Erstes Blatt W. Jahrgang Dienstag, 26. September M GietzenerAmeiger Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten, mrmatÜct>7LV^ viertel- jährlich Dkk. 2J»: durch ilbbole- il Zweigstellen monatlich 65 Ps.: durch bieVost Mk.L— viertel- jätrL duscht Bestellg. .-'eilfnrreti: lokallbPf^ auüivärt« 30 ^leimig. Shefredakienr: H Goetz. Ber antwortlich für den politrlchen Teil: flimull Goetz: h'ix .Rcutüe- Nr. 226 Ter »letze«er Snzelge, erscheint täglich, außer LonntagS. - Beilagen: viermal rcöcfrentli'b »letzenerZamiliendläNer. IiDtnnal wöchentl.Nreit' lart|firbtnKro geringeren Schädigung ber türkischen Cbcxberndxxu wie inoglich sichern. Wenn Italien keine harmlose Operationen für die SiDcr- hcit ber italicni'chen Bürger, die durch die Unruhen i:.i Hinket- lande von Tripolis bedroh: sind, vornehmen will, tonnen wir Italien nur m aller Freundschaft vor ber Gefahr die es ’ur sich und fe i n c Bundesgenossen h er au f b e f chw ö r k, warnen, und das wenige, was mir, wcnn^s zu Störung-.n kommen sollte, tun können, ist, das Gebiet dieser Störungen zu beschränken. Eine türkische Beleuchtung der Lage. Ko n st a u t i u o p e 1, 25. Sept. Tie „Agcncc otto- mane" veröffentlicht eine auitliche Note, durch die die &t r ü d) t e benie ntiert werden, daß die Italiener . n Tripolis in Gefahr idiwcoc n. Tie Regierung fiel t fest, daß die Ltimmung nicht gestört ist und m überzeugt, daß sie aud) in Zuluusi nicht gestört werde. Tie Note er Härt weiter, daß die amtlichen streife der Hossnimg seien, daß die gegenwärtigen Lei . ierigkeiten ein Ende nehmen und den wirtschaftlichen ttalteniid-en Interessen g.-:.".ien werden, die ihnen dnrd) die dc .ehe. d.n V.r r.,ge gej cy'ttc Eutwicttuug zu ne/,men. Ter Verweserde s L.' i l a j e l Tripolis itugra pl-iert, daß dort vollständige R u h c herrsche rti ; eine Beschwor -» des T ! a i i e n i s d) c n Bizekoi- sul > bat über, daß hier mit Messern b.’.v.t finde Araber die Straßen nut Rufen „Tötet b i c Italiener" durchziehen, wurde eine Untersuchung tingchiirl, die die Grundlosigkeit der Beschwerde etgcccn haben soll. Türkische Trnpptnskudungeu? Konstantinopel, 25. Sept. Nach unkontrollierbaren Gerüchten beantrag c der Sonderausschuß des strieg e-Ministeriums, eine Tivijion, zwei Batterien und zwülstausend ecroehr: nach Tripolis zu entsenden. Infolge der fortgesetzten Alarmnactrich.cn trat reute an der Börse ein neuer Kurs ft urz ein. Tie „Tribuna" mclbit aus Tripolis: Tie Tage wirb stündliche r n ft e r und ruft immer stärkere Beunruhigung ber gesamten Hevöllernng hervor. In der i t a l i e n i s cy c n Kolonie fürchtet man immer mehr, baß ber Sturm des Hasses seitens der Türken gegen sie losbrechen könnte. Fort- während verlassen Italiener bas Land uno gestalten da- burd) die Sage für diejenigen, die zurückble bcu müssen, um so ernster, Aud) bi? arabische Bevölkern na ist sehr beunruhigt, vor allem die Araberscheichs. Tiefe haben immer mit den Italienern shmpcuh.slerr, mit benen sie in Hanbelsbeziehungen stehen. Aber ihre Lage ist schwierig und heikel. Wie die „Tribuna" weiter schreibt, fand am Montag in Rom em Ministerrat statt, in dem bie tripolitamsche Frage nach allen > Besicht-punlten beleuchtet nntrbc. Tie italienische Finanzlage. Tie „Agenzia Steiani' mit .i a.c Nachrichten über die Emission einer Anleihe sind vollkommen falsch. Ter Staatsschatz verfügt über die notwendigen Mittel, um allen Anforderungen gerecht werden zu können, ohne von den Emissionsinuituten im mindesten bie ihm durch das Gesetz gewahrten Vorschüsse in Ansprud) zu nehmen ober Schauvonds verkaufen zu müssen. Für außerordentliche Ausgaben, die burd) bie gegenwärtigen Umstünde notwendig werden lonnten, wird burd) die Etatsüberschüsse be vergangenen Jahre gesorgt werden. Eine italienische Vol°kundgebung. Piombino, 25. Sept. Als gestern abend eine Abteilung Infanterie nad) Florenz abging, veranstalteten etwa 300 Personen, darunter mehrere Anarchisten, in der irrigen Aii nähme, die Truppen gingen nad) Tripolis, eine Kundgebung gegen bie angebliche Expedition. Tie Gendarmerie würbe mit Steinen beworfen und antwortete mit Revoloerschüssen. Treizehn < enbamun, darunter ein Leutnant, und fünf- Manifestanten wurden verwundet, von lei per en ist einer gestorben. Eine Falschmeldung. Tie „Agenzia Stesaiu' meldet Tas italienische Paket- boot „Regina Margherita", von dem ein Gerücht wissen wollte es sei von den Kurten b.i Mersing beschlag- nah int worden, verließ am Morgen des 24. Sept. 2a- tafia, um sich auf gerade»! Wege nach Alexandrien zu begeben. Vie tta-ajirophe in Toulon. Sa-reckens Nachricht micbcrgegebcn, daß das französische Schladitschiff LidertL infolge von Exploiionen gefunlen ist, und baß Ipmbcrte von Mensd;cn dabei ihren Too gefunden haben. 3o gespannt gegenivii tig unser Ver^ altnis zu Franlrcich ist, so wirb die menschliche Teilnahme über so namenloses Elend in vielen Familien aud) in Teutschland nicht geringer sein. Ter deutsche Kaiser war denn and) einer ber ersten, bie bem Präsidenten Falliöres ; re Teilnahme ausdrurtten. Unter der Flut von Nachridsten, die heute cing:lausen sind, ist noch nicht eine ganz zuverlässige Meldung über die Ursache und die Schnl'dfrage, und auch über die Zahl der £vicr lauten die Mitteilungen verschieden. Tie „Liberts" ist eines der modernsten Ld)lachlsd)iffe ber französischen Republik. Sie wurde 1J05 in Tie» stgestellt und rat oei einer Besatzung von 8.15 Mann ein Teplaccment von fast 15000 Tonnen. Wir erhalten folgende Meldungen: Ter Aosbruih des Brande?- Toulon, 25. 