m. Jahrgang Viertes Blatt Nr. 254 G^chetni täglich mit Ausnahme bei Conntag*. ®le n#i<6citer KamilieadlLNer^' werden dem E>njeiaer' viermal wöchenllich betg*legl, bo8 „Krdibleti ftr de> Kreis ftiefien“ imetmal wWjenfltd). Die „LandwlrlfchastllcheN Sell- fragte" erscheinen nwnallich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gderhefjen Samstag, 28. ©Habet W Rotattonlbrud »mb Vertag der VrüdNch« Unwersuäis - Butts- und StetnbmdectL 9L Lange. Dießen. Rebaftion. Expedition und Druckerei: Schick* ftraBe 7. Ervedikian und Verlag: &!• RebatriBrc€^118. reü-Adru Anzerger^when. Kuranstalt Hofheim -------(1 2 Stunde von Frankfurta. M.'. für Erholungsbedürftige, Herven- und innere Kranke. Sommer und Winter ■<■■■«■ -------- Prospekte durch-- XlflEHMi Dr. M. Schulze-Kahlcyss, Nervenarzt Hutterund. Kinder -------- luten Sinne tun. Jetzt kommt China nicht als eine Drohung undzwanzig Stunden wurde Regenmenge von 1,10 3°Ö w . . . . rx v . <. : -r_ ... ♦ -u * a*. > n \ \ ♦ hem 1 i. Mlhril tanrt A An 'IrthTtSÄ presse und Eisenbahn im modernen Lhiiia. ür den Westen, sondern als ein Land, das friedlich Anteil nehmen will am Fortschritt der Welt. en Regierung mcht ousDlctDen tonne seine Beliebtheit bei der Mandschuherr nachts in de Dräutti, Sils Bei De Wcllingtonicfamc. iE Erlebnis vorn ohle .Schäfer*) ich vor etwa 30 Jahr meinem Lob' rn flaiisaS «vor, Ain Helle Tag, nachts in de Dräutti, Sah ich nur Wellingtonie-Bäum l Wie ich zwei lange Jahr' 'etz' noch Hier bleiwe könnt', hing m'r zu hoch; Doch alles nimmt ernal e End • So auch mei' Reis' in’« Jänki-Länd amtlich fcftgcftcUt. Seit dem 16. April vorigen Iachrech wo London eine Regenmenge von 1,19 Zoll verzeichnete, ha1 sich noch teilt so heftiger Regenguß in der englischen Haupb kennen die Vorzüge van Palndh (Pflanzenfett) und PalmOIia (PflanzcfieBrrtter» Margarine) als Speifefett und als Brotaufftrkb. viele Produkte Ond von abfoluter Reinheit, leicht verdautkb (kein Huf flößen, kein Sodbrennen!), (ehr preiswert und gänzlich frei von fletifchen Fetten. - Man vermeide die zahl- reichen Nachahmungen, betrachte ihr Vorhanden« lein vielmehr als einen Beweis für die varbüdhehe Qualität unlerer Produkte. , H.Sd)lind< & Cie.HX>. ttß, Pätodh letzt ttuch „welch" (fchmalzäbnllch) a 6D®U ladt eingestellt. — Oeffentli che Taktlosigkeiten, ftcrbinanb Avo nariuS schreibt im „Kunstwort": Angenehm zum Aniasien sind fit ja nicht. Aber ich möchte heut boch zwei von jener großen Straße ausheben, über die so viele Leute laufen. Rur als Beispiele. Die Leidensgeschichte bes Ingenieurs Richter kennt jeder, schon aus dem Inhalt seiner wenigen ersten Telegramme war so viel zu lesen, daß ein Mensch von Takt wußte: zieh dich von dem» Geretteten mm zurück Das einzige, was verständigerwnse getan werden formte, hat die „Frankfurter Zeitung" getan, indem sie wiedergab, was Richter wiedergegebeit wünsätte. Wünschte Richter auch, für die Sensationspresse mö ilidnt frisch nach der Entlapniig photographiert zu werden? Wünschte er, als er, uach dieser Trennung, zum ersten Male