Nr. H9 Erscheint täglich mit Ausnahme deS Tonntag». De „Gießener Zamilienblätler" werden dem ,Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da» „Ertlsblott für den Kni$ Gießen" zweimal wöchentlich. Tie ..tandwirtichastlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Zweites Blatt 161. Jahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhesjen Mittwoch, 28. Juni 19U Rotationsdruck und Verlag der Brüblichen UniverslialZ - Buch- und Treindruckerei. R. Lange, Dietzen. Redaktion, Expedition und Truckerei: Schul- strahe 7. (yrpcbitwn und Verlag: fcaS 5L Redaktion:«^ 112. Tel.-2ldru?lnje,gerDietzen. Ter Praildcnl teilt mit, da» die nächste Sitzung ooraiiv’idn. 1, nm 6 3111 i ItaNfinden werde 'Jiadi der Sitzung sanden noch vertrauliche Besprechungen über die Stellung des Hauses zur löememdesteuerresorm statt Hessische Erste Kammer. R.B. Darmstadt, 27. Juni. . Regierimgsrii'chc: Staatsminister Ewald, Finait; wmitter Braun, öchcimcrat Tr. Becker und Cberiinaturat J U Q) s. ... Hizevrasident spürst zu § o l m s - H o h e n s o l in s L i ch er «Je«. UU7 10' 1 Uhr und teilt einige Eingänge mit Jut .antrag des^ Grafen zu E r b a ckf - F ü r st e n a n wird der x- cd-Ü- - &cr nge ordnung, Beratung und Abstuiunung übet bie Ruckautzcrimgcn der Zweiten Kammer, mbelrcn des i^ciry« eiilwurfs über die <4 c m c i n D c u m I a g c n , zunächst von der Tagesordnung a b g e s e y t , ebenso der Initiativ Antrag der J'.bg. '■tHOitcr, 4,1 Weder und Genossen, brli Die Ablösung der Steuer* ircthctt von geinarlungsselbständtgem Grundbesitz. Lbnc Besprechung tritt darauf das Haus den Beschlüssen der Jmcttcn Stammet bet inbetrett der Anträge und Vorstellungen, oeir Gehalt sau sbeiseritn gen, Teuerungszulagen «sw. von Beamten und Lehrern, und der Antrag Raab zu diesen Bor ticlhingcn, weiter Den Borfteilnngcu der Ticncr hessischer staats» behörden, und der Postbeamten von Nidda Bei Beraiung des dringlichen Antrags des Abg. Nebel, belr. ben sch wcdischen Handelsvertrag, bittet Frhi 5S P , i11 s r rnshei m die Regierung inn Auskunst, welche ^Uihglcit der Bundesrat bczugl'ck» bei vom Reichstag aefat ten Eni Ichltehung zum ichivediichen .vandclsoertrag ansgeiibt ml Es ntüitc dahin gewirkt werden, dast die Regelung der Eisenbahn nusnahmetaritc mit möglichster Beschleunigung bnrdtgchilirt wird, xer Redner wein daraus hin, ivic alle diese Beschlüsse zum Schutze der deulfchen Industrie mit Rücklicht aus die Politik des Ans landes nicht nut Ersolg dnrchaessthrt werden können, weil eine gcrotfic Preite inmur auf die Politik des Fürsten Bismarck vom xsaßre 1879 hinweist und das Ausland sich jetzt zu rer-anchieren lucht. Es müsse auSgefviochen werden, das; diese Ansicht salsch let. xer Redner iveut dies auf Grund der Berhaudlnngen des Reichstags näher nach selbst in der Zeit, al» Delbrück, der doch im innersten Freihändler war, den letzten Rest des Eisenzolles ohne öcgenlchtnngeii des Auslandes iailen lieft, sei diese ‘Öc Häuptling unrichtig gewesen Deutschland müsse mit Maßregeln vorgehen, um das Ausland zu Zugeständnissen auf dem Zollgebiete zu zwingen Es dürsten keine Handelsverträge abg schlossen werden, wenn keine eutivrechenden Gegenleistungen vom Auslonde gewährt würden Jetzt hätten die Bereinigten Staaten mit Kanada Verträge vorbereitet, an denen auch Deutschland interessiert sei: inan habe .st a na da viel größere Konzeiiionen ge- macht, als uns. Es sei dringend zu wünschen, daß nch 2ci»tid)- lanb Amerika gegenüber mehr aus den Rezivrozitätsitandpunkk stellt. Man müsie vor allem daraus Bedacht sein, die deutschcn Interessen nachdrücklich zu wahren: dazu sei jetzt gerade der geeignete Augenblick gekommen. Der Imvoit aus Schweden be- lause