Drittes Blatt M Jahrgang Ur. 258 Erschein! S-ttch mH Ausnahme bei Hsnrita-L. !U6id| aum uden, Der (Genosse Raihmann wie? bem Herrn Direktor nach, daß er Gespenster gesehen Redner charaklerrsiertt aber das D r werslrchc der Handiungsrvise des Direktors selbst, der in der Uniform eines Cbauf'eurs in der Versammlung erscheine nnb sich sogar noch alS Chauifeurlehrling auSgebe Weil aber die Herren Direktoren wahrscheinlich selbst sehr gern in Versammlungen geben, so werde der Dransvorlarbeiterverband in nächster Zeil wieder eine Versammlung einberrrsen und die Direktoren sowie den ganzen Spitzelapparat dazu euüaben. Die Versammlung mit dem verkleideten Herrn Direktor zog sich bis gegen 3 Uhr bin. In der Zwischenzeit litten sich die Inspektoren «auch die Uran, sowie die übrigen UeberwachungSbeamten entfernt. Wahrscheinli h ha cn sie zu kalte Füße bekommen. Immerhin dürfte es ein nicht dagewesene- Vorkommnis sein, welches auch der Komik nicht entbehrt, daß die Onmibusgesellschast das GcwerkschaftshauS belagern labt, um eine Versammlung zu verhindern und daß sie sogar einen Direktor als Chauffeurlehrling verkleidet in die Verfammlung entsendet. Tie Omnibusangestellten mögen daraus ersehen, wie sehr die Direktion der Gesellschaft den Transportarbcitervcrband fürchtet! Wir denken, die zahlreichen „Spitzel" und der Direktor Schultz haben sich nicht befurchtet. Der „Vorwärts" gibt selbst zu, daß das noch nicht dagowesene Vorkommnis der Komik nicht entbehrt, und das ist in der Tat. der Haupteindruck dieser eigentümlichen Sitzung. Donnerstag, 2. November M fUtertonfbtud unb vertag bet vrühlfch« UnwersuLt» • Buch- unb etembnidml flt Sangt, ©icfecn. Redaktion. Exvedition unb Truderet i Vcdnl» ftrafee 7. -rvedmon unb Vertag: ^ÜS» 6L Rebaftwn:«^M, HL. Lel.-Vbc^AnzeigerGleiea, itfliNt it|d|:|ojiokn (brtsgruppen. Henner, v' swab! f Ibureau für bit Lrm W1 amBahnhot n. Mainzer Stadttheater. Aus Main« wird uns geschrieben- Madame Hanako, die bekannte javanische Tragödin, gab gestern mit ihrem Ememble auf unserer Bühne ein Gastwnl, das trop der Unverständlichkeit der oft geradezu grotesken Laute, die Zusckauer, Hörer darf ich wohl kaum lagen, in seitem Banne hielt Eine neue Welt tat sich in neuem Lichte dar. Vor den verwunderten Äugen entfaltete sich das bunifarbene Leben der fernen, plütendurchdufteten Nippon, unb tttne söhne unb mochtet f*k „flefjener ^aefllenblttler4 werden dem ettn4ftgere viermal wöchentlich beigdegl, das „Xrtlibkn fBi de, Kreis •leien*' zweimal »öchentltch. Die „lanbwlrtschattllche» Lett» fragen" erscheinen monatlich iroeimeL üS>', • !!•1L 65 bewegten sich in leichtem, trippelndem Schritt über die Bretter der Bühne, die in eine Wohnstätte des fernen Ostens gewandelll war. Das Spiel dieser „sonderlichen Leutchen" zeugte von großer Sicherheit und Bühnengewandtheit, obwohl die Stücke für unser Empfinden vielleicht aus etwas naiver Grundlage ausgebaut sind. Frau Hanako, ein kleines, zartgliedriges Wesen, legte ein glänzendes Können zutage, dessen herzenswarme Komik in dem zweiten Stücke (O t a f e) zu lautem lachendem Beifall führte. Aber auch in dem ersten Stücke war das Spiel der Künstlerin — sie stellte die Courtisane Murasaki dar — von echtem, treibendem Leben getragen. Das Gastspiel dauert zwei Tage. — Wippchens Ruhm. Julius Stettenheim, der Witze- Kanzler, der am 2. November sein 80. Lebensjahr vollendet, ist besonders bekannt durch die Erfindung seiner Wippchen-Gestalt geworden, des „Kriegsberichterstatters aus Bernau", des ewig Vorschuß bedürftigen Flank rers. Tiefer Wippchen ist ein Fr und Höherer und Niederer gewesen. Auch in Bismarcks Hause war er wohlgelitten, rote Stettenheim selbst einmal in seinen „H lleren Erinnerungen" erzählt: „Als ich vor Jahren in einer Gesellschaft dem Grasen Herbert Bismarck vorgestellt wurde, sagte er mir, daß, „wenn Baler krank an das Soia gefesselt sei, ihm die Mutter oder einer der Söhne aus dem Wippchen vorlese, was ihn sehr amüsiere." Moltke erkundigte sich — so berichtet er im Dezember 1880 — im Generalstabsgebäude bei einem der höheren dort arbeitenden Offiziere, wie es mit einer soeben eing.lausenen, nicht unwichtigen Nachricht aus einem der Donaufürstentümer stände. Als der Offizier erwiderte, daß die Notiz aus einer nicht gerade sehr lauteren Quelle stamme, fragte der große Stratege lächelnd: „Sie wird doch nicht von Wippchen fein?" Als im Jahre 1878 der österreichische Ministerpräsident Gras Andrassy zum Berliner Kongreß gekommen war, brachte Stettenheim in den „Wespen" ein Interview des Ministers aus Wippchens Flunker- feder. Als nach dem Erscheinen des Berichts dann Stettenheim dem österreichisch-ungarischen S aatsmann vorgestellt rour^e, sprach dieser ihm seine Freude aus über das Interview, das ihn- oas liebste sei, das er je gehabt, da er nicht habe zugegen sein müssen. — Kurze Nachrichten aus Kun st und Wissenschaft. In B o n n ist am 31. Oktober der Neutestamentter, nrb. Professor in der dortigen evangelisch-theologischen Fakultät, Geh. Konsistorialrat Tr. theol. et phil. Friedrich Sieffert, im 68. Lebensjahre gestorben. — Eine Versammlung der Vereinigung Südw eß deutscher Kinderärzte findet am 10. Teiember l I, 12 Uhr, in der Kinderklinik des Stöbt. Krankenhauses zu ^ranffurta. M, statt. — In Petersburg hat ein Geistlicher einen interessanten Racine-Fund gemacht. Er hat ein Buch em deckt, dem er mit gutem Grund den Titel „Die Seele Racines" gibt. Es ist eine Sammlung von Maximen und philosophischen Aphorismen. Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhesjen Publikum ist jetzt ganz gewonnen — der Berliner hat sie hernm- gefriegt. denke, was das sagen will. Aber auch mein Herz ist an dieser schönen, großen Bühne mit tausend Faden hangen geblieben. In Wiesbaden hatten sic meine Anwesenheit in Frankfurt erfahren — rafch setzten sie den Menoniten wieder an und luden mich dazu hinüber. Ich saß in der Loge des Hofrats A d e l o n g , welcher dem Kunsttempel als Oberpriester vorsiebt und kam mir wie Brahma vor, dem göttliche Ehren dargebracht werden Mit Bodenstedt kneipte ich nach der Aufführung. Ich schreibe dir dieses alles, und mir ist zu Mute, als schöpfte ich einige Tropfen aus dem Meere und tagte: „das ist der Ozean*. Denn ein Meer von Empfindungen, von Erlebnissen innerer Art enthalten die 8 Tage, da ich unterwegs war. Ein Wiener .stritifer verglich mich neulich mit dem „D iomedes" in der Ilias — ein tapferer Soldat, ein Ritter ohne Furcht, ohne Tadel, aber es fehlte mir der poetische Nimbus des Peliden, das A,ax und des Odvsfeus. — Gut denn, ich will sein Gleichnis akzeptieren — ich will nichts weiter fein als der Mann, der sich den einen Ruhm zuschreibt, daß er mitten in das Dunkel hineingestürmt tU und dem deutschen Volke zugerufen hat „mir. nach, hinter dem Dunkel kommt der Tag". Und erns habe ich von dem Peliden doch: das sind die Myrmidonen, die deutschen Schauspieler, die jetzt von allen Ecken und Enden jauchzend zurufen, welche Siege sie mit meinen Stücken erfechten. Während ich in Frankfurt war, kam mir Kunde aus Balel vom glänzenden Erfolge der Karolinger daselbst. Und nun stehe ich wieder dicht vor „Opfer um Lpser". Am 14 Oktober ist die Schlackt zu Hannover — und zum Schlackttag werde ich dort sein. Wieder ein ganz unbekanntes Feld auf das ich trete — das erste Stück in Prow — zum ersten male soll ich hören, wie meine „moderne" crpracke klingt Denke an mich an dem Tage — ich werde Freundes-Gedanken brauchen Ick habe jetzt manchmal ein Gefühl, als ob ich bei lebendigem Leibe verbrennte — aber wunderbar — dieser Feuertod mt nickt weh — Für heute muß ich endigen, damit ich morgen an meinem Lustspiel arbeiten kann. Die Theaterzettel aus München, Frankfurt unb Wiesbaden lege ich dir bei. Grütze an die Deinigen trage ich dir auf und an das Herz lege ich dir -Leinen E. v. Bildenbruch." (Ein Brief UMenbruchs. Welch leidenschaftlicher Begeisterung Ernst, v. Wildenbruch fähig war und wie diese gehobene Stimmung ictncr Brresprosa dichterischen Sckmmng verlieh, davon zeugt einer seiner lebens-- dollen Briefe an Berthold Litzmann, mit deren Berönentlickung Litzmann im neuen Hefte der „Deutschen Rundsckwü fortfahrt. In Frankfurt hatte Wildenbruch der Aufführung von „Vater und Söhne" beigewohnt, und fein eigenes Drama hatte fo mächtig auf ihn gewirkt, daß er bald darauf (in einem Briefe aus Berlin voiii 9. Oktober 1882) feinem Freunde Rechenschaft über lern Erlebnis ablegt: . . „Lieber Litzmann, tief in der Nacht — es ist mein Schickial, das ich letzt nur in der Nacht dazu gelange, an dich zu imrewen, denn der Tag, der uns sonst die Zeit in 24 abg em ebenen -tropfen einschenkt, hat fick für mich in einen einzigen grotzen schluck verwandelt — tief in der Nacht setze ick mich nieder, um dir von den letzt- vergangenen Dingen zu erzählen. Aus deinem Briete, der mrck in Frankfurt erreichte, habe ick ersehen, daß du weißt, rote e* in München war. Die Aufführung und Inszenierung war man gut, der Erfolg des Harold trotzdem erfreulich. Aber vom Geringeren zum Größeren, von München nach Frankfurt. Ja — sie ist also geschlagen, die große Schlackt, das Stück, das aus dem Stahle der Preußischen Waffen zusammengelchmiedet, ist in der Preußenfeiiidlichen Stadt gespielt worden — und wie ist es dort verstanden worden. Wenn du die Frankfurter Zeitung gelesen hast, weißt du, wie es war. Als im vierten 51 ne die herrlich inszenierte „Schlachtmusik der preußischen Regimenter' erscholl, brach mir f a ft das Herz, als ich mir sagen mußte, daß dieser donnernde Appell an Alles, was Vaterlandsliebe heißt, auf den Bühnen Preußens nichtgehört _roerben soll. . Tie Aufführung war zum größten Teile vorzüglich! Ganz herrlich Salomon als Ferdinand v. Ingersleben: gut Hottmann als Heinrich, gut beide Frcuien: mir nicht entsprechend Lobe als Valentin Bergmann. Er spielte ihn „vernünftig" und darum eben unvernünftig. Die Inszenierung war bis zur zweiten Szene bes 4 ten Aktes ausgezeichnet; diese >L>zene war nicht gut und der letzte Akt sehr schlecht inszeniert und verlor deshalb ganz feine Wirkung In jeder lumpigen Oper haben die deutschen Bühnen Tausende von Statisten auf der Bühne zur Verfügung — im ^zitierenden Drama etwa fünf. Das hob indessen die große Total-Dirkung nicht auf, und nach der Aufführung waren wir m einem herrlichen Kreise noch lange unb schön zusammen. Daß du doch nie dabei sein kannst! Die Neugestaltung hat sich in jeder Hinsicht bewährt, namentlich m der Szene zwischen Heinrich und 5Ü>elheid im dritten Akt Aw in der ersten szene des vierten AttcS. Die freiwilligen üäga: waren lang yub verständlich genug. Das FranHurler Line eigen ümliche Sitzung im berliner Lewettschastrhause. TaS sozialdemokratische Zentralorgan, der , Vorwärts", ist im allgemeinen nicht gerade interessant zu lesen. In seiner DienstagsMummer ist aber ein Artikel, bet es wegen" seines komischen Beigeschmarkes verdient, daß davon Notiz genommen lvird Der Transportarbeiterver band hatte am 'Samstag die Berliner Omnibusbediensteten lufammenbcrufcn, um Jte wegen der schlechten Lage, in der ,ie sich befänden, fd»arf zu machen. Das scheint nicht recht gelungen zu sein, denn der „Vorwärts" ftcHt fest, daß nur einige Angestellte im Gewerkschaftshaus am Engelufer erschienen seien, dafür hätten sich aber umsomehr „Spitzel" eingefunden. Um die Direktion zu ärgern und sich selbst tu trösten, fügt der Vorwärts hinzu, die Versammlung nach dem Gewerkschaftshaus sei nur anberaumt worden, um die Spitzel irre zu führen; die wirkliche Transportarbeiterver- sammlung sei nach einem andern Versammlungslokal am Kottbuser Tor eingeladen worden „unter Ausschaltung der lenigen Mitglieder, welche von der Direktion bezahlt werden, damit sie Mitglied werden sollen." Ohne uns über die Lohnstreitigkeiten ein Urteil anzumaßen, wollen