XU. 254 trieb ernt tL-li- mH Ausnahme deS EonnkagS. ete mit An- an- bpezies mit einem Einkommen über 3000 Mark und einem Gesamteinkommen von über 600 000 Mark. Der trag Beer wurde schließlich mit 7 gegen 5 Stimmen genommen. VIS ITKA R TEN ln Jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, ----------r — sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brühr sehe Univ.-Druckend, zenzen verschmolzen. An dm Gesellschafts- und Ballkleidern erscheinen prächtige Pelzverbrämungm; die Hutformen sind Pelz- toques mit keck wehenden Federn, und man schwelgt in der Herr- lichleit farbig lmchtender Untergewander aus Gaze und Sciden- musselin. Nach der Herrschaft der Mimonos scheint nun die Wetschura Aussicht zu haben, ein Lieblingskleidungsstuck der cle- gantm Pariserin zu werdm. Samstag, 28. Oktober Ml Rotanonsdruck und Verlag der Brühl'schen UnwerfttetS • Buch- und ©tembrucfereL N. Lange, (Bicfeen. VermLsebtes. ♦ Eine seltsame Rettung. Bei einem Wohnungsbrand in Berlin im 4. Stockwerk eines Hauses im Norden Berlins wurde, wie dem „Berl. Tageblatt" gemeldet wird, die Schlosserfrau Sitte, nachdem sie drei ihrer Kinder über die Treppe gerettet hatte, mit dem Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- stroße 7. EroedNion und Verlag: 51. Redaklion:d^ 112. Tel.-AdruAnzeigerDleben. Tte „Gletzener Zamkliendlätter" re erben dem .Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, da» „Krelibleti fBr 6en Kreis Gietzrn" zweimal wöchentlich. Tie ..Landwirtschaftlichen Lett- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Laboda Trabes ans Tanncudust und Menthol, sind der Liebling aller Redner, (Geistlichen, Länger und Sängerinnen. Tic Stimme wird dadurch klar, die Müdigkeit der Stimme und Trockenheit des Woumcitd verschwinden. Zugleich Vorbcuguunomittcl gegen Fnflucnza und Kararrb. Laboda-Tragc-eS lind zu Mk. 1.50 in Avvlheken erhältlich. Hauvt-Depot: Engel Apotheke, Frankfurt a/M. D7/Io — Das russische Ballett in der Mode. Die Triumphe, die das russische Ballett in Paris und London gefeiert hat, haben auch in der Mode ihre Spuren hinterlassen. Es tauchen in letzter Zeit fremdländische, mit einer lieber fülle von Garnierung geschmückte Gewänder auf, schwere pelzverbrämte Kostüme von wunderlich östlichem Schnitt, die die Salons der vornehmen Gesellschaft beinahe zu Maskmfesten umgestaltm. Wie ein Mode- berichterstatter von Ladns Pictorial müteilt, verdankm diese Phantasietoiletten ihren Ursprung dem Vorbild der russischen Tänzerinnen. Besonders die prunkvolle Ausstattung des Balletts „Scheherezade", das Motive aus Tausend und einer Nacht zu einer bunten Szenenfolge verwob, hat bei den eleganten Pariserinnen unauslöschliche Eindrücke zurückgelassm und in ihnen dm Ehrgeiz erregt, die Kostümwunder, von denm sie auf der Bühne entzückt waren, in die Salons zu verpflanzm. Sie können sich daher gar nicht genug tun, ihre Gewänder mit goldenen und silbernen Spitzengeweben zu umhüllen, sic mit Perkm- und Koral- lensnckereien zu übersäm und die ganze schwere Pracht bunter Steine und leuchtender Ornamentik über sie auszubreitm, die bisher ein Vorrecht in der Schmuckkunsr des alten Orient warm. Diese orientalischen Anklänge sind nun mit russischen Remines- Vie Forschungsreise einer weitz:n Frau am Kongo Eine Engländerin, Mrs. Marguerite R v b y , hat allein, nur von Eingeborenen begleitet, im vergangenen Jahre eine Forschungsreise durch das 3(merfnc des Kongogebietes unternommen