iid) aus 58 Prozent, der Ervorl Deutschlands nach Schweden betrag? aber nur 39 Prozent. Der Redner bittet die Regierung, beim Bundesrat daraln hin zuwirken, daß die gewünschte Er letd'tcrung in Transport der Produkte der StcininDiiflrie mög l ich st bald etngeführt werde. Aus Anttag des Fürsten zu 3 f c it b u r g • 2i? d d' t c r d b a d' wird die Besprechung über diesen Punkt zuruckgestellt und deut Beschluß der Zweiten Ma Hinter zugestimmt, nachdem Staatsministev Ewald erklärt Hot, daß an 2teile des verhinderten Ministers v. .vimnbergt ein Ministerjalvertreter nachher Antwort erteilen würde. Das vtauy tritt danach den Beschlüssen der Zweiten Kammer, besugitd) der Vorstellung des Berbandes der Bure au an gestellten in Deutschland und der R e ch t s a n w a 11 s - und N o t a r i a l s - B u r e a n b e a in t e n , feiner der Aktuare Distel und Genossen, der Deutschen Tttrnerjchait, des Zentralverbaudes der Handlungsgehilfen und -Gehstlinnen, des Lrtsvorstandes der Gemeinde Wciienciu, der technijch-industrielleii Beamten, des Vollsbundes zur Bekämpfung der ilnsiltlichkcit in Wort und Bild, der Gemeinden Langen-Broinbach und der Ltembruch arbeitet zu Asdfbach, sowie der Vorstellung des Arbeitsausschusses lür die Erhaltung des G i e ßc n e r L i e b i g Laboratoriums bc-.. Geh. Iustizrat Pros. Tr. Schmidt Gießen rührt zu diesem Punkt aus, er sei Überzeugt, daß dieses Unternehmen in weiten Mreifen iid) des besten Wohlwollens erfreue, und er setze nud) voraus, dai; alle Mitglieder der Ersten .stammet diesem Znstitul ein weitgehendes Interesse entgegenbringen. Es handele sich ja auch hier indit um eine reine lokale Gießener Angelegenheit, sotrdern um ein Institut, das sozusagen einen l eisiich nationalen Eharakter trage. Er richte an die Regierung, die wohl der Meinung sei. daß die Stabt Gießen allein int das Laboratorium und seine Ausgestaltung zu sorgen habe, Oie Bitte, auch ihrerseits der Sache ein größeres Zntereise entgegenzubringen, und zu erwägen, ob nicht im nächsten Etat ein entsprechender Betrag dafür eingestellt werden könnte. Die Stadt Gießen habe ihrerseits ichon getan, was in ihren Kräften stand, indem sie das Grundstück zu einem seht geringen Betrag h.rgab und weitere 3009 Mark zur Vc» besserung der Einrichtung usw. bewilligte. Man hege den Wunsch, das Laboratorium gcirincrntaftcn zu einem historischen Museum ouszugestalten, in welchem die ganze Entwickelung deS großen LebenSwerkcs Liebigs dem Beichauer ,n übcind:ilid-er Weise vor Augen geführt werde Es sei eine wissenschaftliche Ehrensache unseres Landes, hier helfend und fördernd mitzuwirken. öürft zu 3 f c n b u r g Wächtersbach unierstützt die Bitte des Geh Zustizrats Schmidt, worauf die Angelegenheit als erledigt erklärt wird. Die übrigen Punkte der Tagesordnung werden sämtlich nach den Beschlüficn der zweiten Hammer erledigt. Bei Position 23, die Notlage d e r Winzer in Gau Algesheim betresscnd, weist Frhr. v. Hehl darauf hin, das; bei der Beratung des Ge- mcinbeftcucrgcfciics bereits der Wunsch ausgesprochen worden fei, die Kohlfelder von der Grundsteuer frei zu lassen. Ain diesem Wege könne man den Winzern entgegenkommen. Die Lage der DeinbergSbefitzer in Rheinhesfen sei gegenwärtig geradezu be- l'orgniserregeud und man müsse sich bestreben, dieser Notlage nach Kräften entgegenzutreten. Ter Redner bittet die Regierung, wenigstens in der Zuckerungssrage den Winzern mehr Freiheit zu lassen. Ministerialrat .rbnung; er bezeichnete diese Haltung als direkt unverständlich. Er faßte feine Aussührungeii dahin zusammen, daß die Fortsdiritlc m Industrie und xedmif eine vermehrte Sozialpolitik notig machen, wobei man in erster Linie auf die Macht der Gewerk- fd)aften vertraue. Es wurde im Anschluß hieran eine Entschlie Rung vorgelegt, die wegen der vorgerückten Zeit nidit mehr zur Abstimmung tarn. In ihr wird gegen die Beeinträchtigung her Rechte der Arbeiter in der Krankenversicherung, gegen da.