'lldtts 285.- 335.- ar ar ai a 'n ?inr. rrenzimmer eist 8, 82S bis Mk. 1130 Sonstige ®mpfehle ich 11 reichl, als .z Kataloge grat'5 • „leite Ei-ricb*» chlafzimmer bis Mk. 1150.-. tntariien, ['Rb.imit., -*■ Vajch: 13-23?* äSlit. ttuBbaum U innen ■^Diefleb r>»or und Hen ä M IhellNuv- Dülieri, "• Btoßem e.m.mob. 'ischrünke, - ägjit *t Maba- ii- .innen roh. 3tür. mit niob. lilchränke, äM eisezimmer ■ Beizung 0, 876 biS Mk. 1500 Salons und Sosa-Umbauten ,4, 900 bis Mk. 1180 Ml* ter SluSwahl i Mk. 600.- ftritMWti Ä-— iJHfliMI - । in enormer bd Aosw«hl iifcM ”*$ itgdlNt Daren j-ler SW856 n IV W , m. 200 Gcschetnl »ßNch Bitt «uLv.hme H e-nnta-4. General-Anzeiger für Oberhejjen Ute „Oletzeaer Jeefneiblätttr" werden dem ^Ineeifler' etermal wöchentlich bei|degt, da« „KreMlail ftr kl Kreis «leben" iweimal »SchenKich. D4r ^L«b»lrtfchgstllchev Mt- fragen" erscheinen monatlich zweimal. Drittes Blatt Ibj. Jahrgang Gießener Anzeiger Samstag, 2b. August syy fUlationlbnirf imb Verla- der Brühlfch« UnwersllLt« - Buch- und Kreindruckeret. Ä. Lange, Gieren. Rebaffion, Expedition und Truckerrt: Schul« strotze 7. Expedition und Verlag: e*^6L Redaklwn:e--OSlir. Tet.-Adr^Anze,gerGietzen, Dom UirNschen Thronfolger, dessen Besuch am deutschen Kaiserhofe in den nächsten Tagen bevorsteht — es ist der erste Besuch dieser An, den die deutsche Geschichte zu verzeichnen bat —, ist erst in jüngster 3cit soviel bekannt geworden, daß man sich ein Bild von dem künftigen Beherrscher der Gläubigen machen kann. Lange, lange Jahre hat Jussuf Jzzedin in seinem Palaste in Skutari unter der strengsten und arg wöhnischsten Kontrolle seines Oheims Abdul Hamid ge lebt. Seine schöne, hoch am Abhange von Tchamligia ge legene Besitzung sieht über den Bosporus hinüber gerade nach Jildi^Krosk, der ehemaligen Residenz Abdul Hamids, und aus bcn Fenstern dieser Residenz spähte der gestürzte Sultan viele Male unb durch sein Fernglas forschend hin wer Mir Wohnstätte Jussuf JzzevinS, den er besonders scharf beobachtete, weil er ihn wegen seiner Ansprüche an den Thron und wegen seiner Intelligenz für gefährlich hielt. Die Besitzung von Tehamliyia, wo Jussuf Jzzedin wohnt, ist ein schöner Park, in dem eine Anzahl kleiner, bequem aus gestatteter Häuser verstreut sind. Tort führt Jussuf Jzzedin den probten Teil des Jahres ein eingezogenes, angenehmes Dasein: doch haben ihn in letzter Zeit seine Pflichten als anerkannter Thronfolger immer mehr in die Oeffentlichkeii und auf Reisen aeführt. Er ist der älteste unter den vier Söhnen und drei Töchtern des Sultans Abdul Asis und steht im Alter von 53 Jahren. Von mittlerer Größe, kräftiger Erscheinung, an Bart und Haar schon etwas angegraut, mit gesunder ok sichtssarbe, macht er einen angenehmen und freundlichen Eindruck. Sein Blick ist lebljast, um seine Lippen schwebt gewöhnlich ein liebenswürdiges Lächeln. In seinem Be tragen ist er ruhig und vorsichtig, doch zeigt er sich Be suchern geoenüber enlgeaenkommcnd. Seine Lebensführung ist sehr gleichmäßig und geordnet. Er ist ein nüchterner Mann intb liebt seiner Natur nach in allem Maß zu halten. Ein frommer Muselmann, ist er doch von allem Fanatismus weit entfernt. Jussuf Jzzedin gehört zu den r ci ch st e n Prinzen der Sultansfamilie; man berechnet sein per fönliches Vermögen auf etwa 4 Millionen Franken, außer' dem bezielst er als Thronfolger eine Apanage von etwa einer falben Million. Er bekleidet im türkischen Heere den Rang eines Marschalls, ohne jedoch gegenwärtig ein bestimmtes Kommando iraic zu haben. Er beherrscht das Französische, bedient sich seiner aber nur im Falle der Notwendigkeit. Sein Hauptinteresse bildet die Politik Es versteht sich, daß er ein überzeugter Anhänger der neuen Ordnung in der Türkei ist, und seitdem ihn seine Reisen inS Ausland geführt haben, hat er sieh auch mit den politischen Berlsiiltnisjen der europäischen Staa ten vertraut gemacht. Zeitungsleltürc betreibt er geradezu mit Passion, und wenn Jussuf Jzzedin einmal den Thron besteigt, dann wird die Türkei zum ersten Male von einem Sultan regiert werden, der Europa durch eigenen Augen schein kennen gelernt hat. Französische Museumsverhaltnijse. M. G. Paris, 24. Aug Der Raub der Mona Lisa ist den Kennern französischer Museumsverliältnisse nicht aNzu überraschend gclommcn Mehr als ein wertvolles STunftrocrt ist in dem vergangenen Jahrzehnt aus dem Louvre spurlos verschwunden: das ist in Paris offenes Geheimnis, so sehr man seinerzeit au cf bemüht gewesen ist, die betreffenden unangenehmen Affären zu vertuschen. Jetzt hat „zum Glück" die Entführung eines unersetzlichen Werkes die Geister mobil gemacht. — Wie man im übrigen in Paris sowohl, wie speziell in der Provinz in den Museen wirtschaftet, darüber haben I die hervorragenden Kunstkenner Herr de Psrsra und Heurn Revers kürzlich in der „Revue des Beaux-Arts" Bericlne veröffentlicht, die an Deutlichkeit nkchts zu wünschen übrig assen Nach Herrn de Psrsras Beobachtungen waren tväli rend der verganaenen heißen Wockjei, im Louvre nicht die geringsten Vorsichtsmaßregeln getroffen, um die nach Süden und LÜdwesten liegenden Säle vor dem Einfluß de. starken Sonnenbestrahlung zu schützen Eharles Bernets berühm les Gemälde „La Chasse de Charles X.