161. Jahrgang Zweites Blatt Ir. 256 Um den Drachenthron. Lüden Chinas ergriffen: von 19 isch-Betlin. 4-6 Ubr: Sie ist am Waschtag unentbehrlich,’ Sie ist der Wäsche ungefährlich ? Sie macht wie Schnee die Wäsche weiss' Jhrgilt daher allem der Preis! 10L25 Pfennig rstadt. amt Willkomms. trldjetnt täglich mit Ausnahme deS Eonntag«. Die „Otthrner KomiliendläNer" roerben dem ,Anieiger' viermal roöd) entheb beigelegt, ba8 * Krettblatl für de- Kreis Lietzen" ircrimal wöchentlich. Tte „tandwlrtichaltltchen LrU- fragen" erlchemen monatlich jroeimoL Dienstag, 5(. Gttober 1911 RotancniSdrutt und Verlag der Br üblichen Universität-»Buch- und ktetndruckeret, R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: straire 7. Exved non und Verlag: IHct-aftion-.e^ 112. Tel.-1?ldr- AnzeigerDteßen. •«£***£* i iuW "--SM s***f!81 iimS Sen-Vere So,.P MM "’V W Aur Seffcit. Aus dem Wahlkreis Obcrftabt—KrieSheim. Ter Vorsipenbe des Lande-auSfchuffeS der na ionaHibe- rafen Partei, Tr. Osann, veröffentlicht an die Dähl-er deS 13. Wahlkreises El^rstabt-'Uri''r'lmim folgend- Aufforderung: Tic nntinnnKiW.-r.ifc Partei bat im 13 Wahlkreise einen Kandidaten nicht flufgeftefit, so dass sich nur die Kandidaten der fortschrittlichen Vvlksvartei und der Sozialdemokratie entgegen- stehen 3d) ersuche die nationalliberaleu Wähler, für den Kandidaten der fortschrittlichen VolkSvartei Vauunternehmer Lames in Darmstadt die Stimme abzugeben und für dessen Wahl mit aller Kraft einzutreten. । doinuS Jüanschikai. Tiefe Verhältnisse scheinen ja nun das belgisch-englisch- sranzösische Bankionsortium veranlaßt zu haben, China eine Anleihe in Höhe von 120 Millionen Mark lediglich auf kaiserliches Edikt hin zu bewilligen. Aber von dieser An- leihe wird die jetzige Nationalversammlung ebensowenig etwaS wissen wollen, wie die Revolutionäre. Tie Nationalversammlung will überhaupt in keine auswärtige Anleihe willigen, weil China dadurch immer mehr in Abhängigkeit von den fremden gerät, und den Revolutionären kann man es wahrlich nicht verdenken, wenn sie im Falle ihres end- I gültigen Sieges keine Anleihe einlösen wollen, bie zu ihrer I Niederwerfung bestimmt war. In Japan dagegen sieht man in dieser unter der Hand aufgenommenen Anleihe ein | Moment, das unter Umständen zur Verletzung der chinesischen Integrität ausgebeutet werden könnte. Nun, Japan I wird wohl, da die kaiserliche Familie sich, wie man hört, : im Falle der Eroberung Pekings durch die Rebel-len nach Mulden flüchten und dort unter japanischen Schutz stellen will, auch so Veranlnssung haben, in bte Verhältnisse der ■ neuen Republik China einzugreifen. Ob Jüanschikai, der Vielgewandte, nicht ein doppeltes (ober gar dreifaches Spiel spielt, durch das er selbst über । Republik und Mandfchutum auf den Trachenthron gelangen will ? Ehrgeizig ist er dazu trotz seines Alters genug. Muy es doch im höchsten Maße auffallen, daß gerade nach der ! Ernennung Juanschikais zum Generalissimus em Armee- ' korps von 27 000 Mann, das dicht vor den Toren Pekings steht, und das Jüanschikai, der es selbst organisierte, bis aus den letzten Blutstropfen ergeben ist, am Sonntag der kaifer- lichen Regierung ein Ultimatum unterbreitet hat, das von sämtlichen von Jüanschikai kürzlich auserwählten Generälen unterzeichnet ist. Es wird darin im Einverständnis mit der Nationalversammlung die Forderung der sofortigen Einführung einer wirklichen Konstitution und einer weitgreifenden Schmälerung der Rechte des kaiserlichen Hauses erhoben, wenn daS Korps nicht Peking stürmen folL „ Neues Rachgcbcn des Thrones. Peking, 30. Okt. In einem kaiserlichen Erlaß, der heute veröffentlicht wurde, red)tfertigt der Thron feine bisherige Untätigkeit, kündigt den sosortigen Der gegen die den Chinesen verhaßte Manbschubttnastte ursprünglich in Hupe und Hankau ansgebrochene Aufstand bat allmählich den ganzen Süden Chinas ergriffen: von Ecmton bis Nanking befindet sich das 300 Milltonenretch in hellem Aufruhr, und