Nr. HZ Erschein! täglich mit Ausnahme des sonntags. T«e ^Sletzener Komilienblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegl, das „Kreisblalt (fir den Krtls Hießen" zweimal wöchentlich. Tie ..candwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Zweites Blatt 16(. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Montag, 26. )uni HU Rotation-druck und Verlag der Brübl'schen UnioersuätS - Buch- und StrinbnidcccL R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition unb 2 nirfcrei: Schul- fimüc 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion: I IS. Tel.-Adr.: .'tnzeigerGießen» $taatlid)c Grwerbztatigkeit. Während da - Teulscin Heidi zur Bestreitung feiner Ausgaben vorwiegend auf /.olle und Steuer» angewiesen 'st- bilden bet den meisten deutschen Bundesstaaten die Er werb-3anstalten die .vauptcimiahnicqiiellc Rach bcn Vor- anschlägen für 1910 stellen die Erwerbseinkünfte des Reimes rund .'>1 Prozent, der Bundesstaaten etwa <-8 Prozent der gesamten Reims bziv Staatseinnahmen dar. Tic Roh und Reinerträge de. Ermerbsanstaitcn fetzen sich nach den Voranschlägen für 1910 wie folgt zusammen (in Millionen Mark): Roherträge Reinerträge Reich ^"ndes- Bundes- - w uaaleu * itaaten aus Romanen.....— 69,1 — 32,6 , Forsten......— 262,8 — 136.’3 - Bergwerken.....— 348,9 — 25,1 , Eisenbahnen..... 122,3 271«,U 16,1 635,6 , Poll und Telegraph . . 702,2 101,6 62,0 22 3 , ionstigen Betrieben . 47,9 241,9 38,0 41’« zuj. ö72,4 3742,3 116,1 "93,7 311 den kleineren Bundesstaaten gehen die Erwerbs cinfünfte der Hauptsache nach aus dem alten Tomäncnbcsitz hervor. Dagegen find im Reich, in Preußen, Bayern, wachsen, Württemberg, Baden, .rbciitlid)cn Staatseinnahmen, in Bayern, Sachfen, Württemberg, Baden, dessen und Mecklenburg-Schwerin 39 bis 50 Prozent. Tein Reid) liefern die Eisenbahnen nur 1,3 Prozent, Post unb Telegraph dagegen 21,7 aller ordentlichen Staatseinnahmen; Bayern zieht aus Post und Telegraphie 72,1, Württemberg 29,5 Millionen Mark. Aus Bergwerken und übn- lichen Betrieben beziehen zwölf Bundesstaaten Einlünitc, die absolut höchsten Preußen mit 282,1 Mill. Mark, die relativ (b. i. im Verhältnis zu bcn gesamten ordentlichen Staatseinnahmen höchsten Anhalt mit I8-/3 Prozent Zu bcn sonstigen Erwerbseinkünften des Reichs unb ber Bundesstaaten gehören u. a. die Einnahmen aus der Reid>s drudcrei, ber Anteil be? Reichs am Geschäfts- gewinn ber Rcicysbank unb des „Reichsanzeigers", die Ein nahmen der Bundesstaaten aus Bauten, gcwcrblidicn Zn- [titutcii Porzelianmanusaltui, .Eosbräuhans, Tabatmanu- jaltur usw. >, aus Staatsdampfschifiahrt, Münze, Zciiungs wesen, Mincralbriinncn, Bädern und Staatslotterien. Tic vorstehenden Taten beziehen sich überall auf bic Roherträge. Was die in der obigen Tabelle angegebenen Reinerträge betrifft, so stellen sie, wie bei.- Kaiserliche Stau stische Amt in seiner Zusammenstellung über bic Finanzen des Reichs unb der Bundesstaaten der diese Taten cm nominell sind hervorhebt, leine Reinerträge im lauf» niänuifdjcii Sinne dar. Um diese zu erhalten, wären vor allem die .st ost en Zins, Tilgung usw für die auf die betreffenden Anstalten ucnuenbeien Kapitalien auszuscheiden. Alsdann würden als beiläufiges Reinerträgnis z. B. der Reichseisenbahnen 5,9 Mill. Mk., der Staatseisenbahnen 269,3 Mill. Mk. verbleiben. Aus der obigen Tabelle ergibt sich, daß im Reich 86,7 Prozent der Rohem nahmen aus den Erwerbsanstallen von den Ausgaben verschlungen werden, in den Bundesstaaten nur 76,1 Prozent; speziell in Preußen betragen die Ausgaben Prozent. Zieht man vcrglcidis weije die Erträge ber Vorjahre heran, so ergibt sich für die Roheinnahmen aus den Erwerbsaiistatten im Reid) und in den Bundesstaaten zusammen innerhalb des Zeitraums 1904 bis 1910 eine Steigerung um 3\3 Prozent Bei den ^taatseisenbahuen.ist in bieiem Zeitraum ber Rohertrag um 33,6 Prozent gestiegen. politische Lcrgcssci'au. TaS eine tun, aber das andere nicht lasten. Sd ul- und Gtemebibcomra.: ungen l aben die Notwendigkeit sozialer Fürsorge der Bolksschuljugeiic» gegenüber erkannt unb suchen diese Erkennrnis auf mannigiad)c Weife zu budhq n torofe Summen werden vermanbt für Speisung armer Minder, Ferienkolonien, Sincle und Wanderung n. Vandfcrijgteits 11 no VaushaltungsuMerrickt, Minbcrhcime unb .Hnabcnborn, für Wald schulen. Schulen für Schtvachbcsül uitc und nicht Volliinitige, iür Schulärzre, Schulzalnrllinden, orthopädisches Turnen 11 c Ber anftaltuiigrn. Zeder Bolksfreund wird derartige Bestrebungen mit Freuden aneilcnitrn. Allein, man braucht nidit zu den Leuicn zu gehören, die bcn Wagen idjon wieder bremien wollen, wenn er uodi bcigaui iähri, unb kann doch in den gcnaiiiueii '?litfgabcn unb Ausgaben die Gefahr crblicfen, daß durd)-sic der Schwer vunl: in der Sorge für die Volksschule verschoben, das Augenmerk von der Hauptsache abgelenkt wird. Unb diese Hauptsache ift: X) c r a b f c 6 u n g der S d> 111 c r i a l) 1 in den B 0 i 1 0 s cf) 111- klaffen. Zmmcr höhere Anforderungen werden in erziehlicher unb nntcrrid;ilid'cr Beziehung an Cie Vollsschine gestellt: n soll den Schülern ein möglichst vollkommenes Rüstzeug iür bcn erschwertenMarnps ums Taseni mitgcben. Wie aber kann sie dieses Ziel erreichen, wc.in in bcn st lassen 60, 70, 80 unb mehr Hin bei ii&cn? Tic ('hunbm&c: „Berücksichtige bic Eigenart d.i st in der", ,,Widme deine Miau besonders den schwachen" werden da zum leeren Wortgcklingel. An die Stelle einet lebenweckenden. Selbst tätig leit und Selbünnbigfcit der Sri ater fördernden, du Grund lagen nie freie PersonlichteitSentwicklung id isfenden Unterrichts mit gar zu leicht Sd'abloniiiernng, Trüi. Zwischen der Einsicht und dem Tun des ürlyrcrliegt dann ein Meer und auf feinem Grunde i?;c gcfcheilcrtc pädagogische Ucbcrzcugung. „Mcnfchcn Quälerei" hni ja ivolst der staijer bic Arbeit in solchen übervollen stlasscn genannt. Sonst ist man so schnell bei der Äjanb, Anregungen, Wünsche, die non ihm ausgehen, zu ocrivirUidicn. Warum madt die .Herabsetzung des Schülerbcstandcs eine Aus nähme? Warum mnrfdncri man hier nndi dem Liede: Rur immer langiant voran? Soviel ist sicher: der beste Gradmesser für ein tat.iaingcs Wohlwollen aus dem (Gebiete der Bolisichulc ist du .Mlaffcnficqucn:,. Zst sie hoch, huldigt man ber Ansicht, aus ein lanr Sdiülcr mehr oder weniger komme es nidit an, io wirb dieser bebenlüdic Mangel nicht ausgcAlich.n durch allerlei Aus Wendungen sür andere Zwecke der Jugend'iirsorgc. Za, der un- btiangcnc Beurteiler kann iid» dann des Gedankens nidit erwehren, daß ioldK Ausgaben mehr dem Aufputz 11 ad) außen dienen, wenn nid't gar Mode oder Sportbetrieb ein Wort mitsprechen. Tic Sdale will man vergolden: den stern ndftet man geringer. So loll es nidit sein, sondern: das eine - soziale Fürwrge tun, aber darunter das Wichtigste - die normale Besetzung der Klassen — nicht leiden lassen! ♦ Tie Militarisierung der russischen Jugend. Ter in dieser Woche gefaßte Beschluß des Ministerrats, die Bildung von st u a b c 11 a b t c i 1 u n g c 11 bis n m Aller von f ü n s z c h n I a 1) r c n zwecks militärischer A usbi 1 dun g int ganzen Lanbe dnrchzuführcn, ist durchaus nicht so harmlos, wie es in Westeuropa er scheinen könnte. Wer iid) darunter die in den stultnr ländern iiblichc gymnastische Vorbildung denkt, der tdufd)t |id) über den Zweck der Reuerung. Zn Wirllidfkcil sollen ans diese Weise zwölf-, dreizehnjährige oder noch jüngere Schuljungen zu waschechten Soldaten gedrillt und vor allem mit „echt rujsischem Geist" durchtränkt werden. Wie weit dabei der Trill gehen soll, bewies soeben ein aus dem Gouvernement Zekatcriuoslaw gemeldeter Vorfall. Tort fand auf der Station Losowojö nach einer Trainierang, die eine Woche hindurd) angcbaitcrt