5.vt. Ter Brano auf dem Panzerschiff „Libcrts" war um 5 Ui r früh anegebroaien und tron der tatkräftigen Bemul.ungen war cs unmöglich, bas Feuer zu hindern, den Mo bien raum zu erreichen. Aach fünf Explosionen, die in Zeiträumen von einer M i - nute erfolgten, zersprang da- Schiff und legte sich dann zur Leite. Tie 2eute der „Sibert6" wurden in die Luft geschlende rt und fielen bann ins Wasser zuräd. Es bestätigt sid), baß Hunderte von Spier» zu beklagen sind. Ter Kommandant des Lch'.s'es war Kapitän zur eee Iaurss. Tas Marine Ministerium bestätigt, daß das Linienschiff „Liberte" explodiert und gesunken in, wobei ber größte Teil ber Besatzung uutgelommcn ist und fügt hinzu, baß auch das Linien ichisf „R ep u bliq ue" an der linken Seite einen Ri ß er f alten hat, ber wahrscheinlich burd) die Trümmer ber „Liberte' verursacht worben ist. Toulon, 25. Sept, liiue u n b e f d) r e t b l i d? c Erregung hat die Bevölkerung ergriffen, bie noch ber ersten Explosion mafseni.aft nach den Quais strömte. Ma» sa h nur einen Teil des unförmlichen eifer- nen Schiffsrumpfes inmitten von Trümmern, an Die um bi: Verwunbcten ich hämmerten. Tie „Libertä" Latte < UU M a nn Besatzung, von denen 1 10 beurlaubt waren. Als nach der ersten Explosion ungefähr tunbert Man» ins Wasser sprangen unö bie anoern sich ans dem Schlas dufrafften und ins Wasser springen wollten, befahlen ihnen die Lorgcsctzlen. ihren Ticnst zu oer- richten. Sie blieben an Bord und gingen mn bem Schiff unter. Von der ,.Leberts" ist nichts mehr als ein Hau>cn zerbrochenen eitlen Eisens, den kleine Tampfer, Barten und Kahne suchend umschwärmen. Tie Reede ist mit Trümmern bebedt. Pumpen erstiden ber. Brand, der unter der Asche glimmt Tie „Liberi^' ist in zwei formlose Teile zerrissen. Ter Hintere Turm ist teils vom Wasser bebedt Etwa zwanzig Mann, bie wenige Minuten vor der Explosion ins Wasser gesprunaen sind, wurden von Booten ausgenommen. Sie suw an Bord des Wracks zurückgekehri. Tie Zahl der Tokea. Marseille, 25. Sept. Ter „Petit Provencal' schreibt: Tie Zahl ber Toten betragt angeblich 2 00. Tie Explosion war die Folge eines Brandes in ber Pulverkammer, die das Pulver für kleine Maliber enthielt. Unmittelbar nach der ersten Explosion entstano eine große. Panik. Man hörte 'Jtufc: Rette sich, wer kann! Ein Teil ber Besatzung rettete sich in Booten. Die dritte Explosion, war großer an Starke; sie beschädigte alle in ber Rächst ar scha st liegenben Fahrzeuge. Ter Marineminister ist heille nachmittag um 4.30 Uhr amtlich bavon in Kenntnis gesetzt worben, baß bie Zahl der Toten ber „Libens" und ber anberen in Mitleibcip» schäft gezogenen Schiffe ungefähr 300 beträgt. Bon ber „Liberts' werben, so heißt es in einer anderen Meldung, ungefähr 350 Rt a n n vermißt, etwa hundert Lpfer sollen an Bord der anderen Fahrzeuge gezählt sein, davon gehörten fünf zu den Dtcltnngomann- ichaften. An Bord der „Tsmocratie" werden zwanzig Lote und etwa fünfzig Verwundete gezahlt. An ■ dere Lpfer befinden sich an Bord der „B4rti<-" und Re- publiquc", die fo schwer befd)abigt find, daß sie fdileu- nigft auf Tod gebracht werde» mußte». Augenzeuge» er- Häre», fie hätten nie so Schreckliches erblickt. Ter Marinepräfekt von Toulo» meldet: Heute vormittag 10 Uhr meldeten sich beim RamenSauf- ruf 2 7 4 Wlann, von denen etwa 40 verwundet waren Gegenwärtig fei man mit Rettungsarbeiten für die noch an Bord Befindliche» beschäftigt. Rach einer .'.'kelduiig des „Petit Marfeillais" auS Marseille sei Kapita» zur See Iaurös beurlaubt gewesen. An feiner Stelle führte Fregattenkapitän Joubert das Kommando auf ber „iL- Tie Ursachen. Admiral c r in i n e t hat i» einer Untcriebung mit Ioucnalisteii sich über die Ursachen der Katastrophe der „Liberts" folgendermaßen geäußert: Ein Ü u r - s ch l u ß kann unmöglich die Ursache brr jlam- bcö PulverS ist u n o i n t b a i. Wenn lreuzcr „Jena aufflog, io lag bie Schuld um Schwarj- vulver, welches durch ervlodierendes Wcißpulvei »ui ^m- junbung gcbraäu wurde An Bord der ,Aliberie' bviaiib >ich aber nur Wcißouluer. Ä i r kennen dieUrsachedcr Jl a i a- strophe Oer „Lide r t v" nicht, ober wir dürfen nicht gc- 'latlcii, daß die Hyvokbefe eines Kurzschlusses Gluubm lüibet. Rach ein cm Miinstrrialerluß vom Jahre 1907 ist die Installarion ber cleklrischen Trnhle m den Pulrerlammem der xrrcgsichnse gänzlich umgcfialiei worden Wcnn trotzdem noch eine tat allen gtiahrvolkn Einrichtungen bestanden Haden sollte, so wäre der begangene Fehler s o schwer, daß ich eine so schuldhafte Raä.lassigkcil gar nicht annehmen kann Nach Mitteilung des Marineministeriums meldete der ftommanbont der „2ibcrt6" in seinem letzten Inspeklions« bericht, daß die Maßnahnien zur Au sb e w a hr » n g der Pulocrvo träte für vollständig ausreichend befunden ivorbcn seien. Aenherungea TelcafieS. Ter Marine mini st er außette jidi h^ute mittag l’reiicvertretern gegenüber über die .«iataslrophe, als er bie Raairicht erhielt, erinnerte er |id) an die „Irna"- natastrophe und fragte sich, ob die Zerstörung der „Liberte" edensalls auf die Entzündung der 'Pulvervorrate zurückzuführen sei. Rachdem er bie letzten Berichte gelesen, glaube er nicht, baß die Urfadje auf "das Material' und Pulver zurückzuführen fei Es scheine nicht, daß der Hitze die Schuld gegeben werden könne. Man l aste in der Pulverkammer einmal 33, ein andermal 32, meist 31 Grad gemessen Es bleibe nur bie Möglichkeit, baß der Brand Die Pulverkammer erreichte. Wenn bie Erhebungen dies bestätigen, hosfe er, baß bie Katastrophe :roy ihrer Ausbehnung niemanb entmutige. Er selber hege nach wie vor volles Vertrauen in bie Zukunft ber Flotte, , , v... FalliireS an Telcasfe. Rambouillet, 25. Sept. Präsident Falliöres telegraphierte an den Marineminister Telcasss: „Tie Nachrichten, die Sie mir aus Toulon mitteilen, lins für (bibar Utbermittdn Sie ber gefamtnt Marine mein tiefempfundenes £eüuD! Mit Ihnen uno ihr beklage in ron Herzen die Folgen des Unglücks, durch das das Va'erland m Trauer rersetzt worden ist." Ein Telegramm des Kaisers Wilhelm. Paris, 25. ctpi. Kaiser Wilhelm telegraphierte an den Präsidenten Fallisres: „2s teilen mir Worte, um elften Ausdruck für mein liefe» Mitgc'ühl mir der nationalen Trauer ganz Frankreichs ru "»den. Tie o lurthtbar geprüften Familien nm^n sich 2tche B<- laßurg der „Libers" in . mllung ihrer Pflicht gegen das Vaterland gestorben ist-' Praiident Fallier es erwiderte: „Ich bin tief ergriffen von den t-.iregten Worten, mit bet.en Eure Mosestät hw Oer Trauer anschtießen, öie ganz JJ-r reicti beirosse». in be;n Zeichen ües :-e»en 'schmerzlichen M':- gtnifcid, das Eure Maie st a: :te Güte haben, an unglückli^ Familien zu richten, die durch das Unglück io furchtbar gepu.;c wurden. Ich bitte Eure Majestät, den Ausdruck meine = lebhaften Tankes entgegm;une''men." Ter d e u t s d) e B o : s ch a 71 c r beaab st . h ,uic nwi- gen zu dcm u r : . . 