortlaut der Unterredung keinesfalls mit der Meldung der Petersburger Tclcgravhenagcntur übereinstimmten. Im Ministerium des Aeußeru verlautet, der russüchc Botschafter betonte, daß Montenegro infolge der militärischen Vorbereitungen der Türkei Befürchtungen hege und eventuell einige Gegenmaßregeln tressc, die cs ttnanziell schwer empfände. Er habe daher die Pforte ersucht, Rußland in die Lage zu setzen, Montenegro zu beruhigen. Der Minister des Aeußeru soll gcaiit- nrortet haben, das; Ratschläge betreffend Wahrung der Ruhe und Neutralität in Ectin, e wirksamer wären. Die Depesche der Petersburger Telegraphenagentur ries in parlamentarischen und Regierungstreuen Unwillen hervor. Es verlautet, der Minister des Aeußeru sprach bem ruimdjen Botschafter sein Befremden über die vorherige Veröiieiulichung der 'Hlittcdung aus, ivorauf der Botschafter fein lebhaftes Bedauern ausdrücktc Konstantinopel, 25. Mai. Sicheren Nachrichten zuiolge wollte der russische Botsckaiter gestern dem Minister des Aeußeru das Aide-Memoire über seine Erklärungen übergeben. Der Minister lehnte die Uebctnahmc ab, um dem Anschein einer Noten- Übergabe auszuweichen und versicherte dem Botschafter, bie null- ....... --- ---■- -- • - - - . n länidwn Maßnahmen der Pforte bezweckten einzig und allem die zur Vertagung des Reichstages bis jum 10. Unterdrückung des Malissorrcnauinandcs. Die Pforte denke nie die vermiiuugsinawge Zummmung zu ^teiüii^ Feri-er^ ging dem daran, irgend iemand ohne cr.ui ,r.: ■ n. ? __ ____ Die gewaltige Individualität des Staatsmannes er-- chien dem greisen Historiker als etwas Inkommensurables,' n ihrer dämonischen Größe nie ganz zu erfassen. Als! daher den 89jährigen die <>lartcnlaubc aufforderte, zum 70. Geburtstag Bismarcks ein Charakterbild von ihm zu.! chreiben, lehnte er ab und entwickelte nur in seinem er ft] nach seinem Tode veröffentlichten Entwurf die allgemeinem historlfchen Grundkcäfte, die Bismarck in feinem Wirkem genutzt. Nach Rankes Tode aber schrieb Bismarck an seins Söhne Worte, die die tiefe Gemeinsamkeit ihrer Weltanschauung offenbart. „Ich bin", erklärte er, „mit Ihrenv Herrn Vater aufs imugjtc verbunden gewesen durch die- Uebereinftimmung der politischen Gesinnungen." Die Offenbacher Thealersrage. Aus Crienbad) wird uns geschrieben: Tic seit beinahe-, vier Jahren ickwebendc Theatersrage scheint jetzt endlich,einer fürs alle Teile befriedigenden Lösung cntgegenzugehen. Es stehen sich jetzt zwei Theateroroiekte gegenüber, von denen das vom^Bau-l inspcltor Weil ausgearbciletc den Umbau des alten Stabt» lbeaters in der Kirchgaf'c vorsieht, während der Schöpfer anderen Professor Hugo Eberbardt ist, der aus dem Häuser- onabiat der Frankfurter-, Kai,er-, Bahnhof- und Luisenstraßc einen T heaterneubau errichten will, zu dessen Verwirklichung! Die lz.rüuoung einer Theatergefellschaft im Werke ist. Man wird 'ich jetzt über die Frage schlüssig werden müssen, welcher vonk beiden 'Plänen der vortnlhaftestc ist Bauinspcttor Weil hat je&tl einen Bericht über seinen Theaterumbau und dessen Finanzierung: berau-gegeden, der auch den Stadtverordneten »u^cttellt roorben1 ist. Der Bericht enthält in großen Zügen die geschichtliche En: - nehung und Entwickelung