hatte, eine militärische Revue und Parade von 640 Hindern des Eisenbahnperfonais statt. Ta gab es infolge Ucbcronftrcngung zahlreiche £hii ._ .. . —— machtsonfätte, so daß eine Reihe dieser Huibcr in deivustt- losem Zustand in bic nahenc enben Eisenbahnwagen fort- getragen werben mußte Tast bic Bildung saldier fuge üblichen stompagnicn mit bem S d) 11 (11 n t c r r i d) 1 in keinem Z u s a m m e u - Hang stehen soll, dafür hat bic Regierung durch bie Bestimmung gesorgt, baß sic nidit bem Unterricht: . sondern bem .Hricaslniniücilum zu unterstehen hoben Damit hat also bas Ministerkabinett bcn Riß in ber gesamten Z irgend erziehung rudfid)tvlo faiiltionicrt .Heben bem Lehrer soll jeder Hnave einen Sssizier oder Fclbwcvek über sidi haben und so in die ticic Tncaric d ■ „emtrussischen" Patriotismus cingewcilu werden Tic russische Regierung vertraut eben nicht dem Geist der teilweise fr Uieitiiä) gciiiuitcii Lehrer- sd)ast unb sucht nun in dem militärisdien Trill einen Aus- weg. Sic sinkt aber damit immer mehr auf bic schiefe Ebene herab. Rod; vor zwei Fahren hatte sie in ihrem offiziellen £rgau bic von einem gewissen Lutzkeioilich propagierten Militarisierungsplane niu- bcitigfte verspottet. Zcyr aber gewährt sic nicht mir bcufclbcn Planen, bic )ic von, bcn cd)tcn Russen in volle Abhängigkeit bringen, ihre volle Sanktion, nein, sic stellt ihnen ihren' iiaailtdicn Apparat zu milontroltierbnrcr Benu ning zur Verfügung. Wie cs heißt, soll Stvlppin nur unter schwerem Truck bes >>ofes dazu seine Zustimmung gegeben haben. Ter Zar selbst ist für bic jugendlichen .Hompagnien begeistert und hat ihnen nud) bei mannigfachen Gelegenheiten seine S?ulb ausgebrückt. Daher resultiert ivohl ber Umschwung im Verhalten bes Ministerkabinetts Rachbem aber die „patriotischen" Tendenzen and) auf dieson Gebiet gesiegt haben, wird es einzelnen „echtrussischen" Herren bereits angst 1111O bange um ihr Schmerzenskind. Welche Sicherheit besitzen sie, daß bic jugendlichen .Hompagnien nicht in eine, revolutionäre Minz sidi verwandeln werden'? Tai um'warnen sie schon selbst bic Regierung, nur ia dafür Vorsorge zu ireifen, daß keine „unberufenen" Elemente in bic beabsichtigte militärische Hinöcr- erziehung sicks ein mischen sollen. Wie lächerlich! Als ob nicht aus bcn patriotischen Hreifen unb Znstitnten oft genug gerade nitrarcüolittionarc hciuorgcgangcn find' Aus bcn Geist kommt es an. Wie wenig davon hat aber überhaupt der rusfisd)c Patriotismus zu vergeben?! Rußland und öic yanvelsvcrlrage. Rußland trifft, n 1 unwlk .re, jd] 11 mu BvrberiilungcN für den Abschluß neun vanccin nifd.u, iii.wcioiwnc mit Tcuiidi- lanb unö £'cfierrcuh Ungarn. Tic nlügen Verträge lönnen falbe» stcns uim Zähre 1917 bezw 1915 gelündigt werden. Sic lauten unverändert nn-ilcr, solange eine Kündigung nicht ersolgt. äs fcheiin, daß man in Rußland die Absid 1 - it, d.ii iiühcltcn Termin zur jlünbiguno zu benutzen. Man will nanilich, ioeziell Tnii'w lant» gegenüber, Erlcidiiermigen für die 'lussul'i rufiiidin Roll produlie zu erlangen fud)en und ist, wenn die beirn enden Zcitungs« mdbuiigen richtig sind, bereit, ais oii , Meinung dafür iieiidü.bciu Konzesiioncn für die Ginfuhi Ccuifd . 7> iiul.ii. ua.i Rußlank» zu mad'cn. Unter Rohprobiillcn, bereu 'Mu mljv nach Tcutfd:- laut) crlcidücri werdni soll, laut’ in ,) . ')aiivt'ad) nur e • treibe gemeint »ein, da: imgcfnln 1» Lroicut unicrcr Eiiisuur aus Rußland nusnindH. Was Ruylanb bei den kiinftigen Handels vertragsverlfandlungen anurebfn will, würde al io 111 erster Linie eine herobictzuug der öeuiidK’it'Wctve’i'e.iollc icüL Vorzugsweise führen imr Gerste und Weizen aus Ruvland em, geringer ut bie ■ land bezogen: Fuiiergcrye 2 741 Ul 1 Toftncn, Malzgcrße 93 O Tonnen, Weizen 1498880 Tonnen, Roggen 35su71 Tonnen, Hafer 409 117 Tannen. Ter bemsu. Eingangszoll beträgt »m Zmtergerste 1"> Mt, iür Malzgerste 10 M' , für Weizen :"tk., iür Roggen und .wer 50 Ml. pro Tonne. Für Auoergcrftc ist Dcmnadi der Zoll ichoit jetzt iebr niedrig bcmciitu. Tn Sau von 13 Mk. ist seinerzeit gerade Ul oem Handelsvertrag mit Rußland vereinbart worden Am eine .vcrabicöiing der Zoll» Paul Wallot. Zu seinem 70. Geburtstag.) Weite Areifc des deutschen Volles werden am 26. 3uni des Mannes geöenten, der den monnment.ilen Rcidistagsbau Zchus Wallot int fein Lcbcnlang rüstig gearbeitet, aber auch bcn Segen der Arbeit in reicher Fülle genonen. Geboren am 26. 5uni 1^41 ÄH £ pve n 11 e i m a. Rb. als der oicric Sohn eines Weinbändl.rs, vorgebildet ain bei VollSschulc der Baterstabt, 110 ei in der für Handwerker ringend teten Sonnt jQsid'uIc bcn einen Umerridit im Zeichnen ciTiclt, bann Sd'ülcr der Real- und bei Gcwerbeidiule zu T a cm st ad!, ciitsd'toß er 'ich in seinem acht leimten Lebens jal)rc trotz seiner starten Reigung zur Malerei, Ard'ikckt zu werden. 'Radi längeren St übten aus dem Polylcchnisitm zu Hannover, der Baualadcnnc zu Berlin und der Uniüci'iiäi 5 u Gießen, wo damals .-bofbaurat Professor Ti. >?. v. 1 r g e .1, d. 1 Wieder Hersteller der Wartburg, den Unterricht m der Ärdrilettiic er teilte, legte er oie erste bqii’dv Staatsprüfung ab, ber ein kurzer Auf en t ball in München unb eine Beid .itigung als hessischer Baua ! zes 1 i ft in Tavm ft a ö 1 folgten. Zm Trang nadi vertiefter Ausbilbuitg war er binnen Zahn, ui st wieder 111 Berlin, um nodinalo die Bauakademie zu besuchen Radieinander sano er dann Ausnahme in den Ateliers von Martin Gropius, 'Jiidjarb üueä und Eduard hitzig Bei Eitzig war er porzugLweiie mit deut Eniwuric des Palastes Hronbcrg in Warschau bcichästigt. Ter Lehrzeit folgte schnell die Meisterschaf 1. Bereits im Zahic !868 eröffnete Wallot, von einer Stubicnreii uadi Ober Italien uirudgcrel'.rt, eine .Hunfimcrlftättc in Frankfurt n. Eine crfolgrcid)c Praxis begann, in bereit Verlauf er o^oetbcÄ Vatcrstai'i manches ft.ntlidic unb eigenariige Wolin und föeschäns Haus bescherte. Seine angestrengte Tätiglcit binderte ihn nidit, ndi an Hervorragenden Honlurrenzen zu beteiligen und io jeder Holt Reisen nadi Ztalicn, England und Ärauhcid) zu unicrncbmeit. Tic Schöpsuiigcii bei italtcnifdxn !dochrenaissaiice, besonders die stolzen, lebciissicudigeit Bauten des Palladro unb Sanmidul: in Vicenza und Verona, übten dauernde Wiitnng auf ibn aus: sie verlieb sei not H onlurr. uzen twü. fen große, üilvolk Au'fassuitg und sicherte ihnen den Sieg. So wurde ihm die Auszeichnung zuteil, 5um engeren Wettbewerb um das R i e d e r wa l dd c n l mal Herangezögen unb für bcn schönen Entwurf zur Friedhofs- üiilagc bei der Kreuzkirdfe m Dresden mit dem ersten Preise, für den fein bnid'fad:tcn Eittwui' zur ausgedehnten B a h 11 h 0 i -• a n l a g e 111 Z r a 11 f f 11 r t a. M. nut dem zweiten Preis und für den reizvollen Plan zur Stcvbanicnbrücke m Wien im cuim mit einem Preise bebadit zu werden. Aber die Mtohc ber Erfolge hübete ber Sieg im Wettbewerb um bas Haus des Tcuiid’cn Reichstages: unter 189 Entwürfen wurde ber von Wal lot für bic beste Leistung erklärt. Der Sieger erhielt neben dem ersten Preis von 15 000 Mark nach ücridjicbcncn Acndcrungcn seines Emwuries am 18. Zuni lh83 den Ait'trag zur Ausführung ■ Baues Am 9. Juni 1884 konnte, nadjt m nochmals ver fchiedenc lltuiranbluitgcn der Pläne itattgeiunbcii hatten, durch Mailii" Wilhelm 1. bic Grundsteinlegung und am >. Tezember 1894 burd) Mail er Wilhelm i. bi. curlid; Schlußstciuleguiig geschehen Dem .Hünfllcr war seine Ausgabe nidit leicht gemacht worden, denn er barte bei ihrer Turchführung, besonders bei der Festlegung unb Ausgestaltung bei Huppci, fünftIctüdi sehr wenig begrünbeten Wünsthcn ausschlaggebender Faktoren Rechnung zu tragen. Tcnnod) gelang es ihm, dem Bau eine stolze Monumental ivirhntg zu sichern. Radi Vollendung der bcbcutciiDcn Schöpfmig ivurbcn Wal lot iihlrcidic Eliruugen zuteil: Der Kaiser verlieh ihm den Titel „Geb Baurat", bic Akademie des Bauwesens ernannte ihn zu ihrem äußeren ärmlichen Mitglied, die Untrer fität Gictzen promovierte ibn zum EHrenbottor und der Berliner 'Jlrdmciiciivercin trug ihm die Ehreumiigliedscbaft an. Schon vor Schlußsteinlegung des Ban.s iiat er a.