“ (in der Salle de l’Enterrement d’Ornans), ferner der „Moulin ä 1‘eau“ von Hobbema und die Gemälde von Jan Steen Salle des Hollandaia) alles Werke ersten Range-, waren, noch dazu bei offenen Fenstern, derart der Sonne ausgesetzt, daß die Leinwand der Gemälde sich gezogen hatte und der Firnis absplitterte. In anderen Sälen, wie $. B. in der „Eol lection Ehauchard" brüteten die unschätzbaren Werke von Eorot, Decamps und Delacroix bei 37 Grad Hitze, natürlich ebenfalss bei offenen Fenstern! Die Verhältnisse in der Provinz können nach dem aufsehenerregenden Bericht von Henri) Revers nur mit dein Epitheton „verbrecherische Sorglosigkeit" gekennzeichnet wer den. In Nimes ist das städtische Museum feit nicht weniger als zivanzig Jahren provisorisch (!) in einem Parterresaal untergebracht, der so feucht ist, daß die Wände mit Schimmel bedeckt sind. Ter Zustand der Kunstwerke läßt sich ahnen. Bisher hat man noch fein Mittel gefunden, um diesem „Provisorium" ein Ende zu machen. In Dijon, in Le Havre, in Besanqon, in Rennes wetteifern die Kataloge der Museen an *?tlter mit den Werken, einige sind seit 30 Jahren nicht mehr korrigiert oder ergänzt worden. In Ehambsrn, in Auxerre, in Bourg sind die vorhanö'cnen -'.ataloge infolge von Aenderungen in den Museen gänzlich unbrauchbar. In Elermoiit-Ferrand hat man eine Reihe wertvoller alter Gemälde durch „Restaurierung" lotal verdorben. Tas Schönste aber hat Herr Revers bei der Jnspizieruiig des Museums von (Säen erlebt „Ich sand", so erzählt er, „das Museum in großer Unordnung. Ter Rauchfang in einem, zu ebener Erde gelegenen Zim mer der Verwaltung halte kurz vorher eine Feuersbrunst in dem ersten Stock verursacht. Dort war in dem Saal der holländischen Meister ein wundervolles Werk von Teiiiers vollständig verbrannt, zwanzig andere Gemälde waren durch die von der Feuerwehr hereingeschleuderten Wasserniassen schwer beschädigt worden Der Aussetzer, den i h ui dieser Verwüstung antraf, berichtete, daß man v her Gefährlichkeit des Rauchfanges feine Ahnung gehabt habe und daß der Baumeister, der jetzt die Ernenerungsarbeiten geleitet, den ominösen Mamin ruhig stehen lasse. So könne sich, die Katastrophe jeden Tag wiederholen. Was aber mich angeht, so fügte der Wackere hinzu, so tue ich mein Bestes, um die Gemälde wieder zu restaurieren. Ich traute zuerst meinen Ohren nicht, fragte aber dann, mit welchen Mitteln er denn die Gemälde in Stand bringe. O, das ist sehr einfach, meinte der gute Manu lächelnd, die Gemälde werden mit Kartoffeln abgerieben, dann sehen sie wieder ganz wie neu aus; alle Gemälde der italienischen Schule, die Sie hier sehen, sind auf diese Weise restauriert. Sehen iie nicht superb aus'?" Ter Aufseher, der mit — Kartoffeln die alten Italic uischen Meister „wieder neu macht", das ist allerdings iapienti fat! Ob jetzt, nach der neuen beispiellosen Lehre, aus eine Besserung der geschilderten unwürdigen Zustände zu hoffen ist? wandern und Reisen, väöer und SommcrfrifdKR. V a b R a u b e i in. "i i wurde am 23. August mit Fräulein Marie Jatge aus Reu- not f gemeldet, die aus diesem Anlaß von der Bad.- und Kur- vermaUung hurd) einen Rosenstrauß ausgezeichnet mürbe. aic Hochsaison ist nun vorüber, und es beginnt damit für Bad Nauheim die Jeu, die als jctwnste und vielleicht günstigste für eine Kur dereichnei iverden kann. Die Hotels und Pensionen sind nicht mehr iiberitillt roie in der Hochsaison, und die Beiiner können sich infolgedessen letzt mehr den einzelnen Gästen widmen und ihren ueuellen Wünschen Rechnung tragen treffen berat äug' täglich noch eine Menge Kurgäste ein, namentlich von anker* beim men Ländern, tue wahrend der großen Hiywelle die meitc Rene nicht ausführen konnten, unb in ben Badelmusern, iM. Park und ani der Terrasse erblickt man überall neue Gesichter, die die Schönheiten des Bades gemeßen. Tie Darbieninyen der Kuinerivaining stellen auch letzt in nichts den der Hockwilvn nach Pom 31. August Ins f>. September sind lokale iaini^ lucthpiele vorgesehen, für die eine Anzahl wertvoller Preiw auS* gesetzt sind Es finden Herren-Toppelfpiele und Herren- und Damcn-Toppelspiele statt. £uftfd)iffal)rt. Döberiv, 26. Ang. Auf dem Robrlnckergebiet des Töbc- ritzer Truppenübungsplatzes stürzte heute ein mit zmei Mil i- tärfl leger n besetzter Einbecker ab. Bon ben Fliegern kam einer völlig unverletzt bavon, der andere erlitt eint; Fuß Verstauchung. Wien, 25. August Ter Ingenieur Sablatnig vollendete den vom Laube Riederösterreich mit 20000 Kronen auS- gestatteten Flug bnrch Rieberöfterreich. — Die erste englische L n s t p o st. Am V. September wirb in London der erste regelmäßige europäische Postbienst durch die Flugmaschine beginnen: von diesem Tage an soll täglich von der Flughalle von Henden ein Flieger mit seiner Flugmaschine nach Windsor fahren, um hier die Postsäcke mit Briefen abju- liefcrii, die ihm in London übergeben werden. Ter König hat erlaubt, daß dieser fliegende Briefträger im Windsorpark landet. Tiefer Poststugdienst ist von einem Ehrenautzschuß eingerichtet, der mit dem Postmünster einen regelrechten Vertrag geschlossen hat. Als Poststieger ist G r a h a m c White mit einem festen Gehalt eingestellt. Tie Lnftpost fleht also fortan dem Publikum zur Beförderung vo>i Brieffendungen offen, doch wer von biefem stolz an- qekünbigten Unternehmen praktische Vorteile für ben Postbienst erhofft, steht sich einstweilen enttäuscht. Tenn zur Befcrderung iverhen mir von bem Ausschuß hcrauSgegcbcne lttnsichtSkarten ober Briefe zugelasfeu, bie in llmschläge eingefchlosien sinb, bic ebenfalls vom Ausschuß zum Preise von 1 