r, K '■■nun a s- Armeekorps Konjistorialrat Der Koffer in Altona und Hamburg. trieben haue, rouroc zwar öi. Apuvlii 1-orniflG an ihre Lyitze eine Regierung unter I b e o n h Tltf. * TluMerii u :ni!cn uno raga ge» Parade des Per erste Präsident und die Verfassung der neuen Hepublif Portugal. Nachdem die Revolution am 5. Eftober 19W tiönig -.Utanut. uns dos Haus Braganza oom portug.ciifchcn Königsthron vti Großflottbek, 26. Aug. Feldgotlesdienst. Hamburg, 27. Aug Heute vormittag U12 Uhr sand F e l d g 0 t t e s d ie n st auf dem Heiligen Geistfeld statt In der Mitte des Feldes war ein A ltar errichtet, der mit militärischen Emblemen geichmücfk und uni den die Feldzeichen aufgestellt waren. Zur Seite stand die Ehren koinpagnie des Füsilierregiments Nr. 90. Im Halbkreise hatten sich ausgestellt das Füiilierregiment Königin K)ir. b’6, je ein Bataillon des hanfeau chen Insanterieregnnents Bre men, Hamburg und Lübeck und Abordnungen aller anderen Truppenteile des Korps. Weitere Truppen bildeten Spalier vom Liegeplatz der „Hohenzollern" bis 311111 Felde Außer der Generalität des 9. Armeelorns und den Einzieren des Standorts erschienen die anwesenden Generalseldmarschälle, die sremden militärischen Gäste und das lästerliche Haupt quartier. Es trafen ferner ein dar Kais e rvaar, der Kronprinz und sämtliche anwesenden Fürstlichkeiten, die drei Bürgermeister der Freien Stabte und die Samen und Herren der Umgebungen Tic Regime.tlsmuftk des Regi ments Nr. 31 und ein Sängerchor erossneten die Feier mit dem Niederländischen Santgebct Tie Ansprache hielt der Lin Wiöerjprud) Oer Schweiz gegen eine deutsche Matzregel. Berlin, 28. August. In der Angelegenheit bet Grenzverletzung bei Al lschwil, bei ber ein Schweizer Bürger aus schweizerischem Gebiet burch den deutschen Greitzhüter Bohrer getötet worben ist, hat die deutsche Negierung erklärt, Bohrer habe einen Fehler begangen und es sei ihm deshalb ein Verweis erteilt worden. Tic Grenze sei aber an der betreffenden Stelle unbestimmt, weshalb Bohrer in dem guten Glauben gewesen sei, er befinde sich auf deutschem Gebiet. Mit dieser Antwort erklärt sich nun der Schwctze- rische Bundesrat nicht befriedigt. Der Schweizerische BundeSrat hat sich nach der „Gazette de Lausanne" in der gestrigen Sitzung mit der Antwortnote der deutschen Negierung aus die schweizerische Beschwerde über die Berletzntig der schweizerischen Grenze bei Allschwil befaßt. Er vertritt im Gegensatz zur beutschen Regierung die Auffassung, die Grenze sei an der bcircffcnbcn Stelle ganz unzweifelhaft festgelegt, weshalb der elsässische Grenz beamte unmöglich habe im guten Glauben sein können. Bohrer habe die Grenze vollkommen gekannt und die Grenzverletzung wissentlich begangen. Ter BundeSrat könne sich daher mit dem bloßen Tadel an Bohrer nicht zufrieden geben und müsse die Strafverfolgung fordern. Ter Bundesrat bringt ferner die Entschädigung zur Sprache, auf die die Witwe und vier Kinder des rechtswidrig getöteten Schweizers Schaub Anspruch hat. Iche' Oo,M' ' ^ChfühV,** «ich . Oberen fe? ' Die beliebten dur.h Reich se etz e-"' "»8« ! Pappenheimer-Lose etc, werden am L Sept. er. seine Bediensteten und Arbeiter und besonders bereit Familien für die Staatskasse bedeutet. Oder glaubt man ernstlich daran, bei Staat würde im Falle einer durch eigene Krankheit ober Krank beit der Familien uiiv. verursachten ivirtschailtichen Schädigung seiner Arbeiter, Gehilfen und Unicrbcanuen zuiehen und nicht mit Gelbunterstützungen eingrcit'en? Man würde dabei doch den Zweck des Staates völlig verkennen und ihn moralisch nioörig emschäven lind wer die Höhe der Bczablmtg der betrci'cnben Personen kennt, wirb zugeben müssen, baß bie Aufwendungen nicht geringe sein könnten für Ausgaben, die heute von der Großh Betriebstrnnkenkasse u. der Mebizinaltaiie getragen werden müssen, ganz zu schweigen darüber, daß die Unterstützungen bann „Almosen" und nickt rechtlich erzwuigbare Leistungen sind. Man gebe ilch auch darüber keiner Täuschung hui: Bei einer etwa bcabiidiiigtcn Zusammenschließuug kleinerer Kassen zu größeren, wird es nicht möglich sem, die F a m i l i e n d c r i 1 di e 1 u n g , wie bei der Grosch. Betriebskrankenkafse und Medizinaltasse unb bie anderen erhöhten Leistungen, die — wie bet ermähnte Absatz der Samin. Ztg. zugibt — noch auszubauen sind, bei glcid) hohen Beiträgen rinziiführeii. Mau sehe nur die großen und größeren henischen Krankenkassen, die höhere Beiträge erheben und bei weitem nicht das leisten, wie bie Staalsbetricöskasie Und bie Viertelmillion Mark, die ber Staat und seine Arbeiter aus ihren Beiträgen ange)'ammelt haben? Sie sind für die Staatsarbeiter verloren! Wo bleibt da eine Ersparnis? Wenn roir also nicht entfernt an die Möglichkeit glauben können, baß m a ß g e b e 11 b c Regierungs kreise irgendwie an eine Auflösung der Kasse denken, io mürbe es dock ohne Zweifel sehr zur Beruhigung der bnrd) die seit Monaten an die Wand gemalten Maßregel in Aufregung gehaltenen ctaai? arbeiter, Schreibgehilfen und unteren Beamten beitragen, wenn bte Grundlosigkeit dieser Gerüchte öffentlich bargetan werden könnte! ES muß nun umsomehr Befremden erregen, wenn seit Mo imtni umgehende Gerüchte auf Wahrheit beruhen sollten, hohe staatliche Behörden in Hessen erstrebten allen Ernstes die Beseitigung der für die staatlichen Arbeiter geidiaucnen und, wie ein dieser Tage erschien «hier, anidicincnb amtlicher Ben du in der „Sarinstädler Zeitung" bezüglid, des Jahres 1910 bartut, so segensreich 1 türkenden Großherzoglichen Betnebskrankentasse Wenn die Gerückte, was billig bezweitell werben muß, aut Wahi heil beruhten, daß also bie Grotzh. Betriebskranlenkaise unb wohl auck die ihr angeschlossenen wohltätigen Einridnungen,, wie die Medizinalkasse Nir staatliche Unterbeamte und die Bersorgungs-- anstalt für staatliche Atckeitcr, von ber Regierung aufgehoben werden sollen, io