161. Jahrgang Zweiter Blatt Nr. 4? Erscheint täglich mit DuSnahine deS bonniagr. säst 1 000 000 Einkommensteuerir. Die schwere Sorge um die Besserstellung der Bcain t e n wird immer_gröRcr. Lebhaft und bitter sind die Klagen der Beamten und StaatSanwärtcr. Allein, es ist lein Zweifel, daß nur durch eine Steucrerhöhung die Wünsche der Beamten befriedigt werden können, diese aber der Bevölkerung jetzt anzujmnen, schließen die bereits besprochenen Gründe der allzu starken Belastung der übrigen Bevölkerung aus. Und die Beamten dürfen doch auch bedenken, daß es für ihr Ansehen und ihre Stellung mißlich ist, wenn eine starke Steuererhöhung au ihren Gunsten dem Bolle auserlegt wird. Ter Mißmut Über diese Steuererhöhung kann leicht das Bcrcraucn der Bevölkerung zu den Beamten verletzen, was im Interesse von Zusammengehörigkeit von Bevölkerung und Beamtenstand lebhaft zu bedauern wäre. Mit einer Gehaltserhöhung der Beamten muß aber auch an die Lehrer und insbesondere Pensionäre und die Staatsarbeiter gedacht werden. Wir haben an Beamten in Dessen 3608, an ständig beschäftigten Anwärtern 1470. Diese beiden Kotegorieu allein beaujpruchQi au Die „Gießener $öwilieRblättcr" werden dem „Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das „KreUblott str bei Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. dem Blatte sind nur Angaben eines einzelnen Korrcivondenten und stellen keinesfalls die öffentliche Meinung dar (Zuitimmung.. Ich habe eine besondere Ansicht über die oft ntliche Meinung, der BericlvertNatter der Irls. Ztg. macht seine Ausführungen nckcr nicht aim eigenen Sorgen, sondern aus agitatorischen Gründen, ^cvr "ick habe bereits im Ausschuß darauf hmgewmen und • ■ - ■ r*---Finanzmintster Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhejjen »/l U L' l — IJ v l * । 1 v v I u/ L V I I „ u z L 1 i-ung dringend, dahin zu wirken, daß bicie neue Brücke auch dem allgemeinen Verkehr erschlossen wird. Damit iverbe fick die Rc- gierung den Tank von ganz Rheinhessen verdienen. Ein Wort muß noch von mir über die e ch ulbeit111gung gesagt sein, wenn wir auch in dem Ausschüsse enbgülhgc, Beschlüsse nock nickt fassen konnten. In Abwesenheit des Derrn Finanzministers koitnte das Gesetz nicht beraten werden weiter wurde aber auch unser Berichterstatter krank, ,o batz er.die Bearbeitung des Gesetzentwurfs nicht beginnen konnte. Wir haben deshalb ein Notgesetz in Aussicht genommen. Datz wir nn letzten Jahre Schulden nicht im größeren Umiange tilgen tonnten, lag an dem Mangel in Mitteln. Jetzt aber, wo aus den Eisenbahnen erhebliche Mittel fließen, hoben wir die entliehene Verpfhck- ! tung, hier Verbinblickkeiten zu erfüllen. Auch ber Ltaat muß letitt Sdiulben bezahlen, das erfordert sein Anfehen, win Kredit. Und wir in Hessen haben angesichts des rapiden Wachsens unierer Schulden entschieden nötig, rür eine Abtragung zu sorgen, die allerdings nur eine mäßige sein kann. Unsere Eisenbahn'ckuld hat einen Stand von 300 Millionen erreicht, in welcher ^umme allerdings der Kaufpreis für die Lubwigsbalm am etwa 190 Millionen enthalten ist. Bon den staatlichen Fmanzverhaltnmen lassen sie mich in wenig Worten bic allgemeinen Verhältnisse berühren Tie Reichsfinanzreform hat einer Reihe von Zn- dustrien in unsereni Lande schwere Wunden geschlagen und damit auch ber Arbeiterschaft erheblichen Schaben zugefugl. Konnten die großen Betriebe sich leichter über die schwere Zell ber Eingewöhnung hinweghelien, den mittleren und^ kleinen Betrieben und schwere Wunben geschlagen worben. ;sd) bar^ hier cin- meisen auf die auch in unserem Laube lebhafte aadak- rote auch auf bic Zündholzinbustrie mit ihren.jQebenbetncbcn. In der Tabaibranckc ist lange Zell mit erheblicher Arbellscimchran- fung und damit mit großen Gewinn- und Lohnansfallen gearbeitet worden. Tie Zündholzinbustrie, arbeitet soweit sie überhaupt noch arbeitet, unter den schwierigsten Verhältnissen, aabci erhielten bic arbeitslosen Tabafarbeitcr nock eine Entschädigung vem Reick, während diese den Iünbholzarbellern versagt wurde. Mit ber Zündholzinbustrie iinb bie von ihr abhängigen Dolzdraht ünb Schachtelckbriken im Odenwalb aber auch bie kleineren betriebe in welchen Schachteln hergestellt wurden, in schwere Bedrängnis geraten. Ick habe im Reichstag gegen die Zunb holzsteuer und für bie Entschabigung ber Zunbholzarbeller ge- ftimmt habe mich mit meinen Freunden allerbings trotzdem be- mült bic Steuer möglichst schonend zu gestatten, ^as Jnterefse ser Fabrikanten unb Arbeiter dieser Branche habe ick tm Reichstage auck letzthin vertreten, allerdings nicht durch aus idstslo c Anträge nm Abickaffung der Steuer, die von den Fabmiantcn als ihr direkter Ruin bezeichnet wurde, sondern durch Milderung der cinaetretenen Härten, damit die Industrie und damit nicht die Arbeiter dem Untergang verfallen. Ter Redner wirst dann noch einen Blia auf die allgemeinen Verhältnisse und icklient alsdann: 3eit Monaten stehen wir eigentlich sckon in ber Wahlbewegung: bic Parteien organisieren sich, bie Kandidaten werden amgcitellt, sfl5 Volk wird in stürmische Bewegung gebracht. Unb so hat Cigent- iirfr ein Kampf Aller gegen Alle ui Teutfchlanb eingesetzt. ^te Verhetzung gerade in den bürgerhdKn Parteien ist eine um aehcure^ geworden, während bie Sozialdemokratie laugst den Ritz, >er sich zwischen Radikalismus und Revisionismus zu, bilden imicu geschlossen hat. Aber nicht allein vollliichc Kampw, auch culturoolllischc zerreißen Teutschland, denn es dan doch uicA rerschwiegen werden, welch eine Aufregung bie Borromausemck.klika in ^eut'cklaud verursacht hat, unb welche Bewegung der Moder- listeneid sowohl in protestantischen wie katholischen Mrenen her- norgeruien hat. Ich bcflage diese Dissidien vom Standpunkt eines Mlmnell der eine friedliche Entwicklung der ^olMfÄen und kulturellen Verhältnisse Deutschlands wünschen möchte. Wir haben Feinde unb Gegner einer ruhigen Entwicklung in ient’miano genug, wir brauchen heftigste Gegnerschaft tu den doch schliesst im aufeinander angewiesenen Kreisen wahrlick nickt, sondern Ju- ianuneiiaibeiten, um den schädlichen Radikalismus zu iibcrivniDeii. Ich fürchte, wenn die Schlacht geschlagen ist, bann erst wird das deutsche Bürgertum einsehen, welchen Schaden es sich, welchen es aber insbesondere dem Lande zngesugt hat Wir wollen aber trotz aller Fehde um uns uhö gegen uns m positiver Arbeit wirken, zum Segen des Landes, dem wir angeboren und des Reiches, dessen Wohlergehen wir mit aller Kraft erstreben. Abg Brauer ftÄdd.) erkennt die sachlichen Ausführungen Tr. Osanns dankbar an und erklärt sich mit dessen Ausführungen über die gegenwärtige politische Lage im allgemeinen einverstanden, auch mit der Kennzeichnung der (so.ualbenwtrattc. Tic Finanzen Hessens seien int Finanzausickutz eingedenk pe jprochen worden, Herr Ulrich habe aber m den eutscheidenden Sitzungen weist durch Abwesenheit geglänzt Richtig sei, datz wir uns auf dem Wege zur finanziellen Gesundung befanden, wozu auch die Reichsfinanzresorm wcfentlick mit beigctragcii habe, nie deren endlichen Abschluß den Mehrheitsparteien aa»f gebühre. Die Belastung her Einzelstaaten durch bas Reich sei aber sehr groß: Hessen habe alljährlich etwa 1'.Millionen an das Reick abznsühren. Ucberaus traurig l'ct bic icbon ieljt io lange vor den Wahlen eingetretene Verhetzung des Volkes burck die co- zialdernokratic. Aber auch die Nationallibcralcn hallen bann . manches gesündigt, unb hätten besonders bei ber «xabl in ; berg-Büdiiigen viel Holz znm Sckeiterhamcn für beii^Bmid der Landwirte beigetragen. Er erkenne an, daß sich Abg. ar. Mamt . । und bic Nationalliberalen bieses Hauses nicht daran beteiligt X haben, aber es sei bock geschehen unb man habe sogar unter dem f Druck von links die Herren v. Heyl unb Graf Oriola zum Austritt aus ber Fraktion veranlaßt. Er, Rebner, wolle aber bock immer noch nickt bic Hoffnung aufgeben, daß auch in Hessen eine Einigung unter den bürgerlichen Parteien iick vollziehen werde, allerdings mit Ausnahme der sich abionbcrnben Fortschrittler. Der Redner wendet sich dann den Hauptpunkten des Staatsvoranschlags zu und betont, daß eine verstärkte Schuldentilgung abwliit notwendig sei; erst wenn diese in befriedigender Weiie geregelt icu könne an eine Revision ber Besoldungsordiiung herangetreten werben. Abg. Tr. Osann habe