GroS. 1 V rstag, 17. August 1911, ttagc- 3 Uhr. wird d ii Amtszimmer dir be des Zriedriäi Trnbn ot i geb. Kümmel zugrjchrv chstebeud vcrzeildncirÄi riteiacrt: — 87 qm Hosrei/r m bn »Imtöflaffe. 1, den 5. z>uüM. erzoglicheo ONbvck- cstaa, 10. August 1911, laqtz 3 llbr, werden i n Amtszimmer , dw » it, .Friedrich Wilhelm u geb. Romeisen in MB riebene» nachstehend «i le» Parzellen verneigen rr.A«/«.-Asw»» rtcit am Liechloch )>v 22 = 583 qm W» selbst «Hoicl ..AiborM. tcn, den 5. 3uli E' ^crroal.chcs ^ISgM ässss Ä*«w "en. lvaltungsge W"’ h Xettion . isss*“ ? Cream s» Karten °bfe ihe Univenitifo rLÄ'ÄZ: iUtol6i«i96,n^, 13/13»«/, Smiply 'rührr en. den 25. Juli 1911. otzhcrzogl. Lnsgeritr. Gros. iw - 1117 qm ceitc daielbit m — PI qm tvl. am Hamm 17, Auauii ien öenteigeti: > - Mqm Hoireuc lmuk ^leeg.zwiich, dertlhau^ dem lOhtieliDCfl > = Wom Bauvlah bt io* - 274 qm teile daiellm jrübet ii*. 28fi om l 38^,. teile daielbsi [ Aauvlq ii* - 182 nm am ha» reite daielbsi J 161. Jahrgang Sroeites Blatt Ur. 180 LrjchetM iL-lich mU Ausnahme be« Sonnta,«. 16 Stimmen. betrug etwa 70 Mk. Kreis Wetzlar. Die weie|mer $emilienblät!er‘' werden dem .Anzeiger* viermal roixf) entlieh fcetqelegt, da« „KreUblatt flr Kn Kreis Sieben" zweimal reSchenckich. Die „ten6»lrt(d)a|tlt$ei Lett- hM*1*' erschemen monatlich zweimal. Kirche und Schule Zum Fall Kraatz hat aber mit ihm begrifflich nichts zu tun, d. I). sic lann ebensowohl den Wohnungsgeldzuschuß überfteigen, >vie auch hinter ihm Zurückbleiben. Wünschen die Hinterbliebenen die vorzeitige Räumung, so darf ihnen eine Entschädigung sm. die Zeit der Nichtbenutzung der Wohnung nur dann zugesagt werden, wenn sie noch vor Ablauf dcS GnadcnvicrtcljahrS et deshalb nicht eingehen können, weit dies yi theologischen Auseiiiaiiderseyungen hätte fuhren müssen, die von der Gemeinde teilweise gar nicht verstanden worden wären Ebenso könne er es nicht als berechtigt anerkennen, dadurch seine Predigt die militärische Disziplin ge sahrdel worden sei. Wenn die Offiziere wirklich in der Predigt etwas gefunden hätten, was die Disziplin gefährdet hatte, hätten sic sofort gehen müssen bei der Stelle, bei welcher von der Behörde gesprochen worden sei. nicht aber die Stadt eiiyurüden, ablehnen. Präsident Simon, s5 hrißt ... .. dnug, verlieh mit seiner Familie foaiti. Während der Lm- schifnmg des Präsidenten machte der Pöbel einen Angriff owf die Polizeieskorte, wobei fünf Personen getötet und sechs verwundet wurden. ~ ©ungenau, 2. Aug. Bei der am 29. vor. Dtts. hier stattgehabten Wahl eines Beigeordneten wurde der Gastwirt Karl Heinr. Möller mit 22 Stimmen znin Bei- geordneten gewählt. Der Gegenkandidat H. Ruhl erhielt Zweigverein Alsfeld des Gustav-Adolf -Vereins hier sein diesjähriges Jahr eSsest. Um 7,2 Uhr bewegte sich ein stattlicher Festzug nach dem tm Walde gelegenen . Nach einer kurzen Liturgie durch den OrtS- Kreis Schotten. -d- Stumpertenrod, 30. Juli. Heute feierte der wird. * Hessen-Nassau. [J Marburg, 2. Aug. Ein trauriger Unglücksfall ereignete sich gestern im nahen Bauerbach. In der all- oemeinen Aufregung, die bei einem Landwirt daS plötzliche Verenden zweier wertvoller Milchkühe in der gesamten Familie deS ManneS hervorrief, vergaß man, auf daS zweijährige dienstlich in Anspruch genommen