wurden damit soziale Errungen ten preisgegeben, die der hessifchen Regierung seither zur hohen Ehre gereichten, ivctl sie ein weitgeheiwes soziales Verständnis für bie Notwendigkeiten des modernen Lebens verrieten. Forscht man den Gründen nach, die vielleicht staatlichcrieits eine so uei und io überaus unglüdltdi in die Lebensverhältniife besonders der verheirateten Staatsarbeiter und der finanziell 10 schleckt gestellten staatlichen Schreibgehilfeu und Unterbeamten ein greifende Maßregel angezeigt erscheinen ließen, so kann man nur auf das Einkommen, daß der Staat die für die Verwaltung ber obigen Verwaltungen nötigen Verwaltungskosten irren wir nicht, etwa 25 000 Mark) sparen möchte? Begreift man bann nicht bie so klar zutage liegende Kurz- sichtigkeil eines solchen Standpunktes'? Ser hessische Staat sollte eimao sparen bei der Auslosung seiner Betriebskcaillenlasie ? o’erabc dieser Grund könnte uns eigcntlid) ein Fingerzeig sein, bau nut den gerüchtweise erwähnten hoben Behorbeu keine in dieser Frage maßgebeiiden Behörden gemeint sein können. Senn die maßgebenden Behörden werden ebenso, ivte bie beteiligten Kreise der Versicherten, wissen, was eine ausgedehnte .Hranteniuriorgc für !i0hun= 30. Au,„ , Browne Auflösung der staatlichen Betricbsfrantentaffe? R B. Darmstadt, 27. Aug. Fm Laufe der Beratung der Reichsveriickerungsorbnung sind Bestrebungen zutage getreten, die auf die Aushebung der Betriebs- krankenkaifen hinausllefen. Besonders die Sozialdemokratie trat für die Beseitigung dieser staksen ein Tie Reichsregierung bat dem gegenüber erklärt, daß die Beseitigung der Betiicbskrankcn- kassen für die verbündeten Regierungen den Entwurf der Reick)-, versickerungsordnung unannehmbar macke Und damit hat sie recht getan. Allen denen, welche den Zweck ber Krank, nkaksen einzig unb allein darin sehen, den Versicherten die Wohltaten ber Krankenversicherung in dem nach bem Gesetz weitest möglichen Maße zuzuwenden, war diese Erllörung aus der Seele geiprochci,: denn was die licifhmgen anbelangt, ko marschieren die Betriebs ktankenkasien bei nicht höheren Beiträgen wohl fast durchweg weit allen anderen Krankenkafsenarten voran. Und men 11 man auch einmal bei dergleichen Angelegenheiten von Politik reden will, obwohl sie unserer Ansicht nach hier keine Rolle spielen kann, so muß gesagt werden, daß in den Betriebskrankenkassen die Politik völlig ausscheidet, und daß es gerade Lrtskrankeiikassen mären, die den Rohmen dafür abgaben, die Stellung ber Sozmlbemokratie bei den Arbeitern zu stärken. Wiehe. Es folgte ber Ambrosianicke Lodgeiang. Nack dem Gebet und Segen schloß die Andacht mit dem Ehoral „Ich bete an die Mackt der Liebe". Ser Kaisen-nahm den Vorbeimarsch der beteiligten Truppenteile in Zügen ab und kehrte mit der Kaiserin an Bord der „Hohenzollern" zurück Tas „Äaiferparabtjagbrenntn". Hamburg, 27. Aug. Heule nachmittag besuchte das Kaiserpaar die Rennbahn in Großborstel, wo der Hamburger Sportklub u. a. das Kai,er Paradejagd- rennen angesetzt hatte, für das der Kaiser einen Ehrenpreis, bestehend aus einer Garnitur von Manövcrgebraucks gegenständen für einen Offizier, gestiftet hat. Bei sehr schönem Wetter war tue Rennbahn übervoll besucht. Bei dem Rennen, das von elf Pferden bestritten wurde, siegte Leutnant Graf H 0 l ck auf Leutnant F. v. Zobeltitz „Lord Foriar". Ser Sieger wurde vom Kaiser und der Kaiserin empfangen und nahm den Ehrenpreis entgegen. Gegen 4 Uhr kehrte das Kaiserpaar wieder aus die „Hohenzollern" zurück. Festmahl im Hamburger Aathause. .Heute Sonntag abend begaben jid) der Kan er und die Kaiserin im Automobil von der ...Hohenzollern" nach Hamburg, um einer Einladung des Hamburger Senats zu einem Festmahl im Rathau e zu folgen Ser Präsident des Senats, Bürgermeister Sc Predöhl, brachte einen Trinkjpruch auf die Majestäten ans Er dantte den Majestäten für den Besuch und gab seiner Freude darüber Ausdruck, die Majestäten mit den Söhnen unb der Prinzessin Tochter im Kranze reichen Familienglucks in Hamburg vereint zu sehen Anknüpfend an die Heer- s ch a u , an der auch Hamburgs Söhne teilgenommen, führte ber Bürgermeister weiter aus, der Kaiser habe in 25jänrigcr gesegneter Regierung die Armee die Pflicht erfüllen lassen, durch die Höhe ihrer Ausbilduiig den Frieden zu sichern unb er möge sich mit der Gewißheit, daß die Armee ihrer Aufgabe wie immer ge wachsen fei, davon überzeugen, daß Hamburgs Bürgertum bereit und imstande )ei, in sorgsamer tatkräftiger Arbeit zum Wohl des gesamten Pater lau des dieGüter des Handels und der Schiffsahr t zu pflegen. Ser Bürgermeister begrüßte schlief; lich die übrigen anwesenden deutschen Fürsten und schloß mit einem Hoch auf den Kaiser und die Kaiserin. Roch eine Kaiserrebe. Ter Kaiser erwiderte: Eure Magnifizenz' So oft Ihre Waidiäi unb ick nach Hamburg zu kommen bie frohe Gelegenheit haben, sind wir zu Sank rerpsticklet für bie freudige Aufnahme unb bie zu Hei 11 gehende warme Begrüßung, bie uns stets von allen Kreisen d.r Hamburger Bürgerschaft zuteil wirb Wir haben bi • and» am unseren Dank auszuspredwn für den Empfang seitens der Stadt. Er iviegeli die niggeworbenen Beziehungen zwilchen brr Hamburger Bürgerschaft unb unserem Hause wieder Zu gleicher Zeit mochte im als oberster Kriegsherr meines.Heeres der freudigen Empfindung darüber Ausdruck geben, daß bie Hanfastätte in lebhaftem Interesse für die ihren Wanten tragenden Regimenter von neuem einen Beweis ihrer Liebe und Zuneigung zu geben im Begriff stehen, ein Beweis sür mich, jvie bei Zusammenhang zwischen den Garnisonen und ihren Stabten ein inniger ge worben ist unb wie die Stabte stolz darauf hnb, and» äußerlich ihren Söhnen die Anerkennung geben zu können, die ite ver bienen durch ihre Leistungen 111 ber Vergangenheit unb ihrem Eifer in ber friedlichen Arbeit. Hat die Stadt Hamburg am vergangenen Tage mit Begeisterung einen Teil des Heeres bc