1, um 11 1 oen Jtii^brutf ber Tcünahmc zu übermitteln. 7 nummer 235 504. verein der Nurorte- und Mineralquellen-Znteresienten T Sm Don di Ministerium. , c. In Berlin faitb' am Montag nachmittag btc Trauerferer für den Unterstaatssekretär Böhmer in der Wohnung des Verstorbene am Kursürstendamm statt. Als Vertteter des Reichskanzlers legte Gelfcirner Regierungsrat v. Oppen einen Kranz an der Bahre nieder. Vom Reichskolonialamt war die Beamtenschaft wohl vollzählig erschienen, an ihrer Spitze Staatssekretär v. Lind eg nist mit Gemahlin, Ministerialdirektor Contze mü> viele Schutztruppenoffiziere. Vom Reichspostamt war Ministerialdirektor Kobclt anwesend. Pfarrer Mrlz von der katholischen St. Ludwigskirchc, ' ein ehemaliger Mitschüler des Verstorbenen, vollzog die Einsegnung. Nach einem Quartctt- gesang erfolgte die Ueberführung der Lettfa nach dem Anhalter Bahnhof. Tie Beisetzung findet in Straßburg statt. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung begeht am 1. Oktober die Feier ihres 50jährigcn Bestehens. Deutsches Reich. Ter „Reichsanzeiger" veröfientlicht die Ernennung des Direktors im Ministerium der Geistlichen iind Unterrichtsangelegenheilen, Wirkliche Geh. Oberregierungsrat D. von Chappuis zum U n t e r st a a t s s e k r e t ä r, des Abteilungsdirigenten, WirU. Geh. Oberregierungsrats Dr. Schmidt zum Direktor in diesem Folge Marken in lila Farbe aus. Die seither abgegebenen grünen Marken behalten ihre Gültigkeit und werden bis zum Verfalltage Ende Dezember 1912 eingelöst. In noch nicht gefüllten Büchern sind die lila Marken den grünen bei- zukleben. •• Diebstahl. Einem jungen Manne wurde gestern abend an der Hauptpost, wahrend er sich im Gebäude be* and, daS Fa hrrad gestohlen. Das Rad trägt die Fabnk- Als Täter kommen zwei unbekannte vorml" fff» Jeifülfdt d- 'ftt «Mag« tdbigung führt . I ^nehmen. I 2öll, der fa I ierg tätig war, Y I für die er Jnventi llaren Kostrmechr Im 600 Mk. v I Ängeklagten rot I erteilt. 3n dem »ei I Madigen Deal I gefälscht, indem I ju seinem eigene I Toll erklärt, I gedankenlos dazu I Gr sei in Not gj Obermntsrict I Lorgesehten des I haben nie gehört I lei auch etwas I Tie Geschw I brechen im s Ter Gerich die Strafe mit strafe in eine ( i sammen. Der he Sftleinen- ß5K Kt,tlsififleSÖ^btd SßMS* kSLei»«nf Ä'äK 'S Dieser' Uu^en, daß ern)te Frage aufbrängen. grob noüvem ift eine bei j zweigtesten ui die ganze wie Energie Polizei-Assist lidjen Eigens Ms- und G wege gerate: gegenzubring auch Verstäni Geistesbildimi ebenso unerla Wandels, von überzeugen fä wird eine Fra Mitarbeit, die Zu leisten, uni Stellung bewc 1 Das Drär Frauenrichtunc ^vollen, die Glc j?d Frau im ß ™ sich kanrpfl ? die Unterfd f n9d und Gi Men wolle Wkit des Lebi löitb na Adiges, Leuts . Für den Po S lener Nicht: S? Richtung fcra ySä sä, ,, totfuS ? I &r. S>24 01 ° »cfct«’ ,,rt der o <» n-d° LL-"* m Vies.be I m hier gatnipi Ls® I interniert. Burschen in Betracht. Vor Ankauf sei gewarnt. Kreis Büdingen. '! Büdingen, 25. Sept. Zusammenkunft ehemaliger G hm na s rasten. Der geplante MorgensplNrergang nach dem allen ehemaligen, vielleicht auch den jetzrgen, Schülern, so wohlbekannten Wirtshaus zur Klippe mußte leider am Sonntag abend des schlechten Wetters wegen abgesagt werden. Deshalb ammelten sich die Festgäste von 11 Uhr an im Luft war warm und mild, so konnte man auf der geraumrgM Terrasse sitzen ' und bald kam erfreulicherweise die ©orate doch wieder hervor. Neugierig schaute sie auf eine zahlreiche, autzr- ordentlich vergnügte Gesellscl)afi von Damen und Herren. iAe Musik spielte frohe Weisen und die Jugend ließ es sich mcht nehmen, im Saale eine Tanzprobe fiir den Abend zu verausMbW. Mit Befriedigung wurde festgestellt, daß der Kommers die Kräfte der Jungmannschast doch nicht allzusehr in Anspruch genommen hatte. Manch alter Pennäler aber hatte vorher noch Zett ge- fundcm, alte Bekannte zu begrüßen, freudig die Veränderungen wahrzunehmen, die Büdingens Straßcubild so vorteilhaft machen werden, Gasbeleuchtung und Neupflasterung. Manche, summ „Ehemalige" aus den 70er Jahren, waren doch hrnaus gewandert zur Klippe, das Herz zog sie gar zu mächtig an die Stelle frühererHeldentaten oderSclmndtaten, die von ungezugetterJügetw- lust Zeugnis ablegten. Um 2 Uhr sammelten sich etwa 120 Festteilnehmer zu einem vorzügliclnm Festessen 'rm gwtzen Saal des Fürstenhofs, wo sich bald eine heitere Stimmung eM- wickelte. Doch auch der Ernst kaur zum Worte, Professor a. D. Kölsch-Büdingen sprach auf die alten Pennäler, Pfarrer Fritsch- Freilaubersheim unter großem Beifall auf bie Damm, vor allem mrf die Anwesenden. Um 5 Uhr ging es nüwer nach dem Stern, wo vor der großen Treppe mehrere photographische Aufnahmen gemacht wurden, feine leichte Aufgabe bei einer so vergnügten Gesellschaft, die von einem Festessen kam. Um auch den Büdingern, die am Feste nicht teil nahmen, eine Freude M machen, ließ der Festausschuß die Kapelle, von 5 b^ 6 Uhr m den Anlagen vor dem neuen Schiühause spielen. Durch gitten Besuch des Promenadekonzertes zeigten die Büdingar, tote dankbar jie für das Freikonzert waren. Dann aber riefen tne Abendzüge schon manchen Fcstgast weg zur Pftichterfüllung im Berufe, herzlich war der Abschied, alle waren hochbefriedigt, wieder cm- mal in Büdingen gewesen zu sein und liebe Freunde aus der Jugendzeit gesehen zu haben. Wer aber noch bletben durm — und auch die Zahl dieser war nicht klein — der feierte abente mit den Büdingern im Fürstenhof fröhlichen Ball. Der ©aal mit allen Nebenräumeu vermochte kaum btc Zahl derer zu fassen, die in heiterster