wieder neben seiner Gattin tm Wagen saß, so „klischiert" zu werden? Unsere Reporter-Pbotogravden werden nachgerade ausdringlich wie die Schweißfliegen. Slver and) der Empfang selber und die Begleitung vom Bahnhof hetm- wärts burdi die „begeisterte" Menge muß, nach den Subern, ein Muster von Taktgefühl bes Publikums gezeigt haben. Zweitens: Für nächsten Frühiabr sieht eme beliebte Prinzessrn lvieder einem: „freudigen Ereignis" entgegen, für nächsten Frühling, und letzt schon erfahren wirs. Bon jetzt bis zum nächsten Frühltng werd die juttge Dame den Blicken der Interessierten, als nunmelwigen Eingeweihten, schaugestcllt bleiben. Um einen Thronfolger handelt ficfyi nicht, welches Interesse hat die Oefsentlichkeit betron, „das" zu erfahren und schon jetzt? Ist dieser HofNalsch widerlich taktlos ober gibt es jn seiner Bezeichnung ein IwflichereS Wort? Morrison spricht mit Begeisterung von der neuen Armee mit ihren Schnellfeuergewehren, ihrer deutschen Disziplin und der Luftballonabteilung, von der völligen Veränderung der Stellung der Frau, von der Leidenschaft für westliche Erziehung. Die größte Bedeutung für die Auflockerung und Auswühlung des so lange erstarrten Bodens der chinesischen Psyche schreibt er aber der Presse und den Eisenbahnen zu. ,Lch bin gewiß," so äußerte er sich damals, „daß erst eine konstitutionelle Regierung in China die Reform der Verwaltung durchführen wird. Das alte, verrottete und verderbte Regime konnte nur solange unerschüttert bleiben, als es nicht dem Licht der Oefsentlichkeit ausgesetzt war. Der glückliche Zustund, da nichts nach außen drang, mußte beim Bekairntwerden dieser Mißstände einer ftrenaen Kritik und Verurteilung durch die Oefsentlichkeit weichen. Das Wachsen der volkstümlichen Presse — an und für sich eins der wichtigsten Zeickjen der neuen Bewegung — hat schon diese Wirkung hervorgebrachl So reißend schnell hat die Presse Einslug gewonnen, das; die Beamten vergebens versucht haben, den freien Ausdruck der öffentlichen Meinung zu unterdrücken und zu kontrollieren." zkeine geringere Wick>- tigkeit für das Erwachen der Geister und das Entstehen eines starken Rationa.lgefiihls hatten die Eisenbahnen. „Ein freundlickn's Verstehen der fremden Einflüsse ist unterstützt worden durch den sichtbaren Nutzen, den die Neuerungen der Kultur für das materielle Wohl des Lundes brachten. Die Chinesen fangen an, uns besser zu verstehen. Eisendahnen waren eine fremdländische Neuerung, die lange auf das Bitterste bekämpft ivurde. Nun spricht der aufbluhendc Wohlstand, der sich längs der Eisenbahnlinien entwickelt, für sich selbst. Die Züge sind mit Passagieren gefüllt. Gust- Höfe, Herbergen, Karawansereien schießen wie die Pilze empor. Wird ein Haus niedergerissen, so geschieht es nur, um ein größeres an seine Stelle zu setzen. Die Eisenbahn hat das Landvolk zu Reisenden gemacht. Reisen bedeutet ein Ausbreiten der Ideen und das Niederbrechen alter Vorurteile. Eine Gegend sieht, welche Wohltat eine andere von den Eisenbahnen hat, und verlangt auch nach ihnen. Daher