Die heutige Nummer umsaht 14 Seiten. tchUltn. GEI □nplatz 1. ’iswihl tn t u. ungekleiM^| nh-Vupptn Kulturen, wie Kaffee und Zimt, die eine große Zu Auch Sisalhans wird angebaut, der dem besten M Rcifecrkbnifie in Gstasrika. uTunft haben. von X I Gießen, 24. Nov. rauenbundcs der Service 'htungen 1g st e Preise . . „_____, — ____________ ...'amla gleichkommt. Jedoch ist in nächster Zeit der Wettbewerk der englischen Kolonien tu befürchten. Eine kaiserliche Versuchsstation In der Abteilung Gießen des brutschen Kolonialgesellschafi Hauptmann o. T. v. Ramfay über seine ar Weh hervor. er Ersatz lor t sprach gestern abend Reiseerlebnisse rh. Kyner tadt 4, lei 484 krise. Teils seien die Schwierigkeiten durch die Ausarbeitung der Homc-Rulc-Borlage verursacht worden; er- ;öht würden sie jedoch durch die kritische Lage der auswärtigen Beziehungen Englands und durch das Bekanntwerden der KriegSvorbereitungen zu 2anbc und zur See und durch die Mängel im Militär- und Klotten-System. Dann sei Grey über die Angriffe der radilalen Presse sehr empfindlich; wxnn feine Erklärungen am Montag von der Opposition kritisch und von der eigenen Partei ebenfalls kühl ausgenommen werden, würde er sofort demissionieren. Hal da ne würde wahr- cheinlich ebenfalls zurücktreten. Dünn könnte eine Neubildung des Kabinetts folgen oder die PurlamentSauf- 'ösung. Der nächste Montag .‘jirb ein kritischer Tag für baS Ministerium werben. ««km itolz bmaschine: ;ken und Stopfen. ins. reichliche Oelvorräte im Norden Schottlands vorhanden. - Die Entsendung von Kohlen nach dem Norden mit der h kisenbahn anstatt zur See sei ein Versuch gewesen, der | r.ichtS mit der französisch-deutschen Krisis zu tun hatte. sehen Träger, die am Tage vor dem Aufbruch zu der embehrungs- reichcn Wanderung ins Innere sich beim Tanz und Gelage vergnügen. trauen bereiten die Nahrungsmittel für den Marsch. Aut der Wanderung selbst läßt man hauptsächlich in unruhigen Gegenden zur Sicherheit eine bewaffnete Abteilung vorausmar- fchieren. Ein Tagesmarsch von der Küste begegnet uns eine Kara- wane mit Elfenbein, von dem zurzeit ein Zahn einen Wert 800—1000 Mk. darstellt. Nachdem neuerdings die Bahn ins Innere fertiggestellt ist, verschwinden die Karawanen mehr und patt»* L, QC1 6 etc*. -ui# monatlui'7dP^oiertel- [5brhcb Mk. UN. durch Abdole- il Zweigstellen monatlich 65 i'i.; durch die Post Mk. 2.— viertel- idbiL ausschl. Besteila. 3filenpiti6; lokal 151% QiiviiHiu» 30 t'ieiuuo. befindet sich in Üsambare, die jede Auskunft über Boden und dessen Anbaufähigkeit gibt. Wir kommen nach Sansibar. In letzter Zeit ist der Harrdel merklich von dort nach der afrikanischen Küste verlegt worden. Wir sehen ein kleines Fort, das im Arabcraufstand als einziges gehalten wurde, und von dem aus die gaiue Diedereroberung Afrikas ihren Anfang nahm. Weiter begegneten wir einer französischen Missionsstation, die im Araberaufstand wichtige kleine Dienste leistete. In Dar-es-Salom fällt uns die schmale Hafeneinfahrt auf Wir sehen das Regierungsgebäude, das Bismarckdenkmal und eine mit Kokospalmen bepflanzte Straße. Anfangs spenden die Kokosbäume manchen Schatten, aber ältere Bäume sind zu hoch. Ein Spaziergang unter ihnen ist manchmal auch nicht ganz ungefährlich wegen der reifen Früchte, die einem auf den Kops fallen können. Wir Der italiekiisch-türli'che Krieg. Tripolis, 23. Nov. (Agenzia Stc'ani.) ©cflcrn hat ich nichts bemerkenswertes ereignet. Ter „Carlo A l - .> e r t o" feuerte vormittags auf die Signale eines DrachenballonS bin auf Boi^cafa. Ter herrschende Gtbli- Wind, der bis zur Nacht ben Sand aufwirbelte, vcr- 'inderte die Fortsetzung des Feuers. Aus demselben G-runda mußten die Flugzeuge darauf verzichten, zur Erkundigung aufzusteigen. Nachrichten aus Benghasi besagen, gestern abend abe dort ein Zusammenstoß der Vorposten des 18. Infanterieregiments mit einem feindlichen Trupp statt- gesunden, wobei der Feind zerstreut und zurückgeworfen wurde. Nach Informationen aus guter Quelle hatte der Gegner in dem Gefecht bei Terna am 16. Nov. 110 Tote. Eine italienische Gedächtnisfeier. Es berührt sonderbar, daß die Italiener in Tripolis schon ein vierwöchiges Jubiläum ihrer tripolitanischeiH Heldentaten gefeiert haben; komisch ist es aber geradezu, daß dies auS Rom amtlich aller^Welt verkündet wird: Rom, 23. Nov. Tic Agenzia Stesani meldet aus Tripolis: Heute früh fand zur Erinnerung an den ruhmreichen Kamm am 23. Oktober eine Gedächtnisfeier in den Laufgräben der Versag ■ iieri statt, der Abordnungen der Truppcnabteilunge.n und der Marine beiwohnten. Nach dem Gottesdirnst hielt Oberst Fora von der Smaptieri eine patriotische Ansprache. Zwischen Sidi Mcsri und Hamidic kam cs gestern zu mehreren Heinen Scharmützeln mit Gruppen von Arabern, die sich aber sofort nach Abgabe einiger Kanonenschüsse zurückzogcn. Ehekredakteur: A ckoeiz. . ... „ , , «V ■ ■ Verantwortlich für den tu, die Redafnon 112 M poliNfchen r-.l August S&W General-Anzeiger für Gberhessen R°tation$bru(f und Verlag der vrühl'schen Unio.-Vuch. und Sleinbrutferet R. tauge. Redaktton. Erpedition und Vruckeret: Schulftrahe 7. bts oorunliags bllhr. Bübingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschästrstclle Bahnhosslrahe \ba A.ize.genini: v. mehr. Wir kommen weiter d^rch freundliche und feindliche Ge- biete nach 95 Tagen an den Tanganikasee. Tie Eroeduion, die der Redner selbst führte, war äußerst schwierig. Er hatte 2500 Leute bei sich, die alles mit sich führten, da entfernte Stationen leicht^von der Hauvtstation vergessen wurden. Tos Land nördlich des Tanganikasees ist fast völlig unbekannt. Große Papprus- fümpfc dehnen ''ich aus. Ter Redner bat hier die größten Menschen der Welt angetroffen. 2,20 Meter Körpergröße ist keine Seltenheit. Aber auch ein Heines Völkchen Zwerge lebt frier, vor denen die Riesen eine große Angst haben. Jene gelten als große Medizinmänner, bte mit ihren Giften alles b-? herrschen. In friedlichem Zustand sind es sehr geschickte Töpfer und Schmiede. Hier treffen wir auch sehr große Herden an. Tas Ostufer des Tanganika ist mit verschiedenen Missionsstationen besetzt. Dir wenden wieder ostwärts und gelangen noch verschiedentlich in interessante Gegenden. Unsere Wanderung endet in Killva, das schon zur Zeit Basco de Gamas eine Rolle gespielt bat. Der reiche Beifall in dem voll besetzten Saale zeigte, daß der Redner dankbare Zuhörer gefunden hatte. 