Dienstag, 2Y. August (9U Zweites Blatt 161. Jahrgang Nr. 202 Rotationsdruck und Verlas Erlchetnt täglich mtt Ausnahme d-4 Sonntag». Unn>exfuät5 und 9L Lange, (Bte&en. sind alle diejenigen, K3cr:>an»cn, »l« schloß. Wieder eine Kaiserrede. Br üblichen eint1 ruderet Tte „eie^mer ZamiliendlStter- werden dem «Anzeiger^ oiermfll wöchentlich beigelegt, das „Kretiblatt fSr bei Kreis «letzen" »weimol wöchentlich. Die „landwirtschaftlichen Zett» tregei" erscheinen monatlich iroetmaL Je Handclsiächrr iFhn^ __ 'ÖQnnhnifh'nhn Auslösung der staatlichen Betriebs fr antentaffe ? Aus Anlas; des Artikels in Nr. 201 unserer Zeitung erhalten wir folgende Zuschrift: Ter Entwurf einer Rclchsv-riicherungsordnung der Reichs reaierung wollte zwar die zurzeit bestehenden Belriebskranken- faffen in begrenztem Rahmen bestehen laiien, die Einrichtung neuer Betriebskrankenkasien aber erheblich erschweren. Man kann unserer Reichsregicruiig geiviE utoji nachsagen, Tic Provinz Pommcin und mit ihr ihre Hauptstadt haben ein geschichtliches Recht, stch dem Throne und dem landcsväter ltchen Herzen Eurer Maiestät ttahe zu fühlen. Eure Maiestät haben zuletzt im Jahre 1900 und vorher^ im Jahre 1 HW bet der Eröffnung unseres Freihafens unserer 3tobt Die Gnade eines auch städtischen Angeiegenh.iien geroibmeten Besuches geschenkt straßen, in denen schulen und Vereine zur spaiierbübung Ausstelluna nahmen. Beim Empfange oer Majestäten im Rathause begleitete Ebcrbürgcrma ter Ir. Aaermann bic Tarreichung bes Ehrentrunks mit einer Ansprache, in welcher er u a. ausführte: ■^löbel V°rhange ^-ePpiche orbüd.lch geworden für .n; und dazu, Meute .iennung und ..deinen möchte Ich noch aanz Redaktion, Expedition und T ruderet: 6d>ui* strotze 7. Expedition und Verlag: fc^bl* Redaktion:«^,»112. XeL-?lbru 2lnietaer Deutschland, telegraphieren. Aus dem Wortlaut des relegrammes gel t hervor, das; sich Richter bei dem deutschen Konsul in Saloniki telegraphisch nach dem Ausenthalt seiner Frau erkundigt bat. Richter scheint zu glauben, daß sich seine Frau in der Turke» oder in Griechenland befinde. Er beabfichligte deshalb, sw in Elassona zu enoarten. Der Raiser in Stettin. Hamburg, 27. Aug. Tic Majestäten sind um 10 Uhr vom Tammtorbahtthose naai Stettin abgefahren, die fürstlichen E>errsa;ajten kurz darauf in einem bejon Zahnbürste: =Kämme= grösste Auswahl 11 A. Welz Seltersweg 6 Selten^ In der Aussprache stellte Herr N o l d-Tannstadt fest, daß bet der Erricylung der Ueberlanbzenlralen im Ried kein Anlaß zu «lagen gewesen sei, während Obermeister Lauy betonte, daß besonders bei den von den Lahmeverwerken in Frankfurt abgeschlossenen Verträgen große Benachteiligungen des hesitschcn Handwerks sestzuilellen seien. An LormS, (der einen Fall oortragi, nach dem die Stadt -Lorni3 bei Vergebung von Zimmerarbeiten auswar.ige Handwerker bevorzugt haben soll, Jio d e l, Sarnes und Falk. Schli lich erstattete noch Syndikus Engelbach einen Bcricyr über die Bekämpfung des Borgunweiens und empfahl die Bildung von Einziehungsgenoffenschaflen ahn» lich den in Hannover mit gutem Erfolg eingeführten. lernSien.Favork-Schnl» irhäimÄü enWckl 4 Salomon & Ch Erntestricke genannt Barben • Bände empfiehlt billigst ! Mu rkste S -Sn Kitteln Germanin • Drogerl- Carl Deibel Tel. 593 - o-runfiurter 9 *■ toten.____ Heule abend 6 Uhr war im königlichen Schloß bei dem äaiserpaar Tafel für die Provinz Pommern Tabei hielt der Mail er folgende Rede: Ter lubclnde Empfang, cen beute Pommerns getreue Haum stobt Ihrer Maiestal der Kaiserin, Mir und Meinen Mindern, ,owie Sr Maiestät dem König von schweben. Meinem vielgeliebten treuen Freund, und Seiner Er.aucvten Gemahlm bereuet bat bic unter uns zu sehen, eine besondere Ehre und Freude in, bat'Meinem Herzen wohlgetan, und ich spreche Um er en herz- Uchsven Tank banir aus. Groß ist der riorvchrut und die Entwicklung, die Stettin genommen hat als Ha'.nuabt, als >?an del-stadt und als mbufmclle Ltadt, und es gereicht Mit zur Sefriebigung, daß Ich ihr durch bie Verbesserung der -eeroege und den neuerdings naU'Uidend.n Ausbau des Großschiffahrtsweg es, der Stenm mu Meiner .»auri- stadt verbinden soll, habe emgegentommen können. Betonders i aber mochte I ch rühmend am heutigen -tage der pornrner scheu Landwirt schau gedenken, zu der I Mich als Beider von Sä molitn doch auch ,rechnen lann. äu bat mit der Anwendung aller mol Hilfsmittel ranlos vorwärts gestrebt und ist dadurch ger . hie üanbroirtidjait des Montgreia e --------s Herren, mochte Ick Ihnen ... igc bic Einzugs- Glückwunsch aussprechen. Emen L. Wenn m dem Artikel bemängelt wird, da» die größeren Kassen in lebtet Zeit mit ihren Beiträgen in bic ^obe gegangen | sind, so kann man heute schon sagen, datz vorausuckdich oi>. staatliche Betriebskrankenkasse in absehbarer Zeit nacbiolgcn wird, denn in ihrem leptcn Jahresbericht klagt sie schon lebt. Müßte sie aber bie Verwaltungskosten wie bic anderen Kauen aus ihren Einnahmen bestreiten, so wäre sie die erne zweien, die bic Beiträge hätten erhöben müssen, und iie batte, trofcbem sie seit 1904 311 Prozent Beiträge erhebt — bie Lrlsnanten- kasse Gießen erhebt zurzeit noch 3'^ Prozent — nicht