grüßt, der nun schon so lange den Stieben bat erhalten helfen, so bat sie recht barem getan. Senn sie weiß, daß unter des Friedens Schirm sie ihrer Arbeit n a ch g e h c n kann sie ist eine Weltstadt unb liegt an einem der größten Strome unseres Vaterlandes unb bis zu ihr heraus bringt ber Wellenschlag der Flut unb ber Atem der See. Für eine Ration 1 st c s n 0 t n r 11 d 1 g . ii’ i e füi d t n m enschli ch c n 'i ö rper, » u atmen, um z u leben. Ser Atem des Staatskörvirs bringt ihm Leben unb Kran llnb dieser A t o m ist ber Handel. Schon der weitblickende Große Kursürst prägte das Wort: ,.von bei unb Seefahrt sind die beiden Hauptseulen meines Staates." Es ist für Midi eine Freude gewesen, in den 23 Jahren, seitdem ich den Thron bestiegen habe, den Fortschritt zu verfolgen, den die Hansastadte, und zumal Hamburg, geroonnen haben in rastlosem Vorwartsichreiten Es ist mir eine Pflicht, die ich gern erfülle^ wenn ich alles tu-, was ich kann, um Meinersens den Hanfaftädten zu helfen Wir bürten uns aber nicht darüber wundern, daß daS Auf- hteben des Handels in unserem jung geeinten Vaterlande manchem in der Welt U n b e q u e m 11 di f c 11 e 11 gemacht hat. Ich meine nooeb, bie Konkurrenz ui auch am kommerziellen bieten gesund Sie ist für die Staaten und Volker notwendig, um anzuspornen unb m neuen Leistungen anzuregen So ii es jo beim Svort, wie wir es heute auf bem schönen Rennplatz gesehen haben, wo vor den Augen von Tausenden von Hamburgern und 10 vielen schonen Hamburgerinnen die Offiziere meiner Armee geritten haben. Sa sehen wir einen Reiter, ber in Gedanken id’on den ersten Preis errungen hat, und von rechts und links kommen die zwei nächsten unb arbeiten sich an ihn heran, unb es kommt zu ernstem Kampf zwischen ben Srcien. Sa greift ber, der bisher an der Tete war, zur Peitsche, aber nicht, um auf feinen konkurrierenden Reiter zu hauen, sondern auf fein Pferd und gibt diesem die Sporen Darum kann die Kon k I! r r c n 1 d e r Nation en u 1 ande 1 in i a 11 sgekämpft we 11 n ist durch das deutsche Volk in den letzten Jahrzehnten geschaffen worden in der mächtig s i ch entwickelnden und aller IV arte durch ihre M anneszncht und S I s ; I v l i II ' I ch a u ze! ch n c II den deutschen Kriegsflotte Sie ist . . welche den Willen des deutschen Volkes zur Secgeltung dar stellt. junge Flotti erfreut des Interesses der Hamburger, wenn anders ich den Ausdruck der Begeisterung der Hamburger richtig verftanben habe, so glaube id) annehmen zu können, bau es ihre Ansicht ift, untere Flotte fürderhin z u verstärken, ' 0 daß wir i 1 di c r sein können, daß uns niemand den »ns zustehen- d e n Platz an der Sonne streitig machen werbe So erhebe id> mein Glas auf bas Wohl der Hansestädte unb bereit größte Hamburg Sie Herren wissen ja, wie ich von Hamburg denke und mich Hamburg verbunden fühle Auf die Gefahr hin, Midi zu wiederholen, spreche ich es nochmals aus St, Hamburger unb i di, roir verstehen u ns. Sie Stadt Hamburg hurra, hurra, hurra!" von Hingabe, Siszivlin und Manneszucht. Tat beiden Groß Herzögen, meinen Vettern, spreche ich meinen herzlichsten Glück wünsch aus zu dem schönen Anblick, den die Söhne ihrer Lande gewährt haben. Eurer Königlichen Hoheit lege ich meinen bc anderen Sank zu Füßen dafür, daß Eure Königliche Hohen mich zum Ebei dieses vorzüglichen Regiments gcmadit haben, das eine ruhmreiche Geschichte bat und bas sich im Kriege hervorragend geschlagen bat Ick bin dadurch in engere Beziehung zu dem Kort» und dem schonen Hetmallande Eurer Königlichen Hoheit getreten Den regierenden Bürgermeistern der freien Hansa ftabte sage ick meinen besten Glückwunsch zu ben schönen, strammen Regimentern, bte bte Sohne ber Ham'astäbte gestellt haben Zu gleicher Zeit wollen iie meinen besonderen Sank entgegennchm.it für die Absicht, Fahnen bänder in den hanseatischen Farben den Regimentern zu stiften. Steier Schmuck wird die Regimenter nodi fester an ihre schönen Städte fetten. Saß das Korps, seinen Traditionen entsprediend, im Frieden und int Kriege sich so betätigen wird, wie id) eS von ihm erwarte, daraufhin will id> mein Glas leeren. Tas 9. Armeekorps Hurra Ser fonimanbicrcnbc General Frhr. v Plettenberg toastete auf den Kaiser. Er dankte dem Kaiser für die An erlennung der Leistungen des Armeekorps und sagte u. 0. „Eurer Masestät Soldaten haben niemals ein anderes Streben gehabt, als nach WoNen der Anerkennung aus Eurer Masestät Munde: dafür setzen iie Gut, Blut und Leben mit Freuden ein Saß es uns heute vergönnt war. Eurer Maiestat Aner- feitnung zu erwerben, läßt uns die Mühen der letzten Zeit in der Erinnerung leicht cridieincn und wirb uns ein Sporn lein, im Krieg unb Frieden weiter zustreben Id) bitte Eure Majestät, ■ zu fein, daß Eure Majestät beute im Deutschen Reiche keine giüditd)crcu, dankbareren unb treueren Untertanen haben als das 9. Korps." Rach der Tasel hielt das Kaiserpaar Cercle unb begab >ick dann nach dem Altonaer Rakhaits. Ser Kaiscrplatz und die anliegenden Häuser waren reich illuminiert Sie Svielleute der Hoboisten des 9. Armeekorps, denen die Ka pelle des 1. Seebataillons angeschlosscn war, marschierten dann mit Magnesinrnsackelu zum großen Zapfenstreich an, der von dem 1. Armee Musitinfpizienlcn Professor Grawerl geleitet wurde. Sas Kaiserpaar hörte den Zapfenstreich vom Balkon des Rat Hauses und kehrte dann ans die „Hohenzollern" zurück. WotlH zu Metz. Ziehung 13. u. 14. Septeite Hauptgewinn Mari 75000 LWU'-S L Dinkelmann, Wo». Hier «hilUieh M * Lotterie-B"»W Plakate keontl \erU>nB_ wieder gezogen. 