wir doch den Sitzungsbericht des „Vorwärts" als interessantes Zeitbild wiedergeben: Abends gegen 9 Uhr erschienen vor dem Gewerkschaftshaufe bann die ersten bon der Direk ion gesandten Ueberwachungs- personen. Nach und nach stellten sich immer mehr ein, so daß gegen 10 Uhr über 20 Inspektoren, Futtermeister, Schreiber - geb'lfen ufro. das Gewcrkschaftshaus belagerten, um jeden An- aest elften zu notieren, der es dennoch wagen sollte, in die V.r- fammlung zu gehen Ein Oberinsp.k.or aus der Gneisenaustiaße hatte sogar seine Frau mitgebracht, rodelte ebenfalls tapfer aus- hielt, damit kein „Sünder" durchschlüpf.n sollte. Dieser Kvrbon ym das Gewerkschaftshaus genügte aber der Direktion keineswegs. In die fijerfammliing selbst hatte sie weitere drei Spitzel enttanbt. Die Direktion fdynnt aber ihren Spitzeln nil)t zu trauen, denn in der Versammlung wurde der Omnibus- direktor Schultz als Chauffeurlehrling verkleidet (!) entlarvt. Der Verbandsleitung war die Ankunft dieses Herrn schon vorher gemeldet, da er aber persönlich nicht bekannt war, so wollte eS erst nicht gelingen, den Herrn herauSzusinden. Indessen der Kampfergeruch feiner Uniform — er hafte sie erst auS der BeNeidungslammer holen lassen — verriet ihn. Zuerst iab er sich als Ct)auffeurlehrling aus. Als ihm aber am dem !ovi zuacsagl wurde, wer er sei, leugnete er nicht mehr, ersuchte aber, bleiben zu fönnett, weil er auch sprechen wolle. Das wurde ihm gestaltet. In feinen Ausführungen versuchte er den Nachweis zu erbringen, daß die Verbanosver reter über die Loh - und ArbetkSverh.ttniise der OmnibuSangesteltten nicht genügend orientiert seien und idnlöerlc di Lage des Personals so, wie er . sic durch die Tirek.ionsbrille und unter Berücksichtigung feines \ Gehaltes von 10 000 Mark pro Jahr beobachte hatte. Zum Schluß wollte er feine Aufnahme in den Verband bewirken! Den G.nossen Ra^hmann unb Riedel war es ein leichtes, dem Herrn den Nachweis iu erbringen, daß er falsch unterrichtet werde. Wenn er auch die Angestellten als sehr gesund und gut genährt als Beispiel für seine Behauptungen ansühren wolle, so entspreche das nicht den Tatsachen. Auch seine Einladung an die Genossen Rathmann unb Riedel zu den Festen des Vereins, um sich zu informieren, wie gut gekleidet die Frauen unb Kinder der Omnibusangestellten seien, spreche nicht für die Behauptung des Direktors. Seine Aufnahme in den Verband wurde abgelehnt unb ihm anheimßcgeben, sich im Unter* nebmeruerbanb, welcher für ihn zuständig sei, aufnehmen zu lassen. Aber noch einmal nahm der Herr Direktor alias Chamfeur- lehrftng Sckultz das Wort, um daS besteh.nbe Spitzeltum im Be- triebe zu erklären. Er sagte u. a., daß dies nur ein Wwehr^ mittel sei gegen den Verband. Der Verband habe wohl großen Einfluß auf die Straßenbahnen sowie Hochbahn, weil Die Anzahl der Verbandsmitglieder recht groß fei, nicht aber im Om- nidusbetriebe Die Bevölkerung Berlins könne übrigens der Omnibusgesellschaft dankbar fein, daß sie es bisher verstanden hätte, den Einfluß des Verbandes in den Omnibusbetrieb zu verhindern. sonst bitte der Verband im Jahre 1910 einen großen Berkehrsstreik durchgesetzt. ______________________ Au» Staöt und Land. (ftiei;en. 2. November 1911. ♦♦ Tie hessische Missionskonferenz hielt in Frankfurt a M ihre Jahresversammlung ab, die außer geschäftlichen Mitteilungen einen tiefgehenden, aus unmittelbarer Erfahrung während feiner 30.ahrige.n Mifsionstätigkeit in Indien geschöpften Bericht des Missionsinspektors Lic. F r o h n m c y e r - Bafel über den Ertrag der Missionsarbeit in Indien brachte. Der Redner legte dar, daß der Einfluß des Christentums in Indien immer mehr wachse und bewies seine Ausführungen durch Zahlen und durch Erzählung einiger erst im letzten Sommer auf einer Inspektionsreise in Indien selbstgewonnener Eindrücke. Seine Ausführungen wurden von den anwesenden Missionaren der Baseler wie der Berner Missionsgesei'sckaft bestätigt. Am Nachmittag sprach Lehrer Gen g nage l- Niederramstadt über die Frage: Was dürfen wir von der Schule für die Förderung des Mifsionsinteresses erwarten? In begeisterter Rede forderte er von dem christlichen Lehrer die Vermittelung von Mifsionskenntnissen in der Sckntle, die, wenn sie ihrer Aufgabe, die Kinder religiös-sittlich zu erziehen, nachkommen wolle, an der Mission, dieser groß zügigen Apologie des Christentums, nicht vvrübergehen dürfe. Der Korreferent Pfarrer Weber-Lang-Göns wünschte die Herausgabe eines nicht zu umfangreichen Handbuchs für die Hand des Lehrers und eines Abrisses für die Schüler. Letzterer wurde von Pfarrer R ö m h e l d-Pfungstadt der Versammlung vorgelegt. ♦♦ Der akademische Ausschuß für Leibesübungen, der im Sommer 1910 von dem Rektor der Ludovieiana eingesetzt wurde und aus mehreren Dozenten besteht, hat, wie man uns schreibt, in diesem Semester seine Tätigkeit mit dem Turnen wieder aufgenommen. Solange wir den beklagenswerten Mangel- an großen Türn- l-allen hier haben, muß sich die Universität mit einem Abend (Donnerstag ab 81/2) begnügen. Hoffentlich kann sie bald den Studierenden häufiger Gelegenheit zum Türnen bieten, das doch stets die unerläßliche Grundlage aller Leibesübungen bleibt und durch keinen Sport je ersetzt werden wird. Freilich ergänzt dieser das Turnen, und es ist zu bedauern, daß unsere Studenten von der Gelegenheit hierzu Montag nachmittag aus dem schönen Spielplatz an der Marburger Straße) keinen Gebrauch machen. Umsomehr dürfen die Turnabende in der Halle des Realgymnasiums auch in diesem Winter wieder auf lebhaften Zuspruch rechnen. Wer einmal'das fröhliche Treiben unter der Leitung W v-, iilm h. N ieseck! s einer gtmti er Gruppen bittj mbc bci der a ihre Stimmen? des Universitäts-Turnlehrers Dill mitgemacht und gesehen hat, daß der völlig ungewandte ebenso auf feine Rechnung kommt wie der ausgebildete Turner, der bleibt erfahrungsgemäß dem Turnen treu. Ebenso