des StaDtgartcn», der ehemaligen Schlei'm'chen Liegenichaft, dessen Uebergam an die Stadt am 1. Choher 1902 erfolgte. Der Llaufprei- betrug einschließlich aller ivebäude die Höhe Der auf dem Grundstück seitens der Sparkasse lastenden Hypothekenschuld von 193500 Mk. Tas alte StaDttbeater war bereits 1772 von einer zu diesem Zwecke gebildeten Aktiengesellschaft begründet roorben. an . ;t n Spitze Peter 33 er narb und Johann Kanmir Krafft standen. Da aber Du' baulichen und fonüigcn Verhältnisse des Theaters den An-, forberungen nicht mehr entiorachcn, so wurde am 30. August 1906 Nr. 122 Erstes Blatt Ibh Jahrgang Zrettag, 26. Mai 1911 tez «l'D«« W«« JBfSr • Z> 9 WM 11 AW; IBVJlviivIlvl 4111 ivlUvl W ’ESr General-Anzeiger für Oberheffen 3nmjme wn anseige* Rofafioti$bni(f und Verlag der vrühl'schen Univ.'vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion, LrpedMon und Druckerei: Zchulstrahe Land":^E.Heb: st>r den tti wnnümäTub" Büdingen: zernsprecher Nr. 50 Leschästrpelle vahnhosstrahe \6a. __________________Anzeigenteil- H. Beck. , QberwN/ W» jwellcrPrm ier Harrt aed» t, Perl» ® ktz, ■k wem e**!*1, 50001 *0 [36*1” e M 80! S 6» " |5*1 »5^2 “K’wä S Ä (iooo! m VvA s *(5) * .SSÄ-- « «sc öWä C-Ssl iS»« itl er Hauptstadt wogte eine dichtgedrängte Volksmenge. Gewalttätigleit en sind nicht vorgekommcn. Dcntjches Heidt* Der Kaiser öegab sich am Mittwoch nachmtttag von Potsdam nach Berlin zum Reichskanzler und nahm II. tettthler, Wolfstr. 16. 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I )er L'recho; Witte. 1 J« Ni I Wttt I en 1- »J fr, N P’i fr. unb^ J tatet. ■! r- feuern-: n8 einttrh ° le nJe Gintit. ifcn; bi{ c. 'Egling < lger ' rerSn^ I n Ntitib | >en Sonnu onbetu-. ; ben imtß, ^ese EinL ? diese en> der Zeit a M (k Wenden & Universitäts-Nachrichten. Riel LA Mai. D,e Kieler Universität hat den Vorsitzenden der Deutschen Turnerschdtt. Geb. SanitätSrat Tr «oetz - Leipzig. Linden«.., und den Abgeordneten d. 6 d) e n den b o r H - ®orlu anS Anlaß der Grundsteinlegung emeS Jahn-Denkmal« in Kiel zu (xbrenbottoren, den ernenn von der philosophischen, den letz' ereil von der medizinischen Fakultät, ernannt.__ Olga-Pulver » feit Fahr. bew. sürSühe u. Pftrbe, die nicht irachug werd. Pak- lMt Zu hab. Hirsch llvotbekc Gicneu '",v^SChEL^77. , furibgebung. Dem reich mir Blum« und RtSntcn gnc$2 ben General Akoinier und sein Generalftab am 22. Mai nehmen mußten, ^r-umi 1 bogc.i cirid-.ut morbui. 1 Jahr aller Jioge aufs Land, jtooeics zu erfragen Babnbontraße 32. 04321 Xt vm b gener?. ußbeutr. abung b. laben, bit - Betrieb litt ner ChamA» ivilllommm t der HW iju benßligta erlaufet, beak ohner an brl rstühen. »gegangen I® unbesturi' adl Taubruigr i Wet-Tm« > Spiel in» psgmcht-1 nnit'- MWitM um Turnen a. » «; ft Zug but® r- FestplaS bie mit eine H- ngcftefiie»> -hei" V Segens the5 KB pllar, einnch *_ w* ■iige Turnv§ i t. $is' Fafc Imi-Sctalirsliefel 7* Boxcalf Die Ausführung der Boden- Untersuchungen pschurfwcher» für die Erweiterung des Dahnhoies Dillenburg soll öffentlich vergeben werben. Zeiamungen unb_ Bedingungen liegen hier zur Einficht offen, xaö Berdinghefl kann lur 2.