Ein anderer Stein des Anstoßes besteht noch in Art. 75. Die Regierung hatte darin vorgeschlagen, daß sie einen einmal abgelehntcn Gesetzesvorschlag, bei Annahme durch eine der beiden Kammern, aber Ablehnung durch die andere, im nächsten Landtag von beiden Kammern vereint beraten und auch darüber abstimmen lassen könne. Bei so erlangter Zweidrittelmehrheit solle der Vorschlag als angenommen gelten. Dieser Vorschlag war in der Zweiten Kammer aus Antrag des 2lbg. Wolf (Stadecken) dahin abgeändert worden, das; ein Regicrungsvorschlag, der von der Zweiten Kammer mit 2/3 Mehrheit angenommen oder abgelehnt worden sei, von der Regierung zu einer gemeinsamen Abstimmung den beiden Kammern unterbreitet werden 'könne. Einfache Mehrheit solle bann entscheiden. Falls das gleiche Verfahren bei einer einfachen Mehrheit in der Zweiten Kammer (für oder gegen) erfolgt, solle bei der gemeinsamen Abstimmung Mehrheit notwendig fein. Dieser Vorschlag ist von dem Ausschuß der Ersten Kammer formell vereinfacht, materieU dahin erweitert worden, daß für die gemeinsame Abstimmung absolute, bezw. -.'3 Mehrheit erforderlich sein sollten, je nachdem die Annahme oder Vezuqsvrei»: tnonatlicb75'Bf.,i)iertel- jährlid) Mk. 2.20; durch Abhole- il Zweigstellen monatlich 6d Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel- ]ährl. ausswl. Bestell^. Zeilenprers: lokal 15'Bi., auswärts 20 Pfennig. Ehesredakteur:A Goetz. Verantwortlich für den volitischen Teil: August Goer;; für „Feuilleton", .Vermischtes" und „Gerichtssaal": St Neu- Ans fjcficn. AlsKandidat für die Lan d t agsers atzw ahl im Wahlkreise Hungen Lich ist, so schreibt man uns, von der Wirt scha ft lich e n Bereinigung Herr Wilhelm Fenchel, Landwirt in Ober«Hörgern, ausgestellt worden, der sich auch bereit erklärt hat, die Kandidatur anzunehmen. Andere Namen, die noch für diese Kandidatur der Wirtschaftl. Bereinigung genannt werden, beruhen lediglich auf Kombination. Herr Fenchel wird sich im Falle seiner Wahl der Fraktion des Bauernbundes im Hess. Landtage anschließcu. Vie Pest in China. China ist vog einem ernsten Ausbruch der Pest bedroht, dic sich von Chardin aus verbreitet. Die chinesische Regie- runa hat in der Note alle Ueberlicferung fahren lassen: sie erließ eine Z i r k u l a r n 0 t c an in e h r e r ck M ä ch t e, üt welcher diese gebeten werden, an der Feststellung der Ursache der Epidemie mitzuarbciten und Maßregeln zu finden, um dem Ausbruch einer Seuche entgegenzutreten, sowie wissen schaftliche Untersuchungen am Crt anstellen zu lassen. Tie chinesische Regierung bat die Regierungen, Sachverständige und Aerüe zu bestimmen, die sofort nach China gehen können. Tie chinesische Regierung verpflichtet sich, alle Auslagen, einschließlich der R e i s e s p e s e n nach China und zurück, zu tragen. Ter Londoner chinesische l^esändte teilte dem Reutersch-n Bureau mit, daß nach Nachrichten, die er erhalten habe, die in China auftretendc Pest nicht durch Ratten verursacht wurde, sie scheine vielmehr durch Bären oder andere Tiere aus der Nachbarschaft von Wladiwostock eingeschleppt worden zu sein. L 0 n d 0 n , 23. Jan. „Morning Post" meldet aus Schanghai: 3n Tschifu sind zwölf Todesfälle an Pest vorgekommen. Man hegt Besorgnis für die Sicherheit von Schanghai. — „Daily Mail" meldet aus Peking, daß wegen der Ausbreitung der Seuche das diplomatische Korps und das Gesandt schaftsviertel abgesperrt worden sind; das europäische Viertel wird wahrscheinlich heute abgesperrt. Tie Lage in Hankau ist ruhiger. Seeleute und Freiwillige sind Tag und Nacht alarmbereit. 2000 Mann chinesischer Truppen sind in die europäischen Niederlassungen eingerückt. Wie berichtet, wurden zwölf Chinesen getötet und dreizehn verwundet. Von den F r e m b c n wurde niemand verletzt. Die Vertreter aller Nationen ersuchten telegraphisch um Beistand. Nach der Regierungsvorlage, Abs. 4, sollte die gemeinsame Abstimmung vorgenommen werden können, wenn eine, also and) die Zweite Kammer, das Budget ad- lehnt. Tas war bekanntlich eine der Streitfragen über die Auslegung der bestehenden Verfassung. Tie Zweite Kammer hat diesen Vorschlag gestrichen. Hierin ist ihr der Ausschuß der Zweiten Kammer „im Interesse einer Verständigung der drei gesetzgebenden Faktoren entgegengekommen", hat aber dann dem Artikel einen Zusatz gegeben, der die sogenannte „B crpackun gs frag e" betrifft. Sie hat hierin an eine Anregung des Ausschusses der Zweiten Kammer angcknüpst, in der es heißt, falls die Erste Kammer einen Beschluß fasse, daß größere Vorlagen nicht mehr mit dem Budget gebracht werden dürfen, sondern als besondere Vorlagen einzubringen sind, einem solchen Beschlüsse zuzustimmen. Ter Ausschuß hat als „größere Vorlagen" solche betrachtet, die eine Mehrausgabe von über 200 000 Mark mit sich bringen. Selbstverständlich sind solche auf bestehenden Verträgen, z. B. dem Preußisch-Hessischen Eisenbahngemeinschaftsvertrag, dieser Forderung nicht unterworfen. Ein hierher gehöriger Fall mar dic s.st»Zt. von Herrn Finanzminister Tr. Gnauth vorgeüommcnc Verpackung des Budgets mit einer hohen Forderung für Tammbauteu bei Oppenheim-Worms. Tie Entwicklung gerade dieser Frage dürfte als Beweis dafür angesehen werden können, daß eine das Land so bedeut)am belastende Verpackung sehr vorn Nebel sein kann. Es dürste also die etwaige Annahme dieser Bestimmung in der Zweiten Kammer nicht nur als ein Akt gegenseitigen Entgegenkommens, sondern auck) als ein Akt weiser Vorficht im Interesse der hessischen Steuerzahler zu betrachten sein. Die büische Antwort aus die letzte persische Note. Teheran, 23. Jan. Die britische Antwort auf die letzte persische Rote über die Lage in Subversion wurde heute überreicht Sie stellt fest, daß die britische Regierung mit Genugtuung von den Maßnahmen Kenntnis nimmt, die die perfuche Regierung zur Wiederherstellung der Ordnung gctron.cn hat. xa indessen Grund zu der Annahme . vorhanden