1 s. Darmstädter hoftheater. Aus Darmstadt wird uns unterm 23. d. M. gefdjrieben: In Anwesenheit des Großherzoglichen Paares erzielte Paul Lincke mit ferner neuesten Operette „Grigri" einen sehr lebhaften Erfolg. Ter Vorwurf, der von Bolten-Beckers und Henriot Chancel stammt, ist recht luftig und gibt zu manchem guten sSifc Gelegenheit. Auch zu aftueHen politischen Kolonial- /rCTI' n r^n.^n Darstellern, die mit ganzem Herzen und voller Lufttgkert bei der Sache waren, ist vor allem Herr Jurgas als Theaterdirektor zu nennen. Viel Sorgfalt hatte Herr Valbek auf bic Regie verwanbt, bie sich befonberä im dritten Akt bewährte. Die Vorstellung würbe vom Komponisten selbst geleitet. - . Gine P a r s i f a l - Ti ch tu n g von Gerhart Hauptmann arbeitet augenblicklich an t volkstümlichen Darstellung der Parsisal-Tichtun» deren Marchenwunder ben Dichter ber „Versunkenen Glocke" mA des „Armen Heinrich" schon seit längerer Zeit fesselte. Es handelt br5?^£!fc ^bnt, sondern um em erzählendes x~crr, mit dem sich Gerhart vauptmann an die deutsche Iu- g end wenden will und das in der neuen Sammlung der Ullstein- Iugendbucher er,cheincn wird. ' w -kf: die Influenza heilen. Don einer Ä unf> 'chweren Influenza berichtet der Neuporker Arzt «lt. P Morris Einer seiner Patienten ein ^andmann, htt an, einer heftigen Influenza Eines Tages mürbe er von einer Wespe am Bem gestochen, und der Wespenstich wurde rasch zuinner dicken Geschwulst, die sich vom SHtiebte tum Knöchel erstreckte Merkwürdigerweise verschwanden eine Ltunde .spater alle Anznchen der Inruewza vollständig der «ranke suhlte sich auyerordemlich wodi, hatte wieder HÜnae? und auch der Schlennllutz ber Naic hörte völlig auf Taje später, als ber Wespenstich ausgehellt war, traten die önnmBainnurtome itooeb erneut auf. Tr. Morris glaubt bie Gin,toste, die bA~r Wespenstich in dm Körper des gebracht habe hätten hierbei als Gegengift gegm die IMu^m dib Sache sich wohl der genauen Wissenschaft^ l'chen Unter,uckimg lohne. Zum Vergleich riebt n E . £ Seilb-rk-il d-z SfKumatiätmiS feurefi bines rremlich fllaubhan nntficermefen ist Bei ben Pienennilben firfl aiit bLr' (hnTiihm n •” * - -öeitf rner». wahr schein- (ub aus der Emruhnmi von Ameisen,aure in den Körper- was ^^tone es icdoch und, die der Wespenstich in den^Kö^ bringt, miß noch genauer untersucht werden. England nicht genügend gerüstet? Noch bevor Sir Grey feine anachinbigten Mitteilungen gemacht hat, bic bekanntlich für Montag vorgesehen imb, hat ber frühere Admiral Lorb Beresfelo, setzt d, .'- Unterhauses, bic Well mit einem Ein gestanbnis überrascht, bas aber mit einiger Vorsicht aus- ^nehmen ist. Bercssorb sagte in einer Rebe, Eng anb sei in ber letzten Krisis nicht genügenb vorbereitet g wesen, und wartete auch mit einigen Einzelheiten auf. Vielleicht war biefc Kundgebung von dem Bestreben diktiert, daß noch mehr als bisher für die englische Flotte gclan werde. Auf ber andern Seite hat Beresford auch wohl den durch bic letzten Enthüllungen hervorgerusenen Eindruck verwischen wollen, als habe England auf einen Krieg hinarbeiten wollen. Jedenfalls steht es jetzt fest, daß Eng- land während der letzten Spannung kriegerische Vorbereitungen getroffen hat. Mit höchstem Jntereife müssen daher bie Erklärungen des Ministers des Auswärtigen, Sir Greys, erwartet werden. London, 23. Nov. Lord Eharles Beresford hielt gestern abend in Portsmouth eine Rede, in der er ouSführte: Die Lehre der letzten Krisis zeigte, wie notwendig eS war, eu fl c n b I i l {i dj auf plötzliche Fein d s e ligkeitcn ge- sa f; t z u s c i n. Verschiedene zur öisentlickwn Kenntnis gekommene Tatsachen, die mit bet Flotte in Zusammenhang ständen, bewiesen, bis England nicht daraus vorbereitet tone. Derartige Mftplidic Vorbereitungen, während einer Krisis getroffen, ließen den einen alS den kriegerischen Teil gegenüber der andern Nation, in diesem Falle Deutschland, erscheinen. Er glaube zuversichtlich, baß die jüngst gewonnene Crfobnmg die Regierung ancifem werde, einen Entwurf ein- »ubringen, ber für den Seekrieg einen Stab schafft, welcher von Zeil zu Zeit an die Flottendcüürftiisse erinnert. Während ber urifis sei die britische ftlotlc läng» der ganzen Küste verteilt gewesen: „wir hätten"^ so fuhr ber Redner fort, „keine militärische Bewachung dir Werften und ber MunitionSmagazine, noch, was wichtiger ist, jener Teile der Eisenbahn, wo der Oberbau jeden "Lugenl'ick zerstört wc-rden konnte, wir hatten keine Minen- >i che rsürdicHäsenunddieFahr st raßen. Tic Vcr- fthrsstraften waren ohne zdreuzer, ungeachtet der Londoner Tekla- rptipn, welche die Kaperei gestattet, durch welche unsere Werf. frr»ftrof cn bei einem plötzlichen Ängrifs abgeschnllten werden fcnntni. Wir hatten im Norden keine Oelvorräte für die Torpedobootzerstörer: das Brennmaterial musste ihnen erst von kn Schlachtschiffen überlassen werden. Ein solches Nicht- jierü st elf ci n ist der Tatsache zuzuschreibcn, daß England keinen Kriegs und Marinestab bat, wie ihn jede andere Nation besitzt." kenn hierzu (Kcld notwendig fei, möge man die Sache in Ordnung dringen, er glaube, man solle eine Anleihe aufnehmen. Wahrscheinlich werde dies getan werden. Beresford ist immer ein Scharfmacher gewesen. Er trifft mit seinen Behauptungen denn auch auf den Widerspruch Mae Ktninas: L o n d o n, 23. Nov. Der frühere erste Lord ber Admiralität 9)2 a c Henna erklärte einem Vertreter brr „Daily News", der ihm einen Auszug aus ber Rebe *orb Charles Beresfords zeigte, bie Behauptungen Beresfords seien vollkommen unbegründet; cs waren Deutsche» Reich. Wie bie „Norbbcutfche Allgemeine Zeitung^" schreibt, sind bie Anforberunaen an den Güterwagenparkder Staatsei se nbahnen in biefem Jahre außergewöhnlich hoch. Tie Eisenbahnverwaltung sei zwar mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln bestrebt, ben Bebürsnissen des Güterverkehrs gerecht zu werben, eine unbebingt pünktliche Befriedigung des Wagenbedarfs würde aber vorläufig noch nicht zu erreichen sein. Immerhin sei es in den letzten Tagen wiederholt gelungen, in den ADhlenbezirken außerordentlich hohe Gestellungsziffern zu erzielen. So seien nach vorläufigen Meldungen für Brennstoffe und sonstige Güter in Oberfchlefien am 13 November 11090, int Rsthrbezirke am 15. November 34 055 Kohlenwagen ge- stellt worden, Zahlen, die bisher noch nicht erreicht wurden. ™ CÜJTrifa. Zuerst überbrachte ber Redner der Abteilung Gießen besten Grüße und Wünsche vom Gcsarntvorstand und teilte tenn mit, daß das Frauen heim, von dem im vorigen Vortrag «e Rede war, in wenigen Wochen fertiggestellt sei. Nachdem >ie Abteilung Vosen die Einrichtung hat Herstellen lassen, fehlen Dch etwa 5—6000 Mark an sämtlichen Kosten. Tann führte ber Redner die Zuhörer in unsere ostafrikanischc Kolonie Ta er 15 Jahre