Die Eröffnung der Internationalen Ausstellung für moderne Vuchlunst in Wiesbaden fanb am Mittwoch im Rathaus statt. Zunächst hielt der Dor- lißcnbc der „Wiesb. Gesellsch. für bildende Kunst" Tr. v. Grol- mann eine längere Aniorache über Tie Wiedergeburt der Kuntt im Buchgewerbe um die Wende des 19. und 20. Jahrhunderts". Ter Redner wies darauf hin, daß William Morris, der die moderne kumllerischc Bewegung im Buchgewerbe angeregt habe, durch ein Tutzend seiner berühmten Truckwerke in der Ausstellung vertreten sei. Morris habe sein Ziel gesucht in der typographischen Schönheit. Zn Teutschland habe vor ungefähr 30 Jahren besonders Hirth in München und W a l l a u in M a i n; eine kuniüerische Bewegung im Buchgewerbe an» gebahnt, die aber durch den Jugendstil wieder verwirrt worden sei. Leute jedoch stände Tcutschlanü in dieser Beziehung an erster stelle, wenn auch m den buchkünstlerischen Bestrebungen hie und da noch Mißgrikic vorkämen, seit 15 Zähren haben besonders die Btlchdruckereien von Z a b e r n in Mainz und die Brühl sche Univcrsilätsdruckerei in Gietzen das künstlerische Element im Gewerbe besonders gepflegt und das Publikum demgemäß erzogen. Tie Berlage der Znsel, Eugen T i e d e r i ch s, Georg Müller haben in den letzten Zähren nicht nur den reichen Liebhabern, sondern auch dem Manne mit bescheidener Börse die Werke der beiten in» und ausländischen schriftsteller in geradezu vollendet geschmackvoller Ausstattung zur Verfügung gestellt. Tie vornehme Handbindekunü, deren WicLerbcleoung wir gleichfalls Morris verdanken, hat diese wundervollen Lruckwerke in gleich kostbare Gewänder gekleidet. Rebcn den Leistungen des cigenllichcn Buch druckes hat auch die des sogenannten Akzidenz-Trucks, der 'ich mit der Herstellung kleiner Trucksachen, wie Einladungskarten usw. besaßt, tn den allerletzten Zahrcn eine immer größere Vollendung erreicht. Auch die Schriftgießerei, vor allem die Bauersche Gießerei in Frankfurt a. M. und Barcelona, die von T. stempel in Frankfurt a. M. und st. Petersburg, sowie die der Gebrüder Ä 11 n g i p o r in Offenbach a. M. haben die künstlerische Bewegung im Buchgewerbe gefördert und den Buchdruckern ihre besten Bausteine geliefert. Um die üunst im Buchgewerbe vor allem weiter zu fördern, sei cs notig, die seserlehrlinge gut vor- und auszubilden, weshalb man schuldruckercien em'übrcn mußte. Eine derartige Einrichtung fei in Cffenbadj a. M. von den Gebrüdern Klings vor ins Leben gerufen worden, wo die setzerlehrlinge von dem Lehrer Engel eine eingehende Ausbildung erhalten. Hierauf folgte em Gang durch die Ausstellung, die im Festsaale des vtaltzauses untergeorachr ist und in mehrere Abteilungen zerfällt. Ter linke seuenraum ealhllt in Elasichranlen die Ausstellung des „Veroandes deurscyer Buchgewerbetünlllcr", der *4.80 Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. 64 Reichstags-Abgeordnete mandatsmüde. v. Wolff-Metternich. von welcher folgend kandidieren werden: n ortfchrirtlicke e 14 Abgeord - Mittelraum die der genannten Verlagsanstalten und der rechte Scitcnraum die der ausländischen Nationen. Tie .Ausstellung dauert bis Ende Tezember. r demjenigen, der daß unsere taste ht erstklassig sind. v. Byern, Tr. Drofcher, v Giern, Sn en, Feldmann, Nehbel, Pauli-PotSdarn, Perniok. Bon den Polen werden folgende 4 Abgeordnete im neuen Reichstag nickt mehr vertreten fein: v. GrabSki, fior antn, NapieralSki, flürst Radzllvill Don den Antisemit en find hier zu nennen die 2 Abgeordneten: Gäbel, Hanisch. jum schlutz folgt die sozialdemokratische Partei, Die nur einen mandatsmüden ?lbgeordnetcn aufzuweisen hat und zwar: Faber. Berücksichtigt man, daß außer den hier genannten 64 mandatSrnüden Abgeordneten nicht weniger als 3 8 in der lausenden Legislaturperiode verstorben sind und einige andere bereits in den letzten Zähren ihr Mandat niedergelegt haben, so wird die Zahl der Abgeordneten, die im Jahre 1907 in den Reichstag eingezogen sind und die wir im neu zu wählenden Parlament von vornherein nicht mehr sehen werden, die Zahl 100 weit übersteigen. Boltz, Buchsieb, Tr. Goerke, Hagen, Kleye, Merkel, Trautmann, Tr. Weber. Auch die Reichspartei stellt 8 Herren zu den Schei- denden: Bauermeister, Toerksen, Tirksen, Erbprinz Hohenlohe, Tr. Kolbe, Pauli-Oberbarnim, Schlüter, Herzog zu Trachen- berg. Bon der konservativen Fraktion kommen gleich- salls 8 Vertreter in Frage und zwar die Herren: Die persönlichfeit Gottes. Gießen, 23. Nov. Dor einem großen Zuhörerkreis wurden gestern die religio ns wissenschaftlich en Borträge fort- aesetzt. Prof. Tr. Eck sprach über die Persönlichkeit Gottes. Referent geht nach einem kurzen Rückblick auf Luther von dem Laturwmcnschaftlichen Weltbild der Neuzeit aus. Er weist an ihm das ständige Vordringen des Unpersönlichen in moderner ©eit» Anschauung nach. Tas färbt auch aut die Gottesanschauung ab. Tenn der Weltgadanke ist kein gleichgültiges Glied m leder religiösen Gesamtanfchauung. Vielmehr ist alle Religion ohne ihn weder jemals wirtlich gewesen noch überhaupt vorzustellem Zn der Religionsgeschichte aber erscheint dieser Wcltgcdanke in stetem Äachscn begriffen: die Wett wird wie für den stulrurmenschen jo für den Frommen immer größer. Tas neuzeitliche Weltbild scheint nur einen letzten säwitt auf diesem Gonge zu bezeichnen. Allein die Unenblichiell in Raum und Zeit, die ihm eignet, ist die Zerschlagung aller Grenzen, die zuvor überall dem Weltbild gezogen waren. Tama zielst es Prädikate der Gottheit cn sich und es wird verständlich, wie an diesem unendlichen Weltgedanken sich religiöses Leben neuer eigentümlicher An gestaltet. Tiefe Frömmigkeit trägt in Sehnsucht, Ahnung, schauender Seligkeit die Farbe der Mystik an sich und fühlt fick ihr walstverwandt. Die diese in aller Vergangenheit erweist sie sich gerade im Gegensatz des ÜUlgcmeinen und Einzelnen als starter Nährboden persönlichen Lebens. Tie ?ten;eit aber kenn als das kritische Zeitalter dieser Toppclseitigkeit des Bewußtseins sich nicht mehr unbefangen bingeben. sie wendet sich nut zweifelnder Frage an die Dirluchkeit des Weltunendlichen. Zergliedert sie diese, so entdeckt sie, daß das angeblich reine Naturoild tn Wahrheit ein gc» shichlliches Naturbild, von persönlichen sträften überall durch- aogen unb erfüllt ist. Tas Verhältnis des persönlichen Be i^ußtseins zu dieser, aus seinen straften hervorgehenden. Welt üt ein zwiespältiges: der Anregung, Beherrschung, Bezwingung unb der Mlchnung, die fick im Gang der geschichtlichen Menschheit überall bis zu Weltflucht und Weltemsagung steigert. Beide Linien der Weltstellung aber tuhren aut die Ahnung persönlicher Wirklichkeit in seinem tiefsten Grunde. Antpropomorph, menschen- «hnlich wird das gescholten. Aber der Vorwurf tritt! nicht. Tenn anll)ropomorpy, d. h. aus menschlichen Bewußtttuiskrauen vervorgekiend, bleibt auch das bentoar unpersönlichste Weltbild. ?