ist, bau bie Sicherheit, die in der letzten Zeit auf dem Wege.von Abuicher über Kazerum nach Schiras geherrscht, nur der außerordentlichen Strenge des Winters zu danken ist, verharrt d 1 e br 111, chc Regierung in ihrer a b w a r t e n d e n H a l t u n g und behält iich, falls die von der persischen Regierung getrostenen Matz- nahmen ergebnislos verlaufen, das Recht vor, am der Ansteckung von Lifizieren der indischen Armee zur Organisation der Weg- polizei zu bestehen. Die Antwort stellt ferner reit,_ datz die britische Regierung mit Rücksicht auf die Tatsache, bar> ber verlangte zehnvrozentige Zollzuschlag aus Eimuhrwaren aus bem Süden hauptsächlich den britischen Handel treffen wurde dem Ansuchen Persiens um einen Zoll zu schlag nlchtbei- treten könne, wenn nicht britische Osfiziere zur ^rgamiation der Gendarmerie angestellt würden. Lin Antrag zu den Beleidignngxparagraphe.! im Strafgesetzbuch. Tie Abgg. Tr. Müller (Meiningen), Ghßling, H a st ß m a n n und Träger (F. B. P.) haben zur 3 Lesung des Entwurfs über d i e A e n d e r u n g d e s straf- gc s cü b u ch s im Reichstage den 2tn tr a g emgebrächt, die Beleidigungsparagraplsen 183 und 18, des Strafgesetz- b"chs in ihrer setzt geltenden Fassung wieder herzuftellcn und den § 193 (Wahrnehmung berechtigter Interessen) tote folgt zu fassen: , , , Tadelnde Urteile über wissenschaftliche, künstlerische, gewerbliche Leistungen, ferner Aeußerungen, welche zur Ausführung oder Verteidigung von Rechten oder zur Wahrnehmung berechtigter Interessen insbesondere auch öffentlicher Interessen auf politischem oder religiösem Gebiete gemacht werden, sowie Vorhaltungen und Rügen der Vor- oesetzteii gegen ihre Untergebenen, diet'.stliche Anzeigen oder Urteile von feiten eines Beamten, wahrheitsgetreue Berichte über össentlichc Gerichtsverhandlungen, an deren Wiedergabe der Mitteilende ein berechtigtes Jnrercsse har und ähnliche Fälle sind nur insofern strafbar, als das Vorhandensein einer Beleidigung aus der Form der Aeunerung oder aus den Umständen, unter welchen sie geschah, hervorgeht. ~ .. , .. . ’ Für den Falt, daß diese ^a„ung eine Annahme finden wird, ist folgender Eventualantrag gestellt worden: s 193 wie folgt zu fassen: Eine Beleidigung, die ofient- tich oder durch Verbreitung von Schriften, Abbildungen oder Darstellungen geschieht, ist straffrei, wenn sie im ofsent ichcn Interesse erfolgt, und wenn der Täter bet sorgfältiger Prüfung der Tatsachen hinreichend.s^rund hatte, sie für wahr zu halten. 2luslmifc. Tic V crcinigung beut s cher Hoch schul le h re r von Wien beschloß einstimmig die Zustimmung der von bem Ausfchuf) des Hvcksclullchreriages in Leipzig eingenommenen Stellung zum M n t i m j b e r n i ft c 11 e i b. Eine ähnliche Entschckefzung faßten die deutschen Hochschullehrer in Innsbruck. Vom japanischen Finanzausschuß wird mitgetcili, daß der Finanzminister Kajtsura im Abgeordnetenhaus bn der Einbringung des Budgets für das Jahr 1911 12 au5geführt bat daß die. ordentlichen Einnahmen die ordentlichen Ausgaben um 85 Milli0nen Jen übet f cb r i M e n hätten, was ein Zeichen damr sei, daß |id> di' Vcrläcknisse gegen das Vorjahr gebessert hätten. Es mürben vcsch.ebene für‘bie nationale Wohlfahrt natiuenbige Maßnahmen zur Ausführung gelangen, baiunter bie Abänderungen des Flotten bau Rüstungsvrogramms Vorlebrungen gegen Ucbcrfdiroemm mungen, Verbesserung und Ausdehnung des Eisenbahnnetzes, ferner Maßnahmen für die Entwicklung von Hilfsquellen für Korea und den Fortschritt der Industrie im allgemeinem Diese Maßnahmen, fuhr b*r Minister Tort, rni’irben eine entsprechende Vermehrung ber Ausgaben zur Folge haben. Trotzbem sei er bei ber Aufstellung des Budgets für das Rechnungsjahr 1911/12 miftanbc geroeien, nicht nur die Einnalfmen mit den 9Ui«gaben zu balanzieren, ohne zu Anleihen Zuflucht nehmen zu müssen, sondern er habe log ar noch 50 Millionen Yen für bie Tilgung ber nationalen Schuld snrücflegen können. Deutsches Ncicd. Ter kaiserliche Statthalter von E l s a ß - L 01 h r i n g e n. Graf von Wedel, hat zur Linderung des Notstandes eines großen Teiles der w e i n b a u t r c i b e n b e n Bevölkerung Elsaß- Lothringens laut Erlaß aus seinem Tisposilionssonbs die Summe von 25 000 Mark gestiftet. Zur hessischen Wahlrechtsvorlage. I. Die Ergebnisse der Beratungen des Gesehgebungsaus- . schusses unserer Ersten Kammer der Stände sind in diesen Tagen im Truck erschienen. Der 72 Seiten umfassende Bericht, erstattet von Geh. Justizrat Profesfor Tr. Schnlidt, zeichnet sich durch große Klarheit ber xxxv stcklung und Uebersichtlichkeit aus. Alt dem wesentlichen Teil dieser Verfassungsänderung, der Umwandlung strcr 111- direkten Wahl 111 die direkte, also die Erfüllung einer alten volkstümlichen Forderung, wird nun schon fast Jett drei Jahrzehnten (seit 1882) gearbeitet. Alle Versuche find bisher an dem Mangel an Uebereinstimmung und an Ent- aegenkommeu der drei gesetzgebenden Faktoren, der Regierung und den beiden Ständekammern, gescheitert, diesmal hat es den Anschein, als ob endlich durch Nachgiebig feit und Zugeständnisse eines jeden der drei Faktoren ein greisbares Ergebnis zustande kommen und so endlich^ bie Versassungsfrüge für eine Reihe von Jahren zur Ruhe Tom men werde. Damit würde nicht nur eine Menge Reibstoff der politischen Parteien beseitigt werden, sondern auch viel Zeit und Kraft der Regierung und der Stände für sachliche Fragen unserer Landesgesetzgebung frei werden. Mit der geplanten Umwandlung der indirekten Wahl in eine direkte sind bekanntlich eine Reihe anderer Pniitte verbunden worden: eine gewisse Umgestaltung oder cm Ausbau der Artikel 67 und 75 der Verfassungsurkunde, ber die Zusammensetzung der Landstände betreffende Gesetzentwurf, und ein dritter, der besonders die Bildung Der Wahltrei.se betrifft. Betreffs der meisten Punkte des Artikels 67, der die alljährliche Festlegung des Budgets zum Gegenstand hat, stimmt