man fürchtet jetzt sogar, daß die nach europäischem Muster ausgerüsteten und ausgebildeten Re- betlenheere, die von tüchtigen Generalen befehligt werden, nach Peking marschieren, nachdem fid) der vor kurzem von bet Regierung ausposaunte Sieg über die Rebellen bei 5» auf au als ein Sieg auf dem geduldigen Papier heraus- gestellt hat. Im Kaiserschloß zu Peking hatte man diese Gefahr schon lange kommen sehen; man klammerte sich aber an die Hosinung, daß es dem großen Staatsmanne Jüanschikai, den man vor bald 3 Jahren vom Hofe verbannt hatte, gelingen würde, noch einmal die Mandschudynastie zu retten. Jüanschi kai hat lange gezögert, die ihm angebotene ehrenvolle Mission anzunehmen, indem er ein altes F-ußleiden o s Grund feiner Weigerung angab und sich damit einen sehr sarkastischen Witz gegenüber der Regierung erlaubte, weil im Januar 1909 gerade dieses Fußleid.n in seinem Cntlassungs- betret als Grund angegeben war. So mußte man in Peking an das Fußleiden Jüanschikais glauben, obwohl man ganz genau wußte, daß der alte Fuchs nur deshalb mit seiner Reise nach den vom Aufruhr bedrohten Provinzen zögerte, weil er seine Vollmachten noch verstärkt sehen und überhaupt die ganze Entwicklung der Tinge in den aufständischen Provinzen noch etwas abwarten wollte. Tas mußte, da Jüanschikai selbst Chinese ist, dem mandschurischen Kaiserhause ohne weiteres verdächtig sein. Aber man fand eben keinen anderen Retter in der Not, als Jüanschikai und mußte deshalb feine Forderungen blindlings annehmcn, zumal sich der Rebellenführer Liiüanhcng inzwischen zum Präsidenten der neuen chinesischen Republik proklamiert hatte. So erhielt Jüanschikai am 27. Oktober den Titel eines Alterhöchstbevollmächtigten, also eines Generalissimus, dem die ganze Heeres- und Flottenmacht — unabhängig vom Kriegsminister — unterstellt wurde. Aus seinen Wunsch wurden die Kriegs- und der Verkehrsminister entfernt und eine ganze Anzahl anderer wichtiger Posten mit Chinesen besetzt, ja, die Regierung mußte ihm sogar eine zu seinem persönlichen Schutze bestimmte Leibwache von 12000 Mann zusichern. Tas Hingt, zumal Jüanschikai auch im Einverständnis mit der Nationalversammlung, bte augenblicklich in Peking tagt, eine Reihe gesetzgeberischer mib administrativer Maßregeln zugunsten der Reformer und des Chinesentzrms gellend machte, deren Erfüllung ihm zugesagt wurde, schon sehr nach Til'tatur, mag man auch in der verbotenen Stadt noch so sehr darauf hoffen, baß eS Jüanschiiikai gelingt, mit bcn Rebellen zu einer Einigung zu gelangen, daS noch auf einige Zeit bie Existenz der Mandlchn'di nastie sichert, wenn auch unter dem Major- Erlaß einer Verfassung und die Bildung eines Kabinetts an, von dem der Adel a u S g e s ch l o s s e n ist unb idicrt den Aufrührern und politisch Schuldigen Verzeihung zu. Ein kaiserliches Edikt erteilt den Beamten eine Rüge, daß sie das Geld deS Volke? veruntreut hätten. Ter Kaiser schwört in dem Edikt die Verfassung zu reformieren unb sie gewissenhaft zu beobachten. Er fordert die Untertanen auf, ihn nicht mißruverstehen. Wenn bas Volk, verleitet von Verbrechern, sich nicht einige, dann fei eine Zukunft Chinas undenkbar. Von dem Thron sei ein besonderes Edikt erlassen worden, in bem allen politi- s.chen Verbrechern Straferlaß gewährt wird, die im Zusammenhang mit der Erhebung von 1890 unb anberen iolitifd)cn Ausständen verurteilt worden sind, sowie auch jenen, die der jetzigen Revolution gezwungen sich ange- chlossen haben. Ter bisherigePräsf "nt der Ratio n a l v e r sa mmlungHahis h u, ein M inbfdju, wird zurücktreten und von bem (Hnncfcu Litschiatu ersetzt werben, ebenso wird der Dolizeiminister Küsitschun seines Amtes enthoben und durch den Chinesen Tsd)aopingtschun ersetzt. Die letzten Kämpfe. Han kau, 30. Eft. Heber das Gefecht am 27. Oktober werden nachträglick; noch folgende Einzelheiten be- fannt: Bei der Annäherung der Regierunastruppen gaben die Aufständischen gestern ihre starke Stellung