£ec Periöniichkeitsgedame ist zuletzt immer nicht als fentg-ge- «ebene Wirtlichkeit, sondern als unendliches Zdeal zu oerstey^n. »ticrabe so aber streckt er lici) ahnungsvoll nach einer innersten und hefften Begründung in Gott. snner 9 «ja“ nete nicht mehr Graf v. Bothmer, Buddcbcrg, Carstens, Dr. Dohrn, Hoffmeister, Leonhard, Mommfen, Tr. Pfundtner, Dr. Potthof, Schrader, Spethmann, Stengel, Storz, Wieland. ES folgt die nationalliberalc Partei, die 8 Vertreter un Reichstag verlieren wird: ( Gas und bis 70-K ; iis gegen Normal-Ar eben unsere Brenner ns lonate auf Garantiepn:-. i us-Denja" sind seit iin» q W. Kraushaar ,He I issel ,Hotel-Re‘ t j ein einziger GiiMirpar Tien brauchen & Cie. Gas u. Elektrizif Rhein. rohnt zur Zf lockstrasse S. interessanten Zusammenstellung des deutschen Taballndustrie, der „Südd. nicht weniger als 6 4 Abgeordnete, die von vornherein auf einen Sitz im neuen Reichstage verzichten. Tie größte Zahl der mandatsmüden Abgeordneten stellt daS Zentrum und zwar find dies folgende 19 Herren: Herzog von Arcnberg, Beck-Aichbach, Tr. Sitter, Tr. Fleischer, Frhr. v. Freyberg, Fritzen-ReeS, Hamacher, Tr. Heim, Kalkhoss, Muller-Fulda, Tr. Pichler, Pieper, Schir- jr., v. Strombeck, Hebet, Bonderscheer, Neuenweg $ .eMrtileW**11* Den ; u verschmelzen In ihrem Programm spricht sich die neue Partei bezüglich der äußeren Politik zugunsten einer Alliance mit einer oder mehreren Mächten aus, ohne Beeinträchtbigung der guten Beziehungen zu den übrigen Mächten. Tie Partei ist gegen jede aggressive Politik. Tas Programm empfiehlt auch Die Ausschließung deS Militärs vom Wahlrecht. Reue Nachrichten oul NonHautinopel. Konstantinopel, 22. Nov. Nach au5 dem Ministerium deS Aeußcrn herrührenden Informationen willigte Italien ein, die Flottenaktion im Roten Meer auf sechs Tage während der Hebersahrt des englischen Jtö« nigspaares zu verschieben. Der Abgeordnete von Fezzan, Kapitän Telarnj, der heute hier eingetrofscn ist, hatte eine Unterredung mit dem Großwesir und dem striegsminister. In einem Interview erklärte Tekarnj, er hielt sich zehn Tage- reisen südlich von Tripolis auf unb habe das Meer über die tunesische Grenze erreicht. Er fei niemals auf dem Kriegsschauplatz gewesen, sondern habe nur ein Korps von 5000 Freiwilligen in Fezzan gebildet und au5- a erlistet. Tie Lage der türkischen Truppen sei sehr gut, der Geist der eingeborenen Soldaten ausgezeichnet. Tie italienischen Vorposten seien niemals über 200), das Haupt- lorpS niemals über 1200 Meter von Tripolis vorgerückt. Ter $umelianabrunnen sei von Türken und Arabern besetzt. cht in Sparsamkeit! rössen von um geliefr e: 5 HK Lichtstärke 8 HK Lichtstärke '5 HK Lichtstärke kommen, hk. Tr. H. Pittiers Erforschung der Landenge von Panama. Ter durch seine langjährigen Forschungen in Kostarika bekannte Botaniker Tr. H. P i 111 e r, der gegenwärtig im Auftrag der Smtthsonian Institution die Landenge von Panama durchforscht, will „Peterm. Müllgen." zufolge tn nächster Zeit bie Küstenstrccke von San Blas durchwandern, da die dortigen Indianer Fremden den Zutritt in ihr Gebiet verwehren, eine gefährliche Aufgabe. Ta Tr. Plttier aber in Santa Isabela in freundschaftliche Beziehungen zu dem Häuptling des Torfes Nargara treten konnte. Der .ihm Einlaß in fein Torf zusagte, so ist bie Möglichkeit mckt ausgeschlossen, baß der erfahrene Reisende sein Ziel er» reichen wirb. Tie stamme des südlichen Panama bis zur kolumbischen Grenze sind bisher ganz unbekannt, da nur selten einzelne Leute sich in europäische Ansiedlungen wagen. — Zum Erdbeben wird uns von einer freundlichen Lefertn folgende anschauliche Schilderung gemacht: Ich fitze nach 10 Uhr mit leicht übergeschlagenen Beinen, den Kopf in beide Hände gestützt, auf einem Stuhl am Tisch. In meinem Körper gebt etwas vor; es ist rote Zittern und 'Angst. Auch kämpfe ich mit dem Atem (bin leidend und habe oft mit Luftnot zu tun . Im Augenblick dachte ich, eben saniert dir etwas schlimmes, da fängt mein Stuhl an, sich zu bewegen. Ich dachte erst, es fei mein Körper da ich sehr mit Müdigkeit kämpfte. Ich schaue auf, sehe nach meinem Mann, welck-cr dem Tisch gegenüber auf der Wasser- bank sitzt. Da beivegen sich Die Eimer uno Flaschen, die Tonnen auf Dem Brett, das Geschirr im Schrank, die Lampe auf dem Tische, sogar mein Di amt macht schwankende Bewegungen hin und her. Tas Rollen wie von einem schweren Fuhrwerk ist vernehmbar. ?) Wir schauen einander an, fein» spricht: noch immer flirrt das Geschirr. Ich stehe auf, gehe ins Zimmer, um nach dem vermeintlichen Fuhrwerk zu ie.)cn, es ist alles still. Im gegenüber» liegenden Hauie öffnet sich cm Fenster, Leute schaucn heraus. Nun ist's mir Lar: es ist etwas Ungewöhnliches geicheh.n Tas sonderbare Gefühl und bie Atemnot ist gewichen Es ist mir wieder leicht. Auch bei nuinem Manne hatte sich ein Un behagen bemerkbar gemacht, schwer unb beklommen hatte er Atem geholt. Nun steht er nach Der Uhr. Es ist 10.25 Uhr. Wir sind beide übereingekommen, es sei em Erdbeben gerne en, denn anders tonnten wirs uns n.cht^ auslegen. Vielleicht find Die Schwankungen in den oberen Stöcken stärker, denn unten, Da uns am ano.rn Morgen Der Keine italienische Anleihe. Die italienische Botschaft in Berlin teUt mit: In einigen Zellungen ist von einer angeblichen Anleihe Italiens die Rede. Diese Nachricht ist falsch und unbegründet. Tie bezüglichen Depeschen beziehen sich aus Summen, die das Schatzministerium dem slriegsministerium überweist. Es handelt sich demnach nur um eine innere Abrechnung zwi- scheu den beiden Ministerien. Eine neue türkische Partei. K o n st a n t i n o p e 1, 22. Nov. Tie unabhängigen Deputierten bildeten im Verein mit den Anhängern des Lbcrsten Sadik Bei eine neue Partei unter dem Namen „Partei der liberalen Entente". Die neue Partei soll bestimmt fein, alle oppositionellen Grup - mer, Tr. Svahn Wiltberger, Frhr. An zweiter Stelle steht die F Volkspartei, von welcher folgend Nr. 276 Erstes Blatt lös. Jahrgang Donnerstag, 23. November M Ter Siebener Anzeiger 0 ZS /\ T*T O ve,«n»pr,»»r eddbnm täglich, außer ▼ CMr AtA Id n.«natltch75T'koicrtel« s tVnVIlVi 441L (Uv l »trtschastliche Seitfraye» ▼ M M r w stenövreck - Anicdlime; II ■ A y yernntiDortlid) tot Den Kit Die Redatnoii 115, politilchcn Teil: Au.in't BLV General-Anzeiger sur Oberhessen SS-S fü?"bteie2a^n"mnier Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch- und Steinöruderei K Lange, «edattion, Erpedition und vruckeret: 5chulstrahe 7. FAtz-:^.tzetz:°ür Den dl« Donnütags 9 Uhr. vudingen: Fernsprecher Nr. 269 Seschäftrstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Beck. °Lp". abgegeben! ■ — — Persien duckt sich vor Ruhland. London, 22. Nov. DaS Reutersche Bureau erfährt, Persien habe in Uebcreinftimmung mit dem Rate Englands cingewilligt, die Forderungen deSrussischen Ultimatums zu erfüllen, und der persische Gesandte in London habe dies dem britischen AuSivärtigen Amt mitgeteilt. 9röd) beute soll das neue persische Kabinett gebildet werden und sich unverzüglich dem MedschliS vorstellen. Ter Befehl zur Zurückziehung der Gendarmerie deS GeneralschatzmeisterS Shuftcr von dem Eigentum Schua eS SaltanehS in Teheran ist erteilt worden. Tic Gendarmerie wird durch russische Kosackcn ersetzt werden. Auch erfiärt sich Persien, der force ma|curc nachgebend, bereit, Rußland wegen des Zwischenfalls schua eS saltaneh um Entschuldigung zu bitten. ......■■■ ■ ' ' . । '■■.!. ___L!S Aus Hessen. Die l.efsische Beawtrnfrage. rb. T a r m ft a b t, 22. Nov. Aus Veranlassung deS Staatsministers Tr. Ewald hat gestern abermals eine umfangreiche Sitzung des Gesamtministeriums stattgesunden, in der wiederum sehr eingehend über die Frage einer Verbesserung der Besoldungsverhältnisse der Beamten und der Lehrerschaft beraten wurde. Ueber die Ergebnisse und Beschlüsse dieser Beratung wird zunächst auf ausdrückliche. Anordtmng des Staatsministers strengstes EteheimniS bewahrt. Wkitece amtliche Ltichwahlergeiniffe. Gießen: Urstadt, Präses,or in Gießen (Fortschritts. Vp.) 2411, Älingspor, Fabrikant in Gießen (nl.) 1672 Stimmen. Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen 4083. llr- ftabt gewählt. — Starkenburg 1, Beerfelden-Hirsch-i Horn-Wimpfen: Kredel, Bürgermeister in Airlenbach (nl.) 1821, Hasenzahl, Gemeinderat in Erbach (Soz.) 1806 Stimmen. Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen 3627. Kredel ist gewählt. — Starkenburg 5, Fürth-ReichelSs heim: Meraell, Poslsekretär in Reichelsheim (nl.) 2099, Liefert, Gutsbesitzer in Frohnhausen (Bund der Landw.) 2053 Stimmen. Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen 4152. Mergelt gewählt. — Rheinhesten 8, Nierstein: Michael Wolf VI., Gutsbesitzer in Stadecken (Bauernbund) 2129, Emil Schätze!, Gutsbesitzer in Selzen (nl.) 2075 Stimmen. Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen 4204. Wolf ist gewählt. — Oberhessen 1, Rodheim--Ober- Rosbach: Dr. Georg von Helmolt, Rechtsanwalt in Meder-Wöllstadt (Bauernbund) 2545, Richard Wittrich, Redakteur in Offenbach a. M. (Soz.) 1383 Stimmen. Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen 3928. von Helmolt ist gewählt. — Oberhessen 14, Vilbel: Busold, Arbeitersekretär in Friedberg (Soz.) 2448, Will, Lehrer in Rendel (nl.) 2216 Stimmen. Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen 4664. Busold ist gewählt. Deutscher Reich. Aus Donaueschingen wird gemeldet: Der 'Kaiser, Fürst und Fürstin Fürstenburg sowie die gesamte Jagdgesellschaft unternahmen am Mittwoch vormittag einen Ausflug in Automobilen bei gutem Wetter nach der Burg Hohenzollern. Dort wurde das Frühstück eingenommen, zu dem der Fürst von Hohenzollern nebst Tochter und Gefolge geladen waren. । Ausland. Tas österreichische Abgeordnetenhaus lehnte in namentlicher Abstimmung mit 268 gegen 189 Stämmen den Antrag ab, in dem die Regierung autgefordert wird, ohne weitere Verhandlungen mit Ungarn jedes Ansuchen um Zulassung der Einfuhr überseeischen Fleisches zu bewilligen und die Einfuhrbewilligung weder der Zeit noch der Menge nach zu begrenzen. Tas Abgeordnetenhaus nahm mit 259 gegen 183 Stimmen den Antrag an, in welchem die Regierung aufgesordert wird, nach Bedarf für eine nach Zeit und Menge beschränkte Einfuhr von Fleisch aus Argentinien und den Balkanländern dringend Sorge zu tragen. Das Abgeordnetenhaus nahm weiter einen Antrag an, die Regierung aufzufordern, die Verhandlungen mit Serbien über Abschließung eines ..Handelsvertrages einzuleiten in dem Sinne, daß gegen angemessene Zugeständnisse Serbien an die österreichische Industrie die Einfuhr von Fleisch aus Serbien ohne Beschränkung gestattet wird. In der Eartonhall zu London hielten die Anhängerinnen des Frauenstimmrechts eine Versammlung ab, um gegen den Ausschluß der Frauen vom Wahlrecht durch die Wahlgesetz- vorlage der Regierung zu protestieren. Alsdann zogen sie die Bictoriastraße hinunter und versuchten auf den Parlamentsplatz vorzudringen, wurdest aber durch ein Polizeiaufgebot daran gehindert. Hierauf gingen die Frauen dazu über, die Fenster des Regierungsgebäudes, der Danken, sowie der anderen Häuser ein- Mschlagen, worauf eine Szene wilder Unordnung folgte. Üeber hundert Verhaftungen wurden vorgenommen. Mehrere hundert berittene Schutzleute waren damit beschäftigt, die Ordnung wiederherzustellen. Ter japanische Botschafter in Berlin, Baron Chinda, wurde zum Botschafter in Washington, und der japanische Gesandte in Stockholm S u g i m u r a zum Botschafter in B e r - l i n ernannt. Provinzial-Ausschuß der Provinz Oberhessen. Gießen, 22. November 1911, Anwesend: Provinzialdivektor Dr. Usinger als Vorsitzender, 7 ordentliche und 1 Ersatzmitglied. 1. Reklamation gcg n die Bürgermeisterwahl tzuGrüningen. Der Rekurs gegen die En.scheidung des Kreisausschusses Gießen, wonach der neugewählte Bürgermeister Bingel bestätigt wird, wurde vor der Verhandlung zurückgenommen. 2. Enteignung von Gelände in Gemarkung Saasen zur Verbreiterung der Mittelgasse. In der heutigen Sitzung wurde über die Höhe der zu gewährenden Entschädigung verhandelt. Da aber als Beweismittel benannte Akten des Amtsgerichts Grünberg bis zum Termin nicht ein- getrofsen waren, wurde die Verhandlung bis zur Beschaffung der für die Entscheidung notwendigen Unterlagen ausgesetzt. Eingeleitete Vergleichsverhandlungen waren fruchtlos. 3. Fasel Haltung in der Gemeinde Ulfa., .Der Ge- meinderat von Ulfa hatte die Faselhaltung an den Wenigstnehmenden vergeben. Der Bürgermeister war hiermit nicht einverstanden und berichtete an das Kreisamt Schotten, daß es sich empfehle, die Fasel dem seitherigen Halter zu belassen. Der Kreisausschuß beschloß, daß dem Protokoll über die Vergebung der Faselunterhaltung die Genehmigung nicht zu erteilen, vielmehr dem seitherigen Faselwärter die Wartung der Fasel auch weiter zu belassen sei. Hiergegen verfolgten vier Gemenrderatsmitglieder Rekurs an den Provinzial-Ausschuß, der in seiner Sitzung vom 16. September d. Js. entschied, daß dieser Rekurs als unzulässig zurückzuweisen sei. Er stellte sich auf den Standpunkt, daß, weil es sich hier um Meinungsverschiedenheiten zwischen Bürgermeister und Gemeinderat handele, der Beschluß des Krcisausschusfes dem Bürgermeister einerseits und dem Beigeordneten namens des Gemeindcrats andererseits zuzustellen gewesen wäre. Dies sei nicht geschehen, mithin laufe die Rekurssrist für den Gcmeinde- rat erst von her formell richtigen Zustellung ab. Andererseits könnten die wer Gemeinderatsmitglieder als Vertreter des Gemeindcrats mangels eines entsprechenden Beschlusses desselben nicht angesehen werden. Das Kreisamt Schotten veranlaßte alsbald die Zustellung wie vorstehend erwähnt und der Gemeinderat beschloß dann, Rekurs einzulegen. Der Provinzialausschuß gab diesem statt und entschied, daß das Protokoll über die Vergebung der Faselunterhaltung zu genehmigen sei. Er zog dabei besonders in Betracht, daß von keiner Seite die Person des neuen Halters beanstandet worden war. Die Kosten des Verfahrens hat die Gemeinde Ulfa zu tragen. 4. Polizeibefcbl gegen Johs. Friedrich Zulaus von Brauerschwend. Quer über die Straße, in der das Anwesen des Zulauf steht, lief früher eine Mulde, die auf Betreiben des Johs. Lerch II. von der Gemeinde durch einen Rohrkanal ersetzt wurde. Dadurch trat eine Erhöhung her Straße ein und es bildete sich eine neue Mulde vor der Zulaufschcn Hofreite. Um mit seinem Fuhrwerk passieren zu können, füllte Zulaus diese Mulde mit Erde und Steinen aus. Dadurch wurde aber der, Abfluß d^r Abwässer in der Straße aufgehalten. Deshalb erließ das Kreisamt Alsfeld Polizeibefehl gegen Zulauf, indem ihm die Wiederherstellung des früheren Zustandes ausgegeben hntrbe. Der Provinzialausschuß, an den Zulauf rekurriert hatte, beschloß, die Akten an das Kreisamt zwecks weiterer Aufklärung des Sachverhaltes zurückzugeben. 5. Klage der Landesversicherungsanftalt Gr. Hessen in Darmstadt gegen die Ortskrankenkasse Gießen. Ueber die Sackte haben wir bereits am 14. v. Mts. berichtet. Damals war die Bes^'lußfassung ausgesetzt worden. Seilte wurde Urteil dahin verkündet, daß der Klage stattzugeben und Beklagte zu verurteilen sei, an Klägerin 144,10 Mk. zu zahlen. Beklagte hat !>e Kosten des Verfahrens sowie eine Ver- handlungSgebühr von 20 Mar? an die Provinzialkasse zu entrichten. Au» Stadt uud Land. Wie1 ph 28 November 1911. Die Sommersterblichteit 1911. Nach dem amtlichen Ausweis des Ministeriums des Annern, Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege, sind rn den fünf größeren Städten des Großherzogtums in den Wochen vom 22. Oktober bis 11. November 1911 nur 37 Kinder gestorben. Man darf danach annehmen, daß. die gefährliche Nachwirkung des heißen Sommers nunmehr überwunden ist. Zieht man bereits jetzt ein Fazit der verflossenen 10 Monate des Jahres, so erhält man für die Säuglingssterblichkeit im Jahre 1911 bis 1. November d. I. folgende Prozentzahlen: Mainz = 14,3, Darmstadt = 12,8, Ossenbach = 18,3, Worms = 18,1, Gießen = 9,8 Prozent. Diese Prozentzahlen werden sich für das ganze Jahr kaum mehr erheblich ändern. Die entsprechenden Zahlen für den Zeitraum 1901—190" betrugen: Mainz 19,5, Darmstadt 16,3, Offenbach 17,3 Worms 17,6, Gießen 15,5 Prozent. In den Jahrei 1906—1910: Mainz 15,3, Darmstadt 13,7, Offenbach 15,8 Worms 14,1 und Gießen 8,8 Prozent. Daraus ist ersichtlich, daß trotz der kaum noch dagewesenen