Nr. 119 Zweiter Blatt 161. Jahrgang Erschein! täglich mtt Ausnahme deS Sonntags. Tie „Esißener LamlllendlStter" roerben bem .Anzeiger^ viermal wöchentlich betg*legt, bat „Kreisblati für den Kreis -letzen" groetmal wöchentlich. Tie „landwlrstchaftllchen Lett- fragen“ eridjemen msnatltch zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhejfen Montag, 22. Mai Rottttionlbnief und Verlag ber vrühlsschen UnwersilälS - Buch- unb 6teinbrudertL 9L Lange. Sieben. Redaktion, (Eypebitian unb Dnickerri: Schul- ftrane 7. ffrpebinon unb Verlag: RedaklwmLEIlL. Tel.-Ad^ AnzeigerDleben. mb Deutscher Reichstag. 180. Sitzung, Sonnabend, den 20. M al« Am Tische bes BundeöratS: Delbrück. Wermuth Caspar. Wahnschaffe. Präsident Graf Echwerin-Löwitz eröffnet die Sitzung um 11 Uhr bei fast leerem Hause. Die zweite Lelung der Reldisverlldierungsordnung. vierzehnter Tag. Die 55 1243 bi» 1252 regeln die Bezüge der Hinter« Aki' . reu. Nach 6 1243 erhält Witwenrente bie dauernd i • ine nach bem Tode ihre» versicherten Manne»: Tie Sozi (i l D c in o f t a t e n beantragen, bie Witwenrente von der Voraussetzung der Invalidität unabhängig zu machen; bie Volk»« Partei beschränkt diese Forderung auf die 65 Jahr alten Witwen, klbg. Leber (Soz.) spricht zu bem Antrag der Sozialdemokratie, Abg. Dr. Poithoff (Dp): Hier ist der Clou d e ö G e s e h e » : die Hinlerbliebenenver» sicherung ist der große Trumpf. C» ist aber eine Legende, daß nun überhaupt die Versicherungsordnung den Fortschritt einet Hinterbliebenenvcrsicherung bringt; sie ist nur der Anlaß zur Ber« zögerung der gesetzlich längst festgelegten. 1902 war sic der Stöber zur Durchsetzung der Lebensmittelverteuerung und jetzt wird derselbe Stöber noch einmal benutzt. Wirklich, meine Herren vom Zen. trum, schieben Sic doch im Einführungsgesetz den Termin für da» Inkrafttreten bet Hinterbliebenenversicherung um einige Jabre hinan», bann können Sie diesen köstlichen Deckmantel für Ihre volksfeindliche Politik noch ein dritte" Mal verwenden, etwa bei einer neuen Steuervorlage ober Verschlechterung de» Reichstags- wablrechtSk Nach den bisherigen Erfahrungen must man mif alle» gefaßt sein. Der Redner spricht sodann über die Geringfügigkeit der Witwenrente und befürwortet zugleich Anträge seiner Fraktion zu späteren Paragraphen, die sich u. a. auf Erhöhung der vorgesehenen Sätze für die Waisenrenten beziehen. Die Anträge der Sozialdemokraten und der Dolk'partei zu § 1213 werden abgekehnt, ebenso bei einer Reihe weiterer Paragraphen. Der Präsident schlägt au» Anlaß eines Antrag» auf namentliche Abstimmung, der zu einem späteren Abschnitt gestellt ist, vor, mit Rücksicht auf bie NockmistagSzüge nach 1 Uhr keine namentliche Abstimmung vorzunehmen, sondern sie dann auf Montag zu verschieben. Dbg. Df. Mngdan (93b.): Wir sind einverstanden unter der Voraussetzung, daß dann Um 5 Uhr heute aufgehört wird; wir wollen nicht hier sitzen, während die Herren dort nach Hause fahren. Die 88 1253 bi» 1257a betreffen die vorbeugende StranTcn- fürsorge. Nach § 1258 kann die Versicherungsanstalt im einzelnen Fall ein Heilverfahren zur Verhütung einer infolge einer Erkrankung drohenden Invalidität einleiten. Nach § 1257 können die Versicherungsanstalten oUgcmeicn Maßnahmen zur Verhütung des Eintritt» vorzeitiger Invalidität unkr den versicherten oder zur Hebung der gesundheitlichen Verhältnisse treffen. Tie Volkepariei. sowie die Sozialdemokraten beantragen, die hierfür vorgesehene Genehmigung» pflicht zu streichen. Dbg. Dr. Mngdan (93b.)r begründet den Antrag. Er kann sich in der lärmenden Unterhaltung de» Zentrum» nicht verständlich machen und ersucht dir Gruppe um den Abg. Bccker-ArnSberg, die Störung zu unter« lassen. Vizepräsident Dr. Spnl'n: Die Geräusche sind jetzt nicht größer al» sonst. Abg. Dr. Mngdan (Vv.)k Allerdinge machen die Herren die Geräusche während dee ganzen Verhandlung. — Wir befinden uns hier bei einer Frage von der höchsten hygienischen Bedeutung, die sämtliche Versicherungsanstalten al; solche empfinden. Das Neichsversichc- rungSamt bat auch dafür volle» Verständnis gezeigt, aber t» hat eine übergeordnete Behörde, und im ReichSamt de» Innern scheint da» Verständnis nicht vorhanden zu sein; dort scheint man die vorbeugende Slranfcnfürforge für eine Art Luxus za hallen. Ich spreche hier nickt al» Politiker, sondern al» Arzt, Wir können zu den Landesversicherungsanstalten da» vertrauen baden, daß sie ihrer Pflichten auf diesem Gebiete sich im vollen Maße bewußt sind. Direktor im Rcück'samt deS Innern Caspar: Die Meinungsverschiedenheit zwischen dem Reicheamt de» Innern und dem ReichSversicherungöamt. die Herr Mugdan konstruiert. besteht nicht. Da» ReichSamt des Innern erkennt die Wichtigkeit dieser Tätigkeit der LandesversickerungSanstalten durchaus an und würdigt sie. Aber bei allen Selbstverwaltung»« körpern findet eine gewiße Mitwirkung ber Aufsichtsbehörden statt, unb etwa» weitere» wird in diesem Paragraphen auch nicht vorgesehen; im Gegenteil werden nur bisher vielleicht unzweifel« Tafte Befugnisse der Versicherungsanstalten gesetzlich festgelegt, Bisher war die Aufsicht nicht hinderlich unb wird eS auch weite« nickt sein. Die Ausgaben zu gemeinnützigen Anlagen für die WohnungSsürsorge z. B. haben sich in den letzten sieben