Saune und herzerfreuender Munterkett sich env faitdeii. Bis in die Morgenstunden hat der Tanz gedauert w» itach Mitternacht begann der Wein nochmals dem einen oder andern die Zunge zu lösen: nochmals wurde der Freude Ausdruck gegeben über das schöne Fest im lieben Freundeskreise, w konnte sich gar zu schwer trennen und manchem Festgaß, der mit dem Frühzuge heim eilte, mag der Kopf doch em wenig gebrummt haben, und die Primaner, die am Balle tetlnaMeit, roerben heute wohl nicht die Begeisterimg für die klastische Bildung empfunden haben, die aus den Reden und Worten der Ehemalig« an den beiden Festtagen geklungen hatte. — Zahlreiche telegraphische und noch zahlreichere sckwiftliche Grüße z. T. aus weiter Ferne waren eingetaufen, die meisten drückten den Wunsch tr. G r u n -^eyerau unrerm ^4. Lepiemoer. xtr u r i m e n c u u; v । I to u t» 23icäbaben über- Neuere Forschung auf bem meldete telegraphisch, daß er den E x s ch a h g ej a n g e n c b i c t - c c a d i o a k't i v i t ä t". Eingehend verbreitete sich habe und sich Verhaltungsmaßregeln erbitte. — # i r m a n ber Redner über bie chemischen und biologischen Wirkungen des Firma wurde zum Gouverneur von Fars und dem Radiums und int Zusammenhang damit über die radioaktiven Persischen Golf ernannt. ... Stosse in den Quellen und bie Radiumtherapie. Von besonderem Odessa, 25. Sept. Die Gattin und die Kinder des I Interesse tvaren die Mitteilungen, die ber Redner über den früheren Schahs Mohamed Ali sind hierher zurück- Radiumgehalt in der Natur machte. Der Vortragsgab Anregung VpXp-frrt zu einer lebhaften Aussprache, an der stch Bürgermeister Lr. _______________ I Goebel-Rcinerz, Generalsekretär Kaufmann-Berlin, Dr. Kohlrausch-Brüssel und ber Vortragende beteiligten. . . Heber „die Ueberlastung der Quellen- unb fturortembuf rie durch Ausstellungen" referierte sodann Dr. Horney - Berlin, ber Redakteur der Balneologischen Zeitung. Er wies darauf hin, daß in den letzten Jahren die Zahl der Nahrungsmittel- und ähnlicher Ausstellungen erheblich zugenommen habe. Dadurch würden die beteiligten Kreise sehr belastet, vor allron aber würde durch die vielfach maßlosen Prämiierungen, die mit diesen überwiegend zweckgeschäftlichen Unternehmungen regelmäßig verbunden seien, ber Entwertung von Ausstellungsauszeichnungen überhaupt und dem Gebrauch minderwertiger Medaillen usw. bedenllicher Vorschub geleistet. Der Vortragende regt an, einen Ausschuß zu schaffen, ber sich ber Ausbildung des Nachrichtendienstes über Ausstellungen, an denen die Bäder- unb 93runneninbuftrie beteiligt sei, widmen solle, ber ferner prüfen solle, inwieweit eine Beteiligung an solchen Ausstellungen zweckmäßig sei. Die Versammlung beschloß, den Vorstand zu beauftragen, die nötigen Arbeiten'zu unternehmen. Ferner wird auf Anregung von Dr. Horney in Aussicht genommen, bic wissenschaftliche Ausstellung für Balneologie auf ber Dresbener Hygieneausstellung zu übernehmen und sic für eine bauernde Ausstellung in einem geeigneten öffentlichen Museum zu erhalten. Dann gab Generalsekretär Kaufmann den Geschäfts- und Kassenbericht bekannt, woran sich dann ein gemeinsames Essen im Kurhaus anschloß. Dabei konzertierte das Mufikkorps des - - - ------ , v . Eisenbahnregiments Nr. 3 aus Hanau. Für den Abend hatte Deutschlands. Gefterreich-Unaarns und der Schweu, bie Bade- unb Kurverwaltung zum Kurtheater cingelaben, wo ~ $ab.?lau6 = im, 25. S=»t. dm Senator" wurde. Nachdem gestern nachmittag eine Sitzung des Gesamtvor-1 fr. • r- 9ß 1q11 standes und am Abend eine zwanglose Zusammenkunft der Mit- . ^"s;en, 26. Cegteinbcr 1911. glieber vorausgegangen ivar, tagt leit heute früh im Kurhame L. U. Land eSuntversilat. Dem Assistenzarzt an die Hauptversammlung des Vereins. Zahlreiche Mitglieder unb I medizinischen Klinik, Dr. med. Wilhelm Stepp aus i6rcäme9 U6rb SÄ Vorsid-Nde, Präs. Dr. Kind- Nürnberg, wurde die venia legendi bei ber medizinischen Wiesbaden, im Lesesaal des Kurhauses bie Versammlung. Gern Fakultät der Landesuniverfitat für daS Fach der inneren sei man der Einladung der hessischen Regierung gefolgt und habe Medizin erteilt. Er veröffentlichte die Habilitationsschrift: Bad-Nauheim als diesjährigen Tagungsort grovählt, könnten doch ($rnerimcntene Untersuchlmaen über die Bedeutung der gerade hier an den so vollkommenen Kuremrichtungen bte Mit- » Ernäbruna" glieber viel Neues sehen unb lernen. ~ P° t . . * „ . . - - Darauf bringt den Willkommensgruß der Babeverwaltung **Landcsuniversitat. Der Kaiser von Oester- Geheimer Baurat Escr. reich hat, wie uns aus Wien telegraphisch,genwldet(.wird, den Die Tagesordnung bot zunächst einen Vortrag von Geh. Ober- hiesigen Priveckdozcnten Reichest zum autzerordeicklichen Pro- bergrat Prof. Dr. Lepsius-Darmstadt über: „Die Ther- fessor an der Universität Czernowitz ernannt. malsprudel von Bad-Nanheim". Der Redner führte — Erledigt ist die mit einem kath. Lehrer zu be- iÄ Äu^WuÄn?ni™s$abe8ftorünftttSg iefeenbe Schulsirlle zu Eng-lt h ° l. Mit b,r Stell- ist Org°. die drei Sprudel. Mit Staunen steht man vor ihnen und fragt nistendienst verbunden; die nut einem evang. Lehrer zu be- sich, ivie ist das geheimnisvolle Naturrätsel zu lösen: welche setzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinfurt. Kräfte schleudern die heilbringenden Wasser empor? Durch Hydro- d»r Stelle ist Lektordienst verbunden. Dem Inhaber statischen Truck werden bie Wasser voerst bis auf den Grundwasier- nrt?'uraae oetnährt werden spiegel gebracht. Von biefeni Standpunkt bis an die Oberfläche kann eine L)rt§öulaqe gewayrl weroen. werden die Sprudel geschleudert durch bic Kohlensäure. Die **VomLanbesgcwerbeverdin. Der Großherzog hat Gesteinsschichten, bie man im Sprudelgeländc antrifft, sind von x^s Anlaß des 75jährigen Jubiläums des Lanbesgewerbcvereins oben nach unten die folgenden: zunächst Usaschotter: bann moräne fcein Vorsitzenden der Zentralstelle für bie Gewerbe, Geheimen Magerungen, die von Gletschern in der Eiszeit vom Gebirge Negierungsrat Aug. N o a ck zu Darmstadt btc Krone zum Rltter- heruntergebracht worden sind unb wovon die großen Blöcke im frcu5 i. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüttgen, Park zeugen: bann in einer Dicke von 40—50 Metern tertiäre Sekretär be ider Zentralstelle für Gewerbe, Gewerberat Ferd. Sande. Die ersten festen Gesteine, auf die man bei BohrungenIReuter zu Darmstadt den Charakter als Regiemngsrat, dem stößt, sind die stringoeephalen Kalksteine. Sie sind besonders Vorsitzenden des Ortsgewerbevereins Buchbindermeister Jakob geeignet, viel Wasser durchzulassen. Diese große Kalkfteinsorma- M a ch w i r t h zu Alzey das Rtttcrkrcuz 2. Klasse des genannten tion, bie am Fuße des Tailnusgcbirges beginnt unb durch die £tberta dem Vorsitzenden, des Ortsgewerbevereins Rentner Friebr. Wetteran führt, liegt in der Tiefe unter den genannten jüngeren Wilckens zu Goddelau das Ritterkreuz 2. Klasse des genannten Anschwemmungen. Wir kennen den Kalkstein von den Boh- Ordens, dem Haupttehrer an der Gewerbeschule zu Gießen Ludw. rungen her, aber auch aus den Bergwerken bei Nosbach und in I £ c a ß c t 9H11 e H t e u s 2. $ t a ff e genannten Ordens, der Lindener Mark bei Gießen. Das Wasser kommt auf seinem £cßrcr an der Handwerker- und Gewerbesckfule Schreiner- steten Kreislauf in Form von Regen auf die Erdoberfläche und geister Johs. Grüner zu Worms das Silberne Kreuz des sickert in bie tieferen Schichten. Die Langsamkeit dieses Ein- denn Lehrer an der Handwerker-und Gewerbedringens und die große Ausdehnung der Auffallgebiete bedingt, | . Bildhauer und Schreiner Wilh. Geist in Michelstadt das daß bie Quellen immer gleichmäßig fließen, in trockener unö gÄ genannten Ordens, dem Diener unb Hausfeuchter Zeit, unb daß sie immer biefclbe Zusammensetzung haben. Lr Zentralstelle für die Gewerbe Gg. Göbel zu Die drei Sprudel, die ihr Wasser von sehr weit her aus dem ^ ftabt ba§ Allgemeine Etorenzeick^n mit der Inschrift „Für benachbarten Gebirge bekommen, liefern in 24 Stunden 2300 Tienste" am1 Bande bes Verdienstordens Philipps deö Groß- Kubikmeter Solwasser und etwa ebensoviel Kohlensäure. Daß h'r wir ner vertritt und begründet demgegenüber den m 1 Standpunkt, daß die Salze im Schiefergebirge ausgelaugt wordenI und ^anz. Im Verlaufe be^ Abende besprach der 1. Sprecher, sind. Denn am Taunusrand unb in der Wetterau seien keine Redaktenr Heß, die turnerischen Ergebnisie des Wahres und 'Zechstcine gewesen. Das Rhein. Schiefergebirge besteht aber aus mahnte zu weiterer eifriger Turnarbeit, damit daS nächst- SÄ M h.« '--Wnd-N». (Bau.Sutnfeft, mit ».m »i°»°-d°n- Das beweisen ja muh eine Anzahl Salzouellen, an denen das I Jubelfeier deS GaueS begangen wird, auch m turnerischer Gebirge so reich ist: Ems, Salzig, Neuenahr, Aachen u a. I Beziehung ehrenvoll für den Turnverein verlaufen möge. Eine andere wichttge Frage zur Erklärung der Sprudel ist: Wo tzieraui nahm Turnwart Heuser die Vreisverteilung vor. komm, di- Wb- Men« «Ä ®g erhielten oon »en Tu-n-rn: 1. Preis Wilh. Lenz mit , 5mrrequeile, sie wir rn der -riefe yaven, in Der Svalntein. nioer I ‘ „ r, " jon, fach tzic AMstMtr« vulkanischen Ursprungs sei. 75 Punkten, 2. Gg. Albold 74 P., 3. Hch. Jckler 70 4. Herm. Schirmer 69, 5. Karl Horcyseck und Herrn. Uhrhan je 60, 6. Hch. Müller 53 Punkte. In der Oberstufe der Zöglinge erhielt den 1. Preis Wilh. Blum mit 1421/2, 2. Hch. Becker nit 142, 3. Franz Sauer 136i/0, 4. Ludw. Becker 122, >. Wilh. Hainer 118, 6. Gg. Keil llo*/, 7. Gg. Genug Hl, 8. Aug. Balser 105, 9. Gg. Bellos 103 und 10. Karl öeß mit 9P/2 Punkten. In der Zöglings - Unter- ntfe wurde 1/ Sieger Gg. Dahmer mit 147 Punkten, . Ludw. Bender 1441/«, 3. Henn. Neußer 144, 4. Karl ^chnecko 142, 5. Gg. Hainer 139, 6. Will). Muller 1341/,, . Karl Nolte und Nud. Dahmer 131, 8. Wilh. Zutt 129, Wilh. Schneider 128V2, 10. Rud. Schwall 1261/2, 11. Robert Scholz 11^/,, 12. Karl Langsdorf 115, 13. Hans vranz 108^/z, 14. Friedr. Baiimann 104^/z, 15. Fritz Döpfner 103," 16. Karl Wild 99l/2, 17. Henn. Müller 91, 18. Karl Bachmann 90, 19. Hch. Nonnewitz 85 *♦ Die Verpflegungsstationen in der Provinz! Oberhessen für mittellose Wanderer er- ahren mit dem 1. Oktober eine Einschränkung und auch die Organisation für diese soziale Hilfstätigkeit wird geändert. Die Verpflegungsstationen Buhbach, Grvß-Karben, Grünberg und Hungen werden eingehen. Bestehen blerben nur die Stationen Friedberg und Gießen. Der Zug der Wanderer wird für die Folge, wenn die Leute gegen Arbeitsleistung Nachtlager und Verpflegung erlangen wollen, oon Frankfurt über Friedberg, Gießen nach Marburg geschehen müssen. Dabei ist in Aussicht genommen, daß Die Leute die Hälfte des Weges etwa zwischen diesen einzelnen Stationen befördert werden. Die Herberge in Gießen empfängt ihre Leute z. B. von Friedberg her von dep Eisenbahn-Station Butzbach und entsendet sie umgekehrt auch mit der Bahn dorthin. Zwischen Gießen und Marburg ist Fronhausen die Stelle, von wo die Wanderer die Bahn benutzen. Die Papiere der Leute sollen, um eine Kontrolle zu bekommen, von Station zu Verpflegungsstation voraus gesandt werden. Nach Ankunft am Verpfleäungsvrt z. B. in Gießen haben sich die Wanderer, ehe sie Anspruch auf Verpflegung gegen Arbeit haben, beim städtllchen Arbeitsnachweis zu melden, um eventuell Arbeit nachgewiesen zu erhalten. Erst wenn ihnen von hier aus keine Be- ichäftigunb nachgewiesen werden kann, tritt die Hilfstätigkeit für die Leute ein. •• Die Rabatt-Spar-Vereinigung gibt für die bei» Biograph PlocketraSe 12 07875 PlocketrnDe 12 Ins Rücksicht aut das Kind 'öS* bu 3ÄwnV™"►«*«« "’dKn a'aMm Verantwortung.) ße,p,clL ~pannmo- Es beftebt vielfach noch die Hnficht, Palmin fei ein aus verfchledenen Fetten rüdem Mr. SÄT. wurde gfflar. im ®fbäubf betagt bitfftM» wei uriMr nt Briefkasten der Redarnon. 