ungünstigen Sterblichkeitsverhältnisse dieses Sommers, die z. B. in Aachen und Erfurt in den heißen Wochen zu einer die des Vorsommers um das 3—4fachc übersteigenden Sterblichkeit geführt hat, die Säuglingssterblichkeit in den genannten Städten nicht in dem Maße migenommen hat, wie man denken sollte, und daß sie fogai in Mainz und Darmstadt um zirka 1 Prozent geringer ae wesen ist, wie im Durchschnitt der Jahre 1906—1910, bü man allgemein als günstigere Jahre bezeichnet hatte, und daß sie mit dem Durchschnitt der Jahre 1901—1905 verglichen, noch bedeutend günstiger abschneidet. .Bis Ende des Jahres wird man (auch für die kleineren Städte und Landgemeinden) genauere Jahreszahlen haben Man muß dann dre hesjischen Zahlen und ihr Verhältnis zi den Vorjahren mit den voraussichtlich abnorm hohen Zahlen der.Säuglingssterblichkeit in ganz Deutschland vergleichen, um 'beurteilen zu können, inwieweit die Fürsorgetätigkeit in Hessen genützt hat. Dabei werden Prozentziffern von 20—25 Prozent für Städte von der Größe Darmstadts in diesem Jahr außerhalb Hessens nicht selten sein. Hätten z. B. Darmstadt uno Mainz eine solche Säuglingssterblichkeit (statt 12,8 und 14,3 Prozent) zu verzeichnen, so wären in diesem Jahr in diesen 6eiben Städten zirka 400 Säuglinge mehr gestorben. Uebrigens wissen wir auch für ganz Hessen schon jetzt, daß in diesem Jahre bis zum 1. Juli 252 Säuglinge weniger starben wie in den sechs ersten Monaten des Jahres 1910, nämlich nur 1683 statt 1925 int Jahre 1910 und 2131 im Jahre 1909. Im Juli erst begann die Hitze ihre Opfer zu fordern und vernichtete mehr Leben, als gewonnen waren. * ** Tageskalender kür Donnerstag, 23. Nov.: Hansa- bun d. Borirag von Tr. H ü t t in a n n- Berlin: Welche ?\or- dernnqon mutz der Gewerbetreibende an den Reichstags, kandidaien stellen? Abends 9 Uhr nn Hotel Einhorn. Frauenbund der deutschen Kolonial-Gesell^ schatt. Vortrag van Hauptmann a. D. v. R a m s a y - Reise- Erlebnisse in Ost-Aülka. Abends 8 Uhr im großen Horsaale*der Universität. Ober hessischer Geschichtsverein. Vortrag von Pros. Dr. H e l in : Religionsanlchaiiungen im germanischen Heidentum Abends 8>a Uhr nn Caie Ebel. G r a m m o p h o n - K o n z e rt des Alldeutschen Verbandes zum Besten der Deutschen in Ludern und Bluinenau. Abends 8‘/4 Uhr in Steins Garten. * ** Ordensangelegenheit. Der Großherzog hat dem Oberbürgermeister Dr. Göttelmann zu Mainz die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen oes ihm von dem König von Preußen verliehenen Roten Adler-Ordens 3. Klasse erteilt. ** Lehrer Personalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Schmidt aus Butzbach die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Vöckelsbach, dem Schulamtsaspiranten Joh. Ger lach aus Aßmannshausen (Preußen) eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Unter-Schönmattenwag, den Schulamtsaspiranten Ewald Falls aus Neukirchen (Preußen) und Karl Reichard aus Fürth i. O. Lehrerstellen an der Gemeindeschule zu Krumbach. ** Schwurgericht. Behufs Bildung der Spruchliste für (bie am 4. Dezember beginnende Sitzungsperiobe des Schwurgerichts des 4. Quartals 1911 wurden die Namen folgender Hauptgeschworenen ausgelost: 1. Hch. Karl Koch, Landwirt in Düdelsheim; 2. Wily. Ströbel, Mühlenbesitzer in Vilbel; 3. Beruh. Duchardt II., Sattler in Alsfeld; 4. Phil. Schudt, Gutspächter in Londorf; 5. Hch. Karl Pfnorr, Rentmeister in Londorf; 6. Karl Louis Vogt, Landwirt in Reichelsheim; 7. Friedr. Zöller II., Fabrikant und Beigeordneter in Schlitz; 8. Hugo Rohde, Gutspächter in Düdelsheim; 9. Wilh. Engel, Buchdrucker in Schotten; 10. Wilh. Stessan L, Landwirt in Gettenau; 11. Karl Schott, Kaufmann in Grünberg; 12. Alfr. Buschmann, Rentner in Ober-Rosbach; 13. Julius Philippi, Landwirt in Wohnbach; 14. Friedr. Nathes, Landwirt in Nieder-Gemünden; 15. Jos. Aicher, Prokurist in Hirzenhain; 16. Gg. Emmerich Haustein, Rentner in Friedberg; 17. Hch. Ludw. Langsdorf, Fabrikant in Friedberg; 18. Alfr. Bock, Fabrikant in Gießen; 19. Ernst Kutsch, Professor in Gießen; 20. Hch. Sack II., Fabrikant in Heuchelheim; 21. Nik. Th. Ferd. Ewald, Landwirt in Ockstadt; 22. Kaufmann Isenburger, Pferdehändler in Friedberg; 23. Gg. Weber, Landivirt in Göbelnrod; 24. Wilh. Becker II., Bürgermeister in Holzhausen; 25. Friedr. Häuser III., Landwirt in Nieder-Weisel; 26. (ürmund Rodrian, Gutspächter in Büches; 27. Max Jmhäuser, Kaufmann in Gießen; 28. Job. Phil. Wilh. Kleemanu, Gemeinderechner in Rodheim v. d. Höhe; 29. Julius Schilling, Kaufmann in Schlitz; 30. Gg. Birkenstock, Landwirt in Brauerschwend. ** Der preußische Buß- und Bettag brachte unserer Stadt trotz des schlechten Wetters lebhaften Verkehr. Aus den benachbarten preußischen Gebieten waren viele Leute hierhergekommen, die am Nachmittag entweder Einkäufe machten oder die Cafss usw. bevölkerten. Das Stadttheater hielt zwei Vorstellungen. Auch das Kolosseum und die anderen Vergnügungslolale waren gut besucht. "Von der Poll. Wir machen baraur aufmerksam, daß am 26. November, dem Geburtstage des Großherzogs, die Pollschalter nur wie an Sonntagen geöffnet sind und nur eine einmalige Brief-, Paket- und Gelbbestellung (vormittags) siattsinbet. Die Annahme von Telegrammen unb Gesprächen findet jedoch wie an Werktagen statt. ** Nationalliberaler Verein. Die für Donnerstag angekündigte Generalversammlung kann nicht an diesem Abend, sondern erst am Freitag den 2 4. November abgehalten werden. (Näheres Annonce.) * H i l i e für Lusern u n d B l u in e n a u. Alan schreit'! uns: Bei der Neuariiakeit des vom Alleniswen Verband veian- statteten Korne»les für Gießen ist es vielleicht nicht unangebracht bie Ihteile nuferer bedeuiendsten Dlnfifcr wiederziigeben: „Tas vorge'übrle Grammophon eiusvricht den höchsten Aniordernnakn. Es flmnt Io, als ob der Sänger neben einem stände, so betulich ticten alle individuellen Eigentümlichkeiten der Stimme und des Vortrags hervor." (Helix Weingartner). „Tie Grammophone... lind glanzende Errtmaenschgsten der Neuzeit" (Felir 'Dlotil). „Tas Gi ammopdon reproduzierte mit annähernder Volllommenheit, w»n in Klang und Stärke sehr angenehm, so daß ich ihm wohl das Zeugnis ausstellen kann, auch einem empfindlichen Ohre einen an- genehmen Ohrenschmaus bereitet zu haben." (Richard Strauß», „öo gewähren die Darbietungen Ihrer Apparate namentlich auf gesanglichem Gebiete auch dem empfindlichen und reizbaren Ohre ei"?" großen (^enub". F»itz Ctembach) ,,. . . und muß sagen, baß icf) im höchsten Grade entzückt war von den Darbietungen dieses Wunderavvarats". (Arthur Nikiich). Der am Donnerstag vorgefiihrte Apparat ist ersten Ranges, die Platten, Gesänge aus den Memersmgern, Lohengrin und dem Ring der Nibelungen geben die Stimmen miseier besten Wagnersanger, wie Kurte, .leinhals. Bender, Moreno unb anderer wieder. Als Znoabe folgen am echlu& zwei Earulovlatten, das „Lache, Bajazzo" ans dem Bajazzo und das „Ach wie so trüge» isch" aus Rigoletio mit der berühmten turzeu Koloratur in der zweiten Strophe. * * S t a b 11 h e a t c r. Es sei nochmals daraus hmgewiesen, iaß bie diesmalige Freitagvorstellung aussällt, da am Samstag jarauf zwei Vorstellungen gegeben werden: nachmittags „H ä n s e l und Gretel" bei Volkspreisen und abends „Iphigenie in f Tauris" als Festvorstellung zu Großherzogs Geburtstag. Tie Mittagsvorstellung beginnt um 3^2 Uhr, die Abendvorstellung um 71/3 Uhr. Landkreis Gießen. «mx. Lick, 21. Nov. In großen Schrecken würde gestern abend eine Frau aus einem Orte des Vogelsbergs versetzt, die von Gießen aus mit dem um 1/2? Uhr abgehenden Zug die Heimreise anaetreten hatte. Sie wollte in Lich aus» steigen und in oer Richtung nach Grünberg weiterfahren. Da im hiesigen Bahnhof das Einfahrtssignal noch nicht gezogen