< Professor sür Monn nteuialard ticltur an bi. .Kunstakademie nadi T r cebcji bcnif.it worden. Zm Cltobcr 1894 trat er feine Lehrtätigkeit an, in deren Verlauf er eine Reihe begabter Hü tun er belang' bildet l>at. Erst vor wenigen Monaten Hat er int Wunsch nach Ruhe feine P r 0 jefiur a ui gegeben. Was er in Dresden als Architekt im Auftrag des Staates geleistet, wie er übcrljauvt bic Mu 11 ft und bas Munstgcwcrbc gefordert, insbesondere den Rubin bcutiQKV Baukunst luciihin verbreitet und als uglicb lahlrcidj . Preisgerichte ausgezeichneten Einfluß ausgeübt hat, ro.iii jeder Mündige. 'Viögc bem tveiflichc» Mann unb Münftler ein langer unb heiterer Lebensabend bcschieden sein! — Ein ucucntbctftcr Mci ster des d e u t s ch n Rokoko. Ti bildende Munn bes 18. Jahrhunderts, bic io lange nicht beamtet, ionbern verachtet wurde, beginnt nun eine fröhliche und herrliche Auferstehung ;n erleben. Tie wuchiigen Gestalten großer Baumeister, eines R c 11 m a n it, Welsch, Stengel, reden sich mächtig empor in den stolzen Meisterwerken, die überall in deutschen Landen von ihnen geschanen nnirb 11: ein reiches >?ccr von PnbHaucrii, Stuitunitlcrn unD Munftgcnxrbi n aller Art umgibt iu*. '.’.’ur in ber M alerci fehlten uns bisher bic bcbcutenben Persönlidfkciten, die sich bei festlichen Größe biescr Zeit ciniiigteii. Ruit iubrt eine glückliche Entdedung des Schweriner Mliicuinsdirektors 4.-ro-‘ Ernst Sieinntann den bebeiitcnbc Maiei hervorbringen konnte em solcher Meister, ber sieb über bie bannte 10 allgemeine Nachahmung der Frcniben zu eigenen tüiisilcrifchcn 'Werten durdirang, ist Georg David Matthieii, dessen völlig DcridwlUne Per'öttllchtcit Steinmann Durch eine Ausstellung im Schweriner Museum wieder lebendig gemad'i hat und von bem er in einem 811 nah des Cicerone erzählt. Matthiens Lcbensgeschichle ist lurz und arm an äußeren Erled- niffeu. Er stammt aus einer Miinfthriamilie alle seine Bluts- vcrtwiibtcii, Männer wie Frauen, übten bic Malerei und wurde 1737 in Berlin.geboren. Semm Namen nainn der Welt dum erstenmal Goethcf, als er schrieb, iifhicu fei 1762 mit gackert ui Straliunb uttd Rügen gewesen. Zivei ZaHre später ist per jung’ Male, bcreiis dem Eerzog von Redlenburg verpilichtet, in Ludwigslust und Schwerin ivielt iidi sein Leben nun ab, allein Damit ausgcfüllt, immer wieder den »erzog und feine Gemahlin, die Prinzen und Prinzessinnen von Geblüt, die vci ren uno Tanten vom Yotc in farbigen Porträts sestzui altni. .'Ils er 1778 ft jrb, er eine große, wunder.wllc lo:iiiiiä Hcgabmig b u|,, vcrfüiireii, feine Bilder heut- noch so laut wie am ersten Tag, ja vi 11 eicht noch lauter, denn für gewisse «eine Fardenjymphvnün seiner Werte sind uns erst burd« oeu imprefsionismus bic Augen geith.irb worden. Co ist gelungen, ncgcn 50 datierte ober fcitierbatc Gemälde '.'caUhieus seiizus! .-en, disii nod) eine Anzahl wn- batierter Bilber, Pastelle. Miniaturen, b .nähr ^olziigu« ,1, 20 £itginalrabicrungni und • nie JJi ngc Zeichnungen. Sir lassen seine Entwicklung überblicken, bie außerordentlich schnell zu ■.mcr ■ dem Bild des Freiherr'! Earl Sp.irn, m der piychologischen 7.. m- bcri der Züge, wie in der koloristischen Grazie des Anzugs eine bcn Seide, ber teilbaren Spitzenfluten, der die iirtlidu’ VInmut des Hotete in allen Feinheiten d.i M.cidung auszutoitcn wußte, besä- aber in 'einer elegante,1 Munft nur geringe Emwichtings möglidjfeueu, so daß seine letzten Bilder bereit: ein frühzeitiges sinken feines Sterns eri nnert lauen. hl. Um den gefürchteten Atemstil 1 stanb in der B c t a ti b u n fl a verhüten , hat, wie cnc „Untschru ' meloct, Tr. N e 1 6 c r vom 9iorfefdler Zimitm in V. . un 0 rk ein« neue Methode angeivandt, bic u „Zniuislalionsverfahren" nennt. Ee bläst mährenb der Betäubung einen Strom Trudhiit in öi< Lunge Pmiütlflfi eines Rohr -, das durch -tehikopf und 2:>siröhre bis an die Stelle vorgcsdwbeit wird, wo tenc «ich in oir ,wel Brondien iciit. Taburdi wird es möglich, den ?ungenbl.sc-chen Sauerste'' -u u-übreu um. Hohi• ..re . " . ileiten, au wenn die Atemmuskeln nicht mehr in Tätigkeit iinb. Tas beraubende Mittel, ;. B. der :i Iber, w.ro von ,v. Tiudhnt mitgcriffen, ?Rengc autgaroimnm, der Rest aber wird miede, ourck cie Ruck- ftrömung der Lnfi mitgcriffen. So wird at-äi eine Ueberladt ug des Körprrc- mit Selber verhütet. Turd) diese Behandlung wird cer Ar>i 'crncr ut den Stanb gc t, an der Lung cib'i .u ci . rtii Tiefe fällt nämlich, wenn inan bcn Brustfell lack ointet, sofort za- fammen unb Innn infolge des vermehrten Luftdruckes, der auf iijr lastet, nicht mehr atmen. Turdi bic entströmende Truckknu aber gebt der notwendige Gasaustausch unbehindert weiter. ent- dem den die-- mit den Torfschönen den Schluß. lieber Germersheim, Mannheim, die Bergstraße lang tarn das Regiment am 21. nach Darmstadt. Auf Exerzierplatz wurde durch Seine Königliche .Hoheit Großherzog die Division besichtigt, dann marschierte Aus Hessen. Justiz- und Berwaltungsfach. Man schreibt uns: Infolge des großen Andranges unterliegt das Staats- eramen für das Justiz- und Verwaltungsfach iminer schärfer werdenden Anforderungen. Im Dezember 1910 war bestimmt worden, daß der Kandidat schon dann das Examen nicht bestanden habe, wenn er im Zivilrecht, int öffentlichen Recht und im Strafrecht nicht genügende Leistungen aufweist. Durch eine neue Verordnung vom 31. Mai d. I. ist weiter festgesetzt worden, daß ein durchgefallener Kandidat sich mindestens bis zur übernächsten Prüfung nach Anweisung des Ministeriums der Justiz weiter im Vorbereitungsdienst beschäftigen muß; er verliert hiernach also ein ganzes Jahr. Die Wiederholung der Prüfung kann zweimal gestattet werden: man taitn demnach, wie schon seither, dreimal ins Examen gehen. Neu ist jedoch, daß ein drittes Examen nicht gestattet werden soll, wenn das Urteil der Prüfungskommission sich dahin ausspricht, daß der Kandidat hauptsächlich wegen m a n g e l n d e r B e f ä h i- g u n g die vorhergehenden beiden Prüfungen nicht bestanden habe. Eine gewisse Erleichterung kann mau darin sehen, daß es nunmehr den Kaitdidaten gestattet werden kann, sich einer beschränkten Nachprüfung in den Fächern des öfsent- licheit Rechts oder des. Strafrechts zu unterziehen. Diese Nachprüfung, zu der ein Antrag der Prüfungskommission erforderlich ist, findet dann schon bei der nächsten Staatsprüfung statt. Die R e i ch s v e r s i ch e r u n g s o r d n u n g nebst Einführungsgesetz wird sofort nach Bekanntgabe der hessisch e it Ä usführungs u n d V o l l z u g s b e st i m - m it n g e n , mit eingehenden Erläuterungen, nebst einem ausführlichen Sachregister versehen, bearbeitet von Geh. Regierungsrat Dr. Dietz, Vorsitzender des Vorstandes der Laudesversicherungsanstalt Großh. Liessen in Darmstadt, im Berlage von I. Diemer in Mainz erscheinen. Aus Staöt und Lnnd. Gießen, 26. Juni 1911. • • Ordensverleihung. Der Großherzog hat dem geschäftSsührenden Vorsitzenden des Deutschen Kriegerbundes und Preußischen LandeSkriegeroerbandeS, Geh. Regierungsrat Dr. Alfr. Westphal zu Charlottenburg, das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. • • Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Otto Roth aus Worfelden eine Lehrcr- 'ictle an der Gemeindeschule zu Worfelden; dem Lehrer Aug. Merz zuFränkisch-Crumbach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule ztt Leeheim; dem