ja mit seinem Antrag auf Bewilligung einer Teuerungszulage von je 100 Mk. für Beamte bis zu 2000 Mk. einen Ausweg zu finden geglaubt, ber «rmanzaus- ,chuß habe aber biesen Vorschlag abgelehnt, weil bamit dock nicht geholfen würde: auch Beamte mit 3000—4000 Mk. litten an ben Teuerungsverhältnifsen und man dürfe auch vor allem nicht vergessen, daß bie weitaus größte Ja hl der Steuerzahler eben-’ falls höchst ungünstig gestellt ist. Eine Steucrerhöhung >ur Gehaltserhöhungen lehne seine Partei für das nächste und auch für die folgenden Jahre ab: sie sei aber bereit, eine Aendeiiing der Stcuergcsetzc in ber Weise herbeizuführen, batz bic Aktiengesellschaften zur Vermögenssteuer herangezogen werben und vielleicht auch eine etwas stärkere Belastung der oberen Miauen emtritt; keinesfalls aber dürfe eine neue Mehrbelastung der Emtommen bck zu 1500 Mk. ftattfinben. Die Ersparniiie, bie aus der Vereinfachung ber Staatsverwaltung erzielt werden konnten, muten voll den Beamten zugute kommen. Dem wütenden Ansturm mancher Beamtengruppen nach Gehaltserhöhung gegenüber dürfe doch nicht vergessen werden, daß erst vor wenigen Jahren erhebliche Summen für Wohnungsgelder bewilligt wurdeii Auch ber Mittclstanb habe unter ben heutigen Zellverhältniuen nock schwer zu leiben; seine Lage habe sich durchaus nickt wesentlich geheuert, sondern vielfach sogar verschlechtert, so sei in dem i.anoorte Stadecken in Rheinhefseii innerhalb weniger Jahre der Ber- mögensstand um eine Million Aurürfjjegangcn. Durch bic Em fuhr fremden Viehs in Deutschland sei nichts gebessert worben: die Fleischpreise, an deren Höhe bie Lanbwirtschaft feine ^diiub trage, seien nicht herabgegangen. Die Einfuhr fremben Viehs sei für bic beutsche Lanbwirtschaft gefährlich unb er hoffe, batz sie im Hinblick auf die große Seuchenge'ahr recht bald wiedei verboten werden möge. Abg Molthan (Ztr.) macht zunächst im Namen seiner politischen Freunde allgemeine Betrachtungen über ben augenblicklichen Stand der Finanzen Hessens und bemerkt, datz man eine allmähliche Gesundung derselben erhoffen könne, -ter Finanzausschuß habe eine schwierige Aufgabe zu lösen gehalst und fei habet mit größter Sparsamkeit zu Werke gegangen der Ber- cinfadmng der Staatsverwaltung müsse weiter sortgesahren werden.' man solle namentlich auch aus eine Verminderung des grotzen Bcamtenavvarates bedacht sein, womit man gleichzeitig eine Ge- haltsvcrbcsserung verbinden konnte. Man solle sich in bicser Beziehung mehr bie Nachbarstaaten am'ehen und ,ich danach richten. Der Finanzausschuß habe das Richtige getroffen, indem cr ack die Verminderung der Oberförsterstellen drang, man solle deshalb, im Forstwesen nickt so sehr am alten hängen, sonbern aus, die Einführung zweckmäßiger Neuerungen bedacht fein. Die von der Negierung selber vorgcschlagene Einschränkung nn Gendar-, meriewescn fei ebenfalls freudig zu begrüßen. Gegenüber, den Anregungen von fozialdemokratifcher Seite erkläre er, daß er mit seinen politischen Freunden in Ucbcrcinstimmung mit der Regierung an dem militärischen Charakter der Gendarmerie, fest- haltc, mit den Aendemngen daran habe man beispielsweise in Sackten recht drollige Erfahrungen machen Tonnen. Enreul'ck sei auck das Streben nach Vereinfachung in ber Dberrechnung«’ fammer unb man erwarte hier weitere praktische Vorschläge. Auf dem Gebiete der Justizverwaltung müsse namentlich bas ernste Streben bes Herrn Staatsministers anerkannt werben. Er,Par- nisse zu erzielen. Er glaube, baß auch burch cme^ anbcrmcitc Einteilung verschieben er Amtsgerichte und stärkere Jmveiiiingen an die ländlichen Gerichte manches gebessert und gctvari iv/rben könnte. Tas Svarwstem müßte ganz besvnbers auf. die Ausgaben für Schreibgebühren ausgedehnt werden. -Lte losten hierfür seien in ben letzten Jahren ganz gewaltig tu Vie Hohe gegangen. Man habe zurzeit in Hessen auf ben Kopf der Bevölkerung nahezu 1 Mark für Vergütung an Schreibgehilfen zu zahlen lHort hort J: menn auch alle biefe Vereinfachungen zurzeit noch reine grotze Einwirkung auf ben Etat ausübten, so würben sie bock uack und nach ihre Früchte zelligen unb bie spateren ^t. uerzahler Vorteile bavon haben. Ter Rebncr erörterte bann nock ein- qchenh bie Frage ber Schuldentilgung unb fntmerte nanicntlich die diesbezügl. Vorschläge bes früheren Finanzminiuers Gnauth, die cntschieben viel zu weit gegangen seien. o(bq Ulrich 'Sos.) begann noch in vorgerückter Zell eine längere" Rebe unb politisierte in umstänblicher Weise gegen bic Vorrebner. Für das neue Wahlrecht könne er lieb nicht erwärmen, denn cs sei zwar ein direktes geworben, aber zugleich auch mir elftem großen Wust von reaktionären Zutaten gefabelt warben. Mmi habe viel zu viel Rücksicht auf bie Erste Kammer genommen und den Lefitz geschont. Tic von den Borredncrm angestimmte Lobeshymne auf das Budget könne er nicht teilen. Unsere Finanzverhältnifs'e feien durchaus keine befriedigenden. Wir feien nur durch die höheren Einnahmen aus den Eisenbahnen nm eine Steuererhebung herumgekommen Wir spekulieren jetzt sckon auf schwankende Einnahmen, die nicht als dauernde Grundlagen für linier Finanzgebaren angesehen werden können. Unsere jetzige . Sckckdenzahlung sei gar nicht ernst zu nehmen, denn wir macksten , ;a fortgesetzt neue Eisenbahmchuldcn Ter Redner wandte fichj > dann gegen den Gemeinschaftsvertrag und meinte, mit den ilgen- . Leu ^xfjulben steige auch die Verpflichtung, für die Abände- e cnc*A Vnmmo» Gehalt bei Annahme der Höchstgehalte jährlich 16». Millionen hessische Zweite Kämmet. allo mehr als das gesamte Lleuerergebnis direkter Steuern. Euu R.B. Darm stad t, 23. Febr. Aenderung der Besoldungen, die mindestens 2 Millionen Marl Am Regierungstische: Staatsminister Ewald, Minister ton mcf)T jährlich ersordert, ist sür 1911 unmöglich und ich habe deshalb Hom bergt, Gehcllnerck Tr. Becker beantragt, wenigstens an verheiratete Beamw und Anwärter mu Vizepräsident ftorcll eröffnet die L-itzung um 91 . Uhr- einem Höchstgehalt von 2000 Mark eine Teuerungszulage von Das Haus tritt sosort m bie Tagesordnung ein. 100 Mark zu zahlen. Bei dieser Gelegenheit bart ick einer s cintclnm versehen worden. Ter Rückblick auf die bedrohlich steigenden Schulden, Die vorjährige doch recht kräftige Steuercrhohimn haben bic Ministerien veranlaßt, nicht allein mit Neurniordcruiigen sehr zurückhaltend zu ietn, sondern auch aus eine erhebtick>e Herab- Minderung der Ausgaben in einzelnen Gebieten heranzillrcten.. .... Diese anzuertennende Handlungsweise hat sicherlich der vorjährige rming " roenn Herr..... Voranschlag mit s einen überaus i ruhen Ziffern bewirlt ton’ Lu n Q u t h" c r t ( ä r t hätte, er ro o 11 c nu t ber Erhöhung Txiben bei dessen. Erscheinen doch schwere «orgnis cnwnben * ^^r zugl c?ch die B c a m t c n b c s o l du n g e n re- Wolfin wir in Hessen mit unseren Finanzen steuern und datz e. , ' wäre , ck bereit gewesen, diese gepla n t c höchste Zeit ist, nach den langen fetten Jahren, insbesondere .n u'e r e r h ö h u n g mit zu machen. Es war aber nicht bic Ausgaben fetten Jahren, auch an bie mageren Jcklire 3u .b.nfen - kiervan sondern es sollte mit ber erhöhten Steuer nur baS Es dürste überhaupt für bie Finanzverwaltung bes er 'ein ftch Rckc hinvon, wubeni es wlit^ mi^ Ansicht in zu auf einer mittleren Linie zu halten unb fich nicht au, ben staub Wsu fl^«it_unc wguiw punkt zu stellen, baß Hessen in allen Dingen voran ,oii mutze, großer .Hohe getilgt wero 3 am wenigsten kann man biesen Wettlauf im Steucrzahieu unb Ein erfreuliches Bild bieten die Einnahmen aus der Eft Schulbenmachen billige». lSchr richtig.) Nach den Enthüllungen bahngemeinfchafl, die im jetzigen Voramchlag nut 14 980 000 jeart des letzten Voranschlags setzten dann auch bie, Lperefanifell^bc- ciiiacitcllt jinb. Die bayerische Eisenbahnrente stellt full auf etwa strebungen ein, zunächst bei uns, inbem wir aus möglichste Em- \A s^c03cnt unö bort wird nicht ein Pscnuig aus schulden abgc^ fdrräntunn ber Staatsausgaben brängten. Wir ocrtaiigten iwn tragcn Baben hat mit seiner Bahn erhebliche Schwierigkeiten, der Regierung, baß sie an bic Neuorganisation ber Behörden muß 2 Millionen aus allgemeinen Mitteln zuschictzcn, damit schars hcrantrere, daß sie sich bemühe, durch Zuweisung von Ar nur bie Zinsen gedeckt werden können, dabei hat cs m namstcr beiten, bic $. Zt. an