war, mußte der Zug oberhalb des Schloßparkes un freien Felde halten. In der Annahme, daß der Zug bereits im Bahnhöfe sei, öffnete die Frau die Wagentüre und stieg aus. Ber oer Dunkelheit stürzte sie mit ihren Paketen den hohen Bahndamm hinab, ohne sich ernstlich zu verletzten. Bevor sich die Frau von ihrem Schrecken erhoL hatte und den Bahndamm heraufkam, fuhr der Zug weiter und ließ sie zurück. Im Bahnhof wurde das Bahnpersonak von dem Vorfall verständigt und man begab sich sofort auf die Suche nach der Frau, die der Gegend unkunoig, leicht hätte verunglücken können. Kreis Büdingen. H. Bü dingen, 22. November. Zur Geburtstags- reier des Professors Tr. Friedrich T hu dich um in Tübingen, geboren den 18. November 1831 in Büdingen, hatte die Stadtvertretnng beschlossen, ihn zum Ehrenbürger bet Stadt Büdingen zu ernennen. Bürgermeister Fendt und Gemeinderat Hinkel haben die Urkunde in Tübingen über« reicht. Von den Ehrungen Thudichums hört man noch: er erhielt Glückwunschkundgebungen sämtlicher deutschen Juristen« sakultäten. Der König von Württemberg sandte seinen Flügel« aöjutanten Kabinettschef Frhrn. v. Soden mit einem Blumenarrangement (den höchsten württembergtschen Orden besitzt Thudichum bereits). Der Schultheis von Tübingen gratulierte, an der Spitze einer Abordnung; ebenso sandte die Stadt Wildbad ein Geschenk und langes Schreiben. Th. war seit 50 Jahren immer Kura ast von Wildbad. Büdingen, 22. Nov. (Schöffengericht.) Die Händlerin A. T. aus Friedberg hat gegen einen amtsrrchterlichen Strafbefehl toepen Uebertretung der Gewerbeordnung Einspruch er hoben. Sie wurde zu Geldstrafen von 2 Mk. und 5 M., ober je 1 Tag Haft verurteilt. — Ter Metzger und Wirt Th. O. in Büdingen wird wegen Viehseuchen-Vergehens (er hatte 2 Schweim von ber Erbacher Mühle nach Bübingen verbracht ohne im Besitze eines Ursprungs-Zeugnisses zu sein), zu einer Geldstrafe von 15 Mk. ober 3 Tagen Haft verurteilt. — Ter Taglöhner A. W. von Büdingen hatte gegen einen amtsrichterlichen Strafbefehl Einspruch erhoben. Er wurde zu einer Geldstrafe von 1 M. oder 1 Tag Haft verurteilt. — Gegen einen Jugendlichen wurde wegen Körperverletzung ein gerichtlicher Verweis ausgesprochen. — In der Privatklage des Handelsmannes L. G. in Rohrbach gegen den L. G. in Düdelsheim wegen Beleidigung wurde bie Haupp verhanblung auf Antrag ausgesetzt. — In ber Privatklage des H -fkutschers L. Sch. in Büdingen gegen die H. D. Ehefrau roeaen Beleidigung wurde die Hauplverhandlung auf Anttag ausgesetzt und neuer Termin auf den 4. Dezember 1911 bestimmt. — Der Taglöhner H. Sch. aus Haincken, ohne festen Wohnsitz, z. Zt. hier in Untersuchungshaft, wird wegen Bettelns in eine Haststrafe von 3 Tagen und wegen Ruhestörung in eine solche von 1 Tag verurteilt und mit den Kosten belastet. — Tie Privat- klage der A. Sch. Ehefrau in Büdingen gegen bie I. Sch. Ehefrau wegen Beleidigung wurde nach Beweisaufnahme durch Vergleich erledigt. — Ter vorläufig seftgenommene Schreiner R. Sch. aus Egelsbach wurde durch Polizeidiener Hardt dem Schöffengericht vorgeführt, weil er in der Nacht vom 19. auf 20. November l. Js. Ruhestörung verübt hatte. Er wurde deshalb zu einer Haftstrafe von 1 Tag und in die Kosten des Verfahrens verurteilt. O Hirzenhain, 22. Nov. Im Vogelsberg fiel in der Nacht auf Mittwoch der erste Schnee; allerbN^ bestand er aus einem gut Teil Regen, so daß er nur vor kurzer Dauer war. Kreis Alsfeld. X Alsfeld, 22. Nov. In ber gestrigen Stadtvori standssitzung teilte ber Vorsitzende zunächst mit, daß der EinspruchderViehbesitzergegendenVoranschlag wegen Erhöhung des Sprunggeldes von 2 Mk. auf 2,50 Mk. vom Kreisausschuß für begründet und die Erhöhung als unzulässig erklärt worden sei. — Die vorgelegte Abrechnung über den Alsfelder Prämiienmarkt 1911 wurde genehmigt. — Gegen die Stadtrechnung 1910, die zur Kenntnisnahme und Begutachtung vorgelegt wurde, fand man nichts zu erinnern. — Zu der von dem Bauausschuß beschlossenen Fortsetzung! des Trottoirs in ber Hersfelder Straße bis zum obersten Teile der Straße wurde nachträglich Genehmigung erteilt und ber erforderliche Kredit bewilligt. — Zur Erhöhung oes F e u e r j ch u tz e s in der Stadt wurde beschlossen, noch zwei Hydranten einzubauen, deren Fehlen sich als mißständin herauS- gestellt hat und zwar in ber Lntherstraße und am Pfarrwieiewveg. — Auf Ersuchen be§ städtischen Baubureaus wurde beschlossen, um eine bessere Reinigung ber städtischen Kanäle zu ermöglichen, verschiedene Kanalreinigungsgerätschaften im $ et rage bis zu 200 Mark anzuschaffen. — Der mit verschiedenen Fimen über die Unterhaltung derelektrischen Freileitung! abgeschlossene Vertrag wurde genehmigt. — Zu dem Wirt- jchaftskonzessionsgesuch des Karl Malkmus wurde die Bedürfnisfrage bejaht, da in dem fraglichen Hause bereits früher eine gutgehende Wirtschaft betrieben wurde und der Gesuchsteller lediglich seinen Wirtschaftsbetrieb an der Marburger Straße in das neue Lokal verlegen will. — Die vorgeirommene Wahi der nid)tftänbigen Mitglieder des Schulvorstandes ergab die Wiederwahl der seitherigen Mitglieder. — Zu einem Gesuch um Ausstellung einer Wagenhalle außerhalb des Ortsbauplanes wurde Erteilung des nach 8 5 des Ortsbaustatutes erforderlichen Dispenses befürwortet. — Bezüglich des Verbindungsweges zwischen Marburger Straßen ndderHohl, über dessen Beschaffenheit Beschwerden eingegangen sind, wurde eine alsbaldige Ortsbesichtigung beschlossen. ? Erpenrod, 22. Nov. Zu den jetzt einsetzenden Holzmacherarbeiten in den umliegenden Waldungen war dieses Jahr ein stärkeres Angebot von Arbeitern vorhanden als sonst; sie konnten nicht alle angenommen werden. In den Riedeselschen Waldungen hauen Italiener wiederum Eisenbahnschwellen. Es ist verwunderlich, warum unsere deutschen Holzmacher diese gewiß lohnende Arbeit nicht auszuführen vermögen. X Wensaajen, 22. Nov. Eine seltene Jagdbeute mitten im Dorfe wurde einem hiesigen Jäger zu- leil. Auf der Scheuer eines hiesigen Gastwirtes hatte sich ein Fasan niedergelassen unb wurde beS Jägers Beute. Seit Fasanen in dem nahen Burgwalde ausgesetzt worden find, haben sie sich gut vermehrt. Kreis Lauterbach. = Lauterbach, 23. Nov. Die Höhen um Lauterbach tragen heute vormittag eine ziemlich dichte Schneedecke. = Maar, 22. Nov. Der Landwirt Euler und sein Knecht wurden mitsamt Fuhrwerk und Pferden in der Gemeindelehmarube von einer einstürzenoen (gruben* wand verschüttet. Aus ihre Hilferufe eilten etwa 400 m entfernt wohnende Leute herber und befreiten die W* Ni» Henie Velflten 228 • 00 *Abit. i-otcniiunl bot sitzung brr TaS Heine Volk führt ein Räuber- und Jäger blut verraten. eben, in das die Regierung der Bereinigten Staaten durchaus nicht eingreift. Die Mischlinge gehorchen einer Art Häuptlingen, Holzsubmission fe 25 Stück 42,81 JVm. III. Klo AbelSGb Schokolade Abels Nakaooulver p. Pst>. D»/u Äbcls Noch Schokolade von beachten 6fc unfcrc WeihnachlS-AuSstkllung! 6fj wäre eingerrosten bei scne e te te te . von . von SO SO 60 40 8.40 1.20 5.— 1 — 6.- 1.80 biS bis b-S bis blS biS bisher intnelaml 126 OGO Parente auSgeneUl, Italien U4u00 und Cefterreitb-Uiiaam 68 0u0. FABRIK Ä Sellersweg9. Hauptversammlung nach erhöhten Abschreibungen und Rückstellungen die Verteilung einer Dividende von 7‘ , Proz. um Boriahre 7 Proz.) für daS venlossene Geschaft-iahr vorzusd,lagen. zu erhöhen und den Aktionären aus ie sechs alte eine neue Aktie zur Verfügung zu stellen. Nachstehend verzeichnetes Holz Dis dem Wirtschaftsjahr 1911 soll auf dem Submissionswege verkauft werden: Sturmlaternen Sdiornsfeinaufsätze Dezimalrcagen empfiehlt zu billigsten Preisen Edgar Borrmann Eli en waren Handlung Telephon UL |**J Neustadt 1L Georg Walenfels Marktplatz 21 j**J *cieiün 46 gegenüber der Engelovolheke. LuSg. d. BeretnS-Rabarrmarten. __und Cabliau sind in lebendfrifcher s'k. NorN c Letzte Nachrichten. Tie Frage der hessischen Veamtenbesoldung. •tkuSSa-'. '»«ML elektrische Industrie, Akltcnges wurde beschlossen, der auf dcn 19 T und zwar erhält jeder Sunde beim Einkauf von Mk. 150 ---1 Tafel „ . „ - 8.