hinter den Brücken, Dämmen unb Eifenbahnübergängen ber Sümpfe des Siebenmeilen-Creeks auf. Zehntausend Mann Regie- Gießener Anzeigen General-Anzeiger für Gberhesten Mich0 a"yL,= . »s.Whr Drillinge. Als uns der Himmel im Juli v. I. Drillinge schenkte, empfahl uns der Arzt bald, wir sollten die Kinder zu ihrer Stärkung und Kräftigung ständig Scotts Emulsion ein- nehmen lassen. Wir haben dies daher über ein Jahr lang regelmäßig durchgeführt und sind der festen Überzeugung, es nur -Scotts Emulsion zn verdanken, daß sich die Kleinen (2 Knaben und 1 Mädchen) so prächtig entwickelten und auch für die Zukunft das Beste versprechen. Der Appetit ber Kinder ist andauernd ausgezeichnet, ihr Geist lebhaft; die Zähnchm sind, ohne Beschwerden zu verursachen, durchgebrochen, und alle drei, die ziemlich zu gleicher Zeit laufen lernten, bewegen sich jetzt zu unserer großen Freude stink und sicher umher. Ter Arzt hat kürzlich erst wieder bestätigt, die Drillinge seien kl ästige, blühende Geschöpfchcn ohne irgend ein Zeichen von englischer Krankheit oder ähnlichem. Scotts Emulsion ist tatsächlich ein wahrer Segen für unsere Drillinge gewesen. MiftcUiina von Herrn Sobrrt SSirv, TU-ersrld, Siet tanbifrr. U, btn 11. Trz. 1810 Man verlange und kaufe nur Scotts Emulsion. ScottS Emulsion wird von nn« auSf4tidj(i$ im groben teilcu’t. nr.b »war nie lö’e nach toewicbt oder Matz, sondern nut in versiegelten Crtgt.tci'IafOt.t in Horton tau unieter eäuimarfe (Fischer mit dem Lorich,. Gtott L ‘betone e. m. b. H„ tjrir.fh:rt u. M. LUftandteUe: jreinftetSlebUinsIdJebe-rttaB Wft, frima Sly;erin V'ft, unter« T'Dirsongiantet Äolt 4ft. innerer Spbonafautei fiaton 2ft, £uid. 2tonant ift hinficr ctai. ®ammijpinr. »ft. ^:«ser in ft, «Ikohol 11--. Hrrtju alvoüärlche U nullten mit Mandel» unb Gaultherrart je i »ropttn. rungstruppen passierten während der Nacht unb ber Morgendämmerung dies Defilöe und griffen heute früh die Aufständischen an, die in einer Stärke von 5000 Mann sich erneut verschanzt hatten. Tic Verteidiger behaupteten die Stellung hartnäckig, obschon die überlegene Artillerie des Angreifers sie mit heftigem Shrapuelfeuer überschüttete. Auch die acht Kanonenboote des Admirals Sah näherten sich dem Schauplatz des Kampfes, zogen sich dann aber noch einmal zurück, als ob ber Admiral zu dem Entschluß gekommen fei, sich nicht am Gefecht zu beteiligen. Später kehrten sie wieder und fügten den Aufständischen durch Beschießung von rückwärts große Verluste zu. Tie Batterien ber Aufstänbischen erwiderten das Feuer, vermochten jedoch keine Wirkung zu erzielen. Die Aufständischen traten in guter Ordnung den Rückzug an. Die Regierungstruppen folgten unmittelbar, unterstützt von dem Shrapuelfeuer ihrer Batterien. Ter Kampfes- mut ber Aufstänbischen war so wenig erschüttert, baß sie nachmittags mit Verstärkungen zurückkehrten und einen Gegenangriff versuchten. Ter Kampf war völlig ungleich. Die gut ausgebildeten Regierungstruppen warfen bie bewaffneten Laufen mit Shrapnel-, Maschinengewehr- und Gewehrseuer zurück. Tie Aufständischen vermochten allerdings ihre Geschütze zu retten. Die Kanonenboote nahmen am Nachmittagsgefecht keinen Anteil. Peking, 30. Okt. Tie Tätigkeit ber Aufstänbischen in Taiguanfu, die sich eines Abschnitts der Bahn Peking-Hankau bemächtigt haben, erregte in Regierungs- kreisen Bestürzung. Man entsandte in großer Hast die Truppen nach Schansi. Eine andere Verteidigung der Hauptstadt wurde bereitgestellt. Unter den Mandschu- beamten ist eine Panik eingetreten. Viele bereiten die Flucht vor. Schanghai in Flammen? Schanghai, 30. Okt. Eine amtliche Funkendepesche meldet: Die Kaiserlichen sind nach heftigem Kampf westlich der Rennbahn in die Stadt eingedrungen. Die Stadt brennt an verschiedenen Stellen. Tie Rückeroberung Hankau?. London,- 30. Okt. Der Korrespondent des Reuterschen Bureaus telegraphiert aus Siackonsien unter dem 29. Oktober: Tie Rückeroberung Hankaus nahm bereits drei Tage in Anspruch, und