Die heutige Nummer umfatzt 10 Seiten. Asquith wurde bei ictncm Em Tic Anhänger der 3ic- unb seine Partei über bu* Verfassung. Ter Unionist *?) a i c ridtffte an oii Ebivarb Grcv eine Anfrage, ob er in der Loge sei, Erklärungen obAuflcbcn über bie neuen Umftänbe, bic sich in Persien als Holge bec Rückkehr des früheren Schahs ergeben, ftinnon Woob antwortete, er habe keine weiteren Einzelheiten in brr Angelegenheit als bic schon in ben Blättern erschienenen Es sei heute noch zu ftüb' sagen, was jür Ergebnisse bie Rückkehr bes früheren Lchavv unb btc unglückselige Erneuerung bes inneren Zmtstes Haven werden. „ . , , London, 24. Juli. Tie Heute nachmittag im Unter hause gegen den Premierminister veranstaltete Kunbgebung, die. anerkanntermaßen von etwa 30 unpersönlichen Uutontnen vorbereitet war, wird von de it Parteien all gern ein ner • urteilt. Tie Unionisten unterzeichnen eine üorgeiduagrnc ^ein' schrist für Asauuh. in der bic dem Premierminister gegenüber begangene Unhöflichkeit bedauert wirb. London, 24. Juli. Im Unter häufe kennzeichneten Unruhe uub Erregung Cie Erönnung der Aussprache über den Boischlag, bau das van» über die AbLnücrungs auträge ber Lords zur yciobill beraten solle. j.. . *: * ...... '**' tritt mit großen Lvationen empfangen. gicrungst artet und die Nationalisten erhoben sich von den -st&en mit begeisterten Zurufen unb schwenken der Tafdxmlückcr. Als stäi Äsauttl) erhob, um eine Erklärung absugcbcii, wurde ber Rus „'-Scrräter" von einigen Plätzen der Opposition vernommen. Ter Lärm wurde daraufhin so stark, daß Asautth nicht sprechen konnte. So oft er zu reden begann, kam es zu u c uen Ruhestörungen ber Opposition - trotz der energischen Mahnungen des Sprechers an bic untouislochen Mitglieder, welche Asauith unterbrachen. Man vernahm Zurufe: Lassen sie Rcbmonb zuerst sprechen: er in ber wirkliche tvuhrci. Er toll uns bie Bedingungen deS Haubelsgefchäflcs znnsch.n ihm uub der Regierung sagen. — Ta die Ruhestörungen nicht aufhörten, vertagte der Sprecher die rocuerc Perhandlung auf Vie Geburt öes Schmetterlings. 3n der neuesten Nummer des „Prometheus" berichtet Wolfgang D. Garvcii-Garvcnsburg über außerordentlich tntftch'nnte Beobachtungen, die er an Raupen und Puppen gemacht hat. Garven hatte Raupen des Tagpfauenauges in einen Käfig getan, um ihre Verwandlungen zu befolgen. , „ Häufig schaute ich, so berichtet er, nach meinen Raupen, in Erwartung der Puppengcburt. Ihr Zeitpunkt ruckte immer näher, und stundenlang wandte ich, kein Auge von den Raupen ab. Zwar wurden meine^Hoffnungen immer wieder hinausgcschoben, aber meine Spannung ließ nicht nach, so saß ich auch eines Abends wieder vor dein -lasten, um die Entwicklung der Tinge abzuwarten, die sich allen Anzeichen nach nicht länger aufhalten ließ. Und diese» Mal wurde meine Geduld belohnt, denn um Mitternacht begann eine Puppe, der ihr altes Hemd lästig geworben, durch heftige Gebärden ihren Unwillen darüber zu äußern, sie beugte, streckte und dehnte sich, daß die Nähte ihrer LeibeSringe atiseinander wichen und zu reißen drohten, schließlich vermochte die mofsche Hülle dem Druck von innen nicht mehr standzuhalten uno platzte auf dem Rücken. Grün quoll eS aus dem schlitz hervor, zuckst der Stacken mit den beiden Hörnern und dann der tonisch verjüngte Leib. Immer lebhafter wurden die Zuckungen der Raupe in dem Bestreben, sich der geborstenen „Pelle" zu entledigen. Tie wand sich von rechts nach links, krümmte sich von unten nach oben und rastete wieder, in schweiß gebadet, um frische Kräfte für die Befreiung zu sammeln, so gelang es ihr allmählich, mit Hilfe eines lösenden Sekrets und der Höcker ihres Panzers die Haut nach dem Schwanzende abzustreifen. Darauf räkelte sich die neugeborene, chlorophyll- grüne Puppe noch ein wenig hin und her, wie um es sich in ben‘neuen Verhältnissen bequem zu machen, und hing dann wieder unbeweglich still. In den nächsten Tagen wohnte ich noch wetteren Verpuppungen bei, bis der Raupenrasten in eine Räucherkammer verwandelt war, wo die Puppen wie Schinken in Reihen unter der Teckc hingen. Wie in einem messingbeschlagenen Ledcrkoffcr steckten die Larven in einem braunverwittenen Futteral mit den goldenen Tupfen der Ecken. Doch vermochten sie sich in ihrem Panzer noch zu regen und ant- worteten auf Berührtingsreize mit wildem Umsichfchlagen Tic Natur allein durfte sic mit ihrem Zauberstab berühren und das Wunder ihrer Verwandlung bewirken. Als nach etwa vierzehn Tagen die Metamorphose zu Ende ging, begannen die weiß und blau panaschierteti Augen der ziegelroten Pfauenaugcnflügel immer Heller und klarer durch die durchscheinende Ehitinyüllc des Panzers zu schtm rnern. Nun war ich wieder Tag und Nacht aur dem Posten, um das Ausfchlüpfen des ersten Falters za erleben. Tiefe