- Mk. — in bar — bezogen werden, soweit der Vorrat reicht. Die. mit entsprechender Äusschrist veneoc- neu Angebote werdeu am <• uuni 1911, voruintagS Itt . Uhr, geünnek. Zuschlagsfn i 14 Lage. D s SöniflL Eiienbahn- i>auabteuuna Dillenburg. Kirche und Schule. -t\ Marburg, 2ü Mai Fn einer im Turnergarten abgehaltenen, vom akademischen Freibund einbcruienen öffentlichen Versammlung sprach Kaplan Konstantin Wieland aus Neu-Ulm über den 9JI o b c r n t ft e n c i b. J't ber sich anschließenden Aussprache kam es ni Auseinandrsetzungen zwischen dem Vortragenden unb dem katholischen Ti artet Dr. Weber sowie bem evangelischen Professor Dr. Rade. Tic Redner wurden oft durch Zwischenrufe unterbrochen. LtmbiMieMblittn, «auch nach 2ittau, Zeugmsab- schnilen ufro. werden angefert. Lüd-Bul. 7, Eartenh. II Ferner Sandalen, Turn-, Tennis- ul--------- rknuf in Dr. Diehl-, Hassia- und Salvator-Stiefeln Berlin 24. Mai. In ber Zentralausschußsibung der Reichs bank gab ber Vorsitzende von Alasenapp nach dem Reichsanzeiger" eine Ucbcrsicht über die derzeitige Lage der Bant. Er stellte fest, daß ein Anlaß zur xiskontocranbcrung nicht gegeben sei und führte sodann aus, daß das fast >E"Eer- brochene Anwachsen des zu den Quartalsablchlussen betber R--ch^°n! enüwmnienenB eb« n g i m 1 StlmamHerrrthiMelel?1! Chevreaux BoxcaM Vertan' ber Witternng feit gestern frub: -tat östliche doch bruckgebict hat 'idi verlädt und bedeckt ulnnlnnb ^md -ilordost. bentfcblaitb. Die Ausbeiterung ist daher weiter fotigcldintten unb öftltAe Winde bringen C*rwarinung. Wenn auch im eiibroeften ein Tiefdruckgebiet lagert, \o ist doch vereinzelt Gewitterbtldung zu WetterauSsichten in beben am camStag dem 27. Mai 1011: Reiter, wann, mäßig starke östliche Winde. Kleine uagesdiromt eUttcmctbungen zufolge ereigneten sich auf d«n Trupp en- Übungsplatz Elsenborn bet Aachen zwei schwere Unglucksfalle. Ein Dragoner des 7. Dragoner-Regiments Saarbrücken nahm einen auf dem Uebungsfelde gefundenen At- tillerieuinber in die Baracke mit. Dort explodierte der 3u*ibc . Drei Soldaten wurden verletzt zwei schwer, Regiment Köln platzte ein Rohr, wobei ein Vizewachtmeister der Reserve und ein zweiter Artillerist verwuiidet wurden c>n ft rcfelb eröffnete am Mittwoch der Lberpraiident Freiherr von Rheinbaben in Gegemoart des Regierungspraudenten Tr struse.Tüsseldorf unb vieler Elirengäste die Gewerbe-, Äunit- und Industrie-Ausstellung. Tie Vonische Zeitung meldet aus Breslau. Im Kreue Kofel sind neben Lrtscha ft en durch die Oder voll,wndig unter 23 an er gesetzt. Die Schulen wurden Seichlosiew 9lus London wird gemeldet: Zn dem großen Geschasts- l>aus der Firma Butcher and Sons in der Kopenhagener Etratze am « ® ro 6 i e u ° r au^ 120 Sngeftril.e nnb brotlos; ber Schaden belauft sich aut 300 000 ..iarf. Alle Sorten Käse wieJ Emmentaler Edamer Gouda Tilsiter Gervais Roqueiort Camembert kaufen Sie stete frisch bei Carl Schwaab Telephon 27 Seltersweg A MeMaltakartoffeln Viatiesheriuge i eingerroncn. L- Kaltboi 2!achf. Quartalsschlüssen: so verschlechterte ,ich tnc Bardeckung d« am. 31. Mär» gegen ben 23. Mürz von 89^ cufW^ (?) müsse deshalb versucht werden, durch d,e Erichwerung der Ultiincvcnmalmum >m Dege ber Verteuerung am eineJhnfdjTäTihm|r des Ultimobedarf» lnnruwvcken. Tie Verteuerimg ,cx »unächst auf die Lomi«rdenenniadmen ;u beschränken. Brame Daw-Scliniirsltt 8? Chevreaux mit Lackkappe, mod. Formen in-Sejet. Ein hvlhosn 1 und Triebe- außer der nch Aomk- da an dich Einholen br g hmtbi ir für zivei fc. s stehen, kt läufig steher etwas lveilet it, die ilbor \ ingetrofsentr g vorbereite! ’' e fallen unb erste Hämin, dem Vinter ' ähnlichem beging rasch iß zusammn Gelegenheitskauf! Posten Kinder-Stiefel braun und schwarz Knaben und Mädchen O EA Nr. 27—35 O.