der Ausschuß der Ersten Kannner den Beschlüssen der Zweiten, die sich fast völlig mit den Vorschlägen der Regierung decken, entweder aus innerer Ueberzeugung zu, oder er gibt bei Absatz 5 trotz entgegengesetzter Meinung nach, um der Zweiten Kammer entgegeuzukommen. -tu nach wäre also das Schwergewicht der Zweiten Kammer in Fragen des Finanzgesetzes insofern erneut gesichert, als die Erste Kammer bei den einzelnen Punkten nur zweimal ihre etwa abweichende Meinung kund geben kann, daß dann aber im Falle der Nichtübereinstimmung die betreffenden Posten nach den Beschlüssen der Zweiten Kam iner eingesetzt werden müssen. Tie Erste Kammer Jiann bann nur über das ganze Budget abstimmen. Falls sie dieses ablehnt, findet eine gemeinsame Beratung und Abstinlinung statt, bei der die. einfache Mehrheit entfcheidet und, da die Zweite Kammer der Ersten an Mitglied erzähl überlegen ist, eine Ucberlegenheit, die durch die Itartere Vermehrung ihrer Mitglieder vermittels der fetzigen Vorlage noch erhöht wird, wird sie bet völliger oder fast völliger Einigkeit stets als Siegerin hervorgehen. Ablehnung auch in der Ersten Kammer erfolgt sei, so daß also hier beide Kammern gleichmäßig behandelt werden. Ter Ausschuß der Ersten Kammer ist hiermit von einer früheren Forderung der Ersten Kammer zurückgetreten, nach der bei der gemeinsamen Abstimmung jedesmal Mehr heit erforderlich sein sollte. Tie sachliche Nachgiebigkeit 1 liegt darin, daß die stärkere Zahl der Zweiten Kammer auch , hier ljj.hr ein größeres Schwergewicht verleiht und- verleihen wird. Dieser Artikel unserer hessischen Verfassung ist bekanntlich in Teutschlaiid einzig dastehend. ~ic Regierung betrachtet ihn als kronrecht und will nicht darauf verzichten'. Seine geringe praktische Bedeutung ergibt sich au» der Tatsache, daß er seit 90 Jahren — 1 mal angewandt worden ist. Doch ist hier auch die Regierung einen Schritt entgegen^ gekommen durch ihre. Zustiiumuiig zur -’n Mehrheit statt der einfachen. Dieser Artikel hat noch einen Zusatz erhalten durch einen Antrag des Abg. Reh, der besagt, daß Nichterledigniig einer Gesetzesvorlage durch eine Kammer als Ablehnung betrachtet werden solle. Tadurch würde diese Vorckrae in dem nächsten Landtag reif für das Verlangen einer Durchstimmung fettens ber Regierung. Ter Ausschuß der Gy^en Kammer beantragt Streichung dieses Satzes. In bei Tat könnte eine folche Bestimmung in der Hand ber Regierung zu einer Waffe gegen jede der beiden Kammern werden, sie konnte zu einer Vergewaltigung führen, falls die „Zcitsrage" für die Bearbeitung der Vorlage in einer der beiden Kammern nicht glücklich geregelt ist. Ter Ausschußbericht scheint mit Recht bic Zusätze der Zweiten Kammer, wie „hiiireichenden^ ober „erforderlichen" Zeit, b. h. sehr subjektiver Begriffe nicht als genügenden Schutz gegen beabsichtigte ober uu - beabsichtigte Reibungen zu betrachten. Diese Frage bedurfte zweifellos noch ber Klärung und scheint überdies praktisch zweck- und belanglos zu sein. Man sieht, es sind also in diesen beiden Artikeln noch einige Steine des Anstoßes. Aber die Beschlüsse des Ausschusses der Ersten .Kammer geigen, daß sie Kan dem Geiste des EntgegeiikoinmenS bi tuen sind und modernen An sprächen 'Rechiuiiig fragen, trotz Les woh. begreislichen Bestrebens, der Ersten Kammer den historischen Einf'luf; auf die Gesetzgebung zu sichern. Kaltblütigkeit und das stete Bewußtsein, daß eine rührige, besonnene Entwicklung un- "crer Verfassung im Sinne des Gewordenen und im Jn- , tereffc der neuen Bedürfnisse nur möglich ist bei gegen - seifiger Achtung der drei gesetzgebenden Faktoren, werden wohl auch hier ein positives Ergebnis ermöglichen. Lin deutsch- und christlich-sozialer Parteitag. fc. Frankfurt a. M., 23. Jan. Gestern tagte im „Koin- postcllhos" ein gutbefudücr gemeinsamer Parteitag der Teutsch und Christlich-sozialen Parteien von Hessen-Nassau und Groß- kerzogium Hessen. Anweseiib waren unter anderen die Reichstogs- abgeorbneten Binbewalb nnb Behrens, der Lanbtagsab- gcorbnete Bähr, Oberlehrer Tr. Werner- Butzbach usw. Wegen der Sieckungnahme ber beiden Parteien zur R e i ch s t a g s w a h I wurde beschlossen, daß die beiden Gruppen unter allen Umständen in ollen Kreisen' gemeinsam vorgehen und andere bürgerliche Parteien in Haupt- und Stichwahl nur bei entsprechender Gegenleistung unterstützen. dlufgestellt wurden folgende Kandidaten: BehrenS in Wetzlar-Altenlirchen: Tr. Burckardt in Herborn- Dillenburgs Ripvel-Hagen in Erbach-Bensheim: Tern-Neu-Jsen- burg in Offenbach-Dieburg: Bindewald in AlSfeld-Lauterback- Schotten. In den Wahlkreisen Wiesbaden - Rheingau, Limburg - ^iez socken Christlich-soziale, in Hanau-Gelnhausen-Orb, Mainz-Oppen heim, Worms-Heppenheim und Darmstadt, deutsch-soziale Kandidaten ausgestellt werden. Auch in Frankfurt a. M. wollen die beiden Gruppen mit einem Kandidaten hervortreten. Wer in Höchst-Homburg-Usingen, Alzey-Bingen, Friedberg-Büdingen- Vilbel kandidieren soll, darüber wurde noch keine Entscheidung getroffen. Nr. 20 Erstes Blatt W. Jahrgang Dienstag, 24. Januar 1911 Der Sfefiewer WHer AL J5T ® XT V sMetzener Anzeiger sEäsS General-Anzeiger für Oberyesten Anzeiger «testen. u vermik wegen Uulerstützung des ,9L Nickel. Die Versammlung des Alldeutschen Alt zu Ässen heim. 6. Klage des Ortsarmenverbandes Wirbelcru gegen, den Ortsarmenverbaud Ob e r-,Esch b ach -l- Aus dem K r ei s e B ü d in gen, 21. Jan. Ein für Tierfreunde interessantes Bild bietet täglich die Haupt> st raße von Lind heim. Dort marschiert gravitätisch unter den die Straße bevölkernden Gänsen ein Storch herum. Mancher, der den Ort Passiert, hat dies wohl schon übersehen, denn wer achtet viel auf herumwatschelnde Gänse, wenn nicht etwa ein strenger Herr Gänserich auf den Ge- danken kommen sollte, einem Vorübergehenden zu zeigen, daß er (der Gänserich nämlich) auch beißen kann. Der Storch, der vor etwa 8 Jahren als ganz junger Vogel