sollten auch die Spaziergänge wieder guten Zuspruch Haden: der erste ist auf Samstag, 11. November (2.07 Uhr Lollar > festgesetzt. Glücklicherweise findet ja in einzelnen Kreisen unserer Stu- dentcnschast die Freude an Leibesübungen wieder mehr nnb mehr Eingang. Aber wieviel kann und muß doch noch geschehen, um dieser heilsamen Gegenwirkung gegen unfet nervenzermürbendes Leben zu ihrem vollen Recht zu verhelfen! — ♦* Die Freiwillige Gail' scke Feuerwehr hielt nm Sonntag ihre Schlußübung, verbunden mit bet Ein- ro c i h 11 n g ihres neuen Spritzenhauses, ab. Um 2> * Uhr erfolgte auf OSwaldSgarten die Besichtigung der Wehr durch bte Vertreter der Regierung, der Stadt, des Stadlvorstandes unb den Brcinbdirek.or Auch Vertreter der Gießener Freiwilligen Feuerwehr unb der Freiwilligen Feuerwehren von Heuckclheiiii, Rodhcim unb Großen-Lindcn waren erschienen. Nachdem die einzelnen Geräte vorgeiührt waren wurde ein Brandangriff auf die Svoerhafc'sch' Fabrik in der Steinsttaße unternommen, bet ch jflinit beidiälhgle, m Lasser W i» c.e' mit flleinfdilfiil ( lurfeii, Lel'ensgeiahr «on den imtreguherli uneii «bftuti die Vermischtes. *EinKampfmit einem wahnsinnigen Ehepaar hat in S p i n d e l m ü h l e die Gemüter in Aufregung versetzt. Seit einigen Tagen tmirden die Kinder des Schnittwarenhändlers Johann Hollmann nicht gesehen. Sie kamen nicht in die Schule und ließen sich auch sonst nicht blicken, so daß sich der Nachbaren um so größere Besorgnis bemächtigte, als das Gebaren HoUmanns und seiner Ehefrau in der letzten Zeit Anlaß zu Befürchtungen gegeben hatte. Ein Nachbar drang in das Haus ein, das versperrt war, wurde jedoch von dem Ehepaare vertrieben. Darauf versuchten Gendarmen und Feuerwehr, das Hails zu betreten, wurden aber von Hollmann und seiner Frau, die wie wütend mit den Säbeln um sich hieben, daran gehindert. Schließlich kam es in dem Hausflur zu einem förmlichen Kampfe, wobei mehrere Feuerwehrleute schwer verletzt wurden. _ Als die Kräfte Der Rasenden nachließen, schleuderten sie Glasflaschen, die sie vorher Jit Hunderten aufgestapelt hatten, gegen die Gendarmen. Als das Ehepaar endlich überwältigt war, fanden die Gendarmen in dem Schlafzimmer die vier K i n d e r halb verhungert und starr vor Kälte unter den Betten. Sie wagten erst nach vielem Zureden hervvrzukriechen. Die Kinder wurden von Nachbarn vorläuftg in Pflege genommen, während die Eltern ms Krankenhaus zur Untersuchung ihres Geisteszustandes überführt wurden. Insgesamt sind bei dem Kampf 10 Personen verletzt worden. frostempfindliche E il stü ck a ü t e r , t ______, . Obst, Gemüse und bergt, während oes Transportes auf der Äsenbahn vor der schädlichen Einwirkung der Kälte zu schützen, auch in diesem Winter fortgesetzt werden. Zu diesem Zwecke verkehren wieder in den Monaten Oktober bis Marz auf den Strecken Frankfurt (Main)—Eisenach—Berlin Anh. Bahnhof, Frankfurt (Mains- Kassel—Hamburg H. und Köln—Koblenz—Mainz—Frankfurt (Main) besonders gebaute gedeckte Güterwagen, die für Dampf - und Preßkohlenheizung eingerichtet sind. c) Von unterrichteter Seite liegen noch Mitteilungen vor über zweifelhafte Firmen im Auslande (Rußland, Belgien, asiatische Türkei usw.). Näheres hierüber erfahren Jntereflenten auf dem Sekretariate der Handelskammer. hrtrfte mit. Dem Häufe wurde von Gönner» ein neues Harmoudtm Vberwiesen. Kreis Friedberg. x Bad-Nauheim, 31. Ott. Eine öffentliche Sitzung der Stadtverordneten fand unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Tr. Kahser heute statt. Der Berfammlung lag u. a. zunächst ein Gesuch des dem Rhein-Mainischen Verband für Volksbildung ungegliederten Bildungsvereins vor, worin er die Stadt bittet, ihm einige Räumlichkeiten des alten Rathauses, aus dem seit einiger Zeit Stadtbauamt und Stadtkasse ins neue Stadthaus ausgezogen sind, als Bibliothek und öffentliches Lesezimmer abzutreten. Der Vorsitzende und einige .Stadtverordnete sprechen sich für die Befürwortung des Gesuchs aus, das einstimmig genehmigt wird. Dem gemeinnützigen Verein, der in den 6 Jahren seines Bestehens hier schon recht viel geleistet hat, werden die Räume des Erdgeschosses zur Verfügung gestellt. Im alten Stadthaus und zwar im ehemaligen Gefängnis- raum soll auch das städtische Archiv aufgenommen werden. Außerdem ist auch der Ortsgewerbeverein mit einem Gesuch um Ueberlassung von Räumlichkeiten an die Stadt herangetreten. Hierüber soll später beschlossen werden. — Um die Feier von Großherzogs Geburtstag wieder in der feit Jahren üblichen schönen Weise begehen zu können, wurden die Stadtverordneten Jakobi und Rosenthal beauftragt, die Vorbereitungen zu treffen. Der Kommers findet in der Turnhalle statt. — Ueber den Punkt der Tagesordnung, der sich auf die Bauvorschriften über Anlage und Benutzung von Vorgärten bezog, zu denen das Ministerium einige Aenderungen wünscht, entspann sich eine lebhafte Aussprache. Die Angelegenheit wurde vertagt. — Die Versammlung ist damit einverstanden, daß die durch die Feldbereinigung entstandenen Kosten der Parzellenvermessung spätestens einen Monat nach Aufforderung des Katasteramts bezahlt werden sollen. — Der Alice-Frauenverein für Krankenpflege (Zweigverein Bad-Nauheim) hat der Stadt die Bitte unterbreitet, sie möge in Zukunft die bis jetzt gezahlten Beträge für Wohnung und Heizung in bar bezahlen und das Mobiliar im Schwesternhaus dem Verein zur Verfügung stellen, unter der Bedingung, daß es Eigentum der Stadt bleibe. Indem die segensreiche Tätigkeit des Vereins und der Schwestern die allgemeine kAnerkennung finden, wird das Gesuch genehmigt. — Im Anschluß an die Besprechung und Genehmigung des Holzhauerlohnvertrags wird von einigen Stadtverordneten der Wunsch geäußert, die H o l z w e l l e n binden zu lassen, da dadurch der Wert des Reisigs erhöht werde. Die Bürgermeisterei verspricht, dem Wunsch nachzukommen. — Eine rege Tätigkeit entfaltet in