Nr. SS eMtW «aNH m« «urmSn» W BmmiM«. Ute N#teßfnei ftradlitlMStttf* »erde» dem flnjctfler* «icrmaJ eöcbentltd) berget egt. baZ *ErttsblaO ft» be» Kreis fieBetT iroetmol Wöchentlich. DU ^LaudwlNIchaftltche» öett- frage«- al cheure» menatiid) troetmaL Donnerstag, 26. Januar ’911 161. Jahrgang JtotflftenOrttd «r* Verlag Wi v«abNche» Unteetfitdte • Buch- «n> brembruckeret. Ä. La»«a v'etzen. Rebafttea Txvedttton and Druckerei' Lcknst» strotze 1. 6rpebttion and Certag fc®» 6L Redaftixm:112. tcL-81bcj21nietgcr- mäßige Behandlung der mediatisierten und depossedierten Standes- Herren fordert. Recht auffällig war der Umfall des Dr. Weber. Abg. Erzbergcr (Zentr.): Die Vorwürfe des Abg. Cuno verstehe ich nicht. Unser Antrag ist durchaus gerechifertigt. Durck ihn wird der gebiindene Besitz weit stärker belastet ak der seit Jahrhunderten in den Familien befindliche mobile Besitz. Dazu wird der Kreis der Steuerpflichtigen auf die Prinzen und Standesherren erweitert. Unser Antrag ist also eine erhebliche Verbesserung. Neicbsfcbcitzsekretör Wermuth: In den Paragraphen, die jetzt zur Beratung stehen, liegt der An gelpu n kt des ganzen Gesetzes. Ick habe mir schon erlaubt, meine ganze Etatrede auf diesen Punkt zuzuspitzen. Der Bedarf, welcher durch die Zuwachssteuer gedeckt werden soll, steht im Etat. Es handelt sich nicht nur um die Veteranen, sondern auch nm die Heeresvorlage. Von der Finanzierung des nächstjährigen Etats hängt unsere Wehrfähigkeit ab, und wenn das deutsche Volk es als etwas Selbstverständliches betrachtet, daß wir die Mittel für diesen Zweck zur Hand haben, so verlohnt e? sich wohl, diesen Bedarf besonders hervorzuheben. Er ist wichtiger als der für die Veteranen, denn er betrifft unsere Zukunft, die wir gegenüber den Pflichten, die die Vergangenheit uns auf- erlegt, nickt völlig vergesten dürfen. Die hieran en können im Gesetz nicht berücksichtigt werden, denn ba» wurde bedeuten, daß ihr Anspruch von den jeweiligen Einkünften abhängig ge- mackt wird, und das würde direkt zum schaden der Veteranen ausschlagen können. Wohl aber sollen sie durch das Gesetz befriedigt werden, indem wir Ertrage schäften wollen. Die es möglich machen, ihnen diese Zuwendungen 311 madien imD Dod’ den Etat zu balancieren. Der Abg. Dahlem hat gesagt, die Spatzen pfiffen es von den Dächern, daß das Gesetz außer- ordentliche Ertrage liefern werde. Der Abg. Cuno hat erklärt, das Gesetz würde überhaupt keine Erträge bringen. Der M>g Arendt meint, das Gesetz bedeute eine Konfiskation, es sei aber so gestaltet worden daß es keinerlei Erträge bringen, sondern durch die Verwaltungskosten ein Minus im Etat Hervorrufen werde. Ferner sagte er, man müste das Gesetz recht sanft gestalten, damit e§ recht viele Erträge bringe, und schließlich führte er nock aus, er werde das Gesetz so gestalten, daß es anfangs überhaupt keine Erträge bringe. Wir werden nach diesem Rezept erst, in sechzig bis hundert Jahren auf das zu rechnen haben, was jetzt in Aussicht genommen ist, und wenn dann unsere Urenkel im Schatten des Baumes sitzen, den der Abg. Ar en d t gepflanzt hat (Heiterkeit), so werden sie sagen: Was für ausgezeichnete Leute waren doch unsere Voreltern, daß sie Gesche auf hundertjährigen Vorrat gesetzes. Neichsschatzsekretär Wermuth: Wenn der Antrag angenommen wird, wo bleibt da die Vetranenbeihilse? (Sehr gut! rechts. Zurufe der So^.:Un,er Veteranenantrag ist ja abgelehnt I) $a, aber die Absicht besteht doch noch. Bei dieser Gelegenheit möchte ich Mitteilen, daß wir in den nächsten Tagen eingehende Verhandlungen mit den Zündwaren-Interesse nten beginnen wollen, um ihre Wünsche genau zu erfahren und Abhilfe zu schaffen, soweit es nur irgend möglich ist. (Beifall.) Der Antrag der Sozialdemokraten wird abgelehnt. Da- für stimmt nur noch die Volkspartei. Damit ist die zweite Lesung bcS Zuwachs- steuergesetzes erledigt. Das Gesetz soll am 1. April 1911 in Kraft treten. Um 624 Uhr beginnt die Zweite Lefung des Reldisbelfeuerungsgetefoes. Berichterstatter ist Abg. Dr. Tröschcr (Äons.). Nach § 5 ist eine Gemeinde berechtigt, einen Zuschuß z u i h r e n d u ö • gaben zu verlangen, wenn sich in ihr oder