Zweites Blatt 16b Jahrgang Nr. 205 :r 1. Js. ab befindet Informa n Gefahr ginnt: Id man ein und daS Teint auch in der Türkei geht es nicht an, daß Pferd vorne an den Kabincttsivagcn spannt andere an sein hinteres' Ende. f Ruegenberg Arzt berg geb. niende hlte ugust 191t. So stehen, die Aktien Mahmud SdicmkctS, der eben nur als -iegsminister zu brauchen ist, anscheinend schlecht, wenn auc' ohne ihn kein Ministerium gebildet werden dürfte Wei aber die Bildung des neuen Kabinetts, das jebenfaU» wieder ein gemischtes sein würde, anvertraut wird, liegt vorerst ebenso im dunkeln, wie die Verteilung der Minister- Posten zwischen die beiden Nichtungen der jungtürkischen Partei. 9fbcr mag sich auch die Bildung des neuen Kabinetts noch so sehr verzögern, oder vielleicht sogar Hakki Pascha als Großwesir beibehalten werden, daS eine ist jedenfalls sicher, daß die beiden jungtürkischen Parteien ihre Meinungsverschiedenheiten endlich einmal austragen müssen, soll es wirklich in der Türkei vorwärts gehen und das Land nicht durch innere Krisen andauernd erschüttert werden. „Es schwimmen ,3 (610011 en i rau en nach den Sag n TeS Nordens auf dem Rhein in weißen Neigen. Tu siehst, wie sie des Halles Linie neigen Und hörst ihr Lied za dir herüber (lagen." Erscheint »glich mll Ausnahme deS Sonntags. Die „•Ithtitr ZamMendlütter" werden dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, da» „Kreüblett für bei Kreis Lichen" zweimal wöchentlich. Die „raadwirtschastlichen Seit» tragen" erscheinen monatlich zweimal. material, die Zellulose, wird nicht so stark angegriffen, so daß die Faden sestcr und besser zu verarbeiten sind. . . Als Lösungsmittel der Zellulose Watte» nimmt em späteres Verfalnen Nupseronidaminoniak, drückt wieder die Maste durch feine Rödrchen, aber nicht in Wasser, sondern in eaure unb ergibt schließlich einen seinen, teilen, aber elamicken ,-caden. Auch dieses Verfahren wird in deutschen und öttcrretchllchen Fabriken 7 (bisebfr fft/l K Alicestrasse ir nachmittags, aus- Sonntags Telephon 109. Rechtsanwalt nen gespart werden, wenn man an ihre stelle ein Provinzial- bauamt setzte, das allen Tiefbau Straßenbau. Meliorationen uflv übernehmen und unter welchen, in de>i Mieifen verteilt, die Kultur und Straßenbaulechniker in niehr selb- tändiger Weise die in Betracht kommenden Arbeiten aus- uhrni könnten. Au» diese Weise könnte auch die äuge- trebte Fachtrennung erreicht werden. Konstantinopel, 29. Ang Zuverlässigen Die türtische Miniftertrise. Schon als der erste Jubel über den Erfolg der Revo- ution und Gegenrevoimion bei der jnnatürkischen Partei verhallt war, zeigten sich in ihr recht bedenkliche Risse Und diese, die zu zahlreichen Ministerkrisen Anlaß gaben, ind bis beute geblieben und haben auch wieder die fetzige türlische Ministerkrise verursacht Zwar gelang es Ende Dezember 1910, eine gcwtife Einheitlichkeit des Kabinetts C'nffi herzustellen, aber schon int Ansange dieses Monats riseltc es wieder, und heule sind wir glücklich so weit, daß der WroBipeiir und Premierminister Hakki seinen Abschied einreichen will. Ter Sultan hat nun allerdings vorgestern, als ihm frciffi sein Abschiedsgesuch unterbreitete, erklärt, daß er mit dergleichen ernsten Tntgen nicht im Anschluß an das große Namasandiner belästigt zu werden wünsche, und daher die Entscheidung über Geben ober Bleioen HaMs wegen ihrer großen Tragweite verschoben. Aber da Hakki geäußert hat, daß er die Sache satt habe und nicht mehr in >cr Lage sei, bei der großen Uneinigkeit im Kabinett weiter zu arbeiten, so dürfte er sich auch durch Zureden des Sultans kaum veranlaßt sehen, Premierminister zu bleiben. Kunftfeiöc. 93on Tr. Heinrich Wiescntbal. Mittwoch, 30. August 19U Wotationebnirf unb Verlag der Brübl'schen Unwersnats» Buch- und EteinbtudeteL R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition unb Druckerei: Cdiul* (trabe 7. Expedilion unb Verlag: 6L Rcdaktiom^OKIlL.Tel.-AbruAnzeigerDteben. Wallung". Vir hoffen, daß bei den bevorstehenden Landtags Wahlen auch diese Fragen erörtert und btc in Betracht kommenden Kandidaten darauf festgelegt werden, daß ste hier endlich einmal gesunde und weniger teure Verha tmise schaffen. Tabei wird auch die grundsätzliche Frage beantwortet werden müssen, ob man gewillt 'st, die Oberen Baubeamten auch fernerhin noch von den Berwaltunys- benmtcu abhängig zu machen, ober ob Nc selbständig ihr technisches ^ad) vertreten sollen, Geipart konnte red)t viel werden, wenn man nur einmal mit den alten und veralteten Einrichtungen zu brechen den Mut hatte.Wir denken hierbei auch an die ganz überflüssigen letschen Craane der B r a n d v e r s i ch e r u n g s a ti st a l t. Tav GMb hier für insbesondere die vielen Tagegelder und Reisekosten, die'ost gar nicht im Verhältnis zu den tn ^t^cht kommenden Tienstgeschästen stehen, können geipart werden, wenn diese Geschäfte von den Kreisbaubeamten nntbeftirgt werden. Audi die Kultur i n s v e k t i o n e n als wiche tonnen volkerung stützt, und das and, bei einzelnen der '.'anonaU- Uten ; B bei den Griechen und Armeniern, wegen seiner radikalen frnh.citlidien Tendenzen AnNang gefunden hat, hätte aber niemals soviel Ansehen im Cttoman,scheu Ret«c errungen, wenn es nicht über sonst ganz vorzügliche Staatsmänner und Agitatoren verfügte, von denen wir wer nur Tschavid, Talaat und Haiadschian nennen wollen, die nut vielen anderen im Parlament eine große Rolle spielen. So beüeht nach wie vor dieser Gegensatz innerhalb der jungtürtischcu Partei, der öritid) durch die Namen Konstantinopel (Scherofct) und Saloniki (Tidiotüb acfennvidi- net wird, unb ber au di im Parlament, wo die radikalem Iungtürken die Mehrheit haben, recht deutlich zutage tritt. Ter Großwesir Hakki und mehr nodi ber 'rricflS- minister Schewket strebten nun danach, die türkische Reidispolitik von dem Einfluß des Salonikier Komitees zu l cfreien, und gewannen damit, wie eS scheint, auch im Volke so viele Snmpatbien. daß die gemäßigten Zuugtiirken angcnblicklidi als den Rivalen überlegen angeseden werden müssen. Ta 5 scheint ihnen nun den Rücken das in gestärkt zu haben, die radikalen Mitglieder auS dem Kabinett entfernen zu wollen, wobei der temperamentvolle Schewket ohne Wissen HakkiS wahrscheinlich mit dem Minister de« Innern und dem Finanzmunster einen Streit vom Zaune brach, sich dadurch mit Hakki verseindete unb ihm die Ministerpräsidentschaft vollends verekelte. Cb er bas tat, weil er selbst nach dem Großwesirat, wenn nicht nach der Tiftntur, strebte, mag dahingestellt bleiben >'bensall'- vürde ber Sultan einen Mann, hinter dem die ganze Armee leht, auS inneren unb äußeren Gründen kaum zum Groß- oefir machen, wollte er die Türkei nicht in einen Bürgerkrieg stürzen unb sich mit Griechenland in einen m lieg um Kreta einlassen. Auch hat ber Sultan auf bie Parlamentsmehrheit ber rabifaten Iungtürken Rücksicht zu nehmen. tioncu zufolge hat, der Großwesir gestern seinen Abschied gegeben, der vorn Sultan jedoch nicht angenommen wurde Tie Frage des Kriegsbudgeks soll balj.’r im nächsten Miiusterrat nochmals zur Sprache gebracht werden Wenn de» Kriegs,ninister nidü nachgibt, soll der Großwesir dann definitiv znrücktreten. Ter Sultan verlieh dem Botschafter R i s a a t Pascha, ber sich beute aut seinen Pariser Posten begibt, die Brillanten des Medschidjeordens. Wie bie Blätter melden, kündigte der Finanz- Minister dem Großwesir seinen Abschied an, falls das nadiü- jährige Budget nicht seinem Standpunkte entspreche Es verlautet, im Falle eines Rücktritts des Gesamtkabinetts werde Hussein Hilmi das neue Kabinett bilden Konstantinopel. 