SchulamtSaspiranten Gg. Gräf aus Dienheim eine Lehrerstelle an der Schule zu Gustavsburg (Gemeinde Ginsheim). — Erledigt ist die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstclle an der Gemeindeschule zu Wernges. Mit der Stelle ist Organisten- und Lektordienst verbunden. * * Aus dem Militär-Wochenblatt. Schreiber Gießen), Unterapotheker des Beurlaubtenstandes, zum Ober- apothekcr befördert. vor vierzig Zähren. Gießen, 26. Juni. Leute vor 40 Jahren hatte inser Gießen einen großen Freudentag. Das 2. hessische Infanterie-Regiment kehrte aus dem Feldzug nach Frankreich rühm- und sieggekrönt in seine Heimatgarnison zurück, von der es etwa 11 Monate abwesend gewesen war. Nachdem das Regiment seine letzten französischen Friedensquartiere im Departement der Vogesen, östlich von Epinal, am 1. Juni verlassen hatte, überschritt es am 5. Juni die neuerworbene Grenze aus der Straße nach Saarburg nach Ausbringen eines Hochs aus den Kaiser unter den Klängen der Regimentsmusik und am 11. Juni wurde die alte deutsche Grenze bei Weißenburg erreicht. Major Hoffmann, der den mit Führung der 50. Brigade betrauten Oberst Krantz vertrat, hielt hier eine Ansprache, in der er auch mit warmen Worten der gefallenen, zum Teil in fremdem Boden zurückgelassenen Kameraden gedachte: bann wurden die ersten Quartiere in Alt-Deutschland bezogen. Von der alten Grenze ab glich der Marsch einem Triumphzug. Allerorts war in den festlich geschmückten Städten imb Dörfern begeisterter Empfang. Kanonen schlüge, Glockengeläute, Ansprache des Pfarrers, Absingen der „Wacht am Rhein" durch die Schuljugend, Blumen- spenden, dargebracht von weißgekleideten Jungfrauen, waren das liebliche. Die Aufnahme in den Quartieren war die denkbar beste. Abends bildete meist ein Tänzchen hatte, auf der Höhe der Klein-Lindener Chaussee. In demselben Augenblicke fangen alle Glocken der Stadt an zu läuten, die Geschütze donnern, und von dem Jubel der Menge begrüßt, mit einem Regen von Blumensträußen und Kränzen überschüttet, setzen die mit Eichenlaub ge- chmückten Truppen, deren Offiziere sämtlich mit Lorbeerkränzen geziert waren, ihren Marsch bis zu der von der Stadt erbauten Ehrenpforte fort. Diese, ein Monstrum von Gebäude, ist ein Prachtwerk von Geschmack und Dekoration. Riesige Dimensionen, gepaart mit eleganter Ausstattung, wäre sie würdig zur photographischen Aufnahme, um sich auch in späteren Jahren am Anblick derselben zu erfreuen. An der Ehrenpforte wurden die Truppen von Herrn Bürgermeister Vogt im Namen der Stadt mit einer kurzen An- prache begrüßt und diese Ansprache von Herrn Oberst Kraus erwidert. An der Ehrenpforte seitwärts sahen wir leider auch die Kehrseite des frohen freudigen Festes: _bic armen Verwundeten und Verstümmelten nebst ihren Pfle- ;ern, plaziert. Doch um keinen Mißton zu erregen in lieser freudigen Stimmung wollen wir nicht länger bei ihnen verweilen und die nun entziehenden Helden in die Stadt begleiten. Dieselbe entwickelte eine Pracht, wie wir sie seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben. Jede Straße, jedes Gäßchen, so klein es auch war, hatte seinen Triumphbogen, vom Selterstor bis zum Walltor, in größeren und kleineren Dimensionen, aufgebaut. Sinnige Sprüche, Transparente, lebende Bilder, wie die lieblichen Kinder- ''öpfe am Triumphbogen des Asterwegs, schmückten dieselben. Einzelne als die schönsten heranszugreifen, unterlassen wir, um andere nicht hintenan zu setzen: entsprangen sie doch alle der Liebe zu den Kriegern und alle aus dem einen Motiv, ihren einziehenden Helden zu zeigen, wie das .Heimatland ihre Taten zu würdigen weiß. Die erste liebliche Erscheinung bot sich am Tore des Lazaretts, wo drei liebliche Kindergestalten die Sieger mit, Blumen und Kränzen begrüßten. Sodann ward dem Zuge auf dem Lindenplatz ein brillanter Empfang. Dieser Platz, unstreitig der am chönsten geschmückte, bot einen feenhaften Anblick dar. Ungefähr ein Dutzend kleine Mädchen begrüßten hier die Ein- ziehendeu und hielt eine von ihnen eine kleine Anrede nebst lieb erreichten g eines Lorbeerkranzes an den Regimentskommandeur, welcher sichtlich gerührt auf's bewegteste dankte. Unter Hurra- und Hochrufen zogen sie nun weiter auf den Brandplatz. Der Einzug war hiermit beendet und die Soldaten erhielten ihre Quartierbillets. Das Drängen und Treiben dauerte nun den ganzen Tag in der massenhaft überfüllten Stadt bis zum Abend, wo die Stadt sich recht eigentlich in ihr schönstes Kleid warf. Die Illumination übertraf, obgleich das Wetter durchaus nicht günstig für dieselbe war, da der heftig wehende Wind die Jlluminationslämpchen au.slöschte, dennoch alle vorhergegangenen an Pracht. Tas Erwachen Barbarossas am Reiberscheit Hause machte einen überraschenden Effekt, wie denn die Masse der Transparente überhaupt einen wundervollen Anblick gewährte. Ter Lindenplatz war wie bei Tage so auch am Abende der Glanzpunkt der Stadt; man träumte sich in die Märchen von „Tausend und eine Nacht" versetzt. Das stille harmonische Licht der BallonS und Lampen zwischen den Guirlanden, inmitten die siegende Germania, sowie der blendende Anblick des Hirschschen Hauses konnte in Wahrheit nichts besseres bieten, und müssen wir überhaupt der Veranstalterin der Dekoration des Lindenplatzes unseren herzlichen Dank spenden. Außerdem verdient noch hervorgehoben zu werden: der Markt- Katz, die neue Anlage und das Schmallsche Haus in der Neustadt. Was die Zirkulation am Abend betraf, so war dieselbe eine äußerst schwierige. Es macht«; sich hier namentlich die Mäusburg wieder geltend, wo es zuweilen absolut unmöglich war, durchzukommen. Fuhr dann noch eine ober die andere Droschke dazwischen, dann gab es Stöße, Püffe und dergleichen, welche für die Beteiligten gerade nicht angenehm waren. Dieses Drängen und Treiben dauerte bis gegen elf Uhr, wo sich die Stadt allmählich zur Ruhe begab. Die Ordnung überhaupt während des Einzuges als auch den ganzen Tag über und am Abende war musterhaft und haben wir über feine Unzulässigkeiten zu klagen. Wir danken hiermit der ganzen Einwohnerschaft für ihr Verhalten, welches als ein der Stadt würdiges bezeichnet werden muß und wie es auch allerseits anerkannt wurde. Somit schloß eine Gießens würdige Feier, und mögen unsere heimgekehrten Sieger diese Feier mit den Gefühlen hin nehmen, mit denen wir sie ihnen dargebracht, aus freudigem, dankerfülltem Herzen. Mit der Rückkehr der Truppen in die Heimat erfolgte die Verleihung des hessischen Militär-Sanitäts-Kreuzes an nachstehende Gießener Einwohner, die sich unr die Pflege der verwundeten Krieger besonders verdient gemacht hatten: Provinzialdirektor Julius Rinck Freiherrn von Stärck, Hofgerichtsrat August Friedrich David Völcker in Gießen, Rentner Georg Noll in Gießen, katholischen Pfarrer Johannes Radh in Gießen, Regierungsrat Georg Haberkorn in Gießen, Gymnasiallehrer in Pension Dr. Diehl in Gießen, Freiherrn von Stein in Gießen, Fabrikant Ferdinand Gail in Gießen, Turnlehrer an der Realschule in Gießen, Christian Rübsamen, Hofgerichtsadvokaten Ottmar Weidig in Gießen, Frau des Professors Wilbrand, Albertine, in Gießen, Frau des Dekan Gustav Christian Karl Landmann in Gießen, Frau des Oberstaatsanwalts Dietz in Gießen, Professor Dr. Eugen Seitz in Gießen, Leutnant Julius Casimir Frank, "Adjutant bei der Etappenkommandautur zu Gießen, Feldwebel Peter Hofmann, praktischen Arzt Dr. Hermann Baur, Königlich Preußischen Major und Etappeninspeftor Eugen v. Randow, Kreisarzt und Medizinalrat Eduard Stammler. selbe unter begeisterten Zurufen der aus dem ganzen Lande zusaminengeströmten Zuschauer in Darmstadt ein und vor Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog vorbei. Ter Weitermarsch erfolgte in bequemen Tagesmärschen, wobei