Schilling unb 1 Penny abgegeben werben. TaS Lustporto ist also einstweilen noch ziemlich teuer unb wirb nach menschlichem Ermeßen burd) größere Zuverlässigkeit in der Bestellung der Senbungen wohl faum aufgewogen werben. Tagegeil ist mit der Post ein Abkommen getrosten, wonach alle diese Sendungen außer dem gewöhnlichen Poststempel noch einen besonderen Aufdruck erhalten, der die stolzen Worte enthält »Erste Luftpost des Vereinigten Königreiches-. Eine Verantwortlichkeit für Befchädigmig, Verspätung oder Verlust der aufgegebenen eenbunqen wird nicht übernommen. Trotzdem diese Einzelheiten de>i mit Pomp angekündeten Postdienst burd) bie Lust zu einer wahrscheinlich kurzlebigen Seltsamkeit herabminbern, beanspruchen die englischen Zeitungen für Großbritannien ben Ruhm, al5 erste Nation die Flugmaschine in ben Dienst ber Post gestellt zu haben und man ermuntert alle Leser, bie Einrichtung zu benutzen, um sich ein „Andenken* zu sichern. Selbstverständlich Ive r b en bie durch Flugmaschinen n a ch W i ii d s o r gebt a cf) t e n Ansichtskarten unb Briese von bo r t aus auf gewöhnlichem Postwege nach London zurück- gefchickt unb erst bann weiter v e rjanbt. Vermischte». • D i e Hitze unb bic Kindersterblichkeit. AuS London wird berichtet: Ein trauriges Bild von dem furchtbaren Einfluß der diesjährigen Sommerhitze auf die Kindersterblichkeit gibt ein soeben veröffentlichter amtlicher Bericht. In der ver- ^rauen-FerUlleion. Die Wafserkugcl. Laßt mir frei von eigenem Erraffen Meine Hände. Ich will Wunder schaffen. Eine Frau in grauen Porzcittagen Kannte eine Dasscrkugcl tragen ' Ohne Hülle, nur in fick gebannt, «Ihraft der Reinheit ihrer ivcißen Hand Und ich möchte für ein fiebernd Leben Wasserkugcln aus dem Waffer heben. Frieda Sckowf. Kleine Modeneuheiten. Rach einer recht langen Zeit fast völliger ‘Jlbroeienhcit kehrt gegenwärtig auf bas Gebot eines cdmcibcrS hin, ber ut ber Welt bcs Okichmads eine gewichtige Stimme bat, ber M a traten- fragen in bie Franenmobc zurück: unb zwar irirb et vor erst hauptsächlich ju ben langen Mänteln, bie augenblicklich eine io große Rolle spielen, getragen. In ben verseh,edeniten warben, normen unb Arten kommt er vor. Rieht ^mr wird zweiseitiger Satin vcrwanbt, sondern auch ein neuer -Leidenierge, mü bunt gemusterter llntericibe: andererseits sieht man auch diele »tragen in gerippter Seide mit ganz glatter, einfarbiger Unter,cibe. Ein Kragen, der zu einem Autornobilmantel angefertigt ist, zeigt eine bronzebranne Oberfläche und dazu eine blaue unb weine Innenseite: ein anbemr Mantel Hat eine Innenseite beS »tragen* jn Mausbraun, entsprechend dem Futter des Mantels, wahrend dieser selbst eine waldgrüne Farbe zeigt. . t . . Ungewöhnlich viel Phantasie und Gefchmack verwendet die gegenwänige Mode auf den Sck'leicr. Eine pikante und neue Schlei er art ist der geftreirtc Schleier: außerdem sieht man, w»e dcrcils im Sommer, au di für den öcrblt weiße Spitzen, cmcier, die unter möglichst malerischen Gesicktspuntten zu dem Hule ui sarbige Beziehungen gestellt werden. Tic Pariferinnen haben flötzlicki ihr Herz für persische Schleier entdeckt Tre russischen Spitzen sind sie leid geworden, und aus Perfien igu nunmehr ixi-i Heil kommen. Tic persischen Schleier haben freilich auch besondere Vorzüge: sie sind ungewöhnlich lang unb weich unb eignen sich zu Putz unb Schmuck aller Art vorzüglich. Einerseits dienen sie wirNich als Sckleier, und ihre ieibenen Maschen sind in hervorragender Weife geeignet, den Glanz einer zarten Haut halb zu verbergen, halb zu enthüllen: und anberericit* vermag ein antiker perfifdx'r Schleier, mit dem man eine Abend, toilette verziert, diese wunderbar zu Deridühien. Auch Mantel werden mit alten, in ein wenig strengerem Stil gehaltenen Schleiern besetzt. Aber nid)t blos zur Vollendung ber Toilette sind die persischen Schleier geeignet. Tie Kissen, auf bic die heutige Pariserin ihr müdes Haupt sinken lätzt, und nut ben beliebten persischen Schleiern ausgeftattet, ferner ficht man ,ie an Handtaschen, Tischdecken und selbst an Sesseln und Stühlen.^ Ra- türlid) werden bereits für die am reichsten gearbeiteten Stücke dieses neuen Luxusartikels die erstaunlichsten Preise gezahlt. Eine ungewöhnliche, wenn auch wenig geschmackvolle Neuheit kommt auch auf dem Gebiete des Gürtels auf den Markt, der aus Federn hergestellte Gürtel, zu .dessen Herstellung sowohl Federn von Hanshühnern wie von Jagdvögcln verwandt werden. Außerdem gibt es Handschuhe und Hutbänder aus Federn, unb bie herrschende Mode will, daß die Bänder solcher Hüte, die mit Federbändern geschmückt sind, mit weißer Florett- scidc besetzt sind. Kf. kf. Ehcf crien. Ein dem „Daily Mirror" und nach bet Aussage dieses Blattes auch der weiteren Oeffentlickkeit wohl bekannter Schriftsteller, dessen Name es aber verschweigt, schreibt an die genannte Zeitung: „Alle Eheleute sollten ihre Ferren jeder für sicki verbringen unb währenb ber Trennungszeit ein- auber Liebesbriefe schreiben. Es gibt fein besseres Mittel, die Flamme ber Liebe zu unterhalten unb neu zu beleben, bie im Ge triebe bes Alltags immer Gefahr läuft, erstickt zu roerben." Ter ungenannte Schriftsteller versichert weiter, eine solche Rück- fchr zu ben Höflichkeiten unb Zärtlichkeiten ber Brautzeit werde ben auf ewig Verbunbenen viele Vergnügungen unb Ueberrafchun- gen bereiten unb ihre Absichten hinsichtlich ihres künftigen gemeinsamen Lebens