werden kann. Kreis Büdingen. H. Büdingen, 2. Aug. Die Weinberge in Büdingen liefern schon jahrelang keine (Erträge mehr, weshalb der Weinbau mehr und mehr zurückgeht. Der Obst- und Gartenbauverein hat nun angeregt, die Weinberge mit feineren Rem- und Steinobstsorlen anzupflanzen: am 14. und 15. August d. Is. soll eine gemeinsame Besichtigung der Weinberge slatt- findeN. Wenn man auch daS Vorgehen deS Cbit* und (Sorten» bauoereinS auf der einen Seite mit Freuden begrüßen Tann, so ist es doch auch wieder zu bedauern, daß gerade von dieser I Seite nicht einmal der Versuch gemacht wird, erst mitbet einmal bessere Rebsorten einzuführen und onzupflanzen. Der Weinbau in Büdingen ist historisch und soll einen vorzüglichen Wein geliefert haben. — Nächsten Freitag, den 4. August d. IS., nachmittags 5 Uhr, ist eine Gemeinderatssitzung. l. Büdingen, 31. Juli. Tic Anwohner der Düdels- Heimer Straße leiden sehr unter Wassernot, da das Wasser fast täglich einige Stunden nicht läuit. Auch mit der Gasbeleuchtung ist es dort schlecht bestellt, da an den meisten Abenden die letzte Laterne nicht brennt. KreiS Lauterbach. ~ Engelrod, 2. Aug. Bei der hier vorgenommenen Beigeordnetenwahl wurde der Gastwirt Roth anStelle deS Landwirts Heinr. Bönfel II. zum Beigeordneten gewählt. Sturz eines Fliegers. London, 3. Aug Der Flieger Ger alb Napier stürzte gestern abend in Brockland bei einem Probefltrqe ad. (£r war sofort tot. __________________ 21ii» lind CawO. Gießen, 3. August 1911. •• DaS Großherzogspaar begab sich gestern früh nach bem Truppenübungsplatz und wohnten der Besichtigung der 25. Kavallerie-Brigade durch den kommandierenden politifebe Cagcsfcbatu Die konservative Stichwahltaktck. lieber die konservative Stichwahltaktik hatte die konser txrtwc fforrefponbciiA vor einiger Zeit eine parteiamtliche dLoti^ erscheinen lassen, die von löerrn v venbebranbl nach träglich bedauert zu werden scheint. Tic „Konservative Korrespondenz" schreibt nämlich neuerdings „Es widerstrebt uns, ohne zwingenden (tirunb Tinge au ct örtern, ine sich weocr überhaupt zu einer ösieniuchcu I t. eifliten, noch gerade gegenwärtig besonder, dringlich erscheinen, I »ie also die Frage einer Süchwahltaktik bet den nächsten Reich? I togswahlen Wir haben uns deshalb auch daraus beschränkt, vor einiger I Zeit in dieser Beziehung lediglich eine kurze parteiamtliche Richtig stellung gegenüber Ansichten, die uns möglicherweise irreführend I schienen, zu geben. , Auch letzt bedauern nnr mrt Bezug aui erneu 2lrtircl rm „Reickisboten", der sich mit der Frage besaßt, die dort gegebene SadibnTftelhinfl auf Has entschiedenste zurückweisen zu müssen. Wir hotten betont, daß — selbstverständlich im Kampfe gegen die Sozialdemokratie ein wesentlicher Unterschied! zwischen dieser selbst und ihren Ä eisern n i cv i zu g e l a f s e n w e r d e n k ö n n e , die Stichwahlenischerdung übrigens lediglich nach Maßgabe unseres eigenen Parteiinteresses ialio man I nach den Wünschen anderer) erfolgen könne I Hierin eine Au norde rnng zu einem Eintreten für einen sozial pemokraten zu finden, ui vom Standpunkte ebenso der Logik ir<' ber Parteidiiziplin in der Tat ein starkes Stück und würde in den Spalten der schlimmsten gegnerischen Zeitung der komervotwen Sache verständlich