Jahren verdoppelt. Mtl. Dr. Potthoss (Dp.):' Ick kann in der Fassung der Vorlage nur die Absickt einer SckN'icknng der Versicherungsanstalten erblicken. Dr. Mugdan sprach al» Arzt, ick als Volkswirt; eö gibt keine rentablere Anlag, der Gelder der Versicherungsanstalten als die Verhinderung bet Invalidität. Dbg. Hoch (Soz.): Der Ministerialdirektor führt das Hau» irre. AuS der ganzen Vorgefchickte dieser Paragraphen geht hervor, baß die Regierung c ne Einschränkung der vorbeugenden Tätigkeit der LandeSver- s cher'.ingSanstalten will. Sie hat darum die Konservativen vor- geschickt mit dem Antrag einer Beschränkung solcher Ausgaben teuf sieben Prozent der Einnahmen ber Anstalten unb hat bann, rl§ dieser Antrag zurückgezogen werden mußte, im 8 1311 die «>' nehmigungSpflicht bei allen gemeinnützigen Ausgaben ringe* fuhrt. Ministerialdirektor G'a'Hnr: *Jch habe die Sachlage durckauS richtig dargeftellt. § 1341 gibt tur ein Beanstandungsrecht. DaS ist etwas anderes. Dbg. Dr. Mngdan (33t?.): Hier Sei § 1257a handelt eS sich u. a. um den Bau Son Für. icrgesiellen für Lungenkranke, Genesungsheime, Verteilung von Drucksachen, Merkblättern usw. Hier stellt man diejenigen Maß. iahmm unter Kontrolle, die einzig und allein die vorbeugende Krankenfürsorge wirksam machen können. Sämtliche versiche- eungsanstalten stehen in dieser Frage geschlossen und erblicken in ‘^fer Bestimmung eine Einschränkung ihrer Tätigkeit. Dbg. Hoch (Soz.): Was ist für ein Unterschied zwischen Beanstandung und Nicht- ££ndjmigung?, Dbg. GieSberlS (3cnfr.y spricht gegen den Antrag. Bei Heilstätten ustv. ist eine «efoifle Vorsicht nötig und eine Aufsicht unumgänglich; c5 muß doch zweckmäßig gebaut werden. Ministerialdirektor Caspar: Es ist ausgeschlossen, daß etwa au» heiterem Himmel ein hemmender Erlaß tes ReickSversickerungSamt» kommt. E» wird den OersicherungSanstalten Gelegenheit zur Aeußerung gegeben, Dbg. Dr. Hitze (Zentr.)k Eine Kontrolle über he Sicherstellung der Renten ist notwendig. Natürlich kann diese» AufsichtSreckt individuell gehandhabt werden. Die Anstalten in mdustriereicken Gegenden können mehr für da» Heilverfahren auSgcben al» die ländlichen Anstalten de» Osten». Abg. Fegler (Dp): Da» ReickkpersicherungSamt sollte von seinem AufsichtSreckt wehr Gebrauch macken in bezug auf den regelmäßigen Eingang ber Beiträge zu den Versicherungsanstalten: dann werden bicfe auch Mittel haben für die vorbeugende Heilfürsorge. Tie Anträge werden abgelehnt. Zu § 1341, ber schon bei ber Au'spracke über 5 1257a Beran- gezogen wurde, siegt ber Antrag auf namentliche Abstimmung vor. Der Hai-.Sbal»?plan der PersickeningSsnstalten unterliegt hiernach der Kontrolle der Aufsichtsbehörde; sie beanstandet ihn, wenn er bie Leistungsfähigkeit der Versicherungsanstalt zur Erfüllung der ihr obliegenden gesetzlichen Verpflichtungen gefährdet. Dbg. Büchner (So»..)> begründet den Antrag auf Streichung dieser Befugnis der Aufsichtsbehörde. Dieser Paraaravb hebe alle Kantelen der früheren Paragraphen auf: unter Berufung auf die Leistungsfähigkeit werde man eine Einschränkung de« Heilverfahren» herbei- führen, da» nach einer Festschrift des ReickSversickerungSami- ein Ruhmesblatt der deutschen Arbeiterversicherung ist. Dbg. Dr. Polfhoss (Dp.):' Denn die Bestimmung wirklich so harmlo» tväre, bann wäre sie überflüssig. Denn eine Nebersckreitung der LeistungSfäh akeit für die gesetzlichen Verpflichtungen würde gegen Gesetz und Satz verstoßen. Die ngmentlicke Abstimmung über § 1311 findet am Montag statt, unb »war mit Rück'! 't dost die über noch Cuicre sind ins Herdbuch emgaragen, neu angetort wurden ach: Bullen und 143 werbliche Tiere. Am 16. Juli 1910 fand in Hungen eine rootjlgelungene Schau start. Die Vortragstätigkeit hat sich be- währr unb soll sortgeieyt wer. - Tie Jayresrechnung für 1910 zeigt eine Einnahme von 897.63 Mark, eine Ausgabe von 520.38 Mark, also einen Ueberschuft von 391.72 Mark. 4 Meteorologische Beobachtungen der Station Gieße«. «c Wett« S I* s£ K£ Höchste Temperatur am 20. 20. Mondamin -Milchspeise warme Militärverein eine dreifache 1 5 9 Sonnenschein Bew. Himmel Der Kinder Abendessen. leichtes Essen für diese, kurz vorm Zubettgehen Niedrigste • . Niederschlag: — 0,0 mm. £ 83 Ein ist eine 2 - 15 im 70. Lebensjahre verschieden. Der hiesige aaö dem Verstorbenen das letzte Geleit und Ehrensalve an seinem Grabe ab. Starkenburg und Rheinhessen. bis 21. Mai = 4- 15,1 *3. 21. , =■ + 7,7 *0. Landkreis Gießen. ? A llen d orf a. d. Lahn, 21. Mai. Die Arbeiten an der Wasserleitung sind nun wieder in Angriff genommen worden. Die Gemeinde hat kürzlich ein Grundstück angekauft, um auf ihm verschiedene Quellen in einen Behälter zu fassen. Das Grundstück liegt oberhalb deS Dorfes; das Wasser soll auS dem neuen Brunnen in den vor zwei Jahren auSgeführten Brunnen geleitet werden. Der erste Brunnen ist 18 Meter tief und liefert täglich etwa 42 cbm Wasser. Die Kanalisation bleibt vorläufig zurück, ebenso die Unterführung des Bächleins, daS von oberhalb deS Dorfes kommt und in den Kleebach fließt. — Die Bautätigkeit hat dieses Jahr hier wieder einen großen Aufschwung genommen. Auch die im letzten Winter niedergebrannten Scheuern sind soweit wieder aufgebaut. Kreis Alsfeld. § Ruppertenrod, 21. Mai. Heute