weichlichen, empfindlichen Geschöpfe fugten sich im Gegen faß zu den hartschaligen Puppen widerstandslos in ihr Geschick unb harrten gebuloig des Augenblicks, der ihre Zwangsjacke sprengen würde. Und bie stunde ihrer Betretung fchlug, als der Panzer an den äußeren Anuten der Flügelfelder platzte unb durch Erweiterung der Risse der zungenförmige, an ba^ftoptltud anqeschloifene Brustlatz aus ber Rüstung sprang. In der gelüfteten Kapuze erschien der Aopf des Falters mit den aroßen Faccitaugen und streckte seine feinsten Sinnesorgane, die Fühler, zuerst in die Luft. Dann zog er bie Laden des Säugrüssels hervor, bic in der Puppen,chachlel samt den Fühlern auf seiner Brust gebettet waren, und legte ihre Hälften zum Saugrohr zusammen, das er zur Uhrfeder äufrollte. Auch bic vier Beine holte er aus ber,eiben Oeft- nung heraus unb Hämmerte sich bamit an ferner Wiege wie am Rockschoß der Mutter fest. Schließlich schälte das Pfauenauge die runzeligen tflugil unb ben auiactricbencn Leib aus den Windeln. Hilflos hing ie»t ber Schmetterling in einer Art Narkose, bis ,cine Er- ftartunq unb bie Entfalmng seiner Segel ohne Zwi»chensall beenbet ivorcn Langsam und ohne sein nchtbares ZMun dehnten, streckten unb strafften sich seine butterigen rftugel. Per Sd)lu6 öes englischen Derfafiungsöramas. Tas englische Oberhaus hat am 20. Juli trotz des 1 energischen Widerspruchs der Regierung die vielgenannte Vetobill mit einer Reihe von Zusätzen angenommen, die ihrem Zweck, die Vorherrschaft der Peerskammer zu brechen, direkt zuwiberlaufen In Anbetracht ber micbcrholtcn Erklärung bes Kabinetts Asquith, baß es sich jebem Amenbe- ment zur Vetobill wibersetzen würbe, unb im Hinblick dar- auf, baß bas Kabinett bic Mehrheit im Unterhause besitzt, kann es nickst zweifelhaft sein, bas; bie Gemeinen, wenn ihnen in einigen Tagen ber Beschluß ber Peers zügelst, mit allen von ben Lords im eigenen Interesse beschlösse nen Zusätzen gründlich aufräumen und die Vetobill in der Regiernngssassung zum zweiten Male annehmen werden. Die Vetobill geht dann in dieser gereinigten Form abermals an das Oberhaus zurück, wko ihr wahrscheinlich bann basselbc Schicksal blüht, wie am 20. Juli, wo bie amenbiertc Vorlage mit 2.'>3 gegen 46 Stimmen angenom men würbe. E»> Tonnte bic Opposition in bie,'cm Falle vielleicht eine stärkere sein, aber wir glauben, baß, wie es Lvrb Morley mißlang, nicht einmal für bie hochwichtige Sitzung vom 20. Juli bic ganzen 110 liberalen Peers mobil zu machen, fonberu nur 46, so auch bic erneute Bcratung'ber Vetobill im Oberhausc an der Ziffer ber Vetobill-Frcunbc nicht viel änbern wirb, weil sich eben unter ben liberalen Peers noch genug Elemente behüben, bie mit ber Minbc- rung ber Rechte ber Pccrstämmer nicht cinocr,'tauben sinb, oder in ben konservativen Zusätzen einiges gute sehen unb, weil sic es mit bet liberalen Partei nicht verichüttcii wollen, den Oberhausberatungen über die Vetobill lieber fernbleiben. Es wäre also gar nicht zu bezweifeln, daß fich bas Spiel vom 20. Juli im Oberhaus noch einmal wiederholte, wenn man wüßte, was dann geschehen sott. Ten beiden Wahlen zum Unterhaus, die im vorigen Jahre schon im Zeichen her Vctolnll stattsandcn, noch eine dritte WaM- tampagne folgen zu lassen, daran denken im Ernst weder konservative noch Liberale. Ergaben doch die beiden Wahlen fast die gleiche Zusammensetzung des Unterhauses, so daß an bic Ersetzung seiner aus Liberalen, Arbcitcrpartcilern unb Iren bcstchenbcn Mehrheit burch eine lonservaliv-nnio- nistische gar nicht gedacht werden kann. Ucberdies haben bic englischen Bürger bic ewige Wählerei, weil sie sic geschäftlich schädigt, ebenso satt, wie der größte Teil der Parlamentarier, die in England die Wahlkosten aus ihrer eigenen Tasche bestreiten müssen. Ter einzige sich bietende Weg, nämlich das Oberhaus burch einen Peersschub, zu bem ber König nach ber englischen Verfassung bas Recht hat, berart zu ergänzen, baß auch im Oberhaus eine liberale Mehrheit vorhanben sei, schien bisher dadurch verbaut, baß man in konservativen Kreisen annahm, König Georg würbe niemals zu einem Peersschub in bem erforberlichen großen Umfange bereit fein, weil eine solche Maßnahme bireft lächerlich wirken müßte, unb man bem König nicht zutraute, baß er wegen . der kleinen liberalen Unterhausmehrheit, zu ber auch noch bie antinationalen Iren gehören, jemals zu einer solchen Gewaltmaßregcl schreiten würbe. Zwar hatte Asquith wieberholt erklärt, er hätte bic königlickstn Garantien für ben Peersschub in ber Tasche, aber seine Worte fnnben, ba er sich stets etwas gewunden ausdrückte, bei ben Konscr- patiöen keinen Glauben Eine Klärung ber Lage in bie,'er Beziehung trat erst am 21. Juli, also einen Tag nach ber berühmten Obcrhaussitzung ein, wo nicht nur bic osft- ziöse