und veröffentlicht jetzt die Geschichte ihrer Abmteucr in einem inhaltsreichen und vergnüglichen Buch. Am 23. Mai 1910 kam die Tante in Tur an auf ihrem Wege durch Rhodesia und den Kongo an, und während ihrer viele Monate dauernden Wandcrfahrt.m mit Kamera und Finne hatte sie gar manche Leiden und Ueberraschungcn zu überstehen. Fieber, die Unzuverlässigkeit der Träger und die Treulosigkeit eines Händlers, nut dem sie von Luembe, der ersten Station am Kongo, umgebrochen war und der sie, bevor K lwa am Mweru-See erreicht war, im Stich ließ, waren ihre schlimmsten Feinde: aber sic erzählt von ihnen und allen Schwierigkeiten, die sich ihr in den Weg stellten, mit gutem Humor. Bon Kilwa aus trat die unternehmende Dame, die einzige weiße Frau im Herzen des schwarzen Erdteils, ihren Weitermarsch an, überall mit Erstaunen und Verwunderung ausgenommen. Eine ganz ungeheure Sensation erregte ihr Erscheinen in den Dörfern. So hörte Mrs. Roby in Katen vor ihrem Zelt ein lautes Singen und verworrenes Schreien und erfuhr von ihrem treuen Boy Thomas, dem schwarzen Helden dieser Expedition, daß alle Frauen des Stammes zu- sammengekommen wären, um bi: weiße Schwester zu sehen. Mrs. Roby, die gerade einen Frisiermantel anhattc und das Haar aufgelöst über dm Rucken trug, wollt' hastig ihr Haar ordnen, um den schwarzen Damen mit der gehörigen Würde einer Europäerin gegenüber zu treten, aber Freund Thomas sagte: „Nein,. Mississi, Haar unten lassen. Alle Weiber bringen Tomaten und Früchte, und wenn Mississi Haar unten läßt, wollen sie keine Bezahlung. Haar unten lassen, viel billiger!" Nicht minder als die Schwarzen waren die europäischen Beamten des Kongostaates über bi' ungewohnte Erscheinung einer weißen $-rau entzückt. „In aller Bescheidenheit", erzählt bic Verfasserin, „muß ich bekennen, baß ich bic Ursache für bic Einrichtung eines regelmäßigen Nachrichtenbimstes von Trägern war, bereit einzige Pflicht darin bestanb, mir burch beit Busch Episteln mit Liebesgeständnissen nachzubringen, bic von Beamten an ben Poststationen kamen, durch die ich gereist war." Ein großer Augenblick auf der Reise war bic Tötung des ersten Elefanten, beim bic Dame war eine völlige Novize im Er legen afrikanischen Großwildes: „Tief Atem holenb, legte ich vorsichtig meine Büchse an, zielte unb brückte ab, brückte, aber nichts erfolgte. Ich spannte den Hahn noch einmal mit einem Gnaden, bas meinen aufgeregten Sinnen laut genug erschien, um jeben Elefanten auf Meilen ringsum zu erschrecken, aber nein, bas Tier bewegte sich nicht, unb mit einem weiteren tiefen Atemzug zielte ich und — schoß. Als bic Büchse losging, ba entstaub plötzlich ein gewaltiges Krachen, gefolgt von lauten Trom- petentönen, unb ich kam erst wieder zur Besinnung, als ich durch den Busch hinter meine Boys zurückgesprungen war unb zu meinem Erstaunen hörte, baß ich getroffen hatte. Ein gellender Chor von Fretldmschreien drang an mein Ohr, unb ich sah, wie bic Neger einen Triumphtanz um eine bunfic, gewaltige Masse ausführten, meinen ersten Elefanten!" In Luvungi wurde Mrs. Roby von einem schweren Fieber- anfall ergriffen, bei bem sie ihr Thomas, „der wcißcstc schwarze Mann, ben ich je getroffen", aufopfernb unb rührend pflegte. Die Geheimnisse des Fieberthermometers waren dem Neger von seiner Herrin erklärt worden: „Ich hatte ihm manchmal aus Vorsicht gezeigt, wie man ben Thermometer unter ben Arm legen müßte. „Wenn er über ben roten Strich