nur tem Vermögen, sondern bedeutende Schulden. Uebrigens betragt iyr Vermögen nicht Million, sondern nur 215 000 Mark. Taß die Medi-inalkasse bei Aushebung der Betriebskrankcn- fajic auch eingeben müsse, ist doch zu sehr an den paaren herbei gezogen, so daß es sich nickt verlohnt, hierauf einzugehen. krankenkassen in Venen u«. ~ “ k.. andere sind gefolgt. Was die Lrtskrankenkaiien der Ltad.c Wubtn, Mainz und Worms leisten, baS wird eine Mrciskrankenkasie auch Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesten deren Zug. St eit in, 28. Aug. Für die Maifenage Hai _bic alte _ Hauptstadt Pommerns reichen Schmuck angelegt, -seit den prechung bedauerte Bauunternchmer Sam es Tarmitadt, o ablehnend zu dem Gesetzentwurf betr. die Versicherung ' der Privatangestcllten verhalten habe. Ter weitere Ausbau der Invalidenversicherung und die soziale Fürsorge ür einen großen Teil dec Prtvatangestellten sei dringend notwendig. lieber bic Beschlüsse des 3. Hessischen Handwerke Nag es ierichtete ebenfalls Syndikus Engelbach Ter Mainzer Handwerkertag halte eine Reihe von Anträgen angenommen, bereit Erledigung dem Vorstand überlassen wurde. Soweit die Anträge das § e.h r 11 n g s w e s e n betreffen, besonders die Frage der lauer der Lehrzeit, die Zahl der Lehrlinge und die Lehrzeit der weiblichen Lehrlinge, ist deren Erledigung bereits in der letzten Ausschußsitzung er- olgt Zum Zweck der Verhandlungen über die das Ve r - dingungswesen betreffenden Anträge wurde eine gc- meiniame Vorstandssitzung mit den Antragstellern abgehalten. Tie allgemeinen Anträge waren bereits früher zur Erledigung gekommen: bezüglich einiger neuer Wünsche soll eine persönliche Rücksprache mit dem Referenten der Bauabteilung herbeigeführt werden. — Rach dem neuen Wahlgesetz hat die Handwerkskammer behufs Ernennung etnes Mitgliedes zur Ersten Kammer drei Vertreter in Vorschlag zu bringen. Es werden dafür einstimmig der Vorsitzende, Gewerberat Falk-Mainz und die beiden ältestep Mitglieder, Weißbindermeister L. Petri U.- Gießen und Rentner Rockel Darmstadt gewählt. lleber die Monopolbestrebungen in der Elek- trizitätsindustric lstelt darauf Herr Rockel einen Vortrag. Er legte eingehend die Forderungen dar, die zu dieser Frage vom Handwerks- und Gewerbelammeriag aufgestellt und an bie Regierungen gerichtet worben waren und betonte, baß für das hessische Handwerk besonders die Worms u; Betrat ziehen seien. Tie gegen diele Monopolbestrebungen gerichteten Maßnahmen hätten bisher wenig Erfolg gehabt. Es müsse dahin gestrebt werden, daß die vom Handwerks und Gewerbekammertag gefaßten Beschlüsse und Forderungen auch von den maßgebenden Behörden durchgeführt würden. Aber das allein genüge nicht: es fei notwendig, namentlich auch das Fachschulwesen auf elektrotechnischem Gebiet weiter auszubilden. Wetter sei den Elektrotechnikern anzuraten, mehr Anschluß an das Handwerk zu suchen. Tie Autonomie der Genteinden lasse sich nicht aiuaften, man solle daher für eine entsprechende Aufklärung der Gemeindevertretungen sorgen. Tagung der hessischen Ijanörocrtstammer. R. B. Darmstadt, 28. Aug. Die 16. außerordentliche Sitzung der Hessisches Handwerkskammer wurde heute vormittag int Rat baussaal abgehalten Als Vertreter der Regierung wohnte Lberregierungsrat Gräf der Sitzung bei -tcc Vorsitzende, Gewerberat Falk-Maiiu, begrüßte die zahlreich erschie- nenen Mitglieder und besonders den Regierungsvertreter, der dafür feinen Tank aussprach, den dienstlich verhinderten Ministerialrat Hölzinger entschuldigte und versicherte, daß )ie Regierung auch sernerhin den Bestrebungen des Hand Werks das größte Entgegenkommen beweisen werde, um einen tüchtigen und leistungsfähigen Handwerkerstand in Hessen zu erhalten. Zuerst erstattete nun der Syndikus (Singel bad) einen Bericht über den 12. Teutschen Handwerks- und Gewerbekammertag in Tüsseldors, der von den Vertretern von 72 Kammern besucht war. In der Be- Lj Nil. Site Hof, WeidenauSieg. -----Preisbuäi qraick — WWGZS« fjc beliebten Sitjfidi* S,l.Sä"'! und i'nnb .zu b"b^ «riiH NähniMlnen,.Ub Gegenitdnde »stI 3ic»* Steuthtr. Neuen beionbers ermähnen, der beule wieder, a». ck bnr.b die Straß« von Stettin ritt, in Ersckemuna trat: irr .1 n . d r n <7 de r alten traditionellen Ponimerntreue r ank tbi traben bie allen Häuptlinge und Her,. ;t Iobrbunb^iie lang mit ii’ien lavieren und von £'ube zur b.iinatlicken «seliolle errüllten Veiiten itr schönes Land gegen den Anin.rm manck.r Volker benmbrt, die btc Hand darauf legen wollten Diese Oki Innung ist in der Prornn; iwch lebendig und Ich weiß, daß Ich au! >>e bauen kann und auck in ernsten Zetten Stieb auf sie verlassen lann. Meinerseits kann bic Provinz Meines bcionbercit landestaterüchen Wohlwollens und V.1. einer Fürsorge Ueis vernckert sein. Ihn der Provinz einen nenen Ausdru . und r ui bitier Metner Zuneigung iu geben, habe Ich de'cklonen. einem langiahrigcn Wunsche bvr Provinz zu entioiccbai und bie seit langer Zeit unbelebte Stelle eines L t a 11 h a 11 c r s iviever zu besevcn. Schon einmal hat ein Großmeister des Iohanuueroroens bic Stelle innegebabt und iiü^t Mein hochseliger Herr Vater. Ich ernenne hiermit