ber Zentrale besorgt werben, an unteren geit ^ufwenbungen in Höbe von etwa 100 Millionen zu macken, Instanzen Ersparnisse zu erzielen, aber auch bic Arbellssreubig- bic Bahnhös'c in Hcibclbcrg, Basel unb Karlsruhe umzubauen. Zell biei'er mittleren unb unteren Instanzen bie Freude an sAb- Württemberg lebt mit seinen Bahnen in größten imansieuen ständigen Arbeilcu gerade der Lolalbehördcn zu sordern. Ter Schwierigkellen unb sucht seit Jahren Amchluß an d" vreutzftck- Veoellisachuiigsausschuß Hot sich seiner Ausgabe warm hessische Eiscnbahngemeinickaft Man kann also mit ben ftnan- angmommen unb eine Reihe von Materien bereits in arbeit Hellen Ergebnissen ber Eisenbahnen in ben letzten Jahren lehr ui- genommen, ick dar, an die andere Organisation der ^Forst- sieben sei». Bei den Eisenbahnen ist noch ersreulicker Weise bic behörben, bei Oberrccknungstammer verweise», nut welche» ^utgeit Lohnaufbesserung ber Ei sen bahn ar b c 11 c r ^u cr- dieser Ausschuß bereits beschäftigt ist. Wie gesagt, bie mitzliche Zähnen, bie hi einer Klasse sich aus 30 Plfg. für bic -stunde Lage ber Finanzen hat uns zu all biesen Lchnttc» genötigt, rote bcm^1 Sodann werben die früheren Ludwigsbahnbcamten es dies ja auch in den anderen Staaten, jetzt m Württemberg ge- Wendig begrüßen, daß nach einem Erlasse des prcutzisckcu llisen- schchen ist. Wir sind uns dabei wohl beivußt gewesen, datz der- bgl,miinistcrs die Beiträge, welche zu ben Pensionskancn zu artige Neugcitaltimgen nicht in einem Jahre beenbet icm tonnen si^b, auf bic Hälfte, also auf 2ft? Prozent, gesetzt worden und daß ihr fftiaiizieller Effekt nicht berells in kurzer Zeit sichtbar Der Redner bedauert bann, baß ben Wünschen ber Reichs- werbe. Auch der Rck, baß alles nur mb in ben »lugen ber bcamten jn Hessen nicht gebührenb Rechnung getragen wurde und Wähler sei, konnte uns nicht beirren: wir Jinb in ber einmal be1-yrlfbt bnnn ba* finanzielle Verhältnis zum Reiche, das lick richtig ertamrten Regcllma ber Verhaltnislc mellcr voran- -bcn bc^clt Reickwfinanzreformen von 1906 und 1909 wcicnt- gegangen und habe» damit mehr Poillives geleistet, als bie, bu nrf) fleänbert bat unb öen Vorteil brachte, baß bic. gestunbeten. Ma- unfcrc Bestrebungen seinerzeit verspotteten und anfembeteii. Wir trt[u(Qrbeiträqc in Höhe von 1 5#8 000 Mark unb 3 824 000 Mark wußten auch, datz wir durch unsere Tätigkeit manchen^ verletzen I ^-genommen werden. Tas Reich wird uns in den Einzelstaaten würden, aber die eiserne N o t w e nd i g k e i t ber ^rorge sur I mehr Lasten aufbürben, besonbers bei z-urchfuhrung den Staat legt uns bic Pflicht auf, von vcrsoillichcn Beziehungen neuen Strafprozeßorbnung unb ber Zuziehung von Lcköffen abzusehen unb nur bas Staatswohl cnUdjctbcnb werben zu^lafsem Bx^ufungsinstaiiz. Weiter macht ber Rebner Mitteilung tiir haben uns auch jetzt nicht zuruckgchalteii, erledigte stell.n daß gestern im Reichstag der Bau einer strategische n in den Ministerien abzusetzen. Wir, haben auch diesmal daraus $ rü c flbe r tzen Rhein zwischen Bingen und beharrt, 12 Obersörster unb o Assisteillen au ben Inhaber zu R Üb es heim beschlossen würbe. Er ersucht bie Regic- setzen ebenso 8 höhere Baickcanlle. Wir wollen erst die Plane! .. ber Regierung lennen, wie sie bicse Behörben ausgestalten, ihre Bcsugniisc regeln und ihre Bezirke bilden will unb wir wollen butd) Stricks zweier Räte unb eines akabemisch gebildeten Sekretärs on bie Umgestaltung ber Oberrcchnungskammer herantreten, haben auch den Borstanb bes Katasteramts nur auf ben Inhaber bewilligt, ebenso bic Stelle eines zweiten Direktors der .^auplstaatskasse nur auf ben Inhaber bcschränlt, alles Matzuahmen, bie mdji ben a er masten versönlichcii Char aller tragen sollen, jonbetn lediglich im Intcressc des Staatswohles und der fLtaatSfinanzen gemacht find Und das sind doch alles höhere, mit alademisch gebildeten Beamten besetzte Stellen. Ich weise den Vorwurs weit weg. Es I ist nicht wahr, baß wir unten zu sparen angerangen hatten, batz mir bie niederen Beamten streichen, die höheren bestehen heben Gerade bas Gegenteil hiervon ist richtig. Es ban anerkannt werben, baß bie Regierung befrrebt ist, diese ^pariamkellstaligkell nillzumachen, wir sehen in diesem Budget bereits Organiiation.- änberungen auf bem Gebiete ber Genbarnierie mit einer fahr liehen ErspamÄ von 25 000 Mark, bes Strafvollzugs roll jährlich 30 000 Mark. Tas Finanzministerium nimmt bas Emgeheii van 5 Bczirkskässierstellen unb weiter von 5 Lberforsicru in Aussicht: letzteres erachten wir nach bem bereits Gesagten nicht nir genügend. Wir möchten wünschen, batz bic Regierung, bic ia boch die größte Einsicht darüber haben durfte, wo gespart werben kann, sich an bic Spitze ber ^parsamkells- beweaung in allen Ressorts stellen möge, mit Hilfe ihrer erflenen Beamten, einerlei ob nieberer ober höherer Beamten, forsche, wo Ersparnisse einireten können. Der Rebner weist bann auf bie ein meinen Etatsvositioneir hin unb bemerkt, baß wir bank des überaus günstigen Eiimahmcvoranschlags ber enicrwalfncn. ton einer (Steucrerhöhung in bem Etatsjahr 1911 verschock blieben; eine solche wäre auch gerabczu unmöglich gcwcien, insbesonberc nach beut kräftigen Anziehen ber Steuerschraube nn vergangenen Jahre. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten sinb jehr gröl Wenn im Jahre 1910 367377 Steuerpflichtige vorijanbe» waren, von welchen 277 244 Pflichtige, also 7 > Prozent, ein Einkonimen nur bis zu 1500 Mark haben, io_mu& cs bod^ höchst bebenllid) erscheinen, bies mit einer erneuten etcucrerhohung zu belasten. Wir können audi nach ben gesetzlichen Vorsdfrillen des Art. 13 bes Einkommensteuergesetzes nicht etwa bie höheren Einkommen höher belasten, bic nieberen frei lassen, i'oitbern es muß eine gleichmäßige Erhöhung ber Steuer für alle Pkhck tigen eintreten. Wünschenswert wäre bie Entlastung von kmber- reichen Familien: ob aber das Einkommen bis 900 Mark wie in Preußen von Steuern frei sein könnte, erscheint zweifelhaft, denn die Steuerpflichtigen bis zu 900 Mark zahlen zufammcn Freitag, 24. sebruar fyst Rotationrdruck und Verlag der Brühl'schen UnwersitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, «icßen, Redaktion, Expedition und Druckerei: Sckul- ftrafee 7. Expedition und Verlag: e^51. Redakiwn.e^ll2. Tel.-Adr.:AnzcigerG»eßen. Märkte. le.Frankfurt a. M 104 Rinde gewicht Mk. . . 40-41 84-86 Aus Stadt und Land. 49.00-50.00 Lebendgeivicht Lebendgewicht Spielplan des Eichener Stadttheaters. dem 5. Großh. Hess. Jnfant.-Regt. Nr. 168. Graf Kird?lid?e Nachrichten. Hess.) Nr. 115 kommandiert. Befördert zu Fähnrichen Hess. Train-Bat. Nr. 18. In Genehmigung seines Ab Höchste Temperatur om Niedrigste 22. Meteorologische der Station ' Preis für lOO Pfd. Lebend- Schlacht- 47.00-48.50 48.50—50.00 44.00—50.00 60.00-62.00 55.00—61.00 Mk. 92-100 88-93 76—85 Vollfleischige Schweine von 80-100 kg Lebendgewicht........ Hess. Train-Bat. Nr. 18, zum Oberleutnant befördert. — Frhr. v. Nordeck zur Rabenau, Oberlt. in der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika, vom 1. März bis zum 15. April 1911 zur Dienstleistung beim Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Großh. des 5. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 168. — Zum Stab des Regiments übergetreten der Major Wilken, aggreg. 62.00-64.00 60.00—62.00 ?i e n b oi-M a rkt bericht vom23. Febr. 17 Ochsen, 0 Bullen, 87 Kühe und Färsen, 56-60 52—55 45-50 amg des Vertrags einzutreten, nm eine größere Anteilsquote SU erhalten. Seit dem Bestehen des Vertrags hätten sich unsere Finanzverhältnisse fortgesetzt verschlechtert und sie müßten sich weiter verschlechtern, weil wir in den Einnahmen aus dem Vertrage um 1 Prozent zu kurz kämen. Er würde gern mitwirken, xim ein gemeinsames Kammervotum zwecks Revision des Ver trags herbeizustrhren und sogar so lange die Flinte ruhen lassen. 'Heiterkeit.' Er glaube nicht, daß man den großen Bruder liebevoller stimmen könne, wenn man sich elegisch alles von ihm gesallen lasse.