Die heutige Nummer umsatzt 16 Seiten. a<.' \ »eeelbchM arg, Silnfe » | -fei »teste. of & Wil lettiHÜ? Al jrf mit der Taille, T te, ijgste. * der '8M^ j $ stimmte der Ausschuß dann noch dem von der Zweiten Kammer unverändert angenommenen Gesetzentwurf, betr die Oberrechnungskammer, zu. Wie die Zweite Kammer, so wird dem Vernehmen nach auch die Erste Kammer noch in der z w e i t e n Hälfte des Monats Mai eine kurze Tagung abhalten und sich mit den vorerwähnten Gesetzentwürfen beschäftigen, auch über die alsdann inzwischen von der Zweiten Kammer gefaßten Beschlüsse über die Abänderungsvorschläge inbetresf der G e m e i n d e st e u e r v o r l a g e in Beratung treten. Wenn nicht ganz unvorhergesehene Hindernisse eintreten, so hofft man, daß die Schließung der 34. Legislaturperiode des Landtags uni die Mitte des Monats Juni erfolgen wird. xt2 Handls-.. TamtiÄn m billig. Ti £Uj6flabr roL\i hdwppc?,! irausfidJ | dein Haar J I iBeste/ । EcbÜill owern politische Wochenschau. Gießen, 22. April. r» iarb. «•*. «8-. »ru, itfincD zu IC J Aunst, Wissenschaft und Leben. — DerAusbauder Mo ritzburgin Halle a. S. soll, wie dem Cicerone von dort geschrieben wird, in großem Umfange siatlfinden. Nachdem vor etwa einem halben Jahre die Schreiberichen Eheleute 50000 Mk. für oen Ausbau, des ehrwürdigen Baudenkmals zu Museumszwecken ver- macht hatten, haben die städtischen Behörden jetzt weitere 36000 Mk. bewilligt, um gleich ganze Arbeit zu machen. Ls soll nunmehr der noch in ruinenhaftem Zustand liegende südliche und der östliche Flügel der Burg bis zu dem unter Kardinal Albrecht von Brandenburg erbauten^Etn- gangsturm ausgebaut werden. _ An Anlehnung an Stiche und Zeichnungen, die den Zustand der Burg vor ihrer Zerstörung im ZOjährigen Kriege mit annähernder Deutlich- feit erkennen lassen, ist der Wiederaufbau des Wehrganges geplant, unter Zugrundelegung der Entwürfe und An- lichtszcichnungeu von Karl Re h orst, der den Bau des Museums in der Moritzburg geleitet hat. Im Erdgeschoß wird sich gegen den Burghof ein offener Hallengang mit Rundbogen öffnen, im Obergeschoß wird eine Reihe von Ausstellungsräumen entstehen, die vor allem bestimmt fein werden, die in den letzten Jahren geschaffene keramische Sammlung des Museums aufzunehmen. Nach der Aus- sÄhrung wird der Ausstellungsraum des Museums an- »ähernd verdoppelt sein. . — Die Eröffnung der römischen Ausstellung i Völkerkunde. Aus Rom wird uns unterm 21. April imeLbet: Tie Stadt ist anläßlich des Jahrestages der Gründung ütib Eröffnung der Ethnographischen Ausstellung mit Zahnen und Flaggen reich geschmückt, selbst die Wagen der elektischen Straßenbahn und die Omnibusse führen Flaggenschmuck. Line festlich erregte Menge belebt die Straßen. Vereine und Schulen ziehen, patriotische Wieder singend, nach dem Ausstellungs- »latz. Tas Königspaar und Prinz Arthur von Eoimaught -wurden auf der Fahrt zur Ausstellung mit begeiiterten Zürnten b'cgrüßt. An der Ausstellung wurden die Fürstlichleiten von den -Ministern und den Behörden, sowie dem diplomatischen Korps Mpsangen. Das Königspaar und Prinz von Connaught dnrch- iker der rutachtet einen ind Die französischen hiljztruppen für Marokko in Nöten- Tie Abteilung des Majors Brömond, der die Eingeschlossenen in Fez mit Proviant versehen soll, hat die größten Schwierigkeiten, da ihre Verbindung mit Haupt mann Moreaux, der wiederum BrSmond unterstützen sollte, abgebrochen ist. Wir erhielten heute folgende Meldungen: Paris, 21. April. Nach einer Btältermeldung aus Tanger ist die Lage der Abteilung Brömvnds eine nahezu verzweifelte. Major Brämond richtete an einen Freund einen Brief, der mit den Worten schließt: „Nicht auf Wiedersehen, sondern Adieu!" Ein anderer Offizier schrieb an einen Freund in Tanger, daß er sich, falls nicht ein Wunder geschehe, als verloren betrachte. Aus Oran wird gemeldet, daß die Zusammenziehung der Verstärkungen für die Militärposten an der franzöiisch-maroktanischen Grenze 6 bis 7 Tage in Anspruch nehmen werde und daß in der nächsten Woche insgesamt an 0000 Mann am Muluyyflusse stehen werden. In einem Telegramm des Majors Brsmond vorn 12. April, das heute vormittag im hiesigen Ministerium des Aeußern eingetrosfen ist, beschränkt sicb Bre- mond darauf, um Absendung von Munition und Geld zu bitten, sagt aber nichts daruoer, daß seine Lage so kritisch sei, wie in den letzten Tagen behauptet worden ist. Die Negierung, die damit beschäftigt war, die Verproviantierung der französischen Militärmission in Fez und der Abteilung Bremonds sicher zu stellen, traf nach Empfang dieser Depesche neue Maßnahmen, um den Wünschen Brs- monds sofort zu entsprechen. Hauptmann Moreaux stößt aber bei der Bildung einer Truppe in Alkassar, die bestimmt ist, im Norden von Sebus vorzugehen, auf große Schwierigkeiten infolge der Feindseligkeit Raisu- lis. Als er einen Truppenteil von Sidictissa nach Su- kelstrba schicken wollte, verweigerten es die Kaids, da Raisuli ihnen verboten hatte, den Platz zu verlassen. Ebenso wurde es ihm unmöglich, einen Proviantzug zu finden, um Brä- monb mit Lebensrnitteln zu versehen. Der Konsularagent Boisset mußte am 19. April wieder abreisen, um nochmals eine Verproviantierung zu versuchen. Paris, 21. April. Monis, Er uppi, Berte- aut£ und Messimy hatten heute eine Besprechung über die Marokkoangelegenheit. Nachrichten aus Fez liegen der Regierung noch immer nicht vor. Biserta, 22 April. Ter spanische Kreuzer „C a t a l u n a", der hier die Rückkehr des Präsidenten Fal- lieres abwarten sollte, ist heute vormittag auf telegraphische Weisung nach der marokkanischen Küste abgegangen. Aus den 2lusfd)üffen der hessischen Liften Kammer. R. B. Darmstadt, 21. April. Der Wahlrechts- ausschuß der Ersten Kammer trat heute unter Vorsitz des Fürsten von L e i n i n g e n zu einer Beratung zusammen, um sich mit den Rückäußerungen der Zweiten Kammer über die Wahlrechtsvorlage zu beschäftigen. Der Ausschuß beschloß nach kurzer Erörterung, dem Kammerplenum den Beitritt zu den unwesentlichen Abänderungsbeschlüssen