Preßassoziation versicherte, daß die Regierung be- roten Flüssigkeit ausschieb. Nach etwa 10 Minuten waren bie Flügel so weit ausgewachsen, baß sic ber Falter znsam- mcnlegen konnte. Aber infolge ihrer weichen, nachgiebigen Beschaffenheit waren sie noch nickst zum Fliegen tüchtig. Von Zeit zu Zeit ging ein Zittern burch ihr Netz, als prüfte ber Falter bie Festigkeit feiner Segel. Ta spreizte er auf einmal ihre Flächen unb erklomm die Teckc seines Kastens, wo er unter der Gaze seiner Voliere mit lebhaftem, tnifternbem Flügel,'chlagen wie ein gespreiz- ter Pfau einherstolzierte ur.b bic binnen Augen auf bem mahagonibraunen Grunb feiner gezackten Flügel leuchten ließ. Tann unb wann schloß er bic Fittiche 'wieder, um auch ben schwarzen Scibenmoire bes Futters ihrer Unterseite zu zeigen. Nicht lange genug fomüc ich mich an dem prächtigen Anblick des Pfauenauges weiden, denn alsbald begann es ungestüm den Staften zu durchflattern, biä es die offenstehende Tür fand und an meinem Kopf vorüber ins Freie entwich. * — T eutsches Studentenbuch 1913. Der A ka- bcmifch-Lilcrarifche Verein Berlin wiederholt so- ebm feinen Aufruf zur Schaffung eines deulfchen Studenten- hudie- 1913 nm dem Beifügen, biß dos Ltubentenbuch kein polnisches Denkmal für das Fahr 1913 bilden, sondern ein Bild aller ände bock und riefe»: Still! sofort trat vvtt- fidnt'iae Rübe ein Balwur sagte Ick bebaute aufrtckng, daß ich die Rede Asauiths nickt habe hören können Jeder mutz cm- feben, daß das Verfahren, wie cs fick bic Minister erlaubt haben, bei der großen Mafic bes Volkes tiefe leiden,ckafmctte Amrcgung bcrvotrufen muß. Asauith riet, den Souverän zum abioluten Diktator zu macken Asauith maßte fick feldst Voumacklen an, die kein rcpublikanifclter Tiftator befeffen ltat unb stellte hat Die Bebe öes englischen 5chatzsanzlers. Die Rebe des englischen Ministers Lioyb George mit ber leisen Drohung gegen Deutschlanb hat überall Aiifseheu gemacht. Während die Franzosen baraufhin eine scharscre Tonart anschlagen, machen sich hort) auch außerhalb Deutsch- lanbs Bebenkcn gegen Englanbs Haltung geltenb. eo schreibt z. B. bie Wiener „Neue freie Preise" Aeußcrst mcrfivürbiq ist bic Schärfe, mit ber Lloyb George nutten in bic fckwebenden Verhanblungen HinetmäHrt Tenn bic Rebe ist ein mit starken Mitteln untcrnom - in euer V c r s u ck , bic Konferenzen in Berti» z u beeinflussen, bie deutschen Ansprüche hcrabjubrürfcii und ben franzoß'chcn Wiberstanb gegen bie dcutfcken Ao' OCMinqeit zu ci • mutigen. Die Rebe bes engliiche» »sckatzlanzlcts mutz eine nach benlliche Stimmung hcvDorrufcn* Ter cuglifdic Lchaplanzlec meinte, bau ber Friede leichter zu erhalten fei, wenn alle Nationen bic gegenseitigen Bebmgungeu bes Friedens kennen. Er ruft ,'omit über bic Norbfee nadi Teutfchlanb hinüber, da» alle Parteien in England darin einig find, die Festfetzung 2cuthMa:ib6 au der atlantischen Küste ober ähnliche .^onzeiiionen im »longo gebiete nickt zn bulbcn. Man könnte bas eine gcfprockcnc Tiohnote nennen mit ber Abschwächung, baß LloUd George Die Hofsnung festhält. Teilt,chlanb werbe die Grenzen nicht über- 'd-rciicn, wo der Friede in Gefahr kommt. Nach btefer Rebe mirö die Welt leider gezwungen fein, bic Verhandlungen in Berlin mit wachfamcin Auge zu begleiten. Mit großer epan innig wirb abzuwarten fein, welches Echo diese auiiallcnbc, aus den diplomatischen Geheimnissen hcraiiügcholtc Rede in Berlin finden wird. Uebcr bic Wirkung der Rede in Berlin weist nalurttch die englische Presse wieder am besten Bescheid. Die „Taily News" wirbelt mit folgenden „Feststellungen" neuen Staub auf: £ £ o n b o n , 24. Juli. Der Äorrestwndenl der „w.ln News' in Berlin behauptet, aus einer zuverlässigen Quelle zu wissen, daß der deutsche S : a a ! . l r c i .i > 'ich in der > -1) a i i it c n machen, Selbstverständlich wollte die liberale Regierung nut dieser Feststellung auf die widerspenstigen Peers dahin cm wirken, daß sie, wenn vom Unterhaus aus die ursprüngliche Vetobill an das Oberhaus zurückgelangt, ihr keinen Wider taub mehr bereiten und es nicht auf den Peersschub ankom men lassen. Dips er Schachzu^ Asquiths Hal denn audi b,s zu einem gewissen Grade seinen Zweck erreicht Zwar teilt ein Teil der konservativen Presse es so hin, als habe Asquith, da seit 1832 kein Peersschick) ,'tätige,unöcn habe, damit eine Art Staatsstreich begangen, und jammert über btc unheilvollen Folgen, die diese Maßregel für England haben wurde: ein anderer aber rat feinen konservativen Fefern zur Annahme der Unveränderten Vetobill, um es nicht zum Peersschub loinmcn zu laffen, weil dadurch ein für allemal das lonservative Uebergewicht im Oberhaus be icitigt sei, wenn man sich nicht bei einer konservativen Uiitcrhatlsmchrhcit zu einer Wiederholung des Experiments entschlösse. Wie