- Weiter bestehen der Betriebs-, Innungs und Sonderkaiieu Stellung ge nommeii, ferner die ungenügende Fürsorge für die Landarbeiter, die Ausfchaltung der Selostverwaltung m den Landkrankenkaiien, die ungeniigende Entfchädigung bei Betriebsunfällen, das Fehlen der Mutterichaftsvernchcrung, die niederen Alters und Invaliden reuten, der Ausschluß der Heimarbeiter aus der Invalidenver lidjcrung, das .»crabbruefcn der Witwen- und Wanenrenten am" ganz unzulängliche Beträge u. 0 m. Mißbilligt. In der Aus niradie forderte Faaß Berlin die Arbeiter am, ihre Sache felbit tatkräftig 111 die Hand zu nehmen, H a u v t Berlin forderte eine gefetzliche Fcstlegnng des Maximalarbeitstages. Hierauf trat Vertagung ein. Die 67. 3al)res:DcrjammIung des hessischen yaupt Vereins der Gustav-Adois 5tistung in Mainz. M a i n i, 26. Juni. Den: Iahresberich^ des S ch r 111 * ü l) r c r s , Dekan Bayer-Raunheim, über die Tätigkeit des Hefsiickien Hauptvereins im Jahre 191U entnehmen wir: Der Verein hat zu Anfang d. I. Kitt en Varfitzenden, Prof. Trümpert»Darmstadt, durch den Tod verloren. Zn feinem Nacknolger wurde Pfarrer Dingeio.'u-Darm Habt bestimmt. Ter Hefnfche Hauptverein hat wahrend feines Bestehens 2120 291,31) '.'.'Ian für Die Tiaipora vermenget und in Hessen dreißig Golteshäufer und zwölf Pfarrhäuser bauen Helsen Seither hatte er in Hessen 35 Psleglmge zu versorgen, von denen ztrei, Gonsenheun und Weiienau, Der Vereinsfürsorge fernerhin nicht mehr bebürjen. Zur Nctiausnahme in Den llnterstützungsplan vorgeschlageu ivirD Laubenheim. Im Jahre 1910 wurden Dem Verein an Beiträgen, Festiollelteit und 'retwilligen Gaben 71 001 Mart 94 Psg. von Den dreißig Zwcigoereinen und .ingeglieD:rter 21 5rauenocreinen Dargcretd':. Letztere orachten 8308, i 1 Marl auf. An Legaten fielen Dem Verein von Cberioniifurialvrj'iD.n^ D. Buchner-TarmitaDt unD Fraul. A. H. i.'inD=öricDbcrg 32 fällige Vorbereitung der Erhebung der Beiträge unD die GrünDung von Gustav-Adolf-Frauenvereinen anzuftreben und eine ausrei chende Versorgung Der hessischen und nichthesfischen Tiaipora ermöglichen zu Heiken. Mcdizinalrat xr. Balser- Mainz überrcid)te im Auftrag des Arbeits- unD Festausfchuifes von den Evangelifchen der TtaDt Mainz und ihrer Vororte eine Liebesgabe von über 3000 Mark Davon erhält 1500 Mark Mombadi, mr feine neue Trgel, 5t)0 Mark Guüavsburg iurn^ Kird'bau, »00 Mark Host heim zur Ldmldcntitgung. Die Sammlung der Mainzer Borortc, 657 Mark, fällt zu je ein Drittel BuDenhcim, Brcxetckfcim, Amöneburg zu. Die Festkollekto, im Betrage von 197 Mark wurde unammen mit Der (vcftfollcftc bei Vororte, die 108 Mark erbrackrt hüte, Den Gemeinden Bieber b : £i:ciibadi und finittdiclb in Steiermark je zur Hälfte übcrroicicn Zu einer geselligen Ver ciiiigung waren die Fest gast > iin Evang. Vcr, cnsbausc vereinigt. ? 11 v rgangenen Zeiten dei jammernd lient und auch am icincn Iol i. >> sten zwischen Gebern und Empfängern, Verein miigluDcnt und MirdwnglicDfrn g.mein Aranlfurt 'l^arrci- Strobel Bornheim, Hessen Maifcl Dio "Viarrrr Aeohlfahrt Hanau, vom Hei Haupiverein des Eoang. Bundes Piarrer Berck. * Der 2. Festtag begann nut der Sitzung des Berwal- 11111 a s r atej Hess. >?auptvercin burdi den Tod seines Voisitzenden, Proieiior . ül'ihwgang, Pfarrer Hepdiug laben die R'uiinng geprilfl und sür richtm befunden. Der Redner wird entlastet. Hieraus wurde» die eiuzrln.u Puultc der Tagesordnung wie solgt^erlcdigt: Gcl> rberrednrungerat T1 Wagne. n ui den