1«u»uv»e Kufraece Heike* nnbmidf *tie in Seigfllut gerieten und das ®at entstammten. _iü der ÜTfinbung des Zunddrahte* feig bic C'nbt.ftiie ber Selbfizünber em, aber wie da» io o’l geht, die Au*»übruug des glücklichen Gedankens entsprach den Forderungen des riaT- likfren Gebrauches noch nicht - ber Metavichwamin sinterte zn- ammen, wirkte allo nicht zuverlässig, und da» Verfahren mußte lallen gelasten irerben. Ter Ihiglänber 2 ule srellte kleine willen an- Meer!k nun ber, verteilte in ihnen da» Plan« durch einen chemischen 1 lozeii amtlicher wenerdcricht. Def icntlitfic S3 e 11 e r bi c n ft ft e 11 e Gießen. WeiterauSüchtei' m Vesten am Mittwoch, ben 27. Scf kr. 1911. Nebelig und kühl, tagsüber mdheUernd und warm- jkft ;*>S sC‘5i I>crinifcbtc». stelle zur Errichtung deutscher Berlin bat sich die Aufgabe gcitclü. Ehren Kursus Hier abgehallen Hat, wird mich dieses Jahr Einen soldzen in unserer Stadt abhalten. Der Ltrsus soll am 9. Oktober beginnen und zwar im alten Elisabethaus gyto Zu 24 Teilnehmerinnen werden zugelassen. Kreis Wetzlar. — Wetzlar, 25. Sept Hebet die religiösen Ausgaben der Zukunft spricht am Donnerstag, 28. Sept, fc.rr der Pfarrer £ic. Traub aus Dortmund. Der Dortraq wird wohl auch außerhalb Wetzlars Beachtung finden und Besucher von nah und fern an-rehen, pwull die AbenddolKtuerbur- jamgen gut sind. fressen-Nassau. w. Wiesbaben. 25. Sept. Im ersten Bataillon beS hier flürnifonicrenocn 80. Infanterieregiments sind nach der flüttkehr aus dem Manövergolände mehrere Typhusfülle vorgekommen. Ein Füsilier der 4. Kompagnie ist gestern bereits gestorben. Die nötigen Borsichtsmaßregeln sind getroffen. Die EinjähriH-FreiNMlligen sind interniert. ®9- ®m„ 10. feJ y-UnUt. tel'1 ”«1 luutr i3n( *>• 3«tt 12» M l26l/ I5' U-te "IS. ori? '• ®üln »i “A. ' L *" bet "anderer er- und auch dir ä le gegen Ar. wgen wollen, Marburg g* wmmen, datz in diesen em. krgeintzichw her von der «le umgekehrt ien und Mao Dandem die iien, um eine iegungsstaiwn ^ileflungaot: e |te Anspruch Misch«, t nachaewiesen uis ferne Bo dir hüfsiäch. g gibt für dir r auSgegkbrnkr. oerben bis zm klöst. In noch ben grünen bei- Gießen, 25. Sept. -r« Clbrcr Nummer vom vorigen Samstag brachten 2i bie kurze Notiz, daß man als Kandidat^ mr bie demnachsf.ge Land- taq-^rrabl vielfach ^errn yabrilant « ftltnaiuot nenne, ist auch richtig. ES wäre itfrr ru wüntchen, datz wrr neben umarm uristsichen Bertrerer im Landtag, emm Mann ans ber friem r. Äi^elt üt ben Landtag schütten. .Da gebt es wenig Tcr'cncn, die frienür so geeignet sind nne Slmgftwr, der n allen -reuen und Ständen bad größte Berrrauen genteRt er m"u6nbern eut Mann, ber schon io viele Bcwcne fernes Jnter- eiies an bem Gemeinwohl gegeben bat ®c ift V? Mann mit großer »cnntnis beS wrrt'ciraitlrchen Lebens unb er- " G* /.nerrivm a toR»r Ächtung in allenpolitu chen E h“ Smn rin Wann das nfranarortungäMtte 3mt rineä L-ndtazs-dzwrdnrim äu uoanriimtn btmt tft. fo mnfe 2=6 mlincr Sirinuns unim Sürger-iart luarnttn^ann SW -nb itn für btt LE°°AA g Sgn»0« aufstellen.rJ I ix Ä.ew'- ifen ’tnt 9^ T Slwnmw' e, Brvfesf-rä bennül«! , dl aril d^D- t ging o -nr v^togm» । ?äA’| 'n bW2 w NlSc riesen I SA' Ball. » .;t ZL v_." an Pie > I ,te ;& *** Lcchnischc Nachrichten. Gaßselbftznnder. Tie kleinen, oft recht geschmackvoll auSrefioticlen .Ipp«rflte, die Laicht- und andere Gafe ohne V euuljunfl von ^'"'chbosicrn lelblUä a entzünden, sind heute überall dort, wo '«an mit ^as beleuchtet oder koch', vorzusinden; sie haben den u'ns'Sndl.chen Heutnfralicr, besten 2iobr eine verschiebbare, dünne ^a^^e^e 'rua, la bnü man vor allein hoch hängende sironen ufiv anznnben fon ite. ; rLrntich vekdräna" Der Hanv.reil btefer Apparate, bei denen 1 2t Kamm, enthält. Strömt nun ^euckiaaS oder em anderes a*. ' (ALä fll.i >>as 'Tlatin, Io verbindet es sich mit dem KVbeen % eta^ rcn ve?dichie.en' Lustfal.ers.ost wobei Wärme entsteht, die das Metall zum Glühen bringt ; das Gas wird also eittjiuxbet. PlatinmoorS oder Schwammes, Gose tSmb.tV.Ut. alio ™ Sa»- SÄÄ WoÄ» bV *eu.Ä- Schwurgericht. tfr. Gießen, 25. September. Derbrechen im Amt. heute vormittag eröffnete Lanbgerichtsrat Drüel als Bor- sitzender bie Tagung des Schwurgericht» für bic Provinz Cber- leffen. Berhanbelt wurde gegen ben 35 Jahre alten Gerichts- fthiribcrgefrilKn Friedrich Döll von Friedberg, der geständig ist -nie amtliche Urkunde, nämlich eine Gerichtskostenrechnung, verfälscht, und damit durch Täuschung einen Betrug verübt zu chaben „ Die Anllage vertritt Staatsanwalt Trümpert, bic Ber- teibigung fuhrt Rechtsanwalt Jung. Drei Zeugen waren zu vernehmen. , Doll, ber bereits über 10 Jafrre am Amtsgericht in Friedberg tätig war, bat in den letzten 3 Jahren in 19 Fällen Leuten, füc die er Jnventuraufnahmen gemacht hatte, auf amtlichen Formularen Kostenrechnungen ausgesttllt und sich dabei einen Vorteil von f>00 Mk. verschafft Die Gießener Strafkammer hat ben Lngellagten im August bidrt Jahres zu 1 Jahr Gefängnis Letzte Ilachriebten. Ginielfreitea über bei Unglück ii Tenlea. Toulon .25 Sevt (Hegen 5 llbr früh bemerke bie SadX- mann'chaft ber „Vibertö", nie Rauch aus dem Vorderteil de» Sä uier dervorbrang. Iic Ci’iuere befahlen, durch Ltfnttit ber njcli dem Safier hinausg eh enden Türen bic Kammern unter Kaiser |u setzen, doch war es wegen des starken Hauches iw- möglich. bv> «u den Sommern vorzudnngen xie Nachr^r Pon bem Brande nrrbreuete sich raiä unter der Manniäiatt Tic Leute stürzten fiOj teil* au, bie Boote, teil* warfen s,c i t di in* Meer Al» die Cinuert dawiichentraten. legte juD bie Panik. In b’.ciem Augenl'Uck erfolg le bk erste Detonation Ta die Offiziere nun emiaben. daß e» zwecHo* fei die Mannschaft ui ovimi. forderten fie die Leute auf, da ö idjtif in Rude und Ordnung »u v e r - lassen Käbrenb die Mann'ä,aft bem Ik’eh! folgen wollte, ereignete sich eine mränbare Uiploiion. bie einen Ieil von ihnen vernichtete. Of* scheint, daß bic Xatastrovhe auf celbftcnt- innbung des Pulver* »urückzufüdren ift, wie bei dem Unglück out der „Jena ____ Paris, 25. Sern Nack, bi* Mitternacht im Mannemini- nadiI ftniuin enignmngaien Nachrichten beträgt die Zahl de r *" Libertö" >Tote und Vermißte) 350 bis 400. Dieser Prozeß führt