dort zugebracht hat, konnte er nicht die Sehenswürdigkeiten zeigen, sondern mußte sich mit wenigem lk.wügen. Wir verlassen Neapel und schauen nochmals rück- ^ans zum rauchenden Vesuv. Schnell ist das Mittelländische I^eer, ber Suezkanal und das Rote Meer durchauert. Wir legen '1 Aden an und hier empfängt uns zum erstenmal afrikanisches Indien und Treiben. Auf der Deikersafrrt vertiefen wir uns tochmals in die Karte von Teutt'ch-Ostafrika. Um uns mit der strößc des Landes vettraut zu machen, erinnern wir uns, daß ftr ^.anganikasee von Nord nach Süd eine Länge von 700 Kilo- neiern bat. Sechs Docken hatte ber Vortragende zu mar- lfrieren, um von einem Ende zum anderen zu gelangen. Wohl ausgerüstet verlasfen wir nun mit dem Vortragenden Im wichtigsten Hasen der Kolonie, Tanga. Dir fahren nach korben nach Vangani. Hier sehen wir eine Expedition, die eben Innere des Landes ausbrechen wlll. Bei einem Spaziergang Auzauswärts passieren wir eine eigenartige Brücke und nehmen p einem Dorfe an einem kleinen Fest teil. Daß sich hier euch die Jagd noch lohnt, sehen wir an einem erlegten Flußpferd. Innern begegnen dem Wanderer allerlei Schwierigkeiten, >:»ptsächlich während der Regenzeit. Tie Flüsse sckwellen an, wti wenn nicht um gestürzte Bäume natürliche Brücken abgeben, n es oft schwierig, auf den schaukelnden Hängebrücken das icn* itittige Ufer zu erreichen. Manchmal muß man sogar den Fluß utMmmenb burtfrqueren. Tann bleiben die Eingeborenen in hätten Scharen beisammen und suchen durch lautes Schreien die ^Mäßigen Krokodile fernzuhalten. Gehen wir weiter ins Innere, Is kommen wir in das Gebiet der kriegerischen Massai Um ein cöroert von ihnen zu bekommen,^ mußte ber Redner den Wett Rindes bezahlen Ihre Kleidung besteh: aus Rinden tt'-ien. Ihre Schmuckgegenstände sind Messingringe, die am Hals -W in den Ohren getragen werden, und die zusammen oft 'M Gewicht von 20 Kilogramm ausmachen. Auf einem kleinen Jmoeg kommen wir durch Ussambara. Es hat jetzt allerhand Tic H Mnnfl d-r deutschen Regierung. In einem Berliner Telegramm der „Köln Ztg.", das offensichtlich amtlichen Ursprungs ist, wird auf5 neue das DeruhiHungShorn geblasen Es hat ja jetzt auch kaum noch Zweck, in Angrisien aus die Rcgieruna sortzufahren, nach dem diese so deutlich die Stimme des Polkcs hat vernehmen müssen. Von Interesse aber ist, wie man in amtlichen Berliner Kreisen dem Kommenden entgegensieht. Ta heiß es in der „Köln. Ztg.": Tie akute Krisis ist jetzt vorüber, aber der Erns der Lage bleibt bestehen, und mit noch größerer Spannung al bisher erwartet man bie für bic nächsten Tage a n g c rü n bigte Erklärung der englischen Regierung. Ii- den letzten Tagen fanden sich in der englischen Presse manck Ansftihrungen, die von dem Geiste des Mas halt ms und her Sack lidjFeit getragen waren und in denen die alten Töne anklangeu twr einem fair plan, dessen Befolgung und Ansbreitting btt englischer Macht nickt weniger vortellhaft war als seine gewaltige Flotte Tie Art der zu erwartenden Erklärung der englisch.'» Regienme bürtte nickt ohne Nnflust sein auf die Entschließung der Regi,-rung Man wird aber jedenfalls daraus entti'hmen können, wie bi englische Volk über bic Lage denkt, deren O^efifrrai nie so beutlid in Erscheinung trat.it, wie jetzt. In Teukschlanb will mnn nickt von ber Möglichkeit wissen, daß über Nackt zwischen zwei großen Mächten ohne das Borhanb.msein eines eigentticken Streitfälle- ein Krieg auöbrechcn könnte, und würde überhaupt nickt daran glauben, tr-nn nicht die letzten Ereignisse eine nur zu überzeugend^ Sprache führten Van ber Stellungnahme ber englischen off ent licken Meinung imb der Regierung wird e5 abhängen, wie sich ir Zukunft bic Beziehungen zwisck)en Teutschland unb England ent wickeln werden. Eine österreichische Warnung an England. In Wien scheint man eS zu verstehen, baß die schwere Bewölkung dcS poEtischen Himmels im Sommer allein England zu verdanken war. In Besprechung der Vorgänge zwischen England und Deutschland wegen der Marolkover' Handlungen knüpft die Wiener „Neue Freie Presse" an die Depesche des Bot'chasters Graf Metternich über die Unterredung mit Sir E. Gren an unb sagt: Seit dem Notenwechsel zwischen Berlin und Paris, welcher mit ber Begegnung König Wilhelms und des Botschafters Bene, betti auf l-cr Promenade in Ems endete, machte niemand ben Versuch, Deutschland durch scharfe Worte eimuschüchtern. Grev sprach mit Deutschland wie ein Mann, rodefrer, geleitet von persönlichen Abneigungen und Vorurteilen das kiare Zielbewußt sein verliert und fremden Zwecken dienstbar wird. Vertrags- f reue Tann nicht erklären, daß ber englische M i - nist er hitziger wird als der französische. Die Del bat es of mbar nur d m Bedenken b.sonnmer Männer im britiffen Kabinett zu danken, wenn sie von einem furchtbaren Un glück verschont blieb. Jetzt entsteht hie Frage, ob damit auch die Politik deS Staatssekretärs der Bergangen- angehöre ober fortwirken werbe. Die Flotte ist ber böse Traum, ber den britischen Schlaf stört. Ter jetzige Reichs kanzler Hatte große Lust, sich mit England über eine Begrenzung des Flottenbaus zu verständigen. Der englische Staatssekretär zertrat die Keime der Versöhnlichkeit. Nack den bösen Zwischen fällen des letzten Sommers steht die Flottenfrage im Vord.-r gründe; sie ist leider eine Frage der Zukunft: denn beide Völker können schwerlich noch lange so neben einander leben. Das Verhältnis muß entweder besser ober noch schleck- ter werden. Bedingung einer neuen Flottcnpolllik in Deutsch land ist eine ganz neue auswärtige Politik in England. Eine englische RabinettSkristS? Berlin, 21 Nov. Ter Berliner „Lokalanz." meldet aus London: In parlamentarischen Kreisen herrschen Gerüchte von einer bevorstehenden Kabinetts- .tftrimpft*1 Hütchen fäarperii hohen Kosten t Tie Stadtv. Ä-Hmigung bei Sohnungen und nauf, daß ander iufer vorhanden .imon, Grü Srüsung der An- Tie Gebr. : hittei Straße ' bringen. Tem Posta' Gartenhäuschen- uehmigt. Tas Anb graphien aus e wird den Gebt, von 3 Mk. gef zum Ehrenbürger gemacht habe. Dr. Gutfleisch sei von der Ernennung sehr gerührt gewesen; er habe gesagt, er habe die Ehrung nicht verdient, da er stets nur seine Pflicht getan habe. Nachdem die Stadtverordneten ihn zum Ehrenbürger ernannt hätten, nehme er die Ehrung mit herzlichem Dank an. Den beide» anderen Ehrenbürgern, Finanzminister a. D. Gnauth und Geh. Obermedizinalrat Dr. Gaffky war von der Ernennung Gutsleischs zum Ehrenbürger und der Wahl des Geh. Justizrats Tr. Schäfer zum Beigeordneten Mitteilung gemacht worden. Von Geh. Obtij medizinalrat Dr. Gaffky ist darauf ein herzliches Glückwunsch' Telegramm eingelaufen. Stadw. H a u b a ch hat in einem Schreiben vom 2. Ao> vember sein Mandat n ied e r g e l e g t. Er frohe ursprünglich erst in 2 Jahren, vor den nächsten Stadtverordnetenwahlen zurücktreten wollen, sein Gesundheitszustand habe aber in der letzter Zeit so gelitten, daß er mit der Mandatsniederleauna nicht mehr zögern dürfe. Sein Entschluß stehe unabänderlich fest. Bet* - suche, ihn zum Bleiben zu bewegen, seien zwecklos. Ter Vor sitzende führt aus, diese Versuche seien dennoch gemacht toorben aber ohne Erfolg. Namentlich hätte man versucht, seine Mitarbeit Sitzung -er Stadtverordneten. Gießen, 23. November. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum; die Beigeordneten Keller und Emmelius; die Stadtverordneten: Dr. Ebel, Eichenauer, Friedberger, Gabriel, Grünewald, Habenicht, Heichelheim, Helfrich, Helm, Huhn, Jcum, Jughardt, Krumm, Leib, Löber, Loos, Orbig, Petri, Plank, Schafntaedt, Simon, Trost, Urstadt, Vetters, Wallenfels, Dr. Wimmenauer, Winn. Mitteilungen. Der Vorsitzende teilt mit, daß er mit Beig. EmmeliuZ dem Stadtv. Tr. Gutfleisch Mitteilung von seiner Ernennung Für den Reichstags-Wahlkreis Hanau - Geln - Yausen-Orb hat das Zentrum als Kandidaten den Volksvereinssekretär und Redakteur Geis in Aschaffenburg ^ausgestellt. In der Angelegenheit der Zuwendung von 2000 Mark an den Mahlsands des Bundes der Landwirte durch die Glogau-Saganer Fürstentums-Landschaft ist ein Bescheid oes Landwirtschaftsministers ersannen. Diese Entscheidung, welche an den Wahl- kreisvo reichenden des Deutschen Bauernbundes im Wahlkreise Grünberg-Freystadt gerichtet ist, lautet wie folgt: Auf die Eingabe vom 8. 7. 1911 erwidere ich Ihnen ergebenst, daß ich Ihrem Antrag, die Landschaft in Glogau anzuwersen, die dem Bunde der Landwirte überwiesenen 2000 Mark zurückzufordern, nicht stattzugeben vermag. Die Glogauer Kreisständekasse, woraus die erwähnte Zuwendung entnommen ist, gehört nach dem Ergebnis eingehender Ermittelungen nicht zum Vermögen der Glogau-Saganer Fürstentums-Landschaft, wird auch nicht von der Landschaft verwaltet oder beaufsichtigt. Hiernach ist die landschaftliche Aufsichtsbehörde zu einem Einschreiten nicht zuständig. Es erübrigt sich deshalb für mich auch ein Eingehen auf die Frage, ob die Zu- Wendung angebracht war. wird der Straßenbahnverkehc nach dem neuen Friedhof wegen des Totenfestes verstärkt. Am Samstag wird von 9 bis 12 Ubr morgens ^-Stunden-, von 2 bis 5 Uhr nachmittags 7l/2-Minuten-, am Sonntag wird von 9 bis 12 Uhr morgens 7^2-Minuten-, von 12 bis 2 Uhr mittags '/^-Stunden-, von 2 bis 5 Uhr nachmittags ^-Minuten-Verkehr eingerichtet. Nach Bedarf werden noch weitere Fahrten eingelegt. ** Alldeutscher Verband. Zum Besten der Ab- tzebrannten in Lusern und der Ueberschwammten in Blumen au veranstaltete der Alldeutsche Verband gestern abend in Steins Garten ein Grammophon-Kon-' zert, das sehr gut besucht war und auch viel Anklang sand. Auf dem Spielplan standen mit Ausnahme von zwei Carusovortragen nur Musikstücke aus Wagners Opern. Das Grammophon war, um Geräusche völlig abzuschließen, hinter einem Vorhang aufgestellt, und aus dem Schalltrichter drangen die Töne rein und wohlllingend, so daß die sehr zahlreichen Nummern des Programms von den Hörern mit Interesse und Genuß bis zum Schluß angehört wurden. Knote, Feinhals, Berta Morena, Sigrid Ärnoldson, und wie die berühmten Sänger und Sängerinnen alle heißen, sowie am Schluß Caruso, waren alle bei bester Stimmung, und die Zuhörer konnten sich doppelt freuen, da trotz des geringen Eintrittsgeldes für den guten Zweck immerhin eine ganz ansehnliche Summe vereinnahmt worden ist. •* Diebs- und Hehlernest ausgehoben. Gestern verhaftete die Polizei zwei verheiratete und zwei ledige Arbeiter, bie zusammen in einem Hause wohnen, die in letzter Zeit die vielen Kellerdiebstähle in Privat- Häusern m hiesiger Stadt ausführten. Bei der Durchsuchung der Wohnungen wurde eine ganze Menge Flaschen mit Wein, Kognak und eingemachten Früchten, ferner Töpfe mit Eingemachtem, Käse, Sardinen usw. gefunden. Auch drei Fahrräder, mehrere Häute Leder und anderes fand sich vor, das gestohlen zu sein scheint. Vier Stallhasen fanden sich ebenfalls, die in Wieseck gestohlen sein sollen. Zwei der Verhafteten sind bereits vorbestraft. "Diebstähle. In den letzten Nächten wurden hier in mehreren Neubauten Da chkandein und sonstiges für Althändler geeignetes Material gestohlen. Vor Ankauf fei gewarnt. ** Die Heilsarmee schreibt uns: Am Dienstag den 28. November, abends 81/4 Uhr, wird der Leiter der Heilsarmee im Rheinland im großen Saal des Hotel „Einhorn" in einer Versammlung über das Thema: „Der göttliche Weckruf im 20. Jahrhundert" reden. Näheres siehe Anzeige. । Landkreis Gießen. b. Wieseck, 23. Nov. In der heutigen Gemeinderatssitzung kam in erster Linie der Voranschlag für das Jahr 1912 zur Beratung. Nach kurzer Aussprache murpe er mit einer Einnahme und Ausgabe von 105 276,97 Mk. genehmigt. Der Voranschlag zur Verlegung der Wasserleitung von der Grabenstraße zur Marburger Straße, die'durch eine längere Strecke unbebauten Geländes führt, wurde genehmigt. Die Bewohner der Marburger Straße sollen sich verpflichten, für die Verzinsung und Amortisation der außerhalb des Ortes gelegenen Strecke aufzukommen, im übrigen sich aber dem allgemeinen Wasserftatut der Gemeinde Wieseck unterwerfen. Nachdem noch einige Wünsche zur nächsten Tagesordnung über Verbesserung von Wegen und Straßenbeleuch- rung vorgebracht und die mangelhaste Beschaffenheit der Kreisstraße am Ausgange des Ortes nach Gießen zu, zu dem die Gemeinde Wieseck einen Beitrag von 6000 Mk. leisten muß, bemängelt worden war, wurde die Sitzung geschlossen. ----- Dau bringen, 24. Nov. Arn Samstag begeht unser Bürgermeister Walter sein 2bjähriges Dienstjubiläum. (Eine Tagung des yansabundes in Hannover. Hannover, 24. Nov. Gestern abend fand hier eine große Versammlung des Hansabundes statt. Geheimrat Riesser hielt die Hauptrede. Er verteidigte den Hansabund gegen ine Unterstellung, als ob er gehetzt hätte, im. Gegenteil, er habe die agrarischen Hetzer entlarvt und die Ruhe derer gestört, die den Staat als Versicherungs- und Verpflegungsanstalt für sich und ihre Sippe betrachten. Er, der Redner, verstände nicht, wie der alte Bueck frcute den Industriellen ein Bündnis mit den Konservativen Vorschlägen könne, denn die Konservativen seien heute .nicht nur mit Zentrum und Polen verbündet, sondern gleich einem politischen siamesischen Zwillinge mit dem industrie- feindlichen Bund der Landwirte. Die Konservativen können Fürst Bülow nicht vergessen, daß er .eine preußische WaUreform plante. Der Redner führte dann weiter aus, daß er den künftigen Handelsverträgen unter den gleichen Voraussetzungen zu- ftimmen und in diesem Sinne im Hansabund wirken werde. Wer jetzt noch zweifeln Jfönne, wen er bei den bevorstehenden Wahlen zu wählen Hat, den beneide er nicht. Es handle sich um nicht mehr und nicht weniger, als um den Kampf von zwei sich unversöhnlich gegenüber stehenden Weltanschauungen. Der Hansabund erstrebe, datz unfern modernen Staat auch moderne Luft durchziehe, nicht die Moderlust vergangener Jahrhunderte. Zum Schluß teilte der Redner unter lebhaftem Bravo der Versammlung mit, daß für die kommenden Reichstagsmahlen 62 Kandidaten vom Hansabund ausgestellt seien. .....l ---------------------- Kreis Büdingen. Büdingen, 23. Nov. Der Oberlehrer am hiesigen W.