sein, nicht aber in einem Blatte, denen Ber bien ft e um unsere Partei wir sonst keineswegs^ verkennen ' I Wie steht es nun eigentlich um die Stichwahltaktik I Getraut man sich denn nicht, deutlich mit der Parole heraus- I zurucken? Dann sollte mau wenigstens so lahme, mißver ständliche und zioeideutige „Aufklärungen" unterlassen. Die Schiffbarmachung be8 Rhein« bi« zum Bodensee. Der Berein deutsck>er Ingenieure läßt fickt die Förderung ber Schiffbarmachung des Rheins von Bafel bis zum Boden see angelegen fern. Ten Anstoß hat der Bodensee Bezirks herein gegeben, der dem Vorstand des B. d. I. nachstehendes Entschließung unterbreitet hat: Der Bodens« Bezirksverein des B.b. I. beschließt nach .Kenntnisnahme vvu dein gegenwärtigen Stand des Projekts der Rhein icknfsahit Basel Bodensee rm S)inMid auf die große kulturelle, wirtschastliche hnb technische Bedeutung der Regulierung des Rheins bis zum Bodensee, beim Vorstand des .Vauptverems zu beaniragen: 1 Die nächst uu.-rcssiertcn Bezirksvereine zum Beitritt tu den Internationalen Rheinschiffahi tsverband aiizuregcu. 2. An Oie Reichsreqierring eine Eingabe zu richten, worin die Zustimmung iutb das lebhafte Interesse des B. d. I. an dem Zustanbekornmen der Rheinregulieniug bis zum Bodensee zum Ausdruck gebracht .ind die lirroartunq ausgesprocheii wird, die Reichsregienuig möge das für den handel und die Industrie eines großen Teiles Deuttm lands so Iwchbedeutsame Projekt der Schiffbarmachung des Rheins bis zum Bodensee nach Möglichkeit fördern. Eine gleichlautende Entschließung ist von dem Karls rrcher, Kölner, Mittelrheinischen und Psalz-Saarbrucker zirksverein eingebracht worden. Eine große Zahl anderer hat sich angeschlossen. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Tderheffen Donnerstag, 3. August 19U Rotationsdruck und Verlag der Vrstdk^chsM Universiläts - Buch- und t tembrudexcL R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: straße 7. lrrvedinon und Beriag: Red aktion: 112. IeL-®IbtJ A n^erG«-«. General, Erzellenz v. Eichhorn bei. ** Fleischabschlag Tic strindsmetzgcr hatten eine allgemeine Adetzgerversammlung abgehalten, in der daraus hingennefeii wurde, daß die Preise für Lehsen, Schweine derartig [>crabgegangen feien, daß man den Fleisch- verbraucheru in unserer Stadt cntgcgcntommcn unb einen allgemeinen Fleischabschlag eintreten lassen sollte ^efbft । der Hinweis von den Antragstellern, daß die Landmetzger^ in unserer Umgebung, die viel Fleisch in Gießen abfctzcu, erheblich im Preise hernntergegangen seien und besonders den Rindsmctzgeni scharfe Konkurrenz machen, nützte aber nichts. Tie Mehrzahl der Meister — Ochsen und Schweine- metzger — stimmte gegen einen allgemeinen Preisabschlag. Eine Anzahl Meister beschloß nun, für sich allein mit den Ladenpreisen adzuschlagen, und verkauft fetzt das Pfund Kalbfleisch für 76 Pfg., also 20 Pfg. je Kilo billiger als seither. Ebenso setzten sie den Preis für ^tindflerseh herunter. — In Wetzlar kostet gegenwärtig die geringste ^orte Schweinefleisch fauchstück) 50—53 Pf., wofür wir in Gießen heute noch 70 Pfg. be.zahlen müssen. ♦* Das Ende der Hitzeperiode. Ttc außer- gewöhnliche S?itte> unb Trockenperiode ist jetzt in langsamem Gesecht^brlder^ ^uel,j begriffen; besonders in den buchten