30. Aug Nach Mitteilungen von informierter Seite bereitet sich eine u IN fass nb t ' gruppierung der Kammerparteien au, nativ n a - listischer Grundlage vor. Alle 60 arabischen Abgeordneten haben sich bereits zu einer arabischen National- partei zusammengeschlossen. Für bie Bildung einer alba- Verbilligung in -er hessischen Staatsomoaltung. Wir erhalten folgende Zuschrift: Als tm Februar v. I. die Abgeordneten Csann unb Genossen im Landtage den Antrag auf Vereinfachung ber Staatsverwaltung stellten, glaubte man erwarten zu können, daß auch in der hessischen Bauverwaltung, bereit Verbilligung ganz besonbers verlangt wurde, baldigst diesbezügliche Verbesserungen in die Wege geleitet würden. Tein ist jedoch nicht so; es scheint sogar burdi die in jüngster Zeit in verschiedenen Streifen augeuom menen Acnderungen bas Gegenteil der Fall zu sein An gesichts biefer Aenderungen kann man ernstlich au eine Verbilligung ber hessischen Bauverwaltung nicht glauben. So soll z. B. in ber Provinz Cberhessen. die Wiederbc setzuugsfrage ber Bauiiispektorstelle in Gießen die Veranlassung dazu gegeben haben, den derzeitigen K-rctsbau- inspektor von Lauterbach nach Gießen unb den Alsfelder na di Lauterbach zu versetzen und um weiter die Auflösung de Hochbauamts AlSseld zu erreiche«, ist der derzeitige Vor stand dieses Amtes zum Krcisbauinspektor bei dem Krcts amt Alsseld bestimmt worden Hätte man diesen, der, wie die Auflösung des Hochbauamts in Alsfeld zeigt, über flüssig war, nach Gießen an die frcigetvorbenc Stelle her setzt, dann wäre der ganze Fall erledigt gewesen und cs wären außerdem die nidit unbedeutenden Umzugskosten für drei Beamte der Staatskasse erspart geblieben Wd)t unerwähnt möge bleiben, daß in Gießen, tote uns zuver lässig mitgeteilt wird, bereits, ein straßenbaukundiger zweiter Baumeister vorhanden ist. Turch die Versetzung des Kreisbauinspektors von Lauterbad) dorthin smd also, was bod) gerabe vcrmieben werben soll, zwei Beamte von gleicher Fachrichtung zusammengekommen, ohne ba» man dabei dem wichtigeren Gebiete, bem Hochbau, bie gcbulp renbe Rechnung getragen hat. Aber mit all biefen Aenberungen nicht genug: Es sol nud) nodi ein zweiter qkab. Baubcamter Reg.-Baumetster) nach Al->selb gesetzt werben, um ben Straßenbau zu übernehmen, weil bicser angeblich von bem neuen KrciSbau- inipeftor als nicht in sein Fach emschlagenb, abgelehnt worben sei Also, einen Beamten läßt man gehen unb dafür kommen zwei wieder, die gleiche Zahl, die nötig gewesen wäre, hätte man das Hochbauamt bestehen lassen. Auncr- bem sollen bie seitherigen mittleren Baubeamten bes Hoch- bauamt^ Alsfeld bem KreiSbaninspektor in Alsseld zu- geteilt werden, so baß dessen Personal nicht vermindert, iondern um 3 Beamte vermehrt wird: trotzdem das staatliche Hochbauwesen, soweit es in die Kreise Lauterbach und Schotten fällt, von diesen übernommen wird. Tics alles unter der Tevise: „Verbilligung der hessischen Ltaatvver- sss"* er-Abeit äsSS» .er Feber t ücrtainJCLJSH--^ r?PnDpiana’ bpJt empf .. Jen-Pension. Zur Naehll feeP^MkarjO-;.^ mkl. Zimmer, ckenai mthalhot 60 Betten, neuzeid t, grosser luftiger Sp» ie. Telephon 80. p praktisch ausgeführt. . . . . . . Schlichlid) mögen noch zwei Methoden genannt lein, das foaen Viskose- und das Azetatverfahren, beide im Besitze von Wendel v Tonnersmarck. Löst man Zellulose in Natronlauge lind Sd'rocfelfobhmftofi auf, so erhalt man beim Ausicheideu durch Chorammonium Viskose, die sich im Waner zu einer idileimigm Flüssigkeit löst: zahlreiche Patente besanen nd) mü der ver- ftelhing von Fäden aus diesem Material. Besonders guninge Ergebnisse soll das Zelluloseakelat liefern, wenn man seine Löiung w.h^^-^bdriickr. daß der Faden unter Wasser austritt. -ter iich hartenbe .-rf«6ren nad> ixm ■« mebrnen .«bnfen TeMschlanbs und auch tm Auslände gearbeitet rotrb. Tic späteren Verfahren haben, dem ^n^ncn uiandKilci voraus: sie gehen nicht von der seucrgcfahrlichen Zellulo«.au und draucheu iniplQebcij'cn auch nicht ;u benitneren, ba» .. aupl- Kreis Schotten. 0 Laubach, 29. Aug. Am Sonntag und Montag hielt der Schützenverein sein Hauptschießen ab, zu dem Gäste von Gießen, Wetzlar, Grünberg und Schotten erschienen waren. Am Sonntag errangen die Ehrenscheibe und 1. Ehrenpreis Arnold Enders-Laubach, den 2. Ehrenpreis Friedrich Döll-Laubach. Montag waren Sieger auf der Ehrenscheibe I Friedr. Rud. Stotz, II Heinr. Hägy-Laubach, III EbertS-Wetzlar. Auf dem 100-Meter-Auflege-Stand: Rud. Ritter-Laubach, Appel-Gießen, Adolf Enders, Otto Schmidt, Friedr. Rud. Stotz-Laubach. Auf dem 100-Meter- Freihand-Stand: Heinrich Schmidt-Gießen, Nicolaus-Gießen, Hrch. Högy-Laubach, Wilh. Jost-Laubach, Arnold EnderS- Laubach. Auf dem Wildstand: Pascoe-Gießen, Appel-Gießen, üilbingcr und Nicolaus-Gießen, Göbel-Schotten. Auf den, Zentrum-Stand waren die fünf besten Schützen: Arnold Enders, Hrch. Hägy, R. Ritter, Friedr. Rud. Stotz-Laubach und Lreuder-Grünberg. An beiden Tagen wurden zirka 4000 Schuß abgegeben. Am Montag mittag 1 Uhr fand im ,Schützenhof* ein Festessen statt. Schützenmeister Ritter begrüßte die Gäste und brachte gedenkend des Geburtstages der Gräsin-Mutter ein Hoch auf sie aus. Im Namen der Gäste sprach Oberschützenmcister Seibert-Wetzlar. Der Verlauf des Festes war recht schön. Kreis .Friedberg. x Bad-Nauheim, 29. Aug. Ein beliebter, alljährlich bei uns weilender Gast war heute abend zum zweiten Mal in der heurigen Saison bei uns: Robert Kothe, der im Kurhaussaal wieder seine schönen alten Volkslieder und Balladen zur Laute sang und dafür reichen Beifall erntete. — Kastanienbäume stehen auch hier gegenwärtig in zweiter Blüte uni) zwar an der Kurhausterrasse und aus, dem Stadtschulhofe^ Lustjchiffahrt. Petersburg, 29. August. Gestern abend stürzte der Blöriotfliger Leutnant Z o l o t u ch i n mit seinem Apparat so unglücklich ab daß er in der Nacht starb. Nischen, einer griechischen und einer armenischen Nationalpartei wird lebhaft agitiert, so daß manche glauben, die Jungtürken könnten sich schon bald nach Parlamentsbeginn einer geschlossenen nationalistischen Mehrheit gegenüber besinden, was der politischen Entwicklung eine ganz neue Wendung geben würde. Line Lo^atenmeuterei in Norwegen. Kristiania, 29. Aug. Vorgestern nachmittag kam es auf dem Exerzierplatz Stenkjärsande zu Soldatenunruhen. Ein jungsozialdemokrattscher Soldat hatte sich trotz wiederholter Befehle geweigert, seine Reservestiefel mitzunehmen. Er erhielt zwei Tage Arrest. Mehrere Kameraden, bar unter einige Jungsozialdemokraten, hielten die Strafe für zu hoch: sie stellten eine Fahne mit einer Inschrift her, in der die Freigabe des Gefangenen gefordert wurde. Einige hundert Soldaten sammelten sich um die Fahne vor dem Wachtzimmer, erbrachen die Tür des Arrestlokals und befreiten irrtümlich einen anderen. Tie Wache verhinderte mit dem Bajonett die Befreiung weiterer Soldaten. Die Personalien der .Anstifter sind festgestellt.. Das Verhör begann heute. eingeführten Warenmuster statt. Der Grund der Vereinbarung ist, daß fortan die von den deutschen Zollbehörden an den nach der Türkei einzuführenden Warenmustern angebrachten Jdentitätszeichen von den türkischen Zollbehörden anerkannt werden. Die Einfuhr der Warenmuster nach »er Türkei erfolgt auf Grund einer von der deutschen Zoll- »ehörde beglaubigten oder von dem türkischen Einfuhrzollamt zu errichtenden schriftlichen Deklaration in doppelter Ausfertigung, wovon ein Exemplar dem Handlungsreisen- ren weiterhin als Zoll-Legittmation gegenüber den übrigen Zollämtern dient und gegen dessen Vorweisung ihw bei »er Wiederausfuhr der Muster, die innerhalb sechs Monaten zu erfolgen hat, der bei der Einfuhr als Sicherheit hinterlegte Zollbetrag ohne Abzug zurückerstattet wird. Die Ver- einbarung erstreckt sich auch auf Muster von Bijouterie-, Gold- und Sitberwaren, die bisher von der für Warenmuster üblichen Zollbehandlung ausgenommen waren. Aus Stadt und Land. Gießen, 30. August 1911. ** Vom Johanniterorden. Der König von Preußen hat den Hauptmann und Kompagniechef im Leib- garde-Jnfanterie-Regiment (1. Großh. Hess.) Nr. 115 Ernst v. Eickstedt, nach Prüfung durch das Kapitel und auf Vorschlag des Herrenmeisters Prinzen Eitel Friedrich von Preußen zum Ehrenritter des Johanniterordens ernannt. ** Militär-Sonderzüge. Am 31. Aug. treffen mit Sondcrzug Geschütze und Mannschaften des Fußartillerie- Regiments Nr. 3 um 1036 Uhr vormittags in Butzbach ein. Diese Truppen fahren am 4. Sept, von Grävenwiesbach über Weilburg nach Diez, wo sie um 8 Uhr abends eintreffen. Am 6. Sept, wird das Infanterie- Regiment Nr. 87 in zwei Sonderzügen von Mainz-Kastel nach Rödelheim befördert. Am selben Tag trifft das Jnf.-Regt. 88 mit Sonderzug von Mainz-Kastel kommend um 216 Uhr nachmittags in Friedberg ein. •* Vom Winter-Fahrplan. Der Personen-Jahr- plan vom 1. Oktober 1911 bleibt im Eisenbahn-Direktionsbezirk Frankfurt a. M. ziemlich unverändert. Die Eilzüge 69 Frankfurt ab 827 abends, Elm an 1016, sowie 66 Elm ab 737 morgens, ebenso Schnellzug D 89 Elm ab 428 nachmittags, Bebra an 551, die ursprünglich nur für den Sommer vorgesehen waren, werden auch im Winter beibehalten, gleichwie die Personenzüge 251 He rSfeld ab 940 morgens, Bebra an 957 und 250 Bebra ab 900 morgens, Hersfeld an 928. Die Bäderzüge D 27 und D 28 Wiesbaden—Homburg v. d. Höhe— Bad-Nauheim—Berlin Potsdamer Bahnhof und zurück und ihre Anschlußzüge 27a und 28a Frankfurt—Bad-Nauheim und zurück werden anstatt wie vorgesehen vom 1. Mai bereits vom 1. März ab gefahren. Die Triebwagenfahrten 866 und 867 werden auch im Winter zwischen Michel- bach und Langenschmalbach durchgeführt. Der Eilzug 72 erhält von jetzt ab Aufenthalt in Niederwalgern. **■ Ausgabe einer Sechzig-Psennigmarke. Am 1. Oktober trittj zu den im Reichs-Poslgebiete geltenden Postwertzeichen eine Freimarke zu 60 Pfg. hinzu. Sie wird ans weißem Papier in violetter Farbe in der Ausführung der übrigen Pfennigwerte hergestellt. Freimarken zu 60 Pfg. werden bei den Postämternchereitgehalten werden, wo sre häufig zur Frankierung von Postsendungen gebraucht werden. Auch bei den .Postanstalten in Bayern und Württemberg werden von dem genannten Tage ab Freimarken zu 60 Pfg. erhältlich sein. >' ... * \ ' Landkreis. Gießen. != Burkhardsfelden, 28. Aug. Am nächsten Sonntag, 3. "Sevt., feiert der hiesige Turnverein „Gut Heil" sein erstes Stiftungsfest, verbunden mit Abturnen und anschließendem Konzert und Tanz in der neuerbauten Turnhalle der Hosfmannschen Wirtschaft. — Infolge der lang anhaltenden Trockenheit und dadurch entstandenen Futtermangel 'fällt das. diesjährige Kirchweihfest I Vermischtes. * lieber die Persönlich reit des in Plymouth verhafteten angeblichen Spions Max Schulz aus Frankfurt a. M., gegen den augenblicklich vor dem Gericht in Plymouth verhandelt wird, erfährt die „Franks. Ztg" von kompetenter Stelle folgendes: Der angebliche Spion Max Schulz ist! niemals im Dienst der deutschen Regierung tätig gewesen; er war nie Oberleutnant der Reserve des 13. Husaren-Regiments und war überhaupt nie Soldat. Auch seine Behauptung, er sei Tr. phil., ist Schwindel. Schulz ist lediglich ein Hochstapler, der stets großzügige Schwindelpläne ausheckte. Er ist am 20. Juni 1880 hier als Sohn des verstorbenen Telegraphensekretärs Schulz geboren und absolvierte das Gymnasium. Einen bestimmten Lebensunterhalt kann er nicht nachweisen; einmal wirkte er vorübergehend als Privatlehrer; im übrigen lebte er von Schwindeleien. Schulz ist wegen Betrugs und Diebstahls in Düsseldorf, Köln, Königswinter, Aachen und Antwerpen abgeurteilt. Seine letzte Strafe erhielt er in Aachen mit sechs Monaten. Die übrigen Strafen sind zwei Wochen bis drei Monate. Im Jahre 1905 bis 1906 beging er hier Heiratsschwindeleien; ein Verfahren ist jedoch nicht anhängig gemacht worden. Im Februar 1906 wurde Schulz einmal als geistesgestört der Irrenanstalt überwiesen, wo er bis Mai blieb. Von da ab ist Schulz aus Frantsurt verschwunden und hat sich nicht wieder sehen lassen. Gegen Schulz wird, nach einer neuen Meldung aus Plymouth, das Gerichtsverfahren wegen versuchter Spionage durchgesührt. * Feuersbrün st e. Eine große Anzahl von teüs sehr folgenschweren Bränden ist wieder zu verzeichnen: u. a. brannte bas chem.-physikal. Institut in Athen nieder, wodurch ein Schaden von 2 Mill. Mr. verursacht sein soll. Auch sonst wurden teilweise große Werte von den Flammen vernichtet. Dagegen wird von mehreren Punkten des Kreises Erkelenz an der holländischen Grenze gemeldet, daß der dortige große Waldbrand auf gehört hat. Tie Ausdehnung des Brandes war noch mchc festzustellen; die erstmaligen Angaben, es handle sich um 50 0UV Morgen, sind unzutreffend. — Weiter wird uns gemeldet. Tie Ortschaft Nadasd in Ungarn brennt leit heute mittag. Man befürchtet, daß das ganze Torf dem Brande zum Opser- fallen wird. — In den fisäüischen Wäldern bei Lingen (Reg.« Bez. Osnabrück) wütet seit gestern nachmittag ein großer Bra no^ dem bisher etwa 200 Hektar. Fichten-? Md Kiejernbestand zu« 0 Münz enD erg, 29. Äug. Die Mau^l- und Klauenseuche wütet hier geradezu schrecklich. Täglich fällt Vieh, so daß der Wagen der Friedberger Kreisabdeckerei eine bekannte Erscheinung geworden ist. Vergangene Woche mußten die drei Faselochsen der Gemeinde an Frankfurter Metzger für den Preis von nur 1135 Mark verkauft und an Ort und Stelle geschlachtet werden. Auch auf dem Hofgut Leipold ist die Seuche ausgebrochen; sämtliches Vieh liegt darnieder. 0 Aus der nördlichen Wetterau, 29. Aug. Im Wettertal von Muschenheim'bis Steinfurth ist man seit tzoriger Woche am Grummetmachen. Tie Ernte, die dieser Tage schon beendet wird, ist auf den feuchte» Gründen, die dazu ab> und zu einen Gewitterregen hatten, für fe diesjährigen Verhältnisse immer noch einigermaßen zufriedenstellend ausgefallen. Ganz anders sieht es aber aus, wenn man von Muschenheim über den Bergrücken in die weiter nördlicheren Teile des Wettertals kommt, in die ausgedehnten Licher und Bessinger Gründe. Dort ist die Grummeternte, die erst diese Woche beginnt, recht lläglich. Auf vielen Wiesen ist der Graswuchs dort so dürftig, daß ein zweiter Schnitt überhaupt nicht erfolgen kann. Dabei sind die Heuvorräte teilweise schon aufgezehrt. Starkenburg und Rheinhessen. m. Offenbach, 29. Aug. Der aus der Mordaffäre in Niederrad bekannten Frau Schreiber, deren Ehemann feiner» zeit mehrere seiner Kinder tötete, wurde wegen ihres liederlichen Lebenswandels das Erziehungsrecht ihrer beiden überlebenden Kinder entzogen. Vor einigen Tagen hatte die Fran ihr zwölfjähriges Mädchen, das bei einer Familie in der Rechneigrabenstraße in Frankfurt untergcbracht, als es aus der Schule kam, abgefangen und entführt. 'Sie Mutter hatte das Kind zu ihrem Geliebten, dem Arbeiter Junker, gebracht, der in der Ziegelei in Bürgel in Arbeit steht. Der Schutzmann Breidert entbedte heute das Kind und nahm es an sich; Junker gab an, seine Geliebte sei bei Maron in der Scheffelstraße in Frankfurt beschäftigt, wohin er das Kind wieder bringen wolle. Diese 5’111» gaben erwiesen sich als falsch, die Ermittelungen ergaben vielmehr, daß das Kind nach Nürnberg gebracht werden solle. Das Kind wird wieder in Fürsorgeerziehung gegeben werden. ch. Bingen, 29. Aug. Heute vormittag wurde hier der Schwindler, der aus der Gemeindekasse von Monsheim eine Kassenrevision veranstaltete und dem Gemeinderechner dabei 2080 Mark stahl, fest genommen. Es ist der Julius Dahin en 'aus Aachen, der im November 21 Jahre alt wird, jedoch genug unterrichtet war, um eine solche Köpenickiade rn Szene setzen zu können, denn er war schon auf verschiedenen amtlichen Bureaus und zuletzt seit Januar 1911 aus dem Kreisamt Bingen in Stellung. Vorher arbeitete er an den Kreisämtern Oppenheim und Schotten. Von Oppenheim ist er nach Bingen gekommen. Dahmen hatte dem Gemeinderechner einen Abdruck eines Amtssiegels vorgezeigt, den er sich aus dem Kreisamte Worms verschafft haben soll. Hessen-Nassau. n. Langenselbold, 27. Aug. An der ehemaligen Leip» ziger Straße liegt auf 199 Meter hoher Warte das sogenanme Weinberg- oder Wingertshäuschen, von dem man eine herrliche Aussicht nach dem Vogelsberg und der Wetterau, nach dem Taunus, dem Odenwald und dem Spessart genießt. Das dem Verfall nahe gewesene tempelartig gebaute Häuschen wurde nebst dem umliegenden Grundstück von der hiesigen Ortsgruppe des Vogelsberger Höhenklubs käuflich erworben, baulich wiederhergestellt und dem Gesamtverein des V. H.