Tie ..»ietztller Samllienblärter" werden dem »Anzeiger* viennal wöchentlich beigelegt, da» „Kteisblah fir den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Tie „candwirtschoftllchen Sell, fragen" erschemen monatlich zweimal. Ur. 150 Drittes Blatt ibl- Jahrgang Erfchetnl täglich mit Ausnahme des Sonntag». A W Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesien Donnerstag, 29. Juni 19U Rotationsdruck und Bevtop der vrShlfchee Unwcrfttäts * Such- und bkemdruckerel. 9L Lange, ®rcfcen. Redaktion, Expedition und 2 axferei: Schul» strafte 7. Expedition uud Verlag: Redaktion: 113. Tel.-Adr.Anzeigervieße»» Der Verein Deutscher Seitungsoerkger hielt in Beil i n b mc Hanvtveri'.imnilung ab. Ter Tagung ging am Vorabend ein festlicher Chnp'ang voraus Tirektor Mü Iler von Der <4ermanu Irucfcrci begrüßte die Herren in launiger S^eiic. 2r. Mar Iänecke - Hannover dankte mit einem Trinkioruch ans die Berliner Presse. Tie Hau V t v e r s a in m l u n g wurde cniflc(citct durch eine Ansprache des Vorsitzenden Tr. Mar Iäuecke Hannover, der au-?- die aus eine stiückwärtsrevidierung der Freiheit her Presse ab- -ielen. Ta erscheine cd nottvendig, besonders aus dem Posten zu sein Tie diesmalige Tagung hnbet, fuhr brr Redner fort, in bet Hauvniabt be3 Reiches üa11 Air in her Provinz haben den leb haften Wunsch in intensiver und einmütiger Zusanimcnarbcii mit der Preiie Berlins, die lollegialen Bczi i nngen miircch: zu erbalten. Tann bcgrüric iinmene des >lrcisvereins Berlin Rcchisamoalt II11 ft c i it Berlin die Versammlung. '3:r betonte, baß die Ber- liner Verleger sich solidarisch lühlen mit den Verlegern in der Provinz unb keine Sonderstellung ciimineljmcn münidxii Air wollen mit ihnen marschieren und ivenn nötig, mit ihnen kämpfen. Welch große Bedeutung bas geschlossene Zusammengehen Hal, basür liefert en die letzten Tage einen deutlichen Beweis Lebhafter Beiiall Tiefe Kämpfe in Berlin waren ein Vorgang, der in der (beschichte des deutschen Zeitungswesens von besonderer De- dculnng sein ivirö. Lebhafter Beifall Bei der Besprechnng des Jahresberichts betonte der Vorsitzende Ti 3 a n c rf e n a die Notwendigkeit, strikte Anweisung zu geben, das; alle zweifelhaften 3 u lernte ans der 3 e i -> 1 n ii n entfernt werden. Es dar' hier nicht beißen: non ölet. en bereits gediehen und. Man lounto mit vornehmer Geringschätzung »rgen: Tas sind (liur Geldintorcssen und wir vertreten nur ideale Intcrefien. Ich stehe ans dem Standpniili und sprecht das oifcn a-is, bei; eine iLiiabhängige Wahrnehmung auch ber höchsten Ideale erst dann vollständig gesichert unb unantastbar uurgcicgt in, wenn der nötige materielle Rückhalt die Verleger fd’ünt gegen febe V suchnng. Ich bin weit entfernt, von irgend einem Verleg r anzunehmen, dast er sich durch cm Inserat beeinflussen lassen könnte. '?lbcr ich finde es sehr gut, wenn er durch eine gciimb trirtschastliche Grundlage den Versuchungen gar nicht erft au gesetzt wirb. Tast aber au di Männer