4 Treffer ä 320000M 2 Treffer ä 300 MO hl lOOOMti xSlMOhi IX 76832111 ,x4800«JJ ,,45000g „32000M -Auf 17 Lose ein Treff Hauptgewinne Wert Mk. 50,000 WO« 5000 rankfurter Lost 3 Mn Porto und Liste 30 Pte ’rsenden die GeneraldeM^ oiiis Hederich, Frankfidl ard. Sciiäter, Düsseldorf 11 -ueb zu haben in allen \a erie-Geschäften sowie be len Königl. Prenssiich-Ä» tischen Lotterie-Einnehmn Militärobcrpfarrer des nr. 201 Erstes Blatt W. Jahrgang Montag, 28. August V>U WGietzener Anzeiger «SS' VF , v ssäffip General-Anzeiger für Gberhefsen SL-ZL annalme injdgen Botationsönid und Verlag der Brübl'fdjen UniojBud;. und Steindruckere, R. ränge. Redaltion, rrpedMsn und Drutferd: Sibulftraße ?. ^-.g 7en K «Udingen: Zernlprecher Nr. 50 »t,chä,!rH-IIe vahnhsiftra»« 16.. Aiijkigenteil. H. Beck. Odd bei u"2eheT ii'Ä .MG und ' j y-pc til "’i , 2 E 0. ’tW ' 'ido 9. Armeekorps auf dem Luruper Exerzierplatz begann gegen 9 Uhr. Der Kaiser und die kaiferliche Familie wohnten ihr bei. Sie Truppen des Armeekorps standen m zwei Treffen. Ser Kaiser ritt die Fronten der beiden Tressen ab, nahm aus den Händen des Generallcuttianls Hoppenstadl den Frontrapporl des K rieg erv e r ei n s aus dem Bereich des 9. Armeekorps entgegen und ritt die Front der Abordnungen, welche auf dem Paradefeld selbst Ausstellung genommen hatte, ab. Es waren dies etwa 6O0O alte Krieger, während weitere 12OOO auf der Zufahrtsstraße für die Fürstlichkeiten Spalier gebildet hatten. Ser Kaiser sprack hierbei viele alte Krieger an. Es erfolgten dann die Vorbeiniärickc der Truppen. Um 12t» Uhr traf er an der Spitze der Feld zeichen am Rathausc in Altona ein und begab sick nack dem Vorbeimarsch der Fahnenkompagnie an Bord der „Hohenzollern". Altona, 26. Aug. Heute abend 7 Uhr begann im Kaiserhof von Altona bei den Majestäten die Plaradetafel sür das 9. Armeekorps. Ser Kaiser brachte folgenden Trinkspruch auS: „Ich spreche Eurer Exzellenz nochmals meinen herzlichsten Glückwunsch aus zum heutigen Tage: Sic haben mir bas 9. Korps in vorzüglicher Verfassung oorgeführt. Ser Tag war das Resultat harter, anstrengender Arbeit und zeuate stellt; aber die endgültige Entscheidung, ob Portugal Republik werden oder zum Königtum zurückkehren sollte, blieb der konstituierenden Nationalversammlung vorbebalten, die am 28. Mai dieses Jahres gewählt wurde. Die Wahlen aber fielen im republikanischen Sinne ans, die konstituierende Versammlung trat am 19. Juni des Jahres zusammen, proklamierte am nämlichen Tage die Republik Portugal, und nachdem in den folgenden beiden Monaten die Nationalversammlung dann mit den Ruinen des Monarchismus und Klcrikalismus aufgeräumt hatte, hat die portu- giesische Nationalversammlung am letzten Dienstag die neue Verfassung proklamiert, die schon heute in Kraft treten soll. Manuel d'Axriaga, oder wie man, da die Republik Portugal den Adel abgeschafft hat, jetzt sagen must, Manuel Arriaga, wurde zum Präsidenten der neuen Republik gewählt. Tie provisorische Regierung unter Theophilo Braga hat die neue Vcrsassung ausgearbeitet, der die Nationalversammlung mit einigen kleinen Abänderungen am Dienstag ihre endgültige Zustimmung erteilt bat. Danach steht an der Spitze der Republik natürlich ein Präsident, der von den beiden Kammern (Oberhaus Unterhaus) in gemeinsamer Sitzung auf vier Jahre gewählt wird, aber nicht wieder wählbar ist. Er ernennt die Minister, die dem Parlament verantwortlich sind, jedoch nicht, wie bisher, im Parlament erscheinen und an den Aussprachen teilnehmen dürfen, und bezieht ein Gehalt von 80 000 Mark (inklusive Repräsentationsgelder). Eine Amtswohnung hat er nicht, nur ist ihm für offizielle Festlichkeiten der alte Königspalast Beiern zur Verfügung gestellt worden. Hinsichtlich der Minister, die, im übrigen den Parteien entnommen werden, bestimmt die Verfassung, baß die Minister des Kriegs, der Finanzen, der Marine und der öffentlichen Arbeiten von der Zusammensetzung des Parlaments unabhängig sind, weil man zu diesen Posten lediglich Fachleute heranzuziehen gedenkt. Von den beiden Parlamenten, für die eine drei- jährige Legislaturperiode vorgesehen ist, wird sich, um darüber nur etwas zu sagen, der Senat aus von den Gemeinden indirekt zu wählenden Mitgliedern zusammensetzen, die Zusammensetzung der Deputicrtenkammer dagegen auf dem Prinzip des direkten und geheimen Wahlrechts beruhen, und zwar unter Hinzunahme des Proportionalwahlsystems. Wahlberechtigt ist mit den bekannten Ausnahmen jeder 21 Jahre alte Portugiese, wofern er schreib- und lesekundig ist; in die Deputiertenkammer wählbar sind alle Schreib- und Lesekundigen, die das 30. Lebensjahr erreicht haben. Die Frage nach der Zahl der Senatoren und Abgeordneten, sowie nach der Abgrenzung der Wahlkreise ist vorläufig noch nicht geordnet. Ihre Beantwortung bleibt einem besonderen Wahlgesetz ausbehalten und wird einstweilen durch ein Interimistikum ersetzt, nach dem am Samstag durch die Nationalversammlung die Wahl von 71 Senatoren vorgenommen worden ist, die bis zur Verabschiedung des Wahlgesetzes das Oberhaus ebenso vertreten wie die 235 Mitglieder zählende Nationalversammlung das Unterhaus. Erst nach drei Jahren scheint man, nachdem die Zahl der Abgeordneten und die Wahlkreiseinteilung durch Spezialgesetz festgelegt« ist, zu regulären Zuständen übergehen zu wollen. Herr Manuel Arriaga ist, so entnehmen wir der „Köln. Ztg.", etwa 70 Jahre alt und in Horta auf Fayal (Azoren) als Sproß einer alten, aber verarmten Adelsfamilie geboren. Als Student der Rechte in Coimbra mußte er sich und einem jüngeren Bruder den Unterhalt durch Stundengeben verdienen. Frühzeitig wandte er sich der republikanischen Sache zu, wuroe mehrfach in die Kammer gewählt und vertrat dort demokratische Ideen, während er erst als Gymnasiallehrer in Lissabon, dann als Professor und Rektor in Coimbra tätig war. Nach der Revolution ernannte ihn die Vorläufige Regierung zum Oberstaatsanwalt. Er hat eine Reihe juristischer Arbeiten und ein staatsphilosopyisches Werk veröffentlicht. Sein älterer Bruder ist landwirtschaftlicher Ingenieur und hat unter bent König Ludwig verschiedene Resormversuche im Lande, namentlich in der Provinz Alemtejo, unternom- men, die natürlich fehlschlugen. Der Präsident gilt als ein