-= 2 tafeln „ , , 4.50- 3 Tafeln Wasserdichte Wagendecken liefert prompt und billig Ludw. Lazarus Asterweg 53 Fernsprecher 505 Banillc Schokolade 250 V gratis Amtlicher wettervericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. WetteranSsichten in feilen am Freitag, den 24. November 1911: Aiifhe'ternd, meist trocken, kühl, Nachtfrost. echt chinesischer, neuester Ernte blau Nr. IV Germania - Nonchon, guter Famtltemee, Pfund Mk. a.- rot Nr. V Aqnil la-Noochon, vorzüglich. HauShaltungStee, Pfund Mk 4 — gelb Nr. VI Kaher-honchon, feinster (Sc- fellfchaft-tee. Pfund SWL 5.— in •/<, V» und V,'Pfund - Packung Billigere und teurere Sorten Tee-SpHeen, staubfrei Adln-?ri>ztm, srltersro. 39 Otto Schaaf Hochfeines erstklassiges Nussbaum Pianino noch neu, vorzüglich im Ton und Spielart, außerordentlich billig, unter 10-jädriger (Garantie ab- zugeb. Ptan verlange Abbildung uns ^ieferunaSbedingungen. 6587 Wilh. Arnold Sgl. Bayer. frofL Aschaffenburg. jlbcls schokoliüt-Vttkk, @.m. 6. e-, $nmtn Fadrikniederlage: t7*/i Gießen, Seltersweg 77. HOSpiZ^Dameo" •Tang ScDwesternnau, g.- --4 Tafeln > 70 Pf- bis Mk.4. Bf. Darmstadt, 23. Nov. Zu der von einer Ävrre- spondenz verbreiteten Nachricht, eS habe eine Sitzung die sie nach An der Patriarchen regieren, heiraten nur untereinander und schließen sich völlig von den übrigen Amerikanern ab Tie Namen — hauptsächlich holländische — wen en auch aus die europäische Abkunft, z B: de Groot, de Frie-, van Tonck und ähnliche • E > ne Statt ft t f der Erfind un gen. Tas amerikanische Patentamt t at in nicht ganz hundert Jahren nicht loemaer alt eine Million Patente erteilt. Naci,fr den Amerikanern scheinen die Uranzolen über die hndnbarfle (sifmbunaeaabe zu iieihlqfn, beim (tranCreirt) verzeichnet rund 4.6 0 0 Patente. An dritter Stelle uebi läro8briiaimien mit 4l‘>rX)i). Nach einer fitalvdien Zen- schrt'k folgt T e u 11 d) l a ii b mit 23n'NO an Dinier £ teile >vahrend *. LI HL UHW, 000 Mk. dem FamiUcnhiliSkafscnzinSzuwen- dungS'ondS, 100 000 Mk. dem PensionSkafienfonb- übenviesen und 439 632 Mk auf neue Rechnung vorgetragen werden Auster» dem wurde beschlossen, da- Grundkapital um 1200 000 Mark Schellfische feinste Nordseeware, per Pmnd 32 Pfg. Gebrüder Berdux Bahnhofstrasse 27 (1■/“] Fernsprecher 2.31. K i Nt i g t a l, Stammkapital 100 000 Mk., errichtet worden, die den Bau und Betrieb eines Elektrizitätswerkes für daS Kinzigtal fllr a» SÄ “Ä G -L Ingenieur «neyanber xamer tn tyranrrurt a. **c. vestei u suM.AtnHM innn.,-v Bekanntmachung. Tie Rechnung der israelitischen ReligconSoemeinde I Gießen für 1910 und der Voranschlag derselben für 1912 liegen während acht Tagen in der Wohnung des unterzeichneten ersten Vorstehers zur Einsicht der Beteiligten offen. Gießen, den 20. November 1911. Ter Vorstand der iSraelit. Religionsgemeinde Gießen. S. Heichelheim. Bn/lt vücherMch. — Wintersport im Harz Mit dem berannabenbert Winter kommt auch der Harzklub mit seiner neuen dicsiäbrigen Au-igabe seiner WinterauSgabe der bekannten Rou - te tkarte für 1911/1 2, bic analog der allbdicbtcn Sommer- Rrutenkarte bearbeitet ist. Sie bringt neben dem Kartenbild der SrmmerauSgabe alle Angaben über den Wintersport Wir finden in ihr für den Schiläufer die bezeichneten Schtwegc, alle Rodelbahnen, Sprungschanzen, alle für bespannte Schlitten besonders geeigneten hervorragend schönen Fahrstraßen, alle nur für den Wanderer nebelsicher bezeichneten Fußwege, auf der Mcksctte olle Fahrplane der Harzbahnen und Poften, kurz alle-, was man wissen must, wenn man ün Winter in den Harz fahrt. Tie Karte ist vom Schriftführer deS HarzklubS H. C. £>ud>-Cucblüiburg oder durch den Buchhandel für wenige Pfennige zu beziehen. : g-ftiM 6t*blh j e 1WW mit.1* ! 2 SM, auf V- die LOhM 7,5, 11911««* o, die zur tes' •Sete'N -aus mrtz bM* «Ml 11 Außer dem Holz I und IL Klasse ist alles geschält. Ter Großh. Forsllvart Hbres, Reinharoshain zeigt auf Wunsch das Holz vor. Gefällige Anerbieten werden bi3 zum 30. November 1911 erbeten. Die Ceffnung der Gebote erfolgt am gleichen Tage vormittags 10 Uhr. Gießen, den 22. November 1911. Großh. Pberförfterei Wieseck. 1 Weigand. jüngst, wie die „Revue" berichtet, mit dieser merkwürdigen Rasscn- mfcl beschäftigt. Die Holländer, von denen sie abstammen, sind großenteils entwichene ehemalige Gefangene, die Hessen dagegen sind während deS amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in die Bereinigten Staaten gelangt. Die Kreuzung der drei Rassen bat ein Ergebnis gezeitigt, dessen TvpuS von dem bekannten DankeetvpuS durchaus abwercht, bei dem aber Merkmale der einzelnen Vorfahren deutlich zu erkennen sind. Von den Europäern flammt die helle Haut und die blasse Gesichtsfarbe. Der lange Schädel und die hervortretcnden Backenknochen und daS dichte, chwarze, straffe Haar deuten auf Indianerabstammuna, während )ie stark entwickelte Unterlippe und die weißen Zähne daS Neger- Fichte Va. Kla fe 45 Stück 24,62 Fm. Das Holz lagert in den Distrikten Neuhofsheege, Hain- heege, Külberstall und Güntersgraben der Forstwartei Saasen. rm. Darmstadt, 23. Nov. Der Großherzog hat den Geh. RegierungSrat Haas als Vertreter der Land« WirtschaftS kammer in die Erste Kammer berufen. Auch Oberbürgermeister Dr. Göttelmann- Mainz wurde vom Großherzog zum Mitglied der Ersten Kammer ernannt. Friedrichshafen, 23. Nov Da» Luftschiff „Z. 9" ist heute vormittag ?Vi Uhr nach Köln aufgestiegen. ;,8« Seburtlle ‘Ituni in ZDbin. ®ubm«in, batte ®bcen bütger iitmeiH« ftfnbl ot in Tübingen 8 hört man noch- cher deulschkn I» 9 fanble Jemen gl fn mit einem ®ly erglschen Olden n Tübingen gratub mso sandte die 6ti Treiben. Th. wat ad. gnicht.) Die amtsnchterlichkn cordnung (Hnftnui 2 Mk. und 5 M., |er und Wirt tb. C |tn8 (er batte 2 2' t verbracht ohne im , zu einer Geldstrafe r i - Ter Taglöhner l k j srichlerlichen Stur er Geldstrafe von II einen Jugendlichen iw !enveis auigesptochei ■ L. G. in Rohrbach st liaung wurde die b» In der Privatklage:• die 6. T. Ehefrau «7 ag auf Antrag auste; c 1911 bestimmt. - d e festen Wohnsitz, f j Bettelns in eint ir irung in eine solche ■ 'Met. — Tie Brr: gegen die I. Sch ir ieiäau\nal)me durch kr inommene Schrmer 5 met Äardi dem M'' t vom 19. au' A - i e. Er wurde dM. ie Kosten des W- j ?l$Ä ;en, |o d°tz er « Mannheim, 22. Nov. Der AufsichtSrat der Zuckerfabrik Frankenthal in Frankenthal (Pfalz) beschloß in feiner heutigen Sitzung, der Hauptversammlung die Verteilung einer Dividende von 25 Proz gegen 21 Proz im Vorfahre) vor- zusailagen. Neben entsprechenden Abschreibungen sollen ferner 125 00" Mark dem Dispositionsfonds zur Auszahlung der Üblichen Gratifikationen zugeschrieben, 100000 Mark dem Sonder- Zwecke de-5 RübenerwerbS, 50 000 Mark dem Abels Pralinen . . . von Adels BonbonS . . . von Abels Tee......von 160 AdclS Kaffee.....von 150 Abels Malzkaffes . . von 30 M- »"b-r- L-t. cbe daS Ba^'' Zur Einführung unterer Vanille Schokolade260iy verteilen wir in der Zeit vom 20. November bis 3. Dezember in unseren bislang eröffneten Filialen bis zu 100000 Probe-Tafeln Bekanntmachung. Ter Nachtrag dcS Urnlager?gisters für 1911, betreffend atanbgelb für die nicht in bte Gemeinde eingezogenen Mu- zllieder, liegt zur Einsickt der Beteiligten acht Tage in der Löhnung des unterzeichneten ersten Vorstehers offen. Gießen, den 20. November 1911. 