^ Man müsse nachweisen, daß die frühere -Grundlage für den Abschluß des Vertrags nicht richtig war und sich bemühen, in den maßgebenden Kreisen an das Pflicht- und Gerichtigkeitsgefühl zu appelieren. Wenn wir die Revision des Vertrags erreichten, dann würden sich unsere ganzen Finanzverhältnisse besser gestalten. Der Redner polemisiert dann noch über eine ganze Reihe anderer Punkte unter lebhafter Unruhe des Hauses. Nachdem er seine Rede beendet, wird die Debatte gegen 2 Uhr abgebrochen. Nächste Sitzung morgen früh 9 Uhr. v. Königs dorff, Lt. im Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, zum Oberleutnant befördert. — Versetzt: van Aerßen, Oberlt. an der Unteroff.-Schule in Jülich, in das Jnf.-Leib-Regt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, zur Unteroff.-Schule in Ettlingen Leutn. Meyer-Grebenstein im Jnf.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, von der Unteroff.-Vorschule in Annaburg Lange, Oberlt., in das 5/Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168.--v. Hahn, Hauptm. im Großh. Arü-Korps, 1. Großh. Feld-Art.-Regt. Nr. 25, von der Stellung als Battr.--Chef enthoben und zum Stabe des Regiments übergetreten. Seederer, Oberlt. in dems. Regt., unter Beförderung zum Hauptmann zum Battr.-Chef ernannt. — Schauenburg, Lt. im Großh. Sonntag den 2 6. Februar, Estomihi: Gottesdienst. 3n der Stadttirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr : Kinderkirche für die Markusgemeinde. , Pfarrer Schwabe. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrassistent Schorlen, m e r. Montag den 27. Februar, abends 8 Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäus gemeinde. Mittwoch den 1. März, abends 6 Uhr: 1. P a s s i o n s a n d a ch t. _ Pfarrer Schwabe. Nachffkunstlgen Sonntag, den 5. März, findet int Abend- gottesdienit Beichte und heiliges Abendmahl für die Matthäus- und Markus gemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Lvangettjche weuieinoe. Samstag den 2 5. Februar, abends 71/, Uhr: Ver ammlung der konfirmierten männl ich en Jugend der Lukas gemeinde. Direktion: Hermann Steingoelter. Dienstag den 28. Februar, abends 8 Uhr (18. Dienstags- Abonnement-Vorstellung): „Der Raub der Sabinerinnen." Schwank in 4 Akten voi, Franz und Paul v. Schönthan. Ende IO1/, Uhr. Mittwoch den 1. März, abends 7 Uhr (17. Mittwochs - Abonne- ment-Vorstellung): „Glaube und Heimat." Ende 9 Uhr. Samstag den 4. März, abends 8 Uhr, bei kleinen Preisen: „Faust", 1. Teil, erster Abend. Ende 11 Uhr. Sonntag den 5. März, nachmittags 3'/, Uhr, bei Volkspreisen: Volks-Vorstellung: „Der Vetter." Ende 5*/2 Uhr. Abends 7V2 Uhr, bei kleinen Preisen: „Faust", 1. Teil, zweiter Abend. Ende 10'/. Uhr. In Vorbereitung: „Herr und Diener" — „Heber die Kraft", 2. Teil. Schönau, charakteris. Fähnr. int Thüring. Husaren-Regt. Nr. 12; die Unteroffiziere: Bergling, Engelke int Jnf.- Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, Fritsch im 1. Nassau. Feld-Art.-Regt. Nr. 27 Oranien, Bickel im 2. Großh. Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 61, Kiesche im Großh. bis 23. Februar 4- 12,3 , 23. » -4-3*® Gießen, 24. Februar 1911. ............. "Veränderungen im 18. Armeekorps. Zum Oberst. Volffletschige Schweine unter 80 kg teutnont beförberf derMajor und B°ts.-K°mmandeur o. Robe V°M°iichig° Schwein- von ioo-126 kg nn Jnf.-Leib-Regt. Großherzogm (3. Großh. Hess.) Nr. 117. Lebendgewicht ......6 — Den Charakter als Oberst.lt. verliehen dem Major z. D. Vollfletschtge Schweine von 120—150 kg Pampe, Kommandeur des Landw.-Bezirks Wetzlar. — Zum o‘*—*'• Bats.-Kommandeur ernannt der Major Stempel beim Stabe schiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt Matt hi es, Major und Bats.-Kommandeur im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168. — Der Abschied mit gesetzlicher Pension bewilligt dem Major Selzam beim Stabe des Hus.-Negts. König Humbert von Italien (1. Kurh ) Nr. 13, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Leib-Drog. Regts. (2. Großh. Hess.) Nr. 24, dem Oberlt. Zimpel im Jnf.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Heff.) Nr. 118. Zu Stabsärzten befördert: der Oberarzt der Landw. 1. Aufg. Dr. Loeb (I Darmstadt). — Dem Zahlmeister Saxe vom Leib-Drag.-Regt. (2. Großh. Hess.) Nr. 24 der Titel „Oberzahlmeister" verliehen. ** Vom Stadttheater wird uns geschrieben: Nochmals sei nachdrücklich auf die zu Gunsten des Herrn Hermann Norden am Sonntag abend stattfindende Ans- ührung des neuen burlesken Schwankes von Charles Mar- owe „Die goldene Ritterzeit" hingewiescn. Die Komik des Sttickes basiert auf einem grotesken Einfall, der eine lange Reihe der heitersten Situationen ergibt. Ein junger englischer, sehr moderner und lebenslustiger Lord, Sir Guy oe Vere, der Nachkomme eines Ritteraeschlechts, hat wenig Sinn für die glorreiche Vergangenheit. Umsomehr schwärmt seine Braut für die mittelalterliche Romantik und mit ihr alle, die auf dem Schlosse zu Gast sind. Der Baron trinkt nun eines Abends zu viel Whisky, schläft ein und sieht sich im Traum in die „aoldene Ritterzeit", in )ie Zeit vor 700 Jahren wo Richard Löwenherz lebte, zurückversetzt. Dieser Traum kommt nun auf die Bühne. Der moderne Baron im Smoking kommt inmitten der alten Ritter und Edelfräulein in so tolle Situationen, daß man aus dem Lachen nickt mehr herauskommt. — Die Hauptrolle des Sir Guy Dürfte für den beliebten Bene- izianten eine Paraderolle werden. Startenvu'st unö Rheinhessen. d. Mainz, 24. Febr. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde für die Verwaltung der städtischen Wasserwerke eine Deputation gebildet und Satzungen beschlossen. Seit 106 Jahren hat Die Stadt an einen protestantischen und sechs katholische Geistliche zur Besoldung einen Zuschuß von 3000 Mk gezahlt, eine Einrichtung, die von Napoleon geschafsen wurde. Wiederholt hat in den letzten 40 Jahren die Stadtverordnetenversammlung sich mit diesem Zuschuß beschäftigt. Im Jahre 1906 stellte der sozialdemokratische Stadtv. Adelung den Antrag, die 3000 Mk. zu streichen, es wurde damals beschlossen, die Rechtsverhältnisse zu prüfen. Beig. B er ndt hat ein großes Rechtsgutachten ausgearbeitet, er kam zu dem Ergebnis, daß eine gesetzliche Verpflichtung, 3n der gohanneskirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Au 2 sel d. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer A u s f e l d. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johan nessaal. Freitag den 3. März, nachmittags 4 Uhr, findet im Gemeindesaal, Kirchstr. 9, die Jahresversammlung des O b c r h e s s i- s ch e n Vereins für die Baseler M i s s t o n statt, wobei Herr Missionsinspektor Pfarrer Divpcr aus Basel über die gegenwärtige Lage und Aufgaben der Baseler Mission berichten wird. Alle Missionsfreunde sind herzlich dazu eingcladen. Heute, Freitag den 24. Februar, abends 51/, Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannes gemeinde. katholische Gemeinde. Gottesdienst. SamStag den 25. Februar 1911: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag den 26. Februar: Sonntag Q u i n q u a g e s i m a e. Vormittags von 6',, Uhr an: GelegenheU zur hell. Beicht. „ um 7 Uhr: Die erste Herl. Messe. • um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. „ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nachmittags um 5% Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen. Am Mittwoch wird vor der hl. Messe um 7% Uhr die geweihte Asche ausgeteilt. Mittwoch und Freitag abend um 6’/, Uhr ist Faftcnandacht. Freitag um 7 Uhr ist Segensmessc. Das Temprlhofer Selb im vudgetaurschutz -es Reichstags. : : Berlin, 23. Febr. Vor Eintritt in die heutige Tagesordnung des Budget- aüsschusses teilte der Kriegsminister mit, daß nach Meldung der zuständigen Intendantur die von einer Firma zum Verkauf ungebetenen Pferdedecken „die nur einmal im Kaisermanöver gebraucht waren", nicht aus Heeresbeständen stammten. Die Firma hatte diese Decken für das Kaiser- manöver an Quartiergeber als Schlafdecken vermietet und bietet sie jetzt als Pferdedecken zum Verkauf aus. Dann begann die Verhandlung über den Verkauf des Tempel Hofer Feldes. Der Berichterstatter Abg. Erzberger (Zentr.) äußert feine Verwunderung darüber, daß der Verkauf und die Rechtslage den Budgetausschuß beschäftigen müsse, nachdem ähnliche Fälle mehrfach vorgekommen seien. Labands Beurteilung der Sachlage sei falsch, weil er nur einen Teil der bezüglichen Bestimmungen zur Grundlage seiner Betrachtung nehme. Nach Auffassung Labands dürfe die Marineverwaltung kein Kriegsschiff verkaufen. Das widerstrebe dem gesunden Menschenverstand. Es ist die Absicht des Gesetzgebers, der Verwaltung möglichste