irns ein so unerfreuliches Bild vor Nitgen, daß sich bei EutWickelung und Ausgang desselben ernste Fragen zur Prüfung über öffentlichen Jraucndienst aufdrängen. Auf keinem Gebiete ist Frauenarbeit so dringend uotwendia, als gerade in der Siltlichkeitsfrage. Sie ,st eine der schwierigsten, weil sie in eines der weitver- Ämdflieflen und veraittwortitugsvollsten Gebiete g e st, das die ganze Menschheit betrifft, frier ist ebenso Zartgefühl wie Energie und weiblicher Takt von Nöten. Bei einer Polizei'Assisteniin sollten tu erster Linie die reinsten weiblichen Eigenschaften im Vordergrund stehen, ro.c edle frer- zenS unö hsi'mulsbildung, die es ermöglicht den . : Ab wege geratenen Mädchen nnd Freuen ein Dcrstchrn citt- gegenzubringen, das ihnen selbst frilfe und Besserung und auch Berskändnis zwischen den Behörden vermittclt .frohe Geistesbildung, klarer Verstand, gefestigter El arakt.r. sind ebenso unerläßlich, wie die tadellose Führung eines Leb.wS- Wandels, von der sich die Einwohner einer Stadt haben überzeugen können. Nur bei solchen vereinten E g nschasien wird eine Frau imstande sein, eine so verantwortung-reiche Mitarbeit, die eine kluge und ganze volle fringibe verlangt, zit leisten, und die ihr nach wie vor eine unangreifbare Stellung bewahrt. ... , , Das Drängen und Fordern fettens lener radikalen Franenrichtuug, die es in allem den Mannern gleichtun wollen, die Gleichstellung nnd Gleichberecht g"ng für Mann und Frau im staatlichen und kommunalen Leben verlangen, bie sich kautt'ibereit neben nnd gegen den Mann stellen, um bic Unterschiede der Geschleuster zu verwuchen. bic alle Mängel und Gebrechen der Welt b.oßlegen und mit Gstv.ilt beseitigen wollen - diese Frauenrichtung wirdu,' der Wirklichkeit des Lebens nicht zum Segen der Mensiot e t wirken — sie wird natneuloses Unheil zeitigen für unjcr echter., würdiaes, deutsches Frauentum. Für den Posten einer Polizei-A ststenun dursten^rauen aus jener Nichtuna niemals zugelassen werden und Stjutn, deren Richtung nicht ganz llar gelennzctchne. th, bie sich vielleicht äußerlich ihrer Persönlichkeit wegen, oder durch scheinbar geeignete Empsehluirg.-u etwa nur: da».t eignen, pstrsten eine Be .örde nicht veranlassen, in ^etracht zu z eh^m Der Prozeß mag ansgehen, »ne er will. -a. Ci virmtent Mit Fra/en/rbeit im öffentlichen Dt.-nst - Hut der ganzen Sache geschadet- Solche Experimente dunen nur mit auver ft et Vorsicht ausgenommen und durchgefuhrt ukuen, da sie zunächst doch aß Erfahrungen dienen muffen zu etwa gen kandesgeseplichen Bestimmungen._____________ u Moritz In Bedrängnis ($tne wirkliche Humoreske, wie immer von «Moritz." Kühnheit siegt Ahne amerikanifche Komödie. Glänzendes Elend Em Drama auS bem Leben, vorzüglich in Bild u Spiel Ein Schlager Pepi als Boxer Eine tolle Humoreske. Sport in Indochina Kolorierte Naturaufnahme. 9er letzte Tropfen lvaffer T-ruma. oos seinesgleichen sucht. Lu* bem fiebert und erhielt eine recht brouctobart Zünboille, bie bann noch ivetitr oerbessen wuibe. Ta ‘Dleeifetflum aber auf die Tauer der ' tge nicht ftanbfriiU, machte i.ian Versuche mit Ton und anderen ’ c *iet -| festen Eubstan,en: man konstruierte auch felbfijüntenbe, mit .«atm präparierte Glühstrümpfe, bie noturhd) in |e?er Yepeöung univirt- fchaftlich ivaren. kurz, ber Markt wurde mit zahlreichen, oft nichi immer jiveckmaßigeii celbf!|ünbern überflutet. Apparate, bei denen sich die 'i-iQe unterhalb deS Brenneis le- sinbet, sinb weniger im Gebrauch; vorroie ieub benutzt man solche, die au< ben Zyliuber gceht werden. Ter Hoinieite ber Swutzplaite hegt, wahrenb die l latmt-rä'jtc nach einem Ifn mäßigend aut bie italienische Negierung emgcivirtt morben Bügel in ber Spitze des Gehäuse* gezogen sind. | und der Türkei sei nabelrgl »vorden, Jtalicn -ou! wtrtscyosl- Bei ber Bebeuiiing, bie ben Gasielbstzünbern auch hinsichtlich de* sieuerschunes zukornnil, ift es zi, bedauern, daß es noch taiuu ein System gibt, das einwandfrei und unter allen Uuutaiuen wenigstens einige 'Monate lang z u v e r l a s f ig »nnftionicit kf. Amerikanische und französische Höflichkeit. Tic Tochter beS Präsidenten Ta't. so heft man im .Washington 3t «r-, fast bei einem diplomatischen Tiner in Wcöhmglon neben einem aefchätzten franrönscheu iXcifciibcn. Ter ^raiuofe unterhielt lerne ri'chbame damit. bic Borstige feiner Panbekiite heran:- niftrei ten, und fagle schließlich : ,'d.str stranzofeu sind bic höflichsten «eilte bei Welt. Alle Völker geben das zu. Tie Amerikaner und m ein uesüichcs Volk, aber Die ^raiunfeii sind ihnen in ber '?o'- htfrlcii vorn i^, bas müssen Sie selbst doch auch zngeben, nicl l ivai-t ?* - nränieiu Last erwiderte lächelnd: ,3a. -tad vi Unsere fro’ltcfrfeit.' Kleine Lagerchronik. Die löjährige Ver7äu,'erin Ebeling in Berlin versuchte ihren Bräutigam, den Kaufmann Werner, durch einen R e - volverfchutz zu töten. Dee Schuß ging fehl. fricrauT feuerte das Mädchen auf sich selbst einen Schuß ab, trat aber ebenfalls nicht Sie würbe tobsüchtig. DaS altbekannte Forstbaus Dobrock in Cuxhaven, wo am Sonntag bas von Taufenden besuchte nordhannovenche frei- maUieft gefeiert wurde, ift infolge Exvlofion der elektrischen Lichtanlage niebergebrannt Menschen wurden nicht verlcvt In Amsterdam sind bei einem Feuer, das infolge einer BinzmerPloiion auobrach, zwei Frauen o e r b r a n n t 3n Putbus brach beim AuSrucken der freiwilligen Feuerwehr zur frilselcistung bei einem Brande bie Achse des Lö'ch- wagen* Die Feuerwehrleute wurden bcrabgeichleudert uno teils leicht. teils schwer verletz! Ter^ zweile Führer ber Wehr, der Gastwirt fr i n tz e, erlitt einen Schädel- druck und war sofort tot. Ter Teilhaber der Maschinenfabrik Schuchtermann und kremet in Dortmund, C. I ftremer, crriditcie eine Stiftung von 100 000 Mark Die Zmien sollen zugunsten der Arbeiter und Invaliden, sowie ihrer Witwen und Waisen Bcrivcndung finden. Eingesandt. Begleiten) Anfang des Winter-Semesters 1911/12 nachmittags 2 Uhr. (5720 jedermann herzlich willkommen. 