von weitem Blick die Wichtigkeit^ des 'Inseratenteiles geschätzt und gesagt haben, bist man bic Inserate nicht euiichranfen, sondern nadi Möglichkeit vermehren solle, das kann sch Ihnen an einem Brreic des Fürsten Bismarck beweisen, ber mir zusällig in die Hänbc geivmmen ist. Wir werden la alle bei Ansicht sein, dast Fürst Bismarck in ben mtriidxiülid fii Betrieb der Presse einen liestn Einblt k ge habt hat unb c» tönntat iich an der Steilung des Fürsten Bismarck n* rab£ ans diesem Geviete vielleicht die deutsche > Regierungen und Staatsmänner ein .Vorbild nehmen. Ter Bries lautet ,,Scht haben mir uns hier erfreut, b;c er freit Numm.rn der neuen Preuhiickien zu erhalten und uns an den metalli- sdren Mörnern geheut, dtc sie in den Brei unb Schmutz ber Tagcspresje geworfen Ein Vorwurf, ben ich brm Blatte mache unb bet ieiner Bcrbrritmtg auf dem Laube hinderlich ivirb, ist, bast es zu wenig Annoncen gibt. In der lanblidXK Ein famfeit ist cs ein Bedürfnis folcfic zu leien, bic Fr meu bc sonders tonnen nicht ohne sie eristieren, unb zuletzt beruht auch bas selbständige Bestehen eines Blattes meientlid! in : atiT den Insertionsgebühren Neue Blätter pflegen fich fonü damit zu helfen, dast sic die Annoncen bei Bestehenden mit abdrucken, und >o vermöge des Scheins allmählich in bic Wirk hd'leit eines bcbcutcnbtii Intelligenzblatt Verkehrs treten, inbent sich bic Insertionen bahnt iDinbcicn, wo sie dem Anschein nach Gesährtcn unb Leser ’inbcn. Tie Verlobrings, Geburt unb Sterbe Annoncen mü'jtcn m. E jedenfalls vollstindig in Ihre Listen aus der ^Sveuer Voff-.scheu nbergeh n, wenn aud) ohne bic Phrasen Sic glauben nicht, wie viele Frauen and» in dieser Zeit Icbighdi nach diesen Annoncen in die Zeintng sehen, und wenn sic sie nidit linden, ihrem Manu das Blatt verbieten." Ter Bries spricht eine io beutlichc Sprache, das; es schad- wäre, ben Eindruck, den er bei Ihnen hervorgerusen hat, burdi irgendeine Bemerkung zu beeinflussen. Ter Vorsitzende Tr Jänicke resümierte diese Beivrcchunr dahin, hast das Material gciminncit unb in einer Tcnksdwift iiicbcrgclcgt werbe, bic daun an die richtige Stelle gebracht werben würbe Er sei der Meinung, bast aus bieic Weise bic bei bei» Behörden noch viel such hctrid)cubc Unlcnutni* über das Wien unb die Verhältnisse bi v Preis - inileniatiid; beseitigt werben müise Man müsse von be.i über ore Preise id'lfd-: unterrichteten Bc Ijörbcu an bic besser iinlirrriditenbcn appellieren. iLebhafter Beifall. Ten Punkt bei Tagesordnung über „Technifd e unb gewerb lidtc Fragen bcs Zeitungsgewerbes' leitete der VonTtzende Tr. Max Ja necke ein. T cm nächst hielt ber Prinzival Vorsitzende des Tarisausfchuises Geheimrat Büx en stein einen Vortrag über bic bevor st chenoc Revision des T a i i s v e r t r a g c Im Zusammenhang damit gab er seiner lebhaften Genugtuung Ausdruck über den Verlaus und ben Abschluß, den die inzwischen erledigte Arbeitsniederlegung der Rotationsmaschinenmciiter >m Sdrcrlidieit