steigt", hatte ich ihm gesagt, „bann gehts Mississi schlecht, wenn er zu den schwarzen Zahlen steigt, bann geht es Mississi sehr schlecht." Thomas erzählte mir nun, baß er, währenb ich in Fieberdelirien lag, den Thermometer unter meinen Arm gelegt hatte und sehr erschrak, als bas Ouecksilber immer mehr in die Höhe stieg. Um bics schlimme Zeichen iortzuschaften, suchte er es vergebens wieder herunterzuschütteln, unb steckte es schließlich in seiner Verzweiflung in kaltes Wasser, worauf das Quecksilber fiel. Er glaubte, nun sei alles gut." In mehreren Kapiteln beschäftigt sich die Verfasserin mit der Verwaltung des Kongostaats und gesteht, baß sie als Engländerin mit ben größten Vorurteilen hingekommen sei, aber sie habe nichts von bm Greueln, die man den Belgiern nachsage, gesunden. Es gibt fein systematisches Blutvergießen, keine verstümmelten Menschen unb bergt „Ich sah Tein Zeichen von Armut ober Hungersnot unter bem Volk, und ich kam überall unerwartet hin, ohne belgische Beamte, bic mir irgend etwas hätten verbergen fönnen." Frauen-Feuilleton. Die Pclzmodc. ■ Tie Pclzmodc des Winters tritt in die Spuren der zwei- kfarbigen Herb st mode, indem auch sic bei allen Pelz- ? Veidungsstückm zwei verschieden gefärbte Pelze oder Pelze mit k Laders gefärbten Federn — Schwan ober Marabut — ober t Kließlich auch Pelz und andersfarbige ©taffe — vornehmlich kämmet unb Scibc — zusammcngcstellt. Eigentlich sind in | Kesern Jahre alle Pelzarten üblich, aber einige werben besonders k Krufig getragen, vor allem Zobel und Hermelin unb deren I billigere Nachahmungen, ferner Nerz, Per sianer, Seal »ad S e a l b i s a m , sowie Fuchs. ' Die Farbenkontraste der verfchiedenm Pelzartm wcr- »m durch die Anordnung noch besonders erhöht. Man setzt ; kvei verschiedenfarbige Pelze z. B. bei Stolen in breiten Streifen ■ »ebeneinander, man scheut aber auch vor den geroagteften Pelz- ■ ii ft c r n, die künstlich ober gar mosaikartig in ziemlich phan- Wdjer Weife zusammengestellt werden, nicht zurück: es werden n der Querrichttlng laufende, ^schmale Streifen, nebeneinander- S, es gibt Rauten- unb 'Schachbrettmuster, sowie alle Zn- enstellungen von biefen, bic sich irgendwie erdenken lassen, ich verfährt man bei Zusammenstellungen verschieden er Pclz- . kten mit Samt und Seide unb Marabut ober Schwan. Köpfe »tnb Schwänze werden, so iwit es sich nicht um Fuchspelz handelt, ■ wenig verwendet, dafür aber wird ben allgegenwärtigen 1 a n f e n auch beim Pelzwerk Platz gelassen. Pelzmäntel und " ciiette passen sich in ihren Formm der übrigen Mode an, und PPL-001 Horben werden bei ihnen die Kontraste überall durch- Mhrt. So z. B. setzt man auf ein Sealbisamjackett einen -tatroienfragen aus Hermelin mit schmaler Sealbisameinfassung Ar bringt an einem Sealmantel am Kragen unb Aermeln Auf- , Mage aus Hermelin an. Tie Stolen dieses Winters sind außerordentlich breit unb M' manche reichen, selbst wenn man das eine Ende über die neunter nach hinten fallen läßt, noch beinahe bis in Kniehöhe Ende schneidet man meistens gerade ab ober rundet Utten ganz sanft. Biele von ihnen sind nicht eigentlich als 'W^-iu-?C5rict)n€n' sondern sind ganz breite Pelzstreifen, die -wuauig ubergeworfen werden. ff*......— 1 1 .............. . 