-K. zum Geschenk gemacht. Bei der heute erfolgten feierlichen Einweihung des Weinberghäuschens waren die Zweigvereine Hanau, Gelnhausen, Schotten und Offenbach zahlreich vertreten, während Frankfurt telegraphisch seine Glückwünsche übermittelt hatte. Der Vorsitzende der hiesigen Ortsgruppe, Lehrer Kircher, hielt die Weiherede, Heusche - Hanau bot einen Rückblick auf die Geschichte des Häuschens, während Lehrer Dem- Offenbach als Mitglied des Gesamtvorstandes dessen herzlichen Dank für das hochherzige Geschenk überbrachte und im Namen des Vl H.-K. von dessen erstem Grundbesitz auf preußischem Gebiet Besitz ergriff. Im „Isenburger Hof" fand dann eine Nachfeier statt, die äußerst anregend verlies. ? Ehringshausen (Dill), 28. Aug. Zur Fertigstellung des hiesigen Kai seri n-V i kto r i a-A u g u st a-H au scs übersandte die Kaiserin dem Geschäftsführer des Kreisverbandes' der Frauenhilfe, Pfarrer Nacke-Altenkirchen, eine kostbare Bibel mit eigenhändiger Widmung. Die Gönnerin hat für das Krankenhaus einen Zuschuß von 35 000 Mk. geleistet. Sanitätsrat Dr.^ Stein und Oberschwester Marie Linz haben bereits den Dienst! bei den Kranken übernommen. I 7M kBÄnd-n p* 1“ .TW2 ÄS v&et M tiw eine Kappe, t?j?ee»e|el im rrbrlten fist « M mehren naben, Brc Ttde einen ZM rMlchwt'a 700 ! wti hohm pre I dnbifl beurlaubt ähnliche» Abteil' ! * Entlauf! rderAheKom- WW W - liegend bemerk Wken und ö'c Statten, begannen I mhnerschast des I ersetzen. Auf al her Affen mchahl ' inb trieben Franc ! rotteten sich zu,a xn Bestien zu i kiimrd), daß ne tätigen Mmw Steife um den ' die kühnen Kletl feite an der 6d Flüchte des K ttvnrig zu nage sTvrffchönen vo es mernand m zugreifen, so n Arn zweiten $ brechender Au nur schien es b diesesml Mr i gernMtil ixt. Äutete ' fie sich geladenen lästigen 'die Gefahr, in d n'hren staunenden feit jedoch glaubt lledigt hatten, die sichrÄten Dorsbet * Der Ver Hrendeu Aufru ersähtt die Welt !»gut wie intbef -echter „Verein d der immer gi da Elefanten em fflf die interefsm Sen 50000 W chm Nutzen dic c Zähmung in j ® bei Seiten E infolge der I 1 Gefahr völlig« J Tie Rach 5?on Iah der foei in der U: 2 durch die in M hatte. K] ^.geheiratet: lotort als k ™ als er m dem Ge K'ft ihren S* ^"blütic Wund be ch Öligkeit und d erhal hier lebte fe1 LZ? i. i. Ä8- I ^ritüa/ nQtnt V »Ln^.elieh politische Tagesschau. Wahlkompromißverhandlungen in Posen. - Die seit vielen Monaten zwischen allen deutschen Parteien in der Provinz Posen über ein gemeinsames Vorgehen bei den kommenden Wahlen gepflogenen Verhandlungen scheinen, wenn nicht im letzten Augenblick die Konservativen noch Entgegenkommen zeigen, als gescheitert betrachtet werden zu müssen. Die Konservativen haben nämlich plötzlich die bei den Verhandlungen in Aussicht gestellten Zugeständnisse gegenüber den liberalen Wünschen zurückgezogen und die Gewährung ihrer Wahlhilfe an Bedingungen geknüpft, die für die Liberalen völlig unannehmbar sind. .Einem Artikel der „Köln. Ztg." entnehmen wir darüber: „Aul Grund eines vor elf Jahren abgeschlossenen und dann bei späteren Wahlen erneuerten Abkommens zwischen Konservativen und Freisinnigen sind von den im deutschen Besitz befindlichen vier Reichstags- und 20 Landtagsmandaten sämtliche Reichstags- und 13 Landtagsmandate zurzeit konservativ, sechs Landtagsmandate freisinnig und eines nationalliberal besetzt. Die beiden liberalen Parteien verlangten nun für sich mit Recht eine stärkere Berücksichtigung in dem neuen Wahlabkommen. Hierzu lag besondere Veranlassung auch darum vor, weil die Nationalliberalen, die mangels einer selbständigen Organisation an dem früheren Wahlabkommen nicht teilgenommen hatten und darum äußerst stiefmütterlich behandelt worden waren, sich inzwischen in der Provinz eine ausgebreitete Organisation eingerichtet hatten. Im Laufe der Verhandlungen verständigten sich die beiden liberalen Parteien untereinander und ermäßigten im Interesse des Friedens unter den Deutschen ihre Forderungen auf die Ablassung des bereits früher durch ein besonderes Lokalabkommen zugesicherten Reichstagsmandates Fraustadt-Lissa an die Fortschrittliche Volkspartei und des bisher konservativ besetzten Landtagsmandates in Meseritz-Bomst an die Nationalliberalen. Die Nationalliberalen sollten daneben einen deutschen Kandidaten in dem bisher polnisch vertretenen Reichstagswahlkreise Wirsitz- Schubin-Znin aufstellen. Den Konservativen wurde die Aufgabe eines Landtagsmandats dadurch erleichtert, daß die Freisinnigen auch ihrerseits die Abtretung eines Landtagsmandats aus ihrem Besitzstand an die Nationalliberalen unter der Bedingung zu- fagten, daß die Konservativen das Gleiche täten. Diese liberalen Forderungen waren wirklich äußerst bescheiden, wenn man berücksichtigt, daß die Konservativen ganz außerstande find, auch nur ein einziges ihrer Reichstagsmandate ohne liberale Hilfe zu halten, und auch die weit überwiegende Mehrzahl ihrer Landtagsmandate liberaler Unterstützung verdanken. In den Reihen der Konservativen standen und stehen zwei Richtungen in lebhaftem Widerstreit miteinander: der besonnene, kompromißfreundliche Teil und die Extremen vom Bunde der Landwirte. Am 30. Mai tagte in Posen der konservative Provinzialvorstand. In dieser Sitzung siegten die besonnenen Elemente. Mit großer Mehrheit wurden die liberalen Forderungen, insbesondere auch die Abtretung eines Landtagsmandats aus konservativem Besitz an die Nationalliberalen grundsätzlich gutgeheißen. Nur sollte noch mit den örllichen Vertretungen einzelner Wahlkreise verhandelt werden, um das den Nationalliberalen zu überlassende Landtagsmandat zu bestimmen. Diese Verhandlungen sind nun anscheinend so geführt worden, daß sie schließlich mit einem vollen Sieg der von dem bekannten Major Endell geführten extremen Bündler und mit einem Verlassen des Beschlusses vom 30. Mai geendet haben. Denn am '15. August wurde den Vertretungen der beiden liberalen Parteien von dem Vorsitzenden des Zentralvereins der bereinigten Konservativen der Entwurf eines Vorschlags für ein Wahlabkommen übersandt, der die bisherige Grundlage der Verhandlungen völlig aufgibt, die Ergebnisse dieser Verhandlungen über den Haufen wirst und den liberalen Parteien, namentlich den Nationalliberalen, die Annahme von Bedingungen zumutet, die für fie geradezu beleidigend sind. Insbesondere wird nicht nur für die Person des nationalliberalen Kandidaten, der in dem bisher polnischen Reichstagswahlkreis Wirsitz-Schubin aufgestellt werden soll, zur Bedingung gemacht, daß er auf dem Boden der Forderungen des Bundes der Landwirte zu stehen erklärt, sondern sogar die konservative Wahlhilfe bei der bevorstehenden Landtagsersatzwahl in Hohensalza-Schubin-Sttelno (an Stelle des nationalliberalen Abg. Lusensky) wird davon abhängig gemacht, daß der nationalliberale Kandidat an den Grundlagen des preußischen Wahlrechts festhält und dem Hansa-Bund als Mitglied nicht an- gehött. Von der Abtretung eines konservativen Landtagsmandats an die Nationalliberalen ist keine Rede mehr. Auch soll das Wahlabkommen sich nicht auf die ganze Provinz erstrecken, sondern der Wahlkreis Kolmar-Czamikau-Filehne von dem Wahlabkommen ausgeschlossen werden, und schließlich wird das Abkommen von der vorbehaltenen Zustimmung der konservativen Provinzialvertretung abhängig gemacht, die erst eingeholt werden soll, nachdem die nationaltiberalen Kandidaten für Wirsitz-Schubin und Hohensalzw-Schubin-Strelno benannt fein würden. Diese Vorgänge bestätigen wieder ernmal, daß der .Einfluß der besonnenen Elemente in der konservativen Partei immer geringer wird und daß überall ba# Extrem ausschlaggebend ist. * \ Die dänische Preßflegelei. Wir haben vor einiger Zett Proben davon mttgeteM, toie die dänische Presse deutsche Reisenden in Dänemark beschimpft und verhöhnt hat. Die amtliche „Nordd, ANg. Ztg." ergreift jetzt das Wort dazu: Kommen uns dänische Zeitungen auf den Tisch geflogen, so finden wir manchmal, daß man in Dänemark die Deutschen, einerlei, ob sie als Handlungsreisende, Touristen oder Sommerfrischler ins Land kommen, recht unfreundlich aufnimmt, im günstigsten Falle aber allerlei au uns auszusetzen hat. Eigentümlich genug. Unsere Geschäftsreisenden sind den Dänen ziemlich unentbehrlich und haben überall in der Welt den Ruf, höflich, bescheiden und manierlich aufzutreten und dadurch in einem guten Gegensatz