aus dem Neste fiel, fand einen Pflegevater in dem Metzgermeister Lindheimer, ließ sich mit altem, was einem Storch- wagen frommt, groß päppeln und kam nie auf den Gedanken, wie seine Stammesgenossen, int Herbst in die Sommerfrische zu gehen. Es gefällt ihm anscheincitd in Lrndheim ganz gut und er stelzt auf seinen langen Beinen ebenso durch den Schnee, wie seine schnatternden Stiefgeschwister; er klagt weder über Rheumatismus noch falte Füße, und wenn er ab und zu einen der hohen Mischausen besteigt und, auf einem Bein stehend, vielleicht von den Schönheiten und Jagdgründen eines fernen Landes, das einst feine «Ahnen geschaut, träumt, so fällt cs ihm doch nicht ein, fein Domizil zu wechseln. Als geborener Lind- Heimer weiß er sich auch seinen Altersgenossen, den Buben und Mädchen, gegenüber in Respekt zu halten. Sie wissen es und bleiben ihm drei Schritt vom Leibe, haben ihn aber alle gern. Ans Stadt und Land. Gießen, 24. Januar (ung des Krieger Vereins hatte sich der Hauptsache nach mit den Vorbesprechungen der für nächsten Samstag, 28. Januar, vorgesehenen Kaisergeburtstagsfeier zu befassen. Die Vorbereitungen dazu sind in vollem Gange, so daß den Teilnehmern sicher ein genußreicher Abend bevorsteht. Au die damit geplante Verlosung, zu der von Privaten eine Reihe schöner Verlosungsgegenstände gestiftet wurde, sei ebenfalls aufmerksam gemacht. Ein Antrag, wonach für die Landkreis Gießen. — Wieseck, 22. Jan. Die heute nachmittag in der Wirtschaft von Adam Ziegler tagende Hauptversamnt- Verbandes am Sonntag 'WW’S"! fie mit? iitb Lüfter o*SaeW lv" jtotlPC -E von noh M?fest des ZlnaAr^au! rtir M «r Lere» iann WL ivurde SÄ * »Ä öSf-.fts: «g1 9anf dc P. Schliß in der vergangene. Nachdem sie -uerl^ siraße eülgewmge. mumen der Niep' vatkontor daselbst beiden Platzen M ohne Beute den A deraula rourbm Küche verübtund einem Polizeihund hatte. Es handelt A Ehringshausen, 22. Jan. Nachdem die Erweiterung unseres Bahnhofs und der Neubau des ötationsgebaut.es fertiggest-llt sind, soll am 1. Februar die landeSpotizeiliche 2lbnahme vorgenommen werden. Kreis Büdingen. — B ü bin g e n , 2ll Jan. Obst - undGar-bcr Lebensmittel aus dem Tier-, Pflanzen- und ..Mineralreiche, eine Darstellung ihrer Nährstoffe und tt^sLÄi^^nsetzung aus den verschiedenen zum Ausbau und n^-/"oulchlichen Körpers erforderlichen Grimd- ticr9r°6erte, tarbig angelegte Tabelle nach König, ' s" klarer uberlichllulchr Weise den Nährwert einiger der ensmttlel dar. Besonders hervvrgehoben wurde die Nstlch als da^ Nahrungsmittel auS dem Tierreiche das alle! zum tfortbcftaiti) des Körpers notwcndigeii Stoffe enthält und! -m.Friedberg, Landw. Bezirks der-Zuchlvereu, KM Boriltzende Ä tachte der peiltortaten bold-Nieder-Eschbach r langjährigen ersten L- stabt den Tank der B Sreisral Schlieph ivurde einstimmig gut« Bürgmneisler Ääjchei befunden, und dem Boi streisrat Schliepha Vereins 1911—12 u örtert, ob sich der Prc Lersammlung spricht si aus. Ter Voranschlag ivurde Mlgeheißen. 1 Rinderzucht. Der so wenig Rinder nach. Ter Rinderzuchtverein befürwortet msbesond aus unserM Bezirk. Zunahme des Tieres bezweifeln W Bors Zum Schluß sprach i Tüngungsversu Ä Butzbach,. der Wiederauf^ mürbe heute durch eint . — Bübingen, 22. Jan. Die gestri§c Wohltätig- int „Füvsteuhof", veranstaltet von Schulern der oberen Gymnasialklasscn, nahm einen ehr befriedigenden Verlauf, hinsichtlich der Darbietungen wie des klingenden Erfolges. Gespielt wurden „D e r » er r Direktor" und „Die Nihilisten". Der erste Schwank ist unter Beseitigung der Frauenrollen nach dem bekannten, unverwüstlichen „Monsieur Herkules" bearbeitet. Gleich ihm gipfelt auch Her zweite in einer Personenverwechslung, die zu urkomischen Szenen Anlaß gibt. Die Darstellung war lobenswert; ausgereifte Leistungen wird ja niemand erwartet und verlangt haben. Das zahlreiche Publikum zollte S“? u Anerkennung. In noch höherem Maße gilt dies von den vorzüglichen Violinvorträgen der Frau -Ifr e7-' ^le stürmischen Beifall hervorriefen. Nach Schluß der Darbietungen erfreute sich die Jugend noch an einem -Tänzchen. 13 * 9 C(u'< ? ■ $an: (Schöffengericht.) Der Korb- l®lrb wegen Bettelns zu 14 Tagen Hast Z ^Zs?^m!^R??ahrens verurteilt. Auch wird erkannt daß ei — w C fT Landespolizcibehörde zu überweisen . *• klagte erhalten wegen Bettelns 14 Tage bezw. 3 Wochen Hast. Auch sic werden in die Kotten, des Ber- verurteilt und es lvird erkannt, daß die Angeklagtsn nach ^rbMer Strafe der >andespolizeibeHörde zu überweisen seien. , Zimmermann H. M. aus Büdingen wird weacn Salü- ?tCIa^19mir • tC< Geldstrafe von 10 Mk. verurteill die im tft Dagen Gefängnis zu verbüßen bindet Ä“ bto ^crrahrens belastet. — Der Buch- ürase fre frt rhalt wcgeit Betrugs 15 Mk. Geld- m verbüßet js^bmbrmgllchteitssalle mit fünf Tagen Gefängnis ?u. verdutzen ist. — Der Landwirt I. H. M von Jllnbauser wird wegen Bedrohung als nicht hinrcicheto Werfllhrt Mn Strafe des Ver'Lens"bL°n in sWirhpfHrtJt ; R. aus Neckarburten, zurzeit “alte mit Er wurde all »irfit .Ü^örmden Ellenbahnwagen verhandelt, freiaesvrocken Ä von Strafe und Kosten sretge prochcn Dw Kosten belasten die Staatskasse. 1 Stockhetm, 23. Januar. Mittwoch den 25. ds. Mts. b,°pnTOnT- e '^?bndem Ball wird dem genannten Verein, durch ■2'i ■ftl"n9ei1 ble öom Kaiser verliehene Fahnen- schleife ubercelcht werden. Wiedttk?tz?dZ^' 9at11 Em schönes Gedächtnis der 40jährigen lvorden in ßM^t nbUU9J>C^ Deutschen Reiches ist hier gcstistsc ^üalt einer Boltsbibliothek, die wir seither .