1 vierten durch bic F1 am in en vom 7 r e p penf i n t a b - geschnitten. Sie floh in die Speisekammer unb rief um Hilfe. Ein Schornsteinfeger, der auf dem Dache bc* schäftigt war, verständigte sich mit der Frau und ließ j'ich das Kind durch das Fenster auf das Dach reichen. Darauf floh die Frau durch die Flammen auf den an der: Küche befindlichen Balkon und sprang fycr ab. Sie blieb an dem Balkon des dritten Stockwerks hängen und wurde unverletzt geborgen. * (Siu geheimnisvoller Asse. Tie „Metzer Zeitung" brachte die seltsam klingende Nachricht, daß in der Gegend von Metz gegen Montignh und Monlins ein außergewöhnlich großer Affe zuerst dur chdas offene Fenster einer Küche gesprungen sei, sich einen Laib Brot ungeeignet, diesen, gemütlich in der Küche stehend, auf» gefressen und sich dann im Schilf am Moselufer versteckt habe. Auf Erkundigungen wird vom Bürgermeisteramt: Montignh mitgeteilt, daß die Nachricht sich bestätigt. Es bandelt sich um einen leibhaftigen Affen, über dessen Her- tunft zurzeit uoch Dunkel schwebt. Der Asse soll stehend die Große eines Mannes haben, nimmt Leckereien und Zucker sreundlichst an, wird aber sofort bösartig, wenn man ihn ergreifen will. Man hat, wie die „Frantf. Ztg." meldet, schon vergebens versucht, ihn mit Stricken enuufangen. Er hält sich augenblicklich in unmittelbarer Nähe Der Stadt bei Montignh aus. * Der Fluch der Hunde. Man erinnert sich noch der Verbannung der einst so zahlreichen Straßenhunde von Konstantinopel nach der verlassenen Insel Oxia, wo die armen Tiere ohne Nahrimg dem glühendsten Sonnenbrände ausgesetzt, elend zu Grunde gehen mußten. Als die Nachricht von den furchtbaren Leiden dieser Tiere in Konstantinopel verbreitet wurde, übte sie auf das abergläubische Volk einen nicht geringen Einfluß aus. Es dauerte nicht lange, so zog ein Prophet durch die Straßen des alten Stambul, der die schlimmsten Schicksale voraussagte, weil die gräßlich gemarterten Tiere ihre Rache an der Stadt der vielen Hügel nehmen würden. Der Greis prophezeite einen Krieg, der Blut und Feuer über das ganze Lsmanenreich kommen lassen würde; das Licht von Mekka müßte erlöschest. Man glaubte damals in Konstantinopel allgemein, daß es den Bulgaren gelingen würde, die Türkei mit einem siegreichen Kriege zu überziehen, und ist es selbstverständlich, daß sich der Türke jetzt, wo er von den Italienern bedrängt ist, der früheren Prophezeiungen wieder erinnert. Die Jungfernjteuer in Reuh-Srei;. Wie wir berichteten, hat der Landtag des Fürstentums Reuß ältere Linie den Antraa auf Besteuerung der Jungfrauen und Junggesellen enogültig angenommen, lieber die für Junggesellen, Jungfrauen und Finanzpolitiker in gleicher Weise bedeutungsvollen Verhandlungen des Landtags wird dem „Berl. Tgbl." noch geschrieben: Der Landtag hat mit der Erledigung des Einkommensteuergesetzes zugleich das Schicksal der sogenannten „Junggesellen- und Jung fern steuer", über die die Beschlußfassung in der vorigen Sitzung ausgesetzt worden war, nachdem der Vertreter bei "Regierung erklärt hatte, daß auch dieser diese Steuer nicht sympathisch fei, entschieden. Die ursprüngliche Fassung des Scheinpflugschen Antrages war auf sehr scharfen Widerstand aestogen. Abg. v. Geldern-Reudnitz führte ins Feld, daß viele von der Ede absähen, um nicht ansteckende Rankheiten auf Fran und Kinder zu übertragen. Abg. Oberländer legte eine Lanze für die werblichen Personen ein, die sich der Sitte fügten und nicht selbst die Initiative zur Ehe ergriffen. Er verstieg sich zu der Behauptung, die Bestimmung dieses Antrages gehörte nicht ins Steuergesetz, sondern ins Strafgesetz. Beide und übrigens