die Gegend von Neu-Isenburg, Friedberg und Butzbach Gelegenheit hatten, die heimlehrenden Krieger zu begrüßen und zu bewirten. lieber den Empfang des Regiments in Gießen enthält der Gießener Anzeiger folgenden Bericht: Einen festlicher erregten Tag, wie den 26. Juni, als der Einzugstag unseres zweiten Regiments, hat Gießen lange nicht gesehen, edtoit in aller Frühe strömten Scharen von Landleuten in die Stadt, die sämtlichen Bahnen waren außerordentlich frequentiert und namentlich die beiden oberhessischen Bahnen waren in die Notwendigkeit versetzt, wegen Mangels an Personenwagen viele Passagiere in Güterwagen zu befördern. Tas Wetter schien sich zwar anfangs aufklären zu wollen, doch bald überzog der Himmel sich wieder und ließ von Zeit zu Zeit Regenschauer niederfallen. Doch dies tat der heiteren und festlichen Stimmung keinen Abdruck,. Gegen 9 Uhr zogen die vereinigten Körperschaften, wie Feuerwehren, Gesangvereine usw nebst einer ungeheuren Menge anderer Personen dem anrückenden Regi- menl nach Kleinlinden entgegen. Endlich um ,10 Uhr erschien die Spitze des Zuges, der das Regiment cingeholt fätze aut Malz g erste, Weizen, Roggen und Hafer wird sich die dnttsck'- Regierung bei künftigen .Handelsvertragsverhandlungen aber schwerlich einlassen. Von den übrigen Rohprodukten, die wir aus Rußland beziehen, gehen viele zollfrei bei uns ein, so z. B. Flackis, Hanf, Leinsaat, rohe Haute und Felle, Borsten, Erze, lebende Gänse usw. Außerdem sind zollfrei Kleie, Oelkuchen und dergl. Zu den zollpstichtigeu «Artikeln unserer Einsuhr aus Rußland zählen Butter, Eier, Sckw'eine, Mais, Pferde, Hülsenfrüchte, Nutzholz, MinerÄöl, Kaviar usw. Ob für den einen oder anderen dieser Artikel eine 'Zollermäßigung herauszuschlagen sein wird, ist sehr fraglich. Ter russischen Regierung wird bei den künftigen Vertragsverhandlungen begreistich zu machen sein, daß Deutschland bei weitem der ergiebigste Absatzmartt für die russischen Produkte, ist und bleibt, lund daß eigentlich unsere Ausfuhr nach Rußland in einem recht ungünstigen Verhältnis steht zu unserer Einfuhr aus Rußland. Im Jahre 1910 haben wir aus Rußland (ohne Finnland) für 1387 Millionen Mark Waren eingeführt, innere "Ausfuhr nach Rußland batte dagegen nur einen Wert von 547 Millionen Mark. Die Einfuhr ist also um mehr als 150 Prozent größer als die Ausfuhr. Tas liegt zum großen Teil an den die Ausfuhr nach Rußland erschwerenden hohe n Z o l 1 s ä tz e n des r u s Hl' ch e n Tarifs. Dazu kommt, daß die russische Handtzlsstatistik, auf die sich natürlich die russische Regierung bei den Pertragsverhand- lungcn stützt, ein ganz falsches Bild über den deutsch-russischen Handelsverkehr gibt. In den ersten drei Monaten des lausenden Jahres hat z. B. der Versand von Weizen und Roggen aus Rußland nach Teutschland betragen: nach der deutschen nach der russischen Statistik Statistik Weizen 376081 t 91 820 t Roggen....... 101575 t 52 310 t Die russische Statistik schreibt nämlich alle Sendungen, die Nicht direkt, sondern auf dem Wege über Belgien, Holland usw. nach Deutschland gehen, nicht als Ausfuhr nach Deutschland, sondern als Ausfuhr nach Belgien, Holland usw. an. • * Der Bismarck -Fackelzug der Gießener Studentenschaft findet heute statt. Der Zug geht durch die Kaiser-Allee, Ludmigstraße, Bleichstraße, Löberstraße, Bismarckstraße, Süd-Anlage, Neuenweg, Seltersweg, West- Anlage hinaus zur Hardt. An die Huldigung an der Bismarcksäule schließt sich ein Kommers an. * * Der Ertrag der städtischen Kirschenernte. Am Samstag wurde die städtische Kirschenernte versteigert. Für die vier Lose ivurden 86, 40, 59 und 161 Mk., zn-- ammen 346 Mk. geboten. Hierauf wurde die gesamte Ernte ausgeboten und dafür 433 Mark erlöst. Steigerer war R. Mas«. Für die Kirschenbäume am Lärchenwäldchen wurden 1,60 Mk. gelost. * ' Evangel. Arbeiterverein Gießen. In der ordentlichen Hauptversammlung der Baugenossenschaft am 24. teilte Direktor Doering zunächst mit, daß der in der außerordentlichen Versammlung am 19. Januar zugewählte Professor KranSmüller zum Vorsitzenden deS Aufsichtsrates bestellt tuorben sei. Er wies ferner darauf hin, wenn auch die Genossenschaft nach dem in derselben Versammlung einstimmig beschlossenen Verkauf des Grundstückes am Erdkauter Weg zurzeit kein zu bebauendes Gelände mehr besitze, so sei dadurch die Bautätigkeit keineswegs eingestellt; auf Wunsch werde jederzeit versucht werden, Gelände ztl erwerben. Die Geschäftstätigkeit hat im vergangenen Jahre einen Gewinn von 1369,16 Mk. erbracht, von welcher Summe 10 Prozent dem Reservefonds und 705,76 Mk. dem Spezial- Reservefonds zugeführt und außerdem, wie seither, eine 4prozentige Dividende ausgeschüttet mürbe. Die Elisabethen- Kleinkinderschule wird von 80 — 90 Kindern besucht. Die Einnahmen waren 2738,91 Mk.; sowohl die Stadt- wie die Sparkasse haben ihre Zuschüsse erhöht, die Ltlkasgemcinde dagegen hat den seitherigen Zuschuß zurückgezogen, wohl infolge eines Mißverständnisses. *• Die alten Postanweisungs-Formulare ohne Quittungsanhang sind nach einer Bekanntmachung des NeichS- postamteS bis zum 30. Juni ds. IS., also nur noch wenige Tage, in Gültigkeit. Ob nach dem 30. Juni die alten Formulare mit eingedruckter Marke von der Post mngetanscht werden, ist nicht gesagt. Trotzdem tvird man gut tun, sie entweder noch zu verwenden ober gegen neue Formulare umzutauschen, um später keine Weitläufigkeiten 511 bekommen. *' Die beiden neuen Wagen unse rer Straßen-- bahn führen die Nummern 15 und 16 und sind ganz nach dem Typ der anderen Wagen gebaut. Nur sind die Zugänge nach den Plattformen vorn und hinten durch Schiebetüren geschlossen. Zweifellos sind die Fahrgäste durch diese Neuerung gegen die Unbill deS Wetters, besonbers gegen Zugluft, so gut geschützt wie im Innern des Wagens, ob die Einrichtung sich bewähren wird, muß abgewartet werden. Wenn dies aber der Fall ist, sollen die älteren Wagen auch mit diesen Türen versehen werden. Die neuen Wagen werden noch im Laufe dieser Woche in den Verkehr gestellt werden. Hessen-Nassau. N. B. Wiesbaden, 25. Juni. Die Versammlung der Ausschüsse für daS B i s m a r ck - N a t i 0 n a 1 d e n 1 > mal auf der Elisenhöhc bei Bingerbrück tagte am Samstag bis zum Abend. Die Sitzttng des großen Ausschusses im Konzertsaal des Kurhauses wurde von Staatsminister Frbr». v. Rheinbabcn eröffnet, der einen Gruß des Reichs- lanzlers v. B e t h m a n n - H 0 l l w e g überbrachte. In erst wurde nach den Vorschlägen der einzelnen LandeSausschüfse die Zuwahl von 5 Mitgliedern zum großen Kuustansschuß vorgenommen. Aus geschieden wurde darauf aus der Beratung unter allgemeiner Zustimmung die P latzfragc, da sowohl die politischen Erwägungen, daß die Lage der Elisenhöhe ein bedeutsames Bindeglied der süddeutschen und norddeutschen Volksstämme bilde, als auch die großen, schon für den Grunderwerb ausgegebencn Summen eine Aende- ruug der wiederholt beschlossenen Stelle ausschließen. In Uebereinstimmung mit den sodann mit überwiegender Mehrheit der Versammlung fuiibgegcbertcu Anschauungen wurde in der sich anschließenden Sitzung des Entscheidungs-Ausschusses (großer Kunstausschuß) einstimmig folgender Beschluß gefaßt: „Der große Kunstausschuß erkennt dankbar und in vollem Maße die künstlerische Würdigung an, welche seitens der Jury den Entwürfen, insbesondere dem an erster Stelle prämiierten (Hahn-Bestelmcycrschen 1 Entwurf zuteil geworden ist. Um zu einer Klärung und Verständigung zu gelangen, soll den seitens des Preisgerichts ausgezeichneten 2Ö Künstlern Gelegenheit zu einer weiteren Durcharbeitung ihrer Entwürfe gegeben werden. Bei dieser Gelegenheit sollen die Künstler darauf aufmerksam gemacht werden, daß gegenüber den preisgekrönten Entwürfen in weiteren Kreisen der Wunsch laut geworden ist, in dem Denkmal die Person Bismarcks mehr zur Erscheinung zu bringen. Uebcr die zu erwartenden umgearbeiteten Entwürfe sollen vorbehaltlich der endgültigen ^Entschließung des Entscheidungsausschusses zunächst nochmals Jury und Kunstausschuß gehört werden." Als Termin für die Einsendung der abgeänderten Entwürfe wurde der 1. November d. I. bestimmt. Provirizial-Ausschutz der Provinz Oberheffen. L. Gießen, 24. Juni. Anwesend: Provinzialdirektor Dr. Usinger als Vorsitzender, 5 Mitglieder und 2 Ersatzmitglieder. Anfang 9 Uhr» Ende I1/2 Uhr. 1. Enteignung von Gelände in Gemarkung Ober-Efchbach zur Erbauung einer Nebenbahn von Heddernheim nach H 0 m b u r g v. d. H. Tic Frankfurter Lokalbahn-Aktiengesellschaft zu Frankfurt n. Ni. hat als Unternehmerin die Hinterlegung der zuerkanntcn Entschädigungen nachgewiesen und den Ausspruch der Enteignung beantragt. Diesem Antrag wurde entsprochen. 