diesem Winter der Stenographenverein Gabelsberger. Außer einem sehr gut besuchten Anfängerkursus hat er auch noch Fortbildungs- und Redeschriftknrse eingerichtet. Daneben bietet er noch Gelegenheit zur Erlernung des Maschinenschreibens. Der Verein empfängt die finanzielle Unterstützung der Stadt und verschiedener Körperschaften. — Mit dem heutigen Tage würd' das neue Güterabfertigungsgebäude auf dem hiesigen Bahnhof in Betrieb genommen. Der alte Güterbahnhof wird geschlossen. Hessen-Nassau. sj M a r b u r g, 1. Nov. Tie heute im Stadtscvale unter dem Vorsitze des Geh. Konsisborialrat Prof. D. Mirbt abgehaltene Missionskanferenz für Kurh e^sen war von weit über 100 Teilnehmern aus vielen Orten besucht. Im Anschluß an eine Ansprache des Supenintentenden Happich-Marburg widmete bet Vorsitzende dem in diesem Jahre verstorbenen Vorkämpfer der Mission, Gustav Warneck, euren Nachruf. Superintendent Heußner »Ziegenhain erstattete den Kassenberickst. Die Einnahmen betrugen 1549,48 Mk., die Ausgaben 1283,13 Mk. W folgte ein Vortrag des Missionsinspektors v. Paul-Leipzig über „D i e dringliche Missionsaufgabe in Deutsch- Ostafrik a". Der Redner würdigte die Fortschritte, die die Mission dank der Entwicklung der deutschen Kolonien nähmen, cs beständen in Deutsch-Ostafrita jetzt schon 175 Missionsstationen mit 50 000 Gemeindemitgliedern und 500 Schulen mit 30 000 Schülern, die allerdings in elfteren einbegriffen seien. Die offene Tür, die die deutsche Kolonialpolitik geschaffen habe, käme aber auch dem Islam zu statten und das Vordringen dieser Sendlinge bilde eine nicht mehr wegzuleugnende Gefahr für die christliche Mission. Aus diesem ©runde sei die Mission in Ostafrika dringlich geworden. Der Vortrag zeitigte eine rege Aussprache. In der überfüllten Abendversammlung sprachen dann noch außer dem genannten Missionar Hoffmann- Neuguinea und Pfarrer Göbels-Hanau. ff- Ein neuer Versuch zur Heb erftiegung des Atlantischen Ozeans. Englische Zeitungen berichten, daß der Plan des amerikanischen Luftschiffers Van im an, den atlantischen Ozean zu überfliegen, demnächst zur Ausführung kommen soll. Bereits durch die Erbauung des Wellrnannschen Luftschiffes in Amerika bekannt, findet er bei seinem Unternehmen überall freudige Zustimmung und Unterstützung. Das neue Luftschiff wird nach Möglichkeit die Fehler, die dem Wellrnannschen angehaftet haben, vermeiden. Insbesondere wird der Gleichgewichthalter, dem man seinerzeit viel Schuld cm dem unglücklichen Ausgange des Fluges zuschrieb, einen neuen Typus aufweisen. Er besteht aus zwei Ketten von Röhren, die in gewissen Abständen auf Drahttaue aufgereiht sind An ihrem unteren Ende mit dreieckigen Oeffnungen versehen, sollen sie in Berührung mit dem Meeresspiegel gebracht werden, wobei sich die Hohlräurne mit Wasser füllen das dem Meichgewichthalter stets erforderliche Gewichtsverteilung geben soll. Für langsame Fahrt hat Vaniman einen „Equilibrator", der aus je sechs Röhren besteht, während bei größerer Geschwindigkeit ein „Equilibrator" aus nur vier Röhren zu beiden Seiten in Anwendung kommen soll. Das neue Luftschiff hat vorn und hinten eine Reihe von Tragflächen, die ihm — seitlich hervorspringend — das Auslehen eines Fischungeheuers verleihen. Mit ihrer Hilfe will Vaniman seinen Ballon durch einen plötzlichen Sturz an die Oberfläche des Wassers bringen können, sobald er Ballast nötig hat. Um die Triebkraft bei dieser Bewegung zu verstärken, hat Vaniman einen Satz verstellbarer Luftschrauben vorrätig, die in der Richtung genau ftimmung zu den Vorschlägen. III. Verordnung betr. Lagerung von Mineralöl und Mineralölmischungen. Der Handelskammer Mainz als Vorort des hessischen Handelskammertags ist durch das Großh. Ministerium ein Rundschreiben des Herrn Reichskanzlers zugegangen, wonach der preußische Handelsininister den Entwurf einer Verordnung betr. Lagerung von Mineralöl und Mineralölmischun gen infolge des Einspruchs der In eressenten zurückgezogen habe Es werde nun seitens der Bundesregierungen beabsichtigt, einen einheitlichen Entwurf unter Befragung gewerblicher Sachverständigen auszuarbeiten und diesen alsdann der Kritik zu unterstellen. Die Handelskammer nimmt mit Befriedigung hiervon Kenntnis. IV. Verwendung von bleifreier Farbe. Einem aus der Mitte des Reichstags geäußerten Wunsche entsprechend, ist von dem Reichsamt des Innern bei den Bundesregierungen angeregt worden, im Interesse des Arbeiterschutzes die Verwendung von Bleifarben in Fällen, wo sie durch andere unschädliche Farben ersetzt werden können, zu verbieten. Das Großh. Ministerium hat die Handelskammer um eine Aeußerung darüber ersucht, ob und inwieweit Industrie und Handel durch ein Verbot oder eine Beschränkung der bleiwesßhaltigen Farben berührt würde, und ob im besonderen eine wesentliche Schädigung der einheimischen Industrie durch ein Verbot der Verwendung von Bleifarben zu Jnnenanstrichen in den Submissionsbedingungen für Staats- und Gemeindebauten zu befürchten stehe. — Vach Anhörung der be-1 ä'rrus von einem ajmeinu/tn «ruireii, «m et ««u wu h wi« ceiligten Kreise beschließt die Handelskammer, zu berichten, daß| verweigerte, durch zwei Revolverschüsse ut die Brust l edens 7. Sitzung Grostherzoglicher Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. Protokoll-Auszug. Gießen, den 16. Okt. 1911. Anwesend sind die Herren: Geh. Kommerzienrat Heichelheim als Vorsitzender, Kommerzienrat Schirmer als 1. stellvertretender und Kommerzienrat C. Grünewald als 2. stellv rtretender Vorsitzender, Dürbeck, Friedberger, I. Grünewald, Jhring, Klingspor, Noll, Rinn, Röhr, Rühl, Wallach, Zurbuch und der Syndikus. I. Poft-Ueberweisungs- und Scheckverkehr. Zur gesetzlichen R^elung des Post-UeberWeisungs- und Scheckverkehrs find in der Vertreterkonferenz vom 29. September b. Js. von den hessischen Handelskammern die folgenden Vorschläge beschlossen worden: 1. Die Gebührenordnung