ans Borschllm wieder , und an Stelle des Professor Trüinpert Ministerialrat Di Kratz- Darmstadt neu gewählt. Neber die Aufnahme der Gemeinde Laubenheim in den Unterstützungsplail referierte Pfarrer Wagne. Bensheim. Der Antrag des Vorstandes wird angenommen Ui bei die F e st ft cUund d e s U n t e 1 st ü tz u n g s p I a n e S ’ur 1911 berid’ 0 r Ldn 1 ifüorcr und gibt die Griindwtze be- . »a . namentlich das fiützungsvlancs und Die gan-,c fernere Bcieinstätigkeit maßgebend fein sollen. id-lägen des Vorstandes, wonach 31 500 Mk. verteilt, 21 900 Mk 6600 Mk. an die Diaspora außerhalb Hessens gegeben weiden sollen, einstimmig angcncnnnieit. Tanafi) sollen erhalten vvin Hessifdfcn Hauptverein die l eiiischeu Genieindeu Afsoltcrbadi 1200 Ml , Amöneburg .'>00 Mk, Bieber 400 Mk., Bretzenheim .">00 Mk., Budenheim 620 Mk Bürgel 1150 Ml , Bürstadt 100 Mk, Tieteshcint 100 Mk., Frc Weinheim 600 Mt. Fürih 1150 Ml , (Hau Algesheim 70o Mk., Gernsheim 1100 Mk., Groß- Steinheim 1050 Mk, Gustavsburg nX) '"ik., Hackenheim 50 Mk., Hednsheim 2(X) Vit., Heidesheim 500 Mk , Heldeubeegen 140 Ml.. Heppenheim a. d. B. 1200 '.Vif, m m 200 Mk., Hirschhorn 1250 Mk., Hordcheim 1300 Mk., Mail heim 1050 Mk., Lauben beim 100 Ml., Lorsch 300 Mk., Mombadi .500 Mk, Mühlheim am Main 600 Ml., Nack 360 Mk., Tbc, ö r I e >i 100 Mk, Cbcr £lm 130 Mk., Lbei Roden 500 Mk., Rockenbe>a GemeinDe Mombach zugewiesen. Arn Vorschlag des Vorstauoes werden als Empfänger der Zireigvcreinsseilkollekten des Jahres 1912 Budenhenu Hircbbau- wnds. Viernheim P'arrhansbauionDs und Hirschhorn Hirch- buuid ulD cmpsohlcn. Mür Die Hauplver'amnckung des Gcfamtvereins im September 311 F-cui urt a. M. werden außer dem Vorsitzenden und Schriftführer aiv Abgeordnete bc stimm. Pir. Lic. Tr. Bert, Kirchen rat itrad. Geh. Cbcrpoltrat Hobelt, Pfr. Loos Butzbach, Dekan Knodt. Bestimmung des nächstjährigen Festortes. Aus die Einladung des KirchenvorstandeS Laubach soll die 68 Iahresoersamm. hing in Laubach stattfinden. Für die 69 liegt bereits eine Einlaoung nach Bensheim gelegentlich des 50jährigen Bestehens der dortigen euangelud.eit Gemeinde vor. , Hierauf wurde ui Die Biiprcchung der Frage cingctreten: ,,Was ist Durch die Bemuhiiugen Der letzten Jahre, imirm Verein leistungsfähig zu erhalten, bis jetzt erreicht worden und was muß noch weiter geschehen?^ Um 11 Uhr ianD in der Iohaimiskirche eine stark beiudNc öffentliche Verfammlung statt, in der TireUor Profeffor D. Eger- Friedberg einen Vortrag hielt über: „Gustav Adolfs Arbeit unD evangelisches Lebensideal." Um 1 Uhr fand int evangelischen Vcreinshause ein gemeinsames Mittagessen statt. Dec Ausflug mit Sondcrdanip'er nach Lvoeuheim und zur Landskrone machte einen guten Beschluß des üurd’aus gelungenen Festes Von den Usern gnifticn die Gustav Adol's-Kirchen und -Gemeinden von Kostheim, Gustavsburg, Weisenau, Laubenheim, BoDei'.heim In Lppenhciiu iug man am Latherhaus vorüber, besilhiigte die MattarinejtHrd; und weckte em Ltündchen auf der Landslron: Auf Schrn: und Tritt wurden geschichtliche Erinnerungen wach, deren Gel Mirthentit 1). FrohnHämer, Der (9ciftlid 11, ui * tne 1 Anwrachl über Den „Rheinübergang Gustav Adolfs am 7. Dezember 1631" AuL- Druck gab. Ans StaOt miO Land. Gießen, 28. Juni 1911. 