2. Gesuch des Müllers I. H. S ch u d t z u Klein- Karben um Genehmigung der Erhöhung eines W c hr a u f sa tze s. Um seine Wasserkraft besser ausnutzen zu können, will der Gesuchsteller einen beweglichen Wehraufsatz anbringen und damit bei nichtigem Wasserstand flauen. Während der Offenlegung des Konzessionsgesuches liefen Einsprüche von den Gemeinden Dortelweil, Groß- und Klein-Karben sowie den Müllern Brückmann-Tögelmühle und Amend-Scharmühle ein. Die Gemeinden fürchteten eine Erhöhung des Grundwasserspiegels und hieraus entstehend eine Versumpfung ihres Geländes, während die beiden Müller behaupteten, in ihrem Betrieb gehindert zu sein, wenn dem Gesuch entsprochen werde. Der Kreisausschuß des Kreises Friedberg gab dem Gesuch statt, indem er zum Schutze der Anlieger eine Reihe von Bedingungen festsetzte. Gegen das Urteil des Nreisausschusses rekurrierten die Genannten an den Provinzial-Ausschuß. Durch eine Kommission ließ dieser zunächst Augenschein an Ort und Stelle nehmen. Auf Grund dieser und der heutigen Verhandlung beschloß der Provinzial-Ausfckuiß den Rekurs der Gemeinden Dortelweil, Groß und Klein Karven und des Millers Brückmann als unbegründet^ den des MüllcxZ 8u»9 «n b„ ■» fti** ünrA. WQt L6tWib^ Äen‘ 2nder °usen°'s-n. mit, b ■ ifnben bfS 5luj> ^raus bin, 1 derlelbkn P«. 5 ®e,Qnbe mehr roe9§ 'ingefteQt- ien- Eelönde ■Sangenen .Mer Cununc • de>» Cptziai. J2e lk'ther, eine D>e Elisabelhe.i- 11 besucht. Tie ! ^ladt- wie dir llasgemeinbe ba- len- wohl infolge )ruiula re ohne h»ug beS Reich-, nur noch wenige Juni bie alten Post umgeiauscht nau gut tim, sie ■ Formulare um« zu bekommen. ererEtraßen« b sinb ganz nach ur sinb bie Zu« :n burch Lchiede« rgäile burch bieie desonbees gegen § Wagen?, ob bie gewartet werben, eren Wagen auch ien Wagen werben : gestellt werben. ic Versammlung tionalbcnI1 Itc am üiniMg ’UuoWe:- im Minister Artrn iß bc*? Reichs- n kMau.ubuß darcmf aus der rePlatzsrage, raß bie Lage bt: ■ süddeutschen unb die großen, schon inten eine Aenbe- ausschließem Zn rroiegcnber'Utehi' ichauungen wurde ntscheidungs-Aus« mmig solgenber «cifennt dankbar digung an, welche cjoiibcre dem an yerschen) Enlwms nn unb Zerltanb" Preisgerichts au.-- m einer werteren e gegeben werden- r daraus ausmerk' >en prcisgettoiüen isch laut gewöhn rcks >nehr zur rtenimiiims"1? , cnMÜltigcn ,W juiiäw « W WME . xberheH"- ■ n, 24. 3"1 g”, als ksurt a; .ijgung .»• Äffin* dE WA **&**$$ sW ficbdung»4^cnofienidxnt in brr Cfhnarf Kreis: Hofheim Holzheim Harheim, Selzen Tal4 heim WorurS. . . Mtlrorologische Seobachtungen der Station Sietzen. öett« SZ 5£ s i£ii -- + 18,8 ‘3. Heppenheim Offenbach. . Nauheim, Klein-Karben Darmsladl . Bensheim . Blödesheim Heßloch Nieder- Selzen, Bedjlols- Dieburg . . Erbach . . . Groß-Gerau Dießen . . . Alsfeld . . . Büdingen. . Friedberg . 10 13 3 Lauterbach. Schotten . . Mainz . . . Alzey. . . . Bingen . . . Oppenheim -L w Bed. Himmel Sonnenschein. 2d. 2’ 25. 26. 76 89 78 Wohnseld Bregenheim Wendeloheim TolgeSheim, Saulheim, Stackenheim, Heun Som 17. —23. Juni ist die Seuche erloschen in: 8 g 8W 746,0 747,2 17,5 11.3 15.3 11,3 15,3 10,0 Blodeslieim, Bechtheim, Heßloch, Offstein, Mörstadt, WormS Am 17. Juni mären verseucht: -■e si Som 17.-23. Juni I sind neu verseucht: Juni 1911 Nachweisung über den Stand Der Maul- und ttlaucn- scuche in Hessen vom 17. bis 23. Juni 1911. Nieder - Erlenbach, Okarben, Dortelweil, Nieder-Eschdach, Bad- Hoiheim, Groß - Rohr- heim, BibliS, Schwanheim, Bürstadt, Jehlheim, Bensheim, Reichenbach crhimmrltr nd) !Q begrüßte ba-' Amend wegen Irrst versäum ms als unzulässig zu verwerten Diel Rekurrcirteu haben die Kosten des Verfahrens sowie einen Äver- ficnalbrtrag von 60 Mark solidarisch zu tragen. 3. Gesuch des Seitcnsabrikanren Karl Sand manu von Lauterbach um Erlaubnis zur Ausstel I u n fl eines Dampfkessels Dem Rekurs des £* Zinn -,u Lauterbach gegen die Entscheidung des Kreisausschusses da selbst, durch die dem Gesuchsteller die Genehmigung zur Ausstellung eine? Dampfkessels erteilt worden war, wurde von dem Provin-.ial Ausschuß am 29. Oktober 191«) statt gegeben mit der Begründung, in der Seisensabrit des Gesuchsteilers seien so wesent lichc Veränderungen eingelreten, das; sowohl die Jettschmelze als auch die Seiseniiederei konzession-pflichtig geworden seien und über die Genehmigung des neu ausgestellten Dampfkessels nur im Zusammenhang mit dem nunmehr einzuleitenden Genehmigungsverfahren der ganzen Fabrikanlage zu entscheiden sei. Sandmann reichte ein entsprechendes Gesuch ern, gegen das von Zinn verschiedene Einwendungen erhoben wurden, die ihren Grund hauptsächlich in der zu erwartenden Gcruckrsbelästigung hatten. Nach Anhörung der Gewerbeiniveklion und einer Reihe von Zeugen entschied schließlich der KreiSausschuß, daß die nadigesuchle Genehmigung unter gewissen Bedingungen zu erteilen sei. Zinn verfolgte Einspruch an den Provinzial Ausschuß, der Urteil dahin erließ, daß dem Rekurs stattzugeben und unter teilweiser Aushebung der Entscheidung des Kreisausschusses die Genehmigung zur Ausstellung eines Dampfkessels zu erteilen sei, daß dagegen die Genehmigung zur Abänderung einer Seiseniiederei unb Fett- schmelze sowie zur Ausstellung eines Autoklaven zu versagen sei. Tie Kosten des gesamten Persahrens fallen dem Gesucksteller zur Last, ebenso ein an die Provinzialkasse zu zahlender Aversional- betrag von 5 Mark. 4. Regelung des gewerblichen Lehrlingswesens: hier Strafverfahren gegen Schlosser- meisterLudw F a b e r V. z u G r v ß e n - L i n d e n Auf Antrag der .Handwerkskammer wurde die Sache ausgesetzt. D ornheim, Erfelden, Lee- Heim, Trebur, Königstädten , Rüsselsheim, Nauheim, Dörnberg Wimpfen, Viernheim Groß-Steiuheim, Hainstadt, Seligenstadt, Bieber, Dudenhofen Ettingshausen löben Erbarmens, sondern als ein wuchtiges Bekenntnis |nm Hessen, Oderkoniistorialrat Euler, den Verein als einen Verein ter christlichen Tat, der Vorsitzende he» Vauvtvereins die Fen gemeinde, 'Ür deren Geschichte d,e Tagung in Mainz einen Mark rui bedeut ___________________________ nationaler Deutscher Runüflug. Lüneburg, 24 Juni Zur vierten Tage» strecke Juni FestgotteSdienst in der ebn eine gewaltige andächtige Gemein.' Oberkonnstorium durch den Superinier.l IZ &%ic Präsident v. Hehl mitteilt, hat der Fürst zu Solms' Hohensolms-Lrck bedauert, an den Beratungen nicht teil- nehmen zu können; er wünscht den Verhandlungen besten Erfolg und sendet den Kameraden freundliche Grüße. Auch General v. Lind eg nist hat ein herzliches Begrüßungstelegramm ge- sandt, wofür ihm Dank ausgesprochen wird. Tic Versammlung schritt nun noch zur Erledigung des ge- schästlichen Teils. Nach dem für 1910 bekannt gegebenen Rechem schaitsbericht betrug die Einnahme der Verbandskasse Jj- Jb Ml. 1-1 Pi die Ausgabe 86 702 Mk. 45 Pi, so daß ein Kassenvorrat von 8553 Mk 69 Pf. verbleibt. Bei der dann vorgenommenen Vorstandswahl wurden die drei ausfcheidenden Mitglieder V.o r t h> Offenbach, Schmitz- Alzey und Ritter- Lembach einstimmig durch Zuruf wiedergewählt unb bestimmt, da,; der zum Amts- bie Zahl der'kleGeren Gewinne bedeutend zu erhöhen. Heber die Stellungnahme des Verbandes zu dem Verein ehemaliger 116 er entspann sich über einen Antrag des beit. Präsidiums eine lange Aussprache, an ber sich ^orr-^orm-.