Betriebe gcfiinbeii Hat. GeHi nnr ai Bür en nein wies dorain hin, dast zwei Tage genügt hätten, um die Arbeitnehmer zum Eingeständnis des von ihnen begangenen Tariibruchs zu lübreit und sie zu veranlassen, die ihnen auferlegte Büste auf ud) zu nehmen Zu verbauten sei dieses cnrculidic Ergebnis nicht nur ber glänzenden, vorbildlichen Solidarität der drei grosten Firmen, Scherl, Mosse und Ullstein, sondern and) dem dnrchauc korrekten Verhalten des Zcmralvorstandes des Gehilsenverbaudes nnb vor allem der Shinpathielniid,zebung des Vereins Tcutid -r Zeit irngsverlegcr, bic nnzweifclha i auf die Ai beiter einen starken Einbrnck gemacht habe. Ter stürmische Beifall, mit dem die Ausführungen des Gelwimrats Büxcnflein von der Vcrsammliing ausgenommen wurden, bewies, das; and', diese den Verlauf des Vorganges als einen Sieg des Tarngcbanlens unb als Beweis bcs festen Willens ber Zeitungsverlegcr ansieht, in geschlofsencr Solidarität ber weiteren Entwicklung bei Tarifangelegeuheit ;u solgew Au bieic beiden Vorträge knup'ie -ich bann eine sehr ciuflihciibc lebhafte Tisltiffiou. Schltestiick) wurde zu bicicr Frage folgende Entfd.liestnng einstimmig angenommen: ,,Tic Generatverfammliitrg des Vereins Teutsdxr Zcilungs- Verleger ertlärt einmütig, das- seitens ber Mitglieder res Vereins aus deut Gebiete des Buchdruckertari's einseitig, o. h. ohne Genehmigung des Vorstandes keine 'Bcrodligungcti vor genommen werben Dürfen. Tie anwesenden Mitglieder iutb überbies bereit, eine diesbezngliche rechtsverbindliche Verpflichtung cinzugehcn." Sobami begriinbet Herr P W Ahmanns, Eostrop, einen Antrag bcs Niederrheinisch-Westfälischcn Zeitungsverlegervereins: ..Wie verhält sid> ber Vorstand bc- Vereins zn bc. Frage der '.*( b o u it c u t c n D c r i i di e r u u g nack' oen Verhandlringen des Reichstages?" Wir ivvllen den Veri'nch machen, ob nicht ein Weg möglich ist, um zu einer Vcrstanbrgung zn gelangen Tie Einrichtnng ist bcs Zcilungsgewerbes nuwürbig und kann ab geschafft werben Es liegt dre Gefahr vor. dast btc Einmütigkeit der Zeitungsverlcger zerstört wird Praktische Loncklage können mir freilich nickst inndien Vielleicht lonnnt mir beschliesten, dast bie Zcttungsocrlcger eine Abonncntcnverficherung nicht wünschen. Ta-- wäre imnterhin eine Errnngein'chart Beifall Buwi Wat tensdreid begründete hierauf iolgctihen Antrag: Tie Gefd'äft-stelle wirb bcau'trogt, zu bewirken, dast die Aboniieiitenvcr'id-erung und Schenlung'-n, bic nickt zum Zci tungsweien gehören, zum 1. Juli 1912 abgeschabt werben." Nackt eingehender Besorcckning rombc diese Enlidüicstung an genommen. Sodann würbe der Jahresbericht genehmigt. Ti satznngsgemäst ausscheibendcu Vorstandsmitglieber Tr. Iätteck . Roben Bachem. A. Wimcken und R.-A. Ullnein wurden per Akklamation wtebergcwählr unb nahmen unter lebhaftem Beifall bic Wahl an. Als Sri ber nächsten Hauptversammlung wurde Magde^ bürg bestimmt. Gießener Strafkammer. X Gießen, 27. Juni. E i n Vergleich. Ter Portcfeuiller I. H. von Harheim hat in durchaus un veranlaßter Weife den W. L. von Vilbel in Wirttchast.