der Zweiten Kammer zu empfehlen. Im Anschluß an diese Beratung fand ebenfalls unter Vorsitz des Fürsten von Leiningen eine Sitzung des G e- setzaebungsaus schuss es der Ersten Kammer statt, bei- sich in erster Linie mit den Abänderungsbeschlüssen der Zweiten Kammer an den Verwaltungs-Gesetz- entwürfen beschäftigte. Der Ausschuß entschied sich dahin, sowohl bezüglich der S tä d t e o r d n u n g, wie der Landgemeindeordnung, den wenigen, von der Zweiten Kammer getroffenen Abänderungen an den Rückäußerungen der Ersten Kammer zuzustimmen, desgleichen den Beschlüssen der Zweiten Kammer über den Gesetzentwurf, betr. die Verwaltungsrechtspflege und der vom anderen Hause unverändert angenommenen Vorlage, betr. die Kreis- und Provinzialordnung. Wenn, wie mit Sicherheit zu erwarten ist, die Vollversammlung der Ersten Kammer den Anträgen des Ausschusses zustimmt, so sind die genannten vier Gesetzentwürfe damit endgültig von den Landständen genehmigt. Neben der Erledigung verschiedener kleinerer Vorlagen schritten einen Teil der Ausstellung und nahmen sodann im Festpavcklon Platz. Der Präsident des Ausstellungsrates, Gras San Martino, der Vizepräsident, Abgeordneter Martini, und der Kommissar für die Sektion Piemont, Giordani, hielten unter großem Beifall aufgenommene Anspraclxm. Sodann erklärte der Unterrichtsminister Credaro die Ausstellung für eröffnet. — Ein Denkmal der Bruder Eoquelin. In Anwesenheit des französischen Unterstaatssekretärs der schönen Künste wird am 16. Juli in Boulogne-sur-Mer ein Denkmal für die Brüder Eoquelin enthüllt, dessen Ausführung der bekannte Pariser Bildhauer M a i l l a r d übernommen hat. Tas Modell des Werkes, das gegenwärtig seiner Vollendung entgegengeht, wird in diesen Tagen im Salon ausgestellt. Man sieht darauf die beiden Brüder an einer Marmorbank; der jüngere sitzt mit gekreuzten Armen und blickt zu dem älteren empor, der aufrecht lieht und, den Arm auf die Schulter seines Bruders gelegt, zu sprechen scheint. In der ausgestreckten Linken hält er ein Buch. Tie Bank erhöht sich in der Mitte zu einem Postament, das mit einer Molisre-Büste bekrönt ist, sodaß die beiden großen Schauspieler auch im Denkmal mit dem Dichter verbunden sind, dessen meisterhafte Interpretation ihr Lebenswerk gewesen ist. _ Faulheit — eine Krankheit! Dieses trostreiche Wort hat der bekannte Pariser Psychologe Ribot kürzlich ausgesprochen. Er verteidigt seine Ansicht, die völlig ernuhaft gemeint ist, in der „Revue Philosophie" nut allen Wanen der Wissenschaft. Tic große Mehrzahl derer, die dem Anscheine nach acsund und kräftig smd, dabei aber eine unüberwindliche ^Abneigung gegen die Arbeit zeigen, erklärt er für krank. Diese Art von Indolenz, von Gleiä)gültigkeit und verschiedenen anderen Formen der Apathie lassen sich nach Ribots Ansicht in den meisten Fallen auf einen Mangel in der Blutbildung und im Aufbau des Körpers zurückführen, die zusammen die Anspannung der Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Gegenstand unmöglich machen könne. „Tie Moralisten", so schreibt Ribot wörtlich, „die sich in ihren Schriften viel nut der smilyeit beschäftigt haben, sehen in ihr nur einen Mangel, der die Oki eil- schäft schädigt. Sie haben aber die wirklichen Ursachen die,es Mangels übersehen und schreiben ihn deshalb einem Mangel zugehen. Taß unsere amtlichen Kreise mit einigem Interesse den Verlauf der marokkanischen Krisis verfolgen, zeigte erst gestern wieder eine halbamtliche Aeußerung der „Köln. Zeitung". Es wurde darin hervorgehoben, daß die Franzosen mit ihrer „Hilfe" für Muley Hafid und die eingc- Mossene Stadt Fez recht vorsichtig sein sollen. Tenn die gespannte Lage hat sich ja gerade dadurch entwickelt, daß die Marokkaner sich gegen das drückende Joch der Fremdherrschaft auflehnen wollen. Rücken die Franzosen tote» Ibcruin militärisch vor, so wird die Verbitterung womöglich noch größer, und die Gefahr für die dort lebenden Euro- ' päer wächst. Tie Kolonne des Majors Brsmond sucht der bedrängten Hauptstadt, in der wohl bald Hungersnot aus- örecnen wird, näherzukommen, aber sie wird durch Regengüsse und einen neuen Auf st and eines Volksstammes davon zuruckgehalten. Sv ist jetzt die Aufmerksamkeit auf die iranzchische Truppenableilung in der Schauja-Provinz ge- richtet, die sich angeblich über Rabat der Hauptstadt nähern soll. Bisher haben die zweifelhaften und oft unglaubwürdigen Berichte vom marokkanischen Kriegsschauplatz sich nur mit unbedeutenden Scharmützeln beschäftigt; es scheint aber, als wenn in der nächsten Zeit Entscheidungen fallen könnten, die für die Zukunft des Landes von größter Wichtigkeit sind und die vielleicht nicht nur passive Teilnahme der auswärtigen Mächte Hervorrufen werden. Aufstände überall. In Albanien kämpfen die Türken noch mit den kriegerischen Amauten, in Mexiko haben die Aufständischen, wie es scheint, die Oberhand gewonnen. Präsident Tiaz wird wahrscheinlich sein Amt niederlegen müssen, das er seit 1877 bekleidet. Tie kriegerischen Ereignisse, die ihn damals an die Spitze führten, nachdem er als General des Präsidenten Juarez die Imperialisten verdrängt hatte, machten einer friedlichen Entwickelung Platz. Das Land der Vulkane, Aufstände und Bürgerkriege mit feiner so verschiedenartig zusammengesetzten Bevölkerung wurde kulturell gehoben durch den Ausbau der Eisenbahnen, der bei der ungünstigen Oberflächengestaltung des Landes nicht geringe Schwierigkeiten machte, erhielt regen Handel und Verkehr. Ob jetzt wirklich die „innere Fäulnis des autvkralisch-lapitalistischen Systems Diaz" auf gebrochen ist, wie die „Frkf. Ztg." sich ausdrückte, oder ob es sich nur um die ehrgeizigen Machenschaften Maderos, des Führers der Aufständischen, handelt, der bei dem Greisenalter des Präsidenten Diaz leichte Arbeit haben mag, muß dahingestellt bleiben Jedenfalls scheinen die Vereinigten Staaten von Nordamerika ihren bisherigen Schützling Tiaz im Stiche lassen zu wollen, um sich rechtzeitig die für Amerika gängige weitere Entwicklung zu sichern. Bei den großen