z. B. zu ihren englischen Berufsgenos sen, zu stehen. Von ausländischen Touristen wird Dänemark nicht allzusehr geplagt, nur Deutschland sendet jährlich seine Hunderttausende. Will man uns nicht haben, so können mir unser Geld auch anderswo los werden Latwschaftlich bieten manche Gegenden Deutschlands genau dasselbe wie Dänemark. Fragen wir uns nun, woher das eigentümliche Gebaren der Dänen uns Deutschen gegenüber kommt, so geraten wir an die trübe Quelle der n o rd s ch le s w i g s chen Tänenpresse. Selbst die größeren dänischen Zeitungen, die sich wohl besser informieren könnten, glauben es ihrem Patriotismus schuldig zu fein, die Presse als lautere -Quelle zu berücksichtigen. So bekommen denn die Dänen über Deutschland und deutsche Verhältnisse eine ganz falsch Vorstellung. Deutschland ist der Inbegriff alles Lächerlichen und Schlechten, der geschworene Feind alles dessen, was dänisch ist. Koncmt nun der Deutsche nach Dänemark, so ist er von vornherein von Vorurteilen umgeben, und eine gerechte Beurteilung wird den Dänen schwer. Auch die Verbrüderungsbefuche der Nordschleswiger in Dänemark trugen dazu bei, in Dänemark falsche Vorstellungen über Deutschland und die Teutfä-eu zu nähren. Die Zollbehandlung von Warenmustern in der Türiei. B e r l i n, 29. Aug. Zwischen dem kaiserlichen Geschäfts- träaer in Konstantinopel und der türkischen Regierung sand, wie die „9tordd. Allg. Ztg." mitteilt, ein Notemoecbsel. Hürr die Zollb.eLand.lung der von Handlungsreisenden Roggen ) 6) t ande i 4) TI uneben L am 28. August 1911. Getreidepreise inMannheim Getreide-Wochenbericht i- 18,8 eO. veobachtungender Ztation Sieben. (- ( Brotpreise In Lieben Weißbrot 2 Kg. 62 Pia. Schwarzbrot 2 Rg. M Big. ( + (+ (+ 173 l— 170 ( + 168 (— 170 (+ 1) 8) 7) 8> 8) 6) 5) 8) 5) ) ) 1) 3) 1) 1) 1) 2) $) 3) 8) 2) 7) D ) ) 1 213 210 212' 22u 222', 230 168' . 164 168 164 170 174 170 180 180 168 168 177 173 182'/, 182' , 186 198 Tie Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und vrotpretse ner einen Abdruck eia# sich aus dem Äteißarr:: btt PreiSberichtSstelle deS Deutschen LandwirtschaftSrats mm 22. bis 28. August 1911. kir ber Eisenbahnstrecke Ebarlottenburg—Spandau wurde die Leiche cincS ctnxi jährigen Mannes gesunden. Er dürste wahr- i cheinlich aus dem Zuge gefallen fein. *2116 Mörder des vor zwei Monaten ermordeten Zigarren- Händlers Beug in Leipzig wurde em guter Bekannter des «rmorbeten, namens Kliemann, der von Beug mehrfach namhafte QWbbeträgc geliehen bat, verhaftet. Am Dienstag, wurde, nach einer Meldung vom Brock en ein Aaurifl pffi Eckttloch von 6n)ci Äegelagerern übet* Müller'sche Badeanstalt. Was« erwärme der Lab«» am 80. August: 17• K 1 ^ie 9n «ist, 30 Statt iJ 'N. Auch"^... . 166 -4- <) 188 (4- 2- 18' (4- 4) 1» (4- b) 192 1) 188 (4- 6) 180 (4- 2) 176 (4- 2) stj 188 (4- 2i Hamburg baimooer Tüfielbod Röln Rranfhirt a.M. Mannheim Straßburg 28. 28. 29. 29. *6« -b-!? fffl! u mit (einem Apparat 1° irb. _— Honig« berg Danzig bietltn Boten Breslau Berlin Tlagbeburg Valle Leipzig ^^"Än^^lch^nttM^Vttsonen, nämlich fterftein, seine &a-1 und war, ihn die Treppe Hummer. mUÜ und das Trenstmüdchen in u*fc*"*rt*L**’* mil hrrlnerfext Mattkonnok batte die sie durch die Feuerwehr befreit wurden. — Za „ - - — «■ Mitternacht in den Lagerräumen und e.ockbamern bet thrmn Pükford u. Eo. auf der Südseite der Themse Feuer aus, das tast den ganzen Komolex einäscherlr - In Ulobolu iN Anatolien verhaftet. _ Ä w. Der 43 jährige verheiratete PonassisteM Dersul in Slime« emnahm dem Geldschrank des Amt» 55 Tausendfranksscdeuic und verliest die Stadt in Begleitung einer Chansonette. jn Warschau erschoß der 25 jährige Schriftsteller Jdzi- kowstt seine 19jährige bildhübsche Frau auS Eifersucht und beging bann Selbstmord. 3n ® 6t meSen $ Ä -sehen ntieT >'« e ».»mitt«« «midr fc ememdekasie von Moni -t°t°u«dd-mAmL sestgenommen. tz °chen, der im Rovem> nternchtet war, um tim 5U können, denn er i%- Bureaus und zuletzt fc ngen in Stellung. ®w. mtern Oppenheim uti uach Bingen getommr arfaHtn sind Feuerwehren und 650 Mann der hiesigen I fallen und niedergefchlagen. wobei er fckßvere LopfverleMmgen cSriahu^rffliittm (tnHnkr »ronMrllt. 6ate frtb «t II ?met "°ch nS anders I 'N über den T? Dettertals r Gründe S, 'e beginnt, N rchs dort fn k- , 1t erfolgen kl*' M litielefra. WM .N« 6«tti bu f^L HCT. nrfiiwAl v 11110 < Suleli^lilä 6 ft “f.» «Io >1Sl ■ " SäS IN H i® t:,lV hulz ‘It-S, W’t ' SD- -K'- Jin N^reüahre"l", Rückblick aus die Gcjchik n-Offenbach als Mitglieds Lank für das hochherzige» i to B S.4. °°» »7 Gebiet Besitz crgrin, 9 ■ Nachfeier statt, die aM 28. Aug. Zur FertiM« loria-Augusta-bau^ iflssührer des Äretdoerbam nkirchen, eine loitta« ®ih Sörmerin 6athitba8.W tt. geleistet. SanilSt rai r inz haben bereits den 4ia rrurben zahlreiche Gebäude, darunter die Agrarbank, durch Jeu brunst zerstört N^lt amtlichen Meldungen sind bei dem Br. in Aidin 467 Okbflube zerstört worden I * Opfer der Berge Auf dem Loetschengletscker mtbetie em Berg fü hrer im blanken EiS eine eingefroren« I Louristenleiche, sowie Spuren und Kleidungsstücke einer »weiten Leiche ES wird vermutet, dah es sich um die lieber, refte zweier Engländer handelt, die vor 16 Zähren in intern . . *biet verschwanden Der beiße Sommer schmolz die Schnee. Mk °°m ck>l S-b°°n^ „truautt", mü GalÄttr noch En-. mSt lan -anb brftimmt, ist bei ber Insel ^idanb „eftronbe.. düse ist^m Gletschereis gelegen hatte. Der Verunglückte hatte zwei ^adsstein Hk nach Nkucr Mkldung an D z 46 ge-i Märtte. £Nhe, eine Kappe, sowi ein großes Kleiderbündel bei itch, waS lcel f b 1 *mon 8 • ' 1 5 «teste». 29. Aug. Marktbericht. Auk heiiKqem WoAen- « dem Irrtum verleitete, daß mindestens zwei Lerchen vor- noch krant. entgleiste kurz nach 9 Uhr der Straßburger markte kostete: Butter vr. Bkd. r,2d-lLü Atk, ® asxössasbSss der Pumpen-Jndustrle und Wasser-Technik' mitieilt, stch bemnadii: pmonaj wurde Leslitbal wollte nach einer Bahnen vr. Elüd 0,«0—1,80 WIL, Guten pr. €L 1^0-2^0 TIL, eine Technische Abteilung angliedern, welche die gesamten Vor- Notstra am Landeckfall die Gänse da« Pld 75-80 Dlg., Ochsenfleisch vr. i-to. 86—94 «Md‘»«V»nroro"rlrtfe'^ A I Eäte lür y«uknro»UÄ C*‘1 °” I Ä OSSI'torilSFytb“l‘" b" 4" bUbeUbe" F* «MlÄ -niaVm Ätlmbi' auf Pr»büch-. 0^ eSS&^F3EÄ?18 raxn“bur^. Luchste Temperatur am yllebrigfie , . - Stieberschlag - 0,0 mm. hottäLischen' Station I bi« lD.oO Mk. Weißkraut da« Stuck 30 bi« 40 VfL. Zwiebeln per 9oiianüii^cneöLui,— । ,0.00-12,00 ML, MUch baS Liter 22 Ww Aeptel per &b. 13 bi« IS VlL. Nüsse 100 Stück 50-60 TJOw Der .Rfc 0-00 ML. Bohnen per Pkd. 25-40 Psq, Gurken 100 Stuck 3,00-4.00 TIL, Birnen ba« Pfund 15-20 Pfg., Pflaumen da« Pfund 16-20 Pfg. Warftjett von 7—1 Uhr. . fc. »reitffnrt a. 2*?. Äug. Heu- und Strobmarkt. Anaelahren waren 15 Magen $>eu und 6 Wagen Stroh. notleitc Öen 4^0—5.80 Alk., etrob (Romlanaftrob) 2.50—2.80 Mk, 1 irtfirob 0,00— 0,00 Mk. Alle« für 50 Kilo. Geschäft mittelmäßig. Die Zufuhren waren au« dem Taunnskrei«, dem Kreise Zriedderg und Cberbefien. - fc. Krankfu« a. 29. Aua. Ter bedeutende Auftrieb besondere von Rindern, darunter Iungrinder in großer 3abt, ber aut dem letzten Lauptvieh mark t 6u ^verzeichnen und trieben yraum und rnnver in wuoe i^tuchr. xoa, mc ^annai wu^vhv u« »?'