gemüßigter Mann und wird suchen, bei der ihm jetzt obliegenden Kabinettsbildung die gefährlichen Heißsporne sernzuhalten. Der hessische Parteitag Der Sozialdemokraten. sd. W o r in s, 27. Aug. Die „Landeskonferenz der Sozialdemokraten Hessens" fand heute und gestern im Gewerkfchaftshause zu Worms statt. Es waren etwa 150 Delegierte aus dem Großherzogtum erschienen. Ten Geschästs- uud Kassenbericht erstattete Orb» Offenbach. Ueber die bevorstehenden Reichstagswahleu sprach B u s o l d - Friedberg ; die gemachten Vorschläge wurden gulgeheißeu. R a a b - Pfungstadt berichtete über die Tätigkeit der Landlagsfraktion und über die bevorstehenden Landtagsmahlcn. Der LandtagSfraklion wird für die Tätigkeit gedankt und ferneres Vertrauen ausgesprochen. Tie Tagesordnung, sür den bevorstehenden Parteitag in Jena behandelte U l r i ch-Offenbach eingehend; es schloß sich daran eine lebhafte Aussprache. Die Verbilligung dec „kommunalen Praxis" wurde abgelehut, ebenso der Antrag Offenbach betr. die Aufhebung des Parteiiagsbeschlusses betr. die Alaisciergelder. Vom Partei- vorstand sprach Ai ü ll e r-Berlin dagegen. Das Handbuch Adelungs wurde warm empfohlen. Ter Landesvorstand wurde wieder- und für die nächstjährige Tagung Erbach i. O. gewählt. Die ganzen Verhandlungen Verliesen sehr friedlich. l?cer und Flotte. Der Stapcllauf des Kreuzers „Straßburg". Straßburg, 26. Aug. Nach dem Stapellauf des Kreuzers „Straßburg" in Wilhelmshaven meldete Oberbürgermeister Dr. Schwand er dem K aiser telegraphisch die vollzogene Taufe. Darauf ist ihm von Schloß Wilhelmshöhe ein kurzes Antworttelegramm zugegangen.________________________________________________ Ausland. Die Petersburger Telegraph^nagentur meldet aus B a r- ferusch: No rdp ersten ist von Kotschan bis Kadjur in der Gewalt Mohammed Alis. Eine Truppenabteilung aus Teheran versuchte die Truppen des Exschahs zu umgehen und Kadjur zu erreichen, stieß aber auf Dur- komenen und kehrte zurück. T-ie Privatmeldungen aus Teheran, die von einem Siege der ReLierungs- truppen und der Auslösung der Truppen Mohammed Alis berichteten, sind falsch. Die Gerüchte von einer Demission oder Erkrankung des türkischen Kriegsministers sind, so wird aus Konstantinopel gemeldet, falsch. Ter Kricgsminister muß nur wegen Unwohlseins einige Tage das Haus hüten. Eine amtliche Meldung aus Athen versichert sehr eifrig: Nach dem Bericht der zuständigen griechischen Behörden ist unzweifelhaft festgestellt, daß Ingenieur Richter niemals von den Räubern auf griechischen Boden gebracht worden war. Die „Morning Post" meldet aus Tokio: Nach dem Rücktritt Katsuras hat der Kaiser den Marschall damag ata aufgefordert, ihm Rat angedeihen zu lassen. Es wird keine Konferenz der älteren Staatsmänner statt- sinden, da diese es ablehnten, einen politischen Einfluß auszuüben. damagata wurde allein vom Kaiser um Rat gefragt. Für den Rücktritt Katsuras kann kein ersichtlicher Grund angegeben werden. Sa.ion.ji hatte eine Besprechung im Parlament, an der auch Katsura teilnahm. Saionii wird am Montag berufen werden. Ter Wechsel im Ministerium hat leine Erregung hervorgerufen. Arbeiterbewegung. Berlin, 26. Aug. In einer heute von der Direktion der Großen Berliner Straßenbahn einberufenen Versammlung der Vertrauensmänner der Schaffner und Fahrer erklärte sich die Tirektion bereit, die geforderten Lohnerhöhungenzubewilligen. Auch soll der bisherige Höchstgehalt von 1620 Mark anstatt nach 20 schon nach 15 Jahren gezahlt werden. Nach 18 jähriger Tienstzeit wird es weiter auf 1680 Mark erhöht werden. Aus Stadt un& Land. Gießen, 28. August 1911. " Ortsgewerbeverein. Der in der letzten Mitgliederversammlung beschlossene AuSflug an die Edertal- sperre findet Montag, 11. September, statt. Es hat schon eine genügende Anzahl von Mitgliedern die Beteiligung zugesagt. * • Von unserem Regiment. Vom herrlichsten Wetter begünstigt, ist die erste Manöverwoche glücklich zurückgelegt. 9lm Montag gegen 4 Uhr trafen die Mannschaften in ihren Quartieren auf der Aar ein und zwar der Negi- mentSstab in Oberneisen. Dienstag und Mittwoch fanden die ersten Uebungen um den „Mensfeldner Kopf* statt, der unseren braven 116ern manchen Schweißtropfen kostete. Für Donnerstag war der erste Ruhetag angesetzt, er wurde zur Instandsetzung der Uniformstücke ausgenutzt. Freitag hatte üaS Jnfanterie-Regt. Leibgarde (1. Großh. Hess. Regt. Nr. 115), daS in Diez und Umgegend liegt, Regiments- besichtigung, wobei ein Bataillon unseres Regiments den markierten Feind zu stellen hatte. Die anderen Bataillone hielten an diesem Tage für sich allein Uebungen ab. Am Samstag fand für unser Regiment Besichtigung statt und die 115ec stellten den markierten Feind. Die Besichtigung soll sehr gut ausgefallen sein. Heute gehen die Regimentsübungen zu Ende. • • Der Brand in der Marburger Straße, der in der letzten Woche so viel Anlaß zu Erörterungen gab, kann immer noch nicht zur Ruhe kommen. Die ganze Woche über rauchte der Trümmerhaufen und von Zeit zu Zeit schlugen die Flammen erneut empor, so daß z. A. gestern nochmals eine Anzahl Ferierwehrleute zum Löschen ausrücken mußte. Dem Schutthaufen entströmt ein intensiver übler Geruch, so daß die Vermutung nicht von der Hand zu weisen ist, daß sich noch verbrannte Tierkadavcr unter dem Schutt befinden. Die Nachbarschaft leidet sehr unter dem Geruch und allgemein fragt man sich, wie lange dieser gesundheitsschädliche Zustand noch andauern soll. Wie man hört, soll noch das Eintreffen eines auswärtigen VersicherungS« beamten abgewartet werden, bis die Aufräumungsarbeite beendigt werden können. Wenn das wirklich der Fall wäre, müßte es aufs schärfste mißbilligt werden/ denn wegen der Interessen einer privaten Erwerbsgesellschaft, die noch dazu genügend Zeit hatte, ihre Ermittelungen anzustellen, dürfen doch nicht die Bewohner eines ganzen Stadtteils in dieser Weise benachteiligt werden. * * Vom