Kapitalanlagen der Amerikaner in Mexiko ist dies ja nicht unbegreiflich. Wenn jetzt aber Ma- dero seine Troyungen wahr macht und die mexikanischen Städte im Sturm nimmt, so wird die Lage schwieriger, denn die Entschädigungsansprüche der amerikanischen Einwohner Mexikos werden vermutlich nicht ausbleiben. Ob bann die alten Zeiten der Bürgerkriege wiederkehren werden, wer mag das heute wissen ? Team assaa Wir leben gegenwärtig ruhiger und stiller als die meisten anderen Völker, die ihre besonderen auswärtigen Sorgen haben. Denken wir nur an unsere französischen Raawarn! Vor welche schwerwiegenden Entscheidungen sind sic angcder verwickelten La^e in Diarokko gestellt, nachdem eben erst ein völliger Regierungswechsel statt- flejunbeu und Herr Eruppi, der Minister des Auswärtigen, sich bemüht hat, die Welt alter Gewohnheit und Erwartung gemäß von der Friedfertigkeit feiner Politik zu überzeugen. Und nun verlangen die französischen Patrioten von ihm, daß er die marokkanische Ernte unter Tach und Fach bringe. Dann brachten die tollen Ausbrüche der Win.^r Herrn Monis, dem neuen Ministerpräsidenten, umso unruhigere Tage, als die Nachklänge zum letzten Ausstand der Eisen bahu-Angestellten noch nicht völlig überwunden sind, und zu allen diesen Sorgen gesellte sich in den letzten Tagen noch die Aufdeckung jener fchamlosen Betrügereien und Fwwindclcicn, die auf die inneren Zustände der Republik nicht gerade ein günstiges Licht werfen. Man begreift es kaum, daß hochgestellte Persönlichkeiten, die sich in der Nolle von Führern der Liga für Menschenrechte gefielen, einen förmlichen Bund zu Betrügereien schließen konnten, wobei es noch eigentümlicher berühren muß, daß diese Betrügereien und Bestechungen auch nur möglich waren durch die zunehmende Eitelkeit und Großmannssucht der Republikaner, die nach Orden und Titeln eine eifrigere Aagb machen, als es in monarchisch regierten Ländern möglich ist. Denn es ist doch undenkbar, daß etwa bei uns durch staatliche Würdenträger gefälschte Orden unter die ' teilte gebracht werden, und die faßt unfaßbare Tatsache, i d ü planmäßig und regelmäßig Orden und Titel verliehen wurden, die es überhaupt nicht gibt, erweckt eine für das j stolze und eitle Frankreich tief be)d)äment)e Heiterkeit. Beamte und Parlamentarier steckten mit im Spiel und machten Dgn Schwindel mit. Daneben bilden die Unterschlagungen im auswärtigen Amt, ebenfalls durch angesehene Leute aus- Sesührt, eine Sache für sich. Dagegen haben wir Deutsche, trotz er beginnenden Sommerszeit, in der gewöhnlich eine oder frie andere „Sensation" auszutauchen pflegt, eine staubfreie Hahn. Ein kleiner Nachklang zur „Affäre Pfeil" hak kaum noch Aussehen gemacht, und cm wenig Bewegung bringen nur die fortgesetzten Tagesgespräche über das Ende des - 8liHfrlll gegenwärtigen Reichstags und den Termin der Neuwahlen, 2*^^ worüber aber so wenig zuverlässiges Neues vorge- **•••*•**1 t bracht worden ist, daß es sich kaum lohnt, darauf em- Deutsches Aeich. Ein Berliner ^eiegtamm der „KoIn ischen Zeitung" meldet: Wir traten bereits den falschen Gerüchten entgegen, die von Meinungsverschiedenheiten zwis'Hm dem Reichskanzler und dem Staatssekretärdes Innern an Willenskraft zu, der durch ein zweckmäßiges Erziehungssyslem behoben werden fonntc. Ter Psychologe dagegen hat die Ursachen der Krankheit gesucht und dabei herausgefunden, daß die an geborene Faulheit die also offenbar nicht von der Willens- anfpannung abhängt - einen körperlichen und geistigen Ursprung hat. Bei der wifsensckmftlichen Untersuchung einer Llnzahl von Fällen ausgesprochener „Faulpelze" hat sich in dem ganzen Auf bau ihres Körpers ein Mangel an Spannkraft herausgeüelll: die verzschläge sind schivach, der Blutdruck in den Schlagadern ist niedrig und das Blut fließt langsam. Wegen dieser Mängel wird das Gehirn ungenügend mit Blut versorgt und mackn es dem Kranken wirklich unmöglich, die Aufmerksamkeit zu konzen trieren. Diese Feststellungen finden eine Bestätigung in bei Tatsache, daß zuweilen Menschen mit großer Geistesenergie und großer Körperkast wirkliche „Anfälle von Faulheit" erleiden, die sie selbst nicht erklären können. Solche vorübergehenden „Faul^ heitsperioden" bei gesunden Menschen erklären sich aus einer Verlangsamung des Blutumlaufes, zuweilen auch daraus, daß infolge von Verdauungsstörungen einzelne Gehirnteile nicht genügend ernährt werden." Ribot hat sein Thema noch weiter verfolgt und glaubt, eine gewisse Aehnlichkeit zwischen hteier „krankhaften Faulheit" und der Alterserscheinungen bemertt zu haben. Faulheit, so drückt er sich aus^ ilt gewissermaßen eine vorweggenommene Alterserscheinung. Für das Alter ilt die Atrophie einzelner Gewebe bezeichnend, die der Muskeln und Nerven, während andere sich im Alter besonders ltark entwickeln. Diese Veränderung im Ausbau des Körpers ruft auch Veränderungen in der Geistestätigkeit hervor; Schwächerwerden des Gedächtnisses, hartnäckiges Beibehalten von Gewohnheiten, Abneigung gegen neue Gedanken und Hang zur Melancholie, und all dies ähnelt in gewisser Weise der krankhaften Faulheit. — Kurze Nachrichten aus Kumt und Wissenschaft. Wie der B i s m a r ck - B u n d Franksurt a. M. mitteilt, findet die Ausstellung der besten Entwürfe für das Bismarck National-Tenlmal im Paulinen-Schlößchen zu W i esb a o c n erst vom 1. Juni bis zum 16. Juli und die entscheidende Sitzung des Ausschusses erst Ende Mai statt. - Fn Freiburg Breisgau) ist der frühere Professor der Augenheilkunde, Wilhelm Manz, im Alter von 78 Jahren gestorben. — Tas Befinden des Komponisten Gustav Mahler, der in Paris am Typhus erkrankt liegt, gibt zu ernster Besorgnis Anlaß. Nr. 94 Erster Blatt W. Zahrgang ' Samstag, 22. April M Ter Gießener Anzeiger /WffT M Ms" W Eezug»vret»: «rlchemt täglich, außer monatlich 7bPft, viertel- ~V/Ivilvllvl HlllvlllvlSSi nirtschaltlicheZeitlraeei ■ M ■ ▼ ■ ▼ ■ ▼ ” Ehesredakteur: A Goetz. Zernivrech • Anschlüsse. tÄ Ä MM Verantwortlich für den hir d.e Redaktion 112, Vw 9 * w »» politischen Teil: Augnst SSSr General-Anzeiger