in ihrer Nape ein Reichsbetrieb befindet. Voraussetzung ist, daß die in der Ge- meinde wohnenden Angestellten des Betriebs nebst ihren Saushal- tungsangehörigen mehr als 8 Proz., ober falls in der föenietnbc weder Truppen noch Marineteile stehen, mehr als 2 Proz. Der Zivilbevölkerung ausmachen. Abg. Dr. Lecker-Köln (Zentr.) beantragt, bei der Feststellung der Prozentzahl auch die Angehörigen von früher im Reichsbetriebe beschäftigten Personen in Betracht zu ziehen. Abg. Dr. Tröschcr (Kmis.) spricht sich als Berichterstatter gegen den Antrag aus. Er würde das ganze Gesetz gefährden. Ein F i n a n z k o m m i s s a r erllärt sich ebenfalls gegen teH Abg^v.' Brockhausen (Kons.) beantragt, statt 8 Proz. 6 Proz. zu setzen, womit auch Danzig berücksichtigt wurde. Ein Antrag Basscrmann (Natt.), die Beratung des Gesetzes jetzt um sieben Uhr abzubrechen, wird mit anfangs sehr zweifelhafter Mehrheit abgelehnt. . Das Reichsbesteuerungsgesetz wird in zweiter Lesung angenommen mit den beiden Anträgen. Die Fernsprechgebührenordnung wird auf An- trag des Berichterstatters Beck-Heidelberg an die Budgetkorn- Mission zurückverwiesen. Donnerstag 1 Uhr: Elsaß-lothringische Verfassung. Schluß 7% Uhr. 5 in Antrag Müller-Fulda (Zentr.) will die ruckwir- k e n d e K r a f t nur auf den 30. September 1910, em Antrag D r. Weber (Natl.) auf den 31. Dezember 1910 erstrecken. Die Rom- Missionsvorlage bringt bis zum 30. November 1910 das Gesetz nur für solche Grundstücke nicht in Anwendung, die, falls bebaut, unter 80 000 Mark, unbebaut unter 10 000 Mark wert sind. Nach dem letzten Absatz des § 51 ist ein auf Grund einer bor -em Termin der rückwirkenden Kraft bereits erlassenen Ge- meindezuwachssteuerordnung schon gezahlter Be rag zurückzuzahlen ober auf die Reichssteuer anzurechnen. Ein Antrag Cuno (23p.) will auch in solchen Fällen, in denen die Zuwachs- steuerordnung der Gemeinde zwar bereits erlassen war, aber das Verfahren zur Feststellung der Steuer erst nach Inkrafttreten des Gesetzes zum Abschluß kommt, der betreffenden Gemeinde das sich hieraus ergebende Steueraufkommen belassen und nur, sofern dieses einen höheren Betrag ergibt, als der Gemeinde nach Maßgabe dieses Gesetzes zukommen wurde, den uberschießen- den Betrag zu fünf Sechsteln an das Reich und zu einem Sechstel an den Bundesstaat abführen. 8 56b enthält die Bestimmungen über die Forterhebung satzstempelzuschlages bis zum 30. Juni lOll. ag Cuno (Vp.) fordert die Streichung dieser Bestim- Dr. Arendt (Rp.) , .. § 55 gibt dem DunöesratdieVoll macht, die Steuer aus Billigkeitsgründen zu erlaßen und daneben die weitere Voll- macht zur Verhütung von Steueruntern e h m u n- g e n auch in dem Gesetz nicht ausdrücklich als steuerpflicktig bezeichnete Rechtsvorgänge zur Steuer heranzuziehen und für solche Fälle auch von den Vorschriften des Gesetzes abweichende Bestim- inungen über die Berechnung des Wertzuwachses zu treffen. Ein AntragÄeber (Natl.) will diese letzte Vollmacht streichen, ein Antrag Cuno (Vp.) die Vollmacht des Bundesrats überhaupt, soweit es sich nicht um Steuererlasse handelt. An Stelle dessen (eDt Abg. Cuno (Vp.) einen Antrag zu § 3, dessen Beratung bisher zurückgestellt und jetzt mit der über § 55 verbunden wird. Danach soll die Be- Neuerung nicht ausgeschlossen werden, wenn em steuerpflichtiges Rechtsgeschäft durch cm anderes verdeckt wird, namentlich durch eine Scheinübertragung des Eigentums. Abg. Dr. Weber (Natl.): Dem Bundesrat wird in diesem Paragraphen eine viel zu weitgehende Befugnis erteilt. Er wird zwar verpflichtet, Nachtrag- lich die Zustimmung des Reichstags einzuholen, aber wir hatten in dieser Beziehung in letzter Zeit, namentlich bet der Branntwein- besteuerung. schlechte Erfahrungen gemacht. . In der Abstimmung werden die Kommifsions- beschlüsse zu § 55 bestätigtund der Antrag Cuno 3U § 3 angenommen. Nach § 56a haben die Fideikommisse in dreißigjährigen Zeitab ständen zum Ersatz für die hier nicht sur Erhebung kommende Zuwachssteuer eine Abgabe von % Proz. des Wertes zu entrichten. Diese Vorschrift soll mit Wirkung vom 1. Oktober 1909 an in Kraft treten. Der Kommissionsbeschluß befreit von