-n niw. beleidigt und ist deswegen vom Scho'iengertcht in Strafe ge Kommen worden. Heute bcfanii er iich eines bc fier en, bat een Beleidigten nm Verzeihung und erklärte iich bereit, inen Gelt betrag als Sühne ans Vilbeker Krankenhaus zu an! n unb bic ■ ifantrag zurück, worauf dos Verfahr n Ein Unfall auf ber Eifenbahn und feine Folge u Am 14. Tez-mber 1910 kam ber Metzger t' (>'>. von Nidda auf dem Bahn hoi zu Ranstadt beim Lussteigen aus dem E' n uahiuua fo unglücklich u Fall, bar, er bcfinnuugslos auf dem Balm steig liegen blieb Er gibt an. der Zug habe ahalini er habe eiusst.iren wollen und habe bereits auf b.m .'vei.:-. Tritt breit gestanden, als der Zug mit einem heftigen Ruck erneut vor gezogen norden fei, moburdi er hrngeststrzt wäre Vor ihm .i bereit» der Stcucrauficher L. B von Nidda ausgeftiegen q: ircfen, mänrenb andere Personen wieder eingestiegen gewesen seren. Gr. bcad'rchtigtc, ben Eisenbahnnskns wegen t*- — ^n- «spruch zu ybincn. Er wurde icbodi. ebenso wi- der Steuer auf* icher B. nut eurem Slraiotichnb über 2 Mark bebndit. weil iie au» b bestritt dies nnb wies baiatii hin, daß er sogar einem Mafiigkeilsverein anarhörr TaS Gericht hob dem Antrag' des Staatsanwalt» gemäß c lhtet( aui unb erkannte aut Frcuprcchung, woraus .stohlcr stol ach.nur ben Gcridstshos verließ. __ T r e oben, 25. Juni. Ter sturderarzi Professor Tdj S di l o ßina n n in T u ss ekbo r s hat vor einiger Jet ct^te Broschüre verösfcntlicht, ui bei er sagt, bat Impfen . rm harmloser, uusdmblicher Ei ben Immgebuer Pro' Tr M o l e u a a i in München, an Pros. Sdilotiinaiin einen Blic zu liditen. ben i '»- . auch in bem hier ei scheinenden „Imvigcgiiei" iwöficnili'1 * . .. n -I dm lidi die Wendnuaen ..schaniiose Lüg." und „veiiuc.r > > ...uto- ranz" sanden. Proseii'or M.'lenaar und bei Redakt t ■.*;- gegner", Wilh. Ressel, s,nb i । i i ?I .?ei .i 1 . • » r iqni Sd övengericht zu 100 ' avi xivaic ncrurtcilt Soi»r-hl oct Müiickrener wie ber Düsseldorfer Pivcioi hatten w gen aieics Urtcil Berufung ciugehgt: bj. Sack kam ai'u fetzt iiodmialst vor hem hiesigen Landgerjcut zur Verhanblung M.' idi den Ausführnugen des als 2 id. ni.fiibigci berufenen ' »eircht i ;t.-o, Tr C p v c, ber bemerut-, tast da Impien ivfnnq.» l-. ji.cn könne, bic nicht beabsichtigt icien cs ' i nick- ui oll-i: Fällen abiolnt unschäölteh, setzte Mo Gericht bk Ge 1 dnraie i:u 1‘roi. Molcnaar out 50 Mark herab Rebakienr Reifel hatte jid, mit dem erstinstanzlichen Urteil beruhigt. vfichertisch. — „R e-ch t und W irif u afä' Set neu gcgtüitbcti Verein „Recht unb Wirtschait' n: . ut Na^.jchtenblati id^inew lassen, in dem sich ivichtige "'iiitcünngcn üb : seine iitiptrfchiiig; und Arbeitspläne ititber Wir ntnehmen ben „Nachrichken",- dast ber Verein in bei kurzen Zeit seines Best •! us b: rm-' vmii erte von Mit-'licbern gewonneu, :< in Arbeitsansickiünc un wci'eud- lichen