die heiße Begier nach Eisenbahnen, die in allen Teilen des Reiches entstanden ist. Viele Linien sind gelegt, noch viel mehr sind im Entstehen. Aber die Eisenbahnen haben noch mehr getan, als daß sie das Vorurteil gegen die Fremden zerstörten: sie haben geholsen, ein neues Nationalgefühb zu schaffen und die Zentralregierung zu stärken. Früher ruhte die tatsächliche Macht wegen der weiten Entfernung, der Langsamkeit und Sckpvierigkeit der Verbindungen fast völlig in den Händen der Vizekönige und Provinzgouver- ncure. Es hatte sich ein mehr provinzieller als nationaler Patriotismus entwickelt. Heute ist dank den verbesserten Verbindungen keine Porvinzhauptstadt, mit Ausnahme einer einzigen, tveiter als 21 Tagereisen von Peking entfernt. Tie Sitze der Provinzverwaltungen stehen zu Peking durch den Telegraph in ständiger Beziehung. Tie Chinesen sind zu einem Bewußtsein ihrer Nationalität erwacht." Auf seinen Reisen durch alle Teile des Riesenreiches konnte Morrison feststellen, daß sich das Empfinden der Chinesen gegen.die Fremden seit der Zeit des Boxerauf- slandes völlig verändert hat. _ lleberall kam man ihm nut größter Freundlichkeit und Höflichkeit entgegen. Im ganzen blickt Morrison freudig in die Zukunft Chinas. Zwar Gibt es noch manches zu tadeln, die Verwendung der Eunuchen, die Anerkennung der häuslichen Sklaverei, die Art der Gefangenenbehandlung und vieles andere, aber weit mehr ist in diesem aufstrebenden Lande zu loben. „Der bedeu- tenbe Fortschritt, der sich in vielen für eine größere National- Wirksamkeit bedeutsamen Dingen äußert, ist eine Tatsache, die nicht bestritten werden kann. Das Erwachen des National- gefühls und das Entstehen eines eigentlichen Bewußt, eins für Nationalität, die Ausbreitung westlicher Erziehungsmethoden, die Macht der eingeborenen Presse, die Steigerung des militärischen Eifers und die bessere Organisierung der chinesischen Armee, der natürlich noch unvollkommene Versuch, in manchen Teilen der Verwaltung Reformen durchzuführen, all das sind Erscheinungen, die viel für die Zukunft des modernen China versprechen. Tie Zivilisierung dieses großen Volkes kann nicht anders, als die ganze Welt in Mitleidenschaft ziehen. Sie wird es, glaube ich, in einem Die gewaltige Krisis, die jetzt im chinesischen Millionen «ich hereingebröchen ist, kommt den genauesten Hennern des Reiches der Mitte nicht unerwartet. So hat der ausge- yidpwte Korrespondent der Times in Peking, Dr^ G. E Morrison, in dem die Engländer nicht mit Unrecht ihr Orakel für alle chinesischen Probleme verehren, seit langem vorausgesehen, daß ein blutiger Zusammenstoß der fort* schriftlichen Streife mit der noch im mittelalterlichen Anstauungen befangenen Regierung nicht ausbleiben könne. Immer wieder hat er seine Beliebtheit bei der Mandschuherr- schast aufs Spiel gesetzt, indem er eine Revolution für unausbleiblich erklärte. Seine Anschauungen über die erstaun lichen Fortschritte der sozialen Resormbetvegung und über die Momente, die eine völlige Umwälzung im ganzen Lande hervorgerufen