der Abgabe den Landes- für st en und die Landesfürstin, sowie die Stand es- Herrschaften. Die Sozialdemokraten föhne die $ oUS Partei beantragen die Streichung aller dieser Befreiungen. Das Zentrum beantragt, bie Befreiung nur für den Landesfürsten und die Landesfürstin, die Konservativen auch für die Depossedierten. Zlbg. Erzbcrgcr (Zentr.): Der Kommissionsbeschluß erscheint mir nicht recht glücklich. Man muß den gebundenen Besitz ganz allgemein heranziehen, ohne einen Unterschied zwischen Standesherren, depossedierten Häusern und Prinzen zu machen. Gleiches Recht für Allel Die Standesherren sind auch bereit Steuern zu zahlen. Mor mir liegen mehrere Briese von Standesherren, worin sie mir schreiben, daß sie die Steuer im allgemeinen Interesse auf sich nehmen. Es ist wohl das erste Mal, baß jemand fr ei- willig eine Steuer ohne Murren annimmt. Für bie Befreiung der La n d e s f ü rjt e n und Lanbes- f ü r ft i n können unbedenklich auch diejenigen stimmen, bie den Landesfürsten zur Wertzuwachssteuer heranziehen wollen. Nehmen Sie unseren Antrag an! , Aba Dr. Weber (Natl.): Auck wir find damit einverstanden daß der Lande-furst von dieser Abgabe frei bleibt Sonst aber müssen alle standesherr- licken Familien gleichmäßig berangezogen werden. Der Hoch- adlige muß ebenso zahlen wie der Bürgerliche. Abg. Graf Carmcr Zieserwitz (Kons.) empfiehlt den Antrag der Konservativen. Wir verlangen ent. schieden, daß die Landesfürsten steuerfrei bleiben. arbeiten! Ich glaube weder, daß das Gesetz keine Erträge bringen wird noch daß die Erträge überrasckend groß sein werden. Sie sind zwar durch die Anträge wesentlich eingeschränkt worden, aber wir Dürfen doch an der positiven Wirkungdes G e« setzes in keiner Weise verzweifeln. Die Deckung, die wir nötig haben, bezieht sich aber nickt nur auf ein Jahr, sondern auf eine Reihe von Jahren. Sie stehen ja. wie ich gehört habe, im Be- ?riff, die Heeresvorlage auf die Dauer von fünf Jahren anzu- ertigeu. Dann können Sie gar nicht anders, als die Finanzgebahrnng für eine Reihe von Jahren sicherzustellen. Es ft't durchaus unerläßlich, zum mindesten für die Zeit die Bewilligung eintreten zu lassen, wofür wir uns vorgenommen haben, die Finanzen zur Sanierung zu bringen. Ich bitte namentlich die Herren von der notionallifceralen Partei, dieser Notwendigkeit eingedenk fein zu wollen. Ich wüßte nicht, wie wir uns verhalten sollten, wenn Sie entgegen dem Grundsatz, keine Ausgaben ohne Deckung zu beschließen, die Heeresvorlage und bie Veteranenbeihilfen auf eine Reihe von Jahren festlegen wollten. Was ich hier sage, ist nicht meine persönliche Anschauung, sondern wird diktiert durch die Finanznot deS Reiches. Auf alle Fälle muß der Bedarf, welchen ich für 1911 errechnet habe, sich bei der Gesamtgestaltung des Gesetzes ergeben. Abg. Graf Wcftarp (Kons.): Im Interesse deS Quinquenriats und der Veteranenfürsorge sind wir damit einverstanden, daß bis 1914 der Umsatzstempel neben der Zuwachssteuer erhoben wird. Wir sind auch dafür, daß die rückwirkende Kraft sich auf den 12. April 1910 erstreckt. Wir verkennen die Schwierigkeiten der Veranlagung nicht, aber die Not der Reichsfinanzen laßt keinen anderen Weg offen. Abg. Dr. Weber (Natl.): Die Frage des Nebeneinanderbestehens der Besitzwechselabgabe und der Zuwachssteucr ist für den Schatzsekretär der Kardinalpunkt feiner Politik Im Interesse der Be. dürfnisse des Reichs und der. Stabilität seiner Steuerpolitik wollen wir daher unseren Antrag, wonach der Umsatzstempel schon für Juli 1912 vermirckert wird, zurückziehen. (Beifall.) Wir hoffen aber, daß man auch unseren Wünschen nachgeben und Abg. Dr. Südekum (Soz.): Wollen wir un§ doch die Sache ganz klar machen: Soll die Grundstücksspekulation preußischer Prinzen vor den Toren Berlins, des Prinzen F-riedrich Leopold, steuerfrei bleiben, bloß weil es Prinzen sind, oder nicht? Es wird abgestimmt. Bei der Abstimmung über die D e - freiung des Landesfürsten und der Lanocs- für st in von der Fideikommißabgabe ist die Parteigruppierung die gleiche wir vor einigen Tagen bei Oer gleichen Bestimmung bezüglich der Zuwachssteuer. men die Polen, die damals vor der