macht sich erfährt der „Berl. Lokalanz.": Am Mittwoch vormittag hatte Pastor K r a a tz^ eine Besprechung mit dem Generalsuperintenbenten Tr Faber. Diese drehte sich zum Teil um speziell fachtheologische An gelegcnheiten unb war insoweit vertraulich, lieber den übrigen Verlauf der Besprechung erfahren wir folgendes: Pastor Kraap hat zunäckstt auf Befragen des Generalsuper tnteubenten die Ansicht aufrecht erhalten, baß seine Prebigi vom 13. Juli eine wirtliche Predigt in tlteologischem Ginne gewesen fei. Er erklärte weiter, der Borwurf, baß er eine abfällige Mritif an einer vorgesetzten Belstirbc geübt habe, könne er nicht als berechtigt anerkennen, beim in einem Spruchkollegium, in bem neben Theologen auch Laien säßen, könne er keine eigene Behörde erkennen, eine solche muBte -teile be^ gnl7rMltiu^ her um bieic Zeit lebiglid) bestehen aus Mitgliedern des Konsistoriums und I iru^c.,Trane«- ,, stenveriolaunaen erneu schreck« des evangelischen Ebcrtir^nratcv. Aus die einzelnen Aus- im Fahre 2^8 bei EhMeE.chgungm einmi^ea fühnutgen des Spruchlollegiums gegen Pfarrer Iatho hatte «lichen Martyrertod starb. Dte Beobachttag Der ^Heioen, Krofdorf, 3. Aug Ter hiesige Turnverein^ der ftärfftc Verein unserer Gemeinde, trifft eifrige Vorkehrungen für fein Schauturnen, bas am ß. August abgehal- ten werden soll. Ter Verein beabsichtigt, im nächsten Jahre sein 23jähriges Stismugsfest zu feiern. Man hofft, daß ihm bei dieser (Gelegenheit das Bezirks fest übertrage« die besonders eifrig an ber Enget starrst «Sternwarte in SUpan betrieben wird, l>at den Beweis erbracht, daß eiwtzelne dies« Meteore schon in ber enormen vöhe von I I" ä'iltnneter über ber Erdoberfläche aufleuchten, woraus für bü L(Tbaüra4- phüre eine >?übc von mindestens 300 Kilometer folgt. H Ser die Perselben beobachten will, richte abends seinen »l,ck hauptsächlich gen Aordosteii, wo be. Sternbild des Perseus nicht sehr hoch in der .Bdilchstraße zu finden ist. Es Bibel absolut nicht im Unklaren Aach Ablaus beS Sterbemonats ist den ^unterbliebenen meß ! " 1 — | Beamten die Dienstwohnung noch wertere drei Woemte Lustschlffahrt. nabcnoicrtcljabr) zu bclaffen. Zu dieser Vorschrift B o m 3 e v p e l i n - L u s t s ch i f s „S ck w a b e n". eben AuSfühmngSbestimmung-n ergangen, aus bewn wer b e n -Oos, 2. Ang. Das Luftschiff „Schwaben" maditc polgenbeS hervorheben: Hinterlaßt em ® tarnte r feine o™» beute von Baden Baden Mis seine 2 5. Pa s s a g i er fa h r t, I »o ist dem, auf den sein Nachlaß übergeht, eine vom ~obeß- seitdem es in die vänbe der Tclag itthTgegammi ist. Auf diesen fln gU rechnende Frist von 30 Tagen zur Räumung ber ■23 ,'vnln-teii wurden außer einer Besatzung von ^urcbidmirtlidi ^tcnfhD0, nun qewähren. Sollte daS dienstliche Interesse » k °u«n-hm«w.,i. eriotbem, daß bi« «b- insgesamt 57 Iahrtstunden. Es lourbe eine (Manunrcde von lauf dieser Lxnft geräumt werden muß, so hat der ^nha«r .3U2i» AliltmiercTn zu rückgelegt, ivas einer durchschnittlichen öleschwui I Wohnung Anspruch auf volle Dntschadi gnng für । biqfrit von 53 ilUometern pro Stunde entspricht. Zu bemerken I Schaffung cmcB anbcnüeiten angemeffenen UntcifommcnS. ift, daß ui der Regel mir mit Zwei Motoren F^en nmr^ und Wohnung den Hrnterbl,ebenen selbst auS dienstliche,i ferVÄ äw ““ U"9,n 8 38 ärtnb.n »or^itig® «ntjoflen werben, fo ist .stnen cbenfoUb ix-rhalhuifen itattfanben. . Lmc Entschädigung zu gewähren. Diese kann zwar ihrer Tie Flu gm a schin en im Tien st v o u H>eer u n d Flotte. I <)Ahe „ach rechnerisch dem WohnungSgeldzuschuß entsprechen, Par-i-', 2 Aug. Der Flieger Audrun unternahm eine' Reibe von Flügen oberhalb der Reede von E he r b o u r q, um lest- lustetten, ob cd möglich iväre. von einem Flugzeug aus unter Wasser befindliche Unten ec und Tauchboote wahrzun ehmc n. Tie Bersuche gelangen vortrefflich. Audrun crtaiuuc aus einer ^öhe von loO und 500 Metern die Periskope der Unterseeboote und sodann btcic selbst, die in einer Tiefe von sechs Metern schwamnven. Audrun wird auch Flüge zur Ausiindung von ichwrmmenden I Sprengminen uniernclnnen Auch soll der Bcrmcki gemacht werden, von ei non Flugzeug aus, Lufttorpedos zu itnleubcrn. Line (5efcd)tsubung vor dem Kaifer. Alton-Grabow, 2. Aug Der Kaiser traf im Sonderzug auf dem Truppenübungsplatz Alten-Grabow heute 6.54 Uhr ein und stieg am Bahul)of in der Uniform der Leibgardehusaren zu Pferde. Tann wohnte er einer] Kavalerie-Gefechtsübung bei. Die Uebung wurde auögeführt von der O^arde-Kavallerie-Division, bestehend auS den Ohtrbc Kavallerie Regimentern ohne das erste und zweite Garde-lllanenregiment, und der Kavalleriedivision A, bc^ stehend aus der 5., 6. und 38. K'avalleriebrigade. Beide Parteien hatten je eine reitende Abteilung Feldarttllene und eine Maschinengewehr-Abteilung. Leiter war der Generalinspekteur der ftavarterie, Oicncrat v. Kleist. Als Zuschauer waren anwesend die Kavallerie-Inspekteure, vione^ raUculnant v. Windheim, Generalmajor Torganh, als Gaste der e n g l i s ch e G e n e r a l F r e n ch mit seinem Adiutanten Sorb Brooke und der österreichische Feldmar- fd)aU-2cutnant Freiherr v. Gernmtngcn Rach der Ucbuna, die in jroci • |V2TU,.mvii wunnui. ....... >— .......... nahm der Kaiser den Korbeimarsch aller Truppen- tlarcm Mmm€( bic zunehmende Wärmeausstrahlung teile im Galopp ab und kehrte gegen 10.30 Uhr mit der i Erdoberfläche bemerkbar, so daß die Nachttemperaturen v... , Standarten Eskadron der Garde du-Eorps nts ^.ager zurück i ^d 2. August an einzelnen Orten auf 10 und U"! Festplatze, später frühstückte der Katser mit dem Ofsizierkorps unL(tlllcn Die Aachmittagswärme überschritt aber immer glichen, Pfarrer Scriba, hielt Pfarrer Zinn-Herbstein Kasino des Lagers. nad) B0° in den Ebenen und 25° auf den Götzen des Taunus, bic ^eftprCbigt. Pfarrer Diefenbach-Eudorf überbrachte ■ — ---w Westerwalds linb Bogelsbergs. Tie europäische Wett er läge stellvertretender Dekan die Grüße des ZweigoereinS AlS- Dic Revolution aus Haiti. zeigt rin Hochdruckgebiet von 7’/O ®inimcteri Leib und wünschte dem Feste einen guten Verlauf. Den London. 