4'’ Ein schweres Unwetter, mit dem starker Hagel und wolkenbrucharttger Regen verbunden war, ging gestern nachmittag 1 V> Uhr über nuferer Gegend nieder uno zog gegen Licb und Grünberg. .Es hagelte in manchen Törieoi fo heftig, daß eine Zeitlang Dächer und Straßen weiß waren. Dann setzte bet heftigem Blitzen und Ton nein ein starker Regen ein. Bohnen und Gemüsepflanzen haben Schaben erlitten. Die Saaten und Ebftbäumc scheinen glücklich davongekommen zu sein. Das 3. Abonnements-Konzert unserer Ncgi- mentstapelle wird morgen als besondere Anziehungskraft zahl- reiche Gäste, ein ganzes Trommler- und PfeiferkorpS bringen, das bei der Komposition von Saro .Deutschlands Erinnerungen cm die KriegSjahre 1870/71 mitzuwirken hat. Ein Heines, stets gern gesehenes, militärisches Bild wird sich dabei vor den Augen der Zuhörer entwickeln. Besonderes Znteresie dürste Denn auch der Rosenkavalier-Walzer von Richard Strauß erregen; die Cpcr dieses Komponisten ist mit so gewaltigen Mitteln der Reklame begleitet worden, daß man wirklich neugierig sein darf, wie weit die gepriesene Herrlichkeit zutreffend ist. Laiimg-2 7 Zi e j AltePo Mittl.Ttoch alsbald zu \ Wcsl-Anlaa 0a W Zlus der Kieste FegelA WickSlk- iVrauve Aindtt-L ßbevroli Sraur-e Korcali' M.8 Glettr., Bad u zum 1. Dttobe mieten. Näh. Bahnhoüttam 1487) 7-Zimmei zu vermieten. 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ES haben sich so viel nicht organisierte Arbeiter gemeldet, das; die Lücken ausgefüllt sind. — Gegenwärtig wird die innere Einrichtung unseres Schlosses in Stand gesetzt. Die Uhren, zum Teil altertümliche Kunstwerke, werden durch ein hiesiges Geschäft nachgesehen. Einige Zimmer werden neu tapeziert. ---Bad-Nauheim, 27. Juni. Die Herzogm Max von Württemberg ist im Parkhotel und der Herzog Handel. § Tagung des organisierten deutschen Kohlen- Handels in Heidelberg. Das Ergebnis dieser Tagung ist in solgendein miedergegeben: Der berufsmäßige Kohlenhandel lieht der Entwickelung der Kohlensyndikate und deren Unterverkauis- zentraleu freundlich gegenüber und konstatiert deren andauernde Rücksichtnahme auf die Lebensinteressen des soliden, arbeitsamen Handels. Ein fester Bestand gut geleiteter Syndikate bildet die Garantie für eine gesunde Entwicklung aui allen Wirtschaftsgebieten. Ein harmonisches' Zusammenarbeiten zwischen Kohlensyndikaten, Kohlengros;, und Kohlenvlatzhandel tritt immer nicljc in die Erscheinung. Der indlistriette, aber auch der Haiisbrandkonium iit in Bezug auf Streiks und ziveckentsprechende Belieferung gesicherter denn je. Die Preisentwicklung darf außerordentlich normal genannt werden und sind sogar Abschläge zu verzeichnen. Aus all diesen Gründen ist eine Erneuerung des großen Rheimsch-Weil- sälischen Kohleusyndikats ebenfalls nur zu wünschen. Von den Eisenbahnverwaltungen werden Erleichterungen bei Ermictungen der Kohleiilagervlätze gewünscht. Hohe Frachtsätze verteuern den Brennmaterial-Verbrauch. Ueber zu weit gehende Reklamen und Agitationen der städtischen Gaswerke beim Koksvertrieb ist Klage geführt worden. Kommunale Geiverbebetriebe sollen das selbständige Bürgertum im Handel nicht überholen und beschranken, zumal die höhere Leistungsfähigkeit dieser Betriebe durch die Steuern der Allgemeinheit gestützt wird. Die Gewährung zahlenmäßiger Heizwertgarantien ist abermals als technisch undurchführbar bezeichnet worden. Die Vertreter des Kohlenbergbaues erklärten einmütig, derartige Garantien nicht iit Aussicht stellen zu können. Nationaler Deutscher Rundsiug. Hannover, 27. Juni. Tie Flieger Lange, Wien- cziers und Büchner werden voraussichtlich abrüsten und sich erst von Köln an wieder am Weiterfluge beteiligen. Minden, 27. Juni. Thelen, der um 5 Uhr glatt abgeflogen war, mußte drei Kilometer vor Bielefeld medergehen, weil sein M o t o r p l ö tz l i ch st e h e n b l i e b. Bei der Landung wurde Thelen aus der Maschine geschleudert, blieb jedoch glücklicherweise unverletzt. Tie Maschine lief noch eine Strecke ohne den Flieger weiter, überschlug sich dann und wurde erheblich beschädigt. König traf um 3,30 Uhr von der Landungsstelle in Stadthagen ein, verließ 3,5/ Uhr Minden, kehrte