immer noch ist der Widerstand der Ausstandi- schen nicht völlig gebrochen. Aus den Erzählungen verwundeter Soldaten, die von der Front zurückkehrten, gebt hervor, baß ber Kampi bei der Einnahme von Liuchiamiao am Freitag srüh besonders heiß war. Tie Aufständischen leisteten tapferen Widerstand und richteten cm tödliches §euer aut bte Kaiserlichen von den Dächern der Häuser, von wo ne sich, durch bas Feuer der kaiserlichen Geschütze gezwungen, später zuruckzogen. Ter Kamvf wurde am Sonnabend mittag wieder ausgenommen. Der Angriff auf Hankau wurde am Sonnabend abend wieder eröffnet und die Stadt am Lonntag eingenommen, xie Kaiserlichen wateten durch Wasser, das ihnen bis an die Brust ging, und schossen die A u f st a n d t > ch en nieder, die sich ihnen m großer Zahl entgegenstellten, xer Kampf selbst dauerte bis 4 Uhr nachmittags. Rme Kundgebung in Tientsin. London, 30 Okt. Nach einer dem Reuterichen Bureau auS Tientsin zugegangenen Meldung man'cf)terten bte a (isländischen Truppen heute früh rund um bte Ftwmbcn- niederlassungen, um vor ber emhetnmchen Bevölkerung eine Kundgebung zu veranstalten. ... London, 30. Okt. Ter Zollkommmar hat einen von Schuyenfung im Namen ber Tientsiner 3 niet g"o m t» tees unterzeichneten Brief erhalten, in dem mtigeieilt wird, baß bas Komitee die Absicht hat, binnen kurzem von 4,1 ent f in und Peking Besitz zu er g r c neu_____________ Mmtki. 6p der worin. Dr. Do? aller Art: GeweM| n. Produkte. @ebr®H ngen, Datier usw. L iboratoYUini I igM liniksiraße).^ beud von 7 , Lungenkranken und^ prtme in re Mg-h-ng-n Volt. Seer mit Flotte. — Von ber französischen Marine Die „Libre Parole" verlangt, baß für daS verunglückte Panzerschiff „LibertS" rafchcstcns Ersatz geschaffen werbe unb regte zu diesem Zwecke an, daß Frankreich mit ber brasilianischen Regierung wegen Uebcrlassung eine- ihrer Dreadnoughts „MinaS GkraeS" oder „Sao Paulo", die für Brasilien angeblich einen LuxuS- gegenstand feien, in Verhandlungen treten nwgr^ ZlrbeiterbctDcgung. — Tic TabaVarbeitet in Bremen lind zu Gunsten der Arbeiter von Westf"l<»u imh Livve in d'tt Svmvathie- a u 5 ft a n b getreten. Die Zahl der Ausständigen beträgt zusammen etwa 1000. In einer zahlreich be,mixen Versammlnitg von Arbeitern der H e i z u n g S b r a n ch e wurde besdstosseit, am 1. November in den Ausstand zu treten. ES kommen etwa 600 Personen in Frage. — In Essen haben über 100 nicht organisierte Tabak- a r b ei t e r in den letzten Tagen die Arbeit niedergelegt unb sich den ausgesverrten Organisierten angeschlossen. Weitere Kündigungen stehen bevor. — In Berlin fanden gestern abend vier Versammlungen ber Damenschneider unb Schneiderinnen unb der Heimarbeiterinnen statt, in denen zu dem Streik Stellung genommen wurde. Tie Arbeiter und Arbeiterinnen bestehen auf einer 15 prozentigen Lohnerhöhung. Bei einem allgemeinen Ausstand würden 50 000 Personen in Betracht kommen. Vie Unierschlagungen beim 3n,anterlc=H6jimcnt 6|. 4 Thorn, 29. Oktober. In der fortgesetzten Verhandlung vor dem Kriegsgericht der 35. Division wegen der umsangrcicheu Turchstechereieii und Unter* schlagungen beim Infanterie-Regiment Nr. 61 kam der wider' rechtliche Verkauf ber Patronenlpilsen zur Sprache. Die daran beteiligten Angeklagten behaupten, daß sie nichts widerrechtliches getan haben. I In der Zeugenvernehmung bekundete ein Unteroffizier, der Menagebuchhalter war, daß er beim Anttitt seines Urlaubs fünf Säcke Kaffee zu je 60 Kilo zurückließ. Als er wiederkam, merkte er, daß vier von den Sacken fehlten. Er benachrichtigte einen Offizier, der eine Llevision vornahm. In einem verschlossenen Raume deS Kantinenwirts Gretzunger wurde dann ein Sack gefunden, die übrigen drei wurden bei einem Kaufmann, der Ab- nehmer des Gretzunger war, entdeckt. Der frühere Kantinen- Pächter Gretzunger erllart sich für völlig unschuldig. Allerdings könne er sich auf vieles nicht mehr recht besinnen. Die Waren, die er an andere Kauflettte weiter