2. Aug. Einem Telegramtn aus Port-au^ curopa, das ni Westrutzlandunb ^stf/deutichland «chwedeu ' Rgfaej. ^. tottetc Pjarrer Sommerlad - MeicheS. P r i n e e zufolge haben die Revolutionäre die vauptstadt „och grone 5?rtze erzeugt. Am-. Aug I Kirckenckor Stumpertenrod vollständig umzingelt. Sie werden wahrscheinlich das Er mürgcn£. wiesen einzelne Stationen an der Ost.ee bereits Wahrend deS der suchen des Präsidenten Simon, nicht vor bret Tagen m ._>4o ^ärme auf. D^»ch ist dieses nordöstliche 5?vchdruchgebiet unter Leitung von Zehrer Bender einige Lieder. Die gemein ~ T • - jetzt endlich im 2lbzng begriffen, während ein umrangJjamen Gesänge begleitete der Poiaunenchor. Leider mutzte so heißt es in einer späteren M«-1 reiches Tiesdi-uckgebiet vom atlantischen Ozean herannaht ^^S Fest wegen heranziehender Gewitter frühzeitig abgebrochen , ^'"''Hierdurch wird eine Winddrehung nach Süden bedingt, die ^„den. In der um 8 Uhr im Saale von Gastwirt Gtem- in Westeuropa und Frmtkreich bereits in den letzten Tagen I gtumpertenrob begonnenen Nachversammlung, die auch recht hcröorgetreten war. Auch die Pilotbeobachwngen des arv-I besucht war, sprachen noch die Pfarrer Georgi-Ermen» nautischen Observatoriums in Lindenberg deuten aus eine Reu sch - Großfelda , Tannenberger- Schwarz unb allmähliche Umwandlung der »riteriage und Uebergan. Swmpertenrod. Pfarrer Bechtolsheimer - Gießen leib« su früh aUen. weshalb « in der Nach. die sternschnuppenreiche Zett, die mehr als die Hälfte des Versammlung nicht mehr sprechen konnte. Die Gesamtkollekte Jahres ausfültt, begonnen. Während in der ersten Jahres-^ '----”A aß hier der Durchgang wegen der Lebensgefahr keinem Menschen gestattet werden könne. Auch diesmal gehorchte )er Kaiser wieder lachend Und machte zu seiner Umgebung )ic Bemerkung, daß seine Soldaten doch verteufelt auf dem Posten seien Und ihre Instruktion vorzüglich int Kopf hätten. Da ihn die Leute nicht weiter gehen lassen wollten d müsse er eben, wie er hinzufügte, hier bleiben, bis er Durchgangserlaubnis erhielte. Er lud seine ganze Umgebung zum Hinsetzen aus den Rasenplatz ein, wo alle eine längere Zeit bei dem Genüsse einer Zigarre den Schießübungen aus der nötigen, durch die poften gebotenen Ent- ernung zusahen. Höchste Temperatur am 1. Niedrigste „ , 1. Gießener Strafkammer. )( Gießen- 1. Aug. Verbrechen wider die Sittlichkeit. Der 30 Jahre alte, verheiratete Taglöhner K. B. von Staufenberg befand sich am Abend des 8. Juli l. I. 'allein in seiner Wohnung, als das elfjährige Töchterchen eines dortigen Metzgers kam, um im Auftrage ihres Vaters Fleisch abzuliesern. Er benutzte die Gelegenheit, um sich an dem Kinde unsittlich zu vergreifen. Diese verwerfliche Tat büßt der Angeklagte heute mit ächt Monaten Gefängnis. DerSchneideralsDetektivunddieverschwundene Jungfrau. Die achtzehnjährige Tochter eines ehrsamen Handwerkers ans Rödgen war seit etwa Jahresfrist bei dem Inhaber eines größeren Geschäftes in Bad-Nauheim als Dienstmädchen in Stellung. In der schönen Badestadt sah sie nun die vornehmen und reichen Leute, die nicht zu arbeiten brauchten, sondern nach Lust umherreisten Itnb sich das Leben viel vergnüglicher gestalteten als so ein armes Dienstmädchen. Da ergriff sie die Sehnsucht, einmal eine Reise zu tun, sie erhob ihren rückständigen Lohn und fuhr mit dem nächsten Eisenbahnzuge auf und davon in die weite Welt hinaus, lohne jemanden zu sagen wohin An das spurlose Verschwinden des Mädchens knüpften sich bald allerlei abenteuerliche Gerüchte. Man fürchtete, daß sie das Opfer eines Mädchenhändlers geworden sei. Von diesen Gerüchten erfuhr auch der Schneider-- tzeselle E. T. aus Hamburg, der bei einem Meister in Bad-Nau- Heun tätig war. Der hatte schon viele Romane