-G.-tGymnasium, Professor Dr. A. Krämer, ist mit Patent vom 18. ds. zum Hauptmann der Reserve befördert worden. § Nidda, 23. Nov. In diesem Winter untersucht ein Zahnarzt die Zähne der Schulkinder des Sparkassebezirks. Die Mittel dazu hat der Vorstand der Bezirkssparkasse bereitgestellt. Kreis Friedberg. -m. Friedberg, 23. Nov. Gestern abend veranstaltete der hiesige Volksbildungsverein unter Mitwirkung des Nhein-Matn-VerbandeS für Volksbildung eine Aufführung des „Prinzen von Hornburgs, die sehr gut besucht war und lebhaften Beifall fand. L. Friedberg, 23. Nov. In der heutigen Stadtverordnetensitzung kommt nach Genehmigung einiger kleiner Baugefuche der Ortsbauplan für die Frankfurter Straße zur Verhandlung. Tie Stadt beabsichtigt den neu zu erbauenden Wafser- turm auf die Mitte der Landstraße an die „Warte" zu stellen. Oberbaurat Hofmann-Darmstadt schlägt iebod) vor, den Turm rechts von 'der Chaussee aufzustellen. Tie Stadt hatte noch einen Sachverständigen, Stadtbaurat Schaumann-FraNksurt zu Rat gezogen und auch dieser hat die Stellung rechts der Landstraße mehr empfohlen. Tie Stadtverordneten treten der Ansicht des Sachverständigen Baurat Schaumann bei. Ter Ortsbauplan wird dementsprechend geändert werden. — Tie Kosten der Vorarbeiten für eine Bahn Friedberg—Ranstadt sollen nach der Einwohnerzahl der interessierten Gemeinden ausgefchlagen werden. — Bei der Explosion im Rathaus sind von der Aachen-Münchener Feuerverficherungsgesellschaft zu den Mobiliarschäden, die etwa 600 Mk. betragen, 500 Mk. freiwillig gegeben worden. Es wird beschlossen, daß nach Ablauf der laufenden Versicherung auf weitere 10 Jahre bei dieser Gesellschaft versichert werden soll. — Bei Aufstellung des Voranschlags waren an dem Denkmol- fonds 1000 Mk. und dem Katharinenbrunnen 1500 Mk. gestrichen worden. Mtt Rücksicht auf erhöhte Einnahmen wird aus den Ueberschüssen dieser Betrag den betreffenden Fonds wieder zugeführt. — Von der Stadt Bad-Nauheim ist ein Antrag eingelaufen, zu der Errichtung von Flutschleusen an den Wehren bei Tietz, Fell und am Viadukt einen entsprechenden Beitrag zu leisten. Es wurden hierfür 600 Mk. bewilligt. Die Ausführung hat durch die Stadt Bad-Nauheim zu geschehen. — Zur Herausgabe einer Hessennummer werden 100 Mk. bewilligt, wenn Friedberg darin entsprechend erwähnt wird. — Die Stadt tritt dem Deutschen Verein für Wohnungsreform mit einem Beitrag von 5 Mk. jährlich bei. — Das Anschlägen von Plakaten sowie das Pläkatwesen im allgemeinen sollen durch Polizeiverordnung geregelt werden und die Anschlagsäulen verpachtet werden. Ter von dem Bürgermeister vorgelegte Entwurf wird einstimmig genehmigt. — Für eine definitiv zu besetzende Lehrerstelle wird vom Hauptlehrer Schwalm in Vorschlag gebracht und von der Versammlung bestätigt. In der Volksschule wird eine Klasse geteilt. Eine längere Aussprache entspann sich über die Anträge auf Gewährung einer Teuerungszulage an die städtischen Beamten und Bediensteten. Von dem Stadtverordneten Ferdinand Tamm war der Ergänzungsanttag eingebracht: 1. allen Beamten, Bediensteten und Arbeitern der Stadt, welche bis zu 2600 Mk. Einkommen haben, eine Teuerungszulage in der Höhe eines Monatsgehaltes oder Monatsverdienstes zu gewähren. Die Zulage soll y8 sofort, die übrigen 4/« in den Monaten Dezember, Januar, Februar und März mit je Vs ausbezahlt werden; 2. das Wohnungsgeld der Lehrer unö Lehrerinnen soll von 550 Mk. auf 600 Mk. bezw. von .250. Mk. auf ZOO Mk. jährlich mit Wirkung vom 1. Oktober hafte Zustimmung.) Von Kommerzienrat Cloos in Nidda wurde ein Bild der Stadt Gießen aus dem .Anfang des vorigen Jahrhunderts ge schenkt wofür die Versammlung Dank ausspricht. Tas Reichsbankdirektorium hat durch Schreiben vom 16. 9p vember mitgeteilt, daß die hiesige Reichsbanknebenstelle in «tu Reichsbank st eile umgewandelt werde, sobald das neu zu errichtende Bankgebäude fertiggefteHt sei. Tie Stadt hat Ecke bei Landstraße und Bismarckstraße einen Platz von 1526 Quadrabnetti für 25 000 Mk. einschließlich Straßenkostenbeitrag zur VeriüMlll gestellt. Dem Wunsch der Stadt, baß kein auswärtiger Archüel zur Errichtung des Bankgebäudes zugezogen werde, soll tnfc sprachen werden. Eine Eingabe der Beamten und Lehrer wegen Gehaus erhöhung geht an die Finanz- bezw. Schuldeputation. Es liegen Einladungen für die Versammlung vor y dem Vortrag über die Tätigkeit her Frau in der WohmmgA frage und zum 25jährigen Stiftungsfest des Werkmeister'-Bezirls* Vereins. 5 Eine vor einigen Tagen eingegangene Eingabe des Vorstande- des oberhessischen Händler- und Schaustellervereins, am 21. utt> 22. November die Aufstellung der Schaubuden nsw. auf Oswatt» Garten zuzulassen, ist durch frühere gegenteilige Beschlüsse der B«* sammlung als erledigt anzusehen gewesen, zumal inzwischen reut, Sitzung war. . Stadtv. Vetters berichtigt in etwas feine Mitteilung« in der letzten Sitzung über die Löhne der Laternenwärtu. "tag einer Mitteilung des Gaswerksdirektors werde eine größere Anzahl Laternenwärter auch außerhalb des Putzdienstes beschäftig was ihm eine glückliche Lösung der Frage zu fein scheine, Leute verdienten dadurch mehr als 17 Mk. Die Laternenwatt« seien zwar nicht alle mit dieser Regelung einverstanden, aixt allen könne man es nicht recht machen. Die Große Mühlgaffe. Stadtv. Plank führt aus, er sei von verschiedenen Sena gebeten worden, die in der letzten Sitzung beschlossene Benennurg des neuen Straßenzuges zwischen Bahnhofstraße und West-Ama-e „Große Mühlgasse'" noch einmal zur Sprache zu bringen. Bezeichnung Gasse, besonders Mühlgasse, für eine neueJStraj hafte ein gewisser Geruch an, der für die Anlieger fdjablid) I - Es handle sich doch um eine zu 3/< neue Straße und man paje den