für Gberhessen SBSe Nummer lktati-nr-ru« und Verlag der vrühl'schen Univ.'vuch. und Steindruckerei H. Lange. Redaktion. Expedition und Druckerei: ZLlllstratze r. La^-^E.Heb-Mr den di! vornüttags19'ubn Büdingen: Fernsprecher Nr. 50 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: h. Beck. wegen der elsaß-lothringischen Frage wissen wollten, möchten aber ausdrücklich festftellen, daß sich der Reichskanzler und Staatssekretär Delbrück wie auch in allen unterrichteten Kreisen bekannt ist, in dieser Sache von Anfang an in voller Uebercinstim- Mung befunden und gehandelt haben; darin hat sich nichts geändert. Ist schon die Annahme grundfalsch, der Reichskanzler könnte in dem Scheitern der Vorlage für sich einen Anlaß zum Rücktritt sehen, so ist es geradezu blödsinnig, ihm unterzuschieben, er würde in diesem Falle seinen Mitarbeiter zum Sündenbock machen, der mit allen Kräften um das Gelingen des wichtigen Werkes bemüht ist. Ausland. Die Wiener „Korrespondenz Wilhelm" schreibt: Der Kaiser wird vor seiner Abreise von Ofenpeft nicht mehr allgemeine Audienzen erteilen. Die Absage der Audienzen erfolgte, um den Kaiser zu schonen. Der Monarch wurde nämlich in der vorigen Woche von einem leichten, unbedeutsamen Schnupfen l)eimgesucht. Man hatte von dem Aufenthalt in Waldsee ein Schwinden oder eine Besserung des Schnupfens gehofft, doch konnte infolge des schlechten Wetters sich die Wirkung der Luftveränderung nicht einstellen. Die Absage der Audienzen ist nur ein Gebot der Vorsicht. Die Schonung soll die Wirkung haben, daß der Monarch am 29. April die Frühjahrsparade abnehmen kann. Die Pariser Polizei wurde verständigt, daß-Turin gegenwärtig der Rendezvousplatz zahlreicher Anarchisten ist, von denen verbrecherische Anschläge gegen die Turiner Ausstellung ins Werk gesetzt find. 50 Ausländer wurden verhaftet. Man fand bei ihnen große Mengen von Sprengmitteln und Schußwaffen. Präsident Falliöres begab sich von Gabas nach Toulon. Hebet bie neuen Strömungen in der jungtürkischen Partei wird aus Konstantinopel gemeldet: Die Führer der Dissidenten der jungtürkischen Partei, welche bereits die Mehrheit besitzen, berieten über die in der nächsten Vollberatung der Partei zu stellenden Anträge. Wie verlautet, werden die Dissidenten zunächst die Wahl eines neuen Bureaus beantragen, als dessen Obmann der Abgeordnete von Dibra, Basri, kandidiert. Sodann wird die Ausschließung des Finanzministers, des Obmanns Talaat Bey und mehrerer Abgeordneter aus der Partei verlangt werden. Hierauf berieten die Führer über die Zusammensetzung des neuen Kabinetts. Hakki Pascha soll Großwesir bleiben. Außer ihm werden nur der Kriegs- und der Justizminister beibehalten. Einem Gerücht zufolge sei die Verlegung des Zentralsitzes von Saloniki nach Monastir geplant. Deutsche Kolonien» Braunschweig, ^1. Aprü. Internationale Kolonialinstitut schloß seine gestrige erste Sitzung mit der Erörterung der Fragen der Nutzbarmachung der alteingestammten öf.enllichen Organe der Eingeborenen für die Verwaltung der tropischen Kolonien. Heute wurde zunächst über eine Organisation des Kampfes gegen >en Alkohol in den Kolonien bei den verschiedenen Nationen verhandelt. An der Aussprache beteiligte sich der rühere Generalgouverneur des Kongostaates, Janssen. Aus )en Darlegungen des Geheimrats Zoepfl ergab sich, daß Deutschland im Kampf gegen den Alkohollonsum bei den Eingeborenen durch seine scharfen neuen Verkauf s b eschränkungen bezw. Verlaufsverbote in Südwestafrika, Ostafrika und Kamerun an der Spitze der Kolonialstaaten steht. Es folgte die Beratung des Themas „Kolonialbanlen" und „Kreditorganisationen" für die Eingeborenen unter dem Gesichtspunkte der gewerblichen und der Handelsentwickelung. Vergebung von Leistungen und Lieferungen innerhalb der Ztaatrbauverwaltung. Darmstadt, 21. April. Im Anschluß an den Verdingungserlag von 1893 und auf Grund des Etatsgesetzes von 1879 sind im Einverständnis sämtlicher Ministerien durch Amtsblatt der Ministerialabtellung für Bauwesen für Vergebung von Leistungen und Lieferungen bei Staatsbauten die Grundsätze hinsichtlich der Arten der Vergebung und der Zuständigkeit der Baubehörden neu festgestellt worden. Die seither befolgten Grundsätze dafür, welche Arten der Vergebung im allgemeinen uitd in bestimmten Fällen zu wählen seien, sind Vorbehalten, für die Fälle des engeren Wettbewerbes und der freihändigen Vergebung genauer ausgesprochen und erweitert worden. Neu ist die Bestimmung, daß Leiitungen und Lieferungen, deren überschläglicher oder veranschlagter Wert den Betrag von 1000 Mark nicht übersteigt, ohne Rücksicht auf sonstige Erwägungen zu engerem Wettbewerb ausgeschrieben werden tonnen; ferner ist die obere Grenze, bis zu der ohne weiteres freihändig vergeben werden kann, von 300 Mark auf 600 Mark erhöht worden. Für Bauunterhaltungsarbeiten, die zu festen Preisen auf Grund der amtlichen Preisverzeichnisse freihändig vergeben werden, bleibt für diese Art der Vergebung die seitherige Grenze von 300 Mark beftehcn .Ausschreibung bis zum Betrage von 15 000 Mk. von der Pro- Mnzialbehörde ermächtigt werden können, so ist doch hierbei die große Einschränkung gemacht, daß dies nur gilt für den Fall, daß den Mindestfordernden der Zuschlag erteilt wird. In Sachsen haben scheinbar die Amtsvorstände weitgehend' Vollmachten für die Ver- 0, sie werden jedoch auch hier durch die Bestimmung be- t, daß die Genehmigung des Finanzministeriums zur Zuschlagserteilung dann einzuholen ist, wenn Bedenken gegen den Mindcstfordernden vorliegen, die Bauleitung daher einen anderen Bewerber bevorzugen »u müssen glaubt. Durch solche Bestimmungen werden die Baubehörden wohl oft dazu gedrängt, den Mindestfordernden, wenn es nur einigermaßen zu vertreten ist, die Arbeit zu übertragen, und es wird damit tatsächlich erreicht, daß der Grundsatz: die niedrigste Gelo- forderung als solche darf für die Entscheidung für den Zuschlag keineswegs den Ausschlag geben — ein Grundsatz, der, wie in den hessischen, auch in dem preußischen und dem