Meinen Sohu, den Prinzen Eitel Friedrich »um -atatt- I; alter von Pommern. Mein Gias weihe Ich dem Fort- Ickrilt, der cntroidlung und der Treue der Provinz. Tte Provinz Pommern Hurra! Hurra! Hurra! iftgw Vertreter der weltberuhc : Alla-Lml-Separatm NichTsSi Hü£neran0eD daß iie durch diese von ihr oorgeschlagenen Geievesänderung.'n, sich als gcickii'orenc Feindin ... nein, sie wollte nur im Interesse einer größeren Zentralisation Es ist der Stadt seitdem nickt immer gut gegangen Turch der Xaiicn, die Errichtung tleiner Maiiengcöübe t crhinbctn Leider nue i d) iv c r c wirtschaftliche « risis bat ihre Steuer- ist die Rcichstagsmatorität zum Lcitweirn aller einiichugen Sozia! krait beis viel los gelitten. Aber wir haven uns nickt Politiker diesen Spuren nicht gciolgt, sondern sie hat den Entwurf Niederdrücken lassen! 2ie Zot des Tiefstandes der Werte haben in dieser Richtung erheblich verschlechtert Ivit benupt, um durch Landkause und Eiiigemeindiingen tuniiigcm Nachdem nunmehr die Reicksverilckeruiigrordnung Gesetz gc Wachstum Raum zu schaisen und untere Haienanlagen haben worden ist, liegt es den Ernzeistoaten ob, Aus'uhrungshe'iimmuiigen weiter ausgebaut, um für erhofften Aufschwung unseres zu erlassen unb soll unsere hes'iscke Regierung bereits iniennn £'anbci2Dcrkhro gerüstet zu sein. In Hamburg haben arme an dem Ausbau einer solchen arbeiten. Hos'entlich berü^sichtig. Majestät kürzlich wiederum lelx-ndigstem Iiitcreiie und böckuer sie den Antrag, der bei ihr bereits cmgelanien ist und der die ila^lschävung für deutsche Leistungen in Schiiiahrl und Handel Erwartung ausspricht, bar. vor Fertigstellung dieser Bcsti lad hat uns mit Freude und Zuversicht ct mungen Praktiker aus den .stassenverwaltungcn gehört werden jül|t ^ir können es der mächtigen Haniastadt an d.r Nordsee Bei Abfassung dieser Ausführungsbettimmnngen dürsten wohl gleich tun: aber wir empfinden es als den natürlichen auch die Erwägungen aufgetauchl sein, ob c.' sich nicht empfehle, unt) geschichtlichen Bents und als die Ehre unserer Stadt, das lidjc Betriebskrankenkasic au hui her Ostsee, das preußisch« Hamburg zu fein! nnelfter gedachte sodann der landesväterlichen Fü zuheck,- ie iwncrbeftclKn zu lassen. |0l henzollern sür du Man kann mir das entere bejahen und zwar aus tolgcnocn mkonarchie, die neben der Sorge für ihr wtrn'chaitlickes Gedeihen Gründen: .. . auch ihre Aufgaben gegenüber der Vergangenheit und den ideellen Der Verband der Mranfen la>icn und Gemeinden als Zräfler I (yylcru unjcrer Multnr nicht versäume Dem neuen Stabt« der Mrankenversicherung im Großherzogtuni Hessen, befielt Vor- mufeum auf der Hakenterrasfe gegenüber aus baumbekränzter sitzender Herr Rcchnungsrat Harth ist, — er i st zugleich ^öf)C ,-olIc cjn wcithinragendes, von Prosessor M a n z e l s Meister- auch Vorsitzender bc i staatlichen BetrtebStran LanC. entworfenes Reiterdenkmal Steifer Fr f en (affe, — sowie die Freie Vereinigung heil. Mranlcnla'1 n. er|-lc[.cu her als Statthalter von Pommern fein Andenken lief haben bei der Hess. Regierung beantragt, daß von ter Errichtung der > bie Herzen der Bürger Stettins eingegraben. Ter Cbcr^ minderwertigen Landkrankenkaiien abgejehcu werden möge, vul hürgermciltcr schloß „Wir wissen aber, bau alle unsere Hoss- mehr bei der Neuordnung der ~&ad)c nur leistungstohige trte- nunflfn s,ch nnr erfüllen können, wenn dem Vaterlande der Irankenkassen für einen gros-eren Bezirk, i'ogeiiannte MTciöfTanten- unh der deutschen Flagge die Achtung auf lassen, errichtet werden sollen. allen Meeren crlialtcn bleibt. Unter der Gnade des Himmels Ter Antrag der Freien Vereinigung ist bereits cingerctcht . t un6 bic gjZüd)t unb Weisheit Eurer Maiestät diese Güler unb der des Verbandes wirb ja wohl in aller Murze lolgcn. bi6ßcr erhalten können und bie beste Bürgschaft für ihre Der Leit- und Gruiidgcdanke zu bicicii Antrageii war doch ,.-t bic b laufe Kriegswehr zu Lande, ui Wasser und wohl der, daß für jeben Mrciß — mit Ausnahme der «tadle I btc ,n hieicn Tagen auf unseren GeiiIden und Ge- eine groß. Bezir! ' löct nurt ud) }n .^fr I jpäfferii vor dem gebietenben Auge Eurer Majestät wieder uii- Lage sei, etwas Enpr,cßliches Tur die Vernchertetr zu leih r0Uen soll unb zu bereu bestem Mern immer bic Söhne Pom- Teirn unbestreitbar, unb bad hat ja auck bic ^l’l^irc0,cruin'l merns gehört haben' Wie aber auch bic Vorsehung ben Gang ihrem Entwürfe, wenn auch etwas zaghast, burchbliden la'un, I * lcn(e _ her Allmächtige erhalte unb fegne Eure ut eine gw organtl'crte Krankenkasie bebeutenb leiftungsfäl^ > sl li ud;cn un£) Möniglichen Majestäten mit Ihrem ganzen Hauie MR te-ÄKÄg £ « Ä.n i-ÄÄ1» KX 7u «Ä“ "Ä®. . namenrtid) ..i d-m Sank, 6er. !äe»i>IIeru»0 «eigen nnc iveitge6o.be 36nen, 6m £6erbürgenneifter, 951 einen mnig. Errichtung dieser Kasse maßgebend waren —. geringe teutungeri beobatbten wie Stettin unter Schwierigkeiten mu zäher der bestehenden Zwergkaifen, zeitraubende Korreipondenzcn der 3cu_,u Ich Iw'fe, daß einzelnen <-taatsbehördeii mit den vielen Kasien >«g, ja man 1^ A^^^ierung ben Wünschen der Stadt entgegenb-mmt, kann getrost behaupten, datz, wenn die I"kräge der beiden Ber mL)gll(1) n*ti ID;1( icf, haju beitragen Tic Arbeiten bände angenommen werden und bic staatliche Betrieb..'krankenka||r Waiierstrai e bie Ihnen das Hinterland cröfmen sollen, wegsällt, ben Staatsbehörden eine cnorine .