Besitzern keine Gassen-, sondern Straßenkostenbeittage verlangt. Man solle bei Straßenbenennungen nicht aui 0 Geschmack eines einzelnen oder mehrerer Personen Horen, wno auf die Meinung der Einwohner der zu benennenden ötx t Es werde behauptet, daß die Häuser durch die Bezeichnung ,,Eail minderwertig würden. Eine Frau, die dort gemietet 1j _ z. S0. auf die Wohnung verzichtet, als sie die tstraßenbenennE in den Deputationen zu erhalten, aber auch das fei nicht gelungen Tas Ausscheiden des Herrn Haubach aus der Versammlung sei sch Eu bedauern, die Stadt Gießen fei ihm außerordentlich viel Ton chuldig. Er hoffe, daß der wertvolle Rat des Herrn Haubact ier Stadt und der Allgemeinheit auch in Zukunft erhalten bleib- und spreche ihm für feine Mitarbeit herzlichen Dank aus. (Leb" dieses Jahres erhöht werden; 3. den Herrn Bürgermeister zu ersuchen, bis zum 1. Februar 1912 eine neue, den heutigen Verhältnissen entsprechende Besoldungs- und Lohnordnung für die tädtischen Beamten, Bediensteten und Arbeiter mit rückwirkender Karst vorn 1. Oktober 1912 unter Einrechnung der unter 1. benannten Teuerungszulage vorzulegen. Ein von Stadtv. Leuchtgens eingegebener Antrag fdjlägt vor: Den Arbeitslohn unt 4 Pfg. die Stunde zu erhöhen. Ten Gehllfen 120 Mk., den Beamten der 3. und 4. GeholtSklasse 150 Mk., denen der 1. und 2. Gc haltsllasse 200 Mk. und dem Bürgermeister 300 Mk. Teuerungszulage zu gewähren und das Wohnunasgeld der Lehrer um 50 bezw 25 Mk. zu erhöhen. Der Antrag Leuchtgens wird mit der Abänderung angenommen, daß Bedienstete unter 1200 Mk. 10 Teuerungszulage gewährt werden soll. — Der Freien Feuer wehr wird zur ^Abhaltung Les Hessischen Landesseuenvehrtags und 50jährigen Stiftung5icfted der Freien Feuerwehr, die am 22., 23. und 24. Juni 1912 stattfinden, soll die städtische Seewieic als Festplatz überlassen werden. Slailenvuig und Rheinhessen. mt. Darmstadt, 24. Nov. Geschenke int Wert von Wer 30 000 Mark wirrden dieser Tage von hiesigen und auswärtigen Künstlern dem hiesigen Landesmu^eum vermacht. Sie bestehen teils aus Gemälden, teils aus HWschen Plastiken. cd. Bingen, 23. Nov. Wieder einmal hatte die hiesige Stadtoerordnetenverfammlung einen großen Tag. Es handelte sich darum, für die in Bmgen feit längeren Jahren bestehende, vorzüglich geleitete und ständig wachsende Bau. gewerk- und Gewerbeschule ein dem Umfange und dec Bedeutung der Schule entsprechendes neues Unterrichts, gebäude zu schaffen. Ein Voranschlag des StadtbouamteS, der den Umbau des alten RealschulgebäudeS zur Baugeweck. schule vorsieht, beansprucht 167 000 Mk., die nun heute als Kredit genehmigt werden sollten. Nach längerer Aussprache wurde schließlich der Beschluß gefaßt, die Realschule zum Umbau oder Neubau zur Verfügung zu stellen unter der Bedingung, daß die Stadt einen weiteren Zuschuß von 3000 Ntk. leistet. Ebenso soll unter dieser Bedingung die Bausumme zur Verfügung gestellt werden. Hessen-Nassau. Marburg, 23. Nov. Der Kirchenffistoriker Geh. Konsistorialrat Pros. Dr. theol. Carl Mirbt in Marburg wird dem Rufe an die Universität Göttinße n zum Beginn des Sommersemesters 1912 folgen; er toirb dort Nachfolger des verstorbenen Geh. Rats Prof. Tschackert. Bleidenstadt, 23. Nov. Gestern mittag nahm der elfjährige Sohn des Weißbindermeisters Dens er das Gewehr seines Vaters, das dieser vor einigen Tagen, als er von. der Kagd zurück- lehrte, ohne es zu entladen, an die Wand gehängt hatte, >mid zielte aus Spaß auf seine Mutter. ^Der Schuß ging los und traf die Frau in den Kopf, so daß sie bald darauf starb. Gilt y B Heber ein s | Antreuil, bei i ■ '^nlinie ins 3 ■ wnken, erhalte: Saumur, ^sall ereigne Aus Stadt und Land. Gießen, 24. November 1911. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Die gestrige Sitzung unserer Stadtverordneten wies eine Tagesordnung auf, die, wenigstens so weit die Oeffent- lichkeit in Frage kam, in einer knappen Stunde hatte erledigt sein können. Aber es kam anders. Die Schleusen der Beredsamkeit öffneten sich und es dauerte gut 31/2 Stunden, bis zur nichtöffentlichen Sitzung übergegangen werden Konnte. Mit Ausnahme der Schulfragen wurde so ziemlich alles behandelt, was die städtischen Verhältnisse berührt und noch einiges mehr: Baugesuche und Stadtverschanve- lung, Straßenbenennungen und elektrische Bahn, Hunde- polrzeiverordnung und Straßenbeleuchtung usw. So ging es im bunten Wechsel fort, bis die Tagesordnung zur allgemeinen Freude erledigt war. Aber auch da>war es noch nicht fertig. Es gab noch eine lange Auseinanderfetzung persönlicher Art zwischen den Stadtv. Loeber und Grünewald über die bekannten iBorgänge bei der Vorbereitung des Amtsgerichtsneubaues, die wenigstens das eine Gute zeitigte, daß die Sache vom persönlichen Gebiet wieder mehr auf bas sachliche zurückgeführt wurde. Weiter wurde noch berichtet, daß die Vermittelung der Kartoffelbestel- lun^en durch die Stadt vielfach zu Magen Anlaß gegeben hat. Die gelieferten Kartoffeln sollen teilweise recht minderwertig gewesen sein und den gemachten Versprechungen keineswegs enffprochen haben. DaAu sollen die mit der Lieferung betrauten Geschäftsleute vielfach die Besteller recht merkwürdig behandelt haben. Das ist umsomehr zu bedauern, als dadurch eine begrüßenswerte soziale Maßnahme der Stadtverwaltung den erwarteten Erfolg nicht geyabt hat und für die Zukunft in ähnlichen Fällen leicht eine Schädigung hiesiger Geschäftsleute eintreten kann, da die Stadt dann wohl andere Wege einschlagen wird, um der Teuerung entgeaenzuwirken. Mit großem Bedauern wird in der Bürgerschaft die Nachricht von der Amtsniederlegung des Stadtv. Haubach ausgenommen werden, der sich in den 16 Jahren seiner Tätigkeit als Stadtverordneter um die Stadt wohl verdient gemacht hat. Es wäre zu wünschen, daß die gestern ausgesprochene Hoffnung, Herr Hauoach möge auch fernerhin der Stadt und dem öffentlichen Leben mit fernem Rat und feinen Kenntnissen dienen, in Erfüllung geht. • ** Eisenbahnpersonalien. Der techn. Bureau- Nspirant 1. Klasse Hainb ach in Gießen hat die Prüfung zum techn. Eisenbahnsekretär bestanden. Der Lokomotivführer Menke in Gießen hat eine Belohnung erhalten, weil er durch besondere Achtsamkeit die Beseitigung einer Detriebsgefahr veranlaßt hat. Versetzt wurden: Der Schaffner Hab er sack von Nidda nach Hungen und der Bahn- -neisterdiätar Werner von Frankfurt lMain) nach Friedberg. Ferner haben noch der 23a^nmelfter Kiefer und der Bahnmeisterafpirant Andre beide in Lauterbach, für lentschlossenes und zweckmäßiges Handeln beim Löschen eines Brandes 23elohnungen erhalten. -Ernannt wurde der Gehilfe bei der Landes- Hypothekenbank Wilh. Ehr Hard aus Nidda zum Bureau- Afsistenten bei dieser Bank. •• Straßenbahnverkehr am Totensonntag. 