stärken. Denn bic getrennten Gatten zärtliche Briese austausthcn, wie sie sic einst vor ber Ehe geschrieben haben, so werben bic Erinnerungen an jene Glückstngc in ihnen wieder lcbenbig werben, und sie werden die frische Empfänglichkeit für das Wesen bes Anderen wiedeninden, die sie als junger Mann und innges Mäbcken besaßen. Wenn die ferne Gattin lieft: Tu fehlst mir immer, ich zähle bie Tage, bis wir uns wicbcr- sehen " so wird sie sich der Zeit erinnern, da sic selbst die Minuten zählte, bis der Geliebte kam. Und wenn der Gatte einen ähnlichen Bries bekommt, w wird er vergessen, wie oft bie benere Hälfte ibn getadelt, ihm Egoismus und Gleichgültigkeit oorge- ivorsen bat. Es fragt fick freilich, wie wen btefe sinnreiche Theorie des englischen Schriftstellers der Srrfhcbteit Stand halt. qi?an möchte eimvenben, daß Schulkinder, bic bas ganze Jahr über gern zur Schule gegangen sinb, wenn sie ihre vierwöchigen Ferien aus bem Lanbc ui gebracht haben, oft nur mbr wiberwillig ivicbcr ben Weg zur Schule gehen. Wie, wenn auch Ehegatten, bie bisher nie unter bem Zwange des Zusammenlebens gelitten haben, in ber süßen Luft ber Freiheit plötzlich entdecken, daß düse ihnen viel besser bekommt, als bas bisherige Leben? 2xn- uoch so pessimistische Einwendungen wie bieie haben auch etwas Theoretisches: unb jedenfalls verdieM jener Vorichlag Beoch tung, ba er auf richtigen Grundgedanken ruht. Wenn alle Del: Serien hm, warum fallen dann Ehegatten nicht auch einmal Ferien haben? _ kf Der Streif der sckonheitskonkurrcn' tinnen. Zum Streik ber Tockrrdciter und^der Eisenbahnen hat England nun auch noch einen dritten Streck betommar. In Folkestone war eine internationale SchönhcitS- konkurrcnz für die vergangene Woche angefagt worden. Da nahmen die Ereignisse nn letzten Augenblick eine so scküinmve Wendung, daß der ,$eranftaltcr, JHobcrt Forsyth, anorimen mußte, daß keine weiteren »harten verkauft würden. Es war verkündet worben, der Preis solle von 6 englischen und 12 ausländischen Schönheiten um kämpft werden. Bei der Auswahl der 6 englischen Schönheiten aber hatte die Jury ber G. unb 7. Dame gegenüber keine Eutscheibung treffen können unb deshalb dies« beiden zusammen den 6. Platz angewiesen. Nun aber wollten bic Ausländerinnen anstatt zu Zwölfen, zu Vierzehn antreten. Die Damen, bie sich schlecht miss Rechnen verstehen, sahen nidA daß 7:14 sich nicht von 6:12 unterscheide Mer die Eng»- länderinnen wurden mm mehr aufsässig und erklärten, nut an dem Wettkampf teihunebmen, wenn nicht mehr Mädchen aus der Fremde als einheimische zugekassen würden. Herr Forsyth hielt entgegen, daß hoch den zum Teil von weither, aus Frankreich- Spanien unb Italien gekommenen 'JUiolänberinnen gewisse Vorrechte cmfleräiimt bleiben müßten. Doch bie Englänberimtrn ließen sich aus nichts ein. Sie erklärten, roenji nicht bis zu einer be-> summten Stunde ihre Wünsche erfüllt seien, tvürden sie abreisen. Herr Forsyth mußte der Gewalt weichen. Er ließ öffenllidi erklären, daß bic Ausländerinnen untereinander 6 »tonfurrentütttat auswählen möchten: nur bie Fürstin Belgambouze, bic aus Algier gekommen roar, solle wegen ihrer weiten Reife ohne Los an ber Konkurrenz teilnehmen. So war wenigstens bie Veranstaltung gerettet. C. K. Tas Frauenrecht im persischen Paria- ment. Nun bat das Frauenstmrmrecht mich im persischen Parlament feinen Vorkämpfer getunten, und der Teheraner Mitarbeiter der Times gibt eine vergnügliche Schilderung dieses denkwürdigen Ereignisses. Das Parlament beriet gerade über die Vorbereitungen zu den kommenden persischen .Herbstwahlen, als sich unerwartet der Abgeordnete von Hamadan, Hadschi WakUel Rooy, zum Wort meldete unb eine leibenichaftlicke Rede für das Frauenstimmrecht hielt. Eine Woge des EMfetzens ging durck die Reihen der wackeren Volksvertreter, als ber Hadschi rundweg erklärte, die Frauen besäßen eine Seele und Rerbte und sollten daher auch mitrebat unb mitwäblen Voll Eifer sorberte dieser Frmtenfreund die Unterstützung ber Geistlichkeit, aber ber oberste Vertreter des Ulemas erhob sich und erklärte, nie im Leben seien seine Ohren durch so schamlose Aeußerungen beleidigt worden In wilder Aufregung sprach der wackere mohammedanische Gotte-mann den Frauen ''owohl die Seele als alle Rechte ab und erklärte, daß solche Lehren das Ende des F-slam bedeuten würden. Schließlich erhob sich der Präsident des Parlarnemcs und sorberte die Schrrst- 'uhrer auf. in ihren Berichten diesen entwürdigenden w i s ch c n s a l l zu unterdrücken, oamft keine Erinnerung an ihn die ruhmvolle Ehromk des persischen Parlcrments beflecke. ‘JJtit sichtlicher Erleichterung bejubelten bic Abgeordneten dielen Vorschlag und ichlei nigst ging man sur Beratung weniger aufregender Fragen übej. gangenen Woche verzeichnete London 1654 Todesfälle, 537 mehr als in der gleichen Woche des Vorjahres. Die Kinder unter fünf Jahren sind an dieser Zahl mit nicht weniger als 912 Todesfällen beteiligt, darunter 518 Kinder von weniger als einem Jahr Alter. Die gewaltige Zunahme der Kindersterblichkeit veranschaulicht folgende Tabelle, die wochenweise die Sterbefälle aller Kinder bis zum Alter von zwei Jahren zusammenstellt: Am 3. Juni enthielt die Liste 14 Todesfälle und setzt sich wie folgt fort: 10. Juni 18, 17. Juni 22, 24. Juni 19, 1. Juli 14, 8. Juli 23, 15. Juli 40, 22. Juli 56, 29. Juli 157, 5. August 318, 12. August 548, 19. August 629. Die allgemeinen