^^ltslast abgenom müd ni Zonschritte, und Ick hoffe, daß sic Ihnen Segen und men wird unb jährlich allein hierdurch tauicnbc geipart iDcrbcn. yjupcn bnngcu ^Ilen Möge bic Stabt unter den Segnungen Heute muß jede Behörde ihre Meldungeii unb die Cmttung»; Friedens und dem Schutz des Herrn weiter gc karte nad) Darmstadt fenben und die Betriebskrankenlalie mutz I und blühen. _ r r jede Quittungokartc und alle lonitigen Papiere an bic cin3el- [ ^cr Einzug setzte sich zum Königlichen schloß fort, StÄXiS '»» di. au, 6« Cber. L SXÄSK. SÄM 2er «n und die hieran- unsere kausmännischen Betriebe sagen, wenn sie, anstatt am Lrte weseiiden Fürsten und Prinzen begaben stch um 8,2 die Gcsdiästc mit der Krankenkasse erledigen zu können, sich wegen dem Bolimerk, um den x a m p fJr „H e rr y a zu jeher Lappalie nadi Tannstabt wciiden unb wegen teder Li- besteigen und eine von der Stadt Stettin dargebotene unb Abmeldung usw. Porto aunoenben müßten, ungcachtei der rfahrl auf der Lder bei festlicher B e - Scherereien wegen der Iiwalideiikarte usw leuchlung zu unternehmen. Tie Fahrt ging zunächst Alles dies fällt auch für bic staatlichen Betriebe weg, jucnit |-tromabWärta Die Gebäude an den Ufern waren seitlich große leistungsfähige ztreiskraiikenlassen gebildet werden unb me 6eer Dampfer gewendet hatte und stromaufwärts ZsL gsmhew mürbe der Staat ctnxx 30 000 Mark pro Jahr sparen, was bei . _ .. t unferen schleckten Fiiran^n wohl der Erwägung wert icin wird.I Beim Einzug des Kaiierpaares yatten zwei LOlbaten Run werden die Leistungen der ftaatlidien Betriebskrankenkasse,! Hipschläge erlitten unb 50 Schulkinder inen infolge der insbesondere die Familieiiversicherung, hervorgehoben zu dem Hitze erkrankt. ..... Srocde das Weiterbestehen der Maik idimadhaucr ;u machen. Ter Besuch des schwedischen Komgtzpaares. Es ist nicht zu leugnen, daß bie staatliche Bemebskrankcnkcme Stettin, 28. Aug. Mur.; vor 12 Uhr kam das in dieser Richtung Bedeutendes leistet. Aber weshalb sollen dies $ a n, c r ,*111 „Lskar U." mit dem fckwediichen Mo- die Be-irkskrankenkassen, von denen jede einzelne großer w»rb altu . nr in ^cht. Äury vorher erschien das Malier- die staatliche Betriebskrankenkasse, nicht cbensalls lciiten wnnen. »^r an der Landungsstelle vor der Hasenterrasse Punkt 5dwu lange bevor bic Betriebskrankenlalie bcitanb, ftawn -n. 1 5dnn an. Tas Maiserpaar begab sich an Seifen di- fjamilienneniterung den. Söni^paar non -chwcdc« begrüßt wurde. Tann begaben sich alle an Land und fuhren zum Au- Stadt und Land. Gießen, 29. Auglist 1911. Die Arbeiten an der Johanneskirche. Der Turm und die Fassade unserer Johannes- Nrche sind gegenwärtig mit mächtigen Gerüsten umgeben. Leider hat sich der Pfälzer gelbe Sandstein, der zu den Gesimsen und Ornamenten verwendet worden ist, nicht so wetterbeständig erwiesen, als er damals allgemein galt. Offenbar ist das je nach den Schichten auch verschieden. Denn während bei einzelnen Teilen, wie z. B. an dem Giebolkreuz und den Wasserspeiern, die Verwitterung schon so weit fortgeschritten war, das; es gefahrdrohend wurde, sind andere säst unversehrt. Tie Schuld trägt zum großen Teil die stets zunehmende Durchdringung der Luft in unseren Städten durch Kohlendunst mit seinen chemisch zersetzenden Wirkungen. Darunter leiden überall die großen Bauwerke, wie z. B. der Dom in Köln, an dem die Erneuerungsarbeiten nie aufhören, und die mit unserer Johannes- kirche gleichaltrige Peterskirche in Frankfurt. Bei der Beurteilung der Sachlage und der Erwägung der zu treffenden Maßregeln standen und stehen dem evang. Gesamt- kirchenvorstand die berufensten Sachverständigen mit ihrem Rat zur Seite, nämlich außer unserem Mrchenbaumeister, Herrn Architekt Meyer, der Mineraloge unserer Universität, Herr Prof. Dr. Kaiser, der auch als Sachverständiger für den Kölner Dom tätig ist, und der Landeskirchenbaumeister Herr Professor Pützer aus Darmstadt. Nach dem mit ihnen festgestellten Bauprogramm werden die ganz schadhaften Teile, wie z. B. das Kreuz, ausgewechselt und durch solche aus Muschelkalk vom Main ersetzt, der als völlig unverwüstlich gilt. Die Lieferung ist auf dringenden Rat der Sachverständigen der dafür zuverlässigsten Firma Schilling in Berlin übertragen worden. Zum Glück handelte es sich dabei nur um geringe Massen. Die Wasserspeier sollen, da das Herausbrechen dieser gewaltigen Steine einen zu tiefen Eingriff in das Bauwerk erfordern würde, durch kupferne ersetzt werden. Ebenso sollen die horizontalen Gesimse am Turm mit Kupfer abgedeckt und eine kupferne Wasserableitung angelegt werden. Im übrigen werden alle Sand- steinteile gereinigt und mit Leinölsirniß getränkt, wodurch man sie mindestens auf Jahrzehnte hinaus wetterbeständig zu erhalten hofft. Die Kupferarbeiten werden von der bedeutendsten Spezialsirma, Kuodt in Frankfurt a. M., aus- aeführt. Die Mauer- und Steinhauerarbeiten wurden in beschränkter Submission an die Firma Winn & Co. vergeben, ebenso das Gerüst an Zimmermcister Gg. Schubecker. Die Kosten sind auf etwa 15 000 Mk. veranschlagt. Doch liegt es in der Natur solcher Erneuerungsarbeiten., daß sie nur annähernd geschützt werden können. Tie als unumgänglich erkannte Anlage der Wasserableitung vom Turm, die bei dem Voranschlag zunächst nicht vorgesehen war, wird wohl die Kosten noch um einiges erhöhen. Jedoch hat der Ev. Gesamtkirchenvorstand, den diese Sache schon seit einigen Jahren beschäftigt, Vorsorge getrofsen, daß die dafür nötigen Aufwendungen ohne besondere Belastung der Gemeinde aus dafür bereitgehaltenen Mitteln bestritten und dann allmählich aus den lausenden Einnahmen gedeckt werden können. * •* Futternot und Viehhaltung. Der Vorsitzende des Kreis-Rinderzuchtvereins Gießen für Vogelsberger Vieh, Regierungsrat Dr. Merck, erläßt im heutigen Blatt eine Bekanntmachung, in der die Landwirte aufgefordert werden, ihren Vtehstand möglichst zu erhalten. Gleichzeitig werden Maßregeln vorgeschlagen, die den Landwirten das Durchhalten des Viehes durch die Zeit der Futternot erleichtern sollen. Kreis Büdingen. H. Büdingen, 27. Aug. Die Turnfahrt des GaueS Frankfurt a. M. fand heute statt. Die Teilnehmer waren früh 7x/2 Uhr mit der Bahn von Frankfurt a. M. nach Gelnhausen gefahren; von hier begann die Wanderung unter Führung des Gauvertreters Prof. Dr. Bender durch den Barbarossawald nach Büdingen zu. Am Heingründauer Tor wurden die Turner von den Abgesandten DeS Büdinger Turnvereins empfangen. Die Spielleute des Büdinger Vereins geleiteten, den Zug durch den Tiergärtner Gutshof nach dem nördlichen Ufer des herrlich gelegenen Tiergartenweihcr. Hier hatte Fürst Wolfgang die Teilnehmer zu einem Frühtrunk eingeladen. Vom Eingang des Waldes wurden sie von der Musikkapelle des bayerischen Jäger- bataillonS nach dem Begrüßungsplatze geleitet, wo der Fürst feine Gäste erwartete. Hei wie mundete nach anstrengendem Marsche der kühle Trunk. Man lagerte sich in zwangloser Weise im Schatten uralter Bäume. Prof. Bender sprach von der Liebe des Deutschen zu seiner engeren Heimat und betonte, daß aus dieser Heimatliebe die Liebe zum gemein- samen Vaterland entspringt. Mit dem Dank an den Gastgeber verabschiedeten sich die Turner und der Marsch nach Büdingen begann. Am Wildenstein begrüßte Bürgermeister Fendt die Turner und rief ihnen namens der Stadt ein herzliches Willkommen zu. In den verschiedenen Gasthäusern wurde zu Mittag gegessen, dann fand gemeinsames Zusammensein im Gasthaus zur Klippe statt. Bei Becherklang und Liederschall vergingen schnell die kurzen Stunden und bald mußte der Rückmarsch zur Bahn angetreten werden, von wo ein Sonderzug die Turner in ihre Heimat entführte. R. BobenhausenII, 27. Aug. Heute fand hier Deka- natsinissionsfest statt; an dem Feste beteiligten sich zahlreiche Besucher von nah und fern. Eingeleitet wurde die Feier durch einen Festgottesdienst in der Kirche, bei dem die jetzt hier neu stationierte Krankenschwester eingeführt wurde. Um 3 Uhr nachmittags fand das Missionsfest unter freiem Himmel bei der Kirche statt. Rach einer kurzen Predigt deS Pfarrers Diehl-Sellnrod sprach Missionar Bömel-Aßlar über die Bekehrung der Heiden in China durch deutsche Missionare. Dec Posaunenchor Unter-Seibertenrod und der Gesang des Jungfrauenvereins Laubach trugen zur Verschönerung deS Festes bei. Dann sprach noch Pfarrer Volp-Lanbach als Dekanstellvertreter. Pf Nidda, 27. $lug. In den letzten drei Tagen sind hier drei Personen gestorben, die sämtlich in sehr hohem Alter standen. Gestern wurde die Witwe des Briefträgers Lehr beerdigt, die das 88. Lebensjahr vollendet hatte. Auch der älteste Einwohner unserer Stadt, Fleischbeschauer Hrch. Ludwig Orth, der im 98. Lebensjahre stand, ist gestern gestorben. Er war im November 1813 geboren und un- oerheicatet. Gleichfalls gestern verschied auf einem Spaziergange zwischen Kohden und Unter-Schmitten einer unserer besten Mitbürger, der Kirchen- und Hospitalkassenrcchner Louis Zell von hier, infolge eines Herzschlages. Der Verstorbene stand im 76. Lebensjahre und erfreute sich hier und in seinem großen Bekanntenkreise hoher Achtung und Beliebtheit. Denn als Mitbegründer und langjähriger Rechner des Vorschuß- und Kreditvereins Nidda kam er mit allen Berufsklassen in geschäftliche Beziehungen und verstand cB, stets gefällig und hilfsbereit zu sein. Die von ihm verwaltete Kasse hat sich auS kleinen Anfängen zu einem bedeutenden Geldinstitut entwickelt; deshalb wurde es sehr bedauert, als der Entschlafene vor etwa drei Jahren wegen hohen Altors die Stelle als Vorschußkasserechner aufgab. Bis zu seinem Ende gehörte er auch dem Stadtvorstande an, wozu ihn seine Mitbürger seit 1886 immer wieder neu gewählt hatten. — Gerichtsschreiberaspirant August Mann, der seither hauptsächlich als Sekretär bei Anlegung der Grundbücher am hiesigen Amtsgericht tätig war, hat seine neue Stelle als Rechner des hiesigen Vorschuß- und Kreditoereins angetreten. Zu seinem Nachfolger wurde GerichtSschreiberaspirant Alker von Ortenberg hierher versetzt. Kreis Alsfeld. = Alsfeld, 28. Ang. Am 26. d. Mts. tagte hier im deutschen Kaiser eine im Namen der Vertrauensmänner der Landwirtschastskammer von Oetonoinierat Korell ein berufene, sehr stark besuchte Landwirteversammlung, in der die gegen die drohende Futternot zu ergreifenden Maßnahmen beraten und folgende Beschlüsse gefaßt wurden. 