Bewegungsfreiheit zu geben. Die Frage, ob Pundes- rat und Reichstag ihre Genehmigung erteilen müssen, ist vom Ausschuß, der das Gesetz betreffend das Reichseigentum 1873 beraten hat, verneint worden. Die Einnahmen sind einfach auf den Haushalt zu Bringen und nachträglich zu -genehmigen. Kriegsminister von Heeringen gibt hierzu folgende Erklärungen ab: Die Militärverwaltung habe die Einbringung eines neuen Nachtragshaushalts im Frühjabr 1910 vorbereitet, sei aber an seiner Vorlegung ourch die inzwischen eingetretene Vertagung des Reichstags gehindert worden. Im übrigen sei die Militärverwaltung nach folgenden Rechtsgrundsätzen verfahren: An dem privatrechtlichen Abschluß der Verträge als solchen seien die gesetzgebenden Körperschaften nicht beteiligt. Zur Vereinnahmung und Verwendung des Verkaufserlöses bedürfe es dagegen ihrer Genehmigung. Diese Genehmigung könne vor oder nach der Veräußerung eingeholt werden, je nach Lage :des Einzelfalles. Werde sie nachträglich eingeholt, so muffe dies gemäß § 10 Absatz 2 des Reichseigentumsgesetzes spätestens in 'dem auf das Etatsjahr folgenden zweiten Jahre geschehen. Erfolge der Abschluß vor der Genehmigung, so trage der Kriegsminister die staatsrechtliche Verantwortung dafür, daß diese Genehmigung erteilt wird. Sei die Erteilung zweifelhaft, so würde sich daher der Verwaltungschef vorher der Zustimmung der gesetzgebenden Körperschaften versichern, wie dies im vorliegenden Falle geschehen sei. Er trage hiernach die staatsrechtliche Verantwortung dafür, daß die Genehmigung der gesetzgebenden Körperschaften zu den Ergebnissen des rechtlich unanfechtbaren Vertragsabschlusses erteilt werde. Ein fortschrittlicher Redner betont, daß der Standpunkt Labands nicht ad hoc zum Tempelhofer Feld eingenommen worden ist, sondern längst vorher feststand. Artikel 69 der Reichsverfassung setze ein Einnahmebewilligungsrecht des Reichstags fest. Es sei zweifelhaft, ob die Genehmigung vorab erteilt werden muß. Erne gründ- ffützliche Regelung der Frage sei notwendig. Der Reichsschatz sekret är tritt den Ausführungen des Berichterstatters bet. Dem Reichstag ist alljährlich ein Verzeichnis der rechtsgültig veräußerten Grundstücke -^gegangen. Gin Widerspruch ist nie erfolgt. Ein Mitglied der nationalliberalen Fraktion bezeichnet die Sachlage als zum mindesten sehr unklar, da ^auch Laband einen Tausch von Grundstücken ohne weiteres Juläßt. Die Negierung habe der konstanten Anschauung Des Reichstags und aller seiner Ausschüsse entsprechend ^gehandelt. Es sei eine Lücke im Budgetrecht des Reichstages vorhanden. Der Redner empfiehlt eine von ihm und feinen Freunden eingebrachte Entschließung, die die verbündeten Regierungen um baldigste Vorlage eines GesetzentwurfesüberdieEinnahmenund Ausgabeu desReichsundüber den Rechnungshof ersucht. Von freikonservativ er Seite wird das zweite -m der „Voss. Ztg" veröffentlichte Gutachten Labands als ein Rückzugsgefecht bezeichnet. Die nationalliberale Entschließung sei empfehlenswert. Auch der sozialdemokratische Redner stimmt der Entschließung zu, ohne sich rhre Begründung zu eigen zu machen. Die Notwendigkeit, das Tempelhofer Feld gerade zu diesem Termin zu verkaufen, habe nicht Vorgelegen. Man hätte mit dem Abschluß warten können und müssen. Eine force majeure habe nicht Vorgelegen. Der Kriegsminister sei nicht berechtigt gewesen, den Verkauf zu vollziehen. Ein anderer sozial- d e m o l r a t i s ch e r Redner glaubt, daß die Meinung des 1 Kriegsministers sich seit dem vorigen Jahre geändert habe Damals habe er Verträge in Aussicht gestellt zur Genehmigung des Reichstages; heute heiße es, die vorherige . Genehmigung sei nicht nötig; werde sie hinterher versagt, so übernähme der Kriegsminister die staatsrechtlichen Folgen, die tatsächlich der Reichskanzler zu tragen habe. Der Kriegsminister weist den Angriff des sozial- ' demokratischen Redners wegen angeblicher Verschleppung des Verkaufsgeschäfts zurück und bestreitet, daß ein Wider> ffrnitf) zwischen seiner heutigen Stellungnahme und der be-r Direktors des Armeeverwaltungs-Departements vom Fe- 1 fcruar 1910 bestände. Die damalige Erklärung des Departc > mentsdirettors sei aus dem ganzen Zusammenhänge zu : verstehen; sie konnte nicht die weite Bedeutung haben, die i ifyr später untergelegt ist, sondern nur die, daß auch künftig keme Abschlüsse erfolgen sollten, ohne die Genehmigung 1 des Reichstages zum Gesamtunternehmen. So sei sie auch i von den Regierungsvertretern verstanden worden, sonst hätte : man Veranlassung genommen, fie klarzustellen. Die Er- < Niederschlag: = 2,3 mau Hutung fei aber auch von den Mitgliedern des Budget- der cüang. Kirche einen Zuschuß zu gewähren, nicht vor* ausschusses nicht anders aufgefaßt worden, wie aus den liege, weil sie durch ihr Besteuerungsrecht ihre Bedürfnisse Bemerkungen des Ausschußberichterstatters im Plenum des selbst decken könne. Dieses Besteuerungsrechl habe die kath. Reichstages ganz zweifelsohne hervorgeht. , Kirche nicht. DieBürgermeisterei vertrat den Standpunkt, Die Aussprache schließt. Die Entschließung der aus Billigkeitsgründen den beiden Kirchen den Zuschuß Nationalliberalen wird einstimmig ange- zu belassen und darin keine Aendemng eintreten zu lassen nommen. Der Vorsitzende des Budgetausschusses stellt Der juristische Ausschuß war in der gestrigen Sitzung der fest, daß die Mehrheit des Ausschusses der Ansicht ist, daß gegenteiligen Ansicht, er beantragte, daß der Zuschuß für die Reichsregierung innerhalb ihrer Kom- den evang. Geistlichen gestrichen werde, weil die evangel. peLenzen gehandelt habe. Diese Feststellung wird Kirche durch Besteuerung ihrer Mitglieder ihre Bedürfnisse durch ausdrücklich enBeschluß des Ausschusses auf bringen könne, dagegen soll an die kath. Kirche der b e stä t i g t; die Sozialdemokraten, die Freisinnigen und der Zuschuß beibehalten bleiben, der Betrag jedoch auf die Ihm Pole stimmen dagegen. lagen der Katholiken ausgefchlagen werden, so daß die Die Aussprache erstreckte sich nunmehr auf die Frage, Stadt auch an diese Geistliche keinen Zuschuß mehr gewährt, ob beim Verkauf des Tempelhofer Feldes die öffent- Nach längerer Besprechung wurde dieser Antrag angenom- lichen Interessen gewahrt worden seien. Hierzu men. — Ein Gesuch der Turnerschaft, den Turnunterricht liegt eine lange Reihe von Eingaben vor, von Mieter- in der Fortbildungsschule einzuführen, wurde abgekehnt. — Vereinen, dem Bezirksverein der dein Tempelhofer Feld Die städtischen Badeanstalten verursachen jährlich einen Zubenachbarten Hasenhaide, von Lehrern, Aerzten, Turn- schuß von 28000 Mk., um dem einigermaßen abzuhelfen, Der einen, die sich entweder überhaupt gegen den Verkauf wurde von der Bürgermeisterei beantragt, die Wannenerklären oder einen Verkauf an Berlin verlangen, bäder 2. Klasse von 25 auf 30 Psg. und die erster Klasse von Der Gegenberichterstatter erklärt, daß der Budgetausschuß 50 auf 60 Pfg. zu erhöhen; der Preis für die Brausebäder nur darauf zu sehen habe, daß ein möglich st hoher mit 10 Psg, soll bleiben. Die beantragte Erhöhung wurde Preis erzielt werde. Er gibt ein Bild der stattgehabten beschlossen. Verhandlungen und fordert, daß der Ausbau erfolge nach den Anforderungen des modernenStädtebaues. Der Kriegsminister erklärt, der Heeresverwaltung könne es nur darauf ankommen, das Geld zu bekommen. Wiedas Austrieb: , Feld bebaut, welcher Bebauungsplan aus geführt werde, sei 977 Kälber, 98 Sclicllc, 1813 Schweine, ihm ganz gleich. An Lungen für Berlin sei noch genügend - "t.enöc®nU, ^a.lber ^druckt, nicht auSverkamt, Schafe lebhaft, Platz und Raum vorhanden, beispielsweise in den Schieß- ousverkaust, Schweme gedruckt, rucht ausoerkaust. ständen. Die Eingemeindungsfrage gehe die Heeresverwaltung nichts an; sie wurde au geschaltet, jueil die maßgebenden Instanzen sich gegen Die Eingemeindung erklärten. Kälber. Berlin aber legte den entscheidenden Wert auf die Einge- FeinsteMastkälber ........ meindung von ganz Tempelhof ober Teilen davon. Ein Aättlere Plast- und beste Saugkälber . Berlin feindliches Verhalten habe der Heeresverwaltung Geringere Alast- und gute Saugkälber ferngelegen. a , Sic Aussprache wird Hierauf auf Freitag vertagt. Mastlämmer ünb"jüag-°° Masthammol Schweine. Febr. 111 ronronieter auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Wind- rtchkung Windstärke ®rai> bet Bewölkung in Zehntel der ftchlb. Himmelsfl. Wetter 28. 