Todeszahlen in den sieben größten englischen Städten ergeben in der letzten, am 19. August abschließenden Woche eine Sterbeziffer von 20,9 von Tausend; die entsprechenden Zahlen der drei letzten Jahre lauten 13,6, 15,9 und 18,6 von 1000. * Ein «nettes Pol i-eistückchenHatsichitt Kissi ngen -ugetragen. Fährt da vor einigen Tagen ein Badegast nach Kissingen, um nach dem nervenzerrütteten Geschäftsleben heutzutage einige Wochen die Glieder zu strecken. Am Llbend begibt er sich in Begleitung seiner Frau in ein bekanntes Bierlokal. Unterdessen sucht die findige Polizei nach dem im Heilbronner Gefängnis ausgebrochenen Heiratsschwindler und Hochstapler „Graf de Passy" mit richttgem 9tamen Schimangk. Und der teuflische Zufall will's, daß das Auge des hl. Hermandad unter anderen auch prüfend auf unseren Fremdling fällt, der, einen Becher Bier vor sich, sich im trauten Gespräch mit einer Dame befindet. Das ist verdächttg! Weiß Gott, das ist der gesuchte Verbrecher und Heiratsschwindler, und ein Opfer der leichtgläubigen Damenwelt hat er auch schon wieder int Garn. Der Bart ist zwar ganz anders, wie in dem Steckbrief beschrieben, auch die Figur wesentlich kleiner, doch hat dos bei den Berwandlungskünsten unserer heutigen Verbrecher nichts zu bedeuten. Er ist's! Im Nu war die Gasse besetzt. Gewiegte Kriminaler erwogen ihre Pläne. Ein Uniformierter vertauschte im Restaurant rasch sein Kleid mit dem des Wirtes. Eine Menschenmenge sammelte sich an und harrte der Tinge, die da kommen sollten. Spät trat der scharf bewachte Gast den Heimweg an. Die Sicherheitsorgane folgten ihm. Soeben will er sich auf sein Lager werfen, da klopft es an die Zimmertüre. Aufmachen! ertönt es von außen. Wer ist denn da? Die Polizei! Zu Tode erschrocken öffnet die Dame 'unb herein tritt ein Wachtmeister. „Sie sind der Hochstapler Schimangk und sind verhaftet!" Der so Angeredete wird leichenblaß. Zitternd holt er eine Karte hervor, durch die er sich als ein Nürnberger Armenrat legitimiert. Die weiße Gesichtsfarbe des lArmenrats geht mittlerweile auf den Wachtmeister über. Die Gemahlin bricht in helles Lachen aus. Der Wachtmeister entfernt sich unter vielen Entschuldigungen. Ihm schließen sich der vor der Zimmertüre stehende Kriminalsergeant unb der ebenfalls dort postierte Schutzmann an. Dazu gesellen sich itoch zwei vor der Haustüre stehende Schutzmänner. Fünf bewaffnete Sicherheitsmänner verlassen das Wohnhaus des friedfertigen Armenrds. Ter Armenrat aber war von dem Verdacht als Heiratsschwindler und Hochstapler gereinigt. Gott Orpheus aber wollte ihn an diesem Abend trotzdem lange nicht in seine Arme nehmen. (Warum die Frft. Ztg., der wir dies heitere Stückchen entnehmen, aus Morpheus, dem Gott des Schlafes, einen Orpheus, den durch seine wunderbare Stimme und seine tragischen Schicksale berühmten Sänger der griechischen Sage, gemacht hat, entzieht sich unserer Kenntnis. Hoffentlich hat der Berichterstatter nicht auf die .Ruhe in Bad Kissingen anspielen wollen. Die RÜ>.) * Beim Krömer. „Wie Tonnen Sie sich Unterstehen zu annoncieren: „Geschäft mit ständig wachsender Kundschaft zu verkaufen", während in Wirklichkeit nur die drei Kinder Ihres Bruders bei Ihnen einkaufen!" — „Wachsen die vielleicht nicht?" vörsen-Wochcubericht. — Frankfurta. M., 25. August. In dieser Woche ist die Widerstandskraft der Börse, die sich längere Zeit, namentlich gegenüber den Neuyorker Abschwächungen, bewährt hatte, erheblich ins Wanken geraten. Den Anstoß dazu gaben Gerüchte, die über Marokko verbreitet wurden und Nährboden fanden in der Unsicherheit über diese schwierige Frage. Die politischen Beklemmungen hätten sich sicher nicht in dem Grade geäußert, wenn nicht noch andere ungünstige Einflüsse sich geltend gemacht hätten. Hierbei fiel vor allem die matte Haltung der Neuyorker Börse ins Gewicht. Die verschlechterten Ernteaussichten, das Vorgehen der Regierung gegen die Trusts, die Verschärfung der Arbeiterwirren infolge der Lohnforderungen und der Entlassung von Angestellten der Bahnen, die drohende Tarifreform und der fommenoen Wahlen, das alles steht einer Besserung der Neuyorker Börsentendenz noch immer im Wege. Tie Neuyorker Ermattung wirkte aber auf die deutschen Markte um so empfindlicher, als auch die Londoner Börse stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, wobei die Arbeiterbewegung in England mitbestimmend gewesen ist. Die Frage der Arbeiterbewegung hat übrigens auch bei uns die Aufmerk- Meteorologische Beobachtungen der Station Siehen. + 28,8 »C. kann. Sehr mit Unrecht, denn Scotts Emulsion ^ent? Ochsen. 48 87 . 41—44 79—85 . 50—53 90—96 Ungejochte 44—43 74—82 46 78 44-51 30-91 85 47 76 40 35 70 86—00 43 86 . 43-00 66—68 62 67 66—68 62 67 hv«/, 65 64-66 60 Chauffeurkurse. kauft, Schweine langsam geräumt. ^Pfeil d reieck- Seifen 24. 24. 82-87 74—76 42 51 102 93 84 75 82 93 ist, daß das Präparat von.jedermanns selbst in der heißen Jahreszeitrohne) Mühe genommen und gut vertragens wird. Ist doch selbst irr den^Tröperu Scotts Emulsion eines der ^beliebtesten Stärkungs- u. Kräftigungsmittel. 55 49 45 Verkaufsstellen durch dieses Plakat kenntlich. Fabrikant: August Jacek!