groß die beiden Gruppen der Kon,ervativen sind, bic in der Frage der Vetobill ictzt nicht mehr übcrcinitim- men, läßt ,ich nicht abschätzen, da das Oberhaus niemals vollzählig versammelt ist. Nur das eine laßt ,ich feft,"teilen, daß infolge der authentifchen Nachricht, Asquith habe die Garantien des Königs in Händen, von den 253 Peers, die am 20. Juli noch für die amenoierte Vetobill stimmten, am darauffolgenden Tage nur noch 70 bis 80 Lords entschloffen waren, den Kampf bis zum äiißersten, d. h. bis zur Ver- wirttichung des Peers,chubs, durchzuführcn. Dazu konimt, daß Balfour die lonjervative Partei in den kritiichen Tagen nach Gastein reist, und Lord Lansdowne ccllärtc, daß er bei feinen Zusätzen verharre, solange er noch ein ,reier Mann fei Das heißt nichts andere.-, als daß Balsour sich drückt, und Lansoownc die Segel vor der Gefahr eines Peers,"chubs streicht. Unter diesen Umstanden dürste Asquith, der im Uiiteryause eine Erklärung über die Vetobill abgcben will, leichtes Spiel haben und eventuell gar nicht des Peersschubs bedürfen, um die Vetobill verab,chicdet zu sehen. Cf luflinrell: monat 11*75131., oiertel- jährlich Mk. 2-20; durch Clbhole- u. 5roeigfteQen monatlich 65 Pf.: durch OiePost Mk.r.—merlel- jäbrL auSfckl. Bestell«. Seilenpreti: lokal 15Ps* auSwäN« 20 Pfenniq. Uhelred anders lebhaft zu. Für das Schießen standen äußerst wertvolle und öAAreiche Ehrenpreise zur Verfügung, Schutzenmeister ^uguft Ädbtnger, nahm die Preisverteilung vor. Sie hatte folgendes Ergebnis. Standfest s ch e i b e: 1 Preis mit 38 Ringen Hch. Schmidt-Gießen, 2. mit 37 Ringen Pascoe-Dutenhofen 3. Eug. Kilbinger-Gießen, mit 37 R., 4. Architekt PH Nikolaus-Giehen mi 37 R., 5. Appel-Gießen mit 36 R., 6. Hch, Noll-Gießen mit 33 R., 7 Elipi-t^-Wevlar mit 30 R., 8. Stotz-Laubach mit 30 R., 9. PH. Müller-Gießen mit 29 R., 10. 18 R., Aug. Dickore-Gießen 17, R. 2au f en b e 5 W ild. 1. Pr. Paseoe-Dutenhofen mit 29 Ringen, A. Architekt Akt N^laus- Gießen mit 29 R., 3. Hch. Schmidt-Gießen mit 28 R., 4 Hch. Noll-Gießen mit 27 R., 5. Georg Appel-Gießen mit 26 R,, 6. Aug. Kilbinger-Gießen mit 24 9t., 7. Mandler-Wetzlar mit 21 R 8 K Ph. Müller-Gießen mit 21 R. Schutzenmeister Aug. Kilbinger schloß die Preisverteilung mit einem Hoch auf das deutsche Schützenwesen. s ** Vortrag des Gr ade-Flieg ers Kahn t- Leipzig. Die Schauslüge, welche durch die überaus dankenswerte Vermittelung des Gießener Sportvereins 1900 in den letzten Tagen auf dem Trieb ftattsanden und besonders am Sonntag eine große Menge, freilich größtenteils nichtzahlender Menschen, angelockt hatten, wurden gestern abend in schöner Weise beendet durch einen Flug, welcher sich an einen Vortrag Herrn Kahnts anschloß. Das an unserer Universität bestehende physikalische Kollegium hatte Herrn Kahnt gebeten, mir einer Demonstration seines Flugapparates einen fachwifsenschaftlicksen Vortrag über Flugmaschinen und Flugtechnik zu verbinden, und Herr Kahnt unterzog sich dieser Aufgabe gestern abend in liebenswürdigster Weife. Zugegen waren die Professoren und Dozenten der Physik und verwandteii Fächer, eine große Zahl von Studierenden der Mathematik und Naturwissenschaften, sowie eine Menge nicht der Universität angehörenden Personen. In I1/2 stündigem Vortrag beschrieb Herr Kahnt, ausgehend von einer Klassifikation der Fliegapparate überhaupt, die Konstruktion der Apparate „schwerer als Luft", besonders den von ihm geflogenen Grade-Apparat, am Apparat selbst und unter Zuhilfenahme von Zeichnungen; dabei machte er interessante Mitteilungen über die Technik des Fliegens und über seine eigenen Erfahrungen. Nach Beendigung seines sehr beifällig ausgenommenen Vortrages führte Herr Kahnt seinen Zuhörern einen Flug vor, der über Rödgen, Trohe, das Wiesecktal und um den Philo- fophenwald ging. "Zwangsweise Versteigerung. Bei der Zwangsversteigerung des Victoria-Hotels, das dem jetzigen Besitzer 185 000'Mark gekostet hat, ivurden int ersten Versleigerungs- termin vom Justizrat Hirschhorn für den Inhaber der zweiten Hypothek 73 000 Ntark geboten. Befitzwechfel. Bauiinternehmer Pfaff verkaufte fein Anwesen Stephanstraße 25 an Professor Dr. Messer für Mark 60 000. " Etiva 80 Zentner tote Fische wurden gestern von der Lahn hier angetrieben. Der Feldhüter Loh hat allein gegen 15 Zentner gelandet. Darunter waren Barben von 6—7 Pfund, Mänen von 5 — 6 Pfund, sowie viele andere große Fische. Lluch taufenbe von kleinen Fischen werden dahingetrieben. Jedenfalls ist die Hitze und der dadurch heroorgerusene niedere Wafserstand die Ursache des großen Sterbens, das durch die ^Abwässer noch verstärkt fein mag. ** Feldbrand. Gestern mittag wollte eine Frau, die auf einem Acker bei der schönen Aussicht Korn abmachte, Kaffee kochen und zündete ein Feuer an. Die Flammen