sächsischen Verdingungserlaß enthalten ist — in der Praxis nur in wenigen Fällen Anwendung finden wird. Es wird eben Vergebung an den Mindestfordernden doch im allgemeinen die Regel bilden. Die hessischen Bestimmungen suchen solches zu vermeiden. Die Amtsvorstände sind durch eine dem Vorstehenden ähnliche einschränkende Vorschrift nicht gebunden; sie sind innerhalb der ihnen übertragenen Zuständigkeit befugt, die Entscheidung nach den allgemein gültigen Vergebungsbestimmungen selbständig zu treffen. Die Zuständigkeit der Amtsvorstände, Vergebungen einzuleiten, geht für freihändige Vergebung bis 600 Mk. (seither 300 Mk.), für engere Wettbewerbe (neu hinzugetreten) bis 1000 Mark Wert des jeweiligen Verdingungsgegenftandes; zur Zuschlagserteilung sind sie, gleichmäßig für alle Arten der Vergebung, befugt bis zum Betrage von 6000 Mk. (seither 5000 Mk.) Wert des jeweiligen Verdingungsgegenstandes in ein und demselben Gewerk. Einer höheren Genehmigung der schriftlichen Vertragsurkunden mit den Unternehmern bedarf es nach den neu vorgesehenen Bestimmungen nur insofern, als die Vergebung selbst hinsichtlich ihrer Einleitung ober der Erteilung des Zuschlages der Genehmigung einer höheren Behörde bedurfte und letztere sich hierbei die Vertragsgenehmigung ausdrücklich Vorbehalten hat. Unter höherer Genehmigung ist nach der „Darmst. Ztg.", die der Ministerial- abteilung für Bauwesen verstanden, insoweit sich nicht das zuständige Ministerium die Entscheidung Vorbehalt. Ans Stadt und £anO» Gletzen, 22. April 1911. * • Tag es kniender: Kolosseum: Lichtspiele. Täglich Vorstellung. Kinematograph: Neuer Spielplan. Biograph: Neuer Svielplan. Militärkonzert auf der »Liebigshohe*. Sonntag nachmittag 5 Uhr. Anlagemusik am Sonntag vormittag 11'/, Uhr in der Süd- Anlage. Svielplan: 1. Erste Peer Gynt Smle von Ed. Grieg (I. Morgenstimmung, JL Ases Tod, III. Anitras Tanz, IV. In der Halle des Berqlömgs); 2. FruhlingsUed von Gmmod; 3. ,Früh- liiiqslust", Walter nach Jos. Slranß'fchen Motiven aus der Operette .Frühtuigslult"; 4. Armeemarsch Nr. 126 von Hetias. * * * Dr. t heo l h. c. Der Archidiakonus Sic. theol. Dr. Phil. C. Lülmann an St. Jakobi in Stettin wurde von der theologischen Falultat der Landesuniversität zum Dr. theol. hon. causa ernannt. * * Lehrerpersonaiien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Joh. Phil. Rögner aus Wörrstadt eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Biblis. " Aus dem M i l i t ä r iv o ch e u b l a t t. Ai a x i m i l i a n Prinz zu Solins-Hohensolms-Llch, Seekädett von der Marineschule, erhält das Zeugnis der Reife zum Fähnr. zur See und ist unter Belassung in vorgenanntem Dienstverhältnis mit dem 31. März d. Js. zum Lt. zur See vorbehaltlich der Patentierung ernannt. • • Die BerkehrS-Einnahmen auS dem Personen« und Güterverkehr betragen nach vorläufiger Feststellung für die Eisenbahndirektionsbezirke Frankfurt a. M. und Mainz im Februar 8 834 000 Mk. ober gegen das Vorjahr mehr 538 000 Mk. = 6,49 Proz.; in der Zeit üoui Beginn des Rechnungsjahres 123 256 000 Mk. oder gegen das Vorjahr mehr 6 910 000 Mk. ----- 5,94 Proz.; für die Preußisch • Hessische Elsenbahngemelnschaft im Februar 145 759 (MO Mk. oder gegen das Vorjahr mehr 9 338 000 Mk. — 6,85 Proz., in der Zeit vom Beginn deS Rechnungsjahres 1853 335 000 Mk. oder gegen das Vorjahr mehr 120 521000 Mk. ---- 6,96 Prozent. * * Blumentag. Für oen am 6. Mai stattfindenden f^lumentag hat sich erfreulicherweise inzwischen noch eine Anzahl Damen gemeldet. Trotzdem reicht die Zahl noch lange nicht aus und es wird gebeten, daß sich Frauen und Mädchen, die sich denc schönen Werk der Nächstenliebe widmen wollen, möglichst sofort bei Herrn Provinzialdirek- tor Dr. Usinger (Kreisamt) melden. * ' Im Kinematograph erfreute sich seither das große, von Mitgliedern des Kömgl. Theaters in Kopenhagen gespielte Drama „Versuchungen der Großstadt* eines lebhaften Zuspruches. In knappen, packenden Bildern wird uns das Leben eines jungen Mannes aus vornehmem Hause vorgeführt, der in die Rege einer Tänzerin geraten ist und sich durch allerlei Schicksale schließlich doch wieder zu einem soliden Leben durchrmgt. Daneben werden noch mehrere andere Lichtspiele gegeben, von denen wir Rauke fliegt, Ton- iolini im Automobil, Das Geheimnis der Stahlkammern und das Pathö Joiirnal erwähnen. * * Der Hassiabezirk Gießen der Kriegerkameradschaft Hassia hält am 7. M a i im Lenzschen Fetsenkeller seinen Frühjahrsbezirkstag ab. Den wichtigsten Teil der Tagesordnung bildet die Beratung der Anträge für den Vertretertag der Hassia in Friedberg und die Wahl eines Vertreters. * * Die Fünfziger 1856 —1906 halten, wie ihr Ausschuß beschlossen hat, zur Feier ihres 55. Geburtstages am 20. Mai einen Kommers ab. • • A - B - C- Schützen. Am Montag werden in Gießen unseren Schulen 531 A-B-C-Schützen, und zwar 238 Mädchen und 293 Knaben, zugeführt. Der junge Nachwuchs verteilt ich wie folgt: Volksschule 208 Knaben, 197 Mädchen, Töchterschule 42 Mädchen, Gymnasium 43 Knaben, Realschule 41 Knaben. * * Er darf keine Steuer bezahlen. Man schreibt uns: In Hessen besteht die merkwürdige Einrichtung, daß der Steuererheber immer nur die ältesten Ziele auf dem Steuer* zettel quittieren darf, das Geld dagegen zurückweisen muß, wenn der Zahler ein Ziel überbringen null, das ist so, wenn das Ziel auch dadurch verjährt ist, daß versäumt wurde, vor Ablauf deS gesetzlick)en Vierteljahres den Lohn zu beschlagnahmen. Ein Arbeiter, der in der Landwirtschaft tätig und zum Bauhandwerk überging, erhielt einen Steuerzettel, auf dem die Steuer für baS halbe Jahr vorher gefordert war. Der Arbeiter berief sich aus das Lohnbeschlagnahmegesetz, wonach nur für zwei Ziele gepfändet werden könne, und bot den entsprechenden Betrag an. Der Erheber weigerte sich, einen Pfennig zu nehmen, der nicht ür die beiden ersten Ziele gelte, der Arbeiter bestand auf den Swel letzten Zielen und so blieb er die vier Ziele schuldig, denn weder für die ersten, noch für die letzten konnte gepfändet werden, weil