(nur rcbte Schulerbibliothek, die auch vol 'ü vorhanden). Es sind bereits eine EML änzahl Bande und auch namhafte Geldbeträge gestiftet Woche Nacks' erlangter Kenntni? hnm Schaden bei der Bür- gernteiftcrei, in deren GemarkuNtz der Wildschaden vor. gekommen ist, seinen Anspruch anmelden, und ztvar schrist- lich oder zu Protokoll. Dabei ist das beschädigte Grundstück nach Gemarkung, Flur, Nummer und Flächengehalt zu bezeichnen nnb der Schaden, die Bäume, Gewächse usw., sowie der Jagdberechkigte anzugeben. Der Bürgermeister hat sofort einen Termin zum Sühneverfuch anzuberaumen, der binnen einer Woche nach der Anmeldung abzuhalteli ist. Die Vorladungen des Geschädigten und des Jagdberechtigten haben schriftlich mit Benutzting des vorgeschriebenen Formulars zu geschehen. Erscheint der Beschädigte nickt, so findet keine Verhandlung statt; erscheint der Jagoberechtigte oder ein Bevollmächtigter nicht, so wird angenommen, daß er sich auf den Sühneversitch nicht einlassen will. Im Termin muß möglichst aus einen Vergleich hinge wirkt werden, damit ein weiteres Verfahren mit feinen Weiterungen und Kosten unterbleibeir kann. Kommt kein Vergleich zustande, so hat der Bürgermeister eilt Protokoll zu errichten, in dem besonders die Forderung des Beschädigten und die Erklärung des Gegners zu vermerken ist. In diesem Falle und ebenso, wenn der Ersatzpflichtige nicht erschienen war, kann der Beschädigte und der Ersatzpflichtige beim Bürgermeister die Berufung der Sachverständigenkommission beantragen. Der Mrgermeifter hat unverzüglich die Akten an den Vorsitzenden dieser Kommission zu senden, der bann ebenfalls ohne Verzug die Mitglieder und die Beteiligten zu einem Termin an Ort und Stelle beruft. Auch in diesem Termin ist eine gütliche Verständigung zu versuchen, gelingt sie nicht, so hat der Vorsitzenoe ein ausführliches Gutachten der Kommission abzufas,en und ein Protokoll nach Formular auszunehmen; er gibt den Beteiligten Abschrift davon und sendet es an den Kreisausschuß. Der Beschädigte kann nun binnen vier Wochen beim Kreisausschuß Entscheidung über Anspruch und Kosten beantragen; geschieht dies nicht, so wird er mit den entstandenen Kosten belastet. Das Verfahren ist sehr formell; wird die vorgefchriebene Form oder Frist nicht gewahrt, so ist alles vergeblich. Der Bürgermeister muß das kreisamtliche Ausschreiben von 1903 und das Gesetz mit Verordnung genau befolgen, will er sich nicht der Gefahr von Schadensersatzpflicht aussetzen. Mit Berufung der Sachverständigenkommission entstehen erhebliche Unkosten, die eine gülliche Erledigung der Entschä- digungsfrage oft erschweren; es ist deshalb nötig, vorher im Sühnet er min mit Ruhe, Nachdruck und Gewissenhaftigkeit einen Vergleich anzubahnen. MB • * Tageskalender für Dienstag, 24. Januar, k h e a t e r : „Glaube und Heimat/ Anfang 8 Uhr. oon L°S>tnS i'eoeti-’Ä in ÄI«&WjÄt Ionien. Abends 8 Uhr im G°°gr-L,ch°n JMM, ÄÄ S. * * In Audienz emofanaen wurden vom Groß- Zungen fmden sich im bahenschen Allgäu Schleswig-Holstein mw Bn Quoten 0 impsangen C0LU yon‘ Y/ öamroDer, )o datz dieses Tegeneratlinszeichen für uns eine ernste Herzog am Samstag u. a. Forstmelster jAugnst von Mahnung bedeutet, baldigst energische Mcaßnahmen zur Ei-Haltnng Friedberg, Lehrer Lotz von Nidda und Lehrer Jung von der Kräfte, unserer herawvachsenden Jugend zu treffen, ftisbe- Holzhaufen. sondere ihr nicht das so wichtige Nahrungsmittel, die Milch und * * OcbenSanaeteaenbeit Der Großberzoa! Produkte, Butter und Käse zu entziehen. Rechnungsrat , . . f"! ff “ l’ f ’m Kuticher sprach hierauf Iwch über den Wert und die segens- hat dem Eisenbahngehilfen i. P. H. Reut ter zu Bleichen- ^ick)en Wirkimgen der Lebens-, Aussteuer-, Militär- und Stiwien- bach die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm Versicherungen iu a. Lebhafter Beifall her Zuhörer belohnte die von Seiner Majestät dem Deutschen Kaiser verliehenen All- I ^vrtragendeii für ihre Darbietungen. gemeinen Ehrenzeichen erteilt. I .er Greßener Eis verein veranstaltete gestern ** DieHessische Anwaltskammer war am Sams- nachmittag aus seiner Eisbahn ein Jugend-Wettlaufen, an tag zu einer außerordentlichen Sitzung zu Mainz versammelt Idem sich eine größere Anzahl von Knaben und Mädchen und tagte unter Beteiligung von 83 Erschienenen unter Vorsitz vbtemgte. Die Aufgaben, die für die einzelnen Abteilungen des Geh. Justizrats Dr. Gutfleisch-Gießen. Als einziger verschiedenwaren, wurden durchweg sehr gut gelöst, und Punkt stand aus der Tagesordnung die Wahl von vier neuen wenn natürlich auch nicht alle Bewerber mit Preisen bedacht Vorstandsmitgliedern. Es schieden aus dem Vorstand aus,«werden konnten, so waren es doch verhältnismäßig sehr durch Tod Geh. Justizrat Dr. Struve-Mainz, Nus Gesund- viele, die sich eins der hübschen Geschenke eroberten. Die heitsrücksichten die Geh. Justizräte Dr. Schmeel-Darmstadt, Pflege des Kunstlaufes unter der Jugend wird durch diese Jöckel-Fr^edberg, Justizrat Brenner-Mainz. Nach Vorschlag Wettlaufe jedenfalls bedeutend angeregt werden. wurden mit Majorität neugewählt: Justizrat Hall wachs- . " Warnung. Die Lahn har wohl eine Eisdecke, Darmstadt, Dr. Schmitt-Mainz, Car leb ach-Mainz, und allein an verschiedenen Stellen wurde das Eis von Brauereien Windecker-Friedberg. entfernt und es ist deren Betreten höchst unsicher und mit Eine Sitzung des P ro vinzialaus- großer Gefahr verbunden. Trotzdem wurde beobachtet, daß sch uff es findet am Samstag, 28. Januar, norm. 9 llhr, Kinder und auch Erwachsene sich mit Schlittschuhen darauf mit folgender Tagesordnung statt: 1. Das Cahnsche wagen. Wir können nur ernstlich davor warnen, besonders Knochenlager zu Alsfeld. 2. Anschafftrng des Fasel- sollten die Eltern ihre Kinder cnt chieden vom Betreten des Viehes in der Gemeinde Eberstadt. 3. Beschwerde der abhalten Firma tonn tz. Breuer u. Cie. in Höchst a. M. gegen »Maul, unb Klauenseuche. Neue Ausbruch die Heranziehung zur Gewerbesteuer in ^nhciden für der Seuche sind gemeldet ans Sladtgebiet Bremen; Viehoi zu Metz 1910. 4. Enteignung von Gelände zur Turchfuhruug der Arzberg, Regierungsbezirt Oberfranken (bei Händlervieh- Zusahutstraße zum neuen Bahnhof in Vilbel; hier Aus- S 1 o p p c n b e r g, Regierungsbezirk Düsseldorf; S ck/ö n h a g e n spruch der Enteigimng. 