« Darmstadt. Scha se. Weidernastschafe . . . Schweine. famfeit der Börse in Anspruch genommen und Besorgnisse ffir die Zukunft hervorgerufen. Dazu kam bic. Furch! vor Geldkalamitäten zum Herbst. Nachbem bie Börse, die größere Engagements von Monat zu Monat fortschleppte als vielfach angenommen worden war, aus ihrer Ruhe ausgescheucht worden war, kam ein Liyuidationsprozeß in Gang, der die Kurse auf sämtlichen Verkehrsgebieten zurückdrängte. Erfahrungsgemäß pflegt das Publikum seine Positionen erst dann aufzugeben, wenn die Kurse weichen und so haben die rückläufigen Kurfe täglich neues Material an den Markt gebracht. Gefordert wurde die Verkaufsneigung noch durch ungünstigere Meldungen vom am eri- konischen Eisenmarkt und durch den Streik der Elektromonteur e. Beruhigung erzeugt die Wahrnehmung, daß das zum Verkauf gekommene Material von potenter Seite auf genommen wurde, aber dies konnte der rückläufigen Bewegung keinen Einhalt gebieten. Eine Wendung ist vielleicht erst dann zu erwarten, wenn die Wolken am politischen Himmel schwinden. Von dem Kursrückgang sind naturgemäß die Werte am meisten betroffen worden, für die sich die Spekulation besonders interessiert hatte. Ties waren in erster Linie Montanpapiere, dte durchweg stark geworfen wurden. Die leitenden Bankaktien haben gleichfalls ihren Tribut zahlen müssen, ebenso waren T r a n s - portwerte schwächer, namentlich amerikanische Gattungen. Schiffahrtsaktien, in denen Teckungskäufe vorgenommen wurden, lagen relativ fest. Der K o l o n i a l m a r k t war gedrückt. Jndustriepapicre haben fast sämtlich Kursembußen erlitten. Elektrizitätsaktien, Chemische und Maschinenfabriken, an welchen das Publikum längere Zeit festgehalten hatte, kamen vielfach zum Verkauf. Zinkaktten lagen fest. Fonds waren meist etwas schwächer. Privatdiskont 3V*%. Oft wird bedauert, daß man im Sommer keinen Lebertran einnehmen 66 ausver- Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 39—42 75—78 Aeltere ausgemästete Kühe und wenig gut entroictelte jüngere Kühe u. Färsen 33—37567—73 Kalber. Ihn echt mit dieser Mart«—lxm Fi I «der — dem SaranUt» ßeichea bei Scott» ich« LerfahreuLt Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht ....... 51—53 Vollfleischige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 51—53 Vollfleijchige Schweine über 21/, Zentner Lebendgewicht 50—51 Fleischige Schweine unter 80 kg Lebend- lc. Frankfurt a. M., 25. Aug. Heu» und Stroh markt. Angefahren waren 11 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 4.50—5.00 Mt., Stroh (Kornlangstroh) 2.50—2.70 M Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 60 Kilo. Geschäft flott Die Zufuhren waren aus Oberhessen und dem Kreise Dieburg. August — . . - + 12 5 ‘0. Dollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes höchstens 6 Jahre alt 46—50 84—90 Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete VIS 26. „ 25. gewicht .51—52 66—67 51 Ueberstand: Rinder Ueberftanb, Kälber und Schafe Märkte. «ietzen, 26. Aug. Marktbericht Auf heutigem Wochenmarkte kostete: Butter pr. Pfd. 1,30-1.35 Wlf., Hühnereier 1 St. 8—9 Pfg., Enteneier 1 Stück 9-10 W, Gänseeier 1 Stuck 10 bis 15 Pfg., Käse pr. St 6—8 Pfg., Käsematte pr. St 5—6 Pfg., Tauben pr Pr. 0,80-1,00 AN., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk„ Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Mk., Enten pr. St 1,80—2,20 Alk., Gänse das Pfd. 75-80 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfd. 86-94 Pfg., Rindfleisch pr. Pfund 86—90 Pfg., Kuhfleisch 70 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 70—90 Pfg., Kalbfleisch vr. Pfd. 76—80 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—88 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 9.00 bis 10.00 Alk., Weißkraut das Stück 80 bis 40 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 10,00—12,00 Mk., Milch das Liter 22 Pfg., Aepfel per Pfd. 10 bis 18 Pfg., Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg., per Ztr. 0—00 Tit, Bohnen per Pfd. 25-40 Pfg , Gurken 100 Stück 3,00-4,00 Mk., Birnen das Pfund 15-20 Pfg., Pflaumen das Pfund 15-20 Pfg. Marktzeit von 7—1 tthr. F.C. Wiesbaden. V iehh of-Mark tberi cht vom 24. Aug. Auftrieb: Rinder 52 (Ochsen 12, Kühe 40, Bullen 00), Kälber 100, Schafe 35, Schweine 251. Tendenz: Rinder ruhig, Kälber und Schafe mittelmäßig, Schweine schleppend. Preis Durch- pro 100 Pfd. schuittspreil I* VV » k * V * f V ** ’* • * — WWW | •» V hält den besten Norweger Davrpftrau^ der darin so leicht verdaulich. gemacht/ Bull en. Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtwertes Färsen, K ü h e. Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst Schlachtwertes Vollfletschige ausgemästete Kühe höchst Rheinische. — 1 Ma8CMne"nKau, EiokUleoknlC Technikum Binnen c Automobi|bau? nrüokenbes. 1 .......nuill Million q Direktion: ProfeMor Hoop ko. Höchste Temperatur am Niedrigste „ . ■ vtiederichlaa 2,1 mm. l-ebcnb« L-chlachc. yro 100 Pfund 2*. t.-. Gebend- Schla t)on-bi5öoii-biS gewiße Feinste Mastkälber 60-62 100-104 61 Mittlere Mast- und beste Saugkälber. 53—58 89-97 Geringere Blast- und gute Saugkälber 47—52 Geringere Saugkälber 44—46 Airchliche Nachrichten der evangelischen Gemeinde Büdingen. 11. Sonntag nadi Trinitatis, den 27. August: Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schäfer. Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Göbel. Vormittags ll1/« Uhr: Kindergottesdienst. Die Amtswoche hat Pfarrer Schäfer. Katholische Gottesdienstordnung. Sonntag, den 27. August 1911: Nidda: 8% Uhr. B ü binnen: 10 Uhr. ScoUS (Summen wird von unS auskchliehltch tat groben tirrfanft, tntb zwar nie loje nach Gewicht ober Mod, fonbent nur in versiegelten Oriotnalflaichen in Karton mit unserer Schutzmarke (Fischer mit bau Dorsch). Scott fc Bowne, Qk m. b. H., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinol-Lebertran 160,0, prima Gltzzerin Mfi, unterphoSvhorigsaurer Kalk 4,8, unterphoSphorigsaure« Starrt» 1A pulv. Tragant 3,0, feinster arab. Gummi putv. 1A Wasser 18»A «lkobol HA Hierzu aromatische SuuUston nut Zimt-, Manoel- und Gaultheriaöl je 2 Tropfen. Die nach- AaP7|o sind am Sonntag, den S7. Aug. stehenden Ävl von 12 Uhr mittag-» bis 12 Lhr nachte nur für dringende Falle sicher anzutreffen: D HL Dr. Steinreich, Neuen Bäue 22. — Dr. Stuhl, Seltersweg 79 a. । । ■ ..... ________s— Müller'sche Badeanstalt. Waki e r m ä r rne der Lahn am 2 6. Augnft: 16° R. August Baroineter auf 0° reduziert Temperatur der fiuft j Absolute Feuchtigkeit Relatwe Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke |< Grad twr Bewölkung In Zehntel der fichtv. Himmelsfl. Wetter 1 m 25 .45,8 19,9 14,2 82 8 2 8 Bew. Himmel 25 b“ ^47,3 17,6 13 7 92 SSW 2 0 KlarerHimmel 26 <49,2 15,0 11,7 92 SW 2 8 Bew. Himmel Starr-esarntsnachrichteir Gießen. Aufgebote: Aug. 18. Johannes Deuker, Bäcker, mit Karoline Leuning, beide in Gießen. — 19. Franz Ernst Michael, Oberkellner in Gießen, mit Paula Katz in Frankfurt a. M. — Ernst Kurt Sieber, Diplom-Ingenieur in Wetzlar, mit Agnes Wohke in M.-Gladbach. — Max Treyfus, Absatzfabrikant in Pirmasens, mit Blanka Kuder in Gießen. — 21. Georg Seitz, Former, mit .Emilie Pitz, beide in Gladenbach, Kr. Biedenj- kopf. — Dr. Adolf Zinßer, Oberarzt in Berlin, mit Paula Koehler in Gießen. — 23. Adam Lotz, Postbote in Gießen, mit Anna Katharine Luise Arnold in Beuern. — 24. Alfred Sobel, .Apothekenbesitzer in Gießen, mit Elisabeth Michalik in Beuthen. — Jakob Ledermann, Arbeiter in Lich, mit Marie Christine Fink in Gießen. — 25. Johann Riegelbauer, Oberkellner in' Erlangen, mit Kunigunde Scherer in Lanyheim. — August Westrupp, Schneider, mit Christina Keller, beide in Gießen. Eheschließunge'n: Aug. 19. Hermann Endig, .Kaufmann in Halle a. S., mit Charlotte Hochreuther in Gießen. — Karl Weith, Großh. Geometer 2. Klasse, mit Henriette Kallew- bach, beide in Gießen. — Peter Beyer, Wagenführer, mit Elisabeth Rinklage, beide in Gießen. — Franz Günther, Eisenbahn-Pack- meister in Gießen, mit Berta Schneider in Frankfurt a. M. — 23. Wilhelm Hänschen, Schneider in Gießen, mit Wilhelmine Dersch in Biedenkopf. Geborene: Aug. 14. Dem Schuhma^r Wilhelm Schmidt ein Sohn, Heinrich Hermann. — 15. Dem städt. Arbeiter Johs. Sann ein Sohn, Wilhelm Jakob. — Dem Arbeiter Heinrich Schmidt ein Sohn, Heinrich Wilhelm. — Dem Fuhrmann Heinrich Biehl eine Tochter, Johanna. — 16. Dem Schlosser Wilhelm Weigel eine Tochter, Elisabeth Karola Minna. — 19. Dem städt. Arbeiter Karl Adolf Gottwald ein Sohn, Alfred Andreas. — Dem Kaufmann Theodor Emil Walter Matthes ein Sohn. — 20. Dem Rechtsanwalt Ludwig Peters ein Sohn, Franz Joseph Rudolf. — Dem Kellner Karl Müller eine Tochter, Gertrud Marie Ottilie. — Dem Bahnarbeiter Wilhelm Simon eine Tochter, Elise. — 21. Dem Handarbeiter Wilhelm Erb ein Sohn, Wilhelm. — Dem Fuhrmann Michael Baunach ein Sohn, Hans Karl. — Dem Postboten Karl Aßmann eine Tochter, Auguste. — 22. Dem Schneider Heinrich Jost eine Tochter, Elisabeths Katharine. — Dem Groß!). Hauptsteueramtsassistenten Georg Janson eine Tochter, Babetta Wilhelmine. — 24. Dem Mechaniker Johannes Rinsland eine Tochter, Helene. Gestorbene: Aug. 18. Katharine Jakob, geb. Feußer, 66 Jahre alt, Licher Straße 74. — 19. Pauline Strauß, geb. Moses, 64 Jahre dt, Kaiser-Allee 5. — 21. Elisabeth Weide, 73 Jahre dt, Kaiser-Allee 54. — Heinrich Haas, Eisenbahn- schaffner i. P., 69 Jahre alt, Glaubrechtstraße 14. — Thekla Zinßer, 39 Jahre dt, Süd-Anlage 9. — 22. Heinrich Franz Rothe, 9 Monate alt, Lahnstraße 14. — 23. Margarete Balßer, 2 Peonate alt, Neuenweg 42. —> Franz 1 Jahr dt, Rod- hemter Straße 4Q» Alten-buseck. Geborene: August 20. 'Dem Maurer Adam Maurer ein Sohn. Beuern. Aufgebote: August 21. Adam Lotz, Postbote in Gießen, mit Anna Katharina Luise Arnold in Beuern. Geborene: August 18. 'Dem Maurer Johann Heinrich Kehr ein Sohn, Karl Peter. \ Bübingen. Eheschließung en: August 17. Moritz Levi, Bäcker von Lohra, mit Kathinka Grünebaum Ww., geb. Heß, in Büdingen. Sterbefälle: August 16. Peter Mai, Landwirt von Diebach, Oberhessen, 82 Jahre alt. — 19. Elisabettze Buß, geb. Bopp, von Diebach, Oberhessen, 76 Jahre alt. Hriedberg. Eheschließungen: August 19. Bernhard August Lynker, Großh. Sachs. Bezirkslandmesser in Weimar, mit Anna Margaretha Frick in Friedberg. geborene: August 16. 'Dem Dachdecker Andreas Jung eine Tochter, Verena. — 18. Dem Seilermeister Georg Martin Christian Friedrich Stadelmann eine Tochter, Anni Elfriede Erna. Sterbefälle: August 16. Fritz Göbert, 2 Jahre alt. — 19. Martha Biedenkapp, 6 Monate alt. Grohen-Vuseck. Geborene: August 19. 