öVMk Kinder-Stiefel O Rfi xr. Nr. 22-26 ti-ÖU Mk. Darmstädter Möbel - Einrichtungshaus Etidwlg Stritzing« Kunstgewerbliches Etablissement für Innenausstattungen Telephon 1441 DARMSTADT ßeiorichtlr.ll? Portofreie Zusendung meines Prachtkatalogee. I la. SDeiittomflcln kochend, enivnehtt vr. Ztr. 4,2ä Mk. Sier,Dammur. 46. Teleph.ooi- Sdiwzetaei-SäfcHclyj Chevreaux und Boxcalf Schlachtfeldes besucht und die Stellunaen der Gegner veranschaulicht worden waren, hielt der Por'itzende deS L. v.^k. ,'rtnou, Veusche, in der Gastwirtschat mit der v,a be- cschossenen bi'torischen Skegelbabn einen aus'ubrlichen nortrj,i über die Geschichte von Frohnhofen und baufach, worau> >fC Cfienbadier Vorsitzende, Leltter Tern, im Namen der beiden irvetne’ernne einen Kranz mit entsprechender Widmung Nieder- ?qie und dabei ber tapferen Gefallenen ehrend gedachte. Auch -n, Vertreter von Büdingen legte einen strichen Etwenkranz lieber- Gin Pistonsolo „DaS Gebet" schloß bic einfache, aber würdige unb erhebende Freier. d. Mainz, 25. Mai. In der gelingen Sitzung ber Ztabtverordneten wurde ein Schriftwechsel des Vaupt- .eueramts und ber Bürgermeisterei wegen der Erbauung eines > etreideschuppens im Zollhasen zur Verlesung ^e» rächt In ber vorigen Sitzung würbe vom Beigeorbneten Dr. Zamberger auf eine Anfrage bes Stabtverordneten C b m a n n in behauptet, baß er mit bem Dorstanbe be- 5?auptsteueramtes vegen des Baues Rücksprache genommen, ihn informiert habe. 2abci machte ber Beigeordnete bic Bemerkung, baß ben Bestrebun- :en der Bürgermeisterei, Handel unb Verkehr hierher zu bringen, ,on den Erganen bes Zollamtes immer Schwierigkeiten m ben .i'eg gelegt würben. Ter Vorstanb bes LauptlteueramteS R ö m - ;elh behauptete nun in einem Schriftsatz, daß mit ihm lerne Rücksprache mögen ber Errichtung bes Getreibeschuvvens gemacht, ian die Organe nennen sollte, bie ber Stabt iLchwierigkeiten L freiten. Beigeordneter Tr. Bamberger bltcb baraur begehen, afi er in einer münblick-cn Besprechung den Finanzrat R o m - ~ [ b über bett Bau informiert habe. Mit den Organen bc3 .auptsteueramtes, bic der Stadt häufig Schwierigkeiten bereiteten, i ber Stabtverorbnete Obmann nicht gemeint gerne)en. xt. Sagenstecher erklärte sich mit ben Dar egungen be« Tr. Zamberger für befriebigt. Ein hessisches Geietz vom 12. 