07840 Anfang 8 Uhr. Ende 10 Uhr. Vereinszimmer: Kaiscrhof, Sonnenstraße, 1. Stock, Eingang durch den Hoi. 1247 Konsum-Verein 5795 Gießen Wit werde ich schön ? Walltorstr 1b—38 Dir.: Sitirl Obm. Walltorstr. 36—38 Gänzlich neu! Nur für Damen! Anfang 7 Mir 1 Herr — 6 Damen Eintritt frei des Klnematograph Babnbofstrasre 64. (07872) Bahnhofstraße 54. Pa. holl. Bollheringe Stuck 65 Pfg. do. superior do. if if i/ 1! Maggi-Suppen. Maggi-Suppcn-Würze. Gebrüder Berdux Bahnhofstraße 27 Fernsprecher 231 iifc 10 10 3 6 100 10 20 30 Bitte ausschnetden und aufbewahren. marin. Heringe Bratheringe Rollmops I Erscheint nur einmal. Montag, den 2. Oktober. Festsetzung des Stundenplanes Samstag, den 30. September, Giessen und Umgegend E. G. m. beschr. H. mit Experimenten veranstaltet vom Hygienischen Frauenbund Leipzig, Berlin Bors.: Lola Bernhard, Kosmetikerin und Hygie nikcrin, wissenschaftlich gebildet. Täglich großes Künstler-Konzert des Wiener Damen-Orchefters „Neu-Wien". 07819 Schönheit, Gesundheit, Kraft, Jugend und Lebensglück. Wo finde ich sie? Die Vorträge fanden nngeteilten Beifall bei Publikum und Presse. Bi»/o Sein* dezent und belehrend. Freie evangelische Gemeinde Nodhcimer Straße 2 (Promcuadcnhauö). Heute abend sy2 Uhr religiöser Vortrag Am Donnerstag, den 28. September, abends 8'/- Uhr, in Steins Garten: Großer wissenschaftlicher Damenvortrag Darmstädter Pädagogium (Sexta bis Oberprima.) Die Anstalt ist staatlich konzessioniert. Sie nimmt Schüler oo>n 9. Fabre ab aus. Der Unterricht in kleinen Klassen wird nach modernen Rcsormgruudsätrcn erteilt und nimmt möa liehst Rücksicht auf die Individualität. An allen Prüfungen (Einjährigen , Primaner und Abiturienten Gramen) mürben die besten Erfolge erzielt. Näheres erfährt man durch die Prospekte. [ss8/9] M. Ella». Ein Wert oller Annahme inert." unter Mitwirkung des Baritonisten Herrn NicolasGenleleano, der Lieder in französ., engt, russisch, und Italien. Sprache singt. Anfang Sonntag 6 Uhr, Wochentags 8 Uhr. Eintritt frei. Liebigshöhe Donnerstag Beginn der Kaffee-Konzerte Der Verein Frennilinnen janger Machen ladet nur Stützen, Laden - und Kinderfräulein zu einem Tee-Abend. auf Sonntag, den 1. Oktober, freundlichst ein. Sonntag, den 1. Oktober 1911, nachmittags 3 Uhr, Generalversammlung im Saale des Gewerkschaftshauses, Schanzenstraße. Tagesordnung: 1. Geschäftsbericht. 2. a) Kassenbericht b) Revisionsbericht, c) Genehmigung der Jahresrechnung. 3. Beschlußfassung über die Verteilung der Erübrigung. 4. Ergänzungs- ivahl des Aussichtsrates. 5. Anträge. Der Vorstand. Wie erhält sich das weibliche Geschlecht als Mädchen, Frau, Mutter, sogen, alte Jungfrau, Greisin gesund und schön? Das Verblühen der Frauen und seine Ursachen. Wie man durch richtige Schönheitspflege im Beruf, in der Gesellschaft sich Beachtung verschafft und Erfolg erzielt. Warum ist das Weib schöner als der Mann? Was fesselt den Mann? Der Weg zu idealer Schönheit des Körpers und der Seele. Wie sich der Einfluß tdes Liebcslebens aus die Schönheit geltend macht. Wie ivirkt die Ehe aus Schönheit und Gesundheit? Soll man den Schönsten betraten ? Die Pflege und Erhaltung wahrer Frauenschönheit. Sichere, wissenschaftliche Methoden werden angegeben und praktisch vorgeftthrt bei: Aufgesprungener Haut — Falten, Runzeln — Gesichts haaren der Damen —Lockeren Zähnen — Pickeln, Pusteln Schuppen - Warzen — Brüchigem Haar — Fettreichtum der Haut — Haarausfall (krankhafter) — Hühneraugen — Kreisförmiger Kahlheit — Mittessern — Roter Nase — Sommersprossen — Ergrauen des Haareö — Glanzloser, fahler Haut — Fettigem Haar — Kahlwerden des Kofpes—Leberflecken —Muttermalen —Schwindendem Zahnfleisch — Starker Schweißbildung. Die Behandlungen dieser Schönheitsfehler werden am lebenden Modell gemeinverständlich demonstriert. Wie erlangt man eine gesunde Bütte? Wie beseitigt man »chönheitssehler wie Magerkeit, Korpulenz,!,ohlc Augen, welken Hals, starke Hüsten, eingefallene Wangen Falten re. Wie erhalten wir uns glückliche und schöne :: Frauen bis ins hohe Alter? Jede Frau ist schön, die den Willen zur Schönheit hat und es gibt keine Frau, die nicht einige Vorzüge besitzt, die zu pflegen u. mö rechtcLlcht gestellt zu iverdcn sich lohnen würben. Müssen Frauen altern ? -w 2. Teil: ? Wie wirkt Krankheit auf die Schönheit ? Warum gibt es so viele kranke Frauen und Mädchen? Die Krankheiten der Wechseljahre der Jugend: Husterie, GemutSleiden, Verdauungsleiden. - Die Sünden der Krauen gegen ihren eigenen Körper re. - Der Dämon Alkohol. Wie soll die Frau den trunksüchtigen 'JJiann behandeln? - Die Krankheiten der Kulturmenschen - Ge.steskrankbc. en - AUohvIis.nuS - Zuckerkrankheit - M Schwindsucht — Herzleiden — Nervenleiden. Vom 16. bis 30. September 1911 KONZERTS Oberbayerischen Original-Schrammel-Ensemble „Die lustigen Wildschützen“ Me Siiltottltl großes amerikanisches Drama, spannend von Anfang bis Ende. Ter föMfltoflriirt als Streikbrecher huchhumoristisch. Randolplis Besserung wunderbares Drama von dem berühmten amerik. Erfinder Edison Barrilai bringt es $11111 Abgearbneien äußerst komisch. Das Rad des Schicksals ergreifendes Drama aus dem Leben. Arbeit mit Beschleunigung eine tolle Humoreske. Kiiieiaaiaßravbijche Berichterstattung hochinteressant. Der Portier, Mild Minna Körner’s ttile für höheres tempiel West-Anlage 48. I>ehrfiicher: Gehörbildung. Musikdiktat, Analyse. Primavista - Singen Theorie der Musik, Harmonielehre, Elementar-Klavierspiel Höheres Klavierspiel (Solo, Ensemhlespiel, Uebungen im frische fische Morgen Mittwoch früh 9 Uhr eintreffend: Feinste Nordsee Schellfische 1—4'pfündig, per Pfund 38 Pfg. blütenbell, im ganzen viui-vjtrtr-axtwiiail Fisch ver Pfund 28 Pfg. im Ausschnitt per Pfund 32 Pfg. Bratfische Kotclctts B Hecht ver°Pst°"40 Pfg. Herrag-e 1R11 auS ^utiqcr Zufuhr ja ö 3 Stück 25 Pfg. per Kiste Mk. 2.20. Frisch eingetroffen: Mag*j®i-]Pabrikate Maggi-Bouitt.-Würfel 5 Stck. 20,100 Stck. 380Pf. 3um bevorstehenden 12« r EFHfT BLODHER n7,CMF- Umzugs empfehle Gardinen ä Teppiche Wa