Abstimmung den Saal verlassen hatten, diesmal mit für die Abgabe nfreiheit. Außerdem sind die Banke des Zentrums und der Rechten weit stärker besetzt als damals, so daß der Zentrumsantrag angenommen wird. Auch im übrigen findet der Antrag des Zentrums mit der gleichen Mehr- beit Annahme. Es ist also nur dem L a n d e s s u r it t n und der Landesfürstin A b g a b e n f r e i h e i t gewahrt, nicht dagegen den Prinzen und sonstigen Standesherren. Als Schlußparagraphen beantragen die Sozialdemo - f raten die Aufhebung des Z ü n d w a r e n s: e u e r - gesetzes zugleich mit dem Jnki-ffttreten des Zuwachsiteuer- i lr Eine Probe wird Sie überzeugen. bloß TÜRIOPABSTs [ <® Dellcatess-& Girondine-SenfCZB Qächs-Butter& Sandwich-Fischpastel Schlüssal-Tuberü'JSSSSZ^ 38 18 3 4 16 164 3 8 12 Die (Stmeinbe! fähigen Vogeisbergt ;um 2. Februar l münscht. Allendorf a. La Großh. B Zag) Mitlwoch de soll die der Gemeii jagd auf weitere dahier versteigert n Bernsfeld, a Großherz !' Aus Stabt u%ib Cetto» Gießen, 26. Januar 1911. ** Skadttheater. Zur Aufführung von „Minna von Barnhelm" ojn Freitag sei noch bemerkt, daß 'die beiden Gäste, Frau Bohrhammer wie Frl. Gothe die Rollen der Minna und Franziska erst jüngst an den Hoftheatern zu Kassel und Darmstadt erfolgreich gespielt haben. — Für die Wiederholung von Karl Schönherrs „Glau b e und Heimat" am Sonntag abend gibt sich nach dem außerordentlichen Erfolge der Premiere so lebhaftes Interesse kund, daß Interessenten gut tun werden, sich bei Zeit Plätze zu sichern. ** Der Frauenbund der Kolonialgescllschafb Lairowirtschaft. ** Die z weite Pferde- und Fohlenversteige, ru ng hessischer Landwirte findet am 21. Februar in Darm- stadt statt. Anmeldungen dazu werden, bis zum 4. Februar entgegen genommen. Zm vergangenen Jahre wurden bei und kurz nach der Versteigerung insgesamt 40% der erschienenen Pferde veraust. Für dieses Jahr ist ein noch besserer Erfolg zu erhoffen. Tie Pferde sollen in einer langen, .schmalen Vorführungsbahn, die auf beiden Seiten von Tribünen umgeben wird, vorgeführt werden, um jeden Interessenten die genaue und ungestörte Besichtigung des Pferdematerials zu ermöglichen. Anmeldeformulare und Programme sind durch die Landwirtsschafts- kammar in Darmstadt erhältlich, die auch die zum freien Eintritt berechtigten Kataloge vom 5. Februar ab gegen Einsendung von 20 Pfennig versendet. Nach einer Mitteilung des Amtsblattes der hessischen Land- Wirtschaftstamm er hat die Deutsche Landwirtfchasts-Gesellschast beschlossen, mit Rücksicht auf die Verbreitung der Maul und Klauenseuche, das Klauenvieh (Rinder, Schafe, Schwein^ Ziegen) von der Ausstellung der Deutschen Landwirt- schafts-Gesellscha ft auszuschließen. Zum Ersatz soll von der Teuffchen Landwirtschafts-Gesellschaft angestrebt werden, durch verstärkte Propaganda und der Vermehrung der Preise eine umfangreiche Beschickung der übrigen Abteilungen, besonders mit Pferden, landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Geräten herbeizuführen. Ein Reit- und Fahr-Wettstreit mit hohen Preises wird den Züchtervereinigungen und Einzelzüchtei'n Gelegenheit geben, deutsche Gebrauchspferde vorzuführen. Auch wird die Kolonial-Ausstellung umfangreicher als ursprünglich geplant war, ausgestaltet werden. (Ein Vorspiel zur Uaisergeburtstagzfeier. Zu einem Konflikt zwischen den städtischen Behörden ist es in Bad Kösen aus Anlaß der Vorbereitungen zu der offiziellen Kaisergeburtstagsfeier, die die Stadt veranstaltet, gekommen. Der Stadtverordnetenvorsteher General von Hey bekämpf erklärte, er werde sich an der Feier nicht beteiligen, weil der Bürgermeister Kretschmer wieder die Festrede übernommen habe. Der Bürgermeister mit seinen frömmelnden Tendenzen habe im vorigen Jahre eine Buß- und Moralpredigt gehalten und dadurch die Feststimmung aller Teilnehmer ans da? empfindlichste gestört. Bei der bekannten religiösen Betätigung des Bürgermeisters sei zu befürchten, daß er auch diesmal den Festakt empfindlich stören iverde. Bürgermeister Kretschmer, der übrigens Reserveoffizier ist, betonte, daß seine vorjährige Rede mit dem Schlußsatz: .Deutschland für Gott durch Gebet und