griffen schnell um sich und vernichteten 3—4 Fuder. Das Feuer konnte durch Arbeiter noch rechtzeitig gelöscht werden. Der Schaden beläuft sich auf ca. 250 Mark. ** Freiwillige nach China gesucht. Die Ma- trosenartillerieabteiiung Kiautschou (Küstenartillerie in Tsingtau, China) sucht Drei- uni) Vierjährigfreiwillige. Die Einstellung erfolgt Oktober 1911, die Ausreise nach Tsingtau Januar 1912 bezw. 1913, die Heimreise Frühjahr 1914 bezw. 1915. Die Bedingungen sind: Mindestens 1,64 Meter groß, kräftig, gesunde Zähne, vor dem 1. Oktober 1892 geboren (jüngere Leute nur bei besonders guter körper- lictjer Entwickelung). In Tsingtau wird außer Löhnung und Verpflegung täglich 50 Pfg. Teuerungszulage gewährt. Meldungen mit genauer Adresse sind zu richten an das Kommando der Stammabteilung der Matrosenartillerie Kiautschou, Cuxhaven. • ' ** Die ÄZtze — eine Gefahr für unsere Säug-- 'ter utannurter Verband für Säuglingsfürsorge bittet ,019^n.ber wichtigen Regeln: 1. Halte das Zimmer ? L &ü>en und Vorhänge zu! Fußboden feucht! Bei Nacht Fenster auf! 2 Halte das Kind kühl! Leichte Kleidung und leichtes Bettzeug! Zweimal täglich baden! 3. Größte Vor- nrfjt in der Ernährung! Ja nicht überfüttern! Gegen den Durst gebe man dünnen, lauwarmen Tee! 4. Die Milch muß frisch Bezug fo|ort abgekocht und gleich wieder gekühlt werden. ^ie Milch muß den ganzen Tag kühl stehen! 5. Brustkinder dürfen letzt unter keinen Umstanden abgestillt werden! 6. Bei der erften Geiundheitsstorung muß das Kind zum Arzt! Landkreis Gietzen. . ^.^o^en-Linden, 24. Juli. Infolge seit längerer Zeit im hiesigen Turnverein bestehender Zwistigkeiten hat sich hier em neuer Turnverein, die .Turngemeinde", geblldel, g7wt bCC Seut1^Cn Turnerschaft anzuschließen Kreis Büdingen. — Büdingen, 24. Juli. Hier schlug der Blitz in da» Haus des Bahnmeisters Jost ein, aber ohne gu zünden, "eider siel nur ganz wenig Regen. .. Tübingen, 24. Juli. Das Landw. Kränzchen hielt am SamStag abend ein Konzert ab, beni auch der Fürst beiwohnte. Düdelsheim, 24. Juli. Hier wurden bei dem heute morgen niedergegangenen kurzem, aber heftigem Gewitter dem Landwirt M. Marbach zwei Kühe vom Blitz erschlagen. »ibba, 24. Juli. Durch Llbdämmen der Nidda M eine größere Wiesenfläche unterhalb der Stadt in einen L-ee verwandelt, an dem zahlreiche, sonst hier seltene Wasser- oogel sich ein,tellen und den Tisch reichlich gedeckt finden. 164 (— 5) 203 (-t- RÖnifl6berg von Nkorgen nut Rosen (- nach Abzug von 3 Zusammen: giieieneiUiünbung Blinddaruientzünbung 1 0) kommen 1 uimmeite Leiche hervorgezogen. Konzert 170 (- 173 (— (■ (■ ) ) ehiner fßfaff verknu» Professor Dr. Mess l'.A 163 157 160 16ö 166 1 Krebs Btntkrankheit Summa: A N II! reichen r.cbrad'tP ' Danzig Slelun Posen Breslau Berlin ‘DiagDcburg Leipzig Dresden Riel Hamburg Hannover Tüsteldori Frankfurt a.M. 'Mannheim Strastburg Aiunchen rZriefkastcn der Redaktion. (Anouviue Anfragen bleiben unberücksichtigt.) G. w. Gewiß, kurze sachliche Hinweise aus Berei nsfestlid). keilen nehmen wir gern aus, wenn sic uns von den Vereinen felbn zugesandt werden 1+ 1) ( neu ) Alttllicher weueroertchl. Oessentliche Wetterdienststelle Gießen. Verlauf der Wuieriing seit gestern irub: 4,a» über England laaernde Tiek wird unsere Witterung vorläufig noch nicht beem- flusjen, so daß für morgen noch kein Wuterungsumschlag zu er roatl2'etter au 6fid)teii m Hessen am Mittwoch, dem 26. Juli 1911: Meist heiler und trocken, warm, strichweise Gewitter. Landwirtschaft. Die Ernte in Rußland. Lus eine Anfrage des russischen Handelsministeriums meldeten die Börsenkomitees: rm. Darmstadt, 25. Jul,. _ . . I d a b i d) 1 ü b Wolssgartcn wird noch gemeldet, da» im ganzen etwa 35 Morgen Wald befdiäbigt, aber nur ein Keiner Lil ganz vernichtet i|t. Immerhin beträgt der Schaden 12- bis IjOOU Mark. (- (— (- (— (- (— (+ (— (- (- (- (- (- aZsgestellt, der vor 50 Jahren aiilegte. Heute sind Hunderte pflanzt. Starkenburg uhü L Friedberg, 25. Juli. Gestern nachmittag ging an einem der belebtesten Punkte der Katjerstraße cm Pferd mit um Wagen durch. Zwei Männer, die auf dem Wagen loben, stürzten herunter. Wahrend der eine anscheinend un- ö( ließt blieb, zog sich der andere Verletzungen am Kopfe zu. L Steinfurth, 25. Juli. Tie gestern int Saale des 3. Graulich stattgefundene eintägige Ro sc nau S ,l ellung 1 [freute sich eines ungewühnllchen Besuches. Die Ausstellung nee sehr schön. Inmitten des RosenslocS war das Bild des i- .ündcrS dec Steinsurther Rosenindustrie, Heinr. Schultheis, die ersten Rosenseldec hier Wochen«. Ueberftchl öerCoöestäUt L6.StaOt «Sieben. 