gcbilDct und seine protmdie Tätigkeit in Aiignit genommen hat Unter ben Mitgliedern haben sich o.e Namen hervvi ragender Periönlichroiten bei iurirtüdmi Theorie und Praxi: leiirnder Männer ber Industrie und des Handels, ang-'ubeiter aiiainrit* tarier und Vene al i enge unter. Wi e riehen in: cm ferner, dast ber Verein cc ;tch zu in Ziel gesetzt hai, in ein i.cnno» nachbarliches Vcrhälrnis ; i ben älteren Organisationen, wie den Richter- unb Attwaltsvcreinen und bent Teutidicn 3 'r:"cntag zu treten Mit bcfoitbercr Schärfe wirb n u als llnt. i cheidnngs- rnerkmal ber neuen Berlinigiutg angegeben, aast Juristen intti Laien zusammen arbeiten wlI n an oci Foribilbung oes :Nfdni nu9 an der Bekämpfung brr Rechtsfremdhett m Vr fr Ter Verein wirb im Herbst d i in eigene ; i. 'rtui’ Iwrausgeben^ bic Den Zwecken des V ins auf tviifcmd- iftlid GrunLlag« dienen füll. Unter den J.'t . arbiucrn finden iui tnr i-eroon eigentz. flrn Vertreter der Dtrfdi’CD.u.H juriniidKU und anderer dem Rcdn nahestehender Tüzivlinen. EueliOl bringe,, h, ..Nach- richten" einen Ausruf do 'Insfchusfes Vor nnb Au^bilbnngF in welchem nm Hebert «i . ung von Akten und mnüi.jem. Urkunden material für Zwecke des Univeriiials- Unterrichts erfircht wird. Meldungen »um Beiiritt zum Verein nimmt bie Geschäftsstelle Berlin W >5, Meincckestr. 7, entgegen, bic auch alle weiteren Auskünfte erteilt. Verantwortlich für den politischen Teil i. V.: R. Lange. Nrteorologijche Beobachtungen der Station Siehe». sm* S? L & Juni 1-11 -S-s 25 a. w tN =■ = SN-S'-r i-S 28. 2” ' 55,5 195 10,0 59 SW 4 9 Bem. vimmel ; 55,0 . 16,9 H,5 81 SW 10 '■Heb. Himmel 29 " '«51,5 16,1 11,0 81 SW 2 8 Vew. Himmel r öchsle Ternperatuc am 27, bis 28. Juni --- Z- 20,1 ‘ 3. Niedrigste , , 27. , 28. , =» + 9,6“2. rueder'chlag: 0,0 mm. Bei den neuesten von Proreifor 3ungbn6n iutb P- Bädeker uorgenomnicncn Unteriuchungen Der brfonr-Men < M enirarebabet des Handels erwiesen ück I>r. Zucker ö Kobleuiäurcbäver mit bett ftifien ak bic n?rrf{am'tcn ii dabei im < :brauch cini8*i'"n. hv77 Der diesjährige grosse Inventur - Ausverkauf beginnt Montag den 3. Juli In allen Abteilungen sind grosse Posten He, tesrnx Hm id sonstige Bml-tehlloiigs-Mti zu extra billigen Preisen zum Verkauf ausgelegt. Günstigste Einkaufs- Gelegenheit für Brautleute und zur Ergänzung des Hausbedarfs. Der diesjährige Inventur-Ausverkauf bietet ganz aussergewöhnliche Vorteile. Fritn Hlowack Wäsche-Fabrik und. Kaufhaus tür Braut-Ausstattungen. r Einladung ct meinem diesjährigen grossen Inventur-Ausverkauf, welcher am 1. Juli beginnt. \ KaiferTriebrid) Quelle \ Offendach am TRain Gegen Gießt, 'Rßeuma und Stoffweeßfet- trßrankungen TRs Zafefmaffer unerreicht \ ItfOGÄG'SSVS 6X9GXS 6\»S\9 S\5 6\5X5\3 General-Vertreter für Giessen: Jean Weieel, Giessen, Sonnenstr. 