Arbeit!" allerdings viel Anstoß erregt habe, aber er werde jede offizielle Gelegenheit dazu benutzen, sich als Bekenner Jesu zu zeigen. DaS Verhalten des Stadtverordnetenvorstehers stehe in vollem Gegensätze zu der Rede, die der Kaiser in Mürwick gehalten habe: „Wir leben in einer Zeit, wo alle Autorität schwindet. Da muß man kräftig sein und den ReligionSstandpunkt wahren." Vorbildlich für seine dieSjähröge KaisergeburtStagS- rede werde ihm die Rede des Kaisers in Mürwick sein. Die Stadtverordnetenversammlung lehnte daraufhin einstimmig die Beteiligung an der offiziellen Feier ab. V r I V V II. IV IV. Jagd 2 Uhr soll die der S-S? * Groß! H°1 M den M Stammel werden: 6 Stämme IT I ent tu mirktiriT eine ^ettttaitile Die Zchlafirankheitskonserenz. London, 25. Jan. Die Schlafkrankheitskonferenz beendete ihre Arbeiten. Für den Bau und die Wetterführung begonnener Eisenbahnen hält es die Konferenz für wichtig geplante Strecken auf das Vorkommen von Glossina pal- pahs zu untersuchen und Karten der von diesem Insekt befallenen Gebiete anzufertigen. Eisenbahnen dürften solche Gebiete nur auf kürzester Entfernung kreuzen mit der Maßgabe, daß dort Stationen, Halteplätze und Gebäude nicht errichtet werden. Bei der Anwerbung der Bahnarbeiter ist zu berücksichtigen, daß Kcankheitsüber- tragungen vorgebeugt wird. Es wird empfohlen, zu beiden Lichtungen in einer Breite von ^00. bei Flußübergängen von 1000 Yards herzustellen und e,n5 ’«„±‘9C Überwachung auSzuüben und daß bei Personen- und Guterwagen soweit möglich alle Oeffnungen mit fliegendichten Gazevorhängen versehen sind. Ta ^^lcheli'Uch bie Glossma palpalis an der Kongo-Sambesi- Was)erfcheide nicht vorkomme, sollte die Rhodesia-Katanga- Effenbahn m zwei Abschnitten gebaut iverden, um die Möq- lichkeit der Uebertragung des Insekts von einem Gebiet ins andere zu vermeiden. f Die Verzweiflung des Kranken. Von allen Krankheiten sind am meisten verbreitet, die tückischsten und folgenschwersten, die Erkrankungen der At- mnngsorgane. . Mit „ein bißchen Husten" fängt es an, wer achtet aus ein „bißchen Husten"! Dann wird der Schlaf schlechter: Schleim aus, der Kopf ist benommen, der Appetit schlecht, die Gesichtsfarbe fahl, das Vfiigt' krankhaft glänzend, man fühlt sich unfähig zur Arbeit, hat Atembeschwerden, ist betrubt-brs zur Verzwerfelung — und erfährt dann schließlich, day man an inner schon weit vorgeschrittenen Erkran- kung der Atmungsorgane leidet, die den ganzen Körper in Mitleidenschaft gezogen hat. 9hm wird alles mögliche getan, um der Krankheit Ein- halt zu gebieten, Geld spielt keine Rolle mehr, es wird alles Kodiert. Wer ftch's leisten kann, geht nach Davos, um dort dünne, sehr sauerstoffreiche Luft zu atmen! .. ~ leider — nicht zeder in Davos leben kann, haben die Aerzte zu .oanerstoff-Jnhalationen gegriffen und aus eisernen Flaschen dem in eine Saug-Maske gesteckten Patien- T Das Verfahren ist umständlich, teuer und eine Quälerei für den Kranken, aber mau hat zweifellos Erfolge gehabt. si-^k?bIl ^ber ist es gelungen, aktive Sauer- £*?IVr'l?V-I 11 o n e n zu bewerkstelligen ohne ohne Maske^ überhaupt ohne seden Apparat, auf billigste Weise durch die Klär rPrc6S^leimer,§ aromatischen Estorf-Inhalationen (patentamtlich der Suuerstoff aotiv in statu nas- cendi emgeatmet wurd. Sa«eu ergeben, daß die Inhalation von 9 rVttn^»SaUQrftoff Ef Asthma, ftatarrlje der Lungenlerden, Influenza und lvurrderbar wohltuende Wirkung aus- uJ,b unverkennbar ist schon tnä Jt Gefühl der Befreiung fra W in ^uen Inhalation. bntP-H ^Ien Leidenden jetzt die Möglichkeit ge- rat ihr aEttOcn Sauerstoffs o hn 6 Appa- n rind wieder gesund zu werden. Lerdemde einen Versuch machen, zu- ^ir^ÄnNfA^b^such Nichts kostet. Man schreibe ü)tteXr? 