ist wie folgt zu regeln: a) Die seitherige Zuschlagsgebühr von 7 Pfg. für jede Buchung über 600 jährlich wird aufgehoben. b) Bareinzahlungen mittelst Zahlkarte ohne Unterschied des einzuzahlenden Betrags 5 Pfg. (seither für je angefangene 500 Mark — 5 Pfg.). c) Barrückzahlungen: 1. Bei Auszahlung an den Kontoinhaber selbst 5 Pfg. für je angefangene 500 Mark. 2. Bei Auszahlung an andere Personen.....10 Pfg. für je angefangene 500 Mark. Seither wurden erhoben für jede Barrückzahlung a) eint feste Gebühr von 5 Pfg. und außerdem b) 1/10 vom Tausend des auszuzahlenden Betrags (Steigerungsgebühr), d) Uebertragungen von einem Postscheckkonto auf ein anderes 3 Pfg., wie seither, evtl. 5 Pfg. mit Rücksicht auf den Wegfall der Zuschlagsgebühr. e) Alle Gebühren zahlt, wer das betreffende Formular ausschreibt. f) Die Gebührenentrichtung erfolgt im voraus durch Marken- verwendung, so daß die Verrechnung der Gebühren auf dem Konto wegfällt. g) Für den Verkehr mit dem Postscheckamt ist Portofreiheit zu gewähren. 2. Von einer Verzinsung der Einlagen kann auch künftig abgesehen werden. 3. Eine Vermehrung der Zahl der Postscheckämter wird zurzeit nicht für erforderlich gehalten, wenn die beantragten Gebührenermäßigungen gewährt werden. 4. Der Verk.hr zwischen Postsch ckkonto und Reichsbankgirokonto ist noch mehr zu vereinfachen und zu verbilligen. Es dürfen bter nur die aletrfren Gebührensätze berechnet werden, wie zwischen zwei Postscheckkonten. 5. Die Stempelfteiheit des Poitscheckverkehrs ist beizubehalten. .Sie Handelskammer erklärt ihre Zustimmung zu diesen Vorschlägen. II. Aenberung desHandelskammergesetzes. Das neue Gemelndeumlagengesetz macht eine entsprechende Aenderung ber Arttkel 3, 18, 23 und 34 des Handelskammergesetzes erforderlich. In der Vertreterkonferenz vom 29. September d. Js wurde fur Artikel 3 folgende Fassung vorgeschlagen: C12 3» SP1?!? der vandelskammer werden gewählt. Berechtigt an der Wahl teilzunehmen und verpflichtet, zu den Kosten der Handelskammer beitragen, find, sofern sie zur Gewerbesteuer veranlagt und: 1. alle natürlichen Personen, Gesellschaften und juristischen Personen, die nt einem Handelsregister des Kammerbezirks als Inhaber einer Firma eingetragen sind. wurde ein Mann verhaftet, von dem man annimmt, daß er mit ArftA Aphinn i dem Verschwinden der Kinder in Verbindung steht. Aus Schieber wird gemeldet: In dem fürstlich Lippischen bei der Reichsregievung dahin vorstellig^werden, daß der Jdentitäts- ^joffe, Mobiliar und^mebrne ©ä^tourden^ra^fAädfa? Nachweis für Getreide wieder eingeführt wird und daß die Futter- Mittelzölle vorübergehend aufgehoben werden. b 8 F W b ' f b * * VI. Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes hervor- Im :Hofe des Gerichtsgefängnisses zu Hirschberg wurde der zuheben: , 26 Jahre alte Schneider Johann Ma atz aus Mrngrütz bin« a) Bei der Staatseisenbahnverwaltung ist die Ausdehnung gerichtet. Maatz hatte am 7. F bruar die Handelsfrau Siebenelcher des Sieg e r l ander B r en n sto f f t a r ife s au s di e P ud - urtb eine Frau Menzel in deren Wohnung in Langwasser jn bei« und Walzwerke des Lahn -, Dl l l - und Sieg- bestialischer Weise ermordet und beraubt. Ec war am 20. Juni 9e $* 1 2 3 4 ? t e s beantragt worden. Die Handelskammer hat sich für vom Schwurgericht zweimal zum Tode verurteilt worden und Men Mntras nm unter der Borausfetzun- anssvrcchen können, hotte auf ein Gnadengesuch verzichtet. daz Frachten von Hungen nach den emzetncn B-rbrauchsorten Ein Zwischenfall ereignete sich deute in Ratibov um dcniemgen Frachtbetrag geMrzt werden, um welchen^ die -oe| hx, Einweihung der neuen evangelischen Kirche. Ms der Frachten vom Rheinland durch Anwendung des Stegeilander Generalsuperintendent Nottebahn dem Vvrsidenden des Kirchen- Brennstofftarifs billiger werden. bauausschusses Stadtrat Lüttge als Auszeichnung den König- W -N?bu sprecheuden Antrag ist der Handelskammer ftchen Kronenorden 4. Klasse überreichen wollte, lehnte Lüttge von der Komgl. lÄienbahndirektron Frankfurt a. M. der Bescheid e n Orden ab. Süttge hat sich in jahrelanger aufopfernder zugegangen, daß die Eisenbahrwerwaltung sich mit der Frage, Tätigkeit um das Zustandekommen des Kirchenbaues bewährt. ob -,n Bedurft,,- sur die brantragte Einschaltung eines neuen Aus dem Gardasee stieb gestern abend ein Damvser mit o^Qdoateä au f b er :t r e ct e Fulda Gießen vor- inem kleinen Segelboot zusammen, worin sich der Sohn des eX/ eingehend beschäftigt habe und versuchen werde, die Wiener Universitätsprofessors Lanza befand. Das Boot kippte Einführung der gewünschten Zuge zum Mai kommenden Jahres um und der junge Mapn wurde von den Rädern vollständig zu erreichen. Eine Zusage könne indes nicht gegeben werden. zermalmt. „,Y. 9^ ™er Gisenbahndirektion Jfranlfurt a. M. ist der Auf dem Schloß des Rittergutsbesitzers Benkiesser bei Thun übliche Bericht über die Lage des Ei, euerzberg- borf (Unterfranken) stahl der Hausdiener Hoffmann in Ab- während der Zeit vom i. April Wesenheit der Herrschaft für 180000 Mark Schmuck- bis 30. September 1911 ersattet.worden, fachen und 20 000 Mark bares Geld. - cL bei Beginn em^ Mnterhalblahres smd auch $n Cuxhaven sind je zwei der neuesten Torpedoboote m ■ °k ^^bssenten wegen der Beleuchtungsfrage per Schichau-, Germania- und Vulkanwerft bei schwerem Südwest- D ? \ «s C t u 5 * * ? " ' rgen H a u Pt st e u e r - sturm seewärts ausgelaufen, um ihre Seetüchtigkeit unter gleich- V ZollIchuppens a m Guterbah n h o f an zeitiger Vergleichung der Leistungsfähigkeit per drei verschiedenen Handelskammer herangetreten. -Untn Hinweis auf frühere Fabrikate vergleick^en zu lassen. Angelegenheit und unter Betonung der Unter dem Verdacht, zahlreiche Brandstiftungen, bei ^ei ®^mJneT •?Otxx Yenern an das Großh. denen mehrere Personen umkamcn, verursacht zu haben, um in iu ^bote stehenden den Besitz der Versicherungsprämien