-, Jung-O.-Mockstadt, Daab Lollar, Vetzberge. Aibba, Kabcy-Nicbcr- Olm, Krämer-Mainz, Vogt-Butzbach n a. hetei igten und einmütig. --- 3mn verstanden werde : ntaji ai» d-r h— «ennrnrng ober bl»B »« früher-für vereine mit dem Schmolckfckeri PstngMieb ..rd’imidt das Fest mit Maien laß die Zungen brennen — fäüage deine Flamme« über uns w'ammrn, deil ge Liebesglitt" An den Proiektoi Vereins, den Groß der roa. wuede ein ^lüdigungskelegramm grianbi Zuletzt sprach nn Diaiporapiarrer. Pastor Pnm Rouni- oera aus st empen ,n Vo'en, der V^riu-eiide der Leut'chen Klein- Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt bie Redaktion dem Publikum gegenüber Icinetlet Verantwortung.) In der jetzt beginnenden Reifezeit der Beereiiirüchte dürfte es sehr angebrach: jein, das Augenmerk bei jtadti, chen Fe 15- pokizei, sowie der Le1)reri'«hajt, der Eltern ober soustiaer, sui Beaufsichtigung unb Erziehung der Kinder lompnenten Personen aut einen Uedelstand zu richten, der gerade in diesem >>ahrc nach lautgeworbenen Hlagm wieder bcionber^ grassiert und darum dringend ber Aufmerlsamkeit sämtlicher Faktoren zwecks Avyilse In erster Linie muß idhtn aus lihgienisckseii Gründen bie 3 u g e n b eindringlich gewarnt ivcioen vor dem Genuß u n r e i f en Ol> stes, uuonberljeit der setzt noch nicht zur Uienc gekom menen Beeren'rüchte. Tagtaglicl- tanitaticren Besitzer ober Pachter von Garteil- unb Obstanlagen, daß ganze Stöcke unreifer Zohanms^ unb etadicl beeren ihrer Früchte durch die schulpflichtige viugütb beraubt irerÖHi.^n Kindern dann Uebelsein mit darausfolgendei, oft lange: Erkranlungszeii austritt, wissen die Eltern zuntetst nickst die Entstehungsursache. Zahlreiche ärztliche Krankengeschichten sprechen aber ohne Qmciicl beredtes Zeugnis dasttr, daß manche unb zwar ein großei Teil Krankheiten durch den unreiicn Obstgenuß liervorgerufen 'Jlber nicht allein Sßarnungen wegen geiundheiUlcher schäbig ung dürfen angewandt werden, ionbern es muß die Fugend mehr wie seither auf das Strafbare ber Handlungsweise hmgeroieicn werben, daß das Rauben aller möglichen fruchte des Feldes unb ber Gärten ein grobes Vergehen gegen bie Gesetze barftdlt und damit zusammenhängenb müssen unbebmgt mehr eremplansche i Strafen als 5lbidhredung»mittc( angc.öanbt werden Wenn unlängst einer ber hiesigen Herren ^frmentarlehrer i aus bas hohe und große BerantwortUchkeltsge-uhl in Erziehung- - fachen ist von diesem Sierrn des öfteren schon.Betonung gelegt l worden, — ’ür absolute Schonung des Forstes i'-muhd) PlabitH . derart, daß das Psstuehinen auch nur oer kleinsten Waldesblum ein Verstoß gegen die guten Gesetze barncllc, was allerdings nick t ganz unzutreffend ist, so dürfte für vorliegenden tem bei . »errn eine noch danteiivwerteri Au^ade erwachsen, seine idealei. lädagog'.'chen Prinzipien in den Dienst der '.lllgememheU: zu steklcn, um so mehr, als- ber ju ber Zetztzcit burch bte »diu.- pilichtige Fugend angcrichtcte achaten zwc,feUoS noch mehr in. Gewicht fällt ileineswegs soll hiermit gesagt werden, daß bu I Uebeltätet nur unter den VoltSschülern zu suchen sind. Von der Stadtverwaltung aber muß unbedingt erwartet wer den daß sie ihren unterstellten Organen noch mehr unb rindring I Yxd'tt ans Her-^ legt, bem irioolcn Treiben bet cugenb durch 9r°Silif alÜe?tigern ^guu n Willen läßt sich noch vieles, in dem angeregten Sinne err -ch-'. ■ alt unb ewig tungen EVangelium. Tie Anlnwr! aui dieses Zeuanis gaben bv ^irchenae'ang einstimmig angenommen: „Der Äriegeroerbanb „Hassia' bat| gegen eine lose Zubiläumsvereinigung ber ehemaligen 116er, die sich nach Beendigung des Jubiläums 1913 wieder aufköst, nichts einzu wenden." Von Interesse ist bie SteHungnabmederBeriainm- (ung zur Sozialdemokratie. Der Krieger- unb Militär- vereln Bad-Rauheim hatte an daS Präsidium bie Bitte gerichtet, künftig bei politischen Dahlen von einem Eingreifen in der Tagespresse gegenüber der Sozialdemokratie absehen zu woflen, weil eine solche Maßnahme als agitatorischer Stoss gegen das Kriegervereinswesen aue-gebeutet würde. Bezirksvorsitzender Sch äs er-Nauheim betonte dazu, daß der Verein unter keinen Umständen daran denke, iür eine Partei Stellung zu nehmen, die nickst ganz aus dem Boden für Maiicr unb Reick stehe. Das (Eingreifen in bie lokale Presse wahrend der letzten Dahl in Friedberg Büdingen habe aber Mißstimmung erregt Der Schrift führet und stellv. Präsident Med Rat Tr. Vogt-Butzdack ’iihite hierin aus, daß die von Nauheim angeregte Frage für den ganzen Verband außcrordentlick wichtig sei und volle Klarheil aeidioncn werden müsse Abgesehen von ber erfolgten Namensnennung bes Manbibaten betrachtet es das Präsidium als eine durck biCi , r k.-.i» ;« Vünebura Satzung unb burch die einstimmigen Beschlüsse der beniKhen “ n f b u r g . a n n o d v,11Indni Hailer als «afiaau’i ftrifgernerbänbr gebotene Pflicht, in bem entscheidenden Augenblick. •- .. p ' t *, -ä m ,, wo es sich nur um bte eme Frage, b.e Dahl eines bürgerlichen ^»dr T v e len odne ag. 4^VHr B ü ch n r r h'nzuweisen Leb., Zustimmung Tas , Präfidium fei ein ' E'm w MH!'< nndi vinnover abflJflog-m stimmig dieser Ansicht und werde keinesfalls davon abgehen Oberinttnan. »emam ? 7 Uhr in Abeck Schon im ZaHre 1877 sei vom Präsidium schar' gegen d,c >-a u n d n g . de.. m ? . ai „.-..niffn unb glatt ge- Sozialdemokratie unb ihre Lehren Stellung genommen leorbcti J ™ - 1 ■, 1 ' ™ Der. Solbat gehe mit offenem Smer vor unb tage laut und «»JJ. ^r. W t ^e n.»e^n dc^um- llhr ^ugaum« ehrlich, wo der Feind fleht Man frage Nicht, ob ber -^nn! j ci i c rii t E-'- i i.’.ti auiiivuig i. . . mit Paffagi > rcdl5 ^er Unks steht ober welch" ^ontenion er n"^b°^o ' lin! b,31 Uhr'iui den Alin uack .V a n n o i er. mußt aber weg ' wer nickst ehrlich tur den Grundsatz "ntritt Mit^ '"att niri . »nge'ad- 20 Kilometer nördlick Fürst und Vaterland' bei gehört meht ju uit«. etürmneberI g«• tor I maoei» bei L r e unge ao . T« “;Ä^»tSeS^k.™enb, M tt-omen«,. »AM ««.'N Stab», meinte, daß es bei der letzten Wahl infHetzen vielleicht bester 19 fcannoücr 94 Zun- Thelen ist 7,58 Uhr hier glatt kEig Ä bflVKbSK f?Vrfc xhnTJainX??^!V®i^ »ÄsSfJi: t,toÄ ™ i d>e,er Erklärung wurde, um bie^ vvlleEinmut,gte>t zu verunocn, 1 ( v , lt:r .nft auf de ganzen bie Aussprache abgebrochen unb einstimmig mc stell g ^'„cke mit starkem Reg des Präsidiums gimiihcibni. < hi f ^cr gleichwohl l g xic wetteren Anträge wurden dann ra,ck erledigt, ^er an u w . (n, „ Aurürf 0 11 m ü 11 e r ist um a.’sugttgPjl gfefeni fcates, aw«e LL,- L Ä.’Ä’ff'Ä'Ä iMiNi«. & ©«.reuen, bie feit morgen« ouc.gr.mn. °.«en. bcrn.c.cn .hm MMUMMWMW die seitherige Vetcranenzulagc von 15 auf 20 Mark zu pwn। - ■ -——* ■ I Qm CiJ 11 L U * 11* Ivuvl ynuuiii 1 v v 1 ' . , Zahreroersammlung der Nriegertameradschaft hassia. ÄS imlmu ’S>u. “ R. B. Friedberg, 25. Juni. ^Tt tcc nächstjährigen Versammlung wuriw aus dringende Ein- Zum Willkommen der Abgeordneten hat die Stadt mehrere des Mamerabcn Maban Nieder-O l^wahlt. Zum Ehrenpjorten errichtet unb iidi reich mit Fahnen geschmückt; das Schluß erfolgte noch bie Bekanntgabe ^"cr An^ahl Ullszelch Kriegerdenkmal an der Kaiserstraße trägt ötaditigcu Uub^ unb nungC]t m, uerbientc ..