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Julius Schulze Telephon 774 Rabattmarken des Rabattsparvereins. »*/„ erordneten. ießen, 23. NoveÄe ecum; die Beiaeo toerorbnettn: vt. itetoolb, Sabmi-t, 3ugbarbt, ftnimm, a Achaslstaebr, Simon, b immenaun, Büm. Kirchenhistvriker cl Mirbl in Göttinaen zua gen; er luub bori 1 Pros. Tschacknl. Ml mittag nahm bc euier das Gewc?,r s läerbonbet^agba t» gehängt hatte, wb j* : Schuh ging lo8 w: daraus starb. Zum Totenfest emvfeble alle Sorten ErMuto in frisch und vravariert. sowie »chöne ddkrÄnxe und Kreuze in grogcr SüißttJaaL chonsrer ttuS'ävrung und jeder Preislage. e ,wz «rki^ois = ßartatrei Carl Volk, Mr Stb,feine« «Malern de»r«ll> ,-d^Iel- werde feen solle den Leuten den Gefallen tun und der Straße raten anderen Namen geben . n ^abtn Petri hält eS für verständlich, daß bte Leute bie Bezeichnung der slraße als „Gasse' nicht haben wollen. Ur sch agt vor, statt bejrn „strafe" zu sagen. Cbeibuinermenier Mecum ist geaen diesen Vorschlag, (tone" alS Ztraßenbezeichnung sei altderj-ebracht und ehr- nürdig In üoln heiße die vauvtgeschäftSstraße „Gasse", in <*axn> u. a. Städten habe man ebenrolß für wichtige Straßen biC Bezeichnung „Gasse". Tie Mitteilung übet die Straßen- t-rnennung sei schon verschickt und wenn man fest den Beschluß 2nbere, wurden wohl wegen anderer Gassen Eingaben kommen. Sladw Grünewald hält eS für richtiger, einen früheren tJlr&lutj aufzuheden, als die Anwohner einer Straße zu schädigen. Jedenfalls iei bie# wichtiger als die Erhaltung der Bezeichnung .Gasse". Vielleicht könne man „Mühiwca" f---- Tie Stadtv. 43 Inn und Wallenfels si vermischte». * Ein Kampf |roii we n u#u vl c u t cn und Einbrechern spielte sich am Tonncr-Mag abenb in der Schützeil ftroLc in Berlin ab. Gegen 11 Uhr nahm ein Hofschuhmawer. meister ein verdächtiges Geräusch in seinem Laden wahr. Als er die nach dem Laden führende Tür öffnete, sah er sich einem Einbrecher gegenüber, der Miene machte, aus ihn los-Uichlagen. Ter Ucberrascvte hatte so viel (Sk’uic»gegciuvart, dst Tur sofort wieder abzuschließcn. Er alarmierte die Polizei. Tie Beamten begaben uch nach dem Laden, konnten Z. 9", baß um 730 Ilh» in Friedrichshafen aufg/fiicgen war, ist um 3,25 Uhr glatt vor der Halle gelandet. Gotha, 22. Nov Tie „Schwaben" panierte um 10,50 Ahr Apolda, um 11,20 Uhr Erfurt und erschien kurz vor 12 Uhr über Gotha. Um 12 Uhr erfolgte bei strömendem Regen die glatteLandung vvr der Lnftichifshalle, in die fit bann über- geführt wurde. eine andere V.-»eichnunz. Ztadtv Krumm meint, man solle Schluß mit der Sache machen. Er fei gegen eine Aenderung, da bie anberen Gas en bann ebenfalls kommen würden. Wenn man ändern wolle, solle man bie 2irafK .Lefiingstraße" wählen. Tie Sladtoo. Jug Hardt, Petri und Heichelheim E ebenfalls für eine andere Benennung, worauf bet Bor- ende ein Preisausschreiben für mög.ichst hochtrabende aßennamen vorschiägt. Stadtv. Tr. Säimmenauer ist gegen alle Aenderungen von Strabenbennungen al- überflüssia und geschmackSverirrcnd. Tie Lache geht an die Dorsch.agSrommisiion. Bauz suche. Fritz Kalbfleisch will an ber Straße zum neuen Friedhof ein Wohnhaus und ein Nebe.rgrbLude errichten, bie beide atniger ale zwei Stodroecfe haben sollen Nam dem Antrag Der Baudeputation soll bie Zustimmung mit Rücksicht auf da- Sitafeenbilb versagt werden, waS genehmigt wurde. Stabte. SB i n n regt den Criaß einer LrtSsatzung an, um in jener Gegend die Bauart zu regeln. TaS Baugesuch deS Albert Höß, bet in ber Tiezsttaßc tinen weniger als zwei Stockwerke hohen Anbau erridücn will, Dird genehmigt, ba cs sich nicht um einen selbständigen Bau handelt anb die Tiezstraße als Nebenstraße anzusehen ist. Zwei Baugesuche von Belitz und Büttner für bie Marburger Straße außerhalb des Bebauungsplans sollen abgelehnt !verden, well bie Ableitung des Regenwasser» von ben fraglichen fltambMden nicht möglich fei Ter Vorsitzende weist daraus hin, baß die Entwässerung oct oberen Marburger Strafte nur durch einen Kanal nach ber Lahnunterführung bcs Wismarer WcgcS möglich sei. Z. Zt. könne oer hohen Kosten wegen hieran nicht gedarht werden. Tie Stadtv. Tt. Ebel, Löber und Plank sind für Genehmigung des Gesuches im Interesse ber Schaffung billiger Wohnungen und des Nordostviertels. Stadtv. Petn verweist (rauf, daß anderwärts noch genügend Bauplätze für blll.ge Wohn- ufer vorhanden seien, z. B. in der Schwatllach. Tic Stadtvv. _imon, Grünewald und Krumm sind für nochmalige Prüfung der Angelegenheit, die auch beschlossen wurde. Tie Gebt. Kahl erhalten die Erlaubnis, an der Frankfurter Strafte 149—161 eine Einfriedigung aus Hol» anzu- brinjen. Tcm Postasfistenten Herget wtrd bte Errichtung etneS GartenhLuSd-ens im Alten Few gegen den üblichen Revers ge- Tier. Ten bee Binder: ,‘liilb und Wilde im Herten YHiifa*', bat Hari Hagendeck mit einer ebenso inierelfaiuen wie aeheimiuAoouen Aul- aave betraut. Er bandelt ftdi barnm, daß Srtomburat cm dem ^lussterden c.etveibici L.er. daS m nur nock» iebr ivemaen Exemplaren im Innern Hiderias noifommt, lebend nach Eurona brmqi. edioinbutqt ist loebcn von eniei i-oiercebmon »urück» aetonnnen; e» i't ihm aelungen, al» erster Eutvpaer m oerfchtedeite bisher unerioiictite Teile die er höchst iiueieilaiiten Sicpnblit zn fommen, nnd sogar weit bie t»S verz der auch beute noch so ae- lürmteten L'ager des fueaeritoen Stammet der Golah euijiidrinaen. L'eiber mußte diese erste Exveditlon mlolge der ja bekanntlich m Viberta so schweren Ne.ie>i-eit tmterbromen werden. Tie biii er noch geringen Slndentimgen über die Ergebnisse der Aufstudmrg ?e6 TiercS enlitannnen einer Unterredmig nut cdioinbnrat m Anlwerven, das boiftae Zeitungen gleich noch der Ankunft de« r'orid)imqerci|enben gebracht hoben. x'*e0eiila(l1 i i es Teber, baß cdwmbmgt nickt nur auf der Fährte be» Tieres geivejeu ist, sondern es auch in nächster Nähe vor stch gt at hat und es nut oem äußeren llmitand der emtretenöen stiegenzeit ziizuschrell'etr ist, oav die L-oiexpeditloir noch zu leatem werteren gienbaren Erget" ms ae übu hat. Slart Hageuveck tü tet jeßt eine neue Expedi.ton unter der Fühiiurq SdionumigM, dte ungelüor ur 1» Tagen auf- brcrtirn soll und Dann hofientlich nicht ohne dieses mysteriöse Tier ziirückkehren wird Ein hochtmeie..ante» Ereignis am Dieter ernen leise ist uhrtgeiis bie Enideckniig eme« tätigen Krater« uu Van De der M ana r>! o l a h geivelen, der durch die Negeiizeit ge- bämp I, euien Nessel im Umfange