aber nach 20 Mimiken wieder zurück, da der Motor nicht ordentlich ziehen wollte. Schauenburg startete heute früh 3,38 Uhr ab Miuden, mußte dann wieder bei Rothenuffeln im Wichengebirge landen, weil der Motor versagte. Münster (Westfalen), 27. Juni. Hier sind heute früh Vollmöller und Lindpaintner eingetroffen. Vollmöller fuhr unt 4,20 Uhr nach Bielefeld ab und landete nach einem Fluge von 57 Minuten 5,23 Uhr in Mnster. Lindpaintner flog 3,47 Uhr nach Minden ab und traf 5,1 Uhr in Bielefeld ein, machte dort die vvrgeschriebene Landung, stieg um 6,2 Uhr wieder auf und erreichte nach einem Fluge von 58 Minuten um 7,04, Uhr glatt den Flugplatz Münster. Paul Friedrich von Mecklenburg im Sanatorium Dr. Schmidt zur Kur abgestiegen. Hessen-Nassau. O Königsberg/ 26. Juni. Unser Städtchen geht in seiner Einwohnerzahl immer mehr zurück. In den letzten fünf Jahren hat die Schülcrzahl um mindestens 40 Schüler abgenommen, sie zählt zurzeit nur noch 79 Kinder. Infolgedessen wird die im Jahre 1895 errichtete zweite Schulstelle wieder eingehen. Die in Aussicht genommene neue Schule, anfänglich für zwei Klassen vorgesehen, gelangt daher nur als einklassige Schule zur Ausführung. Fritz Nowack Wäsche-Fabrik und Kaufhaus tür Br aut-Ausstattungen Märkte. kc. Frankfurt a. M.» 27. Juni. Heu- und St roh markt. Angefahren waren 8 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 2,80—8,30 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 2,70 bis 0,00 Alk., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles iitr_50 Kilo. Geschäft schleppend. — Die Zufuhren waren aus Oberheyen und dem Kreis Dieburg. gewinn von 61525 Mark ergeben. In Breslau wurde im Scheitniger Park das Denkmal für Eichendorff enthüllt. Die Sammlung für das Denkmal, das den Dichter als fröhlichen Wanderer darstellt, ist aus ganz Deutschland zusammengeflossen. In Kotschangwitz (Ostpreußen) sind ungefähr 200 Kinder an Scharlach und Masern erkrankt. 15 sind bereits gestorben. In Rom wurde in' der Nacht ein M ann verhaftet, der eben im Begriffe war, eine geknebelte und an den Händen gefesselte Frau über die Brüstung der Engelsbrücke m den Fluß hin ab zu stürz en. In einem Kinematographentheater zu Portsmouth entstand Feuer, das unter der 2000 Köpfe zahlenden Zuschauermenge eine große Panik hervorrief. Frauen und Mädchen stürzten im Gedränge ohnmächtig zu Boden. Viele wurden s ch w e r v e r l e tz t. In der Expedition der Druckerei von Staatspapieren zu Petersburg wurden 20000 Postmarken gestohlen. Der englischeOberst Younghusbaud wurde während eines Spazierganges in der Nähe von Spa a < Belgien) von einem Automobil überfahren und ihm beide Beine gebrochen. Der Oberst ist hauptsächlich durch seinen Zug nach Tibet bekannt geworden. z , . _ , . Dem Fabrikbesitzer Karl Moskovi zu Fahr wurde wegen seiner außerordentlich erfolgreichen Betätigung au der Förderung und Hebung der deutschen Essig- und Senffabrikation sowie ferner 50 jährigen Zugehörigkeit zur Firma Th. Moskopf der Rote Adlerorden 4. Klasse verliehen In der chinesischen Provmz Hunan hat eine Heber- schwemmung stattgefunden, bei der viele Menschen u m- gekommen (ind. Der entstandene Schaden i,t sehr groß. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dreier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Lich. Wer heute die Kirch en st raße passiert, der läßt unwillkürlich die Worte fallen „das wird ja auch gar nicht fertig' und dies mit Recht. Schon seit 5 Wochen iit die enge Straße zur Kanalisation aufgebrodien, die ausgewvrscne Erde liegt Meterhoch auf der Straße und die Pflastersteine kreuz und quer, -lic Straße ist also unter diesen Zuständen nicht zu begehen, und ganz besonders jetzt, wo es regnet, schmiert alles unter den nutzen. Aur allermeisten sind zu bedauern unsere in der Kirchenstratze wohnenden Landwirte. Wenn man zusehen muß, wie dreie Leute ein- und ausfahren müssen, da dauert entern Vieh und Menschen. Ist denn hier in Lich feine Ortsbehörde und fein L-tadtbaumeister? Beide sollten doch Hand in Hand gehen und dafür Sorge tragen, daß derartige Arbeiten baldigst und so schnell wie nur möglich fertig würden. Es läge ja freilich im Interesse des Unternehmers, wenn alle angefangenen Arbeiten ununterbrochen ausgeführt wurden, aber seit 14 Tagen sieht man feinen Arbeiter mehr aus der Arbeitsstelle, und unter diesen Umständen werden noch Monate vergehen, bis die Straße wieder in Ordnung ist. Verantwortlich für den politiscksen Teil i. 93.: R. Lange. Der diesjährige grosse Inventur- - Ausverkauf beginnt Montag den 3. Juli In allen Abteilungen sind grosse Posten Mk, km», Man» Mi! mW N-MUip-W zu extra billigen Preisen zum Verkauf ausgelegt. Günstigste Einkaufs-Gelegenheit für Brautleute und zur Ergänzung des Hausbedarfs. Der diesjährige Inventur-Ausverkauf bietet ganz aussergewöhnliche Vorteile. * Schülerausflüge. Ein Familienvater und mehrer schreibt un§: Die Tagesausflüge unserer höheren Schulen sind in Sicht. Ta scheint der dringende Wunsch am Platze, sie möchten m ö g l i ch st b i l l i g eingerichtet werden: d. h. ohne längercEiscnbahnfahrten und ohne kostspieligere Speisungen. Die sozialen Gegensätze unserer Zeit mahnen, gerade die Jugend der besser gestellten Stände zur Einfachheit zu erziehen. Ihr selbst können wir kein besieres Gut inS Leben mitgeben. Die knappe wirtschaftliche Lage zwingt zudem heutzutage gar viele Familien aus dem Mittelstände zu Einschränkungen in jeder Beziehung. Alle diese Gründe lassen jenen Wunsch gerechtfertigt erscheinen. Frische und bescheidene Kinder werden in tüchtiger Wanderung durch die Wälder und über die Höhen der näheren und weiteren Umgebung, vielleicht mit kurzer Hin- und Rückfahrt an einen günstig gelegenen Punkt unserer schönen Gegend, möglichst mit Selbst, bekästigung auS dem Rucksack und vor allem auch mit zeitiger Heimkehr gegen abend, — Freude und Genuß, sowie Förder-- ng ihrer körperlichen und geistigen Gesundheit zur Genüge finden. Also erwünschte Abspannung aus der Schularbeit, kräftige Wanderung und fröhlicher Aufenthalt in der Natur, keine Ueberanstrengung,' bescheidenes und einfaches Gebahren in allem — und damit Schonung des Geldbeutels der Eltern, das seien die Richtlinien der bevorstehenden Schulausflüge I Landkreis Gießen. -m. Langd, 27. Juni. Der hiesige 2. Lehrer Krauß, haar wurde nach TraiS-Horloff versetzt und wird seine neue Stelle am 1. Juli antreten. Ungern sieht man den beliebten Lehrer von hier scheiden. Anderthalb Jahre hat er den hiesigen Gesangverein „Eintracht' geleitet und sich durch feine Betätigung bei allen Vereinsangelegenheiten große Ver- dienste um den Verein erworben. Auch der Kirchengesangverein verdankt ihm fein Entstehen. Der gegenwärtig in Trais- Horloff tätige Lehrer Wolf aus Nidda ist als Nachfolger bstrher versetzt. Kreis Büdingen. PA. Büdingen, 26. Juni. Die Vorbereitungen zu dem am 1., 2. und 3. Juli stattfindenden Gau-Turnfest und der goldenen Jubelfeier deS Büdinger Turn. Vereins gehen ihrem Ende entgegen. Zahlreich, etwa 2500 Mann, werden die Turner auS den benachbarten Gebieten eintreffen. Die Jesthalle geht ihrer Vollendung entgegen. -lh- Eckartshausen, 26. Juni. Der hiesige Fuß* b Lil kl u b trug am Sonntag gegen den Fußballklub Ger- mcmia-Ortenberg ein Wettspiel aus und gewann mit 4:1. Im ersten Spiet in -Ortenberg tyatte Germania mit 5:0 Toren gewonnen. -- Stockheim, 26. Juni. Der Plan über die Errichtung einer