28. Woche. Vom 9. bis 15. Juli 1911. Eimvohuerzahl : angenommen zu 81,800 (lull. 1600 Mann Militär). Sterblichkeltsztiier: 18,20 7—. Crl»frc>itoeu 13,80 d/oo. Kleine dagcsdironit. Bei Kö l n sind am Sonntag vier Personen beim Baden im Rhein ertrunken. Eine versank vor den Augen deS am Ufer stehenden Bruders trotz der sofort unternommenen Rettungsversuche. Am Samstag erschoß der RechnungSrat Hermann von Sangerhausen, der sich mit seinen beiden Söhnen auf den .Anstand begeben hatte, den jüngeren Ichahrigen Sc- tunbaiier infolge eines unglücklüm n Zufalls; er hielt den Sohn im Gebüsch für einen Fuchs. Der Lehrer Fritz Richter aus Leipzig ist bei einer Tour auf der Sulztalalp im Hinteren Lctztale über die Hohe Wand abgestürzt. Tie Leiche wurde geborgen. AuS Tanzig wird gemeldet: Ein Automobil, in dem sich auch der hier aus Urlaub befindliche Bezirkshauvtmann von Ka- I merun, Freiherr von Lüdinghausen, befand, geriet auf bet Fahri Danzig-Langfuhr bet heftigem Gewitterregen mS Schleudern und prallte gegen einen Man bet elektrischen Leitung. Tie beiden Jnfaf,en wurden schwer verletzt. Bon einer Sendung Schweine aus Norddeutschland sind auf denn Bahn Hose in E ß l i n g c n infolge der Hitze 112 ölüd verendet. „Warm zu emoschten ist Zucker'S Batcnt Medizinal Le,ic D- R. i< 9ir. 138988 gegen Rauhigkeit u. Schuppungen der Haut, Mitesser, Pickel, Änütchen. Pusteln uiw Svczial- Arzt Di . W." a St- 50 Ps. (15 ü/»iai u. 150 i'l <3.7'/eift, stärkste Form) Dazu 3ude£S breme ! bcrfäUent! ® 8‘» j fnl» 6 äci b« ff6C [t werden! o. un Arzt! N-Sh-I ggg «*» Hcssen-Ntissau. vFrankfurra. M . 24. Juli. Auf der elektrischen Taunus- dabn Lohenmrk—Cbentrfcl gerier gestern nachmittag kur) vor Der Abfahrt ein Wagenzug in Abwesenheit des Fahrperfonais plötzlich ut Bewegung unb sauste in rasender Fahrt bergab bn> »ur Waldlust", wo der Motorwagen umtipvte und sich auer über Gleis legte. In dem Wagen befanden sich neben Panagtere, Me sämtlich verletzt würben. Tie Verwundungen unb aber echterer Art, da sich die Insassen in der Erkenntnis der Gefahr ioiort auf den Boden geworfen hatten. . X. Hanau, 24 Juli. Heute nachmittag fand hier Die Beisetzung des in Meran (liroV) verstorbenen national- liberalen Landtagsabgeordneten Emil Jung denn statt. Ter Kreis->kriegervcrband Hanau, dessen Grunber und Ehren-Eerbandsvorsitzender der Verstorbene tnar, hatte sich iii atofter Starte mit 14 Fahnen cinaefunden. Am Grabe Drachen nach der Einsegnung der Leiche im Namen der itaticnaUibeinien Fraltiou ^andtagsadgeordnetcr Landes- rat Tr. Schroeder aus Kassel, im Namen des national- liberalen Vereins Hanau Fabrikant Dr. Wilh. Heraeus aus yanau. Dcrmifcbtc». • Zerstöruna einer Brücke durch e ke kt r i s ch« Ströme. Das .Dimes Engineering Supplement nmineia* licht eine recht interessante unb n.me Anwendung t*-'n strömender Elektrizität, der man .ist' fürihdi in England bedient hat, um eine Brücke zu zerstören Es bandelte sich ha nun. eine vcl.cbrüat durch eine eifenie zu ersetzen Tic Berwaltungtzdedörden der betreffenden tyrafiebaft batten beim tdii’luhen Erwerb der Brücke vom Eigentümer die Bedingung gemacht, daß das HoUaerüst innerhalb einet' Monats enifernt sein follte und die Nfermauern und Brückenpfeiler unbeschädigt bleiben müßten Mehrere Ab- brudmnitincUrnrr crHärten nun, es sei nickst möglich in der vereinbarten Seit das voUarrüft zu entsenien. ohne die Blückenmeiler iu beschädigen: denn bei Antm-ndung tx»n Tnnanut mären die Pfeiler kaum zu schützen und wollte man Steuer anlegen, so müßte man mit der enormen L'itze rechnen, die d,e llirrmancrn unbedingt annreitcn würde T« machte ein Elektrotechniker fern Vorschlag, dos Holzgerüst mit gludendeu clehrlichen Drohten abzu'ogen 3ehe Tragilä(bc von Pfeiler ut Pfeiler bestand ans neun Rahen zu ic brn Brettern Man mußte nun arte 27 Bretter zu gleicher Seit durch sägen, so dost die Tragfläche aui einmal ntS 28af(er fiel. 3u diesem Zweck legte man 80 elektrische Strombrnfc für jede Tragfläche und leitete nun einen io dock' -Kinaunten Strom hindurch, daß die Drähte ut Rotglut verjetzt wurden Erne Stunde mcrzi.i Minuten ipätcr ianf die erste Tragfläche j genau zwischen den Pfeilern in den Fluß Morgend 5 Iwr hatte man begonnen und nack mittags um 2 llbr fiel die letzte Tragfläche. • 3 n den Apeninen sind die Wölfe zu einer wahren Landplage genwrden Trotz der fommerhdrn Wärme dringen dir iKiib Pcrbungertcn Tiere in die Dörfer und StLdte, die am ouste bc-5 Gebirges liegen, zur Nachtzeit ein, und e» ist beratü .'orgekommen, daß selbst l>ci bcllem Tage-lickst Wölfe in unmittelbarer Nähe von Crtichaitcn gefehen wurden, aus Rom ldegraphiert wird, Haben Wölfe in unmittelbarer Nähe von Anitrella eine Anzahl auf Wiesen grasende Schafe und.Stegen geraubt Emige Schäfer, die mit ihren Ziegen- und ochaiberbcn sich ins Gebirge gewagt batten, wurden von einem tm Vinter- lult verborgenen Wolfsrudel plötzlich angegriffen. Ihre BcrMche, tue Wölfe zu verscheuckten, blieben erfolglos, io bott