gab, hätten auS seinen Beständen hergerühtt, teils hätte et sie auch bei den Menagelieferungen geipart. Im Laufe ber Zeugenvernehmung ermahnt ein KriegsgerichtS- rat einen Zeugen, die volle Wahrheit zu sagen mit der Bemerkung, daß in diesem Prozeß 90 Prozent der Zeugen verdächtig sei. Der Buchhalter Voge von' der Firma Born u. Schütze, die die gestohlenen Patronenhülsen kaufte, erklärt, seine Firma habe nicht annehmen können, daß die Hülsen aus Diebstählen herrührien. Der Vertretet ber Anklage hält dem Zeugen vor, in Thorn wisse lebet Händler, daß Unteroffiziere unb Mannschaften keine Hülsen verlaufen dürften: es fei auffällig, daß die große Firma Born u. Sckmtze dies nicht wisse. Tic Verhandlungen wer den fortgesetzt. -*■ 3n . H.i h i’ 6 Zimmer Ost-Anlage 39 kB±e) eleg. 6-Zimm(*rwohnung, Badezimmer, Zubehör, Gartenanteil, für 1. April 1912 zu vermiet. 6550) Näh. Selters weg 52 II. | 6 Zimmer ] Weserftratze 6 Part. 5-Zimmer-Wohnung mit Zubehör zu vermieten. 14318 Näh. Schiffenberger Weg 2 p. In meinem Hause Lchottstr. 1© Parterre ist eine schöne {5245 5-ZiMkrmhnung ZÜÄö? per sofort event. auch spater zu perrn. Näh. Babnbofstr. 50 I. Lihiilstrchell hübsche Wohnung' 5 Zimmer m. Zubehör, p. sofort ober später zu vermieten. Näh. 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Bismarctstrafie 20 I. 6632 Diejenige Person welche die Wäsche aus der Chaussee von Gietzen nach Klein-Linden aufgehoben hat, wird ersucht, dieselbe bei Pirr, Grohen-Linden, Frankfurter - Straffe abzugeben, änderns. Anzeige erst, wird. 16683 5000Mk.NWN- von 60000 Mk. zu leihen gesucht. Schriftliche Angebote unter 09069 an den Gieffener Anzeig, erbeten. Bekanntmachung. Im Konkursverfahren über das Vermögen der Firma Centralautomat G. m. b. H. zu Gießen beträgt die zu verteilende Masse 6 086,58 Mk., die zu berücksichtigenden Forderungen betragen 19 136,81 Mk. Ich fordere hiermit alle Konkursgläubiger, deren Forderungen nicht festgestellt sind, auf, bis zum Ablauf einer AuSschlußfrift von 2 Wochen den Nachweis gemäß § 152 K. O. zu führen. (6692 Der Konkursverwalter: Dr. Spohr, Rechtsanwalt. ZZWMMistchttUNg IC. Miltwoch, den 1. November d. I., nachmittags IV« Uhr, Fortsetzung und Schluff der Zigarrenver- steigerung im Bieker'schen Saale, Neustadt 55. Weiler werden noch 3 Paar Unterhosen und 3 Paar wollene Hemden (neu) und 15 Kunstblatt, bestimmt versteigert. Geißler. Gerichtsvollzieher Mittwoch, den 1. November, nachmittags 2 Uhr, werden in dem Biekerschen Saale, Neustadt 55, versteigert: 6694 Möbel aller Arten, 1 Kaffenschrank, 1 Polyvhoninstrument, 1 Partie Schuh-Creme, lOHasen, 1 Nähmaschine, 3 Kastenwagen, 1 Partie Sattlerwaren, 1 vollst. Bett, 1 Fahrrad, 22 Hkibner, 10 Grabeinfass., 9 Grabsockel, 1 Engel in Marmor, 1 Eichen- fttrnnn u. a. m. Geißler, Gerichtsvollzieher Kartoffeln Pr. SpeiRckartoffeln für den Winterbedarf als: rote Dabersche, rote ranhschalige, Paulse»ctFuli,gelbfleifch.«Salat>, Eigenbeimer, gelbfleischig, Magnum bonum, Ctftitat, Prof. Woltmann per Zentner von Mk. 3.50 an empfiehlt frei Hans 6202 Jean Weisel, Kartoffelhandlung, Televfiou 88. Sonncnstr. 6. Vegetarifcher mitfagsTifch Reformhaus Kreuzplatz 5.Kreuzplatz 5. Kartoffeln Kohlrüben Stroh geben waggonweise ab Ewald Tappert & Co., Tcltow-Beriln. (hv^/io Mott la. TM- ä. Salartiirtoficln für den Winterbedarf Gelbe Manschen 1 . Paulsens Juli / Salatkart. Norddeutsche und Wetteranei Magiinm bonum Up do dato Eldorador gfi"’} °°-bs-°.sch'- Geh. Haas und andere Sorten per Ztr. von 3.50 ML an empfiehlt in nur gesunder auserlesener Ware H. Drechsler, Kartoffelhandlung Steinstr. 48 Televb. 581 Auf Wunsch Proben. (6335 Durch vorteilhaften Einkauf bin ich in der Lage, einen prima Rtt- und Moselwein au billigstem Preise liefern zu können; ferner alten vorzüglichen Kognak per Liter zu Mk. 2.10, '/.-Liter- Flasche Mk. 1.60. (6368 Job. Seibel LndtviaSPlatz, Fernspr. 