216j 3. ti1b 24.1 7« 741,7 7333 733,6 10 6 8.8 6,4 5,1 7,3 6,2 54 87 87 SSW SW SS sV t 9 10 10 Bew. Himmel Regeir Kurs sP ■ N- vbo. - MklMm tot***1 S|. m M'Krtd.'V. Mltldsche. Äredl.d. «ürnbera. &SÄ- S ’äj de. filjp.’WL-öi Rbfin. N.,!öan‘ ßMarll- ö°nl°a M. Wfrcöit'i llnaoi. ftrtbübanl . llnwnbaok (Wim) äMier Wtrtm. Mrllbg. Sanfanila de, ibtniaiba f j Scrl.M-rt. ! y/, de. 1 Frt. Hyp'-Ll ' j do. Do. < 4 bo. Do. i j do, bo. 311, Do. Do. I )>, »a Do. lautem Nen, t Gr ©roj QQ5111 die ( Ms linier t^iej ZE flh Für die (5 für die Zeit v event. einzelne bind) öfsentlic 1. die Lies touren u braud^gi 2. bic Slhgai 3. bic Untief V die Unterh Tie Bedinge chnittaas vor Angebote u1 L entsprechend ffflnüi Mittwoch bei bei der Verwal Gießen, ^Grotzh. Du Derlei Tie für d WiiieS der cchAichen B Grd- und o"nwtt-,Tchr ehaussier-, ( w bic Mn/ Gebots vergeb Slngeboi W Viirger zur Guifi Angebote ir Glossen und > ^rmeistere ^»ng in ®fl Wie Wohl ®'ek den Troßh. a lünbb. i:hj 142.50 5.83 91.40 92.50 d*/, Arl. Hqp.-Bk. Ser. 19 81/, do. do. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 4 ÄrL Hvp.-Sred -Per. d,S mcl. Ser j2 6.15.19,21*27,31,84,35.39, 42 132.— 4 37, unk. b. 1913 460. 3'/, 5V, do. do. Kommunal Ser In.II mit. 1909 37, 'Jiaflouifilje L'anbe«b. Vit. F. G. H. K. u. L. 131.60 LankHandeln. Industrie) M. N. P. Deutle Bt. S.L-X M. 600/1200 12 127, fi.i. ... au.<.<. 4 87, 4 4 99.16 99.lv 99.10 99.10 99.10 itnesgemeindl. - »luZield. Sh.1400 6.fL 200 6. st. 260 M. 1200 Tlr. 200 do. do. 41/, Eisenwerke Vollar r. 102 41/, lilettr. x-. erl .pombueg r. 103 11.OJ 271.00 117.20 163.5U 242.00 3V, do. 3* . ha M. 1000 . M. 600 8. st 200 6. st. 200 6. st. 200 600/1200 . s. st, 350 37, do. 37, dv. 28*80, 32 (ttlgb.) 45 (ttigb.) 99.30 99.— 96- 113.25 126.50 19.'.60 1tdenec . . 4.. Atlant Xeiegrai Frauken-Allee, gacant. v. Frankfurt Frank,. po, c. luo 9icu< Boden r. 102 9 .80 100.30 91.-0 138.30 14>u 184.b0 138.— 13 .- 120.50 207 — S. 19 e. 22 S 25 E. 27 E. 23 S. 6 S. 17 S. 24 b. 1909, b. 1912. b. 1911. b. 1915 . b. 1912. 4 4 37, 11 5”/ro 67, 10 5 8 67< 7 9 77, 8 10 8 77, 7 ’ 7 166.3') 208.— 166.40 106.20 1-6.30 133.90 unk. b. Ial4 u. S. 18 . uni. b. 1912 655— 264.00 146.20 100.70 1CKJ.90 91.C-0 10o.7ü iou.90 91.80 94.50 94.50 95.- 62.00-6100 60.00—62.00 1 1.5 । ) 9.60 lOl.ßu 103.20 805.75 142.- 174.6) 109.75 181.75 152.- 94.40 249.10 309.25 173.60 203.— 235.90 116.50 312.- 202 — 136.- 197.50 212.25 215.25 214.10 191.40 181.- 131.30 renkfiTltr tiirlc Aichast.MaIch.Pap jleuc öobfii A. ti). Brauern Binbing. „ ytnmng«. w dv. 4>t. Alt. „ ftempit . . „ Mamjer Akt. do. do. 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Sainil-i auft*, 1. teil k naimittagi Setter.* Cmbe auft*, 1. Zeit, rt*ekaui"machung Betr.: Sckwcineseuchc unter Schweinen des Moses Keßler zu Gießen, 'Reuenweg Nr. 33. Unter dem Schweinebestand des Moses Keßler, dahier, Neuenweg Nr. 33, ist die Schweincseuche ausgebrochen. Gehöftspcrrc ist angeordnet. Gießen, den 23. Februar 1911. Großherzoglichcs Polizeiamt fSiefeen. Gehhard^ do. do. do. do. do. do. do. do. 6er. 12, 18 6 er. 15 . do. do. do. do i;1' iSelegenhei 47o 194.- 75. 126.90 494.9- 131.- ^70.— 19J .50 136.— 212.70 103 90 163.75 125 0 137.60 203- 143.90 176.50 Meininger Pram. Pfandbr. £e|lerr. v. 1860 . . . Oldenburger Akustische 0. 1864 . . . Stuiiische v. Ib66 . . . dv. do. do. do. do. do. do. do. Kursblatt des Gießener Anzeigers Mm 25, Februar 191h u. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . lüudb. ab 1908 . 91.— 91.- 91.70 97.10 90.- 98 80 94.10 99.- 9 .— 99.40 99.'0 99.9o I 93.30 : 93.30 90. .>0 91.2u 99.60 99.60 I 90J0 90.30 91.80 99.- 9».- j 99.- । 99.20 Pfandbriefe. Berk. Hyp.*rk. (*r. Pommr. abgest. 807, do. do. abgest. 80® c Frk. Hyp.*Bk. Ser. 14 do. do do. do. do. Lose. . Tlr. 100 . 6. ,1. 100 . Tlr 100 . 2.1t. 100 . fL7 -.- tlr. 20 207.50 tlr. 10 525.- . Fr. 15 Lire 150 Lire 45 —.— Lire 10 32.60 . 1.P.7 37.50 v. st. 100 - Sank sür handel und Industrie nicöcrlafiung Giehen. do. do. do. do. do. do. do. €er. 10 do. do. 92.— 99.25 99.25 9 t«. 25 90.50 90.50 do. do. do. do. do. do. do bl. do. do. do. do. R.ietn. do. 6. S. S. S. E. >.*81. Ser. Ser. 6 feer. 7 6er. 8 6er. 9 abgest. lündb. lünbb. wx do. Ser. 3 abgest lünbb. ab 1905 Drucksachen aller Art Ausstattung stilrein u.preiswert - die Brühl'sche Univ.-Druckerei madchen. w . b. bei auswärltnen Arbettgebern: . . 1 jung. Spengler. 4 Schneider. 1 «chretner. 1 Hust u. Wagen» schmied. 2 jung. Sattler, Poterie- und Maschinengußformer. 1 landw. Knecht. 1 Hausbursche, 1 landw. Dienstmagd, 1 Dienst- "^Gas" und Sckaukwtrksckastsverional: 5 Zimmer-u. Küchen Mädchen, 1 jüng. Kellner. suckcn Arbeit: 1 Eii'endreder, 3 Schubmacher. 3 Bäcker. 1 Metzger, 3 Maurer 1 Steinmetz. 1 Gußputzer, 3 Installateure. 2 Schlosser, 2 Schreiner, 2 Glaler. 1 Sattler u. Tapezierer, 1 Küter. 2 Heizer, 1 Weißbinder. 1 ^igarrenmacker, 1 ,>abrbursche. 6 Taglöhner. 3 Hausburschen. 1 Dausdiener. 1 Reisender. 3 Schreiber. 1 Bureaudiener, zwei Kassierer. 1 Stütze. 1 Dienstmädchen, 1 Büglerin, 7 Putz» une Laustrauen, 3 Waschfrauen, 1 Garienarbetlerin. (B“', Lebrliuge: 1 Mechaniker, 1 Schlosser. Gast- und Sckaukwirtsckaslsverional: 1 Küchenchef, vier Kellner. 5 Lohn- und Ausbilsskellner, 2 Zävfer. ^lOO^fb nd- Schlag. t Qtividit b- bie’S i ? OUlbni ' l.iu ' "stche K-. I °ufdie§ lo ba6 ? rV,l9ei I”u,Merritt einens. ^Wannen, m ^Qlfe boti I ?lQule6äber '^n9 tourbt Städtischer jtfrbeitsnachißeis giessen Afterweg v. Es können eingestellt werden: a. bei hiesigen Ar-beitgebern:. . 1 Steindrucker. 1 jung. Sattler. 1 Kupferschmied, 1 Daschmetster. 1 Heizer. 1 Schneider, 1 Knecht. 4 Dienstmädchen. Lehrlinge: 2 Schuhmacher, 1 Sattler. 3 Schlosser, 1 Kaufmann. 1 Buchbinder. 1 Soengler u. Installateur. Gail und Schankwirtschaftspersoual: 3 Küchen* u. Zimmer- 37, do. ... 41/, Landw. Kreditbank Psandbr. T-V 4 do L'anbro. Kreditbank Vit. D-J . 31/,vubeder v. 1863 . 21/,\lumd)er v. 1853 . 2/iabrioer abgest. . bo. do. do. Ser. l lünbb. I9o6 6üdd. Boden Kr.S. 53,i 54 kündb. 19ü6 do. Hyp.*Akt.*Bk. M. 600/1200 Rhein, ftrebitbt M. 600/1000/1200 Wbem. Hyp.*Bank äfi. 600/1200 Jrauks. Hypothek.-Bank do. Hyp.*Kred.*B. M. 600/1200 99.60 i 99.90 99.60 I 100.30 , 91.40 1 91.40 Stadt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterweg v. Es sind zu vermieten: 1 Wohnung von 10—11 Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, 2 Wohnungen von 6 Zimmern, 6 Wohnungen von 5 Zimmern, 1 Wohnung von 4—5 Zimmern, 1 Wohnung von 4 Zimmern. 1 Wohnung von 3—4 Zimmern. 4 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern, 1 Zimmer und Kammer. 10 möbl. Zimmer. 1 dreistöck. Lagerhaus mit Pscrdestall und Heuboden. 1 Laden mit 2 Schaufenstern, 2 Zimmern u. Lagerraum, 2 Werk- Holzversteigerung Montag den 27. J-cbruar 1911, vormittags 9'/, Uvr, im Distrikt Stolzenmorgen 90 u. 301*310 be. bo. 6er.311*350 unt.b. 1913 festgesetzt. t . . Die Abstimmung beginnt um lOUhrmorgensund totrb um 7 Uhr abends geschlossen: Die Stadt Gießen zerfällt in folgende Wahlbezirke: 1. Wahlbezirk. Wahllokal: Altes Nathans. Wahlvorsteher: Sladtverordn. Löber. Stellvertreter: Metzgermeister Grnst Ludwig Sack. Marktplatz, Kirchenplatz, Burggraben, Auf der Bach, Lurdenplatz, Lindengasse, Wetzstemgasse, Kirchstraßc, Hundsgasse, Zozelsgasse, Dammstraßc, Walltorstraße, Asterweg, Landgrafenstraße, Brau- 2^Watzlbezirk. Wahllokal: Alte Gewerbeschule, Astcrweg 25. Wahlvorsteher: Kommerzienrat Mueller. Stellvertreter: Kommerzienrat Schirmer. Marburger Straße, Wiesecker Weg, Am Rvdtberg, Nord-Anlage, Schottstraße, Steinstraße, Ederstraßc, Weserstraße, Schlllerstra»^. 3. Wahlbezirk. Wahllokal: Schulbaus in der Neustadt. Wahlvorsteher: Geh. Kommerzienrat Gail. Stellvertreter: Stadtverordneter Troß. Hammstraßc, Lahnstraße, Rodheimer Straße, An der Hardt, Krof- dorser Straße, Schützenstraße, Große Mühlgasse, Sandgasse, Tiesenweg, Neustadt, In Löbers Hof, Kornblumengasse, West- Anlage, Hinter der West-2lnlage. 4. Wahlbezirk. Wahllokal: Bürgermeisterei, Ztmmer Nr. 7. Wahlvorsteher: Stadtverordn. Leib. Stellvertreter: Stabt» verordn. Simon. Marktstraße, Wettergasse, Rittergasse, Seltersweg, Johannesstraße, Kreuzplatz, Kaplansgasse, Katharinengasse, Mäusburg, Waaen- gasse, Kanzleiberg, Plockstraße, Matgasse, Schanzen,ttatze, Graben- straßc, Neuenweg. 