3uli 1899 verpflichtet bie Apotheker, auch an solche Personen bte vom Arzte oerorbneten Arzneien »u verabfolgen, bic nicht in ber tage sind, vi bezahlen. Die Gemeinden sind in folchen «rällen zahlungs- ^slichtig. In Olemeinben mit geordneter Armenpflege tedoch haltet Die kommunalüctiualtung nur bann für die Bezahlung, wenn ba» •’lescpt mit bem Vermerk „eilt, arm" versehen ist. xa Mainz me geordnete Armenpflege besitzt, wurde sie auch auf bie ein- lemeinbcten Orte Kastel und Mombach auSgebehnl. — Für Er- 'Dcitcrung des Getreibelagerhauses im Zollhafen wurden 15 200 unb für bic Erbauung von Kanälen im Stabtertoeiterungdgcbict 529fXJ Mk. bcroilligt. .. , . , bt Bingen, 25. Mai. Tas Wetter schien bie heute nachmittag am Rationalbenkmal geplante große duldigungs- reier der Turner zu beeinträchtigen, die durch fünf Eilbotette Hufe eingeleitet werben sollte. Dennoch stellten bie Turner sich in (Entfernungen von 100 Meter zur Empfangnahme der Bot- iebaften, bic heute zur Feier be« FnedensschlmieS zum xentmal Afianbt werben sollten. 4000 Turner standen bereit, eilenden Laufes bic Grütze zum Denkmal zu bringen, xort warteten Tausende daraus, daß bie Botschaften cintrcffen mochten. Enblich traf ber erste Eilbote ein, bie Bot,a-aft aus bem BaycrlanL, von Kmorbad), bic den Main als Linie sich genommen batte, hatte ihr Qj(t erreicht Um 6.52 Uhr war iie abgegangen, um 1 45 Uhr wurde sie am Denkmal abgegeben. Die Entfernung betragt 165 Kilo- rnem- Die Botscoatt vom S v i ck e r c r b e r g tont 2,1/ llt)r. >iec waren 188 Kilometer zurückgelegt worden. Abgelamen war man 5.37 Uhr. Schon 2,19 ti.tr mn Die Boifchaft von iad) Zurücklegung von 100 Kilometern in der Zeit von ^0 30 Uhr ab ein Unb 2 25 Uhr erreichte bie T r a b e n - r a r b a ch e r ■3otfd)aft bat Denkmal. Diese tvar 10.43 Uhr abgegangen unb gatte 80 Kilometer Entfernung zurückzulegew . Tn zuletzt ein- reffenbe Eilbote mar der von Koblenz. Diese Botichatt kam 2.41 Uhr an und mar um 11 Uhr abgegangen. Sie hatte etroa 30 Kilometer zurückgelegt. Rach Verlesung der tum BotgclMcn hielt Kreisgeschästsführcr Roth-Frankfurt a. Ml. bic «^>"cbe, bic mit einem brausend aufgenommenen Gut £>ed auf Kaiser unb Heidi schloß. Dann mürbe „O Dcutichlanb.hoch m ®brcn je* jungen Voitze teilte nun mit, baß ber Voriitzenbe ber deutichen Xurne iu,ait, Tr. 0> ö tz Leipzig, onicrii 'ctmii üo Geburtstag ge- feiert habe, leinen Gruß entboten hatte. Er schlotz dann Die, Reichsbank entnommenen ro e oa ri »V r » "V- . U'' m“c,im"ti,ut nc fest' M $ § Marburg, 25.'®Ui. Di- gc^igr d°°rbigu^g des ^!»j die (oit- L^Ln^rkuL l g-Ir-i- V-rmiub-rung brr «arb-ckung des N°.-numl°u,- au k » ^10^ k _ e? E- I. ■ w Danksagung. Für die uns freundlich erwiesene Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grohmutter grau HmW Lchadei Bilme geb. Schmidt sprechen wir allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank aus. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Geyrich für seine trostreichen Worte. Ludwig Sckradcck IV., Lollar Familie Ludwig Hofmann IV. Wwc., Lollar Familie Heinrich Sckadeck VI. Lollar Familie Gustav Schneider, Gastwirt, Wieseck. Lollar, Wieseck, den 26. Mai 1911. 3435 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem un§ betroffenen schweren Verluste sagen allen auf diesem Wege herzlichsten Dank August Fey und Familie. Klein-Linden, 24. Mai 1911. 04319 Noch mehrere Plätterinnen nur erstkl. Arbeiterinnen, für Blm'cn, Kostüme u. Leibwäsche gegen höchste Stücklöhne, freies Logis und Fahrtvergütung zum alsbaldigen Eintritt gesucht. Arthnr Schönwasser G. m. b. H. [ssM/s Dampfwaschanstalt Schwalheim b. Bad-Nauh. fine 8 Ärr Handels Gießenk ou» nun in iw Aur Dr. inählili), Die in 1 iinsenm mobentc Zuck -ci aölle r vielleid wzialdc sind, « J/QU5 u; Vaardüi daß an ^jeibeir ^einarb Sollen. Jon unie da Keder Stb*9 1 M "er ®0; &9 * »et bei j hn ,' UNt b.