5. Wirtschaftsgesuch des Simon und Fürstentum Lippe. in Galizien und in der Bukowina und wandte sich dann der Be- ' spreckfung der Stellung des Deutschtums in Oesterreich im all- i • ”!ieöec aufzmichmenden Preisschietzubungen em gemeinen zu. Die Lage des Deutschtums in Oesterreich 'hat sich . w w Anwendung kommen soll, wurde für eine iu der letzten Zeit stark gebessert. Zurückznführen ist das zum spätere Versammlung zurückgestellt. Auch wurde die Frage Teil auf das seit der Lösung der bosnischen Frage geänderte, erörtert, die Satzungen dahingehend zu andern, daß auch S-Ib-t g-bi-n. 6«b=n a^paffito löste imierpolitisch eine Begünstigung der Deutschen aus, umsomehr Oueder dem Verein bcitreten können. Die Beschlußfassung "als sich bei dieser Gelegenheft die Tschechen in ihrer wahren Gestalt I darüber wurde ebenfalls einer späteren Versammlung vor- alS Antiösterreicher zeigteii. Der L>auptgruiid ist aber der, daß behalten. die Deutschen in Oesterreich sich auf sich selbst besonnen unb in — Lollar 22 -Jan ffipfffinnr- ,.Ms mrt„or der nationalen Arbeit den einzig richtigen Weg, den der Selbsh- .,.^77r, Geflügel- unb Vogel- Hilfe, einschlugen. Man wirft sich jetzt in Oesterreich auf bie|ö v‘o erein Dollar unb Umgebung veranstaltet am Sprachvereinsarbcit, die jeden deutschen Hof, jeben deiitscl)enHan!> U- und 12. Februar im Saale der „©ermania4 eine Be - werter, jede deutsche Schule, jedes deutsche Tors an der Sprach- z irks-Geflügeln US stell»Ng, bei der die neu an- -um erstenmal benutzt werden. ^Kampf der Deiltschösterreicher im Deutschen Reiche, das das Be- , öehoren ~oUar, Daubrmgen, Nuttershausen, wußtsein gibt, daß man nicht allem steht und im Falle der Not Staiifenberg, Mainzlar, Treis, Alten-Buseck, Gr.-Buseck, Trohe, ftmmer Rückhalt hat. Der zweite Teil des Vortrages'begleitete Annerod, Oppenrod, Rödgen, Beuern und Wieseck an Dem in Ostösterreich ist eine aiiSgezeichnete. Dies insbesondere des- -'"„sowie eme größere Anzahl Ehrenpreise zur Verwegen, weil das wirtschaftliche und national-ideelle Moment eng | fugung. Die Morgensüttcrung besteht in Spratts Gestügel- mft einander verbwwen ist. Aus den nationalen Schutzvereiuen, futter. dem „Verein der chr. Deutschen in der Bukowina" und dem „Bund —Lollar 23 ^an der chr. Teutschen .in Galten" sind erst herausgewachsm. dieLpre" a Gestern hielt der Gesang- )staiffeisenkassen zur Bekämpftmg des Geldwuchers und die deutschen 1 e.1 ” ^.ICb a t? *ctne Jahresversammlung ab. Warenhäuser lgenossenschaftliche Kaufläden), dann die Deutschen v* stltherige, teilweise 25 Jahre amtirenbe, Vorstand wurde Häuser, die einen gesellschastliä)en Mittelpunkt schaffen sollen, einstimmig wiedergewähtt. Die Rechnung ergab einen w- b^r^^Une, die ftir einem Nachwuctfs deutscher BeanUen ftiebenstellenden Abschluß. Der Verein, der unter bewährter jorgen bezw. ba* Studicrenlasfen den deutschen Bauern und Hand- \ m t vewayrrer loerfern erleichtern sollen. Mit Befriedigung kann festgestellt ^ülallscher Zeitung als einer der ersten Gesangvereine am werden, daß die Zukunft des Deutschtums fti der Bukowina doi> I -p(Q^e feiert am 9. unb 10. Juli fein 25 jähriges Jnbi- läuftg gesichert ist und nach den bis jetzt sich auch zeigenden Er-I läum, das als Reforinwettsingen und daran anschließend folgen der Orgmiiiation die Zukunft des Deutschtums üt Galizien als großes öffentliches Volksfest stattfinden soll Den Vorgesichert wird, fo daß wir Wecker auf die Erhaltung freier Vor- A^k)k>itpn nnrh -'n itrUif»« 2;°C posten und Patrouillen im seindlichen Land hoffen dürfen. $aö ?rbf Cn, na$ °u erteilen, wird da§ tfeft einen schonen Ver- Deutschtum in Dftöfterreid) ist wohl deswegen so gesund, weil es laul nehmen. fast rein bürgerlich ist, denn sowohl Schwaben, wie Teutscichöhmen, r. Londorf, 23. Jan. Gestern abend sprach im Gießen. Am Samstag, 21. d. M sand freH anptve^samm- zur Wasserkante". Im Juli v. Js. hatte der lung des Vereins unter Leitung seines 1. Vorsitzenden, Regie- iftonenverem diese Fahrt veranstaltet unb etwa 140 Personen rungsbaumeister Dr. ing. W a 11 o t h und zahlreicher Beteiligung nahmen daran teil. Pfarrer Reusch schilderte in sehr an- ber Mitglieder statt Nachdem Vorstands-, Ersatz- und Newoolüen schaulicher Weise bie Fahrt und alles Bemerkenswerte was vorgenommen und dem Kassierer Entlastung erteilt worden tvar, Cr qeiehen bat Besonder- dip 7 wurde als Ziel der diesfährigen Sommerausflüge Sim' ’ Vesonders die Sehenswürdigkeiten von Ham- bürg a. fr 2. beschlossen. Eine bestimmte Zeit wurde noch nicht ;lr,9 unö Sle1, ,°roie Helgoland, Dänemark und Schweden NL^t, weil dies wegen der zu berücksichtigenden Verkehrs- unä Kwerte ec in fesselnder Weise. Zum Schluß gedachte er 'Betriebsverhaltnisse letzt noch nicht inöglich ist, wurde die FestZ der großen Tage vor 40 Jahren unb ber Männer bie mit, ÄÄ - dem Ausbau des deutschen Vaterlandes^ fonds des Verems in .Höhe von jährlich 800 Mark anPfr” '$0C$ 'uc bie Veteranen gab den Schluß unb reicher Mitglieder unb ihre Hinterbliebenen wurden 480 '■öe,foU lohnte den hier so gerne gesehenen Redner für seinen Raten a 30 Mark) sur gewöhnliche und 320 Mark für interessanten Vortrag. Ebenso reichen Beifall erntete ber 30 Werf Ä&ÄÄ’Ä bS ".'ter Leitung fein« Dirigenten, Eisenbahn-Töchterhort und die freiwillige Sanitätskolonne von, ? "Kasten aus Gießen, den Abend durch den Vor- Roteii Kreuz in Gießen in Höhe von 80 bezw. 20 Mark, wurden, tcQ9 einiger herrlich gelungener Lieber verschönte. Oberen Zahrcii, wieder bewilligr. Bei ber allgemeinen △ Muschenheirn, 22 Jan. Einer Schlitten-- ÄÄSSe i[i 63Ä. atte HebLme Eto Schied "zum Weise weiter zu veranstalten. Auf die Tagesordnung solgckn^z ollen. Als bie Pferde durchgingen, war sie aus ' ■ - '«dem Schlitten gesprungen. Sie stürzte mit dem Hinterkopf auf den hart gefrorenen Boden unb erlitt einen komplizierten Lchädelbruch. Daran ist sie gestern gestorben. Die übrigen Lchlittenfahrer waren sitzen geblieben und kamen unversehrt