5. Wahlbezirk. Wahllokal: Frankfurter Straßc 20, Eisen babnverkebrsamt. Wahlvorsteher: Stadtverordn. Wtnn. Stellvertreter: Stabt» verordn. Plank. Hosrnannstraße, Friedrichstraße, Erednerstraßc, Glaubrechtstratzc, Wetzlarer Weg, Hlllcbrandsttaße, Am Steeg, Buchnerstraße, Mittelweg, An den Bahnhöfen, Bahnhofstraße, Löweugasse, Wolkengasse. 6. Wahlbezirk. Wahllokal: Bürgermeisterei, Ztmmer Nr. 11. Wahlvorsteher: Stadtverordn. Helm. Stellvertreter: Stabt» Weibe^tgasse', ^rleng'ane,^ Diezftvaßc, Neuen Baue, Gartenstraße, Bergstraße Nr. 11 bis 22, Gutenbergstraße, Löberstraße, Süd- Anlage, Sonnenftraße, Schulstraße, Dreihäusergasse, Branbgasje, Bratwplatz, Lanbgras-Philipp-Platz, Schloßgasse, Kaplanergasse, Teuselslustgärtchen, Goethestraßc. 7. Waklbczirk. 'Wahllokal: Frankfurter Straße 36, Hotel Prinz Heinrich. Wahlvorsteher: Stadwerorbneter Jugharbt. Stellvertreter: Direktor Äuis Semme. Leihgesterner Weg, Erbkauter Weg, Bergwerk, tfranfrurtcr Straße, Klinikstraße, Bubbestraße, Wilhelmstraße, Ebelsttaße, Wttsonstrage, Liebigstratze Nr. 31 bis 35. 8. Wahlbezirk. Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer 92t. 12. Wahlvorsteher: Beigeorbneter Keller. Stellvertreter: Stadtverordneter Eichenauer. , r, r , Am Riegelpfab, Schifienberger Weg, Hessenstrave, Gemarkung Schiffenberg, Liebigstraße (mit Ausnahme von Nr. 31 bis 35), Lubwigstraße, Alicesttaße, Bismarckstraße, Keplerstraße. 9. Wahlbezirk. Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. la. Wahlvorsteher: Slabtverordneter Huhn. Stellvertreter: Stabtverorbneter Kommerzienrat Schaffstaebt. Roonftraße, Großer Sternweg, 51aiser-Allee Nr. 1 bis 10, Moltke- ftraße, Ost-Anlage, Wiesenstraße, Scnckenbergstraße, Licher Straße, Landmannstraße, Am Nahrungsberg, Bleichstraße, Lonystraße, Henselstraße, Zeughauskaserne. 10. Wahlbezirk. Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 8. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Petri. Stellvertreter: Photograph Christian Zimmer. Ludwiqsplatz, Bergstraße Nr. 1 bis 9, Stephanirraße, Bruch)rravc, Kaisei>Allee Nr. 12 bis 122, Cichgärten, Eichweg, Wolfstraße, Neue Kaserne. . d.st 150 —.— . ö. st. 150 1 99.30 fi. l 39 60 ' . . 57, 6 1'?. 10001 6 67, «AchSbant . . M. 10b0/3000 Franksurier Bank . . M. 1000 Badisch« Bank . . . Llr. 100 7 vayr. Hyp.» n. Wechselbk. s. f. 500 13 Berliner Handeltg. M. 500,1000 9 bo. Hyp.*Bt Lit. X M. 1000 67, bo. bo. Lit. B 1000 67, BreSl. TiSkvntobank Mk. 600/1200 j 6 Hyp°iheken.Akt..Bk.^^,zo7.abg Hyp. B. Zs. lünbb. ab 1905 . . . M. 600,1200 ?7. M. 1000 27,^lu.,iwecheub.«Raab*Graz . 271 do. da. ex. 21. Sch. bo. ? nrechtscheme die Lieferung von Boek-, Fleisch- und Kolonialwaren usw., Milch, 'Sutter, Eier, Bier, Eis, 23er- brauchsgeg etiständeit, Seifen- und Bürstenwaren, die Abgabe von Kttochen, Lumpen und Gespül, die Entleerung der Müllgruben, .. die Uuterhaltttng der Gartenanlagen. Tie Bedingungen können bei der Verwaltung der Minik nachmittags von 3 dis 5 Uhr eingesehen werden. Angebote und Proben sind getrennt und verschlossen mit entsprechender Ausschrist versehen bis zum Eröffnungs- Uilg. Lokaldahu Serie I r. 105 do. do. Serie II r. 102 . . Tlr. oO -.- . . b.fl. 10u I 101. . . Tlr. IW 187.25 , . Tlr. oO-- . . Fr. 80 -.- . . ör. 100 . . Tlr. luO 1137.50 . . ö. st. 50u ; 177.2U . . Tlr. 4u — alt. K. Mbl. 100 1 —.— alt. ft. Mbl 100 — Angüdurger Braunschweig Hinnlanbische , . . . . Freiburger . . . . j.tuua ...... i'iailanber ..... xiftilaiioer ...... . einuiget Oefit. v. 1864 Ociir. ftrebit t>. 1858 . . . paveny. Grast. . . . . . ^uöoi!8*Su|uuig . . . . Lurllsche . . . . 00. ... Ultimo, linear fetaaU .. . * ...... Vergebung. Für die Großh. Universitäts-Augenklinik Gießen soll für die Zeit vom 1. April 1911 bis Ende März 1912 — evenl. einzelne Bedürfnisse auch für eine längere Zeit — durch öffentliche Ausschreibung vergeben werben: Gießen, den 24. Februar 1911. Betr.: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestüts- beschäler nach den Landgestütsftationen. Das Graßher;ogliche Kreisamt Gießen An die Grohk,.' Bürgermeistereien des Kreises. Wir beauftragen eie, in Ihren Gemeinden bekannt zu machen, baß die Lanbsgestütsbeschäler für die Lanbgestütsstationen Berstabr, Butzbach und Grünberg nach diesen Stationen abgegangen sind _____________________Z. B.: Welcker._____________________ Bekanntmachung. Die unterm 6. Februar 1911 angeordnete Sperre des Wetzlarer Wegs zwischen Friedrich- tutb Hoftnannstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 21. Februar 1911. Großherzogttches Polrzeiarnt Gießen. Gebbardt. Der SU: bau des Weges Tulenhosen—Münchbolzdausen ist zu vergeben. Die Kosten sind auf 8100 M. veranschlagt. Plan und Kostenanschlag liegen auf meinem Bureau offen. £fferten erbitte ich biS emschl. 9. März er. mir einzureichen. Krofdorf, 23. Februar 1911. . (BM/i Der Bürgermeister. 171.9a 126.50 126.t0 IOj.40 SchassHaus Bankoer. . feüoo. Äobentrrbit.Lank Ungar, ftrebubanf . . Unionbant (Wien) . . Wiener Bankverein. . Wurubg. Bankanstalt . bo. BeremSbouk 31/, bo. 37, bo. termiii Mittwoch den 8. Mürz 1911, vormittags 12 Uhr, bei der Verwaltung ernzureichen. Zuschlagsfrist 10 Tage. Gießen, 22. Februar 1911. B"/.- Grotzh. Direktion der Universitäts-Augenklinik. Vergebung von Bauarbeiten. Dic für die Einfriedigungen und Hofaulagc des Neubaues der höheren Bürgerschule zu Grünberg erforderlichen dlrbeilen und Lieferungen wie: Erd- und Maurer-, Steinmetz-(Lnngsteinwerkstücke), Zimmer-, Schreiner-, Schlosser-, Weißbinder-, Pftafter-, Chaussicr-, ErdbcwegungS- und Planierarbeiten, sowie die Basaltgrnslieserung sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werben. Die AngebotSnnterlagen liegen im SihungSzimlner der Grotzh. Bürgermeisterei tzlrünberg während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebote mit entsprechender Ausschrist versehen sind, verschlossen und postfrei, bis spätestens am Dienstag den 7. März d. Fs., nachmittags l1/, Uhr, bei Grotzh. Bürgermeisterei Grünberg einzureichen, woselbst die Eröffnnng in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vorbehalten. Gießen, den 22. Februar 1911. Der Großh. Kreisbauinspektor deS Kreises Gießen. Die hm, Großh. Baurat. B*4/, Hyp. Mannyrim lünbb. ab 1902 bo. kündb. ab 1907 Todes-Anzeige Jacob Atzbach und Kinder, 1347 Mitglied Handelszentrale Deutscher Kaufhäuser, Berlin der- Korsetts modernste Formen, in allen Preislagen Klein-Linden, 24. Februar 1911 Holzversteigerung Julius Schulze Kreuzplatz Telephon 774 1335 (B«/2 2,185m. Eichen Neuen Baue 7. Telephon 612. Telephon 612 IVO PUHONNp. 1 St. unt. 25 unt. 25 Eicken 3,4ä Festm. Nadelholz Mir. 1,25 1338 Leicht ’ erlernbar Eichen: : 1,76 Festm : 1 St. 2 Man achte auf den Namen '*'1 1 Auswahl Nr 8 Berlin • I Buchen-Stämme 1. Kl., 60 u. 64 Ztm.Durchm Die Beerdigung findet Samstag nachmittag /,3 Uhr statt. (1326 Brüssel 1910: „Grand Prix“ Giessen, Lollar, Wieseck, Mainz, Waldshut i. B., 23. Februar 1911 8. Weidenbausen 3. Kl. 6 Kiefern^ 497 , 2 Fichten^ : 251 Festm., 2 St. 2. Kl. 29,45 tfeitni., 6 St. 4. Kl. Kl. = 152 Festm., 2 Z Die Beerdigung findet Sonntag den 26 Februar 1911, nachmittag! 3y2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Ein Sprung ins Ungewisse Untertaillen Korsettschoner etc Die schönste Zierschrift Soennecken’s 3 St. 2. Kl. = 6,29 Festm. i. Buchen: 1. St. 2. Kl. - Im Namen der trauernden Hinterbliebenen August Fey, Schreinermeister. i(t jeder Verfucb, die bewährten Marken PHLMIN (Pflanzenfett) und PHLMONH (Pflanzen-Butter. Margarine) durch unbekannte, billige Fette zu er- letzen. Palmin und Palmona werden feit vielen Jahren täglich in Millionen Haushaltungen verwendet; ße find alfo erprobt und bewährt, fonft würden Ge nicht den ausgezeichneten Ruf genießen, den fie von der feinften bis zur einfachsten Küche besitzen. Darin liegt eine Garantie, die bei unbekannten Marken nicht geboten wird. Konfirmanden-Korsetts Reform-Korsetts Kinder-Korsettchen Gründern. 20. Februar 1911. Grotzh. Oberförsterei Nieder-Ohmen. Schneider.________ Bersrod, den 23. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. _____________Reuschling. Donnerstag den 2. März l. F., vormittags 9'/- Uhr, tn der Hörle'schen Wirtschaft zu Merlau, aus den Distrikten Keilskopf, Eichheeae 5, Hoheroth 1, Bruchmonnshain und Burgwald 5 der §orstwartei Merlau, sowie den Distrikten Sinnes 6, 8, 9 und 11 der orstw artet Lehnheim. 