haben, hatte er vor kurzem in einer Unter« rodung niedergeleigt, die daS London Dtagazine veröffentlichte, und diese Beobachtungen erscheinen uns heute schon pielfach im Lichte eingetroffener Prophezeiungen. Ta hott' ich |o bei mir gedacht: Jetzt' mtrb nett ehnder eeimgemocht. Bis daß bersch qrnb so, tote der's vaßt, Amerika oclebc last. So sein, die Ltüwwel-ei'geichnuert, M'r in dem Land erumvagierl: Heut' hämmer uff em See geluh't, Tags brcinf in die Prärie gemuhst; Durch Wnbds and Kamps sei' m'r gerahnscht, Un DaiS and Rechts Hammer vertschänscht! De biiitifull Reijegereh, Ten hotvtue m’r und a'oeseh — Kurzum, es gab fei’ Blätzche nett, Was ich m’r nett besichtigt Hott'. Doch mos mich noch de ollermcift Bon oll’ dem Scheene hott’ sörpreist, Das ivor’n im Port von IelloNon Tie große Bäum vom Wellington. Io. dos sm' Bäum, so imposant War m'r bisher noch nix besonnt! Tnrmhoch un' schlank, so stehn sc da, Tie Rieie von 'Amerika! Un’ jedermann, das is' gewiß, Selbst wenn's de größte Teeskopp iS, IS ganz emeef, wenn er die Pracht Bon vorn bis hinne sich betracht! — Wie arm sehn dach degege anS Tic grüßte Bäum bei unS ze frauS I Rum Bcisviel: dranße an der Loh' Tic Babbele — seht se ench a’i Gleiche se nett in aCem ganz 're Fedber aus em Rawcschwanz, Tic m’r gezoge kurz zevor E paarmal durch e Petserohr? — — Te erseht' Gedanke, den ich hott', Ter war an mei' lieb Vadderstadt Ich dacht', ivarutn sollt’ m’r die Bääm Nett siehe tonne nach dehärn? — T's Rußland un d's ahle Feld Mit Wellingtonie-Bäum bestellt — In 20, 30 Jahr — Tas wär', Ganz obgesehe von d'e Ehr', E' Rapiöal, aui das am End M'r neue Schulde mache könnt' I — Un wenn dereinst bann Jung un Alt Spaziert im Welliugtonie-Wald; Und Alles kömmt von weit un breit Zu schaue' all die Herrlichkeit!---- M'r ward ganz schwinnelig ze Mut Bor lauder Stolz! Un’ kurz un’ gut, Ich halt’ fei Ruh', bis daß ich halt' Te Same für mei’ Vadderstadt Un* schickt'eii without onymore Noch Gieße a’ de Lordmajor, Ter, wenn 'ersch sieht, wie ich m’r dacht», Bor Heller Freud' en Lustsprung macht!-- Do da ab war'sch mit meiner Ruh Total vorbei, denn immerzu, Alter Erfahrung gemäß bildet Scotts Emulsion bei Entkräftung, Abmagerung,Appetitlosigkeit u.den damit zusammenhängenden ' Beschwerden eine schätzenswerte Zugabe zur täglichen | Nahrung. Die Wirkung zeigt sich denn auch bald in einer Steigerung des Gewichtes verbunden mit einer nachhaltigen Hebung d. Allgemeinbefindens u. der Erhöhung der Leistungsfähigkeit. J IIn eines Tag« tonnt m’r mich seh' Zum Gießer Bürjermeister geb’! Ter macht znerscht e dumm Gesicht, Als er se hört, die Bäum-Geschtcht'. Dann wandle er sich hinnerücks Un’ sagt zu mir, er wißt vo’ nix! Nu war an mir d'S dumm' Gesicht, Un als er das ze sehe kriegt, Ta lagt’ er : ,,S' beste is, mein Liewer, Se gehn emal zum Moll enieroer !