Männerturnverein lüirb unS geschrieben: Bei dem gestern am Dünsberg von dem Turngau Hessen veranstalteten Bergturnfest errang der Männerturnverein Gießen einen sehr schönen turnerischen Erfolg. Nicht nur gelang es seinem Mitglieds HanS Thöt unter 235 Mitbewerbern den ersten Preis mit 84% Punkten zu erringen, sondern auch alle 15 von ihm gemeldeten Wetturner erreichten die Mindestpunktzahl, wieder ein Beweis dafür, daß es richtig ist, in einem Turnverein auf möglichst gleichmäßige Durchbildung aller Mitglieder bedacht zu sein. Die guten Folgen zeigten sich auch bei dem von 5 Mannschaften des Gaues bestrittenen Eilbotenlauf, indem diejenige des M. T. V. Gießen die beste Zeit lief. Es gelang ihr mit 6 Läufern die 450 Meter mit 12 Hürden in einer Minute und 6 Seklinden zu durchlaufen. ** Der Allgem. Deutsche Automobil-Club „Gießen" unternahm gestern mit fünf festlich beflaggten Autos eine Fahrt nach der Saalburg zu dem außerordentlichen Gautag des Gaues III des 91. D. 9l.-E. Die Fahrt ging morgens 8% Uhr vom Startplatz Hotel Schütz- Gießen über Wetzlar nach Braunfels, von da über den „Rciherstieg" nach Weilburg; sodann durch das herrliche Weiltal übe» Weilmünster nach Alt-Weilnau, Usingen, Wehr- heim zur Saalburg. Hier fand unter reger Beteiligung der Gaumitglieder, die aus Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Marburg, Kassel usw. mit Auto und Motorrad herbeigeeilt waren, der Gautag des Gaues III des 9l. D. 9l.-C. statt. Der Rückweg wurde am Nachmittag über Homburg, Friedberg, Bad-Nauheim, mit Aufenthalt in Bad Homburg und auf dem „Teichhaus" in Bad-Nauheim, angetreten. Gegen 7 Uhr trafen die Fahrer, nachdem sie im ganzen ungefähr 160 Km. ohne jede „Panne" zurückgelegt hatten,- wieder wohlbehalten hier ein. Sämtliche fünf Wagen gewannen je einen der von dem Gau III des A. D. 9l.-C. zur Saalburg- sahrt gestifteten silbernen „Saalburgbecher", Landkreis Gießen. △ Klein-Linden, 27. Aug. Daß ein aljherge- brachtes Voltsfest wie die Kirmes Zch nicht ohne weiteres beseitigen läßt, tonnte man heute sehen. Ter Gemeinderat hatte das Kirchweihfest abgeleynt, die Wirte hielten nun statt dessen ein Svnimerfest ab, dessen Besuch mindestens so stark war, wie in den Jahren vorher. In Scharen trafen besonders die Bewohner von Gießen ein, die Frankfurter Straße belebte ein gewaltiger Menschenstrom, der sich in die drei Kirmeswirt)chaften Burg, Eiche und Bernhards- Häuser Hof ergoß. Alle Räume waren dicht besetzt und die Wirte kamen sicher aus ihre Rechnung. Der Torfteil Bernhardshausen hatte heute feine erste Kirmes, die auf der Wiese des Gastwirts Bernhard gefeiert wurde. Karussell, Schießbuden usw. sorgten sür Volksbelustigung. s. Lollar, 27. Aug. In ihrem elterlichen Hause hier erhängt hat sich heute abend gegen 7 Uhr die 28 Jahre alte Ehefrau eines Metzgers und Wirtes in Gießen. Trotzdem ärztliche Hilfe sofort zur Stelle war, waren die Wiederbelebungsversuche erfolglos«. Starkenburg und Rheinhessen« w. WormS, 26. Aug. Ein Wolkenbruch mit Gewitter richtete gestern in den rheinhcssischen Gemeinden Gundersheim, Mülsheim und Hangen w e iS heim großen Schaden an. Das Wasser stand teilweise meterhoch in den OrtSslcaßeÜ und drang in die Häuser und Stallungen ein. Vielfach mürben Mauern niedergerissen. Auch einige Kreisstraßcn mußten gesperrt werden. In den Feldern und Weinbergen sind die Verheerungen groß. Der Blitz richtete verschiedentlich Schaden an. Die Mordtat in Rendel. Ter Landwirt K. Ludwig B e ck in R e n d e l, Pfarrgasse 111, dessen Besitztum mit der Rückseite an das Eberhardtsche Haus stößt, hat einem unserer Berichterstatter folgende Mitteilungen über das grausige Verbrechen gemacht, dem fünf Menschen zum Opfer fielen. _ , ~ Es war ungefähr 5 Uhr morgens, als wir, meine Familie und ich, sowie eine Anzahl von Narjbarn durch einige Schüsse und Hilferufen aus dem Schlafe geschreckt wurden. Wir stürzten an die Fenster und sahen zu unsrem Erstaunen den Wilhelm Gundcr- loch aus dem Hause seines Schwiegervaters kommen. Er hatte ein Jagdgewehr unter dem Arm und schritt die Pfarrgasse hinab, indem er Verwünschungen gegen seine Verwandten ausstieß. Kein Mensch hatte das Herz, ihn anzuhalten, denn man vermutete wohl nicht mit Unrecht, daß das Gewehr noch geladen wäre, xer Mörder war, wie festgestellt wurde, über das xor m den Hot geklettert und gelangte von hier aus in das Haus, xer Mörder wartete den Augenblick ab, wo sein Schwiegervater Eberhardt den Hof betrat und schoß ihn nieder. Ter ihm zu Hilfe eilende Schwiegersohn Karl Wissenbach hatte kaum die m den Hof führende Treppe betreten, als er ebenfalls erschossen wurde. Tie junge Frau Wissenbach fiel dem Mörder in dem Hausflur zum Opfer, während die Frau des Gunderloch sich auf den Speicher flüchtete, um sich über das Tach zu retten. Hier traf sie der Mörder, als sie schon mehrere Ziegel abgedeckt hatte Ter erste Schuß verwundete sie nur leicht. Ter Verbrecher scheint nun, den Spuren nach zu urteilen, die Verwundete bte Speichertreppe hinuntergeschleift zu haben bis in den ersten L>tock. Hier scheint er seine Flinte wieder geladen und bann seine Frau durch einen zweiten Schuß getötet zu haben. Hierbei ist er wahr- scheinlich von seiner Schwiegermutter überrascht worden, denn die ganze Situation läßt auf einen kurzen Kampf der Frau Eberhardt schließen. Man vermutet, daß Gunderloch die Leiche seiner Schwiegermutter bann die Treppe hinabgeworfen hat. Ter elende Verbrecher erschoß, wie bereits mitgeteilt, vor einigen Jahren auch seinen Bruder Heinrich. Tie beiden Brüder waren von jeher nicht gut aufeinander zu sprechen gewesen und eines Morgens fand man >cn Heinrich Gunderloch nut einer Kugel im Herzen in seiner Stube. Wilhelm Gunderloch behauptete, in Notwehr gehandelt zu haben; sein Bruder hätte ihn beim Nachhausekommen mit einem Tolchmesser angegriffen, und da hätte er sich mit der Flinte zur Wehr gesetzt. Tie