•••«'•• lener — brachte doch die Notierung 17<6 Rinder — beweist, daß rotteten sich zusammen und mit Stangen bewaffnet, rückten sre Es entstand eme ungeheure Panik und nach b i Landwirte ihre» Rindoiehbestand msolge der gutternot nicht S? Mim zu Leide. Diese aber endogen sich Den «ersolgern Ausgang 7 Frauen wurden erdrückt, viele zündet . vermögin. Infolge der großen Zufuhr fielen gegen den ' dadurch, daß sie auf einen großen Baum kletterten, und nach In Berbtcaro bez Cosenza empörten 'M eunge August die Preise sur Rinder um zwei Marf für toenigen Minuten standen tne erschreckten Leutchen in weitem hundert Personen gegen die sanitären Anordnungen der Behörden. Rentner, ebenso die für Kalber und Schafe, wahrend die streife um den Baum und staunten mit geöffnetem Munde über Sie stürmten das Rathaus und steckten es tn Brand, ebenso ^ckn^wevretse die Hobe gingen. bte kühnen ttletterkünste der wilden Urwaldsühne. Niemand zwei- die P o st. Auch die Telegraphcndrahte wurden von ihnen »er- _ Aartoflelmarkt-Berlcht tgrühkattoffeln) vom 28 Aug. 1911. feite an der Echtheit der Asien, zumal sie sich nun auch über die I schnitten. Von Paola wurden Truppen entsendet. — «Bei den yg * lin: Rosen, frühe) Dtk. 2.75—8.00, frühe iveiße, Rat,er- Ihüditc des stttstanienbaumeS hermachten, jedoch nur, um ein Unruhen wurde auch ein Gemeindebeamter gelotet. Der Unter- . auO—3.2ö, Nieren, Paulsen« Juli 3.50—4.00. Rdnia«- jrmni zu nagen. Tenn der besonders weit geöffnete Mund der prüfek. von Paolo hat bie Ordnung wiederhergestellt. Die Tele- t mr-. gto|en (ttübe) Mk 2.60- 0.00, Frube weiße, Kaiser- TonfrfiönCTtbot eine nattirliche und willkommene Zielscheibe. Ta graphenlinien sind wieder in Stand geseßt. kröne Mk. 2.70-0.00, Liltauer Blanke Mk. 8.00- 0.00. Lieg ni tz: niemand ivagtc, die kühnen Kletterer in ihrem Element an- Charleston (Süd-Karolina) richtete ein Orkan flto6chj|eitn (frühe) Mk. 3.00—4^0, Frühe weiße, «osterkrone Mk^3d0 , • r-x.-iu Pik. 3.80. Neue lange Mk. 8.8", Runde ^rkartofleln Mk. 8L0. erflärtat sie sich dazu bereit, die Cinwohnersä)aft von deit un- — Von Otto Roberts Kleinen S prachs ührern , ° r t m u u d : Runde blaue 8.80, Nieren, Paulsen« Juli Mk. 4^50, iiL-lübenen lästigen (Säften zu befreien. Kaum aber bemerkten diese die im Verlage von O tt 0 Maie r t nR a venSb ur g erscheinen, Mk. 9.50, Holländer Mäuse Wik. 5.00. H ag en t. W.: bte Gefahr, in der sie schwebten, so gaben sie sich durch Zurufe liegt uns nun das spanische Bändchen vor. Autzer -wer Not- b(auc Ms. 3.80, Nieren, Paulsen« Juli Ml. 425, Hollander ihren staunenden Landsleuten zu erkennen. An ihre Menschlich- Wörterbüchern und einer Sprachlehre enthalt das Ba'wchen eine T|6uu Mk. 6.00, Runde Eierkartoffeln W. 4.26. Krefeld: feit jedoch glaubte man erst, als sic sich ihrer Vermummung ent- Abteilung „Konversation", die sich vor ähnlichen dadurch aus- Paulsen« Juli Mk. 4.50, Frühgelbe Mk. 5.00. Kern pen lebigt hatten, die mit ein Paar Maulschellen endete und den er- zeichnet, daß nur die zu stellenden fragen ananant^r gereiht I, . Nj„eu, Paulsen« Juli Mk. 3.70, ^rühgelbe Mk. 4.50, L»ol- febredten Torsbewohnern ihre Ruhe wiedergab. sind, die Antworten, die ja doch stets anders lauten als die !h>n-- länber Mäuse Mk 4 50, Runde Eierkarloffeln Mk. 4ch0. Köln ♦flerCcrein der Elcsantenfreunde. Durch einen, versationsbücher vorauSsetzen, aber nicht.. Statt besten finden ton|a, . giieren, Paulsen« Juli Mk. 4.10. (Alle« für 5u Kg.) rührenden Ausruf, der gegenwärtig in Paris verbreitet wird, in einer Spalte daneben alle Ausdrücke angegebtti, deren man' '--- erfährt die Welt zum ersten Male von dem Dasein einer bisher h^ betressender Gelegenheit bedarf, z. B. im Rettaurant Mc so gut wie unbekannten Gesellschaft: tn Paris besteht ein reael- Speisen, aus ber Post bie bctressenden Ausbrücke usw., eine für rechter „Verein der Elefantenfreunbe", der es sich znm Ziel geletzt ben praktischen Gebrauch auf ber Steife nicht hock genug anbat, der immer größer werdenden Gefahr der völligen Ausrottung zuschlagende bequeme Einrichtung. Tie Anordnung ist gesetzlich der Elefanten entgegenzutreten. In dem längsten Aufrufe, der geschützt. Ein italienisches, französisches und englisches Bändchen auf die interessante Tatsache hinweist, daß jährlich aus Grben (inb bereit« erschienen. gegen 50 000 Elefanten getötet werden, micb bjirauT bingcroie)cn, _ literarische Echo. Halbmonatsschrift für Li- »3chen Stutzen die klugen unb gutmütigen Tickhäuter nach Erfolg teTntirrfreunsc (Begründet von Dr. Joses Ettlinger. dcraus- der Zähmung in dm afrikanischen Kolonien stiften konnten, wenn . Tr Emst Deilborii. Berlag: Egon Aeischel u. Co., «an bei Zeiten die Massenichlächtercien verhindere, ^durch die 85« . «n g) 1 Septemberheft ist soeben mit folgendem allein infolge der Gier nach Elfenbein die nützlichen Dickhäuter ^^^»t erschienen Julius Bad: Tie Kunstform der Biographie, her Gefahr völliger Ausrottung nahegebracht worden sind. Max Lenz: Romantik und Realitäten II. (Schelling in Berlin). .* Tic Rache des Ehemanns. In dem ehrwürdigenI Kurt Münzer: Von nordischen Erzählern. — Karl ©trafer: Bttr von 91 Jahren ist in Amerika ein gcrvisser Gilson Ruland War Halbes erster Roman. — Oskar G Baumgarten: Erne gestorben, der weit über die Grenzrn seines Leimatflädtchens Schweizer Literaturgeschichte. — Sans Wantoch: Sunnm ^co-1 100 R 22 00-00 ÖÖ'üJiF Sinauji in ber Union einst eine gewisse Berühmtheit erlangt- Echo der Zeitungen unb Be^Änfttn. - des Weizeu 100 Rg. » j^T burdi die ungewöhnliche Strafe, bie er über feine Frau Auslandes. - Kurze Anzeigen. - Nachrichten. - Der Bucher-1 J'Qflgen 100 Kg. 18.20 muu verhängt hatte. Kurz vor dem amerikanischen Bürgerkriege batte marrt. Ruland geheiratet: als die Feindseligkeiten begannen, meldete . er sich sofort als Freiwilliger und kehrte 1865 aus dem Feld-' iug in seine Leimatstadt Patchogne zurück. Er brach hier fast nitotr, als er erfahren mußte, daß seine tfrau in der Zeit, da er mit dem Gewehr in der vand fein Leben für bad Vater- land einsetzte, ihrem Gattcii leichtterttg bic Treue gebrochen hatte Niederschläge beichrankten «ich auch diesmal ,n der >?aupt. »Mit ber Kaltblütigkeit des Amerikaners raffte er sich schließlich bas östliche Küstengebiet, wo man die Austichden der Mfammen und beschloß, seine Frau ans feine eigene Art Tür h.Q£fTrud)temlc infolgedessen etwas günstiger als biLher beurteilt, 5re Schamlosigkeit zu [traten. Bon dieser Stunde an hat er L-äbrcnb die übrigen Landesteüe weiter über Trockenheit Nagen. (nicht ein einziges Wort mehr an die Frau gerichtet, die seinen den letzten Tagen hat das Wetter wieder allgemein einen kennen trug unb bieses Schweigen hat Gilson Ruland 40 Jahre hetzen unb trockenen Charakter angenommen, unb bie dom' In! oeÄdEnM?de^'eb^ AilcVchnerbü^ve.^ ^tiC&Umbtt_?üd£n^e etne Lbe « Mpwid^^hohen «££ ^ebotni, auch^Rußland ' J^enma feste Tendenz und einen PreissortichriN von 3 bis - • rm»rrw • *3>, ®arf Crär Sraugerfre beftanö tm Manbe lkbdatte Nach. A H H 3 ttt j M - UjllbsfilLWN frrtne und auch bie hiesigen Brauereien beteiligten fick diesmal | |£ V II M U III ■ ■■ 2flHU),lUUuUm mehr am Geschäft Tie Preise für inländische Gerne .. ftenten sich je nach Qualität auf 198—221 Mark; österreichische I geschmortem Cbft. Gerste wurde mit 23^-240 Mrrf bewertet. Futtttgerste war Daß alte, heimische Familien.Gericht, aber mit bew M «nbaltcnb starkem Bedarf unb höheren ruNischen Forderungen ,r, - - - <7 o ,-nr., r> Sekr W fe™bei Mais wirkt das Beispiel der Gerste und der ftnschen yruchten deS Lommers mundet es köstlicher alS Mangel argentinischen Angebots gleichfalls befestigend, doch hat Man verwende alle Arten geschmorten ObsteS, m darin keinen größeren Umfang. U. -c v s. . bad ftd) blc Preise für inländisches (Betreibe am eine nach der anderen, wahrend des ganzen Sommers, letzten Markttag in Marf pro 1000 kg iE nach Qualität, wob« I ß^n MUchslammeri nur mit Mondamin kochen, da- M-dr ( + ) (,Jt. 6,9,nUbir C * I etprob« «Wl= »ui 6« Ko.Utemin.^ad.Kn i 60, 30 m» 15 »fc. stlammecn i) beigefugt t|t, rote xngi. -r -w-r J« rf ch-u Hai di- Milri bat btriidKigttn TO » r b e r I W.Uma-' t p r . Ht ■»"■«fta6*1.K*M <+UH Strvzak, ber vor mehreren Jahren an« eibtricn führete11e«, nnn!' ^iveroool Okl 164 30^ t- 2.4 > Lhicago und unter falschem Paß große doteldie^ahle ve^dte, »n deni ug. <__ • • * . .ufrlm 177Ä) (4-8A0), Momentv e r h aste t, als er von einem Gutsbesitzer 3000 Rubel |epL MM» < - *. rrtrr*ff*n »wThirfite ^79.05 z_|_ 3^)). Fulieigerste: cif Hamburg fchwnn 12L50 — ) Aug. 122.Ou (-f- 3.UV), Lepl.-Te». 123.00 (+ 8.00). Mai»: Mixed eei’teinber 127XX) (4- 3.00), Odessa schwimmend 12X50 (4- 6.00) SIL Ter beu Höchste Echlachtoiehpreise in Frankfurt a. Dl. Zleischpreise in Ließen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 87—91 Dck. Kg. Schlachtgw. 