265 Rm. Eichennutzscheiter (runb, 15 und 25 Mir. lang). Nutzknüppel, Rm.: 12 Eiche <2 und 3 Adtr. lang», 54 Fichte <3 Mir. lang». Scheiter, Rm.: 171 Buche, 6 Hainbuche, 87 Eiche >30 Rm. rund, Ejchheege 5), 13 Kiefer lrundl, 92 Fichte lrund, Linnes 11). Knüppel, Rm.: 97 Buche, 20 Hainbuche, B0 Eiche, 2Linde, 25Kiefer, 8Fichte. Knüppelreisig, Rm.: 10 Buche, 17Kiefer, 34 Fichte (27 Rm. in Schichten,. Gew. Reisig, Rm.: 46G Bucke, lbiervon 296 Rm. Stammreisig in Kinnes 8), 212 Eiche. Stöcke, Rm.: 50 Buche (4 fein gespalten», 54 Eiche, 6 Kiefer. 173 Fichte. Auskunft erteilen die Großh. Forstwarte Müller zu Mücke u. Edelmann zu Merlau. 3,17 Festm. 7. Hofpitalwald Wetzlar 2 St. 3. Kl. = 1,45 Festm. 3. Hörnsheim. Eichen: 1 St. 1. Kl. 3,08 Fennu, 51 St. 3. Kl. 1 xq 1,54 Festm., 5 St. 4 St. 3. Kl. -- 1,6C Kiesern-Derbstangen Nm. Heinbuchen-Nundscheiter, ---- 12,81 — 31,90 — 12,20 — 3,39 = 4,90 = 4,79 = 4,71 = 0,28 = 1,64 = 0,23 — 3,55 = 2,22 = 81,91 = 1,99 = 1,39 = 28,57 = 1,10 = 1,04 = 1,34 Länge. nach längerem Leiden heute nachmittag 51/, Uhr im Alter von 42 Jahren sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bitten Lehrbücher zum Selbstunterricht = I.Teil: ML5t Lehrbücher für Schulen = Heft 1 und 2 : Je 25 Pf Soennecken’s Rundschriftfedern Bnk. „Es schmeckt prächtig". Pak. 50,100Pf. Geflüa.,Mensck. unschadl. Ndl.: Pelikan Älpoth., Kreuzvl. 2 OOO00O^>0Q Gr.Technische Hochschule zu Darmstadt Abteilungen für Architektur. Ingenieurwesen, Maschinenbau. Papierfabrikation, Elektrotechnik, Chemie (Elektrochemie und Pharmazie). Allgemeine Abteilung (insbesondere für Mathematik u. Naturwissenschaften). Kursus f. Geometer I. KJ. Prüfungen zur Erteilung des Grades eines Diplom-Ingenieurs u. der Würde eines Doktor-Ingenieurs. Fachprüfungen. Reichsprüfung für Pharmazeuten u. Nahrungsmittel-Chemiker. (Gegenseitige Anerkennung der Diplom-Vor- und Hauptprüfung in Hessen u. Preussen für den Staatsdienst im Hochbau-. Ingenieurbau- u. Maschinenbaufache.) Beginn des Studiums im Herbst oder zu Ostern. Aufnahme vom 20. April 1911 an. Beginn des Unterrichts 25. April. Programme gegen Einsendung von 60 Pfg. — Ausland 80 Pfg. ss,6/2) Das Rektorat. 33 Rm. Buch en-Sch eit er, 5 Rm. H ai n km ch en-Sch eif, 3,6 Rm. Linden-Scheit, 24 Rm. Eichen-Scheit, 33 Rm. Buchew-Knüppel, 114 Rm. Eichen-, Fichten-, Linden-Knüppel, 11 Rm. Birken- Knüppel, 27€O Buchen-Weilen, 2524 E'ch.-n-Wellen, 50 Birken-Wellen (Bef enr eisig), 112 Rm. Buch en-Stöcke, 62 Rm. Eichen-Sfocke, 40 Rm. Fichten- und Linden-Stöcke. Der An sang ist vormittags 9y2 Uhr im Riedstein. Großh. Bürgermeisterei Rieder-BZ, ingen. 4. Kleinrechtcnbach. Eichen: : 3. Kl. = 1,10 Festm. Festm., 53 St. 4. Kl. 2. Klasse. Frau Helene ßtzbach geb. Schadeck Die Gemeinde Bersrod sucht 50 Stück Scho Sommerweide zu leihen. Angebote werden bi 1. März d. I. auf hiesiger Bürgermeisterei erbeten. Bersrod, den 23. Februar 1911. Großh. Bürgermeisterei Bersrod. Reuschling.___________ Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass meine innigstgeliebte Gattin, unsere treusorgende Mutter, Schwester, Schwägerin und Tante Submisswns-Hoizverkans. Aus den Waldungen der Gemeinde Langsdorf soll nachverzeichnetes Holz auf dem SubmissionSwege verkauft werden. Jlrtifcetzur ^Schneiderei Nadelholz: 16 St. 3. KI. = 6,98 — 9,84 Festm., 141 Stangen ±. u. Fe nm., 32 St. 4. Kl. — 5,25 Festm. 9. Vollnkirchen. Eichen: 3 St. 2. Kl. = 4,57 Festm., 14 St. 3. Kl. 8,86 Festm., 5 Stangen 1. Kl. Die Herren Förster Schüler - Kleinrechlenbach, Botb - Vollnkirchen und Müller-Niederkleen werden aus Wunsch Auskunft erteilen. „ , t , (B2V2 (^irotzrechtenbach, den 21. Februar 1911. ______________________Ter Bnrgermelfter. 5. Lützellinden. Eichen: 14 St. 3. Kl. — 9,49 Festm. Buchen: 1 St. 2. Kl. -= 1,45 Festm. Nadelholz: 37 St. 3. Kl. 22,32 Fenm., 8 St. 4. Kl. = 2,23 Fe Nm. 6. Münchholzhausen. Eichen: 5 St. 2. Kl. — 8,01 Festm., 13 St. 3. Kl. — 10,26 Festm. Nadelholz: 18 St. 4. Kl. — Holzverfteigernng. Nächsten Montag, 27. Februar, wird im meindewald Rieder-Bessingen nachverzrichnetes Holz steigert: Fichten-Stämme, geschältes Windfallholz, 9 Fstm., 226 Fichten-Reisstangen (Bohnenstangen), 9 Eichen-Derbstangen (Wagnerholz), Nutz- und Brennholzvtlsftiqerunti im Markwalde, Gemeinde Lützellinden, 1. Am Montag den 27. d. Mts. Zusammenkunft norm 9V2 Uhr tm Distrikt Schnialheck an der Bergwerks-Chaussee nach Klein-Linden am Eingang vom Wald. Eichen: 3 St. IV. SH. = 1,47 Fstm., 1 St. V. Kl. = 044 Fstm., 2 Rm. Scheitnutzholz '245 Meter lang». Nadelholz: 138 St. V. Kl. — 24,24 Fstm., Derbstangen I. Kl. 898 Stck., II. Kl. 860 Stck., 3 Rm. Nutzholzknüppez (3 Meter lang». 2. Am Dienstag den 28. d. Mts. Zusammenkunft wie zu 1. Eichen: 35 Nm. Scheitholz, 12 Rm. Knüppelholz, 480 Wellen, 17 Rm. Stockholz. Nadelholz: 7 Rm. Knüppelholz,72,7Rm. Stockholz,6460Wellen. Groh-Rechtenbach, 21. Februar 1911. B14/y Der Bürgermeister.________ empfehlen sehr preiswert in erstklassigen Qualitäten t. BoMoll M Seltersweg 20, Teleph. 662 Holzverfteigernng Montag den 27. d. M., vormittags 10 Uhr an fangend, werden in der Gemarkung Bersrod versteigert 1 Eichen-Stamm mit 115 Ztm. Durchm. ----- 3,5 b Fstm., 1 Eichen-Stamm mit 58 Ztm. Durchm. ----- 0,69 Fstm., 1 Eichen-Stamm mit 34 Ztm. Durchm. — 0,24 Fstm. Zusammenkunft im Ort. Ans Wich eilltreßeniicn Animgen empfehle: Pariser Kopfsalat, Endiviensalat, Feldsalat, grobe« franz. Blumenkohl und alle sonstigen Gemüse. Außerdem: Lbst, Südfrüchte, frische Eier, Salz und Essig gurken, Sauerkraut, Salzbohncn uiw. in prima Qualität und zu billigsten Preisen. [839 W. Hantel, W-, Ccmüie- n. Kartchlhlmdlim« Nntzholzverfteigernng am Dienstag den 7. März ds. Js., von vorm. 10 Uhr ab, in der Wirtschaft von Wilhelm Amend zu Grobrechtenbach aus folgenden Gemeindewaldungen: 1. Grohrechteubach. Eichen: 50 St. 3. Kl. — 26,K; Festm., 14 St. 4. Kl. — 3,75 Festm. Nadelholz: 16 St. 3. Kl. — 6,87 Festm., 44 St. 4. Kl. --- 9,98 Fenm. 2. Hochelheim. Eichen: 1 St. 1. Kl. — 3,09 Festm., 3 St. 2. Kl. = 4^7 Festm., 8 St. 3 Kl. = 4,00 Festm Nadelholz: 4 St. 3. Kl. = 1,37 Festm., 28 St. 4. Kl. = 5,59 Fenm., 156 Stangen 1. bis 3. Klasse. „Soenoecken'*. 1 — 25 einfache und doppelte Federn M1.— F. SOENNECKEN • BONN • Leipzig Ueberall erhältlich Ein abgängiger Gemcindcbulle soll auf dem Wege des schriftlichen Angebots verkauft werden. Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind verschlossen mit Aufschrift versehen bis 2. März l. I. bei der unterzeichneten Stelle einzureichen, woselbst auch die Bedingungen bekannt gegeben werden. Leihgestern, am 23. Februar 1911. 133s Großh. Bürgermeisteret Leihgestern. Heß. Gott dem Allmächtigen hat eS gefallen, unsere liebe unvergeßliche Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Wilhelmine Fcy nach langem, schwerem Leiden gestern morgen um 5 Uhr im Alter von 22 Jahren zu sich zu rufen. Der Kaufpreis ist pro Festmrter anzugeben. Die Gebote sind, genau nach Sortimenten und Klassen getrennt, bis zum Freitag de» 3. März l. I., nachmittags 3 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei, wo die Bedingungen eingesehen werden können und die Eröffnung stattfindet, einzureichen. Der Zuschlag erfolgt nach Sortiment und Klasse. Langsdorf, den 23. Februar 1911. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. 1 Heinbuchenstamm 3 4 n --Siämme 4. 1 0 -Stamm 5. 6 _ -Stämme 6 104 , 3 Linden 1341 fc auf 5 zum 60 tote Ratten, 8 iW MI I «ttlrdM I iss. Si 0m Tif Der^ läge voran. Sbg. v» richt Überi t,erPnblunss Die SB01 auftecht zu i bejaht nutzen, du hi bit Sozi könnt. Ich dietleicht bei wirb. (H^it konstatiere r Kommissum brutsche 2c, Deutschland, 3ott feiten R treten tterbi (Heiteckit) Reben auf d schien. sHo ber äußerste teilt werben bie äußerst, noch einma fürs Pater dieses Eint man sich bi da muh m in die Saßt wahr!) Wir' über die Staaten f Wir hab« Me gerä, ioai mit / folgt. S)ie mäßig, ffii lerer Versio mir das No Vorwurf, b nicht ganz wörtlich, bai zusetzen. 5 niisswn, be Bayern döllerungßz $ertoltni§, stützt, zu ä eiye R e s Maßnahmi bedarse Wesse nach Agente h tnen von Tie eine !'ch um altiver soll das 9 feitSgrünh die botj, Mafien bu: ßeg ehre fohue der Hörenden wird. m $-r R ®ir Wunsch ^erstäni tm. pilaris H den 8enftl wus. 55 L^.s- «um wrx *