fene verjährt waren, diese aber nicht angenommen wurden. Nuw ist die Sache soweit, daß der Mann sechs Ziele schuldig ist. von denen fünf verjährt sind, und wenn nicht etwas außergewöhnliches passiert, bleibt er sein Leben lang von der Steuer befreit ohne daß ihm ein Gerichtsvollzieher beikommen kann. Er selbst hat durchaus das Bestreben, in die Reihen der Steuerzahler einzutreten, alle Versuche scheitern aber an der geheiligten Vorschrift Jetzt führt der Mann gegen seine Steuerlosigkeit Beschwerde beim Ministerium in der Hoffnung, daß er sein Geld vielleicht doch noch loswerden könne. * * Zirkus Straßburger. Tie Eröffnungsvorstellung des Zirkus Straßburger, die gut besucht war, wies im allgemeinen ein recht schönes, unterhaltendes Programm auf. Neben hübschen Pferdedressuren, die von Herrn Coß- m y e vorgesührt wurden, riefen vor allem die Darbietungen des einbeinigen Artisten Bargol und die der Glistons- Akrobaten lebhaften Beifall hervor. Namentlich die Leistungen des jüngsten der Glistons am Persch erregten Bewunderung. Auch die übrigen Nummern des Programms wurden beifällig ausgenommen. ” Eine vielbegehrte Persönlichk eit ist der Chemiker Alfred Oskar Moser, geboren 10. Mai 1867 zu Döhlen. Er hat in letzter Zeit unter verschiedenen Namen in größeren Städten Betrügereien mit Erfolg auf folgende Art auSgeführt: Er annonciert in Zeitungen, daß gebildete Damen durch Uebernahme eines „Hauptverkaufs- und Versandlagers chemisch-pharmazeutisch-kosmetisch und hygienischer Spezialität" einer leistungsfähigen, konkurrenzlosen Firma täglich 10—20 Mk. verdienen können, die Reklame werde die Firma selbst übernehmen. Auf Antivort erscheint Moser per. sönlich, schließt einen Vertrag ab, schickt dann unter Nach- nähme für etwa 100 Mk. Ware und läßt nichts mehr von sich hören. Tie Ware besteht in „Götter-Speise" und .Venus-Speise" zur Verschönerung der Körperformen. Moser ist von großer, schlanker Figur, hat blondes Haar und gleich, farbigen zugespitzten Vollbart. Es sei vor dem Betrüger gewarnt. * * In Amerika verstorbene Hessen. Elisabeth Hein, 88 Jahre alt, aus Nieder-Seemen, in Bellmont; D. Berg, 82 Jahre alt, aus Heddernheim, in Chicago; Gg. S e i o e l aus Pfungstadt, in St. Louis. Landkreis Gießen. = Allendorf a. d. L., 21. April. Die Beerdigung des während seiner Mllitärzeit verunglückten Phil. Wilh. Arnold findet am Sonntag hier statt. Es ist noch nicht bekannt, bei welcher Gelegenheit der hoffnungsvolle junge Mann ertrunken ist. Kreis Büdingen. - l. Büdingen, 21. April. Das neue Schuljahr der Kleinkinder) ch ule beginnt Montag den 24. April. An diesem Tage findet auch die Neuaufnahme von Kindern statt. O Aus dem Kreife Büdingen, 20. April. Nach einer VerfügunD des Krcisamts an die Gemeindevorstände werden sich künftig die Ausgaben für „Unterstützung Hilfsbedürftiger" in manchen Gemeinden ganz bedeutend erhöhen. Mit Rücksicht auf die finanzielle Lage des Kreises und aus anderen Gründen hat nämlich der Kreisausschuß beschlossen, daß die Kosten für Pflege von GeisteskranlKn, Blödsinnigen, Epileptischen und Blinden, insoweit Ortsarmenverbänöe des Kreises dafür aufzukommen haben, mit Wirkung vom 1. April d. I. annurnochzur Hälfte auf die Kreiskasse übernommen werden sollen. Diesen Beschluß hat der Kreistag angenommen. Eine Bereitstellung der erforderlichen Mittel, die in einigen kleineren Gemeinden verhältnismäßig recht hoch sind, kann nun nicht mehr für das laufende Jahr in den Voranschlägen erfolgen, weil sie bereits festgesetzt sind. O Bad Salzhausen, 21. April. Der Besitzer einer hiesigen Villa bewohnt sie nur vorübergehend in der besseren Jahreszeit, ist aber für die Zeit seines hiesigen Aufenthalts in Hessen steuerpflichtig. Bei Abrechnung der beteiligten Staaten, bezw. Gemeinden, hat sich nun herausgestellt, daß gedachter Herr noch 13 000 Mark Staatssteuer an Hessen und 3580 Mark Gemeindesteuer an unsere Gemeinde nachzahlen muß. Dem Millionär fällt das nicht schwer und unjerer Gemeindekasse ist die außerordentliche Einnahme recht willkommen. O Wallernhausen, 20. April. Hier hackte ein 8jähriger Junge einem 5jährigen Spielkameraden mit einem Beile zwei Finger ab, der dritte Finger ist halb durchgehauen. Ein zufällig im Dorfe anwesender Arzt aus Nidda nahm das verletzte Kind in seinem Automobil mit. Als die Eltern die Schreckensnachricht auf dem Felde erhielten, eilten sie sofort ihrem Liebling in die Wohnung des Arztes nach. Kreis Alsfeld. == Alsfeld, 21. April. Im Frühjahr d. Js, sind im Kreise Alsfeld eine Anzahl schwerer Vergiftungen ganzer Familien durch Blei vorgekommen, die nach den angestellten Untersuchungen auf den Genuß von Mus aus glasiertem Topfgeschirr zurückzuführen waren. Die chemische Untersuchung hat^ ergeben, daß die Abgabe von Blei an den Inhalt der Töpfe von einer ungeeigneten Herstellung der Topsglasur herrührte. In einem Vergiftungsfall zu Groß-Felda wurde festgestellt, daß der betreffende Topf, in >em das Mus aufbewahrt wurde, auf dem dortigen Markt von einem auswärtigen Händler gekauft war, jedoch konnte »er Name desselben nicht ermittelt werden. Zur Verhütung ähnlicher Vergiftungsfälle wurden die Töpfer in den Kreisen Alsfeld und Lauterbach, wo vermutlich die frag* ich en Topfgeschirre verfertigt wurden, angewiesen, die Betimmungen über den Verkehr mit Blei- und zinkhaltigen Gegenständen aufs genaueste zu befolgen, und daß sie chwere Bestrafung zu gewärtigen haoen, wenn die Unter- uchung der von ihnen hergestellten Töpfe, die Zusammen- etzung der Glasur, den Bestimmungen nicht entspricht. Kreis Schotten. □ Schotten, 21. April. Unser Kreisrat Geheimrat S ch ö n s e l d feiert am 29. April feinen 7 5. Geburtstag. Cs ist ihm zu Ehren eine größere Festlichce.t g.plant. Da Geheimrat Schönfeld für^ die Kriegsteilnehmer von jeher viel getan hat, so werden sich sämtliche Kriegsveteranen des Kreises zur Feier in Schotten einfinden. Um 12 Uhr findet vor dem Kreisamtsgebäude eine Parade der Veteranen statt. Daran schließen sich Festessen und Kommers in der Turnhalle. Auch die