Angaben des Wilhelm wurden noch ergänzt durch die Aussagen mehrerer Burschen, die gehört hatten, daß Heinrich in betrunkenem Zustand Drohungen gegen seinen Bruder Wilhelm ausgestoßcn hatte, auch hatte er mit drohender Geberde ein Tolchmesser gezeigt. Heute ist man anderer Meinung; man glaubt, daß Wilhelm seinen Bruder Heinrich einfach erschossen hat, weil er ihm im Weg war. Tas Verfahren wurde damals eingestellt, weil allenthalben angenommen wurde, daß Notwehr vorliege. Von der Staatsanwaltschaft wurden Tr. Popp-Frankfurt, Kreisarzt Tr. Nebel-Friedberg, ein Vilbeler Arzt, sowie Gc- richtsphotograph Albert Schmidt in Friedberg telephonisch nach Rendel berufen. Nach der Auffindung der Leiche des Mörders, wurden sie bis auf Kreisarzt Tr. Nebel sämtlich abbestellt. Von Behörden waren anwesend: Staatsanwalt Dr. Brill- Gießen, Kreisarzt Tr. Nebel- Friedberg, Kriminalkommissar Müller- Gießen, Gendarmerieoberwachtmeister Held- Friedberg, die Gendarmen R o k e m e r und Jäkel- Groß-Karben, Ezczerbowsli) Heldenberaen, Fabian-Heldenbergen und Wachtmeister H i l d - Vilbel. Gegen 10 Uhr kam der Schutzmann Gg. K l ö s von Gießen mit seinem Polizeihund Hilla von Luterbcrg. Ter Hund nahm Witterung an der Leiche der Frau des Mörders, da ihr Zimmer kaum von jemand betreten wurde. Das kluge Tier hatte trotz der nach hunderten zählenden Zuschauer, die sowohl das Haus, als auch die Straße belagerten, die Spur alsbald ge- stinden. Er führte seine Herren nach der Scharmühle zu, in Der Richtung auf Nieder-Dorfelden. Sobald man das Dorf hinter sich hatte, wurde der Hund von der Leine gelassen, und nun stürzte das Tier vorwärts. Eine Viertelstunde nach dem Verlassen des Hauses bog der Hund nach links in einen Kartoffelacker, wo er stehen blieb. Man ging nun sehr vorsichtig weiter und die Gendarmen setzten ihre Schußwaffen in Bereitschift. Schutzmann Klos beruhigte die Leute, indem er auf das Verhalten seines Hunoes hinwies, der ziveifellos keinen lebenden Menschen, sondern eine Leich gefunden habe. Der Anblick, der sich jetzt bot, war grauenerregend. Treiviertel des Kopses fehlte gänzlich. Gehirnteile waren meterwett geflogen. Der Mörder hatte keinen Pfennig bei sich. Nach der Ausflndung der Leiche atmete jedermann wie von einem Alp befreit auf und man konnte sehen, wie sehr der Mörder gefürchtet war. Tie Opfer des Mörders. Um 1Z28 Uhr abenos würben die fünf Leichen der Ermordeten in die Leichenhalle verbracht, nachdem sie der Staatsanwalt freigegeben hatte. Die Leiche des Mörders wurde von ihrem Fundort ebenfalls nach dem Friedhof verbracht, wo sie im Freien stehen bleibt, bis sie nach Gießen in die Anatomie verbrach wird. Die Kinder des Mörders wurden vorläufig dem Polizeidiener K o ch übergeben, während das Kind des Wissenbach vorläufig bet Verwandten in Büdesheim untergebracht wurde, später wird es von einem Bruder in Leipzig aufgenommen und aufgezogen werden. Vermischtes. * Brände. Aus Heidelberg wird uns gemeldet: Ein heute nacht nach ,,212 Uhr in der Schulbankfabrik Grauer u. Cie. aus unbekannter Ursache entstandenes Schadenfeuer äscherte das Maschinen- und Werkstättengebäude bis auf die Grundmauern ein. Den vereinten Bemühungen der Heidelberger Feuerwehren gelang es, um 4 Uhr das Feuer zu löschen, so daß die bedeutenden Lagerräume der Fabrik, sowie das nur durch die Straße von der Brandstätte getrennte städtische Gaswerk verschont blieben. — In Brünn ist die Tuchfabrik Moses Loew Beer nicdcrgebrannt. Zahlreiche Vorräte und Maschinen wurden vernichtet. — In Aidin, der Hauptstadt des gleichnamigen Wilajets in Kleinasien, sind bei einem furchtbaren Brande, der die Stadt verheert hat, 1500 Häuser, 250 Kaufläden, zwei Moscheen, drei israelitische Tempel und zwei Schulen ein Raub der Flammen geworden. — In Kempfeld bei Idar stehen eine Anzahl Häuser und Scheunen sowie die evangelische Ortski r ch e in F l a m m e n. Es herrscht Wassernot. — Auf dem Fabrilgrundsti.a der Firma Earl Zeiß in Jena ist in dem erst in diesem Jahre in Benutzung genommenen großen Zementbau, der die Moutagehattc und die Mecha- uikerwertstätte enthält, ein Brand ausgebrochen, der erheblichen Schaden verursachte. Das Gebäude ist völlig ausgebrannt. ff. Die Entdeckung eines Bergwerks aus der Steinzeit. Bei Aramou in Spanien ist durch einen Zufall ein der Steinzeit angehöriges Bergwerk entdeckr worden, von dem wir in der „Revue generale des Sciences" lesen. Ein so frühen Zeiten zuzurechuendes Bergwerk war bisher nicht betannt, und das neu entdeckte ist um so wertvoller, als es deutliche unb in den verschiedensten Richtungen Aufschluß gebende Spuren vom Umfang und von der Art der Bergarbeit in der Steinzeit aufweist. Es handelt sich um ein Bergwerk mit Lagern von kobalthaltigem Kupfer; seine senkrecht angelegten Gänge gleichen voUtommen Kaminen; warum die Gänge so gebaut waren, ist noch nicht recht erklärt. Geschah es, um die Ueberwachung der Sklaven zu erleichtern, oder wollte man das Eindringen wilder^ Tiere verhindern? In einem der Gänge sind 15 menschliche Skelette entdeckt worden mit Steinbeilen und Hacken aus Tierhorn. Zwei, in weitem Giessen, Lollar, den 28. August 1911. 6246 Die Beerdigung findet am Dienstag, nachm. I1/, Uhr, in Lollar statt. Bad-Nauheim, 27. August 1911. Die Beerdigung findet Dienstag, den 29. August, nachmittags 5 Uhr, vom Trauerhaus (Badehaus 2) statt. 6239 ■ B-A Fritz Rosenbaum Löwengasse 20. Telephon 692. Leun, Rechtsanwalt 5233 Amtlicher IdL Gebrüder Berdnx Fernsprecher 231 Vabnhosftratzc 27 ! Seit 16 Jahren in Deutschland ein^eführt und beliebt. I dieser Nur Schutz- echt marke. mit En gros von der Fabrik: hv1*/, Villa Diana, beet empfohlene Fremden-Pension. Zur Nachsaison ermäßigt e Preise, Mk. 6.50—7.60 per Tag inkl. Zimmer.C*'/. »Ml S« Bad-Nauheim Bahnhof-Allee 8 Gießen, den 25. August 1911. Grostherzogliches Amtsgericht. tot liegen, chwerverletzt: bei ein tuen am Leben zu erhalten. Ter Letzte nacbricbtcn. 