gelesen; besonders hatten ihm Kriminalgeschichten gefallen. Er war so begeistert davon, daß er sich mit dem Gedanken trug, Nadel und Scheers im Stich zu lassen und auch ein so schlauer und.geriebener Detektiv zu werden, wie sie in den Romanen geschildert werden. Eines Tages erschien er bei den Eltern des verschwundenen Mädchens. Er zeigte seine Karte vor, auf welcher unter seinem Namen „Geh. Detektiv" stand und auf deren linker Seite leine Photographie laufgeflebt war. Er erzählte den erschreckten Eltern, daß ihre Tochter nach Budapest gebracht worden sei, um dort in ein Freiwenhaus verkauft zu werden. Der Preis für ein solches Mädckfen betrage etwa 12000 bis 15000 Mark. Hinter der Sache stecke der bei ihrem seitherigen Dienstherrn beschäftigte Chauffeur, der Ungar sei. Wenn das Mädchen befreit werden solle, sei Eile geboten. Er habe schon vier Mädchen unter eigener Lebensgefahr befreit. Zur Reise nach Budapest benötige er indessen 180 Mark Reisegeld. Bei einem zweiten Besuche las er den Leuten einen angeblich amtlichen Leumundsbericht über den Chauffeur vor. Es war darin gesagt, der Chauffeur sei ein äußerst ehrlicher und gewalttätiger Mensch: er habe vor seiner Beratung mit einer anderen Person in wilder Ehe gelebt, habe iber mit drei Kindern sitzen lassen. Er habe auch "drei. Mädchen nach Budapest verschleppt, deren Aufenthalt dort noch nicht ermittelt fei; er habe 4, 6, 12 Wochen und 8 NLonate Gefängnis erlitten usw. An der Sache war natürlich kein wahres Wort. Die geängstigte Mutter aber wollte sich schon die 180 Mark Reisegeld für den Detektiv leihen, als eine Postkarte einer Verwandten eintraf, worin diese mitteilte, daß sich ihre Tochter wohlbehalten bei ihr in der Nähe von Bad Kissing-en befinde. Die Mutter reifte sofort hin, um ihre Tochter zu holen. Der Detektiv reifte mit, damit das Mädchen auch sicher nach Hause komme. Darauf wandte sich der Detektiv an den Chauffeur. Er forderte ihn auf, ihm 80 Mark an baren Auslagen für seine Reise zu zahlen, andernfalls werde er die Gerichte mit der Sache befassen. Der Chauffeur bestellte ihn auf den nächsten Tag in feine Woh- famg. Der Detektiv versah sich, wie es sich eben für einen Detektiv ziemt, mit einem Revolver, den er sich vom Hausburschen lieh und wurde in der Wohnung des Chauffeurs — verhaftet. Er hat sich heute wegen versuchten Betrugs, versuchter Erpressung Und verleumderischer Beleidigung zu verantworten. Tas Urteil lautet auf zehn Monat Gefängnis. Erwähnt sei noch, daß der Angeklagte gleichzeitig noch ein Gesuch an den Großherzog gerichtet hatte, worin er dem hessischen Staat seine Dienste als Detektiv anbot. Das Gesuch aber war abschlägig beschieden worden. Den Leuten dagegen erzählte er, er habe aus dem Staatsdienst ausscheiden wollen, der Großherzog habe aber nicht eingetoilligt, da man bei der bevorstehenden Hier Herkunft des Zaren auf seine Dienste nicht verzichten könne. Ein Bienenliebhaber. Seit Jahren wurden die Imker nr Grünberg dadurch beunruhigt, daß fortgesetzt in ihren schmucken Bienenhäuschen Diebstähle vorkamen. Bald war es ein ganzer Brenenstock, bald waren es Waben, bald sonstige der Imkerei dienende Gegenstände, die nächtlicherweile entwendet wurden. Endlich gelang cs, den Dieb in der Person pes Webers A. G. abzufassen. Er