ftc eine große Anzahl von Tieren opfern mußten, um ibre eigene Sxnit zu schützen. ____________ • Immer gemütlich. Sehntaiui kebrt spät in der %ajht von einer schweren Sitzung in das eheliche odUafgcnmd) zurück. „Jotte doch," klagt dte Frau, „schon zwei Uhr! schämst du dir denn iar ntch, daß cS schon so spät id?' — „Jioer X-tefc, hab I dir dock» nid) um mich nid) Wäre ick zu Hau- jcbheben, na, denn ivar et doch jetzt grad so spät." * Wenn sie kocht Tarne: „Ach, Marte, die dummen I Konservenbüchsen. Jetzt habe uh nun das schärfste Messer, das Raitermeiier von meinem Mann, genommen, und ich kriege he I doch nicht auf!" nächstem r rKs ; iu ®eti6r 1!t au* rytt ön, ?llf der9to^ Allier Jpen N by ■lI des Giev ^°^Nlev uS" 3 Stoßen ÖÄM bar dem n Errichte „E dri. lUN- beionbera9?!?11^! ole undLKhchtu Äugnst Gbitr.. i eßen mit 28% oItLu^ t 2iV1c5®'“«> "u ML Itattfanben unb beion. hatten1Eemeüs rTte.n' wurden gestern Qn,^°B. Das an ■tahje^e Kollegium hatte * feines ffi en Fortran über L?, tnben, unb Herr ftabnt e £en?-(ln ^Ebenswur. eLrosessoren unb Do- facher, eine große Zahl ^nd Naturwistenschasten, suat angehörenben Per- I begrub hm Ä der Fliegapparate über- ate „schwerer als Lujr en Grabe^Apparat, am af)nte von Zeichuungen: ■lungen über die Jeffiiu: nen Erfahrungen. Nach [genommenen Vortrags rn einen Flug vor, her tal und um den Mo- ■rung. BeiderZivangS- >a§ dem jetzigen Bchgel int ersten Bersleigerun^. den Inhaber der Mn Recht5fchutzftelle. Frauen und Mädchen erhallen uueutgelllich [D7. Rat und Auslunst in RechtSangelegeuheiten im alten RathauS Marktplatz 14 Mittwoch nachm. von 6'1'4—8 Uhr. 'Scnnaken stecken nicht, wenn man sich nut Kecontipulin lGlas lOiaynges - ' • » eirrtt,„hen etwa- schlechter, dock vorzugsweise mittel am mittleren und ügrn 2 Uhr mittags fand em ^stzug durch die fraßen ^olgal^us, im starnaBjelala^tbiet 'oirnc un Uial; bad vtt. Die Festrebe hielt bet Mltbegrunber beS Vereins, ®te |grgfn jst t».c cJrnte unter Mittel, stellenweise schlecht, m ev\ uritSvollzieHer Lein. Der festgebende Verein fuhr zwei root)l- binen, ausgenommen die Gouvernements Jrrusk und Tomsk und i unaene Neigen: auch griechifch-römifche Ringkämpfe wurden der Allai Dezirk In einzelnen »reisen eimcrer anderer Gou- 3:^ ^6!a^,r,,nn18^5U6iCH ,u'r 7 V | polo. Für Volksbelustigung aller Art war hinreichend gesorgt. I hinter denen des VoriabrS zurück . Langsam, aber sicher werden die hiesigen Straßen um- - . . - ----- - ~~ tbout und mit Fußsteigen versehen. So z. B. ist unsere Getreide.Wochenbericht ,-rSfklder Straße in Arbeit und sieht bald ihrer Vollendung her PreiSberickisstelle des Deutschen Landwirtschaft-rats e'gegen. Es ist somit ein großer Teil der Straßen der Neu- vom 18. bi» 24. Juli 1911. eit entsprechend hergestellt. Die Preise für ©internetreibe besonders für Roggen, sind Strebendorf, 24. Jul». Von einem Hitzfchlag gegenüber der Vorwoche weiter gewichen. Di^ würde m no^i .tat w.rd- g-htrn mittag beim Sabtn in dem naben beünrubißende «ackri?a|erernte unmittelbar d» R^-genernte folgen, fo daß die Landwirte mit Erntearbeiten überhäuft feien uno für Ausdreidicn des Getreides wenig Zett übrig haben werden und deshalb das 'Angebot in stärkerem Grade wohl erst un Lerbit bervortretcn wird. Cb hierdurch,, sowie durch die drohende Futternot ein befestigender EiMlu« aus die ^rndevreue aus geübt werden wird, bleibt abzuwaiten. Für daur, Futtcrgcrfte und Mais ist oie Tendenz fest geblieben^ Bom 1. Juguit 0. J. bis Aunt 10 Juli d. I. betrug die Einfuhr von Gerste bie enorme Menge von über 3 Millionen Wonnen ^m un Monat Juni d. I. betrug die Einfuhr von Gcrftc ^0 000 Tonnen. Es nelltcii |id) bte Preise 'ur mland»|ches Getreide am letzten Tlarfttage in 'Diaxt vro 1000 kg ic ..nach Qualität, mobei tou 11;ehe (t) beztv. Weniger (—) gegenüber der Borwoche in 1 stlammcni () veigestigt ut, wie lolflt: Wetzen Roggen ..,ra’et x 203 (-t- 6) 164 (■— 1) ) ing-n. blI ®lij Hill W L, 111 |ä«ei" t ein, ab«*1 S»* *5» 171 173 188 189 198 194 185 192 173 176 190 185 185 I Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Juli 213.75 d. Matnz, 25. Juli Tas Befinden des geschossenen e u 198.50 (+ 0.25); Bndapcu Oft. 184.98 (— 2.75); Eendarmenewachtmeisters Riegel hat sich gebe,sert, ebenso ^1. 153.30 (+ 1.95,; Paris Juli 196.50 das des schwerverleyten Schutzmanns Wolf. Tex Zigeuner, 134.40 (+ 1.60). Roggen: Berlm 3u i lb6o0 ^0.7^), Seiten>ber 5“ auf U ©enbarmen fU (+ X L- ffÄÄÄÄ betten 0ersuche' Bon her Behörde nniröen deshalb umsafseitLe Sport* Maßregeln an der Grenze getroffen. Ortenberg, 23. Juli Das am Sonntag in Orten- Kreis Wetzlar. . berg abgehaltene Wettspiel der 1- Mannschaft des F.-C. ,,®er: w Wetzlar, 24. Juli. Der ttrctSauSfchug beabsichtigt, Ortenberg gegen die 1. Mannschaft des J.