zu gelangen, wurde in O l d- ff• erue recht bridg e der Millionär Appelbp, der auch in der Bap- bafbige Seftebung des so fthr beklagten Mißstmides hinzuwirken, tiftengemeinde eine hervorragende Stellung einnahm, verhaftet. \ t , Bei Ankunft eines Schnellzuges auf dem Nordbahnhof in a) Einem aus der Mitte der Versammlung gestellten Anträge Prag fand man den Landwehrleutnant Woldinsky, der in Zivil- entsprechend, beschließt die Handelskammer die Einführung kleidung aus dem Truppenlager gefahren war, in einem Abteil ö r r e r t e r F ahrkarten zwischen Gießen und Marienbad, geknebelt auf. Er war vor Prag von zwei Burschen über» Karlsbad, Wien, Lausanne, Marseille und Paris, ohne daß eine fallen und seiner Barschaft beraubt worden. Bestellung auf lolche Karten vorausgeht,, zu beantragen. In Wien hat Annp Dirksen gestern in ihrer Wohnung b) Nach Mitteilung der König!. Eisenbahndirektion FrMk- eine große Dosis Sero na I genommen. Der Gatte der tem- furt a. M. wird der in den letzten Wintern vorgenommene Versuch, peramentvollen Künstlerin, Frhr. v. Hammerstein, fand sie be-" u . « - -* •-r. s - al ~ - z, B Wein, frisches wußtlos aus. Ihr Zustand ist ernst. ”——c Die „Neue Freie Presse" meldet: Aus den letzten in diesem Sommer unternommenen Versuch des Erzherzogs Ferdinand Karl, Fräulein Bertha Czuber morganatisch zu ehelichen, erfolgte ein ablehnender Bescheid des Kaisers, worauf der Erzherzog offiziell um die Bewilligung ersuchte, seine Würde und seinen militärischen Rang niederzulegen. Er lebt seither als Ferdinand Karl auf einer Burg im Auslande. Die Entschließung des Kaisers über das Gesuch, die schon demnächst erfolgen soll, wird amtlich publiziert werden. Hierauf wird die Vermählung erfolgen. Bedingung des Verzichts ist längerer Aufenthalt des neuvermählten Paares im Auslände. In Jcmowv (Gouvernement Sieletz) gab der R e ch t s a n w a l t Januszewski zwei Revolverschüsse auf den Dekan Nois- z e w s k i' ab und verwundete ihn tödlich. Der Rechtsanwalt verübte darauf Selbstmord. Die Gründe sind unbekannt. In San Jose (Kalifornien) ist der Professor John- Montgommery bei Versuchen mit einem Gleitflieger eigener Erfindung um gekommen. Aus Las Palmas wird gemeldet: Am 30. Oktober stießen der ftanzösi che Dampfer „Liberia", der der französischen Dampft schiffahrtsgesellschaft gehört, und der französische Dampfer „Dio- libah" der die ..Liberia" schleppte, zusammen. Beide Dampfer befanden sich auf der Fahrt von Kotonou nach Marseille. „Dio- libah" sank Einundzwanzig Mann der Besatzung und drei Fahrgäste ertranken. „Liberia" wurde am Bug beschädigt. Meteorologisch« Bcobadjtungen der Station Sieben Leu« S I sw 1 2 n 8 Höchste Temperatur am 31. Cft bi4 1. Nov. 1. Nb 20. 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Wefeüri wird dort überhaupt nicht, im Gommer wurde dafür aber alle Docke .einmal* gdvrenat. Und die West- Anlotzc tuns, umgeändert werden, dafür in Weib da. ganz gleich, ob e4 nolwendia trt ober nicht, fiiir die Eberstrafte hat man aber noch fein (»clb übrig. .West-Anlage', lieber Le er, ist auch ganz ehoai anderes als .Ederstraste". - -t. n- Als bieV' ^flaschen, •ö#\‘ ?di. eA 7unble,®tnto> ilb verhungm n Cittgesandt. Eür Forpi und Inhalt aller unter Dieict Rubrik stehenden Arukci flberiüninii die Ölebaftion dem Publikum gegenüber keiner!-' Derantwartung.) Dieben. Ta man einmal habet ist, liniere Straften mit so schönen altdeutschen Namen zu versehen, so wird vorgeicklaaen, den hinteren Teil der Ederstrabc .Mistkaute' zu nennen, und die betreu Ltadlväler werden emaeladen, sich durch persönliche Augenscheinnahme von der Beiechtianng dieser Bezeichnung zu über- „ngen Aiö kürzlich bei dem Negenwetter der Schmutz Inschock stand, Hal« man stch dadurch, das, man einen städtischen Wirbeltet damit bdftälhgte, in den Schmutz eine Nimie zu kratzen, um dein Wasser Abstich zu veridiaffeii. Tie gröyten Lücke» wurden dann nut Nlemschlag zugescknUet, welchen die Passanten selbst 'e-twalzen dürfen. LedenSgeiahrlich wird abends da« Passteren dieser ctvafte. von den untregnlierlen Vürgersteigen riskiert man jeden Augenblief einen Absturz, die Wiillt)« liegen meterhoch über Strayenliöhe, und kirchliche Nachrichten Eva qeliiuir wciimnöe. Donnerstag, den 2. November, abends h Uhr, im Matthäus laalc: <8ibel fiun 0e. (Bilder aus dem Leben der '.'ipostel.) Pfarrei D. Schlosser. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Sam-tag. d r u 4. November 1911 Vorabend: 4.4.» Uhr. DiorgenS: 9.00 llnr. Nachmittags: 3.V0 Uhr. Predigt. SabbatauSgaug: 5.45 Uhr. 83 2,4 15 Besonders wird man überrascht sein über die absolute Schonung jedes («cwebcs, sei es g-wöhniiche Wäsche, sei es Wolle, Baumwolle oder Seide. Tie Stoffe lausen nicht ein und bcl)alten ihre Weiche und ihre ursprüngliche Farben schönhcit. Tabei ist die Kavon-Seife auherordentlich ansaiebig. Schon bei ganz leichtem Aufstreichen ist der Schaum da. teuft in Ralibor I m fiirdx. Nr I .foenben des firta- I cicknung den ttnig- I e, lehnteLüt!^ I elanger ausolßmder I enbaueä bewährt b ein Tamdier ml I sich her Sohn Hl , ros Booi fiDR I Rädern vvMnK I Mester bei TI:» I dostmann b L Mar! Sch«.-' ’ueften Torpedos!! I ci schwerem Slw iVigteit unter ier drei verichi»^ bftiftungen, V’ bt Zu haben, im ® igen, rourbemUN ;r auch IN der M einnahm, ver^^ )em Nordbobnb- - ldinsky, der m > iar, in eurem W - jei Burschen übet cnin Wr Ter Kaste der «r rerslestt, sand '» r Ms den letzten s uch des erzh^ öerth-Czub-r?- lehnende.r Herzog, und tber als d?11; machst Ä § K: S'.S-«' m avSfant* , ch df!?„,k!=s riWi''WCI 3'f; i8ü* S I^i in lntmMattnernh», °us leinet Mv« intvie einen 6&( I -ektor eines StntbJ ^en Lorsch,! «« M lebend. I bt schob der Chiv er einen seicht dc> und ins Ötiäncro erhalb eines Bierth »eiauf unertlärliie lährige Sohn. Z, imimml, dog er tu ng stehl. i sürsllich Livpiiche» nn Einbruchdiebsilsti urben arg beschädiri urbm, sind die Täte rschberg würbe w aus Birnarüg t :-| idelssrall Siebeneid« g in Langwassu r. :r war am 20. Zu» rurteilt worden uü . 