78-88 Pf. '/, , 7 67 68 j J Kg. 86-94 Pfg. «L _ 76—80 , '/, , 70-90 , Bu gust rometer ml 0' duziert , w 5 —. O = bfolute j ichligkeit || Relative ichligkeit Wind- ichtung u. '<3 vO E 14 W Wetter 1911 § 6 i;« & ss L ts A 29. ... '49,6 23.2 13,4 64 W 2 10 29. 9" '<51,0 19.7 119 70 0 0 10 Sonnenschein 30, 1» ■i5L5 15JI 10,0 78 •WSW 2 0 3u uermutßit - / Per 1. Oktober 4224 I. Etage mit 9 Zimmern und 1 Mansardenzimmerzu vcr mieten. Frankfurter Str. 31. | 7 Zimmer | Bergstraße 9 1 | 7-Zimmerwohnung au vermieten. Walltorstraße 24 Mittl. Stock, 7 Zimmer mit Zub. für 700 Mk. alsbald zu vermieten. Näheres West-Anlage 6. 13898 Friedrichstraße 17 bochherrschaftliche 7 - Zimmer Wobnungen mit Zentralheizung und aller der Neuzeit entsprechender Einrichtung sos. zu vermieten. 4601! Birkcnstock & Schneider. Der 2. Stock meines Hauses, 7 Zimmer, Bade- und Madchen- zinuner rc., elektrische Licht- und Gasleitung, große Veranda, seither von Herrn Dr. Stuhl be- wohitt, ist zum 1. Oktober anderweitig zu vermieten. Wilb. Kilbinger, Löwen-Drog., 4299s Seltersmeg 79 a v. 1. Okt. ganz üb. gctr. zu verm. Näh. Bahnhosstr. 65 A II. 15254 | 6 Zimmer \ Wegzugshalber ist die erste Etage meines Hauses, 6 Zimmer mit allein Zubehör sofort ob. später zu vrm. Frau Sanitätsrat Haupt, 3466_________Asterweg 29._______ 6-Zim.-Wohnung I einschl. Babezimmer, mit allein Komfort bet Neuzeit eingerichtet, Parterre ob. 1. Stock per 1. Oktbr. zu verm. Näh. Nord-Aulage 11 v Liid-AnlMH LLW'Ä 6 Simmern mit Zubehör, per 1. Oktober wegzugshalber anber- weitig zu vermieten. 4107 Näheres bakelbst Kontor. 4187] Ostanlage 38 ist die Bel- Etage, 6 Zimmer nebst Zubehör, zum 1. Okt. d. I., evtl, früher, zu vermieten. Näheres parterre. Roonstraße 61. Et., «Zimmer, Bad, J-reindenziminer, sowie sonst. Zubehör, elektr. Licht, sofort zu vermieten. Wilb. Seipp III., Ludwigstraße 28 H.______f4§10 Lndwigstratze 52 ichöne 6-Ziuuner Wohnung, im II. Stock, mit Zubehör v. 1. Oktober zu vermieten, eoent. früher. Näheres im Hinterhaus. [4703 Wilbelmstraße 8 III. 8-3iniMrWhnW Loggia und allem Zubehör sos. zu vermieten. 5191] Näh. Frankfurter Str. 2t). Ludwigstraße 36 roÄ?£- wobuung mit Zubehör per 1. Okt. oder später zu vermieten. 5116 5 Zimmer Nord Anlage 29 5 Zimmer Wohnung zu verm. Zu erst. b. Bäckerinstr. Schreittcr, Lindenylatz.___________________<2441 2702] Zu vermieten umständeh. zu bei. gtinst. Bedingungen schöne mod.5-Zim.-Wohin, Gas, elektr. Licht, kompl. eing. Badez., Linoleumbelag i. a. Zimmern u. Korr., 2 Veranden. Friedrichstr. 12 III. Landgrafenstraße 5 Parterrewohnung, 5Zimmer m. Zubehör, per 1. Oktober zu verm. Näheres Seltersweg 8» I. [3899 4243] 5-Zimmcrwobuuua mit Mansarde, Trockenboden, Bleich- vlatz, Gas, elektr. Licht usw. per 1. Okt. zu verni. Lndlvigslr. 33. Henselstraße 3 ist eine 5-Zimmerwohnuttg mit Badezimmer und allem Zubehör alsbald oder per 1. Oktober zu vermieten.__________________[4260 Liebigstraße 95 1. St. neu herger. 5-Zimmerwohnung mit reicht. Ztlbehör u.Gartenant.z. verm. Zu erfr. Liebigstr. 95 p. Stcphanftr. 31, Ecke Goethestr. schöne gcr. 5-Zimmcrwohnung m. Badez., gr. Balkon, Frentdeuz. u. sonst. Zubehör zu verm. [4315 Moderne 5-Zim.-Wobuungcn Wetzlarer Weg 17 (Neubau), nächst der Friedrichstraße, baldigst zu vermieten. [4395 ______Eim, Friedrichstraße 14. 4412] 5 Z. - W. in schöner freier Lage v. 1. Okt. ob. früher zu verm. Cb. Psejffcr, Schiffenb. Weg 30. $lcid)[tr. 42 K&S» nungcn in. Bab, Gas, elektr. Licht, Erker, Balkon unb sonstigem Zubehör p. 1. Oktober zu vermieten. Näh. H. Horn, Brnchstr. 7 II. [jl5C Liebigstraße 7(> - Neubau, schöne 5 Zimmerwob nuttgcn mit Bab, Gas, elektrisch. Licht, Loggia unb sonstigem Zubehör p. 1. Oktober zu vermieten. Näh. H. Launspach,Altccstr.22. 2uö)ui(i)trflBc 41,1. itotf 5 Zimmer mit Zubehör, Gas, Elektr., Bleiche, zum 1. Oktober zu vermieten.________________4533 Wilhelmstr. 44 1. schöne frdl. Wohnung, 5 Zimmer, sämtl. Zubehör, Gas unb elektr. Licht zum 1. Oktober zu vermieten. Näh, parterre. '465.8 Roonstratze 14 5-Zimmcr Wohnung p. 1. Oktob. zu vermieten. 4825 WÜH. Seipp 1H., Ludwigstr. 28 5 Zimmer mit Bad, Balkon, Gas und elektr. Licht nebst allem Zubehör per 1. Okt. zu vermieten Liebtgstraße 74 pari. Näheres Wilhi'lmstr. 44, Einhäuser. [^" 5000] Dte von Herrn Steuerrat Hunsinger seit zehn fahren innegehabte 5-Z.-Wohnttng m. allem Zubeb. im miitl. Stock n't wegszub. zu uerm. Fink, Stephanitr. 43 We[cO.4,ZL^^L 5-Zimmerwohnung mit Gas u. Badeeinrichtung per 1.Oktbr., auch früher zu vermieten. Näheres im 2. Stock.___________________[5228 Walltorstraße 73 nächst der Ost-Anlage in noch neuem Hanse [Haltestelle d. elektr. Straßenbahn) eleg. 5-Zimmcr Bcl-Etagc m. Loggia, Bad, Gas, elektr. Licht, Bleichplatz usw. ver gleich od. später zu verm. [3555 5-Zimmerwohinnig mit Zub., Steinstr., Ecke Ederstr., per 1. Oktober zu vermieten. [5204 Näh. Earl Stitckratb, Seltersw. In meinem Hause Schottstr. 10 Parterre ist eine schöne [5245 5-ZinMmohnung Zubehör per sofort event. auch später zu verm. Näh. Bahnbofstr. 50 I. Schöne 5-Z.-Wohn. zu verm. 2961 I. Wcincrt, 'Neuenweg 9. West-Anlage 28,1. Lt. ncit bergerichtete 5 Z.-Wohnung mit Gas, Elektrisch unb Babean- schluß per 1. Okt. ober 1. Januar an ruhige Leute zu vermieten. |Ms4 G. A. Krämer, West-Anlage 28. E--] Nztl. 5-Z. W. m. Bad, gr. Balkon u. Blcichpl. v. 1. Okt. bill. z. v. Schiffenb. Weg 43. Näh. 45 p. I 4 Zimmer sofort zu vermieten. 3042 Näheres Franksurtcr Str. 20. 3 Zimmer Am Steg 16 IIL 5242] Lcihgcstcrncr Weg t). 5298 | Verschiedene| Oes»] 3-Zjmmerwohn., I. St., per 1. Okt. zu verm. Steinttraße 27. 07019] 3 - Zimmcrwohnung zu verm. Frau Heim, Steinstr. 73. Z1iMcr,We, nebst Zxbch. Mttktzlatz 17 £ »STW O7OI5J Schöne 3 Zimmcrwobnung zu verm. Credncrftraßc 36. Sdiönc 4-Ziminer-WohnNli m. Gas u. Gartenant. v. 1. Okt. zu uermieten. 141.89' Asterweg 57 p. Ludwigsplatz 8 3-Zimmer-Wohnung, 1. Stock, aus 1. Oktober zu vermieten. 5262 3 - Zimmerwohnung mit Balkon zu vermieten. HmmctNolimg Bleichstraße 25 ! Ecke Ludwig und Bleichstraße ist Mansarde, 4 Zimmer, mit allem Zubehör p. 1. Okt. o. früher zu verm. Näh. Bleichstr. 23 p. «fllöiic 4-ZiMtt-Mhnnilg, I. St., zn v. 143771 Asterweg 52 p. z-.linimemobnunß L fot«; zu uerm. [52751 Eoelstraße 34. | 2 Zimmer \ 4821] Schöne 2 ^Limmcrwohn. per 1. September ober Oktober zn vermieten. Wetzsteinstraße 42 edlönc ZZinimmvohnW zn vermieten. Aliccstraße 20. 5139] In mein. Neubau, Kirchen- '^mnicmohnnngcn per 1. Okt. zu verm. nebst allem Zubehör. Färberei Wallenfels. Marburger Str. 76 srennbl. 3-Zimrnerwohnung mit Zubeh., I. Stock, sofort ob. später zu verm. 5145] 9täh. Marburger Str. 68. Z-ZiniMr-Wohnniig, gerichtet, zu vermieten. 5294 Näheres Tiefcnweg 1. 4-Zimmer-Wohnungkn in ber Nähe bes Bahnhofs zu vermieten. Näheres Baugeschäft Webrum, Ebelstraße 39. [5043 Schöne 4 Zimmer Wohnung, 1. St. u. Zubehör, z. 1. Oktbr. zu verm. [06989] Kaiser-Allee 33. 4824] Sch. 4—5-Zimmcr-Wobn. zu vermieten. Krcnzplatz 10. 4 Zimmerwobn., I. St., zu verm. 4863] Frankfurter Straße 43 v. Marburger Str. 56 I. p. 1. Okt. ob. später zu vermieten 4 Zimmer mit Bab unb Zubehör. Schöne, freie Lage mit Vorgärten. [5009 23431 Logis, 4 Zimmer unb Zubehör >u vermieten. Näheres Bleichstraße 16. Friedrichstr. 13 II., Neubau, schöne 4 - Zimmcrwohnung mit Bab, Balkon unb sonstigem Zub. Neubau Cuteubergsstaße 14 Zwei Herrschafts-Wohnungen, bestehend auS je 7—8 elegant auSgebautcn Zimmern, Wintergarten, Bad unb Zubehör, zum 1. Oktober zu vermiet. Etagenheizung, kombinierte Küchenherde, Gasu.Elektr.Ltcht. Näheres Hugo Boetsch, SelterSw. 81 II. l. !wa Kaiser Allee 3 Z 6 ober 7 Zimmer, Babezimmer u. Zub., Gas, elektr. Licht, zu verm. ffielnuno, zu vermieten. 'Näheres Frankfurter Straße 76 I. [4373 Feine 3-, 4-, 5- und 6-Zimmer-Wohnungen mit Bab zu vermieten. 4254 Belitz, Liebigstraße 83. 5O81J Glaubrechtstr. 5 kleinere 4-Zimmcrwobnung, sowie srbl. Mansardenwohnung zn verm. ______Näheres Licbigstraßc 61. Landgraf PhilivP-Pla» 6 pt. Wohnung mit 3 Zimmern nebst 2 Entresolzuntnern und Zubehör per 1. Oktober zu vermieten. I5045 Näheres Frankfurter Str. 29. 06990] Eine Wohnung von drei bis vier Zimmern sofort zu vermieten. Walltorstraße 33. 