-lS „1910 fc ulen des Kreises Wetzlar abhalteil zu lasten, zu dem 24 __ _________ ____'----- irwachfene weibliche Perfonen zugeiaffen '»»de». An. Cuitfcbifiobtt metbungen sind auf dem AcfchLst,zimmer des KeeiSauSfchu^ D-»Luf7f chiii .Schwaben". cinzureichen. _ . o. edt i cks ba f c n , 24. Juli. Das Luftschiff „Schwa r. Dutenhofen, 24. Jult. Der Ge,angverctn .nieder-1 jriib 1,6 Uhr unter Führung von Tr. Eckener zu ! can a1 feierte amSonntBg fein 33jahriges Stiftungsfest. Baden-Baden ausgesllegen und bat die Richuutg + Dcvbcrg, 21. Juli Tic 'Jtot nach Wasser in un-Bösel cingrschlagen., Tas Lustidnst flog über den lerer 470 Seelen ^zählenden Gemeinde ist noch niemals so lvalb unö bat 7,15 Ubr «t. Georgen unb c ,4a Uhr Sau ad), 8 30 S aewe^ti wie Heuer. Es ist niemand in un.erem Ort, Uhr Lssenburg Pahiert, kam in Baden-Baden 9 Uhr . beruht die geplante ffiaHerleltoufl mit groben aU «nc SU» a ff «Äi c tt Erlösung bcgrusst In drefer Woche noch »vird mtt der | ■«n BadOi-Baden wird nach den bisherigen Disposl- -cgung der Zuführungsrohre für ^ucllwastcr von Bieber bid ,um bauern. Im September bcabnchtigt man her der Anfang gemacht. Der Hoehbehätter m b für einige Tage in^Go i ha zu stationieren. Bon Huine ber Burg feinen Platz erhalten, doch so rn der ^100 roirt) bann dem von der a,elag ^^0rbcnen LusistchiN- nrgelegt werben, hast ber malerische Einbruck der alten g^^ndc in Wildpark bei Potsdam em Besuch abgestaltet werden. ''Xauerreste ur keiner Weise dadurch aestört ^.d- .. • Or« ,.h,. Öflfi" Pfarrer Bogel-Eüorf (früher HohensolmS) und Pfarrer Flieger I 01 l >) aui dem Flugseide von IUV i, n m ^lDe'endest üem s er-Koblenz. 1 eurer Eltern und icuter tyrau einen FlugvenuM mit einem netren 5 ---- ' Zweidecker. Er stü r z t e aus emer Löhe von ^0 Metern ab mid wurde unter den Trümmern fernes r-rlugzeugS alS fchrecklich vcr- 4695 Kondolenzbesuche dankend abgelehnt im Alter von 72 Jahren Die trauernden Hinterbliebenen: Theodor FrutiJ, Zahnarzt Elsbeth Frutij Leb. Dressier /tLnes FroilL Theo FrotlL Hente vormittag 8 Uhr verschied sanft nach langem, schwerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Caroline fruti^eb.wisste Giessen, den 25. Juli 1911. Die Beerdigung findet in der Stille statt. W 4693 . Juli 1911. Uhr verschied nach Gestern abend langem Leiden Die trauernde Hinterbliebene: Frau Bauer Wwe. ie Beerdigung findet am Donnerstag nachm. 31/» Uhr von der Kapelle de*> neuen Friedhofes aus statt. ssen (Ludwigsplatz Fritz Rosen bäum Löwcugaffe 2«. Televbon । BestattnngSgeuostenschaft M VUigiUgUi Schreiuerveremiguug Gie^ea Die glückliche Geburt eines gesunden Jungen beehren sich anzuzeigen Dr. Dauernheim und Frau Ida geb. Seipp Fr^nkisch-Crumbach, 24. Juli 1911. (Odenwald) «m Die glückliche Geburt eines Töchterchens beehren sich anzuzeigen Kar! Krämer und Frau geb. Velten Giessen, 25. Juli 1911. 06019 fOr» SituM ist verreist vom 27. de. 8Kts. ab. Vertreter sind die Herren: 468S Dr Geyer, Seltersweg 64 Dr Meyerhoff, Süd-Anlage 7 Dr. Müller, Liebigstraße 47. Wöchnerinnen kaufen ihren Bedarf an Verbandstoffen :: Gummi - Bettstoffen :: Irrigatoren :: Milch- Sterilisier-Apparaten :: Nährmitteln :: Saugern u. Milchflaschen sehr vorteilhaft in der Central-Drogerie, Schulstrasse Emil Karn 3931 Kinderwage zum Feststellen des Gewichts leihweise. Besen- u. Bürstenwaren- Spezial-Geschäft 3946 A. Welz, Seltersweg 6 | fl bei Schlangenbad 366 m. ü. M. 1 kl. St. Waldweg v. Stat.Cbnusfeehaus. Prachtvoll BlUIIGcIFvttlU gelegene Sommerfrische. Ringsum Wald. Herrlicher Aussichtspunkt. Pensionspreis Mk-4.50. Hotel-Restaurant. Man verl. Proiv. n. der Berwaltung. Cr-.'7 *L 1 grösst. u- feinst. 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August 1911, nachmittags 6 Ubr im Schwesternhaus, Johannesstr. /. Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Prüfung der Rechnung. 3. Vorilandöwahl. Die Mitglieder werden hiermit auf Grund der §§ 4, 5 und 7 der Satzungen ergebenst cingeladen. Der Vorstand: D. LoH er. Hotel-Restaurant Kobel Mittwoch, den 26. Jnli 1911 Militär-Konzert Anfang 8 Uhr. 4662 Eintritt 20 Pfg. Biograph Plockstraße 12 06024 Plocketraße 12 las «hm üah Wt Sei VW Einzige, autorisierte Aufnahme, sofort nach dem Unglück ausgenommen. Klare und scharfe Photographie. Außerdem ein großartiges, neues Programm. Per GeMtnarW Gröhes amerikan. Drama, effektvolle Reiterszenen. Ausbeutung eines Kohlenlagers, ÄffiÄ. Der genarrte Seck Eine glänzende Komödie. Die Straf e desTroubadours Ein ergeifendcs Drama, Farbenkinomatographie von Pathe fr^res. Tonbild: Schnedderendeng. Auf der Suche nach dem Beruf, «««, Humoreske. Die Lüge Dramatisches Lebensbild von Michel Earie. 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B*h Anmeldungen werden aus dem Städtischen Armenamt, Aster' weg 9, ms 5. August 1911 entgegengenommen.