davon. v 'fSjm daher in der ersten Zeit ves Lebens «usschlkeNW zu erhallen I und zu fördern vermag. Jickercssant war bie Mitteilung, daß 1911. nach dem Werke der Zeickralstelle sür Bolkswohlfahrt an der Char- Stadt- lottenbirrger technischen HochschuK: „Ernährung und Lebenskraft der ländlichen Bevölkerung" in den Kantoneii der Schweiz mit Vortraa der iirtcrefficrten Milchwirtschaft die stärkste Mnahme der Heeres- eröffnete der Vorsitzende, Fahr. v. Liebig, mit einer kurzen Ansprache, in der er aus die Bedeutung des Osteoi-o für die Zutnnft des deutschen Volkes -himvies. Der Osten bietet Ackerland, wie wir es bei unserer starken Volksvermehrung zur Erhaltung unserer Volksgesnndheck brauchen, dünn besiedelten, fruchtbaren Boden, der 10 bis 20 mal mehr deutsche Bauern eniähren lömckc, als er gegenwärtig Slawen ernährt. Dr. Stark gab im ersten Teck seines Vortrags eine Uebersicht über die Lage des Deutschtums L ? Zimme Tüd-Anlage 1 Äau?L',3’mmet: mu vadezimmec;c. v? ^9: ?■ .1 Avc Rimmer, < ö Part. ob. i Kreis Lauterbach. Der Bauausschuß entschied sich in seiner gestrigen aus. Suche für mein Kotoniatwaren- [618 G Zimmer "1 1. April zu vermieten. (2U2 LAden etc. iür leichte Be- ^ytauiem fääftigung im [621 Vaben sofort gesucht. 1597 gesucht. Offerten an 0531] Gocthestraße 191L Frau Fannp Metzer geb. Nachmann, Ludwigstr. 30 H 0046. Büdingen. ZU vermieten Offene Stellen hatten, fahreru Aelt. Lehrmädchen für Pntz- geschäfl unter güniL Bedingungen per sofort oder später gesucht. Schristl. Angebote unter 0487 an den Gießener Anzeiger erb. Sitzung für den Bau eines Volksschut Hauses mit 32 Klassen, das 620 000 Mk. kosten soll. Ein Mädchen, welches lochen kann, zu sofortig. Eintritt gesucht. tirau Forstmeister Bücking, P- in der u. Delikatessengeschäft einen JLeiirling mit guter Schulbildung. Äug. Wallenfels, vermischter. *BrandimGarnisonslazarettinMetz. Ans Metz wird uns unterm 23. Januar telegraphisch gemeldet: Heute nachmittag 3 Uhr brach in dem Dachstuhl des Gar- nisonlazaretts eine Feuersbrunst aus, die sich schnell verbreitete. Die Feuerwehr beschränkte sich aus den tixhutz der Nebengebäude. Um 9 Uhr abends war das Feuer noch nicht gelöscht. Die Entstehungsursache ist unbekannt. Der Dachstuhl und ein Teil des zweiten Stockwerks, in dem sicht die Vorratskammern befanden, wurde eingeäschert. Von den Feuerwehrleuten wurde eine Anznhl leicht verletzt, drei drohte der Erstickungstod, sie konnten jedoch mittels Sauerftosfapparates wieder ins Leben zu- rüd gerufen werden. 567) Ein tüchtiges Mädchen, am liebsten vom Land für sofort ges. Frau E. Klenunrath, Eichweg 21. Vater in dem Metzger- [em, was einem Stoch iam nie auf den (Stil, im Herbst in du It ifym -m/chcinend in feinen langen Seinen ; schnatternden umatisnms der hohen Vichch. nb, vielleicht dot. btr. s fernen Landee-, txu , so fällt cs ihm boi Als geborener Lind- nsgenossen, den Suber zu hatten. Sie Misjen i Leibe, haben ihn ata Schlitz, 23. Jan. Zwei Einbrecher versuchten vergangenen Nacht in unserer Stadt ihre Künste. Nachdem sie zuerst bei der Firma C. Heil in der Bahnhofstraße eingedrungen waren, machten sie in den Kontorräumen der N i e p o t h schen Seifenfabrik Besuch. Im Pri- sprach ben Gästen, die zum Gelingen des Festes beigetragen den Dank des Vereins aus und überreichte den Kunsb- einen Tafelaufsatz als Ehrenpreis. Für das Bureau eines hiesigen Fabrikgeschäftes Lehrling gegen sofortige Vergütung wer Ostern gesucht. Schristl. Angebote unL 622 an den Gießener Anzeiger erb. tpcrrfcn, bis Re mit ihrem Sport Beginnen können. Unsere NmAarn gäbe der Bücher begonnen werden. — Dem Vernehmen nach wird das L u t h e r f e st s p i e l, welches in Friedberg unter Mit- , irhing namhafter Kräfte, unter denen stch auch Kandidaten evangelischen Predigcrseminars befinden, im Laufe des Winters aufgeführt werden soll, auch an anderen Orten und auch in -jhbba auf geführt werden. An großen Räumen, wie sie zu solchen Ausführungen notwendig sind, fehlt es hier nicht, und auch an Besuchern von nah und fern wird es nicht mangeln. — Das Winterfest des R a d f a h r er- B er ei n s 9t i b b a, das nci'tcr» abend in Kraft's Saalbau gefeiert wurde, nahm einen sehr schönen Verlauf. Zuerst fand Konzert der Kapelle des Inf -Regis. Nr. 168 statt. Zwischen den einzelnen Musikstücken wurde erst ein Reigenfahren, ausgeführt von Mitgliedern des Vereins, veranstaltet. Es fand den lauten Beifall der Gäste. Dann folgte Kunstfahren, gefahren von zwei Herren aus Wetzlar. Die Fahrer leisteten wahrhaft Erstaunliches und cs wurde ihnen lebhafter Beifall gezollt. Viel Heiterkeit erregte das sog. Ballspiel, gespielt von zwei Parteien zu je zwei Fahrern, die den Ball während des Fahrens in eine bestimmte Richtung zu swßen versuchten. Es schloß sich noch ein Ball und eine Verlosung an. Der Vorstand des Vereins, H. Weisl-aupt, Tadellose Existenz. Z. Veite, o. gef. gefch. Neuheit, beit Art (keinHousierarlik.) für fämtl. Jndustriezw suchen wir Ä, rühr. Vertret g. höchste e «Provision ev. Fixum). Die Gelegenh., sich c. wirkt gute Exist. z. gründ-, biet sich n. emm. Schreib. Sie sof. a. Stuphorn LRüb, SBertr. gef. gefdj. Weu« heilen, Dortmund. Ihv*3/, D||tllC SICUCII eniuäli ftetä'bie Zeltung:DcutichcVakauzen-Pott Eßlingen 142. jssvA • Tüchtige t0*1 • • Verkäuferin • • f. Wäsche, Trikotagen, Hand- • J schuhe, Strümpfe usw. ges. ® • Gründl. Branchekenntnisse • • erforderlich. Gehaltsanspr., • J Zengnisabschr. n. Bild erb. ? g A. Goldtschinidt,Giessen. Z •Miet •••••••HW». • 54ui Settersweg 81 Part-Wohn., 5 Zimmer m. Zub., per 1. Avril zu vermieten. Näh. Eim, Friedrichstr. 141. 