5m ieR?n bte- ^Niner Chemische Fabrik' Ehar-, hputo* a^a^- 182' der man ferne genaue Wresse unhfrA9? mftn erhältum gehend gratis^ nnL&rö foAtne Probe-Inhalation zugesandt, > i?s e s bi°?s hne Kosten von der Wirkung ÖX «pXVLV* Z^rtteVs überzeugen kann. h, öogere Nicht! Jeder Ta^g ist wichtig! (Genaue Ge- h« artlich.e Gutachten ufro. liegen Hinterländer Ksendahnprojette. Millionen, Südwestafrika 823 000 Quadratkilometer mit nur 200 000 und Togo mit 87 000 Quadratkilometer (so groß als Bahern und Württemberg zusammen) mit lhs Millioneii Einwohnern. Am dichtesten bevölkert ist Togo, wo 17 Menschen auf einen Quadratkilometer kommen. Für die Auswanderung kann am ersten in Betracht kommen Deutsch- südwestafrihr, da dieses Land schwach bevölkert und die llimatischen Verhältnisse für Europäer günstig sind, während Teutschostafrika und besonders Kamerun ernste Bedenken für Gesundhett und Leben der Einwanderer in sich schließen. Tie schwach bevölkerten Kolonien der Südsee, die zusammen nur einen Flächenraum von 243 Quadratkilometer ausmachen (also noch nicht so groß sind als die Provinz Oberhessen) gelten als recht fruchtbar; es fehlt aber an den nötigen Arbeitskräften, da Javaner und Vlalayeu schwer zu haben sind und die Chinesen wegen ihrer Unt-ugenden gefürchtet werden. Tie Verbindung mit unfern afrikanischen Kolonien wird durch die Woermannlinie und die Ostaftikalinie hergeitellt. Eine Reise nach Kamerun nimmt etwa wer ^Wochen in Anspruch, eine verhältnismäßig lange Zeit, da die Schiffe alle Häfen anlaufen. Viel länger jedoch dauert die Fahrt nach den Südseeinseln, denn hier sind die Entfernungen ungleich größere. Ter Wert unserer Schutzgebiete ist aus den Ausfuhrprodukten ersichtlich. Westaftika erzeugt Palmkerne, Palmöl, Kautschuk, Elfenbein, wenig Holz, Mais, Kakao (Kamerun), Kolanutz, Baumwolle, etwas Vieh (Togo). Aus dem ostafrika- nischm Gebiete werden Kautschuk, Elfenbein, Sisalfaser (eine Art Hanf, drei Millionen Mark), Kopra (getrocknete Kerne der Kokosnuß), etwas Kaffee ausgeführt. Südwestaftika ist ein Grasland. -Me Viehzucht ist allerdings noch nicht in dem Maße Vorständen, wie in anderen Ländern gleicher Breite, beispielsweise in den englischen Kolonien und in Argentinien. Bedeutend aber wird diese, Kolonie durch den Bergbau. Jetzt schon werden jährlich Tut )echs Millionen Mark Kupfer und eine Million Mark Blei Sinnen. 9?eu hinzugekommen sind die Tiamantenfelder, deren ag letztes Jahr allerdings noch gering war, rund 50 000 Mark, mit der Zeit aber sicher bedeutend höher wird. Da, wo das Waffer durch artesische Brunnen erschlossen wird, kann Ackerbau getrieben werden, der natürlich zur Voraussetzung die nötigen Arbeitskräfte hat. Auf den Südseeinseln sind neben Kakao auf Samoa und Kautschuk auf Neu-Guinea noch Kopra und Steinnüsse (zur Knopffabrikation) zu nennen. Baumwoll- und Tabakbau haben sich des feucht-tropischen Klimas wegen nicht besonders, bewahrt. Bedeutend sind die Phosphatlager auf Nauru und den Palavmseln. Die lehrreichen Aussührmigen, wofür die Vor- fttzende dem Vortragenden den Tank der Zuhörer aussprach wurden zum Schluß durch Lichtbilder illustriert. ** Bäderzug Berlin —Gießen —Bad-Nauheim — Wiesbaden. Die Einlegung eines Bäderzuges mit 3. Klasse v-$.er Zug soll über Kassel-Gießen gehen und eine direkte Verbindung nach Bad-Nmiheim—Homburg—Wiesbaden haben. Er wird in Berlin um 10 Uhr vormittags abgehen. ** Erweiterung des Fern sprechbercichs. Zum Sprechverkehr mit der Schweiz sind folgende Orte neu zugelassen: Weiiftelden, Ermatingen, Kreuzlingen, Aarau, Baden Bern, Biel, Brugg, la Chanse-de-fonds, Delsberg, Genf, Laufen (Jura), Lausanne, Lichtal, Luzern, Mariaftein, Olten, Pruntrut, Rheinfelden, St. Gallen, Schaffhausen, Winterthur, Zofingen Zürich. ' Mittwoch ! Z Uhr wird im all mackmo heuchelh! Md Feld, auf wei Heuchelheim, i ‘Ä rLZ Ke QJehnt MS .Das Holz log ,onnen 'hre Sehe b«U"S Qbgeben r versehen sh dtp 31 "fe ^ermeif ^"nbach, Ü1 -^Groß-Felda, 25. Jan. Vor weniger! Jahrzehnten zeichneten sich unsere Orte durch eine jeden Orte eigentümliche Hausindustrie aus. Wurde in dem einen Ort Messer- schmiederei getrieben, so herrschte in einem anderen die Leinweberei, in einem dritten das Nagelschmieden n. s f Wr Die Entwickelung des Gewerbes durch den Maschinenbetrieb hat diese Hausarbeiten lahm gelegt. Nur iwdi kleine Reste verraten den ehemaligen Bestand der Hausgewerbe. In unserem Ort stand ehemals das Nagelschmieden in großem Schwung. Noch vor zwanzig Jahren wurde hier während des Winters die Nagelschmiederer von ca 70 b's 80 Manu betrieben, heute gibt es deren kaum noch zwanzig Mat dem Eingehen dieser Hausindustrien geht manches lötüd alten Volkslebens verloren. * ---- ■ -- 'd» i ■!» 