wurde hier ein Veteran auS dem Kriegsjahre 1866 zu Grabe getragen. ES war der im Witwerstande lebende Johann Kratz, der 20 Gramm Mondamin auf je 3/2 Liter Milch gekocht als Beigabe dazu 1 Löffel Marmelade. Eine solche Kost ist kräftigend und leicht verdaulich. Mondamin hebt di- Verdaulichkeit der Milch, denn es verhindert das schneie Gerinnen im Magen. Die Kinder schlafen gut nach solcl em Essen. Mondamin überall erhältlich in Packeten a 60, 30 u. 15 Plll- 3*1 Wtl 5^11 Dr. Zucker'S Koblensäurcbäder mit den Kiffen imd na» den neuesten vergleichenden Unter uclumgen.voni Jkofefl« $ Hunababn und Dr. Baedecker-Berlin em. einalgaruger wertiger Ersatz der Bäder in N a u h e r m, Ktssrngen usto. wv R. B. D-arnrstQdt, 21. Mai. Der Prvvinzia't-- tag für die Provinz Starkenburg wurde gestern unter Vorsitz des Prvvinzialdirektors Fay äbg-ehulten. Aus dem Jahresbericht ist ni entnehmen, daß die Einwohnerzahl der Provinz seit der ^Volkszählung von 1905 um 47 472 auf 590 468 Kopse gestiegen ist, d. s. 8,7 Prozent. Die Ge- samtkommunalsteuerkapitalien der Puavinz betragen für 1910 9 922631 Mk. Der Vorsitzende stellte in feinem1 Bericht fest, daß die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Provinz in stetem Fortschritt begriffen seren. Besondere Aufmerksamkeit werde von der Proviirzialverwaltung der Frage einer elektrischen Zentrale zugewendet. Es kämen für die Provinz Drei elektrische Bahnanlag en in Betracht: Darmstadt—Offenbach, Darmstadt an den Rhein und Darmstadt—Bergstraße. Bezüglich der ersteren Bahnverbindung würde auf Anregung der Stadt Offenbach schon in allernächster Zeit eine Besprechung mit allen dabei interessierten Gemeinden stattfinden. Die Hauptsache sei, daß die elektrischen Anlagen einheitlich gestaltet und namentlich eine Umkreisung der Absatzbezirke verhindert werde. Im Anschluß daran berichtete Oberbürgermeister Dr. sIläs- fing, daß die im vorigen Jahr mit einem Kosten au f- wano von zwei Millionen Mark ausgebauten beiden Elektrizitätswerke der Stadt Darmstadt, die infolge des^ großen Stromabsatzes für die Eisenbahnverwaltung schon jetzt mit 11 Prozent rentierten, imstande seien, den Strom auf 30 bis 40 Kilometer Entfernung abzuaeben. Die mit einer Anzahl Gemeinden angeknüpften Verhandlungen wegen Stromabgabe seien dem Abschluß nahe. Der Anschluß an die beiden Elektrizitätswerke stelle sich für die Gemeinden besonders deshalb günstig, weil sie keine großen Kapitalien beizusteuern brauchten. Die Gemeinden sollten hauptsächlich als Abnehmer und das Werk selber als Unternehmer auftreten. Nach Erstattung des Jahresberichts wurde der Voranschlag der Provinzialkasse für 1911 beraten und mit 759 378 Mk. (gegen 661 738 Mk. im Vorjahr) genehmigt. Als Beiträge der Kreise sind 551236 Mk. (gegen 557 000 Mk. im Vorjahr) vorgesehen. Der Zuschuß rur Provinzial-Pflegeanstalt bei Eberstadt beträgt 51888 Mk. AlS Mitglieder des Provinzial-Ausschusses wurden Ober- konsistorialrat Dr. Bertrbeck, Bauunternehmer Joh. Rain, Bürgermeister Dr. Frenay-Bensheim und Rentner W. Grünwald und als Ersatzmänner Kommerzienrat W. Opel-Rüs- selsheim, Iustizrat Grünewald-Darmstadt und Bürgermeister Traut mann-Rimbach gewählt. m. Offenbach, 21. Mai. Die heute im Stadtgarten veranstaltete dritte Ausstellung von Hunden aller Rassen hatte eine außerordentlich reiche Beschickung aufzuweisen. 423 Hunde aller Gattungen in meist prächtigen Exemplaren waren vertreten. Am zahlreichshen vertreten Aus Stadt und Land. Gießen, 22. Mai 1911. * ' In Audienz empfangen wurde vom Großherzog am SamStag u. a. Medizinalrat Dr. Oßwald, Direktor der Landesirrenanstalt Gießen. ** Lehrerpersona'lien. In den Ruhestand versetzt wurde der Lehrer an der Gemeindeschule zu Siefersheim, Joh. Schreiber, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, und ihm aus diesem Anlaß das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen, ferner die Lehrerin an der Gemeindeschule zu Langen, Katharine Stumpf, auf ihr Nachsuchen, unter Anerkennung ihrer langjährigen treuen Dienste. — Erledigt sind: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Rothenberg. Das Präsentationsrecht steht dem Grafen zu Erbach-Fürstenau zu. Mit der Stelle ist Organisten- oienst verbunden. Dem Inhaber der Stelle kann eine Ortszulage gewährt werden. Die mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wald- Erlenbach. Eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle und eine mit einer kath. Lehrerin zu besetzende Lehr er in stelle an der Gemeindeschule zu Viernheim. * * Gerichtspersonalien. Der Großherzog hat den Aktuar bei dem Amtsgericht Alsfeld, Karl P l o ck zum Aktuar bei dem Amtsgericht Mainz ernannt. * * Verband der Detaillisten-Vereine in Hessen. In der am 19. Mai abgehaltenen Ausschuß- sitzung wurden der Detaillisten-Verein Bingen, sowie der Detaillisten-Verein Rheinhessen-Land aufgenommen. Der Verband zärstt nunmehr 9 Vereine mit 1000 Mitgliedern. Der Vorsitzende 'Kalbfuß-Därmstadt berichtete über die Tätigkeit des Vorstandes. Bezüglich der Gemeindesteuer- Reform erhofft der Verband eine Verständigung der beiden Kammern auf der mittleren Linie. Der Begriff „Warenhaus" bedarf in dem Gesetz noch einer genaueren Festlegung. Der Verband wird sich nochmals an die Regierung wenden. — Das Vorgehen des