£Ht?licbex >"L J Blumenschmuck. Gestern morgen und namentlich am Nackm, ag Bersammlung schloß sich em ocmknmames -^ttagesten in ’s fant> Empfang der auswärtigen Gäste statt und am Vormittag Hotel Trapp an; später erfolgte noch em Spaziergang nach wurde unter Vorsitz des Generalma,ors Frhr. v. v e n l, eine \ Bad-Nauheim ltziing abgehalten. Ter Festkommcrs, der am .Ibendl- . . tiaSCISz-h«»» Rminf: im Saalbau stattfand, war auBcrorbcntlid) jahirci,di bentdit uno 3obrCS:Dcrf(ininilUn9 ÖCS l}ÜUpt mürbe burck Musil bei Kapelle bes UJiaO-«VUl| »ll| uny ziilsvorjitzClibcr .Ham. Donges Dielt bic ^egrützungsredc. Für| b. Matnz, 2o. -Sunt, die Ehrengäste dankte Geh.-Rat Prof. Di. Westphal-Berlin; von den späteren Anspracksen und Trinksorücken sei noch Die des stuskirckK Nach 6k beuten b< Eingeleitet wurde die Feier burck Glockengeläute von den von bcn spateren Ansprachen uno ^rinnoruuii-H iyi iwu, vv», rflcn xcr 3tlCt und ber Vororte unb Ehoralmusit vorn Proi. V o l v - Friedberg hervorgehoben, dessen ^Mte '** Turm der Christus klicke. Tanack vereinigten fick die Gwuw- dreifachen Hoch aui das deutsche Baterlanb ausklangen. Adalst- Geiueinben des Mainzer Landes in ihren Kirchen uiib Bet- Mitglieberversammlung begann heute irulj wiederum tm <-aal- ' , ' FZtgottesbicnsten, die alle auf den Ton des Zankes bau. Der erste Präsident, Generalmajor d S)enl, teilte m , Jggni »udWHirdwngefan0t>ercine wirkten mit: es pre- baß der Großherzog die besten Grütze uberrnttteln laste. er Pran g k mm^wi Geistliche ccr Gemeinden, io L arrer Lckar- beut lneß alsdann bic Ehrengäste, als Vertreter ber staats r.,, 'ingdhcim m Ä-aitcl, Pfarrer B echt o 1 s h c rm c r- behorden KreiSrat S ck k i e p h a k e, als Vertreter desKmfhamer- m«m Lbf . v ^farrCT Veller-Wohlen in Bretzen^rm, vcrbanbes der deutschen Kriegervereine und des preußischen -atrdr-- G . tz. ' Büttei-Lclrleswrg in Weisenau: in Gonsenheim »crbanbEb, tikl>. SHat Pro.. Tr. S°«»»«1. «»» dSÄÄ 5am»a»-3t icbb.r g. in Ho»«™ 5hm- Berlin, Dr Zander, vauptmann der L., Neustrelitz, als Ver- predigte Brojris ^ in Gustaosdurg Prowi.or Wer tretet des Deritscheii Kriegerbundes, Kgl. Rat seleger nni (w P’ Fugenbgortesdienstc schlossen iid) in aller. I Hauptmann Engel Hard i aus München jur den bayerischen n er ,cv r Ehristnslircke an. Veteranen- unb Mncgerbunb, Cberiumuat unb Major b L Dcrfammellen sich Taufende in ber -tabthalle Wrnbifck , Hauptmann d. L. 2. r u d m u Her und .Hcg.-Jiat . a 0,^ 5 c [t D e tf a m m l u n g. xa waren Hübner: aus Dresden iür den 'ackjn'chen Mckttarpnemsbimd, i rurt"^tt^^lle «ttujs-und Gefell,chaftskrerse vertreten, vom Cbcrbaurat v. B e g er - Stuttgart jur .den Wurttembergstchen rm? ^nb, aiic^ cinfad)flcn Tcrglohncr her> Kriegerbund und Generalmaior Anhausen und G^eral Frhr hock^cstellte, ta^- Ausschmückung ber Stadthalle,hatte man Röder v. Diersbur g aus Karlsruhe^jur d^n badischen .Mrli° unter uut ue mir * ncu i)?rgendncte -aal bebard tarvereinsbund, sowie als Vertreter der stabt ^'ebbergBurgcr-1 diesnickverz ck«et ,wiesacker Sckmuck durste dem saalc nickt meister Stahl willkommen. Dann gebadite bcc CraHbcnt bc.> ^0101 ^''^rtrir Luthers und Gustav Adolfs, von ircund dahingeschredenen Generals Äos und der veri^brtten Angehörigen fehlen, di - * al)mt Lrebcr hatten sick die Mtrdicngeiang der Bezirksverbänbe, bereu Andenken die Versammlung dur^ lrchem Omn m - - Momdack'. Bretzenheim, Gon Erheben von den Sitzen ehrt. Kreisrat Sckltc vH a ! c wünschte, vereine ^SÄSuntct Musikdirektor Hackebeils daß bic Verdandkungen beitragen mochten zur,Verbreitung von 5»^™'„tkrästiger Zeitung zu einem mach trollen unb I deutfchent Gern und deutscher Gesinnung ®el)^at93 euo b a l ^t'. Tie Feier wurde burck begrüßt bic Mameraben namens der beiden gestern von ihm u.ohlklmg'.noen isr« - tzLUMvereins, Ltadtv'arr:-. vertretenen Kriegcrverbände und betont, baß Die Kriegcrvercrne den Vors tz ,ftaH crbiniet darauf 'außen Die rrckcn nur eine Partei kennen. Die Partei tur Kai.er. und Reck. Nack- Tingeldey-^mEi «omm. «rhiilc mich Li ’»^w»“^ÄrtSÄ!ss; ers»« •* *“ - gefteUten üburäge und das Voriragsw-ien bkialen ^.l - «^-dnl>,-u. er.M Streit. Cbcrbürgcrmcifer Rendel berichtet, daß im Vorjahr -2d ^.-ortragc statlgcfunden -‘an} Auf breien vackenden Gruß iang dre ganz' haben Man solle bem Vortragswesen bie größte ÄMmerstamieit xr.<8011eln^. . T..Q. 31;i 611 Geist t>e: ersten Suwenden, daß sie die Zuge.rberzrehung unb die Volksbildutig I Vcr'ammlun^^.MmElich . Gießen batte Doriüglid) jörbere. ')iadj anberweücr Regelung ber dcraulung >. Guidw-Abolt-Berein cm Tatdekenntnis zur für bie Verbandsredner und bte Abgeordneten wird beschlossen, ;unt ^.icma. »a ; ÜH a n brachte einen Grutz von ^".tSS^Mlünsere Kinder ?».z- Höchste Temperatuc am 24. bis 25^Jum DiiebvigfU • , 24. , 25. , pnederichkag- - 0,1 mm. ____________ Kreuzplatz 9 Giessen Kreuzplatz 9 Darmstadt, Frankfurt a. 71.. Fulda, Hanau. Homburg v. d. H :: Limburg, .Harburg, Wetzlar, Wiesbaden etc. etc. :: " / r'rtjli iMA K Lüwcnganc 20. Tclcpl-on 092. Fritz Blesenbanm der Bestattungsgenossenschaft der freie» Vchreinervereinignng Gieren .-*■ ,\ii ff < trX‘1 . "r ‘ 61- •£. I Ä. WWWMWWM^^WWWMW^MW^^W^^M •. ■ WWMWWWWWWWWWW ■ «W»WWWL WWWWM^III»WWMWWMM^ ... . Artillerie -Verein Giessen. Wir erfüllen hicrbitrd) die trnurine -L'tiirfn, untere Mitglieder von dem Ableben unseres Ehrenmitgliedes Utid Beleranen von 1866 Che. Hnttenbcvger geziemend in Mcnutiüd 311 setzen. D'-*/fi Die Beerdigung findet Dienstag den 27. d. M. nachm. 5 Uhr, von der Novelle dec- neuen Friedhofes ans statt und bittet um zahlreiche Beteiligung Der Vorstand. Köstritzer Schwarzbier altbcriihintes Nähr- n. Kraflbicr. wenig Alkohol. ärztlich crordncd für Rekonvaleszenten. Blutarme. Bleichsuchtigc. Nervöse. Ueherarbeitcte, Schwächliche, stillende Mütter, Wöchnerinnen. Es nährt und stärkt, aber ermüdet nicht. 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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Hüttenberger. E. Karn. ( entral-Drogerie 4*cbi-. Michels, Drogerie Aug. Xoil, Kreuz Drogerie A. Schäfer, Viktoria-Drogerie Carl Seibel, Germ.-Drogerie. Vaiülant's Wand-Gas-Badeöfen ,Geyser^ u. automat Heisswasserapparate Job. Vailäant ft Remscheid. Grösste und bedeutendste Spezialfabrik für Gas-Badeöfen. Verkauf nur durch die Installationsgeschäfte. — Kataloge kostenlos. .zahlreiche Beteiligung vM/fl er Vorstand. | Evangelischer Arbeiter Verein. Das langjährige Mitglied unseres NereinS | Herr Christian Hüttenberger ■ ist nach langem Kranksein mit Samstag gestorben. Zir I der Beerdigung am Dienstag nachmittag 5 Uhr erbittet Schnell und billig repariert Mosch-Maschinen, Wasch-Biitten, Zuber i'üiuie alle vorkommcnden Küfer Artikel labgehvlt n. ^urüifnCliet.i. 91. Körber, Nodbcimer Str. 10 Todes Anzeige. Verwandten) Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unser liebes Söhnchen Adolf im Alter von l1/, Jahr heule nacht 121/, Uhr nach kurzem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Emil Wertster. Gießen (Walltorstr. 51), 25. Juni 1911. Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 4Vr Uhr auf dem neuen Friedhof statt. 4059 und Nichte Gretchen mittags um 2 Uhr. 4076 Statt besonderer Anzeige. Heute mittag 121/2 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden unsere liebe Tochter, Schwester, Enkelin im Alter von 12 Jahren. Um stille Teilnahme bittet Im Namen der ticftrauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Kuhl. Kinzenbach, den 25. Juni 1911. Die Beerdigung findet stall: Dienstag, 27. Juni nach Wer Erholung sucht gehe nach Hochwaldhausen■ Meter Hoher Vogelsberg 800 Meter. Vorzügliche Verpflegung im Hotel zum Felsenmcer. Volle Pension mit Zimmer Mk. 4.50. Prospekt kostenfrei. 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