Junggesellen und der Antragsteller Abg. 6ch ein p f lug auch. Am meisten war bekämpft worden, daß auch Ver- beir atetgetoef en e ohne Kinder unter die Steuer fallen sollten. Damm schlug der Abg. Beer die Fassung vor, daß nur Ledige über 30 Jahre bei einem Einkommen hon 3000 bis 6000 Mark 5 Prozent und bei einem Gin» ! mimen über 6000 Mark 10 Prozent Zuschlag zahlen sollen. ?!bg. Kommerzienrat Arnold stellte bei einer solchen Attacke auf die besser gestellten Junggesellen ihre Auswanderung in Aussicht. Greiz z. B. zählt 76 von dieser , welchem Alter ist die Frau am glücklichsten? ^aß auch die unsinnigsten Fragen eine Unmenge von Federn und Tinte in Bewegung zu setzen vermögen, das be- werst eine neue Rundfrage der wegen ihrer mehr ober minder gentreichen Fragen bekannten ^.Madrider Zeitung „A. B E" Z ' bat ihren Lesern jüngst die Frage vorgelegt: ,Ln welchem Alter ist die Frau am glücklichsten?", und Hunderte von Lesern haben hierauf geantwortet. Ein Leser, ofienbar ein sehr temperamentvoller echter Spanier, (ex trägt die Nr. 163 in der Liste der Antworten) erklärt, die Frauen seien in dem Alter am glücklichsten, _ wo sie einem einen unverhofften, wohlan«, brachten Biß versetzen können — bis ihnen die Zähne auAallen' Andere Leser erklären die Frau für so lange überhaupt glücklich' wie sic zu lieben im Stande ist. Einer meinte, in der Liebe gebe cs kein Morgen und kein Gestern, und daher sei eine Fran dann am glücklichsten, wenn der Grad der Zuneigung zwischen ihr und dem geliebten Manye am höchsten sei. Tie meisten Leser aber stimmen darin überein, das nur durch die Liebe die Fran glücklich werde, und manche fügen hinzu, der Zeitpunkt ließe sich durch die Angabe einengen, daß sie auf der Höhe ihrer körperlichen Entwicklung stehen müsse, ben einige Äser schon gleich nach dem 15. Lebensjahre, andere dagegen erst „zwischen dem 25. und 40." annehmen. Eine lautet: „Das Weib ist die Blüte eines Tages. Das Weib ist in jebem Lebensalter hinreißend. Wenn die Frauen nicht Mütter würben, wären sie die unglücklichsten Wei en der Schöpfung." Eine der letzten Antworten lautet: „Die Frau ist in bem Alter am glücklichsten^ wo sie einem ehrenhaften Manne ben unwiderstehlichen Wunsch eimloßt, sie zur Lebensgefährtin unb Mutter seiner .Kinder zu haben." Tie öemünrtigfte Antwort gibt ein Retteroffizier, her lakonisch erklärt: Tas hängt ganz von ben Umständen ab.l Besonders formenreich ist in diesem Winter der Muff, und manche seiner Abarten grenzen an das Erzentrische. Der runde Mufi ist völlig verschwunden: fast alle Müfie sind ganz platt gedrückt: sic i'inb außerordentlich groß und fast alle rechteckig. Nur wenige sind zungensörmig in die Länge gezogen oder enden gar in einer Spitze. Unter diesen spitzen 'Müssen ist eine Neuheit besonders reizvoll, bet der der Muff in einen Zipfel ausläuft, so daß etwa die Wirkung eines Briefumschlages erreicht wird. Manche Müfie sind auch mit Bändern versehen und können an diesen genau wie die Handtasche über die Schulter oder den Unterarm gehängt werden. Ein etwas erzentrischer Muff ist ein ganzer Fuchspelz mit Kopf und Schwanz, der beim Tragen so aussieht, als trüge man ein ausgestopftes Tier über dem Arm. Durch die Zusammenstellung verschiedener Pelzformen lassen sich bei den Müssen viele verschiedenartige Muster erzielen, besonders ba man auch Stoffe unb Federn gerne anbringt. Manche sehen dann genau aus wie Schulmapvcn, und Seidengarnierungen, Bändchen