06913, Eine schöne 3- und eine 2-Zimmcrwohnung per 1. Oktbr. zu verm. Nodheimcr Str. 2. 5157] Neuhergerichtete Mansarden - Wohnung zu verni. Asterweg 6, näh, i. 1. St. Ein kleines Logis KJ’ Kaiser Allee 32. H. Weller. Stfiöneö Mes ÖogiS 5295_________Seltcrswcg 35. ftlcincS Sogiö 5 Katharineng. 8 2—3 unmöbl Zimmer event. mit Küche u. Zubehör von scyöner 6-Zimmer-Wohnung, am liebsten an alleinstehende Dame, p. 1. Oktober abzugeben. Näheres Bismarckstr. 32 l. u. II. St. [5183 2 sehr fd)ön unmöbl. Zimmer zu verm. Nord-Anlage 12 I. 5142 | Möbl. Zimmer | o6876] Ein freundl. möbl. ^Zimmer zu verm. Bahnbofstr. 60 III. 06829, Anstäns. Arbeiter k. Kost u. Logis erh. Schulstr. 11, Mans. l. Eüifnd) möblierte Zimmer sofort oder später zu vermictcn. 5199_______Stcinitrasrc 73 I l. 06982] Möbliertes Zimmer zu vermieten. Fn Löbers Hos 91. 06994] Eins. möbl. Zimmer zu vcmieten. Bahnhofstraße 52 a II. 070011 Möbl. Zimmer zu ver- mieten. Bismarckstr. 9, Furinck. Üiöbl. Zimmer Selters megÄlI 07013] Möbliertes Zimmer zu verm. Neuen Bäue 2 b. Glöckle. | I_.ii.den etc. | Drei Läden, durch Umbau entstanden, mit je einem Kontor und großem Keller- raum, sofort zu vermieten. [5044 Bahnhofstraße 45, Eckhaus. Qrthfrtt ru verm. Ecke Lndwig- X-UuCH h. Bismarckstr. Zu er- fragen Bismarckstr. 111. [5291 Bureau 3 Zimmer Port., p. 1. Okt. zu uerm. 4584]________Bahnhofstraße 46. Kontor unb Lager rc. Mitte der Stadt zu vermieten. Schriftl. Angebote unter 3544 an den Gießener Anzeiger erbet. <’u verm. 07026 Trauung Neuenweg 38. TT "1 in der Blockstrasse zu rt /g A vermieten. 5299 LdUvll M Bloedser IMf. gröl. 5-Zimmer-WohMg mit allem Zubehör von kleiner, ruhiger Familie per 1. Olt. zu mieten gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 07007 a. den Gieß. Anz. erb. 3-Zimmerwohnnng von ruhig, kleiner Familie 13 Pers.) gesucht. Nähe der Nord-Anlage bevorz. Schristl. Angebote unter 5277 an den Gießener Anzeiger erbet. (Offene Stellen Für Lager- und Versand-Abteilung eines hiesigen Fabrik & Eugros- Gefchätts wird für gleich oder 1. Oktober ein gut empfohlener gewandter juugerManngcfucht, möglichst militärfrei. — Nur solche mit durchaus guten Zeug- nisien und mit guterHaudschrift wollen Slngebotc unter 5241 an die Geschäftsstelle des Gieß. Anzeigers einreichen.__ Per 1. Oktober für einKolonial- und Eisenwareu Geschäft Kommis gesucht. Schriftl. Angeb. u. 5153 an den Gießener Anzeiger erb. Für das chem. Laboratorium unserer Fabrik wird ein junger Mann mit Kenntnissen in Chemie gesucht, der nach Anleitung Analysen ausznsühren hätte. Dauernde Stellung. 5283 TempergietzcreiBänninger G. m. b. H., Gießen. Per 1. Oktober suche inngen Mann für leichte Schreibarbeit. Schriftl. Angebote unter 06995 an den Gießener Anzeiger erbet. 07024] Tücht.Abouucntenfammler für die Abendstunden gesucht. Pfciffer'schcBuchhandl, Gießen. Schreinergesellen für dauernd sucht [5301 Theodor Schmidt, Aßlar. EinLAeiuMscllcsos.gci'uA 06954______Walltorstraße 59. jlclt. II. jung. Schlosser sowie ein Schmied Bau- und Kunst-Schlosserei von H. Baumann, Walltorstr. 33. 06091 Heizer gesucht. 07020]__________C. Rübiamen. Jung. Hausbursche zu einem Pserd gesucht. 5158]Neuenweg 50. 5281] Einige jüngere fleißige Arbeiter und ein ordentlicher^ Fahrbursche per sofort gesucht. G.A. Krämer, Ziickerwarenfabr. Ein ßausbiirsMen gesueht. 07006________Neuenweg 38. Lehrling mit guter Schulbildung aus das Kontor einer hiesigen Zigarreit- fabrik per sofort evtl. 1. Oktober gesucht. — Schriftliche Angebote unter 5240 an den Gieß. Anz. erb. vlit fluter Schul- ^eyr zlNg bilbimg p. sofort ober später gesucht. [07025 Pfeiffer schc Bnrhbdlg., Gieße». Braves, anständig. Mädchen z. Führ, einet Zigarrenfiliale ges. Schristl. Angebote unter 07011 an den Gießener Anzeiger erbet. Haushalt-u. kalautencivareu Tüchtige Verkäuferin, welche selbstänbig bekorieren kann, für bauernb bet guter Bezahl, gesucht. Schriftl. Angebote mit Gehalts- ansprüch. u.Zeuguisabschr. u. 5244 an ben Gießener Anzeiger erbet. Kontoristin Fräulein, perfekt in Stenographie u. Schreibmaschine lS.Hammonb), sofort gesucht. Zu erfrng. in ber Geschäftsstelle bes Gieß. Anz. [^ Wtige Verkliuferiil gesucht für ein besseres, hiesiges Geschäft. Einer wirklich tücht. Verkäuferin wirb hohes Gehalt bewilligt. Schriftl. Angebote unt. 07017 au ben Gießener Anz. erb. NMjülterin Sn« Haush. ges. Selbst. Wirkunaskr. Schriftl. Angebote unter 06996 an ben Gießener Anzeiger erbet. 52821 Zum 1. Oktober tüchtiges Mädchen für Küche und Haus zu kleiner Familie gesucht. Bei guten Leistungen 30 Nik. Anfangs- lohn. Frailksurtcr Str. 58 I. Suche zum 1. Okt. ober früher ein Mädchen welches bic Hausarbeit unb einfache Küche versteht. 5234 Frau Adolf Moritz, _______Weilburg, Abvlfstr. 7. Ein ordentliches Mädchen für Küche unb Haus wirb gesucht. 5257] Professor Gmein er, _______Frankfurter Straße 251. Ein jung. Mädchen am liebsten v. Lanbe, zu Kinbern gesucht. 15273] Blcichstraßc 21. junges Möbchen, SS!« gesucht. 1070051 Ludwigstr. 40. Sic Lnnsslclic Mljtitr.Ih. ist von neuem zu vergeben. <5280 Gewandter Herr in reiferen Jahren, etwas sachkundig, zum Abschluß von Rübcnsamen--lttbau-Vcrträgen gesucht. Offerten unter R. 400 an den Gteßencr Anzeiger erbeten. _______hv'-’8/s Tiefbautcchniker mit Erfahrung im Wasserlcfttmgsbau zur Aushilfe für September ivorauSstchtlich auch für 2 bis 3 weitere Monate) für Bureau unb Baustelle gesucht. Monatliche Vergütung 125 Aik., Baustelle 2^0 Mk. tägliche Zulage. Melbungen mit Lebenslaus sofort erbeten. Wetzlar, ben 28. August 1911. C30/» Der Krcistiefbeumcister. OT014] Orbentl., vünktl. Lauffrau vormittags gesucht. Kirchstr. 16. | Laufmädchen per sos. ges. Liebigstraße 31 II. Braocs Soufmäbdicn täglich gesucht. [07027] Stevbanstr. 3 pt. MWMDW Kaufmann, 23 Jahre alt jt'OiV mit Bicigeschäst unter sehr günstigen Bebiuguugen zu verkaufen event. zu verpachten. Näh. zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeiger.[5210 MO Mark Schriftl. Angebote unter 06951 an den Gießener Anzeiger erbet Gabelsberger. Wir eröffnen am Montag, den 4. September, abends 8'/, Ubr in unterem Uiiterrichtszimmcr im SÄ AnsäugcrlchrMz für Damen und Herren. Anmeldungen sind mündlich oder schriftl. nn Herrn Sekretär Lob, Große Mühlgasse 43, zii richten. Gleichzeitig beginnt ein Kursus für Maschinenschreiben f. Mitglieder der beiden Vereine u. Teilnehmer an dem Ansänger- knrslis. v”/8 Gabclsberaer Stenographen Verein (E.V.), gcgr. 1861. Damcnvercin GabelSberger. kMDHuMli Deutsche Märchen in Versen,2Mk. Zu bcziehv. Weibeseld in Schroda. 13675] Hochgläser und-Appandt EimiaMpte nod BieuMg* empfehlen zu billigsten Preisen Löwer & Sechsteln vorn». Ph. Wagner Tel. 484 «I« Tel. 48t Gebrauchte Automobile. Ausnahme - Anpeliol. Wir geben eine Anzahl gebrauchte, gut erhaltene und gründlich nacbgeseheneMotor- wagen mit 2 und 4 Zylindern und mit 2 und 4 Sitzen, selten billig, sofort ab. (D*/t Zweisitzer von M. 700 an Viersitzer von M. 1500 an Verlangen Sie Liste Norddeutsche Automobil - Werke £o$e aller genehmigten l,ottcrien sind stets zu haben bei berLoie General- Agentur von «« Ricbard Mutter Giessen, Neuen Bäue 1L Die Folger auch i" fcbensmlttelter -ugehen uiü a irtben, untern das [ich anNE in wüsten ^ra nieren. Um d machen, hat du und es HM,1 energisch abge -inen Zegnss t Uf, 204 (tfd)t|nl, , Le ivdcl [»L'S ?nSrw« ä'rfs«1 ’SkS «•Tw» 5ie heut Paris, 3 veranstalteten i die teuren Lebe Bäcker, sich gramm Brotzn [einer Weigm einen der i sich aus ihn un drang sie in s richtung. Di wurden mit > erheblich ver darmene gel stellen. 6lu In St. Webergehilf Eierhändler weil die Hä war au^er ft £rten bei D. •raum heute gegen die teu: Teil der Han Bon unsl diese Borgän 9 Pari! nimmt, namcn sang an, so b> Innern Vorkel ichreitungen vo allgemeine Grt sonders die f o r und mithin bei äahre durch Trockenheit Vaussrauen des i“ greisen, inden Zre Produkte -t Bewohner von obwohl sie gera man aber । bmsichtlich s bnv°r, daß schj N Untergeben Mr die gegen Line . UM den L 'rechen Ra -'tenntnis genomr gegnnvärtigt m( * »0*1 1 nnem Maße fe («in«6 Ls nahiPn a c o to' yien, ob f »lltn i“ d°« Nki AUt bei ’W A 00 ^o[[e»x Und bi stzs