22er Vorstand der iSraelit. Religionsgemeinde Gießen. ___S. Heichelherm________________B?3/u ibefaiiiiiiiiadjuiig SamLtag, den 25 November 1911 bleibt and Anlaß der Geburtstagsfeier Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs daS Lrtsgencht Meßen geschlossen. Gießen, den 22. November 191L Großh. OrtSgericht Gießen: Grot. I. Kla fe 2 Stück 8,08 II. Kla se 7 Stück 16,72 ben v t-'S'A ll benutzter Ersatz bei der so sehr gedehnten Lage unserer Stadt die sofort von privaten Unternehmern zur Verfügung gestellten Automobil-Taxameter. Gestern fanden nun die rstemProbefahrt en der elektrischen Straßenbahn vom Bahnhof zum Wilhelmoplatz statt Selbstredend wurde das Er eign i? von der Marburger Straßeniugend, die im wllslen Wettlauf die Wagen begleitete, freudig begrüßt Am nächsten Samstag soll die polizeiliche Abnahme der Bahn, die vorläufig nur die alte Pferdebahnlinie einhält, erfolgen Tie Inbetriebsetzung dürfte sich unmittelbar anschlicßen Tie Elektrisierung der Pferdebahn wurde in der Stadtverordnelensitzung 'vom 14 Fuli d I beschloßen, nachdem man am 17. Mär^ d. X jOOO Mk. für die Vorarbeiten bewilligt hatte. Tic Ge.arntkosten, die auf 205 000 Mark veranschlagt sind, sind durch Anleihe gedeckt worden. Heffen-Nasjau. X. AuS Kurhessen, 22 Nov In der Stadtverordnelensitzung iu Rotenburg a. F. wurde vom dortigen Bürgermeister mitgetcilt, daß das Projekt der Errichtung einer elektrischen Uevkrlanb zentrale Fulda nunmehr alS gesichert *11 be» traebten sei TaS hierfür erforderliche Aktienkapital von drei Millionen Mark sei ausgebracht. Ergänzend ist mitzuteilen, daß die lieberlandzentrale auf der Braunkoblenzeckre »u CÜbeitn (fRbdn) ihren AuSgang nehmen, die umliegenden Kreise biS hinein nach L^berHessen mit Elektrizität versorgen, tn Fulba und Rotenburg Elektrizitätswerke errichten wird. In Fulda evtl, auch in Hers- felb sollen Straßenbahnen errichtet werden, für mehrere Kreise sind auch Kreisbahnen vorgesehen. — Mit dem Sitz zu Wirt - beim ist eine Gesellschaft m b. H „Elektrizitätswerk kf. Eine hessisch-hollänbische Ra ssenin sei bei ______ ____ ... „ Neuv 0 rk. Ten Anthropologen scheint bisher em ganz kleiner, deS Ministeriums stattgefunden, die sich mit der Frage aber äußerst merkwürdiger Mischlingsvolksstamm entgangen »u h^r Deamtenbesoldungcn beschäftigt habe, können sein, der etwa 50 Kilometer von Nnchorkin den Ramapo HillS totT mitteilen, daß im Ministerium fast täglich Beratungen- KSn ^»dian^ und^Neaern ÄammenO llt)CT diese wichtige Angelegenheit staltsinoen. Es ist also OT finb ßohärttr*unb £>effe”- darin keine °u»crgew°§nlAe Maßregel AU erblicken. Was Dr. Skinner vom naturgeschrchtlichen Museum in Neuyork hat sich «1 bet Beamtenbesoldungsfrage geschuht, nnrb in ber «»^..-„«..-2^*.* v:.,------.. m.rr Thronrebe zur LanbtagSerosfnung verkünbigt werben. Vorher werben hierüber keine Veröffentlichungen erfolgen. Mannheim, 22 Nov In ber heutigen AllssichtlratS- Rheinischen Scduckertgeiellschast für ynbultrie, Aklungescllsck'aft in Mannheim, "'cÄcmber etniubrtufenben Ichatteten Euler Hal Rippenbtuche mit schweren inneren 'erletzungen erlitten, so baß für bk Erhaltung seine- Leben- i-Vfabr besteht Ter Knecht liegt ebenfalls schwer verletzt darnieder Tie 3 m hohe Lehmwand war beträchtlich unter (oh(t, wie man dies in den Gemeinde-Lehm- und Sand' ruben meist sehen kann. Während alle anderen Kreis, olizewerordnungen über den Betrieb von Steinbrüchen "nb 5 ruben erlassen haben, die ein solches Unterhöhlen rnter Strafe stellen, hat der Kreis Lauterbach -och keine solche Vorschriften erlassen. In derselben Lehm irubf ist vor Jahren schon einmal ein Mann tödlich Der- (hättet worden Vielleicht wird das Ministerium jetzt end- tdi den Erlaß einer Polizeiverordnung durch den Kreis- Ulzschuß verlangen, pm weitere Ungluckssälle himanzu- alten Es wäre auch sehr zu wünschen, daß die Polizei- rgane daS Unterhöhlen von Gruben mit mehr Nachdruck .u verhindern suchten, denn alljährlich müssen solchen Unter- Höhlungen Menscherckeben zum Opfer fallen. Kreis Schotten. i Herbstein, 22. Nov. Kommeiiden Dien-tag abend Tirb Pfarrer Freunblieb von Vilbel hier einen ö T f e n t- ichen Vortrag halten über „DieFragenachGol t" • ilc, bic auf biefc ewige Frage ber Menschenfeele eine tief- Snbig-wissenschaftliche unb echt evangelische klare Antwort ehren, werben bantaf aufmerksam gemacht. Auch für e gesangliche und musikalische Unterstützung des Vor- :rogS durch Mitwirkung deS Lanzenhainer Kirchengesang- ?^remS und bewährter Solisten und Konzertisten ist gesorgt huch der Tenorist Pfarrer MöbuS in Udenhausen hat seine Mitwirkung zugesagt. AuS bem Derberen Vogelsberg, 22. Nov. Gänz- |u6 verschwunden ist die Mäuse0 laae unb da- Mausc- :c(t, da» im vorigen Jahr noch um diese Zeit auf Stegen unb Lji Wegen, in Feld und Wald fein Dosen trieb. Tie »allosen Fächer unb Gange aus bat Straßenfußsteigen sinb verwaist. Kreis Friedberg □ Friedberg, 21. Nov (Schöffengericht.) Trei Lchüler ber hiesigen polytechnischen Lehranstalt waren der Körper- Mirflung, deS Widerstands gegen die Staatsgewalt usw. an- [iHagt. Borchert war in einer Augustnacht von einem Schutz- ninn Heß dabei betroffen wurden, wie er johlte und skandalierte. Cer Beamte verwarnte ihn vergeblich unb wollte ihn idjhtBlid» f 'tnehmen B schlug hieraus auf Heß ein unb warf ihn zu 9oben; gleichzeitig eilten ihm die beiden Freunde de- An- pfiaaten, Funk unb Frinwann II., zu Hilfe. DaS Gericht ging fei Borchert über den A'ürag beS Amtsamvalts hinaus unb tiTurteilte ihn zu einer O»elbstrafe von 100 Mk., Funk erhielt )(i Mk. öelbftrafe, Feinmann II. wurde mangels Beweise- frei- s Protben. Starkenburg und Rheinhessen. . R B. Darmstadt, 22. Nov. Im Residenzschloß fmch heute vormittag ein Zimmerbrand auS, der fast (efährliche Formen angenommen hätte. In einem im Stockwerke nach dem Paradeplatz gelegenen Zimmer der ' roßhcrzoain war der Holzrahmen de- Gasofen- in Braiid erraten TaS Feuer griff so schnell auf die Wände, Decken Inb Möbel über, baß sich bicyte Rauchwolken entwickelten. Tic Hosbknerschaft bekämpfte ben Branb erfolgreich mit item Feuerlöschapparat, so baß bic Feuerwehr sich auf f)nö Ablöschen Der brennenden Holzteile beschränken konnte iui» GroßherzogSpaar war sofort zur Stelle und beteiligte sich an den Löscharbeiten. ---- Mainz, 22. Nov. Der Verein Hessischer Ziegelcibesitzer. E. 93., hielt dieser Tage hier eine gut besuchte Mitgliederversammlung ab. Ter Vorsitzenbe ktstatlete Bericht über seine Tätigkeit bei dem Zentralverband brr Ziegeleibesitzer Deutschland- unb bei dem Tonindustriellen- herband. Die Erklärung des ZentralverbandeS, daß eme Eohnerhö hung der schlechten wirtschaftlichen Lage der jirgrleien halber undurchführbar sei, wurde angenommen. Kreis Wetzlar. A Niedergirmes, 22. Nov. Der Gesangverein ,Lonc 0 rdia" gedenkt zu Pfingsten 1912 sein 37 jährigeS Stif- trngSfest zu feiern und damit einen nationalen Gesangwett- -reit zu verbinden Der Verein steht jetzt unter ber Leitung !sts Henn Bauer-Gießen. Hessen-Rassau. )( Marburg, 82. Nov. Nachbem seit einigen Wochen die vor 10 Jahren eingerichtete Pferdebahn wegen der Einrichtung der elektrischen Straßenbahn ihren Betrieb für mnncr einstellte, dienten als willkommener und auch viel- Universitäts-Nacbrichten. Ernannt wurde der bisherige 0. Prosessor an der Universität Seihen (Holland) Tr. Johann Jacob Maria bc Groot -um ordentlichen Professor an ber Berliner Universität unter gleichzeitiger Verleihung beS EharatterS al- Geheimer Regierunasrat. Zugleich würbe ber Privatdozent Tr. Josef Marauartin Leiben zum a. 0 Professor in der Berliner philosophischen Fakultät ernannt. de Groot übernimmt zum 1. Januar 1912 ba8 ncubegrün- bctc Ordinariat für Chinesisch. Maryuart eut Erttaorbiiiariat für iranische Sprache.