leugnet entschieden, einen der ihm zur Last gelegten Diebstähle begangen zu haben; er will die bei ihm vorgefundenen Sachen vielmehr vom großen Unbekannten gekauft haben. Das Gericht verurteilte ihn aber wegen eines schweren und zweier einfachen Diebstähle zu sechs Monaten Gefängnis. Wegen zweier weiteren Fälle wird er auf Gnmd nicht ausreichender Beweise frei gesprochen. Die (Entartung der amerikanischen lNillionärssöhne. Die Anklage gegen den jungen amerikanischen Millionärssohn Henry Clay Beattie aus Richmond, der seine jungei Frau wahrend einer Automobilfahrt ermordete, ist abgeschlossen und bringt einen neuen furchtbaren Einblick in die Entartung, die man gerade bei den Söhnen amerikanischer Multimillionäre so oft beobachten muß. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft zählen Schafe 3a, Schweine 359. Tendenz: Rinder, Kälber, Schafe und Schweme mittelmäßig. Preis Durch. pro 100 Pfd. schnittspreiS t'ebe^£ta*t' pro 100 Pfmrd Ochsen. von-ki-von-bi» Vollsieischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes höchstens 6 Jahre alt 49—51 88—93 Junge, fleischige, nicht ausgemcistete und ältere auSgemäftete ..... - 44—48 85—87 Ungejochte..... ... 50—53 90—96 Uebersland: Rinder Ueberftanb, Kalber und Schafe geräumt, Schweine langsam geräumt. ch. Bingen, 2. Aug. Die rheinhessischen Obstmärkte sind durchweg gut befahren. Tie Preise sind Dabei tut allgemeinen zuruckgegangen. Für den Zentner Edelpflanmen (Reine- flauben) wurden 10-13 AU., Aprikosen 20—27 Mk., Pfirsiche 20—25 Ak., Mirabellen 20 Mk., F r ü hbirne n 12 bis 14 Mk., Frühäpfel 12—16 Mk., Frühzwets chen 16 bis 20 'Ulf. und Pflaumen 6 — 13 Mk. angelegt. fc. Frankfurt a.M. Schweinemarktbericht vom 2. Aua. Aufgetrieben waren 1307 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 50.00—52.00 Alk., Schlachtgewicht 64.00—66.00 Alk., vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 49.00—50.50 Mk., Schlachtgewicht 63 - 65.00 Mk.; vollfleischiqe Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 50.00—52.00. Alk. Schlachtgewicht 64.00—66 Alk.: vollsleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 50.0.)—52.00 Mk., Schlachtgewicht 62.00—64 Alk.; Fettschweme über 150 kg Lebendgewicht 00.00 bis 00.00 Mk., Schlachtgewicht üO.OO—00 Mk. Sauen 00—00 Mk. Geschält mittelmäßig, verbleibt Uebersland. Limburg a. d. Lahn, 2. Aug. Fruchtmarkt. Durch, chnittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 17,00 Mk., weißer Weizen (angebaute Fremdsorte) 16,50 Mk., ftorn 12,25 Mk., neues Mk. 12.00, Gerste: ruttergerfte 00,00 Mk., Braugerste 00,00 Alk.. Hafer Alk. 9,00, ürbsen 0,00 Alk., Kartoffeln, neue, 10-12,00 Mk._________________________________ Airchliche Nachrichten. HrraettUsche Ueligioll-gesellschast. Gottesdienst. Sab bat sei er am 5. August 1911: Freitag abend 7.40 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Nachnnttags 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 8.55 Uhr. Wochengottcsdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 7.30 Uhr. Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i. V.: K. Neurath. Müller'sche Badeanstalt. a H erwärme der Lghn am 3. Au g u ft: 210 R. <51,0 26,9 12,3 47 8 2 6 Bew. Himmel <51,0 22,5 15,0 74 N 2 7 751,8 18,2 12,3 79 W 2 1 Sonnenschein Dunst