von mehreren Quadratkilometern in dichte Tumpiwotken baute. dl. Der trauernde Erpel. Deifviele für die rührende Zuneiguim, Die manchmal zwischen einzelnen Tieren herrscht, fuhrt eine ttaiteiiische lanDivirlschaitliche Zeitung an. Em Erpel, Der an zivel Tagen nacheinander tunf feiner Weibchen verloren hatte, die allesamt tur Vcben inr Die Rüdie lallen mußten, begann anfgcicgt m ai.cn Winkeln und Ecken nach ihnen zu suchen. Nachdem er stch enDlich uberzeiigt hatte, bau sie nicht mehr zu sindett wären, letzte er lieft uieDergeschlageu au Den Nand Dee Teiche« und nahm nicht mehr Die genngiie Nahrung zu stch, bie er — sei es an gebrochenem Herzen, sei eS au schiväche infolge seiner Trauer — starb. Kleine Eagrrchronik. In einer Sitzung des Landrales ber Pfalz ivurbe, wie bk „Pfälzische Presse" meldet, nach dem Bericht des Vorsitzenden des Älbellsausichusses für die Errichtung einer Ueberlanb- zentrale in der Pfalz und nach kurzer Unterredung ba» Projekt in namentlicher Abstimmung nach dem Ausschuftantrag einstimmig angenommen. Tanach gelangt bte Pfälzische Ueber landzentrale in drei Bauperwden mit einem Aktienkapital von 24 Millionen Mark zur Ausführung. Ter KrerS beteiligt sich baron mit 3,‘J Mlllionen Mark. TaS lyroü veumu) v. Ülcists am kleinen Wannsee wurde am Busstag trotz dcS ungünstigen Wetters von vielen Sun oerten andächtiger Pilper besucht. Die Ruhestätte deS Tichters war einfach aber würdig geschmückt. In KSnigShütte wurde in der Nacht zum Mittwoch in bie Barbarakirche eingebrochen. Tie Diebe drangen durch ben Turmeingang ein, entwendeten einen großen und einen Leinen vergoldeten Kelch und verstreuten die Hostien auS dem Tabernakel. D?r Versuch, die Lpserstöckc zu erbrechen, mißlang. In Wilhelmshaven erregt die Verhaftung dreier Schutzleute namens Klaue, Hempel und Jaenicke großes Aufsehen. Alle drei sind Mllitäranwärter und dienten bei der Marine. Sie gestanden ein, an sechs schweren Diebstählen und anderen Verbrechen beteiligt zu sein. Ter 37jährige Emil Siegel, Direktor der Allgemeinen Deutschen Kommisiionsbank A.^j., zugleich EeschäftSsührer der Svna- gogcnbaugefciUd)aft in Wilmersdorf, ist seit lUiontog flüchtig. Nach den bisherigen Ermittelungen bat er der Synaaogen- baugesellsct-asl etwa 50U00 Mark und der Deutschen KommiisionS- bank etwa 100 000 Mark unterschlagen. Die geschädigten (Gesellschaften werden aber trotzdem keine Anzeige gegen ihn erstatten, da der Schaden yedeckt werden soll. Unter der Beschuldigung, dem österreichischen Genera Ist ab wichtiges kartographisches Material überliefert zu haben, wurden acht Polen des Landesverrats angeklagt. Aus MartinSbruck (Tirol) wrrd gemeldet: Eine über eine Schlucht führende Steinbrücke stürzte kurz nach der Fertigstellung zufammen. .Die Arbeller konnten sich rechtzeitig zurückziehen. Babnbontrahe 24 Babnbosstrastc 54. (096501 schwere Wer. Maifeier frische Licbeicr dem H irossem Gebrüder Berdux Fernspr. 231 Bahnhofstraße 27 Herd- null Knihtndlchk werden angefertigt bei 7IN D.R.G./v\.i 3. B. Häuser, Stehen Eigenes Fuhrwerk. Hochachtend K. Böhme, Hotelier. 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RATH Heute, freitaj: Abschieds-Konzert der berühmten Violinvirtuosin Stadttheater Giessei Direktion: Hermann Stelngoette*. Samstag, den 25. Nov. 191U nachmittags 3*/a Ubr Bei Botksvreisen. Wn bttTh KOLOSSEUM Direktion : KARL OHM. Tamara Verwandlungs-Tänzerin. Wahher Evolutionen auf freistehend.Leiter. Lange Das „Sächsische Unikum". Paula Wacker Soubrette. The Darleys Komische Radfahrer. Goltz Trio Equilibristen aus rollender Kugel und Drathseil. Bernhard Leszinsky Humorist. Kose u. Melfort Englische Sand- und Holzschub- Tio mon nnd Horrpn aller Kreise, die sich für diese uailivu UHU orneu Aufführung interessieren und sich verpflichten können, wöchentlich an einem Abend — Montags von 8—10 Uhr — pünktlich an den Proben teilzunehmen. Dieselben werden gebeten, sich alsbald bei Herrn Professor Trautmann zu melden. ML SÄ'? h behauv int Simtp i*!1!? bct Re; toitb 1 FV Die Bei s«, Ldtt J6tje(n dir farbig, hat Doppelknie sowie verstärkte Ferse und Spitze. tW«1* » < JuliHafl W M" elf' Uei h erhEe Ungefähr ^llm^°rokk. x der Kuscht, (i^unb 1 ytlbpf mi-Qui rSuil J?1 Sä Stellung auf . teilhaft arbeitenden Spezial-Maschinen Nt*r«-« Bit haben, M> I wi} bCDt In Ölungen gegeben ;fCü^mini|ienuni A Meinbcr der .«illli'N- bCLr IffWiiellen. L°gslagauss = Odette B. = sowie täglich abends 8 Uhr: Konzert des vielbeliebten Tonkünstler- Ensemble ,,’Rhein^old“, Dir. Hardy Holzapfel. Hotel-Restaurant Böhme, Braunfels Für Tanz. Ausflüge empfehle Saal mit spiegelglattem Tanzboden. Klavier und Violinspieler stehen frei zur Verfügung. Kegelbahn. Sonntags Frei-Konzert. Billard. Gute Küche und Keller. [C3/n i Prima Kaffee. VTafiK** Eine reiche Auswahl guter Mustkinstrumente. Vlo Mandolinen. 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Fest-Onvertüre „Iphigenie in Aulls“^^ von Mozart! von CH- W- v-Girl Ausgesührt von der Kavelle hiesigen Infanterie - Reaune^ Kaiser Wilhelm Nr. 116, un t Leitung des Herrn ObermuiE- Meisters Wilhelm Vdbcr, anschließend: f „Iphigenie eil Tun» Ein Schausviel in5 Aufzllaenvoo Wolfgang v. Goethe. * Herr Hans Baumeister ooni g , theater in Darmstadt als GM Ende nach 9'/« Uhr. <&’ I Sonntag, den 26. Nov. ISii, abends 7'IjUbv. „ Kleine Preise. Kleine Prerle. OieJuuglraumDrlei Ende IO1/« Uhr. _ 0 r Vorsland des flkad^mischen Gesangvereins. V eteranen-V erein. Samstag, den 25. November, abends 9 Ubr, bet Kamerad Bourgeois: Feier des Geburtstages Sr. Königl. Hoheit des Gros«herzo<*s. v34/H Der Vorhand. Zill Die bayerisc xS'K E piffeiitllcht « 76 M. 3.70 Ml 7.30 84 Psg. 4.10 Mk 8.00 „ lößigeVerp Knillern M toerl Miller, sei es i Mg zu treten. * sich nicht mrf .-jiibe Anwendung Wheitspart) k, n Finanzausschi £it ausgesaßt r ■i Verhandlunge fft dann wieder >t .Erklärung vr für den Verkehrs I ellssämh vom ! T Sie Verhältnisse Fortsetzung der Minister bis iu von vornherein wenig nach de eine Bedingung Erfüllung der auserlegten Ve Bedingung ablj mußte besfiaib i mit allem 91 im einem heran öffnen. bei Fall bekamst, wo . Wendet worden' ischen Geger -rtretung auss Mem Mitti M sich ihrer v. sWichtigen Bede Mcben, reiflich i Mt, als nach Mvember ein, Anmg der &f =mung -er Sta ^igen Stellung ™.^loatsregieru ^5'sung dem l «nd gibt. Von P“n9 wurde di. "«--Beisel Sanbt« Antlichkeit beh j. 6«. 11 M. 5 „ 50 „ Selbsteingeschnittenes Sauerkraut Pfund 15 Pfg. bei Emil Fischbach, tiaießsn stets frisch bei 69M Carl Schwaab Elite-Strumpf garn gearbeitet. 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