1. An die Landwirte des Kreises Alsfeld wird der Appell gerichtet, daß alles aufgeboten wird, um die Viehbestände auf einer den Wirtschaftsbetrieben entsp'-echen- den Höhe erhalten werden. 2. Folgende hierzu erforderlichen Hilfsmittel werden zum sofortigen gemeinsamen Bezüge empfohlen: a. Futtersaatgut. Weißer Sens, Senf mit Buchweizen, und Stovpelruben zur Gewinnung von Herbstfutter. Johannisroggen mit Winterwicken und Roggen mir Raps zur Gewinnung von zeitigem Frühjahrsfutter, b. Tie zurzeit preiswürdigsten und geeignetsten Kraftfuttermittet wie: Rapskuchen, Sesamkua-en, Palmkerntuchen, Kokoskuchen, Reisfuttermehl, Baumwollsaatmehl. c. Torfstreu und ev. Futterstrvh. 3. An die Regierung solt das Ersuchen gerichtet werden, daß die zum Ersätze von Stroh erforderliche Waldstreu gemeindoweise abgegeben und unter Aufsicht des Forstpersonals durch die Interessenten aufgearbeitet wird; das bis jetzt schon aufgeforsiete Laub soll zum Selbstkostenpreis abgegeben werden. 4. Es soll darauf geachtet werden, daß oic um 50 Proz. ermäßigten Frachtsätze für Futter- und Streumittet auch wirttich den Landwirten zugute kommen. Der Landwirtschaftskammer-Ansschuß hat an sämtliche Vertrauensmänner der Landwirtschaftsk'am- mer und die Bürgermeistereien der Orte, in denen keine Vertrauensmänner wohnen, ein Rundschreiben erlassen, dem eine Anleitung zur Gewinnung von Herbst- und Fruhjahrs- futter und Durchführung der Äinterstallfütterung beigefügt ist. Sie kann aus Wunsch an weitere Interessenten noch abgegeben Werdern Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 28. Aug. Tie in voriger Woche bei einem Transport norddeutscher Schweine im hiesigen Schlachthof festgestellte Maul - und Klauenseuche hat sich nicht weiter verbreitet, so daß die über die hiesige Gemarkung verhängte Sperre teilweise wieder aufgehoben werden tonnte. Nur die Bahnhofstraße, durch die der verseuchte Transport Schweine verbracht wurde, bleibt für den Verkehr mit Klauenviey vorläufig noch gesperrt. Eine längere Sperre würde zurzeit für die kleinen Landwirte, die ihr Vieh infolge des Futtermangels täglich zur Weide treiben, sehr verhängnisvoll werden; sie wären schon jetzt gezwungen, ihren Vieystand zu vermindern, falls sie nicht das für den Winter bestimmte Dürrfutter, das ohnedem sehr spärlich ausgefallen ist, verfüttern wollen. Kreis Schotten. ? Eichclsdorf, 28. Aug. Hier wurde der Rechner unserer Spar- und Darlehnskasse, Frey mann auch zum Rechner der Kirchenkässe gewählt. Starkenburg und Rheinhessen. R.-B. Darmstadt, 28. Aug. Durch einen Sturz auS dem Fenster getötet hat sich heute früh der 70jähr. Rentner und frühere Brauereibesitzer Heinrich Orte mann. Er war seit längerer Zeit leidend und scheint durch den vor kurzem erfolgten Tod seiner Gattin zu diesem unseligen Schritt veranlaßt worden zu sein. O. erlitt durch den Sturz auS dem Fenster seiner am Ballonplatz im ersten Stockwerk gelegenen Wohnung so schwere Verletzungen, daß er wenige Minuten später tot mar. ----- Auerbach, 28. Aug. Nächsten Sonntag, 3. Sept., findet hier die tianbcSo’erfammIung des Deutschen FlottenvereinS statt. Die hiesige Ortsgruppe, eine der stärksten im Kreise Bensheim, hofft bei dieser Gelegenheit eine große Anzahl Flottenvereinsmitglieder und Freunde aus Hessen begrüßen zu können. Ein Ausflug in die herrliche Bergstraße kann damit gut verbunden werden. Lustschissahrt. Berlin, 21. Aug. Das Militärlustschisf unternahm nach einem völligen Umbau gestern nachmittag vom Tegeler Schießplatz aus seine erste Fahrt. Paris, 28. Ang. Aus Boulogne-sur-Mer wird gemeldet: Der Flieaer Pourpre unternahm gestern nachmittag um 51/2 Uhr mit einem Eindecker einen Flug über den Kanal in der Richtung auf Folkestone. Er wurde jedoch vorn Winde verschlagen und landete kurz nach 6 Uhr in der Nähe von Dover. vermischtes. * Der falsche Schimangk. Wir hatten jüngst über einen drolligen Mißgriff der Kissinger Polizei berichtet, die den Hochstapler „Schimangk" fangen wollte und einen harmlosen Armen rat fing. Jetzt kommt aus Berlin die Nachricht über einen ähnlichen Fall, der sich allerdings nicht so rasch erledigte. In einem Kaffeehaus der Friedrichstraße hatte in der Nacht auf Sonntag ein Gast in einem dort sitzenden Herrn den aus dem Heilbronner Untersuchungsgefängnis ausgebrochenen Hochstapler Schimangk zu erkennen geglaubt. Als der vermeintliche Graf das Lokal verließ, folgte ihm der Beobachter und machte einen Schutzmann auf iyn aufmerksam. Dieser v e r h a s t e t e ihn als den Vielgesuchten. Auf der Polizeiwache war man von der Aehmichkeit des Sistierten mit dem Ausgebrochenen überrascht und man schenkte seiner Versicherung, daß er ein harmloser Reisender aus der Provinz sei, keinen Glauben. Erft durch die Arbeit des Erkennungsdienstes der Kriminalpolizei wurde am Morgen festgestellt, daß von einer Jdentiiät des Verhafteten mit Dem Grafen Passh keine Rede sein könne. Der