Verbandes der Fabrikanten von Markenartikeln in letzter Zeit bezüglich der Rabattgewährung im Weinhandel wird auf dem Verbandstag zur Sprache kommen, ebenso wird dort das Zugabe wesen eingehend behandelt werden. — In )iesem Jahre wird die Frage spruchreif, wie sich die Berufsgenossenschaftsangelegenheit ausgestalten wird. Bedauerlich ist die Teilnahmslosigkeit der Mehrzahl >er Detaillisten an dieser so wichtigen Frage. Aus allen Orten kommen die gleichen Klagen, daß die Vollmachhen zur Vertretung bei der Sektions- und Genossenschafts-Ver- ammlung nicht, wie man es eigentlich erwarten sollte, von selbst eingehen, sondern nur unter Schwierigkeiten zu erlangen sind. Wie die Frage der Bernfsgenossenschast auf >em Handelstag in He-welberg behandelt wurde, war für )te Detaillisten sehr wenig ermutigend, doch werden die Detaillisten in dem Erstreben einer Handels-Berussgenossen- schaft nicht erlahmen. — Der von verschiedenen Seiten angeregten Bildung von „Einigungsämtern" steht der Verband abwartend gegenüber. Die von dem „Manufak- turist" ausgearbeiteten Ausführungsbestimmungen zum unlauteren Wettbewerbwesen sind, falls denselben keine juristischen Bedenken entgegenstehen, zu begrüßen. — Der Verbandstag findet am Sonntag, 11. Juni, in Bingen statt. — Der Verband wird im Interesse der hessischen Städte Schritte unternehmen zur Regelung des Ausverkaufswesens in den be- nachbarten Städten des Regierungsbezirks Wiesbaden, besonders in Frankfurt. •• Verkehr mit Arzneimitteln. Zu den Stoffen, die außerhalb der Apotheken nicht feilgehalten oder verkauft werden dürfen, treten nach einer Kaiser!. Verordnung hinzu: Acidum acetylosalicylicum (Aspirinum) Acetylsalicylsäure (Aspirin), Eukalyplusmittel Heß' (Eukalyptol und Eukalyptusöl Heß'), Homeriana (auch als Brusttee Homeriana oder russischer Knöterich (Polygonum aviculare Homeriana), Johannistee BrockhauS (auch als Galeopsis ochroleuca vulcania der Firma Brockhaus), Knöterichtee russischer, WeidemannS (auch als russischer Knöterich- oder Brusttee Weidemanns), Stroopal (auch als Heilmittel StroopS gegen Krebs-, Blagen- und Leberleiden, auch Stroops Pulver), Urea diaethylmalonylica, Acidum diaetbylbarbituricum (Veronalum), Diäthylmalonylharnstoff, Dlöthylbarbitursäure (Veronal). Das Kapitalvermögen stieg auf 1032 SölarT. Dem Rechner Schupp wurde Entlastung erteilt. Der Voranschlag für 1911 sieht 967.25 Mark vor. Für Ausstellungen und Schauen sollen 300 Mark, für Vorträge 80 Mark vorgesehen werden. Neue Rubriken sind 200 Mark für Beschaffung guter Zuchttiere und bis 311 70 Mark an Bullenwärtcr für gute Buchführung, lieber Weidebeschickung berichtet der Vorsitzende an Hand eines Schreibens der Landwirtschaftskammer, die Maßnahmen betreffend Eintrieb des Viehes, Verpflegung, Versicherung usw. Zuch-t- jinspektor Kreutz teilt mit, daß für die Viehweide Hungen auf den 1. Juni ein zweiter Auftriebstermin festgesetzt worden ist, die übrigen Viehweiden Oberhessens surd voll besetzt. Die für Herbst geplante Kreis schau im Kreise Gießen ergibt eine längere Aussprache. Landtagsabg. Fenchel- Ober - Hörgern, Bürgermeister Fand t und Bürgermeister D ö r m e r - Lich sprechen für Abhaltung in einem Landstädtchen, und zwar Lich oder Hungen. ZuchÄnspektDr Kreutz glaubt, daß Gießen mit Rücksicht auf die Lokalitäten, die finanzielle Seite, auf günstige Zugverbindung Utfto. am geeignetsten sei, würde doch mit etwa 300 Rindern, 200 Pferden und 150 Ziegen zu rechnen fein. Mit Rücksicht auf die mit der Tierschau verbundene Obst- und Ackerbau-Ausstellung wurde beschlossen, als Ausstellungszeit Mitte oder Ende September zu wählen. Es wird ferner angeregt, daß das Ausstellungs- Tomitee mit den Städten Lich und Hungen über die Ausstellung verhandeln soll: in das Ausstellungskomitee wurden noch die Bürgermeister von Lich und jungen gewühlt. Für die Ausstellung stehen etwa 3500 Mark an Geldpreisen zur Verfügung. Der Verein stiftet einen Ehrenpreis von 150 Mark; diese Summe soll Möglichst für die besten selbstgezüchteten Familien in der Sam- Melklasse verwandt werden. Herr Kreutz teilt mit, daß wegen der Drohenden Maul- und Klauenseuche das Zustandekommen der Tierschau noch nicht endgültig bestimmt sei. Am 1. Juli habe die Landwirtschaftskammer hierüber erst Sitzung. Ein Zuchtviehmarkt findet am 25. September in Hungen mit Prämiierung und Verlosung ftcktt. Der Vorsitzende spricht bann über die von der Land- Wirtschaftskammer getroffenen Anordnungen über Jungviehaufnahmen und erklärt die Anordnungen über Revision der Herd- buchhiere. Auf Antrag des Zuchtinspektors Kreutz wurde beschlossen, im Sommer den oberhessischen Viehweiden Hungen und Wenings einen Besuch abzustatten und hierbei durch einen Vortrag die Tätigkeit und den Zweck einer Weide kennen zu lernen. Eine Statistik des Schlachthauses Wetzlar zeigt, wie wenig die Vogelsberger Rasse unter Tuberkulose lewe. Kreutz betont, daß die Vogelsberger Rasse eine mehr naturgemäße Aufzucht habe, das Simmentaler Vieh würde zu viel im Stall gehalten, an Stelle von Stallauszucht ntüffe Weidebetrieb treten. Er warnt vor den Versuchen mit Niederungsvieh, dies würde wohl anfangs viel Milch abgeben, aber schon die zweite und dritte Generation würde tbebeutenb nachlassen. Ein großer Fehler sei vs, die Rinder zu früh zum Bullen zu bringen. Zu Vorträgen für kommendes Winterhalbjahr melden sich die Gemeinden: Hungen, Inheiden, Hattenrod, Leihgestern, Lumda, Odenhausen, Geilshausen, Beltershain, Saasen, Villingen, Beuern, Hausen, Treis-Lumda, Ober- Hörgern, Bersrod und Harbach. Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen (13. bis 19 Mai 1911). waren die PolHeihunde, die allein 120 Exemplare aus- weisen, deren Vorführung aber erst am 18. Juni statt- findet: wird. Auch die übrigen Hunderassen, Jagd-, Wach-, Schutz- und Schoßhunde waren in erstklassigen Exemplaren vertreten. Den Staatspreis und Ehrenpreis der Stadt Offenbach erhielt Schmiedemeister Ph. Wilhelm-Offenbach auf beste Zuchtleistung und den Ehrenpreis der Landwirtschaftskammer für beste Zuchtleistung in Schäferhunden bekam Schelkhaas-Großbieberau und den vom Verein für reine Hunoerassen gestifteten für tiefte Zuchtleistung in Jagdhunden Wilh. Will-Kesselstadt. Außerdem wurden noch eine große Anzahl Ehren-, erste, zweite und dritte Preise, sowie verschiedene lobende Anerkennungen vergeben. Mit der Ausstellung war noch eine Industrieausstellung von Futtermitteln, Geräten usw. verbunden. •o. Mainz, 21. Mai. Je mehr die Bedeutung der Mainzer Hafenverhältnisse zurückgehr, um so eifriger machen sich die Bestrebungen geltend, größere Jnoustrien herbeizuziehen. Schon vor längerer Zeit wurde ein großes Grundstück als Jndustriegelände vorgesehen, die Liebhaber bleiben jedoch aus. Nachdem nun mit den Grund stücksbesitzern ein Uebereinkommen wegen des Preises (4 bis 5 Mk. der Quadratmeter) erzielt wurde, soll das künftige Jndustriegelände alsbald mit den nötigen Schienengeleifen versehen werden. d. Mainz, 21. Mai. Der Rhein-Mainische Verband für Volksbildung hielt am Samstag und Sonntag hier feinen V er b aln ds ta g ab. Kommerzienrat Schmäht begrüßte die erschienenen Vertreter und die Ehrengäste, Re- aierungsrat v. Seydlitz -Wiesbaden, Bürgermeister Schmidt- Mainz und ben Vertreter der rheinhessischen Provinzialdirektion Schulrat Schrod, sowie den Vertreter des Odenwald-Klubs, Herrn Käser-Darmstadt. Bürgermeister Dr. Schmidt begrüßte die Verbandsmitglieder. Regierungsrat v. Seydlitz- Wiesbaden wünschte dem Verband besten Erfolg. Pfarrer K ü st er- Höchst a. M. hielt hierauf einen Vortrag über „Volksbildung und Iugendpflege". film' Sonntag wurde unter Führung des Direktors Pros. Dr. Schumacher das Röm.-> German. lZentralmuseum und unter Führung des Prof. Dr. v. Reichenau das naturhistorische Museum besichtigt. Sodann wurde im Schäffer Hof von Pros. Dr. S tei n- Frankfurt die Hauptversammlung des Verbandes eröffnet. Der Geschäftsführer Volk erstattete den Jahresbericht. Der Verband bat an Ausdehnung gewonnen und seine Einflüsse aut das Volksleben haben sich verstärkt. Die Zahl der persönlichen Mitglieder beträgt 621, die der angeschlvssenen Körperschaften hatte sich auf 212 erhöht. Die körperschaftlichen Mitglieder verteilen sich auf Preußen 83, Hessen-Nassau 68, Rheinprovinz 15, Hessen 114, Baden 8, Bayern 5, Oldenburg (Fürstentum Birkenfeld) 2. —> Größere Konzertveranstaltungen finden regelmäßig in Frankfurt, Wiesbaden, Offenbach, Mainz und Worms statt. Das Berbunds- theater hat im letzten Winter airerkennenswerte künstlerische Erfolge gehabt. Das Vortragswesen hat eine beständige Zunahme erfahren, 'ebenfo die Volksunterhaltungsabende usw. Auch die L..cher- versorgung hat sich weiter gut entwickelt. Der Kampf gegen den Schmutz und Schund in der Literatur wird durch die Buchhandlung des Verbandes weitergeführt. Der Verband hat eine bodenständige Redner- und Künstlerschast, das Rednerwesen ist bedeutend vorwärts gebracht worden. In der anschließenden Besprechung beantragte Herr Hallstein- Lauterbach, daß eine Erweiterung des Vorstandes durch Zuwahl ländlicher Vertreter stattfinden solle. Herr Lehmann -Eberstadt kritisierte es, daß die Drucksachen bey Verbandes immer noch in einer nicht tariftreuen Druckerei her- gestellt würden, das errege den Unwillen der Arbeiter. Der Vorsitzende erwiderte, daß die Sache mit der Druckerei rn der Regelung begriffen sei, der Vorstand stehe auf dem Standpunkte des Vorredners. Herr Dr. Wein gärtner-Ems wünschte, daß die streng konfessionellen Vereine ans bem Verbände •—e Alsield . . . — — Büdingen. . — — — Friedberg . Bad-Nauheim, Rockenberg, Vilbel, Nieder- Erlenbach, Bruchenbrücken, Okarben, Dortelweil Bd.-Nauheim Rockenberg Lauterbach. Rimbach, Unter-Wegfurth — — Schotten . . Wohnfeld —* Mainz . . . Bretzenheim — — Alzey.... — ew — Bingen . Oppenheim Gau-Algesheiur ■* — Schornshcini, Wald- Uelversheim, Gtinters- blum, Köngernheim, Dolgesheim, Rieder- Saulheim, Selzen Schornsheim Wald- Uelversheim WormS. . . Oslholeu, Gundersheim, Worms - Pfissligheim, Gimbsheim, Blödes- Heini, Westhofen, Eppelsheim , Bechtheim, Hebloch 21. 2« 746,5 14,7 5,4 44 NE 4 21. L- 748,3 10,0 6,5 70 ENE 4 09 7« 748,3 6,7 5,9 83 NNW 2 Gröeite und bedeutendste Soezlalfab'ik fOr Gae Badeöfen Verkauf nur durch die Inetallationegeachatte. — Kataloge kostenlos. tzoPcr LtbtoSiitriilhkriiiizSbiiik auf (StitnititiflftiL Anfang Aebrnar 1011: Bestand an ciaentlichcn VcbeitöDerficticrunoen. 1(«2 Millionen Mk. Bankvermögen. - - - - ■ ....." Bisher ausgczaölte Versicherungssummen . w® „ - „ gewährte Dividenden.......