2093. Amtliche BeklmtMchWtn der Ttlik Gieße». Betreffend: Die Schmrede-Jnnuua (Zwanaöinnuna) für die Stadt und den Kreis Gieficn. Die Mitglieder der obigen Innung — das find alle diejenigen, welche in Stadt und Kreis Gieffen das Schmiedegewerbe als stehendes Gewerbe, aber nicht sabrikmaffig betreiben — werden hiermit zur Wahl des Vorstandes gemäff § 29 des Statuts auf Sonntag, den 5. Nov. 1911, nachmittags 2 Ulir, nach Gieficn in die Turnhalle der höheren und erweiterten Mädchenschule, Nord-Anlage 14, berufen. (B,7/J Kartoffelbezug. Wir haben mit hiesigen Händlern billige Preise für Winter- kartoffeln vereinbart und zwar: gewöhnliche Kartoffeln . . . 8.50 Mk. für den Zentner gewöhnliche Spetsekartoffeln . 3.75 „ „ flute, sortierte Spetsekartoffeln 4.— „ „ ., „ Die Lieferung erfolgt aus Vermittelung der Stadt unmittelbar durch die Händler. Mengen von mehr als 2 Zentner werden zu obigen Preisen frei Haus geliefert. Mengen unter 2 Zentner müssen bei dem Lieferanten abgeholt werden, Mengen unter einem Zentner werden nicht abgegeben. Bestellungen find unter Angabe der gewünschten Menge umgehend, spätestens aber bis Samstag, den 4. ds. Mts. bei der Bürgermeisterei — Zimmer 15 — einzureichen.Rai/„ Die Landtagswahl betreffend. Die Wahl eines Abgeordneten der Stadt Gieffen mit Gemarkung Schiffenberg und Herrnwald für die Zweite Kammer der Landstände ist festgesetzt auf Freitag, 3. November 1911. Die Abstimmung beginnt um 10 Uhr morgens und wird um 7 Uhr abends geschlossen. Die Stadt Gieffen zerfällt in folgende Wahlbezirke. 1. Wahlbezirk. Wahllokal: Altes Nathans. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Löber. Stellvertreter: Metzger- meister Ernst Ludwig Sack. Marktplatz, Kirchenplatz, Burggrabew Auf der Bach, Linden- platz, Ltndengasse, Wetzsteingasse, Kirchstraffe, Hundsgaffe, Zozelsgasse, Dammstraffe, Walltorstrahe, Asterweg, Land- grasenstraffe, Braugasse. 2. Wahlbezirk. Wahllokal: Alte Gewerbeschule, Asterweg 25. Wahlvorsteher: Kommerzienrat Mueller. Stellvertreter: Kommerzienrat Schirmer. Marburger Straffe, Wiesecker Weg, Am Rodtberg, Nord- Anlage, Sckottstraffe, Steinstrabe, Ederstrahe, Weserstrabe, Schitterstraffe. 3. Wahlbezirk. Wahllokal: Schnlhans in der Neustadt. Wahlvorsteher: Geh. Kommerzienrat Gail. Stellvertreter: Stadtverordneter Habenicht. Hammstrabe, Lahnstrane, Rodheimer Strahe, An der Hardt, Krosdorser Strabe. Schützenstraffe, Grobe Mühlgasse, Sandgasse, Tiesenweg, Neustadt, In Löbers Hos, Kornblumengaffe, West-Anlage, Hwter der West-Anlage. 4. Wahlbezirk. Wahllokal: Bürgermeifterei, Zimmer Nr. 7. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Leib. Stellvertreter: Stadtverordneter Snnon. Marktstraffe, Wettergasse, Rittergasse, Seliersweg, Johannes- - strabe, Kreuzvlatz, Kavlanögasse, Katharinengasse, Mäusbura, Wagengasse, Kanzle,berg, Plockstrabe, Maigasse, Schanzenstrane, Grabenstraffe, Neuenweg. 5. Wahlbezirk. Wahllokal: Frankfurter Strafie 20, Eifenbalm- Verkehrsamt. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Winn. Stellvertreter: Stadtverordneter Plank. Hofuiannstrahe, Friedrichstrahe, Crednerstrahe, Glanbrecht- ftrahe, Wetzlarer Weg, Hillebrandstrabe, Am Steeg, Buchner- strahe, Mittelweg, An den Bahnhöfen, Bahnhofftrabe, Löweugasse, Wolkengasse. 6. Wahlbezirk. Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 11. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Helm. Stellvertreter: Stadtverordneter Friedberger. Weidengaffe, Erlengasse, Diezstrahe, Neuen Bäue, Garten- straffe, Bergstrabe Nr. 11 bis 22, Gutenbergstraffe, Löber- strane, Süd-Anlage, Sonnenstrabe, Sch ul straffe, Dreibäufer- nahe, Brandgasse, Brandplatz, Landgraf-Philipp-Platz-Schlob' w nnfte, ^aalaneigasfe, TeufelSIintgärtchen, Goethestrane. 7. Wahlbcztrk. Wahllokal: Frankfurter Strafie 36. Hotel Pr,nz Hetnrrch. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Jughardt. Stellvertreter- Rentner Georg Schneider. Leihgesterner Weg, Erdkauterwea, Bergwerk, Frankfurter M^V^Klmtk, raffe, Buddestrane, Wilhelmstratze, Ebelstrahe, Wilsonstrahe, Ltebigstrane Nr. 31 bis 35. 