574j 3roei 5-Zimmer - Wohnungen per 1. April zu vermiete». Noonstraßc 22. vatkontor daselbst fand man alle Pulte durchwühlt. An beiden Plätzen wurden die Einbrecher gestört und mußten ohne Beute den Rückzug antreten. Im benachbarten Niederaula wurden in der dLacht vorher ebenfalls Einbrüche verübt und beute weilte ein dortiger Gendarm mit einem Polizeihund hier, der die Spur bis hierher verfolgt hatte. Es haudell sich demnach um dieselben Personen. Kreis Friedberg. •hl Friedberg, 21. Jan. -Heute sand eine Versammlung des Landw. BezirksvercillS, sowie des hessischen Rin- der-Zuchtvereins in den „Drei Schwertern" statt. Der stellv. Vorsitzende Bürgermeister A l l e s - Nieder-Florstadt gedachte der perstorbenen Mitglieder Grasen Oriolr-Büdesheim, Sey- bold-Nieder-E)chbach und Feuerbach-Ockstadt. Er beantragte, dem langjährigen ersten Vorsitzenden, Provinzialbirektor Fey in Tarm- stabt ben Tank der Versammlung auszusprechen. Der Vorschlag, Kreisrat Schliephake zum ersten Vorsitzenden zu wählen, wurde einstimmig gutgeheißen. Tie Nechimngsablage wurde von Bürgermeister Ätoscherosck>-Burggräsenrob geprüft und für richtig befunden, und dem Vorstand Entlastung erteilt. Hieraus wurde von Kreisrat Schliephake der Voranschlag des Landw. Provinzialvereins 1911—12 und im Anschluß darau die Frage erörtert, ob sich der Provinzialverein auflösen solle oder nicht. Die Versammlung spricht sicheinstimmigfürNichtauslösung aus. Ter Voranschlag des Landw. Provinzialvereins für 1911—12 wurde gutgeheißen. Oekonomierat Spieß sprach hierauf über Rinderzucht. Der Redner bemängelte, daß aus unserer Gegend so wenig Rinder nach Hungen ober Wenings auf bie Weide kämen. Ter Rinderzuchtverein ist auf sich angewiesen. Sekretär Schwarz befürwortet insbesondere die Weide Tiergarten zur Beschickung aus unserem Bezirk. Bei einem Weidegeld von 35 Mk. und einer Zunahme des Tieres von 160 Pfund wird niemand die Erfolge bezweifeln. Ms Vorsitzender wird Hem Fenchel-Griedel gewählt. Zum Schluß sprach noch Tr, Kleeberger-Gießcn über Landw. Tüngungsver suche. A Butzbach, 22. Jan. Der 40jährige Gedenktag der Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches wurde heute durch einen Festgottesdienst gefeiert. Krieger- Lehrling unter günstig. Bedingung gesucht. ch! «in Ä" eint« ««be, , «nb die ÄA'I’nbet, «fern Falb ^° * g- beim »et ) bie ütten „„V^en. ben, U ie SettiiSn ebt"ial|s Ach ii» «niem i tei, *; |cm "Min S8Z2' SMiSSS *"S*Sä W® ' vorgeichriebene ^rw Sfeeihat bln M ™ bejnljen, willcrA ^pslicht aussetzen. Rü Mchwn entstehen erheb, Äedigung der Entschc. 'i deshalb nötig, vorher utt und Gewissenhaslig, Q S o tt ">st Wohnung ver v u v v «l i. April zu vermiet 474]__Asterwca L Wnhott mit aber ohne -v-UULil Wohnung p. sogleich ober 1. April anberweüig zu vermiete». (11 Näheres Lndwigstraße 57 v. b7j time ituone ü*Smuneriuoon. mit L'ooQia. 2. Siva, Henselstr. 8 per 1. Avril zu vermieten. Näv. Karl Hahn, Lüberstr. 17. 6 Zim.-Wohnuug cinfcuL Badezimmer, cleltr. Licht und allem Stomfort der Nenzen eingertchtet pari. vd. 1. 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Wissenschaft. Im Kultusminisieriiim fand die lonftituicrcubc Sitzung bc5 Senates der Kaifer-Wilhelm-Gc felis ch o i t statt, in ber die Wahl des Berwaltungsausschusfes der Gesellschaft erfolgte Ter Ausschuß besteht vorbehaltlich der kaiscrlichc» Genehmigung a»S Wirkt. Gehcinien Rat Professor "Ad. H a r» a d (Dorfinenber'i, Krupp von Bohlen und Halbach, Bankier L. Delbrück, Geheimer Kommerzienrat A r n h o l d, Wirkt. Geheimen Rat Professor Emil Fischer, Franz von Mcnbelsohn und v. Bct- t i n g e r - Etber,cld. Wetteraussichten in Helfen am Mittwoch, dem 25 Jan. 1911; Geringe Schneefälle, südweillichc Wmde, Temperatur nahe dem Taupiinkt. Letzte Nachrichten. Ter Streit Soxlett) ..agner in der hefsischrn Kammer. R. B. T a r m ft a b t, 24. Jan. Ter ^Uigcorbnctc Tr. Osann hat folgende Anfrage an bie Regierung gerichtet: Ist die Regierung bereit, darüber Ausschluß zu geben, ob die Angriffe des Professors van Loxleth gegen den Professor Tr. Wagner begründet sind und insdcsottdcre auch darüber, ob und welche Verbindung uvisäx'n der Laitbwirtschasllichett Versuck>s- anftalt und dem Kalisynbikat bestehe. * Biberach, 24. Jan. Tte Winvc des Stadtrats Kübel feiert heute ihren 100. G.bnrtstag. Metz, 24. Ja». Tas Feuer im Garnisonlazarett war heute nacht 12 Uhr ; ort ständig gelöicht. Paris, 24. Jan. Als der Präsident der Republik gestern abend um ll1 _• Uhr nach der Eröffnung des ozeanographischen Jnslstuts das Gebäude verließ, kam cs zu lärmenden Kundgebungen von Camelots au Roi gegen den Präsidenten. Es wurden deshalb 11 Leute verhaftet, btc vor das Pottzei- gericht gestellt werben sollen. Paris, 24. Jan. In der Kammer entspann sich eine Aussprache über den Dringlichkeitsantrag GuerdS, wodurch mehrere Artikel des Attcrsoersorgungsgesetzes für Arbeiter aufgehoben und die Steuern auf Erbschaften von mehr als 100 000 Franien erhöht werden sollen. Die Dringlichkeit wurde von den Ministern Klotz, Viviani und Briand betämpst, der die Vertrauensfrage stellte. Der Antrag wurde schließlich mit 390 gegen 178 Stimmen a b gelehn L Athen, 24. Jan. Der ehemalige Kriegsmi-- n ist er Oberst L ap a thio t is und vier Unteroffiziere wurden aus noch unbekannten Gründen verhaftet. Nach fieberhaften Krankheiten, wie Typhus, Influenza, Lungenentzündung, Gicht, Rhenmattsmus re. und überall da, wo es gilt, durch ein komprimiertes, leicht verdauliches und billiges Nährkrastmittel dem Körper die nötigen Lebensstoffe in denkbar bester und bekömmlichster Form zuzusühren, hierdurch den Kräfteverfall zu verhüten und zur raschen Genesung betzutragen, trinke man eine Zeit lang Biofon, das feit Jahren von Aerzten erprobt und empfohlen ist. Man frage seinen Arzt. Paket (ca. Vs Kilo) Mk. 3.— in Apotheken, Drogerien. (b*/™ 0045) Eine kleine Ltrurnps-Strickmaschine ist sehr billig zu verkaufen. Emil Hoffmann, Mech. 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Tas Urtei , 3« der Begründ -sagten seien in Ai chen, zu scheiden: i! ^angSgrad mildernd «schweren Folgen ihr m dte^ zweite Vruppe i W übrigen erat Machst mit Besot '.W des VerhÄtenü di 'r«en werden mus "N Beamten vorg, ^tche nxd)t teta