*-■ Sebblii« amrjküü,-. „LolkUc } nmrbt e* er das Sä des Pro' !- ichtigt. cate ‘ ^002l in 29*35 501 13 619 754 946 110» 298 98 Ml 533 6* Ml TM 34) 45 U 862 12213 555 697 M* i 3,«m 33 86 1 36 290 [lOfO] 98 314 60 563 628 717 80 933 Ä 14351 «9 767 808 15 964 1 5.08 ftoO) 52 235 (3001 405 18 764 894 15 16002 1t 201 *9 84 441 uM 1*0 04 9*4 17051 (500) 80 13* 63 220 29 M 842 91 584 614 " .«iw)«18».»>» * * * t«i« M 576 719 180,2 198 209 303 417 587 658 74 189 828 706 7 6 807 1 3 5015 95 157 76 272 136216 [1090] 332 *4 68 411 478 734 1 3 7093 411 17 541 663 (WO) 879 138071 109 2O< 34 «0 433 (1000) 699 799 96 893 923 94 139189 93 llOOO] 206 87 [3000] 463 [5041 Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. B. wurde eingetragen: Pewerkschast Weißenburg in Garbenteich. Gegenstand des Unternehmens ist: a) Die Ausbeutung des Eisenerzbergwerkes trnfl Ludwig in der Gemarkung Busenborn (Rrei8 Schotten), ^bj Die Mutung und der Erwerb anderer Bergwerke, sowie Lie Beteiligung an solchen, insbesondere der Erwerb des in )tt Gemarkung Garbentcich gelegenen llreideoorkommenS. jo) Die Herstellung von Anlagen und der Betrieb von Unternehmungen, welche die Ausbeutung der zu a) und b) be» »zeichneten Bergwerke und die Verwertung ihrer Erzeugnisse ^zwecken und die Beteiligung bei solchen Anlagen oder IUnternehmungen, d) Tie Benutzung und Verwertung der *ie:bft gewonnenen oder sonst erworbenen Erzeugnisse in rohem, i zerfeinertem oder sonst verändertem Zustande und der Handel । mit derartigen Erzeugnissen, sowie die Beteiligung an Unter» nchmungen, die eine solche Benutzung oder Verwertung oder , )m Handel, die Beförderung und Lagerung solcher Erzeug, hisse bezwecken, e) Die Veranstaltung und der Betrieb von l LohlfahrtSunternchmungcn zwecks Förderung des Wohles | irr Arbeiter oder sonstiger Angestellten der Gewerkschaft, so- [ mir btt Beteiligung an derartigen Wohlfahrtsunternehmungen. | ta8 Stammkapital beträgt 70 000 Mack. Vorstand: Direktor I Arnold Koepe in Erkelenz; Fabrikant Albrecht Jakob Siedel [in Freudenberg; Bergingenieur Wilhelm Siedel in Gießen tit Satzung ist am 11. Februar 1911 festgestellt. Zu UlllenSertlärungen, insbesondere zur Zeichnung dcS Gruben» Verstandes für die Gewerkschaft genügt die Mitwirkung zoeier Mitglieder. Das $trh> stlerischc lnir..' Luch bi? x x cmri mö X ie Buchder^..! n bedeuteilbI BtsprtchM fr! SraviteniM * 'tattünben jid Dn/dfachai:■ Druckerei fr Lex. Der» ,n \n bd> w Ster* । Äns «7- Verbüß 1 DÜCHSCHER & 0= Eisengiessernl und Maechfnenfabrlk in Wecker-Bahnhof D. Grossh. Luxemburg. — Im deutschen Zollverein. Ihv*/« Wein- und Obstpreeeen mit Differential-Hebeldruckwcrk Hydraulische Keltern Trauben- und Obstmühlen Illustrierte Kataloge gratis u. franko! 4 fonfrr. eintrat s | ntritrillh:’ stand iW.' ebenen fr;1' • in $mi*’: - indes übe." | thou«yr; infiurt kr-r ^gen gebttHW ug bei .Stanfiufi;. tbeatetfailit - m SorlW.bfr' nem.Va^ nd : an, im istandSmadi' ■ 8®ES feit. $« ! jor und c-a? anheim izit vvriW»? 51 216 332 (1000) 479 312 M 724 «8 K »ft 13O°30 127 302 *32 507 52 935 *0 (5001 54 1 31060 115 7 1 95 [ 500] 361 84 4 99 732 1 32109 401 (15 600) 6 12 606 60 9* 752 79 (9000) 847 133097 220 56 88 489 65* «5 69 (5001 134"<* N *6 193 272 385 64» (MO] --- — —--37 80 439 773 895 75 *300*1 90 1M 288 98 511 617 40 89 79! 824 (500) S1023 45 401 16001 598 [589] 789 934 320*5 ,18 «07 130001 741 996 3 3 000 45 332 408 16 5.0 «9 607 702 n M 34«. ,7 .7 TI 1.1 35MI »» i *26 60 527 3t 629 53 842 3 6053 [3COO| 67 eil Uw» «1 064 3 70*9 2(0 69 «2 483 M M M UM 38077 753 |500] 316 t*l 412 6* 55» 686 704 8 12 8*5 »66 39<»t (10001 243 ( 5001 68 4k3 773 802 61 « »M 4O0to 360 90 4»! 38 67 531 793 843 87 [1000] fr*4 (lOyl 41245 89 095 842 *8 911 110fr» 42*03 531 600 724 334 985 43208 383 446 531 606 79 711 907 **060 253 4» 773 093 4 5059 263 353 498 961 *S0w Milt M 119 34 421 (3000) 527 G69 7* 866 996 470»3 lMül 535 771 801 8 946 84 4S*.t *6. 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Ziehen, s "den Sw- preise; (< . ,bas lünj^ itenen^f» (30001 907 9*050 130 «2 81 492 545 865 9» 72 952»- M3 84 »2 129 567 663 6« 727 53 01 923 71 77 96083 289 Mi 462 r*3 769 919 97?H6 *78 572 76 602 943 98017 ------ 40 70 570 636 56 16 77 »0 der Firma ist nach Gießen verlegt, b) Ed. Lmd, Das Geschäft ist auf die Witwe des bisherigen I Inhaber« Luise geb. Nehmeyer, übergegangrn. c) R. Oppen« .jemiet Sohn, Gießen: Die Firma ist erloschen, d) I. Kaan jr., Ließen: DaS Geschäft ist auf die Ehefrau deS bisherigen Inhabers, Jakob Kaan Witwe Elise geb. Rosenthal in Gießen übergegangen, die dasselbe unter der bisherigen Firma 122067 239 --------- . 122 7* 81 232 46 66 98 831 551 6» 67 633 [10001 61 768 [3000] 41 804 12 16 97 612 100137 203 14 884 553 4*4 506 65 623 90 717 877 SoSTm“»«»] 71 «54 81 CT (1000) 779 (5001 W3 171311 [SOOC; 74 *31 500 710 83 172^-1 129 (lOCOT to »2 *37 M [KOO] 73* *« 99 « 173«y 1* «* 5*6 75 690 778 8» «! 17*«2 « »»7 «95 «0 MO '.10 (30001 175068 »» 347 4C3 94 *.4 78 6z3 ..* »Sil o* 176M1 * "• (**1 « » * « 17713« 217 -15 r« >-30 to7 11 73 (560) ITUWl WR ia 515 907 63 170665 204 375 99 HZ 82 580 [5001 711 180058 [ 500] 1C4 H 23S 4« flOfr"'] 154 2*5 (5001 56 [90ü0| 621 77 7*5 72 LjOO] „z 182144 79 282 377 *17 [3000 ] 790 183m? 176 O< PO 81V «5 •' 82* 925 95 184"'-1 72 7* 155 l»OW] 15 23T. 61 *35 508 12 5- «1 915 185" ' 2?S 72 *19 *1 « u, -- "2 774 • >*) 95 186*19 234 56 [1680]* 384 «57 5 SV -» 636 82 718 ® 1873*8 68 98 (10fr)| «95 713 188023 10* *52 852 159161 * W 487 [1000] 550 M 611 M 829 157 261 (3000'1 9? 