z. B., erhöhen die täuschende Wirkung noch. K. F. Drittes Blatt 161. Jahrgang Siebener Anzeiger Eenerai-Anzeiger für Oberhefsen Au; öcr Werdezeit der deutschen Zlotte. Es sind jetzt gerade 50 Jahre verflossen, seit in den deutschen Bundesstaaten die Erwägungen über die Schaffung einer deutschen Flotte angestellt wurden. Im Oktober des Jahres 1861 beriet die Hamburger Bürgerschaft in einer Sitzung sehr eingehend den Plan eines Flottenbaues. Es wurde beschlossen, den Senat ernstlich zu ersuchen, gemeinsam über Bremen in der Angelegenheit vorzugehen, wo die gleichen Apschauungen über dte Notweitdigkeit eines Flottenbaues herrschten. Gerade in diesen Tagen veröffentlichte die „Weser-Zeitrtng" die Vorschläge Bremens für einen Flottenbau, nach denen Preußen bereit war, eine deutsche Flotto zu schaffen, stark genug, unsere Hüften gegen einen Angriff von Dänemark zu sichern unb der deutschen Flagge in Cflajien Schutz zu gewähren. Für die Kosten, welche der Bevölkerung der deutschen Staaten durch den Bau und die Erhaltung der Flotte auferlegt werden sollten, wurde folgender Maßstab aufgestellt: In den mittel- unb süddeutschen Staaten sollten auf den Kopf der Bevölkerung 2 Silbergroschen, in den Seeuferstaaten 3 Silbergroschen unb in ben Hansastübten 12 Silbergroschen entfallen. Schon im Jahre 1848 hat bie Nationalversammlung die Grün düng einer Reichsflotte für notwendig erklärt unb 6 Mill. Taler zum Ankauf von Schiffen bewilligt. Im fotgenben Jahre verfügte bereits ben Führer ber Reichsslotte, Brommy, über 3 Dampfer, 1 Segelfregatte unb 27 Kanonenboote, die aber bekanntlich int Jahre 1853 durch Hannibal Fischer meistbietend verkauft wurden. Zwei dieser Schiffe, die „Barbarossa" unb „Gefion", würben von Preußen erworben, wo inzwischen eine starke Bewegung für bie Schaffung einer Kriegsflotte begonnen hatte. Beim Ausbruch bes Krieges gegen Dänemark 1864 bestaub die Flotte aus 1 Panzerschiff, 8 Korvetten, 23 Dampfkanonenbooten, 38 Ruberkanonenbooten und 6 Segeglfchiffen. Mit dem Inkrafttreten der Eerfaffung des ^rörddentschen Bundes ging bann im Zahre 1867 die aus 40 Schiffen bestehende Flotte auf den Norddeutschen Bund über. MrphheAkl INe Hausfrau wollte einstmals sparen Und gab den Kaffee auf, den wahren, Probierte dies, probierte jenes, Doch billiger war schliesslich keenes. Saure Gesichter sah man auch, Wie dies, wenn es nicht schmeckt, ist Brauch. Nun kehrt zum Kaffee sie zurück Und damit auch zum häuslich Glück, Nimmt WerUCF BrCUCr noch dazu, Jetzt war im Hause wieder Ruh! Werner Breuer ™ ”*'* || erspart die Hälfte Kaffee. Fabrik : Cöln - Rodenkirchen. 2« November November November 5« Xovember 5« November Sie lis zu erringen. Lrenvenandbiu linkt 11 zu billigsten ion, Teppiche, »ine Anzahlung a "/ii rahl- editbewilhgung itr. 14-16. n Umzugs träume, itisu. franko. Gießen- 'S» Ls!.. eblldel- übrige r iu - Ä'fc ,roDc frtf. -... HB, * •fr.,,:'' ,el' L»* 81» *' ,, ... gediegener Arbeit: Büfett mit aparter Kristallverglasung und reich geschnitztem Umbau mit großem Spiegel, Dlvan mit modernem Bezug u. prima Polsterung, 1 Zugtisch, 4 massiv eichene Lederstühle. 1 hemnzimm „Eiche" gebeizt Großer Bücherschrank, mob. Diplomat, 1 runder Mitteltisch, 1 Lederschreibscssel, 2 Rohrstllhle, 1 Chaiselongue mit Decke. Mche „Mir-AesmAz" großes Küchenbüsett, 1 Anrichte, 1 Aussatz mit Schränkchen und Schubkasten, 1 Tisch und 2 Stühlen. Elegante Einrichtungen » 2067.