Bürgermeister ämtlicher Orte des Kreises treffen zur Gratulation ein. Der noch sehr rüstige Geheimrat ist jetzt 53 Jahre im Amt und gedenkt hier iwch fein 60 jähriges Dienstjubiläum feiern zu können. □ Ulfa, 21. April. Die Arbeiten für unsere Wasserleitung sind dieser Tage vergeben worden und sollen nächster Woche beginnen. Die Herstellungsarbeiten waren zu 69 000 Mk. veranschlagt. Da das niedrigste Angebot der Firma Alberding-Fulda 49 000 Mk. war, so spart die Gemeinde 20 000 Mk. Tas Wasser wurde von dem Wasserwerk Rainrod gekauft, das 220 Kubikmeter Wasser besitzt, aber nur täglich etwa 80 Kubikmeter gebraucht. Ulfa zahlt für das Wasser die einmalige Kaufsumme von 18 000 Mark. Maschinen sind nicht nötig, da unser Hochbehälter 22 Meter tiefer zu liegen kommt als der zu Rainrod. □ Vom Vogelsberg, 21. Avril. Eine Veredlung des Vogelsberger Rindviehes wird von Viehzüchtern im Verein mit der Landwirtschaftskammer beabsichtigt. Um den erwas leichten Aogelsberger Schlag zu größerer Fleischlieserung ein isselsheim S'Mainj, ertrunken ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: 2732 nach der Heimat. 2. Das gefährliche Alter ÄÄ" Ivie Aufopferung der Postbeamtin Tragisches Lebensbild 3. 4. 5. 6. ES labet höflichst ein Prima Apselmeia n H '2227 >♦ Anfang 8 Uhr lC"/4 Mk. 3^0 pro Person und Tag. Oswaldsgarten JllKllV Htoger Amtlicher Teil. OPEL“ Bäber - Sommerfrifcben Zimmer mit voller Pension Mk. 4.50 und Mk. 5.- (C”/4 Besitzer: W. Schweiker Wwe. Touristen best empfohlen. lC*/4 Tapeten Ijinkrusta Linoleum Automobil-Vertreter: W iUi. llaincl.GieKken, BielehntrnN*c Für Fahrräder: Adam Kircher, Gleesen. Bielchstrasse. BESTES PVTZMITTEl PUR ALLE neiAUE der der ge- an- Kisomdriketts Uniliil-Briketts Koks Mi> Licallhelj Schuljahr bt: m 24. ^ril me von Ä» i. April. Aut linbetiotftänb? ii „Unter« in mieintw >ie finanzielle it nämlich bet r Pflege oon d Blinden, in. achukommn ut nochiu: lerben sollen n. Sine 8e- irigen Bein» b, kann n )tan\6)\ü Washington, 21. April. Das Repräsentantenhaus nahm die Bill über daS Reziprozitätsabkommen mit Kanada mit 264 gegen 89 Stimmen an. Ferd. Nennstiel Plocketrasse 7. Apfelsine» Zitronen Sied-Eier Sauerkraut Salz-Gurken Hertuge Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 5 Uhr vom Elterrihause in Allendorf a. Lahn aus statt. 08225 Die Direktion. Valltorslrege 36-38 Telephon 645. Man x verlange Preisliste Der Gefangene im Kaukasus Russisches Drama nach dem berühmten Gedicht deS russischen SchristsrellerS Alexander Sergio- wirsch Puschlm la. Apfelwein in Flaschen, SyphonS u. Gebinden empfiehlt Emil Schmal!, Tel. 83. (2?29) Front suneritr. /. Sicher und schmerzlos wirkt das echte Radlaocr'sche Oubtttr augcumittel. Fl. 60 Psg. Rur echt aus der Kronen Avotbekc, Berlin W. 8. Depot in den meisten Apotheken und Drogerien. (sl^/e 3: «rnt-Eier roter Rhode-Jslond, vorzügliche Lege- u. Fleischhichner,DtzdH.— tnu. Verpackung. Frau (£. Müller, Kinzenbach bei Oieucn. 1382 Letzte Nachrichten. Erstürmung von Fez? Madrid. 21. April. Die Regierung erhielt em Telegramm, nach dem ein am 21. April in Tetuan eingetroffener Eingeborener versichert, die Rebellen stürmten Fez und metzelten die marokkanische Garnison nieder. Der Sultan sei in baS französische Konsulat geflüchtet. Paris. 22. April. Der marokkanische Minister des Aeußern, El M 0 kri, teilte einem Journalisten mit, datz er die pessimistische Auffassung der Lage in Fez nicht teile. Fez sei noch niemals eingenommen worden und sehr gut befestigt, es seien große Le- benSmittel-Dorräte in der ©tobt. Er halte es für unnötig, daß außer der Schauja-Truppe noch eine Expedition nach Fez entsandt werde. Familie Arnold. Allendorf a. Lahn, Lützellinden, Dießen, Chicago. Die Leichenfeier findet SamStag den 22. April, nachmittags 5 Uhr, in Lübeck statt, unmittelbar nach dieser Feier erfolgt Ueberführung der Leiche Amtlicher Wetterbericht. Wetterau-sichten m peilen am Sonntag dem 23 April 1911: Zeitweise wollig, warm, schwache südliche Winde.__________________ Vornehmes und besteingerichtetes Etablissement der Neuzeit entsprechend allein am hiesigen Platze. Spielt täglich von nachmittags 3 Uhr bis abends 11 Uhr. Jeden Mittwoch und jeden SamStag neues Programm. Nur Muffige Programme gelang zur Msiihmg. Programm vom 22. bis 25. April 1911. Noch nie dagewesen. Heute sowie folgende Tage: NeiikS erstklassiges Novitätcii-Programm S WrltorstriiSt 36-38 **'*“ Telephon 642. C. Probst L Elikebrü ötumont; J i^icago; Skifahrendes Militär 8. Tonbild: Rosenwalzer 9. Rosalie hat Arbeit gefunden Aeußerst humoristischer Schlager Bekaiiutmachnng. 8 e t r.: Infektiöser Scheidenkatarrh unter dem Rindvieh der Gemeinde Rüddingshausen. An Die Grotzh. Lurgcrmcistcreien des Kreises. Nachdem unter dem Ninooieh zu Rüddingshausen der infek- Me Scheidenkatarrh festgefiellt wurde, ist zur Verhütung der Ausbreitung der Krankheit den Bullenwärtern und Bullenhaltern «tfzugeben, weibliches Rindvieh zurückzuweisen, das von Rüddings- drusen zum Sprunge zugesührt werden sollte. Bei Beobachtung ■er Kraiuheit in Ihrer Gemeinde ist uns und dem zuständigen »reisveterinäramt sogleich Nachricht zu geben und dafür zu sorgen. Daß die im Kreisblatt Nr. 22 vom 18. März 1910 abgedruckten Vorschriften der Polizeiverordnung vom 20. Lktober 1902 ftrtng» wnä eingehalten und Zuwiderhandlungen angezeigt werden. Gießen, den 21. April 1911. Großherzogllches Kreisamt Gießen, 3. L.: vr. Merck, ik Bttrdm': ilr". nicht befanni ie Mann a- Liebe und Musik G™6'®en,aHon6' Vie Rummelschlucht bei Constantine (Nord-Afrika). fltaturauinahme auS der Römerzeit & Zam «exikanifchen Aufstand. Meriko, 21. April. (Reuter-Bureau). Präsident Diaz ordnete die Freilassung bet beiden Amerikaner an, die länger als einen Monat gefangen sind. Für Bimarme nnd Eräolangsbediirilge! «av Lanaen- Gesunde Zimmer, mit und ohne Pension, in SrfittiAihnrf. C*/. ruhiger, freier Lage, nahe d. Lüaldc, d-Bader icywalvach. '* und des LturhauieS, so recht zum Erholen Villa Fortuna geeignet, empf. zu zivilen Preisen; Pionat Bruuncubcra 7. Mai u. Levrember noch Ermäßigung. Frau W. Halhförster Wwo. Beite Res. Bei PfingstauSfl. z. Bei. s. geeign. Sommerfriscne Miltenberg „die Perle des Maines“ Vereinigt in angenehmer Weise Stadt und Land Privat - Pension Btlhrlen Cafe Am end Täglich Künstler-Konzert Todes-Anzeige. 