4, , s : **J3oftbienft an Kaisers Geburtstag. Am 27. Januar, Kaisers Geburtstag, sind die Postschalter nur in demselben Umfange wie an Sonntagen geöffnet, auch findet nur eine Bricf- bcstellung und feine Paket- und Geldbestellung statt. Telegramme werden von 1—8 nachmittags auch beim Postamt 2 angenommen. Kreis Alsfeld. V. Mücke, 25. Jan. Die Glätte des Schnees im Verein mit seiner Höhe zeitigt häufige Sch li t t e nu n f ä l l e. Ein hiesiger Schlitteubesitzer toollte auf dem Heimweg von Lardenbach zustrecken und fuhr querfeldein. ' Das Pferd ging durch. Der Schlitten brach auseinander. Mit dem halben Schlitten und einer Schlittenhufe kam das Pferd heim. Die andere Hälfte des Schlittens schob der Besitzer nach Lardenbach. — Auf dem Wege nach Stockhausen begegneten ffch zwei Schlttten. Um Schutz gegen den Wind zu haben, spamite eine Insassin des einen Schlittens den Schirm auf. Die Pferde des anderen Schlittens scheuten, rannten gegen die Bäume an der Straße und die Deichsel des Schlittens brach entzwei. Die Insassen mußten aus st eigen und dem Schlitten nachpilgern. — Ein Schlittenbesitzer fuhr nach O. Unterwegs begegnete er einem den- ’eiben Weg Wandernden. Er lud ihn ein, rnitzufahren. „Deaß D' m'r oawer lvangsarn fuhrscht", mit biejen Worten bestieg der Vorsichtige den Schlitten. An der scharfen Kurve, mit der der Weg nach dem Orte zu biegt, fliegt der Schlitten um, der Mitfahrende in den Chausseegraben. Mit den Worten: „Etz lößt D.' mich laafe!" stapfte er durch den Schnee weiter. Glos 100 110 6 ä & ä 4 ä 3 ä 2 ä fit. 6 ä % Pfund . öä'h e 4ä’A . totft Altsilberdosen mit 1 Pfd. Mocca-Mischung Mk. 2.50 Kaffee-Handels-Aktiengesellschaft, Bremen < Tn Prächtig gedeihen Kinder nach Karn’s u. Lebertran-Emulsion die gern genommen und fast geschmacklos sind. (227 Central-Drogerie Emil Karn, Schulstrasse. Bel Einkäufen von Schneiderei-Artikeln sollte man stets die I ual i t ät auf der en hin genau prüfen. — Nicht nur der Wert des fertiggestellten Gegenstandes er1'öht sich wesentlich, sondern auch die Arbeit selbst erleichtert sich durch Verwendung guter, solider Zutaten ganz oedeutend. I» unserer Spezial- Abteilung für Kurz waren, Futterstoffe usw. findet man stets eine sehr grosse Auswahl in sämtlichen Schneider ei-Artikel?'. 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Nachahmungen weise man zurück. Beutel ä 20 u. 40 Pfg. in den Drogerien von: Emil Karn, Otto Schaaf, Sehr. Michel, Aug Noll, C. Seibel u. Bckorur-Drvg Vellcheneelfeopulver „Gold perle** Wissen Sie denn nicht, dass jede« oaket ein prakt Geschenk befliegt? Alleiniger Fabrikant: Carl Gentner, Göppingen» ansvprkauft und befinden sich darunter prachtvolle und sehenswerte Stücke als Bucharas Afshans Sumaks, Cassaks und auch große Herren- und bpehezlmmer-Teppichc Fs sollte sich daher ein jeder sputen, der noch Interesse und Bedarf hat, diese günstige wohl nieE wiederkehrende Gelegenheit wahrzunehmen, da der Verkauf nur noch bis Sonnabend stattfindet. nm viftkw witMfen oeehrteo Kundschaft nach stets frtecher Ware gerecht ro «wrdea and mfl Rttcketcht auf die veränderten Kafleepreise haben wir neuerdings folgende Maßnahmen getroffen: L Die Ehwichtung eine» regelmäßigen Waggonverkahrs nach allen Hauptstädten Deutschlands. Holz lagert können ihre Gebote pro Festmeter und Klaffen der Holzart bei uns abgeben. Wegen Auskunft wende man sich an Ge- meinde-Forstwart Leyerer dahier. Offerten mit nötiger Aufschrift versehen sind längstens bis zum Eröffnungstermin Dienstag den 31. Januar 1911, nachmittags 2 Uhr, bei Wurtstagsfeier. 'en städtischen Behörden-! et ^Bereitungen zu *- ,,e d-e Stadl üetanftdh* ^Eher General * R an der Feier nicht k schwer wieder die $efiRy Iter mit seinen frömmeln: • « *■ ers in Mürwick sein, T:« >nte daraufhin ein*■ an der offizielle, ? Holz-Submission. AuS den Waldungen der Gemeinde Climbach soll fol- " “■" Angebots vergeben Kolz-Submisstonsverkauf. ;9üiS den Waldungen der Gemeinde Albach, Distrikten Roderde und Kreuzholz, soll nachverzeichnetes Holz auf dem Submissiouswege verkartft werden. 