oberirdischen Delegraphenlinie an dem Grenzwege zwischen den Gemarkungen Stockheim und Glauberg liegt bei dem Postamt in Stockheim von heute ab 4 Wochen aus. XVon der Nidda, 26. Juni. Gegenwärtig machen sich zweierlei Schädlinge in Garten und Feld sehr bemerkbar. Der erste der Stachelbeerspinner. Nachdem er schon vor einigen Wochen hier und da die Sträucher mit Raupen übersät hatte, hat er neuerdings so überhand genommen, daß nicht bloß alle Stachelbeersträucher, sondern auch die Johannisbeersträucher vollständig kahl stehen. Tritt starke Hitze ein, so fallen die Beeren ab, ehe sie reifen. Ein schlimmerer Schädling ist die Sch arm aus. Sie richtet an den Kartoffeln großen Schaden an, nicht weniger an Bäumen, die schon eine Reihe von Jahren gestanden haben. Diese sterben ab; sieht man nach der Ursache, so findet man die Wurzeln abgefressen. Der Stadtvorstand zahlt für jede gefangene Scharmaus eine bestimmte Summe. Hausgärten sind nur dann sicher vor ihr, wenn der Besitzer eine gute Dcrmifd)te»t * Brennendes Bergwerk. Aus Kottbus wird gemeldet: Der Tagebau tret Grube „Clara 3" von den Braun- kohlenwerken Eintracht bei Neu-Welzow steht seit Samstag in Flammen. Die ganze Gegend ist in Qualm gehüllt. Der Talkessel bei Neu-Petershain brennt in großer Ausdehnung. 5 Arbeiter, denen der Rückweg abgeschnitten wurde, konnten sich nur mit Mühe retten. Als der Wind umschlug, geriet die Löichmannschast in große Gefahr. Einige Spritzen sind verbrannt, andere wurden stark beschädigt. Auch der Kiefernwaldbestand geriet in Brand, doch gelang es, denselben einzuschränken. Der Betrieb der Eintrachtswerke wird aufrecht erhalten. Kleine Tageschromk. Nach einer Meldung aus Waldkirchen (Bayern) über- f i er in Vogloed ein Arbeiter die verwitwete Gürtlersfrau K e l l e r m a n n, die er mit Liebesanträgen verfolgte, in ihrer Wohnung und erschoß sie, nachdem sie sich verzweifelt ge- Hochste Temperatur am 26. bis 27. Juni ----- + 14,6 ° J Niedrigste „ . 26. , 27. „ == + 9,7 uö. Riederjchlag: — 4,1 nun. Ich liebe den Lenz und die linden Lüfte, aber ich bin leider auch so wenig abgehärtet, daß ich kaum wagen kann, abends einmal ins Freie zu gehen ober gar im Freien ----- zu sitzen. — So? Daun haben Sie aber fieber noch nicht die Sodener (Fays ächte Sodener Mineral"Pastillen» probiert. Wenn Sie davon Gebrauch machen, haben Sie kaum eine Erkältungsgefahr zu fürchten. Man kaust sie» für w 85 Pfg. die Schachtel in allen einschlägigen Geschäften. 2?er= lange aber ausdrücklich „Fans äckte Sodener". ss21/r> Die schlimmsten Feinde der ttindcr sind die besonders im Sommer auftretenden Magen-und Darmkrankheilen. 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Die • in begehen, und - unter den Füßen, der liirchensttaße Jß, wie diese Leute iiel) und Menschen, it StÄumcificr? asür Sorge tragen, I wie nur möglich des Unternehmer», en auögesühri ipür- iciter mehr auf der irden noch Monate II V. 81. Lange. Station Sichen. ! Bed. Himmel j l Dm. Mmü Q v U Selle i ='+ w.r;x = t 9,1 * linden Lüfte, et,dab'chkaum wagen noderaarimörecn der Wer nodi m® • Mineral'Pafir^ni i mawen, haben ?ss« 5obencv^__^- cionberS im 2ommcr Ilf »g®0. ■Ml “ ' ---III Ml ~~l M Illi ■Illi—!!■!■ WIJJI ■■ ■ || irniu «I « I > ■— Hu^erordenftidi günftiges Angebot Nur folange der Vorrat reicht. Kin Psßen ccanietidiBhartn ;i |«j brkuknb biüigrn Preiskn. Au- der reichen Auswahl dcS besonders preiswerten Angebotes heben wir hervor: Für Kinder. 38 81-85 Kinder Segeltuchichube mit Maschinenboden und Absatz Nr. 22—24 34-35 Wichslederne Kinder Tchnürttiesel, bolzgenagelt Nr. 21-24 31-35 Nr. Nr. Nr. 27—30 2.50, 21-24 1 .HO, 27—30 « KO, 27—39 31-35 Nr. Nr. 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