•' Gesagt, gedah', ich ging zum Moll. Ter sogt: „Mir is' de flopp so voll, Taß ich mich arab, mein liewer Mann, Awweil nett druff besinne kann!" Doch als ich mich halb lahm geschwätzt, Ta siels 'em ei’ ze guter letzt: „War 'sch," fegt er, „nett e Päckelche „In so ’me graue Säckelche?" „Jawohl", sagt ich, „Tas slimmbl genau, „Tie Färb vom Säckelche war grau!" „War 'sch nett-, sagt er, „etwa so dick?" „Jawohl!" sagt ich, mit frohem Blick. „War nett en Stempel druff gedrückt? „Jawohl!" sagt ich, scho' ganz entzückt! Jetzt kam 's em ivibber in de Sinne: „Ja, ja, da war de Same brinne! „Nu sage se, mei’ liewer Moll, „Is bas iür mich nett ehrenvoll?" „Ja", meint er, „freilich, boch inbefle, „Ten Same---hunn bie Mäus griresse!" Vermischtes. Acht Millionen Tonnnen Regenwasser find während des Mittwochs und der darauffolgenden Nacht über London niedergegangen. Innerhalb vier- Ö irmHin enthält die wichtigsten Stoffe für die Kräftigung und Auffrischung des DIUUIUH menschlichen Organismus. Neben den concentrierten Nährstoffen aus Eidotter und Milch ist hier in erster Linie das physiologisch reine Lecithin zu nennen, durch welches Kraft und Frische der Nerven bedingt und erhalten wird. Biocitm ist daher das wirksamste Nerven-Nähr- und Kräftigungsmittel. Geschmacksmuster und wissenschaftliche Abhandlung gratis und franko von der Biocitm- fabrik G. m. b. H., Berlin S 17. Karree Vtijafap Ersatz ■ -Seeligs geborene: Oktober 19. 2em Spediteur Richard Schramm ein Syhn, Karl Wilhelm. Butzbach. Aufgebote: Oktober 19. Nikolaus Karr, HüttenarbAtcr, mit Lina Schmidt, beide in Saarbrücken. — Konrad Becker, Taglöhner, mit Karoline Margarete Röhrig, beide in Gießen. . Geborene: Oktober 17. Dem Sergeant Wilhelm Weitzel ein Sohn, Erich Erwin Bernhard. T r Stcrbefälle: Oktober 23. Wilhelm Schneider I., Kaufmann, 52 Jahre alt. —24. Hermann Bartel, Fcldschütz, 67 Jahre alt. Zriedberg. A u f g e b o tc: Oktober 19. Wilhelm Schmidt, Zimmermann, mit Elisabetha Auguste Raab, beide in Ober-Nosbach. — 21. Karl Jüngel, Knecht in Dorheim, mit Anna Vfanncbecker in Friedberg. — 22. Peter Seibert, Bahnmeister in Meudt (Westerwald) mit Karoline Wilhelmine Thomas in Friedberg-Fauerbach. Eheschließungen: Oktober 20. Bernhard Markus, Pferdehändler in Düsseldorf, mit Mathilde Mainz in Friedberg. — 21. Wilhelm Ludwig Geck, Maurer, mit Anna Maria Nold, beide in Friedberg. Geborene: Oktober 17. Dem Gerber Eugen Karl Richard Dobschall ein Sohn, Wilhelm Aloys. — 19. Dein Kaufmann Isidor Stahl ein Sohn, Fritz Martin Georg. tt lein-Litten. Eheschließungen: Oktober 21. Johann Karl Fink, Weißbinder in Klein-Linden, mit Justine Stamm in Gießen. Krofdorf. a) Standesamt Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Krofdorf-Gleiberg, Vetzberg. — b) Standesamt Launsbach: Gemeinden Launsbach, Wißmar. Aufgebote: Oktober 20. Ludwig Best, Former, mit Katharina Rinn, beide in Wißmar. Eheschließungen: Oktober 21. Friedrich Wilhelm Funk, Taglöhner in Ronshausen, Kr. Rotenburg, mit Karoline Bork in Krofdorf. — Heinrich Steinmüller, Taglöhncr in Vetzberg, mit Elisabetha Schnepp in Krofdorf. Geborene: Oktober 16. Dem Schmied Ludwig Schmitt in Wißmar eine Tochter, Ottilie Anna. — 24. Dem Maurer Heinrich Stroh in Wißmar ein Sohn. Sterbefälle: Oktober 22. Johannes