verdächtige Reisende wurde wieder entlassen. Kleine Tagerchrontt. In Rottweil hat der Pulverarbciter Tehner seine mit ihm und seiner Familie zusammenwohnende Schwiegermutter, die Witwe Kustermann, durch mehrere Messerstiche ermordet. Tehner, der mit seiner Schwiegermutter seit langem in Unfrieden lebte, war kurz vorl)er nach Hause gekommen. Wenige Minuten später trat er wieder, mit dem blutigen Messer in der Hand, auf die Straße und ging auf die Polizeiwache, um sick zur Verhaftung zu stellen. In dem 41/2 Quadratkilometer großen Wank umer Walde (Kreis Geldern) ist ein Brand ausgebrochen, der bis 8 Uhr abends den ganzen Waldkomplex mit zahlrciclsem Wild vernichtete. Tie 48 jährige geschiedene Frau Minna Wolter aus Spandau ist auf der Falkenhagener Chaussee in der Nähe von Spandau mit einer Schußwunde im Kop s e auf der Erde liegend tot aufgefunden worden. Von dem Täter fehlt jede Spur. Ter Inspektor der Aussig-Teplitzer Eisenbahn, Karl Tucha, der zum Besuche seiner in der Sommerfrische weilenden Gattin nach Reizenhain reisen wollte, ist in der sog. Hölle bei Scbastians- berg von unbekannten Tätern ermordet worden Tie Leiche, die bis auf die Fingerringe beraubt war, wurde später aus- gcfunden. In Vil.encus-La M a a u c l 0 n n e (Tcp. Heraull) brach zwischen spanischen und s r a n z ö s i^ch e n S a l z a r b e r t e r n eine arge Schlägerei aus. Tic Spanier, die in der überwiegenden Mehrheit waren, vertrieben die Franzosen und ver< wundeten einen von ihnen sehr schwer. Tie Gendarmen.' mußte cinschreiten und nahm einen Spanier fest. In G u i s e (Dep. Aisne) kam es auf dem Marktplatz zwischen Arbeiterinnen und Händlern, die Butter und Eier zu einem höheren Preise verkgufen wollten, zu einem heftigen 3u sammcnft 0 ß. Tie Arbeiterinnen warfen die Körbe um und schleuderten die Butter in die Gosse. Tie Händler, gegen die die Bevölkerung eine sehr drohende HaNung einnahm, mußten unter dem Schutze der Gendarmerie die Stadt verlassen. Auch in anderen Ortschaften kam es zu ähnlichen Auftritten. In Orange wurden bei einem Feuerwerk, das einem alten Brauche gemäß bei dem römiftfen Triumphbogen abgefeuerl wurde, durch die Explosion zweier Mörser eine Frau und zwei Kinder getötet und drei Personen mehr ober minder schwer verletzt. mär fte! F. C. Wiesbaden. Diehh of -M a r k tb e ri ch i vom 28. Aug. Austrieb. Rinder 91 (Ochsen 64, Kühe 27, Bullen 00), Kälber 50, Scha.se 24, Schweine 297. Tendenz: Rinder, Kälber, Schate und Schweine mittelmäßig, Preis Durch- pro 100 Pfd. fd)iütt jpreil gebend. Lchla-r- pro 100 Pfund , . ??'vld,c ,. VebeiiD» Sdjta t):> Ochsen. von-brövon-blj Pollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes höchstens 6 Jahre alt 48—50 87—90 49 88 Junge, fleischige, nicht ausgemäslete und altere ausgemästete 43—46 80—86 44 82 Ungejochte . . 60—53 90—96 öl 93 Bull en. Bollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes 43—45 78—82 44 80 ‘ö ä t j e u. K ü l) e. Bollfleischige ausgemästete Färsen höchst. Schlachtwertes . 46—51 34—91 48 87 Bollfleischigs ausgemästete Kühe höchst. Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 37—39 71—75 38 78 Wenig gut entwickelte Färsen und älteee ausgemästete Kühe 32—36 65—72 34 68 Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 27—30 60—68 28 61 K äl b ec. Feinste Mastkälber 60—62 100-104 61 102 Mittlere Mast- und beste Saugkälber. 53-58 89-97 55 93 Geringere Mast- und gute Saugkälber 48—52 80-87 50 83 Geringere Saugkälber 43—47 72—78 45 75 vchase. Weidemastschase 43-00 86—00 43 86 Schweine. Bollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht........ 53—54 68—69 53 68 Bollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht........53-54 68—69 53 68 Bollfleischige Schweine über 21/, Zentner Lebendgeivicht 51—52 66-67 51 66 Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht ...........52-53 67—68 52 67 Sauen 48—49 62-63 48 62 Ueberstand; Rinder Ueberstand, Kälber, Schafe und Schweine ausverkalift. Müller'sche Badeanstalt. Mass erwärme der Lahn am2 9. August: 17 0 R. Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe». August 1911 28. 28 29. 9“ 11,0 12,9 11,2 40 74 84 <48,0 747,5 147,6 27,7 20,0 15,8 Höchste Temperatur am : Niedrigst« , . ‘ Niederschlag: — 0,0 mm. 27. 27. 4-4 4 0 still 0 „ 6 VIS 28. August =- „ 28. u — Wetter Sonnenschein Sonnenschein + 28,1' C. r 11,7 eU. Wie Alles anders wurde! Meggen, den2o. März Ml. Ich teile Ihnen mit, daß ich seit einigen Jahren über groge Nervenschwäche, Blutarmut und deren Nevener- schetnungen zu klagen hatte. Schon vieles habe ich gebraucht, doch mit ganz geringem Erfolg und ich hatte den Glauben an eine Besserung fchou aufgegeben. Habe 5 Pakete Bioson verbraucht, täglich 2 mal in- Milch genommen und werde es noch weiter anwenden, da eö mir aut bekommt. Ein besonders guter Appetit u. bess. Aussehen haben sich rasch eingestellt, wahrend ,nich früher jeder Gedanke an daS Essen mit Ekel erfüllte u nur ohne Appetit stets gegessen habe, ledigl. um leben zu können. Nun aber ist Alles anders u. tch habe roieöer Straft bekommen, meine Hausarbeit verrichten zu können. Die anderen Beschwerden treten letzt viel seltener auf und ich baffe, daß diese noch ganz verschwinden. Mit Btoson bin ich wieder Beziehung fein1 zufrieden u. werde nicht untertapen, dasselbe, das mir die große Besserung brachte, in Bc kanutenkreisen bestens zu empfehlen. Frau Gendarmerie-Wachtmeister B lurnerer. Unterschr. bealaub.: Justizrat Eugen Dingerkus, 'Notar. Bwfon t)t das bcsteund billigste Nabr- u. Kräftigungsmittel: erhall- üch in Apotheken, Drogerien usw., Paket ,ca. Kilos Mk. 3.