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Abzahl. < ' 7—15 Mk. mon. < > ,« bringen, hat man seit drei Jahren Steurungen mit bem bell- loten Frankenvieh vorgenommen, ©eitern und heute sand nun die Besichtigung dieser Zuchthöfe — Zwiefalten und Bing- ntühle bei Lauter — durch eine Kommission der Landwirtschaits- fammer statt. Tie Kommission war mit den Zuchterackmisten ruBerorbentlicb zufrieden und hofft, datz man durch die ikreuzung ta4 Vogelsberger Rind auf 12 Zentner Schlachtgewicht bringen »onnc. Tie seit etwa 25 biß 30 Jahren voraenommene Ein- lührung der Simmentaler Diehrasse hat sich nicht bewährt. Die Tiere find meist entartet und degeneriert, auch neigen sie sehr rur Tuberkulose. Das Vogelsberger Rind ist nicht nur totber- , cnbßTäbigcr, sondern auch zäher und anspruchsloser, und ein tessereS Zugtier. m Kreis Wetzlar. 4- Hörnsheim, 11. April. Heute brach in ßcheuer des Landwirts Bopp Feuer auS, das oon hrbeieilenben Feuerwehr und den Dorfbewohnern bald löscht wurde. Em dreijähriger Junge soll daS Feuer pezündet haben. -«M -5 00". 7 IIS Minna Körner’s Schule für höheres Klavierspiel West-Anlage 48. West-Anlage 48. Lehrfächer: Gehörbildung, Musikdiktat, Analyse, Primavista-Singen, Theorie der Musik, Harmonielehre, Elementar-Klavierspiel, Höheres Klavierspiel (Solo, Ensemblespiel, Hebungen im Begleiten). Anfang des Sommer-Semesters Donnerstag, den 27. April. Festsetzung des Stundenplans Dienstag den 2). April nachmittags 2 Uhr. 2ßl4 Hofheim a. Taunus ♦ Hotel Pfälzer Hof. Herrliche, ruhige Lage, neuerbautes, modern eingerichtetes Hotel, Garten, Glasveranda Spielplätze. Inh.: H. Hohn. Laasphe a. Lahn, uomberg (ßberhessen) Kurhaus Kohlstaedt Holgl und Peosioo Hessischer Uol , , Zubehörteile spottbillig Preislist grt < > ' , J. 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Eintritt frei patente Gebrauchsmuster Warenzeichen Erwirkung und Vertretung beim Kaiserlichen Patentamt Ing.H. Brinkmann Bahnhofutr. 56. (•" la. Beferenzen Streng diskret Sommertnscne „HonigmühBe“ bei Wetzlar. Herrliche W aldlage. Komfortabel eingerichtet. Pension von 4 Mark an. [C”/a) Joseph KrCSS. -Q« aJ Tn>hMl 03146 bietet schöne Waldspaziergänge, gute Verpfleg, bei Gastwirten u. Pri- uaten; Erholungs- u. Heilungöbedürsttg. beit, zu empfehlen. Alle weiter. Auölünfte, namentlich über die Heitwirtung deö SvrudelS, kostenlos._____________5iur- und Verschöncrungsverciu Vilbel. Luftkurort Biedenkopf. Berggarten-Pension mil Dependanse „Waldlrieden“. Empfehle zu Beginn der Saison meine herrlich gelegene tzommerfrlschc. — Mat nud Funi Preise ermätzigt.(C”/4 Vetannfmachung. In dem Konkurs über den Nachlaß des Restaurateurs Anton Üoch in Gießen soll die Schlußverteilung erfolgen, wozu nach Berichtigung sämtlicher bevor- rechtigter Ansprüche Alk. 713.26 verfügbar sind. Zu berücksichtigen sind ML 574339 nicht bevorrechtigte Forderungen oder 12°.'» DaS Schlußverzeichnis liegt aus der GerichlSschreiberei Großh. Amtsgericht Gießen auS. 12708 Gießen, den 22. April 1911. L. Althoff, Konkursverwalter. Versteigerung. Montag, bett 24. dS. MtS., nadim. 2'/, Ubr, sollen dabicr Lizalltorstr. 0 (Tarmtt. €»auo): Ein Büfett, 8 vollst. Dchlas- immereinrichtungen, 1 Divan mit Imbau, 1 Schreibtisch. 1 Biblw- thekschrant 1 Ladenlheke, 1 Waren- schrank. 1 Klavier, 1 Stahmaschinc, 1 silberne Damenubr. 1 Pferd, 25 Paar Herrenschnürstiefel, meh» rerc Pferde u. Wagen, sowie verschied. Sattlerwarcn und Hausund Küchengeräte aller Art oer- tcigcrl werden. 03230 Gießen, den 22. April 1911 Seipel, Gerichtsvollzieher. empfiehlt '^9 Je Happel, Holzhaudlung. Koro-, Holz-, Bürstenwaren nfw. empfiehlt in größterAuSwohl Ludwig Kohlermann Bleichste, l'i. 2712 Heute, sowie jeden anderen Samstag nachmittag Kaffee-Konzert Caf6 Ernst Ludwig Thederne 95, Biograph Kinematograph. 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Diese A . e schönsten W getoe; a®er auch ei unb eine f[ jjlc unserer -.große ,< vorhanden ij ^geahnt w der Reg Gießener Freiw. Feuerwehr. Orden!!. Hauptversammlung findet am Montag, den 24. Avril 1911, abends 8'/, Uhr, im Ca»s Ebel, mrt folgender Tagesordnung statt, wozu wir die Kameraden hiermit einladen. . s Recknungöablage für 1910/11 und Entlastung des.Rechners. 3. Boranichlag für 1911/12. 4. Etwaige Anträge geman §12 der Satzung. 5. Verschiedenes. 3n Uniform, Dienstanzug. Der Vorstand. ß/* Franz Wigandt. : 1 e 11 ;Ä L^-nächti 2^1 Kos ?,/f Milli! tzttlnst j S^iben " ff1 äobte ■ > Kohle < l ^ 'Jettoii ij ^Jll[i°ne K* der „ .run9en ••88 ijiebiys li ö ii e Am Sonntag den 23. April MiSitär-Konzert ausffeführt von der KapeHe des hiesigen Infanterie - Regiments „Kaiser wilnelm* unter persönlicher Leitung des Obermusikmeisters Herrn W. Löber. Morgen 010530 Tanzmusik Restaur. Bäulke. 032ÄI Sonntag, 23. Avril 1911 w1 Tanzmusik Zum Ostend Verein der Hausbesitzer. Mittwoch den 26. April abends 8^ Uhr im oberen Saale des Metropol66 (Plockstraße 5, Eingang durch das Restaurant) öffentlicher Vortrag des Herrn Rechtsanwalt Raab „Die Wertzuwachsstcuer" erläutert an Beispielen. 2ßir laden alle Interessenten zu dem Vortrag ein und bitten um zahlreiche Beteiligung. Eintritt frei. Der Vorstand. Der alte Schauspieler großer Kunststlm von Path6 frereS. Path^-Journal, hochinteressante Wochenschau. Die Hochzeitsreise, köstliche Humoreske. Floras Verehrer großartige Komödie. Uttt eine 6^arte, amerikanisches Drama. Tonbild: Bauerntanz. Madame trägt einen Hosenrock, Humoreske. Ruderklub „Hassia“ 1906. VV" Sonntag den 23. April d. I. nachmittags 31/, Uhr Anrndern SikwetilM fesselndes Drama. Wilder, verwegener Cowboysilm. Ein großer amerikanischer Schlager I. Ranges. Länge 550 m. Außerdem die wetteren großartigen —~7 Samstag, 22. 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