Bittendorf, Landwirt in Wißmar, 55 Jahre alt. — 25. Knabe Stroh in Wißmar, 15 Stunden alt. — Wilhelm Koch in Krofdorf, 4 Jahre alt. Lang-Sönr. Geborene: Oktober 21. Dem Maurer Wilhelm Dern II. eine Tochter, Anna. Leihgestern. Aufgebote: Oktober 18. Georg Trietsch, Landwirt zu Ludwigshof bei Leihgestern, mit Anna Maria Böhm in Gronau. Lollar. Geborene: Oktober 13. Dem Maschinenwärter Wilhelm Läufer eine Tochter, Katharine. — 14. Dem Former Heinrich Ziegler eine Tochter, Anna. Londorf. Eheschließungen: Oktober 8. Georg Schäfer, Eisenbahnschaffner, mit Minna Elisabcthe Becker, beide in Londorf. — 8. Martin Mais, Maurer in Allendorf a. d. Lda., mit Frie- derike Cäcilie Wißncr in Londorf. — 19. Gustav Otto Emil Ernst Standesaintsuaehriebten. Gießen. Aufgebote: Oktober 20. EMrrd Neuß, Apotheker in Gießen, mit Maria Nonnm.de in Aachen. — 21. Jakob Christian Otto Karl Georg, Gärtner in Gießen, mit Marie Elsa Liebmann jin Altenburg. — 24. Wilhelm Sauerwein, Former, mit Johanna Katharine Karoline Seibert, beide in Frankfurt a. M. — Georg Adam Barth, Handlungsgehilfe in Worms, mit Elisabcth-a Bauer in Oppenheim. — Otto Reuter, Bäcker, mit Marie Mhl, beide in Großen-Buseck. — Ludwig Heuser, Sandformer, mit Katharina Seipel, beide in Gießen. — 25. Dr. .Harm Aal derks Trei, prakt. Tierarzt in Timmel, mit Mwine Christiane Brandenburg in Leer. — Karl Germer, Postagent und Möbelhändler in Klein-Lindem mit Marie Lenz in Gießen. — 26. Adam Heinrich Schneider, Schlosser in Wetzlar, mit Marie Diehl in Nauborn. ।— Johannes Stamm, Eisengießer in Hanau, mit Elisabeth Schneider in Gießen. — Wilhelm Weber, Taglöhner, mit Anna Thamer, beide in Gießen. — 27. Albert Schuster, Postillion in Wetzlar, mit Henriette Weis in Gießen. — Karl Rinck, Müller in Odenhausen, mit Elisabetha Karber in Gießen. ______ Eheschließungen: Oktober 21. Theodor Lerchenstein, Musiker, mit Sophia Menzer, beide in Gießen. — Friedrich Wenner, Bahnarbeiter in Heuchelheim, mit Helene Töpfer in Gießen. — Emil Klug, Fuhrmann, mit Margarete Fuchs, beide in Gießen. — Adolf Seibert, Metzger, mit Katharina Wagener, beide in Gießen. — 25. August Kneip, Kaufmann in Düsseldorf, mit Marie Lamberth in Gießen. Geborene: Oktober 15. Dem Apotheker Franz Felix Werner ein Sohn, Felix Theophil. — 18. Dem Buchdrucker Paul Pusch eine Tochter, Margarete Katharina Maria. — Ü9. Dem Straßenwärter Karl Weller ein Sohn, Ernst. — 22. Dem Fuhrmann Friedrich Karl Krumbiegel ein Sohn, Friedrich Paul. Gestorbene: Oktober 21. Luise Schreiner, 1 Monat alt, M arg ässe 7. — Luise Weigel, geb, Feiscl, 49 Jahre alt, Lindengasse 2. — 23. Johannes Kratz, Fuhrknecht, 71 Jahre alt, Licher Straße 74. — 25. Johannes Ludwig Schäfer, 8 Monate plt, Neuenweg 29. Alsfeld. Aufgebote: Oktober 25. Georg Ott-o Raab, Fabrikant in Alsfeld, mit Irene Wilhelmine Lüneschkvß zu Wald b. Solingen. Geborene: Oktober 18. Dem Bankbeamten Adam Msred ^Hofmann ein Sohn, Rudolf. — 23. Dem Gärtnergehilfen Ludwig Schwalm eine Tochter, Elisabethe Margarethe. Sterbefälle: Oktober 22. Friedrich