8. Wahlbezirk. Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 12. Wahlvorsteher: Beigeordneter Keller. Stellvertreter: Stadt- verordneter Eichenauer. gmjfiieflclpfab, Schisfenberger Weg, Hessenstratze, Gemarkung ©»^61166^0, Lieb'flitrahe (mit Ausnahme von Nr. 31 bis 35), a ^^^'7Ä^^Än^?^^.^^''iarckstraffe, Kevlerstrahe. 9* Wahlbezirk. Wahllokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15. Wahlvorsteher: Stadtverordneter Huhn. Stellvertreter: Stadtverordneter Kommerzienrat Schaffstaedt Großer Steinweg, Katser-Allee Nr. 1 bis 10, Ost-Anlage, Wtesenstratze, Senckenbergstrane, VnnAnaI* 1 nAm Nahrungsberg, Bleich- in 1 yenJc 1 nCz Zeughauskaserne. 10 * wÄhp,..^^,llokal: Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 8. ^r. 1 bis 9, Stephanstrabe, Bruch- Allee 9tr. 12 bis 122, Eichgärten, Eichweg, w°lfitrq6e, Nene Kaserne. wptrf.P mu! aufmerksam gemacht, dah diejenigen, apif^hprnsMrtriTr«*i"l*tun9r oon ^aatS- oder Gemeindesteuer znr Sir1 d,vci Monate im Rückstände befinden, ** ^cljr]cn werden und das; daher alle die- 9ftot,cr nrtt der Entrichtung von SraatS- Utober mit der Entrichtung von Gemeinde- 9 ae ^0nPte l.m Rückstände waren, nur dann zur n1?* ^iaU8e könnew wenn sie einen solchen Rück ÖÄ&ÖSSÄ&Ä Mein Bureau befindet sich von heute ab wieder in den neu umgebauten 6693 Jacob Grünewald, Bankgeschäft Giessen Seltersweg 91 Gleichzeitig empfehle ich mein nach neuestem System eingerichtetes feuer- und diebessicheres Gewölbe mit Safes- Anlage zur gefl. Benutzung Wilh. Rudolph Grossh. Hess. Hoflieferant. 14* Oem $:e||e Hefa, ^ognnk loh, Seibel ^vlatz, »ttnlDr.iOM Mchmcr». Settätl. im ©dcbmetf, billig im Gebrauch. TaS Pfund von Mk. 2.60 au. 100 Gramm ab 55 Pfg. imt8 Unb $8tn ' 7.."'"»^ 1 Idop cimet I »•** I Parterre-Räumen meines Hauses Bahnhofstrasse 50 Das Welte-Mignon-Piano gibt das Original-Künstler-Klavierspiel getreu wieder, es bietet deshalb die Möglichkeit He ersten Pianisten der Welt im eigenen Heim zu hören. — Der Wiedergabe Apparat >>t pneumatischer Konstruktion. der Anschlag wird also nicht mechanisch oder elektrisch, sondern pneumatisch mit Saugluft bewirkt. Prof. Arthnr Kicklech urteilt: .Man meint den betr. Künstler vor dcli zu haben und ihn spielen xu hören." Freie des Instrumentes Mk. 3150.—, Phonola u. Pianola sind Klavierspiel-Apparate »um Vorsetzen an jedes Piano, die dem Laien ein persönliches Klavierspiel in künstlerisch vollendeter Form möglich macht und ihn bei Verwendung der Künster-Notenroilen befähigt, das Originalspiel der Künstler wiederzugeben. Frei* der Phonola Mk. 950.—, 1100.— und 1250.—. Freie des Pianolo Mk. 1250—. Das Phonola-Piano ist ein Piano mit eingebautem Phonola Apparat; das Piano kann nicht nur mit dem Apparat, sondern auch .mit der Hand gespielt werden. Frei* des Phonola-Piangs Mk. 2150.— und 2700.—. Auf Verlangen stehen Broschüren und Prospekte zur Verfügung. Vnrfiihrunn obiger Instrumente bereitwilligst zu jeder Zeit im Flügelsaale meines v ui 1 um u.iy Piano - Lagers; verehrl. Interessenten erlaube ich mir zum Besuche höflichst einzuladen. [C*/* Bekanntmachung. Bet r.! Die Anstellung Vvn Kreisstraßemvarten; Hier: bie frei gewordene Warterstrlle in Großen-Buseck. Tie Stelle eines Kreis straßenwarts mit bqn Sitz in Großen- Buseck ist alsbald neu -u besetzen. Bewerber belieben ihre Meldungen bei bent Großh KreiS- lxminspettor des Kreises Gießen bis »um 15. November b. IS. einzureichen. Alter und seitherige Beschäftigung sind unter Beifügung von Zeugnissen an zu geben. DÖIitäranwärter erhalten den Vor-ug. Gießen, den 25. Oktober 1911. Der Krcis^AuSschuß des KrriseS Gießen. _____________________I. V : Dr. Merck._________________D81/t0 Bekanntmachung. Die in Lollar (Main-Weser-Bahn) belegene ehemals DuderuS'sche Billa in schöner hoher Lage mit großem Garten kommt Samstag, den ll.Noveinber 1911, nMmittags ßllhk, in Loli« durch Großherzogl. vrtSgericht Lollar zwangsweise meistbietend zur