-. (b-,a Mein kleiner Schatz ist immer bei mir - Imjml auf der Eisenbahn, im Auto, auf den Bergen und im Wald — nämlich meine Schachtel Sodener Mincrm Pastillen (FayS achtes. Die gebrauche ich nun schon feit [mim: fünf Jahren und seitdem habe tch nie unter Erkaltungen gelitten, wahrend ich früher eigentlich nie recht gesund roüv- Fayö ächte Sodener kauft man für 85 Bfg. per Schachtel in allen einschlägigen Geschäften.Iss-1/» Wasserdichte WagendecKeu liefert prompt und billig 15117] Ludwig Lazarus Asterweg 53. Fernsprecher 505- 4 = LZ «e Ä u = AK 2'3 = 1 <9 = 2 s L -e 12* P© 2 L 5 2 oi * - T-S *1« 5? <° ~ r.r = o C L« = 8 * ~'-= s> € SC 3-*' E € » e T«® o. öS © E K^K L'^ TNDKSL iffSfig 5 h'2 D t-5 S»fiA LsD -6 i&ss A>& O ?££ E 213 L H 5 21 2 SDZ D L *e Ec 'S-®’S c D A 3 A 3 » e D 2.c ZZ§ (9 D ■s.ss »E e«s ZZL E 'S 2 = 49 ES« 88 E ZsS>^ » D^S . 43 -46 78-82 8& 44 60 6K.S S f ei 1s ÄS D «a^v°E er 28? 3 48 81 38 71 . 43-4112-78 4b 43 86 . 43 -00 86-00 E S-E Ä? 3 §4. x^s L-' N 68 63 (9 68 EC 63 Ä - c av cS 66 61 C 2 p-c tt 5® C A «s r? .E L E = = Ä'c fcl9-: © c Li o L S oft LZ CI tiK — SA P ■c E 5 =5: A C5 «55 t"C 3*3 _A« 6 2 Z <3^*6 -5^ 6 £ SNÄ © C d> « Dell« - t e DL r- <- A «3 CI Ä> S».EÄ .® 5= L L 5 -S.TZ.L- ’S L 8 LLSL L 4 <0 still » K £ «9 eonneiif*r £ 6 2(9 n _ 2, 28,1't- August - t 1L? .j, M E p & ’S Ä 6(92>o «v ■E <9 5/ &© S z 'S = c L Ea = 2 'S 19-e 2252 “(9 3 Ä 2S c&i '2 (9« SZ CI 6 es I9S «Uj - as s ÜD S-- - A S-c«8 L c62 2 fr® 0^2 L AAS» 2 ■ES D E 5*)A L « 2 O! KES 2« .2(9 KZLLL«csv © ) ) 44 61 68 61 £> D E E E U «X 62 48 81 83 61 6! M8 SS Z 5 E = D E E 2 o & S E «J S 5 A » 46-51 34-91 *37-39 71-76 34 28 51 s ti I S 28. 28. bZ . ---- S c 2^ 1K 83 » 76 e 2 L L 8t e L-S g E <3-2 «2 « i . 60-62 100-104 61 63-68 8947 55 r 48-62 80-87 50 = 2 Ä £ *c .«iS sr E-2 üK ^■e ■c LS 2 *- S ** -S « c* s^ c - L M 5? t LZ Se 32-36 65-72 . 27-30 60-68 FL ®t5 AL oC s»- c Z 48 L s 2 HZ <= = - ssI 3 £ L^ i< s."E m; § 3 ti 2^0 3 = 55.2 SLZZ si A S = 3c£ s5S .a .L.S . 48-50 87-90 ) . 43-46 80-86 . bü—53 90-96 ;Sl = «ft -— k. cs s‘i- i»§s J==5E 5: SS A - -.5 S35^ OÜ s E C2 .SS et» c (9 TZ S»©L = ?s £ = ? SE , = A L r-'2'=. 181 .ED Z g 6i=.y = t o-ß -E Bcc j- - k-A ä-Z'Z -g£e.g 3 _ — e ^5 = = c <® I- ss^'i-e® CA s g '. 53 -54 68-69 et ,53 - 54 68-69 ec . 51-52 66 - 67 BZZs «? r — Z-ZE AS E 2®1 ^ZJZ -;2c(9 -S'Z ZZ _______G SSSLss^LLZALESS2 L A L.- s a ■ j- '3 ^CA-S-S 5 5:4 sgz §5ma ok ’S 7= fc «= 2 WZL A « •— -tv - - —Z -*1 o A =< 5 »- Ü —-3 — = j?9 » c •— = er e.B- •=■■— - o:= - Z 8 — Ls^L - A 2Z s Z As - =® g« »g SL 1-^.1 M O 3 i>- '— "T- L— "®19C s*fi c = E e |G ZAZ§ *"-W^ 5 1 E=" L Ls A (9 — C—-<3 —"— e i- z: L- -S U C C' o^H E - ■p v A - » EAecc A E g c 5 C - "5 5=§slsS 5?sgg-SuE A** „S -s « Sc ..L- x 3 ■5 r-°->T 4 k' * ö v c fc» cx. s Ä-= Z s s 0-2= E 5 - h” O S r C Z-L3-- Kai BEc° IL-ZZ SL » -KZ 8 -LZs fegt EL . C(9 ^.irvc-e € o B3^ se y = cs 5«S.= 1ÄÄ St ßsE 2g » .-LS _ sgÄ iii5 L^r § ° = e£ = =s E^S s£ leanftalt ,K im 29. August H Jl Esti r— *=*- O t'C Ld E BS-CS-. - C e = vt&a p C. Ä 5 fe. L -HSltz i - 2 V -.1 -S«E^ - - o L SA - = v ET 5a * ^-€ M ± a 6 cy „ X = L r CT Sw - £- 5 3 LZ T <-2 2g^ .H ö S 4Z§ tfÄ «®^8; V — ~ - —- A Z^L Kg (9 3ZS ZS « ~Q sg?‘C L-Z-Z A — A — O sk« 0.0 r- Ät'- -Ö 'gif •5'c'€(9 - - •— 5 O O w «•go2 t. = — M"C — .q ■£Ä©c Ä(ä C13? 2> §-5-g ocyß E - e -aa LGcKZ'b^ --SZL Sf • 8Z --E^ *ä^ ■eeo st.; E^a? iefert ,proD1 f gzzll^ MS R.i fern8P f J. >- w ;sil iel® S=-gS ZTL 5=2 ■A C H « = =M Spanier, $*':BJl,«i ^Panier fe>t au’ bem äorfag.fc .. J' b" «utttr^S K* W einem hrjrjg.„ z» warskn die Äfltn -W-Z ^Mitten 3uj|” Feuerwerk ba» «r ____. > b»i Är... L «*— Ä=|’hsh sZLZ-R- (9*° E.8 --S-R £RC£ Ä e^A ö£c j ZLZ-sx-x Z LS Z»^L E-Sa255b tibi ±55 = L 2So&w -*S.s s 2Ä S «- LÄ -0 3-L S^L = =«=■£! 2a 3 o 2© «cs F »-gSE ?2i •Z 3 o C S»Z gö=± 5 c °"?s>5 5^0 ££b«11 ■g*e c 5»Ä = e| ± a 0 ÖA‘£ E=- REc» LED £Eä2 . 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S 3 S" ~3 = S:3 3 L X.2,' , "ZZr- „ c o- 2-a'S czd 3' - 2 3 « M er^SV cra-= 2 S-I'i 5ZxZ ' o'.G) <53-t s-§3 • a — — 2-0 3 2* <-*-ET er — - er a* 3 2.3 a, 0 — 3 ’5'ro S o- 3 »5^ " g£-,5 5' 5 a§ = 06-303 2=2 O: o> 3 Cb - «?2 a 3 2" r— - ^2.» 5 o y's* c’S a 2. 2. -33 2= 23 o czZ 3 —» Cb =2. o-cr 3 5'S,® ■333 Gk Isfä- <3 0^" '--2'3 2 3 3 o o _ 'Tb 1-9'3 5. 3 2 3: 3'5'0 ' o-.Ä3 "2'— 3"'t’ -*" — 2 - 2, S- «a> 5 3 "«'2 2 a^Gi Z = a ^2 2 3 —:5 <5b 3! -L-.Z2.Z = 2 3'0 a3 Saa«B.§ 3 —■ rt "0,2 5 22,3 3 ' 3 " 5-2 3 — —. -*- iTE 0 r» ; Z-^ »52 3 3 — Cb "* 3 o —.— o" 2 et? LZZZ w S er 3 o CT» ^G)2. O o 3 ’S S ,_ 2, •*- »2* 3: 3 ch«^^, L" " ^ac¥?5s ssADo'Z.Lß-^ ^□,0 — zp 3'5' — "0'3 <2 3 3 3 2^ o o Cb 3 G) 5 % r» 3 ®O. 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