440 333 76 695 839 110151 202 317 *43 38 536 625 761 »50 ( 5001 PO 111051 8» 110 244 602 36 7*0 82» P8 1122*3 SOI (600) 4 56 6* 4*0 44 550 743 113X0 IM 517 11006) 629 58 »05 65 114006 ( 5000) 22 ' 0 430 ( 3000) «3 68 (190fl 13. Ziehung 5. KL 224. Kgl Preuss. Lotterie. Zlebuag vom 30. M»l 1911. Dichmittege Sur die Gewinne Uber 2*0 Merk etnd den betreuenden Nummern in Klemmern beinefüRt. Die Gewinne feilen auf die be*eiahnet«) Loee beider AbteOanren. , (Ohne Gewthr.) (Nachdruck verboten.) * 26 57 85 213 (1000] *9 *66 641 (500) 798 1 525 41 (1000) 665 726 867 2'iX. 1» (1000) 201 563 95 603 783 306-4 1*6 995 337 (500) «*>?. 94 5 84 668 63 710 67 806 961 8* 40*2 173 201 347 Ml 113 72* 96 5058 220 39 3*8 72 409 510 75 658 9* 7*2 W* 24 6167 »34 M6 »IS »1 98 *80 607 915 8115 60 506 86 632 02 96 9*111 1» 95 2*8 520 «* (3000) 66 68 808 94 717 62 646 906 27 10332 *20 6*0 58 768 811 29 110*0 88 (5000) 328 87 438 560 703 76 809 12072 166 818 4*9 [54W0) »61 *0 ( 3000) 13099 *4 90 139 [500) 203 *07 596 6.36 43 735 »6 141*7 202 301 *«1 1513* 25* (SOOO) 3*0 [MO] 537 751 (509) 829 97* 1601 SV (500) 67 [MXX-] HO 87« 4.2 6N0 6»7 858 67 81 92 »86 17146 (1000) *65 6,8 »22 70 180*3 733 217 344 57 557 787 854 1V193 H««l ^5764 816 20003 19 34 1200*2) 192 211 51 658 11 71* 1T2 "M 174 47* SM (5V-! 35 56 630 756 843 71 957 2 21*3 («5 687 7* 91" 23003 95 159 90 2W MO 492 517 77*876 Wt 924 83 57 8t 24160 66* (500) 79 723 6*9 25027 60 117 226 (500) 314 67 (1008) *U 26057 1** 61 214 (VW) S 9« 80*28197 K»*?io'^ 707 9» 29219 ,U [500] “ 70^7«'^31L H8 * »12 28 787 840 Stf.WÄft Äi"» ffÄ TtS f 1COOI eil 36 972 34002 M3 *«* 50-1 12 81 <03 (IOOO) 821 m (Wä 35055 284 801 (10001 W5 365.7» 85 696 796 M5 50 37?*7 .313 312 MO 85 870 ¥«0 38071 M IM »*0 616 23 796 (300) 390U (500) 75 188 261 »76 305 » 778 95» 4000» 50 ( 500) «77 86 41009 194 [i000] ■» " (500) 509 661 743 62 ( 500) 658 «5 «1 927 41 57 420128» ... eee u ,.i «uu 67 785 43152 837 56* 889 64014 «111*176 “ 8*3^1 «8 700 »45 ( 50") 45038 (500) 71 «61 'ff C1*) 91* »3 46046 (10CO) 80 (.3600) 126 M.3 *76 97 M") » 870 47028 M 1*4 Ml *7° 48111 13 (1000) MlfalÄl Sl» »04 (600] 66 85 *9115 485 587 627 Grasfamen-Verkauf. Die dieSjähriae GraSfamenerme aus den Grällichen Wal» bunnen soll fubindiionSrortfc vergeben werden. Geialltge Offerten bis 3. Juni b. I , abend» 6 Ubr erbeten. Nähere Auskunft erteilen die öorftroarte und »mar für Tieraarten: Becker, Laubach, für (Vreienfeen: Wagner, für Jägerhaus: Melchior I, für Gonterokirchen: Melchior I(, für Ruppertsburg: Koch, für Altenhain: Schremer. Laubach, den 20. Mai Wil. B”/4 Gräfliche ^orttverwaltung. GrasfamenSubmiffion. Au- ben Brofrb Hess. Domonialwalbungen (oll ber sämtliche VraSfamen im SubuiisfionSwene unter den seither üblichen Ce- binnunnen verkauft werden, ftaufltcübaber woflen ihre «ebote imter genauer Bezeichnung ber Walddiffrikie mit ber ^"fschiift »Submtfsions-Grasfamenverkaus" bis längsten- den 7. Juni L 30- bet den betreffenden Cbt,rföi)tcreieii schriftlich cinreitbcn. Die Obcrsörstereien werden die Gebote an dem darauf folgenden Tage, , Donnerstag den N. Juni vormittags 11 Uhr in Gegenwart der erschienenen Bieter eröffnen. __ Letztere erkennen die 2nbmifsionSbedingungen durch Einreichung ihrer Gebote als rechtsverbindlich an und sind 14 Tage an diese flebU9lnd)nroenen AuSkunftSerteilung beliebe man sich an die be treffenden Coerföritercicn -u wenden. Darmstadt, 17. Mai Ml. D”A Gr Ministerium der Finanzen, Abteilung für tjorft* und Kameraloerwaltung. 170010 (WWl 88 IM IW M4 61 ™ 356 «94 [500] 571 92 6» 766 804 S*' [500] 172024 3fr 128 52 *8* 691 173* 96 307 5fl J 701 a»3 « 1741U M 130 891 13001 «51 5* 71» 961 17^02 »« 90 413 16 66 719 877 1 76186 237 88 6!0 [1008j 57 M 768 946 177012 291 454 761 889 93» 1780-1 »4 25. 85 768 *• 75 819 179391 *04 60 679 180032 77 353 400 509 W «M W «M » » 181"2» «M 190 51 25 5 3T2 7* (15 0001 B4 *41 WB182 4» (3000) 1S3 286 11000] *19 "^11,0«) »» («»I öt 18302.3 71 101 184115 200 65 8»JU « 185''» 3-4 78 55« 637 783 (1000) 186H0 8I£J6** <®77ö 57 80 *9.3 626 '°7 96 63t 73 188*2 >62 808 4« 735 »3 660 74 1 89014 80 176 97 [3000] 880 500 21 [*?0] 877 Im^Gewinnrede verblieben: 2 Pr^l“ " *<« 2 Gewinne zu 75 000. 2 zu 50 000. 8 zu MM«, U *a 15 OW. 28 zu 10 000, 82 1U 50p0, 1102 IU 3000, ^jdl* Z3 1606, 38M » 560 - I in9c M Valllant's Wand-Gas-Badeöfen ,Geyseri u. automat Heisswasserapparate Joh. 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Gießen, den 16. Mai 1911. Großherzogliches Amtsgericht. 13. Ziehung 5. Kl. 224. Kgl Preuss. Lotterie. Ziehen< vom 20. Mel 1811, Vormittage. Kux die Gewinne Uber 240 Mark eiad den hclxeflenden Nummern in Klammern belgefUgt. DU Gewinne fallen auf die beieiebnew» Loee beider Abteilungen. (Ohne Gewthr.) (Nachdruck verboten.) 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[VX)1 9?O 20100 78 »93 45* 78 3*2 788 2 1 0M 78 82 11 Ml 785 872 »73 220*0 121 275 MO (1000) »6 »H X30fr> 162 302 568 600 12 »7 ü« 2422 5 34 71 307 KR 6*7 749 (500) 835 »53 (itoO) 7' 25242 »04 *5 a» 97 741 73 87 947 26fr-0 23 644 |5C0) 707 27024 48» toi 48 8 22 [IOOO) 53 900 65 2 8059 92 211 »72 507 to 780 5T9123 224 4 6 61 308 58 404 » 38 604 66 850 00 Die w Lauterbach, den 20. Mai 1911. 