1 Kiefern-Stamm 5. Kl., 24 Ctm. Durchm. = 0,72 Fstm. 4 Fichten-Stämme 3. Kl., von 30 bis 33 Ctm. Durchm. — 3,50 Fstm. 48 Fichten-Stümme 4. Kl., von 25 bis 29 Ctm. Durchm. =42,21 Fstm. 288 Fichten-Stämme 5. Kl. (1. Abteilung Distrikt Rodele) von 12 bis 24 Ctm. Durchm. = 99,76 Fstm. 363 Fichten-Slamme 5. Kl. (2. Abt. Distrikt Kreuzholz) 12 bis 24 Ctm. Durchm. = 136,41 Fstm. 310Fichten-Derbstangen 1. Kl., von 9 bis 12 Ctm. Durchm. = 24,69 Fstm. Das Holz ist mit der Rinde gemessen und wird nach Vorheriger Anmeldung durch Forftwart Jimmer vorgezeigt. .Die Gebote müssen, da eine Zusammenstellung nicht statt- früdet, nach Sortiment und Klassen getrennt pro Fstm. mit entsprechender Aufschrift versehen bis Dienstag den 31. Januar l. I s. n achmittags 2 Uhr an unterzeichnete Bürgermeisterei .eingereicht werden, wo die Eröffnung der Offerten und Borlesen der Bedingungen in Gegenwart der etwa erschienenen Käufer tm Gemeindesaal dahier sdattfindet. 652 Klbach, den 25. Januar 1911. Großh, Lürgermersterei Albach, r Nntzholzverfteigeruna. Dienstag den 31. Januar d. I., vorm. 9^ Uhr, kommt an der Kreisstraße Langsdorf—Hungen nachfolgend verzeichnetes Holz zur Versteigerung. Eschenstämme, 28—60 cm Durchm. — 9,22 ^Itm. Kirschenstämme, 30—60 cm Durchm. — 8,80 Fstm Akazienstamm, 50 cm Durchm. — 1,22 Fstm. Haufen Astknüppel Jagd-Verpachtung. Fre^ g den 10. Februar l. Js. nachmittags 2 Uhr soll die der Gemeinde Harbach zustehende ca. 700 ha große Wald- und Feldjagd unter den hör Beginn der Der- steiqeruug bekanntgegebenen Bedingungen auf hiesigem Büraermeisterei-Bureau auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Bemerkt sei noch, daß der Bahnhof Harbach an den Jagdbezirk grenzt. b5° Harbach den 24. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei Harbach. Münch. Jagd - Verpachtung. Mittwoch den 1. Februar d s. Js. nachmittags 2 Uhr wird im alten Rathaus dahier die Jagd in der Gemarkung Heuchelheim, bestehend aus ea. 650 Hektar Wald und Feld/auf weitere 6 Jahre verpachtet. 649 Heuchelheim, den 24. Januar 1911. Großh. Bürgermeisterei. Kreiling. 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Htt meisten die Erkrankungen der, . fzinnt Cy an, Iner ai wird irr Schl°MA - hatätemi*«» t °°rgeichri»°»-n^ die den ganzen W «■ptSS* !SZ°E L «five m-r's «<” n, daß >' kn S'l'sS-- 4'«F,äS;,¥ Ä* Scbluss Sonnabend den 21. Januar Die im Hotel Schütz. Gießen zur Ausstellung gelangten echten kMk-Wck sowie echten fraMÖsischen Gobelins aus dem 15-16 Jahrhundert werden, um damit zu ZU enorm billig*en Preisen z. Zt. Giessen Hotel Schütz im großen Saal parterre. [0567 f? • •• • ------ c-., ...... s. . f ’ 5E6lER„flMUE mit voller Kaffee ladung für..kaffeeHag"coffeinfrei eingetroffen Mein Hl beginnt heute den 26. Januar Durch den fortwährenden Wechsel der heutigen Mode bin ich gezwungen, einen raschen Verkauf der Läger herbeizuführen, weshalb ich bei meinem heutigen Angebote mit derartig billigen Preisen an meine Kundschaft herantrete, die selbst den verwöhntesten Käufer in Erstaunen setzen müssen. — Meine Qualitäten sind als anerkannt gut bekannt und sollte diese Preiswürdigkeit jeder Kunde unbedingt wahrnehmen. — Äusser diesen Waren, welche als zurückgesetzt in Verkauf kommen, habe noch einige Posten, welche mir meine Fabrikanten von guten Stoffresten auf gearbeitet haben, sichtlich billig dem Verkauf ausgesetzt. Auf alle hier nicht angegebenen Waren wie Kapes, Lodenjoppen, Sportanzüge, Paletots, Ulster gebe 10—20 % Rabatt. Eine günstigere Gelegenheit für wenig Geld gute Ware zu erstehen, dürfte sich sobald nicht wieder bieten. Meine Ausstellung bitte höflichst zu beachten. Auswahlsendungen können bei diesen Artikeln nicht gemacht werden. Ein Posten Leibchenhosen aus Stoffresten 1—6 . Pfg. 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Mk. 25, 19, 15 IUl Ein Posten Herren-Anzüge Sachen welche von letzter u. vorletzter Saison übrig H geblieben sind und unter allen Umständen 1 K 00 geräumt werden sollen Mk. 35, 30, 25, 19 jyg Ein Posten Fantasie-Westen spottbillig. 95 I.25 6.75 8.50 2,90 4.75 ■ ■f; -r Telephon 372 Telephon 372