1 ie Mordtal a Aevdel. Rendel, 28. Aug Tic Beerdigung der Ermordeten sand am 3onntafl in Gegenwart einer großen Menschenmenge stall. Dabei war and) der einzige erwachsene Ueberlebende, ein bei der 61. Ärttllene in Darmstadt drencnder Lohn, anwesend. Tie Leiche b<* Mörder» wurde heule trüb 6 Uhr in die Anatomie nach Gießen gebracht. Pari», 28 Aug. DaS Befinden des früheren Ministerpräsidenten hat sich so verschlimmert, daß man da» Schlimmste befürchtet Bekanntmachung. Bet r.: Maul- und Klauenseuche im Kreis Büdingen. In Berstadt (str. Büdingen) ist ine Maul- und Klauenseuche ausgebrochen. Gießen, den 25. August 1911. Grobherzogliches KreiSamt Gießen. Namens der trauernden Hinterbliebenen: Fritz Euler* in seinen Eigenschaften und Wirkung von dem hochangesehenen Chemiker der ßeifen-Industrie Herrn Dr. C. F. Veite in Berlin auf da^ glänzendste begutachtet gibt blendend weisse, völlig geruchlose Wäsche und schont das Leinen in denkbarster Weise. Es reinigt die Wäsche schnell, sehr gründlich und verursacht leichteste Arbeit ■ Das ein Pfand-Paket kostet nur 25 Pfennige. ■ Zu haben in Drogen-, Kolonialwaren-, Seifengeschäften und Apotheken ist keine Hoffnung, . Führer des Automobils kam mit leichten Verletzungen da- von. Der Chauffeur forderte die Gesellschaft aus, abzu- springen, aber mir der Schaffner folgte dieser Aufforderung und blieb unverletzt. Die Passagiere Nam- menen sich in ihrer Angst an den Sitzen fest Der Dagen L. Minlos & Co., Köln-Ehrenfeld Hoflieferanten. "" •* . ÜttiL "—. Vom 1. September L Js. ab befindet sich mein Bureau Frankfurter Str. 7 (Hessischer Hof) I. Stock, Eingang Alicestraase Sprechstunden 3—6 Uhr nachmittags, ausgenommen Sonntags Giessen, August 1911. Trauben feinste französische und italienische OO Pf fff. lose per Pfund ■ "SJ" in Kisten von zirka 4 und 8 Pfd. per Pfd. 28 Pfg. Bekanntmachung. In das Handelsregister Abt. A wurde bezüglich der Firma Zadock Kann in Gießen eingetragen: Die Firma ist erloschen. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dass meine gute Frau, unsere liebe Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau E isabeth Euler geh. Wagner gestern abend 7 Uhr uns unerwartet durch den Tod entrissen wurde. tn b tr öl. ,em vWL wurden. $ 71 den c- man ihm III - " e Lun, vllsr itk" Ä «igebeit iMt^ 111 *« % tnen Kamp der "underlojZM 3e dMbgmorsen kt i r ang-gnfini. r w *. Tie $r, anjt durch die Autsager 4 Mnnch in betrunkenw I ider Allhelm auigtioh I °c cin -tolchmesser gezrix I an glaubt, bafc Vilhe!-! I >sn hat, weil er ihm u I rls emgestellt, weil allem- I mehr vorliege. "m?/'.dadv-Frankslw. I Vilbeler Arzt, sowie Ei- I Friedberg telephonisch I 1 der Leiche des Mörders I el sämllich abbestellt. ölaatvaiiwall Tr. Brill- | Todes-Anzeige. Heute nachmittag 2 Uhr verschied nach langem, schwerem Leiden unser lieber guter Sohn, Bruder, Enkel und Neffe Willi Kissel Gerichts-Referendar im Alter von 23 Jahren, tief betrauert von seinen Angehörigen. Familie Bademeister Kissel. chberg, Kriminalkommissar achtmeister veld-Fried- ii> Jäkel-Erob-Karben, bian«Lcldenberaen wo ) Uhr kam der Lchutznm-. nhund tzilla von Lulerbere he der Frau des Mörder-, treten wurde. Tas lliy :nben Zuschauer, die ioiwt. cten, die Lpur alsbald «■ der Scharmühle zu, in tr alb man das $ori biniti Leine gMcn, und nun ertelsluiide nach txm vn- liiiks in einen ilaiiord- nun sehr vorsichtig. NM: hugwasscn in verellschan inbem er aui das Äa- Miiellos kernen lebcnta >en habe. irauenenegenb. .^reivrem. e waren meterwert gclloga. j bei sich. . - atmete jeöctmann w w- )nntc sehen, rote lehr dc lorders. _ , fünf Leichen der Emm 'chdem sie der ^taalsamoall Norders wurde von chrs | «FJfißl nntcrgebradjt ivut - 1 iig ausgenommen unv Bekanntmachung. Detr: Maul- und Klauenseuche in Eberstadt. Nackidem die Maul- und Klauem'euche in dem Gehöft des Landwirts Konrad Webemann II. zu Eberstadt ausge- brocken ist, werden die unter II unserer Bekanntmachung vom 24. l. MtS (Kreisblatt Nr. 66) ungeordneten Maßnahmen aui dieses Gehöft ausgedehnt. Gießen, den 25. August 1911. Grvßherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Usinger. Lin schwerer Hntomobilunglüd. lieber ein schweres Automobrlunglück, dem eine ganze Anzahl Menschen zum Lvfer gefallen ist, wird uns aus Neu-East le in Irland berichtet: Sin M otor omni- bus mit 33 Insassen rannte bei E 0n se11 infolge Ser sagens der Steuerung gegen einen Baum und wurde vollständig zertrümmert. 10 Personen wurden ge- tötet, mehrere verletzt Zu dem Unglüd von Consett wird noch gemeldet, daß das mit 33 Personen besetzte Touristenautomobil mit der «KLSSS i‘f>inEn’“*"«««» - * bs S'L >urch ole Tuchfabru ajetS w * .fWfrt 'I c bie Sl» -I E - .ainen Lft mirtb*. MW WW (**> lU Visitkarten bUL Preisen Brühl'sohe Universitäts-Druckerei. Dieter Skelette sind vollständig erhalten. Es sucht auS als ob •m UnglLckefall die 15 Leute xxtfMtvt W*: tntffeiAt fmbji >urch mren Erdrutsch in der Tide eingeschlo^en it*vjben Sie puren von großer Gestalt und hatten eine mächtige MuZsttlatur äe übrigen - auch |um Gebrauck der sehr «chweren cru M Zimmer | Walltorstratze 73 nächst der Ost-Anlage in noch neuem Hause [Haltestelle h. elektr. Straßenbahn» eleg. 5 - Zimmer Bel Etage m. Loggia, Bad, Gas, elektr. Licht, Bleichplatz usw. per gleich od. später zu verm. >3555 West-Anlage 27 schöne 5 - Zimmer - Wohnung vart., Gartenanteil und Bleiche per 1. Oktober zu vermieten. 4285)______Näheres Hinterhaus. Schöne 5-Z.-Wohn. zu verm. 2961 3. Weinert, Neuenweg 9, 5 - Zimmerwohnung mit Zub., Steinstr., Ecke Ederstr., per 1. Oktober zu vermieten. 15204 Näh. Carl Stückrath, Seltersw. In meinem Hause Schottstr. 10 Parterre ist eine schöne [5245 5-Zimttivchmli 'KbÄö?' per sofort evenl. auch später zu verm. Näh. Babnhofstr. 50 I. | 3 Zimmer | 06876] Zwei schöne neu hergerichl. 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