- £ 2690- Bestehend aus einem sehr gediegenen Schlafzimmer in Mahagoni oder Goldbirke. TrsttöirreimgMg von schnee nnii Eis soll vom Verein der Hausbesitzer für die Mitglieder, die sich hierauf abonnieren wollen, vergeben werden, toc ei miete Be Werber wollen ihr Angebot umgehend bet unserem Wobutniae- «achweiö Sclterowca er «orsta^ sofort unter voller Garantie. N ev o- ev Kochel BacKel Ovale* au er ev s Jahr ■. 69 B 3; t cvwwvat 'vcx/y\*dkt, ivvtt L- nickt ttteA-t ^ch. Er kem als Kreistz-' wird nidji die man da-! w. i Landtag tifr iben, bit dm tö ev“ c 8 o £ Q M OS a E o N <6 fl v n o Q Hl o tte men liberalen > Wahllrem icrtn (Destillat) Amol hilft sicher und ise65»D*li Uber die Rentabilität wen Schmidt'» Waschmaschine. In eiaein Monat kostet dh W «rh* In einem mittleren Hmmhalt A aus'dH Wie Kandis 11 beiden Rich- /] 2 bester Schuhputz bei ' ndwleehe: 1 WaaehfraalTav. a Mark 3.00. . Muk <00 t 30 Rtunden Feuerung k 10Pfennig. , iuoo > ' STage Beleurbtunr....... , 036 > ■ It Original Schmidts Waschmaschine ohne Waschfrau, nur mit dem Madchesi Nur 6 Stunden Feuerung * 10 PL . . Mark 0.60 \ | Betrag wird nuückgezahlt, falls Sie unzufrieden sein sollten. Preis 60 Pfg., grössere Flaschen Mk. —.75, Mk. 1.85, sogenannte Familienfleschen Mk. 8.50. In Apotheken und Drogerien erhältlich. •!“/» Engros-Niederlage bei Benner & Krumm. Amol-Versand, Hamburg 39. :: Spezial-Geschäft in elektrischen :: Beleuchtungs-, Kraftübertragungs-, Telegraphen-, Telephon-, Wasserstands- und Blitzableiter - Anlagen Ihre Schmerzen BÖ" wie Rheumatismus, H exenschues, Kopfschmerzen etc. QX beseitigen oder Torbeugen, dass > diese Schmerzen überhaupt erst aufkommen? Ja, so gehen Sie in die nächste Apotheke oder Drogerie und fordern Sie: Musgraves Original DAUERBRANDÖFEN brennen den ganzen Winter ohne Unterbrechung unübertroffen sparsam Spezialgeschäft der Oefen- und Herdindastrie Wilhelm Dürbeck Giessen Tel. 589 Kaplansgasse 9 .w y »subso^ <5, Beruntiert naturrein, ohne jeden Zesatz, kt leichter verdaulich, ausgiebiger und billiger ale jedes andere Speisefett Die daraus hergestellte Kunerona Pflanzen-Butter- (Margarlne) (" hat den Geschmack und den Duft der Naturbutter. S'Ä'E itfiet l. A, ful Ludwio^r^ Ubr vormiira-i» Hr nachmittag Alcherien und 9 on lei'-» dZA i leiftcn- w» BeleuebtuiiR nicht nötig........ — / aleo M. 6 - I Sie •Mree «i»o In einen Jahr mH SCHMIDT« Wanohnwechln M. 93.00. Die Maeci tno mneht rieb eJio fast bn ereien h*io Jahrbouhlt.u.dleWaeche korietdann nur <1m biwehen Beile, die bei dorUendwleoh natürl. auch nötig lat. Anun- entgeh Sie den meeriosoD AMp Kleben d rWaechfranen u. erhalt. JbreWAac. evirl lang. U«d< lloe. * ehr a'a 230 000 St. Im6e- brauch. — Verkauf' *'<'11 n-Xachwel« durc > C. Koch, Berleburg WollenSie H ebne einen Pfennig Geld nu riskieren a CD O *-» o Obit- u. Gemöle-Konierven ---bekannte Qualitäten, empfehle zu bllllgiten Preisen Carl Sdiroaab 6506 :: ßoflieferant :: =•=■• Perfangen Sie bitte meine Prelslllte --------- Infolge der allgem. Knappheit llt alsbaldiger Einkauf zu empfehlen a 3 Dr. Thompsons selbsttätiges Bleichmittel gibt durch einmaliges Kochen blendend weisse Wäsche Preis 15 Pfg. fn» du Harmonika tivZuKurfi' 'Vm untrtiltbftr TbtSu-Va u Aunßw.rkunfl. bR.r^TEHT NtLfJOll. 3 chörige Patent-Mund-Harmonika Oktav- und Dopp B—tm—?Jlfffwnn MMlII» ■MUMIII1UBB i. UMMUBB. A !• • ■ w ,ni U'icncn: Buiboder, ^limm. Qnt. "Br. Pott.^yinn.; ferner: loglobm D.B.P. 174770.*^ Aerxtlkh eegfeNtan bei Bietehe