6, Telephon 88 General-Vertreter für Büdingen : Gustav Schott, ; Büdingen, Telephon 13 [ss% ! t Aus allen Abteilungen habe ich eine grosse Auswahl meiner Waren in übersichtlicher Weise ausgestellt und verkaufe solche zu ganz bedeutend herabgesetzten Preisen Für jedermann, insbesondere für Brautleute, Hoteliers, Pensionen, Anstalten, Haushaltungen biete ich eine ausnahmsweise, günstige Gelegenheit zu vorteilhaftem Einkauf. Ernst Bloedner Nachf. Spezialhaus für moderne Zimmerdekorationen Gegründet 1883 Telephon 172 Teppiche Linoleum =■ ■■■■■- Gardinen a27. Lignitflammkohlen in verschiedenen ftornunnen Billigster Haus- und Jndustriebrand. Bewährt al- Misckbrand zur Freihaltung n. 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Statutenänderung des § 8. 5. Tie Unternehmungen des Oberh. Obstbauvereins mit dent Landw.-Kam mer-Ausschuß pro 1911, Referent: Dr. Hoss ma n n. 6. Gemeinsamer Ausflug des Oberh. Obstbauvercins zur Besichtigung interessanter Obstanlagen. 7. Anträge und Mitteilungen. 8. Vortrag des Herrn M. Denck> Leiter des V e r s u chs g a r t c n s in Frankfurt a. M.- Sa ch s e n h a u s c n: „11 eher d i e B c käm p f nug von Schädlingen und Krankheiten des Dbstbaum 0 s nach eigenen Versuchen". Vormittags um 9J/2 Uhr (pünktlich) findet in demselben Lokal die Baumwärterversammlung statt. «Fahrgeld 4. Klasse wird Vercinsbaumwärternvergütet.) Hauptpunkte der Baumwärter- versämmlung: 1. Wichtiges für das Baumwärtergewerbc. 2. Vortrag des Gmßh. Garteninspektors John Friedberg: „Das Obst- verbesserungsverfahrcn der Landwirtschaftskammer", 3. Wünscht; der Baumwärter. Anträge zur Hauptversammlung sind, soweit noch nicht geschehen, an die Geschäftsstelle des Oberh. Ovstbauvercins in Friedberg cinzureichen. Alle Mitglieder sowie Interessenten des Obstbaues sind freundlichst cingeladeu. Der Präsident des Oberhessischcn ObstbauvereinsL Schliephakc, Großh. Kreisrat. Die Großh. Bürgermeistereien des Kreises lvcrdcn ersucht, vorstehende Bekanntmachung in der ortsüblichcit Weise durch die Schelle zu veröffentlichen 1111b die Interessenten zum Besuch der Versammlung aufzufordcrn. Gießen, den 26. Juni 1911. Großherzoglichcs Kreisamt Gießen. I. V.: Welcker.. Kelrannlmachung. 23 c t r.-: Unterdrückung der Maul- und Klauenseuche. Gemäß des Ausschreibens Großh. Ministeriums des Innern vom 24. Juni l. I. bestimmen wir unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachungen vom 14. und 22. Juni l. Js. Kreisblatt Nr. 47 und 49) auf Grund des § 20 Abs. J des ReichsvichseuchcngcsctzLZ und des 8 1 der Bundcsratsinstruktion wie folgt: a) für b c it Sperrbezirk Ettingshausen: Neben ber Desinfektion sämtlicher mit kranken und ver- bächtigen Tieren in Berührung gekommener Gerätschaften unb Gegen stäube (ß 14 ber Anlage A zur Bundesratsinstruk- tion) ist ganz besonders auch die Desi n fc kt i 0 n ,d er leeren F utter sacke, bevor diese aus Seuchengeyoften entfernt werden, vorzuuetzmen: b) s ü r b c n S P e r r b e z i r t H 0 l Z h e i m : Die unter a erlassenen Bestimmungen haben inneryalv des Sperrbezirks mit der ^Ausdehnung zur Anwendung zu kommen, daß die Desinfektion der entleerten