«°tz Unbeh)U6i . Ta- Ä n IStir i,? Nc ur binaS Iti Moden, pon Leu in der $i zur Schr Sch" beeren w her beut des osldl auf eine laut geiu eneichl I Pflasterst und der flllssnhrl gebracht Unterhär erniedrig Klinkern serabzusl iier nur ■ Uns! Bedingu hat am Slbgcorb außeror Unterhc gefländi gebühre Tr dandel Schwel der G Deutsch Deutsch Dc portinb gelvahri Leitung Liest ab Pri nicht ger halten: das Boi scheu 51 Er hat Dr weisen, und sla Vereins darum der Rk Vräsid> P eine § mich i daß ii singen Ä i eie h üaznn ein R deutsch > oefont im Alter von 68 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Therese Reiss geb. Spier Giessen, Leipzig, Berlin, München, den 26. Mai 1911. Tode® - Awzeig'e. Heute verschied unerwartet nach kurzem Krankenlager unser innigstgeliebter Gatte und Vater K-LZLLM Et#eiss 3452 abzugeben. 3443 d. Geschästsst. d. Gieß. Anz. erb. g AdttuW Sofa X 04322 Rooustraße 33 II. Grobes leistungsfähiges Techn. Svezialunternebmen sucht für Giehen u. 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Juni 1911, vormittags 9 Uhr voc dem Großherzoglichen Amts- gerichte hierselbstZimmerNr.18 bestimmt. Gießen, den 23. Mai 1911. Beppler Gerichtsschreiber des Großh- ________Amtsgerichts. B;% Versteigerung. Donnerstag den 1. Juni 1911, nachmittags 3 Uhr, werden m Pfandlokal SelterSweg 11 oer steigert: 1 Buffet, 2 Wag^ Schreibtische, Kommode, ^ckranre Sofas, 1 EiSschrank, Trfche, zwo: Schase, mehrere Hunde u. a. m. Gießen, den 26. Mai 1911. m* Johann, Gr. Pjaudmeistex. Die Beerdigung findet Sonntag, 28. Mai 1911, nachmittags T/24 Uhr, in Ulrichstein statt. 300 Mk. Belohnung. Am Montag den 15. ds. Mts. wurde im Gebiete der Gemeinde Bellersheim bei Hnngen ein Dachshund durch Strychnin vergiftet. Ter Giftbrocken war in Zeitungspapicr gewickelt auf der Straßc nach dem Bahnhof innerhalb des Ortsgebictes ausgelegt und enthielt, wie die Untersuchung des Gcrichtschemikers Dr. Popp ergab, erhebliche Mengen des genannten Giftes. Es besteht der dringende Verdacht, daß es sich nm einen Akt der Feindschaft gegen die Fagd- pächter handelt, zu dem Zwecke, diese bei Ausübung der Jagd nach Möglichkeit zu stören. Es wird deshalb seilens der unterzeichneten Jagdpächtcr der Gemarkungen Bellersheim, Bettenhausen und Obbornhofen eine Belohnung von 300 Mark für denjenigen ausgesetzt, der den oder die Täter angebcn oder sonst sachdienliche Angaben machen kann derart, daß gegen die Täter strafrechtlich mit Erfolg vor- gegaugen und zivilrechtlich Schadenersatz erlangt werden kann. Frankfurt-Main, den 23. Mai 1911. I. A. der Jagdpächtcr von Bellersheim, Betteuhausen u. Obbornhofen: Zahnarzt P. Mauer FrauLfurt-Main, Marienstr. 5. [d»/s Der erste Stock meines Hauses Schottstraße 10, bestehend aus fünf sehr schönen geräumigen Zimmern nebst Zubehör, ist per sofort oder später zu vermieten. NällBabn Hofstr. 501. [2081 4 Zimmer MJ17| Mansarde, 4 große Zimmer, Küche nebst Zubehör, auf 15. Juni zu vermieten. 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