Kaufmann, eine Stunde alt. Beuern. Aufgebote: Oktober 23. Karl Walther, Landwirt in Beuern, mit Elisabetha Debus in BersnH. Sterbefäll e: Oktober 19. Ludwig Stein III., Privatier, 82 Jahre alt. Büdingen. Aufgebote: Oktober 25. Friedrich Nagel III., Fürstl. Waldwärter in Büdingen, mit Katharine Wagner in Vonhausen. '— Sr. Erlaucht Ernst, Graf und Edler Herr zu Lippe-Bicsterfeld- Weißenfeld, K. Sächsischer Major und Adjutant der 1. Division Nr. 23 in Dresden, mit Ihrer Durchlaucht Prinzessin Anna von Dsenburg und Büdingen in Büdingen. Boeger, Sattler, mit Elisabethe Katharine Aunmnn, beide in Londorf. „ i Ä Geborene: Oktober 7. Dem Schmredemerster Karl Koch eine Tochter, Anna Margarete. — 12. Dem Gärtner Hermann Jäger eine Tochter, Elisabethe. Schotten. Aufgebote: Oktober 25. Hermann Hamburger, Handelsmann zu Hüttengesäß, Kreis Hanau, mit Johanna Bauer in Schotten. Eheschließungen: Oktober 21. Georg Albert Reisenweber, Kaufmann in Schotten, mit Anna Laura Margarete Winter in Griesheim. Geborene: Oktober 16. Dem Metzger Karl Theodor Wilhelm Spanier ein Sohn, Karl. — 21. Dem Weißbiudermeister Johannes Wetzlar eine Tochter, Emilie Anna. Treis an der Lumda. Eheschließungen: Oktober 22. Heinrich Göbel VI, mit Katharina Dapper, beide in Treis a. d. Lda. Geborene: Oktober 12. Dem Maurer Georg Wisker I. ein Sohn, Heinrich. — 18. Dem Schreiner Heinrich Gustav Becker ein Sohn, Wilhelm. — 19. Dem Hüttenarbeiter Heinrich Philipp Amend ein Sohn, Philipp. zamilicn-Nachrichten aus anderen Orten. Verlaute: Fräulein Tina Reuter mit Herrn Georg Marr beide in Nieder-Weisel. — Fräulein Bertha Stern in Ockershausen bei Marburg mit Herrn Berthold Sonneborn in Wölfersheim bei Friedberg. - Fräulein Emilie Schäler in Ehringshausen mit Herrn Ernst Harres in Oberndorf. — Fräulein Bertha Baum mit Herrn Julius Goldschmidt, beide in Marburg. G estarbene : Herr Heinrich Brüning, Frau Minna Fre», geb. Hölscher, beide in Darmstadt. — Herr Johannes Gerlach in Stlberg. — Frau Elise Knoblauch, geb. Orlenbach, Herr Fritz Schulze, Frau Jakob Stem Witwe, Herr Nikolaus Weber, sämtlich in Wehlar. — Frau Jakob Müller III. Witwe in Wetzlar-Nieder» Girmes. — Frau Karoline Oberwtnder, geb. Bender, Frau Elisabeth Johit, geb. Theis, beide in Weilburg. — Herr Adolf v. d. Heyde in eiiui. — Frau Marie Weigel Witwe, geb. Grebe, in Biedenkopf. — Herr Adam Pfeifer I. in Wiesenbach. — Herr Christian Hardt in Cubach. Der Kern zu Gesundheit und Kraft muß schon iM zaneiten KindeSalter tiu Menschen gepflanzt werden, deshalb ernähre man schon die Kleinsten mit 9tcitlc'§ Kindermehl und der Erfolg ivirb lid) in kürzester ?,eit zeigen und von nachhaltigster Wirkung sein. Versuchsdvsen kostenfrei durch: Nestle's Kindermehl Ges., BerlinlV.57 Iss-11/»] in allen Apotheken nur 1 Mk. (ss% Depot in tiiesBcn: Pelikan-Apotheke« Kreuz 2. WfaÄsröt pflegen erfahrene Herren nicht ohne eine Schachtel Wybert-Tabletten zu gehen. Wer zu Erkältung neigt, SETf hat kein besseres Mittel, um Husten und Heiserkeit, die durch die An- B» ’y strengung der Stimme meist noch ________________Murffii befördert wird, rasch und gründlich zu vertreiben. 