'Dem Musiker Heinrich Nicolai I. eine Tochter, Elise. Großen-Linden. Geborene: August 11. Dem Landwirt Ludwig Luh IX. ein Sohn, Artur Ludwig. — 14. Dem Schaffner Ludwig Junker ein Sohn, Walter, — 15. Dem Landwirt Ludwig Luh X. ein Sohn, Ludwig. — 18. Dem Kleiderhändler Karl Steinmetz ein Sohn, Hugo. . Sterbefälle: August 20. Luise Christ Ww., 58 Jahre alt. —> 22. Johannes Kaiser, Schlosser, 21 Jahre alt. klein-Linden. Cheschließungen: Auaust 19. Friedrich Müller, Bahnarbeiter in Klein-Linden, mit Lina Wissenbach in Frohnhausen (Dillkreis). Krofdorf. a) Standesamt Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Krofdorf-Gleiberg, Vetzberg. d)StandesamtLaunsbach: GemeindenLaunsbach,Wißmar Aufgebote: August 21. Wilhelm Schneider, Weißbinder in Krofdorf, mijt Katharine Christiane Hörschelmaim in Gleiberg. Eheschließungen: August 19. Karl Reinhardt, Maschinist in Kraftsolms (Kreis Wetzlar), mit Anna Bechthold in Launsbach. \ Geborenie: August 17. Tem Former Jakob Prinz in Wißmar eine Achter, Katharina Maria Mat Hüde. — Dem Wostner Hesittich Schmidt W KwidorL em Sohn. Willy Paul. Lauterbach. Aufgebote: August 21. Heinrich Georg FLllgrvf, Stein- und Bildhauer, mit Katharine Döring, beide in Lauterbach. —> 24. Konrad Feick, Hutfabrikant, mit Lucia Elise Lina Ullrich, beide in Lauterbach. Eheschließungen: August 17. Sdlh Chrmann, KlMf« mann in Frankfurt a. M., mit Therese Strauß in Lauterbach. Geborene: August 9. Dem Eisenbahnassistent Daniel Frode eine Tochter, Elisabeth. — 11. Dem Webemeister Wilhelm Jslei ein Sohn, Karl Adam. — 13. Dem Dachdeckermeister; Ludwig Killer ein Sohn. — 14. Dem Spengler David Bauer eine Tochter, Elise Bertha Helene. — 15. Dem Brauereiarbeiter Friedrich Krommelbein IX. ein Sohn, Friedrich. — 18. Dem Zimmermann Georg Heinrich Reuel II. eine Tochter, Mvrie. Sterbefälle: August 5. Karoline Glitsch, geb. Krommel- bein, 72 Jahre alt. — 7. Johannes Stöpler, Landwirt, 84 Jahve alt. — 16. Paul Minnert, Taglöhner von Jreiensternau^ 61 Jahre alt. — 19. Heinrich Stürz, Landwirt von Eichenrvh« 73 Jahre alt, r— 24. Karl Luft, Kaufmann, 45 Jahre,dt. Leihgestern. Geborene: August 13. Dem OberschweiKer (3anftu5 Goitt fried Egger eine Tochter, Maria Anna, Lich. Geborene: August 17. !Dem Wagner und Landwirt HeiM rich Merle ein Sohn, Peter. Schotten. Aufgebote: AU§ust 19. Eduard Georg Wagner, Re- gierungsbaumeister in Stettin, mit Louise Emilie Emma Baut in Bad-Nauheim. Geborene: August 23. 'Dem Kaufmann August Mos« eine Tochter. Sterbefälle: August 22. Wilhelm Baustian, 6 Monate alt. — 23. Tochter ohne Vornamen des Kauftnanns August Moser, 15 Minuten dt. — 23. Marie Moser, 27. Jahre dt zainilien-Nachnchten aus anderen Orten. Verlobte: Fräuleiil Nettchen Krauß in Ehringshausm (Kreis Wetzlar) mit Herrn Johann Habicht in Fleisbach. Geburten: Herrn Kreisbaumeister Röoer in Dillenburg eine Tochter. — Herrn Apotheker Weyel in Herborn ein Sohn. — Herrn Pfarrer Korfs in Holzhausen ein Sohn. Gestorbene: Herr Heinrich Franz in Kohden. — Herr Ferdinand Hahn in Waldhaus Seewiese (Gut Dächheim). —- Herr Heinrich Boettinger in Darmstadt. — Herr Michael Arzt VIL in Michelstadt. — Herr Hugo Röhrig, Herr Karl Oehler, Herr Heinrich Köpgen, säintlich in Wetzlar. — Herr Hirsch Bock in Münchholzhausen. — Frali Henriette Marx, geb. Rensch, in Haiger. — Frau Charlotte Henche, geb. Nix, in" Niederscheld. — Herr Friedrich Weber in Burg. — Iran Philippine Eckae.rdt, geb. Schaaf, Frau Sophie Briel, geb. Schnlidt, beide in Vtardurg. sind die besten u. wohlschmeckendsten! Aerger und verbrüh mehr Kein Telaphnn Deller Syburg II v-/. August in die nächste Apotheke oder Drogerie und fordern Sie: Sie AJIOL Eberverkauf 5207 4 Stein. Non unserer Laatbaustclle empfehlen wir in doppelt gereinigter Qualität: 1202 rderXql.Sächs.u.Xgl.Rumän.Hoflief. Waschu-Plältmasthinen Giessener Frötiel-Seminar mit Pension [5089 ataatl. kon«e**ionlert- Motorenfabrik Darmstadt Akt.-Gel. 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August 1911, nachmittag» 5 Uhr, soll im hiesigen Rathause ein der Gemeinde Climbach gehöriger abgängiger, gut genährter Sbcr versteigert werden. Climbach, am 25. August 1911. Großh. Bürgermeisterei Climbach. (Destillat) Amol hilft sicher und sofort unter voller tiarantle. Fabrikant Aur*et Jwj* DarmiUik beeter Koastroktlon jeder Orö6e fibrfziert FerwterWlerhf-rrimMchtnrnrabriX RUMSCM * HAMMER. Parat (Laaaltz) Ne.76. e, + tt/8*a ■ * 125*0, Alleinige tzabrikamen: Luki-Kesellschaft m. b. K. .'Aolandseck a. M. empfiehlt in nur pnma Qualität.- HÜtten-KOkS f- Zentralheizungen Langenbrahm-Anthraxit (beste deaUche Marke) Union-Briketts — Eierbriketts Gas-Koks und alleS orten [4621 \ 21-100Z 25 25 , 22 , r-SSkSi- Arbeitsvcrgcbung Tie zum Neubau des kath. NeremSkauseS erforderlichen ZnftaUationSarbeiten wie GaS- und Wasserzuleitung. Entwässerung, die elektrischeBeleuchtungsanlage, sowie tic Lieferung von Tischen und Stühlen sollen vergeben werden. Zeichnungen und Bedingungen liegen bei dem Architekten Üarnan, Lirchstraße 16 offen, woselbst auch Angebots- formulare gegen Erstattung der Selbstkosten bezogen werden können. . , _ . Angebote sind bis spätestens Montag, den 4. September 1911, abends 8 Uhr. einzureichen an den Hatholischcn Sirchenvorstand in Gießen, p»/, l. Strube» Square Head-Weizen 26 JC 2.Kirschc'o Square Head-Weizen 26 , S.Petkuscr Roggen .... 23 , Wollen Sie ohne einen Pfennig Geld m riskieren Ihre Schmerzen yM- wie Rheamatiwma*, Hexe*ecliw*e, Kopf nchmerzen et<*. *98 beseitigen oder Vorbeugen, dass diese Schmerzen überhaupt erst aolkommen? Ja. so gehen 2 2 2 5120.— , 56.— , 30.— , liegen auf den 87.— Mk. 81.— 1. 2. 8. ■L »auert, ebertran einnchm Scotts EMlswll.cut*- 'vrweger Dawystu^ t verdaulich Mich' )aiat hDn.jebcnmmn über da» Schuh merk und Lederzeug wenn Sie balfelbe nur tmt bet unrrrektt b erheben- den Leder-Creme .Marke Rufi" behandeln. 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