3374 Gießen, 20. Mai 1911. 8876 aus statt. 3372 Lindenstruth, 22. Mai 1911. 3384 Die Beerdigung findet Dienstag mittag 21/, Uhr statt. Klein-Linden, 22. Mai 1911. Fritz Rosenbanm 3377 Löwengasse 20. Telcvbon 692. Gießener Warenabgabcftellen 3368 ! Seit 16 Jahren in Deutschland ein^eführt und beliebt. ! Nur dieser echt Schuta- mlt marke. Tüt den raiier'JafL größte öer VestattuugSgenossenschaft der freien Schretuerveretnigung Gieße« Die Beerdigung findet statt Dienstag nachmittag Va4 Uhr vom Portale deS neuen Friedhofs aus. Blumenspenden im Sinne der Verstorbenen dankend abgelehnt. Die Beerdigung findet Dienstag den 23. d. Mts. nachnlittagS 3 Uhr daselbst statt. Todes-Anzeige. Freitag abend 7V2 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden im Alter von 11 Monaten unser innigst geliebtes und unvergeßliches Töchterchen, Schwesterchen und Enkelchen Lucie In tiefer Trauer: Heinrich Lotz u. Frau, geb. Schmidt nebst Kindern. Gießen, Im LöberS-Hof 9, den 22. Mai 1911. Die Beerdigung findet Dienstag den 23. d. Mts. nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs M W. Brot 54 fig. 4 R Roggenbrot 48 Ptg. Der Vorstand. Todes-Anzeige. Heute nacht entschlief sanft nach längerem, mit Geduld getragenem Leiden, mein innigstgeliebter Mann, unser guter Vater, Sohn, Schwiegersohn, Neffe und Schwager Herr Kari Eichmann im 39. Lebensjahr. Um stilles Beileid bitten Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N : Ottilie Eichmann u. Kinder- Giessen (Ederstr. i), den 22. Mai 1911. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 3380 Statt besonderer Anzeige. Es hat dem Herrn gefallen, heute nachmittag V26 Uhr unerwartet unsere gute teure Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Pfarrer Luise Bernbeck geb. Schneider durch einen sanften Tod zu sich zu rufen. Die tieftrauemden Hinterbliebenen. I. d. N.: Bernbeck, Pfarrer in Wieseck. in seinen Eigenschaften und Wirkung von dem hochangesehenen Chemiker der Seifen-Industrie Herrn Dr. C. F. Deite in Berlin auf das glänzendste begutachtet gibt blendend weisse, völlig geruchlose Wäsche und schont das Leinen in denkbarster Weiss. Es reinigt die Wäsche schnell, sehr gründlich und verursacht leichteste Arbeit. ■ Das ein Pfand-Paket kostet nur 25 Pfennige. E3 Zu haben in Drogen-, Kolonialwaren- und Apotheker-Geschäften. hv”/,) En gros von der Fabrik: L. Minlos & Co., Köln-Ehrenfeld Hoflieferanten. . Todes-Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß gestern mittag unser innigstgeliebtes Töchterchen und Schwesterchen Anna im Alter von 9 Monaten nach kurzem Leiden sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Peter Fatum, Weißbindermeister. Todes-Anzeige Schmerzerfüllt machen wir hierdurch Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß e§ Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere geliebte Tochter, Schwester und Schwägerin Helene Fey nach langem, schwerem, geduldig ertragenem Leiden am Samstag den 20. d. MtS., abends 7 Uhr, im Alter von 18 Jahren zu sich zu rufen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: August Fey, Schreinermeister. Lon schrist w Theologe Tiec aii5, baß logie zn> Entwickel mgen, 1 sich nicht wieder zi nach R01 positive, betten ui unb Kult die Ausb unb sonst alten Leh will, roäl Lehre ur neuesten lich nur 1 öes altei Alturze Zwe gen, die tat an C die anbe jüt Hess die Aus Aegensl zu aibe richtig verstau Frage ■ Die allen &1 „Mr 5/1 und 9h'd Lehrer g bie prop! neuen Tc Worte in zurzeit l der erns Äspirat Wir Aacl Recht: noch bei und wii kurze, r St)mbo' bolutn vemer zutvide Repräj bekenn gelobt bekann und nc &ott d hat". betten." bensbekc heilen, a den Gla: Letr ßrJ r«r ikl sowM i-jerma #»"< mitimal' blattsvrd sTiensta jiveiwal wirifdliifl gernspre' füt btt ! llttlagu; Adresse I Aozeik Znnahwt für die ■ bö vornt Heute morgen 10 Uhr verschied sanft nach längerem schwerem, Leiden meine innigst geliebte Frau, meine gute, unvergeßliche Mutter Fm Marie Kmschs geb. Peter im 59. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Zahmes KraaSkrps und Cohn ^nntniss, dieser Ze lener & Trotzes Jp“ iu < «n Ist ( ! ,til i «rt® ch Alt! frbc" de Mte X'Jicl; Siäuf fr r Sie an fr U"i fr-*1 Vas S&wteh abz fc Tein Kiffl^iiro Gieta 1101I hiepl. Bon Montag den 22. d. MtS. ab kosten in unseren Sommerfrische, Waldhotel Tannhäuser Biedenkopf (Lahn) Mod. Zimmer, Balk., vorz. Küche, Pension v. 4—5 Mk. Mai-Joni Preiserm. Prosp. u. Auskunft in Gießen durch Kalkhoff Nachfl. u. durch Bes. Ph. Heuser. B0T Nicht übersehen! TM • Janto 2Leute erhalt. kostenl. ausführlichen Prospekt der -- Lcäawlrtschaftl. Lsbnnetalt u. LebrwcfiroFol Bruascfevatg, Madimenwog 158. Grflndl., godleg. Auebüd. zum Verwalter, Rechn ungefähr. u.Molkere'bexmt. KoeteuL StAlkm vermittle. I» 18 Jahren «her 3600 Schäl«-. Direktor ÜHM, Giessen, 22. Mai 1911. DWS Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Ableben unseres lieben Gatten, Vaters, Bruders und Onkels dankt auf diesem Wege verbindlichste. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Jenny Hornberger geb. Speyer.