31 yuebevidilaa: 0,0 mm. W Z & b6tleit^y- ' : ■ 2- E wt 2’ * KM M Ter Nlichdruck ist auf das Wort , zu legen. Die Wertschätzung, die ScottS Lebertran- Emulsion auch seitens der Aerztewelt als 5dräfti- guugSmittel errungen hat, gab und gibt tagtäglich Veranlassung zu Untersäiicbuugen und Anpreisungen anderer, angeblich „eben so guter" Emulsionen. 4 ; Lonnenscheln 0 i 10 Nebel Ücn, besonders die Marktschreier Und wer heute keine Svävc macken Tann, wer keinen geeigneten Rekommandeur Hal, der »ackl Tein Geschäft. Einen io klaren Beweis dieser Behauptung habe ick noch nie so gehabt nn? heute. wenn daS Bild auch kleinlich sei, aber ec ist wahr in einer Reihe stehrn drei Markt schreter mit ungefähr den gleichen billiaen Daren. Der eine, der sein Talen: kennt, hinter hohen «allen, macht die derbsten uno handgreiflichsten Witze, auf die das Publikum reagiert und kaust seine Waren: Der Mann verkauft auS und hat einen Hausen Gelo vor sich liegen. Gleich daneben die anderen schreien wild, der eine stellt sich noch höher auf seine jtiste, aber eS zieht nicht, er kann keine faulen Witze machen. Tiefbetrübt sitzt cr neben feinen Pakeren, wahrend des Ersten Geschr i ihm viel- leicht bittere Qualen einslötzt. Und so ist'S auch sonst, wer ,wenigstens- aus dem Land) nicht schmiert und »iert und nicht im Andern gelegentlich die Nase putzt, der bleibt zurück. Es ist traurig, bafi es so weit ist. — Ein paar polnische Ländler wl! billigem Tand und Portemonnaies führen ihre bhntben am firm cum Stand, um etwas loS ju werden. Wer ruhig hinter i (einer Ware steh:, der packt sie wieder ein. Eine noch bemerkens werte Zahl lunger Leute vergnügte sich am Markt und suchte später die Gasthäuser aus. Neugierige gingen ab und zu, das war der diesjährige Allerheiligenmarkt. Marke 1 feinfädi^es Gewebe für feinere Talbernden, Untertaillen. Jupons etc. 10 Meter Mk. 4-75 Marke 3 starkes Haustuch, speziell für Herren-Wäsche und Bettwäsche 10 Meter Mk. 5>25 K B Rheumatische Schmerzen.Reissen, Hexenschuss. 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Amtsgericht. xkv v . /O Klavierstimmen :: Aufpolieren von Pianos mww-* wwn Militäranwäcter erhalten den Vorzug. Gießen, den 25. Oktober 1911. Der Kreis-Ms schuß des Kreises Gießen. I. V.: Tr. M er ck. H 1.40 1.60 2 — 1.45 1.50 KF 8© Lose 23.—, solange Vorrat "DÄ empfiehlt das General-Debit Eberhard Fetter, Friedrichstraße 88, sorä alle Verkaufsstellen des Landes Pianos zu vermieten auch Harmoniums; monatliche Mietpreise 2 bis 12 Mk. Bei Ankauf eines gemieteten Instrumentes Gutschrift der Miete laut besonderen Bedingungen. Gesamt- „ qewmne;MdrK LignitflammkohBen in verschiedenen Körnungen Billigster Haus- und Jndustriebrand. Bewährt als Mischbrand zur Freihaltung «.Schonung der Roste WOluH Bttnnmlcrial sjir Zcntral-heizmgen, :: Zitzkleibktriebc, Mrtitii n)w. :: Erprobt für Gencratorbetrieb zur Erzeugung von --------- = Heiz- und KraftgaS —. ---- Waggonladungen ab eigenem Anschlußgleis bei Station $Öäd|ttT5bdd) (Fronksurt-Bebraer Eisenbahn). Wächtersbacher Braunkohlenberawerke Petri L Co. d87/« Bekanntmachung. Bei der Gewerkschaft des Eisensteinbergwerks Elisen« bürg in Hungen wurde heute in unserem Handelsregister B Nr. 3 eingetragen: 1. Rechtsanwalt Richard Gebhardt zu Schöneberg bei Berlin, 2. Rentier Georg Rüdiger zu Friedenau, 3. Kauff mann Heinrich Buchlow zu Broich, 4. Oberingenieur Otto Wecks zu Essen-Rüttenscheid sind aus dem Vorstand ausgeschieden. An deren Stelle sind gewählt worden: 1. Binzens Johann Schöpf, Verwalter in Fulda, als Vorsitzender. 2. Rechtsanwalt Otto Stomps zu Groß-Lichterfelde, als stellv. Vorsitzender, 3. Assessor Dr. Adolf Müller zu Wilmersdorf. Der Vorstand besteht zurzeit aus drei Mitgliedern. Die Prokura des Bankier Adolf Lindner zu Berlin ist erloschen. BerreivUagdweffen von Ulk. 3.50 bis mk. 14.80 Gestrickte ßerrenwefien ohne fiermel in neuen farbigen Delfins Unterwelten für lHfistür leicht und doch warm metzger-besten von mk. 3.25 an Echt Malzkaffee (eigene Packung), Pfund-Paket 25 Pfg. Kneipp's Malz-Kaffee, Kardinal-Matz-Kaffee. Kandierter Korn-Kaffee, ganz vorzügl., Pfd.-Paket 30 Pfg. Billigste heise Sorglä ligsle BedieiiuDg Spezialität: Schälte feinster Fabrikation i Hf 259 6oÄ* „W SS Redaklio» Meinen wt. Kunden u. einem geehrt. Publikum teile hierdurch ergebens! mit, dass ich meine — LEDER-HANDLUNG — :: in die grossen Geschäftsräume meines :: Da Herr v. G toenn die De O°ch-n trpllftei Wm, itmt ins 1M bnmaB beüe « K. ßitobej j y». nlä tour nut an M die jebad tee Ein Deckbett mit 7 Pfund doppelt gereinigten neuen Federn gefUllt Mk. 9.50 12 - 14.70 16.50 22.— rc. E/ieean mit 2 Pfund Federn gefüllt ixiaauii ME 3,_ 3.60 4.40 6.20 rc. 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Gau Sommertagung i schon zu Ende, al I Tenn die Verhau der Fleischzufuhr dem österreichischi mit leeren Hände gleichsstatthalter einen Schritt wei als einzige Stütz neren Aaiionalitc hinsichtlich aller 1 demokraten groll Hungerrevolte, u mißtrauten, solc geschaffen, der Und wirllid einen Ausgleiü fähigen Rrichsr zetnen Stadien falls fonnte sck als ein „in bei &autid), her jid) qebunben batte,, und war bereit, ih tAerbau iij'nb öss Rutsche National den Charakter ei bmetts Gautsch zr sprachen der Ern Schechen in Pra I ^nigstens eines I hätten, und dieser J ordneten der übr ■ ^ beiden tschechi ' ■ Natlonalbund ein WILH. RUDOLPH Großh. Hess. Hoflieferant Fernspr. 389 GieSSCH Seltersweg 91 i Neueste Singer - Nähmaschine Krone! Konkurrenzloe. Die hocharm.Singeniähmasch. Kronei vernebelt zgl. jede Nahld.Henähte kenn nicht autgehea und Fahrrad- Grossfirma H.-Jacobsohn. Berlin V 24, Linieneu 126. Seil dO Jahren Lieferant v. P jet-, preuae Maats- u Keicheeisenb. 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