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Die Verdingungsunterlagen liegen auf Gvoßh. Bürger- meisteret Lang-Göns zur Einsicht offen. Angebote haben rn Prozenten des Voranschlages zn erfolgen und sind verschlossen, postfrei und mit entsprechender Auffchrist ver- 6ci Bürgermeisterei Lang-Göns bis zum Eroffnungstermm, welcher Samstag, den 4. November 1911. vormittags 9 Uhr auf dem Rathaus zu Lang-Göns stattfindet, cinzureichen. Greßen, den 24. Oktober 1911. Bekanntmachung. Bei der am 26. September d. Js. stattgehabten, ordentlichen Generalversammlung des Spar- und Borschußverein, Aktien-Gesellschaft zu Großen-Linden, wurde an Stelle des abgeschiedenen seitherigen Direktors, Louis Rohde, und an Stelle des letzteren als Aufsichtsrat Ludwig Hardt gewählt. Grvßen-Linden, 26. Oktober 1911. Spar- und Vorschußverein, Aktien-Gesellschaft. ________________Der Vorstand. ____________ Vergebung von Drainagen. Die Lieferung und Arbeiten für die zur sofortigen Ausführung vorgesehenen Drainagen der Feldbcreinigungs- gesellfchast Lang-Göns sollen durch schriftliches Angebot vergeben werden. ^Ht-Spar. I Verei»igung 1*1 —Ha“s- uni Verlor ragende J^usiSahll Lilligs le Kreisel Xerren- lllsters Paletots Pelerinen etc. etc. Jfiia&en* Pyja&s Paletots Pelerinen Dealers etc. etc. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Gelegenheitskaufhaus ---- Bahnhofstrasse :---- Reste Lr. enorm billig. obsm ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Warnung! Vergebilng m Wchrleituilgsarbeitcn. Für das Wasserwerk der Stadt Lauterbach soll durch schriftliches Angebot das Liefern und Verlegen (nicht getrennt) von rund 950 m Rohrleitung 200 mm l. W. (Guß- oder Mannesmannröhren) vergeben werden. Pläne und Bedingungen liegen bei der unterzeichneten Behörde offen, wo Angebotsvordrucke gegen ganz freie Emsendung von 1,50 Mk. (nicht nt Briefmarken) zu haben sind. Eröffnung Mittwoch, deu 1. November 1911, vormittags 10'/. Uhr, auf Zimmer Nr. 4. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 18. Oktober 1911. nzl9/10 Großh. Kulturinspektiou Gießen. H. Steinbach. Grilllberger PftrSeversliherliilgsliercl«. Die noch rückständigen Beiträge, welche bis zum 10. No- bembev l. I. nicht bezahlt sind, werden ohne weitere Aufforderung durch Nachnahme von den Restanten erhoben. Grünberg, am 20. Okt. 1911. Heinrich Zimmer II., Rechner. Zahltage jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag vor- ________________________________________________________lDr'/„ Kuverts mit Hirma billigst vrühl'jche Univerfitats-Druckerei. H. Lange, Sieden Interesse alles andere zurück! EL existieren minderwertige Nachahmungen be3 bekannten Seelig's kandierten Korn-KaffeeS, lose oder in täuschend ähnlichen Paketen. Verlangen Sie daher ausdrücklich Seelig'S kandierten Korn-Kaffee in gelben Paketen mit roten Verschlußmarken und achten Sie auf die Schiitzmarke Stern und den Namensziig Emil Seelig. 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