Versteigerung. (Taxe: 45 000 Mark.) Auskunft erteilt Ortsgericht Lollar. Gießen, den 6. Oktober 1911. Be,/ie ______________Großherzogliches Amtsgericht. Vergebung m Kunalisutilinslirbeiieu. Für die Erweiterung des Kanalnetzes der Stadt Schotten sollen nachfolgende AiBeiten und Lieferungen öffentlich vergeben werden. Los I: Lieferung von Stein-eugröhren la Handelsware in Lichtwerten von 150 und 250 mm. Los II: Erd-, Maurer- und RohrverlegungHarb eiten. Pläne und Bedingungen liegen bei Grotzh. Bürgermeisterei Schotten offen. Angebots Vordrucke sind durch unS für 1 Mk. ut bar für jedes Los Lu beziehen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis spätestens Donnerstag, den 9. November, vorm. 11 Uhr, auf unserem Bureau, Frankfurter Straße 29, Zimmer Nr. 4, einzureichen, wo die Eröffnung in Gegenwart erschienener Bieter stattfindet. Freie Auswahl bleibt Vorbehalten. Zuschlagsfrist 14 Daye. B»l/is Gießen, den 27. Oktober 1911. Großh. Kulturinspektion Gießenl H. Steinbach._________________ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Climbach für 1912 Rj. liegt vom 3 November 1911 an acht Daae lang zur Einsicht der Interessenten auf unserm Bureau offen. Climbuch, am 30. Oktober 1911. Großh. Bürgermeisterei Climbach Stein.__________________6690 Bekanntmachung Der Voranschlag der Gemeinde Nonnenroth für 1912 Rj. liegt vom 3. November 1911 an adyt Tage lang auf Großh. Bürgermeisterei Nonnenroth zur Einsicht der Interessenten offen. Nonnenroth, den 31. Oktober 191L Großh. Bürgermeisterei Nonnenroth. _______________________L>oppe._________________6681 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Oppenrod für 1912 Rj. liegt vom 3. November I. Js. acht Tage fang zur Einsicht der Interessenten auf dem Bürgermeisterbureau offen. Oppenrod, den 30. Oktober 1911. 6679 Großh. Bürgermeisterei Oppenrod. Balser. Bekanntmachung Der Voranschlag der Gemeinde Rabertsyausenfür 1912 Rj. liegt vom 1. November an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf unserem Bureau offen. Rabertshausen, den 29. Oktober 1911. 6678 Großh. Bürgermeisterei Rabertshausen _________________Reich Hardt.__________ Erfindungen gute und praktische Ideen vom Berliner Hause zur Finanzierung gesucht Off. unter J. K. 5297 an Rudolf Hoaae. Berlin SW. ss»/« Flüssige gfSOOQ hizooooi K& 50001 ■ IDSEalUlk H LotteriebankGrohM Eisenach. E Nach Aussage unserer hervorragenden Nahrungsmittel - Chemiker nimmt reinerCacao in Bezug aus Nährtrast eine hohe Stelle ein. Wenn nun eittCacao bei Erhaltung des hohen Nährwertes ein köstliches Aroma enthält und sich durch delikaten Geschmack auszeichnet, so darf er als ein ideales Produkt bezeichnet werden, es ist: Van Houtens Cacao. Tie reine, edle Qualität hat dieser Marke den ersten Platz auf dem Frühstückstisch der Feinschmecker aller Erdteile gesichert, und auch speziell in Deutschland gewinnt Van Houtens Cacao als tägliches Getränk immer mehr Boden. Man achte beim Einkauf daraus, Ziehung denlOJI.u.13 November1911 /nArostädter ÜSSelers Hos, flotnblumtng«' Werei, Zimmer b Stekloertteter: Süsse, SellerSEJW :er Strafte 20, eil«* nn, Stellvertteter: Srcbnerj*®1^? 1‘ÄP^ g*tibäss^ kS-NE ÄSch ^8»36'^ *** fr Petri- ,s- HäberleinsNürnbergerLebknchen frisch eingertoffen und empfehlen: 6655 Beachw. ‘Altenpohi, Flockstr. 4 IP -ichen. billige Preise für Sin»1 B50 3)11 für btn Zrni»j । ' | düng der Stabt uttmtat rbt alS 2 Zentner werte Piengen unter 2 Btrar :btn, Mengen unter cira ;r gewünschten Menne Heben 4. dS. MS. M ta itvattgSinnuna) Hit i- r/^HnbaatbleieniJ ff Lchniiebegkwerbe u htfl betreiben - weite ?<Äcc6 ^'aluts 3 ^fenadj lftik« 'ritertrn Slabcbentöni _________ IM Frische Fische! GebrüderBerdux Kolonialwaren Delikatessen Bahnhofstraße 27 Kerusprccher 231 (Eier und Fische netto.) feinste schwere Bayern, 10 Stück 76 Psg., 50 Stück 3.70 Mk., 100 Stück 7.30 Mk. feinste Siedeier 10 St. 84 Pfg., 50 St. 4.20 Mk., 100 St. 8 Mk. 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