______________________________________________ Citftfcbiffabrf. Der mittelrheinische ZuvcrlässigkeitSslug. Tie Strecke deS nächstjährigen ZuverlässigkcitSflugcS ist folgendermaßen festgelegt Ter Flug geht über Zobern, Saarbrücken, Trier, Koblenz, Limburg, Gießen, Marburg, Frankfurt, Tarmstadt, WormS, Neustadt, Karlsruhe, Paden-Äaden, Freiburg, Nktz. Endpunkt ist Luxemburg. DaS Luftschiff Schwaben. Johannisthal, 22 Nov. Das Luftschiff „Schwaben" ist heute früh 6 Uhr 45 Min. Aur Fahrt nach Baden- Baden aufgestiegen. Die Fahrt geht voraussichtlich über Leipzig und Gotya. Leipzig, 22. Nov. DaS Luftschiff „Schwaben" passierte um 9 Uhr 45 Min. die Stadt. vermischte». Schirme werden repariert, sowie neu übersoren. Cnl ■ Mein heutiges Angebot bedeutet eine willkommene ■Telephon ™ 3 SS 5.50 4.50 Gr. 23|24 3 20 Riesen-Auswahl Box und Chevreaux imit. Chevreaux - Besatz Derbym.u-oh.Lackkappe Allgemeine Rabattmarken Der gewährte Rabatt ist kein Preisnachlass, sondern eine Extravergütung für Barzahlung. 09630 Kaufgelegenheit für die Sparsame Hausfrau Ich offeriere in haltbaren Schul-Stiefeln eine ■" Schuhhaus1 Wolff Giessen ■ c ■e Seltersweg ° ■ 19 ■ Theater-Verein. 2. Opernvorstellung Mittwoch, den 29. November 1911, gegeben vom Grossh. Hoftheater zu Darmstadt Ende 10 Uhr. Anfang 7 Uhr pünktlich, Kriegerverein Giessen v»/n JL Verein ehern. 116er iteol Feier des Allerhöchsten Geburtstages Sr. Königlichen Hoheit des Grossherzogs 3 Sametas, den 25. November 1911 abens 9 Uhr im Vereinsloka] mit Musik. Eintrittskarten im Vorverkauf nur in der Musikalienhandlung von E. Challier (Telephon 671). Für Studierende an der Abendkasse halbe Preise.v23/u Die lustigen Weiber von Windsor Komische phantastische Oper mit Tanz in 3 Akten von Otto Nicolai. Wir laden die Kameraden zur MH, Feier des Geburtstages Sr. SO £gI- ^vheit des Grossberzogs auf Freitag, den 24. d. Mts., abends 9 Ubr in den Wintergarten des Cafö Amend ein. Bereinsabzeichen und Liederbücher nicht vergessen! 4.°T^°"°°knds°" Vortrag über unsere Kolonien im Hotel Einborn. [▼»/« Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Vorstand. Ortsgruppe des Dausabundes für ta Ms Gieta Vortrag Donnerstag, den 23. November, abends 9 Uhr, im Saale des Hotel „Einhorn“ Herr Dr. Hüttemann-Berlin: „Welcbe Forderungen muss der Gewerbetreibende a den Reiebshgskandidaten stellen?“ Freier Eintritt auch für Nichtmitglieder. D17/u Der Vorstand. Verein für Xra«Henpfkg« Einladung znr General-Lersminlung Donnerstag, den 23. November a. cabends 81/, Uhr, in der Weinrestaurat. von Conrad Köhler, ev. 9 Uhr 2. General-Versammlung. Tagesordnung: Berichterstattung, Rechnungs-Ablage, Ergänzungswahlen. d”/u ______________________________Ter Vorstand. Hotel Schütz Heute, Donnerstag: 09635 Metzelsuppe. Großes Mihtsest mit Konzert. Montag, den 27. November 1911, abends 8l/2 Uhr im großen Hörsaal der Universität: Vortrag jongtänL Br. lttöhne.KmsmlMilMchcktmn zu Worms über: Tie Tätigkeit der Frau in MhnnngsauM und Wahnungtzslege. Hierzu laden ein: Gemeinde-Frauenvcrcin: (5. Höhlbaum. Allg.Deutfcher Fraucnverciu, Ortsgruppe (Stehen: E. Biermann. Ortskrankenkasse Gienen: A. Bolz. Baugenossenschaft des evang. Arbeitervereins, E. G. tn. b. H. Für den Aufsichtsrat: Für den Borstand: G. Krausmüller. H. Doering. Gemeinnützige Baugesellschaft, E. G. m. b. H. Für den Aufsichtsrat: Für den Vorstand: A. Klingspor. H. Fourier. Eintritt frei, -qg________D1*/11________Eintritt frei. SonnerMofl, 23. November, 87. Uhr, in Steins Sorten: Zum Besten der abgebrannten Deutschen in Lusern - . und der Ueberschwemmten in Blumeuau: ™ Grammophon - Konzert Richard Wagnerabend Stücke auS den Meistersingern, Lohengrin, Ring der Nibelungen, gesungen von Knote, Feinhals, Bender, van Roop, Morena, Arnoldson, Schumann-Heink. Als Zugabe 2 Carusoplatten. Eintritt 1 Mk. Studenten 75 Pfg. Mitglieder u. Jugend 50 Pfg. Vorverkauf in der Hofbuchhandlg. Ä. Frees, Seltersweg70. ______Veranstaltet vom Alldeutschen Verband, p’%, Klnematograph. Babubofstrake 54« (09631) Babubosstrake 54 INS* Nur noch 2 Tage! In dem grossen Ein Beitrag zur Mutterschutzbewegung. HW Asta Nielsen in der Hauptrolle. Spielzeit l1/^ Stunde* Sowie das übrige neue Programm. Warenverkauf! In dem Laden Bahnhofstr. 45 werden von heute bis zu Weihnachten eine große Partie Galanterie-, Leder-, Korb-, Holz-, Glas-, Porzellan-, Stein- und Spielwaren und viele Geschenkartikel zu billigen Preisen aus der Hand verkauft. 7106 XaHonaUMerVtrein General-Versammlung Freitag, den 24. November, 8V2 Uhr, im Kaiserhof, Tages-Ordnung: 1. Referate, a) Der Parteitag in Berlin. b) Rückblick und Ausblick. 2. Vorstandswahl. 3. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet vn/u ________________Der Vorsitzende. Biograph PlocketraOe 12 09634 Blockstraße Ifl Nur noch zwei Tages Buffalo Bill Buffalo Bill, der berühmte und von den Indianern sehr ge< fürchtete Wildwest-Kämpfer. Wirkliche Originalaufnahme dieses im Volksmunde bekannten Mannes, in seinen wilden Spielen und Kämpfen mit den Indianern. Vorführungsdauer dieses Films zirka 1 Stunde. Außerdem das vorzügliche Programm. Das Schicksal eines Reporters. Ein hervorragendes, amerikanisches Drama mit wunderbare« Meeraufnahmen und spannenden Momenten. Die Landstreicherin Mit Fräulein Mistinguette in der Hauptrolle. Die Tragödie zweier Liebenden, ufw. Württemberger Ho Kapiansgasse 10. ÖDE Morgen, Freitag: Metzelsuppe. Cafe Amend 6209 Täglich Künstler-Konzert Anfang 8 Uhr Sonntags 4 Uhr Eintritt frei Bau- und MMilleilsOsserci Karl Wkt. Bringe hiermit meine Bau- und Maschincnfchloyeret hi empfehlende Erinnerung. Reparaturen an Maschinen aller Art Transmissionsanlagen, Transporte schwerer Kessel und Maschinen Für das seither entgegengebrachte Vertrauen bestens dankend, zeichne hochachtungsvoll Karl Wilke. nr- Zur gefälligen Kenntnis, dah mein Geschäft mit dew Verkauf der Schlosseret Wilh. Witte nichts zu tun hat.I7108 Zum Totenfest Das jetzige neue ist ein einziger Erfolg! Niemand versäume d. Theater-Variete einen Besuch abzustatten ! empfehle grobe Auswahl in Kränzen zu jeder Preislage. Wilh. Gerhard, Artmei, neben bem alten Frichsf. Samwtag Markthalle 8. Theater - yariete KOLOSSEUM Direktion: KARL OHM. Stadttheater Giessen Direktion: Hermann Stelngoetter- Freitag, den 24. Nov. lSll- blcibt das Theater geschloffen. Samstag, den 25. Nov. 19H* nachmittags 3Ubr Bei Volkspreisen. Kindcr-Borstcllung. _ Unter Mitwirkung der Kavellc des Infanterie-Regiments Kauei Wilhelm Nr. 1l6. Hänsel und Gretel Ein Märchenspiel in 4 Bilden von Siegfried Stutz. Ende nach 5 Ubr. Abends 7*/a Ubr Fest-Vorstellung zur Feier d^ Geburtstages Sr. Kdnml-Hone des Grohherzogs von Hessen um bei Rhein. Auh. Abonnem. Gutsch. hab.GUt.t Gewöhnliche Preise. Fest-Ouvertüre „Iphigenie in AolIs“C@* J*’ von Mozart) von Cb-W-o. Gluci Ausgeführt von der Kavelle de hiesigen Intanterte-Regtmenrs Kaiser Wilhelm Str. 11& unte. Leitung des Herrn Fbermun» Meisters Wilhelm Löbcr, anschliegend: , . Sie a»! Tauris Herr Hans Bau meuter vorn voi theater in Darrnftadt als Ende nach 9x/j Uhr. (a Mii-Hlet, zehn jgit sah ich ihn n fi ging Ml den Ae, die meiste ein junger ] Sotten: „Wei j Me dm Gra \tt Ankömm! Mi 236 Pfund 1 jrin Leibesumsan I ^Anfang ' Ähcitszuilcmd i -inen Besuch I 4 hatte, ehe W $ vierundzwanz .Mleiten aus i : ? meine Verordn l Mens zehn M iS und ihm e ianb im lvesentl “Saut einzuspr B auch so aus, ?Mgend. Nach ,le- ^schivulst i K «6g=g( Nun unternal kMisäM Wald. Wilhelm. Er asgeivachsen, uni iradit, ihn in all Hn. Wenn wir tö Bad hat ihm Nachdem wir U Bismarck nai f.eien gegen öismarck Typhus dir sei Bill tu rede und der $ mit ihm nach d nach Nizza ger waren die Elte' sehen von Wilh Behandlung nel bin nach Barzii wurde dort gli nehme Tage t klärt: „Ich bin tun, ich Mß nun ließ er /'ich falb aus. 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